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News - Aktuell IGFT

  • Beratungstermine IG Freie Theater: frühzeitige Terminvereinbarung empfohlen

    Zur Zeit sind die Beratungstermine in der IGFT so stark nachgefragt, dass die nächsten Termine erst in 14 Tagen verfügbar sind. Wir bieten regelmäßig eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen an, bei denen wir euch auch gut beraten können. Für individuelle Beratungstermine bitten wir um frühzeitige Anmeldung.

    Anmeldungen für Infoveranstaltungen und Beratungen: 01/403 87 93 oder office@freietheater.at  

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  • Kommentar der IG Freie Theater zur Studie zur Sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich

    Zehn Jahre nach der letzten Studie "Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich" (2008) wurde deren Update (noch von BM Thomas Drozda in Auftrag gegeben) auf der Seite des BKA / Kunst- und Kultursektion veröffentlicht.

    Die Ergebnisse sind - leider - erwartbar. Für die Künstler_inenn und Kulturvermittler_innen in Österreich hat sich nicht viel verbessert, die sozialen Absicherungen sind nicht ausreichend, die Armutsgefährdung überproportional hoch (41 % der Darstellenden Künstler_innen); trotz akademischer Ausbildung kann kaum das eigene (Über)leben geschweige denn das einer Familie gesichert werden (die Hälfte aller Künstler_innen lebt als Single). In der Darstellenden Kunst besonders betroffen sind wiederum Frauen.
    Unsichere Einkommensperspektiven, prekäre (also kurzfristige und diskontinuierliche Arbeitsverhältnisse) und mangelnde soziale Absicherung prägen weiterhin die Arbeitsrealität professioneller österreichischer Künstler_innen. Beinahe alle Künstler_innen leben nicht ausschließlich von ihrer Kunst: Viele arbeiten spartenübergreifend und in einer Kombination aus kunstnaher und kunstferner Tätigkeit (70 % der Befragten) - in Ergänzung zur unstabilen Einkommenssituation aus künstlerischen Tätigkeiten.
    Diese Tätigkeitskombinationen führen vor allem bei Darstellenden Künstler_innen zu komplexen sozialversicherungsrechtlichen Situationen, die Gefahr von teilweiser Nichtversicherung innerhalb der Sozialversicherung ist deutlich erhöht.
     
    In Österreich sind ca. 20.000 Akteur_innen der Darstellenden Kunst professionell in der Freien Szene aktiv, davon weit über die Hälfte Frauen. Erhebungen besagen auch, dass die Gesamtbesucher_innenanzahl der Freien Szene denen der Stadt-, Landes- und Bundestheater entspricht – die Freie Szene aber nur ca. 10 % aller Fördermittel erhält. Ein weiterer Ansporn, diesen Akteur_innen, die die künstlerische Avantgarde darstellen und die ästhetischen Impulse setzen, endlich adäquate Lebensbedingungen zu ermöglichen:
     
    Wie brauchen Versicherungssysteme, die für die Freien Darstellenden Künstler_innen greifen.
    Sprich: Flexibel und schnell sind, um den unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen zu entsprechen und die Arbeitsrealitäten der Freien Szene spiegelt - und eine längerfristige Absicherung (auch in der Pension) ermöglichen.
     
    Wir brauchen flexiblere Förderstrukturen.
    Sprich: Arbeitsstipendien und Möglichkeiten zur künstlerischen Forschung müssen berücksichtigt werden; Honoraruntergrenzen müssen Beachtung finden, eine Förderung durch die öffentliche Hand darf nicht zur Selbstausbeutung werden. Erprobte Sozialversicherungssysteme anderer Länder sollen beispielgebend sein – durch die europäische Vernetzung der IGFT stehen konkrete Informationen bereit.
     
    Wir brauchen eine Anpassung der Fördermittel.
    Sprich: Die Budgets der öffentlichen Hand müssen den künstlerischen, sozialen und rechtlichen Anforderungen angepasst werden und den realen Kosten der Produktionen entsprechen.
     
    Wir brauchen einen schnellen und breiten Zugang zu Drittmitteln.
    Sprich: Private Mittel müssen für die Kunst und Kultur zugänglich gemacht werden. Die Regierung ist aufgefordert, hier entsprechende Anreize und Formen zu schaffen, damit rasch Mittel zur Verfügung stehen (konkret fehlt es in Österreich an Stiftungen, die breite Förderungen für Kunst, Kunstprogramme und künstlerische Forschung aufbringen).
     
    Wir brauchen eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung.
    Sprich: Künstlerische Ausbildungen müssen u. a. fundiertes rechtliches, finanztechnisches und steuerliches Know-How vermitteln. Künstlerische Forschung muss auch unabhängig von Universitäten möglich sein.

     Wir brauchen Infrastrukturen, die den Arbeitsbedingungen der Akteur_innen entsprechen und ihnen Sichtbarkeit und künstlerische Entwicklung garantieren.
     
    IG Netz: Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.

    Zur Zeit wird verhandelt, das IG Netz durch Mittel aus den Bundesländern zu erhöhen. In Kombination mit der Ausweitung des Fördervolumens für professionelle freie Projekte der Darstellenden Kunst Stadt-, Landes- und Bundesebene bedeutet dies einen wichtigen Schritt zur sozialen und finanziellen Absicherung der freien Szene in ganz Österreich.

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  • 23.11. Gespräche zur kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung

    Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Special:
    “… aus der Zeit gefallen?!”


    Termin: Freitag, 23. November 2018, 17.00 Uhr
    Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien

    Was nicht quantifizier- und messbar ist, ist nichts wert und Wettbewerb ist das einzig legitime Organisationsprinzip unserer Zeit: Damit setzen wir uns alle die neoliberale Brille auf. Kulturelle Bildung und Kunstvermittlung sind im Wandel – weg von einer Wissensvermittlung mit einem humanistischen Bildungsverständnis hin zu Kompetenzmodellen, also handlungsorientiertem Wissen mit der Grundidee von gesellschaftlicher Verwertbarkeit. Alles muss effizienter, effektiver, messbar werden. Haben Kunst und kulturelle Bildung nur dann eine Berechtigung, wenn mit ihr ökonomischer Erfolg einhergeht?


    Kulturelle Bildung und ein Sich-Bilden in ästhetischer Wahrnehmung zielen ursprünglich auf ein erfülltes und mündiges Leben ab und ermutigen zu gesellschaftlicher Teilhabe. Wie aber messen wir diese Selbstwirksamkeit und Mündigkeit, die Grundwerte der Aufklärung?* Den Fragen nach Erwartungshaltungen, möglichen Wirkungen und Qualitätsdiskursen wollen wir uns stellen, ohne uns gleichzeitig in jenen Kriterienverhandlungen und Messbarkeitsstrategien wiederzufinden, die zuallererst neoliberalen Idealen zuspielen.

    Welchen Beitrag wollen und können wir mittels Kunst leisten, damit sich unsere Lebenswelt positiv entwickelt im Sinne einer Gesellschaft, die sich durch (Welt-)Offenheit, Neugierde, einen mündigen Umgang und kritische Widerstandsfähigkeit bei gleichzeitiger gegenseitiger Wertschätzung auszeichnet? Oder sind wir, wenn wir uns diese Frage stellen und nach machbaren Antworten suchen, ein wenig aus der Zeit gefallen?

