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News - Aktuell IGFT

  • K(ein) EU Kommissariat für Kultur?

    Die IG Freie Theater als Mitglied des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste äußert anlässlich der soeben vorgestellten EU Kommissarinnen und Kommissare und deren Resorts große Besorgnis, da kein Resort für Kultur mehr vorgesehen ist. 

    Kunst, Kultur, kultureller Austausch, Kreativwirtschaft sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Identität und Wertschöpfung.

    Zusammengenommen generiert dieser Bereich in Europa mehr Arbeitsplätze als die Automobilbranche.

    Kunst und Kultur werden von den Menschen, die in der EU leben, unter den wichtigsten Faktoren genannt, wenn es um die Frage nach einer europäischen Identität geht. Kunst und Kultur definieren immer die wesentlichen Merkmale, um ein positives Bild Europas zu beschreiben.  

    Die Akteur_innen der Kultur, der Künste und der Kreativwirtschaft brauchen eine Stimme und eine politische Verantwortung auf europäischer Ebene und innerhalb der Europäischen Kommission.

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste fordert eindringlich eine Korrektur in dieser wichtigen Strukturentscheidung und bittet die neue Kommissionspräsidentin zu erläutern, warum die Vorschläge zur Neubesetzung der Kommission derzeit keine Kommissarin/keinen Kommissar für Kultur enthalten.

    KONTAKT
    Europäischer Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts
    Ulrike Kuner / President
    Gumpendorfer Straße 63B, 1060 Wien| www.eaipa.eu | eaipa@freietheater.at |
    TEL +43 1 403 87 94

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste wurde 2018 gegründet und vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.

    EAIPA vertritt derzeit Mitglieder in zehn europäischen Ländern.

    AUSTRIA: IG Freie Theaterarbeit /Austrian Association of Independent Performing Arts 
    Gumpendorferstraße 63B, AT – 1060 Wien 
    www.freietheater.at

    BULGARIA: АСТ – Aсоциация за свободен театър / ACT – Association of Independent Performing Arts
    Art office, bul. Macedonia 17, fl. 4, ap. 21, BUL - Sofia 1606
    www.actassociation.eu/

    CZECH REPUBLIC: Asociace nezávislých divadel ČR 
    Celetná 595/17, CZE - 110 00 Praha 1-Staré Město
    http://andcr.cz/

    GERMANY: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. 
    Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, DEU - 10997 Berlin
    www.darstellende-kuenste.de

    HUNGARY: Független Előadó-művészeti Szövetség (FESZ) / Association of Independent Performing Arts Professionals
    Bulcsú utca 44, HU - 1155 Budapest
    http://www.fesz.org/

    ITALY: Etre associazione
    Via Bergognone 34, ITA - 20144 Milano 
    http://www.etreassociazione.it

    ITALY: Cordinamento delle Realtà Scena Contemporanea (C.Re.S.Co.)        
    Via Natale del Grand 27, ITA – 00184 Roma
    www.progettocresco.it

    ROMANIA: ASOCIAŢIA TEATRELOR INDEPENDENTE
    Viorele street, no. 34, bl. 15, apt.2, sector 4, RO – 40429 Bucharest

    SLOVENIA: Društvo Asociacija
    Metelkova 6, SI – 1000 Ljubljana 
    www.asociacija.si

    SPAIN: Red de Teatros Alternativos – Spain
    Apartado de correos 18269, ES - 28080, Madrid
    www.redteatrosalternativos.org

    SWEDEN: Teatercentrum 
    Hornsgatan 103, SE - 117 28 Stockholm
    www.teatercentrum.se
     

     

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  • EAIPA - 10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen

    Wir haben die bevorstehende EU Wahl zum Anlass genommen, die Spitzenkandidat_innen der EU Wahl zu bitten, uns Antworten auf die nachfolgenden Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen zu geben. Unsere Kolleg_innen in 10 weiteren Mitgliedsländern haben dies ebenfalls getan. Wir tragen die Ergebnisse selbstverständich zusammen und informieren weiter.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet; er hat seinen Sitz bei der IG Freie Theater in Wien.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.
    Für Österreich ist die IG Freie Theater Mitglied.

    10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen:

    1. Wer ist in Ihrer Partei/Klub auf der europäischen Ebene zuständig für die professio­nel­len freien – nicht institutionel­len – Künste und insbesondere für den Bereich der freien dar­stellenden Künste, einschließlich Tanz?
    1. Was haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der zurückliegenden Legislaturperiode für den Bereich der freien dar­stellenden Künste erreicht?
    1. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode den direk­ten, persönlichen Austausch mit den Interessenvertreter_innen der freien darstellenden Küns­te stärken und Ihre Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit erhöhen?
    1. Was planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode, um sich intensiver mit der besonderen Arbeitspraxis der professionellen freien, nicht institutio­nel­­len darstellenden Künste auseinanderzusetzen und was haben Sie vor, um diesen Bereich zu stärken und besser zu unterstützen?

    2. Unterstützen Sie die Idee, auf der europäischen Ebene einen Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Situation der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen, zur Gleichstellung und Diversität im Kultur- und Medienbereich zu erstellen sowie – erstmalig – statistisch relevante Erhebungen zu den freischaffenden Künstlern und Künstlerinnen zu erheben? In welcher Form möchten Sie die Interessenvertretungen im Kulturbereich bei der Erstellung eines solchen Berichts einbeziehen?

    3. Das Förderprogramm »Creative Europe« ist ein wichtiges Instrument der europäischen Kulturpolitik, das vor allem von der Kreativwirtschaft und von großen Organisationen im Kulturbereich in Anspruch genommen wird. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihre Fraktion in der kommenden Legislaturperiode sicherstellen, dass künftig auch verstärkt kleinere Organisationen und Netz­werke aus dem Bereich der darstellenden Künste eine Förde­rung von »Creative Europe« nutzen können?
    1. Welche Position haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub zur Einhaltung von sozialen Mindest­standards im Bereich der freien, nicht institutionellen, professionellen Künste und insbe­son­dere zur Empfehlung von Honoraruntergrenzen durch Interessenvertretungen der ein­zel­nen Sparten? Unterstützen Sie die konsequente und flächendeckende Einhal­tung der empfohlenen Honoraruntergrenzen, insbesondere bei Fördermaßnahmen der Euro­päischen Union, und befürworten Sie eine entsprechende Aufstockung der Förderprogramme?
    1. Inhaltlich-künstlerisch haben die freien darstellenden Künste einen ganz entscheidenden Einfluss auf die ästhetischen Diskurse, auf die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie des internationalen und transkulturellen Austausches. Die Recherchen des Europä­ischen Dachverbandes der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) zeigen, dass eine Mehrzahl der Künstler_innen dieser Branche – ungeachtet ihres wichtigen kulturellen und gesellschaft­lichen Beitrags – unter prekären Bedingungen arbeitet. Welche Möglichkeiten sehen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, durch Maßnahmen auf europäischer Ebene, die sozialen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und die Akteur_innen der freien darstellenden Künste vor Altersarmut zu schützen?
    1. Die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 legt in Artikel 16 fest, dass sogenannte entwickelte Länder den Entwicklungsländern im Kulturaustausch eine Vorzugsbehandlung gewähren sollen. Darunter fallen auch Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern und anderen Kulturschaffenden, insbesondere Maßnahmen zugunsten jener, die aus sogenannten Entwicklungsländern in sogenannte entwickelte Länder reisen. Die Mobilität der Künstler_innen und letztlich der Austausch scheitern oft an der Visa-Praxis der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, mit der Unterstellung, Künstler_innen würden den Kulturaustausch missbrauchen, um dauerhaft in die EU einzuwandern.
      Welche konkreten Schritte/Maßnahmen/Initiativen planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, um auf europäischer Ebene den beschriebenen Hemmnissen des Kultur­aus­tau­sches entgegenzuwirken und um eine deutlich bessere Umsetzung UNESCO-Konvention zu ermöglichen.
    1. Die uneingeschränkte Wahrung der Kunstfreiheit ist eine der elementarsten Voraus­setzungen künstlerischer Arbeit. Welche konkreten Maßnahmen und Initiativen planen Sie/Ihre Partei/ /Ihr Klub, um auf europäischer Ebene möglichen Einschränkungen der Kunstfreiheit entgegenzuwirken und Verletzungen konsequent zu dokumentieren und zu ahnden.

