FAQ

Online seit: 17.3.2020, letzte Aktualisierung: 26.3.2020, 11:00 Uhr

Frequently asked questions zu den aktuellen Auswirkungen für Künstler*innen und Fördernehmer*innen durch Covid-19.

FAQ Kunstschaffende & allgemein (wird laufend aktualisiert)

Online seit: 17.3., letzte Aktualisierung: 25.3., 12:00 Uhr

NEU (24.3.2020)

Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung bei Dienstverträgen
 
Das 2. COVID-19-Gesetz enthält u.a. auch eine Änderung des § 1155 ABGB und sieht klarstellend eine Pflicht zur Entgeltfortzahlung bei Dienstverträgen vor, wenn durch das Covid-19 Maßnahmendgesetz das Betreten von Betriebsstätten beschränkt oder verboten wurde. Den Arbeitgeber trifft in diesen Fällen eine Pflicht zur Entgeltfortzahlung. Er kann allerdings vom Arbeitnehmer den Verbrauch von Zeitausgleich und Urlaub im Ausmaß von maximal acht Wochen verlangen. Urlaub aus dem laufenden Urlaubsjahr muss davon nur im Ausmaß von maximal zwei Wochen verbraucht werden.
 
§1155. (1) Auch für Dienstleistungen, die nicht zustande gekommen sind, gebührt dem Dienstnehmer das Entgelt, wenn er zur Leistung bereit war und durch Umstände, die auf Seite des Dienstgebers liegen, daran verhindert worden ist; er muß sich jedoch anrechnen, was er infolge Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung erworben oder zu erwerben absichtlich versäumt hat.
 
NEU: (3) Maßnahmen auf Grundlage des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. Nr. 12/2020, die zum Verbot oder zu Einschränkungen des Betretens von Betrieben führen, gelten als Umstände im Sinne des Abs. 1.
 
Diese Verpflichtung gilt nicht bei Werkverträgen! Konditionen bei Werkverträgen – siehe weiter unten. 
 
Kommentar IGFT: Kulturvereine/Gruppen/Theater, als auch Einzelkünstler*innen, können sich bei Fragen an unser Beratungsteam wenden. 
 
 
Reduktion bzw. Erlass des Mietzinses
 
§ 1104 ABGB sieht eine Mietzinsfreistellung unter besonderen Umständen vor, wenn der/die Mieter_in das Mietobjekt nicht nutzen kann. Durch das COVID-19-Maßnahmengesetz sind alle Veranstaltungen gänzlich untersagt, also amtlich verboten. Sollte also das Mietobjekt nicht mehr zu dem vereinbarten Zwecke (Theateraufführungen, Theaterproben nicht mit einem Meter Abstand möglich) nutzbar sein, kann die Pflicht zur Zahlung des Mietzinses entfallen
 
 

 

Veranstaltungen sind gänzlich untersagt. An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen auf einmal treffen. Einzige Ausnahme sind jene Aktivitäten, die der Bekämpfung des Corona-Virus dienen. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgabe drohen Verwaltungsstrafen bis zu  € 3.600,- für den/die Betretende bzw. € 30.000,- für den/die Inhaber*in (Stand: 19.3.2020). Allerdings sind auch Schadenersatzpflichten denkbar, wenn sich ein*e Besucher*in ansteckt.

Ab wann gilt das Veranstaltungsverbot? Ab sofort. Es handelt sich um eine Verordnung nach dem Epidemiegesetz.
Anmerkung 19.3.2020: Das Epidemiegesetz gilt noch immer, auch die Versammlungsverbote. Es haben sich nur die Verordnungen aufgrund des COVID-19-Maßnahmengesetzes (Link) und des 2. COVID-19-Gesetz (Link) darüber gelegt. 
Jetzt ist schon der Aufenthalt an öffentlichen Orten verboten, um zu einem Veranstaltungsort zu kommen. Weiters ist das Betreten von Kundenbereichen von Geschäftslokalen und damit auch Veranstaltungsstätten (nicht aber deren Büros, um die erforderliche Arbeit zu erledigen, sofern 1 Meter Abstand zwischen den Personen gewährleistet werden kann), verboten.
LINK: Informationen zu neuen Verordnungen und Schutzmaßnahmen

Betreten öffentlicher Orte
Zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ist das Betreten öffentlicher Orte verboten. Ausgenommen vom Verbot sind Betretungen:

  • die zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich sind;
  • die zur Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen dienen;
  • die zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens erforderlich sind
  • die für berufliche Zwecke erforderlich sind;
  • wenn öffentliche Orte im Freien alleine, mit Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder mit Haustieren betreten werden sollen;

Wichtig: Bei den Ausnahmen muss gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden.