    Zu Gast
    Cordula Nossek, Intendantin Internationale Puppentheatertage Mistelbach, Regisseurin, Figurentheaterspielerin und Theatervermittlerin für die Allerkleinsten
    Stefan Kühne, Leiter der wienXtra-soundbase & wienXtra-jugendinfo
    Aron Weigl, Geschäftsführer EDUCULT– Denken und Handeln in Kultur und Bildung
    Und danach: Have a nice glass of wine!

    Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit ASSITEJ Austria - Junges Theater Österreich, Dschungel Wien und EDUCULT und IG Freie Theaterarbeit

    *„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. (…) ‚Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!‘ ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ Aus Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, Berlinische Monatsschrift, 1784, 2, S. 481–494

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  • 26.11.2018 Informationsveranstaltung: Vereinsgründung im Bereich der freien darstellenden Künste

    Was ist ein Verein und wofür brauche ich ihn? Wie gründe ich einen Verein, was brauche ich dafür und was kostet es? Allgemeine Informationen zu Vereinsgründung und Vereinsgebaren, Vereinsstatuten, Vereinszweck, Fristen und zuständige Stellen, Formulare und Kosten, sowie  Mitglieder und Organe des Vereins und Rechnungslegung. Spezielle Informationen für die Gründung und das Betreiben eines Vereins im Kulturbereich.

    Nach einem allgemeinen Informationsteil gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.

    Termin: Montag, 26.11.2018, 17:00 – 18:30 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/freietheater.at/about/mitgliedschaft/

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  • 07.12.2018 Informationsveranstaltung: Förderanträge Stadt Wien

    IG Freie Theater in Kooperation mit dem Theaterverein Wien, den Mitgliedern des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien und dem WERK X-Petersplatz

    Anlässlich des nächsten Einreichtermins bei der MA 7 Wien – Projektförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance - am 15.01.2019 laden wir zu einem Expert_innengespräch ein. Gemeinsam mit Vertreter_innen des Kuratoriums Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien werden die wichtigsten Informationen und Fragen zu den Einreichunterlagen und -modalitäten, Projektbeschreibung und -kalkulation besprochen. Nach einem allgemeinen Überblick gibt es die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.

    Termin: Freitag, 07.12.2018, 17:00 – 19:00 Uhr

    Ort: WERK X-Petersplatz / Theaterbar

    Mit: Kolja Burgschuld u.a. / Kuratorium Theater, Tanz und Performance, Cornelia Anhaus / WERK X-Petersplatz, Julia Kronenberg / IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme für Mitglieder der IG Freie Theater kostenlos. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,- Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/freietheater.at/about/mitgliedschaft/

    Im Anschluss gibt es um 20:00 Uhr die Möglichkeit das Stück „Zum Wilden Mann“ (Inszenierung: Ursula Leitner), eine Produktion der handikapped unicorns über die fiktive Burschenschaft „Dekadenzia zu Wien“ zu besuchen. Weitere Infos: werk-x.at/produktion/zum-wilden-mann, Reservierung der Kolleg_innenkarten: buero@werk-x-petersplatz.at

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  • 12.12.2018 Workshop: Wie kalkuliere ich richtig?

    Der Verwirklichung eines Projektes gehen Anträge, Konzepte und Kalkulationen voran. Doch wie kalkuliere ich mein Projekt? Wie kann/soll eine übersichtliche Kalkulation ausschauen? Was und welche Posten muss ich dabei bedenken? Und wie kann mir Excel oder ein anderes Kalkulationsprogramm dabei behilflich sein? In dem zweistündigen Workshop werden mögliche Strukturen für Projektkalkulationen und hilfreiche Grundlagen von Excel vermittelt.

    Bringt eure Laptops mit Rechenprogramm (Excel, Numbers,…) mit!

    Termin: Mittwoch, 12.12.2018, 10:00 – 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/freietheater.at/about/mitgliedschaft/

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  • Kulturplattform OÖ: Kritik an Kulturbudget des Landes

    „Um das Kulturland zu retten, hat die KUPF 2,4 Mio € mehr für zeitgenössische Kultur im kommenden Jahr gefordert. Geworden sind es nur 200.000 €, kritisiert die Kulturplattform OÖ. Geld wäre genug vorhanden, von der Erhöhung des Kulturbudgets um 5,5 Mio € profitieren aber fast ausschließlich die landeseigenen Kulturstätten.

    Der vorliegende Voranschlag 2019 zeigt ein altbekanntes Bild: Der Großteil der Erhöhung geht wie in den letzten Jahren an die öffentliche Einrichtungen. Insbesondere die Landesmusikschulen erweisen sich mit einem Plus von 4,2 Mio € (+ 4,5 %) einmal mehr als Kostentreiber: Mit 96 Millionen geht erstmals die Hälfte des gesamten Kulturbudgets des Landes OÖ nur an das Landesmusikschulwerk. Auch Landestheater, Musiktheater (zusammen + 1,6 Mio € / + 4,0 %) und das Kulturquartier (+ 0,8 Mio € / + 8,1 %) wachsen weiterhin überdurchschnittlich. Nur die Landesausstellungen wurden wie erwartet niedriger budgetiert (- 1,5 Mio € / – 26,2%).

    Neben diesen Millionenbeträgen muten die minimalen Erhöhungen für zeitgenössische Kultur lächerlich an: Oberösterreichs gesamte Musikszene darf sich über ein Plus von 20.000 € freuen. In die Literatur werden nächstes Jahr 30.000 € mehr investiert. Die darstellende Kunst bekommt 80.000 € mehr, die bildende Kunst geht dafür leer aus. Die hunderten regionalen Kulturinitiativen wiederum müssen sich mit mageren 100.000 € zufrieden geben. Zur Erinnerung: Im aktuellen Budget wurden letztes Jahr in diesen Bereichen in Summe 1,25 Mio € gekürzt.“

    Mehr Infos: kupf.at/presseaussendungen/kulturbudget-ooe


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  • (D) Kulturrat Deutschland: 1,58 Milliarden Euro für Kultur und Medien und trotzdem: Geld ist nicht alles!

    „Im Deutschen Bundestag fand die zweite, abschließende Lesung des Haushaltsentwurfs 2019 für den Etat der Bundeskanzlerin und des Bundeskanzleramts statt. Etwa die Hälfte der geplanten Ausgaben in diesem Etat sind für die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Professor Monika Grütters (CDU), vorgesehen, nämlich 1,58 Milliarden Euro (2018: 1,5 Milliarden Euro).

    Auf den größten Einzelposten des Etats, die Deutsche Welle, entfallen 356,15 Millionen Euro (2018: 333,2 Millionen Euro).

    Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz erhält als zweitgrößte Position im Etat 294,43 Millionen Euro (2018: 276,11 Millionen).

    Bei der Debatte zum Etat der Kulturstaatsministerin wurde deutlich, dass Geld aber nicht alles ist.

