FAQ

Online seit: 17.3.2020, letzte Aktualisierung: 21.09.2020, 17:00 Uhr

Frequently asked questions zu den aktuellen Auswirkungen für Künstler*innen und Fördernehmer*innen durch Covid-19 und Maßnahmen der Bundesländer und -städte für Künstler*innen und Kulturschaffende.

FAQ Kunstschaffende & allgemein (wird laufend aktualisiert)

WICHTIG: Die untenstehenden Informationen zur Corona Ampel sind NICHT MEHR GÜLTIG! Stattdessen wurden mit 21. September neue Bestimmungen in der 11. COVID-19-LV-Novelle erlassen.  

 


NICHT MEHR GÜLTIG:

Für Veranstaltungen u.a. im Kunst- und Kulturbereich werden künftig je nach Risiko bzw. Ampelfarbe verschiedene und abgestufte Maßnahmen verbindlich umzusetzen sein. Dies betrifft unter anderem die Begrenzung der erlaubten BesucherInnenanzahl oder den verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz.
Die Ampel selbst wird erst nach Schaffung der gesetzlichen Grundlage (voraussichtlich Anfang Oktober) verbindlich werden. Bis dahin hat sie Empfehlungscharakter und es gilt die in Kraft befindliche Lockerungsverordnung, auf deren Basis Sie die aktuellen Veranstaltungen geplant haben.

Details sind unter diesem Link zu finden: https://corona-ampel.gv.at/
Informationen zu den Maßnahmen für den Veranstaltungsbereich sind bei den Ampelfarben unter dem Punkt Mindestmaßnahmen nachzulesen.

 

GRÜN

  • Indoor Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen: max. 5.000 Personen
  • Indoor Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: max. 200 Personen
  • Outdoor Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen: max. 10.000 Personen
  • Outdoor Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: max. 200 Personen

GELB

  • Indoor Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen: max. 2.500 Personen
  • Indoor Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: max. 100 Personen
  • Outdoor Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen: max. 5.000 Personen
  • Outdoor Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: max. 100 Personen

ORANGE

  • Indoor Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen: max. 250 Personen
  • Indoor Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: max. 25 Personen
  • Outdoor Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen: max. 500 Personen
  • Outdoor Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: max. 50 Personen

ROT

  • Keine Veranstaltungen möglich

Die Ampel selbst wird erst nach Schaffung der gesetzlichen Grundlage (voraussichtlich Anfang Oktober) verbindlich werden. Bis dahin hat sie Empfehlungscharakter und es gilt die in Kraft befindliche Lockerungsverordnung, auf deren Basis Sie die aktuellen Veranstaltungen geplant haben.

 

Gemäß 10. COVID-19-LV-Novelle gilt ab 14. September bzw.
gemäß 11. COVID-19-LV-Novelle ab 21. September:

Maximale Besucher*innenzahl bei …

  • Veranstaltungen im Freien ohne zugewiesene gekennzeichnete Sitzplätze: 100
  • Veranstaltungen im Freien mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen: 3.000
  • Veranstaltungen in Räumen ohne zugewiesene gekennzeichnete Sitzplätze: bis 20. September: 50, ab 21. September: 10
  • Veranstaltungen in Räumen mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen: 1.500


Ab 21. September ist für
Veranstaltungen im Freien ab 101 Besucher*innen und für
● Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 51 Besucher*innen
ein COVID-19-Präventionskonzept und ein*e COVID-19-Beauftragte*r erforderlich.

Ab 21. September ist für ALLE Veranstaltungen (im Freien und in Räumen) ab 250 Besucher*innen eine Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde (in Wien in der Regel der MA 15) erforderlich – Entscheidungsfrist 4 Wochen.



Besucher*innen von Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven samt deren Lesebereichen sowie von sonstigen Freizeiteinrichtungen müssen wieder Mund-Nasen-Schutz tragen und einen Mindestabstand von 1 Meter von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten.

 


 

Erlaubt sind unter folgenden Bedingungen (gemäß COVID-19-Lockerungsverordnung und 11. COVID-19-LV-Novelle)
Achtung! Die im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) aufrufbare „konsolidierte Fassung“ der Verordnung (im oberen Satz der erste Link), ist leider nicht immer so tagesaktuell wie sie sein sollte. Die Verordnungen werden offenbar schneller geändert, als dies ins RIS eingearbeitet werden kann.

 

VERANSTALTUNGEN IM FREIEN

    • ohne zugewiesene gekennzeichnete Sitzplätze
      • maximale Besucher*innenzahl: 100
      • Mindestabstand 1 Meter zwischen allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben
        (auch wenn sie einer gemeinsamen Besucher*innengruppe angehören, ist der Mindestabstand einzuhalten)

       

    • mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen
      ohne COVID-19-Präventionskonzept und ohne COVID-19-Beauftragter*m
      • maximale Besucher*innenzahl bis 20. September: 200, ab 21. September: 100
      • Mindestabstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen 1 Meter
        (ist der Abstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen weniger als 1 Meter: jeweils einen Platz zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben oder einer gemeinsamen Besucher*innengruppe angehören, freihalten)

       

    • mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen
      mit COVID-19-Präventionskonzept und mit COVID-19-Beauftragter*m
      • maximale Besucher*innenzahl bis 20. September: 750, ab 20. September: 250
      • Mindestabstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen 1 Meter
        (ist der Abstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen weniger als 1 Meter: jeweils einen Platz zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben oder einer gemeinsamen Besucher*innengruppe angehören, freihalten)
      • COVID-19-Präventionskonzept ausarbeiten und einhalten (stichprobenartige Kontrolle durch Behörde)
      • COVID-19-Beauftragte*r erforderlich

       

    • mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen
      mit COVID-19-Präventionskonzept und mit COVID-19-Beauftragter*m
      mit Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde (Stadt-Wien-Gesundheitsdienst MA 15)
      • maximale Besucher*innenzahl: 3.000
      • Mindestabstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen 1 Meter
        (ist der Abstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen weniger als 1 Meter: jeweils einen Platz zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, freihalten)
      • COVID-19-Präventionskonzept ausarbeiten und Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde (Stadt-Wien-Gesundheitsdienst MA 15) einholen (Entscheidungsfrist vier Woche; für die Genehmigung sind neben dem COVID-19-Präventionskonzept der Veranstalter*innen auch die empidemologische Lage im Einzugsgebiet, Kapazitäten der Gesundheitsbehörden maßgeblich)
      • COVID-19-Beauftragte*r erforderlich

       

 

VERANSTALTUNGEN IN RÄUMEN

    • ohne zugewiesene gekennzeichnete Sitzplätze
      • maximale Besucher*innenzahl bis 20. September: 50, ab 21. September: 10
      • Mindestabstand 1 Meter zwischen allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben
        (auch wenn sie einer gemeinsamen Besucher*innengruppe angehören, ist der Mindestabstand einzuhalten)
      • Mund-Nasen-Schutz während der gesamten Veranstaltung erforderlich

       

    • mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen
      ohne COVID-19-Präventionskonzept und ohne COVID-19-Beauftragter*m
      • maximale Besucher*innenzahl bis 20. September: 200, ab 21. September: 50 
      • Mindestabstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen 1 Meter
        (ist der Abstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen weniger als 1 Meter: jeweils einen Platz zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben oder einer gemeinsamen Besucher*innengruppe angehören, freihalten)
      • Mund-Nasen-Schutz erforderlich.
        Der Mund-Nasen-Schutz darf abgenommen werden, wenn die Person auf dem zugewiesenen gekennzeichneten Platz sitzt und muss wieder aufgesetzt werden, sobald der Platz verlassen wird (auch in Pausen).

       

    • mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen
      mit COVID-19-Präventionskonzept und mit COVID-19-Beauftragter*m
      • maximale Besucher*innenzahl bis 20. September: 500, ab 21. September: 250
      • Mindestabstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen 1 Meter
        (ist der Abstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen weniger als 1 Meter: jeweils einen Platz zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben oder einer gemeinsamen Besucher*innengruppe angehören, freihalten)
      • Mund-Nasen-Schutz erforderlich.
        Der Mund-Nasen-Schutz darf abgenommen werden, wenn die Person auf dem zugewiesenen gekennzeichneten Platz sitzt und muss wieder aufgesetzt werden, sobald der Platz verlassen wird (auch in Pausen).
      • COVID-19-Präventionskonzept ausarbeiten und einhalten (stichprobenartige Kontrolle durch Behörde)
      • COVID-19-Beauftragte*r erforderlich

       

    • mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen
      mit COVID-19-Präventionskonzept und mit COVID-19-Beauftragter*m
      mit Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde (Stadt-Wien-Gesundheitsdienst MA 15)

      • maximale Besucher*innenzahl: 1.500
      • Mindestabstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen 1 Meter
        (ist der Abstand zwischen den gekennzeichneten Sitzplätzen weniger als 1 Meter: jeweils einen Platz zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, freihalten)
      • Mund-Nasen-Schutz erforderlich.
        Der Mund-Nasen-Schutz darf abgenommen werden, wenn die Person auf dem zugewiesenen gekennzeichneten Platz sitzt und muss wieder aufgesetzt werden, sobald der Platz verlassen wird (auch in Pausen).
      • COVID-19-Präventionskonzept ausarbeiten und Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde (Stadt-Wien-Gesundheitsdienst MA 15) einholen (Entscheidungsfrist vier Woche; für die Genehmigung sind neben dem COVID-19-Präventionskonzept der Veranstalter*innen auch die empidemologische Lage im Einzugsgebiet, Kapazitäten der Gesundheitsbehörden maßgeblich)
      • COVID-19-Beauftragte*r erforderlich

       

 

 

Speisen und Getränke dürfen nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle gegessen bzw. getrunken werden, bei Veranstaltungen in Räumen nur im Sitzen. Die Ausgabe von Speisen und Getränken ist nur zwischen 5 Uhr früh und 1 Uhr früh erlaubt.

 

Corona-Ampel:

Mit Stand 15. September gibt es keine abweichenden bundesweiten Regelungen für Veranstaltungen bei gelber oder orangefarbener oder gar roter Corona-Ampel. Nach noch nicht beschlossener Änderung des COVID-19-Maßnahmengesetzes können künftig aber von Landeshauptleuten und Bezirksverwaltungsbehörden regionale Maßnahmen erlassen werden. Insbesondere bei orangefarbener und roter Ampel sollte damit gerechnet werden.

> aktuelle Corona-Ampel-Farbanzeige des Gesundheitsministeriums

 

Für Workshops, Schulungen, Kurse etc. gelten die Regelungen für Veranstaltungen. Kann aufgrund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung der Mindestabstand nicht eingehalten werden oder kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.

Vortragende und Teilnehmer*innen müssen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie sich auf ihren Plätzen aufhalten.

Für Mitwirkende an künstlerischen Darbietungen und Proben gelten die Bestimmungen für Orte der beruflichen Tätigkeit (§ 3 COVID-19-Lockerungsverordnung): Mindestabstand 1 Meter oder andere geeignete Schutzmaßnahmen (z. B.: Mund-Nasen-Schutz, Schutzwände, Plexiglasscheiben etc.) Es können auch organisatorische Maßnahmen getroffen werden wie das Bilden von fixen Teams/Ensembles, in denen immer dieselben Personen zusammenarbeiten und die Ansteckung somit überschaubar und rückverfolgbar bleibt. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV-2-Infektion bei einem Mitglied eines solchen fixen Teams/Ensembles sind in den folgenden 14 Tagen nach Bekanntwerden der Infektion vor jeder Probe oder jedem Auftritt alle Beteiligten einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen (§ 8 Abs 3 letzter Satz COVID-19-Lockerungsverordnung).

Besucher*innen von Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven samt deren Lesebereichen sowie von sonstigen Freizeiteinrichtungen müssenseit 14. September wieder Mund-Nasen-Schutz tragen und einen Mindestabstand von 1 Meter von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten.

 

https://www.igkulturwien.net/covid19/covid19-veranstaltungsverbote/?L=0

und 

https://www.igkultur.at/artikel/achtung-neue-corona-regeln-fuer-alle-veranstaltungen-nicht-nur-private-feiern

 

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/coronaampel.html

 

Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen

Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen dürfen unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Präventionsmaßnahmen grundsätzlich im In- und Ausland durchgeführt werden.

Dabei sind die geltenden Regelungen des Corona-Ampelsystems zu beachten. Ab Ampelphase ORANGE gibt es keine Schulveranstaltungen (Exkursionen usw.) und schulbezogene Veranstaltungen sowie keine Teilnahme schulfremder Personen (Projekte usw.).

 

Wichtig bei Umbuchungen/Neubuchungen von Veranstaltungen:

Schulen sollen Neubuchungen nur bei Vereinbarung von vergünstigten oder kostenfreien Stornierungs- und/oder Umbuchungsmöglichkeiten und nach einer eingehenden Risikoabwägung aller Beteiligten durchführen. 

 

Abstand bei Schulveranstaltungen

aus: Hygienehandbuch_Schulen.pdf

Abstand halten! Grundsätzlich gilt natürlich auch in der Schule, dass dort, wo möglich Abstand gehalten wird. Insbesondere bei jüngeren Schülerinnen und Schülern muss jedoch eine Umsetzung mit Augenmaß und Bedacht erfolgen: Im Klassenverband und in Schüler/innengruppen, die regelmäßig viel Zeit miteinander verbringen, kann aufgrund des wichtigen sozialen und psychischen Aspekts von einem dauerhaften Mindestabstand abgesehen werden. Umarmungen oder andere Begrüßungen mit unmittelbarem Körperkontakt sollen jedoch unterbleiben.

 

Ansonsten gilt auch hier die COVID-19-Maßnahmenverordnung:

Ab 21. September ist für
Veranstaltungen im Freien ab 101 Besucher*innen und für
● Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 51 Besucher*innen
ein COVID-19-Präventionskonzept und ein*e COVID-19-Beauftragte*r erforderlich.

Ab 21. September ist für ALLE Veranstaltungen (im Freien und in Räumen) ab 250 Besucher*innen eine Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde (in Wien in der Regel der MA 15) erforderlich – Entscheidungsfrist 4 Wochen.

 

Und für:

Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager

§ 10b.(1) Bei der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit oder bei betreuten Ferienlagern kann

1.

der Mindestabstand von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und

2.

das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung entfallen,

sofern seitens des Trägers ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird.

(2) Dieses Präventionskonzept hat insbesondere Folgendes zu enthalten:

1.

Schulung der Betreuer,

2.

spezifische Hygienemaßnahmen,

3.

organisatorische Maßnahmen, darunter die Gliederung in Kleingruppen von maximal 20 Personen, wobei die Interaktion zwischen den Kleingruppen auf ein Mindestmaß reduziert wird. Zwischen den Gruppen darf der Abstand von einem Meter nicht unterschritten werden. Personen, die zur Durchführung des Ferienlagers erforderlich sind, sind in diese Höchstzahl nicht einzurechnen.

4.

Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion.

Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.

(3) Für gastronomische Angebote, Beherbergung sowie für Sport- und Freizeitangebote ist Abs. 1 sinngemäß anzuwenden.

(4) § 10 gilt sinngemäß.

 

 

COVID-19-Präventionskonzept

  • Für alle Veranstaltungen ab 50 (Indoor) und 100 Personen (Outdoor) ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen.
  • Dieses Konzept umfasst einerseits Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und andererseits Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos, wie insbesondere:
    • Regelungen zur Steuerung der Besucherströme, 
    • Spezifische Hygienevorgaben,
    • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
    • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
    • Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken. 
  • Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.
  • Empfehlungen (PDF, 181 KB) für die inhaltliche Gestaltung eines Konzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur finden Sie auf der Seite des Gesundheitsministeriums im Bereich Fachinformationen.
  • Das österreichische Rote Kreuz hat dazu eine Mustervorlage für ein COVID 19 Präventionskonzept inklusive Checkliste (PDF, 4 MB) ausgearbeitet.

 

 

Das COVID-19-Präventionskonzept hat gemäß § 10 Absatz 5 COVID-19-Lockerungsverordnung „insbesondere Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter*innen und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten.

Die Risikoanalyse hat alle Abläufe der Veranstaltung in Hinblick auf diese Risikofaktoren zu bewerten:

  • Wie hoch ist die Kontaktintensität bei der Durchführung meiner Veranstaltung?
  • Wie viele Kontakte sind in den jeweiligen Prozessabläufen der jeweiligen Veranstaltung möglich?
  • Sind bei der Durchführung der Veranstaltung die Abstands-/Hygieneregelungen organisierbar?
  • In welchen Abläufen kann die Durchführung der Veranstaltung Auswirkung auf Risikogruppen haben?

Zu den möglichen Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zählen insbesondere:

  • Regelungen zur Steuerung der Besucher*innenströme,
  • spezifische Hygienevorgaben,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.

Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.“

Empfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsument*innenschutz für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur:

www.sozialministerium.at/dam/jcr:550994ed-b5c5-43e2-8b68-25c465176779/Empfehlungen_f%C3%BCr_die_inhaltliche_Gestaltung_eines_COVID.pdf

Mustervorlage des Roten Kreuzes für ein COVID-19-Präventionskonzept:

www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/Images/News/2020/OerRK_Praeventionskonzept_fuer_Veranstaltungen_Covid-19_20200715.pdf

PDF-Buch der WKO: „Leitfaden zur korrekten Durchführung von Veranstaltungen nach den COVID-19 Regelungen“ (Preis: 11 Euro):
https://webshop.wko.at/va-covid19.html

Zuständigkeiten für die Genehmigung eines COVID-19-Präventionskonzepts in Wien:
https://coronavirus.wien.gv.at/site/bewilligung-veranstaltungen/

Proben

Ort der beruflichen Tätigkeit

§ 3.

