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News - Aktuell IGFT

  • Brut im Künstlerhaus: Mehr Information, mehr Mitsprache für die Künstler*innen der Freien Szene

    Pressemitteilung der IG Freie Theater, 5.2.2020

    Nach der gestrigen Meldung, wonach Künstler*innen die "Besetzung" der Baustelle des brut Wien im Künstlerhaus unternommen haben, um damit auch gegen die Verdrängung der Freien Szene aus ihren Standorten in zentralen Bezirken zu protestieren, versichert die IG Freie Theater Verständnis und Solidarität mit den aktiven Künstler*innen.

    Gleichzeitig möchten wir dies zum Anlass nehmen darauf zu pochen, dass die frei schaffenden darstellenden Künstler*innen der Stadt über den laufenden Prozess der Standortsuche regelmäßig informiert werden und wir möchten das  Mitspracherecht der Künstler*innen bei der Standortauswahl und der Ausgestaltung des Standortes einfordern.

    Die Künstler*innen der Stadt entwickeln ihre gezeigten Produktionen selbst - und stellen zu einem großen Teil außerdem die Finanzierungen der Produktionen auf. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es notwendig wird, den Künstler*innen ein Mitspracherecht bei den Entscheidungen, die Spielorte betreffen, einzuräumen und eine selbstverständliche, konstruktive Informationspolitik zwischen allen Beteiligten weiter auszubauen.

    Gerade was den Ausbau und die Nutzung eines künftigen Kooperationshauses brut Wien betrifft ist es dringend an der Zeit, die Szene mit einzubinden, damit auch deren Wünsche und Notwendigkeiten an dieses Haus und diese Spielstätte für die Freie Szene rechtzeitig mit berücksichtigt werden können. Wir hoffen, dass es damit gelingt, ein modellhaftes, kooperatives Konzept für eine solche Spielort- und Arbeitsstruktur zu etablieren.


    Die IG Freie Theater wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet. Seit 2018 ist sie Gründungsmitglied und Sitz des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste mit Mitgliedern in derzeit 12 Ländern.

    Contact:
    IG Freie Theaterarbeit

    01/403 87 94

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  • Appell der IG Freie Theater: Schultheaterprojekte nicht gefährden!

    Pressemitteilung der IG Freie Theater, 24.1.2020

    Anlässlich der medialen Aufregung um ein Schultheaterprojekt an einem Gymnasium in Wien Währing möchte die IG Freie Theater die Medien und alle Entscheidungsträger zur Besonnenheit in der Berichterstattung und in den Reaktionen auffordern.

    Wir haben nachgefragt: An diesem Projekt und an dessen Entwicklung waren viele Menschen beteiligt; Künstler*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen. Das Projekt verhandelte nicht weniger als gesellschaftliche Realitäten und machte diese erlebbar. Keine*r der Schüler*innen war zu irgendeinem Zeitpunkt ungeschützt, das gesamte Projekt dauerte nicht länger als 2,5 h und wurde gemeinsam nachbesprochen.

    Kunst und Theater haben diese Aufgabe: Zustände erlebbar zu machen, Situationen aufzuzeigen. Schulen müssen sich trauen dürfen, solche Projekte zu entwickeln und Künstler*innen zu engagieren, die gemeinsam mit den Schüler*innen anhand bestimmter - aktueller - Themen Formate entwickeln, die eine auch intensive Auseinandersetzung ermöglichen.

    Wir möchten einen Appell an die Medien und die Politiker*innen in Österreich richten, genau solche Formate auch weiterhin zu unterstützen und zuzulassen - und bei der Betrachtung solcher Projekte zum einen die Produktionsbedingungen genau anzuschauen und v. a. die beteiligten Schüler*innen zu kontaktieren, bevor es zu einer pauschalen Verurteilung kommt. Es ist sehr einfach, über solche Produktionen nur über's Hörensagen sofort negativ zu urteilen und - in weiterer Folge - künftig zu verunmöglichen, ohne dass die wirklichen Umstände eruiert und alle Beteiligten kontaktiert wurden.

    Kunst und Theater ragen in die Gesellschaft hinein. Diese Freiheit gilt es zu schützen. Und die
    Schüler*innen in Wien und Österreich leben ebenfalls heute und wollen sich mit den politischen Realitäten dieses Landes und der Welt auseinandersetzen. Dies muss ihnen weiter ermöglicht werden, gerade durch unterschiedlichste Projekte, die den Unterricht ergänzen und vor allem erlebbar machen.

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  • Umsetzung von Honoraruntergrenzen für Projektförderungen der Darstellenden Kunst durch die Stadt Wien

    Pressemitteilung der IG Freie Theater, 16.1.2020

    Mit der Umsetzung der Honoraruntergrenze (nach dem Berliner Vorbild) für Projektförderungen der Stadt Wien, ab dem Einreichtermin 15.2.2020, wird eine langjährige Forderung der IG Freie Theater realisiert.

    Diese wurde gemeinsam von Künstler_innen und Künstlern der Wiener Perspektive sowie der IG Freie Theater in einem offenen, zweijährigen Prozess erarbeitet. Sie soll bei Produktionen der darstellenden Kunst angewendet werden, die aus Mitteln der öffentlichen Hand (der Stadt Wien) gefördert werden.