     

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  • IG Freie Theater blickt auf eine erfolgreiche und aktive Saison 2018/2019 zurück

    Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Künstler_innen der Freien Szene in Österreich verlässliche Unterstützung benötigen, um überleben zu können, aber auch um neue Kunst, neue Theaterformen und Produktionen professionell realisieren zu können.
     
    Die großen Herausforderungen liegen nach wie vor bei der sozialen Absicherung von Künstler_innen. Wir sind dabei, gemeinsam mit der Politik etwa die Einführung von Honoraruntergrenzen auszutesten, belastbare Zahlen und Statistiken für die Szene zu erarbeiten und speisen auch internationale Erfahrungen in die Diskussion mit ein.
     
    Die Gründung des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste und dessen Ansiedlung in Wien zeugen von einem großen Bedarf nach verlässlicher Information über die Szene europaweit, und eine erste Publikation zu dieser Thematik liegt vor.
     
    Wir freuen uns auf die nächste Saison und setzen unseren Weg konsequent fort: in Wien, in Österreich und europaweit. Für Österreichs Schauspieler_innen, Tänzer_innen, Choreograf_innen, Regisseur_innen - und alle, die sonst dabei sind, das Bühnengeschehen bzw. künstlerische Arbeitsweisen neu zu denken und zu machen!

    Ausführlich über die Tätigkeiten der IG Freie Theater im Jahr 2018 informiert unser Jahresrückblick, der als PDF hier zu finden ist: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2019/07/IGFT_T%C3%A4tigkeitsbericht_2018.pdf

    Das Team der IGFT wünscht einen schönen Sommer!

    Ulrike Kuner
    Julia Kronenberg
    Barbara Stüwe-Eßl

     

    Von September 2018 bis Ende Juni 2019:

    ·       hat das Team der IGFT 983 Personen beraten (=durchschnittlich 98,3 Personen pro Monat)
    ·       in 55 lokalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen unser Know-How weitergegeben (=durchschnittlich 1,2 Veranstaltungen pro Woche)
    ·       lag die Frauenquote bei den Beratungen bei über 74%, bei unseren Mitgliedern bei 73%
    ·       Und: Wir hatten das Vergnügen die Arbeit der Freien Darstellenden Kunstszene in Österreich bei 119 Vorstellungen zu sehen! (Stand: 26.6.2019)

     

    Von Mitte 2017 bis Mitte 2018:

    ·       hat das IG-Netz die Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen bei 2.084 Anstellungsmonaten – davon 1.079 von Frauen und 1.005 von Männern – unterstützt

     

    Veranstaltungen September 2018 bis Juni 2019:

    ·       19 Informationsveranstaltungen in den Räumlichkeiten der IGFT
    ·       12 externe Informationsveranstaltungen (an Ausbildungsstätten, bei Konferenzen etc.)
    ·       8 Workshops
    ·       2 Vernetzungstreffen mit und für Freie Darstellende Künstler_innen und deren Teams (share & care, Wiener Perspektive)
    ·       3 Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen in den Bundesländern
    ·       6 Diskussionsveranstaltungen
    ·       4 internationale Präsentations- und Vernetzungstreffen mit dem Dachverband EAIPA - European Association of Independent Performing Arts
    ·       1 internationales Symposium Freie Szene – Freie Kunst veranstaltet

    Die Beratungen, Infoveranstaltungen und Workshops finden hauptsächlich durch das Team der IGFT statt. Darüber hinaus konnten wir viele externe Expert_innen einladen, darunter u. a. Steuerberater_innen, Jurist_innen, Kurator_innen, Kunstschaffende etc.

     

    Publikationen:

    Introduction to the Independent Performing Arts in Europe. Eight European Countries at a Glance.
    Editor European Association of Independent Performing Arts, November 2018.

    Female Burning Issues. Frauen und Berufsbilder in der freien Theater- und Performanceszene.
    Hg.: IG Freie Theaterarbeit, Dezember 2018.

    4 Ausgaben der gift.zeitschrift für freies theater
     
    50 Ausgaben des e-mail-newsletters der IG Freie Theater

     

    Themen 2018/2019:
    Sozialversicherung (SVA, GKK, KSVF, fehlende Sozialversicherung, Mehrfachversicherung, wechselnde Beschäftigungsverhältnisse), korrekte Beschäftigungsverhältnisse (Selbständigkeit – Anstellung, Finanzierung, Prüfungen), Pension (Berechnung, fehlende Absicherung, Altersarmut, Ausgleichszulage), Mindesthonorarstrukturen / Empfehlungen zu Honoraruntergrenzen, Projektplanung, -finanzierung und -organisation, Fördermöglichkeiten, Projektkalkulation und -budgetierung, Projektbeschreibung, Vereinsgründung und -organisation, Steuerrecht (national, international, Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Ausländer-Abzugsteuer), Urheberrecht, Kultur veranstalten (Bewilligungen, Anmeldungen, Abgaben) u. v. m.

     

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  • Kulturrat Österreich für eine weitere Reform des Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds

    Soziale Sicherheit, Erweiterung des Bezieher_innenkreises, Vereinfachung der Abläufe

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 7.6.019

    Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden.
    Prüfsteine für die nächste Bundesregierung.*

    Der Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds, kurz KSVF, geht auf seinen 20. Geburtstag zu. Am Beginn eine Konstruktion, die das Versprechen der sozialen Absicherung nur teilweise einlösen konnte, wurden seither zahlreiche Verbesserungen für seine Funktionalität durchgesetzt. Gegründet wurde der KSVF im Zuge der Einführung der Versicherungspflicht in der Sozialversicherung, durch die alle bis dahin sozialversicherungsrechtlich nicht Fassbaren als Neue Selbstständige in die SVA eingegliedert wurden.
    Künstler_innen bekamen aufgrund der arbeitnehmer_innenähnlichen Eigenschaften in ihrem Berufsfeld mit dem KSVF einen Kompensations-Fonds für Beiträge zur Sozialversicherung. Diese wichtige Maßnahme brachte Verbesserungen für Viele, ist aber anderen Akteur_innen des Feldes bis dato nicht zugänglich und geht nicht weit genug.

