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IG Netz

Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.

Anspruchsberechtigung

Zuschüsse aus dem IG Netz erhalten Freie professionelle Gruppen im Bereich der Darstellenden Kunst, die Dienstgeber sind (d. h. Vereine, die MitarbeiterInnen anstellen).

Voraussetzung ist, dass die Gruppe innerhalb der vorangegangenen zwei Kalenderjahre oder im laufenden Kalenderjahr eine Subvention vom Bund erhalten hat. Die gesamte jährliche Förderung aus öffentlichen Mitteln darf dabei 450.000,- Euro nicht übersteigen oder nicht überstiegen haben, wobei maximal eine Drittelbeteiligung des Bundes von 150.000,- Euro gilt.

Zuschüsse an Dienstgeber werden vorrangig für professionell künstlerisch tätige darstellende Kunstschaffende geleistet, die während des Produktions- und Aufführungszeitraums in Dienstverhältnissen stehen sowie nach Maßgabe vorhandener Budgetmittel für Produktionsleiter_innen professioneller Produktionen der Darstellenden Kunst.

Höhe der Zuschüsse

Dienstgeber erhalten Zuschüsse aus dem IG Netz für künstlerische Angestellte, deren Brutto-Monatsgehalt EUR 2.565,- (Wert für 2018) nicht übersteigt. Zuschüsse werden in der Höhe der Beitragsvorschreibung, maximal jedoch bis zu EUR 200,- monatlich, gewährt.

Antragstellung

IG-Netz Anträge können ausnahmslos nur online über die IG Netz Datenbank ( http://ignet.ddns.net/ ) gestellt werden. Mit Ende der jeweiligen Einreichfrist wird die Datenbank geschlossen und es sind keine Veränderungen mehr möglich.

Lediglich das Antragsformular ist mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen ausgefüllt per Post an uns zu senden.

Auf Anfrage versenden wir gerne einen Einladungslink (office@freietheater.at oder 01/403 87 94). Für einen Erstantrag muss man sich zuerst im Büro  melden und bekommt in Folge einen Einladungslink der Datenbank per Mail zugeschickt. Bitte diesem Link folgen um sich erstmals zu registrieren und jederzeit mit den persönlichen Daten Zugang zur Datenbank zu erhalten. Das Eintragen von Anstellungen, Hochladen von Lohnzetteln/Lohnkonten, bka Subventionszusagen, Vereinsregisterauszug, Bilanz, Flyermaterial etc. erfolgt dann online. Bei dem ersten Mal einloggen werden die verschiedenen Funktionen per Guide erklärt. Die Antragstellung ist in 3 Schritten aufgebaut.
Am Schluss, wenn alles ausgefüllt/eingetragen wurde, kann man das Antragsformular als pdf herunterladen, ausfüllen und das Original an uns schicken!

 

Folgende Unterlagen sind in digitaler Form vorzubereiten und müssen als Beleg hochgeladen werden:

– Vereinsregisterauszug
– Subventionsnachweis Bund – max. 3 Jahre alt!
– Lohnzettel der ArbeitnehmerInnen
– monatliche Kontoauszüge der Krankenkasse oder Beitragsvorschreibungen und Zahlungsbestätigungen
– Jahresabschluss / Bilanz des Vorjahres (1x jährlich)
– ggf. Nachweis über geförderte Arbeitsplätze (falls es solche gibt)

– Programme, Flyer, Kritiken etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben.

Achtung: Bei Sonderzahlungen muss für jeden Anstallungsmonat auf Sonderzahlung geklickt werden, da die Sonderzahlungen aliquot auf die Anstellungsdauer verteilt sind.

 

Einreichtermine

Es gibt jährlich zwei Einreichtermine: Für die Monate Jänner bis Juni müssen die Anträge bis 15. Oktober des laufenden Jahres eingereicht werden, für die Monate Juli bis Dezember ist der 15. März des Folgejahres Einreichschluss.

Entscheidung über Anträge

Zur Prüfung der Anträge und Entscheidung in Zweifelsfällen wurde die IG-Netz-Kommission eingerichtet. Diese ist seitens des Bundeskanzleramtes mit MMag. Brigitte Winkler-Komar und Dr. Andrea Ruis, seitens der IGFT mit Thomas Hinterberger besetzt. Ulrike Kuner nimmt an den Kommissionssitzungen teil, hat jedoch kein Stimmrecht.

Die IG-Netz-Kommissionssitzung findet 2 x jährlich statt. Unmittelbar nach den Kommissionssitzungen, die im Regelfall Ende Mai und Ende November stattfinden, werden die zuerkannten Ansprüche an die AntragstellerInnen überwiesen.

Hinweis

Selbständige MusikerInnen, KomponistInnen und TextautorInnen musikalischer Werke erhalten vom Verein zur Unterstützung und Förderung österreichischer Musikschaffender (SFM) Zuschüsse zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen.

Weitere Information unter: www.musikergilde.at

 

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    • Diskussion: WAS KANN SIE⋆ TUN? Vernetzungstreffen mit Anregungen für Theatermacher⋆innen
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    • Gespräche zur kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung
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    • Informationsveranstaltung: Vereinsgründung im Bereich der freien darstellenden Künste
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