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Freie Theater News 28 / Juli 2018

Inhaltsverzeichnis


Aktuell IGFT

Abschied von Nika Brettschneider

Kulturpolitik

Die Diskussionen zur Steuerreform laufen an
Was hat ein propagandistisches Theaterstück an österreichischen Schulen verloren?

Ausschreibungen

Ausschreibung TANZ VOR ORT 2019. Thema: Vernetzung
Fundraising Awards 2018: Reichen Sie jetzt ein!
My home is my castle - Ausschreibung Nachwuchswettbewerb 2019

Festivals

(D) euro-scene Leipzig 2018
Melancholie im September – the survival of the weakest
Festival der Spätantike – Carnuntum

Aus-/Weiterbildung

Körpertheater Workshop - Elemente im Spiel

Veranstaltungen

Europäische Theaternacht unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten der Republik Österreich

Impressum

Aktuell IGFT

Abschied von Nika Brettschneider

Mit tiefem Bedauern haben wir erfahren, dass die Vorreiterin für Freies Theaterengagement, Schauspielerin, Regisseurin und Leiterin des Theater Brett als auch des Schauspielateliers an der Janacek Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Brno, Nika BRETTSCHNEIDERová, am 30. Juni 2018 von uns gegangen ist. Unsere Anteilnahme gilt ihren Kolleg_innen und ihrer Familie, deren Nachruf auf http://www.theaterbrett.at/relaunch/ uns sehr berührt.


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Kulturpolitik

Die Diskussionen zur Steuerreform laufen an

Die SPÖ hat im Parlament einen Antrag zur Senkung der Umsatzsteuer auf Eintrittskarten von Kulturveranstaltungen von 13 auf 10 Prozent eingebracht und argumentiert mit der Tourismusförderung. Gemeinnützige Kulturvereine würden davon nicht profitieren (Info zur USt bei gemeinnützigen Kulturvereinen), es braucht eine generelle Senkung der USt auf 10% für Kunst und Kultur, auch für künstlerische Leistungen.

http://www.igkultur.at/


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Kulturpolitik

Was hat ein propagandistisches Theaterstück an österreichischen Schulen verloren?

Diese Offene Anfrage wird nächste Woche an BM Heinz Faßmann und BM Gernot Blümel ergehen.
Wer mit unterzeichnen möchte, bitte bis Freitag 6.7. um 14 h melden: office@freietheater.at

**

An Bundesminister Dr. Heinz Faßmann
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung


An Bundesminister Mag. Gernot Blümel
Bundesministerium für EU, Kunst, Kultur und Medien


Was hat ein propagandistisches Theaterstück an österreichischen Schulen verloren?


Offene Anfrage


Seit Monaten wird das propagandistische Theaterstück "Welt in Bewegung" an österreichischen Schulen gespielt. Auftraggeberin dieses Stücks ist das Innenministerium, umgesetzt wurde es durch eine Künstleragentur, die Kreativschulungen oder Konzertabende u.ä. mehr anbietet. Autor des Stücks ist der Agenturleiter. Inhalt des Stücks ist die Darstellung der Situation eines legalen sowie eines illegalen Flüchtlings. Der legale (weiße) Flüchtling hat einem österreichischen Reporter an einem Kriegsschauplatz Erste Hilfe geleistet und soll vermutlich deshalb als legal angesehen werden, der illegale (schwarze) Flüchtling wird geschleppt und kommt aus wirtschaftlichen Gründen. Der legale Flüchtling wird später in Österreich ein berühmter Maler, der illegale Flüchtling gerät in die Fänge des IS und wird mit allen anderen um ihn herum, die mit ihm in den Dunstkreis des IS geraten sind, verhaftet. Es ist aber auch ein anderes, gutes Ende in diesem Stück möglich, der illegale Flüchtling geht zurück und wird bei sich zu Hause erfolgreicher Unternehmer.