    Die IG Freie Theater empfiehlt, für Projektförderungen für Darstellende Kunst bei der Stadt Wien ab dem Einreichtermin 15.2.2020 eine Honoraruntergrenze zu kalkulieren.

    • Die Honoraruntergrenzen-Empfehlung liegt derzeit bei € 165 brutto-brutto pro Tag und für 8 Stunden Proben- oder Arbeitszeit. Sie soll für alle Beteiligte in den künstlerischen Teams und sowohl für selbständig Arbeitende wie für Anstellungen gelten.
    • Als Vorstellungsentgelt wird empfohlen: bei 1-2 Vorstellungen mind. € 350, ab 3 Vorstellungen min. € 200 (jeweils pro Vorstellung).

    Die IG Freie Theater stellt ein Service-Kalkulationsmodell zur Verfügung, welches aus 5 Blättern besteht: Infos / Ausfüllhilfe / Personal angestellt / Personal selbständig / Einnahmen-Ausgaben Übersicht.

    Wir bitten um Rückmeldungen und Anmerkungen zum Tool, da wir dieses ständig weiterentwickeln und hierbei gerne weitere praktische Erfahrungen einbeziehen möchten. Danke!
    Das laufend aktualisierte Tool und weitere Informationen sind hier zu finden: freietheater.at/honoraruntergrenzen
    Eine Mac- und Open Office kompatible Version folgt noch diese Woche.

    Achtung: Dieses Kalkulationsmodell ersetzt NICHT das Kalkulationsformular der Stadt Wien – Kulturabteilung! Wir empfehlen aber, das ausgefüllte Service-Kalkulationsmodell dem Antrag der Stadt Wien / Kulturabteilung beizulegen, da in diesem Tool wichtige budgetäre Informationen für die Theaterjury aufscheinen.

     

    Contact:
    IG Freie Theaterarbeit

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  • Schwarz-Grünes Kunst- und Kulturprogramm?

    Kulturrat Österreich, Pressemitteilung vom 15.1.2020

    Kulturrat Österreich sieht ambitionierte Vorhabensliste und präsentiert eine Präzisierung

    Kunst und Kultur finden sich im aktuellen Regierungsprogramm als umfangreiche Zusammenschau kulturpolitischer Problembereiche. Die darin enthaltenen Antworten zielen auf (zeitgenössische) Kunst und Kultur als relevante und gestalterische Größe für die österreichische Gesellschaft ab und – besonders begrüßenswert – auf eine stabile strukturelle Grundlage kultureller wie künstlerischer Arbeit: Fair Pay, Valorisierung von Förderbudgets, Änderungen bei Arbeitslosen- und Pensionsversicherung, Erweiterungen beim Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds (KSVF), transparente Auswahlverfahren für Kulturbeiräte, gleiche Bezahlung unabhängig vom Geschlecht als Fördervoraussetzung, Einführung eines Urheber_innenvertragsrechts.

    Einige dieser Schlagworte haben es zum ersten Mal in ein Regierungsprogramm geschafft. Vieles trägt zwar den Charakter einer Ankündigung, bleibt vage und deutungsoffen, der Handlungsauftrag ist jedoch klar:

    Fair Pay
    Die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie von Bund/ Ländern/ Gemeinden zur Umsetzung von Fair Pay, d. h. die Einführung einer angemessenen und fairen Bezahlung quer durch den ganzen Sektor ohne Ausdünnung des kulturellen Angebots, ist politisch gewünscht. Praktische Vorschläge dazu gibt es in allen Sparten. Ein erster konkreter Schritt wäre eine Selbstverpflichtung in der öffentlichen Förderung.

    Verpflichtende Valorisierung
    Kontinuierlich steigende Ausgaben (Inflation) müssen auch auf Seiten der Kulturförderung Berücksichtigung finden. Valorisierung muss nicht „möglich“ werden, sondern verpflichtend, allein aus Gründen der Planungssicherheit und Aufrechterhaltung erreichter Qualitätsstandards.

    Änderungen bei Arbeitslosen- und Pensionsversicherung
    Die beste Maßnahme gegen Altersarmut im Feld ist Fair Pay, flankiert von der Sicherstellung einer kontinuierlichen sozialen Absicherung. Notwendige Änderungen in der Sozialversicherungsarchitektur betreffen zentral die Arbeitslosenversicherung (AlVG), aber auch den Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds (KSVF). Umzusetzende Maßnahmen haben wir hier formuliert:

    Gleichstellungspolitik
    Eine Reduzierung des Gender-Pay-Gap wird angestrebt, verknüpft mit einer konkreten Maßnahme: Ungleiche Bezahlung = keine Basisförderung. Wir sehen der Umsetzung mit Spannung entgegen, gehen aber davon aus, dass es weitreichendere Maßnahmen braucht.

    Urheber_innenvertragsrecht
    Dessen Einführung steht im Regierungsprogramm ‒ nicht zuletzt aufgrund EU-rechtlich verpflichtender Vorgaben. Im freien Spiel der wirtschaftlichen Kräfte zwischen Urheber_innen und Produzent_innen braucht es einen vertragsrechtlichen Ausgleich der ungleichen Verhandlungsmacht.
    Die Rahmenbedingungen dafür haben wir here aufgelistet.

