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News - Aktuell IGFT

  • Stadt Wien: Fördererhöhungen / Honoraruntergrenze / neue Förderprogramme ab 2020

    Pressemitteilung, IG Freie Theater, 26.11.2019

    Nachdem Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler in ihrer gestrigen (25.11.2019) Budgetrede eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Freie Szene verkündet hat, haben wir nachgefragt. Welche Mittel stehen der Freien Szene zur Verfügung und was ändert sich ab 2020?
     
    Wir freuen uns für die Künstlerinnen und Künstler der Szene über die budgetäre Erhöhung und Erweiterung der Fördermöglichkeiten. Wir sehen dies als starkes Signal der Stadt Wien gegenüber der Freien Szene, deren künstlerisches Potenzial weiter auszubauen, indem die Rahmenbedingungen hinsichtlich einer sozialen Absicherung der Akteur_innen vebessert sowie die Strukturen der Freien Szene verstärkt werden.

     

    Gleich vorweg – mit den zusätzlichen Mitteln für die Freie Szene soll ein Investment in die dort arbeitenden Menschen geleistet werden – es sollen nicht mehr Produktionen entstehen. Aber es gibt neue Fördertools, die ein breiteres und prozessorientiertes künstlerisches Arbeiten ermöglichen!

    Insgesamt wächst das Kulturbudget um ca. € 26 Millionen. Damit wächst es um ca. 10 % gegenüber dem Vorjahr.

    Ein wesentlicher Anteil der zusätzlichen Mittel soll helfen, prekäres Arbeiten in der Kunst- und Kulturlandschaft Wiens zu vermeiden.

    Der Theaterbereich wird um ca. € 4.2 Mio angehoben, dies bedeutet eine Verbesserung um ca. 6 % gegenüber dem Vorjahr.

    • Ca. € 2.2 Mio gehen an die kommunalen Bühnen, die Mittelbühnen, die privaten Bühnen und werden für eine Erhöhung der Konzeptförderungen sowie für Projekt- und Jahresförderungen eingesetzt.
    • € 2 Mio erhält das Volkstheater

    Allein die Projekt- und Jahresförderungen wurden von € 2.6 Mio auf € 3.0 Mio erhöht und wurden somit im Vergleich deutlich verstärkt.

    Über die IG Freie Theater und die Wiener Perspektive wird mit den Künstler_innen eine Honoraruntergrenze für freischaffende Künstler_innen besprochen (bei Förderungen durch die Stadt Wien), welche dann als Empfehlung für zukünftige Einreichungen auf die Websites der Kulturabteilung und der IG übernommen wird. Der Prozess der Ausarbeitung startet jetzt und wird mit Vertreter_innen der Szene direkt geführt; Anwendung finden soll die Honoraruntergrenze zum nächsten Einreichtermin am 15.2.2020.

    Die Budgetverbesserungen der Häuser, die mit der freien Szene kooperieren oder koproduzieren, sollen den Künstler_innen zu Gute kommen, um diese gerechter bzw. überhaupt zu bezahlen und wirkliche Koproduktionen zu ermöglichen. Auch hier gibt es aktuell Gespräche bzgl. eines Mindesthonorars für Künstler_innen. Dort, wo es notwendig wird, werden auch Gehälter bzw. Personalkosten der Häuser angehoben. Die konkreten Umsetzungen werden derzeit von den Häusern und in Absprache mit der Stadt Wien erarbeitet.

    Zusätzlich ist für 2020 ein Infrastrukturtopf in Höhe von ca. € 2 Millionen geplant, der kleineren Institutionen und Veranstaltungsräumen, aber auch Probenorten die Möglichkeit gibt, in einer einmaligen Leistung ihr technisches Equipment bzw. die Ausstattung zu erneuern. Zum Antragsverfahren geht es hier: www.wien.gv.at

    Des Weiteren werden die Bezirksinitiativen Stadtlabore und Shift erheblich ausgebaut (insgesamt stehen hier € 3 Mio zur Verfügung). Dies bedeutet für die Künstler_innen der Freien Szene zusätzliche Arbeits- und Auftragsfelder, welche außerdem neue Arbeitsformate ermöglichen.

    Genreübergreifend ist ein Programm für Exzellenz-Stipendien in Planung, welches v.a. auch der freien Kunstszene als neues Fördertool zur Verfügung stehen wird.

    Neu und auch für die freischaffenden Künstler_innen interessant: KulturKatapult, ein Förderprogramm dotiert mit € 800.000, mit welchem kulturelle Vermittlungsprojekte für Jugendliche gefördert werden. Details haben wir auf unserer Website.

     

    Kontakt:
    Ulrike Kuner / Geschäftsführung
    Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit
    Gumpendorferstr. 63B
    A-1060 Wien
    t: +43 (0)1 403 87 94
    www.freietheater.at
    u.kuner[at]freietheater.at

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  • brut im künstlerhaus offener Brief zur aktuellen Situation

    Wie die IGFT im e-mail-newsletter vom 31.10. berichtete, bewegt uns natürlich auch die Frage nach dem Hauptspielort des brut Wien, nachdem sich in den letzten Wochen einige neue Diskussionen eröffnet haben.

    Die IGFT stellte dem brut Wien folgende vier Fragen: Das brut ist seit der Saison 2017/2018 nomadisch unterwegs, sprich es bespielt verschiedenste Orte in Wien. Seit rund einem Jahr ist der Standort in der Zieglergasse wieder für Vorstellungen und Proben aktiv. Die Künstlerinnen und Künstler fürchten, dass der zentrale, dauerhafte Spielort des brut gefährdet ist. Also ein Ort mit professionellen Bedingungen, einer Bühne mit technischer Ausstattung etc.
    Was könnt ihr hierzu sagen?
    Was ist der Status Quo btr. des Standortes im Künstlerhaus?
    Was sind die Perspektiven?
    Ab wann gibt es wieder einen verlässlichen Standort für das brut?

    Am 2. November veröffentlichten Kira Kirsch und Richard Schweitzer folgenden offenen Brief: Offener Brief zur Situation brut im Künstlerhaus Weitere Hintergrundinfos zur Kostenexplosion der Sanierung und Zukunfts-Miet-Unsicherheiten finden sich auch im Artikel von Stefan Weiss in DerStandard: link

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  • Kunst und Kultur: Unser Koalitionsprogramm - Darstellende Kunst

    Pressemitteilung, IG Freie Theater, 28.10.2019

    Forderungen und Vorschläge an eine zukünftige Österreichische Regierung btr. der Förderung der Freien Theaterarbeit

    • Die österreichische Bundesregierung soll einen dezidiert ausgesprochenen Fokus auf die Förderung von zeitgenössischer Darstellender Kunst der Freien Szene legen.
      Diesen Fokus möchten wir im Regierungsprogramm und in einem Kunstfördergesetz verankert und gefördert sehen.
    • Die Qualität der Freien Szene beruht darauf, dass sie zu großem künstlerischem Risiko bereit ist.
      Die Zukunft der Kunst wird hier gestaltet.
      • Konkret: Künstlerische Arbeit ist nicht gleichzusetzen mit Kreativwirtschaft. Wir erwarten eine selbstverständliche, kontinuierliche Förderpolitik von zeitgenössischem Kunstschaffen und ein verbindliches Bekenntnis der Bundesregierung, künstlerisches Risiko ausdrücklich zu fördern und ggf. zu verteidigen.
      • Konkret: Mehr Geld soll in die direkte Förderung von Künstler_innen und Produktionen fließen. In der Freien Szene tragen die einzelnen Künstler_innen bzw. deren Vereine zum größten Teil das Produktionsrisiko selbst. Dieses Risiko erfordert eine realistische Budgetierung – und eine entsprechende realistische Förderung durch die öffentliche Hand.
      • Konkret: Die bestehenden Strukturen für die Freie Szene sollen weiter gefördert und entsprechend den aktuellen Anforderungen der produzierenden Künstler_innen ausgebaut und adaptiert werden. Es braucht Produktionsorte und Infrastrukturen, an denen hochkarätige künstlerische Innovationen entwickelt werden können.

     