Soweit die Geschichte. In der Inszenierung geht dieses Stück noch viel weiter. Der Autor und zugleich Regisseur des Stücks lässt seine Darsteller/innen einen Schwank spielen, in dem kein Klischee, kein Vorurteil und keine Diffamierung ausgelassen wird. So sind die Frauendarstellungen in diesem Stück an Anbiederung und Unterwerfung nicht mehr zu übertreffen und wird der illegale schwarze Flüchtling im Gegensatz zum legalen weißen Flüchtling über weite Strecken als ziemlich schlichtes Gemüt dargestellt. Er darf erst vollwertig werden, wenn klar ist, er geht zurück und wird Unternehmer.


Folgende Fragen stellen sich:


  1. Warum ist es dem Innenministerium möglich, ein von ihm beauftragtes Stück an Schulen anbieten zu lassen?
  2. Wie stimmen die Haltungen in diesem Stück mit den Zielen in den Lehrplänen überein, insbesondere in den Frauendarstellungen und in der Darstellung Afrikas und des afrikanischen Flüchtlings?
  3. Warum wird ein künstlerisch vollkommen wertloses Stück an Schulen angeboten, das aus Qualitätsgründen niemand für öffentliche Aufführungen nehmen würde?
  4. Wieso wird ein solches Projekt nicht in Abstimmung mit den dazu befähigten Einrichtungen mit Theaterschaffenden für ein junges Publikum verwirklicht?
  5. Sind weitere Aufführungen für das kommende Schuljahr geplant?

Die Künstler/innen, Bühnen und Freien Gruppen in Österreich setzen sich mit dem Thema Integration schon seit vielen Jahren eingehend auseinander und haben bereits zahlreiche sehr reflektierte tourfähige Theaterproduktionen hierzu entwickelt. Wir schlagen vor, künftig auf die Arbeiten und Theaterproduktionen dieser erfahrenen Gruppen zurückzugreifen, um Schultheatervorstellungen zu diesem Thema professionell und inhaltlich adäquat zu ermöglichen.


Mit freundlichen Grüßen


Verfasser: Gerhard Ruiss, Geschäftsführer IG Autorinnen Autoren


Dieser Brief mit der vollständigen Liste aller Unterzeichner_innen ergeht in der KW 28 an die eingangs angeführten Adressaten.


Wien, 5. Juli 2018


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Ausschreibungen

Ausschreibung TANZ VOR ORT 2019. Thema: Vernetzung

Bewerbungsschluss: 31. August 2018

 

Tanz in Vorarlberg berührt, fasziniert und ist sehenswert!

netzwerkTanz sucht die derzeit besten zeitgenössischen Tanzproduktionen von Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern und möchte sie vom 2.- 7. April 2019 im Rahmen eines Tanzfestivals in Kooperation mit dem Theater KOSMOS in Bregenz präsentieren.

 

Anmeldung ausschließlich über die Homepage von netzwerkTanz mit einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsformular, das bis zum 31. August abgeschickt werden muss: http://www.netzwerktanz.at/unsere-formate/tanz-vor-ort-festival-2019/

 

Bedingungen zur Teilnahme:

