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Kulturrat Österreich richtet Forderungen an die nächste Bundesregierung

Pressemitteilung, Kulturrat Österreich 3.10.2019

Lösungen für dringende Probleme müssen rasch umgesetzt werden

Die Arbeitsbedingungen im Bereich Kunst und Kultur sind vielfach katastrophal, Änderungen der Rahmenbedingungen dringend notwendig:
Valorisierungen und Erhöhungen der Budgets, Maßnahmen zur sozialen Absicherung, faire Bezahlung, Schaffung eines
Urheber_innenvertragsrechts, gendergerechte Verteilung der Kulturförderungen.
Um nur einige zu nennen.

Wir erwarten von allen Parteien und den Koalitionsverhandler_innen, dass sie diese Themen der Kulturschaffenden aufgreifen und Lösungen entwickeln. Dabei steht nicht nur die Erhaltung und Förderung einer vielfältigen Kulturszene auf dem Spiel, sondern auch die Sicherung eines breiten Kulturangebots für die Bevölkerung.

Von der künftigen Regierung fordern wir, dass sie in ihrem Programm klar Position bezieht und konkrete Maßnahmen für eine Verbesserung der
Rahmenbedingungen setzt.

Wir haben die Parteien vor der Wahl befragt. Ausgehend von ihren Antworten erwarten wir schnelle Lösungen:
- bei der Etablierung eines eigenständigen Kunst- und Kulturministeriums, das von ÖVP, SPÖ und NEOS befürwortet wird;
- bei der Einführung eines Urheber_innenvertragsrechts als Beitrag zur Verbesserung der Verhandlungsposition von Urheber_innen, zu dem sich ÖVP, SPÖ, NEOS und DIE GRÜNEN bekennen;
- bei der notwendigen Verbesserung der sozialen Lage der Kunst- und Kulturschaffenden, über deren Dringlichkeit breiter Konsens besteht.
Budgeterhöhungen und die Ausweitung des Zuschussbezieher_innenkreises im Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds sind die Maßnahmen, die von SPÖ,
NEOS und den GRÜNEN für sinnvoll und notwendig erachtet werden, während sich die ÖVP dazu ambivalent zeigt;
- für die automatische Valorisierung der Kulturbudgets sprechen sich SPÖ und NEOS aus; ÖVP und DIE GRÜNEN sind skeptisch, deuten aber Gesprächsbereitschaft an

Positionen der Parteien
- Ergebnisse am Podium: https://kulturrat.at/agenda/brennpunkte/20190913
- Antworten der Parteien auf grundlegende Fragen:
https://kulturrat.at/debatte/wahl2019

Unsere Forderungen
- Forderungspapier Regierungsverhandlungen:
https://kulturrat.at/forderungen_Kulturrat_oe_2018.pdf
- Prüfsteine für die nächste Bundesregierung:
https://kulturrat.at/agenda/brennpunkte/pruefsteine2019
Grundsätzlich: Keine Koalition mit dem Rechtsextremismus!

Ausführlicheres findet sich auf der Website des Kulturrat Österreich:
https://www.kulturrat.at

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
contact@kulturrat.at
https://www.kulturrat.at
https://www.twitter.com/kulturrat_oe

Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

Kulturrat Österreich
Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der
Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden.
Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39
Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.

Mitglieder des Kulturrat Österreich:
ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich
Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs
Dachverband der Filmschaffenden
IG Bildende Kunst
IG Freie Theaterarbeit
IG Kultur Österreich
Österreichischer Musikrat
IG Übersetzerinnen Übersetzer
Verband Freier Radios Österreich
VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

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