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News - Aktuell IGFT

  • Erklärung der Vielen in der Republik Österreich

    Presseinformation IG Freie Theater, 14.5.2019

    19. Mai 2019 - Europaweite DEMO & Fest:
    Ein Europa für Alle!

    Als erste große gemeinsame Aktion findet der „Glänzende Block der Kunst und Kultur“ im Rahmen der am 19. Mai 2019 stattfindenden Groß-Demonstrationen für ein solidarisches Europa in Wien statt:
    Europaweite DEMO & FEST: Ein Europa für Alle!
    Wien: 19. Mai 2019, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Christian-Broda-Platz (U6 Westbahnhof)
    Schlusskundgebung: Heldenplatz
    Weitere Infos findet ihr hier
    Steyr: 19. Mai 2019, 10:00 Uhr, Treffpunkt Wieserfeldplatz
    Weitere Infos findet ihr hier hier
    Feldkirch: 19. Mai 2019, 18:00 Uhr, Treffpunkt Montforthaus
    Weitere Informationen: https://www.dievielen.at/2019/04/06/glaenzender-block-so-19-05-2019/

    "'Die Vielen', das sind in Österreich seit vielen Jahren auch viele Künstler_innen und Künstler aus verschiedensten Ländern, die hier ihre Ausbildung gemacht und/oder sich entschieden haben, hier zu leben und zu arbeiten. Dauerhaft, zeitweise, für einzelne Projekte - immer auf der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen und ungeachtet ihrer Herkunft und aller anderen sozialen Konditionen. Die Künstler_innen und Künstler haben in Europa die Pionierarbeit des Zusammenhalts, des Zusammenarbeitens, der Neugier aufeinander prägend gestaltet. Sie sind viele, und sie zeigen uns, wie es geht: Über die Grenzen hinweg arbeiten und vor allem: Sich vertrauen!"
    (Ulrike Kuner, Geschäftsführung IG Freie Theater)

    In der Republik Österreich steht die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Verfassungsrang. Wer die europäische Menschenrechtskonvention und das rechtsstaatliche Prinzip außer Kraft zu setzen sucht, stellt die Grundpfeiler unseres demokratischen  Gemeinwesens in Frage.“, so DIE VIELEN-Mitinitiatorin Gerhild Steinbuch. „Als Aktive der Kulturlandschaft in Österreich solidarisieren wir uns mit allen, die von einer rechtspopulistischen Politik und rechtsextremen Positionen attackiert und ausgeschlossen werden. Wir begreifen Kunst, ihre Einrichtungen und urbanen Orte als offene Räume - Räume, die Vielfalt und Mehrdeutigkeit erfahrbar machen. Der Ästhetisierung der Politik von Rechts setzen wir eine Politisierung der Kunst entgegen!“, so Steinbuch weiter.
     
    Als Bündnis für eine offene Gesellschaft und ihre demokratische Gestaltung in Respekt, Vielfalt und Toleranz wurde die ERKLÄRUNG DER VIELEN ins Leben gerufen.  Seit 2018 haben sich in Deutschland über 2.300 Kunst- und Kulturinstitutionen der Kampagne für Solidarität und die Freiheit der Kunst angeschlossen. Ab 14. Mai 2019 starten DIE VIELEN auch in Österreich mit einer eigenen ERKLÄRUNG: Ziel ist es, solidarische, selbstaktive Netzwerke anzuregen, um Räume der Vielfalt und Mehrdeutigkeit zu schaffen und gemeinsam gegen rechtspopulistische, rechtsextreme und völkisch-nationale Strömungen aktiv zu werden.

    Zum Auftakt der ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH haben bereits über 270 Erstunterzeichner*innen ihre Unterstützung zugesagt. Darunter bundesweite Kulturinstitutionen, künstlerische Bildungseinrichtungen sowie Interessenvertretungen und Einzelpersonen. Damit schaffen DIE VIELEN_AT Foren des Erfahrungsaustauschs und Dialogs in Hinblick auf die Gefährdung der Kunstfreiheit und der Grundlagen eines demokratischen Zusammenlebens. Die unterstützenden Einzelpersonen und Institutionen initiieren gezielt den Dialog mit Kolleg*innen, Mitarbeiter*innen und ihrem Publikum über die gesellschaftspolitische Verantwortung der Kultur und setzen sich in Zusammenarbeit mit weiteren Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft ein.

    Die Vielfalt von DIE VIELEN_AT spiegelt sich in der Vielfalt der aktiven Mitglieder. Die Mitarbeit steht allen offen, die im Kulturbereich tätig sind und für eine plurale, gerechte Gesellschaft eintreten, in der Marginalisierung und Rassifizierung aufgelöst und unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten von Menschen bedacht werden.

    Die ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH kann unter erklaerung@dievielen.at  (Institutionen und Vereine) bzw. unter unterstuetzung@dievielen.at (Einzelpersonen) unterzeichnet werden. Alle Namen werden auf www.dievielen.at sowie auf www.dievielen.de veröffentlicht. Dort findet sich auch eine europaweite Liste aller Erklärungen, die laufend aktualisiert wird. 

     

     

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  • ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

    WIR SIND VIELE

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 14.5.2019

    Der Kulturrat Österreich hat die „Erklärung der Vielen“ bereits unterzeichnet und ruft dazu auf, sie zu verbreiten und selbst zu unterzeichnen ‒ als Person oder als Institution; als deutliches Zeichen von Solidarität und als gemeinsame Selbstverpflichtung:

    Für ein Europa der Vielen!

    ZUR UNTERZEICHNUNG

    als Institution oder Verein Mail an: erklaerung@dievielen.at

    als Einzelperson Mail an: unterstuetzung@dievielen.at

    Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ startete mit der Berliner Erklärung 2017 (dievielen.de) und ist seither als jeweils regionale Vernetzung über ganz Europa gewachsen. In Österreich möchten wir mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH ein deutliches Zeichen für die Freiheit der Kunst setzen. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft untereinander zu intensivieren und die Gründung lokaler und überregionaler Netzwerke anzuregen.