    • Modelle für ein selbstständiges Berufsleben von freischaffenden Darstellenden KünstlerInnen müssen ausgebaut werden.
      Die finanziellen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen müssen reflektiert und adaptiert werden, damit eine künstlerische Tätigkeit wirtschaftliche, rechtliche und soziale Sicherheit bieten kann.
      • Konkret: Im Vergleich mit internationalen erfolgreichen Fördermodellen die Entwicklung eines entsprechenden Modells für Österreich vorantreiben.
      • Konkret: Die Einführung einer Honoraruntergrenze bei Förderungen durch die öffentliche Hand verhindert (Selbst)ausbeutung der Akteur_innen und unterstützt darüber hinaus langfristig wirkende soziale Absicherung der Akteur_innen durch entsprechende Beitragszahlungen in die sozialen Sicherungssysteme.
      • Konkret: Adäquate Finanzmittel für die Freie Szene zur Verfügung zu stellen, um den rechtlichen Vorschriften (Anstellungspflicht, Abgaben – und Versicherungserfordernisse) entsprechen zu können – so wie dies bei den Förderungen für die Bundeseinrichtungen (Bundestheater, Bundesmuseen) gegeben ist.
    • Modelle für eine funktionierende soziale Absicherung müssen geschaffen werden.
      Die unflexible, starre und langsame Administration der Versicherungszugehörigkeit der Akteur_innen entspricht nicht den real gelebten Modellen. Selbstständige Arbeit und kurzfristige Anstellungen lösen sich ab bzw. ergänzen sich. Die Versicherungen über die GKK bzw. die SVA sind aber nicht entsprechend kompatibel und viel zu langsam. Sehr oft kommt es zu Doppelversicherungszeiten – oder keinen Versicherungszeiten -, und dies ohne Auswirkungen auf eine reale Absicherung (weil etwa die Voraussetzungen für einen AMS-Bezug nicht gegeben sind bzw. über fallweise Beschäftigungen nicht einmal eine durchgehende Krankenversicherung gegeben wird).
      • Konkret: Die künftige Bundesregierung ist aufgefordert, Sozialversicherungssystem zu etablieren, die den Beschäftigungswirklichkeiten der Künstler_innen und Akteur-innen der Freien Szene gerecht werden.
    • Eine durchgehende und generationenübergreifende Know-How-Strategie für Künstler_innen muss etabliert werden.
      Von der Ausbildung über die gesamte professionelle künstlerische Tätigkeitsdauer hinweg soll begleitend und aktuell unternehmerisches und administratives Wissen sowie künstlerische Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden.
      • Konkret: In die künstlerischen Ausbildungen Module integrieren, die auf eine erfolgreiche Berufskarriere hinführen und theoretisches und praktisches Wissen vermitteln.
      • Konkret: Reise- und Research-Förderungen ausbauen, die den österr. Künstler_innen internationalen Wissensaufbau ermöglichen und um am internationalen künstlerischen Diskurs aktiv beteiligt zu bleiben.
      • Konkret: Bestehende Förderformate müssen evaluiert werden und ggf. um neue Formate (wie Residencies für Darstellende Künstler_innen, Arbeitsstipendien etc.) ergänzt werden.
      • Konkret: Im Laufe des Berufslebens spezielle Informationen und Services über ergänzende Berufsmöglichkeiten diskutieren und anbieten. Vor dem Hintergrund einer größer – und älter werdenden – Künstler_innenschaft. Die Einrichtung entsprechender Servicestellen (nach internationalem Vorbild) soll vorangetrieben werden.
    • Eine einfach abzurufende nationale Tourförderung erhöht die Sichtbarkeit der künstlerischen Produktionen in allen Bundesländern, stärkt die Identifikation mit heimischen Künstler_innen und die Zusammenarbeit zwischen Künstler_innen, Veranstalter_innen und dem lokalen Publikum. Der nationale und überregionale Austausch freier Produktionen fördert die künstlerische Qualität und das kreative Schaffen in den Regionen.
    • Außenkultur: Angesprochen sind Synergien.
      Um Synergien für die Freie Szene mit den österreichischen Einrichtungen im Ausland sinnvoll nutzen zu können, schlagen wir für die frei arbeitenden darstellenden Künstler_innen eine internationale Tourförderung vor, die z.B. automatisch abrufbar ist, wenn die angefragte Produktion mittels einer Förderung der öffentlichen Hand entwickelt wurde.
    • Eine Valorisierung der Kunst-und Kulturbudgets ist dringend notwendig.

     

    Kontakt:
    Ulrike Kuner / Geschäftsführung
    Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit
    Gumpendorferstr. 63B
    A-1060 Wien
    t: +43 (0)1 403 87 94
    www.freietheater.at
    office@freietheater.at

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  • Kunst und Kultur: Unser Koalitionsprogramm

    Pressekonferenz Kulturrat Österreich/Allianz von 75 Organisationen aus dem Kunst- und Kulturprogramm, 28.10.2019

    Am 28.10.2019 präsentierte eine von 75 Organisationen aus dem Kunst- und Kulturbereich getragene Allianz im Vorfeld der Regierungsbildung dringende kulturpolitische Notwendigkeiten im Kunst- und Kulturbereich. Angesichts der anstehenden Regierungsverhandlungen stellen die österreichischen Kunst- und Kultur-Interessensvertretungen ihr Koalitionsprogramm vor.

    Es enthält die Mindestanforderungen an das Kunst- und Kulturprogramm der Regierung für die nächsten fünf Jahre und beruht auf 4 Grundsätzen:

    – verlässliche Rahmenbedingungen für Kunst- und Kulturschaffende

    – Kunst und Kultur als Mittel der Auseinandersetzung und Verständigung

    – gleichberechtigter Umgang mit allen Beteiligten

    – offene Zugänge und Teilnahme für alle

    1. Wir fordern:
      Ein eigenständiges Bundesministerium für Kunst, Kultur und Medien inklusive Auslandskultur und Urheber_innenrecht.
    2. Einrichtung einer ständigen Arbeitsplattform zwischen den Ressort-Verantwortlichen für Kunst, Kultur und Medien und der Kunst- und Kulturszene mit mindestens vier Terminen im Jahr.
    3. Förderungsoffensive für Kunst und Kultur. Fokus auf die Kunst- und Kulturschaffenden, die Kunst- und Kulturinitiativen und ihre Interessenvertretungen.
    4. Jährliche Valorisierung der Kunst- und Kulturförderungsmittel und der Kunst- und Kulturförderungen.
    5. Besetzung von Beiräten und Jurys ausschließlich nach sachlich-inhaltlichen Gesichtspunkten mit Einspruchsmöglichkeit der Interessenvertretungen.
    6. Mehrjährige Förderverträge für alle Einrichtungen, deren Tätigkeit sich über ein Kalenderjahr erstreckt.
    7. Kostenwahrheit bei Förderhöhen durch Einhaltung sozialer und wirtschaftlicher Mindeststandards für Künstler_innen sowie Kulturarbeiter_innen (Fairpay).
    8. Durchgängige und durchlässige kulturelle und künstlerische Bildung vom Kindergarten bis zur universitären Ausbildung.
    9. Grundlegende Verbesserung der sozialen Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden und Reform des Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds.
    10. Schaffung eines Urheber_innen-Vertragsrechts inklusive Gesamtvertragsfähigkeit für Berufsvereinigungen. Faire Vergütung von Urheber_innen und ausübenden Künstler_innen.
    11. Sicherung der Medienfreiheit und -vielfalt, insbesondere der Unabhängigkeit des ORF, des öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Kulturauftrags und des nichtkommerziellen Mediensektors.
    12. Einhaltung internationaler Verpflichtungen, insbesondere bei der Umsetzung von UNESCO-Konventionen in nationales und EU-Recht, auch gegenüber Kunst- und Kulturschaffenden aus Drittstaaten.

    Unterstützende Verbände und Einrichtungen des Kunst- und Kultursektors 
    (in alphabet. Reihenfolge): 

    AIEP Austria, Plattform österreichischer Kriminalschriftstellerinnen und -schriftsteller
    Alte Schmiede/Kunstverein Wien
    Anno Literatur Sonntag
    ASSITEJ Austria
    Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich
    ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler/innen Österreichs, Sektion Steiermark
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Landesverband Kärnten
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Landesverband für Wien, Niederösterreich, Burgenland
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Zentralverband
    BÖS – Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen
    BÖIA – Bund Österreichischer Innenarchitekten
    Crossing Europe Film Festival Linz
    Dachverband der österreichischen Filmschaffenden
    Dachverband Salzburger Kulturstätten
    Das Andere Theater - IG Freie Theater
    Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur
    Drehbuchverband Austria
    edition exil, verein exil
    Erstes Wiener Lesetheater und zweites Stegreiftheater
    Festival der Regionen
    Forum österreichischer Filmfestivals
    Forum Stadtpark
    Freies Radio Innsbruck FREIRAD
    Galerie St. Barbara – musik+ / OSTERFESTIVAL TIROL
    Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler, Künstlerhaus
    IG Autorinnen Autoren
    IG Bildende Kunst
    IG Freie Theaterarbeit
    IG Kultur Burgenland
    IG Kultur Österreich
    IG Kultur Steiermark
    IG Kultur Vorarlberg
    IG Kultur Wien
    IG KiKK – Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška
    IG Theater Tanz Performance Kärnten Koroška
    IG Übersetzerinnen Übersetzer
    IG World Music Austria
    Interessengemeinschaft österreichischer Dokumentarfilm, dok.at
    Kärntner SchriftstellerInnenverband – KSV
    Kulturforum Bad Radkersburg
    Kulturrat Österreich
    KUPF – Kulturplattform Oberösterreich
    Literatur Vorarlberg
    Literaturhaus am Inn
    Literaturhaus Salzburg
    Literaturhaus Wien
    Mödlinger Künstlerbund
    Ö.D.A. – Österreichische DialektautorInnen
    Österreichischer Blasmusikverband
    Österreichischer Komponistenbund
    Österreichischer Musikrat
    Österreichischer PEN-Club
    Österreichischer Regieverband, ADA
    Österreichischer Schriftsteller/innenverband
    Österreichischer Verband Filmschnitt, AEA
    PAKT Wien
    PODIUM Literaturkreis Schloss Neulengbach
    radio AGORA 105 I 5
    Radio ORANGE 94.0
    Robert Musil-Institut / Kärntner Literaturarchiv
    Schule für Dichtung in Wien - fsd
    TKI – Tiroler Kulturinitiativen
    Theater am Saumarkt
    Unabhängiges Literaturhaus NÖ
    Verband Filmregie Österreich
    Verband Freier Radios Österreich
    Verband Österreichischer FilmschauspielerInnen
    Verband Österreichischer Kameraleute, aac
    Verband Österreichischer SounddesignerInnen, VOESD
    Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und MusikproduzentInnen Österreich
    Verein Tschecho-Slowakisch-Österreichisches Kontaktforum
    Vereinigung der FilmmaskenbildnerInnen, VFMÖ
    Wiener Wortstaetten

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  • Fair Pay für Künstler_innen der Freien Szene / Transparenz der Strukturen für die Freie Theaterszene

    Pressemitteilung der IG Freie Theater, 9.10.2019

    Die freischaffenden Künstler_innen in Wien tragen die Verantwortung für die künstlerischen Produktionen, sie entwickeln die Konzepte und Ideen – und realisieren diese.
    Die Künstler_innen fordern Fair Pay mit Honoraruntergrenze pro Proben- bzw. Vorstellungstag, die ihnen ein Überleben ermöglicht. In Berlin wird dieses Instrument seit 2016 erfolgreich angewendet.

