Wiener Budgetdebatte

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Aus der Rathauskorrespondenz vom 30.11.2021

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Kunst und Kultur: Konsolidierung auf hohem Niveau
Den unmittelbaren Verwertungsdruck aus dem überhitzten Kunstbetrieb nehmen, langfristiges Arbeiten, Recherche und Forschung ermöglichen – das sind Grundlinien der Kulturpolitik von Veronica Kaup-Hasler. Dazu kommt ein sozialer Blick auf die Kunstschaffenden.

Die Arbeitsstipendien werden ins Förderwesen implementiert: Die Stadt Wien stellt ab 2022 jährlich 1,5 Mio. Euro für Arbeitsstipendien für Künstler*innen bereit. Die Kompositionsförderung wird weiter erhöht: Lag sie 2018, zu Beginn der Amtszeit von Kaup-Hasler, noch bei 15.000 Euro, so beträgt sie nun 200.000 Euro, wurde also insgesamt mehr als verzehnfacht. Auch das Budget für Kunstankäufe wurde aufgestockt und somit bildenden Künstler*innen eine wichtige Einkommensquelle erweitert – von 440.000 Euro auf 500.000 Euro, also um 12%.

Unterstützung der Freien Szenen
Erhöhte Rahmenbeträge, also jene Fördertöpfe, die frei schaffenden Künstler*innen das ganze Jahr über zur Verfügung stehen, sowie die Erhöhung der Projekt-, der Ein- und Zweijahresförderungen um ein Drittel auf 4 Mio. Euro sollen Exzellenz, Nachhaltigkeit und Fair Pay für die Freie Szenen ermöglichen.

Der Care & Repair-Ansatz, Institutionen durch Erhöhungen, die die Inflation ausgleichen, und durch mehrjährige Förderungen wirtschaftlich auf stabile Beine zu stellen, wird im Sinne des Regierungsprogrammes fortgesetzt. In Kooperation mit den Geschäftsgruppen Planung und Wohnen wird KÖR – Kunst im öffentlichen Raum um ein Drittel, konkret von 300.000 Euro auf 400.00 Euro erhöht.

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