    Die Unterzeichnenden und Unterstützer*innen treten gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung auf. Sie setzen sich für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft ein, und sie wollen dies gemeinsam mit anderen Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen tun. Gemeinsam glänzen ‒ die Rettungsdecke als Symbol der VIELEN Ab sofort werden wir auch in Österreich sichtbar sein: Wir sind viele, jede*r Einzelne von uns!
    Eine Rettungsdecke am Fenster, ein glänzendes Foyer, ein glänzender Block auf der Demonstration am Sonntag:

    Aufruf zum glänzenden Block auf der Demonstration "Ein Europa für alle"
    Sonntag 19. Mai. 2019 14:00 Christian-Broda-Platz (Westbahnhof)

    Aktuelle Informationen glänzender Block: Bitte beim Newsletter anmelden!
    Siehe https://www.dievielen.at/2019/01/30/newsletter Basteltreffpunkt (goldene Fahnen): 19. Mai 12:00 studio brut, Zieglergasse 25 https://www.dievielen.at/2019/04/06/glaenzender-block-so-19-05-2019 https://www.facebook.com/events/304814233532859

    ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH (im Wortlaut) https://www.dievielen.at

    WIR SIND VIELE
    Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung, in der viele unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Das Miteinander in einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden: Es geht um alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Wir begreifen Kunst und Kultur und ihre Einrichtungen als offene Räume – Räume, die Vielfalt und Mehrdeutigkeit erfahrbar machen. In Österreich wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert. Kunst und Kultur wurden zu menschenverachtenden Propagandazwecken missbraucht. Menschen wurden entwertet, ihrer Existenzgrundlage beraubt, sie wurden verfolgt, vertrieben, ermordet. Als Kunst- und Kulturakteur*innen in Österreich sind wir uns der aus der Geschichte resultierenden Verantwortung bewusst. In der Republik Österreich steht die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Verfassungsrang. Wer die europäische Menschenrechtskonvention und das rechtsstaatliche Prinzip außer Kraft zu setzen sucht, stellt die Grundpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens in Frage.

    DIE VIELEN stehen für Vielfalt und Freiheit der Kunst. Wer dagegen polemisiert, die Vielfalt von Strukturen und Organisationen des Kunst- und Kulturbereiches gefährdet, in künstlerische Programme eingreift, durch die Androhung von Subventionskürzungen oder durch Streichungen inhaltlichen Druck auszuüben sucht, wer Veranstaltungen stört, gegen Kunst- und Kulturakteur*innen hetzt oder an einer Renationalisierung der Kultur arbeitet, widerspricht dieser gesellschaftlichen Vision und dem demokratischen Grundrecht auf Kunstfreiheit. Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen
    # fördern und suchen den Dialog, bieten aber kein Podium für biologistisch-rassistische, völkisch-nationalistische Propaganda und wehren allen Versuchen, Kunst und Kultur zu instrumentalisieren;
    # führen kritische Auseinandersetzungen, um Strategien zu entlarven, die demokratische Grundwerte untergraben;
    # stehen gegen eine Politik der Abwertung und Ausgrenzung; # wehren der Verrohung und Entmenschlichung der Sprache;
    # verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme oder rechtspopulistische Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden;
    # verpflichten uns zur Solidarität mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen, die durch Hetze und Diffamierung unter Druck gesetzt werden. Solidarität statt Privilegien.

    Es geht um alle.
    Kunst und Kultur bleiben frei.

    SELBSTVERPFLICHTUNG
    Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen und -vereine
    # machen die ERKLÄRUNG DER VIELEN innerhalb des eigenen Arbeitsumfeldes wie auch im Rahmen der eigenen Öffentlichkeitsarbeit bekannt;
    # bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der ERKLÄRUNG DER VIELEN vor und kommunizieren diese Termine über www.dievielen.at.
    # bieten Unterstützung und Raum für Austausch, bilden eine solidarische Gemeinschaft und planen gemeinsame Aktionen.
    Der Glanz ist das Symbol von DIE VIELEN und soll je nach Corporate Design Anwendung in Zusammenhang mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN finden.
    Die ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH versteht sich als Teil der europaweiten Aktion DIE VIELEN. Sie kann durch regionale Erklärungen ergänzt werden.

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich:
    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs Dachverband der Filmschaffenden IG Bildende Kunst IG Freie Theaterarbeit IG Kultur Österreich Österreichischer Musikrat IG Übersetzerinnen und Übersetzer Verband Freier Radios Österreich VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen:
    Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe

    Gumpendorfer Str. 63b 1060 Wien

     

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  • EAIPA - 10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen

    Wir haben die bevorstehende EU Wahl zum Anlass genommen, die Spitzenkandidat_innen der EU Wahl zu bitten, uns Antworten auf die nachfolgenden Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen zu geben. Unsere Kolleg_innen in 10 weiteren Mitgliedsländern haben dies ebenfalls getan. Wir tragen die Ergebnisse selbstverständich zusammen und informieren weiter.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet; er hat seinen Sitz bei der IG Freie Theater in Wien.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.
    Für Österreich ist die IG Freie Theater Mitglied.

    10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen:

    1. Wer ist in Ihrer Partei/Klub auf der europäischen Ebene zuständig für die professio­nel­len freien – nicht institutionel­len – Künste und insbesondere für den Bereich der freien dar­stellenden Künste, einschließlich Tanz?
    1. Was haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der zurückliegenden Legislaturperiode für den Bereich der freien dar­stellenden Künste erreicht?
    1. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode den direk­ten, persönlichen Austausch mit den Interessenvertreter_innen der freien darstellenden Küns­te stärken und Ihre Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit erhöhen?
    1. Was planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode, um sich intensiver mit der besonderen Arbeitspraxis der professionellen freien, nicht institutio­nel­­len darstellenden Künste auseinanderzusetzen und was haben Sie vor, um diesen Bereich zu stärken und besser zu unterstützen?

    2. Unterstützen Sie die Idee, auf der europäischen Ebene einen Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Situation der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen, zur Gleichstellung und Diversität im Kultur- und Medienbereich zu erstellen sowie – erstmalig – statistisch relevante Erhebungen zu den freischaffenden Künstlern und Künstlerinnen zu erheben? In welcher Form möchten Sie die Interessenvertretungen im Kulturbereich bei der Erstellung eines solchen Berichts einbeziehen?

