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News - Aktuell IGFT

  • 21.01.2019 Infoveranstaltung mit Steuerberater Mag. Meller: ABC der Betriebsausgaben

    Einkommensteuer/ABC der Betriebsausgaben für selbständige Kunstschaffende & Fristen für SVA und Einkommensteuernachzahlungen

    Was muss ich als selbständige_r Künstler_in bei der Einkommensteuer beachten, welche Grenzen, Fristen gibt es? Welche Ausgaben kann ich als Betriebsausgaben geltend machen? Was bedeutet das selbständige Einkommen für meine Steuern und die Sozialversicherung/SVA? Meldepflichten, Beitragshöhen und Nachzahlungen.

    Der Wiener Steuerberater Mag. Johannes Meller informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 21.01.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.

    Informationen zur Mitgliedschaft unter:
    freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/


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  • 28.01.2019 Infoveranstaltung KSVF – Der Künstler-Sozialversicherungsfonds

    mit Bettina Wachermayr, Geschäftsführerin des KSVF

    Der Künstler-Sozialversicherungsfonds unterstützt euch bei euren Sozialversicherungsbeiträgen! Künstler_innen können sich bis zu € 1.896,- (Wert: 2018) jährlich von ihren SVA-Beiträgen zurückholen. Sichert euch die Unterstützung bei euren Zahlungen für die Kalenderjahre 2015 – 2019. Was sind die Voraussetzungen, wie erfolgt die Antragsstellung?

    Was tun im Notfall? Der KSVF kann dich - als Künstler_in mit Hauptwohnsitz in Österreich - in bestimmten Notfällen mit bis zu € 5.000,- unterstützen.

    Bettina Wachermayr informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 28.01.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Architektur

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.

    Informationen zur Mitgliedschaft unter:
    freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 11.02.2019 Infoveranstaltung mit Steuerberater Mag. Saghy: Ausländer-Abzugsteuer

    Was ist die Ausländer-Abzugsteuer? Für wen gilt sie und wer muss sie zahlen? Was ist der Bagatellerlass? Wofür brauche ich das Doppelbesteuerungsabkommen oder eine Ansässigkeitsbescheinigung? Wie erfolgt die Berechnung und Abfuhr der Abzugsteuer?

    Der Steuerberater Mag. Hannes M. Saghy informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 11.02.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.

    Informationen zur Mitgliedschaft unter:
    freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/


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  • 18.02.2019 Informationsveranstaltung: AKM - Musiknutzung in den darstellenden Künsten

    Mit Mario Artlieb von der AKM, Mitglied der Steuerungsgrppe des Geschäftsbereichs Lizenzen

    (Wann) Darf ich Musikstücke in einer Aufführung verwenden? Die Verwertungsgesellschaft AKM vertritt Autoren, Komponisten und Musikverleger und tritt für die Tantiemen der Musikschaffenden ein. Wie errechnet sich der zu zahlende Betrag? Wo liegen die Unterschiede zwischen Sprechtheater und Musiktheater, Performance- oder Tanzaufführung? Was tun, wenn im Vorhinein die Aufführungsdauer noch nicht klar ist? Wie wird die AKM-Abgabe bei freiwilligen Spenden errechnet? Wer die für die Abgabe der AKM verantwortlich? Wann mache ich die Meldung? Formulare und Fristen.

    Mario Artlieb von der AKM informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 18.02.2019, 17:00 – 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.

    Informationen zur Mitgliedschaft unter:
    freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/


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  • Förderempfehlungen Projektförderungen Wien sind online

    Die Empfehlungen zu den Projektförderungen des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance zum Einreichtermin 15. Juni 2018 sind veröffentlicht: Empfehlung Kuratorium für Theater, Tanz & Performance

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  • AMS Arbeitstraining bei der IGFT

    Die Interessengemeinschaft Freier Theater vergibt ab Februar ein vom AMS gefördertes Arbeitstraining für bis zu 3 Monaten.

    Hier bekommst du umfangreiche Einblicke wie eine IG funktioniert. Bei uns bist du ein aktives Mitglied im Team, arbeitest mit und diskutierst kulturpolitische Themen, hilfst uns mit unserer Zeitschrift gift, berätst Künstler_Innen und hältst den Newsletter auf dem neusten Stand.

    Außerdem lernst du hier den Umgang mit der Homepage (WordPress); Erstellung des Newsletters; Social Media Betreuung; Datenbankpflege; Arbeitsrechtliche Möglichkeiten für Künstler- und Schauspieler_innen, uvm.