    # Kultur- und Medienschaffende (u.a.) sind nicht KSVF-zuschussberechtigt, obwohl sie dieselben arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen vorfinden.
    # Einkünfte aus kunstnahen (oder auch kunstfernen) Tätigkeiten der Zuschussbezieher_innen werden nicht in die Berechnungen der Unterstützungsleistung einbezogen, obwohl diese oft einen wesentlichen Teil des Einkommens darstellen und die eigentliche künstlerische Tätigkeit querfinanzieren.

    Das Versprechen, die Eingliederung in die SVA werde keine Verschlechterung für den Zugang zur Arbeitslosenversicherung bringen, wurde nicht eingelöst.
    Und auch der zentralen Problematik komplexer bzw. wechselnder Beschäftigungsverhältnisse wurde nicht Rechnung getragen, sondern der Zugang zu KSVF-Leistungen deutlich behindert und verkompliziert.

    Der Kulturrat Österreich hat daher erneut konkrete Vorschläge zur Verbesserung im Rahmen des kontinuierlichen Reformprozesses des KSVF formuliert, um dem Grundgedanken einer umfassenden sozialen Absicherung für möglichst viele Kunst-, Kultur- und Medienschaffende näher zu kommen. Praktisch geht es um
    # eine schnelle Ausweitung der Zuschussbezieher_innen
    # eine administrative Vereinfachung der Antrags-, Berechnungs- und Auszahlungsmechanismen
    # eine transparente, einfach nachvollziehbare Struktur des KSVF als Verwaltungsorgan.

    Finanzielle Reserven sind im Fonds vorhanden. Diese sollten einem erweiterten Kreis von Künstler_innen, Medien- und Kulturarbeiter_innen durch die konkrete Umsetzung der nachstehenden Vorschläge rasch zugänglich gemacht werden.

    Positionspapier zum Künstler_innensozialversicherungsfonds
    Kulturrat Österreich, Wien, Juni 2019

    1. Ausweitung der grundsätzlich Bezugsberechtigten auf Kunst-, Kultur- und Medienschaffende
    Wer im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit Kunst schafft, ausübt, lehrt oder künstlerisches Schaffen vorbereitet, weiterträgt, verbreitet oder zugänglich macht und wer im Kultur- und Medienbereich entsprechend selbstständig tätig ist, muss Zuschüsse des KSVF zu den Pflichtversicherungsbeiträgen in der SVA erhalten.
    2. Nicht ein Kunstbegriff, sondern die Arbeitssituation muss aus­schlag­gebend für einen Zuschuss sein
    Voraussetzung für einen Zuschuss muss ‒ unabhängig von Qualitäts­zuschrei­bungen ‒ die berufstypische Arbeitssituation von Kunst-, Kultur- und Medien­schaffenden sein.
    3. Zuschuss erhöhen
    Der jährliche Zuschusshöchstbetrag muss mindestens das Sechsfache der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze betragen (2019: 2.680,86 Euro). Mit der Anbindung an die Geringfügigkeitsgrenze ist eine jährliche Valorisierung sichergestellt.
    4. Keine Aliquotierung des Zuschusses
    Bei nicht durchgehender Pflichtversicherung in einem Kalenderjahr darf der jährliche Zuschusshöchstbetrag nicht aliquotiert werden. Der Zuschuss muss auch in diesem Fall bis zum jährlichen Höchstbetrag zur Verfügung stehen, da auch die Sozialversicherungsbeiträge auf den Jahreseinkünften basieren.
    5. Zuschuss für alle Bereiche der Sozialversicherung
    Ist der jährliche Zuschusshöchstbetrag zu Pensions-, Kranken- und Unfallversicherungs­beiträgen noch nicht ausgeschöpft, muss der verbleibende Betrag auch für Beiträge zur Selbstständigen-Vorsorge bzw. auch für freiwillige Erweiterungen des Versicherungs­schutzes (z.B. Arbeitslosenversicherung, Familienversicherung, Zusatzversicherung in der Krankenversicherung etc.) bezogen werden können.
    6. Einkommensuntergrenze streichen
    Bei Ausübung einer Tätigkeit als Kunst-, Kultur- oder Medienschaffende_r und aufrechter Pflichtversicherung aufgrund dieser selbstständigen Tätigkeit muss ein Anspruch auf Zuschuss bestehen – unabhängig davon, wie niedrig die hieraus erzielten Einkünfte sind.
    7. Einkommensobergrenze ausweiten
    Ein Zuschuss muss bis zu Jahreseinkünften in der Höhe des Vierundachtzig­fachen der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze möglich sein (2019: 37.532,04 Euro). Pro Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird bzw. solange es sich in Ausbildung befindet, muss sich diese Grenze um das Zwölffache der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze erhöhen (2019: 5.361,72 Euro). Ein dreijähriger Durchrechnungszeitraum muss möglich sein.
    8. Einzahler_innenkreis und Abgabenspektrum ausweiten
    Ein breiter Einzahler_innen­kreis gewährleistet eine niedrige Abgabenquote für die einzelnen Einzahler_innen. Ergänzend zum bestehenden Einzahler_innenkreis müssen als erster Schritt daher alle kommerziellen Anbieter_innen von digitaler Infrastruktur und Streaming- sowie anderen Online-Diensten, die den Konsum von Kunst, Kultur und Medien ermöglichen, Beiträge in den KSVF leisten. Zur Sicherstellung der Zuschüsse sind Beiträge des Bundes heranzuziehen. Die vorübergehende Senkung der Abgabensätze bis 31. 12. 2020 ist umgehend aufzuheben.
    9. Antragszeitraum
    Die Antragstellung für einen fortlaufenden Zeitraum muss als Option im Antragsformular möglich sein.
    10. Flexibilisierung der Ruhendmeldung
    Die Ruhendmeldung der selbstständigen Tätigkeit muss zu jedem beliebigen Datum wirksam werden können und muss auch rückwirkend möglich sein. Grundsätzlich muss das Instrument der Ruhendmeldung allen Neuen Selbstständigen offenstehen.
    11. Fixe Verankerung des Unterstützungsfonds
    Die Dotierung des Unterstützungsfonds muss – gerade weil mit seiner Einrichtung die Künstler_innenhilfe im Bundeskanzleramt eingestellt wurde – garantiert sein. Die in einem Jahr nicht ausgeschöpften Mittel müssen dem nächsten Jahr zugeschlagen werden und in den zwei darauffolgenden Jahren zweckgebunden für Beihilfen zur Verfügung stehen.
    12. Zwecke für Beihilfen ausweiten
    Der Unterstützungsfonds muss in Zukunft nicht nur auf einen punktuellen Notfall, sondern genereller auf Notlagen abstellen. Ein einzelner Auslöser ist in vielen Fällen schwer festzumachen, was derzeit in Einzelfällen dazu führt, dass einem_einer Künstler_in in Not nicht geholfen werden kann.
    13. Verbesserung der Zugangsbedingungen zum Unterstützungsfonds
    Soziale Notlagen müssen aufgrund der aktuellen individuellen Einkommens-, nicht der Vermögens­verhältnisse beurteilt werden: Keine Erhebung der Vermögensverhältnisse und der Partner_innen-Einkommen von Antragsteller_innen, keine Einrechnung der Familienbeihilfe! Voraussetzung für eine Beihilfe muss ein Wohnsitz oder eine künstlerische Tätigkeit in Österreich sein, und nicht ein Hauptwohnsitz in Österreich.
    14. Soforthilfe durch den Unterstützungsfonds
    In dringenden Fällen muss der Unterstützungsfonds Soforthilfen (z.B. 1.000,- Euro) auszahlen dürfen, die nicht den strengen Auflagen des Fonds unterliegen – insbesondere dann, wenn Antragsteller_innen psychisch oder physisch nicht in der Lage sind, die geforderten Unterlagen ad hoc beizubringen.
    15. Mehr Transparenz
    Die Mitglieder des Kuratoriums, der Kurien sowie des Beirats des Unterstützungsfonds sind auf der Website des KSVF namentlich offenzulegen. Thematisch relevante Judikatur sowie die Termine der Kurien- und Beiratssitzungen müssen auf der Website des KSVF zugänglich gemacht werden. Sämtliche Geschäftsberichte müssen dauerhaft auf der Website abrufbar sein.
    16. Sitzungsgelder anpassen
    Die Vergütung für den Zeit- und Arbeitsaufwand der Mitglieder des Kuratoriums, der Kurien sowie des Beirats für den Unterstützungsfonds muss – pro Sitzung mit einer Maximaldauer von drei Stunden – der Hälfte der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze entsprechen (2019: 223,41 Euro). Damit ist auch eine jährliche Valorisierung sichergestellt. Länger dauernde Sitzungen sind entsprechend höher abzugelten.
    17. Gleiche Förderung der sozialen Absicherung für alle Sparten
    Zuschüsse aus dem Bundesbudget für weitere Zwecke zur Förderung der sozialen Absicherung, wie sie derzeit gem. KSVFG § 26 (2) ausschließlich für die Bezugsberechtigten der Literar-Mechana vorgesehen sind, müssen für alle Sparten gleichermaßen bereitgestellt werden.
    18. Geschlechtersensible Sprache
    Sämtliche Gesetzestexte, Drucksorten und andere Veröffentlichungen des KSVF müssen durchgehend geschlechtersensibel formuliert werden, um Frauen, Männer sowie Personen, die sich außerhalb des binären Geschlechtersystems verorten, zu inkludieren. Auch der Eigenname des KSVF ist entsprechend zu ändern.
    19. Mehrsprachigkeit
    Sämtliche Informationsangebote – digital wie analog – müssen zumindest auch auf Englisch zur Verfügung gestellt werden. Auch Beratung auf Englisch muss sichergestellt sein.
    20. Mitspracherecht der Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden
    Der Kulturrat Österreich fordert mindestens zwei Sitze im Kuratorium des KSVF, um eine Mitsprache von Interessenvertreter_innen der selbstständig erwerbstätigen Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden zu gewährleisten.