(1) Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

(2) Die Verpflichtung zum Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung in Bereichen, wo dies nicht ohnehin auf Grund anderer Rechtsvorschriften verpflichtend erforderlich ist, ist nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zulässig.

(3) Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren, etwa durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams, der Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden.

 

Kommentar IGFT: Werkvertragsnehmer*innen sind ohnehin nicht verpflichtet bei gemeinsamen Proben/Treffen teilzunehmen – lediglich zur Lieferung des vereinbarten Werkes zum vereinbarten Zeitpunkt! 

Details und Fragen des Arbeitnehmerschutzes auf der Homepage des Arbeitsministeriums.

 

Aus “Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19 Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur” des BMKOES:

 

Berufliche Tätigkeit und Mitwirkung von Amateuren

Der § 3 Abs. 3 der COVID-19-Lockerungsverordnung sieht vor, dass wenn auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden kann, durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren ist.

Unter der besonderen Berücksichtigung der künstlerischen Freiheit, bei der Gestaltung von künstlerischen Darbietungen, kann es dazu führen, dass die geforderten Mindestabstände nicht immer eingehalten werden können oder Maßnahmen wie die Anwendung von Mund-Nasen-Schutz oder technischen Vorkehrungen wie Trennwände nicht genützt werden können.

Die Verordnung sieht vor, dass nicht nur technische Maßnahmen, sondern auch organisatorische Maßnahmen als geeignete Schutzmaßnahme zur Vermeidung der Ausbreitung der Krankheit vorgesehen werden können.

Mit der Bestimmung des § 10 Abs. 9 der COVID-19-Lockerungsverordnung wird die Etablierung von geeigneten Schutzmaßnahmen auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Proben und Mitwirkende an künstlerischen Darbietungen außerhalb der beruflichen Tätigkeit sinngemäß angewandt. Dies bedeutet, dass Proben und künstlerische Darbietungen von Amateuren den gleichen Bestimmungen unterliegen und von diesen Bestimmungen Gebrauch gemacht werden kann.

 

Allgemeine Empfehlungen für die Schutzmaßnahmen bei Proben und Darbietungen

  • Die Bedürfnisse von Künstlerinnen und Künstler sowie Akteurinnen und Akteuren, die Risikogruppen zuzurechnen sind, sind bestmöglich zu berücksichtigen, sofern sie dies wünschen. Der Grundsatz der Freiwilligkeit sowie die Eigenverantwortung der betroffenen Personen stehen im Vordergrund.

  • Proben sind ohne Begrenzung der Personenanzahl möglich unter Einhaltung der erforderlichen Abstandsregelung und Hygienebestimmungen.

  • Proben sollten ohne Zuseherinnen und Zuseher abgehalten werden. Für Aufführungen gelten dieselben Abstandsregeln, wie für Proben.

  • Schulung und Aufklärung der Akteurinnen und Akteure in Hygienemaßnahmen und Verhaltensempfehlungen außerhalb des Probebetriebs

  • Abstandsregelungen

    • −  1 Meter Abstand zwischen (Orchester-)Musikerinnen/Musiker

    • −  2 Meter Abstand zwischen Blasmusikerinnen/Blasmusiker oder Empfehlung für

      zusätzlich Schutzvorrichtungen (z.B. Plexiglastrennwände)

    • −  1,5 bis 2 Meter Abstand zwischen (Chor-)Sängerinnen/Sänger

    • −  Kein Gegenübersitzen im Orchesterplan (ausgenommen Leitungsperson),

      versetzte Sitzreihen

    • −  Kein zwingender 1 Meter Abstand zwischen einzelnen

      Bühnenakteuerinnen/Bühnenakteure (Sängerinnen/Sänger, Solistinnen/Solisten, Darstellerinnen/Darsteller und Tänzerinnen/Tänzer, Performerinnen/Performer etc.) im gegenseitigen Einvernehmen bzw. mit Eigenverantwortung der Personen im Sinne der „festen Teams“

  • Trennung in ZONEN, zwischen denen Interaktion vermieden wird, beispielsweise:

    • −  ZONE 1: Bühnenakteurinnen/Bühnenakteure, Assistenz, Maske, Garderobe und

      enges künstlerisches Team

    • −  ZONE 2: weitere Leading-Teams (Dramaturgie)

    • −  ZONE 3: Technische und weitere Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (z.B. Technik, Licht,

      Ton)

  • Hygienebestimmungen

    Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur Seite 12

  • −  Handdesinfektion/Händewaschen bei Ankunft

  • −  Bereitstellung von Desinfektionsmittel

  • −  Betreten und Verlassen der Probenräumlichkeiten mit Mund-Nasen-Schutz

  • −  Regelmäßige Reinigung bzw. Desinfektion aller Kontaktoberflächen, regelmäßige

    Raumlüftung

  • Einbahnsystem bei Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten

  • Als Ausfluss der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers soll die Anwesenheit und (ggf.) der

    Sitzordnung durch geeignete Maßnahmen zur umfassenden Nachvollziehbarkeit im

    Verdachtsfall dokumentiert werden

  • Richtlinien für Verhalten bei Auftreten von COVID-19-Symptomen (siehe Vorgehen im

    Verdachtsfalls BMSGPK)

  • Bei Krankheit: zuhause bleiben.

  • Im Rahmen von Aufführungen ist zum Publikum immer ein Mindestabstand von 2 m

    einzuhalten.

    Branchenspezifische Empfehlungen für die Schutzmaßnahmen bei Proben und Darbietungen

    Insbesondere folgende branchenspezifische Schutzmaßnahmen sind zusätzlich zu den Abstandsregeln geeignet, das Risiko einer Infektion beim Probenbetrieb bzw. im Zuge von künstlerischen Darbietungen zu minimieren:

  • Bildung von festen Teams, die zusammenbleiben

    • −  Die Bildung von festen Teams hat freiwillig zu erfolgen.

    • −  Teams so klein halten wie möglich. Teams nicht mischen und Kontakt zwischen

      Teams vermeiden, auch in Umkleide-, Sanitär- und Pausenräumen.

    • −  Als Ausfluss der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Dokumentation der

      Anwesenheiten der Teams, um eine Kontaktnachverfolgung zu erleichtern.

  • Anproben und Kostümfertigung wo es möglich ist, mit Hilfe von Schneiderpuppen

    durchführen. Anproben auf ein Minimum reduzieren und dabei ausreichenden

    Atemschutz tragen (z.B. Atemschutz-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckung).

  • Hygienestandards beim Umgang mit Probenkostümen einhalten: Wäsche in Körben

    sammeln und beim Handhaben Handschuhe sowie ausreichenden Atemschutz tragen

    (z.B. Atemschutz-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckung).

  • Für die Tätigkeiten von Maskenbildnerinnen und Maskenbildnern gelten dieselben

    Empfehlungen wie für andere körpernahe Dienstleistungen (z.B. Frisörinnen/Frisöre).

    Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur Seite 13

• Personen, die nicht unmittelbar am Probengeschehen beteiligt sind, dieses aber verfolgen sollen, sollen per Übertragungstechnik in separaten Räumen beteiligt werden (kein direktes Publikum).

 

Testungen auf SARS-CoV2 im Rahmen von Proben und Darbietungen

Hinsichtlich der fachlichen Ausgestaltung zur Durchführung von Testungen auf SARS-CoV2 wird auf folgende Dokumente des BMSGPK verwiesen, welche auf der Webseite des Ministeriums bereitgestellt werden.

  • Empfehlungen zur PCR Testung auf Infektion mit SARS-CoV-21

  • Anwendungsempfehlungen für den Nachweis von Antikörpern bei SARS-CoV-22

    Auf Grund der bestehenden Limitationen in Zusammenhang mit Testungen auf SARS-CoV 2 empfiehlt das BMSGPK Testungen als Schutzmaßnahme nicht. Insbesondere muss darauf hingewiesen werden, dass durch einen einmaligen PCR Test eine Infektion nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem wird auf den hohen finanziellen Aufwand sowie die entstehenden Unannehmlichkeiten für die zu testenden Personen hingewiesen.

    Allerdings können bei entsprechend hoher Test-Frequenz regelmäßige Testungen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Akteurinnen und Akteuren als Teil eines Präventionskonzepts als zur Risikominimierung einer Infektionsübertragung im Sinne des § 3 der Lockerungsverordnung geeignet angesehen werden, wenn olgende Voraussetzungen eingehalten werden können:

  • Die Teilnahme an den Testungen hat freiwillig zu erfolgen. Die Kosten der Tests sind vom Veranstalter bzw. der Trägerorganisation und nicht von der einzelnen Künstlerin/vom einzelnen Künstler oder Akteurin/Akteur zu tragen.

  • Die Testungen müssen alle Mitglieder der Künstlergruppe (Schauspielerinnen/Schauspieler, Musikerinnen/Musiker, Tänzerinnen/Tänzer etc.) umfassen.

  • Das Testprogramm muss von einer Ärztin/einem Arzt begleitet und kontrolliert werden, die Entnahme der Nasen-Rachen-Abstriche hat durch entsprechend qualifiziertes Gesundheitspersonal zu erfolgen.

  • Die Testergebnisse sind entsprechend den einschlägigen Bestimmungen zum Umgang mit medizinischen Daten den Getesteten mitzuteilen.

    Bei Vorliegen eines positiven PCR-Testergebnisses ist die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde umgehend zu informieren. Die positiv getestete Person hat bis zur Kontaktaufnahme durch die Behörde jeden Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden. Anordnungen der Sanitätsbehörde entsprechend zu verhalten.

Auch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur herausgegeben. Das PDF kann hier heruntergeladen werden. 

Die Rechtsgrundlage bildet die COVID-19-Lockerungsverordnung.

 

Auszug

Besucherinnen und Besucher, Künstlerinnen und Künstler, Akteurinnen und Akteure sowie sonstige für die Durchführung von Veranstaltungen Mitwirkende haben ein risikobewusstes Verhalten in Eigenverantwortung wahrzunehmen: Die wesentlichen Maßnahmen für die einzelnen Personen sind:

  • Abstandhalten (mindestens 1 Meter) und

  • Einhaltung der Hygieneregeln als Selbstschutz

  • Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Leben als Fremdschutz

Veranstalter hingegen sind verpflichtet, durch ein betriebsspezifisches Risikomanagement die Besucherinnen und Besucher, Künstlerinnen und Künstler, Akteurinnen und Akteure und sonstige für die Durchführung von Veranstaltungen Mitwirkende bei der Umsetzung ihrer eigenen Verantwortlichkeiten durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen, um die allgemeinen Verhaltensregeln umsetzen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Veranstalter eine betriebsspezifische Risikoanalyse durchzuführen und in Folge betriebsspezifische Maßnahmen zur Reduktion des Infektionsrisikos zu planen und umzusetzen.

 

Pflichten des Veranstalters

Risikoanalyse

Jeder Veranstalter hat bei Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ein COVID-19 Präventionskonzept zu erstellen. Dieses Konzept basiert auf einer Risikoanalyse, welche die Abläufe der Veranstaltung berücksichtigt und an Hand folgender Risikofaktoren bewertet:

  • Wie hoch ist die Kontaktintensität bei der Durchführung meiner Veranstaltung?

  • Wie viele Kontakte sind in den jeweiligen Prozessabläufen der jeweiligen Veranstaltung möglich?

  • Sind bei der Durchführung der Veranstaltung die Abstand-/ Hygieneregelungen organisierbar?

  • In welchen Abläufen kann die Durchführung der Veranstaltung Auswirkung auf Risikogruppen haben?

 

COVID-19-Präventionskonzept

  • Der Veranstalter hat auf Basis dieser Risikoanalyse ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos in folgenden Bereichen zu beschreiben.

  • Schulungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Künstlerinnen und Künstlern, Akteurinnen und Akteuren und Mitwirkenden (Bühnenarbeiterinnen und Bühnenarbeiter, Technikerinnen und Techniker, Requiseurinnen und Requisiteure..) zu COVID-19 relevanten Fragestellungen, wie z.B. Symptome, Anleitungen zum selbstständigen Gesundheitscheck mit Hilfe von Tagesprotokollen, Besonderheiten hinsichtlich der notwendigen Eigenschutz- und Fremdschutzmaßnahmen sowie der erforderlichen Hygieneregelungen, Vorgehen beim Auftreten von Symptomen und im Verdachtsfall.

  • Spezifische Verhaltensregelungen, angepasst an die Art und Funktion der jeweils auszuübenden Tätigkeiten, die spezifisch für die jeweilige Art der Veranstaltung und angepasst an den jeweiligen Veranstaltungsort gestaltet sein können.

  • Abhängig von der Veranstaltung und Organisationsform sind generelle Maßnahmen für den Theater-, Konzert- und Veranstaltungsbetrieb vorzusehen (hierzu gehören: Grundregelungen, Administration, Sanitärbereich und Kantinenbereichen, Bühnentechnik, Werkstätten, Beleuchtung, Kostüme, Requisiten etc.)

  • Wenn erforderlich sind besondere Regelungen zu Proben, Auf- und Abbau von Veranstaltungsbühnen zu beschreiben.

  • Bei Aufführungen mit Publikum ist insbesonders die Steuerung der Besucherströme so zu gestalten, dass es zu keinen Ansammlungen von größeren Personengruppen kommt. Besondere Bedeutung kommt hierbei Orten zu, bei denen es im Normalbetrieb zu Personenansamlungen kommt. Diese sind beispielsweise:

    • −  der Eingangs-/ Ausgangsbereich

    • −  Tages-/ Abendkassen und Garderobenbereich und Sanitäranlagen

    • −  Eventuell Shops, wenn vorhanden, oder Buffet- bzw. Gastrobereiche.

  • Weiterführende Maßnahmen hinsichtlich der Bestuhlung im Publikumsbereich, Reinigung, Stehplatzmanagement und Optimierung der Luftumwälzungen sind zu beschreiben.

  • Die Zusammenarbeit mit der Behörde im Falle von behördlichen Erhebungen über das Auftreten einer COVID-19-Erkrankung gem § 5 Abs. 3 Epidemiegesetz von 1950. Es wird dringend empfohlen, für den Fall des Auftretens eines Infektionsfalls bei einem Besucher die Namen und Kontaktdaten der möglichen Kontaktpersonen der Kategorie I und Kategorie II (Besucher der Veranstaltung) bis zu 28 Tage nach der Veranstaltung zur Verfügung zu haben, um die Erhebungen der Behörde zu beschleunigen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung des Ausbreitungsrisikos zu leisten. Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 lit f DSGVO im Sinne der dort erforderlichen Interessenabwägung gerechtfertigt, da der Gsundheitsschutz der Kontaktpersonen im Sinne einer raschen Erreichbarkeit den Eingriff, bei einer freiwillig besuchten Veranstaltung seine Kontaktdaten bekanntzugeben, überwiegt. Hinsichtlich der Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-19-Infektion wird auf die entsprechenden Informationen des BMSGPK Bezug genommen.

 

COVID-19-Beauftragter

Jeder Veranstalter, der Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ausrichtet, hat, wenn er/sie seiner/ihrer Pflichten selbst nicht wahrnimmt, einen COVID-19-Beauftragten/eine COVID-19-Beauftragte zu bestellen. Es wird empfohlen, den COVID-19-Beauftragten im Hinblick auf datenschutzrechtliche Fragestellungen entsprechend zu schulen.

Die/der COVID-19-Beauftragte hat den Veranstalter bei der Erfüllung seiner Pflichten zu unterstützen und ist für die Umsetzung des COVID-19-Präventivkonzeptes verantwortlich. Er dient als primäre Ansprechperson für die Behörde, im Falle der Erhebungen der Kontaktpersonen im Rahmen eines COVID-19-Erkrankungsfalls.

Die/der COVID-19-Beauftragte hat auch die Funktion der Ansprechperson innerhalb des Unternehmens für die Umsetzung der Maßnahmen gegenüber den Akteurinnen und Akteuren, Künstlerinnen und Künstlern sowie sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es steht dem Veranstalter frei, verschiedene Personen für einzelne Veranstaltungen zu benennen, oder diese Aufgabe entsprechend des veranstaltungsspezifischen Organisationskonzeptes bei einer Person zu konzentrieren.

Die Letztverantwortung liegt, vorbehaltlich § 9 Abs. 2 VStG, jedoch immer beim Veranstalter. Personenobergrenzen und Genehmigung des COVID-19-Präventionskonzeptes.

Diese Genehmigung des COVID-19-Präventionskonzeptes kann von der Bezirksverwaltungsbehörde, grundsätzlich für einen stationären Veranstaltungsort wie Schauspiel- oder Musiktheater etc. ausgesprochen werden. Bei Veranstaltungen, welche nur temporär ausgerichtet werden, z.B. in Mehrzweckhallen oder im Freiluftbereich, ist die Genehmigung des COVID-19-Präventionskonzeptes je Veranstaltung bzw. Veranstaltungsreihe erforderlich.