    Arbeitszeit: ca. 30 Stunden/Woche
    Voraussetzung ist ein Bezug vom AMS.

    Alternativ gibt es aber auch die Möglichkeit die Tätigkeit bei uns als Volontariat über die Sommermonate zu absolvieren und so Einblicke in die Arbeit der freien Theaterszene zu sammeln.

    IG Freie Theater
    Die Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT) besteht seit 1988 als Interessenvertretung und Netzwerk von Theater-, Tanz- und Performanceschaffenden. Im Zentrum der Arbeit stehen die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für freie Theaterarbeit sowie Aktivitäten zur Verbesserung der Sichtbarkeit der österreichischen freien Szene.

    Homepage: freietheater.at/
    Bewerbung bitte unter: office@freietheater.at 

    Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

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  • Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde mit 1.9.2018 offiziell gegründet.

     

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts vertritt die Interessen der Freien Darstellenden Künste.

    Als Gründungsmitglieder haben sich erfahrene Organisationen und nationale Repräsentanten der Szene aus Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Italien, Rumänien, Spanien, Schweden, der Schweiz und Ungarn zusammengefunden.

    Der Europäische Dachverband hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen der darstellenden Einzelkünstler*innen, Künstler*innengruppen, von freien Theatern und anderen künstlerischen Unternehmen sowie von allen mit der Branche verbundenen Berufsgruppen und Infrastrukturen in struktureller, sozialer, rechtlicher, finanzieller, politischer, organisatorischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu verbessern.

    Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der Freien Szene als bestimmende Kraft der Kunstlandschaft in Europa gestärkt sowie die Freien Darstellenden Künste auf europäischer Ebene sichtbarer vertreten werden.

    Als erstes gemeinsames Projekt wird derzeit ein Vergleich der (Förder-)Situation der Freien Darstellenden Künste in Europa erarbeitet, welche am 4.11.2018, 16.00 - 18.00 Uhr, Black Box, Gasteig, im Rahmen des internationalen Netzwerktreffens IETM Munich in Zusammenarbeit mit dem Festival "Politik im Freien Theater" und der Bundeszentrale für Politische Bildung n München präsentiert werden wird.

    In der Folge ist eine reguläre Studie geplant, in welcher erstmals die Freie Szene in Europa quantitativ erfasst und in ihrer Bedeutung als treibender Motor einer lebendigen Kunst- und Kulturlandschaft beschrieben werden wird.

    Große Beachtung fanden auch die bereits im Frühsommer veröffentlichten Empfehlungen zur Neupositionierung des Europäischen Kulturförderprogramms ‚Creative Europe‘ ab 2021.

     

    ***

     

    (ENG)

    1.9.2018: The European Association of Independent Performing Arts was officially founded.

    The European Association of Independent Performing Arts represents the interests of the independent performing arts.

    Experienced organisations and national representatives of the scene from Austria, Bulgaria, Czech Republic, Germany, Italy, Romania, Spain, Sweden, Switzerland and Hungary have come together to take their place as founding members of the association.

    The purpose of the Association is to improve the framework conditions of indivi­du­al performing artists, artist groups, independent theatres and other artistic companies as well as of all pro­fessional groups and infrastructures associated with the industry and in regard to their struc­tural, social, legal, financial, political, organisational, artistic and cul­tu­ral aspects.

    Furthermore, the association’s agenda will be to increase public awareness of the Independent Scene as a defining force within Europe’s artistic landscape as well as to represent the Independent Performing Arts more prominently at a Euro­pean level.

    The first joint project is a comparative investigation of the (funding) situation for the Independent Performing Arts in Europe, which is currently being conducted and which will be presented in Munich on 04.11.2018, 4 pm to 6 pm, at the international network meeting IETM Munich, Black Box, Gasteig, in cooperation with the festival „Politik im Freien Theater“ („Politics in the Independent Theatre Scene“) and the Federal Agency for Civic Education.

    Subsequently, a quantitative study will record, examine and analyse the current situation of the Independent Scene in Europe and will describe its significance as a driving force within a vivid artistic and cultural landscape.

    The recommendations for the 2021 European funding programme ‘Creative Europe’, which is currently undergoing revision, were already published in early summer and have since received great attention.

