IGFT NEWS 04/2026

Liebe Leser:innen!

Der erste Monat diesen Jahres neigt sich so langsam dem Ende zu – das bedeutet zum einen, wir sind so richtig im Jahr angekommen und zum anderen: es stehen Einreichungen vor der Tür. Wir sind hier mitten in unserer 1x1-Reihe mit wichtigen Veranstaltungen rund um Förderungen und Projekteinreichungen. Außerdem waren wir wieder viel im Theater und haben tolle und spannende Arbeiten gesehen! Es gibt also wieder viel zu berichten und viel zu tun:

Am Dienstag waren wir auf unserem ersten IG Field Trip im Theater Drachengasse bei „Die Staatsfragmente“ – eine spannende und sehr spielfreudige Produktion, die mit sehr konkreter und technisch genauer Arbeit überzeugte. (Sie spielen das Stück noch bis 31. Jänner – also wer es noch nicht gesehen hat…) Vorher haben wir uns in der Wunder-Bar getroffen und haben uns über ein paar bekannte und auch unbekannte Gesichter sehr gefreut! Der nächste IG Field Trip wird im März stattfinden – wir melden uns bald mit Details!

Außerdem waren wir in den vergangenen Tagen und Wochen viel in den Theatern - eine Auswahl: Wir waren bei der Premiere von „Kri“ im Next Liberty in Graz. Das Gewinner:innenstück des Retzhofer Dramapreis für junges Publikum wurde dort mit einem Laienensemble und einer tollen 14-jährigen Hauptdarstellerin sehr musikalisch und neugierig inszeniert. Bei der Premiere von „Mundtot“ waren wir im Schauspielhaus Wien, das Gewinner:innenstück vom Hans-Gratzer Preis 2025. Bei dem Stück geht es um sexualisierte Gewalt im Sportbereich. Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: in Eggersdorf bei Graz gibt es ein spannendes neues Theater: das „Gold & Pech Theater“, wir waren dort beim Gastspiel des niederösterreichischen Theaters Westliches Weinviertel mit „Kurzschluss“ – ein wirklich unterhaltsamer und anspruchsvoller Abend zugleich. Im Theater der Jugend haben wir die Produktion „Der überaus starke Willibald“ gesehen, eine humorvolle Produktion für jung und alt, die mit wundervollen Mäusekostümen begeistert. Wir waren bei Marta Navaridas im Brut Wien und ihrer "Feuervogel"-Adaption, haben Maria Fliri bei ihrer Verwandlung in die  Katze Eleonore im Off-Theater staunend zugeschaut, dem aktionstheater im Kabelwerk beim tollen "Speed kills content" gefrönt, und haben die Wiederaufnahme von „Still Not Still“ von Ligia Lewis im TQW angeschaut, eine körperlich-musikallische Produktion, die eine ganz eigene Theatersprache sucht und die Grenzen von Sinn und Nicht-Sinn auslotet. Wir freuen uns, wie viele tolle Produktionen wir immer wieder sehen und versuchen natürlich, so viel wie möglich unterwegs zu sein und eure Produktionen anzuschauen! Folgt uns auf Instagram - da posten wir dazu! 

Da die kommende Einreich-Deadline der MA7 Projektförderung (Stadt Wien) Mitte Februar bevorsteht, sind wir schon mitten in der 1x1-Reihe, bei der es um alle Aspekte rund um Fördereinreichungen geht, ihr wichtige Tipps und Einblicke bekommt, Fragen stellen könnt und Feedback erhaltet. Für Neueinsteigende, aber auch zum Auffrischen ist diese Reihe ein unverzichtbares Basic geworden: Das Treffen am Mittwoch, 28. Jänner, mit dem Kuratorium für Tanz, Theater & Performance live im Tanzquartier war eine konzentrierte Runde und außerdem war der neue Kurator Martin Thomas Pesl mit dabei und konnte sich vorstellen. Er fängt offiziell im März an. Es gab wichtige Einblicke in die Kuratoriumstätigkeit mit wichtigen Tipps zum Antragschreiben. Am Donnerstag, 29. Jänner, hatten wir direkt darauffolgend das Online-Treffen mit der MA7 von der Stadt Wien zum richtigen Einreichen für die Projektförderung und mit wichtigem Hintergrundwissen im direkten Austausch.

Kommende Online-Veranstaltungen: Am Montag, 9. Februar, geht es weiter mit einem sehr wichtigen Bestandteil der Einreichungen: dem Kalkulationstool, der Budgeterstellung und den Honoraruntergrenzen. Am 11. Februar mit dem Konzept Feedback – hier könnt ihr eure Einreichungen direkt mitbringen. Das sind die Veranstaltungen, die vor der Einreich-Deadline am 15. Februar bei der MA7 stattfinden. Am 18. Februar gibt es noch ein offenes Webinar zum IG Netz und Informationen über die Zuschüsse für Anstellungen.