    Von den mehr als € 28 Mio eingesetzten Fördergeldern der Stadt Wien pro Jahr für die freie Theater- und Tanzszene Wiens (lt. NPO-Studie "Tanz- und Theaterszene in Wien / 2012") werden ca. € 4,7 Mio direkt an Künstlerinnen und Künstler ausbezahlt – also knapp 17% (Jahr 2018). Dieses Geld ergeht in Form von Projektförderungen, 1-, 2-, 4-Jahresförderungen sowie aus Bezirksförderungen an künstlerische Produktionen ohne eigene Spielstätte (u. a. Theater, Tanz, Performance, Kinder- und Jugendtheater sowie Musiktheater). Pro Jahr werden ca. 90 Gruppen gefördert, inklusive Bezirksförderungen werden ca. 130-140 Projekte unterstützt.
    Diese Gelder werden eingesetzt, um Produktionen zu realisieren und alle Beteiligten zu bezahlen. Die Produktionsverantwortung liegt bei den einzelnen Gruppen, sie sind für sämtliche administrativen Anforderungen und für die Bezahlung aller Beteiligten und der gesamten Realisierung verantwortlich.

    Häufig arbeiten diese Künstler_innen in guter und produktiver Kooperation oder Koproduktion mit den Spartenhäusern. Abseits der Eigenproduktionen der Häuser, bei welchen die Mitwirkenden direkt vom Haus beschäftigt werden, sind die Künstler_innen bzw. Gruppen für die Entstehung der Produktionen selbst verantwortlich, d.h. sie tragen das finanzielle Risiko selbst. In manchen Fällen erhalten die Gruppen Koproduktionsgelder (die als Zuschüsse zu den Produktionen zu verstehen sind) bzw. geldwerte Leistungen der Häuser (etwa Proberäume, Technik, Bewerbung etc.), manchmal auch Honorare für Vorstellungen bzw. Einnahmenteilung. Dieses System hat sich über viele Jahre hinweg positiv bewährt und muss selbstverständlich unterstützt werden. Die Institutionen und Spartenhäuser in Wien erhalten hierfür pro Jahr eine Basisförderung von € 13,3 Mio von der Stadt Wien und € 920.000 vom BKA (lt. Presseunterlagen vom 7.10.2019).

    Sehr oft aber arbeiten die Künstler_innen komplett selbständig, realisieren ihre Produktionen unabhängig und suchen sich ihre Aufführungsorte selbst. Die finanzielle und administrative Verantwortung liegt bei den Gruppen selbst.

    Ergänzend zur Vorstellung der Forderungen der Häuser darstellender Künste Pakt Wien vom 7.10.2019, insbesondere zu den dort präsentierten Forderungen nach einem Fair Pay Modell für Mitarbeiter_innen der Häuser, ist es notwendig, den Blick auf die Künstler_innen selbst zu richten. Zum einen müssen die direkten Förderungen für die Künstler_innen selbst aufgestockt werden. Weiters wird es wichtig, die vorhandenen Strukturen für die Freie Szene transparent zu machen und entsprechend der aktuellen und zukünftigen Arbeitsweisen der Künstler_innen zu definieren.

    Angepasst an die Größe und finanzielle Ausstattung der Häuser schlagen wir einen übersichtlichen Informationskatalog vor, der z.B. folgende Fragen beantwortet und auf den Websites der Häuser veröffentlicht wird.

    • Transparenz der eingesetzten Mittel
      Wie hoch ist die jährliche Förderung? Welcher Anteil der Mittel wird auf die Bezahlung von Künstler_innen verwendet? Wie hoch ist der Aufwand für Mieten / Betriebskosten / Struktur am Standort? Wie gestaltet sich das Gehaltsschema an den Häusern - und gibt es ein Schema bzw. Mindestsätze bei der Entlohnung der Künstler_innen? Wie hoch ist der Erfolg bei der Einwerbung von Drittmitteln bzw. Projektgeldern?
    • Transparenz der Aufgaben
      Welche Aufgaben haben die einzelnen Häuser, auch hinsichtlich der Förderung der heimischen Szene? Wie genau kommen sie dieser Verantwortung nach? Was sind Erfolgskriterien? Welche Strategie wird eingesetzt, die Künstler_innen lokal, bundesweit und international sichtbar zu machen? Nach welchen Kriterien werden mit den Künstler_innen Produktionen vereinbart – und wie werden Künstler_innen in ihrer Karriere unterstützt?

    Die Stadt Wien - als mit Abstand größter Fördergeber bzw. Eigentümer – sowie das Bundeskanzleramt/Kunst sollen Klarheit über die eingesetzten Mittel der öffentlichen Hand ermöglichen. Wir schlagen vor, gemeinsam transparente Kriterien zu erarbeiten – gemeinsam mit Fördergebern, Künstler_innen und Vertreter_innen der Spartenhäuser / Strukturen.

     

    Die IG Freie Theater wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet und vertritt mehr als 1.500 Akteur_innen der freien darstellenden Kunst. Seit 2018 ist sie Gründungsmitglied und Sitz des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste mit Mitgliedern in derzeit 11 Ländern.

     

    Kontakt bei Rückfragen:
    IG Freie Theaterarbeit
    Ulrike Kuner - Geschäftsführung
    u.kuner@freietheater.at
    01/403 87 94

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  • EAIPA - 10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen

    Wir haben die bevorstehende EU Wahl zum Anlass genommen, die Spitzenkandidat_innen der EU Wahl zu bitten, uns Antworten auf die nachfolgenden Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen zu geben. Unsere Kolleg_innen in 10 weiteren Mitgliedsländern haben dies ebenfalls getan. Wir tragen die Ergebnisse selbstverständich zusammen und informieren weiter.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet; er hat seinen Sitz bei der IG Freie Theater in Wien.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.
    Für Österreich ist die IG Freie Theater Mitglied.

    10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen:

    1. Wer ist in Ihrer Partei/Klub auf der europäischen Ebene zuständig für die professio­nel­len freien – nicht institutionel­len – Künste und insbesondere für den Bereich der freien dar­stellenden Künste, einschließlich Tanz?
    1. Was haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der zurückliegenden Legislaturperiode für den Bereich der freien dar­stellenden Künste erreicht?
    1. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode den direk­ten, persönlichen Austausch mit den Interessenvertreter_innen der freien darstellenden Küns­te stärken und Ihre Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit erhöhen?
    1. Was planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode, um sich intensiver mit der besonderen Arbeitspraxis der professionellen freien, nicht institutio­nel­­len darstellenden Künste auseinanderzusetzen und was haben Sie vor, um diesen Bereich zu stärken und besser zu unterstützen?

    2. Unterstützen Sie die Idee, auf der europäischen Ebene einen Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Situation der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen, zur Gleichstellung und Diversität im Kultur- und Medienbereich zu erstellen sowie – erstmalig – statistisch relevante Erhebungen zu den freischaffenden Künstlern und Künstlerinnen zu erheben? In welcher Form möchten Sie die Interessenvertretungen im Kulturbereich bei der Erstellung eines solchen Berichts einbeziehen?

    3. Das Förderprogramm »Creative Europe« ist ein wichtiges Instrument der europäischen Kulturpolitik, das vor allem von der Kreativwirtschaft und von großen Organisationen im Kulturbereich in Anspruch genommen wird. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihre Fraktion in der kommenden Legislaturperiode sicherstellen, dass künftig auch verstärkt kleinere Organisationen und Netz­werke aus dem Bereich der darstellenden Künste eine Förde­rung von »Creative Europe« nutzen können?
    1. Welche Position haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub zur Einhaltung von sozialen Mindest­standards im Bereich der freien, nicht institutionellen, professionellen Künste und insbe­son­dere zur Empfehlung von Honoraruntergrenzen durch Interessenvertretungen der ein­zel­nen Sparten? Unterstützen Sie die konsequente und flächendeckende Einhal­tung der empfohlenen Honoraruntergrenzen, insbesondere bei Fördermaßnahmen der Euro­päischen Union, und befürworten Sie eine entsprechende Aufstockung der Förderprogramme?
    1. Inhaltlich-künstlerisch haben die freien darstellenden Künste einen ganz entscheidenden Einfluss auf die ästhetischen Diskurse, auf die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie des internationalen und transkulturellen Austausches. Die Recherchen des Europä­ischen Dachverbandes der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) zeigen, dass eine Mehrzahl der Künstler_innen dieser Branche – ungeachtet ihres wichtigen kulturellen und gesellschaft­lichen Beitrags – unter prekären Bedingungen arbeitet. Welche Möglichkeiten sehen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, durch Maßnahmen auf europäischer Ebene, die sozialen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und die Akteur_innen der freien darstellenden Künste vor Altersarmut zu schützen?
    1. Die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 legt in Artikel 16 fest, dass sogenannte entwickelte Länder den Entwicklungsländern im Kulturaustausch eine Vorzugsbehandlung gewähren sollen. Darunter fallen auch Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern und anderen Kulturschaffenden, insbesondere Maßnahmen zugunsten jener, die aus sogenannten Entwicklungsländern in sogenannte entwickelte Länder reisen. Die Mobilität der Künstler_innen und letztlich der Austausch scheitern oft an der Visa-Praxis der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, mit der Unterstellung, Künstler_innen würden den Kulturaustausch missbrauchen, um dauerhaft in die EU einzuwandern.
      Welche konkreten Schritte/Maßnahmen/Initiativen planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, um auf europäischer Ebene den beschriebenen Hemmnissen des Kultur­aus­tau­sches entgegenzuwirken und um eine deutlich bessere Umsetzung UNESCO-Konvention zu ermöglichen.
    1. Die uneingeschränkte Wahrung der Kunstfreiheit ist eine der elementarsten Voraus­setzungen künstlerischer Arbeit. Welche konkreten Maßnahmen und Initiativen planen Sie/Ihre Partei/ /Ihr Klub, um auf europäischer Ebene möglichen Einschränkungen der Kunstfreiheit entgegenzuwirken und Verletzungen konsequent zu dokumentieren und zu ahnden.

     

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  • IG Freie Theater blickt auf eine erfolgreiche und aktive Saison 2018/2019 zurück

    Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Künstler_innen der Freien Szene in Österreich verlässliche Unterstützung benötigen, um überleben zu können, aber auch um neue Kunst, neue Theaterformen und Produktionen professionell realisieren zu können.
     