 

Spezielle Empfehlungen für Proben und Darbietungen

Berufliche Tätigkeit und Mitwirkung von Amateuren

Der § 3 Abs. 3 der COVID-19-Lockerungsverordnung sieht vor, dass wenn auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden kann, durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren ist.

Unter der besonderen Berücksichtigung der künstlerischen Freiheit, bei der Gestaltung von künstlerischen Darbietungen, kann es dazu führen, dass die geforderten Mindestabstände nicht immer eingehalten werden können oder Maßnahmen wie die Anwendung von Mund-Nasen-Schutz oder technischen Vorkehrungen wie Trennwände nicht genützt werden können.

Die Verordnung sieht vor, dass nicht nur technische Maßnahmen, sondern auch organisatorische Maßnahmen als geeignete Schutzmaßnahme zur Vermeidung der Ausbreitung der Krankheit vorgesehen werden können.

Mit der Bestimmung des § 10 Abs. 9 der COVID-19-Lockerungsverordnung wird die Etablierung von geeigneten Schutzmaßnahmen auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Proben und Mitwirkende an künstlerischen Darbietungen außerhalb der beruflichen Tätigkeit sinngemäß angewandt. Dies bedeutet, dass Proben und künstlerische Darbietungen von Amateuren den gleichen Bestimmungen unterliegen und von diesen Bestimmungen Gebrauch gemacht werden kann.

 

Inhalte zur Gestaltung des 19-COVID-Präventionskonzeptes

Wie ausgeführt sind nicht nur technische Schutzmaßnahmen, sondern auch organisatorische Schutzmaßnahmen zu empfehlen. Hier müssen vom Veranstalter oder Leiter/in einer Künstlergruppe unterschiedliche Lösungen gefunden werden, entsprechend der Art der künstlerischen Darbietung und der Bedürfnisse der Gruppe der Künstlerinnen und Künstler, Akteurinnen und Akteure und Mitwirkenden.

 

Allgemeine Empfehlungen für die Schutzmaßnahmen bei Proben und Darbietungen

  • Die Bedürfnisse von Künstlerinnen und Künstler sowie Akteurinnen und Akteuren, die Risikogruppen zuzurechnen sind, sind bestmöglich zu berücksichtigen, sofern sie dies wünschen. Der Grundsatz der Freiwilligkeit sowie die Eigenverantwortung der betroffenen Personen stehen im Vordergrund.

  • Proben sind ohne Begrenzung der Personenanzahl möglich unter Einhaltung der erforderlichen Abstandsregelung und Hygienebestimmungen.

  • Proben sollten ohne Zuseherinnen und Zuseher abgehalten werden. Für Aufführungen gelten dieselben Abstandsregeln, wie für Proben.

  • Schulung und Aufklärung der Akteurinnen und Akteure in Hygienemaßnahmen und Verhaltensempfehlungen außerhalb des Probebetriebs

  • Abstandsregelungen

    • −  1 Meter Abstand zwischen (Orchester-)Musikerinnen/Musiker

    • −  2 Meter Abstand zwischen Blasmusikerinnen/Blasmusiker oder Empfehlung für

      zusätzlich Schutzvorrichtungen (z.B. Plexiglastrennwände)

    • −  1,5 bis 2 Meter Abstand zwischen (Chor-)Sängerinnen/Sänger

    • −  Kein Gegenübersitzen im Orchesterplan (ausgenommen Leitungsperson),

      versetzte Sitzreihen

    • −  Kein zwingender 1 Meter Abstand zwischen einzelnen

      Bühnenakteuerinnen/Bühnenakteure (Sängerinnen/Sänger, Solistinnen/Solisten, Darstellerinnen/Darsteller und Tänzerinnen/Tänzer, Performerinnen/Performer etc.) im gegenseitigen Einvernehmen bzw. mit Eigenverantwortung der Personen im Sinne der „festen Teams“

  • Trennung in ZONEN, zwischen denen Interaktion vermieden wird, beispielsweise:

    • −  ZONE 1: Bühnenakteurinnen/Bühnenakteure, Assistenz, Maske, Garderobe und

      enges künstlerisches Team

    • −  ZONE 2: weitere Leading-Teams (Dramaturgie)

    • −  ZONE 3: Technische und weitere Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (z.B. Technik, Licht,

      Ton)

  • Hygienebestimmungen

  • −  Handdesinfektion/Händewaschen bei Ankunft
  • −  Bereitstellung von Desinfektionsmittel
  • −  Betreten und Verlassen der Probenräumlichkeiten mit Mund-Nasen-Schutz
  • −  Regelmäßige Reinigung bzw. Desinfektion aller Kontaktoberflächen, regelmäßige Raumlüftung
  • Einbahnsystem bei Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten

  • Als Ausfluss der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers soll die Anwesenheit und (ggf.) der Sitzordnung durch geeignete Maßnahmen zur umfassenden Nachvollziehbarkeit im Verdachtsfall dokumentiert werden

  • Richtlinien für Verhalten bei Auftreten von COVID-19-Symptomen (siehe Vorgehen im Verdachtsfalls BMSGPK)

  • Bei Krankheit: zuhause bleiben.

  • Im Rahmen von Aufführungen ist zum Publikum immer ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.

 

Branchenspezifische Empfehlungen für die Schutzmaßnahmen bei Proben und Darbietungen

Insbesondere folgende branchenspezifische Schutzmaßnahmen sind zusätzlich zu den Abstandsregeln geeignet, das Risiko einer Infektion beim Probenbetrieb bzw. im Zuge von künstlerischen Darbietungen zu minimieren:

  • Bildung von festen Teams, die zusammenbleiben

    • −  Die Bildung von festen Teams hat freiwillig zu erfolgen.

    • −  Teams so klein halten wie möglich. Teams nicht mischen und Kontakt zwischen Teams vermeiden, auch in Umkleide-, Sanitär- und Pausenräumen.

    • −  Als Ausfluss der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Dokumentation der Anwesenheiten der Teams, um eine Kontaktnachverfolgung zu erleichtern.

  • Anproben und Kostümfertigung wo es möglich ist, mit Hilfe von Schneiderpuppen durchführen. Anproben auf ein Minimum reduzieren und dabei ausreichenden Atemschutz tragen (z.B. Atemschutz-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckung).

  • Hygienestandards beim Umgang mit Probenkostümen einhalten: Wäsche in Körben sammeln und beim Handhaben Handschuhe sowie ausreichenden Atemschutz tragen (z.B. Atemschutz-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckung).

  • Für die Tätigkeiten von Maskenbildnerinnen und Maskenbildnern gelten dieselben Empfehlungen wie für andere körpernahe Dienstleistungen (z.B. Frisörinnen/Frisöre).

Personen, die nicht unmittelbar am Probengeschehen beteiligt sind, dieses aber verfolgen sollen, sollen per Übertragungstechnik in separaten Räumen beteiligt werden (kein direktes Publikum).

 

Testungen auf SARS-CoV2 im Rahmen von Proben und Darbietungen

Hinsichtlich der fachlichen Ausgestaltung zur Durchführung von Testungen auf SARS-CoV2 wird auf folgende Dokumente des BMSGPK verwiesen, welche auf der Webseite des Ministeriums bereitgestellt werden.

  • Empfehlungen zur PCR Testung auf Infektion mit SARS-CoV-21

  • Anwendungsempfehlungen für den Nachweis von Antikörpern bei SARS-CoV-22

    Auf Grund der bestehenden Limitationen in Zusammenhang mit Testungen auf SARS-CoV 2 empfiehlt das BMSGPK Testungen als Schutzmaßnahme nicht. Insbesondere muss darauf hingewiesen werden, dass durch einen einmaligen PCR Test eine Infektion nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem wird auf den hohen finanziellen Aufwand sowie die entstehenden Unannehmlichkeiten für die zu testenden Personen hingewiesen.

    Allerdings können bei entsprechend hoher Test-Frequenz regelmäßige Testungen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Akteurinnen und Akteuren als Teil eines Präventionskonzepts als zur Risikominimierung einer Infektionsübertragung im Sinne des § 3 der Lockerungsverordnung geeignet angesehen werden, wenn olgende Voraussetzungen eingehalten werden können:

  • Die Teilnahme an den Testungen hat freiwillig zu erfolgen. Die Kosten der Tests sind vom Veranstalter bzw. der Trägerorganisation und nicht von der einzelnen Künstlerin/vom einzelnen Künstler oder Akteurin/Akteur zu tragen.

  • Die Testungen müssen alle Mitglieder der Künstlergruppe (Schauspielerinnen/Schauspieler, Musikerinnen/Musiker, Tänzerinnen/Tänzer etc.) umfassen.

  • Das Testprogramm muss von einer Ärztin/einem Arzt begleitet und kontrolliert werden, die Entnahme der Nasen-Rachen-Abstriche hat durch entsprechend qualifiziertes Gesundheitspersonal zu erfolgen.

  • Die Testergebnisse sind entsprechend den einschlägigen Bestimmungen zum Umgang mit medizinischen Daten den Getesteten mitzuteilen.

    Bei Vorliegen eines positiven PCR-Testergebnisses ist die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde umgehend zu informieren. Die positiv getestete Person hat bis zur Kontaktaufnahme durch die Behörde jeden Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden. Anordnungen der Sanitätsbehörde entsprechend zu verhalten.

Stadt Wien: Leitfaden für den Neustart des Kulturbetriebs

Gemeinsam mit Kulturschaffenden (u.a. auch mit der IG Freie Theater) und Mediziner*innen hat die Stadt Wien einen Leitfaden für den Neustart des Kulturbetriebes ausgearbeitet.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick: 

  • Für Besucher*innen ist der 1 m Sicherheitsabstand einzuhalten
  • Grundsätzlich unterschieden werden müssen Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen. Der Leitfaden konzentriert sich v.a. auf Indoor, da Outdoor einfacher zu behandeln ist.
  • die max. Zuschauerzahl soll (je nach Fläche u.ä. Faktoren) begrenzt werden
  • alle Zuschauer*innen sollen konsequent einen Mund-Nasen-Schutz tragen (nicht zwingend outdoor)
  • es müssen umfassende Hygienemaßnahmen getroffen werden, v.a. auf den Toiletten (z.B. Bereitstellen von Desinfektionsmittel)
  • das Kassapersonal soll von den Besucher*innen abgetrennt werden; das Kartenabreißen soll entfallen und durch andere Möglichkeiten der Ticketkontrolle ersetzt werden 
  • es soll der Mindestabstand von 1m auch in “Hot-Spots” gewährleistet werden (z.B. durch Bodenmarkierung) 
  • Es ist ein Lüftungskonzept zu erstellen und Umluftanlagen sind zu vermeiden. In Gebäuden, in denen keine raumlufttechnische Anlage (die den genannten Parametern entspricht) zur Verfügung steht, soll ein*e Expert*in hinzugezogen werden, der*die Alternativen ausarbeitet
  • Anordnung der zu besetzenden Plätze im “Schachbrettmuster”, vergrößerter Abstand zwischen Spielenden und Publikum
  • keine Stehplätze
  • auf Pausen während der Vorstellungen ist zu verzichten
  • (freiwillige) Registrierungsmöglichkeit für Zuschauer*innen (z.B. durch Reservierungssysteme)

Die im Leitfaden erörterten Regeln sollen bereits ab Juni gelten. Dazu bedarf es allerdings noch einer Verordnung vom Bund – der Leitfaden ist als Vorschlag für diese zu verstehen.

Der Leitfaden zum Download: Leitfaden Kulturbetrieb der Stadt Wien

Mehr dazu auf der Website der Stadt Wien.

 

Steuerfreie Bonuszahlungen für Dienstnehmer*innen

a) Zulagen und Bonuszahlungen, die aufgrund der COVID-19-KRISE zusätzlich geleistet werden, sind im Kalenderjahr 2020 bis 3.000,- steuerfrei. Es muss sich dabei um zusätzlcihe Zahlungen handeln, die ausschließlich zu diesem Zweck geleistet werden und üblicherweise bisher nicht gewährt wurden. 

Änderung des Einkommensteuergesetzes: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_I_23/BGBLA_2020_I_23.html

Kommentar IGFT: Ist nicht auf Selbständige anzuwenden. 


7.4. Härtefallfonds: Was ist die KUR/GLN Nummer? Muss ich diese angeben?

GLN steht für „Global Location Number“ und stellt eine eindeutige international verwendbare Unternehmenskennung („Identifier“) dar. Diese wird im Antrag verlangt und muss angegeben werden. 

 
Im Ergänzungsregister auf die “natürliche Person” gehen und den eigenen Namen eintragen: https://www.ersb.gv.at/ersb/faces/ErsbMain.xhtml

Covid-19 Zuschüsse sind steuerfrei

Finanzielle Leistungen des Härtefallfonds und des KSVF Covid-19-Fonds sind von der Einkommensteuer befreit. 


24.3.2020: 

Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung bei Dienstverträgen

Das 2. COVID-19-Gesetz enthält u.a. auch eine Änderung des § 1155 ABGB und sieht klarstellend eine Pflicht zur Entgeltfortzahlung bei Dienstverträgen vor, wenn durch das Covid-19 Maßnahmengesetz das Betreten von Betriebsstätten beschränkt oder verboten wurde. Den Arbeitgeber trifft in diesen Fällen eine Pflicht zur Entgeltfortzahlung. Er kann allerdings vom Arbeitnehmer den Verbrauch von Zeitausgleich und Urlaub im Ausmaß von maximal acht Wochen verlangen. Urlaub aus dem laufenden Urlaubsjahr muss davon nur im Ausmaß von maximal zwei Wochen verbraucht werden.
 
§1155. (1) Auch für Dienstleistungen, die nicht zustande gekommen sind, gebührt dem Dienstnehmer das Entgelt, wenn er zur Leistung bereit war und durch Umstände, die auf Seite des Dienstgebers liegen, daran verhindert worden ist; er muß sich jedoch anrechnen, was er infolge Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung erworben oder zu erwerben absichtlich versäumt hat.
 
NEU: (3) Maßnahmen auf Grundlage des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. Nr. 12/2020, die zum Verbot oder zu Einschränkungen des Betretens von Betrieben führen, gelten als Umstände im Sinne des Abs. 1.
 
Achtung:
  • Mitglieder der IGFT erhalten individuelle Beratung zu ihren Verträgen.
  • Diese Verpflichtung gilt nicht bei Werkverträgen! Konditionen bei Werkverträgen – siehe weiter unten. 
 
Kommentar IGFT: Kulturvereine/Gruppen/Theater, als auch Einzelkünstler*innen, können sich bei Fragen an unser Beratungsteam wenden. 
 
 
Reduktion bzw. Erlass des Mietzinses
§ 1104 ABGB sieht eine Mietzinsfreistellung unter besonderen Umständen vor, wenn der/die Mieter_in das Mietobjekt nicht nutzen kann. Durch das COVID-19-Maßnahmengesetz sind alle Veranstaltungen gänzlich untersagt, also amtlich verboten. Sollte also das Mietobjekt nicht mehr zu dem vereinbarten Zwecke (Theateraufführungen, Theaterproben nicht mit einem Meter Abstand möglich) nutzbar sein, kann die Pflicht zur Zahlung des Mietzinses entfallen
 
 

 

Wie steht es um Werkverträge, wo Teile oder das Gesamtwerk schon geliefert wurde?

Wenn das Gesamtwerk schon geliefert wurde, dann ist das zu zahlen (auch wenn z.B. das Bühnenbild nicht mehr verwendet werden kann). Wurden selbständige Teile eines Gesamtauftrages geliefert und abgenommen, dann sind diese selbständigen Teile zu bezahlen. Wenn allerdings erste Teile des Werkes (z.B. Bühnenbildes) erstellt wurden und noch keine Abnahme erfolgte, dann besteht kein Anspruch. Jene Teile, die also geleistet und bereits abgenommen wurden, sind also zu zahlen. 

Empfehlung: Geleistete Arbeit kann unter Umständen eventuell zeitanteilig ausgezahlt werden. Vorher: Unbedingt Kontakt mit Fördergeber*innen aufnehmen. 
 

Sind Verschiebungen von Veranstaltungsterminen eine Alternative für abgesagte Termine? Welche Alternativen gibt es noch?
Viele Veranstalter*innen werden versuchen, einen Alternativtermin zu finden. Da es sich bei einem konkret vereinbarten Konzerttermin allerdings um ein Fixgeschäft – das ist ein Geschäft, das zu einem bestimmten Termin erfüllt werden muss – handelt, kann der neue Termin richtigerweise nicht einseitig vom Veranstalter festgelegt werden. Es bedarf also einer Vereinbarung, der beide Seiten, sprich auftretende Künstler*innen und Veranstalter*innen zustimmen. 

Angenommen für eine Veranstaltung wurden Vorleistungen erbracht oder Handlungen gesetzt (z.B. Zugticket gekauft, Hotel bezahlt, Buchung getätigt, Lichtkonzept erarbeitet). Wird es eine Stelle geben, an die vonseiten Veranstalter*innen bzw. Musikschaffenden Forderungen für Kompensationszahlungen gerichtet werden können?
Für Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstunternehmen, Neue Selbstständige, freie Dienstnehmer_innen wird der Härtefallfonds eingerichtet, der von der WKO verwaltet wird.

