Institut für den Donauraum und Mitteleuropa: Protest und Kultur entlang der Donau

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Termin: 12. Juni 2019, 15:00 – 20:00 Uhr, Wien

Do you feel the Wind of Change? Protest und Kultur entlang der Donau

Das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) lädt am 12. Juni 2019 gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt der Republik Österreich (Creative Europe Desk und Europe for Citizens Point), dem CED KULTUR Deutschland und dem Haus der Geschichte Österreich (hdgö) dazu ein, die Veränderungskraft von Kultur und Protest genauer zu beleuchten. 

30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhanges kämpft Europa erneut um eine gemeinsame Zukunft. Der Rückzug ins Nationale scheint für viele EntscheidungsträgerInnen die logische Antwort auf soziale, kulturelle wie wirtschaftliche Ungleichheiten zu sein. Doch viele protestieren gegen die Abschottung, darunter auch KünstlerInnen, die sich dem nationalen Inseldenken entgegenstellen. So etwa das Budapester Kunst-Festival OFF-Biennale, das Kunst als „Laboratorium für gesellschaftlichen Wandel“ betrachtet. 

Über die Rolle der Kunst, die Hintergründe aktueller Protestbewegungen sowie den Spielraum der Europäischen Union im Spannungsverhältnis von Kultur und Protest diskutieren: Dessy Gavrilova, Gründungsdirektorin des bulgarischen Kulturzentrums The Red House in Sofia und Projektleiterin des Europe for Citizens Projekts „Revolution Revisited“, die österreichische Mundart-Rapperin und Siegerin des FM4 Protestsongcontests 2019 Sigrid Horn, die rumänische der Protestforscherin Diana Margarit und der Mitbegründer der OFF-Biennale und ungarische Journalist Gergely Nagy sowie Heidrun Primas, Leiterin des Forum Stadtpark in Graz. Moderiert wird die Diskussion von Daniela Neubacher (IDM), Chefredakteurin des Kulturführers Mitteleuropa 2019, der sich mit dem Themenschwerpunkt Protest und Kultur beschäftigt.

Termin: 12. Juni 2019, 15:00 – 20:00 Uhr
Ort: Haus der Geschichte Österreich (hdgö), Foyer, Neue Burg, Heldenplatz 1010 Wien

Um Anmeldung wird gebeten unter idm@idm.at