    Leerstelle Visapolitik
    Der Kulturrat Österreich wird weiter auf die ausstehende Umsetzung staatlicher Verpflichtungen durch ratifizierte Abkommen (UNESCO) pochen, konkret auf Erleichterungen im internationalen Austausch. In diesem Zusammenhang erteilen wir auch der weiteren Entrechtlichung von Flüchtlingen eine Absage: Positive Ansätze in der Integrationspolitik helfen nur, wenn unabhängige Rechtsberatung und die Abschaffung von Haft ohne Delikt (Schubhaft, Sicherungshaft) Standard sind, wenn klare Perspektiven für alle möglich sind. Wir werden uns weiter dafür einsetzen und entschieden gegen Rassismus auftreten.

    Im Herbst 2019 haben wir gemeinsam mit vielen Interessenvertretungen und Institutionen aus dem Feld unser Koalitionsprogramm für Kunst und Kultur vorgestellt – wir arbeiten weiter an der Umsetzung:

    Koalitionsprogramm für Kunst und Kultur

    Zum Weiterlesen:

    Detailanalyse Kulturpolitik in Türkis-Grün (IG Kultur Österreich)

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  • Stadt Wien: Fördererhöhungen / Honoraruntergrenze / neue Förderprogramme ab 2020

    Pressemitteilung, IG Freie Theater, 26.11.2019

    Nachdem Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler in ihrer gestrigen (25.11.2019) Budgetrede eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Freie Szene verkündet hat, haben wir nachgefragt. Welche Mittel stehen der Freien Szene zur Verfügung und was ändert sich ab 2020?
     
    Wir freuen uns für die Künstlerinnen und Künstler der Szene über die budgetäre Erhöhung und Erweiterung der Fördermöglichkeiten. Wir sehen dies als starkes Signal der Stadt Wien gegenüber der Freien Szene, deren künstlerisches Potenzial weiter auszubauen, indem die Rahmenbedingungen hinsichtlich einer sozialen Absicherung der Akteur_innen vebessert sowie die Strukturen der Freien Szene verstärkt werden.

     

    Gleich vorweg – mit den zusätzlichen Mitteln für die Freie Szene soll ein Investment in die dort arbeitenden Menschen geleistet werden – es sollen nicht mehr Produktionen entstehen. Aber es gibt neue Fördertools, die ein breiteres und prozessorientiertes künstlerisches Arbeiten ermöglichen!

    Insgesamt wächst das Kulturbudget um ca. € 26 Millionen. Damit wächst es um ca. 10 % gegenüber dem Vorjahr.

    Ein wesentlicher Anteil der zusätzlichen Mittel soll helfen, prekäres Arbeiten in der Kunst- und Kulturlandschaft Wiens zu vermeiden.

    Der Theaterbereich wird um ca. € 4.2 Mio angehoben, dies bedeutet eine Verbesserung um ca. 6 % gegenüber dem Vorjahr.

    • Ca. € 2.2 Mio gehen an die kommunalen Bühnen, die Mittelbühnen, die privaten Bühnen und werden für eine Erhöhung der Konzeptförderungen sowie für Projekt- und Jahresförderungen eingesetzt.
    • € 2 Mio erhält das Volkstheater

    Allein die Projekt- und Jahresförderungen wurden von € 2.6 Mio auf € 3.0 Mio erhöht und wurden somit im Vergleich deutlich verstärkt.

    Über die IG Freie Theater und die Wiener Perspektive wird mit den Künstler_innen eine Honoraruntergrenze für freischaffende Künstler_innen besprochen (bei Förderungen durch die Stadt Wien), welche dann als Empfehlung für zukünftige Einreichungen auf die Websites der Kulturabteilung und der IG übernommen wird. Der Prozess der Ausarbeitung startet jetzt und wird mit Vertreter_innen der Szene direkt geführt; Anwendung finden soll die Honoraruntergrenze zum nächsten Einreichtermin am 15.2.2020.

    Die Budgetverbesserungen der Häuser, die mit der freien Szene kooperieren oder koproduzieren, sollen den Künstler_innen zu Gute kommen, um diese gerechter bzw. überhaupt zu bezahlen und wirkliche Koproduktionen zu ermöglichen. Auch hier gibt es aktuell Gespräche bzgl. eines Mindesthonorars für Künstler_innen. Dort, wo es notwendig wird, werden auch Gehälter bzw. Personalkosten der Häuser angehoben. Die konkreten Umsetzungen werden derzeit von den Häusern und in Absprache mit der Stadt Wien erarbeitet.

    Zusätzlich ist für 2020 ein Infrastrukturtopf in Höhe von ca. € 2 Millionen geplant, der kleineren Institutionen und Veranstaltungsräumen, aber auch Probenorten die Möglichkeit gibt, in einer einmaligen Leistung ihr technisches Equipment bzw. die Ausstattung zu erneuern. Zum Antragsverfahren geht es hier: www.wien.gv.at

    Des Weiteren werden die Bezirksinitiativen Stadtlabore Shift erheblich ausgebaut (insgesamt stehen hier € 3 Mio zur Verfügung). Dies bedeutet für die Künstler_innen der Freien Szene zusätzliche Arbeits- und Auftragsfelder, welche außerdem neue Arbeitsformate ermöglichen.

