IG Netz

Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (BMKÖS) und der Kunst- und Kulturabteilungen der Bundesländer Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Burgenland, Kärnten, Oberösterreich und der Stadt Wien finanziert.

 

                                                   

 

 Anspruchsberechtigung

Zuschüsse aus dem IG Netz erhalten Freie professionelle Gruppen/Theater im Bereich der Darstellenden Kunst, die Dienstgeber sind (d. h. Vereine, die Mitarbeiter*innen anstellen).

Voraussetzung ist, dass die Dienstgeber*innen innerhalb der vorangegangenen zwei Kalenderjahre oder im laufenden Kalenderjahr eine Subvention vom Bund oder einem Bundesland, das das IG-Netz mitfinanziert (derzeit Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten, Burgenland, Oberösterreich und die Stadt Wien) erhalten haben. Antragsteller*innen aus das IG Netz mitfinanzierenden Bundesländern können mit einer ausschließlichen Förderung eines dieser Bundesländer aus den letzten drei Jahren (Nachweis per Geschäftszahl) IG-Netz-Zuschüsse erhalten. Eine Förderung durch den Bund ist nicht mehr zwingend.

Die gesamte jährliche Förderung aus öffentlichen Mitteln darf dabei 450.000,- Euro nicht übersteigen oder nicht überstiegen haben, die dabei bisher gültige maximale Drittelbeteiligung des Bundes von 150.000,- Euro entfällt mit den neuen IG-Netz-Richtlinien vom Oktober 2020.

Zuschüsse an Dienstgeber*innen werden vorrangig für professionell künstlerisch tätige darstellende Kunstschaffende geleistet, die während des Produktions- und Aufführungszeitraums in Dienstverhältnissen stehen sowie nach Maßgabe vorhandener Budgetmittel für Produktionsleiter*innen professioneller Produktionen der Darstellenden Kunst.

Höhe der Zuschüsse

Erweitert wurde in den Vergaberichtlinien ab Oktober 2020 § 3 (3) die Anerkennung der Hälfte der Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 45 ASVG: „Die monatlichen Bruttobezüge der Anstellung dürfen dabei die Hälfte der Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 45 ASVG nicht übersteigen. Betragen die monatlichen Bruttobezüge der Anstellung dennoch mehr als die Hälfte der Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 45 ASVG so vermindert sich der förderbare Bruttobezug um den die Hälfte der Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 45 ASVG übersteigenden Betrag.“
Damit erhalten Dienstgeber*innen Zuschüsse aus dem IG Netz für künstlerische Angestellte/Produktionsleiter*innen bis zur Hälfte der Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 45 ASVG (Wert für 2020: Brutto-Monatsgehalt EUR 2.685,-).

Zuschüsse werden in der Höhe der Beitragsvorschreibung, maximal jedoch bis zu EUR 200,- monatlich, gewährt.
Für IG-Netz-Antragsteller_innen aus Vorarlberg, Tirol, Steiermark, Oberösterreich, Kärnten, Burgenland und der Stadt Wien bedeutet die Förderung des IG-Netzes durch diese Bundesländer,  dass bereits ab Anträgen zum 2. Halbjahr 2019 der maximale Zuschussbetrag von € 200 aus Mitteln der beteiligten Bundesländer/Wien ausgezahlt werden kann.

Antragstellung

IG-Netz Anträge können ausnahmslos online über die IG Netz Datenbank ( ig-netz.spdns.eu ) gestellt werden. Mit Ende der jeweiligen Einreichfrist wird die Datenbank geschlossen.

Lediglich das Antragsformular ist mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen ausgefüllt per Post an uns (IG Freie Theaterarbeit/IG-Netz, Gumpendorferstr. 63B, 1060 Wien) zu senden.

Auf Anfrage versenden wir gerne einen Einladungslink (office[at]freietheater.at oder 01/403 87 94).

