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News - Aktuell IGFT

  • Freie Szene – Freie Kunst: Dokumentation jetzt online

    Rechtzeitig als Sommerlektüre erscheint die Dokumentation Freie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien.

    Am 8./9. April fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Über 500 Akteur_innen und Interessierte informierten sich über den Status Quo der Szene(n) und leiteten daraus und aus internationalen Best-Practice-Beispielen Möglichkeiten für Wien ab.

    In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

    Die Dokumentation ist hier downloadbar: DokumentationFreie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien

    Die Initiative wurde getragen durch u. a. IG Kultur Wien, Dachverband der Filmschaffenden, mica - music austria / Initiative der freien Musikszene Wien, IG Bildende Kunst, IG Autorinnen und Autoren, organisiert wurde das Symposium darüber hinaus von der IG Freie Theater.

    Neben dem Referat der Kulturstadträtin waren Ansprechpartner_innen für alle Sparten der MA7 anwesend sowie Vertreter_innen des Bundeskanzleramts/Kunstsektion und Verantwortliche aus den Bundesländern und Gemeinden als Gesprächspartner_innen in den Diskussionsrunden involviert.

    Folgeveranstaltungen sind bereits in Planung, und zu Beginn 2020 setzen wir uns wieder im Rahmen eines Symposiums mit der Problematik von Infrastrukturen/Räumen für die freie Szene auseinander.

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  • IG Freie Theater blickt auf eine erfolgreiche und aktive Saison 2018/2019 zurück

    Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Künstler_innen der Freien Szene in Österreich verlässliche Unterstützung benötigen, um überleben zu können, aber auch um neue Kunst, neue Theaterformen und Produktionen professionell realisieren zu können.
     
    Die großen Herausforderungen liegen nach wie vor bei der sozialen Absicherung von Künstler_innen. Wir sind dabei, gemeinsam mit der Politik etwa die Einführung von Honoraruntergrenzen auszutesten, belastbare Zahlen und Statistiken für die Szene zu erarbeiten und speisen auch internationale Erfahrungen in die Diskussion mit ein.
     
    Die Gründung des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste und dessen Ansiedlung in Wien zeugen von einem großen Bedarf nach verlässlicher Information über die Szene europaweit, und eine erste Publikation zu dieser Thematik liegt vor.
     
    Wir freuen uns auf die nächste Saison und setzen unseren Weg konsequent fort: in Wien, in Österreich und europaweit. Für Österreichs Schauspieler_innen, Tänzer_innen, Choreograf_innen, Regisseur_innen - und alle, die sonst dabei sind, das Bühnengeschehen bzw. künstlerische Arbeitsweisen neu zu denken und zu machen!

    Ausführlich über die Tätigkeiten der IG Freie Theater im Jahr 2018 informiert unser Jahresrückblick, der als PDF hier zu finden ist: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2019/07/IGFT_T%C3%A4tigkeitsbericht_2018.pdf

    Das Team der IGFT wünscht einen schönen Sommer!

    Ulrike Kuner
    Julia Kronenberg
    Barbara Stüwe-Eßl

     

    Von September 2018 bis Ende Juni 2019:

    ·       hat das Team der IGFT 983 Personen beraten (=durchschnittlich 98,3 Personen pro Monat)
    ·       in 55 lokalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen unser Know-How weitergegeben (=durchschnittlich 1,2 Veranstaltungen pro Woche)
    ·       lag die Frauenquote bei den Beratungen bei über 74%, bei unseren Mitgliedern bei 73%
    ·       Und: Wir hatten das Vergnügen die Arbeit der Freien Darstellenden Kunstszene in Österreich bei 119 Vorstellungen zu sehen! (Stand: 26.6.2019)

     

    Von Mitte 2017 bis Mitte 2018:

    ·       hat das IG-Netz die Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen bei 2.084 Anstellungsmonaten – davon 1.079 von Frauen und 1.005 von Männern – unterstützt

     

    Veranstaltungen September 2018 bis Juni 2019:

    ·       19 Informationsveranstaltungen in den Räumlichkeiten der IGFT
    ·       12 externe Informationsveranstaltungen (an Ausbildungsstätten, bei Konferenzen etc.)
    ·       8 Workshops
    ·       2 Vernetzungstreffen mit und für Freie Darstellende Künstler_innen und deren Teams (share & care, Wiener Perspektive)
    ·       3 Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen in den Bundesländern
    ·       6 Diskussionsveranstaltungen
    ·       4 internationale Präsentations- und Vernetzungstreffen mit dem Dachverband EAIPA - European Association of Independent Performing Arts
    ·       1 internationales Symposium Freie Szene – Freie Kunst veranstaltet

    Die Beratungen, Infoveranstaltungen und Workshops finden hauptsächlich durch das Team der IGFT statt. Darüber hinaus konnten wir viele externe Expert_innen einladen, darunter u. a. Steuerberater_innen, Jurist_innen, Kurator_innen, Kunstschaffende etc.

     

    Publikationen:

    Introduction to the Independent Performing Arts in Europe. Eight European Countries at a Glance.
    Editor European Association of Independent Performing Arts, November 2018.

    Female Burning Issues. Frauen und Berufsbilder in der freien Theater- und Performanceszene.
    Hg.: IG Freie Theaterarbeit, Dezember 2018.

    4 Ausgaben der gift.zeitschrift für freies theater
     
    50 Ausgaben des e-mail-newsletters der IG Freie Theater

     

    Themen 2018/2019:
    Sozialversicherung (SVA, GKK, KSVF, fehlende Sozialversicherung, Mehrfachversicherung, wechselnde Beschäftigungsverhältnisse), korrekte Beschäftigungsverhältnisse (Selbständigkeit – Anstellung, Finanzierung, Prüfungen), Pension (Berechnung, fehlende Absicherung, Altersarmut, Ausgleichszulage), Mindesthonorarstrukturen / Empfehlungen zu Honoraruntergrenzen, Projektplanung, -finanzierung und -organisation, Fördermöglichkeiten, Projektkalkulation und -budgetierung, Projektbeschreibung, Vereinsgründung und -organisation, Steuerrecht (national, international, Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Ausländer-Abzugsteuer), Urheberrecht, Kultur veranstalten (Bewilligungen, Anmeldungen, Abgaben) u. v. m.