    Erhard Grundl, MdB (Bündnis90/Die Grünen) sprach die zentrale Frage an, wie es denn um die Freiheit der Kunst in unserem Land bestellt ist. Er diagnostizierte, dass die Meinungsfreiheit und die kritische Kunst von Rechts massiv bedroht wird.

    Kartin Budde, MdB (SPD) sagte: „Kulturpolitik heißt nicht Vorgaben machen, sondern Möglichkeiten eröffnen.“ Recht hat sie.


    Gitta Connemann, MdB (CDU/CSU) setzte sich mit Nachdruck für mehr Kunst auch außerhalb der Bundeshauptstadt ein. Sie fragte in Bezug auf den geplanten Neubau des Museums der Moderne mit Bundesmitteln in Berlin: „Warum kann ein Museum der Moderne nicht in Bochum stehen?“

    Und Hartmut Ebbing, MdB (FDP) forderte mehr Zeit für Kulturdebatten im Bundestag.

    Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Der Kulturbereich wird immer deutlicher von rechts bedrängt. Gut, dass in der Debatte zum Haushalt der Kulturstaatsministerin ein Abgeordneter darauf unmissverständlich hingewiesen hat. Auch wurde in der Debatte kritisiert, dass die zunehmende Konzentration von Kulturausgaben auf die Bundeshauptstadt zu einer problematischen Unwucht zu Lasten des großen Restes des Landes führt. Und wieder einmal war die Debatte zum Kulturetat so kurz, dass kein Abgeordneter seine Gedanken wirklich sinnvoll ausführen konnte. Kulturpolitik ist zu wichtig, um sie als Anhängsel bei der Generaldebatte zur Politik der Bundeskanzlerin mit zu behandeln. 1,58 Milliarden Euro für Kultur und Medien auf Bundesebene sind super und trotzdem, das wurde in der Debatte deutlich: Geld ist nicht alles!“

    Zur Aussendung:www.kulturrat.de/pressemitteilung

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  • (D) Centre of Competence for Theatre der Universität Leipzig: Helena Waldmann wird Bertolt-Brecht- Gastprofessorin für das Wintersemester 2018/2019.

    „Die Gastprofessur wird halbjährlich an herausragende Praktiker*innen der darstellenden Künste und ihrer medialen Reflektion vergeben, welche eine nachweisliche Bereicherung des wissenschaftlichen Diskurses und/oder der wechselseitigen Reflektion von Theorie und Praxis des Theaters in allen seinen Spielformen zu erbringen versprechen.“

    „Helena Waldmann ist selbst studierte Theaterwissenschaftlerin (Gießen) und wird mit den Erfahrungen ihrer dreißigjährigen internationalen Bühnenkarriere den Leipziger Studierenden transkulturelle und transdisziplinäre Perspektiven aufzeigen. Ihren Produktionen gehen in der Regel umfangreiche Recherchen im Sinne künstlerischer Forschung voraus – auch in Leipzig wird sie eine solche Recherche gemeinsam mit den Studierenden durchführen. Unter dem Titel Anatomisches Theater werden die Themen reale und imaginäre körperliche Gewalt, Organhandel, Transplantation und die Macht der Medizin in einem szenischen Projekt bearbeitet.“

    Mehr Infos: uni-leipzig.de/theorie-praxis/bertolt-brecht-gastprofessur-der-stadt-leipzig/

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  • FIFTITU% gewinnt Outstanding Artist Award 2018 – Kulturinitiativen des Bundes

    „Mit dem outstanding artist award, bis 2009 Förderungspreis, wird in verschiedenen Kunstsparten eine Auszeichnung für herausragende Leistungen an Künstlerinnen und Künstler der jüngeren und mittleren Generation vergeben.“

    Die Preisverleihung findet Donnerstag, 29. November 2018, 12 Uhr, im Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes statt. Kunst- und Kulturminister Gernot Blümel wird die Preisurkunde überreichen.

    Wir gratulieren!

    Mehr Infos: www.fiftitu.at

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  • 12.12.2018 Workshop: Wie kalkuliere ich richtig?

    Der Verwirklichung eines Projektes gehen Anträge, Konzepte und Kalkulationen voran. Doch wie kalkuliere ich mein Projekt? Wie kann/soll eine übersichtliche Kalkulation ausschauen? Was und welche Posten muss ich dabei bedenken? Und wie kann mir Excel oder ein anderes Kalkulationsprogramm dabei behilflich sein? In dem zweistündigen Workshop werden mögliche Strukturen für Projektkalkulationen und hilfreiche Grundlagen von Excel vermittelt.

    Bringt eure Laptops mit Rechenprogramm (Excel, Numbers,…) mit!

    Termin: Mittwoch, 12.12.2018, 10:00 – 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at
    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 130.000 Euro an Stipendien und Kunst Preis in Salzburg vergeben.

    Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn übergab am 27.11. die Auszeichnungen 2018 des Landes im Bereich Kunst und Kultur.
    Der Kulturreferent betont, dass das Land heuer für insgesamt 17 Preise und Stipendien insgesamt rund 130.000 Euro aufwendet.

    Alle Preisträger_innen und Infos findet ihr hier: service.salzburg

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  • Nikolaus Habjan gewinnt Josef Krainer-Heimatpreise 2018

    „Seit dem Jahr 1996 wird der Josef Krainer-Heimatpreis in Würdigung besonderer Verdienste um die Vertiefung kultureller Identität in allen Dimensionen der Lebenswelt der steirischen Heimat durch den Vorstand des Gedenkwerkes vergeben.“

    Wir gratulieren herzlich!

    Mehr Infos hier: kommunikation.steiermark

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  • 07.12.2018 Informationsveranstaltung: Förderanträge Stadt Wien

    IG Freie Theater in Kooperation mit dem Theaterverein Wien, den Mitgliedern des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien und dem WERK X-Petersplatz

    Anlässlich des nächsten Einreichtermins bei der MA 7 Wien – Projektförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance - am 15.01.2019 laden wir zu einem Expert_innengespräch ein. Gemeinsam mit Vertreter_innen des Kuratoriums Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien werden die wichtigsten Informationen und Fragen zu den Einreichunterlagen und -modalitäten, Projektbeschreibung und -kalkulation besprochen. Nach einem allgemeinen Überblick gibt es die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.

    Termin: Freitag, 07.12.2018, 17:00 – 19:00 Uhr

    Ort: WERK X-Petersplatz / Theaterbar

    Mit: Kolja Burgschuld u.a. / Kuratorium Theater, Tanz und Performance, Cornelia Anhaus / WERK X-Petersplatz, Julia Kronenberg / IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme für Mitglieder der IG Freie Theater kostenlos. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,- Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft

    Im Anschluss gibt es um 20:00 Uhr die Möglichkeit das Stück „Zum Wilden Mann“ (Inszenierung: Ursula Leitner), eine Produktion der handikapped unicorns über die fiktive Burschenschaft „Dekadenzia zu Wien“ zu besuchen. Weitere Infos: http://werk-x.at/produktion/zum-wilden-mann, Reservierung der Kolleg_innenkarten: buero@werk-x-petersplatz.at

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  • 12.12.2018 Workshop: Wie kalkuliere ich richtig?

