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KOMMENTAR DER IG FREIE THEATER ZUM KUNST- UND KULTURBERICHT 2017 (BKA)

Am 12. September stellte Kulturminister Gernot Blümel den Kulturbericht 2017 vor, welcher noch hauptsächlich von BM Thomas Drozda, SPÖ, verantwortet wurde. Der Bericht weist eine Steigerung der Bundesausgaben für Kunst und Kultur von 3 % auf, in Zahlen sind das 12,8 Mio Euro. Demnach beliefen sich die Gesamtausgaben 2017 auf 435,1 Mio Euro. 

https://www.kunstkultur.bka.gv.at/documents/340047/394491/KuKu-Bericht+2

 

Im Konkreten bedeutet dies eine wesentliche Budgetsteigerung für die etablierten Kunstinstitutionen und -vereine. Einen hohen Anteil am Anstieg der Ausgaben haben vor allem erhöhte Zuwendungen an die Bundesmuseen, den Denkmalschutz und dem neuen Haus der Geschichte. Die Ausgaben des Bundes für Kultur erhöhten sich von 334,5 Mio. Euro auf 344, 8 Mio. Die Mittel für Kunstförderung (entsprechend dem Kunstförderungsgesetz) erhöhten sich von 2016: 87,6 Mio Euro um 2,5 Mio. Euro auf 90,3 Mio. Von dieser Steigerung konnten zwar auch Initiativen der Freien Szene profitieren, insgesamt ist aber vor allem eine Erhöhung im Bereich großer Kulturinstitutionen feststellbar.

 

Die IGFT fordert für die Freie Szene Gleichbehandlung. In einem ersten Schritt bedeutet dies eine automatische Indexanpassung der Budgets auch für die Freie Szene. Grundsätzlich benötigt die Freie Szene aber mehr Geld, um den Akteur_innen endlich die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen zu ermöglichen. Um auch die Strahlkraft, die nationale sowie international anerkannte Relevanz der Freien Szene aus Österreich zu stärken, braucht es erhöhte Zuwendungen und adäquate Infrastrukturmaßnahmen.

 

Wien, 25.9.2018

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