HELP

Online seit: 17.3.2020, letzte Aktualisierung: 20.10.2020, 12:30 Uhr

Vorgehensweise bei Notlagen durch Verdienstausfall aufgrund der Corona-Krise: 

  • Warst du angestellt und wurde dein Dienstvertrag einseitig aufgelöst oder die Produktion einseitig verschoben? Achtung: hier muss geprüft werden, ob ein einseitiger Rücktritt vom Vertrag überhaupt möglich war. Unter Umständen hast du Anspruch auf 100% deines Entgeltes, auch wenn es nicht zu einer Aufführung kam!  Wende dich an uns.
  • Auch NPO-Fonds ist veröffentlicht, Anträge sind ab 8. Juli möglich. Infos hier.
  • Du bist Unternehmer*in und hattest Fixkosten für deinen Betrieb? Hier geht es zum Fixkostenzuschuss.
  • Erhältst du unter Umständen eine höhere Förderung vom Härtefallfonds? Dann noch bis 31.01.2021 hier beantragen.
  • Bist du weder beim Härtefallfonds der WKO noch bei der Überbrückungshilfe be der SVS anspruchsberechtigt, aber erfüllst die Kriterien des KSVF Covid-19-Fonds? Hier geht es zum KSVF Covid-19-Fonds. Phase 2 startet ab 10.07.2020.
  • Du hast ein Arbeitsstipendium erhalten und fragst dich, welche Auswirkungen das auf deine Unterstützungsleistung (Härtefallfonds, Überbrückungsfinanzierung, KSVF COVID-19 Fonds, AMS etc.)und auf die Steuer hat? Siehe weiter unten bei Arbeitsstipendien für Kunstschaffende.
  • Gibt die Möglichkeit auf Unterstützung durch eine Verwertungsgesellschaft? Siehe weiter unten.
  • Gibt es die Möglichkeit auf Unterstützung durch dein Bundesland oder deine Stadt? Siehe COVID-19 FAQ.
  • Sonstige Maßnahmen wie Herabsetzung der Sozialversicherungsbeiträge, steuerliche Erleichterungen, Kurzarbeit, Sonderbetreuungszeit, Familienhärteausgleich etc. Siehe weiter unten. 

Help - Maßnahmen und Unterstützungsleistungen

Mustervorlage_COVID-19-Präventionskonzept (PDF)

Herausgegeben vom Österreichischen Roten Kreuz

“Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden (Kurztitel: COVID-19-LV) legt fest, ab welcher Personenanzahl eine*n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten ist. Durch das BMSGPK wurden Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für den Bereich Kunst und Kultur (Version 2 Stand: 3 Juni 2020) aufgelegt.
Das vorliegende Musterkonzept soll Veranstalter*innen dazu dienen, die geforderten Inhalte strukturiert darlegen zu können um dem strategischen Ziel – Die*den Einzelne*n bei einem Besuch einer Veranstaltung keinem höheren Risiko auszusetzen, als bei sonstigem Kontakt mit Menschen im öffentlichen Raum – zu entsprechen. Es versucht auf dem, zum Zeitpunkt der Erstellung des Musterkonzepts (siehe Impressum), aktuellen Wissensstand aufbauend,
abstrakt die typischerweise auftretenden Themen zu erfassen, kann aber weder bei einzelnen Fragestellungen in die Tiefe gehen noch den Anspruch erheben, alle Eventualitäten abzubilden.
Ersteller*innen von COVID-19-Präventionskonzepten müssen in jedem Fall selbstständig und eigenverantwortlich hinterfragen, ob zusätzliche Gefahrenelemente bzw. Risiken vorhanden sind und mit welchen Maßnahmen diesen begegnet werden kann.
Ein COVID-19-Präventionskonzept kann als alleinstehendes Dokument oder im Zusammenhang mit anderen Veranstaltungsdokumenten (Sicherheitskonzept, Räumungskonzept, …) ausgeführt sein.
Die im Muster-Präventionskonzept in grau ausgeführten Textpassagen dienen zur näheren Erläuterung der entsprechenden Abschnitte und können für die finale Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes und zur besseren Lesbarkeit entfernt werden.”

Steuerliche Auswirkung des Arbeitsstipendiums

Grundsätzlich gilt: Ein Stipendium ist eine finanzielle Unterstützung, die an eine Person dafür gewährt wird, damit sie sich einer wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder erzieherischen Tätigkeit widmen kann.

Derartige Stipendien stellen ihrem wirtschaftlichen Gehalt nach einen Einkommensersatz dar und sind somit grundsätzlich einkommensteuerpflichtig.

ABER: Durch die Anknüpfung an die genannten Tätigkeiten (vor allem wissenschaftliche Tätigkeiten) ergibt sich, dass nur Stipendien erfasst sind, die für eine ihrem Gehalt nach wissenschaftliche Tätigkeit vergeben werden (z.B. Dissertationsstipendien, Habilitationsstipendien, Forschungsstipendien für Wissenschaftler*innen).

Somit fallen grundsätzlich nicht unter die Steuerpflicht:

  • Beihilfen nach dem Studienförderungsgesetz sowie nach dem Schülerbeihilfengesetz.
  • Preise für insbesondere wissenschaftliche Arbeiten sind nicht vom Begriff „Stipendien“ erfasst, weil sie in Würdigung des Empfängers oder seiner Leistung(en) zuerkannt werden, zudem stellen sie wirtschaftlich keinen Einkommensersatz dar;

ZUSÄTZLICH ist zu beachten: Besteht dem Grunde nach eine Steuerpflicht, bleiben die Stipendien trotzdem steuerfrei, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Stipendien bis zur Höhe der Höchststudienbeihilfe für Selbsterhalter (derzeit € 7.272 pro Jahr) sind jedenfalls kein Einkommensersatz.
  • Das Stipendium darf nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses ausbezahlt werden.
  • Wenn im Einkommen keine lohnsteuerpflichtigen Einkünfte enthalten sind, darf das Einkommen (inklusive Stipendium) nicht mehr als 11.000 Euro im Kalenderjahr betragen.
  • Wenn im Einkommen lohnsteuerpflichtige Einkünfte enthalten sind darf das Einkommen (inklusive Stipendium) nicht mehr als 12.000 Euro im Kalenderjahr betragen.

Stipendien bis zur Höhe der Höchststudienbeihilfe für Selbsterhalter stellen aus unserer Sicht ergo keinen Einkommensersatz dar und sind daher steuerfrei.

 

Auswirkungen auf den Härtefallfonds

Update am 20.10.2020:

Unklarheit herrschte auch bei der WKO bezüglich gleichzeitigem Bezug eines Arbeitsstipendiums. Nun ist sicher, dass künstlerische Arbeitsstipendien kein Ausschlussgrund mehr für den Härtefallfonds sind!

Eine der Voraussetzungen für das Erlangen einer Förderung ist unter Punkt 4.1. e der Richtlinien des Härtefallfonds wie folgt festgelegt:

 

Es wurden keine weiteren Förderungen in Form von Barauszahlungen durch Gebietskörperschaften erhalten, die der Bekämpfung der Auswirkungen von COVID-19 dienen. Ausgenommen davon sind Förderungen aufgrund von Corona-Kurzarbeit, Förderungen durch den Corona-Familienhärteausgleich, Förderungen durch den Fixkostenzuschuss und künstlerische Arbeitsstipendien.

Sollte es sich bei dem Stipendium also um eine COVID-19 Unterstützung handen, schließt dies eine weitere Unterstützung aus dem Härtefallfonds aus.

Link: Überbrückungsfinanzierung für selbstständige Künstlerinnen und Künstler

Gesetzestext: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A/A_00589/imfname_800000.pdf

Hier geht es zum Antrag

Die Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstlerinnen und Künstler ist geregelt im Bundesgesetz über die Errichtung eines Fonds für eine Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstlerinnen und Künstler. Ergänzend dazu gibt es eine Richtlinie des Bundesministers für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, in der Details z.B zu den Voraussetzungen und zur Antragstellung geregelt sind. weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums .

Den Antrag auf eine Beihilfe aus dem Überbrückungsfonds finden Sie hier.

Nachstehend haben wir die wichtigsten Fragen rund um den Überbrückungsfonds für Sie zusammengefasst:

 

1. Anspruchsberechtigte 

2. Anspruchskriterien

3. Höhe der Beihilfe

 

4. Vorbereitung der Beantragung

5. Auszahlung

6. Weitere Unterstützungsleistungen

Wusstet ihr, dass bei den förderbaren Kosten vom NPO-Fonds auch Corona-Tests miteinberechnet werden können?

“Falls die Testungen auf COVID19 für die Erfüllung des Vereinszweckes (bzw. Erfüllung des Zweckes der antragstellenden Organisation) absolut essentiell und betriebsnotwendig sind, können diese Kosten als förderbare Kosten im Sinne der Richtlinien angesehen werden.”

Beachtet aber die Höhe des Zuschusses: Ist die Summe der förderbaren Kosten (inkl. Struktursicherungsbeitrag) höher als 3.000 Euro, erhält die Organisation höchstens den Einnahmen-Ausfall.

Unser Tipp: lasst euch mit dem_der Steuerberater_in eine Vorberechnung erstellen.

Fragen und Antworten zum NPO-Fonds findet ihr hier: https://npo-fonds.at/faqs/


Fragen und Antworten zum NPO-Fonds (werden laufend aktualisiert) findet ihr hier.


Auch für Non-Profit-Organisationen und Sportvereine stehen Coronahilfen in der Höhe von 700 Mio Euro zur Verfügung. Anträge sind ab 8. Juli 2020 möglich.

Hier findet ihr die Richtlinien.

Auszahlungen können demnach gemeinnützige Vereine aus allen Lebensbereichen beantragen, vom Rettungswesen über den Sport, Kunst und Kultur oder den Umweltschutz bis zum Brauchtumswesen. Inkludiert sind auch die Feuerwehren sowie die anerkannten Religionsgemeinschaften.

Gewährt wird – in zwei Tranchen – ein Fixkostenzuschuss etwa für Miet- oder Personalkosten sowie ein Struktursicherungsbeitrag, der mit 7 Prozent der Einnahmen des Jahres 2019 gedeckelt ist. Pro Organisation werden höchstens 2,4 Mio. Euro ausgezahlt. Geld gibt es vorerst für ein halbes Jahr, konkret vom Beginn der Corona-Krise bis 30. September.

Die Abwicklung übernimmt das Austria Wirtschaftsservice (aws).

Infoservice zum NPO-Fonds
Website:
NPO-Fonds

NPO-Service-Hotline:
Montag – Freitag: 8.00 – 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 – 15.00 Uhr
Tel.: +43 1 267 52 00
E-Mail: info@npo-fonds.at


Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen (NPO) im Überblick

Zielgruppe: gemeinnützige Organisationen

Voraussetzungen:

  • Sitz und Tätigkeit in Österreich
  • Gründungs- oder Errichtungsdatum am oder vor dem 10.03.2020
  • Durch die Corona-Krise wirtschaftlich beeinträchtigt

 

Welche Kosten können gefördert werden:

  • Miete und Pacht
  • Wasser, Energie & Telekommunikation
  • Versicherungen & Lienzkosten
  • Vorlaufkosten für abgesagte Veranstaltungen
  • Steuerberatungskosten
  • Zahlungsverpflichtungen (z.B. Buchhaltungskosten, Jahresabschlusskosten, Marketing & Werbung)
  • Zinsaufwendungen (aus vertraglichen Verpflichtungen, die vor dem 10.03.2020 vereinbart wurden)
  • verderbliche oder saisonale Ware (Bei Wertverlust aufgrund von COVID-19-Krise von mindestens 50%)
  • Personalkosten (Personalkosten von Personen die nach Behinderteneinstellungsgesetz beschäftigt sind)
  • COVID-19 bedingte Kosten (z.B. Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel)

 

PLUS

Pauschale “Struktursicherungsbeitrag”

Der Struktursicherungsbeitrag soll pauschal Kosten abgelten, die nicht unter die förderbaren Kosten fallen, wie z.B. Instandhaltungs- oder Wartungskosten und beläuft sich idR auf 7% der im Jahr 2019 erwirtschafteten Einnahmen.

 

Wie hoch ist der Zuschuss?

  • Der Zuschuss ist die Summe aus förderbaren Kosten und Struktursicherungsbeitrag, wenn diese Summe EUR 3.000,- nicht übersteigt.
  • Ist die Summe der förderbaren Kosten und des Struktursicherungsbeitrags höher als 3.000 Euro, erhalten Sie höchstens einen Zuschuss in Höhe des Einnahmen-Ausfalls.

 

Wie hoch ist der Struktursicherungsbeitrag?

  • Im Normalfall: 7% der Einnahmen im Jahr 2019.
  • Wenn die Einnahmen 2019 ungewöhnlich niedrig waren: 7% der durchschnittlichen Einnahmen der Jahre 2018 und 2019.
  • Wenn es für das Jahr 2019 keine vollständigen Daten gibt, können die Einnahmen von 01.01. bis 31.05.2020 für das Kalenderjahr 2020 sachlich und begründet hochgerechnet werden, z. B. bei Neugründungen.

 

Bitte beachten Sie: Der Struktursicherungsbeitrag ist mit 120.000 Euro begrenzt.

 

Wofür gibt es den Struktursicherungsbeitrag?

Der Struktursicherungsbeitrag soll pauschal Kosten abgelten, die nicht unter die förderbaren Kosten fallen, wie z.B. Instandhaltungs- oder Wartungskosten oder auch Aufwandsentschädigungen.

 

Müssen Sie für den Struktursicherungsbeitrag auch Kosten nachweisen?

Nein. Der Struktursicherungsbeitrag ist eine Pauschale. Es müssen keine Kosten nachgewiesen werden. Allerdings müssen die Einnahmen des vergangenen Jahres belegt werden können.

 

Wie wird der Einnahmen-Ausfall berechnet?

a. Normalfall: Differenz zwischen den Einnahmen der ersten 3 Quartale 2019 und den Einnahmen der ersten 3 Quartale 2020.

Beispiel:

    • Von 01.01. bis 30.09.2019 erwirtschaftete eine Organisation Einnahmen von 300.000 Euro.
    • Von 01.01. bis 30.09.2020 erwirtschaftet die Organisation wegen der Corona-Krise nur Einnahmen von 200.000 Euro.
    • Der Einnahmen-Ausfall beträgt daher 100.000 Euro.

 

 

b. Wenn die Einnahmen 2019 ungewöhnlich niedrig waren: Differenz zwischen den durchschnittlichen Einnahmen der ersten 3 Quartale 2018/2019 und den Einnahmen der ersten 3 Quartale 2020.

Beispiel:

    • Von 01.01. bis 30.09.2019 erwirtschaftete eine Organisation ungewöhnlich niedrige Einnahmen von 100.000 Euro. Daher will sie auch die Einnahmen 2018 miteinbeziehen:
    • Von 01.01. bis 30.09.2018 erwirtschaftete die Organisation nämlich noch Einnahmen von 300.000 Euro
    • Daraus ergeben sich für die Jahre 2018 und 2019 durchschnittliche Einnahmen von 200.000 Euro.
    • Von 01.01. bis 30.09.2020 erwirtschaftet die Organisation wegen der Corona-Krise nur Einnahmen von 50.000 Euro.
    • Der Einnahmen-Ausfall beträgt daher 150.000 Euro.

 

c. Wenn die antragstellende Organisation nach dem 01.01.2019 gegründet wurde: In diesem Fall gibt es keine oder nur unvollständige Daten für die ersten 3 Quartale 2019. Daher müssen die Einnahmen für die fehlenden Monate hochgerechnet oder geschätzt werden.

 

Ist die Höhe des Zuschusses begrenzt?
Ja. Es gilt:

  • Ist die Summe der förderbaren Kosten (inkl. Struktursicherungsbeitrag) höher als 3.000 Euro, erhält die Organisation höchstens den Einnahmen-Ausfall.
  • Jede Organisation erhält höchstens 2,4 Mio. Euro.
  • Verbundene Organisationen erhalten nur einmal höchstens 2,4 Mio. Euro.

 

Gibt es eine Untergrenze für die Förderung?

Ja. Förderungen werden erst ab einem Betrag von 500,- Euro ausbezahlt.

Wie wird die Untergrenze der Förderung berechnet?

Die Summe aus den förderbaren Kosten und dem Struktursicherungsbeitrag muss zumindest 500,- Euro ergeben, um eine Förderung erhalten zu können.

Muss der Zuschuss zurückgezahlt werden?

Nein – vorausgesetzt, die Organisation erfüllt alle Bestimmungen der Richtlinie.

Können sowohl eine Förderung aufgrund förderbarer Kosten als auch der Struktursicherungsbeitrag beantragt werden?

Ja, beides kann gemeinsam beantragt werden.

Kann man den Struktursicherungsbeitrag nur beantragen, wenn man auch förderbare Kosten beantragt?

Nein, der Struktursicherungsbeitrag kann auch allein beantragt werden.

 

 

Anträge können ab 8. Juli 2020 gestellt werden.

 

Bis wann kann der Antrag eingereicht werden?

Bis zum 31.12.2020.

Bitte beachten Sie dabei: Wenn Sie den Antrag vor dem 30.09.2020 einreichen, erhalten Sie einen Teil des Zuschusses direkt danach. Den Restbetrag erhalten Sie nach der Abrechnung.

Art und Höhe der Unterstützung

Einen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Das bedeutet, dass die Organisation das Geld nicht zurückzahlen muss – vorausgesetzt, die Organisation erfüllt alle Bestimmungen der Richtlinie.
 