    Der Verwirklichung eines Projektes gehen Anträge, Konzepte und Kalkulationen voran. Doch wie kalkuliere ich mein Projekt? Wie kann/soll eine übersichtliche Kalkulation ausschauen? Was und welche Posten muss ich dabei bedenken? Und wie kann mir Excel oder ein anderes Kalkulationsprogramm dabei behilflich sein? In dem zweistündigen Workshop werden mögliche Strukturen für Projektkalkulationen und hilfreiche Grundlagen von Excel vermittelt.

    Bringt eure Laptops mit möglichem Rechenprogramm (Excel, Numbers,…) mit!

    Termin: Mittwoch, 12.12.2018, 10:00 – 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.
     Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 09.01.2019 Infoveranstaltung: „bring your applications“ – Feedback-Runde Einreichungen Stadt Wien

    Feedback-Runde zu Einreichungen für Projektkostenzuschüsse MA7 der Stadt Wien für die nächste Einreichfrist am 15.01.2019

    Wir sprechen gemeinsam über eure Einreichungen und Kalkulationen. Sind die Voraussetzungen für die Gewährung von Zuschüssen erfüllt, wurden alle Gesichtspunkte bedacht, sind alle Kosten schlüssig aufgelistet? Wir laden ein zur Feedback-Runde!

    Termin: Mittwoch, 09.01.2019, 10:00 – 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.
     Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 21.01.2019 Infoveranstaltung mit Steuerberater Mag. Meller: ABC der Betriebsausgaben

    Einkommensteuer/ABC der Betriebsausgaben für selbständige Kunstschaffende & Fristen für SVA und Einkommensteuernachzahlungen

    Was muss ich als selbständige_r Künstler_in bei der Einkommensteuer beachten, welche Grenzen, Fristen gibt es? Welche Ausgaben kann ich als Betriebsausgaben geltend machen? Was bedeutet das selbständige Einkommen für meine Steuern und die Sozialversicherung/SVA? Meldepflichten, Beitragshöhen und Nachzahlungen.

    Der Wiener Steuerberater Mag. Johannes Meller informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 21.01.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 11.02.2019 Infoveranstaltung mit Steuerberater Mag. Saghy: Ausländer-Abzugsteuer

    Was ist die Ausländer-Abzugsteuer? Für wen gilt sie und wer muss sie zahlen? Was ist der Bagatellerlass? Wofür brauche ich das Doppelbesteuerungsabkommen oder eine Ansässigkeitsbescheinigung? Wie erfolgt die Berechnung und Abfuhr der Abzugsteuer?

    Der Steuerberater Mag. Hannes M. Saghy informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 11.02.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.

    Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 07.12.2018 Infoveranstaltung: Förderanträge Stadt Wien

    IG Freie Theater in Kooperation mit dem Theaterverein Wien, den Mitgliedern des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien und dem WERK X-Petersplatz

    Anlässlich des nächsten Einreichtermins bei der MA 7 Wien – Projektförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance - am 15.01.2019 laden wir zu einem Expert_innengespräch ein. Gemeinsam mit Kolja Burgschuld, einem Vertreter des Kuratoriums Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien werden die wichtigsten Informationen und Fragen zu den Einreichunterlagen und -modalitäten, Projektbeschreibung und -kalkulation besprochen. Nach einem allgemeinen Überblick gibt es die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.

    Termin: Freitag, 07.12.2018, 17:00 – 19:00 Uhr
    Ort: WERK X-Petersplatz / Theaterbar

    Mit: Kolja Burgschuld / Kuratorium Theater, Tanz und Performance, Cornelia Anhaus / WERK X-Petersplatz, Ulrike Kuner und Julia Kronenberg / IG Freie Theater
    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme für Mitglieder der IG Freie Theater kostenlos. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

    Im Anschluss gibt es um 20:00 Uhr die Möglichkeit das Stück „Zum Wilden Mann“ (Inszenierung: Ursula Leitner), eine Produktion der handikapped unicorns über die fiktive Burschenschaft „Dekadenzia zu Wien“ zu besuchen. Weitere Infos: werk-x.at/produktion/zum-wilden-mann, Reservierung der Kolleg_innenkarten: buero@werk-x-petersplatz.at

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  • 09.01.2019 Infoveranstaltung: „bring your applications“ – Feedback-Runde Einreichungen Stadt Wien

    Feedback-Runde zu Einreichungen für Projektkostenzuschüsse MA7 der Stadt Wien für die nächste Einreichfrist am 15.01.2019

    Wir sprechen gemeinsam über eure Einreichungen und Kalkulationen. Sind die Voraussetzungen für die Gewährung von Zuschüssen erfüllt, wurden alle Gesichtspunkte bedacht, sind alle Kosten schlüssig aufgelistet? Wir laden ein zur Feedback-Runde!

    Termin: Mittwoch, 09.01.2019, 10:00 – 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.
    Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 21.01.2019 Infoveranstaltung mit Steuerberater Mag. Meller: ABC der Betriebsausgaben

    Einkommensteuer/ABC der Betriebsausgaben für selbständige Kunstschaffende & Fristen für SVA und Einkommensteuernachzahlungen

    Was muss ich als selbständige_r Künstler_in bei der Einkommensteuer beachten, welche Grenzen, Fristen gibt es? Welche Ausgaben kann ich als Betriebsausgaben geltend machen? Was bedeutet das selbständige Einkommen für meine Steuern und die Sozialversicherung/SVA? Meldepflichten, Beitragshöhen und Nachzahlungen.

    Der Wiener Steuerberater Mag. Johannes Meller informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 21.01.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 28.01.2019 Infoveranstaltung KSVF – Der Künstler-Sozialversicherungsfonds

    mit Bettina Wachermayr, Geschäftsführerin des KSVF

    Der Künstler-Sozialversicherungsfonds unterstützt euch bei euren Sozialversicherungsbeiträgen! Künstler_innen können sich bis zu € 1.896,- (Wert: 2018) jährlich von ihren SVA-Beiträgen zurückholen. Sichert euch die Unterstützung bei euren Zahlungen für die Kalenderjahre 2015 – 2019. Was sind die Voraussetzungen, wie erfolgt die Antragsstellung?

    Was tun im Notfall? Der KSVF kann dich - als Künstler_in mit Hauptwohnsitz in Österreich - in bestimmten Notfällen mit bis zu € 5.000,- unterstützen.

    Bettina Wachermayr informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 28.01.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Architektur

    Anmeldung: office@freietheater.at

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  • 11.02.2019 Infoveranstaltung mit Steuerberater Mag. Saghy: Ausländer-Abzugsteuer

    Was ist die Ausländer-Abzugsteuer? Für wen gilt sie und wer muss sie zahlen? Was ist der Bagatellerlass? Wofür brauche ich das Doppelbesteuerungsabkommen oder eine Ansässigkeitsbescheinigung? Wie erfolgt die Berechnung und Abfuhr der Abzugsteuer?

    Der Steuerberater Mag. Hannes M. Saghy informiert und steht für eure Fragen bereit.