Was passiert mit einer Veranstaltung, die bereits organisiert ist und nun abgesagt werden muss? Wer trägt die Kosten?
Eine Veranstaltung, die dem behördlichen Verbot unterliegt, ist abzusagen.

Betriebseinstellung wegen „höherer Gewalt“

Die Pflicht zur Entgeltfortzahlung entfällt, wenn die Arbeitsleistung aus Gründen unterbleibt, die nicht nur den einzelnen Arbeitgeber betreffen, sondern die Allgemeinheit. Wenn „höhere Gewalt“ die Arbeitsleistung verhindert, dann soll den Arbeitgeber keine Pflicht zur Entgeltfortzahlung treffen. Doch obwohl die Corona-Pandemie die Allgemeinheit betrifft, ist sehr fraglich, ob der Arbeitgeber tatsächlich die Entgeltfortzahlung einstellen darf. Es ist abzuraten, die Entgeltfortzahlung vorschnell einzustellen.

Liegt der Fall der „höheren Gewalt“ vor, bedeutet dies, dass der abgeschlossene Vertrag – zum Beispiel über einen Auftritt – „zerfällt“. Das bedeutet, dass keine der Vertragsparteien verpflichtet ist, ihre Leistungen zu erbringen. Auf Seiten der der Künstler*innen entfällt die Verpflichtung zum Auftritt, auf Seiten des Veranstalters entfällt die Verpflichtung zur Zahlung der Gage. Wurde bereits ein Teil der Gage voraus bezahlt, so hat der*die Künstler*in diese Gage zurückzuzahlen. Hat der Veranstalter wiederum bereits Karten verkauft, so hat er den Besucher*innen den Ticketpreis zurückzuerstatten.

Wie steht es um Werkverträge, wo Teile oder das Gesamtwerk schon geliefert wurde?

Wenn das Gesamtwerk schon geliefert wurde, dann ist das zu zahlen (auch wenn z.B. das Bühnenbild nicht mehr verwendet werden kann). Wurden selbständige Teile eines Gesamtauftrages geliefert und abgenommen, dann sind diese selbständigen Teile zu bezahlen. Wenn allerdings erste Teile des Werkes (z.B. Bühnenbildes) erstellt wurden und noch keine Abnahme erfolgte, dann besteht kein Anspruch. Jene Teile, die also geleistet und bereits abgenommen wurden, sind also zu zahlen. 

Empfehlung 
Geleistete Arbeit kann unter Umständen eventuell zeitanteilig ausgezahlt werden. Vorher: Unbedingt Kontakt mit Fördergeber*innen aufnehmen. 
 

Sind Verschiebungen von Veranstaltungsterminen eine Alternative für abgesagte Termine? Welche Alternativen gibt es noch?
Viele Veranstalter*innen werden versuchen, einen Alternativtermin zu finden. Da es sich bei einem konkret vereinbarten Konzerttermin allerdings um ein Fixgeschäft – das ist ein Geschäft, das zu einem bestimmten Termin erfüllt werden muss – handelt, kann der neue Termin richtigerweise nicht einseitig vom Veranstalter festgelegt werden. Es bedarf also einer Vereinbarung, der beide Seiten, sprich auftretende Künstler*innen und Veranstalter*innen zustimmen. 

Angenommen für eine Veranstaltung wurden Vorleistungen erbracht oder Handlungen gesetzt (z.B. Zugticket gekauft, Hotel bezahlt, Buchung getätigt, Lichtkonzept erarbeitet). Wird es eine Stelle geben, an die vonseiten Veranstalter*innen bzw. Musikschaffenden Forderungen für Kompensationszahlungen gerichtet werden können?
Für Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstunternehmen, Neue Selbstständige, freie Dienstnehmer_innen und Non-Profit-Organisationen wird der Härtefallfonds eingerichtet, der von der WKO verwaltet werden soll.