     

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  • Kulturrat Österreich für eine weitere Reform des Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds

    Soziale Sicherheit, Erweiterung des Bezieher_innenkreises, Vereinfachung der Abläufe

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 7.6.019

    Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden.
    Prüfsteine für die nächste Bundesregierung.*

    Der Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds, kurz KSVF, geht auf seinen 20. Geburtstag zu. Am Beginn eine Konstruktion, die das Versprechen der sozialen Absicherung nur teilweise einlösen konnte, wurden seither zahlreiche Verbesserungen für seine Funktionalität durchgesetzt. Gegründet wurde der KSVF im Zuge der Einführung der Versicherungspflicht in der Sozialversicherung, durch die alle bis dahin sozialversicherungsrechtlich nicht Fassbaren als Neue Selbstständige in die SVA eingegliedert wurden.
    Künstler_innen bekamen aufgrund der arbeitnehmer_innenähnlichen Eigenschaften in ihrem Berufsfeld mit dem KSVF einen Kompensations-Fonds für Beiträge zur Sozialversicherung. Diese wichtige Maßnahme brachte Verbesserungen für Viele, ist aber anderen Akteur_innen des Feldes bis dato nicht zugänglich und geht nicht weit genug.

    # Kultur- und Medienschaffende (u.a.) sind nicht KSVF-zuschussberechtigt, obwohl sie dieselben arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen vorfinden.
    # Einkünfte aus kunstnahen (oder auch kunstfernen) Tätigkeiten der Zuschussbezieher_innen werden nicht in die Berechnungen der Unterstützungsleistung einbezogen, obwohl diese oft einen wesentlichen Teil des Einkommens darstellen und die eigentliche künstlerische Tätigkeit querfinanzieren.

    Das Versprechen, die Eingliederung in die SVA werde keine Verschlechterung für den Zugang zur Arbeitslosenversicherung bringen, wurde nicht eingelöst.
    Und auch der zentralen Problematik komplexer bzw. wechselnder Beschäftigungsverhältnisse wurde nicht Rechnung getragen, sondern der Zugang zu KSVF-Leistungen deutlich behindert und verkompliziert.

    Der Kulturrat Österreich hat daher erneut konkrete Vorschläge zur Verbesserung im Rahmen des kontinuierlichen Reformprozesses des KSVF formuliert, um dem Grundgedanken einer umfassenden sozialen Absicherung für möglichst viele Kunst-, Kultur- und Medienschaffende näher zu kommen. Praktisch geht es um
    # eine schnelle Ausweitung der Zuschussbezieher_innen
    # eine administrative Vereinfachung der Antrags-, Berechnungs- und Auszahlungsmechanismen
    # eine transparente, einfach nachvollziehbare Struktur des KSVF als Verwaltungsorgan.

    Finanzielle Reserven sind im Fonds vorhanden. Diese sollten einem erweiterten Kreis von Künstler_innen, Medien- und Kulturarbeiter_innen durch die konkrete Umsetzung der nachstehenden Vorschläge rasch zugänglich gemacht werden.

    Positionspapier zum Künstler_innensozialversicherungsfonds
    Kulturrat Österreich, Wien, Juni 2019