    Termin: Montag, 11.02.2019, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.

    Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/


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  • Förderempfehlungen Projektförderungen Wien sind online

    Die Empfehlungen zu den Projektförderungen des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance zum Einreichtermin 15. Juni 2018 sind veröffentlicht: Empfehlung Kuratorium für Theater, Tanz & Performance

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  • gift.zeitschrift für freies theater 03/2018

    Die neue Ausgabe 03/2018 unserer Zeitschrift ist frisch herausgegeben und im Druckformat bestellbar.

    Inhalte:
    Gernot Plass blickt auf 30 Jahre IGFT zurück.
    Guy Cools und Pascal Gielen berichten über gegenläufige Bewegungen, zivile Aktion und prekäre Arbeit der Wiener Kunstszene.
    Veronika Krenn porträtiert Cornelia Anhaus, die neue Leiterin des Werk X-Petersplatz.
    Otmar Wagner im Portrait von Noah Holtwiesche und im Gespräch mit Ulrike Kuner.
    Kolja Burgschuld berichtet über die Topografie des Freien Theaters entlang des Impulse Festivals.

    Weiters gibt es Informationen und Berichte über die Entwicklungen innerhalb der Wiener Perspektive, Theaterarbeit im Kosovo, die Manifesta 12 in Palermo, das baseCollective Residenzprogramm sowie eine Rückschau auf ImPulsTanz 2018.

    Preise
    Einzelpreis: EUR 5
    Abos: Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
    Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
    Im IGFT-Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten.
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  • (D) Berliner Erklärung der Vielen

    Die Vielen sind ein breites Bündnis der Kunst- und Kulturlandschaft gegen Rechts, das sich aktiv für die Freiheit der Kunst und eine offene Gesellschaft einsetzt und sich mit allen Künstler*innen und Einrichtungen solidarisiert, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden.

    "Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt", heißt es in der Berliner Erklärung der Vielen, die bisher über 140 Kulturinstitutionen verbindlich gezeichnet haben. Sie setzen sich so für Zusammenhalt, gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft ein. Die Erklärung geht mit einer Selbstverpflichtung der Unterzeichnenden einher, u.a. über den Dialog mit dem Publikum und den Mitwirkenden, über Veranstaltungen und andere künstlerische und kulturelle Formate konkret gegen Rechts aktiv zu werden, um unsere Gesellschaft als eine plurale, demokratische Gesellschaft zu leben und fortzuentwickeln.

    Mehr Infos: dievielen

     

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  • Bühne im Hof-Gründerin Mimi Wunderer gestorben

    „Mimi Wunderer, Gründerin der "Bühne im Hof" in St. Pölten, ist tot. Sie war 68 Jahre alt und hatte fast fünf Jahrzehnte in Österreich gelebt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) würdigte die Verstorbene als "eine Größe des niederösterreichischen Kulturlebens" und als "ganz besondere Persönlichkeit".

    Mimi Wunderer war 1969 aus dem Iran nach Österreich gekommen. 1990 gründete sie die "Bühne im Hof", der sie bis Ende 2015 vorstand. Von 1998 und 2001 war sie zudem künstlerische Leiterin des Festspielhauses in St. Pölten. Im Februar 2011 wurde sie mit dem "Großen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich" ausgezeichnet, 2015 im Rahmen des Kulturpreises des Bundeslandes mit einem Würdigungspreis für Darstellende Kunst. Wunderer hat laut Mikl-Leitner "unglaublich viel für das Kulturland Niederösterreich geleistet und bewegt". (APA, 14.11.2018)

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  • WIENWOCHE 2019: Neues Leitungsteam

    Leitungsteam WIENWOCHE 2019: Mirjana Djotunovic Mustra, Henrie Dennis, Natalie Ananda Assmann

    „bitches & witches“ - Neues Leitungsteam verspricht „witchcraft“ und „queer-feministische Power“.

    Der Vorstand der Wienwoche designierte die Regisseurin, Performerin und Kulturschaffende Natalie Ananda Assmann und die Künstlerin und Performerin Mirjana Djotunovic Mustra zum neuen WIENWOCHE Leitungsteam für den Zeitraum 2019/2020. Unter dem Motto „bitches & witches“ rufen die Kuratorinnen für WIENWOCHE 2019 ein queer-feministisches Feuerwerk künstlerischer und aktivistischer Interventionen in den Stadtraum aus. Die Aktivistin Henrie Dennis verstärkt das Leitungsteam für die Ausgabe 2019.

    Weitere Infos: Wienwoche

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  • Winterfest: Ermäßigte Karten für IGFT-Mitglieder

    Das Winterfest, das größte Festival für zeitgenössischen Circus in Österreich, findet heuer vom 29.11.2018 bis 06.01.2019 im Salzburger Volksgarten statt. Internationale Circuscompagnien aus Marokko, Kanada, Frankreich, Belgien und Österreich begeistern mit brillanter Circuskunst, feinsinnigem Humor und großartiger Live-Musik.

    IGFT-Mitglieder erhalten nach Vorlage Ihres Mitglieder-Ausweis 20% Ermäßigung für alle verfügbaren Veranstaltungen.

    Programminfos:  Winterfest

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  • (D) Bund stärkt kulturpolitische Forschung und Qualifizierung

    Bund stärkt kulturpolitische Forschung und Qualifizierung mit 2,5 Mio. Euro      

    "Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft erhält durch eine verstärkte Bundesförderung eine neue Rolle in der bundesweiten Profilierung der Kulturpolitik. In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages am 8. November wurde beschlossen, dass in den nächsten fünf Jahren insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, mit denen ein neues Programm zur Kulturpolitikforschung und zum Kulturmonitoring realisiert werden kann. Bausteine des Programms sind die Initiierung einer Kulturpolitischen Akademie, die Entwicklung eines »Deutschen Kulturpolitikpreises«, sowie die Erarbeitung eines »Berichts zur Lage der Kultur in Deutschland«. Dafür soll ein kulturpolitisches Informationssystem entwickelt werden, das auch einen Kulturnutzungsindex umfasst, um die Wirkungen der Kulturförderung in Deutschland zu reflektieren." (Aussendung Kulturpolitische Gesellschaft e. V.)

    Infos: (D) Bund stärkt kulturpolitische Forschung

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  • 19.11.2018 share & care: Produktionsleiter_innen gesucht!

    Gute Produktionsleiter_innen werden in der freien Szene gerade händeringend gesucht. Du kannst gut organisieren und hast auch vor Zahlen keine Angst? Schon mal darüber nachgedacht in das Berufsfeld der Produktionsleiter_innen reinzuschnuppern bzw. einzusteigen? Was macht eine Produktionsleitung, was sind die Aufgaben, Anforderungen? Wie/bei wem kann man das eigentlich lernen? Und: wie viel gibt es dabei zu verdienen?

    Die langjährigen und erfahrenen Produkionsleiterinnen Sophie Schmeisser und Caro Madl berichten über das Jobprofil eines_r Produktionsleiters_in, geben Auskunft und stehen für eure Fragen bereit. Wir freuen uns auf Euch!

