Einladung zum Pressegespräch, 22. Juni – Kulturrat Österreich

„Die Zeit des Handelns ist gekommen, wir brauchen keine weiteren Studien, wir brauchen keine Expertenkommissionen, wir brauchen Umsetzungspläne und vor allem das klare Ja des Handelns und den Willen, es zu tun.“*

Kulturrat Österreich zieht Zwischenbilanz:
Seit 15 Monaten sind vom BMUKK initiierte interministerielle
Arbeitsgruppen tätig, um die soziale Lage der KünstlerInnen zu verbessern.
Jetzt stehen Gesetzesnovellen zu drei konkreten Maßnahmen bevor.
Welche Forderungen der Interessenvertretungen wurden aufgegriffen? Was fehlt weiterhin?

Pressegespräch
Dienstag, 22. 6. 2010 um 10 Uhr
RAUM der IG Architektur
Gumpendorfer Straße 63b
1060 Wien

Am Podium:
Zuzana Brejcha (Dachverband Filmschaffende Österreich)
Gabi Gerbasits (IG Kultur Österreich)
Sabine Kock (IG freie Theaterarbeit)
Daniela Koweindl (IG Bildende Kunst)
Moderation: Maria Anna Kollmann (Dachverband Filmschaffende Österreich)

Im Frühsommer 2009 schrieb der Kulturrat Österreich:
„Die soziale Lage von KünstlerInnen steuert seit Jahren auf eine Katastrophezu. Die Fakten sind nicht nur bekannt, sondern seit der offiziellen Veröffentlichung der entsprechenden Studie im vergangenen Herbst [2008] auch „amtlich“ bestätigt. Das Erfreuliche im Moment: Es wird endlich konkret auf interministerieller Ebene gearbeitet – und endlich auch unter Einbeziehung der Interessenvertretungen aus dem Feld.“

Mittlerweile ist wieder ein Jahr vergangen. Ein Jahr intensiver Arbeit. In interministeriellen Arbeitsgruppen zu acht verschiedenen Themen haben Interessenvertretungen, MitarbeiterInnen diverser Ministerien und andere ExpertInnen notwendige und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden entwickelt. Diese Woche haben nun Bundesministerin Claudia Schmied und Bundesminister Rudolf Hundstorfer drei erste konkrete Vorhaben präsentiert, die mit 1.1.2011 umgesetzt werden sollen.

Das ist auch für den Kulturrat Österreich Anlass, Zwischenbilanz zu ziehen:
Was ist von den vorgestellten Maßnahmen zu halten? In welchen Punkten stehen dringend weitere Schritte an? Wie ist das Ziel zu erreichen, die soziale und ökonomische Lage sowie die Arbeitsbedingungen und -möglichkeiten für Kunst- und Kulturschaffende in Österreich grundlegend zu verbessern?

Im Rahmen des Pressegesprächs werden InteressenvertreterInnen zur Arbeit in den „interministeriellen Arbeitsgruppen“ und ihren Zwischenergebnissen Stellung nehmen sowie Forderungen und Vorschläge zur umfassenden und nachhaltigen Verbesserung der unverändert prekären Situation vorstellen. Der Reformprozess ist längst nicht abgeschlossen, die Tätigkeit der interministeriellen Arbeitsgruppen ist auf die gesamte Legislaturperiode hin angelegt.

* Zitat: BM Claudia Schmied, Anfang März 2010

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