  1. Vorarlbergbezug: Bewerben können sich Tänzerinnen und Tänzer, bzw. Choreograf_innen, die in Vorarlberg aufgewachsen sind bzw. derzeit hier leben und arbeiten. (Bei Gruppen/Kompanien: mindestens eine Person der Kompanie muss einen Vorarlbergbezug aufweisen.)
  2. Das Thema «Vernetzung» wird inhaltlich und/oder spartenübergreifend und/oder länderübergreifend behandelt.
  3. Professionelle Tanzausbildung und/ oder mindestens einjährige Tanztätigkeit im Haupt- oder Nebenerwerb.
  4. Eingereicht wird ein Video, das das Konzept wiedergibt und die einreichende Person vorstellt («Bewerbungsvideo»); max. 3 Minuten Länge; fakultativ Links zu Video des fertigen Stückes bzw. zu anderen Stücken der einreichenden Person.
  5. Ein dreiköpfiges unabhängiges Kuratorenteam stellt aus allen eingegangenen Einsendungen einen Tanzabend zusammen, der bis zu vier Stücke beinhalten kann.
  6. Die Kompanie garantiert, dass alle beteiligten Künstler_innen bei der Aufführung im April anwesend sind (keine Ersatztänzer_innen). Ausnahme sind selbstverständlich Verletzung oder Krankheit eines Aufführenden.
  7. Der Choreograf/die Choreografin ist bei der Probe und am Vorstellungsabend anwesend und steht gegebenenfalls für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.
  8. Jede aufführende Kompanie hat ein bis zwei Tage vor der Aufführung 4 Stunden die Bühne im Theater KOSMOS zur Verfügung, davon 2 Stunden mit einem Techniker für Spacing und Beleuchtungsproben (genauer Zeitplan erfolgt nach Auswahl in Absprache mit allen Beteiligten).
  9. Die ausgewählten Produktionen stellen kostenfrei mindestens vier Fotos zur Verfügung, die für die Medienarbeit genutzt werden können (können nach der Auswahl nachgereicht werden).
  10. Vollständig ausgefüllte Bewerbungsunterlagen inklusive Technikplan (der Technikplan kann bis Mitte Jänner 2019 noch modifiziert werden).
  11. Die Tänzer_innen sind über ihre Kompanie versichert (netzwerkTanz übernimmt keine Versicherungen für die Aufführung).
  12. Jeder Aufführende (Tänzer_in oder Live-Musiker_in) erhält für die Proben vor Ort und die Aufführung 400 € Gage + 80 € Spesen, damit sind Fahrt- und Übernachtungskosten abgegolten. Bei mehr als 3 Auftretenden erhält die Kompanie pauschal 2000 € Gage inkl. Spesen. Für eine allfällige Versteuerung ist selbst zu sorgen.
  13. Die Bühne ist mit einem schwarzen Tanzteppich ausgestattet (10 x 12 Meter). Der Bühnenhintergrund ist schwarz.
  14. Technische Anforderungen sind möglichst minimal zu halten.

Kompanien oder einzelne Tanzschaffende können sich auch mit mehreren Produktionen bewerben, für jede Produktion müssen die Unterlagen separat ausgefüllt werden. Technikplan sowie weitere Unterlagen (CVs der beteiligten Künstler_innen etc.) können zusätzlich per mail an kontakt@netzwerktanz.at gesendet werden.

 

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Ausschreibungen

Fundraising Awards 2018: Reichen Sie jetzt ein!

Bewerbungsschluss: 3. September 2018

 

Die Fundraising Awards zeichnen jährlich besondere Leistungen im Fundraising aus.

 

Auch dieses Jahr können Sie Ihre Projekte, Kampagnen und Initiativen wieder einreichen. Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen in den Kategorien Online-Kampagne, Spot, Unternehmenspartnerschaft, Innovation des Jahres, Direct Mailing und der Aktion des Jahres. In einigen Kategorien warten neben den „Trophäen“ auch Sachpreise, die Ihr Fundraising beflügeln werden. Die begehrten Awards werden dann am 8. Oktober im Europahaus verliehen.

 

Was ist zu tun? Reichen Sie bis 3. September Ihre Projekte ein. Alle Informationen sowie die Einreichunterlagen finden Sie auf der Kongress-Website.

 

Fundraising Verband Austria
Herbeckstraße 27/ Stiege 2/ Tür 3
1180 Wien
Tel: +43 / 1/ 27 65 298 – 0

 

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Ausschreibungen

My home is my castle - Ausschreibung Nachwuchswettbewerb 2019

Einreichfrist: 5. November 2018

 

Spielzeit: Bar&Co, 27. Mai – 15. Juni 2019, Di-Sa um 20 Uhr

 

Wir lassen alle Uhren zerschlagen, alle Kalender verbieten und zählen Stunden und Minuten nur nach der Blumenuhr, nur nach Blüte und Frucht. Und dann umstellen wir das Ländchen mit Brennspiegeln, dass es keinen Winter mehr gibt und wir uns im Sommer bis Ischia und Capri hinaufdestillieren, und das ganze Jahr zwischen Rosen und Veilchen, zwischen Orangen und Lorbeer stecken.