    Die großen Herausforderungen liegen nach wie vor bei der sozialen Absicherung von Künstler_innen. Wir sind dabei, gemeinsam mit der Politik etwa die Einführung von Honoraruntergrenzen auszutesten, belastbare Zahlen und Statistiken für die Szene zu erarbeiten und speisen auch internationale Erfahrungen in die Diskussion mit ein.
     
    Die Gründung des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste und dessen Ansiedlung in Wien zeugen von einem großen Bedarf nach verlässlicher Information über die Szene europaweit, und eine erste Publikation zu dieser Thematik liegt vor.
     
    Wir freuen uns auf die nächste Saison und setzen unseren Weg konsequent fort: in Wien, in Österreich und europaweit. Für Österreichs Schauspieler_innen, Tänzer_innen, Choreograf_innen, Regisseur_innen - und alle, die sonst dabei sind, das Bühnengeschehen bzw. künstlerische Arbeitsweisen neu zu denken und zu machen!

    Ausführlich über die Tätigkeiten der IG Freie Theater im Jahr 2018 informiert unser Jahresrückblick, der als PDF hier zu finden ist: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2019/07/IGFT_T%C3%A4tigkeitsbericht_2018.pdf

    Das Team der IGFT wünscht einen schönen Sommer!

    Ulrike Kuner
    Julia Kronenberg
    Barbara Stüwe-Eßl

     

    Von September 2018 bis Ende Juni 2019:

    ·       hat das Team der IGFT 983 Personen beraten (=durchschnittlich 98,3 Personen pro Monat)
    ·       in 55 lokalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen unser Know-How weitergegeben (=durchschnittlich 1,2 Veranstaltungen pro Woche)
    ·       lag die Frauenquote bei den Beratungen bei über 74%, bei unseren Mitgliedern bei 73%
    ·       Und: Wir hatten das Vergnügen die Arbeit der Freien Darstellenden Kunstszene in Österreich bei 119 Vorstellungen zu sehen! (Stand: 26.6.2019)

     

    Von Mitte 2017 bis Mitte 2018:

    ·       hat das IG-Netz die Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen bei 2.084 Anstellungsmonaten – davon 1.079 von Frauen und 1.005 von Männern – unterstützt

     

    Veranstaltungen September 2018 bis Juni 2019:

    ·       19 Informationsveranstaltungen in den Räumlichkeiten der IGFT
    ·       12 externe Informationsveranstaltungen (an Ausbildungsstätten, bei Konferenzen etc.)
    ·       8 Workshops
    ·       2 Vernetzungstreffen mit und für Freie Darstellende Künstler_innen und deren Teams (share & care, Wiener Perspektive)
    ·       3 Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen in den Bundesländern
    ·       6 Diskussionsveranstaltungen
    ·       4 internationale Präsentations- und Vernetzungstreffen mit dem Dachverband EAIPA - European Association of Independent Performing Arts
    ·       1 internationales Symposium Freie Szene – Freie Kunst veranstaltet

    Die Beratungen, Infoveranstaltungen und Workshops finden hauptsächlich durch das Team der IGFT statt. Darüber hinaus konnten wir viele externe Expert_innen einladen, darunter u. a. Steuerberater_innen, Jurist_innen, Kurator_innen, Kunstschaffende etc.

     

    Publikationen:

    Introduction to the Independent Performing Arts in Europe. Eight European Countries at a Glance.
    Editor European Association of Independent Performing Arts, November 2018.

    Female Burning Issues. Frauen und Berufsbilder in der freien Theater- und Performanceszene.
    Hg.: IG Freie Theaterarbeit, Dezember 2018.

    4 Ausgaben der gift.zeitschrift für freies theater
     
    50 Ausgaben des e-mail-newsletters der IG Freie Theater

     

    Themen 2018/2019:
    Sozialversicherung (SVA, GKK, KSVF, fehlende Sozialversicherung, Mehrfachversicherung, wechselnde Beschäftigungsverhältnisse), korrekte Beschäftigungsverhältnisse (Selbständigkeit – Anstellung, Finanzierung, Prüfungen), Pension (Berechnung, fehlende Absicherung, Altersarmut, Ausgleichszulage), Mindesthonorarstrukturen / Empfehlungen zu Honoraruntergrenzen, Projektplanung, -finanzierung und -organisation, Fördermöglichkeiten, Projektkalkulation und -budgetierung, Projektbeschreibung, Vereinsgründung und -organisation, Steuerrecht (national, international, Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Ausländer-Abzugsteuer), Urheberrecht, Kultur veranstalten (Bewilligungen, Anmeldungen, Abgaben) u. v. m.

     

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  • Abschlusskommuniqué zur 9. ARGE Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt veröffentlicht

    Das Abschlusskommuniqué zur 9. ARGE Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt, der Österreichischen UNESCO-Kommission wurde am 18.11.2019 veröffentlicht und hier nachzulesen:
    Schlusskommunique ExpertInnen-Klausurtagung 2019 zur 2005er UNESCO-Konvention

    Am 15. und 16. Oktober 2018 fand im "Haus der Kunst" in Baden bei Wien auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission die 8. Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt statt. Im Mittelpunkt der Klausurtagung stand die Analyse der Umsetzung der "UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" aus Perspektive der Praxis.

    Welche Fortschritte wurden in der Umsetzung der UNESCO-Konvention erzielt? Wie ist der Status Quo einzuschätzen? Und in welchen Bereichen besteht Handlungsbedarf, um ein förderliches Umfeld für eine Vielfalt an Kunst und Kultur in Österreich nachhaltig abzusichern?

    Bei der Klausurtagung Kulturelle Vielfalt stehen stets die Erfahrungen und Einschätzungen aus Perspektive der künstlerischen-kulturellen Praxis im Mittelpunkt. Jährlich diskutieren auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission Vertreter*innen des Kunst- und Kultursektors zwei Tage lang über jene Themen, die aus ihrer Perspektive für die Umsetzung der Konvention zentral sind, ziehen Bilanz und entwickeln Ideen zur weiteren Förderung der Ziele der Konvention.

    Zu den diskutierten Themenschwerpunkten 2018 zählten:

    • österr. Kunst- und Kulturpolitik
    • Soziale Lage von Kunst- und Kulturschaffenden und Urheber*innenrecht
    • Entwicklungen in der EU-Kulturpolitik
    • Medienvielfalt und öffentlich-rechtliche Medien
    • Kulturelle Bildung
    • Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden und Visabestimmungen

    Im Namen der IG Freie Theater brachte Ulrike Positionen aus dem Feld der Darstellenden Künste ein.

    Weitere Infos auf: https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/artikel/article/klausurtagung-kulturelle-vielfalt/

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  • Urheber_innenvertragsrecht jetzt!

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 18.11.2019

    Kulturrat Österreich fordert Urheber_innenvertragsrecht (UVR) im Zuge der Umsetzung der EU-Urheberrechtsdirektive

    Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden. Prüfsteine für die nächste Bundesregierung.*

    Die EU-Richtlinie zum Urheber_innenrecht ist beschlossen, nun müssen die Mitgliedsstaaten zügig handeln, denn bis Juni 2021 muss sie in nationales Recht umgesetzt werden. Die Richtlinie stattet Urheber_innen grundsätzlich mit mehr Rechten gegenüber Verwerter_innen aus.

    Allerdings wird die bloße Umsetzung der Richtlinie, selbst wenn auch alle Kann-Bestimmungen in österreichisches Recht einfließen, keinesfalls ausreichen, um endlich eine grundlegende Verbesserung für die Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden als sogenannte Content-Lieferant_innen zu bewirken. Es bleibt weiterhin den Urheber_innen überlassen, sich mit ihren Produzent_innen, Verlagen, Labels  usw. auf konkrete Vertragsbedingungen zu einigen. Im freien Spiel der wirtschaftlichen Kräfte haben sie dabei in der Regel die schlechteren Karten.

    In der Buchbranche trifft man zum Beispiel auf Absatzbeteiligungen von 10 %. Bei einem Verkaufspreis von 20 Euro (excl. Mwst.) erhält der Autor/die Autorin also 2 Euro pro verkauftem Exemplar. Verhandlungsspielraum besteht bestenfalls für sehr erfolgreiche Autor_innen, alle anderen müssen nehmen, was sie kriegen. Rechnet man pro Buch eine Arbeitszeit von 6 Monaten und aufzubringende Lebenshaltungskosten von 1000 Euro pro Monat (Armutsgrenze 1.259,-- €), muss der Autor, die Autorin 3000 Bücher verkaufen, um die notwendigen 6000 Euro für diese Zeit zu verdienen. Das gelingt nur wenigen, schließlich eignet sich nicht jedes Buch zum Bestseller.

    Im Filmbereich wiederum hat sich die Praxis entwickelt, „Total Buy-outs“ zu vereinbaren, also die vollständige Rechteeinräumung für die gesamte Schutzdauer von 70 Jahren, zu unangemessen niedrigen Pauschalhonoraren. Wer sich nicht fügt und angemessene Honorare fordert, wird häufig von künftigen Aufträgen ausgeschlossen.

    Einen Interessenausgleich kann hier nur ein Vertragsrecht bringen, das es im Zuge der Umsetzung der Richtlinie nun endlich zu realisieren gilt und das folgende Eckpunkte umfassen muss: In gemeinsamen Verhandlungen zwischen den jeweiligen Interessenvertretungen der Urheber_innen und der Verwerter_innen muss rechtsverbindlich festgelegt werden, was als angemessen und fair zu gelten hat. Mindestwerte dürfen nicht unterschritten werden. Muster- oder Normverträge müssen die Basis bilden. Das Prinzip muss lauten, dass Urheber_innen an den Erlösen aus allen Formen der Verwertung angemessen beteiligt werden und bei unerwartetem Erfolg oder unzureichenden Vereinbarungen nachträgliche Vertragsanpassungen möglich sind.