Antragstellung, Auszahlung und Abrechnung

Im Internet unter http://www.npo-fonds.at. Anträge auf Papier und Anträge per Mail können leider nicht entgegengenommen werden.
 
Nur dann, wenn die antragstellende Organisation
  • einen Zuschuss von über 12.000 Euro beantragt,
  • im Jahr 2019 Einnahmen von über 120.000 Euro erzielt hat,
  • im letzten Geschäftsjahr mehr als 10 Arbeitskräfte beschäftigt hat (unselbstständig Beschäftigte und Personen mit freiem Dienstvertrag),
oder
  • eine gesetzlich anerkannte Kirche, Religionsgemeinschaft oder Einrichtung, der auf Grund religionsrechtlicher Bestimmungen nach staatlichem Recht Rechtspersönlichkeit zukommt, ist.

 

Muss jede Organisation, die den Antrag bis 30.09.2020 stellt, eine Abrechnung einreichen?

Ja – und zwar zwischen 01.10.2020 und 31.12.2020.

Bitte bedenken Sie:

  • Im Antrag können Einnahmen und Kosten teilweise nur geschätzt werden. Bei der Abrechnung müssen die tatsächlichen Einnahmen und Kosten angegeben werden.
  • Wenn keine Abrechnung eingereicht wird, muss der bereits ausbezahlte Betrag zurückgefordert werden.

 

Muss eine Organisation, die den Antrag nach dem 30.09.2020 stellt, eine Abrechnung einreichen?

Nein. Denn bei Anträgen nach dem 30.09.2020 müssen schon bei der Antragstellung die tatsächlichen Einnahmen und Kosten angegeben werden

 

  • Den Antrag vollständig ausfüllen,
  • den gültigen amtlichen Lichtbild-Ausweis (Reisepass, Führerschein, Personalausweis) der im Antrag genannten vertretungsbefugten Person hochladen,
  • darauf achten, dass die Unterschrift im Lichtbild-Ausweis mit der Unterschrift auf dem Antragsformular übereinstimmt,
  • wo nötig, Unterschrift und Stempel der Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung einholen.
Ja, der Antrag kann digital mit Handysignatur signiert oder ausgedruckt und händisch unterschrieben werden. Anschließend muss dieser hochgeladen und abgesendet werden.
  • Eine Unterschrift fehlt – z. B. die der vertretungsbefugten Person, der Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung.
  • Der Stempel der Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung fehlt.
  • Der Lichtbild-Ausweis (Reisepass, Führerschein, Personalausweis) wurde nicht hochgeladen.
  • Am Lichtbild-Ausweis ist die Unterschrift nicht sichtbar.
  • Es wurde nicht der Lichtbild-Ausweis der im Antrag genannten vertretungsbefugten Person hochgeladen.
  • Die Unterschrift am Antragsformular und im Lichtbild-Ausweis stimmen nicht überein.
  • Im Antrag wurden fehlerhafte Daten angegeben, z.B. die Firmenbuchnummer ist nicht korrekt.

 

Förderbare Kosten

  • Miete und Pacht
  • Versicherungsprämien
  • Zinsen und Finanzierungskosten-Anteile von Leasing-Raten, wenn die zugrundeliegenden Verträge vor dem 10.03.2020 abgeschlossen wurden
  • Andere vertragliche Zahlungsverpflichtungen – vor allem Kosten für Buchhaltung, Lohnverrechnung, Jahresabschluss und Betriebskosten, jedoch keine Personalkosten
  • Kosten für die Bestätigung des Antrags durch die Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung
  • Lizenzkosten
  • Kosten für Wasser, Energie, Telekommunikation und Reinigung
  • Wertverlust bei verderblicher oder saisonaler Ware, die mindestens 50 % ihres Wertes verloren hat
  • Unmittelbar durch die Corona-Krise verursachte Kosten, z. B. Schutzausrüstung oder Desinfektionsmittel, jedoch keine Personalkosten
  • Nicht geförderte Personalkosten von Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern nach dem Behinderteneinstellungsgesetz.
  • frustrierte Aufwendungen, die nachweislich einer Veranstaltung zugerechnet werden können, die aufgrund von gesetzlich oder behördlich gesetzten Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise nicht stattfinden konnte.

 

Können frustrierte Aufwendungen im Zusammenhang mit einer agbesagten Veranstaltung nur dann gefördert werden, wenn die Veranstaltung aufgrund von gesetzlich oder behördlich gesetzten Maßnahmen abgesagt werden musste?

Ja, nur Kosten (frustrierte Aufwendungen) für aufgrund von behördlich oder gesetzlich gesetzten Maßnahmen abgesagte Veranstaltungen sind förderbar.

Ja – die angefallenen Kosten
  • müssen betriebsnotwendig sein und
  • zwischen dem 01.04. und dem 30.09.2020 angefallen sein.
 
Ausnahmen:
  • Direkt durch die Corona-Krise notwendig gewordene Kosten dürfen bereits ab 10.03. bis 30.09.2020 angefallen sein, z. B. Schutzausrüstung oder Desinfektionsmittel
  • Kosten für frustrierte Aufwendungen, die nachweislich einer Veranstaltung zugerechnet werden können, die aufgrund von gesetzlich oder behördlich gesetzten Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise nicht stattfinden konnte, müssen vor dem 10.3. angefallen sein.
  • Nicht gefördert werden Kosten, die durch andere Förderungen oder Versicherungsleistungen abgedeckt wurden oder werden.
  • Grundsätzlich Kosten, die im 2. und 3. Quartal 2020 angefallen sind – also von 01.04. bis 30.09.2020.
  • Ausnahmen: Kosten, die durch die Corona-Krise entstanden sind, werden bereits ab 10.03.2020 gefördert, z. B. Schutzausrüstung oder Desinfektionsmittel. Frustrierte Aufwendungen für abgesagte Veranstaltungen müssen vor dem 10.3. angefallen sein.
 
  • Investitionen
  • Instandhaltungskosten
  • Personalkosten (Ausnahme: Personen nach Behinderteneinstellungsgesetz)
  • Zinsen und Finanzierungskosten-Anteile von Leasing-Raten, deren zugrundeliegender Vertrag nach dem 09.03.2020 abgeschlossen wurde
  • Kosten, die vor dem 01.04. angefallen sind; Ausnahme: direkt durch die Corona-Krise notwendig gewordene Kosten dürfen bereits ab dem 10.03.2020 angefallen sein; frustrierte Aufwendung für abgesagte Veranstaltungen dürfen bis zum 9.3.2020 angefallen sein
  • Kosten, die nach dem 30.09.2020 anfallen
  • Kosten, die der Schadensminderungs-Pflicht entgegenstehen, z. B. Kosten für die Bestätigung der Steuerberatung, die nicht dem angemessenen Marktpreis entsprechen
  • Nicht betriebsnotwendige Kosten
  • Kosten, die durch Versicherungen oder andere Förderungen bereits abgedeckt worden sind oder noch abgedeckt werden
  • Tilgungsraten im Rahmen der Rückzahlung von Krediten – hier können nur die Zinsen gefördert werden
Ja, z. B. Mieten oder Zinsen, die wegen der Corona-Krise gestundet wurden.
Keine. Ausnahme: Der nicht anders geförderte Anteil der Personalkosten von Personen nach dem Behinderteneinstellungsgesetz.
 

 

Einnahmen

Was zählt zu den Einnahmen? Einnahmen sind zum Beispiel:
  • Mitgliedsbeiträge
  • Subventionen und Förderungen der öffentlichen Hand
  • Spenden
  • Leistungsentgelte
  • Entgelte aus dem Verkauf von Waren

 

Nicht als Einnahmen gelten insbesondere Darlehens- und Kreditaufnahmen, Verkauf von Anlagevermögen sowie Zahlungen von verbundenen Organisationen. Dieser Einnahmenbegriff der Richtlinie gilt auch dann, wenn in der Buchhaltung der Organisation die Einnahmen zum Beispiel als „Erlöse“ dargestellt werden.

Müssen die Einnahmen bie der Antragstellung geschätzt werden?

  • Bei Anträgen vor dem 30.09.2020: Ja, weil die tatsächlichen Kosten und Einnahmen noch nicht bekannt sind.
  • Bei Anträgen nach dem 30.09.2020: Nein, hier müssen bereits die tatsächlichen Kosten und Einnahmen angegeben werden.

 

Die Einnahmen der Organisation schwanken von Jahr zu Jahr. 2020 wären mehr Einnahmen geplant gewesen als 2019. Wird das berücksichtigt?
Leider nein. Denn der Einnahmen-Ausfall im Jahr 2020 kann nur im Vergleich zum Vorjahr bzw. zu den beiden Vorjahren ermittelt werden.

Zählen Auflösungen von Rückstellungen zu den Einnahmen?

Nein.

 

Sonstige Fragen

Wenn dieselben Kosten durch 2 unterschiedliche Förderungen abgedeckt werden. Das widerspricht den Bestimmungen des Europäischen Beihilfenrechts und ist somit nicht erlaubt.
Nein, die antragsberechtigten Organisationen bzw. förderbaren Kosten überschneiden sich nicht mit
 
Andererseits: Der Zuschuss kann mit einer Überbrückungsgarantie kombiniert werden.
Nein.
 
 

Fixkostenzuschuss für Unternehmen – Infos hier

Vertiefender Fragen und Antwortenkatalog – hier.


Fixkostenzuschuss

Wusstet ihr, dass Unternehmer*innen, die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit haben, bei Umsatzausfällen ab 40% auch einen Fixkostenzuschuss beantragen können? Und dass dieser – neben Miete und Aufwendungen für Strom, Gas und Telekommunikation – auch euren Unternehmer*innenlohn beinhalten kann? Und dass der Fixkostenzuschuss nicht mit dem Härtefallfonds gegengerechnet wird? Interessiert? Dann lest euch hier die wichtigsten Auszüge aus den Richtlinien durch:

 

3 Begünstigte Unternehmen

3.1         Fixkostenzuschüsse nach diesen Richtlinien dürfen nur zu Gunsten von Unternehmen gewährt werden, bei denen nachstehende Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind:

3.1.1     das Unternehmen hat seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich;

3.1.2     das Unternehmen übt eine operative Tätigkeit in Österreich aus, die zu Einkünften gemäß §§ 21, 22 (=Einkünfte aus selbständiger Arbeit) oder 23 des Einkommensteuergesetzes 1988, BGBl. Nr. 400/1988 (EStG 1988),führt;

3.1.4     das Unternehmen erleidet einen durch die Ausbreitung von COVID-19 verursachten Umsatzausfall im Sinne des Punktes 4.2;  

3.1.6     das Unternehmen hat zumutbare Maßnahmen gesetzt, um die durch den Fixkostenzuschuss zu deckenden Fixkosten zu reduzieren (Schadensminderungspflicht mittels ex ante Betrachtung).

 

4 Fixkostenzuschuss

4.1      Definition Fixkosten

4.1.1     Fixkosten im Sinne dieser Richtlinien sind ausschließlich Aufwendungen aus einer operativen inländischen Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die im Zeitraum vom 16. März 2020 bis 15. September 2020 entstehen und unter einen oder mehrere der folgenden Punkte fallen:

(a) Geschäftsraummieten und Pacht, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen;

(b) betriebliche Versicherungsprämien;

(f) Aufwendungen für Strom, Gas und Telekommunikation;

(h) ein angemessener Unternehmerlohn bei einkommensteuerpflichtigen Unternehmen (natürliche Personen als Einzel- oder Mitunternehmer); dieser ist auf Basis des letztenveranlagten Jahres zu ermitteln (monatlicher Unternehmerlohn = steuerlicher Gewinndes letztveranlagten Jahres / Monate mit unternehmerischer Tätigkeit). Als Unterneh-merlohn dürfen jedenfalls EUR 666,66, höchstens aber EUR 2.666,67 pro Monat ange-setzt werden. Vom Unternehmerlohn sind Nebeneinkünfte (Einkünfte gemäß § 2 Abs.3 Z 4 bis 7 EStG 1988) des Betrachtungszeitraumes abzuziehen;

(i) Personalaufwendungen, die ausschließlich für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen anfallen;

(j) Unternehmen die einen Fixkostenzuschuss von unter EUR 12.000 beantragen, können angemessene Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer- oder Bilanzbuchhalterkosten in maximaler Höhe von EUR 500 berücksichtigen;

(k) Aufwendungen für sonstige vertragliche betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen, die nicht das Personal betreffen.

4.1.2     Von den Fixkosten sind Versicherungsleistungen, die diese Fixkosten im Versicherungsfall abdecken, in Abzug zu bringen.

 

4.2 Definition Umsatzausfall

4.2.1     Für die Berechnung des Umsatzausfalls im Sinne dieser Richtlinien ist auf die für die Einkommen- oder Körperschaftsteuerveranlagung maßgebenden Waren- und/oder Leistungserlöse abzustellen. Dabei sind die maßgebenden Werte des 2. Quartals 2020 jenen des 2. Quartals 2019 gegenüberzustellen. Müssen solche Aufzeichnungen nicht geführt werden, sind andere geeignete Aufzeichnungen des Förderwerbers, welche jedoch nicht Vorschriften für verpflichtende Aufzeichnungen erfüllen müssen, oder sonstige Belege heranzuziehen.

4.2.2     Abweichend vom Quartalsvergleich kann auch einer der folgenden Betrachtungszeiträume gewählt werden, wobei sich der Umsatzausfall in diesem Fall aus dem Vergleich zum jeweils entsprechenden Zeitraum des Vorjahres ergibt:

(a)Betrachtungszeitraum 1: 16. März 2020 bis 15. April 2020

(b)Betrachtungszeitraum 2: 16. April 2020 bis 15. Mai 2020

(c)Betrachtungszeitraum 3: 16. Mai 2020 bis 15. Juni 2020

(d)Betrachtungszeitraum 4: 16. Juni 2020 bis 15. Juli 2020

(e)Betrachtungszeitraum 5: 16. Juli 2020 bis 15. August 2020

(f)Betrachtungszeitraum 6: 16. August 2020 bis 15. September 2020

Anträge können für bis zu maximal drei Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen müssen, gestellt werden.

4.2.3     Als geeignete Nachweise sind die Aufzeichnungen über Waren- und Leistungserlöse, die für steuerliche Zwecke geführt werden, heranzuziehen. Müssen solche Aufzeichnungen nicht geführt werden, sind andere geeignete Aufzeichnungen des Antragstellers, welche jedoch nicht Vorschriften für verpflichtende Aufzeichnungen erfüllen müssen, oder sonstige ver-gleichbare Belege heranzuziehen.

4.2.4     Bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG 1988 (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) können sowohl die Fixkosten als auch die Umsatzerlöse nach dem Zu-und-Abfluss-Prinzip erfasst werden, sofern dies nicht zu willkürlichen zeitlichen Verschiebungen führt.

 

4.3 Staffelung des Fixkostenzuschusses

Der Fixkostenzuschuss ist nach der Höhe des Umsatzausfalls gestaffelt und wird nur dann gewährt, wenn der Fixkostenzuschuss insgesamt mindestens EUR 500 beträgt. Durch den Fixkostenzuschuss werden Fixkosten des Unternehmens in folgender Höhe ersetzt:

4.3.1     25% bei einem Umsatzausfall von 40 bis 60%

4.3.2     50% bei einem Umsatzausfall von über 60 bis 80%

4.3.3     75% bei einem Umsatzausfall von über 80 bis 100%.

 

4.4 Ermittlung des Fixkostenzuschusses

Der Fixkostenzuschuss wird wie folgt ermittelt:

4.1.1     Wird der Umsatzausfall nach Punkt 4.2.1 ermittelt, sind für die Ermittlung des Fixkostenzuschusses die Fixkosten des Unternehmens zwischen 16. März 2020 und 15. Juni 2020 als Bemessungsgrundlage heranzuziehen.

4.4.2     Wird ein abweichender Betrachtungszeitraum gewählt, so sind nur die im entsprechenden Zeitraum angefallenen Fixkosten heranzuziehen.

4.4.5     Der Fixkostenzuschuss ist um Zuwendungen von Gebietskörperschaften, die im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise und dem damit in Verbindung stehenden wirtschaftlichen Schaden geleistet werden, zu vermindern. Dies gilt auch für Entschädigungen nach dem Epidemiegesetz. Zahlungen im Zusammenhang mit Kurzarbeit sind nicht in Abzug zu bringen. Ausgenommen von der Gegenrechnung sind Zahlungen aus den Härtefallfonds.

 

4.5 Neugründungen und Umgründungen

4.5.1     Unternehmen, für die keine umsatz- oder ertragsteuerlichen Daten für das Jahr 2018 oder 2019 vorliegen, können die Umsatzausfälle anhand einer Planungsrechnung plausibilisieren und einen Fixkostenzuschuss beantragen.

4.5.2     Bei der Ermittlung des Umsatzausfalls ist im Fall von Umgründungen im Vergleichszeitraum auf die jeweilige vergleichbare wirtschaftliche Einheit abzustellen.

 

5 Antragstellung und Antragsprüfung

5.2         Der Antrag auf Gewährung des Fixkostenzuschusses hat eine Darstellung der geschätzten bzw tatsächlichen Umsatzausfälle und Fixkosten im jeweiligen Betrachtungszeitraum sowie die Erklärung des Unternehmens zu enthalten, dass die Umsatzausfälle durch die COVID-19-Krise verursacht und schadensmindernde Maßnahmen im Rahmen einer Gesamtstrategie gesetzt wurden. Die Höhe der Umsatzausfälle und der Fixkosten ist durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter zu bestätigen und einzubringen.