Ist es sinnvoll Verdienstentgänge zu dokumentieren? Kommentar IGFT Verdienstentgänge unbedingt dokumentieren! Die IGFT stellt dafür ihren Mitgliedern ein Dokumentationstool zur Verfügung. Bei der Dokumentation gilt: so kurz und präzise wie möglich. Mögliche Anlaufstellen und Hilfe-Fonds für Verdiensentgänge findet ihr unter HELP.

Was gilt bei Veranstaltungen, wenn kein Vertrag vorliegt?
Ein Vertrag liegt wohl immer vor, vielleicht ist er nicht schriftlich dokumentiert.

 
Die Fragen wurden von Rechtsanwalt Wolfgang Renzl beantwortet bzw. beziehen sich Antworten auf FAQ’s auf Rechercheren unseres Teams. Diese Informationen aktualisieren wir laufend.

Verlängerung der Frist für die Erstellung einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht

Ist es augrund COVID-19 dem Leitungsorgan eines Vereines nicht möglich, innerhalb der fünf Monate nach dem Ende des Rechungsjahren eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht zu erstellen (§ 21 Abs. 1 Vereinsgesetz), so kann diese Frist um höchstens vier Monate überschritten werden (§ 3 Abs. 1 Gesellschaftsrechtliches COVID-19-Gesetz, geändert durch das 4. COVID-19-Gesetz).


Mitgliederversammlungen auch virtuell möglich

Das COVID-19-GesG schafft eine gesetzliche Grundlage dafür, dass in Zeiten der COVID-19-Pandemie Versammlungen von Gesellschaftern oder Organmitgliedern auch ohne physische Anwesenheit der Teilnehmer durchgeführt und Beschlüsse auch auf andere Weise gefasst werden können.

So sind Mitgliederversammlungen, die aufgrund der COVID-19 Maßnahmen physisch nicht möglich sind, bis 31.12.2020 auch virtuell möglich – auch, wenn dies nicht in den Statuten vorgesehen ist. 

Die Kriterien für eine virtuelle Mitgliederversammlung bleiben so, wie sie in den Statuten festgelegt wurden. Es muss also eine Einladung inklusive der Tagesordnung innerhalb der statuarisch gesetzten Frist erfolgen und alle Stimm- bzw. Teilnahmeberechtigten (Mitglieder/Vorsandsmitglieder) müssen die Möglichkeit haben daran teilzunehmen. 

 

Zulässigkeit virtueller Versammlungen

(1) Die Durchführung einer virtuellen Versammlung ist zulässig, wenn eine Teilnahmemöglichkeit an der Versammlung von jedem Ort aus mittels einer akustischen und optischen Zweiweg-Verbindung in Echtzeit besteht. Dabei muss es jedem Teilnehmer möglich sein, sich zu Wort zu melden und an Abstimmungen teilzunehmen.

(2) Falls einzelne, höchstens jedoch die Hälfte der Teilnehmer nicht über die technischen Mittel für eine akustische und optische Verbindung mit der virtuellen Versammlung verfügen oder diese Mittel nicht verwenden können oder wollen, so ist es auch ausreichend, wenn die betreffenden Teilnehmer nur akustisch mit der Versammlung verbunden sind.

(3) Die Entscheidung, ob eine virtuelle Versammlung durchgeführt werden soll und welche Verbindungstechnologie dabei zum Einsatz kommt, ist von jenem Organ oder Organmitglied zu treffen, das die betreffende Versammlung einberuft. Dabei sind sowohl die Interessen des Vereins als auch die Interessen der Teilnehmer angemessen zu berücksichtigen.

(4) In der Einberufung der virtuellen Versammlung ist anzugeben, welche organisatorischen und technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an der virtuellen Versammlung bestehen.

(5) Wenn bei einer virtuellen Versammlung Anlass zu Zweifeln an der Identität eines Teilnehmers besteht, so hat der Verein seine Identität auf geeignete Weise zu überprüfen.

(6) Der Verein ist für den Einsatz von technischen Kommunikationsmitteln nur insoweit verantwortlich, als diese ihrer Sphäre zuzurechnen sind.

Bundesgesetz betreffend besondere Maßnahmen im Gesellschaftsrecht aufgrund von COVID-19 (Gesellschaftsrechtliches COVID-19-Gesetz – COVID-19-GesG)

Erlass zur Gesellschaftsrechtlichen COVID-19-Verordnung gemäß § 1 Abs. 2 Gesellschaftsrechtliches COVID-19-Gesetz idF. BGBl. Nr. 24/2020 (COVID-19-GesV) zur Durchführung von gesellschaftsrechtlichen Versammlungen ohne physische Anwesenheit der Teilnehmer und zu Beschlussfassungen auf andere Weise

 

Corona virus: basic information in different languages

AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Coronavirus

Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona.html

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Coronavirus – Aktuelle Maßnahmen  

Bundesministerium für Inneres Aktuelle Lage zum Coronavirus

WKO wko.at/coronavirus

Arbeiterkammer Job und Coronavirus: Die wichtigsten Fragen

BMF Steuerliche Sonderregelungen betreffend Corona

FAQ BMKÖS / Wien / Bundesländer

Das Bundesministerium hat eine Hotline für in der Kunst und Kultur Tätige eingerichtet. Die Kunst und Kultur-Hotline ist Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 01 53115 – DW 202 555 aus ganz Österreich erreichbar.

Detailauskünfte und -beratungen bekommt ihr natürlich auch intensiv von uns – einfach an unser Beratungsteam j.kronenberg[at]freietheater.at oder p.trotter[at]freietheater.at eine E-Mail schreiben. Wir melden uns asap zurück!

 

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport hat die unter FAQ: Auswirkungen des Coronavirus auf Kunst und Kultur wichtige Informationen zu Kontakten bei Fragen und vorgesehenen Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung veröffentlicht und die Serviceadresse kunstkultur@bmkoes.gv.at eingerichtet.

Auch wurden einige der von uns am 13.3.2020 an das BMKÖS gestellten Fragen bereits beantwortet. Ihr findet die Antworten zu Meldepflichten, Absagen, möglicher Re-Dimensionierung, Veränderung/Verschiebung von bereits geförderten Projekte, als auch Verdienstentgang, Haftungsfragen und Förderung von Projekten ab April hier.  

Corona-Notfalltopf für Studierende der MUK

https://www.wien.gv.at/presse/2020/04/07/muk-corona-notfalltopf-fuer-studierende-eingerichtet

In Zusammenarbeit zwischen der Hochschulvertretung und dem Rektorat unserer Universität wurde ein COVID-19 Fonds für Studierende eingerichtet. Vollständige Anträge inkl. aller erforderlichen Unterlagen können ab sofort eingereicht werden.

Die Corona-Krise bringt leider auch Existenzängste mit sich, daher wendet sich eine aktuelle Initative der MUK-Hochschulvertretung an all jene Studierenden, die gerade nicht wissen, wovon sie ihre Miete oder ihren nächsten Einkauf zahlen sollen. In enger Zusammenarbeit mit dem Rektorat wurde nun ein Corona-Notfalltopf eingerichtet.

Dabei handelt es sich um ein einmaliges Stipendium in Höhe von maximal € 400,-  — dieses richtet sich vor allem an Studierende, die auf Grund der Corona-Krise einen Einkommensausfall (sei es beruflich oder familiär) zu verzeichnen haben.

Um die Hilfe in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag gestellt werden:

Abzugeben ist das Formular Ansuchen COVID-19 Fonds (in deutscher oder englischer Sprache). Am Ende gibt es genaue Auflistung aller einzureichenden Dokumente. Weiterführende Informationen zum Antrag sind den Richtlinien zu entnehmen.

Bitte gleich bei Antragsstellung alle benötigten Formulare mitsenden!
Unvollständige Anträge werden aus zeitlichen Gründen abgelehnt.

Es ist keine Doppelförderung durch ÖH-Gelder möglich. Das heißt, dass man keine zusätzliche Hilfe vom Sozialfonds der Bundes-ÖH beziehen kann. Die Kombination mit anderen Hilfsfonds, ist in deren Bedingungen nachzulesen.

So wie auch bei anderen Fonds, sind die finanziellen Mittel des Corona-Notfalltopfes der MUK begrenzt und eine Aufstockung der Hilfsgelder ist mit Zeit verbunden. Eingelangte und vollständige Anträge werden so schnell wie möglich bearbeitet, die eigens dazu eingerichtetet Arbeitsgruppe garantiert, dass alle Parteien den bürokratischen Aufwand so gering wie möglich halten.

Grundsätzlich kann jeder, der in diesem Semester bei uns an der Universität inskribiert ist, einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen. Der Fonds richtet sich aber vor allem an alle, deren Einkommen (beruflich oder familiär) durch die Coronakrise wegfällt und sich somit in einer prekären Situation befinden.
 
Vollständige Anträge inklusive aller erforderlichen Dokumente bitte per Mail einreichen: oeh@muk.ac.at

Der Corona-Notfalltopf ist eine Hilfestellung, die unabhängig von den Hilfefonds der Regierung existiert.

 

 

 


Arbeitsstipendien der Stadt Wien – EINREICHFRIST ABGELAUFEN

Die Stadt Wien Kultur bietet aus aktuellem Anlass freischaffenden Künstlerinnen oder Künstlern und freiberuflichen Wissenschafterinnen oder Wissenschaftern mit Hauptwohnsitz in Wien ab sofort die Möglichkeit, sich für einmalige Arbeitsstipendien in der Höhe von maximal 3.000 Euro zu bewerben.

In dieser Krisensituation soll die Möglichkeit gegeben sein, der künstlerischen und wissenschaftlichen Tätigkeit (Projektentwicklung, Lesungs-, Ausstellungs- und Vortragsvorbereitung und Ähnliches) weiterhin nachzugehen.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Medienkunst, Musik, Darstellende Kunst und Film und freiberufliche Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihren Hauptwohnsitz in Wien haben.

Fristen und Termine

  • Einreichung bis 29. April 2020
  • Nachweis bis 31. Juli 2020

 

Erforderliche Unterlagen

Einreichung: Der formlose Antrag muss Folgendes enthalten:

  • Beschreibung des Vorhabens/Verwendungszwecks
  • Kurzer künstlerischer oder wissenschaftlicher Lebenslauf
  • Aktueller Meldezettel (Hauptwohnsitz Wien)
  • Kontaktdaten (Adresse, E-Mail, Telefonnummer)
  • Bankverbindung (IBAN, BIC, Kontoinhaberin oder Kontoinhaber)
  • Das Stipendium wird in der Höhe von maximal 3.000 Euro vergeben. Bitte geben Sie in Ihrem Antrag auch die gewünschte Höhe der Förderung an.

 

Den Antrag können Sie bis 29. April 2020 formlos per E-Mail an coronahilfe@ma07.wien.gv.atsenden.

Nachweis:
Als Nachweis für die Verwendung des Arbeitsstipendiums übermitteln Sie bitte einen kurzen Projektbericht im Umfang von 1 bis 2 A4-Seiten.

Den Projektbericht senden Sie bitte bis bis 31. Juli 2020 per E-Mail an coronahilfe@ma07.wien.gv.at.

Bitte beachten Sie:
Die Stadt Wien Kultur behält sich vor, bei Bedarf weitere Unterlagen anzufordern.

 

Häufig gestellte Fragen zur Einreichung

Muss ich österreichische Staatsbürgerin oder österreichischer Staatsbürger sein, um einreichen zu können?
Nein.

Benötige ich einen Hauptwohnsitz in Wien?
Ja.

Können für ein Projekt mehrere Personen einreichen einreichen?
Nein, die Stipendien werden projekt- und personenbezogen vergeben.

Kann eine Person mehrere Projekte einreichen?
Nein. Es können einmalig maximal 3.000 Euro gewährt werden, innerhalb des Antrags können jedoch mehrere Projekte angeführt werden.

Darf ich auch interdisziplinäre Projekte einreichen?
Ja.

Muss das Projekt in Wien stattfinden?
Ja.

Ich bin Studentin bzw. Student. Darf ich einreichen?
Nein.

Ich beziehe regelmäßige Einkünfte aus der Notstandshilfe. Darf ich einreichen?
Nein.

Ich beziehe regelmäßige Einkünfte aus dem AMS. Darf ich einreichen?
Nein.

Ich beziehe als freischaffende Künstlerin bzw. freischaffender Künstler eine Mindestpension (Ausgleichszulage). Darf ich einreichen?
Nein.

Ich beziehe Kinderbetreuungsgeld. Darf ich einreichen?
Ja, die Stipendien werden projektbezogen vergeben. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich bei der zuständigen Stelle darüber zu informieren, ob sich die Gewährung des Arbeitsstipendiums negativ auf den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes auswirken könnte.

Ich beziehe Unterstützung aus dem Corona-Härtefall-Fonds. Darf ich einreichen?
Ja, die Stipendien werden projektbezogen vergeben. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich bei der zuständigen Stelle darüber zu informieren, ob sich die Gewährung des Arbeitsstipendiums negativ auf die Unterstützung auswirken könnte.

Ist das Arbeitsstipendium steuerpflichtig?
Hierzu verweisen wir auf das Coronavirus-Paket Teil 3 der Bundesregierung sowie auf das Bundesministerium für Finanzen und das EStG § 3

Wenn ich das Projekt bereits für das 2. Halbjahr eingereicht habe, kann ich es nochmal einreichen?
Nein.

Wenn mein Projekt bereits von einem Beirat abgelehnt wurde, kann ich stattdessen dieses Arbeitsstipendium erhalten?
Nein. Wir bitten um Verständnis, dass für Projekte, die zuvor von Fachbeiräten der Kulturabteilung nicht für eine Förderung empfohlen wurden, keine Arbeitsstipendien vergeben werden können.

Ich bin freiberufliche Wissenschaftlerin bzw. freiberuflicher Wissenschaftler abseits des Kulturbereichs. Kann ich trotzdem einreichen?
Ja. Das eingereichte Wissenschaftsvorhaben kann in jeder Wissenschaftsdisziplin angesiedelt sein, eine Verknüpfung mit dem Kulturbereich ist nicht nötig.

Wie lang soll die Projektbeschreibung für die Einreichung sein?
Circa 3.000 Zeichen.

 

Bitte beachten:

  • Es besteht kein Rechtsanspruch.
  • Die Auswahl erfolgt durch die Fachreferate der Kulturabteilung (MA 7).
  • Die Vergabe erfolgt nach fachlicher Beurteilung nach Maßgabe der budgetären Mittel.
  • Wer ein regelmäßiges Einkommen hat – egal, ob aus einem Anstellungsverhältnis, aus AMS-Zahlungen, Mindestpension oder Notstandshilfe et cetera – ist nicht anspruchsberechtigt.

 

Kontakt und Information Wenn sich darüber hinaus Fragen ergeben, stellen Sie diese bitte an die zuständigen Referate: Kontakt zur Kulturabteilung

 

Infos hier

Häufig gestellte Fragen zur Einreichung hier

 


24.3.2020: Pressegespräch mit Michael Ludwig und Veronica Kaup-Hasler

https://www.wien.gv.at/presse/2020/03/24/ludwig-kaup-hasler-wien-steht-zu-seinen-kulturschaffenden

Maßnahmen von Stadt Wien Kultur 

  1. Vorgezogene Ratenzahlungen seitens der Stadt werden ermöglicht Jahresförderungen bleiben auch bei reduziertem oder stillgelegtem Betrieb aufrecht. Damit wird den geförderten Institutionen und Vereinen ermöglicht, bereits getroffene Vereinbarungen mit Künstler_innen einzuhalten und Gagen auszuzahlen. Um drohende Illiquidität zu verhindern, können Raten seitens der Stadt für bereits genehmigte Förderungen vorgezogen werden
  2. Umgang mit Subventionen in Zeiten der Corona-Krise Die Kulturabteilung (MA 7) kann von Rückforderungen bereits zugesagter bzw. ausbezahlter Subventionen Abstand nehmen, wenn die notwendigen Dokumentationen und Abrechnungen vorgelegt werden. Kulturschaffende sind daher aufgefordert, bei kurzfristig notwendig gewordenen Absagen Aufzeichnungen zu führen und diese fristgerecht bereitzuhalten. 
  3. Einhaltung von Fördervereinbarungen Die Kulturabteilung arbeitet auf Hochdruck daran, dass das Förderwesen aufrechterhalten wird und Förderungen trotz schwieriger Bedingungen ausbezahlt werden können. In der Stadt gibt es unterschiedliche Modelle von Förderungen – von Konzept-, Einzel- und Gesamtförderungen über Ankäufe bis hin zu Stipendien und Zuschüssen. Jedes dieser Modelle muss für eine Förderung individuell geprüft werden – auch in Zeiten reduzierter Services. Die Kulturabteilung arbeitet intensiv daran, dass auch weiterhin Einreichungen im Gemeinderat beschlossen werden können.  
  4. Abgesagt – Angesagt

    In Kooperation zwischen Rabenhof, W24 und Stadt Wien Kultur wird derzeit eine Präsentationsmöglichkeit im Rabenhof eingerichtet, die von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten bespielt wird. Koordiniert wird das Programm von Thomas Gratzer, Direktor des Rabenhofs; ihm zur Seite steht ein Team aus Kulturschaffenden, das für die Auswahl der Acts verantwortlich ist. Das starke und vielfältige Programm kann von zu Hause auf den Bildschirmen verfolgt werden. Künstlerinnen und Künstler erhalten Auftrittsmöglichkeiten und auch ein Honorar. Ein disloziertes Publikum muss trotz coronabedingten Sperren und Einschränkungen nicht auf aktuelle Kunst- und Kulturangebote verzichten. 