Ist es sinnvoll Verdienstentgänge zu dokumentieren? Wer ist dafür zuständig?
§ 32 Epidemiegesetz regelt den Ersatz von Verdienstentgänge. Allerdings findet sich keine Regelung zum Ersatz von Verdienstentgängen auf der Grundlage des § 15 Epidemiegesetz. Um sich die Möglichkeit zu erhalten, zu einem Verdienstentgang zu kommen, wäre jedenfalls binnen 6 Wochen ein Antrag bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzubringen (§ 33 Epidemiegesetz).

Kommentar IGFT Verdienstentgänge unbedingt dokumentieren! Die IGFT stellt dafür ihren Mitgliedern ein Dokumentationstool zur Verfügung. Bei der Dokumentation gilt: so kurz und präzise wie möglich. Mögliche Anlaufstellen und Hilfe-Fonds für Verdiensentgänge findet ihr unter HELP.

Was gilt bei Veranstaltungen, wenn kein Vertrag vorliegt?
Ein Vertrag liegt wohl immer vor, vielleicht ist er nicht schriftlich dokumentiert.

 
Die Fragen wurden von Rechtsanwalt Wolfgang Renzl beantwortet bzw. beziehen sich Antworten auf FAQ’s auf Rechercheren unseres Teams. Diese Informationen aktualisieren wir laufend.

AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Coronavirus

Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona.html

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Coronavirus – Aktuelle Maßnahmen  

Bundesministerium für Inneres Aktuelle Lage zum Coronavirus

WKO wko.at/coronavirus

Arbeiterkammer Job und Coronavirus: Die wichtigsten Fragen

BMF Steuerliche Sonderregelungen betreffend Corona

FAQ BMKÖS / Wien / Bundesländer

The Austrian Theater Museum ( Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport hat die unter FAQ: Auswirkungen des Coronavirus auf Kunst und Kultur wichtige Informationen zu Kontakten bei Fragen und vorgesehenen Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung veröffentlicht und die Serviceadresse kunstkultur@bmkoes.gv.at eingerichtet. 

Auch wurden einige der von uns am 13.3.2020 an das BMKÖS gestellten Fragen bereits beantwortet. Ihr findet die Antworten zu Meldepflichten, Absagen, möglicher Re-Dimensionierung, Veränderung/Verschiebung von bereits geförderten Projekte, als auch Verdienstentgang, Haftungsfragen und Förderung von Projekten ab April here.  

24.3.2020: Pressegespräch mit Michael Ludwig und Veronica Kaup-Hasler

https://www.wien.gv.at/presse/2020/03/24/ludwig-kaup-hasler-wien-steht-zu-seinen-kulturschaffenden

Maßnahmen von Stadt Wien Kultur 

  1. Vorgezogene Ratenzahlungen seitens der Stadt werden ermöglicht Jahresförderungen bleiben auch bei reduziertem oder stillgelegtem Betrieb aufrecht. Damit wird den geförderten Institutionen und Vereinen ermöglicht, bereits getroffene Vereinbarungen mit Künstler_innen einzuhalten und Gagen auszuzahlen. Um drohende Illiquidität zu verhindern, können Raten seitens der Stadt für bereits genehmigte Förderungen vorgezogen werden
  2. Umgang mit Subventionen in Zeiten der Corona-Krise Die Kulturabteilung (MA 7) kann von Rückforderungen bereits zugesagter bzw. ausbezahlter Subventionen Abstand nehmen, wenn die notwendigen Dokumentationen und Abrechnungen vorgelegt werden. Kulturschaffende sind daher aufgefordert, bei kurzfristig notwendig gewordenen Absagen Aufzeichnungen zu führen und diese fristgerecht bereitzuhalten. 
  3. Einhaltung von Fördervereinbarungen Die Kulturabteilung arbeitet auf Hochdruck daran, dass das Förderwesen aufrechterhalten wird und Förderungen trotz schwieriger Bedingungen ausbezahlt werden können. In der Stadt gibt es unterschiedliche Modelle von Förderungen – von Konzept-, Einzel- und Gesamtförderungen über Ankäufe bis hin zu Stipendien und Zuschüssen. Jedes dieser Modelle muss für eine Förderung individuell geprüft werden – auch in Zeiten reduzierter Services. Die Kulturabteilung arbeitet intensiv daran, dass auch weiterhin Einreichungen im Gemeinderat beschlossen werden können.  
  4. Abgesagt – Angesagt

    In Kooperation zwischen Rabenhof, W24 und Stadt Wien Kultur wird derzeit eine Präsentationsmöglichkeit im Rabenhof eingerichtet, die von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten bespielt wird. Koordiniert wird das Programm von Thomas Gratzer, Direktor des Rabenhofs; ihm zur Seite steht ein Team aus Kulturschaffenden, das für die Auswahl der Acts verantwortlich ist. Das starke und vielfältige Programm kann von zu Hause auf den Bildschirmen verfolgt werden. Künstlerinnen und Künstler erhalten Auftrittsmöglichkeiten und auch ein Honorar. Ein disloziertes Publikum muss trotz coronabedingten Sperren und Einschränkungen nicht auf aktuelle Kunst- und Kulturangebote verzichten. 