    Die Forderung nach einer weiteren Verbesserung der sozialen Absicherung von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden bleibt auch nach Umsetzung der angeführten Maßnahmen bestehen.
    Ziel muss die Schaffung einer umfassenden sozialen Absicherung sein, die der prekären Erwerbssituation von – nicht nur – Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden Rechnung trägt. Die soziale Absicherung von Künstler_innen gestaltet sich u.a. aufgrund der dokumentierten schlechten Einkommenssituation von Künstler_innen äußerst schwierig. Faire Bezahlung für Leistungen im Kunst-, Kultur- und Medienbereich.

    Die grundsätzliche Forderung des Kulturrat Österreich lautet daher: Recht auf soziale Rechte für alle. Existenzsicherung muss von Erwerbsarbeit entkoppelt werden – wir fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

     *Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden. Prüfsteine für die nächste Bundesregierung. Der Kulturrat Österreich arbeitet seit Jahren konsequent an der Erhebung von Problemlagen, macht Vorschläge zu deren Verbesserung und verfolgt kritisch die praktische Umsetzung von einschlägigen Maßnahmen.
    Unser Wissen kommt von der Basis, von jenen, die als Kunst-, Kultur- und Medienschaffende leben und arbeiten. Die Ergebnisse der zweiten, Ende 2018 veröffentlichten Studie zur sozialen Lage in diesem Bereich haben sehr deutlich gemacht, dass es intensiver Bemühungen auf allen Ebenen bedarf, um bei der nächsten Erhebung nicht wieder sagen zu müssen: Es hat sich nichts geändert. Wir präsentieren daher konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage, die für die nächste Bundesregierung handlungsanleitend sein sollen.
    Beginnend mit dem Künstler_innen-Sozialversicherungfonds werden wir weitere Themen und Problembereiche aufgreifen und Maßnahmen zur Verbesserung der Lage aufzeigen.

    Materialien:
    __/ Studie: "Soziale Lage der Kunstschaffenden und Kunst- und Kulturvermittler/innen in Österreich 2018" Petra Wetzel, unter Mitarbeit von Lisa Danzer (L&R Sozialforschung), Veronika Ratzenböck, Anja Lungstraß, Günther Landsteiner (österreichische kulturdokumentation) https://www.kunstkultur.bka.gv.at/documents/340047/651233/EB-Soziale-Lage-Kunstschaffender-Kunst-Kulturvermittler-nb.pdf
    __/ Stellungnahme Kulturrat Österreich zur Studie: https://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/20181123
    __/ Forderungen, die sich aus der Studie ergeben: https://kulturrat.at/forderungen_Kulturrat_oe_2018.pdf
    __/ Rückblick auf den Arbeitsprozess nach der Veröffentlichung der ersten Studie 2008: https://kulturrat.at/agenda/imag/materialien/42monate

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich: ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs Dachverband der Filmschaffenden IG Bildende Kunst IG Freie Theaterarbeit IG Kultur Österreich Österreichischer Musikrat IG Übersetzerinnen und Übersetzer Verband Freier Radios Österreich VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen: Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe
    Gumpendorfer Str. 63b
    1060 Wien

     

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  • Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen in Österreich: erste bundesweite Bestandserhebung

    Erhebungsblatt bis 30. September 2019 an Monika Nowotny (monika.nowotny@goeg.at) senden.

    Erste bundesweite Erhebung der Aktivitäten zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen in Österreich

    Im Rahmen der österreichischen Gesundheitsziele wird nun auch dem Stigma psychischer Erkrankungen der Kampf angesagt, um die weitreichenden Folgen zu verhindern und letztendlich die psychosoziale Gesundheit in der Bevölkerung zu fördern (Gesundheitsziel 9). Durch die Entstigmatisierung wird auch der soziale Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt (Gesundheitsziel 5) und die gesundheitliche Chancengerechtigkeit gefördert (Gesundheitsziel 2).

    In diesem Sinne werden nun erstmals die aktuellen und rezenten Anti-Stigma-Programme, -Projekte, -Initiativen und -Maßnahmen in Österreich bundesweit erhoben. Zu diesem Zweck wurde ein Erhebungsblatt entwickelt. Die im Feld tätigen Akteure und Akteurinnen bekommen damit die Chance, ihre Aktivitäten einzumelden und ihre Arbeit in einem thematisch sehr breit angelegten Ergebnisbericht darzustellen. Dieser erste Überblick über die Aktivitäten wird in weiterer Folge als Ausgangsbasis für ein koordiniertes multistrategisches Vorgehen gegen das Stigma psychischer Erkrankungen in Österreich dienen.  

    Mit diesem Schreiben laden wir Sie ein, sich an der Erhebung zu beteiligen. Bitte melden Sie Ihre Aktivitäten bis 30. September 2019 an Frau Monika Nowotny (monika.nowotny@goeg.at). Wir bitten Sie auch, diese Information an andere Personen und Institutionen weiterzuleiten, die sich im Kampf gegen Stigma und für die Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen engagieren.