 

Egal welche Zeitung man aufschlägt, wir sind mit beängstigenden, brutalen oder traurigen Nachrichten konfrontiert. Und obwohl Österreich zu den sichersten Ländern der Erde zählt*, sehen wir unser Leben zerrissen und brüchig. Und uns selbst zerrieben zwischen der Angst, den Anschluss zu verpassen in einer fordernden Arbeits- und Konsumwelt, und der Sehnsucht nach Stabilität, Langsamkeit und Achtsamkeit. Der Rückzug in die Familie, die eigene Blase, in die Handarbeit und den freiwilligen Verzicht wird für viele zur Notwehr. Aber wie finden wir eine tragfähige und aushaltbare Position zwischen Engagement und Eskapismus?

 

Wir laden junge Theatermacher*innen ein, Konzepte für Kurzprojekte zum Thema einzureichen. Die drei spannendsten Projekte/Gruppen erhalten 5.000 €, die Gelegenheit, drei Wochen im Theater Drachengasse zu proben und anschließend ihre Arbeiten in einer Spielserie von 16 Tagen zu präsentieren.

 

Die Gewinner*innen des Wettbewerbs werden über Juryentscheid bzw. Publikumsabstimmung ermittelt. Der Jurypreis beträgt auch heuer wieder 5.000 €, zur Verfügung gestellt vom Kuratorium für Theater, Tanz und Performance in der Stadt Wien für die weitere Ausarbeitung des Projektes. Die Drachengasse stellt Bar&Co samt Infrastruktur für die Produktion in der darauffolgenden Saison zur Verfügung. Der Publikumspreis beträgt 1.000 €.

 

Wir bieten:

5000 € Budget pro realisiertem Projekt (beinhaltet Projektentwicklung und 16 Spieltage)

Proberaum für 3 Wochen

Bühne: 3,5 x 5 m, technische Grundausstattung vorhanden

PR, Werbung, Marketing

dramaturgische Betreuung

 

Projektbeschreibung: Dauer: 20 Minuten. Bitte keine Monologe!

Abgesehen vom allgemeinen Thema My home is my castle keine inhaltlichen Vorgaben.

 

Teilnehmer*innen: Theaterkünstler*innen in Ausbildung oder am Beginn ihrer

Berufslaufbahn. Fokus auf Text, Schauspiel und Regie (minimale bühnentechnische Anforderungen)

 

Unterlagen: Name und Kontakt der Gruppe, Projektbeschreibung (maximal 1 Seite), Info über Mitwirkende (Name, Alter, Kurzbiografien inkl. Ausbildung)

 

Projektvorschläge sind zu richten an:

newcomer@drachengasse.at

oder per Post an

Theater Drachengasse, 1010 Wien, Fleischmarkt 22, Kennwort: Newcomer

 

Die Einreichfrist endet am 5. November 2018

 

* Quelle: Global Peace Index 2018

Zitat aus Leone und Lena von Georg Büchner

 

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Festivals

(D) euro-scene Leipzig 2018

Die euro-scene Leipzig findet vom 06. bis 11. November zum 28. Mal statt. In diesem Jahr werden 12 Gastspiele aus 7 Ländern in rund 25 Vorstellungen und 8 Spielstätten gezeigt, darunter 5 Deutschlandpremieren. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances und ein Stück für Kinder. Die Schirmherrschaft übernimmt auch in diesem Jahr der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung.

 

Das Festivalprogramm ist ab sofort unter www.euro-scene.de/programm einsehbar. Das gedruckte Programmheft wird Ihnen auf Wunsch ab Ende September zugeschickt.