    Konkret braucht es Regelungen, die folgende Punkte abdecken:
    1) angemessene Vergütung sowie Unverzichtbarkeit und Unabtretbarkeit von Vergütungsansprüchen
    2) zwingender Anspruch auf Beteiligung an den Verwertungserlösen
    3) Anspruch auf Anpassung des Nutzungsvertrages für den Fall, dass keine angemessene Vergütung vereinbart wurde
    4) Möglichkeit der Vertragsanpassung bei unerwartetem Erfolg (Bestseller-Paragraf)
    5) zwingende gesetzliche Verteilungsregeln für Vergütungsansprüche
    6) räumliche, zeitliche oder inhaltliche Beschränkung von Verträgen
    7) gesetzliche Verankerung des Zweckübertragungsgrundsatzes
    8) Unwirksamkeit der Einräumung von Nutzungsrechten für noch nicht bekannte Nutzungsarten
    9) Ausbau der gesetzlichen Auslegungsregeln, um sicherzustellen, dass im Zweifelsfall das Werknutzungsrecht bei den Urheber_innen verbleibt
    10) Rechtlich verbindliche Verfahren zur Bestimmung der angemessenen Vergütung zwischen Interessenvertretun­gen von Urheber_innen und von Verwerter_innen
    11) Verfahren bei Nicht-Zustandekommen von Rahmenverträgen, rechtlich verbindliche Schlichtung durch Urheberrechtssenat
    12) Klarstellung der Übergangsregelung für Altverträge bei Schutzfrist­verlängerungen

    Materialien:
    EU-RL über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2019-0231_DE.html
    Kulturrat Österreich zum Urheber_innenvertragsrecht https://kulturrat.at/agenda/brennpunkte/20121010 

    * Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden. Prüfsteine für die nächste Bundesregierung.

    Der Kulturrat Österreich arbeitet seit Jahren konsequent an der Erhebung von Problemlagen, macht Vorschläge zu deren Verbesserung und verfolgt kritisch die praktische Umsetzung von einschlägigen Maßnahmen. Unser Wissen kommt von der Basis, von jenen, die als Kunst-, Kultur- und Medienschaffende leben und arbeiten.

    Die Ergebnisse der zweiten, Ende 2018 veröffentlichten Studie zur sozialen Lage in diesem Bereich haben sehr deutlich gemacht, dass es intensiver Bemühungen auf allen Ebenen bedarf, um bei der nächsten Erhebung nicht wieder sagen zu müssen: Es hat sich nichts geändert. Wir präsentieren daher konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage, die für die nächste Bundesregierung handlungsanleitend sein sollen.

    Bisher veröffentlicht:
    Arbeitslosenversicherung als Knackpunkt sozialer Absicherung prekär Beschäftigter https://kulturrat.at/agenda/ams/20190814
    Für eine weitere Reform des Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds https://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/20190607

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich:
    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs
    Dachverband der Filmschaffenden
    IG Bildende Kunst
    IG Freie Theaterarbeit
    IG Kultur Österreich
    Österreichischer Musikrat
    IG Übersetzerinnen und Übersetzer
    Verband Freier Radios Österreich
    VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen: Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe
    Gumpendorfer Str. 63b, 1060 Wien

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  • Freie Szene – Freie Kunst: Dokumentation jetzt online

    Rechtzeitig als Sommerlektüre erscheint die Dokumentation Freie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien.

    Am 8./9. April fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Über 500 Akteur_innen und Interessierte informierten sich über den Status Quo der Szene(n) und leiteten daraus und aus internationalen Best-Practice-Beispielen Möglichkeiten für Wien ab.

    In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

    Die Dokumentation ist hier downloadbar: DokumentationFreie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien

    Die Initiative wurde getragen durch u. a. IG Kultur Wien, Dachverband der Filmschaffenden, mica - music austria / Initiative der freien Musikszene Wien, IG Bildende Kunst, IG Autorinnen und Autoren, organisiert wurde das Symposium darüber hinaus von der IG Freie Theater.

    Neben dem Referat der Kulturstadträtin waren Ansprechpartner_innen für alle Sparten der MA7 anwesend sowie Vertreter_innen des Bundeskanzleramts/Kunstsektion und Verantwortliche aus den Bundesländern und Gemeinden als Gesprächspartner_innen in den Diskussionsrunden involviert.

    Folgeveranstaltungen sind bereits in Planung, und zu Beginn 2020 setzen wir uns wieder im Rahmen eines Symposiums mit der Problematik von Infrastrukturen/Räumen für die freie Szene auseinander.

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  • Aufruf: Proberäume gesucht

    Die Proberaumliste für unsere Mitglieder muss erweitert und aktualisiert werden! Wir suchen Proberäume in ganz Österreich. Wenn ihr einen Proberaum habt und in unsere Liste aufgenommen werden wollt, meldet euch! office@freietheater.at

    Wir senden euch dann einen Fragebogen zu mit allen Details, die wir brauchen. Und schickt uns gerne auch Fotos!
    Und an alle, die bereits in der Liste sind: Falls sich etwas Wichtiges verändert hat, schickt uns eine kurze Email mit den Änderungen und wir aktualisieren das!

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  • ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

    WIR SIND VIELE

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 14.5.2019

    Der Kulturrat Österreich hat die „Erklärung der Vielen“ bereits unterzeichnet und ruft dazu auf, sie zu verbreiten und selbst zu unterzeichnen ‒ als Person oder als Institution; als deutliches Zeichen von Solidarität und als gemeinsame Selbstverpflichtung:

    Für ein Europa der Vielen!

    ZUR UNTERZEICHNUNG

    als Institution oder Verein Mail an: erklaerung@dievielen.at

    als Einzelperson Mail an: unterstuetzung@dievielen.at

    Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ startete mit der Berliner Erklärung 2017 (dievielen.de) und ist seither als jeweils regionale Vernetzung über ganz Europa gewachsen. In Österreich möchten wir mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH ein deutliches Zeichen für die Freiheit der Kunst setzen. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft untereinander zu intensivieren und die Gründung lokaler und überregionaler Netzwerke anzuregen.

    Die Unterzeichnenden und Unterstützer*innen treten gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung auf. Sie setzen sich für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft ein, und sie wollen dies gemeinsam mit anderen Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen tun. Gemeinsam glänzen ‒ die Rettungsdecke als Symbol der VIELEN Ab sofort werden wir auch in Österreich sichtbar sein: Wir sind viele, jede*r Einzelne von uns!
    Eine Rettungsdecke am Fenster, ein glänzendes Foyer, ein glänzender Block auf der Demonstration am Sonntag:

    Aufruf zum glänzenden Block auf der Demonstration "Ein Europa für alle"
    Sonntag 19. Mai. 2019 14:00 Christian-Broda-Platz (Westbahnhof)

    Aktuelle Informationen glänzender Block: Bitte beim Newsletter anmelden!
    Siehe https://www.dievielen.at/2019/01/30/newsletter Basteltreffpunkt (goldene Fahnen): 19. Mai 12:00 studio brut, Zieglergasse 25 https://www.dievielen.at/2019/04/06/glaenzender-block-so-19-05-2019 https://www.facebook.com/events/304814233532859

    ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH (im Wortlaut) https://www.dievielen.at

    WIR SIND VIELE
    Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung, in der viele unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Das Miteinander in einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden: Es geht um alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Wir begreifen Kunst und Kultur und ihre Einrichtungen als offene Räume – Räume, die Vielfalt und Mehrdeutigkeit erfahrbar machen. In Österreich wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert. Kunst und Kultur wurden zu menschenverachtenden Propagandazwecken missbraucht. Menschen wurden entwertet, ihrer Existenzgrundlage beraubt, sie wurden verfolgt, vertrieben, ermordet. Als Kunst- und Kulturakteur*innen in Österreich sind wir uns der aus der Geschichte resultierenden Verantwortung bewusst. In der Republik Österreich steht die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Verfassungsrang. Wer die europäische Menschenrechtskonvention und das rechtsstaatliche Prinzip außer Kraft zu setzen sucht, stellt die Grundpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens in Frage.

    DIE VIELEN stehen für Vielfalt und Freiheit der Kunst. Wer dagegen polemisiert, die Vielfalt von Strukturen und Organisationen des Kunst- und Kulturbereiches gefährdet, in künstlerische Programme eingreift, durch die Androhung von Subventionskürzungen oder durch Streichungen inhaltlichen Druck auszuüben sucht, wer Veranstaltungen stört, gegen Kunst- und Kulturakteur*innen hetzt oder an einer Renationalisierung der Kultur arbeitet, widerspricht dieser gesellschaftlichen Vision und dem demokratischen Grundrecht auf Kunstfreiheit. Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen
    # fördern und suchen den Dialog, bieten aber kein Podium für biologistisch-rassistische, völkisch-nationalistische Propaganda und wehren allen Versuchen, Kunst und Kultur zu instrumentalisieren;
    # führen kritische Auseinandersetzungen, um Strategien zu entlarven, die demokratische Grundwerte untergraben;
    # stehen gegen eine Politik der Abwertung und Ausgrenzung; # wehren der Verrohung und Entmenschlichung der Sprache;
    # verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme oder rechtspopulistische Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden;
    # verpflichten uns zur Solidarität mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen, die durch Hetze und Diffamierung unter Druck gesetzt werden. Solidarität statt Privilegien.

    Es geht um alle.
    Kunst und Kultur bleiben frei.

    SELBSTVERPFLICHTUNG
    Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen und -vereine
    # machen die ERKLÄRUNG DER VIELEN innerhalb des eigenen Arbeitsumfeldes wie auch im Rahmen der eigenen Öffentlichkeitsarbeit bekannt;
    # bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der ERKLÄRUNG DER VIELEN vor und kommunizieren diese Termine über www.dievielen.at.
    # bieten Unterstützung und Raum für Austausch, bilden eine solidarische Gemeinschaft und planen gemeinsame Aktionen.
    Der Glanz ist das Symbol von DIE VIELEN und soll je nach Corporate Design Anwendung in Zusammenhang mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN finden.
    Die ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH versteht sich als Teil der europaweiten Aktion DIE VIELEN. Sie kann durch regionale Erklärungen ergänzt werden.