    Genreübergreifend ist ein Programm für Exzellenz-Stipendien in Planung, welches v.a. auch der freien Kunstszene als neues Fördertool zur Verfügung stehen wird.

    Neu und auch für die freischaffenden Künstler_innen interessant: KulturKatapult, ein Förderprogramm dotiert mit € 800.000, mit welchem kulturelle Vermittlungsprojekte für Jugendliche gefördert werden. Details haben wir auf unserer Website.

     

    Contact:
    Ulrike Kuner / Geschäftsführung

    Gumpendorferstr. 63B

    t: +43 (0)1 403 87 94

    u.kuner[at]freietheater.at

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  • brut im künstlerhaus offener Brief zur aktuellen Situation

    Wie die IGFT im e-mail-newsletter vom 31.10. berichtete, bewegt uns natürlich auch die Frage nach dem Hauptspielort des brut Wien, nachdem sich in den letzten Wochen einige neue Diskussionen eröffnet haben.

    Die IGFT stellte dem brut Wien folgende vier Fragen: Das brut ist seit der Saison 2017/2018 nomadisch unterwegs, sprich es bespielt verschiedenste Orte in Wien. Seit rund einem Jahr ist der Standort in der Zieglergasse wieder für Vorstellungen und Proben aktiv. Die Künstlerinnen und Künstler fürchten, dass der zentrale, dauerhafte Spielort des brut gefährdet ist. Also ein Ort mit professionellen Bedingungen, einer Bühne mit technischer Ausstattung etc.
    Was könnt ihr hierzu sagen?
    Was ist der Status Quo btr. des Standortes im Künstlerhaus?
    Was sind die Perspektiven?
    Ab wann gibt es wieder einen verlässlichen Standort für das brut?

    Am 2. November veröffentlichten Kira Kirsch und Richard Schweitzer folgenden offenen Brief: Offener Brief zur Situation brut im Künstlerhaus Weitere Hintergrundinfos zur Kostenexplosion der Sanierung und Zukunfts-Miet-Unsicherheiten finden sich auch im Artikel von Stefan Weiss in DerStandard: link

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  • Kunst und Kultur: Unser Koalitionsprogramm - Darstellende Kunst

    Pressemitteilung, IG Freie Theater, 28.10.2019

    Forderungen und Vorschläge an eine zukünftige Österreichische Regierung btr. der Förderung der Freien Theaterarbeit

    • Die österreichische Bundesregierung soll einen dezidiert ausgesprochenen Fokus auf die Förderung von zeitgenössischer Darstellender Kunst der Freien Szene legen.
      Diesen Fokus möchten wir im Regierungsprogramm und in einem Kunstfördergesetz verankert und gefördert sehen.
    • Die Qualität der Freien Szene beruht darauf, dass sie zu großem künstlerischem Risiko bereit ist.
      Die Zukunft der Kunst wird hier gestaltet.
      • Konkret: Künstlerische Arbeit ist nicht gleichzusetzen mit Kreativwirtschaft. Wir erwarten eine selbstverständliche, kontinuierliche Förderpolitik von zeitgenössischem Kunstschaffen und ein verbindliches Bekenntnis der Bundesregierung, künstlerisches Risiko ausdrücklich zu fördern und ggf. zu verteidigen.
      • Konkret: Mehr Geld soll in die direkte Förderung von Künstler_innen und Produktionen fließen. In der Freien Szene tragen die einzelnen Künstler_innen bzw. deren Vereine zum größten Teil das Produktionsrisiko selbst. Dieses Risiko erfordert eine realistische Budgetierung – und eine entsprechende realistische Förderung durch die öffentliche Hand.
      • Konkret: Die bestehenden Strukturen für die Freie Szene sollen weiter gefördert und entsprechend den aktuellen Anforderungen der produzierenden Künstler_innen ausgebaut und adaptiert werden. Es braucht Produktionsorte und Infrastrukturen, an denen hochkarätige künstlerische Innovationen entwickelt werden können.

     