Für den Erstantrag muss man sich zuerst im Büro melden und bekommt in Folge einen Einladungslink der Datenbank per Mail zugeschickt. Dieser Link führt zur Erstregistrierung und Datenhinterlegung, um jederzeit mit den persönlichen Daten Zugang zur Datenbank zu erhalten. Das Eintragen von Anstellungen, Hochladen von Lohnzetteln/Lohnkonten, Bundes- und Landessubventionszusagen, Mitteilung über Förderungen in allen Gebietskörperschaften, Vereinsregisterauszug, Bilanz, Flyermaterial etc. erfolgt dann online. Bei dem ersten Mal einloggen werden die verschiedenen Funktionen per Guide erklärt. Die Antragstellung selbst ist in 3 Schritten aufgebaut. Am Schluss, wenn alles ausgefüllt/eingetragen wurde, kann man das Antragsformular als pdf herunterladen, ausfüllen und das Original an uns schicken!

Folgende Unterlagen sind in digitaler Form vorzubereiten und müssen als Beleg hochgeladen werden:

  • Aktueller Vereinsregisterauszug;
  • Subventionsnachweis der betreffenden Gebietskörperschaften (Bund und/oder Bundesland) – max. 3 Jahre alt (!) – und Angabe der Geschäftszahl der betreffenden Gebietskörperschaften;
  • Angaben zu Förderzusagen, Förderhöhen und Geschäftszahlen aller fördergebenden österreichischen Gebietskörperschaften im laufenden Jahr der Antragstellung;
  • Lohnzettel der betreffenden Arbeitnehmer_innen/ Anstellung;
  • Nachweis der Zahlung der Dienstgeber_innen-Beiträge an die zuständige österreichische Gesundheitskasse (monatliche Kontoauszüge der ÖGK oder Beitragsvorschreibungen und Zahlungsbestätigungen, Kopie);
  • Aktueller Jahresabschluss/Bilanz der Leistungsempfänger_innen;
  • Nachweis über geförderte Arbeitsplätze (auch Kurzarbeit) – falls es solche gibt;
  • Informationen zu den einzelnen Produktionen, für die Anstellungen stattfanden: Programme, Flyer, Kritiken etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben;
  • bei Covid 19 Kurzarbeitsbezügen durch das AMS: Bestätigung und Auflistung über AMS Zahlungen, sowie Nachweise über geleistete Arbeitsstunden im Verhältnis zu Monatsarbeitsstunden pro Anstellungsmonat (idealerweise in Form der monatlichen e-AMS Auszüge der Abrechnung der Covid-19-Kurabeitsbeiträge)

Einreichtermine
Es gibt jährlich zwei Einreichtermine: Für die Monate Jänner bis Juni müssen die Anträge bis 15. Oktober des laufenden Jahres eingereicht werden, für die Monate Juli bis Dezember ist der 15. März des Folgejahres Einreichschluss.

Entscheidung über Anträge
Zur Prüfung der Anträge und Entscheidung in Zweifelsfällen wurde die IG-Netz-Kommission eingerichtet. Diese ist seitens des Bundeskanzleramtes mit MMag. Brigitte Winkler-Komar und Mag. Eva Kohout sowie seitens der IGFT mit Martin Ojster besetzt. Ulrike Kuner nimmt an den Kommissionssitzungen teil, hat jedoch kein Stimmrecht.
Die IG-Netz-Kommissionssitzung findet 2 x jährlich statt. Unmittelbar nach den Kommissionssitzungen, die im Regelfall Ende Mai und Ende November stattfinden, werden die zuerkannten Ansprüche an die Antragsteller_innen überwiesen.

Finale Entscheidungen über die durch die IG-Netz-Verwaltung berechneten Zuschüsse, liegen mit den IG-Netz-Richtlinien vom Oktober 2020 nunmehr nicht nur beim Bund sondern auch bei den das IG-Netz mitfinanzierenden Ländern (§3 (5)). IG-Netz errechnet die Zuschüsse und ordnet Bundesanteile sowie Anteile der übrigen Gebietskörperschaften in der Berechnung zu. Entsprechende Übersichten werden von IG-Netz den jeweiligen Fachabteilungen zwei Mal jährlich spätestens zum 25.6. (für die Einreichfrist zum IG-Netz am 15.3.) und 15.12. (für die Einreichfrist zum 15.10.) übermittelt. Innerhalb einer Frist von 14 Tagen genehmigen Bund bzw. die übrigen Gebietskörperschaften die errechneten Zuschüsse auf schriftlichem Weg. Nach der schriftlichen Genehmigung überweist IG-Netz die errechneten Zuschüsse innerhalb einer Frist von 5 Tagen.