    1. Ausweitung der grundsätzlich Bezugsberechtigten auf Kunst-, Kultur- und Medienschaffende
    Wer im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit Kunst schafft, ausübt, lehrt oder künstlerisches Schaffen vorbereitet, weiterträgt, verbreitet oder zugänglich macht und wer im Kultur- und Medienbereich entsprechend selbstständig tätig ist, muss Zuschüsse des KSVF zu den Pflichtversicherungsbeiträgen in der SVA erhalten.
    2. Nicht ein Kunstbegriff, sondern die Arbeitssituation muss aus­schlag­gebend für einen Zuschuss sein
    Voraussetzung für einen Zuschuss muss ‒ unabhängig von Qualitäts­zuschrei­bungen ‒ die berufstypische Arbeitssituation von Kunst-, Kultur- und Medien­schaffenden sein.
    3. Zuschuss erhöhen
    Der jährliche Zuschusshöchstbetrag muss mindestens das Sechsfache der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze betragen (2019: 2.680,86 Euro). Mit der Anbindung an die Geringfügigkeitsgrenze ist eine jährliche Valorisierung sichergestellt.
    4. Keine Aliquotierung des Zuschusses
    Bei nicht durchgehender Pflichtversicherung in einem Kalenderjahr darf der jährliche Zuschusshöchstbetrag nicht aliquotiert werden. Der Zuschuss muss auch in diesem Fall bis zum jährlichen Höchstbetrag zur Verfügung stehen, da auch die Sozialversicherungsbeiträge auf den Jahreseinkünften basieren.
    5. Zuschuss für alle Bereiche der Sozialversicherung
    Ist der jährliche Zuschusshöchstbetrag zu Pensions-, Kranken- und Unfallversicherungs­beiträgen noch nicht ausgeschöpft, muss der verbleibende Betrag auch für Beiträge zur Selbstständigen-Vorsorge bzw. auch für freiwillige Erweiterungen des Versicherungs­schutzes (z.B. Arbeitslosenversicherung, Familienversicherung, Zusatzversicherung in der Krankenversicherung etc.) bezogen werden können.
    6. Einkommensuntergrenze streichen
    Bei Ausübung einer Tätigkeit als Kunst-, Kultur- oder Medienschaffende_r und aufrechter Pflichtversicherung aufgrund dieser selbstständigen Tätigkeit muss ein Anspruch auf Zuschuss bestehen – unabhängig davon, wie niedrig die hieraus erzielten Einkünfte sind.
    7. Einkommensobergrenze ausweiten
    Ein Zuschuss muss bis zu Jahreseinkünften in der Höhe des Vierundachtzig­fachen der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze möglich sein (2019: 37.532,04 Euro). Pro Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird bzw. solange es sich in Ausbildung befindet, muss sich diese Grenze um das Zwölffache der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze erhöhen (2019: 5.361,72 Euro). Ein dreijähriger Durchrechnungszeitraum muss möglich sein.
    8. Einzahler_innenkreis und Abgabenspektrum ausweiten
    Ein breiter Einzahler_innen­kreis gewährleistet eine niedrige Abgabenquote für die einzelnen Einzahler_innen. Ergänzend zum bestehenden Einzahler_innenkreis müssen als erster Schritt daher alle kommerziellen Anbieter_innen von digitaler Infrastruktur und Streaming- sowie anderen Online-Diensten, die den Konsum von Kunst, Kultur und Medien ermöglichen, Beiträge in den KSVF leisten. Zur Sicherstellung der Zuschüsse sind Beiträge des Bundes heranzuziehen. Die vorübergehende Senkung der Abgabensätze bis 31. 12. 2020 ist umgehend aufzuheben.
    9. Antragszeitraum
    Die Antragstellung für einen fortlaufenden Zeitraum muss als Option im Antragsformular möglich sein.
    10. Flexibilisierung der Ruhendmeldung
    Die Ruhendmeldung der selbstständigen Tätigkeit muss zu jedem beliebigen Datum wirksam werden können und muss auch rückwirkend möglich sein. Grundsätzlich muss das Instrument der Ruhendmeldung allen Neuen Selbstständigen offenstehen.
    11. Fixe Verankerung des Unterstützungsfonds
    Die Dotierung des Unterstützungsfonds muss – gerade weil mit seiner Einrichtung die Künstler_innenhilfe im Bundeskanzleramt eingestellt wurde – garantiert sein. Die in einem Jahr nicht ausgeschöpften Mittel müssen dem nächsten Jahr zugeschlagen werden und in den zwei darauffolgenden Jahren zweckgebunden für Beihilfen zur Verfügung stehen.
    12. Zwecke für Beihilfen ausweiten
    Der Unterstützungsfonds muss in Zukunft nicht nur auf einen punktuellen Notfall, sondern genereller auf Notlagen abstellen. Ein einzelner Auslöser ist in vielen Fällen schwer festzumachen, was derzeit in Einzelfällen dazu führt, dass einem_einer Künstler_in in Not nicht geholfen werden kann.
    13. Verbesserung der Zugangsbedingungen zum Unterstützungsfonds
    Soziale Notlagen müssen aufgrund der aktuellen individuellen Einkommens-, nicht der Vermögens­verhältnisse beurteilt werden: Keine Erhebung der Vermögensverhältnisse und der Partner_innen-Einkommen von Antragsteller_innen, keine Einrechnung der Familienbeihilfe! Voraussetzung für eine Beihilfe muss ein Wohnsitz oder eine künstlerische Tätigkeit in Österreich sein, und nicht ein Hauptwohnsitz in Österreich.
    14. Soforthilfe durch den Unterstützungsfonds
    In dringenden Fällen muss der Unterstützungsfonds Soforthilfen (z.B. 1.000,- Euro) auszahlen dürfen, die nicht den strengen Auflagen des Fonds unterliegen – insbesondere dann, wenn Antragsteller_innen psychisch oder physisch nicht in der Lage sind, die geforderten Unterlagen ad hoc beizubringen.
    15. Mehr Transparenz
    Die Mitglieder des Kuratoriums, der Kurien sowie des Beirats des Unterstützungsfonds sind auf der Website des KSVF namentlich offenzulegen. Thematisch relevante Judikatur sowie die Termine der Kurien- und Beiratssitzungen müssen auf der Website des KSVF zugänglich gemacht werden. Sämtliche Geschäftsberichte müssen dauerhaft auf der Website abrufbar sein.
    16. Sitzungsgelder anpassen
    Die Vergütung für den Zeit- und Arbeitsaufwand der Mitglieder des Kuratoriums, der Kurien sowie des Beirats für den Unterstützungsfonds muss – pro Sitzung mit einer Maximaldauer von drei Stunden – der Hälfte der monatlichen ASVG-Geringfügigkeitsgrenze entsprechen (2019: 223,41 Euro). Damit ist auch eine jährliche Valorisierung sichergestellt. Länger dauernde Sitzungen sind entsprechend höher abzugelten.
    17. Gleiche Förderung der sozialen Absicherung für alle Sparten
    Zuschüsse aus dem Bundesbudget für weitere Zwecke zur Förderung der sozialen Absicherung, wie sie derzeit gem. KSVFG § 26 (2) ausschließlich für die Bezugsberechtigten der Literar-Mechana vorgesehen sind, müssen für alle Sparten gleichermaßen bereitgestellt werden.
    18. Geschlechtersensible Sprache
    Sämtliche Gesetzestexte, Drucksorten und andere Veröffentlichungen des KSVF müssen durchgehend geschlechtersensibel formuliert werden, um Frauen, Männer sowie Personen, die sich außerhalb des binären Geschlechtersystems verorten, zu inkludieren. Auch der Eigenname des KSVF ist entsprechend zu ändern.
    19. Mehrsprachigkeit
    Sämtliche Informationsangebote – digital wie analog – müssen zumindest auch auf Englisch zur Verfügung gestellt werden. Auch Beratung auf Englisch muss sichergestellt sein.
    20. Mitspracherecht der Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden
    Der Kulturrat Österreich fordert mindestens zwei Sitze im Kuratorium des KSVF, um eine Mitsprache von Interessenvertreter_innen der selbstständig erwerbstätigen Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden zu gewährleisten.

    Die Forderung nach einer weiteren Verbesserung der sozialen Absicherung von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden bleibt auch nach Umsetzung der angeführten Maßnahmen bestehen.
    Ziel muss die Schaffung einer umfassenden sozialen Absicherung sein, die der prekären Erwerbssituation von – nicht nur – Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden Rechnung trägt. Die soziale Absicherung von Künstler_innen gestaltet sich u.a. aufgrund der dokumentierten schlechten Einkommenssituation von Künstler_innen äußerst schwierig. Faire Bezahlung für Leistungen im Kunst-, Kultur- und Medienbereich.

