Der Standard: Endzeitstimmung, Zukunftssehnsucht: Wiener Festwochen 2020

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46 Produktionen, davon 15 Weltpremieren: Viele der Arbeiten befassen sich damit, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Am 14. Mai geht es los.

Christophe Slagmuylder ist nicht der Mann für die großen Knaller. Der belgische Festivalleiter, der nun sein zweites Jahr als Chef der Wiener Festwochen einläutete, bevorzugt handliche Formate und hat zudem mit klassischem Sprechtheater wenig am Hut. Er räumt bevorzugt jenen Arbeiten Raum ein, die aus neuen Kollaborationen – auch zwischen den Kunstsparten – entstehen sowie Bühnenwerken, die nicht ohnehin auf den heimischen Theater- und Opernbühnen anzutreffen sind – die von jeher obligatorische Burgtheater-Koproduktion ausgenommen. Diesmal ist es Alice Birchs 2020 oder das Ende in der Inszenierung von Katie Mitchell (Akademietheater ab 13. 6.).

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