 

Hinweis
Selbständige Musiker_innen, Komponist_innen und Textautor_innen musikalischer Werke erhalten vom Verein zur Unterstützung und Förderung österreichischer Musikschaffender (SFM) Zuschüsse zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen.

Weitere Information unter: www.musikergilde.at

Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (BMKÖS) und der Kunst- und Kulturabteilungen der Bundesländer Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Burgenland, Kärnten, Oberösterreich und der Stadt Wien finanziert.

 

                                                   

 

 Anspruchsberechtigung
Zuschüsse aus dem IG Netz erhalten Freie professionelle Gruppen/Theater im Bereich der Darstellenden Kunst, die Dienstgeber sind (d. h. Vereine, die MitarbeiterInnen anstellen).

Voraussetzung ist, dass die Dienstgeber_innen innerhalb der vorangegangenen zwei Kalenderjahre oder im laufenden Kalenderjahr eine Subvention vom Bund oder einem Bundesland, das das IG-Netz mitfinanziert (derzeit Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten, Burgenland, Oberösterreich und die Stadt Wien) erhalten hat. Die gesamte jährliche Förderung aus öffentlichen Mitteln darf dabei 450.000,- Euro nicht übersteigen oder nicht überstiegen haben, wobei maximal eine Drittelbeteiligung des Bundes von 150.000,- Euro gilt.

Zuschüsse an Dienstgeber_innen werden vorrangig für professionell künstlerisch tätige darstellende Kunstschaffende geleistet, die während des Produktions- und Aufführungszeitraums in Dienstverhältnissen stehen sowie nach Maßgabe vorhandener Budgetmittel für Produktionsleiter_innen professioneller Produktionen der Darstellenden Kunst.

Aufgrund der Beteiligung verschiedener Bundesländer werden die Vergaberichtlinien adaptiert. Sie stehen im Lauf des Oktobers 2020 zur Verfügung. Wichtigste Neuerung wird sein, dass künftig auch Antragsteller*innen aus das IG Netz mitfinanzierenden Bundesländern (derzeit Burgenland, Tirol, Kärnten, Vorarlberg, Steiermark, Oberösterreich und Wien) einreichen können, die nur über eine Förderung dieses Bundeslandes aus den letzten drei Jahren verfügen (Nachweis per Geschäftszahl). Eine Förderung durch den Bund ist nicht mehr zwingend.

Höhe der Zuschüsse
Dienstgeber_innen erhalten Zuschüsse aus dem IG Netz für künstlerische Angestellte, deren Brutto-Monatsgehalt EUR 2.685,- (Wert für 2020) nicht übersteigt. Zuschüsse werden in der Höhe der Beitragsvorschreibung, maximal jedoch bis zu EUR 200,- monatlich, gewährt.
Für IG-Netz-Antragsteller_innen aus Vorarlberg, Tirol, Steiermark, Oberösterreich, Kärnten, Burgenland und der Stadt Wien bedeutet die Förderung des IG-Netzes durch diese Bundesländer,  dass bereits für den Antrag 2. Halbjahr 2019 zum 15. März 2020 eine Aufstockung des IG-Netz-Zuschusses bis zu 200,- €/Person/Monat  des Sozialversicherungszuschusses durch das IG-Netz stattfinden kann.

Antragstellung
IG-Netz Anträge können ausnahmslos nur online über die IG Netz Datenbank ( ig-netz.spdns.eu ) gestellt werden. Mit Ende der jeweiligen Einreichfrist wird die Datenbank geschlossen und es sind keine Veränderungen mehr möglich.

Lediglich das Antragsformular ist mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen ausgefüllt per Post an uns zu senden.