  5. Partizipation Wien

    Unter partizipation.wien.gv.at wird unter der Rubrik ‚KünstlerInnen für Wien‘ eine öffentliche Seite eingerichtet, auf der Künstlerinnen und Künstler selbstständig auf ihr Angebot verweisen könnten. ‚Partizipation Wien‘ bietet Menschen, die trotz Distanzierungsmaßnahmen künstlerisch tätig sind, die Möglichkeit, einen kurzen Text sowie die Verlinkung zu ihrer Internetplattform hochzuladen.

  6. Informationen auf Homepage der Stadt Wien Kultur https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/ https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/

 


Die Kulturabteilung (MA 7) hat auf Homeoffice umgestellt, die Mitarbeiter*innen stehen daher bis auf Weiteres nur telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Kontakt zur Kulturabteilung

Abrechnungsbelege: Nehmen Sie Kontakt mit den einzelnen Fachreferaten auf beziehungsweise übermitteln Sie Ihre Unterlagen per E-Mail.

Alle bisher beurteilten Ansuchen, die noch keine Antwort bekommen haben, werden in den nächsten Tagen erledigt (Stand 19.3.).

Bereits zugesagte Förderungen: Für bereits zugesagte Förderungen für Veranstaltungen, die in den Zeitraum der Corona-Krise fallen, verweist die MA 7 auf Punkt 9 der Förderrichtlinien. Im Falle von kurzfristig notwendig gewordenen Absagen ersucht die MA 7 darum Aufzeichnungen zu führen und alle diesbezüglichen Dokumentationen und Nachweise für die Abrechnung innerhalb der im Zusageschreiben der Kulturabteilung vorgegeben Frist bereitzuhalten. Erst nach Prüfung der Abrechnungsunterlagen und Feststellung der Plausibilität, kann eine endgültige Auskunft erteilt werden. Grundsätzlich wird ersucht, schadensmindernde Maßnahmen zu setzen und die Kosten möglichst gering zu halten.

Bitte um Info an Fachreferate: Darüber hinaus wurde ersucht, bis Freitag, den 20.3.2020, folgende Fragen beantwortet und an die zuständigen Fachreferate zu übermitteln. (“Aus diesen Informationen lassen sich keine verbindlichen Rechtsansprüche ableiten, sie helfen uns jedoch, ein Gesamtbild des Status quo zu erstellen.”)
– Ist mein Projektvorhaben durch die gegenwärtige Situation beeinträchtigt oder betroffen?
– Welche Veränderungen meines Projektes ergeben sich aus der aktuellen Situation?
– Muss ich meine Veranstaltung absagen?
– Habe ich die Möglichkeit, meine Veranstaltung zu verschieben?
– Welche finanziellen Auswirkungen ergeben sich damit auf Basis der bestehenden Förderzusage (zum Beispiel Projektvorbereitung oder -nachbereitung, et cetera) – – Auflistung von Einnahmenverlusten als auch allfälligen Einsparungen durch geringere Ausgaben

Derzeit keine Jury-Sitzungen
In den nächsten Wochen finden keine Jury-Sitzungen statt. Daher kann es bei den Erledigungen zu Verzögerungen kommen.

Eingereichte Veranstaltungen: Wenn Sie Veranstaltungen eingereicht haben, die in den Zeitraum März bis Ende Mai fallen, werden Sie von unseren Fachreferaten gesondert kontaktiert, da wir von Ihnen die Information benötigen, ob Sie die geplanten Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt durchführen können oder ob diese generell abgesagt werden mussten/müssen.