5.3         Wird im Zuge der ersten Tranche (bis 18. August 2020) ein Zuschuss von insgesamt (also auch unter Berücksichtigung der zweiten und dritten Tranche) nicht mehr als EUR 12.000 beantragt, muss dieser Antrag nicht durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter erfolgen.

 

 

 


Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

Welche allgemeinen Voraussetzungen müssen bei der Beantragung des Fixkostenzuschusses gegeben sein?

Es müssen tatsächliche Fixkosten sowie Umsatzausfälle gegeben sein. Die Fixkosten müssen im Zeitraum zwischen dem 16. März 2020 und längstens bis zum 15. September 2020 entstanden sein.

 

Was ist unter dem Begriff “Fixkosten” im Sinn der Richtlinien zu verstehen?

Der Begriff der Fixkosten ist in Punkt 4.1 der Richtlinien geregelt und umfasst grundsätzlich (i)Geschäftsraummieten und Pacht (wenn der Mietzins in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens steht), (ii)betriebliche Versicherungsprämien, (iii)Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen, sofern diese nicht an verbundene Unternehmen als Kredite oder Darlehen weitergegeben wurden, (iv)der Finanzierungskostenanteil der Leasingraten, (v)betriebliche Lizenzgebühren, (vi)Aufwendungen für Strom, Gas oder Telekommunikation, (vii)Wertverlust bei verderblicher oder saisonaler Ware (siehe Punkt A.17. und 18.), (viii)Personalaufwendungen, die ausschließlich für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen anfallen, (ix)ein angemessener Unternehmerlohn bei einkommensteuerpflichtigen Unternehmen, (x)für Unternehmen die einen Fixkostenzuschuss von unter EUR 12.000 beantragen ein angemessener Lohn für Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer-oder Bilanzbuchhalterkosten bis maximal EUR 500 und (xi)Aufwendungen für sonstige vertraglich betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen, die nicht das Personal betreffen.

All die eben aufgezählten Fixkosten haben gemeinsam, dass sie aus einer operativen inländischen Geschäftstätigkeit des Antragstellers entstehen müssen.

Fixkosten sind Aufwendungen, die im Betrachtungszeitraum nicht reduziert werden können und zwangsläufig aufgrund der operativen inländischen Geschäftstätigkeit des Unternehmens anfallen.

 

Kann ein Teil der Miete und der Betriebskosten der Privatwohnung eines Unternehmers unter lit a subsumiert werden, wenn dieser (zB 30%, 50% oder 100%) von seiner Privatwohnung aus arbeitet?

Ein Teil der Miete und Betriebskosten der Privatwohnung eines Unternehmers kann nur dann als Fixkosten berücksichtigt werden, wenn diese Aufwendungen bereits vor dem 16. März 2020 ertragsteuerrechtlich als Betriebsausgaben für das Unternehmen zu berücksichtigen waren. Die Anforderungen für die steuerrechtliche Geltendmachung eines “häuslichen Arbeitszimmers” müssen daher gegebenenfalls erfüllt sein. Die AfA kann beim Fixkostenzuschuss nicht berücksichtigt werden.

 

Welche Aufwendungen fallen unter die Sammelbegriffe „Strom“ und „Gas“?

Alle Energie-und Beheizungskosten, die für den Betrachtungszeitraum notwendig waren, sind Fixkosten im Sinn der Richtlinien. Der Kaufpreis einer Heizöllieferung für das ganze Jahr ist daher zB nur aliquot zu berücksichtigen.

 

Was ist das Ziel der Fixkostenzuschüsse?

Zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19 und den dadurch verursachten wirtschaftlichen Auswirkungen sollen die konkreten Fixkosten betroffener Unternehmen durch einen Fixkostenzuschuss anteilig gedeckt werden.

Wie hoch ist der Fixkostenzuschuss?

Der Fixkostenzuschuss ist pro Unternehmen begrenzt mit bis zu 75% der Fixkosten gestaffelt nach Umsatzeinbußen.

Ab wann kann der Fixkostenzuschuss beantragt werden?

Die erste Tranche kann ab dem 20. Mai 2020 beantragt werden.

Wann erfolgt die erste Auszahlung?

Die ersten Auszahlungen erfolgten Ende Mai/Anfang Juni 2020.

Für welchen Zeitraum werden Fixkosten ersetzt?

Für bis zu drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume bzw Monate im Zeitraum von 16. März 2020 bis längstens 15. September 2020.

Wie kann er beantragt werden?

Der Antrag auf Gewährung eines Fixkostenzuschusses kann über FinanzOnline beantragt werden.

Ist der Antrag auf Gewährung eines Fixkostenzuschusses von jemandem zu prüfen, oder kann dieser durch den Antragsteller (ungeprüft) eingereicht werden?

Die Höhe der Umsatzausfälle und der Fixkosten ist durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter zu bestätigen. Ausgenommen ist die Beantragung im Zuge der ersten Tranche (bis zum 18. August 2020), wenn der beantragte Gesamtzuschuss die Höhe von EUR 12.000 (im beantragten Zeitraum) nicht übersteigt. In diesem Fall kann der Antrag zur Auszahlung der ersten Tranche auch vom Unternehmer selbst eingebracht und die relevanten Umsatzausfälle und Fixkosten für den Betrachtungszeitraum berechnet werden. In den Auszahlungsersuchen betreffend die zweite und dritte Tranche wird die Höhe der Umsatzausfälle und Fixkosten in jedem Fall durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter zu bestätigen sein, auch wenn der beantragte Gesamtzuschuss die Höhe von EUR 12.000 nicht übersteigt.

Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags?

In der Regel dauert die Bearbeitung rund zehn Werktage, in der Anfangsphase kann die Bearbeitung der Anträge etwas länger dauern.

Wer kontrolliert etwaigen Missbrauch?

Nach Einbringung der Daten werden diese automationsunterstützt durch ein Gutachten der Finanzverwaltung plausibilisiert. Zusätzlich sind detailliertere Prüfungen durch die Finanzverwaltung im Auftrag der COFAG, sowohl im Zuge des Antragsprozesses (durch die zuständigen Finanzämter) als auch durch Prüfungen nach Auszahlung (durch die zuständigen Finanzämter) möglich.

Kann ich auch zu einem späteren Zeitpunkt einen Fixkostenzuschuss beantragen?

Ja, der Antrag ist spätestens bis zum 31. August 2021 einzubringen.

 

Bekomme ich den gesamten Zuschuss auf einmal ausgezahlt?

Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt in Tranchen.

  • 1. Tranche: Mit dem Antrag ab 20. Mai 2020 kann bis zu 50% der Förderung ausgezahlt werden.
  • 2. Tranche: Ab 19. August 2020 kann um die Auszahlung von weiteren 25% der Förderung angesucht werden.
  • 3. Tranche: Um den Rest der Förderung kann ab 19. November 2020 angesucht werden.

Liegen die qualifizierten Daten aus dem Rechnungswesen bereits bei Beantragung der 2. Tranche vor, kann der gesamte Fixkostenzuschuss bereits mit dieser Tranche (ab 19. August 2020) ausgezahlt werden.

Muss ich den Zuschuss bzw. die Auszahlung immer wieder neu beantragen?

Um den gesamten Fixkostenzuschuss zu erhalten, müssen neben dem Antrag und dem Auszahlungsersuchen für die erste Tranche auch die Auszahlungsersuchen für die zweite (ab 19. August 2020) und die dritte Tranche (ab 19. November 2020) gestellt werden. Sind die erforderlichen qualifizierten Daten aus dem Rechnungswesen schon ab 19. August 2020 verfügbar, kann die Auszahlung des Rests des noch nicht ausgezahlten Fixkostenzuschusses auch schon ab 19. August 2020 beantragt werden.

Welche Angaben bzw. Daten muss der Antrag auf Gewährung eines Fixkostenzuschusses beinhalten?

Es müssen die Antragsvoraussetzungen erfüllt sein. Das muss seitens des Antragstellers auch bestätigt werden.

Der Antrag auf Gewährung des Fixkostenzuschusses hat eine Darstellung der geschätzten bzw tatsächlichen Umsatzausfälle und Fixkosten im jeweiligen Betrachtungszeitraum sowie die Erklärung des Unternehmens zu enthalten, dass die Umsatzausfälle durch die COVID-19-Krise verursacht und schadensmindernde Maßnahmen im Rahmen einer Gesamtstrategie gesetzt wurden.

Welche Zeiträume sind für den Fixkostenzuschuss relevant?

Die Berechnung des Umsatzausfalls hat primär anhand eines Vergleichs der Waren- und Leistungserlöse (iSv Einkommen- oder Körperschaftsteuerveranlagung) des 2. Quartals 2019 und 2020 zu erfolgen.

Abweichend vom Quartalsvergleich können für die Umsatzausfälle auch folgende Betrachtungszeiträume den korrespondierenden Zeiträumen 2019 gegenübergestellt werden:

  • Betrachtungszeitraum 1:     16. März 2020 bis 15. April 2020
  • Betrachtungszeitraum 2:     16. April 2020 bis 15. Mai 2020
  • Betrachtungszeitraum 3:     16. Mai 2020 bis 15. Juni 2020
  • Betrachtungszeitraum 4:     16. Juni 2020 bis 15. Juli 2020
  • Betrachtungszeitraum 5:     16. Juli 2020 bis 15. August 2020
  • Betrachtungszeitraum 6:     16. August 2020 bis 15. September 2020

Der Zuschuss kann für bis zu max. drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume bzw Monate im Zeitraum 16. März 2020 bis 15. September 2020 beantragt werden.

Wird der Umsatz quartalsweise ermittelt sind die Fixkosten des Unternehmens zwischen 16. März 2020 und 15. Juni 2020 als Bemessungsgrundlage heranzuziehen.

Wird ein abweichender Betrachtungszeitraum gewählt, so sind nur die im entsprechenden Zeitraum angefallenen Fixkosten heranzuziehen.

Wer kann ihn beantragen?

Unternehmen, deren Sitz oder Betriebsstätte in Österreich ist und die eine operative Tätigkeit in Österreich ausüben, die zu (betrieblichen) Einkünften gemäß §§ 21, 22 oder 23 des EStG führt. Zusätzlich müssen auch die weiteren Voraussetzungen gemäß Punkt 3.1 der Richtlinien erfüllt sein und das Unternehmen darf nicht gemäß Punkt 3.2 der Richtlinien ausgeschlossen sein. Es kann nur ein Antrag pro Unternehmen gestellt werden; unter bestimmten Voraussetzungen kann jedoch ein eingebrachter Antrag durch einen anderen ersetzt werden.

Wie hoch sind die Strafen?

Ein Förderungsmissbrauch zieht strafrechtliche Konsequenzen (auch Haftstrafen) nach sich. Außerdem können Vertragsstrafen, deren Höhe vom beantragten Fixkostenzuschuss abhängt, verhängt werden und sind zivilrechtliche Schadenersatzklagen gegenüber dem Förderwerber denkbar.

Das 2. COVID-19-Gesetz enthält u.a. auch eine Änderung des § 1155 ABGB und sieht klarstellend eine Pflicht zur Entgeltfortzahlung bei Dienstverträgen vor, wenn durch das Covid-19 Maßnahmendgesetz das Betreten von Betriebsstätten beschränkt oder verboten wurde. Den Arbeitgeber trifft in diesen Fällen eine Pflicht zur Entgeltfortzahlung. Er kann allerdings vom Arbeitnehmer den Verbrauch von Zeitausgleich und Urlaub im Ausmaß von maximal acht Wochen verlangen. Urlaub aus dem laufenden Urlaubsjahr muss davon nur im Ausmaß von maximal zwei Wochen verbraucht werden.
 
§1155. (1) Auch für Dienstleistungen, die nicht zustande gekommen sind, gebührt dem Dienstnehmer das Entgelt, wenn er zur Leistung bereit war und durch Umstände, die auf Seite des Dienstgebers liegen, daran verhindert worden ist; er muß sich jedoch anrechnen, was er infolge Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung erworben oder zu erwerben absichtlich versäumt hat.
 
NEU: (3) Maßnahmen auf Grundlage des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. Nr. 12/2020, die zum Verbot oder zu Einschränkungen des Betretens von Betrieben führen, gelten als Umstände im Sinne des Abs. 1.
 
Achtung:
  • Mitglieder der IGFT erhalten Beratung zu ihren Verträgen – hier muss jeder Vertrag individuell geprüft werden.
  • Diese Verpflichtung gilt nicht bei Werkverträgen! Konditionen bei Werkverträgen – siehe weiter unten. 
 
Kommentar IGFT: Kulturvereine/Gruppen/Theater, als auch Einzelkünstler*innen, können sich bei Fragen an unser Beratungsteam wenden. 

Laut Theaterarbeitsgesetz (TAG) handelt es sich um Gastverträge. § 41. (1) Ist ein Mitglied (Gast) 

  1. nur zur Mitwirkung bei nicht mehr als fünf Aufführungen in einem Spieljahr oder
  2. für mich mehr als 60 Aufführungen im Spieljahr gegen ein Entgelt verpflichtet, das die festen Bezüge, die den am jeweiligen Theaterunternehmen im selben Kunstfach tätigen übrigen Mitglieder im Durchschnitt gebühren (Durchschnittsbezug), übersteigt

so entsteht ein Gastvertrag. Spätestens in einem Rechtsstreit hat der/die Theaterunternehmer/in dem Gast den Durchschnittsbezug gemäß Z 2 auf Verlangen bekannt zu geben. 

Sollte das erhaltene Entgelt unter dem Durchschnitt liegen, handelt es sich bei vorliegendem Vertrag nicht um einen Gastvertrag, sondern um einen Stückvertrag. 

Unter folgenden Bedingungen sind – laut TAG –  Kündigungen oder ein Rücktritt aus dem Vertrag möglich:

 

§ 25 Kündigung

(1) Eine Vereinbarung, wonach ein Vertrag durch Kündigung gelöst werden kann, ist nur dann wirksam, wenn der Vertrag für länger als ein Jahr geschlossen ist und beiden Teilen das gleiche Recht eingeräumt wird. Sind ungleiche Fristen vereinbart, so gilt für beide Teile die längere Frist. Die Kündigung kann nur für das Ende einer Spielzeit vereinbart werden und muss spätestens am 15. Februar des Jahres erklärt werden, in dem diese Spielzeit endet.

(2) Gesetzliche Kündigungsfristen (§ 28) können nicht durch Vereinbarung herabgesetzt werden.

(3) Kündigungen müssen bei sonstiger Unwirksamkeit schriftlich erklärt werden.

 

§ 34 Vereinbarung des Rücktrittsrechts 

(1) Eine Vereinbarung, nach der einem Teil das Recht eingeräumt ist, vor Arbeitsantritt zu erklären, dass der Vertrag in Kraft treten oder unwirksam sein soll, ist nur dann wirksam, wenn auch dem anderen Teil das gleiche Recht eingeräumt ist.

(2) Abs. 1 gilt nicht für Vereinbarungen mit Mitgliedern, die für nicht mehr als 60 Aufführungen im Spieljahr gegen eine Gage, die für jeden Auftritt das 17fache der täglichen Höchstbeitragsgrundlage nach § 45 ASVG übersteigt, verpflichtet werden.

Anmerkung IGFT: tägliche Höchstbeitragsgrundlage 2020: 179,- dh, 179 x 17 = 3.043,- Gage pro Auftritt

 

Sollte weder Kündigung noch Rücktritt aus dem Vertrag möglich sein, besteht die Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung! Aber Achtung: hier muss jeder Vertrag individuell geprüft werden, wende dich an uns!

 

Wichtig:  

  • Lass dich nicht unter Druck setzen
  • Unterschreibe nichts, ohne dir vorher Bedenkzeit zu geben und ggf. Rücksprache mit uns zu halten
  • Unterschreibe nichts, woraus du deinen Vorteil nicht erkennst!
  • Bei Fragen kannst du dich jederzeit an uns wenden und ein Feedback einholen. 

 

19.08.202

Erweiterung des Personenkreises

Eine Förderung ist auch dann möglich, wenn Du neben Deiner geringfügigen selbstständigen Tätigkeit bspw. feiwillig in der Kranken- und/oder Pensionsversicherung versichert bist (bspw. als Student), einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld beziehst oder pauschales Kinderbetreuungsgeld beziehst und davor erwerbstätig warst. Solltest Du in einem derartigen Fall eine Ablehnung erhalten haben, kannst Du einen neuerlichen Förderantrag stellen. Leider reicht nach wie vor bspw. eine Mitversicherung nicht aus, um die Fördervoraussetzungen zu erfüllen. Siehe WKO/Härtefallfonds/Förderberechtigte/3. Welche sozialversicherungsrechtlichen Voraussetzungen müssen in Phase 2 vorliegen.


Aus den wichtigsten Fragen:

Das ist der Fall, wenn zahlungswirksame laufende Kosten, die vor der Krise aus dem Betrieb gedeckt werden konnten, aus den Mitteln, die dem Betrieb nunmehr zur Verfügung stehen (Eigenmittel, schon vor der Krise bestehende Betriebskredite) nicht mehr beglichen werden können.

Durch die Krise ausgelöste liquiditätsstärkende Maßnahmen, die außerhalb der Krise nicht erforderlich gewesen wären (z.B. spezifische Kredite zur Absicherung der Covid-19 bedingten verminderten Liquidität, Steuerstundungen) bleiben, ebenso wie Privatvermögen, außer Betracht.

Betroffen sind regelmäßig wiederkehrende betriebliche Kosten, die steuerliche Betriebsausgaben darstellen (z.B. Personalkosten, Geschäftsraummiete, laufende betriebliche Steuern, betriebliche Versicherungen). Nicht erfasst sind einmalig anfallende Kosten (z.B. Kaufpreis für ein Betriebsgebäude).