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich:
    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs Dachverband der Filmschaffenden IG Bildende Kunst IG Freie Theaterarbeit IG Kultur Österreich Österreichischer Musikrat IG Übersetzerinnen und Übersetzer Verband Freier Radios Österreich VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen:
    Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe

    Gumpendorfer Str. 63b 1060 Wien

     

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  • Zirkusinfo.at

    Österreichs Online Plattform für den Zirkussektor

    zirkus.info ist eine frei zugängliche Online-Plattform, welche folgende Ziele verfolgt:

    • Die Sichtbarmachung des österreichischen Zirkussektors
    • Die bessere Vernetzung einzelner Akteur*innen
    • Das Bereitstellen von Informationsmaterial
    • Die langfristige statistische Erhebung des Sektors

    Eine bessere Vernetzung der Akteur*innen soll Kooperationen anregen, Synergien schaffen und die Vertretung gemeinsamer Interessen erleichtern.

    Ein weiteres Ziel ist es, den österreichischen Zirkussektor in seiner Heterogenität und Vielfalt darzustellen und Informationen niederschwellig zugänglich zu machen.

    Die Registrierung steht Kunst- und Kulturschaffenden des Zirkussektors frei und erfolgt kostenlos.

    Die Online-Plattform https://www.zirkusinfo.at/de/info wurde vom Kulturverein KreativKultur konzipiert und mit Hilfe einer Förderung des Bundeskanzleramts im Dezember 2016 umgesetzt.

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  • K(ein) EU Kommissariat für Kultur?

    Presseinformation, 11.9.2019

    Die IG Freie Theater als Mitglied des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste äußert anlässlich der soeben vorgestellten EU Kommissarinnen und Kommissare und deren Resorts große Besorgnis, da kein Resort für Kultur mehr vorgesehen ist. 

    Kunst, Kultur, kultureller Austausch, Kreativwirtschaft sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Identität und Wertschöpfung.

    Zusammengenommen generiert dieser Bereich in Europa mehr Arbeitsplätze als die Automobilbranche.

    Kunst und Kultur werden von den Menschen, die in der EU leben, unter den wichtigsten Faktoren genannt, wenn es um die Frage nach einer europäischen Identität geht. Kunst und Kultur definieren immer die wesentlichen Merkmale, um ein positives Bild Europas zu beschreiben.  

    Die Akteur_innen der Kultur, der Künste und der Kreativwirtschaft brauchen eine Stimme und eine politische Verantwortung auf europäischer Ebene und innerhalb der Europäischen Kommission.

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste fordert eindringlich eine Korrektur in dieser wichtigen Strukturentscheidung und bittet die neue Kommissionspräsidentin zu erläutern, warum die Vorschläge zur Neubesetzung der Kommission derzeit keine Kommissarin/keinen Kommissar für Kultur enthalten.

    KONTAKT
    Europäischer Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts
    Ulrike Kuner / President
    Gumpendorfer Straße 63B, 1060 Wien| www.eaipa.eu | eaipa@freietheater.at |
    TEL +43 1 403 87 94

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste wurde 2018 gegründet und vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.

    EAIPA vertritt derzeit Mitglieder in zehn europäischen Ländern.

    AUSTRIA: IG Freie Theaterarbeit /Austrian Association of Independent Performing Arts 
    Gumpendorferstraße 63B, AT – 1060 Wien 
    www.freietheater.at

    BULGARIA: АСТ – Aсоциация за свободен театър / ACT – Association of Independent Performing Arts
    Art office, bul. Macedonia 17, fl. 4, ap. 21, BUL - Sofia 1606
    www.actassociation.eu/

    CZECH REPUBLIC: Asociace nezávislých divadel ČR 
    Celetná 595/17, CZE - 110 00 Praha 1-Staré Město
    http://andcr.cz/

    GERMANY: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. 
    Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, DEU - 10997 Berlin
    www.darstellende-kuenste.de

    HUNGARY: Független Előadó-művészeti Szövetség (FESZ) / Association of Independent Performing Arts Professionals
    Bulcsú utca 44, HU - 1155 Budapest
    http://www.fesz.org/

    ITALY: Etre associazione
    Via Bergognone 34, ITA - 20144 Milano 
    http://www.etreassociazione.it

    ITALY: Cordinamento delle Realtà Scena Contemporanea (C.Re.S.Co.)        
    Via Natale del Grand 27, ITA – 00184 Roma
    www.progettocresco.it

    ROMANIA: ASOCIAŢIA TEATRELOR INDEPENDENTE
    Viorele street, no. 34, bl. 15, apt.2, sector 4, RO – 40429 Bucharest

    SLOVENIA: Društvo Asociacija
    Metelkova 6, SI – 1000 Ljubljana 
    www.asociacija.si

    SPAIN: Red de Teatros Alternativos – Spain
    Apartado de correos 18269, ES - 28080, Madrid
    www.redteatrosalternativos.org

    SWEDEN: Teatercentrum 
    Hornsgatan 103, SE - 117 28 Stockholm
    www.teatercentrum.se
     

     

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  • Europäische Theaternacht

    Samstag, 16.November 2019

    Am Samstag ist es wieder soweit - die Europäische Theaternacht geht über die Bühne – in ganz Österreich an über 70 Spielstätten! Diese können im Rahmen des Festivals nahezu rund um die Uhr besucht werden.

    WAS: Inszenierungen, Workshops, Backstage-Führungen, offene Proben, Künstler*innen-Gespräche, Kinder- und Jugendtheater, Lesungen, Performances, u.v.m!

    KOSTEN: Bezahlen Sie so viel Sie können und wollen!
    „Pay as you can / wish“ lautet das Motto bei der Europäischen Theaternacht. Dazu werden „Pay as you can / wish“-Boxen in den Theatern aufgestellt, in die Sie einfach den Betrag Ihrer Wahl einwerfen.

    KARTEN: Einfach rechtzeitig vor Vorstellungsbeginn da sein!

    Da Sie an diesem Abend keine Karte kaufen müssen, gilt bei den meisten Veranstaltungen freie Platzwahl. Bei manchen Theatern sind auch Vorreservierungen möglich. Da es keine einheitliche Reglung gibt ist es sinnvoll, sich vorab im Programm bzw. direkt bei den jeweiligen Spielstätten zu informieren.

    Alle 9 Bundesländer sind wieder dabei, in 18 Städten und Gemeinden finden Veranstaltungen statt.
    In 59 Veranstaltungsorten werden 72 verschiedene Programmpunkte angeboten.
    Insgesamt sind 86 Theater- und Kulturorganisationen am Gelingen der Veranstaltung beteiligt.

    Infos und Programm: europaeische-theaternacht

    In andere europäischen Ländern:
    Kroatien: 74 Veranstaltungsorte.  http://www.noc-kazalista.com
    Bulgarien: 18 Städte, 80 Veranstaltungsorte, ca. 160 Veranstaltungen. http://theatresnight.org/home
    Tschechien: 24 Städte, 57 Veranstaltungsorte. Hier steht die Theaternacht heuer im Zeichen des 30. Jahrestages der samtenen Revolution. http://www.nocdivadel.cz

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  • Musisches Zentrum: Kunst auf Krankenschein

    Freitag, 29. November 2019, 10.00 - 12.00 Uhr
    Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien

    Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVIII - Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung

    Kunst auf Krankenschein?!

    „Bessere Laune durch Kunst“: das wäre doch eine Titelzeile, nicht nur für Wien!

    In Kanada, Schweden, Dänemark, Norwegen und Australien gibt es erste Erfahrungen – in England wird es seit 20 Jahren verschrieben: Kunst auf Krankenschein.

    „Ärzte im kanadischen Montreal können Patienten künftig Museumsbesuche verschreiben. Ein Museumsbesuch könne etwa die Menge des Glückshormons Serotonin steigern, heißt es zu dem Pilotprojekt in Kanada.“ (Salzburger Nachrichten, 24.10.2018). Eine an unserem Haus durchgeführte Untersuchung weist nach, dass Chorsingen einen messbaren positiven Effekt auf Hormonwerte hat und sich dadurch die Laune verbessern kann (Julia Gahr/Diplomarbeit an der Universität Wien 2018). Wie wäre das doch schön, wenn wir Kunst auf Krankenschein verschrieben bekämen, wir würden tanzen, theaterspielen, malen, zeichnen, bildhauern, singen, schreiben…gemeinsam und unter der professionellen Anleitung von Künstler und Künstlerinnen unsere Gesundheit stärken!

    Wir möchten uns die Situation in Kanada und England anschauen und als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Kunst, Prävention, neue Möglichkeiten und gute Laune nutzen. Man wird doch noch visionieren dürfen!

    Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

    Zu Gast: Barbara Stüwe-Eßl, Stv. Geschäftsführung IG Freie Theaterarbeit

    In Zusammenarbeit mit IG Freie Theater, Assitej Austria und Dschungel Wien und Educult, Denken und Handeln in Kultur und Bildung.

    Rückfragen unter: Nina Liebich-Koller, 01 408 32 50 17, n.liebich-koller@jugendzenten.at

    Infos: musisches-zentrum

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  • Bundeskanzleramt/Sektion Kunst & Kultur: Arts for Health

    am 5. Dezember 2019, Wien Concordiaplatz 2, Saal Oscar, 9:30-13:30 Uhr

    Kunst und Kultur leisten einen wesentlichen Beitrag zum Nachhaltigkeitsziel, ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern. Dabei spielen sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Aspekte eine Rolle.

    Im zweiten Workshop der Veranstaltungsreihe des Bundeskanzleramtes zu Kultur und nachhaltiger Entwicklung wollen wir Konzepte und Good Practice Initiativen zum Thema "Kunst auf Rezept" präsentieren und Ansätze für bereichsübergreifende Zusammenarbeit diskutieren.

    Es finden Impulsvorträge von Katherine Taylor (Großbritannien), Johanna Vuolasto (Finnland) und Barbara Stüwe-Eßl (IG Freie Theater) zur EU-ExpertInnengruppe „Kultur und soziale Inklusion“ statt.