    3. Das Förderprogramm »Creative Europe« ist ein wichtiges Instrument der europäischen Kulturpolitik, das vor allem von der Kreativwirtschaft und von großen Organisationen im Kulturbereich in Anspruch genommen wird. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihre Fraktion in der kommenden Legislaturperiode sicherstellen, dass künftig auch verstärkt kleinere Organisationen und Netz­werke aus dem Bereich der darstellenden Künste eine Förde­rung von »Creative Europe« nutzen können?
    1. Welche Position haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub zur Einhaltung von sozialen Mindest­standards im Bereich der freien, nicht institutionellen, professionellen Künste und insbe­son­dere zur Empfehlung von Honoraruntergrenzen durch Interessenvertretungen der ein­zel­nen Sparten? Unterstützen Sie die konsequente und flächendeckende Einhal­tung der empfohlenen Honoraruntergrenzen, insbesondere bei Fördermaßnahmen der Euro­päischen Union, und befürworten Sie eine entsprechende Aufstockung der Förderprogramme?
    1. Inhaltlich-künstlerisch haben die freien darstellenden Künste einen ganz entscheidenden Einfluss auf die ästhetischen Diskurse, auf die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie des internationalen und transkulturellen Austausches. Die Recherchen des Europä­ischen Dachverbandes der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) zeigen, dass eine Mehrzahl der Künstler_innen dieser Branche – ungeachtet ihres wichtigen kulturellen und gesellschaft­lichen Beitrags – unter prekären Bedingungen arbeitet. Welche Möglichkeiten sehen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, durch Maßnahmen auf europäischer Ebene, die sozialen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und die Akteur_innen der freien darstellenden Künste vor Altersarmut zu schützen?
    1. Die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 legt in Artikel 16 fest, dass sogenannte entwickelte Länder den Entwicklungsländern im Kulturaustausch eine Vorzugsbehandlung gewähren sollen. Darunter fallen auch Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern und anderen Kulturschaffenden, insbesondere Maßnahmen zugunsten jener, die aus sogenannten Entwicklungsländern in sogenannte entwickelte Länder reisen. Die Mobilität der Künstler_innen und letztlich der Austausch scheitern oft an der Visa-Praxis der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, mit der Unterstellung, Künstler_innen würden den Kulturaustausch missbrauchen, um dauerhaft in die EU einzuwandern.
      Welche konkreten Schritte/Maßnahmen/Initiativen planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, um auf europäischer Ebene den beschriebenen Hemmnissen des Kultur­aus­tau­sches entgegenzuwirken und um eine deutlich bessere Umsetzung UNESCO-Konvention zu ermöglichen.
    1. Die uneingeschränkte Wahrung der Kunstfreiheit ist eine der elementarsten Voraus­setzungen künstlerischer Arbeit. Welche konkreten Maßnahmen und Initiativen planen Sie/Ihre Partei/ /Ihr Klub, um auf europäischer Ebene möglichen Einschränkungen der Kunstfreiheit entgegenzuwirken und Verletzungen konsequent zu dokumentieren und zu ahnden.

     

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  • FREIE SZENE – FREIE KUNST, 8. & 9. April 2019

    Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen für Wien

    Pressemeldung, 9.4.2019

    Am 8./9. April fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Vor allem Aspekte der öffentlichen Wahrnehmung und Anerkennung kultureller/künstlerischer Arbeit, des Fair Pay und der sozialen Absicherung wurden angesprochen.

    Symposium Freie Szene - Freie Kunst Foto:

    Aber auch internationale Vergleiche wurden gezogen dank Beiträgen des Netzwerks freier Berliner Projekträume und –initiativen, des BBK – Berliner Bildende Künstler_innen und des BFDK - Bundesverband Freie Darstellende Künste Deutschland. Gemeinsamkeiten und Differenzen auf struktureller Ebene im gesamten europäischen Raum wurden überdies von Johannes Studinger, dem Vorsitzenden des weltweiten Gewerkschaftsbundes des Medien- und Unterhaltungssektors UNI MEI, in ein Verhältnis gesetzt.

    Autorin und Schauspielerin Anna Mendelssohn, der Wiener Beschwerdechor und ein Film unter dem Titel "A Portrait of the Artist as a Worker" von Ina Wudtke näherten sich derweil künstlerisch Thematiken wie der akuten Armutsgefährdung von Künstler_innen an, während sich die Key-Note von Bojana Kunst, Professorin für angewandte Theaterwissenschaft an der Universität Gießen, konkret mit dem infrastrukturellen Verständnis des/der Künstler_in als Arbeiter_in auseinandersetzte.

    Foto: eSeL

    Die Initiative wurde getragen durch u. a. IG Kultur Wien, Dachverband der Filmschaffenden, mica - music austria / Initiative der freien Musikszene Wien, IG Bildende Kunst, IG Autorinnen und Autoren, organisiert wurde das Symposium darüber hinaus von der IG Freie Theater.

    Neben dem Referat der Kulturstadträtin waren Ansprechpartner_innen für alle Sparten der MA7 anwesend sowie Vertreter_innen des Bundeskanzleramts/Kunstsektion und Verantwortliche aus den Bundesländern und Gemeinden als Gesprächspartner_innen in den Diskussionsrunden involviert.

    Foto: eSeL

    Eine Reihe von Folgeveranstaltungen ist bereits in Planung und im Herbst 2019 soll sich ein nächstes Symposium mit der Problematik von Infrastrukturen/Räumen für die freie Szene auseinandersetzen.

    „Die soziale Absicherung von Künstler_innen ist ein Politikum.
    Was wir in diesen zwei Tagen erfahren haben ist wie wichtig es ist, Allianzen zu bilden. Unsere Kolleg_innen und Beispiele – u. a. aus Berlin – haben uns bestätigt, dass eine gemeinsame Vorgehensweise und gemeinsam formulierte Anliegen zielführend sind. Die Freie Szene macht tolle Kunst und Kulturarbeit, die Zuschauerzahlen stehen denen der institutionalisierten Häuser nicht nach – und benötigt endlich auch entsprechende soziale Absicherungen. Wir gehen gestärkt in den Austausch mit den Fördergeber_innen und Veranstalter_innen und arbeiten bereits gemeinsam mit allen im Feld Beteiligten sehr konkret an Themen. Z.B. werden Honoraruntergrenzen in allen Sparten gefordert, entsprechend ist Transparenz bei Kalkulationen und Vergaben notwendig. Aber auch Arbeitsformate wie künstlerischer Research, Projektentwicklung, Zeit für Format- und Contententwicklungen (Komposition, Drehbuch, dramaturgische Konzeptentwicklung ...) müssen künftig förderungswürdig sein.“

    Ulrike Kuner, Geschäftsführung IG Freie Theater.

    Foto: eSeL

    Fotocredit: (c) eSeL.at - Lorenz Seidler

     

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  • Ranking top, Leben flop

    freie theater - Der politische Kommentar / 4.3.2019

    Die IG Freie Theater veröffentlicht regelmäßig Kommentare zu aktuellen und grundsätzlichen Themen, welche die Situation der Künstler_innen und Künstler des Freien Darstellenden Bereichs betreffen.
    Wir reflektieren Zustände, Bedingungen und Strukturen mit dem Ziel, öffentlich Aufmerksamkeit für die zukunftsweisende Arbeit der Freien Darstellenden Künste herzustellen.      

