Honoraruntergrenze

Die IG Freie Theaterarbeit empfiehlt, für Projektförderungen für Darstellende Kunst bei der Stadt Wien mit der Honoraruntergrenze  zu kalkulieren, um Sozialdumping zu vermeiden.

Die Honoraruntergrenze ist eine unverbindliche Empfehlung für die Bezahlung von künstlerischem Personal im Bereich der darstellenden Kunst, die aus öffentlichen Mitteln der Stadt Wien gefördert wird. Diese wurde gemeinsam von Künstler:innen der Wiener Perspektive sowie der IG Freie Theaterarbeit in einem offenen, zweijährigen Prozess erarbeitet.

¬Die Honoraruntergrenzen-Empfehlung liegt derzeit bei € 165 brutto-brutto pro Tag und für 8 h Proben- oder Arbeitszeit. Sie kann eingesetzt werden für alle Beteiligten in künstlerischen Teams – sowohl für selbstständig Tätige als auch für in Anstellung Arbeitende.
¬ Als Vorstellungsentgelt wird empfohlen: Für die ersten 2 Vorstellungen mind. € 350, ab der 3. Vorstellung min. € 200 (jeweils pro Vorstellung).

Berechnung: Für eine 30h-Woche ergibt sich für den*die Arbeitnehmer*in ein Monatsbrutto von €1.900,-. Vorstellungsgagen sind darin nicht inkludiert.

Die IG Freie Theaterarbeit stellt ein Service-Kalkulationsmodell zur Verfügung, welches aus 7 Blättern besteht: Infos / Ausfüllhilfe / Bruttorechner / Personal Künstlerisch / Personal Verwaltung / Sachaufwand / Einnahmen-Ausgaben Übersicht.

Wir bitten um Rückmeldungen und Anmerkungen zum Tool, da wir dieses ständig weiterentwickeln und hierbei gerne eure praktischen Erfahrungen einbeziehen möchten. Danke!

Eine Vorlage für ein Kalkulationstool ohne Berücksichtigung der Empfehlungen für Honoraruntergrenzen findet ihr hier.

Für Einzelförderung von Freien Gruppen bei der Stadt Wien Kultur verwendet bitte dieses Kalkulationstool: Download Kalkulationstool Version 3

Achtung: Dieses Kalkulationsmodell ersetzt NICHT das Kalkulationsformular der Stadt Wien – Kulturabteilung! Wir empfehlen aber, das ausgefüllte Service-Kalkulationsmodell dem Antrag der Stadt Wien / Kulturabteilung beizulegen, da in diesem Tool wichtige budgetäre Informationen für die Theaterjury aufscheinen.

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