    Termin: Montag, 19.11.2018, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater
    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für alle!

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  • 17.11.2018 Europäische Theaternacht

    Am 17. November, dem 3. Samstag im November, findet wie gewohnt die Europäische Theaternacht in allen Bundesländern Österreichs und in vielen anderen Ländern Europas, fast rund um die Uhr, statt. Über 70 Spielstätten öffnen in Österreich ihre Türen. Stellen Sie Ihr persönliches Programm zusammen. Pay as you wish!

    Weitere Informationen und Programm: Theaternacht

    Im Rahmen der Theaternacht finden neben Aufführungen und Einblicken in die Arbeit im darstellenden Kunstbereich in diesem Jahr auch Diskussionen statt. In Wien diskutiert die Geschäftsführerin der IG Freie Theater zum Thema „Was kann sie* tun:

    Diskussion: WAS KANN SIE⋆ TUN?
    Vernetzungstreffen mit Anregungen für Theatermacher⋆innen

    17.11., 12:00-15:00
    Kosmos Theater, Wien

    Warum sind Frauen⋆ derart unterrepräsentiert in den Spielplänen der großen Bühnen? Welchen (männlich dominierten) Narrationen folgen wir unhinterfragt? In der Programmierung, in der Rezeption, in der Produktion von Theater. Wie können sich Theatermacher⋆innen solidarisieren und gegenseitig ermächtigen? In kleinen Inputs wird die Lage von Frauen⋆ in der deutschen und österreichischen Theaterlandschaft analysiert und Mustern nachgegangen, die die bestehende Dominanz von männlicher Politik und Erzählung aufrechterhalten. Schließlich fragen wir uns: Was kann sie⋆ tun? Eingeladen sind alle Theatermacher*innen, die sich austauschen und organisieren wollen.

    Anmeldungen bitte an office@kosmostheater.at

    Mit: Bérénice Hebenstreit (Regisseurin und Aktivistin), Ulrike Kuner (Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit), Gerhild Steinbuch (Autorin), Veronika Steinböck (Künstlerische Leiterin Kosmos Theater), Angelika Zacek (Regisseurin, Mitgründerin und Vorstandsvorsitzende von Pro Quote Bühne, Deutschland) u. a.

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  • Exil-DramatikerInnenpreis 2018 geht an Alexandra Pâzgu

    „Im Frühjahr haben wir danach gesucht, im Sommer haben wir gelesen und jetzt im Herbst haben wir es gefunden, unser Goldstück. Es heißt „fluss, stromaufwärts“ und wurde von der aus Rumänien stammenden, in Wien lebenden Autorin Alexandra Pâzgu geschrieben. Sie ist damit Gewinnerin unseres exil-DramatikerInnenpreises 2018.
    Aus dem Juryspruch:
    Alexandra Pâzgu hat mit markanten Figuren eine szenische Versuchsanordnung geschaffen, die sich in unmittelbarem Sinne dem „Schreiben zwischen den Kulturen“ widmet und selbst die Unmöglichkeit dieses Thema auf der Bühne zu bewältigen unterhaltsam durchspielt.

    Preisverleihung der exil-Literaturpreise
    Samstag, 10. November 2018, 17.00 Uhr
    BUCH Wien, Messe Wien, Messehalle D, Radio Wien-Bühne

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  • IETM's new Secretary General: Ása Richardsdóttir

    We are happy to announce that Ása Richardsdóttir will take over the position of IETM's Secretary General from the 1st of February 2019. Ása is currently the director of Ice Hot Reykjavík 2018, the biannual Nordic Dance Platform, project ambassador for the Nordic Culture Fund, and a long-standing member of IETM.

    Nan van Houte will remain Secretary General until the 1st of March 2019, and the network will bid her farewell during the IETM Spring Plenary Meeting 2019.

    Further information: www.ietm.org

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  • Parlamentarische Bürger/innen/initiative – Keine Verstaatlichung des ORF

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Wir ersuchen um die Unterstützung unserer beiliegenden parlamentarischen Bürger/innen/initiative.

    Die Änderung des ORF-Gesetzes durch die Österreichische Bundesregierung ist laut Medienankündigungen bereits ab November möglich. Wenn noch etwas wirksam von regierungs- und parteiunabhängiger bzw. künstlerischer und kultureller Seite aus in die bevorstehende parlamentarische ORF-Diskussion eingebracht werden soll, ist daher Eile geboten.

    Zusätzlich zum Reformvorhaben der Regierung liegt dem Parlament eine Initiative der Christlichen Partei Österreichs vor, mit dem diese für die Abschaffung der ORF-Gebühr eintritt. Weder eine Regierungsvorlage allein noch eine Initiative einer politischen Partei können das Spektrum abdecken, das im Zusammenhang mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich zur Debatte steht. Nur die Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden selbst können zum Ausdruck bringen, was für sie im Zusammenhang mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich wichtig ist. Vor allem aber darf der ORF zu keinem Bezahlmedium der Regierung werden, und zwar keiner.

    Unterstützt werden kann die Initiative nur von in Österreich wahlberechtigten Einzelpersonen durch Ausfüllen der vorgegebenen Zeile inklusive Unterschrift, wie im beiliegenden PDF vorgesehen. Die E-Mail-Angabe ist außer beim Erstunterzeichner nicht vorgesehen. Dieses PDF kann als ausgedrucktes und ausgefülltes Dokument wieder in PDF-Form an die Absenderadresse gr@literaturhaus.at oder in Briefform an die Postadresse IG Autorinnen Autoren, Literaturhaus, 1070 Wien, Seidengasse 13 zurückgeschickt werden.

    Sobald 500 Unterstützungserklärungen erreicht sind, wird die Initiative dem Parlament übergeben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Ruiss
    IG Autorinnen Autoren

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  • #aufstehn: Wir unterzeichnen den Migrationspakt einfach selbst!

    „Die österreichische Bundesregierung tritt aus dem UNO-Migrationspakt aus. Damit lehnt sie grundlegende Menschenrechte ab. In dem Pakt geht es um eine globale Zusammenarbeit im Bereich Migration, den Einsatz gegen Menschenhandel und die Sicherheit von MigrantInnen.

    Mit dieser Entscheidung stellt sich Österreich an den rechten Rand der Weltgemeinschaft – gegen fast alle Staaten und auf die Seite von Victor Orbán und Donald Trump.

    Wir wollen das nicht hinnehmen und unterzeichnen deshalb einfach selbst – symbolisch als BürgerInnen*, die für Menschenrechte und eine gemeinsame, nachhaltige Migrationspolitik aufstehn!
    Obwohl Bundeskanzler Sebastian Kurz den Migrationspakt selbst mitverhandelt hatte, ist er jetzt dagegen. Zu groß war der Druck von FPÖ und Kronenzeitung, die eine drohende “Öffnung für 244 Millionen globale Migranten” heraufbeschworen haben, um Stimmung gegen den internationalen Pakt zu machen.

