SZ: Die Seuche, die Kunst und das Geld

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In „Kunst und Kultur“ arbeiten in Deutschland etwa so viele Menschen wie in der Autoindustrie. Wir brauchen klare Aussagen: Wen und was will man fördern – und aus welchen Gründen?

Von Thomas Steinfeld

Vor ein paar Tagen meldete das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst einen Erfolg: Das neu geschaffene Hilfsprogramm für Künstler, die infolge der Seuche in wirtschaftliche Not zu geraten drohen, werde in hohem Maße beansprucht. Mehrere Tausend Anträge seien eingegangen. Insgesamt 140 Millionen Euro stünden zur Verfügung: für freischaffende „Schriftsteller und Game-Designerinnen, Puppenspielerinnen und Tänzer“, die nun für drei Monate jeweils 1000 Euro bekommen können.

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