  5. Partizipation Wien

    Unter partizipation.wien.gv.at wird unter der Rubrik ‚KünstlerInnen für Wien‘ eine öffentliche Seite eingerichtet, auf der Künstlerinnen und Künstler selbstständig auf ihr Angebot verweisen könnten. ‚Partizipation Wien‘ bietet Menschen, die trotz Distanzierungsmaßnahmen künstlerisch tätig sind, die Möglichkeit, einen kurzen Text sowie die Verlinkung zu ihrer Internetplattform hochzuladen.

  6. Informationen auf Homepage der Stadt Wien Kultur https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/ https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/

 


Die Kulturabteilung (MA 7) hat auf Homeoffice umgestellt, die Mitarbeiter*innen stehen daher bis auf Weiteres nur telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Kontakt zur Kulturabteilung

Abrechnungsbelege: Nehmen Sie Kontakt mit den einzelnen Fachreferaten auf beziehungsweise übermitteln Sie Ihre Unterlagen per E-Mail.

Alle bisher beurteilten Ansuchen, die noch keine Antwort bekommen haben, werden in den nächsten Tagen erledigt (Stand 19.3.).

Bereits zugesagte Förderungen: Für bereits zugesagte Förderungen für Veranstaltungen, die in den Zeitraum der Corona-Krise fallen, verweist die MA 7 auf Punkt 9 der Förderrichtlinien. Im Falle von kurzfristig notwendig gewordenen Absagen ersucht die MA 7 darum Aufzeichnungen zu führen und alle diesbezüglichen Dokumentationen und Nachweise für die Abrechnung innerhalb der im Zusageschreiben der Kulturabteilung vorgegeben Frist bereitzuhalten. Erst nach Prüfung der Abrechnungsunterlagen und Feststellung der Plausibilität, kann eine endgültige Auskunft erteilt werden. Grundsätzlich wird ersucht, schadensmindernde Maßnahmen zu setzen und die Kosten möglichst gering zu halten.

Bitte um Info an Fachreferate: Darüber hinaus wurde ersucht, bis Freitag, den 20.3.2020, folgende Fragen beantwortet und an die zuständigen Fachreferate zu übermitteln. (“Aus diesen Informationen lassen sich keine verbindlichen Rechtsansprüche ableiten, sie helfen uns jedoch, ein Gesamtbild des Status quo zu erstellen.”)
– Ist mein Projektvorhaben durch die gegenwärtige Situation beeinträchtigt oder betroffen?
– Welche Veränderungen meines Projektes ergeben sich aus der aktuellen Situation?
– Muss ich meine Veranstaltung absagen?
– Habe ich die Möglichkeit, meine Veranstaltung zu verschieben?
– Welche finanziellen Auswirkungen ergeben sich damit auf Basis der bestehenden Förderzusage (zum Beispiel Projektvorbereitung oder -nachbereitung, et cetera) – – Auflistung von Einnahmenverlusten als auch allfälligen Einsparungen durch geringere Ausgaben

Derzeit keine Jury-Sitzungen
In den nächsten Wochen finden keine Jury-Sitzungen statt. Daher kann es bei den Erledigungen zu Verzögerungen kommen.

Eingereichte Veranstaltungen: Wenn Sie Veranstaltungen eingereicht haben, die in den Zeitraum März bis Ende Mai fallen, werden Sie von unseren Fachreferaten gesondert kontaktiert, da wir von Ihnen die Information benötigen, ob Sie die geplanten Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt durchführen können oder ob diese generell abgesagt werden mussten/müssen.

Website der Kulturabteilung / MA7 der Stadt Wien: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/corona-kulturfoerderungen.htm

30 Mio. Euro für heimische Betriebe: Land schnürt Corona-Unterstützungspaket

30 Mio. Euro, drei Programme, ein Infopoint – WiBuG-Hotline 059010-2122 ab sofort und auch am Wochenende aktiv: Die Bundesregierung erhöht ihr Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise auf 38 Mrd. Euro. Jene Betriebe, welche die Auflagen des Bundespaketes nicht erfüllen, werden vom Land Burgenland aufgefangen. Hierzu wickelt die Förderstelle des Landes, die Wirtschaft Burgenland GmbH (WIBUG) drei Programme ab: Haftungen werden übernommen, Kleinstkredite gewährt, ein Härtefonds wurde eingerichtet. Bedarf ortet Wirtschafts- und Arbeitsmarktlandesrat Christian Illedits insbesondere bei kleinen und Familien-Betriebe. Anträge können ab Montag bei der WiBuG gestellt werden, betroffene Betriebe können sich an den neuen Infopoint des Landes wenden.

  • Aus einem neu eingerichteten „Corona Härtefonds“ werden Ein-Personen- und Kleinstunternehmen mit bis zu neun MitarbeiterInnen Gelder als Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Dies gilt bei starker Betroffenheit, wie behördlicher Schließung oder starken Umsatzeinbrüchen. Bei Vorliegen einer existenzbedrohenden Notlage können Miet- und Fixkosten in den Wirtschaftsmonaten März bis Juni bezuschusst werden.

 

https://www.burgenland.at/news-detail/news/30-mio-euro-fuer-heimische-betriebe-land-schnuert-corona-unterstuetzungspaket/

Stand: 05.05.2020

Ausschreibung von Arbeitsstipendien für freischaffende Künstler*innen und freiberufliche Wissenschaftler*innen

Das Land Kärnten schreibt 36 Arbeitsstipendien (Dotation: € 2.760,–/Stipendium) aus.  Freischaffenden Künstler*innen einschließlich Kulturvermittler*innen sowie freiberuflichen Wissenschaftler*innen, die aufgrund der Corona-Krise ihre künstlerischen oder wissenschaftlichen Vorhaben nicht realisieren oder fortführen konnten und dadurch in eine finanzielle Notlage geraten sind, soll die Möglichkeit eingeräumt werden, innerhalb der Stipendienlaufzeit ein Projekt zu entwickeln, voranzutreiben oder zu finalisierenFörderungswürdig sind Kulturprojekte einschließlich der Kulturvermittlung sowie (kultur-)wissenschaftliche Projekte bzw. Vorhaben, die sich mit der kulturellen Grundlagenforschung beschäftigen. Freischaffende Künstler*innen und freiberufliche Wissenschaftler*innen, welche die Ausschreibungsvoraussetzungen erfüllen, werden eingeladen, sich mittels ONLINE-Formular zu bewerben. 

Auscchreibungstext

Einreichtermin: 25. Mai 2020

 


Ferner gibt es den Solidaritätsfonds der Kärntner Kulturstiftung, der – zusätzlich zu Härtefallfonds/WKO und COVID-19/KSVF – Unterstützung in der Höhe von € 500 oder € 1.000,- an Künstler*innen, Kulturvermittler*innen und kleine Kulturveranstalter*innen (nicht aber Vereine) vergibt.  

 


Informationen betreffend Förderungen der Abteilung 14 – Kunst und Kultur

Im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf geförderte Vorhaben gilt grundsätzlich:

  • Absagen, Verschiebungen, Änderungen der geförderten Vorhaben sind umgehend der Abteilung 14 – Kunst und Kultur per E-Mail an abt14.post@ktn.gv.at bekannt zu geben.

  • Leistungen und Vorhaben, die nicht mehr durchgeführt werden (können), können bis zum Ausmaß der bereits entstandenen Verpflichtungen im Rahmen der bereits zugesagten Förderung anerkannt werden. Ein schriftlicher Kostennachweis ist dafür erforderlich.
    Die darüberhinausgehende Fördersumme muss zurückgezahlt werden bzw. erfolgt eine gesonderte Prüfung hinsichtlich der weiteren Verwendung. Veranstalter haben umgehend schadensminimierende Maßnahmen zu setzen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.

  • Leistungen und Vorhaben, die verschoben und/oder abgeändert werden sollen, sind unter Nachweis der bereits entstandenen Kosten der Abteilung 14 – Kunst und Kultur bekannt zu geben, die eine Umwidmung der Förderung prüft.
    Entstehen durch die Verschiebung/Änderung zusätzliche Kosten, werden individuelle Lösungen im Rahmen der vorhandenen budgetären Möglichkeiten geprüft.

 

Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur ersucht die betroffenen Fördernehmerinnen und Fördernehmer die aktuelle Situation genau zu dokumentieren, die finanziellen Auswirkungen zu prüfen bzw. abzuschätzen und auf dieser Basis das Datenblatt soweit möglich auszufüllen und zu übermitteln.

Achtung:
Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur wurde auf Notbetrieb umgestellt und bleibt für den persönlichen Parteienverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail abt14.post@ktn.gv.at und in dringenden Fällen telefonisch unter 050 536 34002.

Infos: https://www.kulturchannel.at

Unterstützungszusage LH Kaiser vom 26. März: Unterstützung für Kärntens Kultur- und Kunstschaffende

04.05.2020

Kunststipendien des Landes Niederösterreich

Das Land Niederösterreich unterstützt Künstlerinnen und Künstler in der durch Covid-19 bedingten wirtschaftlich schwierigen Situation verstärkt durch die Vergabe von Stipendien.

Kunststipendien in der Höhe von max. 3.000 Euro pro Antrag für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten für Projektentwicklung, Ausstellungsvorbereitung u. ä., um den freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Medienkunst, Musik, Darstellende Kunst, Regional- und Jugendkultur sowie Film die Möglichkeit zu geben, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen.

Explizit sind von den Stipendien nicht nur schöpferische Leistungen umfasst, sondern auch Tätigkeiten zum Zwecke der Erarbeitung, zum Einstudieren und zur Interpretation von künstlerischen Werken oder auch Vorbereitungsarbeiten zur Vermittlung von künstlerischen oder allgemein kulturellen Inhalten. 

Gesamtdotierung: 1 Million Euro

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Medienkunst, Musik, Darstellende Kunst, Regional- und Jugendkultur sowie Film, die aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Die Vergabe der Kunststipendien erfolgt auf Grundlage des NÖ Kulturförderungsgesetzes 1996 und den dazu erlassenen Richtlinien in der jeweils gültigen Fassung.

Das Stipendium wird projekt-und personenbezogen vergeben an freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die derzeit über kein regelmäßiges Einkommen verfügen.

Im Rahmen der Aktion kann pro Person nur 1 Stipendium vergeben werden.

Einreichung

Für die Abwicklung der Stipendienvergabe ist eine vereinfachte Fördereinreichung vorgesehen.

  • Antragsformular um Finanzierungsbeitrag
    (Ansuchen um Förderung wissenschaftlicher oder künstlerischer Projekte).
  • Die Einreichung erfolgt online unter dem Stichwort „Kunststipendium“ und der Nennung des jeweiligen Sachbereiches
  • Darstellung des Vorhabens/Verwendungszwecks (circa 3.000 Zeichen)
  • Auflistung der voraussichtlichen Kosten
  • Darstellung, warum die Antragstellerin bzw. der Antragsteller von dieser Krisensituation besonders betroffen ist (Absage von Auftrittsmöglichkeiten usw.)
  • Kurzer künstlerischer Lebenslauf
  • Nachweis des NÖ-Bezuges

 

Fristen und Termine

  • Einreichung:  bis 30. Juni 2020
  • Nachweis: Übermittlung eines Projektberichtes bis 30. September 2020

sowie eine Aufstellung der Kosten, die in Zusammenhang mit der Entwicklung des Projektes entstanden sind (auch geleistete Arbeitsstunden).

Es besteht kein Rechtsanspruch.

Die Auswahl der bewilligten Projekte erfolgt durch die Fachexperten der Abteilung Kunst und Kultur und nach Maßgabe der budgetären Mittel.

Die Anträge werden unmittelbar nach Einlangen bearbeitet, die Auszahlung erfolgt in 2 Raten: erste Rate idH von 2/3 des Stipendiums nach Bewilligung, 2. Rate von 1/3 nach Einlangen des Projektberichtes.

Wer ein regelmäßiges Einkommen hat ist nicht anspruchsberechtigt. 

Eine Unterstützung aus dem Corona-Härtefall-Fonds des Bundes ist kein Ausschließungsgrund, da die Stipendien projektbezogen vergeben werden. 

 

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Kunst und Kultur
Landhausplatz 1, Haus 1 3109 St. PöltenE-Mail: post.k1@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 – 17010
Fax: 02742/9005 – 13029   

 


Anlaufstelle für Kulturschaffende

Falls Sie bereits jetzt Projekte absagen mussten oder knapp vor der Absage stehen, ersuchen wir Sie, Ihr Projektvorhaben unter Berücksichtigung folgender Fragestellung zu evaluieren, um Ihnen die Überwindung dieser schwierigen Situation zu erleichtern (gilt für alle bereits gestellten Ansuchen und Projekte, die schon Förderungszusagen erhalten haben):

  1. Wie viele Veranstaltungen mussten bereits absagt werden? 
  2. Sind Verschiebungen möglich? 
  3. Mit welchen finanziellen Auswirkungen ist aus jetziger Sicht zu rechnen?

Bitte informieren Sie uns schriftlich an corona.k1@noel.gv.at

Achten Sie bitte darauf, dass so bald wie möglich schadensminimierende Maßnahmen gesetzt werden, um anfallende Kosten möglichst gering zu halten! Leistungen und Vorhaben, die verschoben und/oder abgesagt werden mussten, können im Rahmen der bereits zugesagten Förderung anerkannt werden.

http://www.noe.gv.at/noe/Kunst-Kultur/Anlaufstelle_Kulturschaffende.html

 

Härtefallfonds für oö. Kulturschaffende

Wer wird gefördert?

Mit dem Härtefallfonds für oberösterreichische Kulturschaffende soll jenen geholfen werden, die durch die von der COVID-19 Pandemie ausgelösten behördlichen Schutzmaßnahmen ihre künstlerische Tätigkeit nicht oder nur eingeschränkt ausüben können und sich deshalb in einer finanziellen Notlage befinden und die keine Unterstützung aus einschlägigen Unterstützungsmaßnahmen des Bundes erhalten (COVID-19 Härtefallfonds des Bundes, der Künstlersozialversicherung,…).

Was wird gefördert?

Betroffenen KünstlerInnen und Kulturschaffenden kann eine einmalige, nicht rückzahlbare finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der Krisensituation zur Verfügung gestellt werden.

Wie wird gefördert?

Für das Jahr 2020 kann um eine finanzielle Unterstützung für 3 Monate angesucht werden, wenn die Kulturschaffenden eine Absage aus dem COVID-19 Härtefallfonds des Bundes und der Künstlersozialversicherung nachweisen können. Die Höhe der Unterstützung orientiert sich am Richtsatz der Mindestsicherung von 917, 35 Euro/Monat, also insgesamt bis max. 2.752 Euro.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Berechtigt für eine derartige Unterstützung sind Kulturschaffende

  • mit Hauptwohnsitz seit 3 Jahren in Oberösterreich (Meldebestätigung)
  • die in den letzten 5 Jahren Kulturförderungen des Landes Oberösterreich bezogen haben und/oder deren künstlerische Tätigkeit im Rahmen der OÖ. Kulturförderung förderbar ist.
  • die glaubhaft machen können durch die COVID-19 bedingten Maßnahmen in eine finanzielle Notlage geraten zu sein
  • die ihren Lebensunterhalt ausschließlich aus ihrer selbstständigen künstlerischen und kulturellen Tätigkeit beziehen und darüber hinaus keine Einkommensquellen (Mindestsicherung, Pension, Arbeitslosengeld, Gehalt aus unselbständiger Tätigkeit, etc.) haben. Ausgeschlossen sind Personen die sich in einer Ausbildung (Studium, Schule, etc.) befinden.
  • die über keine sonstigen Einnahmequellen (Vermietung, Verpachtung, etc.) oder verwertbares Vermögen verfügen
  • die ihre Notlage ausreichend begründen und darlegen können

Abwicklung/Antragstellung

Die Beantragung erfolgt per E-Mail an kd.post@ooe.gv.at unter Angabe bzw. Beilage folgender Punkte bzw. Unterlagen:

  • Vorlage der Absagen einer Unterstützung durch den COVID-19 Härtefallfonds des Bundes und der Künstlersozialversicherung
  • Der Antragsteller erklärt, dass er/sie nicht bei AMS als arbeitslos gemeldet ist und er/sie sich einverstanden erklärt, dass einer Abstimmung mit dem AMS zugestimmt wird.
  • Darstellung der persönlichen Situation: Monatliche Belastungen (Miete, Strom, Gas, Betriebskosten, Alimente, Kindergarten, sonstige Rechnungen, Bankverbindlichkeiten, etc.)
  • Genaue Darstellung der durch die COVID-19 bedingten eingetretenen finanziellen Notlage, auch durch Nennung entsprechender entgangener Aufträge, Engagements, etc.
  • Einkommensnachweise über die vergangenen 12 Monate aus denen der Einnahmenentfall seit Beginn der Maßnahmen zur COVID-19 Bekämpfung ersichtlich ist (Kontoauszüge); Dazu sind zusätzlich Absagen, Stornierungen, Kündigungen von Aufträgen, Konzerten, Tourneen, Ausstellungen und Veranstaltungen oder ähnliches vorzulegen und/oder
  • notwendige getätigte Investitionen, Vorbereitungsarbeiten und –kosten sowie Folgekosten und Zahlungsverpflichtungen für nun nicht realisierbare Arbeitsvorhaben und/oder
  • Aufstellungen der entgangenen Gagen, Bestätigungen von Auftraggebern und Veranstaltern, Vertragskündigungen, Rechnungen über Stornogebühren, Nachweis über Zahlungsverpflichtungen usw.
  • Angabe zu Haus-(Wohnungs-) und Grundbesitz, wobei Wohnfläche, Grundausmaß und der Einheitswert anzugeben sind
  • Sonstige Vermögen (Sparguthaben, Wertpapiere,…)
  • eine aktuelle Fördererklärung KD/E-6 (Stand Juni 2018) sowie das unten abrufbare Formblatt müssen vollständig ausgefüllt und eigenhändig unterzeichnet abgegeben werden

Eine Antragstellung ist ab dem 05. Mai und bis 15. September 2020 möglich.

