SOS Nordbahnhalle: Wie geht es weiter?

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Seit über einem Jahr engagierten sich die Bürger*innen-Initiative IG Nordbahnhalle trotz Gegenwind für den Erhalt der Nordbahnhalle als Zentrum für Nachbarschaft, Kultur und Soziales.
Insgesamt rund 4500 Unterschriften (Gemeinderatspetition und Online-Petition haben sie für den Erhalt gesammelt, zahlreiche namhafte Expert*innen aus Architektur, Städtebau, Kultur, Nachbarschaft und Zivilgesellschaft haben das Projekt unterstützt.

Am 10.11. ist die Halle abgebrannt und steht nun vor dem entgültigen Abriss. Seit Anfang Oktober hat die IG Nordbahnhalle darauf gedrängt, dass die Halle nach dem Teilabriss gesichert und verbarrikadiert wird, um Vandalismus zu verhindern. Letzte Woche hat die ÖBB endlich die notwendige Sicherung vorgenommen.

Die Brandermittlungen wurden aufgenommen. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Die IG Nordbahnhalle fordert eine penible, transparente und lückenlose Untersuchung des Brandes. Und bleibt dabei: Wien braucht dringend gemeinwohlorientierte Räume für Nachbarschaft, Kultur und Soziales. Jetzt liegt es an der Stadtplanungspolitik, für einen Ersatz der 1350m2 großen Halle zu sorgen. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler hat ihre Unterstützung für die Entwicklung eines innovativen Programms zugesichert, das gesellschaftliche, kulturelle und soziale Fragen zusammen denkt.

Nähere Infos zur Nordbahnhalle: www.nordbahnhalle.org

Näheres zu den Ermittlungen in einem Kurierartikel hier:
kurier.at