    • Modelle für ein selbstständiges Berufsleben von freischaffenden Darstellenden KünstlerInnen müssen ausgebaut werden.
      Die finanziellen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen müssen reflektiert und adaptiert werden, damit eine künstlerische Tätigkeit wirtschaftliche, rechtliche und soziale Sicherheit bieten kann.
      • Konkret: Im Vergleich mit internationalen erfolgreichen Fördermodellen die Entwicklung eines entsprechenden Modells für Österreich vorantreiben.
      • Konkret: Die Einführung einer Honoraruntergrenze bei Förderungen durch die öffentliche Hand verhindert (Selbst)ausbeutung der Akteur_innen und unterstützt darüber hinaus langfristig wirkende soziale Absicherung der Akteur_innen durch entsprechende Beitragszahlungen in die sozialen Sicherungssysteme.
      • Konkret: Adäquate Finanzmittel für die Freie Szene zur Verfügung zu stellen, um den rechtlichen Vorschriften (Anstellungspflicht, Abgaben – und Versicherungserfordernisse) entsprechen zu können – so wie dies bei den Förderungen für die Bundeseinrichtungen (Bundestheater, Bundesmuseen) gegeben ist.
    • Modelle für eine funktionierende soziale Absicherung müssen geschaffen werden.
      Die unflexible, starre und langsame Administration der Versicherungszugehörigkeit der Akteur_innen entspricht nicht den real gelebten Modellen. Selbstständige Arbeit und kurzfristige Anstellungen lösen sich ab bzw. ergänzen sich. Die Versicherungen über die GKK bzw. die SVA sind aber nicht entsprechend kompatibel und viel zu langsam. Sehr oft kommt es zu Doppelversicherungszeiten – oder keinen Versicherungszeiten -, und dies ohne Auswirkungen auf eine reale Absicherung (weil etwa die Voraussetzungen für einen AMS-Bezug nicht gegeben sind bzw. über fallweise Beschäftigungen nicht einmal eine durchgehende Krankenversicherung gegeben wird).
      • Konkret: Die künftige Bundesregierung ist aufgefordert, Sozialversicherungssystem zu etablieren, die den Beschäftigungswirklichkeiten der Künstler_innen und Akteur-innen der Freien Szene gerecht werden.
    • Eine durchgehende generationenübergreifende Know-How-Strategie für Künstler_innen muss etabliert werden.
      Von der Ausbildung über die gesamte professionelle künstlerische Tätigkeitsdauer hinweg soll begleitend und aktuell unternehmerisches und administratives Wissen sowie künstlerische Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden.
      • Konkret: In die künstlerischen Ausbildungen Module integrieren, die auf eine erfolgreiche Berufskarriere hinführen und theoretisches und praktisches Wissen vermitteln.
      • Konkret: Reise- und Research-Förderungen ausbauen, die den österr. Künstler_innen internationalen Wissensaufbau ermöglichen und um am internationalen künstlerischen Diskurs aktiv beteiligt zu bleiben.
      • Konkret: Bestehende Förderformate müssen evaluiert werden und ggf. um neue Formate (wie Residencies für Darstellende Künstler_innen, Arbeitsstipendien etc.) ergänzt werden.
      • Konkret: Im Laufe des Berufslebens spezielle Informationen und Services über ergänzende Berufsmöglichkeiten diskutieren und anbieten. Vor dem Hintergrund einer größer – und älter werdenden – Künstler_innenschaft. Die Einrichtung entsprechender Servicestellen (nach internationalem Vorbild) soll vorangetrieben werden.
    • Eine einfach abzurufende nationale Tourförderung erhöht die Sichtbarkeit der künstlerischen Produktionen in allen Bundesländern, stärkt die Identifikation mit heimischen Künstler_innen und die Zusammenarbeit zwischen Künstler_innen, Veranstalter_innen und dem lokalen Publikum. Der nationale und überregionale Austausch freier Produktionen fördert die künstlerische Qualität und das kreative Schaffen in den Regionen.
    • Außenkultur: Angesprochen sind Synergien.
      Um Synergien für die Freie Szene mit den österreichischen Einrichtungen im Ausland sinnvoll nutzen zu können, schlagen wir für die frei arbeitenden darstellenden Künstler_innen eine internationale Tourförderung vor, die z.B. automatisch abrufbar ist, wenn die angefragte Produktion mittels einer Förderung der öffentlichen Hand entwickelt wurde.
    • Eine Valorisierung der Kunst-und Kulturbudgets ist dringend notwendig.

     

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  • Kunst und Kultur: Unser Koalitionsprogramm

    Pressekonferenz Kulturrat Österreich/Allianz von 75 Organisationen aus dem Kunst- und Kulturprogramm, 28.10.2019

    Am 28.10.2019 präsentierte eine von 75 Organisationen aus dem Kunst- und Kulturbereich getragene Allianz im Vorfeld der Regierungsbildung dringende kulturpolitische Notwendigkeiten im Kunst- und Kulturbereich. Angesichts der anstehenden Regierungsverhandlungen stellen die österreichischen Kunst- und Kultur-Interessensvertretungen ihr Koalitionsprogramm vor.

    Es enthält die Mindestanforderungen an das Kunst- und Kulturprogramm der Regierung für die nächsten fünf Jahre und beruht auf 4 Grundsätzen:

    – verlässliche Rahmenbedingungen für Kunst- und Kulturschaffende

    – Kunst und Kultur als Mittel der Auseinandersetzung und Verständigung

    – gleichberechtigter Umgang mit allen Beteiligten

    – offene Zugänge und Teilnahme für alle

    1. Wir fordern:
      Ein eigenständiges Bundesministerium für Kunst, Kultur und Medien inklusive Auslandskultur und Urheber_innenrecht.
    2. Einrichtung einer ständigen Arbeitsplattform zwischen den Ressort-Verantwortlichen für Kunst, Kultur und Medien und der Kunst- und Kulturszene mit mindestens vier Terminen im Jahr.
    3. Förderungsoffensive für Kunst und Kultur. Fokus auf die Kunst- und Kulturschaffenden, die Kunst- und Kulturinitiativen und ihre Interessenvertretungen.
    4. Jährliche Valorisierung der Kunst- und Kulturförderungsmittel und der Kunst- und Kulturförderungen.
    5. Besetzung von Beiräten und Jurys ausschließlich nach sachlich-inhaltlichen Gesichtspunkten mit Einspruchsmöglichkeit der Interessenvertretungen.
    6. Mehrjährige Förderverträge für alle Einrichtungen, deren Tätigkeit sich über ein Kalenderjahr erstreckt.
    7. Kostenwahrheit bei Förderhöhen durch Einhaltung sozialer und wirtschaftlicher Mindeststandards für Künstler_innen sowie Kulturarbeiter_innen (Fairpay).
    8. Durchgängige und durchlässige kulturelle und künstlerische Bildung vom Kindergarten bis zur universitären Ausbildung.
    9. Grundlegende Verbesserung der sozialen Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden und Reform des Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds.
    10. Schaffung eines Urheber_innen-Vertragsrechts inklusive Gesamtvertragsfähigkeit für Berufsvereinigungen. Faire Vergütung von Urheber_innen und ausübenden Künstler_innen.
    11. Sicherung der Medienfreiheit und -vielfalt, insbesondere der Unabhängigkeit des ORF, des öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Kulturauftrags und des nichtkommerziellen Mediensektors.
    12. Einhaltung internationaler Verpflichtungen, insbesondere bei der Umsetzung von UNESCO-Konventionen in nationales und EU-Recht, auch gegenüber Kunst- und Kulturschaffenden aus Drittstaaten.

    Unterstützende Verbände und Einrichtungen des Kunst- und Kultursektors 
    (in alphabet. Reihenfolge): 

    AIEP Austria, Plattform österreichischer Kriminalschriftstellerinnen und -schriftsteller
    Alte Schmiede/Kunstverein Wien
    Anno Literatur Sonntag
    ASSITEJ Austria
    Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich
    ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler/innen Österreichs, Sektion Steiermark
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Landesverband Kärnten
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Landesverband für Wien, Niederösterreich, Burgenland
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Zentralverband
    BÖS – Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen
    BÖIA – Bund Österreichischer Innenarchitekten
    Crossing Europe Film Festival Linz
    Dachverband der österreichischen Filmschaffenden
    Dachverband Salzburger Kulturstätten
    Das Andere Theater - IG Freie Theater
    Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur
    Drehbuchverband Austria
    edition exil, verein exil
    Erstes Wiener Lesetheater und zweites Stegreiftheater
    Festival der Regionen
    Forum österreichischer Filmfestivals
    Forum Stadtpark
    Freies Radio Innsbruck FREIRAD
    Galerie St. Barbara – musik+ / OSTERFESTIVAL TIROL
    Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler, Künstlerhaus
    IG Autorinnen Autoren
    IG Bildende Kunst
    IG Freie Theaterarbeit
    IG Kultur Burgenland
    IG Kultur Österreich
    IG Kultur Steiermark
    IG Kultur Vorarlberg
    IG Kultur Wien
    IG KiKK – Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška
    IG Theater Tanz Performance Kärnten Koroška
    IG Übersetzerinnen Übersetzer
    IG World Music Austria
    Interessengemeinschaft österreichischer Dokumentarfilm, dok.at
    Kärntner SchriftstellerInnenverband – KSV
    Kulturforum Bad Radkersburg
    Kulturrat Österreich
    KUPF – Kulturplattform Oberösterreich
    Literatur Vorarlberg
    Literaturhaus am Inn
    Literaturhaus Salzburg
    Literaturhaus Wien
    Mödlinger Künstlerbund
    Ö.D.A. – Österreichische DialektautorInnen
    Österreichischer Blasmusikverband
    Österreichischer Komponistenbund
    Österreichischer Musikrat
    Österreichischer PEN-Club
    Österreichischer Regieverband, ADA
    Österreichischer Schriftsteller/innenverband
    Österreichischer Verband Filmschnitt, AEA
    PAKT Wien
    PODIUM Literaturkreis Schloss Neulengbach
    radio AGORA 105 I 5
    Radio ORANGE 94.0
    Robert Musil-Institut / Kärntner Literaturarchiv
    Schule für Dichtung in Wien - fsd
    TKI – Tiroler Kulturinitiativen
    Theater am Saumarkt
    Unabhängiges Literaturhaus NÖ
    Verband Filmregie Österreich
    Verband Freier Radios Österreich
    Verband Österreichischer FilmschauspielerInnen
    Verband Österreichischer Kameraleute, aac
    Verband Österreichischer SounddesignerInnen, VOESD
    Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und MusikproduzentInnen Österreich
    Verein Tschecho-Slowakisch-Österreichisches Kontaktforum
    Vereinigung der FilmmaskenbildnerInnen, VFMÖ
    Wiener Wortstaetten

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  • Fair Pay für Künstler_innen der Freien Szene / Transparenz der Strukturen für die Freie Theaterszene

    Pressemitteilung der IG Freie Theater, 9.10.2019

    Die freischaffenden Künstler_innen in Wien tragen die Verantwortung für die künstlerischen Produktionen, sie entwickeln die Konzepte und Ideen – und realisieren diese.
    Die Künstler_innen fordern Fair Pay mit Honoraruntergrenze pro Proben- bzw. Vorstellungstag, die ihnen ein Überleben ermöglicht. In Berlin wird dieses Instrument seit 2016 erfolgreich angewendet.