     

    MEMBERs’ LIST - in alphabetical order

    AUSTRIA: IG Freie Theaterarbeit /Austrian Association of Independent Performing Arts
    Gumpendorferstraße 63B, AT – 1060 Wien
    www.freietheater.at

    BULGARIA: АСТ – Aсоциация за свободен театър / ACT – Association of Independent Performing Arts
    Art office, bul. Macedonia 17, fl. 4, ap. 21, BUL - Sofia 1606
    www.actassociation.eu/

    CZECH REPUBLIC: Asociace nezávislých divadel ČR
    Celetná 595/17, CZE - 110 00 Praha 1-Staré Město
    http://andcr.cz/

    GERMANY: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
    Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, DEU - 10997 Berlin
    www.darstellende-kuenste.de

    HUNGARY: Független Előadó-művészeti Szövetség (FESZ) / Association of Independent Performing Arts Professionals
    Bulcsú utca 44, HU - 1155 Budapest
    http://www.fesz.org/

    ITALY: Etre associazione/CReSCo – Italy
    Via Bergognone 34, ITA - 20144 Milano
    http://www.etreassociazione.it

    ROMANIA: ASOCIAŢIA TEATRELOR INDEPENDENTE
    Viorele street, no. 34, bl. 15, apt.2, sector 4, RO – 40429 Bucharest

    SLOVENIA: Društvo Asociacija
    Metelkova 6, SI – 1000 Ljubljana
    www.asociacija.si

    SPAIN: Red de Teatros Alternativos – Spain
    Apartado de correos 18269, ES - 28080, Madrid
    www.redteatrosalternativos.org

    SWEDEN: Teatercentrum
    Hornsgatan 103, SE - 117 28 Stockholm
    www.teatercentrum.se

    SWITZERLAND: t. Theaterschaffende Schweiz, Professionnels du spectacle Suisse,
    Professionisti dello spettacolo Svizzera
    Waisenhausplatz 30, Atelier 157, CH - 3011 Bern
    www.a-c-t.ch , www.ktvatp.ch/

     

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  • Nikolaus Habjan gewinnt Josef Krainer-Heimatpreise 2018

    „Seit dem Jahr 1996 wird der Josef Krainer-Heimatpreis in Würdigung besonderer Verdienste um die Vertiefung kultureller Identität in allen Dimensionen der Lebenswelt der steirischen Heimat durch den Vorstand des Gedenkwerkes vergeben.“

    Wir gratulieren herzlich!

    Mehr Infos hier: kommunikation.steiermark

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  • WIENWOCHE 2019: Neues Leitungsteam

    Leitungsteam WIENWOCHE 2019: Mirjana Djotunovic Mustra, Henrie Dennis, Natalie Ananda Assmann

    „bitches & witches“ - Neues Leitungsteam verspricht „witchcraft“ und „queer-feministische Power“.

    Der Vorstand der Wienwoche designierte die Regisseurin, Performerin und Kulturschaffende Natalie Ananda Assmann und die Künstlerin und Performerin Mirjana Djotunovic Mustra zum neuen WIENWOCHE Leitungsteam für den Zeitraum 2019/2020. Unter dem Motto „bitches & witches“ rufen die Kuratorinnen für WIENWOCHE 2019 ein queer-feministisches Feuerwerk künstlerischer und aktivistischer Interventionen in den Stadtraum aus. Die Aktivistin Henrie Dennis verstärkt das Leitungsteam für die Ausgabe 2019.

    Weitere Infos: Wienwoche

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  • Kulturplattform OÖ: Kritik an Kulturbudget des Landes

    „Um das Kulturland zu retten, hat die KUPF 2,4 Mio € mehr für zeitgenössische Kultur im kommenden Jahr gefordert. Geworden sind es nur 200.000 €, kritisiert die Kulturplattform OÖ. Geld wäre genug vorhanden, von der Erhöhung des Kulturbudgets um 5,5 Mio € profitieren aber fast ausschließlich die landeseigenen Kulturstätten.

    Der vorliegende Voranschlag 2019 zeigt ein altbekanntes Bild: Der Großteil der Erhöhung geht wie in den letzten Jahren an die öffentliche Einrichtungen. Insbesondere die Landesmusikschulen erweisen sich mit einem Plus von 4,2 Mio € (+ 4,5 %) einmal mehr als Kostentreiber: Mit 96 Millionen geht erstmals die Hälfte des gesamten Kulturbudgets des Landes OÖ nur an das Landesmusikschulwerk. Auch Landestheater, Musiktheater (zusammen + 1,6 Mio € / + 4,0 %) und das Kulturquartier (+ 0,8 Mio € / + 8,1 %) wachsen weiterhin überdurchschnittlich. Nur die Landesausstellungen wurden wie erwartet niedriger budgetiert (- 1,5 Mio € / – 26,2%).