Neben den laufenden betrieblichen Kosten (Betriebsausgaben) ist zur Berücksichtigung angemessener laufender privater Kosten ein monatlicher Betrag von 2.000 Euro anzusetzen. Ist der Förderungswerber verheiratet oder lebt in eingetragener Partnerschaft, ist für die angemessene Berücksichtigung der laufenden privaten Kosten ein monatlicher Betrag von 3.000 Euro zu berücksichtigen.

Die mangelnde Kostendeckung muss im maßgebenden Betrachtungszeitraumes vorliegen.

 

 


27.05.2020 Erneute Nachjustierung beim Härtefallfonds in Phase 2 

Die Eckpunkte im Überblick:

  • Alle Auszahlungsbeträge der Phase 2, die wegen der 2.000 Euro-Obergrenze unter 500 Euro lagen, werden auf 500 Euro aufgerundet.
    • Bisher gab es bei Vorliegen von eigenen unternehmerischen Einkünften und/oder Nebeneinkünften und/oder Leistungen aus einem Versicherungsanspruch aufgrund der Gesamtdeckelung mit 2.000 Euro teilweise Förderbeträge von unter 500 Euro. Diese Beiträge werden auf 500 Euro aufgerundet.
    • Diese Aufrundung erfolgt automatisch. Für alle bereits abgerechneten Förderfälle wird der Differenzbetrag im Laufe der nächsten Woche automatisiert nachbezahlt.
  • Einführung eines zusätzlichen Comeback-Bonus in Höhe von 500 Euro pro Betrachtungszeitraum.
    • Bisher lag der Mindestförderbetrag (mit Ausnahme der zuvor angeführten Fälle) bei 500 Euro pro Monat. Künftig wird bei grundsätzlich gegebenem Förderanspruch durch den zusätzlichen Comeback-Bonus von 500 Euro kein Förderbetrag mehr unter 1.000 Euro monatlich liegen können.
    • Der Comeback-Bonus wird an alle Förderwerber automatisiert nachbezahlt, deren Förderungen in der Phase 2 bereits abgerechnet wurden.
  • Anzahl der förderbaren Monate wird von 3 auf 6 erhöht, der Betrachtungszeitraum von 6 auf 9 Monate (16.3. – 15.12.) verlängert.
    • Bisher konnten innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten jene drei Monate mit den höchsten Einnahmenausfällen ausgewählt und gefördert werden. Künftig werden innerhalb von neun Monaten sechs Monate gefördert.
  • Geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten sind künftig antragsberechtigt.
    • Künftig wird nur noch generell auf das Vorhandensein einer Sozialversicherung abgestellt, damit sind geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten antragsberechtigt.
  • Es wurde klargestellt, dass Förderbeträge aus dem Härtefall-Fonds beim Fixkostenzuschuss des Corona-Hilfs-Fonds nicht angerechnet werden.

 


27.4.2020 Verbesserungen in Phase 2: Erleichterungen für Unternehmen

Erweiterung des Betrachtungszeitraumes:

  • Damit Unternehmer/innen, die jetzt noch Zahlungseingänge haben und einen Umsatzeinbruch erst später darstellen können, erfasst werden, wird der dreimonatige Betrachtungszeitraum um drei Monate verlängert (bis 15.09.2020).
  • Innerhalb der insgesamt sechs Monate können drei beliebige Monate für die Beantragung gewählt werden – die drei Monate müssen nicht zwingend aufeinander folgen.

 

Einführung einer Mindestförderhöhe (gilt auch für Jungunternehmen ab 2018):

  • In Phase 2 wird eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat eingeführt.
  • Davon profitieren alle Unternehmen, die aufgrund von Investitionen oder Anlaufverlusten bei Gründung keinen Gewinn erwirtschaften konnten.
  • Es muss weder im letzten noch in den letzten drei Steuerbescheiden bzw. in den letzten fünf Jahren ein positives Ergebnis vorliegen.
  • Jungunternehmer/innen, die nach dem 01.01.2018 (bisher 01.01.2020) gegründet haben, können auch ohne Steuerbescheid 500 Euro beantragen.
  • Alle Unternehmer/innen haben über die automatisierte Berechnung weiterhin die Möglichkeit bis zu 2.000 Euro pro Monat Förderung zu erhalten

 

Berücksichtigung Familienhärteausgleich:

  • Der Corona-Familienhärteausgleich wird vom Doppelförderungsverbot ausgenommen.
  • Eine Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist damit kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung einer Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds.

 

Versicherungsleistungen sind kein Ausschlusskriterium mehr:

  • COVID-19 bezogene Versicherungsleistungen sind kein Ausschlusskriterium mehr, sondern können als Nebeneinkünfte angegeben werden. 

 

Info WKO:

  • Sollten Sie noch nicht eingereicht haben, warten Sie bitte unbedingt die Umsetzung der Richtlinienänderung ab.
  • Bereits eingereichte Anträge müssen vorerst nicht erneut eingereichtwerden. Nach Vorliegen der neuen Richtlinie wird über Ihren Antrag entschieden. Es könnte sich möglicherweise eine Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation ergeben.
  • Wenn Sie Ihren Antrag zurückziehen möchten (z.B. weil der Antrag erst für einen späteren Betrachtungszeitraum gestellt werden soll), dann schreiben Sie bitte an die für Ihren Antrag zuständige Landeskammer eine Nachricht über das Kontaktformular. Bitte geben Sie unbedingt Ihre Geschäftsfall-Zahl an, die Sie per Mail erhalten haben.

 

 

Weitere Hilfsinstrumente der Bundesregierung

Wichtig ist, dass diese Soforthilfe für die persönliche Lebenshaltung der Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Härtefall-Fonds nicht mit dem Corona-Hilfsfonds der Bunderegierung verwechselt wird, aus dem die Unternehmen sowohl Liquiditätshilfen in Form von Garantien für Überbrückungskredite erhalten als auch Fixkostenzuschüsse bei Umsatzeinbrüchen von mehr als 40% sowie Teilersatz für saisonale bzw. verderbliche Waren bekommen werden.

Die Garantieprodukte aus diesem Hilfsfonds können bereits über die Hausbank beantragt werden. Die Details zum Zuschuss-Produkt erarbeitet die Bundesregierung derzeit. Sobald wir dazu Detailinformationen haben, informieren wir natürlich umgehend.

 


16.04.2020 Phase 2 – Einreichungen bis 31.12.2020 möglich

Infos Phase 2, Härtefallfonds hier

Förderrichtlinie Phase 2, Härtefallfonds

Link zum Antrag

Die Phase 2 startet mit 20. April 2020. In der zweiten Phase kann über einen Zeitraum von maximal 3 Monaten eine Unterstützung von bis zu 6.000 Euro von durch COVID-19 wirtschaftlich signifikant bedrohte Unternehmen beantragt werden. Dabei wird anteilig auf den Verdienstentgang abgestellt. Die Auszahlung wird dann innerhalb weniger Tage erfolgen.

Im Gegensatz zu Phase 1 entfallen sowohl die Verdienst-Obergrenze als auch die -Untergrenze als Eintrittskriterium. Zum Nachweis der Selbständigkeit muss eine SV-Anmeldung erfolgt sein und im letztverfügbaren Steuerbescheid müssen Einkünfte aus Selbstständigkeit deklariert sein.

Der Verdienstentgang aus dem aktuellen „COVID-Monat“ (z.B. 16.03. bis 15.04.) im Vergleich zum Einkommen ALT wird mit bis zu 80 % ersetzt und mit 2.000 Euro pro Monat für maximal 3 Monate gedeckelt.

Die Daten für Umsatz ALT & Einkommen ALT stammen aus dem letztverfügbaren Steuerbescheid bzw. dem Durschnitt der letzten 3 verfügbaren Steuerbescheide. Der Umsatzeinbruch ist durch die Förderwerber selbst nachzuweisen – beispielsweise durch Registrierkassabelege oder Kontoauszüge.

Das Einkommen ALT kann optional nicht nur auf den letzten Steuerbescheid, sondern auf 3 Jahre/Steuerbescheide gerechnet werden, um z.B. Karenzzeiten auszugleichen. Die Anträge werden jeweils monatlich gestellt. Allfällig erhaltene Zuwendungen aus der Phase 1 werden bei dem ersten Zuschuss aus der Phase 2 gegengerechnet.

Unterstützungen aus dem Fonds sind steuerfrei. 

Infos hier.

 

Zusammenfassung

Härtefallfonds Phase 2: ab 20.4.2020 – Einreichungen noch bis 31.12.2020 möglich!

  • Endgültige Berechnung der Unterstützungsleistung, max. € 6.000,- (je € 2.000,- á 3 Monate)
  • Berechnung: Basis zur Berechnung ist der Nettoeinkommensentgang (automatisierte Berechnung)
  • Betrachtungszeiträume:  

             Betrachtungszeitraum 1: 16. März 2020 – 15. April 2020

             Betrachtungszeitraum 2: 16. April 2020 – 15. Mai 2020

             Betrachtungszeitraum 3: 16. Mai 2020 – 15. Juni 2020

  • Für jeden Betrachtungszeitraum ist ein gesonderter Antrag zu stellen
  • Förderzuschüsse, die in Phase 1 gewährt wurden, werden in Phase 2 angerechnet. 

 

Erweiterungen der Förderkriterien: 

  • freiwillige Versicherung möglich
  • freie Dienstnehmer*innen in Vollversicherung
  • Unter- und Obergrenze fallen weg, jedoch muss selbstständiges Einkommen vorhanden sein (laut Bescheid)
  • Bezug aus Pensionsversicherung ist kein Ausschlussgrund mehr
  • Nebeneinkünfte möglich: unselbständige Arbeit, Vermietung Verpachtung, etc. möglich. ACHTUNG: Nebeneinkünfte werden bei der Ermittlung des Förderzuschusses angerechnet und können die Förderhöhe reduzieren.
  • Mehrfachversicherung möglich
  • Unternehmensgründung zwischen 1.1.-15.3.2020 möglich
  • Versicherung: Eine Anmeldung zur gesetzlichen Sozialversicherung muss vorliegen. Entweder Pflichtversicherung oder freiwillige Versicherung. 

 

Berechnung

Zu leistende Angaben:

  • die tatsächlichen Betriebseinnahmen (Einkommensteuererklärung: Beilage E1a, Kennzahl 9040)
  • sofern vorhanden, Netto-Nebenverdienste für den jeweiligen Betrachtungszeitraum (Einnahmen abzüglich Ausgaben abzüglich Steuern)

Nettoeinkommensentgang wird zu 80% ersetzt (max. € 2.000,-)

Anm: Einkommensteuer dividiert durch Einkommen = Durchschnittssteuersatz

 

Nettoeinkommensentgang: Differenz zwischen dem durchschnittlichem monatlichen Nettoeinkommen des Vergleichsjahres (Steuerbescheid) und

geschätztem Nettoeinkommen aus selbständiger Arbeit. 

Geschätztes Nettoeinkommen wird errechnet durch Multiplikation: Tatsächlichen Einnahmen (laut Angabe) werden mit der Umsatzrentabilität des Vergleichsjahres multipliziert. 

Umsatzrentabilität wird errechnet durch Division: Summe aus den „Einkünften aus selbständiger Arbeit nach Steuern“ wird durch die „Betriebseinnahmen“ dividiert. 

 

Beispiel: 

Umsatzrentabilität: Künstlerin A: 9.000,- / 12.000,- = 0,75

Geschätztes Nettoeinkommen: 100,- (Einkommen im März 2020) x 0,75 = 75,-

Nettoeinkommensentgang: 750 (9.000/12) – 75 = 675 davon 90% (weil Geringverdiener) = 607,50

Berechnungsbeispiele der WKO 

 

Vergleichszeitraum: das am wenigsten weit zurückliegende Jahr aus dem Zeitraum von 2015 bis 2019, für das ein rechtskräftiger Einkommensteuerbescheid vorliegt, der positive Einkünfte aus selbständiger Arbeit ausweist. 

Alternativ: Auf Wunsch des Förderungswerbers kann der Vergleichszeitraum auf drei Jahre ausgedehnt werden. Dazu gibt es eine Auswahlmöglichkeit im Online-Formular. 

Einkommensteuerbescheid: muss vorliegen und positive Einkünfte aus selbständiger Arbeit vorhanden sein. 

Ausnahme: Gründer, die zwischen 1.1.-15.3. gegründet haben, erhalten pauschal 500,-/Monat, wenn sie Nettoeinkommensentgang selbständig ermitteln und plausibel darstellen können.

 

Geringverdiener: erhalten einen höheren Ersatz des Nettoeinkommensentgangs. Bei einem durchschnittlichem monatlichen Nettoeinkommen des Vergleichsjahres aus selbständiger Arbeit von max. € 966,65 werden 90% der Bemessungsgrundlage ersetzt. Gibt es Nebeneinkünfte, ist diese höhere Ersatzrate nicht möglich. 

 

Zur Identifikation werden folgende Angaben des Förderungswerbers benötigt:

  • Reisepass 
  • Persönliche Steuernummer
  • Sozialversicherungsnummer
  • KUR oder GLN (Freie Dienstnehmer ausgenommen)

 


Stand 03.04.2020, 22:00 Uhr

Härtefallfonds: Bezieherkreis wird ausgeweitet

Den kommenden Härtefallfonds Phase 2, können durch die heutige Ausweitung des Bezieherkreises mehr Betroffene nutzen.

Im Gegensatz zu Phase 1 die als Nothilfe zu sehen ist, entfällt für die Phase 2 die Obergrenze & Untergrenze der jährlichen Einkünfte. Ebenfalls entfallen soll die Untergrenze von rund 5.500 Euro (jährliche Geringfügigkeitsgrenze). Allerdings muss zum Nachweis einer tatsächlichen Selbständigkeit eine SV-Anmeldung erfolgt sein und im letztverfügbaren Steuerbescheid bzw. im Durchschnitt der letzten drei verfügbaren Steuerbescheide müssen Einkünfte aus Selbstständigkeit deklariert sein.

In der Phase 2 wird somit der Bezieherkreis erweitert und anteilig auf den Verdienstentgang abgestellt. Der Verdienstentgang aus dem aktuellen “COVID-Monat”, vom 16. März bis zum 15. April, werde im Vergleich zum bisherigem Einkommen zu 80 Prozent ersetzt, gedeckelt mit 2.000 Euro pro Monat auf maximal drei Monate. Phase 2 soll nach Ostern starten.

Auch Jungunternehmer – mit SV-Anmeldung zwischen dem 1. Jänner 2020 und dem 15. März – werden neu als Anspruchsberechtigte in die Kriterien aufgenommen. Bisher musste die Gewerbeberechtigung bis 31.12.2019 eingetragen worden sein.
Detailinfos zum Antragsprozess und den Kriterien erfolgen nach Ostern.

 

Stand 30.3.2020, 21:00 Uhr

Die Wirtschaftskammer wird mit der operativen Abarbeitung des Härtefall-Fonds beauftragt, eine Wirtschaftskammer-Mitgliedschaft ist jedoch keine Voraussetzung für Zuschüsse aus dem Härtefall-Fonds.

Alle Informationen zum Härtefallfonds auf der Seite der WKO

Hier geht es zu den Förderrichtlinien.

Die wichtigsten Infos für Kunstschaffende hier zusammengefasst: 

Wer kann einreichen:

  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen und max. 2 Mio. Euro Umsatz oder Bilanzsumme aufweisen*.
  • Erwerbstätige Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie Trainer oder Vortragende
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich) 

 

Voraussetzungen für Neue Selbstständige: 

Voraussetzung für die Antragstellung ist das Vorliegen der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung nach dem GSVG und Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit von zumindest 5.527,92 Euro p.a. (Geringfügigkeitsgrenze). Neue Selbständige werden nur dann in die Pflichtversicherung bei der SVS einbezogen, wenn deren Einkünfte aus allen der Pflichtversicherung nach dem GSVG unterliegenden Tätigkeiten die Versicherungsgrenze von 5.527,92 Euro (2020) jährlich überschreiten.

Voraussetzung für freie Dienstnehmer_innen:

Voraussetzung für die Antragstellung ist das Vorliegen der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung nach § 4 Abs 4 ASVG und Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit von zumindest 5.527,92 Euro p.a. (Geringfügigkeitsgrenze). 

 

Anspruchskriterien

Festgelegt in der Richtlinie

Zum Zeitpunkt der Antragstellung sind nachfolgende Punkte zu erfüllen (gilt analog für freie Dienstnehmer):

  • Rechtmäßig selbstständiger Betreiber eines gewerblichen Unternehmens oder eines freien Berufes (egal ob Kammermitglied oder nicht)

  • Unternehmensgründung bis 31.12.2019 – Zeitpunkt: Eintragung der Gewerbeberechtigung oder Aufnahme unternehmerische Tätigkeit

  • Sitz oder Betriebsstätte in Österreich

  • Härtefall: Nicht mehr in der Lage, die laufenden Kosten zu decken oder behördlich angeordnetes Betretungsverbot oder Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres

  • Obergrenze: Im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr darf das Einkommen maximal 80% der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage betragen. Dafür wird ein Nettoeinkommenswert von 33.812 Euro jährlich als Obergrenze herangezogen. Der Nettoeinkommenswert ist aus dem letztgültigen Steuerbescheid (2017 oder jünger) zu nehmen. Mehr Infos in der Richtlinie

  • Untergrenze: Pflichtversicherung in der Krankenversicherung – Einkünfte von zumindest 5.527,92 Euro p.a.