    Ranking top, Leben flop

    "Gute Nachrichten für Österreich und Wien: Im internationalen Ranking der Unis haben österreichische und Wiener Universitäten Plätze gutgemacht, allen voran die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, und insbesondere die Studienrichtungen der Darstellenden Künste. Durchgeführt wurde das Ranking von QS Quacquarelli Symonds, einer in London ansässigen Organisation mit Sitz in 5 Kontinenten und - laut eigenen Angaben - eine der führenden Firmen im Bereich Hochschulausbildung und deren Entwicklung.

    Als ein Grund für einen ersten Platz der Studienrichtung Darstellende Kunst wird u. a. die "hohe Beschäftigungsfähigkeit" der Studierenden angegeben.

    Im - letzten November veröffentlichten - Update der Studie „Soziale Lage der Kunstschaffenden und Kunst- und Kulturvermittlerinnen und -vermittler in Österreich 2018" wird jedoch von einem durchschnittlichen Jahres-Netto-Einkommen von € 5.000-7.000 gesprochen. Die oft wechselnden, befristeten, lückenhaften, schlecht bezahlten Engagements der Künstler_innen sind in der Szene Usus und längst intensiv diskutiert.

    So sehr zu begrüßen ist, dass Österreich und Wien einen Spitzenplatz in der Ausbildung von Künstler_innen aller Nationen in klassischen Kunstformen erreicht hat, so sehr ist Österreich und Wien nun gefordert, den Künstler_innen zukunftsweisende Formen der Tanz- und Theaterausbildung anzubieten und ihnen faire Arbeitsbedingungen und angemessene Einkommenssituationen zu ermöglichen.
    Immer mehr Künstler_innen sind auch in der Freien Szene tätig - und zwar absichtlich. Gerade die Freie Szene fördert die künstlerische Innovation und zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performance-Formen.

    Den vielen gut ausgebildeten Künstler_innen mit all ihren neuen künstlerischen Ideen und Formaten ein Überleben auch abseits der etablierten Häuser möglich zu machen, ist eine wesentliche Herausforderung für die Politik. Die Theater, die Veranstaltungen/Produktionen auch abseits der festen Häuser sind voll, die Zuschauer sind neugierig auf die Arbeiten der Künstler_innen. Erhebungen in Deutschland - und erste Einschätzungen in Österreich - zeigen, dass die Zuschauerzahlen der Freien Szene mit denen der etablierten Häuser gleichauf liegen.

    Konkrete Vorschläge wie Honoraruntergrenzen, Arbeitsstipendien, alternative Produktionsstrukturen und -räume, Künstler_innen-Residenzen etc. liegen am Tisch und sollten rasch besprochen und umgesetzt werden.

    Weiters wird im Ranking der QS nicht thematisiert, dass in Österreich hinsichtlich der Ausbildungssituation für Performance Studies, Choreografie, für Theaterpädagogik und Dramaturgie noch Ausbaubedarf besteht, um an internationale Vorbilder heran zu reichen. 

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  • Aufruf: Proberäume gesucht

    Die Proberaumliste für unsere Mitglieder muss erweitert und aktualisiert werden! Wir suchen Proberäume in ganz Österreich. Wenn ihr einen Proberaum habt und in unsere Liste aufgenommen werden wollt, meldet euch! office@freietheater.at

    Wir senden euch dann einen Fragebogen zu mit allen Details, die wir brauchen. Und schickt uns gerne auch Fotos!
    Und an alle, die bereits in der Liste sind: Falls sich etwas Wichtiges verändert hat, schickt uns eine kurze Email mit den Änderungen und wir aktualisieren das!

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  • AMS gefördertes Arbeitstraining bei der IGFT

    Die Interessengemeinschaft Freier Theater vergibt ein vom AMS gefördertes Arbeitstraining für bis zu 3 Monate.
    Hier bekommst du umfangreiche Einblicke wie eine IG funktioniert. Bei uns bist du ein aktives Mitglied im Team, arbeitest mit und diskutierst kulturpolitische Themen, hilfst uns bei der Erstellung unseres Newsletters, hältst unsere Website auf dem neusten Stand, erstellst Social-Media-Beiträge und unterstützt uns aktiv bei unseren Informations-Veranstaltungen für Künstler_Innen.
    Du lernst den Umgang mit der Homepage (WordPress); Erstellung des Newsletters; Social-Media-Betreuung; Datenbankpflege; Arbeitsrechtliche Möglichkeiten für Künstler- und Schauspieler_innen, österreichische und europäische Kulturpolitik - uvm.
    Arbeitszeit: ca. 30 - 35 Stunden/Woche
    Voraussetzung ist ein Bezug vom AMS.
    Alternativ gibt es aber auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Volontariats Einblicke in die Arbeit der freien Theaterszene zu sammeln.
    Am Dienstag den 14.05.2019 wird es einen Infotermin geben. Wir bitten um Anmeldungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben an: office@freietheater.at

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  • 29.05 Performing Europe

    Im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin // performingarts-festival.de

    Wann: Mi 29.05 14:30
    Wo: Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin

    Anmeldung unter: fachpublikum@performingarts-festival.de

    Der neu gegründete Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA) bringt Expert*innen der darstellenden Künste aus Verbänden und Netzwerken verschiedener europäischer Länder zusammen. In Berlin werden erste Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit präsentiert und alle Anwesenden sind herzlich eingeladen, darüber zu diskutieren, inwieweit EAIPA als europäische Aktionsplattform weiter ausgebaut werden kann. Auch die Fragen, welche konkreten Inhalte für die freie Szene auf europäischer Ebene wichtig sind und welche Formate eine direkte Verbindung zwischen Verband und Künstler*innen sicherstellen können, sollen thematisiert werden.

    Mit: Ulrike Kuner (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA / IG Freie Theater, Österreich)
    Axel Tangerding (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA / Bundesverband Freie Darstellende Künste)
    In Kooperation mit EAIPA – The European Association of Independent Performing Arts. Für alle Teilnehmer*innen und Gäste des Performing Arts Festival Berlin. Teil des Rahmenprogramms von und mit dem Team des Performing Arts Festival.

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  • 13.05. Infoveranstaltung: Gemeinnützigkeit bei Vereinen

    Termin: Montag, 13.05.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Was sind die Voraussetzungen und Bedingungen für die Gemeinnützigkeit meines Kulturvereins? Worauf muss ich achten, was beachten? Wann ist der Verein steuerlich begünstigt, was gefährdet die steuerlichen Begünstigungen? Welche Formen der Erwerbstätigkeiten von gemeinnützigen Vereinen gibt es? Unmittelbarer Hilfsbetrieb, Entbehrlicher Hilfsbetrieb, Begünstigungsschädlicher Betrieb, Mischbetrieb.

