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IGFT: Einladung zum Open House

6. Dezember 2016, Wien

Der Vorstand der IG Freie Theaterarbeit lädt alle IG-Mitglieder zum Open House am 6. Dezember
von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr
ins EGA 1060 Wien, Windmühlgasse 26, Seminarraum 2, 2. Stock.

 

Die Themen:

 

– IG Freie Theaterarbeit - koproduzierende Spielstätten
– Budgets - aktuelle Konzeptförderung 2018 - 2021 

 


I. Die Interessen der Freien gegenüber den Häusern, an denen sie spielen

 

Ziel der IG ist es, an Häusern und Spielstätten, die ihr Programm überwiegend mit den Arbeiten freier Gruppen bestreiten, die Verhandlungsmacht der freien Künstler_innen gegenüber den Leiter_innen/Intendant_innen dieser Häuser zu stärken.

 

Das geschieht nach unserer Ansicht am besten, wenn nicht nur jeder/jede für sich und sein/ihr Projekt kämpft. Vielmehr müssen auch die Interessen der freien Künstler_innen in ihrer Gesamtheit an diesen Häusern vertreten sein. Die IG Freie Theaterarbeit  tritt aus diesem Grund für paritätisch besetzte Gremien/Kuratorien an allen koproduzierenden Spielstätten ein.

 

Alles, was der Vorstand der IG in dieser Frage formuliert und kommuniziert, dient dem Ziel, die Arbeitsbedingungen freier Künstler_innen zu verbessern und ihren Interessen Gehör zu verschaffen.

 

II. Aktuelle Konzeptförderung 2018 - 2021

 

Die IG Freie Theaterarbeit erwartet von der aktuellen Konzeptförderung eine sichtbare Stärkung der Freien Szene.

 

Die Konzeptförderung ist nach den Intentionen der Theaterreform ein Instrument, auch freie Künstler_innen und Gruppen mit Planungssicherheit auszustatten, die professionelles Arbeiten, nachhaltige künstlerische Entwicklung und internationale Vernetzung ermöglicht.

 

Der Vorstand der IG Freie Theaterarbeit fordert nicht nur KEINE KÜRZUNGEN im Bereich der freien Gruppen, sondern eine substanzielle Verbesserung ihrer Arbeitsmöglichkeiten. Mit Budgets, die seit Jahr stagnieren, sind professionelle Arbeit, angemessene Gagen und Honorare, sowie internationale Gastspieltätigkeit künftig nicht mehr zu bewerkstelligen.

 

Das Theater der Zukunft wird mehr denn je freies Theater sein. Dem müssen künftige Budgets Rechnung tragen.

 

Wir laden zur Diskussion und freuen uns auf den Austausch!