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Veranstaltungen

Sa 16.03

Veranstaltungen Extern: Wiener Perspektive

Wir, die SPACEs group der Wiener Perspektive, eröffnen am 16. märz mit einer artist commons conference im belvedere 21 und künstlerhaus wien unser erstes artist commons modell im künstlerhaus wien, zu der wir euch alle zu aktiven teilnahme herzlich einladen!
Weitere artist commons modelle sollen sich in den nächsten jahren in der stadt verankern. Dafür brauchen wir eure unterstützung.
Wir sehen in der initiative der artist commons eine politische setzung, bereits gefördertes gemeingut in gestalt geförderter institutionen als gemeingut zu begreifen und zugänglich zu machen.
Unsere arbeitsbedingungen in der freien szene und die dortige mangelhafte finanzierung fordern uns heraus, andere zugänge zu arbeitsnotwendigen ressourcen zu entwickeln, damit wir unsere kunst in dieser stadt produzieren können. Wir wollen dieses modell im umgang mit raum in der zukunft auf weitere bereiche unserer transnationalen stadtgemeinschaft ausweiten.

Ziel ist die unterbrechung der kapitalisierung von raum und von öffentlichem raum, sowie ein radikales umdenken im umgang mit (geförderten) ressourcen.

Ziel ist, dass die stadt wien vorhandene raumressourcen der freien kunstszene zur verfügung stellt.

Ziel ist, dass geförderte institutionen ihre ressourcen öffnen und die kapitalisierung von raum als einnahmequelle verweigern, bzw. sich gegenüber der politik verpflichten, ungenutzte raumressourcen als artist commons zugänglich zu machen.

Mit der artist commons conference am 16. märz wollen wir einen öffentlichen austausch über modelle, möglichkeiten, bedingungen von commons und insbesondere von artist commons initiieren. In einem dialog von institutionen, politik und künstlerinnen sollen in thematischen roundtables mit planerinnen, architektinnen, sowie expertinnen beispiele von internationalen best practice modellen diskutiert werden im hinblick auf eine konkrete umsetzbarkeit in wien.
Die artist commons conference besteht aus teil 1 im belvedere 21 (11-14h) und teil 2 im künstlerhaus (16-20h). Diese konferenz ist zugleich der kick-off eines ersten temporären modells der artist commons im künstlerhaus wien.
Die artist commons conference findet in kooperation von Wiener Perspektive SPACEs group mit künstlerhaus wien und belvedere 21, sowie folgenden teilnehmerinnen statt:  

betty kogler / tanzquartier, christoph thun hohenstein / mak, anne wiederhold / brunnenpassage, klaus schafler/ künstler, vanessa müller / kunsthalle, veronika steinböck / kosmos theater, ester holland- merten / wuk performance arts, barbara holub / transparadiso, katalin erdödi / kuratorin darstellende kunst ma7, daniel aschwanden / art urban, claudia bosse / theatercombinat, yosi wanunu / toxic dreams, kike espana / la invisible, madrid, claudia weinzierl / ma7, alisa beck / moe+ arge räume, theresa schütz / unos, gerald straub / künstler und researcher, jan lauth / media opera seelab, julia wieger / architektin und researcher zu commoning, tim voss / künstlerhaus, peter leeb / nurarchitektur, elisabeth mayerhofer / ma7, christiane ehrharter/ belvedere 21, ulrike kuner / ig freie theater, thomas kerekes / kreative räume, maren richter / kuratorin, alice fehrer / kulturraum 10, anita kaya/ imflieger, gin müller /künstler und aktivist, deborah hazler / raw matters, irmgard almer/ ig kultur und jutta kleedorfer uva. 

Erstes artist commons modell

Künstlerhaus wien hat uns im rahmen von „haben und brauchen in wien“ einen studio space für mehr als 3 monate zur verfügung gestellt; dieser bietet 7 künstlerInnen und kollektiven einen arbeitsraum, wie auch die möglichkeit für shared artistic practice mit workshops an 6 samstagen an denen 6 weitere wiener performance künstlerInnen künstlerische methoden öffentlich teilen. Weitere artist commons modelle der Wiener Perspektive SPACEs group werden folgen, zb. im sommer in der brunnenpassage.

Shared artistic practice als offene workshops im künstlerhaus mit christine gaigg am 30. märz, nn am 13. april,  charlotte ruth am 27. april, yosi wanunu am 11. mai, claudia bosse am 25. mai und sara de santis am 8. juni, beginn jeweils um 13h. 

Generell

Wir, künstler-/innen der freien szene in wien haben eine massive not an räumen und ressourcen und sehen in diesem modell der artist commons die möglichkeit, bereits geförderte räume und temporär nicht genutzte räume als common goods (gemeinsame güter) zu definieren und diese temporär für unsere künstlerischen arbeiten als proben-, arbeits- oder gar präsentationsräume zu nutzen. Unsere zentrale frage ist: wie ist es möglich mit vorhandenen ressourcen anders umzugehen, eine andere ethik zu entwickeln, institutionen dazu zu bewegen zeitfenster in bestimmten räumen zur verfügung zu stellen? Welche politischen, rechtlichen, organisatorischen massnahmen wären notwendig um diese nutzbar zu machen?

contact: wienerperspectivespaces@gmail.com

Jun 2019
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