    Mit: Hannes Saghy, JUNIA Steuerberatung
    Anmeldung: office@freietheater.at
    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter:freietheater.at/about/mitgliedschaft

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  • Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVII

    Freitag, 17. Mai 2019, 10.00 - 12.00 Uhr
    Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien
    Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung

    Kunstvermittlung: We´re loving it!
    Was lieben wir an unserer Arbeit? Kunstvermittlung ist Ereignis, ist Imagination, ist Experiment, ist Gestaltung, will Resonanz. Am Ende stehen immer Erfahrungen. Wie behalten bei all dem die Kunst ihren Zauber und wir unsere Freude an der Kunstvermittlung? Was fordert uns in unserer Arbeit heraus? Wie schaffen wir es Brücken zu bauen zwischen Kunstereignis und Kunstkonsum? Wie können wir mit Lust und Neugierde dafür geeignete Labore finden und welche Ideen hat die Stadt Wien dazu?

    Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

    Zu Gast: Mit großem Bedauern mussten wir vom Tod der von uns sehr geschätzten und als Gast geladenen Referentin für Stadtteilkultur und Kulturvermittlung im Büro der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft, Claudia Weinzierl, erfahren. In wertschätzender Erinnerung an Frau Weinzierl haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung ohne Gast abzuhalten und nicht wie ursprünglich geplant mit ihr über die Ideen der Stadt Wien zu Kunstvermittlung und den geplanten Stadtlaboren zu diskutieren.

    www.musisches-zentrum.at

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  • 24.05. Infoveranstaltung: Änderungen bei Förderanträgen Wien (MA7)

    Termin: Freitag, 24.05.2019, 10:00  - 12:30 Uhr
    Ort: Kosmos Theater (Siebensterngasse 42, 1070 Wien)
    Voraussichtlich neue Einreichfristen, & Antragsstellung ab Herbst 2019
    Infos für Ersteinreicher_innen zum Einreichtermin 15. Juni 2019

    IG Freie Theater in Kooperation mit den Mitgliedern des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien, dem Theaterverein Wien und dem Kosmos Theater

    Anlässlich geplanter Änderungen der MA7 im Rahmen der Projekt- und Jahresförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance laden wir zu einer Informationsveranstaltung ein. Aufgrund des Feedbacks diverser Akteur_innen der Freien Szene (Kunstschaffende sowie Spielstätten) sollen in Zukunft sowohl die Antragsfristen als auch das Antrags- und Auswahlverfahren noch stärker auf die Bedürfnisse der Szene ausgerichtet werden. Das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance hat dazu – in Rücksprache mit Vertreter_innen der Szene und in Abstimmung mit dem Büro der Kulturstadträtin sowie dem Referat für Darstellende Kunst der Kulturabteilung (MA7) – konkrete Maßnahmen erarbeitet, die im Rahmen der Veranstaltung zunächst vorgestellt und anschließend weiter diskutiert werden sollen. Das Procedere soll durch die geplanten Änderungen transparenter, klarer und schneller werden, die neuen Antragsfristen die Planbarkeit freien künstlerischen Schaffens in Wien erleichtern. Wir laden Kunstschaffende aus allen Bereichen der darstellenden Kunst herzlich dazu ein.

    Im Anschluss an die Präsentation und Diskussion der geplanten Änderungen stehen die Kurator_innen für Fragen von Ersteinreicher_innen für die Einreichung für Projektförderungen zum 15. Juni zur Verfügung.

    Ablauf:
    10:00-11:00 Präsentation der geplanten Änderungen
    11:00-11:45 Feedback, Fragen und Diskussion bezüglich der Änderungen
    11:45-12:00 Pause
    12:00-12:30 Projektförderung, Information für Ersteinreicher_innen

    Mit: Katalin Erdödi, Kolja Burgschuld, Wolfgang Kralicek / Kuratorium Theater, Tanz und Performance, Veronika Steinböck und Gina Salis-Soglio / Kosmos Theater, Ulrike Kuner und Julia Kronenberg / IG Freie Theater
    Anmeldung: office@freietheater.at
    Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenlos.

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  • 27.05. Infoveranstaltung: Projekteinreichung und -beschreibung

    Für die Realisierung der Projekte kommt ihr um eine Einreichung meist nicht umhin. Anlässlich der nächsten Einreichfrist (15. Juni 2019 bei der Stadt Wien „Projektförderung in den Bereichen der Darstellenden Kunst“) bieten wir dazu eine Infoveranstaltung an.

    Wie können Inhalte, Ziel und Aussage meines Projektes vermittelt werden? Wie beschreibe ich mein Projekt, in welchem Umfang und was sollte diese Beschreibung beinhalten? Wie bereite ich die Inhalte auf und wie kann ich sie darstellen? Wie kann ich mein Projektziel schärfen und worauf muss ich achten?

    Auf die Themen Budgetierung und Kalkulation wird in der folgenden Infoveranstaltung am 3.6. genauer eingegangen.

    Mit: Julia Kronenberg

    Termin: Montag, 27.05.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater
    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter

    freietheater.at/about/mitgliedschaft

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  • 03.06. Infoveranstaltung: Projektkalkulation

    Wie erstelle ich eine Kalkulation? Vermittelt werden Basiswissen in Excel, Berechnungshilfen und Vorlagen. Was heißt Kostenwahrheit und – dem gegenüber - welche Summen werden gefördert? Posten und Positionen in der Kalkulation, was muss ich bedenken, was darf nicht vergessen werden? Richtgagen und Empfehlungen zu Honoraruntergrenzen, Beschäftigungsverhältnisse (Anstellung/Selbständigkeit) und Berechnung der Personalkosten.

    Mit: Julia Kronenberg und Ulrike Kuner

    Termin: Montag, 03.06.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater
    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/about/mitgliedschaft

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  • 29.05 Performing Europe

    Im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin // performingarts-festival.de

    Wann: Mi 29.05 14:30
    Wo: Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin

    Anmeldung unter: fachpublikum@performingarts-festival.de

    Der neu gegründete Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA) bringt Expert*innen der darstellenden Künste aus Verbänden und Netzwerken verschiedener europäischer Länder zusammen. In Berlin werden erste Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit präsentiert und alle Anwesenden sind herzlich eingeladen, darüber zu diskutieren, inwieweit EAIPA als europäische Aktionsplattform weiter ausgebaut werden kann. Auch die Fragen, welche konkreten Inhalte für die freie Szene auf europäischer Ebene wichtig sind und welche Formate eine direkte Verbindung zwischen Verband und Künstler*innen sicherstellen können, sollen thematisiert werden.

