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Freie Theater News 15/April 2017

Inhaltsverzeichnis


Aktuell

Kulturabteilung der Stadt Wien: wichtigste Änderungen der Förderrichtlinien

Ausschreibungen

Neues Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung: Aktionen für eine offene Gesellschaft
Kyoto Art Centre/Japan: Artist-in-Residence Programme 2018 (performing arts)
Hermès Foundation: "New Settings" programme #8

Festivals

Sommerszene Festival: Choreographen, Theatermacher, Musiker

Aus-/Weiterbildung

Aleksandar Acev/Kroatien/Berlin: Movement & Physical Acting
Christine Eder: Der erste Zuschauer. Einblicke in die Theaterregie

Räume

Bronski und Grünberg Theater: Vermietung im Juli und August 2017

Impressum

Aktuell

Kulturabteilung der Stadt Wien: wichtigste Änderungen der Förderrichtlinien

Die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) hat die Richtlinien für Kunst-und Kultur-Förderungen überarbeitet. Seit 6. Feber 2017 gilt der neue „Leitfaden für Subventionen“.


Im folgenden ist eine Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen, die in Zusammenarbeit der IG Kultur Wien, der IG Bildende Kunst, der IG Freie Theaterarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Wien entstanden ist..


 

  • Auch natürliche Personen können einreichen

Förderansuchen an die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) bis zu einer Förderhö­he von maximal 20.000 Euro können seit 6.2.2017 nicht nur von Vereinen oder ande­ren juristischen Personen oder Personengesellschaften, sondern grundsätzlich auch von natürlichen

Personen gestellt werden.

Vor­aussetzung: Sitz bzw. Lebensmittel­punkt muss in Wien sein. Natürliche Personen müssen dem Ansuchen einen ausführlichen Lebenslauf mit Auflistung bisheriger Projekte beilegen.



  • Neues Formular, neue Tabelle

Das Formular „Subventionsansuchen“ und die Kalkulationstabellen wurden neu ge­staltet. Das Subventionsansuchen enthält nun ein Feld zur Erstellung eines Raten­plans für die Ausbezahlung der Förderung. Die Kalkulationstabelle enthält nur mehr ein Arbeitsblatt, auf der sich die Tabellen der bisherigen zwei Arbeitsblätter befinden.



  • Neues Prozedere bei Zusagen

Wenn im Fall einer positiven Entscheidung die Höhe der Förderung vom Subventionswunsch abweicht, muss die Kalkulation adaptiert werden. Ein neuerlicher Antrag muss – im Gegensatz zu früher – nicht gestellt werden. Bei Zusage einer Förderung muss der Zusagebrief nicht mehr doppelt

unterschrieben zurückgeschickt werden.



  • Bei Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro Originalbelege beilegen

Bei der Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro sind der Abrechnung sofort und nicht erst auf Anforderung die saldierten Original­beläge in Gesamthöhe der Fördersumme samt Belegaufstellung bei­zulegen.



  • AUẞERDEM: PRÜFUNGEN MÖGLICH

Wie uns die MA 7 mitteilte, sind bei höher dotierten Förderungen spätere Überprüfungen der geförderten Institution durch den Stadtrechnungshof möglich. Werden Mängel festgestellt, erteilt der Stadtrechnungshof Empfehlungen zu deren Behebung. Ob die Mängel tatsächlich behoben worden sind, kann auch überprüft werden.

Auch die MA 7 erhielt schon Empfehlungen des Stadtrechnungshofs. Dazugehört, dass auch die MA 7 selbst ab sofort Überprüfungen geförderter Institutionen vornehmen soll.


