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Europäische Kommission: Consultation zu Creative Europe

Bis 16. April 2017 ist es möglich zum Creative Europe Förderprogramm (Kultur und Media) der Europäischen Kommission Feedback zu geben. Das Feedback soll sich auf das Nachfolgeprogramm auswirken. Feedback zu geben ist gibt die Möglichkeit Einschätzung, Kritik, Anregungen aus der Perspektive von freien Einzelkünstler_innen und Gruppen zu geben und auf diesem Weg die nächste Programm-Linie zu verändern.

Hier geht es zur Consultation, die zwar nur in englischer Sprache verfügbar, aber in jeder EU-Sprache beantwortbar ist: http://uk.icfi.com/surveys/OPC_CreativeEurope/OPC_Creative_Europe.pdf

Es gibt zwei Möglichkeiten der Beantwortung:
1) den Online-Fragebogen beantworten
oder
2) einen eigenen Text weitergeben und sofern man möchte ein paar Fragen im Kontext beantworten, wie die nach Trends und "drivers" des zukünftigen Kultursektors, aber auch die Frage nach künftigen Prioritäten für ein nächstes Programm.

Um die Beantwortung zu erleichtern, ist es möglich auf untenstehende Statements der IGFT bzw. der IGFT mit weiteren Interessenvertretungen freier darstellender Künstler_innen und Gruppen zurückgreifen:

Acht Interessenvertretungen von Künstler_innen und Gruppen der freien darstellenden Künste haben anlässlich der Mid-Term-Evaluation des Creative Europe Programms gemeinsame Empfehlungen für eine zukünftige Verbesserung entwickelt. Kernpunkte sind die bessere Verankerung von Kunst und Kultur in den generellen Strategien der EU, die Vergrößerung des Finanzvolumens für das Kulturförderprogramm, erleichterter Förderzugang für Mikro-Organisationen oder die Schaffung spezieller Förderschienen für Mikro-Organisationen.
Link zu den Recommendations on the Creative Europe programme

Die IGFT hat bereits vor einem Jahr bei Künstler_innen in Österreich nachgefragt und herausgefunden, dass das Programm was Inhalt, Finanzielles, Kooperationen und Austausch mit Kolleg_innen betrifft sehr interessant ist, aber bezogen auf den erforderlichen hohen Aufwand bei der Antragstellung für kleine Organisationen einen viel zu hohen Aufwand, verbunden mit einem hohen finanziellen Risiko im Fall der Ablehnung bedeutet. Viele verzichten aus diesen Gründen auf Einreichung. Die Stellungnahme der IG Freie Theaterarbeit, die wir bereits im letzten Jahr an das Bundeskanzleramt/Abteilung Europäische und internationale Kulturpolitik weitergegeben haben, findet sich hier: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2016/10/20161004_evaluation_stellungnahme_creative_europe.pdf