    Anmeldung und weitere Infos: creativeeurope.at

    Bericht der EU-ExpertInnengruppe „Kultur und soziale Inklusion“:
    Im Rahmen des EU-Arbeitsplans für Kultur 2015-2018 wurde auf österreichische Initiative eine ExpertInnengruppe zum Beitrag von Kunst und Kultur zu sozialer Inklusion eingerichtet. Untersucht wurden europaweite Strategien, Studien und Best Practice Beispiele für Schnittstellen zu Gesundheit, Soziales, Bildung, Regionalpolitik und Stadtentwicklung.
    Download Gesamtbericht
    Download Zusammenfassung

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  • Jetzt per Post unterwegs: Die neueste Ausgabe der gift.zeitschrift für freies theater 03/2019

    Wir haben die "gift" einem "face-lifting" unterzogen und freuen uns wie immer, auf Rückmeldungen und Anregungen (bitte an office@freietheater.at senden).
    Inhaltlich finden Updates und Reflektionen über künstlerische Aktivitäten quer durch Europa, Berichte über neue Formate und Produktionsorte statt.
    Die gift - zeitschrift für freies theater 03/2019 ist derzeit nur im Printformat zu lesen.

    Bestellungen dieser Ausgabe oder eines Abos: office@freietheater.at
    oder per Telefon: ++43 / 1 / 403 87 94
    Einzelpreis: EUR 5
    Abos: Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland), Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)

    Weitere Infos: http://freietheater.at/gift/

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  • Musisches Zentrum: Kunst auf Krankenschein

    Freitag, 29. November 2019, 10.00 - 12.00 Uhr
    Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien

    Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVIII - Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung

    Kunst auf Krankenschein?!

    „Bessere Laune durch Kunst“: das wäre doch eine Titelzeile, nicht nur für Wien!

    In Kanada, Schweden, Dänemark, Norwegen und Australien gibt es erste Erfahrungen – in England wird es seit 20 Jahren verschrieben: Kunst auf Krankenschein.

    „Ärzte im kanadischen Montreal können Patienten künftig Museumsbesuche verschreiben. Ein Museumsbesuch könne etwa die Menge des Glückshormons Serotonin steigern, heißt es zu dem Pilotprojekt in Kanada.“ (Salzburger Nachrichten, 24.10.2018). Eine an unserem Haus durchgeführte Untersuchung weist nach, dass Chorsingen einen messbaren positiven Effekt auf Hormonwerte hat und sich dadurch die Laune verbessern kann (Julia Gahr/Diplomarbeit an der Universität Wien 2018). Wie wäre das doch schön, wenn wir Kunst auf Krankenschein verschrieben bekämen, wir würden tanzen, theaterspielen, malen, zeichnen, bildhauern, singen, schreiben…gemeinsam und unter der professionellen Anleitung von Künstler und Künstlerinnen unsere Gesundheit stärken!

    Wir möchten uns die Situation in Kanada und England anschauen und als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Kunst, Prävention, neue Möglichkeiten und gute Laune nutzen. Man wird doch noch visionieren dürfen!

    Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

    Zu Gast: Barbara Stüwe-Eßl, Stv. Geschäftsführung IG Freie Theaterarbeit

    In Zusammenarbeit mit IG Freie Theater, Assitej Austria und Dschungel Wien und Educult, Denken und Handeln in Kultur und Bildung.

    Rückfragen unter: Nina Liebich-Koller, 01 408 32 50 17, n.liebich-koller@jugendzenten.at

    Infos: www.musisches-zentrum.at/

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  • Kultur Politik International: Workshop „Arts for Health“

    am 5. Dezember 2019, Wien Concordiaplatz 2, Saal Oscar, 9:30-13:30 Uhr

    Kunst und Kultur leisten einen wesentlichen Beitrag zum Nachhaltigkeitsziel, ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern. Dabei spielen sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Aspekte eine Rolle.

    Im zweiten Workshop der Veranstaltungsreihe des Bundeskanzleramtes zu Kultur und nachhaltiger Entwicklung widmen wir uns der Wirkung von Kunst im Gesundheitsbereich, die vor kurzem auch in einer Studie der Weltgesundheitsorganisation eindrucksvoll belegt wurde. Auf dem Programm stehen Impulsvorträge von Katherine Taylor (Großbritannien), Johanna Vuolasto (Finnland) und Barbara Stüwe-Eßl (IG Freie Theater) zur EU-ExpertInnengruppe „Kultur und soziale Inklusion“. Die Bedeutung von bereichsübergreifender Vernetzung und Strategieentwicklung wird am Beispiel der vom BMASGK initiierten „Kompetenzgruppe Entstigmatierung“ aufgezeigt, die unter anderem die Rolle von Kunst und Kultur gegen das Stigma psychischer Erkrankungen behandelt. Anschließend geht es für die TeilnehmerInnen zur Diskussion im World Café Format! 

    Programm und Anmeldung: www.creativeeurope.at

    Bericht der EU-ExpertInnengruppe „Kultur und soziale Inklusion“:
    Im Rahmen des EU-Arbeitsplans für Kultur 2015-2018 wurde auf österreichische Initiative eine ExpertInnengruppe zum Beitrag von Kunst und Kultur zu sozialer Inklusion eingerichtet. Untersucht wurden europaweite Strategien, Studien und Best Practice Beispiele für Schnittstellen zu Gesundheit, Soziales, Bildung, Regionalpolitik und Stadtentwicklung.
    Download Gesamtbericht
    Download Zusammenfassung

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  • Jetzt Online: gift 02/2019

    Die Sommerausgabe unserer gift - zeitschrift für freies theater 02/2019 ist jetzt online nachlesbar: freietheater.at/gift .

    Mit einem Rückblick mit den Symposium FREIE SZENE - FREIE KUNST, Portraits von Doris Uhlich, von Imagetanz, von Das Andere Theater in Graz und vielem mehr ...

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  • gift - Zeitschrift für freies Theater 04/2019: Infos für Premierenkalender senden

    Infos bitte bis 4.12., 17 Uhr schicken

    Die gift - Zeitschrift für freies Theater 04/2019 geht demnächst in den Druck.

    Schickt uns eure Premierentermine (Datum, Stücktitel, Gruppe, Ort, Webpage) für unseren Premierenkalender bis Freitag, den 04.12. um 17 Uhr an assistenz@freietheater.at.

    Bitte die Angaben möglichst übersichtlich und schnell auffindbar schicken, lange (Presse-)Texte oder weiterführende Links, von denen man sich die relevanten Infos zusammensuchen muss, erschweren uns die Arbeit.

    Abgedruckt und angekündigt werden Premieren, die zwischen Mitte/Ende Dezember 2019 und März 2020 liegen.

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  • STAYING ALIVE – Meine Rechte als Künstler*in: Steuer

    Du stehst auf der Bühne, Du spielst, tanzt, Du performst – und Du willst überleben?

    5 Infoveranstaltungen zu den wichtigsten Fragen als freischaffende*r Akteur*in in der Darstellenden Kunst von 11. November bis 10. Dezember 2019.

    Montag, 02.12.2019, WUK Foyer (Währinger Straße 59, 1090 Wien), 16:30-18:30

    STEUER: Welche Steuern fallen an – und wann? / Einkommenssteuer / Lohnsteuer / Steuererklärung / Einkommen der Künstler*innen im Ausland – ein Überblick und Beispiel Deutschland

    Mit: Barbara Müller, selbstständige Steuerberaterin

    EINTRITT FREI – EINFACH VORBEIKOMMEN!

    Mehr auf www.freietheater.at und facebook IG Freie Theaterarbeit

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  • STAYING ALIVE – Meine Rechte als Künstler*in: Sozialversicherungen

    Du stehst auf der Bühne, Du spielst, tanzt, Du performst – und Du willst überleben?

    5 Infoveranstaltungen zu den wichtigsten Fragen als freischaffende*r Akteur*in in der Darstellenden Kunst von 11. November bis 10. Dezember 2019.

    Dienstag, 10.12.2019, Theater Drachengasse (Fleischmarkt 22, Eingang Drachengasse 2, 1010 Wien), 17:00-19:00

    SOZIALVERSICHERUNGEN: Versicherungsmodelle / Berechnungsmodelle / selbstständig und angestellt / Beschäftigungen in verschiedenen Ländern

    Mit: Angela Vadori, Mitgründerin Groundworkers

    EINTRITT FREI – EINFACH VORBEIKOMMEN!

    Mehr auf www.freietheater.at und facebook IG Freie Theaterarbeit

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  • 29.11. Kunst auf Krankenschein

    Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVIII - Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung

    Kunst auf Krankenschein?!

    Freitag, 29. November 2019, 10.00 - 12.00 Uhr
    Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien

    „Bessere Laune durch Kunst“: das wäre doch eine Titelzeile, nicht nur für Wien!

    In Kanada, Schweden, Dänemark, Norwegen und Australien gibt es erste Erfahrungen – in England wird es seit 20 Jahren verschrieben: Kunst auf Krankenschein.

    „Ärzte im kanadischen Montreal können Patienten künftig Museumsbesuche verschreiben. Ein Museumsbesuch könne etwa die Menge des Glückshormons Serotonin steigern, heißt es zu dem Pilotprojekt in Kanada.“ (Salzburger Nachrichten, 24.10.2018). Eine an unserem Haus durchgeführte Untersuchung weist nach, dass Chorsingen einen messbaren positiven Effekt auf Hormonwerte hat und sich dadurch die Laune verbessern kann (Julia Gahr/Diplomarbeit an der Universität Wien 2018). Wie wäre das doch schön, wenn wir Kunst auf Krankenschein verschrieben bekämen, wir würden tanzen, theaterspielen, malen, zeichnen, bildhauern, singen, schreiben…gemeinsam und unter der professionellen Anleitung von Künstler und Künstlerinnen unsere Gesundheit stärken!

    Wir möchten uns die Situation in Kanada und England anschauen und als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Kunst, Prävention, neue Möglichkeiten und gute Laune nutzen. Man wird doch noch visionieren dürfen!

    Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

    Zu Gast: Barbara Stüwe-Eßl, Stv. Geschäftsführung IG Freie Theaterarbeit

    In Zusammenarbeit mit IG Freie Theater, Assitej Austria und Dschungel Wien und Educult, Denken und Handeln in Kultur und Bildung.

    Rückfragen unter:

    Nina Liebich-Koller, 01 408 32 50 17, n.liebich-koller@jugendzenten.at

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  • Kultur Politik International: Workshop „Arts for Health“

    am 5. Dezember 2019, Wien Concordiaplatz 2, Saal Oscar, 9:30-13:30 Uhr

    Kunst und Kultur leisten einen wesentlichen Beitrag zum Nachhaltigkeitsziel, ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern. Dabei spielen sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Aspekte eine Rolle.


    Im zweiten Workshop der Veranstaltungsreihe des Bundeskanzleramtes zu Kultur und nachhaltiger Entwicklung widmen wir uns der Wirkung von Kunst im Gesundheitsbereich, die vor kurzem auch in einer Studie der Weltgesundheitsorganisation eindrucksvoll belegt wurde. Auf dem Programm stehen Impulsvorträge von Katherine Taylor (Großbritannien), Johanna Vuolasto (Finnland) und Barbara Stüwe-Eßl (IG Freie Theater) zur EU-ExpertInnengruppe „Kultur und soziale Inklusion“. Die Bedeutung von bereichsübergreifender Vernetzung und Strategieentwicklung wird am Beispiel der vom BMASGK initiierten „Kompetenzgruppe Entstigmatierung“ aufgezeigt, die unter anderem die Rolle von Kunst und Kultur gegen das Stigma psychischer Erkrankungen behandelt. Anschließend geht es für die TeilnehmerInnen zur Diskussion im World Café Format! 

    Programm und Anmeldung: https://www.creativeeurope.at/eu-kulturpolitik/veranstaltungen/leser/kultur-politik-international-arts-for-health.html

    Bericht der EU-ExpertInnengruppe „Kultur und soziale Inklusion“:
    Im Rahmen des EU-Arbeitsplans für Kultur 2015-2018 wurde auf österreichische Initiative eine ExpertInnengruppe zum Beitrag von Kunst und Kultur zu sozialer Inklusion eingerichtet. Untersucht wurden europaweite Strategien, Studien und Best Practice Beispiele für Schnittstellen zu Gesundheit, Soziales, Bildung, Regionalpolitik und Stadtentwicklung.
    Download Gesamtbericht
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  • 10.12.2019 - STAYING ALIVE – Meine Rechte als Künstler*in: Sozialversicherungen

    Du stehst auf der Bühne, Du spielst, tanzt, Du performst – und Du willst überleben?

    5 Infoveranstaltungen zu den wichtigsten Fragen als freischaffende*r Akteur*in in der Darstellenden Kunst von 11. November bis 10. Dezember 2019.

    Dienstag, 10.12.2019, Theater Drachengasse (Fleischmarkt 22, Eingang Drachengasse 2, 1010 Wien), 17:00-19:00

    SOZIALVERSICHERUNGEN: Versicherungsmodelle / Berechnungsmodelle / selbstständig und angestellt / Beschäftigungen in verschiedenen Ländern

    Mit: Angela Vadori, Mitgründerin Groundworkers

    EINTRITT FREI – EINFACH VORBEIKOMMEN!

    Mehr auf www.freietheater.at und facebook IG Freie Theaterarbeit

     

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  • 14.01.2020 Kurator*innen der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7): Neues Kalkulationsmodell und Honoraruntergrenzen

    Wann: 14.01.2020, 16:00 bis 19:00
    Ort: IG Architektur, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien

    Informationsveranstaltung: Förderanträge Stadt Wien für Projektförderungen und Wiederaufnahmen für das erste Halbjahr 2021

    IG Freie Theater in Kooperation mit dem Theaterverein Wien, den Mitgliedern des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien und dem Theater Drachengasse

    Anlässlich des nächsten Einreichtermins bei der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) – Projektförderung und Wiederaufnahmeförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance - am 15.02.2020 laden wir zu einem Expert*innengespräch ein. Gemeinsam mit Vertreter*innen des Kuratoriums Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien werden die wichtigsten Informationen und Fragen zu den Einreichunterlagen und -modalitäten, Projektbeschreibung und -kalkulation besprochen. Nach einem allgemeinen Überblick gibt es die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.

    Mit: Kolja Burgschuld, Katalin Erdödi / Kuratorium Theater, Tanz und Performance, Ulrike Kuner, Patrick Trotter/ IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Freier Eintritt!

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  • 20.01.2020 - Excel kann auch rechnen: Kalkulation und Budgetierung

    Wann: 20.01.2020 ,17:00 bis 18:30
    Ort: IG Freie Theater

    Ab dem Jahr 2020 arbeitet die Kulturabteilung der Stadt Wien für Förderanträge mit einer neuen Kalkulationsvorlage. Schritt für Schritt gehen wir die Positionen durch und nutzen die Gelegenheit gleich, um ein paar Grundfunktionen von Tabellenkalkulationssoftwares wie Excel/Numbers vorzustellen, die euch bei der Planung eurer Projekte das Leben erleichtern können.

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 27.01.2019 - Informationsveranstaltung: „bring your applications“

    Feedback-Runde zu Einreichungen für Projektförderung der Kulturabteilung der Stadt Wien

    Wann: 27.01.2019, 17:00 bis 18:30

    Ort: IG Freie Theater

    Wir laden ein zur Feedback-Runde!

    Am 15.02 ist die Deadline für die Einreichung zur Förderung von Projekten von der Kulturabteilung der Stadt Wien. Vorbereitend gehen wir gemeinsam noch einmal die wichtigsten Punkte für die Einreichungen und Kalkulationen durch. Wurden die aktuellen Änderungen berücksichtigt? Was sind die Voraussetzungen für die Gewährung von Zuschüssen? Welche Kosten sollte man auflisten, damit die Kalkulation schlüssig wird? Worauf sollte man bei der Projektbeschreibung achten? Bringt eure Anträge und Fragen mit!

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 10.02.2020 - Infoveranstaltung: DSCHUNGEL WIEN – Das Theaterhaus für junges Publikum

    Montag, 10.02.2020

    Der DSCHUNGEL WIEN – das Theaterhaus für junges Publikum stellt sich vor.

     Ihr habt ein spannendes Projekt im Bereich Kinder- und Jugendtheater und würdet es gerne mit dem Dschungel Wien gemeinsam realisieren, wisst aber nicht, welche Konditionen es gibt? Was müssen wir als Gruppe beachten? Was können wir erwarten?

    Gemeinsam mit der IG Freie Theater stellt sich das Dschungel Wien als Kooperationshaus vor. Von der technischen Leitung bis zu PR und Marketing werden die wichtigsten Abteilungen präsentiert und die Konditionen für Kooperationspartner*innen erklärt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an junge Künstler*innengruppen, die im Dschungel Wien ein oder mehrere Produktionen aufführen wollen und Unterstützung beim Einstieg brauchen.

     

    Mit:

    Hannes Röbisch - Technischer Leiter

    Marianne Artmann - Dramaturgie

    Christina Pröll - Produktion

    Katrin Svoboda - Pädagogik

    Bettina Lukitsch - Presse & Kommunikation

    Corinne Eckenstein & Alexandra Hutter

    Ulrike Kuner, Patrick Trotter, Stephanie Schwarz, IG Freie Theater

    Termin: Montag, 10.02.2020, 17:00-19:00 Uhr im Dschungel Wien

    Freier Eintritt

    Anmeldung: office@freietheater.at

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  • 02.03.2020 - Share and Care Vernetzungstreffen

    Wann: 02.03.2020 18:00 bis 20:00
    Wo: Werk X, Petersplatz

    share&care - Künstler*innen tauschen sich aus.

    Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?

    mit Alireza Daryanavard u.a.

    In dem Format share&care greift die IG Freie Theater gemeinsam mit aktiven Künstler*innen aus der Szene aktuelle Themen auf. Wir laden dazu ein zu erzählen, sich auszutauschen und zu vernetzen und nach kulturpolitischen Verbesserungsvorschlägen und Lösungen zu suchen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, der Eintritt ist selbstverständlich frei - einfach kommen!

    Das nächste share & care Vernetzungstreffen „Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?“ widmet sich einem aktuellen Thema: als nicht österreichische*r Künstler*in Österreich leben und arbeiten. Gemeinsam mit Alireza Daryanavard sprechen wir über Arbeitsbedingungen, Hürden und Herausforderungen die Künstler*innen begegnen, die als Newcomer in Österreich leben und arbeiten sowie über die Darstellung von Migration und Flucht im Theater.

    Anmeldung: office@freietheater.at
    Eintritt frei

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  • Jobsuche in der Freien Szene

    Wir haben die Rückmeldung bekommen dass ihr euch mehr Ausschreibungen für Schauspiel-/Performancejobs in unserem Newsletter wünscht. Das wünschen wir uns auch.
    Wie in unserer Infoveranstaltung JOB-AQUISE und MENTORING am 18. 11. 2019 besprochen wurde, ist die Jobsuche in der freien Szene oft eine Herausforderung.
    Wir arbeiten an einer Ausschreibung an Veranstaltungshäuser, Theater und Gruppen in Österreich und im deutschsprachigen Raum um die besten Jobmöglichkeiten und Auditions für euch zu finden.
    Wie/Wo sucht ihr nach Rollen/Sprecherjobs und Co.? Wir freuen uns über Tipps und eure persönlichen Erfahrungsberichte.

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Dez 2019
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
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  • Sa
  • So
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    • STAYING ALIVE – Meine Rechte als Künstler*in: Steuer
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    05.12.

    • Bundeskanzleramt/Sektion Kunst & Kultur: Arts for Health
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    • STAYING ALIVE – Meine Rechte als Künstler*in: Sozialversicherungen
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