    Die grundsätzliche Forderung des Kulturrat Österreich lautet daher: Recht auf soziale Rechte für alle. Existenzsicherung muss von Erwerbsarbeit entkoppelt werden – wir fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

     *Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden. Prüfsteine für die nächste Bundesregierung. Der Kulturrat Österreich arbeitet seit Jahren konsequent an der Erhebung von Problemlagen, macht Vorschläge zu deren Verbesserung und verfolgt kritisch die praktische Umsetzung von einschlägigen Maßnahmen.
    Unser Wissen kommt von der Basis, von jenen, die als Kunst-, Kultur- und Medienschaffende leben und arbeiten. Die Ergebnisse der zweiten, Ende 2018 veröffentlichten Studie zur sozialen Lage in diesem Bereich haben sehr deutlich gemacht, dass es intensiver Bemühungen auf allen Ebenen bedarf, um bei der nächsten Erhebung nicht wieder sagen zu müssen: Es hat sich nichts geändert. Wir präsentieren daher konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage, die für die nächste Bundesregierung handlungsanleitend sein sollen.
    Beginnend mit dem Künstler_innen-Sozialversicherungfonds werden wir weitere Themen und Problembereiche aufgreifen und Maßnahmen zur Verbesserung der Lage aufzeigen.

    Materialien:
    __/ Studie: "Soziale Lage der Kunstschaffenden und Kunst- und Kulturvermittler/innen in Österreich 2018" Petra Wetzel, unter Mitarbeit von Lisa Danzer (L&R Sozialforschung), Veronika Ratzenböck, Anja Lungstraß, Günther Landsteiner (österreichische kulturdokumentation) https://www.kunstkultur.bka.gv.at/documents/340047/651233/EB-Soziale-Lage-Kunstschaffender-Kunst-Kulturvermittler-nb.pdf
    __/ Stellungnahme Kulturrat Österreich zur Studie: https://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/20181123
    __/ Forderungen, die sich aus der Studie ergeben: https://kulturrat.at/forderungen_Kulturrat_oe_2018.pdf
    __/ Rückblick auf den Arbeitsprozess nach der Veröffentlichung der ersten Studie 2008: https://kulturrat.at/agenda/imag/materialien/42monate

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich: ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs Dachverband der Filmschaffenden IG Bildende Kunst IG Freie Theaterarbeit IG Kultur Österreich Österreichischer Musikrat IG Übersetzerinnen und Übersetzer Verband Freier Radios Österreich VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen: Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe
    Gumpendorfer Str. 63b
    1060 Wien

     

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  • EAIPA - 10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen

    Wir haben die bevorstehende EU Wahl zum Anlass genommen, die Spitzenkandidat_innen der EU Wahl zu bitten, uns Antworten auf die nachfolgenden Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen zu geben. Unsere Kolleg_innen in 10 weiteren Mitgliedsländern haben dies ebenfalls getan. Wir tragen die Ergebnisse selbstverständich zusammen und informieren weiter.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet; er hat seinen Sitz bei der IG Freie Theater in Wien.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.
    Für Österreich ist die IG Freie Theater Mitglied.

    10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen:

    1. Wer ist in Ihrer Partei/Klub auf der europäischen Ebene zuständig für die professio­nel­len freien – nicht institutionel­len – Künste und insbesondere für den Bereich der freien dar­stellenden Künste, einschließlich Tanz?
    1. Was haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der zurückliegenden Legislaturperiode für den Bereich der freien dar­stellenden Künste erreicht?
    1. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode den direk­ten, persönlichen Austausch mit den Interessenvertreter_innen der freien darstellenden Küns­te stärken und Ihre Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit erhöhen?
    1. Was planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode, um sich intensiver mit der besonderen Arbeitspraxis der professionellen freien, nicht institutio­nel­­len darstellenden Künste auseinanderzusetzen und was haben Sie vor, um diesen Bereich zu stärken und besser zu unterstützen?

    2. Unterstützen Sie die Idee, auf der europäischen Ebene einen Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Situation der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen, zur Gleichstellung und Diversität im Kultur- und Medienbereich zu erstellen sowie – erstmalig – statistisch relevante Erhebungen zu den freischaffenden Künstlern und Künstlerinnen zu erheben? In welcher Form möchten Sie die Interessenvertretungen im Kulturbereich bei der Erstellung eines solchen Berichts einbeziehen?