  • Keine weiteren monatlichen Einkünfte über der Geringfügigkeitsgrenze (460,66 Euro), z.B. aus Vermietung und Verpachtung

  • Keine Mehrfachversicherung in der Kranken- und/oder Pensionsversicherung (Liegt am Tag der Antragstellung eine Mehrfachversicherung in der Krankenversicherung und/oder Pensionsversicherung vor, kann man keinen Antrag stellen.)

  • Keine weiteren Barzahlungen von Gebietskörperschaften aufgrund von COVID-19

  • Die Inanspruchnahme von Garantien und Kurzarbeit (für etwaige Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer bei Kleinstunternehmen) UND des Härtefall-Fonds ist ausdrücklich möglich.

  • Keine kumulierte Inanspruchnahme von Härtefall-Fonds UND der mit 15 Milliarden Euro dotierten Notfallhilfe für betroffene Branchen – eine spätere Anrechnung ist möglich

  • Kein Insolvenzverfahren anhängig und kein Reorganisierungsbedarf – die URG Kriterien (Eigenmittelquote weniger als 8%, fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre) dürfen im vergangenen Wirtschaftsjahr nicht verletzt worden sein

Von einer Förderung ausgenommen sind Personen, die zum Antragszeitpunkt eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung oder aus der gesetzlichen Pensionsversicherung beziehen. 

 

Welches Jahr soll für die Ermittlung der Untergrenze des Einkommens herangezogen werden?

Die Frage betrifft das Anspruchskriterium „Einkünfte aus Gewerbebetrieb/selbständiger Arbeit von zumindest 5.527,92 € p.a.“. Der Wert soll auf Basis des letztverfügbaren Steuerbescheids (2017 oder jünger) ermittelt werden. Förderungswerber, die über keinen Steuerbescheid verfügen, haben ihre Einkünfte selbst zu schätzen.

 

Wie wird der Härtefall definiert? Wann kann ich einen Härtefall geltend machen?

Dazu muss die Betroffenheit von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 vorliegen. Das bedeutet: Man ist nicht mehr in der Lage, die laufenden Kosten zu decken oder von einem behördlich angeordneten Betretungsverbot aufgrund von COVID-19 betroffen oder hat einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres.

Ein Nachweis bei Einreichung ist nicht notwendig, es muss jedoch eidesstattlich erklärt werden, dass eine wirtschaftlich signifikante Bedrohung vorliegt. Falschangaben können strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Stichprobenartige Überprüfungen werden vorgenommen. 

 

1. Wie hoch ist die Förderung? 

Der Härtefall-Fonds bringt einen Zuschuss, der auch später nicht zurückgezahlt werden muss und besteht aus zwei Phasen:

Phase 1 – Soforthilfe (Antragstellung seit 27.3. möglich) 

  • Bei einem Nettoeinkommen von weniger als 6.000 Euro p.a.: Zuschuss von 500 Euro
  • Bei einem Nettoeinkommen ab 6.000 Euro p.a.: Zuschuss von 1.000 Euro 
  • Antragsteller, die über keinen Steuerbescheid verfügen, erhalten einen Zuschuss von 500 Euro.  

 

Phase 2 (genaue Kriterien und Zeitpunkt sind seitens Regierung noch in Ausarbeitung): 

  • Der Zuschuss wird max. 2.000 Euro pro Monat auf maximal 3 Monate betragen. 
  • Der Zuschuss richtet sich nach der Höhe der Einkommenseinbuße. 

 

Der Steuerbescheid muss zumindest für das Steuerjahr 2017 oder jünger vorliegen. 

 

2. Ich habe noch keinen Steuerbescheid, wie gehe ich vor? Wie soll ich mein Jahresnettoeinkommen darstellen, wenn ich vor weniger als einem Jahr gegründet habe?

In diesem Fall erhalten Sie in der ersten Auszahlungsphase 500 Euro, sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Zur Überprüfung der Einkommensobergrenze haben Sie Ihre Einkünfte auf Jahresbasis selbst zu schätzen.

 

3. Wenn ich meine laufenden Kosten decken kann, weil ich noch ausreichend liquide Mittel habe oder im Haushaltsverbund weitere Einkommen verfügbar sind, habe ich dann keinen Anspruch aus dem Härtefall-Fonds?

In der Antragstellung sind keine Angaben zum Privatvermögen zu machen. Eine wirtschaftlich signifikante Bedrohung kann auch gegeben sein, wenn ein behördlich angeordnetes Betretungsverbot aufgrund von COVID-19 besteht, oder ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres vorliegt. 

 

4. Werde ich die Soforthilfe zurückzahlen müssen?

Die Förderung ist grundsätzlich ein nicht rückzahlbarer Zuschuss. Es müssen jedoch die Fördervoraussetzungen erfüllt sein. Nur wenn Sie Falschangaben machen, kann der Zuschuss zurückgefordert werden. Darüber hinaus können Falschangaben strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Stichprobenartige Überprüfungen werden vorgenommen.


 

Der/Die Förderwerber_in ist verpflichtet bei weiterer öffentlicher Finanzhilfen für seine existenzbedrohende Wirtschaftslage bzw. Liquiditätsengpässe die ggf. aus dem Härtefonds gewährten Finanzhilfen anzugeben. 

Die Auszahlungen werden an den Einkünften der letzten 3 Monate gemessen. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. 

Ab sofort kann beantragtwerden, ab nächster Woche (KW 14) wird ausgezahlt. Hier geht es zur Antragstellung. 

 

Ausfüllhilfe

Was ist die KUR/GLN Nummer? Muss ich diese angeben?

GLN steht für „Global Location Number“ und stellt eine eindeutige international verwendbare Unternehmenskennung („Identifier“) dar. Diese wird im Antrag verlangt und muss angegeben werden. 

 
Im Ergänzungsregister auf die “natürliche Person” gehen und den eigenen Namen eintragen: https://www.ersb.gv.at/ersb/faces/ErsbMain.xhtml

 


Notfallfonds für Unternehmen

Ist eine Überbrückungshilfe und eine Mischung aus Kredit und Zuschuss, um Liquidität in Unternehmen zu sichern. 

Kredite könnten bis zur maximalen Höhe eines Quartalumsatzes gewährt werden, die Zinsen sollen möglichst gering bleiben. Nach einem Jahr werde evaluiert, welche Schäden das Unternehmen durch die Maßnahmen der Regierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlitten habe. Diese Kosten würden zum größten Teil ersetzt, und diese Teile des Kredits würden in einen Zuschuss umgewandelt, der Rest muss in Kreditraten zurückgezahlt werden. 

 

Info-Newsletter der WKO mit laufenden Updates hier

 

 

Einnahmenausfälle in Zusammenhang mit COVID-19 und den dadurch bedingten behördlichen Maßnahmen

Als Ergänzung zu den bisher möglichen Unterstützungsmöglichkeiten wurde der COVID-19-Fonds für das Kalenderjahr 2020 zur Abfederung von Einnahmenausfällen anlässlich des Ausbruchs von COVID-19 eingerichtet.

Die Einreichfrist für Ansuchen um eine Soforthilfe in Höhe von € 1.000,- (Phase 1) des COVID-19-Fonds endet mit 2. Juli 2020. 

 

Ab 10. Juli 2020 ist es möglich, Anträge für die Beihilfe (Phase 2) zu stellen.

Ziel der Phase 2 ist es besondere Not- und Härtefälle für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler abzufedern, die nicht nach den Richtlinien des Härtefallfonds (WKO) und der Überbrückungsfinanzierung für Künstlerinnen und Künstler (SVS) anspruchsberechtigt sind.

Der KSVF kann daher Künstler*innen und Kulturvermittler*innen mit einer Beihilfe in Höhe von bis zu € 3.000,– unterstützen, wenn diese zum Zeitpunkt der Antragstellung:

B. noch die Überbrückungshilfe bei der SVS in Anspruch nehmen können

UND

  1. über einen Hauptwohnsitz in Österreich verfügen
  2. von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind, d.h. zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr in der Lage sind, die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 mittels ihrer laufenden Einnahmen zu decken und die Weiterführung der künstlerischen/kulturvermittelnden Tätigkeit gefährdet ist.
  3. keinen Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw. beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen haben.
  4. für denselben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds
    gemäß § 25c Abs. 3 K-SVFG bezogen wurden.

Weiters dürfen die voraussichtlichen gesamten in- und ausländischen Einkünfte (Definition siehe Zuschuss Höchstgrenze) im Kalenderjahr 2020 das 65fache der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze (29.942,90 Euro) nicht überschreiten. Diese sind daher im Vorfeld vom Antragsteller / von der Antragstellerin zu schätzen.

Zur Einleitung des Verfahrens können Sie ab 10. Juli 2020 hier den Antrag stellen.

WICHTIG für Sie:

  • Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Situation wird allfällig vorhandenes Vermögen und/oder Kontoguthaben nicht herangezogen.
  • Für die Beihilfe der Phase 2 ist jedenfalls ein Antrag erforderlich, das heißt, die Soforthilfe wird NICHT automatisch erhöht.
  • Eine bereits erhaltene Soforthilfe aus der Auszahlungsphase 1 des Covid-19-Fonds wird auf die maximale Beihilfenhöhe angerechnet.

 

Der COVID-19-Fonds ist mit bis zu € 5 Mio dotiert. Auf die Gewährung einer Beihilfe besteht kein Rechtsanspruch. Die Grundlagen für die Vergabe der Beihilfe sind in Richtlinien festgelegt. Hier finden Sie die Sonderrichtlinie für den COVID-19-Fonds des KSVF.

Ein Beirat stellt im Rahmen seiner Tätigkeit fest, ob und inwieweit die Voraussetzungen für die Gewährung der Beihilfe vorliegen..

Hier finden Sie, wer Ihnen sonst noch helfen könnte. Weitere Informationen finden Sie auch auf https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona/Corona-Kunst-und-Kultur.html

 Bei Fragen – gerne fragen:

T: +43 (1) 586 71 85

E: help@ksvf.at

 


Stand 18.05.2020

Änderung der KSVF Covid-19-Fonds Richtlinien

Die Richtlinien im Covid-19-Fonds ist mit 18.5. datiert geändert worden. Phase 1 ist nun einheitlich 1.000,- Aoforthilfe, Art 5.2.1. neuer Nachsatz:

“Die Soforthilfe beträgt per 15. Mai 2020 einheitlich € 1.000. Bereits positiv entschiedene und ausbezahlte Ansuchen werden bis zu dieser Summe aufgestockt.”

 


Stand 30.3.2020, 11 Uhr

Einnahmenausfälle in Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 und den dadurch bedingten behördlichen Maßnahmen

Als Ergänzung zu den bisher möglichen Unterstützungsmöglichkeiten wurde nunmehr der COVID-19-Fonds für das Kalenderjahr 2020 zur Abfederung von Einnahmenausfällen anlässlich des Ausbruchs von COVID-19 eingerichtet. Dieser kann Künstler*innen und Kulturvermittler*innen in dieser außergewöhnlichen Situation in einem ersten Schritt mit einer Soforthilfe in Höhe von € 500,– bzw. € 1.000,– helfen, wenn sie:

a) nicht den Härtefallfonds (WKO) in Anspruch nehmen können (insbesondere Mehrfachversicherte und alle jene, die ein Einkommen unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze haben)

b) über einen Hauptwohnsitz in Österreich verfügen

c) von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen, d.h. nicht mehr in der Lage sind, die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) zu decken.

d) keinen Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw. beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen haben und

e) für denselben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds bezogen wurden.

Weiters darf das Einkommen laut Einkommensteuerbescheid im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr maximal € 51.552 (80% der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage) betragen.

Beihilfewerber, die über keinen Einkommensteuerbescheid verfügen, haben ihr Einkommen auf Jahresbasis selbst zu schätzen.

Der COVID-19-Fonds ist mit bis zu € 5 Mio dotiert. Auf die Gewährung einer Beihilfe besteht kein Rechtsanspruch.

Die nähere Ausgestaltung einer weiteren finanziellen Unterstützung ist noch in Planung.

Die Grundlagen für die Vergabe von Beihilfen sind in Richtlinien festgelegt. Hier finden Sie die neue Richtlinie.

Ein Beirat stellt im Rahmen seiner Tätigkeit fest, ob und inwieweit die Voraussetzungen für die Gewährung der Beihilfe vorliegen. Das Formular zur Einleitung des Verfahrens finden Sie hier.


Auszug aus den Richtlinien: 

Wer kann einreichen? 

Zulässige Beihilfewerberinnen und -werber sind Künstlerinnen bzw. Künstler im Sinne des § 2 Abs. 1 K-SVFG und Kulturvermittlerinnen bzw. Kulturvermittler, die nicht von der Sonderrichtlinie gemäß Härtefallfondsgesetz erfasst sind.

Als Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler sind Personen zu verstehen, die Bildungs- und Kommunikationsprozesse im Museums- und Ausstellungswesen sowie bei künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen in unterschiedlichen Medien (z.B. Apps, Audioguides, Ausstellungs- und KünstlerInnengespräche, Begleithefte, BesucherInnenkataloge, Diskussionen, Führungen, Raumtexte, Workshops) initiieren und durchführen.

Ausmaß der Beihilfe

Auszahlungsphase 1 (Soforthilfe)

Antragstellerinnen und Antragsteller, die über einen Steuerbescheid (EStG 1988), zumindest für das Steuerjahr 2017 oder jünger, verfügen, erhalten

  • bei einem Nettoeinkommen von weniger als € 6.000,00 p.a. eine Beihilfe von € 500,00

  • bei einem Nettoeinkommen ab € 6.000,00 p.a. eine Beihilfe von € 1.000,00.

    Beihilfewerberinnen und -werber, die die Beihilfevoraussetzungen dieser Richtlinie erfüllen und über keinen Steuerbescheid verfügen, erhalten eine Beihilfe von € 500,00.

Die Steuerbescheide sind dem Antrag an den Fonds beizulegen, falls die Antragstellerin/der Antragsteller noch nicht Zuschüsse zu den SVA-Beiträgen aus dem Künstler-Sozialversicherungsfonds (für die betreffenden Kalenderjahre) beantragt oder erhalten hat.

 
Auszahlungsphase 2
Die nähere Ausgestaltung der Auszahlungsphase 2 wird gesondert festgelegt. 
 
Geltungsdauer
Anträge sind vorbehaltlich der budgetären Bedeckung bis länstens 31.12.2020 möglich.
 

Verfahren der Beihilfeabwicklung
6.1. Ansuchen (Art, Inhalt und Ausstattung der Unterlagen)

Für die Beantragung der Unterstützungsleistung ist das Formblatt des Fonds zu verwenden und vollständig auszufüllen. Weiters sind die für eine Gewährung der Beihilfe benötigten Unterlagen einzureichen. Durch Unterfertigung des Formulars werden die Richtlinien, die Grundlage für die Entscheidung und auf der Homepage des Fonds veröffentlicht sind, in der jeweils aktuellen Fassung zum Zeitpunkt der Antragstellung anerkannt.

Die Antragstellerin/Der Antragsteller hat zu bestätigen, dass

  • die Beihilfevoraussetzungen nach Punkt 4.1, insbesondere lit. b, dieser Richtlinie erfüllt sind,

  • alle aus der Richtlinie geltenden Verpflichtungen übernommen werden und

  • alle Angaben vollständig, richtig und nachweisbar sind.

Die Antragstellerin/Der Antragsteller verpflichtet sich, alle Dokumente zur Feststellung des Sachverhaltes auf Anforderung vorzulegen. Der Beihilfeantrag ist von der Antragstellerin/vom Antragsteller unter Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung zu bestätigen und zu unterschreiben bzw. die Identität der/des Unterfertigenden anderweitig nachzuweisen (z.B. Reisepass oder Handy- Signatur). Die Antragstellerin/der Antragsteller nimmt zur Kenntnis, dass Falschangaben strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.

 

Berichtlegung und Kontrollrechte

Mitwirkungspflichten

Die Antragstellerin/Der Antragsteller hat zur Feststellung des maßgeblichen Sachverhaltes beizutragen und die hierfür erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Unter anderem hat die Antragstellerin/der Antragsteller nachvollziehbar zu dokumentieren, aus welcher Tätigkeit der Einnahmenausfall resultiert und wie hoch sich dieser beziffern lässt. Der Fonds ist jederzeit berechtigt, Nachweise einzufordern.

Die Antragstellerin/Der Antragsteller ist in diesem Fall verpflichtet, dem Fonds die geforderten Unterlagen innerhalb einer vom Fonds gesetzten Frist nachzureichen. Kann die angeführte Frist nicht eingehalten werden, ist die Antragstellerin/der Antragsteller verpflichtet, eine begründete Fristverlängerung zu beantragen.

Sofern die Antragstellerin/der Antragsteller der Aufforderung Unterlagen nachzureichen innerhalb der vorgegebenen Frist nicht oder nur teilweise nachkommt, gilt das Ansuchen als zurückgezogen.

Die Antragstellerin/Der Antragsteller ist verpflichtet, sich über gesetzlich oder vertraglich zustehende Zuwendungen aus anderen öffentlichen Mitteln oder von dritter Seite (z.B. privaten Versicherungen) zu informieren.

 

Mitteilungspflichten

Die Antragstellerin/Der Antragsteller hat Änderungen der für die Entscheidung relevanten Verhältnisse unverzüglich und auf eigene Initiative dem Fonds schriftlich mitzuteilen.


Tipp

Wenn deine Künstler*inneneigenschaft bereits vom KSVF positiv beurteilt ist, ist keine weitere Überprüfung dieser Voraussetzung mehr erforderlich. 