    Von den mehr als € 28 Mio eingesetzten Fördergeldern der Stadt Wien pro Jahr für die freie Theater- und Tanzszene Wiens (lt. NPO-Studie "Tanz- und Theaterszene in Wien / 2012") werden ca. € 4,7 Mio direkt an Künstlerinnen und Künstler ausbezahlt – also knapp 17% (Jahr 2018). Dieses Geld ergeht in Form von Projektförderungen, 1-, 2-, 4-Jahresförderungen sowie aus Bezirksförderungen an künstlerische Produktionen ohne eigene Spielstätte (u. a. Theater, Tanz, Performance, Kinder- und Jugendtheater sowie Musiktheater). Pro Jahr werden ca. 90 Gruppen gefördert, inklusive Bezirksförderungen werden ca. 130-140 Projekte unterstützt.
    Diese Gelder werden eingesetzt, um Produktionen zu realisieren und alle Beteiligten zu bezahlen. Die Produktionsverantwortung liegt bei den einzelnen Gruppen, sie sind für sämtliche administrativen Anforderungen und für die Bezahlung aller Beteiligten und der gesamten Realisierung verantwortlich.

    Häufig arbeiten diese Künstler_innen in guter und produktiver Kooperation oder Koproduktion mit den Spartenhäusern. Abseits der Eigenproduktionen der Häuser, bei welchen die Mitwirkenden direkt vom Haus beschäftigt werden, sind die Künstler_innen bzw. Gruppen für die Entstehung der Produktionen selbst verantwortlich, d.h. sie tragen das finanzielle Risiko selbst. In manchen Fällen erhalten die Gruppen Koproduktionsgelder (die als Zuschüsse zu den Produktionen zu verstehen sind) bzw. geldwerte Leistungen der Häuser (etwa Proberäume, Technik, Bewerbung etc.), manchmal auch Honorare für Vorstellungen bzw. Einnahmenteilung. Dieses System hat sich über viele Jahre hinweg positiv bewährt und muss selbstverständlich unterstützt werden. Die Institutionen und Spartenhäuser in Wien erhalten hierfür pro Jahr eine Basisförderung von € 13,3 Mio von der Stadt Wien und € 920.000 vom BKA (lt. Presseunterlagen vom 7.10.2019).

    Sehr oft aber arbeiten die Künstler_innen komplett selbständig, realisieren ihre Produktionen unabhängig und suchen sich ihre Aufführungsorte selbst. Die finanzielle und administrative Verantwortung liegt bei den Gruppen selbst.

    Ergänzend zur Vorstellung der Forderungen der Häuser darstellender Künste Pakt Wien vom 7.10.2019, insbesondere zu den dort präsentierten Forderungen nach einem Fair Pay Modell für Mitarbeiter_innen der Häuser, ist es notwendig, den Blick auf die Künstler_innen selbst zu richten. Zum einen müssen die direkten Förderungen für die Künstler_innen selbst aufgestockt werden. Weiters wird es wichtig, die vorhandenen Strukturen für die Freie Szene transparent zu machen und entsprechend der aktuellen und zukünftigen Arbeitsweisen der Künstler_innen zu definieren.

    Angepasst an die Größe und finanzielle Ausstattung der Häuser schlagen wir einen übersichtlichen Informationskatalog vor, der z.B. folgende Fragen beantwortet und auf den Websites der Häuser veröffentlicht wird.

    • Transparenz der eingesetzten Mittel
      Wie hoch ist die jährliche Förderung? Welcher Anteil der Mittel wird auf die Bezahlung von Künstler_innen verwendet? Wie hoch ist der Aufwand für Mieten / Betriebskosten / Struktur am Standort? Wie gestaltet sich das Gehaltsschema an den Häusern - und gibt es ein Schema bzw. Mindestsätze bei der Entlohnung der Künstler_innen? Wie hoch ist der Erfolg bei der Einwerbung von Drittmitteln bzw. Projektgeldern?
    • Transparenz der Aufgaben
      Welche Aufgaben haben die einzelnen Häuser, auch hinsichtlich der Förderung der heimischen Szene? Wie genau kommen sie dieser Verantwortung nach? Was sind Erfolgskriterien? Welche Strategie wird eingesetzt, die Künstler_innen lokal, bundesweit und international sichtbar zu machen? Nach welchen Kriterien werden mit den Künstler_innen Produktionen vereinbart – und wie werden Künstler_innen in ihrer Karriere unterstützt?

    Die Stadt Wien - als mit Abstand größter Fördergeber bzw. Eigentümer – sowie das Bundeskanzleramt/Kunst sollen Klarheit über die eingesetzten Mittel der öffentlichen Hand ermöglichen. Wir schlagen vor, gemeinsam transparente Kriterien zu erarbeiten – gemeinsam mit Fördergebern, Künstler_innen und Vertreter_innen der Spartenhäuser / Strukturen.

     

    Die IG Freie Theater wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet und vertritt mehr als 1.500 Akteur_innen der freien darstellenden Kunst. Seit 2018 ist sie Gründungsmitglied und Sitz des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste mit Mitgliedern in derzeit 11 Ländern.