    Neben diesen Millionenbeträgen muten die minimalen Erhöhungen für zeitgenössische Kultur lächerlich an: Oberösterreichs gesamte Musikszene darf sich über ein Plus von 20.000 € freuen. In die Literatur werden nächstes Jahr 30.000 € mehr investiert. Die darstellende Kunst bekommt 80.000 € mehr, die bildende Kunst geht dafür leer aus. Die hunderten regionalen Kulturinitiativen wiederum müssen sich mit mageren 100.000 € zufrieden geben. Zur Erinnerung: Im aktuellen Budget wurden letztes Jahr in diesen Bereichen in Summe 1,25 Mio € gekürzt.“

    Mehr Infos: kupf.at/presseaussendungen/kulturbudget-ooe

     

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  • Kommentar der IG Freie Theater zur Studie zur Sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich

    Zehn Jahre nach der letzten Studie "Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich" (2008) wurde deren Update (noch von BM Thomas Drozda in Auftrag gegeben) auf der Seite des BKA / Kunst- und Kultursektion veröffentlicht.

    Die Ergebnisse sind - leider - erwartbar. Für die Künstler_inenn und Kulturvermittler_innen in Österreich hat sich nicht viel verbessert, die sozialen Absicherungen sind nicht ausreichend, die Armutsgefährdung überproportional hoch (41 % der Darstellenden Künstler_innen); trotz akademischer Ausbildung kann kaum das eigene (Über)leben geschweige denn das einer Familie gesichert werden (die Hälfte aller Künstler_innen lebt als Single). In der Darstellenden Kunst besonders betroffen sind wiederum Frauen.
    Unsichere Einkommensperspektiven, prekäre (also kurzfristige und diskontinuierliche Arbeitsverhältnisse) und mangelnde soziale Absicherung prägen weiterhin die Arbeitsrealität professioneller österreichischer Künstler_innen. Beinahe alle Künstler_innen leben nicht ausschließlich von ihrer Kunst: Viele arbeiten spartenübergreifend und in einer Kombination aus kunstnaher und kunstferner Tätigkeit (70 % der Befragten) - in Ergänzung zur unstabilen Einkommenssituation aus künstlerischen Tätigkeiten.
    Diese Tätigkeitskombinationen führen vor allem bei Darstellenden Künstler_innen zu komplexen sozialversicherungsrechtlichen Situationen, die Gefahr von teilweiser Nichtversicherung innerhalb der Sozialversicherung ist deutlich erhöht.
     
    In Österreich sind ca. 20.000 Akteur_innen der Darstellenden Kunst professionell in der Freien Szene aktiv, davon weit über die Hälfte Frauen. Erhebungen besagen auch, dass die Gesamtbesucher_innenanzahl der Freien Szene denen der Stadt-, Landes- und Bundestheater entspricht – die Freie Szene aber nur ca. 10 % aller Fördermittel erhält. Ein weiterer Ansporn, diesen Akteur_innen, die die künstlerische Avantgarde darstellen und die ästhetischen Impulse setzen, endlich adäquate Lebensbedingungen zu ermöglichen:
     
    Wie brauchen Versicherungssysteme, die für die Freien Darstellenden Künstler_innen greifen.
    Sprich: Flexibel und schnell sind, um den unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen zu entsprechen und die Arbeitsrealitäten der Freien Szene spiegelt - und eine längerfristige Absicherung (auch in der Pension) ermöglichen.
     
    Wir brauchen flexiblere Förderstrukturen.
    Sprich: Arbeitsstipendien und Möglichkeiten zur künstlerischen Forschung müssen berücksichtigt werden; Honoraruntergrenzen müssen Beachtung finden, eine Förderung durch die öffentliche Hand darf nicht zur Selbstausbeutung werden. Erprobte Sozialversicherungssysteme anderer Länder sollen beispielgebend sein – durch die europäische Vernetzung der IGFT stehen konkrete Informationen bereit.
     
    Wir brauchen eine Anpassung der Fördermittel.
    Sprich: Die Budgets der öffentlichen Hand müssen den künstlerischen, sozialen und rechtlichen Anforderungen angepasst werden und den realen Kosten der Produktionen entsprechen.
     