Überprüft werden unter anderem die ordnungsgemäße Buchführung und die (schriftliche) Nachvollziehbarkeit wesentlicher Entscheidungen der Organe der Subventionen beziehenden Institution, insbesondere:


– die ordnungsgemäße Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermö­gensübersicht,

– die ordnungsgemäße Durchführung der Rechnungsprüfung,

– bei Vereinen die Einhaltung der Vereinsstatuten unter anderem in Hinblick auf Zustimmung zu Insichgeschäften bei Honoraren oder Gehältern für Vereinsfunktionär_innen (z. B.: die Zustimmung anderer Mitglieder des Leitungsorgans zu Honoraren oder Gehälter für ein Mitglied des Leitungsorgans).


Es sollte daher von Vereinen darauf geachtet werden:


– von allen Sitzungen aller Vereinsorgane schriftliche Protokolle anzu­fertigen, die alle wichtigen Entscheidungen nachvollziehbar ma­chen

– die Protokolle von den anwesenden Funktionär_innen unterschrei­ben zu lassen,

– Rechnungsprüfberichte schriftlich zu verfassen und von den Prüfer_innen unter­schreiben zu lassen,

– alle Protokolle und alle in Zusammenhang mit der Förderung stehenden Dokumente so wie alle Belege und Rechnungsunterlagen mindestens sieben Jahre aufzubewahren.



  • Empfehlungen und häufige Fehler

Mag. Moritz Becher, der Leiter des Referats Fördermanagement der MA 7, hat die relevantesten Empfehlungen des Stadtrechnungshofs gesammelt. Wir haben seine Zusammenstellung mit seiner Zustimmung hier online gestellt:

 

Empfehlungen Stadtrechnungshof_Wien

 

Außerdem stellte uns Mag. Moritz Becher eine Liste der häufigsten Fehler bei Förderansuchen an die MA 7 zusammen. Diese Liste ist hier zu finden:


MA7-Zusammenstellung-Fehler_Fördernehmer_innen


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Ausschreibungen

Neues Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung: Aktionen für eine offene Gesellschaft

In diesem neuen Förderprogramm werden Projekte und Initiativen unterstützt, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Toleranz und Vielfalt einsetzen und sich gegen politischen Radikalismus und Hass positionieren.


Das Programm richtet sich vor allem an kleinere Initiativen, Vereine und Gruppen, die ermutigt werden sollen, sich mit eigenen Aktivitäten und Projekten für eine starke Gemeinschaft einzusetzen. Die Fördersumme beträgt maximal 3.000 Euro, Bewerbungen sind durchgehend möglich.

Weitere Informationen unter: www.bosch-stiftung.de

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Ausschreibungen

Kyoto Art Centre/Japan: Artist-in-Residence Programme 2018 (performing arts)

Deadline: 30.06.2017


Kyoto Art Center’s Artist-in-Residence Programme offers support to emerging artists and art researchers who wish to pursue creative activities in Kyoto. The organisers switch between hosting performing arts artist and visual astist every year. In 2018, the programme is open for performing artists and researchers.

Eligibility:

  • Emerging artists and art researchers working in the performing arts sector (Dance, theater and music among others.), who have a well defined reason to work and research in Kyoto.
    * writers and cross-media artists can however apply

  • Applicants must:
    - Organise a public programme for Kyoto citizens during the residency.
    - Communicate in English or Japanese.


Support:

  • Accommodation during the residency period. [Maximum 3 months]
    • Studio for production and research at Kyoto Art Center.
    • Round-trip air ticket from residential area to Kansai International Airport or Osaka International Airport
    • Production and research cost: JPY100,000 (including tax).- for an individual or a group
    (not each member).
    • Publicity
    • Assistance by art coordinator.


Find all details online: http://www.kac.or.jp/eng/news/20497/

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Ausschreibungen

Hermès Foundation: "New Settings" programme #8

Deadline: 1.07.2017


This programme is devoted to the performing arts and is directed both to live performance artists (of all disciplines) and to visual artists who wish to create for the stage. Indeed, collaborations between performing artists and visual artists are encouraged.


It concerns hybrid performances with a predominant visual arts dimension, scheduled to be premiered between January and December 2018.