    3. Das Förderprogramm »Creative Europe« ist ein wichtiges Instrument der europäischen Kulturpolitik, das vor allem von der Kreativwirtschaft und von großen Organisationen im Kulturbereich in Anspruch genommen wird. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihre Fraktion in der kommenden Legislaturperiode sicherstellen, dass künftig auch verstärkt kleinere Organisationen und Netz­werke aus dem Bereich der darstellenden Künste eine Förde­rung von »Creative Europe« nutzen können?
    1. Welche Position haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub zur Einhaltung von sozialen Mindest­standards im Bereich der freien, nicht institutionellen, professionellen Künste und insbe­son­dere zur Empfehlung von Honoraruntergrenzen durch Interessenvertretungen der ein­zel­nen Sparten? Unterstützen Sie die konsequente und flächendeckende Einhal­tung der empfohlenen Honoraruntergrenzen, insbesondere bei Fördermaßnahmen der Euro­päischen Union, und befürworten Sie eine entsprechende Aufstockung der Förderprogramme?
    1. Inhaltlich-künstlerisch haben die freien darstellenden Künste einen ganz entscheidenden Einfluss auf die ästhetischen Diskurse, auf die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie des internationalen und transkulturellen Austausches. Die Recherchen des Europä­ischen Dachverbandes der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) zeigen, dass eine Mehrzahl der Künstler_innen dieser Branche – ungeachtet ihres wichtigen kulturellen und gesellschaft­lichen Beitrags – unter prekären Bedingungen arbeitet. Welche Möglichkeiten sehen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, durch Maßnahmen auf europäischer Ebene, die sozialen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und die Akteur_innen der freien darstellenden Künste vor Altersarmut zu schützen?
    1. Die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 legt in Artikel 16 fest, dass sogenannte entwickelte Länder den Entwicklungsländern im Kulturaustausch eine Vorzugsbehandlung gewähren sollen. Darunter fallen auch Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern und anderen Kulturschaffenden, insbesondere Maßnahmen zugunsten jener, die aus sogenannten Entwicklungsländern in sogenannte entwickelte Länder reisen. Die Mobilität der Künstler_innen und letztlich der Austausch scheitern oft an der Visa-Praxis der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, mit der Unterstellung, Künstler_innen würden den Kulturaustausch missbrauchen, um dauerhaft in die EU einzuwandern.
      Welche konkreten Schritte/Maßnahmen/Initiativen planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, um auf europäischer Ebene den beschriebenen Hemmnissen des Kultur­aus­tau­sches entgegenzuwirken und um eine deutlich bessere Umsetzung UNESCO-Konvention zu ermöglichen.
    1. Die uneingeschränkte Wahrung der Kunstfreiheit ist eine der elementarsten Voraus­setzungen künstlerischer Arbeit. Welche konkreten Maßnahmen und Initiativen planen Sie/Ihre Partei/ /Ihr Klub, um auf europäischer Ebene möglichen Einschränkungen der Kunstfreiheit entgegenzuwirken und Verletzungen konsequent zu dokumentieren und zu ahnden.

     

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  • Aufruf: Proberäume gesucht

    Die Proberaumliste für unsere Mitglieder muss erweitert und aktualisiert werden! Wir suchen Proberäume in ganz Österreich. Wenn ihr einen Proberaum habt und in unsere Liste aufgenommen werden wollt, meldet euch! office@freietheater.at

    Wir senden euch dann einen Fragebogen zu mit allen Details, die wir brauchen. Und schickt uns gerne auch Fotos!
    Und an alle, die bereits in der Liste sind: Falls sich etwas Wichtiges verändert hat, schickt uns eine kurze Email mit den Änderungen und wir aktualisieren das!

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  • ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

    WIR SIND VIELE

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 14.5.2019

    Der Kulturrat Österreich hat die „Erklärung der Vielen“ bereits unterzeichnet und ruft dazu auf, sie zu verbreiten und selbst zu unterzeichnen ‒ als Person oder als Institution; als deutliches Zeichen von Solidarität und als gemeinsame Selbstverpflichtung:

    Für ein Europa der Vielen!

    ZUR UNTERZEICHNUNG

    als Institution oder Verein Mail an: erklaerung@dievielen.at

    als Einzelperson Mail an: unterstuetzung@dievielen.at

    Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ startete mit der Berliner Erklärung 2017 (dievielen.de) und ist seither als jeweils regionale Vernetzung über ganz Europa gewachsen. In Österreich möchten wir mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH ein deutliches Zeichen für die Freiheit der Kunst setzen. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft untereinander zu intensivieren und die Gründung lokaler und überregionaler Netzwerke anzuregen.

    Die Unterzeichnenden und Unterstützer*innen treten gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung auf. Sie setzen sich für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft ein, und sie wollen dies gemeinsam mit anderen Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen tun. Gemeinsam glänzen ‒ die Rettungsdecke als Symbol der VIELEN Ab sofort werden wir auch in Österreich sichtbar sein: Wir sind viele, jede*r Einzelne von uns!
    Eine Rettungsdecke am Fenster, ein glänzendes Foyer, ein glänzender Block auf der Demonstration am Sonntag:

    Aufruf zum glänzenden Block auf der Demonstration "Ein Europa für alle"
    Sonntag 19. Mai. 2019 14:00 Christian-Broda-Platz (Westbahnhof)

    Aktuelle Informationen glänzender Block: Bitte beim Newsletter anmelden!
    Siehe https://www.dievielen.at/2019/01/30/newsletter Basteltreffpunkt (goldene Fahnen): 19. Mai 12:00 studio brut, Zieglergasse 25 https://www.dievielen.at/2019/04/06/glaenzender-block-so-19-05-2019 https://www.facebook.com/events/304814233532859

    ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH (im Wortlaut) https://www.dievielen.at

    WIR SIND VIELE
    Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung, in der viele unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Das Miteinander in einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden: Es geht um alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Wir begreifen Kunst und Kultur und ihre Einrichtungen als offene Räume – Räume, die Vielfalt und Mehrdeutigkeit erfahrbar machen. In Österreich wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert. Kunst und Kultur wurden zu menschenverachtenden Propagandazwecken missbraucht. Menschen wurden entwertet, ihrer Existenzgrundlage beraubt, sie wurden verfolgt, vertrieben, ermordet. Als Kunst- und Kulturakteur*innen in Österreich sind wir uns der aus der Geschichte resultierenden Verantwortung bewusst. In der Republik Österreich steht die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Verfassungsrang. Wer die europäische Menschenrechtskonvention und das rechtsstaatliche Prinzip außer Kraft zu setzen sucht, stellt die Grundpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens in Frage.

    DIE VIELEN stehen für Vielfalt und Freiheit der Kunst. Wer dagegen polemisiert, die Vielfalt von Strukturen und Organisationen des Kunst- und Kulturbereiches gefährdet, in künstlerische Programme eingreift, durch die Androhung von Subventionskürzungen oder durch Streichungen inhaltlichen Druck auszuüben sucht, wer Veranstaltungen stört, gegen Kunst- und Kulturakteur*innen hetzt oder an einer Renationalisierung der Kultur arbeitet, widerspricht dieser gesellschaftlichen Vision und dem demokratischen Grundrecht auf Kunstfreiheit. Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen
    # fördern und suchen den Dialog, bieten aber kein Podium für biologistisch-rassistische, völkisch-nationalistische Propaganda und wehren allen Versuchen, Kunst und Kultur zu instrumentalisieren;
    # führen kritische Auseinandersetzungen, um Strategien zu entlarven, die demokratische Grundwerte untergraben;
    # stehen gegen eine Politik der Abwertung und Ausgrenzung; # wehren der Verrohung und Entmenschlichung der Sprache;
    # verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme oder rechtspopulistische Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden;
    # verpflichten uns zur Solidarität mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen, die durch Hetze und Diffamierung unter Druck gesetzt werden. Solidarität statt Privilegien.

