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Renner Institut: Wie bürgerlich ist der Kulturbetrieb? - Diskussion

Mittwoch, 13. Dezember 2017, Wien
19-21 Uhr
Hauptbücherei der Stadt Wien (Urban-Loritz-Platz 2A, 1070 Wien)

Podiumsgespräch in memoriam Karl A. (Charlie) Duffek


Begrüßung und Einleitung: Christian Jahl, Michael Ludwig, Barbara Rosenberg
Podiumsgespräch mit Eva Blimlinger, Paulus Hochgatterer, Franz Koglmann
Moderation: Klaus Nüchtern

"Häufig wird in der Öffentlichkeit die mangelnde „Niederschwelligkeit" des Kulturbetriebs beklagt, oder es wird darüber gejammert, dass etablierte Festivals zu „verzopft", „elitär", „konservativ" seien. Die Kritik ist oft nicht ganz unbegründet, und dennoch drängt sich die Frage auf, an welchen Parametern sich die „Fortschrittlichkeit" einer Kulturpolitik festmachen lässt. „Kultur für alle" forderte einst der sozialdemokratische Frankfurter Kulturdezernent Hilmar Hoffmann. Wie steht es heute um diese Forderung in einer Gesellschaft, die gewiss nicht unter kultureller Unterversorgung leidet, sondern sich eher mit einem Überangebot konfrontiert sieht? Sind es ökonomische, soziale oder Bildungsbarrieren, die den Zugang blockieren? Ist es wünschenswert, dass wirklich alle jede Form von Kultur konsumieren? Und wie sieht es mit dem Zusammenhang von Kunstproduktion, Kultur- und Gesellschaftspolitik aus? Gibt es ein übergreifendes Paradigma des Progressiven, das den Fortschritt zu synchronisieren vermag?"

 

Infos und Anmeldung: www.renner-institut.at