Digitale Buchpräsentation: „Der verkaufte Feminismus. Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde“

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Do, 29.4., 19.30 Uhr
Buchpräsentation | digital – live auf
www.youtube.com/buechereienwien/live

Beate Hausbichler präsentiert »Der verkaufte Feminismus. Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde« (Residenz)

Lea Susemichel (leitende Redakteurin des feministsichen Magazins an.schläge)  im Gespräch mit Beate Hausbichler
 Moderation: Lisa Wölfl
(Journalistin beim Magazin MOMENT.at)

Autonomie, Freiheit und Selbstbestimmung: Der Konsumkapitalismus hat schon früh erkannt, dass die Anliegen der Frauenbewegung für ihn nützlich sind. Der markttaugliche Feminismus verlagert die Arbeit: weg von politischen Forderungen für alle, hin zur Arbeit an und für sich selbst. Welche Gefahren birgt diese Individualisierung, befeuert durch Social Media, für den Diskurs über Gleichberechtigung? Beate Hausbichler zeigt auf, wo überall Feminismus in dicken Lettern draufsteht, obwohl nur Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und letztlich Konsum drinstecken, und welches Risiko das für eine politische Bewegung bedeutet.

Beate Hausbichler hat Philosophie an der Universität Wien studiert und ist seit 2008 Redakteurin bei der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD, seit 2014 leitet sie deren frauenpolitisches Ressort dieStandard.
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