The supported productions thus meet at a crossroads between writing and modi operandi, questioning the relationship with the public in an innovative way. Each year the Foundation accompanies several projects. These new works are by both emerging and established artists and can have a national or international scope. The field of performance art conceived for exhibition spaces, however, is excluded from the call for projects.


The support the Fondation d’entreprise Hermès brings to these new productions is two-fold. On the one hand, the artists selected will receive financial aid for the production phase in order to help them complete their project. On the other, the Fondation d’entreprise Hermès will offer them performance dates in the autumn of 2018 in the Paris region, in partnership with cultural institutions.


Finally, the Fondation d’entreprise Hermès has built a partnership with the French Institute Alliance Française in order to present certain New Settings productions at the Crossing The Line festival in New York.


Find all details online:
http://en.fondationdentreprisehermes.org/Know-how-and-creativity/Performing-arts/New-Settings-programme?force=true

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Festivals

Sommerszene Festival: Choreographen, Theatermacher, Musiker

20.06.-1.07.2017, Salzburg


Als ein Fest der performativen Künste stellt die Sommerszene Salzburg auch in diesem Jahr die inhaltliche und ästhetische Vielfalt der Bühnenkünste eindrucksvoll ins Zentrum. Internationale und österreichische Choreographen, Theatermacher und Musiker präsentieren vom 20. Juni bis zum 1. Juli zeitgenössisches darstellendes Kunstschaffen und eröffnen neue Aspekte zu gesellschaftspolitischen Themen und sozialen Prozessen. 


Eröffnet wird die Sommerszene von Louise Lecavalier, gefeierte franko-kanadische Tanz-Ikone und ehemalige Frontfrau von La La La Human Steps, die mit ihrem virtuos choreographierten Stück „Battleground“ nach Salzburg zurückkehrt.

http://www.szene-salzburg.net/

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Aus-/Weiterbildung

Aleksandar Acev/Kroatien/Berlin: Movement & Physical Acting

7.-11.07.2017, Wien


Haltung, Blick, Gestus, Atmung, Spannung, Energie, Raum und Zeit sind grundlegende Elemente der theatralen Sprache des Körpers. Um spielen zu können braucht man ein gutes Bewusstsein
von diesen unvermeidlichen physischen Fakten. Der Workshop bietet einen körperlichen Zugang zum Schauspiel, zur Improvisation und Bewegungskomposition.

Die TeilnehmerInnen werden eingeladen auf der Basis von erprobten Physical-Theater- Methoden (Decroux, Meyerhold, Lecoq und zeitgenössische Techniken) nach ungewöhnlichen Körperausdrucksformen zu suchen. Auf diesem Fundament wird die Beziehung zum Partner,
zur Gruppe und zum Publikum weiterentwickelt. Diese parallele Konzentration wird sich im Laufe des Trainings zu einer umfangreichen Bühnenpräsenz entwickeln. Die spielerische Komponente wird in jeder Übung gesucht und unterstützt.

Der Workshop findet im Rahmen der INTERNATIONALEN SOMMERAKADEMIE der Schule des Theaters statt.


Aleksandar Acev

geb. in Zagreb, studierte zeitgenössische Mime
an der Moving Academy for Performing Arts (MAPA) in Amsterdam.
Er arbeitet weltweit als Darsteller, Autor und Regisseur, inszeniert Hochschulaufführungen

und entwickelt Projekte, die neben künstlerischen Zielen die Lebens- und Sozialkompetenz der

Teilnehmer fördern. Er arbeitete sowohl an zahlreichen Hochschulen als auch OFF Instituten und renommierten Festivals im In – und Ausland.