Wenn deine Künstler*inneneigenschaft noch nicht vom KSVF beurteilt wurde, lege alle erforderlichen Unterlagen (ausführlicher künstlerischer Lebenslauf, Werkstücke wie Kataloge, Tonträger, Video-Links, Nachweise über den Erhalt von Preisen oder Stipendien, Zeugnisse über die künstlerische Ausbildung) dem Antrag auf Unterstützung bei. 

Wichtig

  • Je besser und übersichtlicher der konkrete Fall dokumentiert ist, desto rascher funktioniert die Abwicklung
  • Im Bezug auf die Dokumentation: So wenig wie möglich, so viel wie nötig
 

Unabhängig vom KSVF Covid-19-Fonds bleibt der KSVF-Unterstützungsfonds bestehen. 

 

Wer ist bezugsberechtigt? 

  • Künstler*innen, die Werke der Kunst im Sinne des § 2 Abs.1 K-SVFG schaffen und
  • grundsätzlich über einen 6-monatigen Hauptwohnsitz in Österreich im Zeitpunkt der Antragstellung verfügen. Werden wiederkehrende Leistungen beantragt und genehmigt, muss der Hauptwohnsitz für die Dauer des gesamten Bezugs in Österreich liegen. Der Hauptwohnsitz ist durch die Vorlage einer aktuellen Meldebestätigung nachzuweisen.
  • Wichtiger Hinweis: Im Gegensatz zum Beitragszuschuss spielt es keine Rolle, ob Sie Ihre künstlerische Arbeit selbständig oder unselbständig ausüben.

 

Höhe der Beihilfe: 

Beihilfen können in Form von Einmalzahlungen oder bei Besonderheit des Falles als wiederkehrende Geldleistungenausbezahlt werden. Wiederkehrende Leistungen können maximal für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten gewährt werden. Unbeschadet dieser Bestimmung beträgt die Höchstgrenze der Unterstützungsleistung pro Ansuchen € 5.000,00. In besonders außergewöhnlichen Notsituationen kann der Höchstbetrag der Beihilfe ausnahmsweise überschritten werden.

Innerhalb von 5 Jahren können Beihilfen in Höhe von maximal € 12.500,00 gewährt werden. In besonders außergewöhnlichen Notsituationen kann diese Maximalbeihilfe ausnahmsweise überschritten werden. Verzögerungen bei der Auszahlung begründen keine Ansprüche auf Schadenersatz.

Bitte beachten Sie: Eine weitere Beihilfe für denselben Sachverhalt kann grundsätzlich nicht gewährt werden. Wesentliche Änderungen, insbesondere Verschärfungen der Auswirkungen des konkreten Notfalls, begründen einen neuen Sachverhalt. Ein Ansuchen betreffend Beihilfen zur Unterstützung der erhöhten Aufwendungen bei schweren oder langandauernden Erkrankungen kann auch bei keiner Änderung des Sachverhalts erneut eingereicht werden.

 

In besonders berücksichtigungswürdigen Notfällen kann der KSVF mit einer Beihilfe unterstützen. 

Als Notfall gilt eine aufgrund äußerer Umstände eingetretene schwierige Situation, die die Existenz, die Gesundheit, das Leben, die Berufsausübung oder ein menschenwürdiges Leben beeinträchtigt bzw. bedroht. Besonders berücksichtigungswürdig ist eine Situation, wenn die Kosten zu deren Behebung/Verbesserung nicht aus eigenen Mitteln bestritten werden können oder die Behebung/Verbesserung die wirtschaftliche Situation erheblich beeinträchtigen würde.

Eine Beihilfe kann grundsätzlich für sämtliche finanzielle Aufwendungen, die mit dem Notfall im Zusammenhang stehen, gewährt werden. Ausgenommen hiervon ist die direkte Übernahme von Strafen, Steuern, Unterhaltsverpflichtungen, Rechtskosten und Sozialversicherungsbeiträgen.

Wie und womit genau kann geholfen werden? Insbesondere:

a.  
bei der Deckung des notwendigen Lebensunterhalts bei Einkommensausfall wegen schwerer oder langandauender Erkrankung oder anderer unvorhersehbarer Ereignisse;
b. beim Ersatz von Kosten für dringende Anschaffungen oder Reparaturen aufgrund eines außergewöhnlichen Ereignisses;
c. bei der Deckung erhöhter Aufwendungen bei Erkrankungen (z.B. Diabetes, Zahnkrankheiten);
d. bei einem medizinisch notwendigen Aufenthalt in einem Kur-, Genesungs- oder Erholungsheim.

Neben diesen angeführten Gründen kann eine Beihilfe auch bei sonstigen außerordentlichen und/oder unvorhergesehenen Belastungen gewährt werden, deren Nichtbegleichung/Nichtbehebung zu einem Notfall führen würde. Darunter fallen einerseits notwendige Ausgaben, die zur Ausübung der künstlerischen Tätigkeit unbedingt erforderlich sind, wie z.B. der Ersatz von unentbehrlichen Betriebsmitteln. Andererseits können Kosten für lebensnotwendige und unabdingbare Güter und zur Finanzierung von Grundbedürfnissen in einer akuten Krise übernommen werden.

Was muss bei der Überprüfung berücksichtigt werden? Die wirtschaftliche und persönliche Lage, insbesondere in den letzten 6 Monaten vor Antragstellung, sowie Ihre familiären Verhältnisse.

 

Achtung: Wenn für den entsprechenden Sachverhalt ein Rechtsanspruch auf Beihilfe gegenüber einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, einem Sozialversicherungsträger, einem Versicherungsunternehmen oder einer vergleichbaren Institution besteht, ist dieser grundsätzlich im Vorfeld geltend zu machen. Sollte nachträglich für denselben Sachverhalt eine Leistung von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, einem Sozialversicherungsträger, einer Verwertungsgesellschaft, einem Versicherungsunternehmen oder einer vergleichbaren Institution erbracht werden, ist die Beihilfe des Fonds in jenem Ausmaß zurückzuzahlen, als die insgesamt gewährten Unterstützungsleistungen die notwendigen Ausgaben übersteigen. Die Rückzahlung ist auf die Höhe der gewährten Beihilfe beschränkt.

Hier geht es zum KSVF-Unterstützungsfonds.

 

Achtung: Handelt es sich bei der entstandenen Notlage um eine direkte Folge der Corona-Krise, dann Unterstützung beim KSVF Covid-19-Fonds beantragen!

Gemeinnützige Privatstiftung Philanthropie Österreich https://www.stiftung-oesterreich.at/de/unsere-projekte/Stiftungen_helfen_Kuenstlern

Stiftungen helfen Künstler*innen

Künstlerinnen und Künstler sind von der aktuellen Krise außerordentlich stark betroffen, da sämtliche Theater, Museen und Veranstaltungslokale geschlossen sind. Damit entfallen Verdienstmöglichkeiten, was für manche existenzbedrohend sein kann. Das haben auch staatliche Stellen erkannt und den Corona-Härtefallfonds ins Leben gerufen, der neben dem Künstler-Sozialversicherungsfonds entsprechende Unterstützung leisten soll. Für jene, die aber durch dieses Sicherheitsnetz fallen oder für die dessen Hilfe nicht ausreicht, soll es durch die Initiative “Stiftungen helfen Künstler*innen” eine Möglichkeit der schnellen und unbürokratischen Hilfe geben.

In Zusammenarbeit mit weiteren Stiftungen bietet die Stiftung Österreich die Möglichkeit, für in Not geratene Künstlerinnen und Künstler zu spenden. Dafür wurde ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Die Spenden sind für Private und Firmen gemäß den Bestimmungen des BMF spendenabzugsfähig.

Stipendienvergabe an Künstler*innen

Antragsberechtigt sind selbständig tätige Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Medienkunst, Musik, Darstellende Kunst und Film, die aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind, das 18. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben.

Stipendien werden projektbezogen vergeben, der Nachweis einer Hilfsbedürftigkeit ist daher nicht notwendig und der Bezug anderer Unterstützungsleistungen kein Hindernis. Voraussetzung ist nur, dass dasselbe Projekt, für das das Stipendium vergeben wird, nicht bereits auf andere Weise gefördert wird.

Die Zuerkennung von Leistungen an Kulturschaffende erfolgt nach Entscheidung eines Beirats. Dieser tagt einmal die Woche und beschließt die Vergabe von maximal drei Stipendien wöchentlich, in der Höhe von bis zu EUR 3.000,00. Wenn bereits alle Stipendien für eine Woche vergeben sind, werden Anträge von Künstler*innen automatisch bei der Vergabe der Stipendien der nächsten Wochen berücksichtigt.

Auch wenn die Stipendien primär ins Leben gerufen wurden, um Künstler*innen zu unterstützen, die durch die COVID-19-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind, werden sie als projektbezogene Stipendien vergeben. Das bedeutet, dass die Stiftung bei der Vergabe die Projekte der Künstler*innen beurteilt, und die finanzielle Situation nicht ausschlaggebend für das Stipendium ist.  Gefördert werden sollen Künstler*innen, die auch in der momentanen Krise noch kunstschaffend tätig sind und einen Weg finden, trotz der Beschränkungen Projekte umzusetzen.

 

Beirat

folgt

 

Häufig gestellte Fragen zu Stipendien

Ich habe noch keine Antwort zu meinem Antrag erhalten. Soll ich nachfragen?

Sobald ein Antrag angenommen wurde, informieren wir den/die Antragsteller*in unverzüglich darüber. Ebenso geben wir Antragsteller*innen schnellstmöglich Bescheid, wenn ihr Antrag ablehnt wurde. Wenn wir uns betreffend einen Antrag noch nicht gemeldet haben, bedeutet das, dass er bisher nicht abgelehnt wurde, aber auch noch nicht für ein freies Stipendium angenommen wurde. Sobald wieder Stipendien frei sind, wird der Antrag automatisch berücksichtigt.

Wie lange kann ich einen Antrag auf ein Stipendium einreichen?

Die Frist für die Einreichung läuft vorerst bis Ende Juni, kann aber bei Bedarf verlängert werden.

Muss ich eine österreichische Staatsbürgerschaft haben?

Nein. Voraussetzung ist nur ein Hauptwohnsitz in Österreich, und dass das Projekt in Österreich durchgeführt wird.

Können mehrere Personen ein Projekt oder eine Person mehrere Projekte einreichen?

Nein. Stipendien sind projekt- und personenbezogen und können nur für ein Projekt einer Person vergeben werden.

Ich bekomme staatliche Unterstützung/ Arbeitslosengeld/ eine Pension, kann ich ein Stipendium erhalten?

Ja. Auch wenn das Projekt unter dem Aspekt der Existenzbedrohung von Künstler*innen durch COVID-19 ins Leben gerufen wurde, werden Stipendien projektbezogen und unabhängig von der finanziellen Situation der Antragsteller*innen vergeben.

Ist das Stipendium steuerpflichtig?

Hierzu verweisen wir auf das Coronavirus-Paket Teil 3 der Bundesregierung sowie auf das Bundesministerium für Finanzen und das EStG § 3.

Wie lange dauert die Bearbeitung meines Antrags?

Wir bearbeiten alle Anträge schnellstmöglich; der Beirat entscheidet wöchentlich über die Vergabe von bis zu drei Stipendien. Wenn für einen Antrag noch kein Stipendium frei war, wir ihn aber auch nicht abgelehnt haben, bearbeiten wir diesen in der darauffolgenden Woche, wenn wieder Stipendien frei sind, erneut.

Kauft die Stiftung Philanthropie auch Kunstwerke?

Nein, im Rahmen dieses Projekts werden ausschließlich Stipendien vergeben.

Habe ich einen Anspruch auf ein Stipendium?

Nein. Es handelt sich um eine freiwillige Unterstützung, auf deren Gewährung kein Rechtsanspruch besteht.

 

Bitte beachten

Die Vergabe erfolgt nach fachlicher Beurteilung, nach Maßgabe der Mittel und nach zeitlichem Eintreffen der Anträge. Wir behalten uns vor, bei Bedarf zusätzliche Unterlagen anzufordern, auch wenn ein Antrag ordnungsgemäß ausgefüllt wurde.

Die Auswahl erfolgt durch den Beirat der Philanthropie Stiftung Österreich unter Beiziehung von Fachexpert*innen nach bestem Wissen und Gewissen.

ANTRAG hier stellen.

§ 1104 ABGB sieht eine Mietzinsfreistellung unter besonderen Umständen vor, wenn der/die Mieter_in das Mietobjekt nicht nutzen kann. Durch das COVID-19-Maßnahmengesetz sind alle Veranstaltungen gänzlich untersagt, also amtlich verboten. Sollte also das Mietobjekt nicht mehr zu dem vereinbarten Zwecke (Theateraufführungen, Theaterproben nicht mit einem Meter Abstand möglich) nutzbar sein, kann die Pflicht zur Zahlung des Mietzinses entfallen
Dies ist individuell im jeweiligen Mietvertrag zu prüfen! 

Verwertungsgesellschaften

Die Musik-Verwertungsgesellschaften AKM und OESTIG leisten Hilfe für Leidtragende aus der Coronavirus-Krise.

Hier geht’s zur Presseaussendung. 

Wer kann beantragen?

  • Musik-Urheber*innen, die durch signifikanten Tantiemen- oder Honorarausfall in finanzielle Not geraten und dadurch existentielle Probleme bekommen. 
  • Darüber hinaus dient der Fonds der Liquiditätssicherung, indem Überbrückungshilfen und Darlehen gewährt werden. 
  • Die Interpretengesellschaft OESTIG wird ihre noch zu beziffernden Mittel ebenfalls der Existenzsicherung der Interpret*innen widmen. 

Wann gibt es Geld? 

Der Kultur-Katastrophenfonds soll rasch und möglichst unbürokratisch den Musikschaffenden helfen. 

Formulare und Informationen

Auf folgenden Seiten solltet ihr in den nächsten Tagen mehr Informationen und die entsprechenden Antragsformulare finden: 

AKM Kultur-Katastrophenfonds für Musikschaffende

OESTIG Kultur-Katastrophenfonds für Musikschaffende

Die Gremien der VdFS haben in den SKE-Richtlinien eine neue Covid-19-Notfallsklausel verankert, um soziale Notfälle, die durch Verdienstentgänge aufgrund von abgesagten Filmproduktionen bzw. sonstigen stornierten Aufträgen entstehen, abfedern zu können. Ein Zuschuss bis zu max. € 4.500,- kann für das Kalenderjahr 2020 zugesprochen werden, wenn der/die Antragsteller*in aufgrund der Folgen des Coronavirus in wirtschaftliche Not gerät z.b.

  • Verdienstentgang aufgrund abgesagter Filmproduktionen oder nach Stornierung von stonstigen Aufträgen/Veranstaltungen/Toureneen,
  • Verschuldung nach getätigten Inverstitionen,
  • verpflichtend bevorstehende Kosten, 
  • zusätzliche Betreuungskosten etc. 

Angaben/Formulare: 

  • Angaben für soziale Zuschüsse (monatliche Fixkosten/Ausgaben, Belege über Einkünfte, sonstige Auskünfte und Informationen, siehe Leitfaden Antragstellung Lebenskostenzuschuss)
  • Beschreibung der aktuellen Situation inklusive Begründung, warum der Zuschuss benötigt wird
  • Dokumentation konkreter Unterlagen (Produktionen/Aufträge/Veranstaltungen, Datum/Ort, Verträge, Dokumente/Korrespondenz über die Absage, Belege über die entgangenen Gagen, Nachweise über getätigte Ausgaben bzw. noch zu tätigende Kosten etc.) 

Der einmalige Zuschuss kann gewährt werden, wenn die wirtschaftliche Notlage das im normalen Film-/Geschäftsbetrieb zu erwartende finanzielle Risikio deutlich übersteigt und unmittelbar auf Covid-19-Notfallsmaßnahmen zurückzuführen ist. Hier die genaue Regelung. Alle Bezugsberechtigten der VdFS können Anträge inkl. Unterlagen unter dem Betreff „Covid-19 Notfall“ per E-Mail an ske[at]vdfs.at übermitteln. Eingereichte Anträge werden voraussichtlich ab April 2020 – je nach Dauer des Versammlungsverbots – in eigenen Covid-19/SKE-Sitzungen behandelt.

VDFS COVID-19-Notfall

DIE MITTEL AUS DEM CORONA ÜBERBRÜCKUNGSFONDS SIND BEREITS AUSGEZAHLT. DAHER SIND KEINE ANTRÄGE MEHR MÖGLICH.

Für Mitglieder der Bildrecht stehen Sondermittel aus dem SKE-Fonds zur Verfügung. Wer aufgrund der aktuellen Beschränkungen in eine existenziell problematische Lage gerät oder der Situation geschuldete Einbußen erleidet, die den Lebensunterhalt gefährden, kann sich an die Bildrecht wenden, um allfällige Engpässe zu überbrücken. E-Mail an: ske[at]bildrecht.at

Bildrecht Corona-Virus | Notmaßnahmen der Bildrecht

Für Bezugsberechtigte der VAM, der Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien, können Zuschüsse bei außergewöhnlicher Belastung (sozialen Notfällen) ebenfalls rund um den Ausbruch des Coronavirus gewährt werden. Im Bereich der kulturellen Einrichtungen können nachweisliche Schäden bis zur Höhe von € 10.000,- je Bezugsberechtigte*n ersetzt werden sowie frustrierte Aufwendungen von kulturellen Einrichtungen im Interesse der Bezugsberechtigten abgefangen werden. Weitere Informationen in den SKE-Richtlinien. Fragen und Anträge an: office[at]vam.cc

VAM Katastrophenfonds

Die Literar-Mechana verwaltet einen Sozialfonds für österreichische Schriftsteller*innen und Übersetzer*innen, der aus Mitteln des Bundeskanzleramtes finanziert wird. Unterstützungen können durch

  • einmalige Leistungen zur Behebung von Notfällen
  • wiederkehrende Leistungen (Alters-, Berufsunfähigkeits- oder Hinterbliebenenversorgung und Beiträge für eine freiwillige Krankenversicherung) erfolgen. Hier geht es zu den Richtlinien. 