    Wir brauchen einen schnellen und breiten Zugang zu Drittmitteln.
    Sprich: Private Mittel müssen für die Kunst und Kultur zugänglich gemacht werden. Die Regierung ist aufgefordert, hier entsprechende Anreize und Formen zu schaffen, damit rasch Mittel zur Verfügung stehen (konkret fehlt es in Österreich an Stiftungen, die breite Förderungen für Kunst, Kunstprogramme und künstlerische Forschung aufbringen).
     
    Wir brauchen eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung.
    Sprich: Künstlerische Ausbildungen müssen u. a. fundiertes rechtliches, finanztechnisches und steuerliches Know-How vermitteln. Künstlerische Forschung muss auch unabhängig von Universitäten möglich sein.

     Wir brauchen Infrastrukturen, die den Arbeitsbedingungen der Akteur_innen entsprechen und ihnen Sichtbarkeit und künstlerische Entwicklung garantieren.
     
    IG Netz: Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.

    Zur Zeit wird verhandelt, das IG Netz durch Mittel aus den Bundesländern zu erhöhen. In Kombination mit der Ausweitung des Fördervolumens für professionelle freie Projekte der Darstellenden Kunst Stadt-, Landes- und Bundesebene bedeutet dies einen wichtigen Schritt zur sozialen und finanziellen Absicherung der freien Szene in ganz Österreich.

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  • Proberäume in Wien und Wien-Umgebung gesucht!

     

    Verfügst du über einen Raum, der als Proberaum dienen könnte? Dann lass es uns wissen!

    Wir erneuern unsere Proberaumliste, damit ihr bei Bedarf immer die aktuellste Version zur Verfügung habt.

     

    Folgende Informationen bräuchten wir von dir:

     

    -ADRESSE DES RAUMES

    -KONTAKTDATEN

    • Kontaktperson:
    • E-Mail Adresse:
    • Telefon:

    -GRÖSSE DES RAUMES

    • Länge/ Breite/ Höhe

    -NEBENRÄUME

    • WC (ja/nein)
    • Dusche(n) (ja/nein)
    • Umkleideraum (ja/nein)
    • Aufenthaltsraum (ja/nein)
    • (Tee-)Küche (ja/nein)
    • Sonstiges:

    -AUSSTATTUNG DES RAUMES

    • Spiegelwand (ja/nein)
    • Musikanlage (ja/nein)
    • Ballettstangen (ja/nein)
    • Heizung (ja/nein)
    • Barierrefrei (ja/nein)
    • Sonstiges:
    • Boden:

    -Preise und eventuell besondere Mietkonditionen:

    -Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

    -Sonstige Infos:

     

    Diese Informationen mit dem Vermerk ,,Proberaum Wien“ bitte direkt an office@freietheater.at senden.

     

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  • #aufstehn: Wir unterzeichnen den Migrationspakt einfach selbst!

    „Die österreichische Bundesregierung tritt aus dem UNO-Migrationspakt aus. Damit lehnt sie grundlegende Menschenrechte ab. In dem Pakt geht es um eine globale Zusammenarbeit im Bereich Migration, den Einsatz gegen Menschenhandel und die Sicherheit von MigrantInnen.

    Mit dieser Entscheidung stellt sich Österreich an den rechten Rand der Weltgemeinschaft – gegen fast alle Staaten und auf die Seite von Victor Orbán und Donald Trump.

    Wir wollen das nicht hinnehmen und unterzeichnen deshalb einfach selbst – symbolisch als BürgerInnen*, die für Menschenrechte und eine gemeinsame, nachhaltige Migrationspolitik aufstehn!
    Obwohl Bundeskanzler Sebastian Kurz den Migrationspakt selbst mitverhandelt hatte, ist er jetzt dagegen. Zu groß war der Druck von FPÖ und Kronenzeitung, die eine drohende “Öffnung für 244 Millionen globale Migranten” heraufbeschworen haben, um Stimmung gegen den internationalen Pakt zu machen.

    Zeigen wir, dass es auch ein anderes Österreich gibt, das an Menschenrechte und internationale Zusammenarbeit glaubt!“

    Möglichkeit den Migrationspakt als Bürger*in zu unterzeichnen: wir-unterzeichnen-den-migrationspakt

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Dez 2018
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    • Informationsveranstaltung: Förderanträge Stadt Wien
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    • Workshop: Wie kalkuliere ich richtig?
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