    Es geht um alle.
    Kunst und Kultur bleiben frei.

    SELBSTVERPFLICHTUNG
    Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen und -vereine
    # machen die ERKLÄRUNG DER VIELEN innerhalb des eigenen Arbeitsumfeldes wie auch im Rahmen der eigenen Öffentlichkeitsarbeit bekannt;
    # bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der ERKLÄRUNG DER VIELEN vor und kommunizieren diese Termine über www.dievielen.at.
    # bieten Unterstützung und Raum für Austausch, bilden eine solidarische Gemeinschaft und planen gemeinsame Aktionen.
    Der Glanz ist das Symbol von DIE VIELEN und soll je nach Corporate Design Anwendung in Zusammenhang mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN finden.
    Die ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH versteht sich als Teil der europaweiten Aktion DIE VIELEN. Sie kann durch regionale Erklärungen ergänzt werden.

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich:
    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs Dachverband der Filmschaffenden IG Bildende Kunst IG Freie Theaterarbeit IG Kultur Österreich Österreichischer Musikrat IG Übersetzerinnen und Übersetzer Verband Freier Radios Österreich VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen:
    Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe

    Gumpendorfer Str. 63b 1060 Wien

     

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  • Förderempfehlungen Freie Darstellende Künste Wien jetzt online

    Die Förderempfehlungen des Kuratoriums für Theater, Tanz, Performanc zum Einreichtermin 15. Jänner 2019 für Projektförderungen im 2. Halbjahr 2019, 1- und 2-Jahresförderungen für 2020 sind jetzt online: www.kuratoren-theatertanz.at

    Online ist auch der Jurykommentar zum Einreichtermin, in dem von der erfreulichen Aufstockung des Jahresgesamtvergabe-Budgets über Kuratoriums-Empfehlungen in Wien von 2,6 auf 2,8 Mio. € informiert wird. "Als konkrete Maßnahme für den Bereich der Freien Darstellenden Kunst soll das auf Basis von  Empfehlungen des Kuratoriums vergebene Budget für  Projekt- sowie für 1- und 2-Jahresförderungen um € 200.000, auf € 2,8 Mio., angehoben werden  Diese Mittel sind für die Erhöhung bzw. den Ausbau der Jahresförderung und die spezielle Berücksichtigung der Darstellenden Kunst für junges Publikum vorgesehen. Bei dem genannten Zuwachs handelt es sich um die höchste Aufstockung des Fördertopfes seit Beginn der Theaterreform. Aufgrund des Umstandes, dass trotz dieser Aufstockung der in den Anträgen dargelegte erhöhte Bedarf nicht ausreichend gedeckt werden kann, aber auch wegen der unausgeglichenen Anwendung, hat sich das Kuratorium entschlossen, den Fair Payment Code  bei den Einreichungen nicht zu berücksichtigen, aber im Fall ausgewählter Vorhaben (siehe unten) eine Erhöhung der Förderung zu bewirken." ( siehe PDF)

    Erfreulich ist auch die Auseinandersetzung der Kurator_innen und der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler mit dem Thema fairer Bezahlung für professionelle Darstellende-Kunst-Schaffende. Der Fair Payment Code, von der Wiener Perspektive gemeinam mit der IG Freie Theater Ende 2018 erarbeitet - wurde von ca. 35% der Förderwerber_innen für die 1- und 2-Jahresförderungen angewendet. Allein die Anwendung des Fair Payment Codes für 1- und 2-Jahresförderungen würde eine Erhöhung der dafür vorgesehenen Mittel um 62 % erfordern. An Lösungen wird aktiv gearbeitet:"In Gesprächen mit  Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler wurde dieser Sachverhalt ausführlich diskutiert.  Aus Sicht der Kulturpolitik bedarf es jedoch einer Regelung für alle freien Kunstschaffenden, auch über die Darstellende Kunst hinaus. Die Kulturstadträtin betrachtet den Fair Payment Code als wichtige Diskussionsgrundlage, sieht jedoch auch andere Ansätze, um die Arbeitssituation freischaffender Künstler*innen in Wien zu verbessern. Zum Beispiel sollen Veranstaltungen wie das gerade von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler initiierte und von der IG Freie Theaterarbeit organisierte Symposium zum Thema Fair Payment weitere wichtige Informationen bringen, die Grundlagen für eine verbesserte Fördersituation in Wien schaffen."

    Förderempfehlungen und der Kommentar der Kurator_innen sind hier zu finden: www.kuratoren-theatertanz.at

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  • 17.09.-27.09.2019 Pelzverkehr Festival: reduzierte Eintrittspreise für IG Mitglieder

    Das Klagenfurter Festival bietet dankenswerterweise ermäßigte Tickets für Mitglieder der IG Freie Theater an, alle Infos dazu, hier: https://www.facebook.com/ig.freietheaterarbeit/

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  • Regiekarten für Theaterfestival HIN & WEG in Litschau (AT)

    Von 9. - 18. August 2019 ist Litschau beim 2. „Theaterfestival HIN &WEG. Tage für zeitgenössische Theaterunterhaltung“ wieder Treffpunkt von zahlreichen freien Theaterschaffenden.

    Für Mitglieder der IG Freie Theaterarbeit gibt es 20% Ermäßigung auf die Tagespässe. Bitte nur an den Tag/Abendkassen gegen Vorlage des aktuellen Mitgliedsausweises zeigen.