Website der Kulturabteilung / MA7 der Stadt Wien: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/corona-kulturfoerderungen.htm

30 Mio. Euro für heimische Betriebe: Land schnürt Corona-Unterstützungspaket

30 Mio. Euro, drei Programme, ein Infopoint – WiBuG-Hotline 059010-2122 ab sofort und auch am Wochenende aktiv: Die Bundesregierung erhöht ihr Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise auf 38 Mrd. Euro. Jene Betriebe, welche die Auflagen des Bundespaketes nicht erfüllen, werden vom Land Burgenland aufgefangen. Hierzu wickelt die Förderstelle des Landes, die Wirtschaft Burgenland GmbH (WIBUG) drei Programme ab: Haftungen werden übernommen, Kleinstkredite gewährt, ein Härtefonds wurde eingerichtet. Bedarf ortet Wirtschafts- und Arbeitsmarktlandesrat Christian Illedits insbesondere bei kleinen und Familien-Betriebe. Anträge können ab Montag bei der WiBuG gestellt werden, betroffene Betriebe können sich an den neuen Infopoint des Landes wenden.

  • Aus einem neu eingerichteten „Corona Härtefonds“ werden Ein-Personen- und Kleinstunternehmen mit bis zu neun MitarbeiterInnen Gelder als Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Dies gilt bei starker Betroffenheit, wie behördlicher Schließung oder starken Umsatzeinbrüchen. Bei Vorliegen einer existenzbedrohenden Notlage können Miet- und Fixkosten in den Wirtschaftsmonaten März bis Juni bezuschusst werden.

 

https://www.burgenland.at/news-detail/news/30-mio-euro-fuer-heimische-betriebe-land-schnuert-corona-unterstuetzungspaket/

Informationen betreffend Förderungen der Abteilung 14 – Kunst und Kultur

Im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf geförderte Vorhaben gilt grundsätzlich:

  • Absagen, Verschiebungen, Änderungen der geförderten Vorhaben sind umgehend der Abteilung 14 – Kunst und Kultur per E-Mail an abt14.post@ktn.gv.at bekannt zu geben.

  • Leistungen und Vorhaben, die nicht mehr durchgeführt werden (können), können bis zum Ausmaß der bereits entstandenen Verpflichtungen im Rahmen der bereits zugesagten Förderung anerkannt werden. Ein schriftlicher Kostennachweis ist dafür erforderlich.
    Die darüberhinausgehende Fördersumme muss zurückgezahlt werden bzw. erfolgt eine gesonderte Prüfung hinsichtlich der weiteren Verwendung. Veranstalter haben umgehend schadensminimierende Maßnahmen zu setzen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.

  • Leistungen und Vorhaben, die verschoben und/oder abgeändert werden sollen, sind unter Nachweis der bereits entstandenen Kosten der Abteilung 14 – Kunst und Kultur bekannt zu geben, die eine Umwidmung der Förderung prüft.
    Entstehen durch die Verschiebung/Änderung zusätzliche Kosten, werden individuelle Lösungen im Rahmen der vorhandenen budgetären Möglichkeiten geprüft.

 

Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur ersucht die betroffenen Fördernehmerinnen und Fördernehmer die aktuelle Situation genau zu dokumentieren, die finanziellen Auswirkungen zu prüfen bzw. abzuschätzen und auf dieser Basis das Datenblatt soweit möglich auszufüllen und zu übermitteln.


Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur wurde auf Notbetrieb umgestellt und bleibt für den persönlichen Parteienverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail abt14.post@ktn.gv.at und in dringenden Fällen telefonisch unter 050 536 34002.

https://www.kulturchannel.at

Anlaufstelle für Kulturschaffende

Falls Sie bereits jetzt Projekte absagen mussten oder knapp vor der Absage stehen, ersuchen wir Sie, Ihr Projektvorhaben unter Berücksichtigung folgender Fragestellung zu evaluieren, um Ihnen die Überwindung dieser schwierigen Situation zu erleichtern (gilt für alle bereits gestellten Ansuchen und Projekte, die schon Förderungszusagen erhalten haben):

  1. Wie viele Veranstaltungen mussten bereits absagt werden? 
  2. Sind Verschiebungen möglich? 
  3. Mit welchen finanziellen Auswirkungen ist aus jetziger Sicht zu rechnen?

