transform!europe webinar: Unterstützung für Kunstschaffende

Wann: Freitag, 4. September, 18 Uhr (CET)

In den langen Tagen des Lockdowns wurde unser aller Bedürfnis, die uns aufgezwungene soziale Distanz zu überwinden und uns geeint zu fühlen, immer wieder deutlich: So wurde von Balkonen und Terrassen gesungen und musiziert, um zu zeigen, wie wichtig Sich-Ausdrücken und Kommunizieren für unser individuelles, aber auch unser Sozialleben ist.

In allen Ländern Europas wurde sämtliche Events abgesagt, die die Anwesenheit von Menschen in geschlossenen Räumen mit sich bringen. Heute, wo die Ansteckungskurven flacher werden, werden Produktion und wirtschaftliche Aktivitäten wieder aufgenommen. Der Druck gewichtiger Interessen hat verhindert, dass die Produktion je völlig zum Erliegen gekommen wäre – oft mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Gesundheit der Belegschaften.

In vielen Ländern sind Theater, Kinos und Kulturstätten jedoch weiterhin geschlossen. Diese Tatsache spiegelt die Gleichgültigkeit der Politik gegenüber all jenen wider, die auf ihre ganz eigene Weise im Kulturbereich arbeiten. Auch wenn sich zwischen den Ländern durchaus Unterschiede in der Art abzeichnen, wie mit diesem Personenkreis umgegangen wird, kristallisiert sich doch heraus, dass dem Schutz dieses Wirtschaftsbereiches, der schon vor der Corona-Krise durch die starke Kürzung öffentlicher Mittel unter Druck geraten war, keine Bedeutung beigemessen wird.

In einigen Ländern gibt es inzwischen Kampagnen zur öffentlichen Unterstützung dieser Beschäftigten und dieses von transform! europe geförderte Meeting will aufzeigen, wie sich die Situation jeweils darstellt und welche Möglichkeiten für Initiativen auf europäischer Ebene bestehen.

Findet via Zoom statt.
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