    Bitte füllen Sie dasErhebungsblatt aus und schicken Sie es bis spätestens 30. September 2019 an Frau Monika Nowotny (monika.nowotny@goeg.at). Weitere Informationen finden sie im Begleittext. Bitte leiten Sie die Erhebungsunterlagen auch an andere Institutionen und Personen weiter, die sich für Entstigmatisierung engagieren.

    Welche Aktivitäten werden in die Erhebung aufgenommen?
    Bitte beachten Sie für die Auswahl Ihrer dargestellten Projekte, Programme, Maßnahmen bzw. Initiativen folgende Einschlusskriterien:
    » Fokus psychische Gesundheit / Erkrankungen bzw. Zielgruppe Menschen mit psychischen Erkrankungen (inkl. Angehörige, psychosoziale Berufsgruppen)
    » Fokus Entstigmatisierung (Bewusstseinsbildung, Chancengerechtigkeit, Inklusion)

    Stigmatisierung ist ein Prozess, bei dem Menschen mit einer psychischen Erkrankung aufgrund von gesellschaftlich vorherrschenden negativen Stereotypen und Vorurteilen als minderwertig betrachtet, unter Druck gesetzt, in ihrer Identität beschädigt, diskriminiert oder gar aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Bei der Anti-Stigma-Arbeit wird daher von einem Interventionsspektrum ausgegangen, das diesen Prozess in seiner ganzen Breite - von der Bekämpfung von Vorurteilen bis zur Inklusion von Menschen mit psychischen Erkran-kungen - berücksichtigt. Die Kompetenzgruppe Entstigmatisierung hat folgende fünf Inter-ventionsebenen der Entstigmatisierung identifiziert:

    1. Bewusstseinsbildung
    2. strukturelle Benachteiligung abschaffen / Chancengerechtigkeit fördern
    3. soziale Inklusion und Teilhabe fördern
    4. Begegnung und zentrale Einbindung von Betroffenen fördern
    5. Mental health advocacy

    Beobachtungszeitraum:
    In die Erhebung einfließen sollen aktuelle und rezente (in den letzten 5 Jahren durchgeführte) Anti-Stigma-Aktivitäten in Österreich. Für Gesetze, verbindliche Do-kumente und Forschungsarbeiten mit anhaltender Wirkung und Relevanz (z.B. Ratifizierung der UN-Menschenrechtskonvention) gilt ein entsprechend längerer Zeitraum.

    Erhebungsblatt und Bericht:
    Bitte verwenden Sie das Erhebungsblatt, um Ihre Anti-Stigma-Aktivität entlang der vorgegebenen Rubriken zu beschreiben. Bitte beschränken Sie die Ausführungen auf das Wesentliche und halten Sie sich an die jeweils angegebenen Zeichenbegrenzungen. Größere Projekte bzw. Programme, die aus unterschiedlichen Ebenen und Initiativen bestehen, sollen möglichst in einem Erhebungsblatt zusammengefasst werden (z.B. Bündnis gegen Depression).

    Die zentralen Ergebnisse der Bestandserhebung werden in Form eines Berichts publiziert werden. Die von Ihnen übermittelten Erhebungsblätter stellen einen zentralen Bestandteil dieses Berichts dar und werden darin grundsätzlich unverändert abgebildet werden.

    Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:

    Dr.in Monika Nowotny, BA
    Tel.: 01 515 61 – 256
    E-Mail: monika.nowotny@goeg.at

    Mag.a Joy Ladurner, MSc
    Tel.: 01 515 61 – 259
    E-Mail: joy.ladurner@goeg.at

    Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

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  • Freie Szene – Freie Kunst: Dokumentation jetzt online

    Rechtzeitig als Sommerlektüre erscheint die Dokumentation Freie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien.

    Am 8./9. April fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Über 500 Akteur_innen und Interessierte informierten sich über den Status Quo der Szene(n) und leiteten daraus und aus internationalen Best-Practice-Beispielen Möglichkeiten für Wien ab.

    In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

    Die Dokumentation ist hier downloadbar: DokumentationFreie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien

    Die Initiative wurde getragen durch u. a. IG Kultur Wien, Dachverband der Filmschaffenden, mica - music austria / Initiative der freien Musikszene Wien, IG Bildende Kunst, IG Autorinnen und Autoren, organisiert wurde das Symposium darüber hinaus von der IG Freie Theater.

    Neben dem Referat der Kulturstadträtin waren Ansprechpartner_innen für alle Sparten der MA7 anwesend sowie Vertreter_innen des Bundeskanzleramts/Kunstsektion und Verantwortliche aus den Bundesländern und Gemeinden als Gesprächspartner_innen in den Diskussionsrunden involviert.

    Folgeveranstaltungen sind bereits in Planung, und zu Beginn 2020 setzen wir uns wieder im Rahmen eines Symposiums mit der Problematik von Infrastrukturen/Räumen für die freie Szene auseinander.

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  • Aufruf: Proberäume gesucht

    Die Proberaumliste für unsere Mitglieder muss erweitert und aktualisiert werden! Wir suchen Proberäume in ganz Österreich. Wenn ihr einen Proberaum habt und in unsere Liste aufgenommen werden wollt, meldet euch! office@freietheater.at

    Wir senden euch dann einen Fragebogen zu mit allen Details, die wir brauchen. Und schickt uns gerne auch Fotos!
    Und an alle, die bereits in der Liste sind: Falls sich etwas Wichtiges verändert hat, schickt uns eine kurze Email mit den Änderungen und wir aktualisieren das!

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  • ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

    WIR SIND VIELE

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 14.5.2019

    Der Kulturrat Österreich hat die „Erklärung der Vielen“ bereits unterzeichnet und ruft dazu auf, sie zu verbreiten und selbst zu unterzeichnen ‒ als Person oder als Institution; als deutliches Zeichen von Solidarität und als gemeinsame Selbstverpflichtung:

    Für ein Europa der Vielen!

    ZUR UNTERZEICHNUNG

    als Institution oder Verein Mail an: erklaerung@dievielen.at

    als Einzelperson Mail an: unterstuetzung@dievielen.at

    Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ startete mit der Berliner Erklärung 2017 (dievielen.de) und ist seither als jeweils regionale Vernetzung über ganz Europa gewachsen. In Österreich möchten wir mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH ein deutliches Zeichen für die Freiheit der Kunst setzen. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft untereinander zu intensivieren und die Gründung lokaler und überregionaler Netzwerke anzuregen.

