Freie Theater News 36

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Letzte Woche ging das Symposium unter dem Motto “Freie Szene – Orte schaffen. Räume und Infrastrukturen für Kunst und Kultur in Wien“ über die Bühne und über's Netz. Es waren zwei sehr informative und spannende Tage, die v.a. die konkreten Bedürfnisse der Freien Szene zusammenfassten und verdeutlichten. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für den regen Austausch, die Diskussionen, die inspirierenden Best-practice-Beispiele und natürlich für die helfenden Hände herzlich bedanken. Aber damit ist es nicht getan:  Mit dem Symposium wurde der Startschuss für kommende Entwicklungen nachhaltiger und zukunftsträchtiger Strukturen für die Freie Szene gelegt - und eine ausführliche Dokumentation folgt. Mehr Infos zum Symposium findet ihr unter Aktuell IGFT.

Eines wurde sofort deutlich:  Eine ausreichende und nachhaltig wirkende Finanzierung von Kunst und Kultur ist sowohl auf lokaler wie auf nationaler Ebene unabdingbar. Da derzeit die Budgetverhandlungen der Bundesregierung für das Jahr 2021 laufen, unterstützen wir die Petition für 1% des BIP für die Kunst und Kultur unter dem Hashtag #Wirsind1. Den Link findet ihr unter Aktuell IGFT.

Mit Sorge blicken wir auf die Situation in Budapest, rund um die Universität für Theater- und Filmkunst. Kunst braucht einen freien diversen Raum, gerade im Bereich von Ausbildungsstätten. Wir solidarisieren uns mit den Studierenden der Budapester Universität für Theater- und Filmkunst und fordern mit ihnen die uneingeschränkte Wiederherstellung der Autonomie der Universität. Über unsere Kollegen von FESZ - der Assoziation der freien darstellenden Kunst in Ungarn -, die wie wir Mitglied im Europäischen Dachverband der Freien Darstellenden Künste (www.eaipa.eu / fb @eaipa.association / insta @eaipa_association) sind, erfahren wir immer direkt und unmittelbar von den Vorgängen in Ungarn. EAIPA hat bereits mehrere Male schriftlich Bedenken gegen die Vorgehensweise der ungarischen Regierung beim zuständigen Ministerium formuliert und dies auch im Kulturausschuss des Europäischen Parlaments vorgebracht - und wird dies auch weiterhin tun.  #freeSZFE : Die Kunst bleibt frei.

Eine erfreuliche, aktuelle Nachricht zum Schluss: Der Covid-19-Fonds des Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) wird von fünf Millionen Euro auf zehn Millionen Euro aufgestockt. Lest mehr dazu in unserem Mediensplitter.

In diesem Sinne eine schöne Woche und spannende Lektüre.

Herzliche Grüße,

euer IGFTeam

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