Wir freuen uns auch ganz besonders auf unser nächstes Live-Format im Februar: am 24. Februar könnt ihr mit „Auf einen Kaffee mit der IGFT!“ uns kennenlernen und in lockerer Atmosphäre bei einem Getränk im Büro Fragen stellen. „Auf einen Kaffee mit der IGFT!“ findet auch alle zwei Monate statt und wechselt sich mit den „IG Field Trips“, bei denen wir jeweils eine Theaterproduktion besuchen und vorher/nachher gemeinsam auf ein Getränk uns austauschen können, ab. Wir freuen uns, euch zu treffen!

Reminder: Die nächste IG Netz Frist ist am 15. März – also denkt rechtzeitig an die Antragstellung und meldet euch gerne bei Fragen direkt bei uns bzw. bei Esther Baio! Und für ACT OUT naht auch die Frist: ihr könnt noch bis 31. Jänner für die Residencyförderung einreichen (für Residencies im 1. Halbjahr 2027)!

Einen weiteren Hinweis möchten wir heute aussprechen und betonen: bitte achtet unbedingt darauf, schriftliche Verträge zu Arbeitsverhältnissen zu erhalten und andersherum sie auch ausstellen! Diese sollten im Vorfeld und vor Beginn der Tätigkeit ausgehändigt und abgeklärt werden.

Bezüglich der Änderungen der AMS-Regelung und dem geringfügigen Zuverdienst möchten wir euch heute auf ein paar wichtige Aspekte hinweisen:
Auf der Seite des AMS Wien findet ihr alle aktuellen Informationen zu Arbeitslosigkeit und Zuverdienst. Falls ihr betroffen seid: Wenn ihr nicht unter eine der Ausnahmen fallt, müsst ihr eure geringfügige Tätigkeit bis zum 31.1. abmelden, um weiterhin ein Anrecht auf AMS-Bezug zu haben. Ansonsten geltet ihr rückwirkend ab dem 1.1.2026 als nicht arbeitslos und erhaltet somit auch für den Januar ff. kein Geld mehr. Ausnahmen solltet ihr unbedingt vom AMS prüfen lassen! Ein wichtiger Hinweis für alle, die tageweise geringfügige Anstellungen parallel zum AMS Bezug haben: In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, dass ihr für die einzelnen Tage, an welchen ihr tatsächlich geringfügig angestellt wart, eine Unterbrechung vom AMS Bezug erhalten könnt. Ihr müsst diese tageweisen Anstellungen jedoch rechtzeitig bekannt geben und euch am Tag nach der Anstellung auch wiedermelden. Mehr Infos dazu hier: https://www.ams.at/arbeitsuchende/arbeitslos-was-tun/arbeitslos-geringfuegig-beschaeftigt#wien

Für die kommende Woche möchten wir euch wieder abschließend ein paar Tipps dalassen: im Theaterhaus Graz könnt ihr noch heute, 29. Jänner, sowie am 3. Und 5. Februar die Produktion „Rand“ sehen – eine Erzählung über eine Welt, die unbewohnbar geworden ist und mit den drei letzten Menschen eine sowohl poetische, als auch dystopische Reise aufnimmt. In Wien am Theater Experiment steht am 3. Februar eine Premiere an: mit „Titanic – eine Ozean-Phantasie“ begegnen sich die Passagiere des wohl bekanntesten Schiffes kurz vor der Katastrophe, in einem poetisch-unterhaltsamen Moment zwischen Hybris und Untergang. Weitere Produktionen findet ihr wie immer auf www.theaterspielplan.at – wir wünschen euch eine spannende und reichhaltige Woche, voller Input, Diskussionen und künstlerischen Erlebnissen!

Please note: Our consultations via zoom, phone or email are also possible in English.

Weitere Veranstaltungen und Termine findet ihr wie immer auf theaterspielplan.at, abonniert den neuen Newsletter direkt auf der Seite und folgt der Instagramseite mit Posts und Infos zu allen Premieren. 

Um Proberäume zu finden und selbst anzubieten, besucht gerne unsere Proberaumplattform! Den Fairness Codex und den Fairness Katalog als praktische Umsetzung findet ihr hier. Unser Tipp: Bei allen Fördereinreichungen und Projektbeschreibungen explizit einen Absatz zu euren fairen Arbeits- und Produktionspraxen formulieren. 

Falls ihr schon einen unserer Services in Anspruch genommen habt und uns bewerten möchtet, könnt ihr das gerne hier auf Google tun. Das hilft uns sehr, da sich unsere Fördergeber:innen über unsere Leistungen informieren können. Vielen Dank!

Für eine Ausschreibung im Newsletter bitten wir, diese Voraussetzungen zu beachten. Achtung: Jobangebote werden nicht mehr von der IGFT überprüft. Wir empfehlen, die Honoraruntergrenzen zu beachten.

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