 

Weiterführende Informationen

 


https://www.land-oberoesterreich.gv.at/default.htm

Presseaussendung KUPF vom 7.4.2020

Das Land OÖ hat angekündigt, den von der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF OÖ) geforderten Härtefonds für Kulturvereine umzusetzen. Die KUPF OÖ begrüßt diese politische Maßnahme, die dabei helfen soll, die von den Corona-Schutzmaßnahmen massiv betroffenen Kulturvereine zu unterstützen. Die KUPF OÖ erneuert aber auch den Ruf nach einem Kultur-Konjunkturpaket für Oberösterreich.

https://kupf.at/presseaussendungen/kupf-ooe-begruesst-kulturhaertefonds-des-landes-oo/

 

Stand 05.05.2020

Bewerbung um ein projektbezogenes Arbeitsstipendium

Freischaffende KünstlerInnen aus den Bereichen Musik, Literatur und Kulturpublizistik mit Arbeits- bzw. Lebensmittelpunkt Linz haben ab sofort die Möglichkeit, sich bis 31.5.2020 für ein projektbezogenes Arbeitsstipendium aufgrund von Covid-19 zu bewerben.

Das Stipendium wird projekt- und personenbezogen vergeben, d.h. es können nicht mehrere Personen ein Projekt einreichen bzw. eine Person nicht mehrere Projekte.

Der Antrag muss Folgendes enthalten:

  • Beschreibung des Projektes
  • Kurzer künstlerischer Lebenslauf
  • Kontaktdaten (Adresse, E-Mail, Telefonnummer)
  • Angaben zum Linzbezug: Arbeits- bzw. Lebensmittelpunkt Linz
  • Bankverbindung (IBAN, BIC, KontoinhaberIn)
  • Angabe zu den mit dem Projekt verbundenen zeitlichen Aufwänden und Kosten

Einreichfrist: 31.5.2020 an lkf.kb@mag.linz.at oder per Post

Verwendungsnachweis:

Als Nachweis für die Verwendung des projektbezogenen Arbeitsstipendiums werden folgende Unterlagen akzeptiert:

  • Kurzer Projektbericht im Umfang von max. einer A4-Seite
  • Nachweis eines entstandenen künstlerischen Werks/Produkts, das aus einem Schaffensprozess hervorging: druckfähiges literarisches Manuskript (8-10 Seiten), Partitur, Notenmaterial, ggf. Mitschnitt (div. Datenträger), Pressedokumentation (wenn ein Werk zur Aufführung/Publikation/Ausstellung gelangt) etc.
  • Aufschlüsselung des mit der Erstellung des Werks/Produkts verbundenen Zeitaufwands inkl. Recherche und Vorarbeiten
  • Originalrechnungen soweit möglich von: Fahrtkosten, Eintritten, Mietkosten (Atelier), Ankauf von Fachliteratur (auch Notenmaterial), Software (z.B. spezielle Programme für Tonstudio, Kompositionssoftware, Schreibprogramme zur Erstellung von Partituren) etc.

Die Vergabe erfolgt nach fachlicher Beurteilung und nach Maßgabe der budgetären Mittel.


Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise für Kunst- und Kulturschaffende sowie für Kulturvereine

https://www.linz.at/kultur/coronavirus.php

 

Zusammenfassung: 

  1. Bei bereits bewilligten Projekten, die verschoben werden können, wird ein längerer Abrechnungszeitraum definiert, der sich nach dem neuen Umsetzungszeitraum richtet. Diese Verschiebung muss uns schriftlich mitgeteilt werden.
  2. Sollte ein Projekt nicht verschoben werden können, werden bereits getätigte Kosten als Förderbeleg anerkannt, sofern kostendämpfende Maßnahmen plausibel gemacht werden konnten. Der eventuelle Restbetrag, der nicht belegt werden kann, müsste dann zurückgezahlt werden.
  3. Bei neuen Einreichungen gehen wir davon aus, dass die Corona-Krise im Projektzeitplan bereits berücksichtigt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, würden wir uns mit dem Förderwerber in Verbindung setzen und rückfragen, ob das Projekt, wenn es z.B. im April stattfinden sollte, verschiebbar ist. Wenn ja, bräuchten wir dafür eine schriftliche Mitteilung. Wenn nein, könnten wir natürlich nicht fördern.
  4. Bei Jahresförderungen werden wir, auch wenn das eingereichte Programm nicht zur Gänze umgesetzt werden kann, keine Förderungen zurückfordern, wenn plausibel gemacht wurde, dass kostendämpfende Maßnahmen gesetzt wurden, es sei denn wie bei Punkt 2, dass die Förderung nicht zur Gänze ausgeschöpft wurde bzw. belegbar ist.

 

 

Hier der Gesamttext: 

Die Kulturszene befindet sich aufgrund der Covid-19-Pandemie in einer besonderen Situation. Von einem Tag auf den anderen kam es zur Absage aller Kulturveranstaltungen bis einschließlich 13. April. Eine Verlängerung dieser Maßnahme bis Ende Juni ist bereits fix. Die Kulturhäuser der Stadt, des Landes und des Bundes sind davon ebenso betroffen wie jene der Freien Kunst- und Kulturszene. Besonders unter Druck geraten sind all jene Kunst- und Kulturschaffende, die freiberuflich tätig sind und Covid-19-bedingt bis auf Weiteres ihre Arbeits-, Ausstellungs- und Auftrittsmöglichkeiten und damit ihr Einkommen verloren haben.

Daher hat sich die Linzer Stadtregierung entschlossen, durch eine Reihe von Maßnahmen den Kunst- und Kulturschaffenden sowie den Kulturvereinen helfend beizustehen, insbesondere durch:

  • Vorübergehendes Abweichen von den Förderrichtlinien der Stadt Linz
  • Anhebung der Ateliermietbeihilfen für Bildende KünstlerInnen
  • Projektbezogenes Arbeitsstipendium

Angepasste Förderrichtlinien für das Jahr 2020

In der Stadtsenatssitzung vom 2.4.2020 wurde beschlossen, die Allgemeinen Förderbedingungen zu adaptieren, um sicherzustellen, dass Kultur-, Sozial- und Sportvereine sowie andere FörderempfängerInnen, die Covid-19-bedingt ihre Aktivitäten nicht bzw. nicht zur Gänze umsetzen können, weitgehend aber Vorbereitungsarbeiten dafür geleistet haben, die Förderungen nicht zurückbezahlen müssen.

Anhebung der Ateliermietbeihilfen für Bildende KünstlerInnen

Das bereits existierende Förderprogramm der Ateliermietbeihilfen für Bildende KünstlerInnen wird ausgebaut. Ab sofort können Bildende KünstlerInnen, die einen Covid-19-bedingten Einnahmenausfall plausibel machen können, um eine erhöhte Ateliermietbeihilfe bei der Abt. Linz Kultur Förderungen ansuchen. 

Einreichfrist: 31.5.2020

Bewerbung um ein projektbezogenes Arbeitsstipendium

Freischaffende KünstlerInnen aus den Bereichen Musik, Literatur und Kulturpublizistik mit Arbeits- bzw. Lebensmittelpunkt Linz haben ab sofort die Möglichkeit, sich bis 31.5.2020 für ein projektbezogenes Arbeitsstipendium aufgrund von Covid-19 zu bewerben. Das Stipendium wird projekt- und personenbezogen vergeben, d.h. es können nicht mehrere Personen ein Projekt einreichen bzw. eine Person nicht mehrere Projekte.

Einreichfrist: 31.5.2020

Einreichfristen der Sonderförderprogramme 2020 werden beibehalten

Alle Einreichfristen für die bereits ausgeschriebenen kulturellen Sonderförderprogramme bleiben unverändert:

LINZimPULS: 16.4., LinzEXPOrt: 14.5., LinzIMpORT:14.5., LINZ_sounds: 14.5., LinzKultur/4: 1.10.

Die Jurierung der eingereichten Bewerbungen ist garantiert.

Einladung zur Teilnahme an „Couchkultur“

Die offene Plattform innovationshauptplatz.linz.at macht auch bei der aktuellen Initiative „Couchkultur“ eine völlig unbürokratische, einfache Beteiligung anderer möglich. In diesem Fall richtet sich diese Einladung an alle Kunst- und Kulturinitiativen im Land, ihre Aktivitäten, sofern sie digital verfügbar sind, zumindest für die Zeit der Ausnahmesituation den Linzerinnen und Linzern zugänglich zu machen. Erste Beiträge und mehr Infos unter:

https://innovationshauptplatz.linz.at/de-DE/projects/kultur-online/ideas

Kontakt

Detaillierte Infos zu den Maßnahmen unter: https://www.linz.at/kultur/coronavirus.php

Die Direktion Kultur und Bildung und insbesondere die Abt. Linz Kultur Förderungen ist seit Montag 16.3.2020 Großteils auf Homeoffice umgestellt. Die MitarbeiterInnen stehen Ihnen daher bis auf Weiteres nur telefonisch unter 0732/7070-1930 und per E-Mail unter lkf@mag.linz.at zur Verfügung.

Einreichunterlagen und Förderanträge können jedoch so wie bisher postalisch oder per E-Mail übermittelt werden. Abrechnungsunterlagen ersuchen wir nach wie vor mit der Post zu senden.

KEP-Arbeitsstipendium 2020 Land Salzburg – EINREICHFRIST ABGELAUFEN (mit 15. April 2020)

https://www.salzburg.gv.at/themen/kultur/kultur-ausschreibungen

Einreichbogen hier

Die Vergabe von Arbeitsstipendien erfolgt im Sinne des Kulturentwicklungsplans KEP Land Salzburg und soll darauf abzielen, den Mut zur Entwicklung von neuen Konzepten in der zeitgenössischen Kunst zu honorieren und die Qualität von künstlerischen, wissenschaftlichen und organisatorischen Prozessen, die bestehenden Projekten zugrunde liegen, zu erhöhen. Damit soll sich das Land Salzburg stärker als bisher als Ort eigenständiger Kunstproduktionen positionieren und etablieren.

Das Arbeitsstipendium kann für max. drei Monate gewährt werden und ist je Monat mit € 1.000 dotiert (in Summe max. € 3.000).

Einreichkriterien: Wer kann ein Arbeitsstipendium beantragen (alle drei Punkte sind zwingend):

  • Kunstschaffende (Einzelkünstler*innen), die in den Sparten Tanz, Theater, Literatur, Bil-dendeKunst, Musik, Film, Medienkunst oder spartenübergreifend arbeiten (ausgenommen Projekte im Kontext einer schulischen oder universitären Ausbildung).
  • Kunstschaffende, die in Salzburg geboren wurden oder hier seit drei Jahren wohnhaft sind oder in Salzburg studieren (an einer Universität oder Fachhochschule) oder ihren künstlerischen Schwerpunkt kontinuierlich in Salzburg haben.
  • Kunstschaffende, die in den vergangenen fünf Jahren Kunstförderungen des Bundes, des Landes Salzburg oder der Stadt erhalten haben oder Teil des geförderten Projekts/Programms waren.

 

Einreichunterlagen:

  • Einreichbogen und Verpflichtungserklärung
  • Sofern dem Referat Kultur und Wissenschaft nicht bekannt: Kopie der Geburtsurkunde oder des Meldenachweises oder der Inskriptionsbestätigung
  • Nachweis der Förderung durch Bund, Land oder Stadt durch Kopie von Förderverträgen, Vereinbarungen oder Zusagen. Wenn man nicht selbst Projektträger war, so ist die Projektteilnahme durch Dokumentationen, Programmheften, Bestätigungen odgl. Nachzuweisen
  • In einem Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten) soll das mit dem Stipendium verfolgte Ziel beschrieben werden und ein möglichst detaillierter Überblick über die ge-planten Arbeits-, Probe-, Recherche- und Forschungsprozesse gegeben werden.
  • CV

Einreichfrist: 15. April 2020

Die Einreichunterlagen sind als pdfs (bestenfalls ein pdf) an kultur-wissenschaft@salzburg.gv.at zu schicken. Die Gewährung des Arbeitsstipendiums erfolgt im Voraus. Der Nachweis für die Förderverwendung erfolgt mittels Arbeitsbericht.


Jahres und Projektförderungen

Sowohl bei Jahres- und Projektförderungen gilt, dass es zu keiner (automatischen) Rückabwicklung der bereits zugesagten und gewährten Förderung aufgrund der Aussetzung des Veranstaltungs- und Probebetriebs kommt. Alle in Zusammenhang mit dem Veranstaltungs- und Probetrieb stehenden Ausgaben sind förderwürdig.

Bei Fragen wenden Sie sich per Mail bitte direkt an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Musik und Literatur: daniela.weger@salzburg.gv.at
Tanz und Theater: stefanie.poeschl@salzburg.gv.at
Film, Medien und Medienkunst: monika.haslauer@salzburg.gv.at
Bildende Kunst und Architektur: andrea.schaumberger@salzburg.gv.at
Kulturinitiativen: andrea.bloechlkoestner@salzburg.gv.at
Kulturzentren: matthias.ais@salzburg.gv.at

 

Kultur-Jahresförderungen werden jetzt ausbezahlt. Unterstützung soll finanzielle Engpässe reduzieren und Arbeitsplätze absichern. Salzburger Landeskorrespondenz, 18. März 2020

Aufgrund der derzeitigen COVID-19-Lage ist der Parteienverkehr der Abteilung 2 eingestellt – die telefonische Erreichbarkeit ist nur sehr eingeschränkt möglich – wir ersuchen Sie bitte Ihr Anliegen per Mail kultur-wissenschaft@salzburg.gv.at an uns heranzutragen.

https://www.salzburg.gv.at/themen/kultur

Stand: 05.05.2020

AIR Programm: Ausschreibung von zwei Sommer-Arbeitsaufenthalten im Stadt:Atelier im Künstlerhaus für Kunstschaffende aus / in Österreich. Bewerbungsende: 25.5.2020

Aufgrund der Verschiebungen und Absagen der Aufenthalte internationaler Gastkünstler*innen im Stadt:Atelier im Künstlerhaus durch die COVID 19 Krise gibt es für Kunstschaffende aller Kunstsparten aus / in Österreich die Möglichkeit, sich für einen einmonatigen Sommer-Arbeitsaufenthalt (Juli oder August) zu bewerben.

Geboten wird kostenfreies Wohnen im Wohn- und Arbeitsatelier der Stadt Salzburg im „Künstlerhaus Salzburg“. Das Stadt:Atelier liegt auf zwei Ebenen und besteht aus einem voll eingerichteten 70 m2 großen Arbeits- und Wohnraum. Es ist mit einer voll ausgestatteten Küche, einem Badezimmer und einem Abstellraum ausgestattet. Es bietet Platz für zwei Personen. WLAN im Atelier und Waschmaschine im Haus sind vorhanden.

Ein Stipendium in Höhe von € 600,– wird gewährt. Darüber hinaus gibt es keine Abgeltung von Kosten für Verpflegung, Transport oder Arbeitsmaterialien.

Am Ende des Aufenthaltes ist der Stadt Salzburg ein schriftlicher Arbeitsnachweis zu erbringen. Der Bericht soll den Arbeitsprozess vor Ort darstellen und vermitteln, inwieweit dieser Arbeitsaufenthalt für künftige künstlerische Projekte und Kooperationen relevant war.

Bewerben können sich interessierte Kunstschaffende aller Kunstsparten aus ganz Österreich bei der Abteilung Kultur, Bildung und Wissen der Stadt Salzburg, Mag.a Martina Greil, martina.greil @ stadt-salzburg.at ab sofort, jedoch bis spätestens 25. Mai 2020.

Bitte um elektronischen Einreichungen folgender Unterlagen

  • Lebenslauf
  • Begründung der Bewerbung inkl. Arbeits-/Porjektkonzeption
  • Arbeitsproben

Die Fachabteilung wird aus den Einreichungen die Auswahl treffen. Die Bewilligung oder Ablehnung wird schriftlich mitgeteilt. Eine Begründung für die Ablehnung erfolgt nicht.