    Mit: Ulrike Kuner (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA / IG Freie Theater, Österreich)

    Axel Tangerding (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA / Bundesverband Freie Darstellende Künste)
    In Kooperation mit EAIPA – The European Association of Independent Performing Arts. Für alle Teilnehmer*innen und Gäste des Performing Arts Festival Berlin. Teil des Rahmenprogramms von und mit dem Team des Performing Arts Festival.

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  • Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVII

    Freitag, 17. Mai 2019, 10.00 - 12.00 Uhr
    Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien
    Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung

    Kunstvermittlung: We´re loving it!
    Was lieben wir an unserer Arbeit? Kunstvermittlung ist Ereignis, ist Imagination, ist Experiment, ist Gestaltung, will Resonanz. Am Ende stehen immer Erfahrungen. Wie behalten bei all dem die Kunst ihren Zauber und wir unsere Freude an der Kunstvermittlung? Was fordert uns in unserer Arbeit heraus? Wie schaffen wir es Brücken zu bauen zwischen Kunstereignis und Kunstkonsum? Wie können wir mit Lust und Neugierde dafür geeignete Labore finden und welche Ideen hat die Stadt Wien dazu?

    Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

    Zu Gast: Mit großem Bedauern mussten wir vom Tod der von uns sehr geschätzten und als Gast geladenen Referentin für Stadtteilkultur und Kulturvermittlung im Büro der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft, Claudia Weinzierl, erfahren. In wertschätzender Erinnerung an Frau Weinzierl haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung ohne Gast abzuhalten und nicht wie ursprünglich geplant mit ihr über die Ideen der Stadt Wien zu Kunstvermittlung und den geplanten Stadtlaboren zu diskutieren.

    www.musisches-zentrum.at

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  • 24.05. Infoveranstaltung: Änderungen bei Förderanträgen Stadt Wien (MA7)

    Termin: Freitag, 24.05.2019, 10:00  - 12:30 Uhr
    Ort: Kosmos Theater (Siebensterngasse 42, 1070 Wien)
    Neue Einreichfristen, & Antragsstellung ab Herbst 2019
    Infos für Ersteinreicher_innen zum Einreichtermin 15. Juni 2019

    IG Freie Theater in Kooperation mit den Mitgliedern des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien, dem Theaterverein Wien und dem Kosmos Theater

    Anlässlich geplanter Änderungen der MA7 im Rahmen der Projekt- und Jahresförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance laden wir zu einer Informationsveranstaltung ein. Aufgrund des Feedbacks diverser Akteur_innen der Freien Szene (Kunstschaffende sowie Spielstätten) sollen in Zukunft sowohl die Antragsfristen als auch das Antrags- und Auswahlverfahren noch stärker auf die Bedürfnisse der Szene ausgerichtet werden. Das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance hat dazu – in Rücksprache mit Vertreter_innen der Szene und in Abstimmung mit dem Büro der Kulturstadträtin sowie dem Referat für Darstellende Kunst der Kulturabteilung (MA7) – konkrete Maßnahmen erarbeitet, die im Rahmen der Veranstaltung zunächst vorgestellt und anschließend weiter diskutiert werden sollen. Das Procedere soll durch die geplanten Änderungen transparenter, klarer und schneller werden, die neuen Antragsfristen die Planbarkeit freien künstlerischen Schaffens in Wien erleichtern. Wir laden Kunstschaffende aus allen Bereichen der darstellenden Kunst herzlich dazu ein.

    Im Anschluss an die Präsentation und Diskussion der geplanten Änderungen stehen die Kurator_innen für Fragen von Ersteinreicher_innen für die Einreichung für Projektförderungen zum 15. Juni zur Verfügung.
    Ablauf:

    10:00-11:00 Präsentation der geplanten Änderungen
    11:00-11:45 Feedback, Fragen und Diskussion bezüglich der Änderungen
    11:45-12:00 Pause
    12:00-12:30 Projektförderung, Information für Ersteinreicher_innen

    Mit: Katalin Erdödi, Kolja Burgschuld, Wolfgang Kralicek / Kuratorium Theater, Tanz und Performance, Veronika Steinböck und Gina Salis-Soglio / Kosmos Theater, Ulrike Kuner und Julia Kronenberg / IG Freie Theater
    Anmeldung: office@freietheater.at
    Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenlos.

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  • Förderempfehlungen Freie Darstellende Künste Wien jetzt online

    Die Förderempfehlungen des Kuratoriums für Theater, Tanz, Performanc zum Einreichtermin 15. Jänner 2019 für Projektförderungen im 2. Halbjahr 2019, 1- und 2-Jahresförderungen für 2020 sind jetzt online: www.kuratoren-theatertanz.at

    Online ist auch der Jurykommentar zum Einreichtermin, in dem von der erfreulichen Aufstockung des Jahresgesamtvergabe-Budgets über Kuratoriums-Empfehlungen in Wien von 2,6 auf 2,8 Mio. € informiert wird. "Als konkrete Maßnahme für den Bereich der Freien Darstellenden Kunst soll das auf Basis von  Empfehlungen des Kuratoriums vergebene Budget für  Projekt- sowie für 1- und 2-Jahresförderungen um € 200.000, auf € 2,8 Mio., angehoben werden  Diese Mittel sind für die Erhöhung bzw. den Ausbau der Jahresförderung und die spezielle Berücksichtigung der Darstellenden Kunst für junges Publikum vorgesehen. Bei dem genannten Zuwachs handelt es sich um die höchste Aufstockung des Fördertopfes seit Beginn der Theaterreform. Aufgrund des Umstandes, dass trotz dieser Aufstockung der in den Anträgen dargelegte erhöhte Bedarf nicht ausreichend gedeckt werden kann, aber auch wegen der unausgeglichenen Anwendung, hat sich das Kuratorium entschlossen, den Fair Payment Code  bei den Einreichungen nicht zu berücksichtigen, aber im Fall ausgewählter Vorhaben (siehe unten) eine Erhöhung der Förderung zu bewirken." ( siehe PDF)

    Erfreulich ist auch die Auseinandersetzung der Kurator_innen und der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler mit dem Thema fairer Bezahlung für professionelle Darstellende-Kunst-Schaffende. Der Fair Payment Code, von der Wiener Perspektive gemeinam mit der IG Freie Theater Ende 2018 erarbeitet - wurde von ca. 35% der Förderwerber_innen für die 1- und 2-Jahresförderungen angewendet. Allein die Anwendung des Fair Payment Codes für 1- und 2-Jahresförderungen würde eine Erhöhung der dafür vorgesehenen Mittel um 62 % erfordern. An Lösungen wird aktiv gearbeitet:"In Gesprächen mit  Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler wurde dieser Sachverhalt ausführlich diskutiert.  Aus Sicht der Kulturpolitik bedarf es jedoch einer Regelung für alle freien Kunstschaffenden, auch über die Darstellende Kunst hinaus. Die Kulturstadträtin betrachtet den Fair Payment Code als wichtige Diskussionsgrundlage, sieht jedoch auch andere Ansätze, um die Arbeitssituation freischaffender Künstler*innen in Wien zu verbessern. Zum Beispiel sollen Veranstaltungen wie das gerade von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler initiierte und von der IG Freie Theaterarbeit organisierte Symposium zum Thema Fair Payment weitere wichtige Informationen bringen, die Grundlagen für eine verbesserte Fördersituation in Wien schaffen."