    Zeigen wir, dass es auch ein anderes Österreich gibt, das an Menschenrechte und internationale Zusammenarbeit glaubt!“

    Möglichkeit den Migrationspakt als Bürger*in zu unterzeichnen: wir-unterzeichnen-den-migrationspakt

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  • 12.11.2018 Infoveranstaltung Schwerpunkt: PENSION

    Soziale Absicherung bei Kunstschaffenden ist Mangelware, Leben und Arbeiten im Prekariat die Norm. Wie geht es weiter und was bedeutet das für die Zukunft? Altersarmut bei Kunstschaffenden ist keine Seltenheit. Wir widmen uns dem Schwerpunkt Pension und haben dazu zwei Expertinnen der Arbeiterkammer Wien eingeladen.

    Mag. Krammer und Mag. Zhang von der Arbeiterkammer Wien klären uns über Regelungen, Höhe und Zuverdienst in der Pension auf.

    Termin: Montag, 12.11.2018, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 12.11.2018 Sondertermin: Europäische Theaternacht im Gespräch

    ACHTUNG: SONDERTERMIN - Gesprächsabend im Rahmen der Europäischen Theaternacht

    Montag 12. NOVEMBER 2018 
    um 18:00 Uhr
    ORT: klagenfurter ensemble
    Theaterhalle 11
    Messeplatz 1,/11
    9020 Klagenfurt
    Telefon: 0463 310300

    PREKARIAT IM THEATER – Lokalaugenschein Kärnten

    Für viele bedeutet die Teilhabe am kulturellen Geschehen Lustgewinn, Selbstverwirklichung und Freizeitvergnügen. Für andere, die diese Teilhabe durch ihr Wirken erst möglich machen – Schauspieler*innen, Musiker*innen, Kulturschaffende, Mitarbeiter*innen in Kulturorganisationen – ist es einfach: Arbeit. Und diese muss auch als solche entlohnt werden. Vor allem im freien Bereich haben hier prekäre Anstellungsverhältnisse und (Selbst-)Ausbeutung Einzug gehalten.

    Ein Gesprächsabend über die Situation in Kärnten, Lebenssituationen, soziale Ungleichheiten und Lösungen.

    Mit einem Input von Ulrike Kuner (Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit) und Beiträgen von Vertreter*innen von Kärntner Kulturorganisationen.

    Moderation: Dr. Gerald Gröchenig (Geschäftsführer Europäische Theaternacht).

    Programm der Europäischen Theaternacht: www.europaeische-theaternacht.at

    Eine Kooperation von Interessensgemeinschaft Theater Tanz Performance Kärnten Koroška, IG KIKK, IG Freie Theater und Europäischer Theaternacht

    Mit freundlicher Unterstützung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Kärnten

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  • gift.zeitschrift für freies theater 02/2018 - pdf jetzt online

    Die aktuellste Ausgabe unserer Zeitschrift 03/2018 ist im Druckformat bestellbar.
    Für alle, die online in alten Exemplaren der Zeitschrift blättern wollen, ist ab jetzt auch die Ausgabe 02/2018 als pdf abrufbar. Im Archiv befinden sich alle Ausgaben beginnend mit der 06/2006.

    Onlinelink: http://freietheater.at/gift/

    Durch Klicken auf das Cover erhalten Sie Zugang zu den Inhalten der jeweiligen Ausgabe der gift.zeitschrift für freies theater und können diese als PDF, der Link findet sich unter dem Inhaltsverzeichnis, herunterladen.

    Die aktuellste Ausgabe ist nur im Printformat erhältlich.
    Preise
    Einzelpreis: EUR 5
    Abos: Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
    Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
    Im IGFT-Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten.
    Bestellungen an: office@freietheater.at

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  • 08.11.2018 BERUFSFELD KUNST/KULTUR: Gender Gaps im internationalen Vergleich - Facts & Diskussion

    Eine Veranstaltung der Österreichischen UNESCO-Kommission in Kooperation mit der IG Freie Theater. Finanziert aus Mitteln des Bundeskanzleramts, Kunst und Kultur.

    Wann: Donnerstag, 8. November 2018
    18 - 20 Uhr
    Wo:
    Spektakel. Raum für Kultur, Hamburgerstraße 14, 1050 Wien

    Auch im Jahr 2018 ist in Kunst und Kultur eine echte Gleichstellung der Geschlechter noch nicht erreicht. So zeigt der aktuelle Weltbericht zur UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, dass Gender Pay Gaps, unterschiedliche Karrierewege und strukturelle Ungleichheiten nach wie vor weit verbreitet sind. Vor diesem Hintergrund lädt die ÖUK gemeinsam mit der IG Freie Theater zu einem Gespräch mit zwei ExpertInnen:

    Helmut K. Anheier (Hertie School of Governance) präsentiert Ergebnisse aus der Studie „Frauen in Kultur und Medien im europäischen Vergleich“, Katrin Hassler (Leuphana Universität Lüneburg) greift den Diskurs ausgehend von ihren Forschungstätigkeiten zu Frauen in Spitzenpositionen im internationalen Kunstfeld auf und nimmt vor diesem Hintergrund eine Kontextualisierung des Themenfeldes vor.

     Eintritt frei

    Um Anmeldung wird gebeten: oeuk@unesco.at, T.: 01-526 13 01

    Helmut K. Anheier ist Professor der Soziologie an der Hertie School of Governance und an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Indikatorensysteme, soziale Innovationen, Kultur, Philanthropie und Organisationsstudien. Er hat sich außerdem in mehreren Publikationen mit der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen auseinandergesetzt und in diesem Zusammenhang vor allem auch Rolle und Funktion der zivilgesellschaftlichen Partizipation beleuchtet.  

    Katrin Hassler ist Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt in der Kunstsoziologie, forscht zu Themen der zeitgenössischen Kunst und den Gender Studies. Sie ist Referentin für Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen an der Leuphana Universität Lüneburg und lehrt an dieser sowie an der Nuova Accademia di Belle Arti in Mailand. In den vergangenen Jahren war sie Programmleiterin des interdisziplinären Komplementärstudiums (Bereich Kunst- und Kulturwissenschaften) an der Leuphana Universität und arbeitete für verschiedene Kunstinstitutionen in Italien und Deutschland.

    Moderation: Ulrike Kuner (IG Freie Theater) und Claudia Isep (ÖUK)

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  • Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde mit 1.9.2018 offiziell gegründet.

     

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts vertritt die Interessen der Freien Darstellenden Künste.

    Als Gründungsmitglieder haben sich erfahrene Organisationen und nationale Repräsentanten der Szene aus Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Italien, Rumänien, Spanien, Schweden, der Schweiz und Ungarn zusammengefunden.

    Der Europäische Dachverband hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen der darstellenden Einzelkünstler*innen, Künstler*innengruppen, von freien Theatern und anderen künstlerischen Unternehmen sowie von allen mit der Branche verbundenen Berufsgruppen und Infrastrukturen in struktureller, sozialer, rechtlicher, finanzieller, politischer, organisatorischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu verbessern.

    Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der Freien Szene als bestimmende Kraft der Kunstlandschaft in Europa gestärkt sowie die Freien Darstellenden Künste auf europäischer Ebene sichtbarer vertreten werden.