 

Das Motto der diesjährigen euro-scene Leipzig lautet »Bühnen – Klang – Welten«. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes widmet sich diesmal der Musik in Theater und Tanz. Dabei spielen zahlreiche Formen des Umgangs mit Musik bei szenischen Bühnenformen eine Rolle, so beispielsweise in Beziehung mit Live-Musik, Klang, Geräusch, Text und Stille.

 

Das szenische Konzert »Requiem pour L.« (»Requiem für L.«) des bekannten belgischen Choreografen Alain Platel wird das Festival eröffnen. Es verbindet das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart mit afrikanischer Musik und widmet sich dem Thema des Todes in unterschiedlichen Kulturen.

 

Mit der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven kommt eines der berühmtesten klassischen Musikstücke zu Gehör: Mit seiner Compagnie Via Negativa aus Ljubljana stellt Bojan Jablanovec in der Performance »Deveta« (»Die Neunte«) dabei die Frage nach Macht und Missbrauch von Musik.

 

Der bekannte Puppenbauer, Puppenspieler, Regisseur und Darsteller Nikolaus Habjan aus Wien ist erneut zu Gast in Leipzig: Das Schauspiel Graz gastiert mit dem Stück »Böhm«, das von Nikolaus Habjan inszeniert wurde. Er spielt das Solo (gemeinsam mit zahlreichen Puppen) über Karl Böhm, einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommt das humorvolle Kunstpfeifkonzert »Ich pfeife auf die Oper« mit Arien der Opern- und Operettengeschichte, mit dem Nikolaus Habjan bereits in zahlreichen Theatern und Konzertsälen in Österreich und Deutschland stürmisch gefeiert wurde. 

 

Der Tanz ist mit Nono Battesti und seiner Compagnie Dessources aus Brüssel (mitreißende Jazzmusik) sowie Gianfranco Celistino & Annalisa Derossi aus Luxemburg (beide als Tänzer und Pianisten) vertreten. Ferenc Fehér aus Budapest zeigt sein Tanzduett »Állomás« (»Stationen«) zu eigener Komposition. Sprechtheater kommt aus London: Zu A-cappella-Gesang gastiert die Compagnie Erratica mit dem Stück »Remnants« (»Überreste«) von Patrick Eakin Young. Und »Die Schachnovelle« (nach der berühmten Novelle von Stefan Zweig) ist in einer szenischen Version von Geirun Tino mit dem Pygmalion Theater Wien zu sehen.    

 

Zwei Gastspiele aus Frankreich runden das Festivalprogramm ab: Das zauberhafte Kinderstück »Une histoire de la musique« (»Eine Musikgeschichte«) der Compagnie zOrozora aus Grenoble führt mit drei Musiker-Darstellern quer durch die Jahrhunderte. Und der Choreograf Pierre Rigal aus Toulouse zeigt sein Tanzstück »Scandale« (»Stolperfallen«) mit temporeichen Hip-Hop-Elementen als Festivalabschluss.

 

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Aus-/Weiterbildung

Körpertheater Workshop - Elemente im Spiel

von Veronika Vitovec

 

Wer bin ich und was bist du?

 

Zeit: 20. und 21. Oktober 2018 (Samstag 10-17 Uhr und Sonntag 10-17 Uhr)

Ort: WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien

 

Ob für Forumtheater, Improvisationstheater, Tanz, zur Freude am Spiel oder zur Erkundung der eigenen Persönlichkeit – der Workshop richtet sich an Theaterspielende, Schauspieler_Innen, Clown_Innen und Theaterneulinge die Lust haben mit viel Spielfreude den eigenen Körper als Spielmittel neu zu entdecken.

 

Wie beeinflussen Identifikationen mit der Natur unsere Bewegungen, unseren Ausdruck, unseren Charakter, unser Spiel? Die Arbeit mit Naturidentifikationen hat in vielen Theaterrichtungen lange Tradition und wurde auch von Jacques Lecoq in seine Pädagogik aufgenommnen. Mittels Methoden des physical theatre bzw. Körpertheater nach Lecoq lassen wir uns in diesem Workshop von den Elementen – Feuer, Wasser, Erde, Luft – in unserem Spiel inspirieren.