    Förderempfehlungen und der Kommentar der Kurator_innen sind hier zu finden: www.kuratoren-theatertanz.at

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  • 19. Mai 2019 - Europaweite DEMO & Fest

    Presseaussendung
    Ein Europa für Alle!

    Als erste große gemeinsame Aktion findet der „Glänzende Block der Kunst und Kultur“ im Rahmen der am 19. Mai 2019 stattfindenden Groß-Demonstrationen für ein solidarisches Europa in Wien statt:
    Europaweite DEMO & FEST: Ein Europa für Alle!

    Wien: 19. Mai 2019, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Christian-Broda-Platz (U6 Westbahnhof)
    Schlusskundgebung: Heldenplatz

    Weitere Infos findet ihr hier
    Steyr: 19. Mai 2019, 10:00 Uhr, Treffpunkt Wieserfeldplatz
    Weitere Infos findet ihr hier: facebook
    Feldkirch: 19. Mai 2019, 18:00 Uhr, Treffpunkt Montforthaus

    Weitere Informationen: www.dievielen.at

    "'Die Vielen', das sind in Österreich seit vielen Jahren auch viele Künstler_innen und Künstler aus verschiedensten Ländern, die hier ihre Ausbildung gemacht und/oder sich entschieden haben, hier zu leben und zu arbeiten. Dauerhaft, zeitweise, für einzelne Projekte - immer auf der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen und ungeachtet ihrer Herkunft und aller anderen sozialen Konditionen. Die Künstler_innen und Künstler haben in Europa die Pionierarbeit des Zusammenhalts, des Zusammenarbeitens, der Neugier aufeinander prägend gestaltet. Sie sind viele, und sie zeigen uns, wie es geht: Über die Grenzen hinweg arbeiten und vor allem: Sich vertrauen!" (Ulrike Kuner, Geschäftsführung IG Freie Theater)

    Presseinformation:
    presse@dievielen.at
    0676/5878730
    dievielen.at

    Der ganze Text hier: freietheater.at

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  • Kommentar der IG Freie Theater zur Studie zur Sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich

    Zehn Jahre nach der letzten Studie "Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich" (2008) wurde deren Update (noch von BM Thomas Drozda in Auftrag gegeben) auf der Seite des BKA / Kunst- und Kultursektion veröffentlicht.

    Die Ergebnisse sind - leider - erwartbar. Für die Künstler_inenn und Kulturvermittler_innen in Österreich hat sich nicht viel verbessert, die sozialen Absicherungen sind nicht ausreichend, die Armutsgefährdung überproportional hoch (41 % der Darstellenden Künstler_innen); trotz akademischer Ausbildung kann kaum das eigene (Über)leben geschweige denn das einer Familie gesichert werden (die Hälfte aller Künstler_innen lebt als Single). In der Darstellenden Kunst besonders betroffen sind wiederum Frauen.
    Unsichere Einkommensperspektiven, prekäre (also kurzfristige und diskontinuierliche Arbeitsverhältnisse) und mangelnde soziale Absicherung prägen weiterhin die Arbeitsrealität professioneller österreichischer Künstler_innen. Beinahe alle Künstler_innen leben nicht ausschließlich von ihrer Kunst: Viele arbeiten spartenübergreifend und in einer Kombination aus kunstnaher und kunstferner Tätigkeit (70 % der Befragten) - in Ergänzung zur unstabilen Einkommenssituation aus künstlerischen Tätigkeiten.
    Diese Tätigkeitskombinationen führen vor allem bei Darstellenden Künstler_innen zu komplexen sozialversicherungsrechtlichen Situationen, die Gefahr von teilweiser Nichtversicherung innerhalb der Sozialversicherung ist deutlich erhöht.
     
    In Österreich sind ca. 20.000 Akteur_innen der Darstellenden Kunst professionell in der Freien Szene aktiv, davon weit über die Hälfte Frauen. Erhebungen besagen auch, dass die Gesamtbesucher_innenanzahl der Freien Szene denen der Stadt-, Landes- und Bundestheater entspricht – die Freie Szene aber nur ca. 10 % aller Fördermittel erhält. Ein weiterer Ansporn, diesen Akteur_innen, die die künstlerische Avantgarde darstellen und die ästhetischen Impulse setzen, endlich adäquate Lebensbedingungen zu ermöglichen:
     
    Wie brauchen Versicherungssysteme, die für die Freien Darstellenden Künstler_innen greifen.
    Sprich: Flexibel und schnell sind, um den unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen zu entsprechen und die Arbeitsrealitäten der Freien Szene spiegelt - und eine längerfristige Absicherung (auch in der Pension) ermöglichen.
     
    Wir brauchen flexiblere Förderstrukturen.
    Sprich: Arbeitsstipendien und Möglichkeiten zur künstlerischen Forschung müssen berücksichtigt werden; Honoraruntergrenzen müssen Beachtung finden, eine Förderung durch die öffentliche Hand darf nicht zur Selbstausbeutung werden. Erprobte Sozialversicherungssysteme anderer Länder sollen beispielgebend sein – durch die europäische Vernetzung der IGFT stehen konkrete Informationen bereit.
     
    Wir brauchen eine Anpassung der Fördermittel.
    Sprich: Die Budgets der öffentlichen Hand müssen den künstlerischen, sozialen und rechtlichen Anforderungen angepasst werden und den realen Kosten der Produktionen entsprechen.
     
    Wir brauchen einen schnellen und breiten Zugang zu Drittmitteln.
    Sprich: Private Mittel müssen für die Kunst und Kultur zugänglich gemacht werden. Die Regierung ist aufgefordert, hier entsprechende Anreize und Formen zu schaffen, damit rasch Mittel zur Verfügung stehen (konkret fehlt es in Österreich an Stiftungen, die breite Förderungen für Kunst, Kunstprogramme und künstlerische Forschung aufbringen).
     