    Die Unterzeichnenden und Unterstützer*innen treten gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung auf. Sie setzen sich für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft ein, und sie wollen dies gemeinsam mit anderen Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen tun. Gemeinsam glänzen ‒ die Rettungsdecke als Symbol der VIELEN Ab sofort werden wir auch in Österreich sichtbar sein: Wir sind viele, jede*r Einzelne von uns!
    Eine Rettungsdecke am Fenster, ein glänzendes Foyer, ein glänzender Block auf der Demonstration am Sonntag:

    Aufruf zum glänzenden Block auf der Demonstration "Ein Europa für alle"
    Sonntag 19. Mai. 2019 14:00 Christian-Broda-Platz (Westbahnhof)

    Aktuelle Informationen glänzender Block: Bitte beim Newsletter anmelden!
    Siehe https://www.dievielen.at/2019/01/30/newsletter Basteltreffpunkt (goldene Fahnen): 19. Mai 12:00 studio brut, Zieglergasse 25 https://www.dievielen.at/2019/04/06/glaenzender-block-so-19-05-2019 https://www.facebook.com/events/304814233532859

    ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH (im Wortlaut) https://www.dievielen.at

    WIR SIND VIELE
    Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung, in der viele unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Das Miteinander in einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden: Es geht um alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Wir begreifen Kunst und Kultur und ihre Einrichtungen als offene Räume – Räume, die Vielfalt und Mehrdeutigkeit erfahrbar machen. In Österreich wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert. Kunst und Kultur wurden zu menschenverachtenden Propagandazwecken missbraucht. Menschen wurden entwertet, ihrer Existenzgrundlage beraubt, sie wurden verfolgt, vertrieben, ermordet. Als Kunst- und Kulturakteur*innen in Österreich sind wir uns der aus der Geschichte resultierenden Verantwortung bewusst. In der Republik Österreich steht die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Verfassungsrang. Wer die europäische Menschenrechtskonvention und das rechtsstaatliche Prinzip außer Kraft zu setzen sucht, stellt die Grundpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens in Frage.

    DIE VIELEN stehen für Vielfalt und Freiheit der Kunst. Wer dagegen polemisiert, die Vielfalt von Strukturen und Organisationen des Kunst- und Kulturbereiches gefährdet, in künstlerische Programme eingreift, durch die Androhung von Subventionskürzungen oder durch Streichungen inhaltlichen Druck auszuüben sucht, wer Veranstaltungen stört, gegen Kunst- und Kulturakteur*innen hetzt oder an einer Renationalisierung der Kultur arbeitet, widerspricht dieser gesellschaftlichen Vision und dem demokratischen Grundrecht auf Kunstfreiheit. Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen
    # fördern und suchen den Dialog, bieten aber kein Podium für biologistisch-rassistische, völkisch-nationalistische Propaganda und wehren allen Versuchen, Kunst und Kultur zu instrumentalisieren;
    # führen kritische Auseinandersetzungen, um Strategien zu entlarven, die demokratische Grundwerte untergraben;
    # stehen gegen eine Politik der Abwertung und Ausgrenzung; # wehren der Verrohung und Entmenschlichung der Sprache;
    # verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme oder rechtspopulistische Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden;
    # verpflichten uns zur Solidarität mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen, die durch Hetze und Diffamierung unter Druck gesetzt werden. Solidarität statt Privilegien.

    Es geht um alle.
    Kunst und Kultur bleiben frei.

    SELBSTVERPFLICHTUNG
    Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen und -vereine
    # machen die ERKLÄRUNG DER VIELEN innerhalb des eigenen Arbeitsumfeldes wie auch im Rahmen der eigenen Öffentlichkeitsarbeit bekannt;
    # bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der ERKLÄRUNG DER VIELEN vor und kommunizieren diese Termine über www.dievielen.at.
    # bieten Unterstützung und Raum für Austausch, bilden eine solidarische Gemeinschaft und planen gemeinsame Aktionen.
    Der Glanz ist das Symbol von DIE VIELEN und soll je nach Corporate Design Anwendung in Zusammenhang mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN finden.
    Die ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH versteht sich als Teil der europaweiten Aktion DIE VIELEN. Sie kann durch regionale Erklärungen ergänzt werden.

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich:
    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs Dachverband der Filmschaffenden IG Bildende Kunst IG Freie Theaterarbeit IG Kultur Österreich Österreichischer Musikrat IG Übersetzerinnen und Übersetzer Verband Freier Radios Österreich VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen:
    Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe

    Gumpendorfer Str. 63b 1060 Wien

     

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  • 17.09.-27.09.2019 Pelzverkehr Festival: reduzierte Eintrittspreise für IG Mitglieder

    Das Klagenfurter Festival bietet dankenswerterweise ermäßigte Tickets für Mitglieder der IG Freie Theater an, alle Infos dazu, hier: https://www.facebook.com/ig.freietheaterarbeit/

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  • 19.09. Infoveranstaltung: Verträge in der Freien Szene – was rät der Steuerberater?

    Bei der Infoveranstaltung mit dem Steuerberater Michael Tatzber und dem Rechtsanwalt Wolfgang Renzl stellen wir euch die erarbeiteten Vertragsvorlagen, die Anwendungsbereiche, arbeits- und versicherungsrechtliche Fakten vor. Welche Verträge und Vertragsarten gibt es? Geltungsbereiche und Konsequenzen, aus juristischer und steuerlicher Sicht. Was rät der Steuerberater?

    Folgende Verträge stellen wir unseren Mitgliedern bei dieser Infoveranstaltung vor und zur Verfügung: Aufführungsvertrag, Bühnenarbeitsvertrag, freier Dienstvertrag, Gastvertrag, Kooperationsvertrag, Koproduktionsvertrag, Stückvertrag, Werkvertrag, Ensemblevertrag und Volontariatsvertrag.

    Mit: Dr. Michael Tatzber, MBA, Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder und Mag. Wolfgang Renzl, pfletschinger.renzl Rechtsanwalts-Partnerschaft

    Termin: Donnerstag, 19.09.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-.
    Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/mitgliedschaft

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  • 27.09.2019 Informationsveranstaltung Klagenfurt: How to Survive

    Die IG Theater Tanz Performance lädt in Kooperation mit der IG Freie Theater und der IG KIKK zu einer Informationsveranstaltung für Kunstschaffende aus dem Freien Darstellenden Bereich ein. 

    In zwei Blöcken werden die Themen rund um Projektplanung, -einreichung und -beschreibung sowie Sozialversicherungen bei wechselnden Beschäftigungsverhältnissen (selbständig und/oder unselbständig, erwerbslos) behandelt. Vermittelt werden neben wertvollem Wissen auch Tipps und Tricks aus den bisher gesammelten Erfahrungswerten. Darüber hinaus gibt es Zeit für Fragen und Diskussion, wo Problematiken aufgezeigt und analysiert werden.

    1. Block: Projekteinreichung und -beschreibung (12:45-14:45)

    Projekteinreichungen und -beschreibungen gehören zur täglichen Arbeit der Kunstschaffenden in der Freien Szene. Nach einem kurzen Überblick über die Fördermöglichkeiten des Bundes (Abteilung II/2, Musik und darstellende Kunst) – Voraussetzungen, Inhalte, Themen und Fristen – wird auf das Thema Projektbeschreibung eingegangen. Wie können Inhalte, Ziel und Aussage des Projekts vermittelt werden? Wie beschreibe ich mein Projekt, in welchem Umfang und was sollte diese Beschreibung beinhalten? Wie bereite ich die Inhalte auf und wie kann ich sie darstellen? Wie kann ich mein Projektziel schärfen und worauf muss ich achten?

    2. Block: Sozialversicherung bei wechselnden Beschäftigungsverhältnissen (15:15-17:15)

    Die Beschäftigungsverhältnisse im Freien Darstellenden Bereich sind selten konstant, häufig wechseln selbständige und unselbständige Tätigkeiten einander ab oder überschneiden sich. Was sind überhaupt die Unterschiede zwischen Selbständigkeit und Unselbständigkeit und wie ändern sich dadurch die Sozialversicherungsverhältnisse?