Bitte informieren Sie uns schriftlich an corona.k1@noel.gv.at

Achten Sie bitte darauf, dass so bald wie möglich schadensminimierende Maßnahmen gesetzt werden, um anfallende Kosten möglichst gering zu halten! Leistungen und Vorhaben, die verschoben und/oder abgesagt werden mussten, können im Rahmen der bereits zugesagten Förderung anerkannt werden.

http://www.noe.gv.at/noe/Kunst-Kultur/Anlaufstelle_Kulturschaffende.html

Stand 24.3.2020: noch nichts bekannt 

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/default.htm

Kultur-Jahresförderungen werden jetzt ausbezahlt. Unterstützung soll finanzielle Engpässe reduzieren und Arbeitsplätze absichern. Salzburger Landeskorrespondenz, 18. März 2020

Aufgrund der derzeitigen COVID-19-Lage ist der Parteienverkehr der Abteilung 2 eingestellt – die telefonische Erreichbarkeit ist nur sehr eingeschränkt möglich – wir ersuchen Sie bitte Ihr Anliegen per Mail kultur-wissenschaft@salzburg.gv.at an uns heranzutragen.

https://www.salzburg.gv.at/themen/kultur

Das Kulturressort der Stadt Graz hat sich aufgrund der aktuellen Lage entschlossen, dem Gemeinderat eine Abweichung zur Förderungsrichtlinie sowie der Richtlinie für Abrechnungen zum Beschluss vorzulegen:

Verlängerung von Projektzeiträumen über das Jahr 2020
Es ist für viele Einreicher*innen von Förderprojekten nicht möglich, ihre Projekte im Jahr 2020 plangemäß zu Ende zu bringen. Daher wird dem Gemeinderat eine Ausnahme von der Förderrichtlinie in Bezug auf die Jährlichkeit der Förderungen zum Beschluss vorgelegt. Projekte können dann auf das Jahr 2021 ausgeweitet werden.

Absage von Veranstaltungen
Sollte die Durchführung von Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nicht möglich sein, ersuchen wir den Gemeinderat eine Ausnahme von der Förderrichtlinie und der Abrechnungsrichtlinie zu beschließen. Um den finanziellen Weiterbestand von Vereinen/Institutionen sowie die Absicherung von Einzelpersonen zu unterstützen, können alle Kosten in Zusammenhang mit den Vorbereitungsarbeiten sowie Abschlagszahlungen für abgeschlossene Verträge als Fördernachweis anerkannt werden.

Die Einreichfristen für Literaturstipendien, Grazer Stadtschreiber*in, Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz, Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz sowie die Ausschreibung für die Bewerbung um ein Künstler*innenatelier in der Puchstraße werden bis 31. Mai 2020 verlängert!

 

Infos Kulturamt Graz

Kontaktadressen Kulturamt here

aus: Informationsblatt zum Corona-Virus

Stand: 18.3.2020

Förderung von Veranstaltungen/Projekten

Zur Abwicklung der Förderverfahren gelten folgende Grundsätze:

Bestehende Förderzusagen bleiben aufrecht, müssen jedoch an Änderungen angepasst werden. Sie werden daher ersucht, der Abteilung Kultur die Auswirkungen auf Ihr Vorhaben in inhaltlicher, zeitlicher und finanzieller Hinsicht mitzuteilen, sobald Sie dies abschätzen können. Es wird angeraten, dabei wirtschaftlich und sparsam vorzugehen.

Kosten von geförderten Vorhaben, die bereits bezahlt wurden oder aufgrund einer bestehenden Verpflichtung noch zu bezahlen sind, können auch im Fall der Unmöglichkeit oder einer unverschuldeten Nichterbringung der Leistung anerkannt werden. Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen können in diesem Zusammenhang nicht erfolgen.

Details dazu, welche Ausgaben im Einzelfall anerkannt werden, können nach Vorlage einer Abrechnung entschieden werden, die derzeitige Situation wird dabei berücksichtigt (Aufrechterhaltung der Liquidität etc). Es wird jedenfalls angeraten, eine genaue Dokumentation unter Zugrundelegung der Kalkulation des Förderantrages vorzubereiten und der Abrechnung beizulegen.

Auf die Rückforderung von Förderungen kann verzichtet werden, wenn die Leistung ohne Verschulden nicht erbracht werden kann.

Förderung der Jahrestätigkeit

Für die Förderung der Jahrstätigkeit gelten dieselben Grundsätze wie im Falle der Projektförderungen.

