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08.11.2018: BERUFSFELD KUNST/KULTUR: GENDER GAPS IM INTERNATIONALEN VERGLEICH

FACTS & DISKUSSION

 

Eine Veranstaltung der Österreichischen UNESCO-Kommission in Kooperation mit der IG Freie Theater. Finanziert aus Mitteln des Bundeskanzleramts, Kunst und Kultur.

 

Wann: Donnerstag, 8. November 2018

18 - 20 Uhr
Wo:
Spektakel. Raum für Kultur, Hamburgerstraße 14, 1050 Wien

 

Auch im Jahr 2018 ist in Kunst und Kultur eine echte Gleichstellung der Geschlechter noch nicht erreicht. So zeigt der aktuelle Weltbericht zur UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, dass Gender Pay Gaps, unterschiedliche Karrierewege und strukturelle Ungleichheiten nach wie vor weit verbreitet sind. Vor diesem Hintergrund lädt die ÖUK gemeinsam mit der IG Freie Theater zu einem Gespräch mit zwei ExpertInnen:

 

Helmut K. Anheier (Hertie School of Governance) präsentiert Ergebnisse aus der Studie „Frauen in Kultur und Medien im europäischen Vergleich“, Katrin Hassler (Leuphana Universität Lüneburg) greift den Diskurs ausgehend von ihren Forschungstätigkeiten zu Frauen in Spitzenpositionen im internationalen Kunstfeld auf und nimmt vor diesem Hintergrund eine Kontextualisierung des Themenfeldes vor.

 

Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten: oeuk@unesco.at, T.: 01-526 13 01

 

Helmut K. Anheier ist Professor der Soziologie an der Hertie School of Governance und an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Indikatorensysteme, soziale Innovationen, Kultur, Philanthropie und Organisationsstudien. Er hat sich außerdem in mehreren Publikationen mit der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen auseinandergesetzt und in diesem Zusammenhang vor allem auch Rolle und Funktion der zivilgesellschaftlichen Partizipation beleuchtet.

 

Katrin Hassler ist Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt in der Kunstsoziologie, forscht zu Themen der zeitgenössischen Kunst und den Gender Studies. Sie ist Referentin für Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen an der Leuphana Universität Lüneburg und lehrt an dieser sowie an der Nuova Accademia di Belle Arti in Mailand. In den vergangenen Jahren war sie Programmleiterin des interdisziplinären Komplementärstudiums (Bereich Kunst- und Kulturwissenschaften) an der Leuphana Universität und arbeitete für verschiedene Kunstinstitutionen in Italien und Deutschland.

 

Moderation: Ulrike Kuner (IG Freie Theater) und Claudia Isep (ÖUK)

 

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