Für Mitglieder (Interpret*innen, Produzent*innen). Einmalige oder wiederkehrende, individuelle Unterstützung zur Unterstützung der wirtschaftlichen, ideellen oder rechtlichen Lage dieser Personen.

Detailinformationen unter LSG

Der Verband der österreichischen Musikwirtschaft – ifpi Austria – startet in Zusammenarbeit mit dem Indie-Verband VTMÖ ein Hilfsprogramm für heimische Musiklabels und dotiert dieses mit bis zu € 1,0 Millionen. 

LSG-Hilfsprogramm für Musiklabels aufgrund der Corona-Krise http://www.lsg.at/label.html

Die Musikbranche ist von der rigorosen Absage von Konzerten und Veranstaltungen, den Schließungen im Handel und den Einschränkungen des öffentlichen Lebens schwer getroffen. Aufgrund der Absage oder der längerfristigen Verschiebung kultureller Projekte sind vielen Labels massive Verluste oder Mehrkosten entstanden.

Das Hilfsprogramm aus den kulturellen Fördermitteln der LSG-Produzenten soll zumindest einen Teil dieser wirtschaftlichen Belastung der Musiklabels abfedern, gewachsene Strukturen der Musiklabels in der Corona-Krise stützen, den Musikstandort Österreich sichern, Arbeitsplätze erhalten und einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in der Musikszene leisten. Es ist eine „kulturellen Zwecken dienende Förderleistung“ im Sinne von Punkt V. der SKE-Richtlinien der LSG-Produzenten.

Das Hilfsprogramm beruht auf nicht rückzahlbaren Einmalbeträgen und umfasst zwei konkrete Maßnahmen:

1. € 500 Sonder-Produktionsförderung

Diese Förderung richtet sich an kleinere Bezugsberechtigte mit einem Tantiemenbezug bei der letzten Hauptverteilung der LSG-Produzenten ab € 500 und unter € 1.000 (Nettobezug nach Abzug der Verwaltungskosten). Über die bestehenden Förderinstrumente hinaus, wird an diese Bezugsberechtigten ein Zuschuss zu Produktionskosten gewährt, die in den letzten 12 Monaten vor Antragstellung angefallen sein müssen. Gefördert werden die Produktionskosten eines Albums oder einer EP (Veröffentlichung von zumindest 3 einzelnen Songs innerhalb eines VÖ-Zeitraums von 12 Monaten). Die Höhe des Zuschusses beträgt netto € 500,-

Antragstellung

 

2. Label-Strukturförderung

Diese gestaffelte Förderung richtet sich an mittelgroße Bezugsberechtigte, die am Musikstandort Österreich aktiv sind, und soll die Struktur dieser produzierenden Labels stabilisieren sowie projektbezogene Verluste und Mehrkosten aufgrund der Corona-Krise abfedern.

Antragstellung

 

Antragsteller

  • Label ist Bezugsberechtigter der LSG-Produzenten
  • Tantiemenbezug bei der letzten Hauptverteilung der LSG-Produzenten zw € 1.000 und € 45.000 (Nettobezug nach Abzug der Verwaltungskosten)
  • Min 2 und max 10 MitarbeiterInnen (Vollzeitäquivalente, unabhängig von der Beschäftigungsform)
  • Labelumsatz im letzten Geschäftsjahr: Min € 50.000 und max € 1,5 Mio.
  • Label muss in den letzten 12 Monaten vor Antragstellung mindestens 3 Künstleralben/ Neuproduktionen in Österreich veröffentlicht haben (Veröffentlichungen von reinen Lizenzprodukten zählen nicht mit)
  • Wirtschaftliche Verluste und Mehrkosten aufgrund der Corona-Krise

Förderleistung

  • Kat. 1 (Tantiemenbezug € 1.000 – € 5.000): Förderung bis zu € 10.000 *
  • Kat. 2 (Tantiemenbezug € 5.000 – € 10.000): Förderung bis zu € 15.000 *
  • Kat. 3 (Tantiemenbezug € 10.000 – € 45.000): Förderung bis zu € 25.000 *

 

3. Allgemeines

Das LSG-Hilfsprogramm für Musiklabels – Sonder-Produktionsförderung und Label-Strukturförderung – wurde vor dem Hintergrund der Corona-Krise aufgesetzt, es ist auf den Zeitraum dieser Krise beschränkt und umfasst ein maximales Fördervolumen von € 1,0 Mio. Der Bezug anderer Förderungen durch die Bezugsberechtigten, wie etwa über den Künstlersozialversicherungs-Fonds, die Wirtschaftskammer oder den SKE Fonds von austro mechana/AKM bleibt unberührt. Es gelten die SKE-Richtlinien der LSG-Produzenten. Die Förderanträge werden in der Reihenfolge ihres Einlangens in Tranchen bei der LSG bearbeitet. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

*Die Förderung verringert sich, sollten die infolge der Corona-Krise eingetretenen Verluste und Mehrkosten geringer als der Förderbetrag sein.

 
Informationen zur LSG

Die LSG ist eine gemeinsame Verwertungsgesellschaft der Interpreten und der Produzenten von Tonträgern und Musikvideos. Sie nimmt die Rechte von rund 5.000 Tonträgerherstellern (Labels) wahr.

Dabei geht es vor allem um eine „angemessene Vergütung“ für die Sendung und öffentliche Wiedergabe von Tonträgern sowie weitere Vergütungsansprüche wie z.B. die Kabel- und Speichermedienvergütung. Diese Vergütungen werden von der LSG eingehoben und zwischen Tonträgerhersteller und Interpret geteilt. Die „LSG Produzentenverrechnung“ leitet den Anteil an die Tonträgerhersteller weiter, die „LSG Interpretenverrechnung“ an die Interpreten.

Möchten Sie sich bei der LSG als Bezugsberechtigter registrieren, beachten Sie bitte die verschiedenen Adressen. Für Interpreten ist die LSG-Interpretenverrechnung, für Tonträgerhersteller ist die LSG-Produzentenverrechnung zuständig.

 

LSG Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten Ges.m.b.H.
Produzentenverrechnung
Seilerstätte 18-20/Mezzanin
A-1010 Wien
T: +431 5356035
F: +431 5355191
M: office@lsg.at

Die AKM ist bei jenen Mitgliedern, die AKM-Pauschalverträge haben, gesprächsbereit, das Veranstaltungsverbot zu berücksichtigen. Die AKM wird mögliche Lösungen je nach Höhe von Fall zu Fall unterschiedlich handhaben. Die betroffenen Kulturvereine sollen sich bitte mit der zuständige Geschäftsstelle in Verbindung setzen. 

Zusätzliche, allgemeine Maßnahmen

Für den Zeitraum vom 1.7.2020 bis 01.01.2021  wurde vom Nationalrat in den Bereichen Gastronomie, Beherbergung, Kultur sowie Publikationen eine Herabsetzung der Mehrwertsteuer auf 5% beschlossen.

 

Im Publikations- und Kulturbereich sollen die Lieferungen, Einfuhren und innergemeinschaftliche Erwerbe von

  • Büchern, Broschüren und ähnliche Drucke
  • Zeitungen und andere periodische Druckschriften
  • Elektronischen Publikationen
  • Bilderalben, Bilderbücher und Zeichen- und Malbücher für Kinder
  • Noten, handgeschrieben oder gedruckt
  • Kartographische Erzeugnisse aller Art, einschließlich Wanderkarten
  • Gemälde und Zeichnungen, vollständig von Hand geschaffen, Collagen
  • Originalstiche, – schnitte und –steindrucke
  • Originalerzeugnisse der Bildhauerkunst
  • Tapisserien, handgewebt, nach Originalentwürfen von Künstlern
  • Textilwaren für Wandbekleidung nach Originalentwürfen von Künstlern
  • Künstlerische Fotografien

unter den 5%-igen Steuersatz fallen.  

Für folgende Leistungen findet der ermäßigte Steuersatz ebenso Anwendung:

  • Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler*in
  • Leistungen, die regelmäßig mit dem Betrieb eines Theaters verbunden sind
  • Veranstaltungen von Theateraufführungen durch andere Unternehmer
  • Musik- und Gesangsaufführungen durch Einzelpersonen oder durch Personenzusammenschlüsse, insbesondere Orchester, Musikensembles und Chöre (auch für Veranstaltungen derartiger Musik- und Gesangsaufführungen durch andere Unternehmer)
  • Filmvorführungen
  • Der Besuch von botanischen oder zoologischen Gärten sowie Naturparks
  • Zirkusvorführungen
  • Leistungen aus der Tätigkeit als Schausteller

Links: WKO

 

FAQ – Ermäßigter Steuersatz Gastronomie, Beherbergung, Kultur und Publikationen

Welche Umsätze werden in der Kulturbranche begünstigt?

In der Kulturbranche kommt abweichend von § 10 UStG 1994 in den Bereichen, die bisher von § 10 Abs. 3 Z 1 lit. b und lit. c, Z 4, Z 6 bis Z 8 UStG 1994 erfasst sind, der ermäßigte Steuersatz iHv 5 Prozent zur Anwendung. Dies betrifft:

  • Einfuhren von Kunstgegenständen, und zwar
    • Gemälde (z.B. Ölgemälde, Aquarelle, Pastelle) und Zeichnungen, vollständig mit der Hand geschaffen, ausgenommen Zeichnungen der Position 4906 00 00 der Kombinierten Nomenklatur und handbemalte oder handverzierte gewerbliche Erzeugnisse; Collagen und ähnliche dekorative Bildwerke (Position 9701 der Kombinierten Nomenklatur);
    • Originalstiche, -schnitte und -steindrucke (Position 9702 00 00 der Kombinierten Nomenklatur);
    • Originalerzeugnisse der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art (Position 9703 00 00 der Kombinierten Nomenklatur);
    • Tapisserien, handgewebt, nach Originalentwürfen von Künstlern, jedoch höchstens acht Kopien je Werk (aus Position 5805 00 00 der Kombinierten Nomenklatur);
    • Textilwaren für Wandbekleidung nach Originalentwürfen von Künstlern, jedoch höchstens acht Kopien je Werk (aus Position 6304 der Kombinierten Nomenklatur) sowie
  • die Lieferungen (bzw. sinngemäß die innergemeinschaftliche Erwerbe vgl. § 29 Abs. 8 UStG 1994 iVm Art. 94 Abs. 1 der Richtlinie 2006/112/EG) dieser Kunstgegenstände, wenn sie vom Urheber, dessen Rechtsnachfolger oder einem Unternehmer bewirkt werden, der kein Wiederverkäufer ist, wenn dieser den Gegenstand entweder selbst eingeführt hat, ihn vom Urheber oder dessen Rechtsnachfolger erworben hat oder er für den Erwerb zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt war.
  • Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler.
  • Leistungen, sofern sie nicht unter § 6 Abs. 1 Z 24 oder 25 UStG 1994 fallen, und zwar
    • die Leistungen, die regelmäßig mit dem Betrieb eines Theaters verbunden sind. Das Gleiche gilt sinngemäß für Veranstaltungen von Theateraufführungen durch andere Unternehmer;
    • die Musik- und Gesangsaufführungen durch Einzelpersonen oder durch Personenzusammenschlüsse, insbesondere durch Orchester, Musikensembles und Chöre. Das Gleiche gilt sinngemäß für Veranstaltungen derartiger Musik- und Gesangsaufführungen durch andere Unternehmer sowie
    • die Leistungen, die regelmäßig mit dem Betrieb eines Museums, eines botanischen oder eines zoologischen Gartens sowie eines Naturparks verbunden sind.
  • Filmvorführungen.
  • Zirkusvorführungen sowie die Leistungen aus der Tätigkeit als Schausteller.

Weiters sind Einfuhren von vom Künstler aufgenommenen Fotografien, die von ihm oder unter seiner Überwachung abgezogen wurden und signiert sowie nummeriert sind, sofern die Gesamtzahl der insgesamt existierenden Abzüge (alle Formate und Trägermaterialien zusammengenommen) 30 nicht überschreitet sowie Lieferungen (bzw. sinngemäß innergemeinschaftliche Erwerbe, vgl. § 29 Abs. 8 UStG 1994 iVm Art. 94 Abs. 1 der Richtlinie 2006/112/EG), wenn sie vom Urheber oder dessen Rechtsnachfolger bewirkt werden oder von einem Unternehmer bewirkt werden, der kein Wiederverkäufer ist, wenn dieser den Gegenstand entweder selbst eingeführt hat, ihn vom Urheber oder dessen Rechtsnachfolger erworben hat oder er für den Erwerb zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt war, vom ermäßigten Steuersatz iHv 5 Prozent erfasst.

Gilt der ermäßigte Steuersatz iHv 5 Prozent in der Kulturbranche auch für gemeinnützige Körperschaften?

Ja. Die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes iHv 5 Prozent ist unabhängig von einer allenfalls vorliegenden abgabenrechtlichen Begünstigung gemäß §§ 34 bis 47 BAO anwendbar und geht hinsichtlich des Steuersatzes § 10 Abs. 2 Z 4 UStG 1994 vor. Auch bspw. gemeinnützige Vereine mit den entsprechenden Tätigkeiten (§ 28 Abs. 52 Z 1 UStG 1994) kommen in den Genuss des Steuersatzes iHv 5 Prozent, wenn diese nicht steuerfrei sind.

Wie ist bei Änderungen des Steuersatzes grundsätzlich vorzugehen?

Bei Änderungen des Steuersatzes regelt grundsätzlich § 28 UStG 1994, ab welchem Zeitpunkt der neue Steuersatz zur Anwendung gelangt. Dabei wird grundsätzlich auf den Leistungszeitpunkt abgestellt. Im Zusammenhang mit „An- und Vorauszahlungen und Steuersatzänderungen“ ist im Sinne der  UStR Rz 1476 vorzugehen.

Wie ist vorzugehen, wenn bspw. eine Theateraufführung aufgrund der Corona-Krise verschoben werden musste?

Wurde aufgrund der Corona-Krise bspw. eine Theateraufführung verschoben und wird die Theateraufführung zu einem Zeitpunkt abgehalten, in dem der Steuersatz iHv 5 Prozent gilt, kommt für die Theateraufführung der Steuersatz iHv 5 Prozent zur Anwendung. Zur Berichtigung bei etwaigen Anzahlungen, siehe vorige Frage. 

Wie ist bei bereits verkauften Abos (z.B. für Theateraufführungen oder Zeitungen) vorzugehen?

Rechnungen können entsprechend dem im Leistungszeitpunkt geltenden Steuersatz (zu Dauerleistungen siehe UStR Rz 2619) berichtigt werden (siehe die beiden vorigen Fragen).

Beispiel
Ein Zeitungsabonnement für den Zeitraum Jänner bis Dezember 2020 wurde im Jänner 2020 verkauft und in Rechnung gestellt.

Lösung
Da das Abonnement auch Zeitungslieferungen für Voranmeldungszeiträume umfasst, in denen der ermäßigte Steuersatz iHv 5 Prozent zur Anwendung kommt, kann die in der Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer von 10 Prozent entsprechend anteilig auf 5 Prozent berichtigt werden. Zu An- und Vorauszahlungen siehe UStR Rz 1476.

Befristete Arbeitsverhältnisse und Kurzarbeit

Die Musterbetriebsvereinbarung der Sozialpartner sieht für das jetzige Kurzarbeitszeit optional vor, dass befristete Arbeitsverhältnisse von der Kurzarbeit ausgenommen werden können, wenn der Ablauf der Befristung in der Kurzarbeitszeitphase liegt. Enden befristete Arbeitsverhältnisse während Kurzarbeit, besteht keine Auffüllpflicht für die Arbeitgeber.

Auffüllpflicht: Spricht der Arbeitgeber während der Kurzarbeit oder im Monat nach Ende der Kurzarbeit Kündigungen aus, müssen die gekündigten Mitarbeiter durch neue Mitarbeiter ersetzt werden. Es trifft den Arbeitgeber die sogenannte Auffüllpflicht.

Bereits vor Kurzarbeit gekündigte Arbeitsverhältnisse

Bereits gekündigte Arbeitsverhältnisse, deren Kündigungsfristen in den Zeitraum der Kurzarbeit hineinreichen, dürfen noch ordnungsgemäß (ohne Auffüllpflicht) beendet werden.

Eine Einbeziehung in die KUA ist aber nur dann möglich, wenn die Kündigungsfrist nach Ende der Behaltefrist endet.

 

 


Guter Leitfaden für Kurzarbeit für Kulturvereine: https://igkultur.at/artikel/covid-19-kurzarbeit-auch-fuer-kulturvereine-moeglich


Aufgrund der Corona-Krise können Betriebe ihre Angestellten auf Kurzarbeit umstellen, die Arbeitszeit verringert sich dadurch und kann kurzfristig sogar zur Gänze entfallen. Beschäftigte erhalten zwischen 80 und 90 % ihres Gehalts unabhängig davon, wie viel sie arbeiten. Die Abwicklung erfolgt über das AMS. Kurzarbeit ist für Betriebe und Unternehmen unabhängig von der jeweiligen Größe und unabhängig von der jeweiligen Branche möglich. 