    Als erstes gemeinsames Projekt wird derzeit ein Vergleich der (Förder-)Situation der Freien Darstellenden Künste in Europa erarbeitet, welche am 4.11.2018, 16.00 - 18.00 Uhr, Black Box, Gasteig, im Rahmen des internationalen Netzwerktreffens IETM Munich in Zusammenarbeit mit dem Festival "Politik im Freien Theater" und der Bundeszentrale für Politische Bildung n München präsentiert werden wird.

    In der Folge ist eine reguläre Studie geplant, in welcher erstmals die Freie Szene in Europa quantitativ erfasst und in ihrer Bedeutung als treibender Motor einer lebendigen Kunst- und Kulturlandschaft beschrieben werden wird.

    Große Beachtung fanden auch die bereits im Frühsommer veröffentlichten Empfehlungen zur Neupositionierung des Europäischen Kulturförderprogramms ‚Creative Europe‘ ab 2021.

     

    ***

     

    (ENG)

    1.9.2018: The European Association of Independent Performing Arts was officially founded.

    The European Association of Independent Performing Arts represents the interests of the independent performing arts.

    Experienced organisations and national representatives of the scene from Austria, Bulgaria, Czech Republic, Germany, Italy, Romania, Spain, Sweden, Switzerland and Hungary have come together to take their place as founding members of the association.

    The purpose of the Association is to improve the framework conditions of indivi­du­al performing artists, artist groups, independent theatres and other artistic companies as well as of all pro­fessional groups and infrastructures associated with the industry and in regard to their struc­tural, social, legal, financial, political, organisational, artistic and cul­tu­ral aspects.

    Furthermore, the association’s agenda will be to increase public awareness of the Independent Scene as a defining force within Europe’s artistic landscape as well as to represent the Independent Performing Arts more prominently at a Euro­pean level.

    The first joint project is a comparative investigation of the (funding) situation for the Independent Performing Arts in Europe, which is currently being conducted and which will be presented in Munich on 04.11.2018, 4 pm to 6 pm, at the international network meeting IETM Munich, Black Box, Gasteig, in cooperation with the festival „Politik im Freien Theater“ („Politics in the Independent Theatre Scene“) and the Federal Agency for Civic Education.

    Subsequently, a quantitative study will record, examine and analyse the current situation of the Independent Scene in Europe and will describe its significance as a driving force within a vivid artistic and cultural landscape.

    The recommendations for the 2021 European funding programme ‘Creative Europe’, which is currently undergoing revision, were already published in early summer and have since received great attention.

     

    MEMBERs’ LIST - in alphabetical order

    AUSTRIA: IG Freie Theaterarbeit /Austrian Association of Independent Performing Arts
    Gumpendorferstraße 63B, AT – 1060 Wien
    www.freietheater.at

    BULGARIA: АСТ – Aсоциация за свободен театър / ACT – Association of Independent Performing Arts
    Art office, bul. Macedonia 17, fl. 4, ap. 21, BUL - Sofia 1606
    www.actassociation.eu/

    CZECH REPUBLIC: Asociace nezávislých divadel ČR
    Celetná 595/17, CZE - 110 00 Praha 1-Staré Město
    http://andcr.cz/

    GERMANY: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
    Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, DEU - 10997 Berlin
    www.darstellende-kuenste.de

    HUNGARY: Független Előadó-művészeti Szövetség (FESZ) / Association of Independent Performing Arts Professionals
    Bulcsú utca 44, HU - 1155 Budapest
    http://www.fesz.org/

    ITALY: Etre associazione/CReSCo – Italy
    Via Bergognone 34, ITA - 20144 Milano
    http://www.etreassociazione.it

    ROMANIA: ASOCIAŢIA TEATRELOR INDEPENDENTE
    Viorele street, no. 34, bl. 15, apt.2, sector 4, RO – 40429 Bucharest

    SLOVENIA: Društvo Asociacija
    Metelkova 6, SI – 1000 Ljubljana
    www.asociacija.si

    SPAIN: Red de Teatros Alternativos – Spain
    Apartado de correos 18269, ES - 28080, Madrid
    www.redteatrosalternativos.org

    SWEDEN: Teatercentrum
    Hornsgatan 103, SE - 117 28 Stockholm
    www.teatercentrum.se

    SWITZERLAND: t. Theaterschaffende Schweiz, Professionnels du spectacle Suisse,
    Professionisti dello spettacolo Svizzera
    Waisenhausplatz 30, Atelier 157, CH - 3011 Bern
    www.a-c-t.ch , www.ktvatp.ch/

     

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  • Proberäume in Wien und Wien-Umgebung gesucht!

     

    Verfügst du über einen Raum, der als Proberaum dienen könnte? Dann lass es uns wissen!

    Wir erneuern unsere Proberaumliste, damit ihr bei Bedarf immer die aktuellste Version zur Verfügung habt.

     

    Folgende Informationen bräuchten wir von dir:

     

    -ADRESSE DES RAUMES

    -KONTAKTDATEN

    • Kontaktperson:
    • E-Mail Adresse:
    • Telefon:

    -GRÖSSE DES RAUMES

    • Länge/ Breite/ Höhe

    -NEBENRÄUME

    • WC (ja/nein)
    • Dusche(n) (ja/nein)
    • Umkleideraum (ja/nein)
    • Aufenthaltsraum (ja/nein)
    • (Tee-)Küche (ja/nein)
    • Sonstiges:

    -AUSSTATTUNG DES RAUMES

    • Spiegelwand (ja/nein)
    • Musikanlage (ja/nein)
    • Ballettstangen (ja/nein)
    • Heizung (ja/nein)
    • Barierrefrei (ja/nein)
    • Sonstiges:
    • Boden:

    -Preise und eventuell besondere Mietkonditionen:

    -Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

    -Sonstige Infos:

     

    Diese Informationen mit dem Vermerk ,,Proberaum Wien“ bitte direkt an office@freietheater.at senden.

     

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Nov 2018
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

    04.11.

    • Präsentation: Vergleich der (Förder-)Situation der Freien Darstellenden Künste in Europa
  • 5

    05.11.

    • Informationsveranstaltung: korrekte Beschäftigungsverhältnisse
  • 6
  • 7
  • 8

    08.11.

    • BERUFSFELD KUNST/KULTUR: GENDER GAPS IM INTERNATIONALEN VERGLEICH FACTS & DISKUSSION
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12

    12.11.

    • Informationsveranstaltung mit einem_r Experten_in der Arbeiterkammer Wien: PENSION für Arbeitnehmer_innen
    • Klagenfurt: Gesprächsabend PREKARIAT IM THEATER – Lokalaugenschein Kärnten
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17

    17.11.

    • Diskussion: WAS KANN SIE⋆ TUN? Vernetzungstreffen mit Anregungen für Theatermacher⋆innen
  • 18
  • 19

    19.11.

    • Share & Care: Produktionsleiter_innen gesucht!
  • 20
  • 21
  • 22

    22.11.

    • Symposium: Dancers at Work
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    23.11.

    • Gespräche zur kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung
  • 24
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    26.11.

    • Informationsveranstaltung: Vereinsgründung im Bereich der freien darstellenden Künste
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  • 30