Auf Anfrage versenden wir gerne einen Einladungslink (office[at]freietheater.at oder 01/403 87 94). Für einen Erstantrag muss man sich zuerst im Büro melden und bekommt in Folge einen Einladungslink der Datenbank per Mail zugeschickt. Bitte diesem Link folgen um sich erstmals zu registrieren und jederzeit mit den persönlichen Daten Zugang zur Datenbank zu erhalten. Das Eintragen von Anstellungen, Hochladen von Lohnzetteln/Lohnkonten, bka Subventionszusagen, Vereinsregisterauszug, Bilanz, Flyermaterial etc. erfolgt dann online. Bei dem ersten Mal einloggen werden die verschiedenen Funktionen per Guide erklärt. Die Antragstellung ist in 3 Schritten aufgebaut.
Am Schluss, wenn alles ausgefüllt/eingetragen wurde, kann man das Antragsformular als pdf herunterladen, ausfüllen und das Original an uns schicken!

Folgende Unterlagen sind in digitaler Form vorzubereiten und müssen als Beleg hochgeladen werden:
– Vereinsregisterauszug
– Subventionsnachweis Bund und hauptsächlich förderndes Bundesland (sofern dieses das IG-Netz finanziell unterstützt) – max. 3 Jahre alt!
– Lohnzettel der Arbeitnehmer_innen
– monatliche Kontoauszüge der Krankenkasse oder Beitragsvorschreibungen und Zahlungsbestätigungen
– Jahresabschluss / Bilanz des Vorjahres (1x jährlich)
– ggf. Nachweis über geförderte Arbeitsplätze (falls es solche gibt)
– Programme, Flyer, Kritiken etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben
– bei Covid 19 Kurzarbeitsbezügen durch das AMS: Bestätigung und Auflistung über AMS Zahlungen

Einreichtermine
Es gibt jährlich zwei Einreichtermine: Für die Monate Jänner bis Juni müssen die Anträge bis 15. Oktober des laufenden Jahres eingereicht werden, für die Monate Juli bis Dezember ist der 15. März des Folgejahres Einreichschluss.

Entscheidung über Anträge
Zur Prüfung der Anträge und Entscheidung in Zweifelsfällen wurde die IG-Netz-Kommission eingerichtet. Diese ist seitens des Bundeskanzleramtes mit MMag. Brigitte Winkler-Komar und Mag. Eva Kohout sowie seitens der IGFT mit Martin Ojster besetzt. Ulrike Kuner nimmt an den Kommissionssitzungen teil, hat jedoch kein Stimmrecht.

Die IG-Netz-Kommissionssitzung findet 2 x jährlich statt.

Die von den fördernden Gebietskörperschaften bereitgestellten Mittel werden von der IG Freie Theaterarbeit ab nun im Rahmen der mittelbaren Förderverwaltung verwaltet (siehe Präambel). Finale Entscheidungen über die durch die IG-Netz-Verwaltung berechneten Zuschüsse, die bisher ausschließlich bei der IG-Netz-Kommission lagen, sind neu durch die IG-Netz-Vergaberichtlinien geregelt und liegen beim Bund und den Ländern (§3 (5)).
IG-Netz errechnet die Zuschüsse und ordnet Bundesanteile sowie Anteile der übrigen Gebietskörperschaften in der Berechnung zu. Entsprechende Übersichten werden von IG-Netz den jeweiligen Fachabteilungen zwei Mal jährlich spätestens zum 25.6. (für die Einreichfrist zum IG-Netz am 15.3.) und 15.12. (für die Einreichfrist zum 15.10.) übermittelt. Innerhalb einer Frist von 14 Tagen genehmigen Bund bzw. die übrigen Gebietskörperschaften die errechneten Zuschüsse auf schriftlichem Weg. Nach der schriftlichen Genehmigung überweist IG-Netz die errechneten Zuschüsse innerhalb einer Frist von 5 Tagen.

Hinweis
Selbständige Musiker_innen, Komponist_innen und Textautor_innen musikalischer Werke erhalten vom Verein zur Unterstützung und Förderung österreichischer Musikschaffender (SFM) Zuschüsse zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen.

Weitere Information unter: www.musikergilde.at