    SVA, GKK, KSVF – welche Zahlen sollte ich im Jahr 2019 im Überblick behalten? Aktuelle Grenzen und Beiträge zur Sozialversicherung bei selbständiger, unselbständiger oder wechselnder Beschäftigung, Mindest- und Höchstgrenzen des Künstler-Sozialversicherungsfonds, Pflichtversicherung und Selbstversicherung sowie Infos und Tipps für ein (Über)Leben im System.

    Wann: Freitag, 27.09.2019

    Ablauf: 12:45-14:45 Projektplanung: Einreichung und Beschreibung 14:45-15:15 Pause 15:15-17:15 Sozialversicherung bei wechselnden Beschäftigungsverhältnissen

    Ort: IG TTP KK Büro in der KomBüSE, Südbahngürtel 50, 9020 Klagenfurt

    Vortragende: Julia Kronenberg (IG Freie Theater)

    Anmeldung: mail@igtheatertanzperformance.at

    Teilnahme kostenlos für Mitglieder der IG TTP, IGFT und IG KIKK.
    Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 35,-. Informationen zur Mitgliedschaft:

    IG Freie Theater freietheater.at/mitgliedschaft

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  • 03.10. Infoveranstaltung: Krieg‘ ich eh (k)eine Pension?

    Wie errechnet sich eigentlich meine Alterspension? Welches Pensionsalter und welche Mindestversicherungszeit sind dafür Voraussetzungen? Und wie hoch/niedrig wird meine Pension ungefähr sein? Eine Infoveranstaltung vor allem auch für junge Kunstschaffende, um das Bewusstsein gegenüber diesem Thema zu schärfen und der drohenden Altersarmut vieler Kunst- und Kulturschaffender entgegenzuwirken. Und über den Irrglauben einer Mindestpension.

    Mit: Julia Kronenberg

    Termin: Donnerstag, 03.10.2019, 16:00-17:30 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/mitgliedschaft

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  • IG Netz: nächste Einreichfrist 15.10.2019

    Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.

    Die Einreichfrist für Sozialversicherungsbeitragszuschüsse von Anstellungen im 1. Halbjahr 2019 endet am 15. Oktober 2019.

    Information zu Anspruchsberechtigung, Höhe der Zuschüsse, Antragstellung …: freietheater.at/ig-netz

    Link zu den IG Netz Vergaberichtlinien: freietheater.at/vergaberichtlinien

     Antragstellung

     IG-Netz Anträge können ausnahmslos nur online über die IG Netz Datenbank (http://ignet.ddns.net/) gestellt werden. Mit Ende der jeweiligen Einreichfrist wird die Datenbank geschlossen und es sind keine Veränderungen mehr möglich.

    Lediglich das Antragsformular ist mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen ausgefüllt per Post an uns zu senden.

    Erstanträge: Auf Anfrage versenden wir gerne einen Einladungslink (office@freietheater.at). 
    Für einen Erstantrag bitte per e-mail im Büro melden (mit der korrekten Angabe des Namens der Gruppe/des Ensembles sowie der e-mail-Adresse über welche die Verwaltung stattfinden soll) und bekommt in Folge einen Einladungslink der Datenbank per Mail zugeschickt. Bitte diesem Link folgen um sich erstmals zu registrieren und jederzeit mit den persönlichen Daten Zugang zur Datenbank zu erhalten. Das Eintragen von Anstellungen, Hochladen von Lohnzetteln/Lohnkonten, BKA Subventionszusagen, Vereinsregisterauszug, Bilanz, Flyer Material etc. erfolgt in weiterer Folge online.
    Beim ersten Mal einloggen werden die verschiedenen Funktionen per Guide erklärt. Die Antragstellung ist in 3 Schritten aufgebaut.
    Am Schluss, wenn alles ausgefüllt/eingetragen ist, kann man das Antragsformular als PDF herunterladen, ausfüllen und das Original, mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen an uns schicken!

    Folgende Unterlagen sind in digitaler Form vorzubereiten und müssen als Beleg hochgeladen werden:
    - Vereinsregisterauszug
    - Subventionsnachweis Bund - max. 3 Jahre alt
    - Lohnzettel der ArbeitnehmerInnen
    - monatliche Kontoauszüge der Krankenkasse oder Beitragsvorschreibungen und Zahlungsbestätigungen
    - Jahresabschluss / Bilanz des Vorjahres (1x jährlich)
    - ggf. Nachweis über geförderte Arbeitsplätze (falls es solche gibt)
    - Programme, Flyer, Kritiken etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben.

    Bei Fragen helfen wir gerne weiter:
    office@freietheater.at
    01/4038794

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  • 10.10. Infoveranstaltung: Kulturverein – alles klar?

    Vereine sind in Österreich die gängigste Rechtsform um Kultursubventionen anzusuchen. Auch die Gründung eines Vereines ist einfach und günstig. Aber wie gestaltet sich das tatsächliche Vereinsgebaren? Habe ich Rechnungsprüfer*innen? Halte ich regelmäßig eine Generalversammlung ab? Und was sind Insich-Geschäfte? Und: wer haftet?

    Eine Infoveranstaltung zur laufenden Vereinsführung sowohl für Neugründer*innen als auch für lang gediente Vereinsmitglieder oder -vorstände zur Wissensauffrischung und -überprüfung.

    Mit: Julia Kronenberg

    Termin: Donnerstag, 10.10.2019, 16:00-17:30 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/mitgliedschaft

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  • 27.09.2019 Informationsveranstaltung Klagenfurt: How to Survive

    Die IG Theater Tanz Performance lädt in Kooperation mit der IG Freie Theater und der IG KIKK zu einer Informationsveranstaltung für Kunstschaffende aus dem Freien Darstellenden Bereich ein. 

    In zwei Blöcken werden die Themen rund um Projektplanung, -einreichung und -beschreibung sowie Sozialversicherungen bei wechselnden Beschäftigungsverhältnissen (selbständig und/oder unselbständig, erwerbslos) behandelt. Vermittelt werden neben wertvollem Wissen auch Tipps und Tricks aus den bisher gesammelten Erfahrungswerten. Darüber hinaus gibt es Zeit für Fragen und Diskussion, wo Problematiken aufgezeigt und analysiert werden.

    1. Block: Projekteinreichung und -beschreibung (12:45-14:45)

    Projekteinreichungen und -beschreibungen gehören zur täglichen Arbeit der Kunstschaffenden in der Freien Szene. Nach einem kurzen Überblick über die Fördermöglichkeiten des Bundes (Abteilung II/2, Musik und darstellende Kunst) – Voraussetzungen, Inhalte, Themen und Fristen – wird auf das Thema Projektbeschreibung eingegangen. Wie können Inhalte, Ziel und Aussage des Projekts vermittelt werden? Wie beschreibe ich mein Projekt, in welchem Umfang und was sollte diese Beschreibung beinhalten? Wie bereite ich die Inhalte auf und wie kann ich sie darstellen? Wie kann ich mein Projektziel schärfen und worauf muss ich achten?

    2. Block: Sozialversicherung bei wechselnden Beschäftigungsverhältnissen (15:15-17:15)

    Die Beschäftigungsverhältnisse im Freien Darstellenden Bereich sind selten konstant, häufig wechseln selbständige und unselbständige Tätigkeiten einander ab oder überschneiden sich. Was sind überhaupt die Unterschiede zwischen Selbständigkeit und Unselbständigkeit und wie ändern sich dadurch die Sozialversicherungsverhältnisse?