  • Urlaub/Zeitguthaben: Vor beziehungsweise während der Kurzarbeit sollte ein allfälliges Zeitguthaben sowie ein Resturlaub aus Vorjahren (das heißt aus den vorangegangenen Urlaubsjahren, aber nicht aus dem aktuellen Urlaubsjahr) vom/von der Arbeitnehmer_in konsumiert werden. Da der Urlaubsverbrauch beziehungsweise der Verbrauch von Zeitguthaben vom Arbeitgeber nicht einseitig angeordnet werden kann, haben Arbeitgeber_innen lediglich ein ernstliches Bemühen um eine Zeitausgleich/Urlaubsvereinbarung nachzuweisen. Urlaub und ZA muss somit nicht zwingend verbraucht werden.
  • Die Arbeitszeit muss im Durschschnitt zumindest 10% der Normalarbeitszeit erreichen. 
  • Nettoentgeltgarantie: Arbeitnehmer_innen erhalten vom/von der Arbeitgeber_in das anteilige Entgelt für die geleistete Arbeitszeit, darüber hinaus eine Kurzarbeit-Unterstützung vom AMS.
    • Bei Bruttoentgelt unter € 1.700,- (vor Kurzarbeit): 90% des Nettoentgelts (vor Kurzarbeit)
    • Bei Bruttoentgelt zwischen € 1.700,- und € 2.685: 85% des Nettoentgelts 
    • Bei Bruttoentgelt über € 2.685,-: 80% des Nettoentgelts
  • Kündigungen, Behaltepflicht: Kündigungen dürfen während und bis einen Monat nach der Kurzarbeit nicht ausgesprochen werden.
  • Sozialversicherungsbeiträge: Die Sozialversicherungsbeiträge des/der Dienstgeber_in bemessen sich am Entgelt vor der Kurzarbeit. Ab sofort werden auch diese erhöhten Beiträge ab dem ersten Monate vom AMS übernommen. 
  • Dauer: Eine Vereinbarung ist vorerst für maximal 3 Monate möglich – mit der Option auf Verlängerung um weitere 3 Monate. Info: Die Frist für Kurzarbeit wird von sechs Wochen auf 48 Stunden verkürzt. 

 

Verfahrensablauf:

  • Kontaktaufnahme mit dem zuständigen AMS – über das eAMS-Konto, per E-Mail oder per Telefon. 
  • Gespräche mit dem Betriebsrat, wenn vorhanden
  • Dokumente, vom/von der Arbeitgeber_in auszufüllen: 
  • Übermittlung dieser Dokumente durch den Arbeitgeber an das AMS (via eAMS-Konto oder per E-Mail) 
  • Rückmeldung AMS an Unternehmen über Genehmigung / Nachbesserungsbedarf / Ablehnung

Zudem wurde  eine Möglichkeit geschaffen, dass auch Steuerberater von Ihrem Klienten berechtigt werden, die meisten Amtsgeschäfte im eAMS-Konto für Ihren Klienten durchführen zu können!

HINWEIS: Die Corona-Kurzarbeit-Regelung gilt auch für den gemeinnützigen Sektor und Vereine, die keine sozialpartnerschaftliche Vertretung haben. Details sind mit dem jeweils zuständigen AMS zu klären.

AMS COVID-19-Kurzarbeitsmodell

Anlegen eine eAMS-Kontos für Unternehmen Erklärvideo

Beantragen der Zugangsdaten hier

WKO Corona-Kurzarbeit: Alle Infos für Unternehmen

AK Corona: Kurzarbeit

Elternteile von Kindern unter 14 Jahren, deren Schulen bzw. Kindergärten geschlossen sind und bei denen der andere Elternteil oder sonstige Angehörige / Betreuungseinrichtungen etc. sich nicht um die Versorgung der Kinder kümmern können und kein ungestörtes Arbeiten im Homeoffice möglich ist, können mit Zustimmung des Arbeitgebers bis zu drei Wochen Sonderbetreuungszeit nehmen.

Dies gilt auch im Fall von Menschen mit Behinderungen unabhängig von deren Alter, die in einer Einrichtung der Behindertenhilfe oder einer Lehranstalt für Menschen mit Behinderungen betreut oder unterrichtet werden und diese Einrichtungen nun eingeschränkt oder geschlossen werden.

Urlaubsansprüche oder Ansprüche auf Zeitausgleich oder Gleitzeitguthaben bleiben unverändert aufrecht.

Ein Drittel der Kosten übernimmt das AMS. Diese Regelung gilt solange die behördlichen Schließungen von Lehranstalten, Kinderbetreuungseinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Lehranstalten für Menschen mit Behinderung im Zusammenhang mit der Corona-Krise dauern.

Bundesministerium Arbeit, Familie und Jugend COVID-19: Sonderbetreuungszeit

Bundesministerium Arbeit, Familie und Jugend

Informationen zum Corona-Familienhärteausgleich

Das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend stellt 30 Millionen Euro aus dem Familienlastenausgleichsfonds für den Corona-Familienhärteausgleich zur Verfügung.

Ab 15. April 2020 kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich („Corona-Familienhärtefonds“) beantragt werden.

Voraussetzungen

  1. Grundvoraussetzung ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat und dass zum Stichtag 28.02.2020 für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde.
  2. Für unselbstständig Erwerbstätige: 
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil, der am 28.02.2020 beschäftigt war, hat aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren oder wurde in Corona-Kurzarbeit gemeldet.
    Für selbstständig Erwerbstätige:
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten und zählt zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ.
  3. Das aktuelle Einkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze gestaffelt nach Haushaltsgröße nicht überschreiten.

 

Art und Höhe der Zuwendungen

  • Zuwendungen sind in Form von nicht rückzahlbaren Zuwendungen zu gewähren.
  • Zur Ermittlung der Höhe der Zuwendung wird als Basis ein Familienfaktor errechnet, der aus der Zusammensetzung der im gemeinsamen Haushalt lebenden Familie gebildet wird – Faktor 1 für den/die Antragstellerin, Faktor 0,6 für den zweiten Elternteil, 0,4 für alle Kinder unter 10 Jahren, Faktor 0,6 für alle Kinder zwischen 10 und 15 Jahren, Faktor 0,8 für alle Kinder über 15.

 

Dieser Familienfaktor wird mit 300 multipliziert und ergibt die monatliche Zuwendung pro Monat für die jeweilige Familie, maximal jedoch 1.200 € pro Monat.

  1.  

Zuwendungen werden nicht gewährt, wenn die Einkommensgrenze nach Familiengröße überschritten wird. Die Einkommensgrenzen (Beträge netto) sind wie folgt:

Einelternhaushalt + 1 Kind: 1.600,00 € 

Einelternhaushalt + 2 Kinder: 2.000,00 €

Einelternhaushalt + mehr Kinder:  2.800,00 €

Paar + 1 Kind:  2.400,00 €

Paar + 2 Kinder:  2.800,00 €

Paar + mehr Kinder:  3.600,00 €

Die Zuwendung wird für die Dauer der Einkommensminderung infolge der Corona-Krise, höchstens jedoch für drei Monate gewährt, sofern der Gesamtbetrag 50 € übersteigt. Das vorherige Einkommen darf nicht überschritten werden.

Sollte die sich aus der Corona-Krise ergebende finanzielle Notsituation den Zuwendungszeitraum erheblich überdauern, besteht die Möglichkeit einer Unterstützung gemäß § 38a Abs. 1 FLAG, wenn die sonstigen Unterstützungsleistungen nicht ausreichen um eine finanzielle Notsituation zu vermeiden. Ein diesbezügliches Ansuchen ist gesondert zu stellen.

Antragstellung

Der Antrag erfolgt per E-Mail an corona-hilfe@bmafj.gv.at und muss folgendes enthalten:

  • vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • Kopie (Foto) der Bankkarte des Kontos, das als Überweisungskonto im Antrag genannt wird
  • Bei unselbstständig Erwerbstätigen: Einkommensbeleg per 28.02.2020 und entweder ein Beleg der AMS-Leistung oder über die Höhe des Corona-Kurzarbeitsentgelts
  • Bei selbstständig Erwerbstätigen: Einkommensteuerbescheid 2017 und ein Nachweis darüber, dass der/die Antragsteller/in zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ zählt sowie eine Bestätigung der Höhe der Zuwendung
  • allfällige weitere Einkommensbelege der Familie (des Partners oder der Partnerin)

Bitte alle Beilagen in gut lesbarer Qualität im jpg-Hochformat oder als pdf anschließen!

Sollten Sie keinen Drucker zur Verfügung haben, können Sie das Antragsformular ausfüllen, abspeichern und unter Anschluss einer Ausweiskopie (Foto von Reisepass, Personalausweis, oder Führerschein) mit den übrigen Unterlagen in einer E-Mail senden.

In Ausnahmefällen können Anträge auch per Post geschickt werden: Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend, Abt. II/4, Untere Donaustraße 13-15, 1020 Wien.

Download

Antragsformular
Informationsblatt
Richtlinien

Kontakt

Familienservice
Tel.: 0800-240-262

Die Österreichische Gesundheitskasse hat mit 16.3. vorübergehende Erleichterungen für Dienstgeber*innen beschlossen, um die Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken:

  • Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt. 
  • Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht fristgerecht eingezahlt werden. 
  • Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert. 
  • Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
  • Es werden keine Insolvenzanträge gestellt. 

Betriebe werden ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen, coronabedingte Verzögerungen können auf Antrag sanktionsfrei gestellt werden. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden.

Diese Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020. Klarstellende gesetzliche Regelungen sind geplant und demnächst zu erwarten.

ACHTUNG: Die Höhe der Beiträge ändert sich dadurch nicht – nur der Zeitpunkt der Zahlung. 

ÖGK Maßnahmenpaket im Detail

Kommentar IGFT: Diese Möglichkeit gibt es immer – auch abseits von Corona – sei aber hier nochmal erwähnt. 

Wer vom Corona-Virus direkt oder indirekt betroffen ist – durch Erkrankung und Quarantäne oder mit massiven Geschäftseinbußen rechnet und dadurch Zahlungsschwierigkeiten hat, hat die Möglichkeit auf Antrag seine Beiträge stunden lassen oder in Raten zu bezahlen und die Beitragsgrundlage herabzusetzen. Zudem ist auch eine gänzliche oder teilweise Nachsicht der Verzugszinsen möglich.

Die Anträge zur Herabsetzung der vorläufigen Beiträge, zur Stundung und Ratenzahlung können formlos schriftlich per E-Mail oder direkt per Online-Formular eingebracht werden. Die Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage kann online mit diesem Formular erfolgen.

ACHTUNG: Auch hier ändert diese Maßnahme nichts an der Höhe der Sozialversicherungsbeiträge zur SVS, lediglich ist ein Verzicht der Verzugszinsen möglich. Die Sozialversicherungsbeiträge sind also zu einem späteren Zeitpunkt zu zahlen. 

SVS SVS unterstützt Unternehmer mit Ratenzahlung und Stundung der Beiträge 

Das Bundesministerium für Finanzen hat Sofortmaßnahmen zu Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen sowie zur Abgabeneinhebung für 2020 bekannt gegeben. Damit sollen Liquiditätsengpässen vermieden und Zahlungsverzögerungen vorgebeugt werden. Die steuerlichen Erleichterungen umfassen

  • Herabsetzung der Vorauszahlungen: Um die Liquidität der Unternehmen zu verbessern, können sie die Vorauszahlungen für die Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen bis auf null herabsetzen lassen.
  • Nichtfestsetzung von Anspruchszinsen: Ergibt sich aus einem Einkommen- oder Körperschaftsteuerbescheid eine Nachforderung, so werden für solche Nachforderungen Anspruchszinsen festgesetzt. Diese können für betroffene Unternehmen entfallen.
  • Zahlungserleichterungen: Das Datum der Zahlung einer Abgabe kann hinausgeschoben (Stundung) oder eine Ratenzahlung vereinbart werden.
  • Nichtfestsetzung bzw. Herabsetzung von Säumniszuschlägen: Für eine nicht spätestens am Fälligkeitstag entrichtete Abgabenschuld ist normalerweise ein Säumniszuschlag zu zahlen. Diesen können betroffene Unternehmen herabsetzen lassen oder den Entfall der Zinsen beantragen.

Informationen und Anträge auf der Seite des Bundesministerium für Finanzen Jetzt rasche und unbürokratische Hilfe beantragen

Generell

Mit einem ersten Hilfspaket zur Unterstützung der Wiener Betriebe reagieren die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer Wien auf die aktuell schwierige Situation durch das Coronavirus. Der Fokus liegt dabei auf Ein-Personen-Unternehmen sowie Klein- und Mittelbetrieben. Teil des ersten Pakets sind:

  • 12 Mio. Euro Bürgschaften zur Liquiditätsstärkung für Wiener KMUs
  • 20 Mio. Euro Notlagenfonds für EPUs und Kleinstunternehmen
  • 3 Mio. Euro Mittelaufstockung des waff für Arbeitsstiftungen

 

Liquiditätsstärkung für Wiener KMUs

Im Rahmen einer Unterstützungsaktion für kleinere und mittlere Unternehmen in Wien wird die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank) zusätzliche Bürgschaften von bis zu 80% gegenüber Kreditinstituten für Überbrückungskredite (Betriebsmittelfinanzierungen) übernehmen. Die Einreichung zu einer Bürgschaftsübernahme erfolgt bei der jeweiligen Hausbank (Antragsformular und Produktübersicht auf www.wkbg.at).

In dieser neu entwickelten Bürgschaftsaktion der WKBG wird gemeinsam von der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien in Summe 10 Millionen Euro an Bürgschaftsvolumen zusätzlich zur Verfügung gestellt (5 Mio. Euro von der Stadt Wien, 5 Mio. Euro von der WKW), für rasche und unbürokratische Überbrückungskredite für die Wiener Wirtschaft:

  • Einfache Anträge, rasche Bearbeitung
  • Haftungsumfang: bis zu 80%
  • für Kredite von mind. 5.000 bis max. 500.000 Euro bei den Hausbanken

Damit kann ein Kreditvolumen von über 12 Mio. Euro gehebelt werden.  Auch die Kosten (Bearbeitungsentgelt und Bürgschaftsprovision) für die WKBG- Haftung übernehmen die Stadt Wien und die WKW.

 

Notlagenfonds für EPUS und Kleinstunternehmer ab sofort

Stadt und Wirtschaftskammer Wien leisten akut einen Zuschuss in Höhe von jeweils 10 Millionen EUR in den „Notlagenfonds der Wirtschaftskammer Wien“, der eigens für Krisensituationen eingerichtet wurde.  Damit stehen Wiener EPUs und Kleinstunternehmen, die durch die globale Coronavirus-Epidemie in Not geraten sind, in Summe 20 Millionen Euro als Soforthilfe zur Verfügung.

Aus diesem Notlagenfondsfonds können Ein-Personen- und Kleinst-Unternehmen bis zu 10 MitarbeiterInnen  eine Unterstützung bei starker Betroffenheit (Umsatzrückgang > 75% für generellen Zuschuss, Umsatzrückgang > 50% für Mietkostenzuschuss) erhalten.

Details auf der Seite der WKO WK Wien Zuschüsse für Kleinbetriebe

Voraussetzungen Antragsteller*in

  • Mitglieder der WK Wien
  • aufrechte Gewerbeberechtigung seit mindestens 2 Jahren
  • maximal 10 unselbständig Beschäftigte (Vollzeitäquivalent)

Achtung: Anträge können erst ab 1.4.2020 gestellt werden, da Umsatzrückgänge für den gesamten März 2020 nachgewiesen werden müssen. Details im Informationsblatt.

 

WAFF stockt Mittel für Arbeitsstiftungen auf

Vermehrt stehen Wiener Unternehmen derzeit vor der akuten Notwendigkeit, vorübergehend personelle Überkapazitäten zu bewältigen. Der waff und das Arbeitsmarktservice Wien (AMS) bieten Wiener Unternehmen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten an: Von der Einrichtung einer Arbeitsstiftung bei Personalabbau, bis zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen von Weiterbildungskarenzen oder Kurzarbeit.

Der Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds sucht gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice Wien (AMS) nach geeigneten Instrumenten, auf welche sich das einzelne Unternehmen mit den betrieblichen Sozialpartnern verständigen könnte. Sollte es trotz aller gemeinsamen Anstrengungen dennoch zu einer Insolvenz kommen, steht die Stadt Wien über den waff mit dem Instrument der „Arbeitsstiftungen“ bereit:

  • Zusätzliche akute Mittelzuführung von 3 Mio. Euro
  • Für die Höherfinanzierung von Arbeitsstiftungen
  • Zur finanziellen Absicherung mit Stiftungsarbeitslosengeld während der Stiftungsteilnahme und Ausbildungszuschüssen
  • Berufsorientierung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Begleitung bei der Jobsuche

 

Stadt Wien Hilfspaket für Betriebe

Der Sozialfonds der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) bietet für alle Studierenden, die Mitglied der ÖH sind und sich in einer besonderen finanziellen Notlage befinden, die Möglichkeit alle 12 Monate eine einmalige Unterstützung zu gewähren. Persönlich oder telefonisch erreichbar sind wir kostenlos und ohne Terminvereinbarung zu den unten angegebenen Beratungszeiten. Per E-Mail erreichst du uns unter sozialfonds@oeh.ac.at und telefonisch unter +43/1/310 88 80 -44 oder -45. Darüber hinaus kannst du dich bei Fragen auch an das Sozialreferat deiner Universität, Fachhochschule, Pädagogischen Hochschule oder Privatuniversität wenden.

ÖH Sozialfonds

Allgemeine Unterstützungsmöglichkeiten hier

 

Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr und basieren auf dem Wissenstand des Zeitpun kts der Veröffentlichung. Eine Haftung der IG Freie Theaterarbeit ist ausgeschlossen.