Ausschreibung

 

 

https://www.kultur.steiermark.at/cms/ziel/156773818/DE/


Härtefonds für Kultur und Sport

Das Land Steiermark hat ein Soforthilfepaket aufgesetzt, um analog zu den Maßnahmen der Bundesregierung in der aktuellen COVID-19-Krise rasch Hilfe und Unterstützung leisten zu können. 690.000 Euro sind für die Bereiche Sport und Kultur reserviert. 

Soforthilfepakes des Landes Steiermark – Härtefonds für KünstlerInnen und SportlerInnen

Die Steiermärkische Landesregierung hat vor dem Hintergrund der derzeitigen Auswirkungen der Coronavirus-Krise am 2. April 2020 ein Soforthilfepaket mit einem „Härtefonds für KünstlerInnen und SportlerInnen“ in der Gesamthöhe von 690.000 Euro beschlossen. Die darin festgelegten Soforthilfemaßnahmen sollen Einnahmenausfälle für kunst- und kulturschaffende Einzelpersonen, Kunstvermittlerinnen und -vermittler wie auch freiberuflich tätige Menschen im Bereich des Sports kompensieren und eine rasche sowie unbürokratische Soforthilfe in einer besonders herausfordernden Lebenslage ermöglichen. Dieser Härtefonds dient als Auffangnetzfür all jene, die trotz der engmaschigen Systeme durch die Bundesunterstützung aus dem Härtefallfonds über die Wirtschaftskammer Österreich bzw. aus dem Künstlersozialversicherungsfonds des Bundes, keine Unterstützung erhalten können.

Erst wenn Sie von einem der beiden oben genannten Bundesunterstützungsmöglichkeiten eine Absage erhalten, dann können Sie beim steirischen Härtefonds um Unterstützung ansuchen!

 

1. Förderungsgeber und Zuständigkeit

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Sport Landhausgasse 7, 8010 Graz

Service Hotline Kunst und Kultur: soforthilfe-kultur@stmk.gv.at, Mag. Gernot Walter Telefon: +43 (316) 877-4318

2. Förderungsgegenstand

Der „Härtefonds für KünstlerInnen und SportlerInnen“ bietet eine einmalige, nicht rückzahlbare finanzielle Unterstützung in Form einer Spende für Steirerinnen und Steirer, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund der durch Corona bedingten behördlichen Schutzmaßnahmen ihre künstlerische, kulturvermittelnde oder berufssportliche Tätigkeit nicht oder nur eingeschränkt ausüben können und sich dadurch in einer finanziellen Notlage befinden. Eine solche wird angenommen, wenn – orientiert an der Definition und dem Richtsatz der Mindestsicherung des Landes Steiermark – monatlich ein Betrag von 917,35 Euro (insgesamt maximal 2.752,05 Euro für 3 Monate) zur Bestreitung der laufenden Kosten (Lebensunterhalt- und Wohnkosten) nicht erreicht werden kann. Dabei wird das verbleibende Einkommen (im Sinne des § 2 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes) in der Durchrechnung des beantragten Zeitraumes berücksichtigt.

3. Förderungsausmaß

Zur Linderung der finanziellen Notlage stehen pro Antragsteller/in für einen Zeitraum von höchstens drei Monaten ab Beginn der behördlich verordneten Schutzmaßnahmen maximal 2.752,05 Euro (monatlich 917,35 Euro) zur Verfügung. Dabei wird das derzeitig verbleibende Einkommen in der Durchrechnung des beantragten Zeitraumes mitberücksichtigt. Die Zuerkennung und Auszahlung erfolgt nach Maßgabe der finanziellen Mittel.

4. Förderungsnehmer*in

Darunter fallen selbständige freischaffende Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Kunstvermittlerinnen und -vermittler sowie freiberuflich Tätige im Bereich Kultur und Sport mit Hauptwohnsitz und Arbeitsmittelpunkt in der Steiermark sowie weiters Mitglieder folgender steirischer Verbände: Berg- und Schiführerverband, Schilehrerverband. Von einer Spende ausgenommen sind alle jene, die durch die Bundesunterstützung des Künstler-Sozialversicherungsfonds oder den Härtefallfonds des Bundes, der über die Wirtschaftskammer abgewickelt wird, berücksichtigt werden können. Ebenso ausgenommen davon sind juristische Personen (z.B.: Vereine, GmbHs).

5. Voraussetzungen

Die Antragstellung kann formlos erfolgen. Entscheidend ist unter Angabe des bürgerlichen Namens, der Adresse des Hauptwohnsitzes sowie einer gültigen Bankverbindung die Glaubhaftmachung der besonderen COVID-19 bedingten Notlage. Eine solche wird angenommen, wenn – orientiert am Richtsatz der Mindestsicherung des Landes Steiermark – monatlich ein Betrag von 917,35 Euro (insgesamt maximal 2.752,05 Euro für 3 Monate) nicht erreicht werden kann.

Mit dem formlosen Antrag per Email ist folgende Erklärung abzugeben: „Mit der Übermittlung eines formlosen Ansuchens erkläre ich ehrenwörtlich, alle Angaben richtig und vollständig gemacht zu haben“. Weiters: „Mit der Übermittlung des Ansuchens erkläre ich mich einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten gemäß der Datenschutz-Grundverordnung für Zwecke der Anbahnung und Gewährung einer Spende automationsunterstützt verarbeiten werden können.“ Bitte kopieren Sie diese beiden Erklärungen in Ihr Antragsemail.

6. Rechenbeispiele hier

7. Nachweise

  • Absage durch den Künstlersozialversicherungsfonds bzw. Härtefallfonds der WKO: Sollte während der Antragstellung bei jeweils einem der beiden oben genannten Fonds bereits eine computergenerierte Absage aufleuchten, bitten wir Sie von dieser Absage einen Screenshot zu machen und bei der formlosen Antragstellung für den steirischen Härtefonds unbedingt mitzuschicken. Oder: Wenn Sie eine schriftliche Absage bekommen haben, legen Sie diese bitte bei.
  • Neben einer Aufstellung der finanziellen Notlage, die das verbleibende Einkommen (im Sinne des § 2 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes) des beantragten Zeitraums darstellen, können folgende Belege vorgelegt werden:
  • Absagen, Stornierungen, Kündigung von Aufträgen, Konzerten, Tourneen, Ausstellungen und Veranstaltungen oder ähnliches (dient als Vergleich zum Vorjahr) und/oder
  • Notwendige und getätigte Investitionen, Vorbereitungsarbeiten und -kosten sowie Folgekosten und Zahlungsverpflichtungen für nun nicht realisierbare Arbeitsvorhaben und/oder
  • Aufstellungen der entgangenen Gagen, Bestätigungen von Auftraggebern und Veranstaltern, Vertragskündigungen, Rechnungen über Stornogebühren, Nachweis über Zahlungsverpflichtungen usw.

 

8. Termine und Fristen

Die Notlage steht im Zusammenhang mit den COVID-19 bedingten Auswirkungen ab Beginn der behördlich verordneten Schutzmaßnahmen mit 10.03.2020. Sie können Ihr formloses Ansuchen um eine einmalige finanzielle Unterstützung ab sofort schriftlich an die angeführten Service-Hotlines soforthilfe-kultur@stmk.gv.at bzw. alois.stadlober@stmk.gv.at übermitteln. Die Antragsfrist endet mit 31. Dezember 2020.

Kultur Steiermark hier

Detailinformationen hier

 


Unterstützung für Förderungsnehmerinnen und Förderungsnehmer aus dem Kulturbereich: Mehrjährige Kulturförderungen werden wertangepasst und um ein Jahr verlängert.

Nach dem Beschluss von Unterstützungsmaßnahmen für die Abwicklung von Projektförderungen, hat die Steiermärkische Landesregierung nun auch für die mehrjährigen Förderungsverträge von Kunst- und Kulturinitiativen, -vereinen und-institutionen ein Maßnahmenpaket zur finanziellen und wirtschaftlichen Unterstützung geschnürt.
Der Beschluss der Vorwoche besagt, dass bei Kultur- und Sportförderungen bereits gewährte Förderungen nicht zurückgefordert werden, für die entstandene Vorbereitungs- und Stornokosten entsprechend belegt und nachgewiesen werden können. Weiters werden auch die Projektzeiträume automatisch um eineinhalb Jahre verlängert. Die Förderungsnehmerinnen und -nehmer können ihre Projekte also auch zu einem späteren Zeitpunkt verwirklichen.

Wertanpassung, Liquiditätsunterstützung und Verlängerung der mehrjährigen Förderungen

Neu hinzu kommt mit dem Beschluss vom 26.03.2020, dass die laufenden mehrjährigen Förderungsvereinbarungen (2019 bis 2021) im Bereich Kultur im Jahr 2021 in der Höhe von zwei Prozent wertangepasst werden. Dadurch sollen vor allem Zusatzkosten durch notwendig gewordene Verschiebungen oder Vertragsverpflichtungen, die aufgrund der COVID-19-Krise schlagend werden, abgefedert werden. Somit erhöht sich die Ausschüttung dieser Kunst- und Kulturförderungen für die 156 Empfängerinnen und Empfänger von mehrjährigen Förderungen in Summe um mehr als 130.000 Euro auf insgesamt 6.728.940 Euro.
Außerdem wird die Abrechnung für Projekte der Jahre 2020 und 2021 flexibilisiert und erleichtert. Für die beiden Jahre wird ein Abrechnungszeitraum angenommen, wodurch die geplanten Projekte über die Jahre 2020 und 2021 hinweg erstreckt werden können. Ansonsten wären beide Jahre getrennt voneinander zu betrachten und abzurechnen.
Um die Liquidität der Fördernehmerinnen und -nehmer zu unterstützen, wird die Fördersumme für das Jahr 2020, die üblicherweise über das Jahr hinweg in mehreren Tranchen zur Auszahlung gelangt, zur Gänze bis Ende April ausbezahlt. Zudem wird den Fördernehmerinnen und -nehmern die Möglichkeit eröffnet, die mehrjährigen Förderverträge um ein Jahr zu verlängern und den für 2021 gewährten Förderungsbetrag somit auch 2022 zu erhalten. Die nächste offene Ausschreibung mehrjähriger Förderungsvereinbarungen findet ab dem Frühjahr 2021 für die Jahre 2023 bis 2025 statt.

Das Kulturressort der Stadt Graz hat sich aufgrund der aktuellen Lage entschlossen, dem Gemeinderat eine Abweichung zur Förderungsrichtlinie sowie der Richtlinie für Abrechnungen zum Beschluss vorzulegen:

Verlängerung von Projektzeiträumen über das Jahr 2020
Es ist für viele Einreicher*innen von Förderprojekten nicht möglich, ihre Projekte im Jahr 2020 plangemäß zu Ende zu bringen. Daher wird dem Gemeinderat eine Ausnahme von der Förderrichtlinie in Bezug auf die Jährlichkeit der Förderungen zum Beschluss vorgelegt. Projekte können dann auf das Jahr 2021 ausgeweitet werden.

Absage von Veranstaltungen
Sollte die Durchführung von Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nicht möglich sein, ersuchen wir den Gemeinderat eine Ausnahme von der Förderrichtlinie und der Abrechnungsrichtlinie zu beschließen. Um den finanziellen Weiterbestand von Vereinen/Institutionen sowie die Absicherung von Einzelpersonen zu unterstützen, können alle Kosten in Zusammenhang mit den Vorbereitungsarbeiten sowie Abschlagszahlungen für abgeschlossene Verträge als Fördernachweis anerkannt werden.

Die Einreichfristen für Literaturstipendien, Grazer Stadtschreiber*in, Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz, Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz sowie die Ausschreibung für die Bewerbung um ein Künstler*innenatelier in der Puchstraße werden bis 31. Mai 2020 verlängert!

 

Infos Kulturamt Graz

Kontaktadressen Kulturamt hier

COVID-19-Soforthilfefonds des Landes Tirol

COVID-19-Soforthilfefonds des Landes Tirol

Das Land Tirol bietet finanzielle Hilfe für Künstler*innen und Kulturbetriebe in einem Soforthilfefonds an, der sich als Ergänzung zu den bereits bestehenden Hilfsmaßnahmen des Bundes sieht. 

Teil 1: Arbeitsstipendien für freischaffende Künstler*innen aller Sparten

Künstlerinnen und Künstler aller Sparten können in der Abteilung Kultur online um ein Arbeitsstipendium für ein künstlerisches Vorhaben ansuchen. Ein Stipendium ist mit maximal 3.000 Euro dotiert und kann für die Dauer von höchstens drei Monaten gewährt werden.

  • Antragsfrist: ab sofort bis 15. Mai 2020
  • Online-Antrag: Online-Formular
  • Richtlinie und Ausschreibung: hier
 
Kriterien
  • freischaffende Künstler*innen aller Sparten (geringfügige Beschäftigung möglich)
  • Lebensmittelpunkt oder Geburtsort in Tirol
  • einschlägiges Studium bzw. eine entsprechende Berufsausbildung oder eine nachweisbare kontinuierliche Arbeit im jeweiligen Fach
  • künstlerisches Vorhaben, das noch nicht anderweitig gefördert ist
 

Teil 2: Atelierförderungen und Kunstankäufe

Die Atelierförderungen sehen Zuschüsse für die Kosten von Ateliers für die Dauer von max. sechs Monaten vor. Der monatliche Zuschuss beträgt 200 Euro, also insgesamt 1.200 Euro. Bildende Künstler*innen müssen nachweisen, dass ein finanzieller Bedarf besteht.
Eine Antragstellung ist ab dem 24. April 2020 möglich.

Das Kunstankaufsbudget wird auf 300.000 Euro erhöht. Über Ankäufe entscheidet die Kunstankaufskommission des Landes.
Einreichtermin: 31. Mai 2020

Die genauen Richtlinien und Förderformulare für Teil 2 werden am 24. April veröffentlicht.

 
Teil 3: Unterstützung von Kulturbetrieben und -vereinen

Der Soforthilfefonds des Landes soll die Hilfsmaßnahmen des Bundes ergänzen. Eine Unterstüztung von NPOs, also auch von gemeinnützigen Kulturvereinen, wurde von der Bundesregierung bereits mehrfach angekündigt und auch bereits gesetzlich beschlossen im 2. COVID-19 Gesetz, Artikel 15.

Zuletzt versicherte Vizekanzler Werner Kogler im Rahmen der Pressekonferenz am 17. April, dass mit „Hochdruck“ daran gearbeitet werde, dass in Abstimmung mit dem Finanzministerium der „größte Teil“ der nun anfallenden Kosten von Non-Profit-Organisationen ersetzt wird.

Sobald es Details zur Förderung von Kulturinitiativen aus dem Covid-19 Soforthilfefonds des Landes gibt, werden wir an dieser Stelle informieren.
 

Kulanz bei Förderungen

In Bezug auf die Abwicklung von zugesagten Förderungen gab es von Kulturlandesrätin Beate Palfrader in Tirol heute (ORF Tirol, 13.4.2020) eine klare Aussage: Förderungen für Veranstaltungen, die verschoben werden müssen, bleiben bestehen. Für Veranstaltungen, die abgesagt werden mussten, muss bereits bezogenes Fördergeld nicht zurückbezahlt werden.
 

 

Covid-Arbeitnehmer*innenfonds von AK und Land Tirol

Richtlinie Covid-Arbeitnehmer*innenfonds hier
 
Antrag hier

Ziel der Förderung ist, einkommensschwache ArbeitnehmerInnen und ihre Familien, die auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Einkommensverluste erleiden, finanziell zu unterstützen.

Fördervoraussetzungen:

  • Hauptwohnsitz in Tirol
  • Arbeitsplatzverlust bzw. Arbeitseinkommensverringerung aufgrund der Corona-Krise
  • Netto-Haushaltseinkommensverlust muss mindestens 30% betragen
  • Es dürfen bestimmte Einkommensobergrenzen pro Haushalt nicht überstiegen werden:
Personenanzahl Einkommensobergrenze pro Haushalt
1 1.300,00
2 2.000,00
Jede weitere Person Erhöhung um 150,00

Weiters müssen zur Bearbeitung des Antrages die auf dem Formular eingetragenen Angaben des Nettohaushaltseinkommen per Nachweise in Kopie belegt werden.

Förderhöhe:

  • Die Förderung wird als einmaliger Pauschalbetrag in nachstehender Höhe gewährt:
Personenanzahl Förderhöhe pro Haushalt
1 300,00
2 450,00
3 550,00
4 oder mehr 600,00

 

 


Stand: 08.04.2020

TT Artikel Land Tirol schnürt wegen Corona-Krise ein 400-Millionen-Euro-Hilfspaket

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern, stellt das Land Tirol 400 Millionen Euro zur Verfügung. Profitieren sollen auch der Kulturbereich, Klein- und Einzelunternehmer.

“Mit einem Härtefonds sollen die massiven Einbußen im Tourismus, von Kulturveranstaltern und Vereinen abgefedert werden. Das werde unbürokratisch und schnell erfolgen, um Insolvenzen zu verhindern, wie der Landeshauptmann hinzufügt. Für die Folgen von Veranstaltungsabsagen kündigt er darüber hinaus Direktsubventionen an.”