Vorzeitige Auszahlung von Fördermitteln

Grundsätzlich dürfen Förderungen nur ausbezahlt werden, wenn sie zur Zahlung fälliger Leistungen entsprechend dem Förderzweck benötigt werden.Für Einrichtungen, deren Jahrestätigkeit gefördert wird besteht die Möglichkeit, eine vorzeitige Auszahlung für Zahlungsverpflichtungen (Personalkosten, Betriebsaufwand etc.) zu beantragen. Auf die Möglichkeiten der Kurzarbeitwird ausdrücklich hingewiesen.

Anspruch auf Entschädigung

Das COVID-19-Fondsgesetz sieht die Einrichtung eines Krisenbewältigungsfonds vor. Die finanziellen Mittel des Fonds können insbesondere auch für Maßnahmen zur Abfederung von Einnahmeausfällen, zur Belebung des Arbeitsmarktes und zur Konjunkturbelebung verwendet werden. Die Richtlinien zur Abwicklung werden durch Verordnung festgelegt.

Auch die Tiroler Landesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen und 400 Millionen Euro Soforthilfe für Wirtschafts-Tourismus-und Kulturbetriebe zur Verfügung gestellt. Auch dazu werden die Details derzeit ausgearbeitet.

Contact

Abteilung Kultur, kultur@tirol.gv.at, +43 (0) 512/508-3752

 

https://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/abteilung-kultur/

Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie wurden ab dem 16.03.2020 bis auf weiteres alle Ausschuss-sitzungen sowie die Sitzungen des Gemeinderates ausgesetzt

Sobald es wieder möglich ist Ausschusssitzungen abzuhalten informieren wir Sie hier auf der Homepage darüber. 

Wie bringe ich einen Antrag ein?
Aufgrund des Notbetriebes im Stadtmagistrat bitte per E-Mail unter post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at  oder über den online Subventionsantrag (siehe weiter unten).

Wann muss ich die Nachweise abgeben und kann eine Subvention auch ohne Nachweise aus dem Vorjahr ausbezahlt werden?
Normalerweise sind vor Auszahlung einer Subvention die Nachweise für das Vorjahr beizubringen. Das Kulturamt wurde ermächtigt, in begründeten Fällen Gelder für 2020 auch ohne vorherige Prüfung des Verwendungsnachweises 2019 auszubezahlen und die Frist für die Erbringung der Nachweise bis zum 31.12.2020 zu erstrecken. Details zu den Begründungen finden Sie here.

Begründete Ausnahmefälle liegen vor, wenn die auszubezahlende Subvention für die Aufrechterhaltung der Liquidität und/oder des Betriebes der Förderwerber*in unbedingt erforderlich ist.

Bei der Auszahlung von Subventionen in Teilbeträgen (Dreijahres-Förderungsvereinbarungen) können in begründeten Fällen auch mehrere Subventionsteilbeträge in der erforderlichen Höhe im Voraus bzw. gleichzeitig ausbezahlt werden. Details dazu und Voraussetzungen finden Sie here.

 

Weiterhin können Subventionsansuchen eingebracht werden – jedoch nur über das Online-Formular unter https://www.innsbruck.gv.at/page.cfm?vpath=bildung–kultur/foerderungen–subventionen/kultursubventionen oder per E-Mail an post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at

Alle Kultureinrichtungen, für die bereits eine Subvention für 2020 beschlossen wurde und für jene, die bereits ein Subventionsansuchen eingebracht haben, über das noch nicht entschieden wurde, werden ersucht, Programmänderungen, Absagen, Verschiebungen, den voraussichtlichen Ersatztermin und im Falle auch Kostenveränderungen aufgrund der COVID-19 Krise ergänzend zum ursprünglichen Ansuchen dem Kulturamt mitzuteilen.

Meldung bitte an post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at

Kontakt und Info
post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at

Stand 24.3.2020: noch keine öffentlichen Informationen

https://vorarlberg.at/web/land-vorarlberg

Die IG Kultur Vorarlberg erhielt in einer Krisensitzung am 12. März mit Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink und Kulturabteilungsleiter Winfried Nußbaummüller konkrete Aussagen zu Finanzierungsüberbrückungen und kulanten Förderabwicklungen für Kunst- und Kulturschaffende und Kulturinitiativen.

https://igkultur.at/artikel/corona-ig-kultur-vorarlberg-erhaelt-konkrete-aussagen-von-der-landesregierung?bundesland=vorarlberg

Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr und basieren auf dem Wissenstand des Zeitpunkts der Veröffentlichung. Eine Haftung der IG Freie Theaterarbeit ist ausgeschlossen.