 

Ein Wochenende voll Experimentierfreude, Spiel, Improvisation und Entdeckungen erwartet uns... Was finde ich in mir selbst wieder, was fällt mir leicht, was schwer, was passiert, wenn ich etwas tue, das mir selbst ganz entgegengesetzt wirkt? Ganz in der Bewegung gehen wir diesen Fragen nach.

 

Der Workshop wird von Veronika Vitovec geleitet, die 2016 ihre Ausbildung an der Ecole Internationale de Théâtre Jacques Lecoq abschloss und seitdem als Trainerin, Performerin und Theaterpädagogin arbeitet. 2014 schloss sie ihr Psychologiestudium in Wien ab. Seit Oktober 2016 ist sie im Verein Theater der Unterdrückten Wien tätig, wo sie u.a. das Schauspieltraining gestaltet. 2017 leitete sie im Volkstheater Wien das offene Theatertraining "Theaterglobus" an, sowie den Spielclub "Of Kings and Queens", sie ist Co-Gründerin des sensorischen Theaterprojektes Imaginario und setzt ihren Fokus auf spartenübergreifende und partizipative Theaterprojekte.

 

Danke auch fürs Teilen der Veranstaltung und Weiterleiten an Interessierte!

 

Infos auf http://tdu-wien.at/koerpertheater-workshop-elemente-im-spiel-veronika-vitovec/ und im fb event https://www.facebook.com/events/162496771287655/

 

Formales

Bitte bringt bequeme Kleidung, etwas zu Trinken und Indoor-Schuhe mit oder stellt euch darauf ein, barfuß zu laufen. Es wird eine einstündige Mittagspause geben.

 

Kosten: 145 €, 130 € für StudentInnen, ttp- und TdU-Mitglieder. Frühbucher_Innen: Bei Anmeldung bis zum 10. September ist der FrühbucherInnen-Normalpreis 120€, für StudentInnen, ttp- und TdU-Mitglieder 110€. Sozialpreise sind auf Anfrage möglich.

 

Bitte meldet euch per Mail an bei veronika.vitovec@tdu-wien.at

Gern könnt ihr mich bei Fragen kontaktieren!

Eure Anzahlung von 50€, mit der ihr einen Platz im Workshop reserviert, überweist bitte mit eurem Namen und Betreff "Workshop Elemente" an

 

Theater der Unterdrückten – Wien

IBAN: AT25 1400 0046 1066 5794

BIC: BAWAATWW

BAWAG PSK

 

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Festivals

Melancholie im September – the survival of the weakest

Datum: 26. bis 30. September 2018
Lectures | Lesungen | Performances | Musik | Ausstellung

 

Der Begriff der Melancholie ist so weitreichend wie brüchig. Im Laufe der Kulturgeschichte bemühten sich sowohl Philosophie als auch Theologie, Medizin, Psychologie, Psychiatrie und sämtliche Künste um eine Eingrenzung, wobei zwischen Erklärung und Verklärung des melancholischen Gemüts oft kaum noch zu unterscheiden war. Fix scheint allerdings, dass Melancholie gegensätzliche Kräfte freizusetzen imstande ist: Inspiration und Verzweiflung, Widerstand und Kapitulation, unerschütterliches Phlegma und tiefste Depression.

Eröffnungswochenende im Schaupsielhaus

 

Mittwoch, 26. September 2018 / 20 Uhr
Premiere der Eröffnungsproduktion | SAVE THE DATE!
Ort: Schauspielhaus Wien

Donnerstag, 27. Septembern 2018 / 19 uhr
Vernissage der Ausstellung "Melancholie" von Raphaela Edelbauer & Simon Goritschnig & ihrer Klasse
Ort: Schule für Dichtung, Mariahilfer Straße 88a/Stiege III/7, 1070 Wien

Donnerstag, 27. September 2018 / 21 Uhr
Sägezahn | Konzerte t.b.a.
Ort: Schauspielhaus Wien