Fr 7. Juli:  18:30 -21:30
Sa 8. Juli:  10:00-13:00 und 15:00 -18:00
So 9. Juli:  10:00-13:00 und 15:00 -18:00
Mo 10. Juli:  18:00-21:30
Di 11. Juli: 18:00-21:30


Kursort: Schule des Theaters, Hermanngasse 31/1, 1070 Wien


Kosten: 399.---/359.-bis 7. Juni/ 319.- bis 23. April/Ermäßigungen für Student_innen, arbeitssuchende und IG Mitglieder


Anmeldung: http://www.schuledestheaters.at/sommerakad_1_movement.html

Info: 0699 10509546

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Aus-/Weiterbildung

Christine Eder: Der erste Zuschauer. Einblicke in die Theaterregie

17.-21.07.2017, Wien


Was macht ein_e Regisseur_in eigentlich? Wie entsteht eine Inszenierung?  Was kann ein Bühnenbild? Was ist eine Szene? Wo beginnt die Interpretation? Tragisch oder komisch?  Wie geht Kritik? Wer entscheidet was? Wie entstehen Bilder?


Der Workshop widmet sich den Aufgaben der Regie - von der Idee und Materialsuche über Textanalyse und Probenarbeit, bis hin zur szenischen Realisation.


Die Teilnehmer werden selbst inszenatorisch tätig. Anhand ausgewählter Arbeitsmaterialien (Bilder, Texte, Musik...)
werden szenische „Kleinformate“ entwickelt.

Wir beschäftigen uns spielerisch mit unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten theatraler Stoffe, betrachten
Darstellungsformen und Spielstile, erproben den Einsatz von Requisiten, Musik und Licht und begeben uns in die unendlichen Weiten des Bühnenraumes...


Von der Entwicklung einer Grundidee bis zur szenischen Umsetzung werden
wesentliche Aspekte des Regieführens durchlaufen und erlebt.


Dieser Workshop ist geeignet für Regisseur_innen, Schauspieler_innen und alle die es werden wollen. Er findet im Rahmen der INTERNATIONALEN SOMMERAKADEMIE der Schule des Theaters statt: http://www.schuledestheaters.at/sommerakademie_2017_01.html


Bitte bequeme Kleidung mitbringen.


Nestroypreisträgerin Christine Eder

studierte Theaterwissenschaft und Philosophie an der Uni Wien, sowie Theaterregie an der Universität Hamburg. Seit 2004 realisierte sie als freie Regisseurin fast 40 Theaterstücke und –Projekte an großen und mittleren Bühnen im deutschsprachigen Raum. U.a. Thalia Theater Hamburg, Volkstheater München, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Wien,  Werk X Wien, Theaterhaus Jena, Bremen, Konstanz, Osnabrück.

Weitere Arbeiten führten sie nach Prag, Palermo, Lampedusa und Tel Aviv.

Nestroy-Preis für die Beste Off-Produktion für Proletenpassion 2015ff.

Mehrfache Nominierung beim Festival „radikal jung“ für Nachwuchsregisseurinnen.


Montag, 17. Juli – Freitag 21. Juli, jeweils 10:00 – 14:30

Kursort: Schule des Theaters, Hermanngasse 31/1, 1070 Wien


Kosten: 399.- / 359.- bis 17. Juni/ 319.-  bis 23. April / Ermäßigungen für Student_innen, Arbeitssuchende und IG -Mitglieder


Anmeldung: www.schuledestheaters.at

Info: 0699 10 50 95 46

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Räume

Bronski und Grünberg Theater: Vermietung im Juli und August 2017

Müllnergasse 2, 1090 Wien

 

Kontakt: Julia Edtmeier

office@bronski-gruenberg.at

www.bronski-gruenberg.at

 

Größe gesamt: 260m2

Größe Theatersaal: ca. 77m2

 

Ausstattung: Theatersaal mit ca. 70 Sitzplätzen (neu eröffnet im November 2016), Tonanlage, Lichtanlage, 3 Garderobenräume, WC, gemütlicher Barbereich mit Koch- und Sitzmöglichkeiten, Heizung, eventuell zusätzlicher Proberaum verfügbar (nach Vereinbarung)

 

Preis auf Anfrage

 

Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie D Station Schlickgasse

U4 Station Roßauer Lände 5 Gehminuten

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www.freietheater.at

Redaktion: Katharina Ganser

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