#we_do – Anlauf- und Beratungsstelle für Filmschaffende

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Es ist nicht leicht, gegen Missstände durch Einzelpersonen oder Institutionen vorzugehen. Die Befürchtung negativer Konsequenzen für die eigene berufliche Tätigkeit und mangelnde Einhaltung bestehender gesetzlicher Regelungen halten häufig davon ab. Mit #we_do! schaffen die Österreichischen Filmschaffenden eine Anlauf- und Beratungsstelle gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung, Machtmissbrauch, sexuelle Übergriffe und Verletzungen im Arbeitsrecht – für alle, die in der österreichischen Film- und Fernsehbranche tätig sind.

Bei #we_do! wird jede Stimme gehört.

Dokumentation

Jede Person kann einen Missstand, den sie selbst erlebt hat oder selbst beobachtet hat, anonym melden. Diese Fälle werden jährlich anonymisiert gesammelt und in einem Bericht durch externe Expert_innen aufgearbeitet. Die Verfügbarkeit von Daten und Zahlen ermöglicht es, Probleme direkt anzugehen.

Beratung

Ausbeutung, Demütigung oder Übergriffe hinterlassen Spuren – damit muss niemand allein zurechtkommen. Auch mitzuerleben, wie jemand anderes erniedrigt wird, kann schwer verdaulich sein. Es hilft, sich auszusprechen oder konkrete Beratung einzuholen: Persönlich, telefonisch, via Skype – kostenlos und anonym durch branchenexterne Berater_innen.  Führungskräfte können sich bei #we_do“ über Präventionsmaßnahmen und Regelungen informieren.

Veränderung

Langfristiges Ziel von #we_do! ist eine strukturelle Veränderung: Gemeinsam mit den Verbänden aller Filmschaffenden werden auf Basis der gesammelten Fälle strukturelle Lösungen für eine Verbesserung der Arbeitsverhälntisse erarbeitet.

#we_do! steht allen Filmschaffenden zur Verfügung.

Weitere Information und Kontakt: https://we-do.filmschaffende.at/