 


aus: Informationsblatt zum Corona-Virus

Stand: 18.3.2020

Förderung von Veranstaltungen/Projekten

Zur Abwicklung der Förderverfahren gelten folgende Grundsätze:

Bestehende Förderzusagen bleiben aufrecht, müssen jedoch an Änderungen angepasst werden. Sie werden daher ersucht, der Abteilung Kultur die Auswirkungen auf Ihr Vorhaben in inhaltlicher, zeitlicher und finanzieller Hinsicht mitzuteilen, sobald Sie dies abschätzen können. Es wird angeraten, dabei wirtschaftlich und sparsam vorzugehen.

Kosten von geförderten Vorhaben, die bereits bezahlt wurden oder aufgrund einer bestehenden Verpflichtung noch zu bezahlen sind, können auch im Fall der Unmöglichkeit oder einer unverschuldeten Nichterbringung der Leistung anerkannt werden. Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen können in diesem Zusammenhang nicht erfolgen.

Details dazu, welche Ausgaben im Einzelfall anerkannt werden, können nach Vorlage einer Abrechnung entschieden werden, die derzeitige Situation wird dabei berücksichtigt (Aufrechterhaltung der Liquidität etc). Es wird jedenfalls angeraten, eine genaue Dokumentation unter Zugrundelegung der Kalkulation des Förderantrages vorzubereiten und der Abrechnung beizulegen.

Auf die Rückforderung von Förderungen kann verzichtet werden, wenn die Leistung ohne Verschulden nicht erbracht werden kann.

Förderung der Jahrestätigkeit

Für die Förderung der Jahrstätigkeit gelten dieselben Grundsätze wie im Falle der Projektförderungen.

Vorzeitige Auszahlung von Fördermitteln

Grundsätzlich dürfen Förderungen nur ausbezahlt werden, wenn sie zur Zahlung fälliger Leistungen entsprechend dem Förderzweck benötigt werden.Für Einrichtungen, deren Jahrestätigkeit gefördert wird besteht die Möglichkeit, eine vorzeitige Auszahlung für Zahlungsverpflichtungen (Personalkosten, Betriebsaufwand etc.) zu beantragen. Auf die Möglichkeiten der Kurzarbeitwird ausdrücklich hingewiesen.

Anspruch auf Entschädigung

Das COVID-19-Fondsgesetz sieht die Einrichtung eines Krisenbewältigungsfonds vor. Die finanziellen Mittel des Fonds können insbesondere auch für Maßnahmen zur Abfederung von Einnahmeausfällen, zur Belebung des Arbeitsmarktes und zur Konjunkturbelebung verwendet werden. Die Richtlinien zur Abwicklung werden durch Verordnung festgelegt.

Auch die Tiroler Landesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen und 400 Millionen Euro Soforthilfe für Wirtschafts-Tourismus-und Kulturbetriebe zur Verfügung gestellt. Auch dazu werden die Details derzeit ausgearbeitet.

Kontakt

Abteilung Kultur, kultur@tirol.gv.at, +43 (0) 512/508-3752

 

https://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/abteilung-kultur/

Stand: 05.05.2020

Dotierung:  € 95.000,–

Aufgrund der aktuellen Situation der weltweiten Coronavirus-Pandemie wurden in Folge von Veranstaltungs- und Ausstellungsabsagen der Referate des Kulturamtes Innsbruck Geldmittel in Höhe von 95.000,- Euro frei, welche nun Künstlerinnen/Künstlern in Form von Arbeitsstipendien zu max. 1.000 Euro pro Person zu Gute kommen sollen.

Antragsberechtigt sind professionelle von der künstlerischen Tätigkeit lebende Kunstschaffende ohne Fixanstellungen/Fixeinkommen über die Geringfügigkeitsgrenze hinaus mit Hauptwohnsitz Innsbruck.

Die Ausschreibung teilt sich in folgende Teilbereiche: Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik.

Für alle Teilbereiche gilt:

Die Einreichungen erfolgen ausschließlich digital über das Portal für Kunst- und Kulturwettbewerbe. kultur-innsbruck.vemap.com

Die jeweilige Ausschreibung finden Sie in den betreffenden Teilbereichen.
 

Die Einreichfrist läuft vom 4. Mai 2020 – 15. Mai 2020 (17.00 Uhr).

Bitte beachten Sie, dass Ihnen am 15. Mai, dem letzten Einreichtag, ausschließlich bis 14.30 Uhr MitarbeiterInnen des Online-Portals für Fragen zur Verfügung stehen.

Für die digitale Bewerbung benötigen Sie:

  • Internetverbindung
  • Email-Adresse

Für Fragen rund um das Portal für Kunst- und Kulturwettbewerbe / kultur-innsbruck.vemap.com sind die MitarbeiterInnen für Sie von Montag bis Donnerstag von 08.00 – 18.00 Uhr und am Freitag von 08.00 – 14.30 Uhr erreichbar.

Tel:

+43 1 31 57 94 0

Fax:

+43 1 31 57 94 0-99

Email:

willkommen@vemap.com

Wer entscheidet über die Vergabe?

Die Auswahl der StipendiatInnen erfolgt in jedem Teilbereich aus einer externen Fachjury aus den betreffenden Teilbereichen.
 

BILDENDE KUNST

Wer kann sich bewerben?
 Bewerbungsberechtigt sind freischaffende bildende Künstlerinnen oder Künstler, die

  • den Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr in Innsbruck haben u n d
  • zum Zeitpunkt der Einreichung das 18. Lebensjahr vollendet haben u n d
  • als selbstständige Künstlerinnen oder Künstler tätig sind (keine fixe Anstellung) u n d
  • aufgrund der Corona-Krise und des Betretungs- und Veranstaltungsverbotes über kein regelmäßiges Einkommen (Pacht-/Mieteinnahmen, Gehalt, Pension etc.) über der Geringfügigkeitsgrenze verfügen.

 

Wofür kann man sich bewerben?

  • Arbeitsstipendium (1.000,- Euro)
  • Optional: Teilnahme an einer Online-Ausstellung auf einer eigens eingerichteten Homepage mit einem Werkfoto, und damit verbunden der Möglichkeit eines Ankaufes dieses Kunstwerkes durch die Ankaufsjury der Stadt.
    Die Teilnahme an der Ausstellung und Ankaufsmöglichkeit erfolgt automatisch, sobald der/die Einreichende ein Werkfoto digital einreicht.
    Es kann eine digitale Arbeit (nur aus einem Bereich und nur eine Arbeit) aus folgenden Sparten eingereicht werden:
    • Zeichnung/Grafik
    • Malerei
    • Bildhauerei/Installation
    • Neue Medien/Fotografie
       

Welche Unterlagen werden benötigt?
 Folgende Unterlagen sind in deutscher Sprache und im pdf-Format für die Einreichung auf kultur-innsbruck.vemap.com erforderlich:

  • Meldezettel (Scan) als Nachweis des Hauptwohnsitzes Innsbruck seit mindestens 1.3.2019
  • Ausgefülltes Datenblatt mit Angaben zu Ihrer Person (kann online heruntergeladen und ausgefüllt werden)
  • Kurzlebenslauf des Bewerbers/der Bewerberin (maximal eine DIN A4-Seite)
  • Bekanntgabe allfälliger Auszahlungen aus dem Corona Härtefall-Fonds, Künstler-Sozialversicherungsfonds, Arbeitslosengeld, Kinderbeihilfe, etc.
     
  • Optional: ein Werk für die digitale Ausstellung „Statt der nächsten Ausstellung“ – beruht auf Freiwilligkeit und ist unabhängig vom Arbeitsstipendium zu sehen
  • Werkangaben (KünstlerIn, Titel, Format, Technik, Entstehungsjahr, Preis inkl. Rahmung und USt.)
  • Repräsentative Abbildungen/Fotos der eingereichten Arbeit insgesamt max. 15 MB (jpg-Format)

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.
 

DARSTELLENDE KUNST

Wer kann sich bewerben?

Bewerbungsberechtigt sind freischaffende Schauspielerinnen und Schauspieler, die

  • den Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr in Innsbruck haben u n d 
  • zum Zeitpunkt der Einreichung das 18. Lebensjahr vollendet haben u n d
  • als selbstständige Schauspielerinnen oder Schauspieler tätig sind (keine fixe Anstellung) und
  • aufgrund der Corona-Krise und des Betretungs- und Veranstaltungsverbotes über kein regelmäßiges Einkommen (Pacht-/Mieteinnahmen, Gehalt, Pension etc.) über der Geringfügigkeitsgrenze verfügen.  

Welche Unterlagen werden benötigt? 

Folgende Unterlagen sind in deutscher Sprache und im pdf-Format für die Einreichung auf kultur-innsbruck.vemap.com erforderlich:

  • Meldezettel (Scan) als Nachweis des Hauptwohnsitzes Innsbruck seit mindestens 1.3.2019
  • Ausgefülltes Datenblatt mit Angaben zu Ihrer Person (kann online heruntergeladen und ausgefüllt werden)
  • Kurzlebenslauf des Bewerbers/der Bewerberin (maximal eine DIN A4-Seite)
  • Bekanntgabe allfälliger Auszahlungen aus dem Corona Härtefall-Fonds, Künstler-Sozialversicherungsfonds, Arbeitslosengeld, Kinderbeihilfe, etc.

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.
 

LITERATUR

Wer kann sich bewerben?

Bewerbungsberechtigt sind freischaffende Schriftstellerinnen und Schriftsteller aller Gattungen, die 

  • den Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr in Innsbruck haben u n d
  • zum Zeitpunkt der Einreichung das 18. Lebensjahr vollendet haben u n d
  • als selbstständige Schriftstellerinnen und Schriftsteller tätig sind (keine fixe Anstellung) u n d
  • aufgrund der Corona-Krise und des Betretungs- und Veranstaltungsverbotes über kein regelmäßiges Einkommen (Pacht-/Mieteinnahmen, Gehalt, Pension etc.) über der Geringfügigkeitsgrenze verfügen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Folgende Unterlagen sind in deutscher Sprache und im pdf-Format für die Einreichung auf kultur-innsbruck.vemap.com erforderlich:

  • Meldezettel (Scan) als Nachweis des Hauptwohnsitzes Innsbruck seit mindestens 1.3.2019
  • Ausgefülltes Datenblatt mit Angaben zu Ihrer Person (kann online heruntergeladen und ausgefüllt werden)
  • Kurzlebenslauf des Bewerbers/der Bewerberin (maximal eine DIN A4-Seite)
  • Bekanntgabe allfälliger Auszahlungen aus dem Corona Härtefall-Fonds, Künstler-Sozialversicherungsfonds, Arbeitslosengeld, Kinderbeihilfe, etc.

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.
 

MUSIK

Wer kann sich bewerben?

Bewerbungsberechtigt sind Musikerinnen und Musiker, die

  • den Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr in Innsbruck haben u n d
  • zum Zeitpunkt der Einreichung das 18. Lebensjahr vollendet haben u n d
  • als selbstständige Musikerinnen und Musiker tätig sind (keine fixe Anstellung) u n d
  • aufgrund der Corona-Krise und des Betretungs- und Veranstaltungsverbotes über kein regelmäßiges Einkommen (Pacht-/Mieteinnahmen, Gehalt, Pension etc.) über der Geringfügigkeitsgrenze verfügen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Folgende Unterlagen sind in deutscher Sprache und im pdf-Format für die Einreichung auf kultur-innsbruck.vemap.com erforderlich:

  • Meldezettel (Scan) als Nachweis des Hauptwohnsitzes Innsbruck seit mindestens 1.3.2019
  • Ausgefülltes Datenblatt mit Angaben zu Ihrer Person (kann online heruntergeladen und ausgefüllt werden)
  • Kurzlebenslauf des Bewerbers/der Bewerberin (maximal eine DIN A4-Seite)
  • Bekanntgabe allfälliger Auszahlungen aus dem Corona Härtefall-Fonds, Künstler-Sozialversicherungsfonds, Arbeitslosengeld, Kinderbeihilfe, etc.

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.

 

 


Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie wurden ab dem 16.03.2020 bis auf weiteres alle Ausschuss-sitzungen sowie die Sitzungen des Gemeinderates ausgesetzt

Sobald es wieder möglich ist Ausschusssitzungen abzuhalten informieren wir Sie hier auf der Homepage darüber. 

Wie bringe ich einen Antrag ein?
Aufgrund des Notbetriebes im Stadtmagistrat bitte per E-Mail unter post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at  oder über den online Subventionsantrag (siehe weiter unten).

Wann muss ich die Nachweise abgeben und kann eine Subvention auch ohne Nachweise aus dem Vorjahr ausbezahlt werden?
Normalerweise sind vor Auszahlung einer Subvention die Nachweise für das Vorjahr beizubringen. Das Kulturamt wurde ermächtigt, in begründeten Fällen Gelder für 2020 auch ohne vorherige Prüfung des Verwendungsnachweises 2019 auszubezahlen und die Frist für die Erbringung der Nachweise bis zum 31.12.2020 zu erstrecken. Details zu den Begründungen finden Sie hier.

Begründete Ausnahmefälle liegen vor, wenn die auszubezahlende Subvention für die Aufrechterhaltung der Liquidität und/oder des Betriebes der Förderwerber*in unbedingt erforderlich ist.

Bei der Auszahlung von Subventionen in Teilbeträgen (Dreijahres-Förderungsvereinbarungen) können in begründeten Fällen auch mehrere Subventionsteilbeträge in der erforderlichen Höhe im Voraus bzw. gleichzeitig ausbezahlt werden. Details dazu und Voraussetzungen finden Sie hier.

 

Weiterhin können Subventionsansuchen eingebracht werden – jedoch nur über das Online-Formular unter https://www.innsbruck.gv.at/page.cfm?vpath=bildung–kultur/foerderungen–subventionen/kultursubventionen oder per E-Mail an post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at

Alle Kultureinrichtungen, für die bereits eine Subvention für 2020 beschlossen wurde und für jene, die bereits ein Subventionsansuchen eingebracht haben, über das noch nicht entschieden wurde, werden ersucht, Programmänderungen, Absagen, Verschiebungen, den voraussichtlichen Ersatztermin und im Falle auch Kostenveränderungen aufgrund der COVID-19 Krise ergänzend zum ursprünglichen Ansuchen dem Kulturamt mitzuteilen.

Meldung bitte an post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at

Kontakt und Info
post.kulturamt[at]innsbruck.gv.at

Stand 05.05.2020

Atelierförderung und Arbeitsstipendien Land Vorarlberg

Für beide Förderinstrumente gilt das Allgemeine Antragsformular (PDF, 506 KB)und die darin geforderten Unterlagen. Antragsberechtigt sind freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus allen Sparten, die aufgrund der Corona-Krise in einer finanziellen Notlage sind. Grundvoraussetzung für die Vergabe ist ein biografischer Vorarlberg-Bezug (hier geboren oder länger hier gewohnt), eine bisherige Förderung des Landes (=anerkannte Antragsteller) oder eine antragsbasierte neue positive Beurteilung. Studierende sind von der Bewerbung ausgenommen. Nur vollständige Anträge können bearbeitet werden, eine gleichzeitige Berücksichtigung bei beiden Förderinstrumenten ist nicht möglich.

Die Antragstellung erfolgt über das übliche Allgemeine Antragsformular (PDF, 506 KB)der Kulturabteilung und enthält: Eine kurze, klare und verständliche Darstellung des Vorhabens/Verwendungszwecks (maximal eine A4 Seite), inklusive Darstellung, warum die Antragstellerin bzw. der Antragsteller von dieser Krisensituation besonders betroffen ist – etwa Absage von Auftrittsmöglichkeiten usw. (maximal eine A4-Seite), sowie ein kurzer künstlerischer Lebenslauf (ebenso maximal eine A4-Seite).

Kontaktdaten

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Römerstraße 24, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 22305
F +43 5574 511 922395
kultur@vorarlberg.at
 
 

https://vorarlberg.at/web/land-vorarlberg

Hilfe für geringfügig Beschäftigte und Kultureinrichtungen durch den Vorarlberger Härtefonds

Die Vorarlberger Arbeiterkammer fördert nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel unselbstständig Erwerbstätige, die aufgrund des Coronavirus in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Die Hilfsaktion der Arbeiterkammer ist in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Landes Vorarlberg und den Vorarlberger Regionalbanken realisiert worden. 

Informationen auch hier

 


Aus orf.at vom 10. April 2020:

Vorarlbergs Kunst- und Kulturschaffende, die durch die Corona-Krise massiv betroffen sind, erhalten Unterstützung vom Land, kündigte Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) am Freitag an. 150.000 Euro für Atelierförderung und Arbeitsstipendien werden bereitgestellt.

In Planung sind: 

  • Atelierförderung für alle Sparten, monatliche Unterstützung von € 180,- für max. 6 Monate
  • Arbeitsstipendien je € 1.000,-
  • Antragsberechtigt sind freischaffende Künstler*innen aus allen Sparten

Die IG Kultur Vorarlberg erhielt in einer Krisensitzung am 12. März mit Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink und Kulturabteilungsleiter Winfried Nußbaummüller konkrete Aussagen zu Finanzierungsüberbrückungen und kulanten Förderabwicklungen für Kunst- und Kulturschaffende und Kulturinitiativen.

https://igkultur.at/artikel/corona-ig-kultur-vorarlberg-erhaelt-konkrete-aussagen-von-der-landesregierung?bundesland=vorarlberg

Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr und basieren auf dem Wissenstand des Zeitpunkts der Veröffentlichung. Eine Haftung der IG Freie Theaterarbeit ist ausgeschlossen.