Freitag, 28. September 2018 / 20 Uhr > Karten kaufen
Festival Tag 1 | Konzerte
Ort: Schauspielhaus Wien
Johannes Ullmaier – Lecture (Müßiggang & Melancholie, Kapitalismus & Depression)
Olinka Vistica und Drazan Grubisic - Das Museum der zerbrochenen Beziehungen
Deborah Levy - Lesung
Clara Frühstück/Tobias Leibetzeder/Fritz Ostermayer/Christine Sbaschnigg – Musik/Text-Performance

Samstag, 29. September 2018 / 20 Uhr > Karten kaufen
Festival Tag 2 | Konzerte
Ort: Schauspielhaus Wien
Marion Poschmann - Lesung
Thomas Melle – Lesung mit Gespräch (Süßer Weltschmerz vs bittere Verzeiflung)
Raphaela Edelbauer und Simon Goritschnig + sfd-Klasse – „Melancholie und Ekel“ (Text/Bild-Performance)
Stella Sommer (Die Heiterkeit) – Wort/Musik-Performance (Pop und Tod)

Sonntag, 30. September 2018 / 20 Uhr
Eröffnungsproduktion | 2. Vorstellung
Ort: Schauspielhaus Wien

Kuratiert von Fritz Ostermayer, künstlerischer Leiter der Schule für Dichtung

Weitere Informationen: www.schauspielhaus.at/melancholie

 

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Festivals

Festival der Spätantike – Carnuntum

So 12 August 2018, 09:00 Uhr - Mi 15 August 2018, 17:00 Uhr

 

Bis zu 200 Mitwirkende aus ganz Europa drehen die Zeit um 1700 Jahre zurück und leben 4 Tage lang in den Häusern im Römischen Stadtviertel, als wären die Zeit und die Weltgeschichte ringsherum stehen geblieben.

 

Spazieren Sie durch das Römische Stadtviertel und werden Sie Zaungäste der Geschichte und des Alltagslebens der Stadt Carnuntum in der Spätantike. Anders als bei üblichen historischen Festen werden keine Vorführungen und geplante Spektakel geboten, sondern das detailgetreue Nachspielen der historischen Realitäten steht im Mittelpunkt. Das Erleben des römischen Alltags und der Überraschungscharakter der Aktivitäten machen den Besuch zu einem intensiven Zeitreiseerlebnis.

 

Carnuntum in der Spätantike

 

Im Carnuntum des späten 4. Jahrhunderts ist die Situation schwierig geworden: ein Erdbeben hat die Stadt teilweise massiv beschädigt, ein Teil der Bevölkerung ist nach Süden Richtung Rom abgewandert und der häufige Durchzug großer Truppenverbände lässt das Leben in der Stadt unsicher werden.

Der Dux muss als Verantwortlicher in Carnuntum für Ordnung sorgen: Soldaten und deren Familien müssen angesiedelt werden, Rekrutierung für das Militär sind notwendig und nicht zuletzt wollen sich die Barbaren im Imperium Romanum ansiedeln.

 

Folgen Sie uns in diese spannende Zeit, als das Römische Reich sich ein letztes Mal gegen den nahenden Niedergang aufbäumte und zugleich bereits die Weichen für ein neues Zeitalter gestellt wurden.

 

Römisches Stadtviertel
Hauptstraße 1A
2404 Petronell-Carnuntum

 

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Veranstaltungen

Europäische Theaternacht unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten der Republik Österreich

Die Europäische Theaternacht findet heuer am Samstag, 17. November statt!


Alle Infos, wie Ihr daran teilnehmen könntet, findet Ihr HIER!


ATheaterWien plant am Freitag davor, also am 16. November, einen Flashmob vor der Hauptbücherei auf dem Urban-Loritz-Platz. Save the Date!


Mit freundlichen Grüßen
das ATW Team
Günter, Barbara & Ulrike


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Newsletter der IG Freie Theaterarbeit
IG Freie Theaterarbeit
www.freietheater.at

Redaktion: Team IG Freie Theater

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