    An den beiden Wochenenden erwarten das Publikum an die 140 Veran­stal­tungen. Zu sehen sind etwa 40 Theateraufführungen von über 20 Stücken aus Deutsch­land, der Schweiz, Frankreich und Österreich. Zu Gast sind u. a. Steudltenn, das Luzerner Theater oder das Metropol Theater München. Szenische Lesungen stellen neue Theaterstücke vor, meist an unge­wöhn­lichen Orten in der Stadt, vom Feuerwehrhaus über die alte Strickerei­fabrik und einen ehemaligen Super­markt bis zum Feuerwehrhaus. Dank der Kooperation mit dem Max-Reinhardt-Seminar und der Musik und Kunst Privatuniversität gestalten viele junge Kreative Seite an Seite mit älteren Kolleginnen und Kollegen das Programm.

    Für die Theater-Workshops unter der Woche sind Anmeldungen noch möglich!

    Detailinfos: www.hinundweg.jetzt 

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  • IG Freie Theater Saison 2018/2019

    IG Freie Theater blickt auf eine erfolgreiche und aktive Saison 2018/2019 zurück
    Symposium Freie Szene – Freie Kunst!

    Am 8./9. April fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Über 500 Akteur_innen und Interessierte informierten sich über den Status Quo der Szene(n) und leiteten daraus und aus internationalen Best-Practice-Beispielen Möglichkeiten für Wien ab.

    In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

    Die Dokumentation ist hier downloadbar: Freie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien

    Wir danken allen Mitwirkenden und denen, die dabei waren für Ihre Inputs und ihre Teilnahme!

    Die Initiative wurde getragen durch u. a. IG Kultur Wien, Dachverband der Filmschaffenden, mica - music austria / Initiative der freien Musikszene Wien, IG Bildende Kunst, IG Autorinnen und Autoren, organisiert wurde das Symposium darüber hinaus von der IG Freie Theater.

    Neben dem Referat der Kulturstadträtin waren Ansprechpartner_innen für alle Sparten der MA7 anwesend sowie Vertreter_innen des Bundeskanzleramts/Kunstsektion und Verantwortliche aus den Bundesländern und Gemeinden als Gesprächspartner_innen in den Diskussionsrunden involviert.

    Folgeveranstaltungen sind bereits in Planung, und zu Beginn 2020 setzen wir uns wieder im Rahmen eines Symposiums mit der Problematik von Infrastrukturen/Räumen für die freie Szene auseinander.

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  • 26.08. Infoveranstaltung: Projekteinreichung und -beschreibung

    Für die Realisierung der Projekte kommen Kunstschaffende um Projektbeschreibungen und -einreichungen nicht umhin. Anlässlich der nächsten Einreichfrist (15. September 2019 bei der Stadt Wien „Projektförderung in den Bereichen der Darstellenden Kunst“ für Projekte im 2. Halbjahr 2020) bieten wir dazu eine Infoveranstaltung an.

    Wie können Inhalte, Ziel und Aussage meines Projektes vermittelt werden? Wie beschreibe ich mein Projekt, in welchem Umfang und was sollte diese Beschreibung beinhalten? Wie bereite ich die Inhalte auf und wie kann ich sie darstellen? Wie kann ich mein Projektziel schärfen und worauf muss ich achten?

    Auf die Themen Budgetierung und Kalkulation wird in der Infoveranstaltung am 09.09. genauer eingegangen.

    Mit: Julia Kronenberg

    Termin: Montag, 26.08.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/about/mitgliedschaft/

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  • 02.09. Infoveranstaltung: Vertragsvorlagen für den Freien Darstellenden Bereich

    Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Mag. Wolfgang Renzl hat die IGFT Vertragsvorlagen entworfen, die speziell auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten im Freien Darstellenden Bereich zugeschnitten sind.

    Wolfgang Renzl stellt die Vertragsarten, deren Anwendungsbereiche, sowie arbeits- und versicherungsrechtliche Fakten vor. Welcher Vertrag passt für wen, ist wo anzuwenden?

    Folgende Vorlagen können wir unseren Mitgliedern kostenlos zur Verfügung stellen: Aufführungsvertrag, Bühnenarbeitsvertrag, freier Dienstvertrag, Gastvertrag, Kooperationsvertrag, Koproduktionsvertrag, Stückvertrag, Werkvertrag, Ensemblevertrag und Volontariatsvertrag.

    Mit: Wolfgang Renzl

    Termin: Montag, 02.09.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/about/mitgliedschaft/

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  • 09.09. Infoveranstaltung: Projektkalkulation

    Wie erstelle ich eine Kalkulation? Vermittelt werden Basiswissen in Excel, Berechnungshilfen und Vorlagen. Was heißt Kostenwahrheit und – dem gegenüber - welche Summen werden gefördert? Posten und Positionen in der Kalkulation, was muss ich bedenken, was darf nicht vergessen werden? Richtgagen und Empfehlungen zu Honoraruntergrenzen, Beschäftigungsverhältnisse (Anstellung/Selbständigkeit) und Berechnung der Personalkosten.

    Mit: Julia Kronenberg und Ulrike Kuner

    Termin: Montag, 09.09.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/about/mitgliedschaft/

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  • 19.09. Infoveranstaltung: Verträge in der Freien Szene – was rät der Steuerberater?

    Bei der Infoveranstaltung mit dem Steuerberater Michael Tatzber und dem Rechtsanwalt Wolfgang Renzl stellen wir euch die erarbeiteten Vertragsvorlagen, die Anwendungsbereiche, arbeits- und versicherungsrechtliche Fakten vor. Welche Verträge und Vertragsarten gibt es? Geltungsbereiche und Konsequenzen, aus juristischer und steuerlicher Sicht. Was rät der Steuerberater?

    Folgende Verträge stellen wir unseren Mitgliedern bei dieser Infoveranstaltung vor und zur Verfügung: Aufführungsvertrag, Bühnenarbeitsvertrag, freier Dienstvertrag, Gastvertrag, Kooperationsvertrag, Koproduktionsvertrag, Stückvertrag, Werkvertrag, Ensemblevertrag und Volontariatsvertrag.