    SVA, GKK, KSVF – welche Zahlen sollte ich im Jahr 2019 im Überblick behalten? Aktuelle Grenzen und Beiträge zur Sozialversicherung bei selbständiger, unselbständiger oder wechselnder Beschäftigung, Mindest- und Höchstgrenzen des Künstler-Sozialversicherungsfonds, Pflichtversicherung und Selbstversicherung sowie Infos und Tipps für ein (Über)Leben im System.

    Wann: Freitag, 27.09.2019

    Ablauf: 12:45-14:45 Projektplanung: Einreichung und Beschreibung 14:45-15:15 Pause 15:15-17:15 Sozialversicherung bei wechselnden Beschäftigungsverhältnissen

    Ort: IG TTP KK Büro in der KomBüSE, Südbahngürtel 50, 9020 Klagenfurt

    Vortragende: Julia Kronenberg (IG Freie Theater)

    Anmeldung: mail@igtheatertanzperformance.at

    Teilnahme kostenlos für Mitglieder der IG TTP, IGFT und IG KIKK.
    Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 35,-. Informationen zur Mitgliedschaft:

    IG Freie Theater freietheater.at/mitgliedschaft

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  • 03.10. Infoveranstaltung: Krieg‘ ich eh (k)eine Pension?

    Wie errechnet sich eigentlich meine Alterspension? Welches Pensionsalter und welche Mindestversicherungszeit sind dafür Voraussetzungen? Und wie hoch/niedrig wird meine Pension ungefähr sein? Eine Infoveranstaltung vor allem auch für junge Kunstschaffende, um das Bewusstsein gegenüber diesem Thema zu schärfen und der drohenden Altersarmut vieler Kunst- und Kulturschaffender entgegenzuwirken. Und über den Irrglauben einer Mindestpension.

    Mit: Julia Kronenberg

    Termin: Donnerstag, 03.10.2019, 16:00-17:30 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/mitgliedschaft

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  • IG Netz: nächste Einreichfrist 15.10.2019

    Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.

    Die Einreichfrist für Sozialversicherungsbeitragszuschüsse von Anstellungen im 1. Halbjahr 2019 endet am 15. Oktober 2019.

    Information zu Anspruchsberechtigung, Höhe der Zuschüsse, Antragstellung …: freietheater.at/ig-netz/

    Link zu den IG Netz Vergaberichtlinien: freietheater.at/vergaberichtlinien

     Antragstellung

     IG-Netz Anträge können ausnahmslos nur online über die IG Netz Datenbank (http://ignet.ddns.net/) gestellt werden. Mit Ende der jeweiligen Einreichfrist wird die Datenbank geschlossen und es sind keine Veränderungen mehr möglich.

    Lediglich das Antragsformular ist mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen ausgefüllt per Post an uns zu senden.

    Erstanträge: Auf Anfrage versenden wir gerne einen Einladungslink (office@freietheater.at). 
    Für einen Erstantrag bitte per e-mail im Büro melden (mit der korrekten Angabe des Namens der Gruppe/des Ensembles sowie der e-mail-Adresse über welche die Verwaltung stattfinden soll) und bekommt in Folge einen Einladungslink der Datenbank per Mail zugeschickt. Bitte diesem Link folgen um sich erstmals zu registrieren und jederzeit mit den persönlichen Daten Zugang zur Datenbank zu erhalten. Das Eintragen von Anstellungen, Hochladen von Lohnzetteln/Lohnkonten, BKA Subventionszusagen, Vereinsregisterauszug, Bilanz, Flyer Material etc. erfolgt in weiterer Folge online.
    Beim ersten Mal einloggen werden die verschiedenen Funktionen per Guide erklärt. Die Antragstellung ist in 3 Schritten aufgebaut.
    Am Schluss, wenn alles ausgefüllt/eingetragen ist, kann man das Antragsformular als PDF herunterladen, ausfüllen und das Original, mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen an uns schicken!

    Folgende Unterlagen sind in digitaler Form vorzubereiten und müssen als Beleg hochgeladen werden:
    - Vereinsregisterauszug
    - Subventionsnachweis Bund - max. 3 Jahre alt
    - Lohnzettel der ArbeitnehmerInnen
    - monatliche Kontoauszüge der Krankenkasse oder Beitragsvorschreibungen und Zahlungsbestätigungen
    - Jahresabschluss / Bilanz des Vorjahres (1x jährlich)
    - ggf. Nachweis über geförderte Arbeitsplätze (falls es solche gibt)
    - Programme, Flyer, Kritiken etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben.

    Bei Fragen helfen wir gerne weiter:
    office@freietheater.at
    01/4038794

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  • 10.10. Infoveranstaltung: Kulturverein – alles klar?

    Vereine sind in Österreich die gängigste Rechtsform um Kultursubventionen anzusuchen. Auch die Gründung eines Vereines ist einfach und günstig. Aber wie gestaltet sich das tatsächliche Vereinsgebaren? Habe ich Rechnungsprüfer*innen? Halte ich regelmäßig eine Generalversammlung ab? Und was sind Insich-Geschäfte? Und: wer haftet?

    Eine Infoveranstaltung zur laufenden Vereinsführung sowohl für Neugründer*innen als auch für lang gediente Vereinsmitglieder oder -vorstände zur Wissensauffrischung und -überprüfung.

    Mit: Julia Kronenberg

    Termin: Donnerstag, 10.10.2019, 16:00-17:30 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at/mitgliedschaft

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  • 29.11. Kunst auf Krankenschein

    Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVIII - Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung

    Kunst auf Krankenschein?!

    Freitag, 29. November 2019, 10.00 - 12.00 Uhr
    Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien

    „Bessere Laune durch Kunst“: das wäre doch eine Titelzeile, nicht nur für Wien!

    In Kanada, Schweden, Dänemark, Norwegen und Australien gibt es erste Erfahrungen – in England wird es seit 20 Jahren verschrieben: Kunst auf Krankenschein.

    „Ärzte im kanadischen Montreal können Patienten künftig Museumsbesuche verschreiben. Ein Museumsbesuch könne etwa die Menge des Glückshormons Serotonin steigern, heißt es zu dem Pilotprojekt in Kanada.“ (Salzburger Nachrichten, 24.10.2018). Eine an unserem Haus durchgeführte Untersuchung weist nach, dass Chorsingen einen messbaren positiven Effekt auf Hormonwerte hat und sich dadurch die Laune verbessern kann (Julia Gahr/Diplomarbeit an der Universität Wien 2018). Wie wäre das doch schön, wenn wir Kunst auf Krankenschein verschrieben bekämen, wir würden tanzen, theaterspielen, malen, zeichnen, bildhauern, singen, schreiben…gemeinsam und unter der professionellen Anleitung von Künstler und Künstlerinnen unsere Gesundheit stärken!

    Wir möchten uns die Situation in Kanada und England anschauen und als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Kunst, Prävention, neue Möglichkeiten und gute Laune nutzen. Man wird doch noch visionieren dürfen!

    Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

    Zu Gast: Barbara Stüwe-Eßl, Stv. Geschäftsführung IG Freie Theaterarbeit

    In Zusammenarbeit mit IG Freie Theater, Assitej Austria und Dschungel Wien und Educult, Denken und Handeln in Kultur und Bildung.

    Rückfragen unter:

    Nina Liebich-Koller, 01 408 32 50 17, n.liebich-koller@jugendzenten.at

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