    Wir brauchen eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung.
    Sprich: Künstlerische Ausbildungen müssen u. a. fundiertes rechtliches, finanztechnisches und steuerliches Know-How vermitteln. Künstlerische Forschung muss auch unabhängig von Universitäten möglich sein.

     Wir brauchen Infrastrukturen, die den Arbeitsbedingungen der Akteur_innen entsprechen und ihnen Sichtbarkeit und künstlerische Entwicklung garantieren.
     
    IG Netz: Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.

    Zur Zeit wird verhandelt, das IG Netz durch Mittel aus den Bundesländern zu erhöhen. In Kombination mit der Ausweitung des Fördervolumens für professionelle freie Projekte der Darstellenden Kunst Stadt-, Landes- und Bundesebene bedeutet dies einen wichtigen Schritt zur sozialen und finanziellen Absicherung der freien Szene in ganz Österreich.

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  • Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde mit 1.9.2018 offiziell gegründet.

     

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts vertritt die Interessen der Freien Darstellenden Künste.

    Als Gründungsmitglieder haben sich erfahrene Organisationen und nationale Repräsentanten der Szene aus Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Italien, Rumänien, Spanien, Schweden, der Schweiz und Ungarn zusammengefunden.

    Der Europäische Dachverband hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen der darstellenden Einzelkünstler*innen, Künstler*innengruppen, von freien Theatern und anderen künstlerischen Unternehmen sowie von allen mit der Branche verbundenen Berufsgruppen und Infrastrukturen in struktureller, sozialer, rechtlicher, finanzieller, politischer, organisatorischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu verbessern.

    Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der Freien Szene als bestimmende Kraft der Kunstlandschaft in Europa gestärkt sowie die Freien Darstellenden Künste auf europäischer Ebene sichtbarer vertreten werden.

    Als erstes gemeinsames Projekt wird derzeit ein Vergleich der (Förder-)Situation der Freien Darstellenden Künste in Europa erarbeitet, welche am 4.11.2018, 16.00 - 18.00 Uhr, Black Box, Gasteig, im Rahmen des internationalen Netzwerktreffens IETM Munich in Zusammenarbeit mit dem Festival "Politik im Freien Theater" und der Bundeszentrale für Politische Bildung n München präsentiert werden wird.

    In der Folge ist eine reguläre Studie geplant, in welcher erstmals die Freie Szene in Europa quantitativ erfasst und in ihrer Bedeutung als treibender Motor einer lebendigen Kunst- und Kulturlandschaft beschrieben werden wird.

    Große Beachtung fanden auch die bereits im Frühsommer veröffentlichten Empfehlungen zur Neupositionierung des Europäischen Kulturförderprogramms ‚Creative Europe‘ ab 2021.

     

    ***

     

    (ENG)

    1.9.2018: The European Association of Independent Performing Arts was officially founded.

    The European Association of Independent Performing Arts represents the interests of the independent performing arts.

    Experienced organisations and national representatives of the scene from Austria, Bulgaria, Czech Republic, Germany, Italy, Romania, Spain, Sweden, Switzerland and Hungary have come together to take their place as founding members of the association.

    The purpose of the Association is to improve the framework conditions of indivi­du­al performing artists, artist groups, independent theatres and other artistic companies as well as of all pro­fessional groups and infrastructures associated with the industry and in regard to their struc­tural, social, legal, financial, political, organisational, artistic and cul­tu­ral aspects.

    Furthermore, the association’s agenda will be to increase public awareness of the Independent Scene as a defining force within Europe’s artistic landscape as well as to represent the Independent Performing Arts more prominently at a Euro­pean level.

    The first joint project is a comparative investigation of the (funding) situation for the Independent Performing Arts in Europe, which is currently being conducted and which will be presented in Munich on 04.11.2018, 4 pm to 6 pm, at the international network meeting IETM Munich, Black Box, Gasteig, in cooperation with the festival „Politik im Freien Theater“ („Politics in the Independent Theatre Scene“) and the Federal Agency for Civic Education.

    Subsequently, a quantitative study will record, examine and analyse the current situation of the Independent Scene in Europe and will describe its significance as a driving force within a vivid artistic and cultural landscape.

    The recommendations for the 2021 European funding programme ‘Creative Europe’, which is currently undergoing revision, were already published in early summer and have since received great attention.

     

    MEMBERs’ LIST - in alphabetical order

    AUSTRIA: IG Freie Theaterarbeit /Austrian Association of Independent Performing Arts
    Gumpendorferstraße 63B, AT – 1060 Wien
    www.freietheater.at

    BULGARIA: АСТ – Aсоциация за свободен театър / ACT – Association of Independent Performing Arts
    Art office, bul. Macedonia 17, fl. 4, ap. 21, BUL - Sofia 1606
    www.actassociation.eu/

    CZECH REPUBLIC: Asociace nezávislých divadel ČR
    Celetná 595/17, CZE - 110 00 Praha 1-Staré Město
    http://andcr.cz/

    GERMANY: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
    Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, DEU - 10997 Berlin
    www.darstellende-kuenste.de

    HUNGARY: Független Előadó-művészeti Szövetség (FESZ) / Association of Independent Performing Arts Professionals
    Bulcsú utca 44, HU - 1155 Budapest
    http://www.fesz.org/

    ITALY: Etre associazione/CReSCo – Italy
    Via Bergognone 34, ITA - 20144 Milano
    http://www.etreassociazione.it

    ROMANIA: ASOCIAŢIA TEATRELOR INDEPENDENTE
    Viorele street, no. 34, bl. 15, apt.2, sector 4, RO – 40429 Bucharest

    SLOVENIA: Društvo Asociacija
    Metelkova 6, SI – 1000 Ljubljana
    www.asociacija.si

    SPAIN: Red de Teatros Alternativos – Spain
    Apartado de correos 18269, ES - 28080, Madrid
    www.redteatrosalternativos.org

    SWEDEN: Teatercentrum
    Hornsgatan 103, SE - 117 28 Stockholm
    www.teatercentrum.se

    SWITZERLAND: t. Theaterschaffende Schweiz, Professionnels du spectacle Suisse,
    Professionisti dello spettacolo Svizzera
    Waisenhausplatz 30, Atelier 157, CH - 3011 Bern
    www.a-c-t.ch , www.ktvatp.ch/

     

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Mai 2019
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    13.05.

    • Infoveranstaltung: Gemeinnützigkeit bei Vereinen
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    17.05.

    • Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVII
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    • 24.05. Infoveranstaltung: Änderungen bei Förderanträgen Wien (MA7)
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