    Mit: Dr. Michael Tatzber, MBA, Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder und Mag. Wolfgang Renzl, pfletschinger.renzl Rechtsanwalts-Partnerschaft

    Termin: Donnerstag, 19.09.2019, 17:00-19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

    Anmeldung: office@freietheater.at

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: freietheater.at

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  • Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen in Österreich: erste bundesweite Bestandserhebung

    Erhebungsblatt bis 30. September 2019 an Monika Nowotny (monika.nowotny@goeg.at) senden.

    Erste bundesweite Erhebung der Aktivitäten zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen in Österreich

    Im Rahmen der österreichischen Gesundheitsziele wird nun auch dem Stigma psychischer Erkrankungen der Kampf angesagt, um die weitreichenden Folgen zu verhindern und letztendlich die psychosoziale Gesundheit in der Bevölkerung zu fördern (Gesundheitsziel 9). Durch die Entstigmatisierung wird auch der soziale Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt (Gesundheitsziel 5) und die gesundheitliche Chancengerechtigkeit gefördert (Gesundheitsziel 2).

    In diesem Sinne werden nun erstmals die aktuellen und rezenten Anti-Stigma-Programme, -Projekte, -Initiativen und -Maßnahmen in Österreich bundesweit erhoben. Zu diesem Zweck wurde ein Erhebungsblatt entwickelt. Die im Feld tätigen Akteure und Akteurinnen bekommen damit die Chance, ihre Aktivitäten einzumelden und ihre Arbeit in einem thematisch sehr breit angelegten Ergebnisbericht darzustellen. Dieser erste Überblick über die Aktivitäten wird in weiterer Folge als Ausgangsbasis für ein koordiniertes multistrategisches Vorgehen gegen das Stigma psychischer Erkrankungen in Österreich dienen.  

    Mit diesem Schreiben laden wir Sie ein, sich an der Erhebung zu beteiligen. Bitte melden Sie Ihre Aktivitäten bis 30. September 2019 an Frau Monika Nowotny (monika.nowotny@goeg.at). Wir bitten Sie auch, diese Information an andere Personen und Institutionen weiterzuleiten, die sich im Kampf gegen Stigma und für die Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen engagieren.

    Bitte füllen Sie dasErhebungsblatt aus und schicken Sie es bis spätestens 30. September 2019 an Frau Monika Nowotny (monika.nowotny@goeg.at). Weitere Informationen finden sie im Begleittext. Bitte leiten Sie die Erhebungsunterlagen auch an andere Institutionen und Personen weiter, die sich für Entstigmatisierung engagieren.

    Welche Aktivitäten werden in die Erhebung aufgenommen?
    Bitte beachten Sie für die Auswahl Ihrer dargestellten Projekte, Programme, Maßnahmen bzw. Initiativen folgende Einschlusskriterien:
    » Fokus psychische Gesundheit / Erkrankungen bzw. Zielgruppe Menschen mit psychischen Erkrankungen (inkl. Angehörige, psychosoziale Berufsgruppen)
    » Fokus Entstigmatisierung (Bewusstseinsbildung, Chancengerechtigkeit, Inklusion)

    Stigmatisierung ist ein Prozess, bei dem Menschen mit einer psychischen Erkrankung aufgrund von gesellschaftlich vorherrschenden negativen Stereotypen und Vorurteilen als minderwertig betrachtet, unter Druck gesetzt, in ihrer Identität beschädigt, diskriminiert oder gar aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Bei der Anti-Stigma-Arbeit wird daher von einem Interventionsspektrum ausgegangen, das diesen Prozess in seiner ganzen Breite - von der Bekämpfung von Vorurteilen bis zur Inklusion von Menschen mit psychischen Erkran-kungen - berücksichtigt. Die Kompetenzgruppe Entstigmatisierung hat folgende fünf Inter-ventionsebenen der Entstigmatisierung identifiziert:

    1. Bewusstseinsbildung
    2. strukturelle Benachteiligung abschaffen / Chancengerechtigkeit fördern
    3. soziale Inklusion und Teilhabe fördern
    4. Begegnung und zentrale Einbindung von Betroffenen fördern
    5. Mental health advocacy

    Beobachtungszeitraum:
    In die Erhebung einfließen sollen aktuelle und rezente (in den letzten 5 Jahren durchgeführte) Anti-Stigma-Aktivitäten in Österreich. Für Gesetze, verbindliche Do-kumente und Forschungsarbeiten mit anhaltender Wirkung und Relevanz (z.B. Ratifizierung der UN-Menschenrechtskonvention) gilt ein entsprechend längerer Zeitraum.

    Erhebungsblatt und Bericht:
    Bitte verwenden Sie das Erhebungsblatt, um Ihre Anti-Stigma-Aktivität entlang der vorgegebenen Rubriken zu beschreiben. Bitte beschränken Sie die Ausführungen auf das Wesentliche und halten Sie sich an die jeweils angegebenen Zeichenbegrenzungen. Größere Projekte bzw. Programme, die aus unterschiedlichen Ebenen und Initiativen bestehen, sollen möglichst in einem Erhebungsblatt zusammengefasst werden (z.B. Bündnis gegen Depression).

    Die zentralen Ergebnisse der Bestandserhebung werden in Form eines Berichts publiziert werden. Die von Ihnen übermittelten Erhebungsblätter stellen einen zentralen Bestandteil dieses Berichts dar und werden darin grundsätzlich unverändert abgebildet werden.

    Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:

    Dr.in Monika Nowotny, BA
    Tel.: 01 515 61 – 256
    E-Mail: monika.nowotny@goeg.at

    Mag.a Joy Ladurner, MSc
    Tel.: 01 515 61 – 259
    E-Mail: joy.ladurner@goeg.at

    Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

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Apr 2019
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    • Infoveranstaltung: Künstler_innen und die Steuer
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    08.04.

    • Symposium Freie Szene - Freie Kunst
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    • Symposium Freie Szene - Freie Kunst
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    • 29.04. Infoveranstaltung: Zahlen & Grenzen 2019
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