     

    Kontakt bei Rückfragen:
    IG Freie Theaterarbeit
    Ulrike Kuner - Geschäftsführung
    u.kuner@freietheater.at
    01/403 87 94

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  • EAIPA - 10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen

    Wir haben die bevorstehende EU Wahl zum Anlass genommen, die Spitzenkandidat_innen der EU Wahl zu bitten, uns Antworten auf die nachfolgenden Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen zu geben. Unsere Kolleg_innen in 10 weiteren Mitgliedsländern haben dies ebenfalls getan. Wir tragen die Ergebnisse selbstverständich zusammen und informieren weiter.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet; er hat seinen Sitz bei der IG Freie Theater in Wien.
    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.
    Für Österreich ist die IG Freie Theater Mitglied.

    10 Fragen zur Situation der freischaffenden Künstler_innen:

    1. Wer ist in Ihrer Partei/Klub auf der europäischen Ebene zuständig für die professio­nel­len freien – nicht institutionel­len – Künste und insbesondere für den Bereich der freien dar­stellenden Künste, einschließlich Tanz?
    1. Was haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der zurückliegenden Legislaturperiode für den Bereich der freien dar­stellenden Künste erreicht?
    1. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode den direk­ten, persönlichen Austausch mit den Interessenvertreter_innen der freien darstellenden Küns­te stärken und Ihre Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit erhöhen?
    1. Was planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub in der kommenden Legislaturperiode, um sich intensiver mit der besonderen Arbeitspraxis der professionellen freien, nicht institutio­nel­­len darstellenden Künste auseinanderzusetzen und was haben Sie vor, um diesen Bereich zu stärken und besser zu unterstützen?

    2. Unterstützen Sie die Idee, auf der europäischen Ebene einen Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Situation der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen, zur Gleichstellung und Diversität im Kultur- und Medienbereich zu erstellen sowie – erstmalig – statistisch relevante Erhebungen zu den freischaffenden Künstlern und Künstlerinnen zu erheben? In welcher Form möchten Sie die Interessenvertretungen im Kulturbereich bei der Erstellung eines solchen Berichts einbeziehen?

    3. Das Förderprogramm »Creative Europe« ist ein wichtiges Instrument der europäischen Kulturpolitik, das vor allem von der Kreativwirtschaft und von großen Organisationen im Kulturbereich in Anspruch genommen wird. Wie wollen Sie/Ihre Partei/Ihre Fraktion in der kommenden Legislaturperiode sicherstellen, dass künftig auch verstärkt kleinere Organisationen und Netz­werke aus dem Bereich der darstellenden Künste eine Förde­rung von »Creative Europe« nutzen können?
    1. Welche Position haben Sie/Ihre Partei/Ihr Klub zur Einhaltung von sozialen Mindest­standards im Bereich der freien, nicht institutionellen, professionellen Künste und insbe­son­dere zur Empfehlung von Honoraruntergrenzen durch Interessenvertretungen der ein­zel­nen Sparten? Unterstützen Sie die konsequente und flächendeckende Einhal­tung der empfohlenen Honoraruntergrenzen, insbesondere bei Fördermaßnahmen der Euro­päischen Union, und befürworten Sie eine entsprechende Aufstockung der Förderprogramme?
    1. Inhaltlich-künstlerisch haben die freien darstellenden Künste einen ganz entscheidenden Einfluss auf die ästhetischen Diskurse, auf die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie des internationalen und transkulturellen Austausches. Die Recherchen des Europä­ischen Dachverbandes der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) zeigen, dass eine Mehrzahl der Künstler_innen dieser Branche – ungeachtet ihres wichtigen kulturellen und gesellschaft­lichen Beitrags – unter prekären Bedingungen arbeitet. Welche Möglichkeiten sehen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, durch Maßnahmen auf europäischer Ebene, die sozialen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und die Akteur_innen der freien darstellenden Künste vor Altersarmut zu schützen?
    1. Die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 legt in Artikel 16 fest, dass sogenannte entwickelte Länder den Entwicklungsländern im Kulturaustausch eine Vorzugsbehandlung gewähren sollen. Darunter fallen auch Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern und anderen Kulturschaffenden, insbesondere Maßnahmen zugunsten jener, die aus sogenannten Entwicklungsländern in sogenannte entwickelte Länder reisen. Die Mobilität der Künstler_innen und letztlich der Austausch scheitern oft an der Visa-Praxis der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, mit der Unterstellung, Künstler_innen würden den Kulturaustausch missbrauchen, um dauerhaft in die EU einzuwandern.
      Welche konkreten Schritte/Maßnahmen/Initiativen planen Sie/Ihre Partei/Ihr Klub, um auf europäischer Ebene den beschriebenen Hemmnissen des Kultur­aus­tau­sches entgegenzuwirken und um eine deutlich bessere Umsetzung UNESCO-Konvention zu ermöglichen.
    1. Die uneingeschränkte Wahrung der Kunstfreiheit ist eine der elementarsten Voraus­setzungen künstlerischer Arbeit. Welche konkreten Maßnahmen und Initiativen planen Sie/Ihre Partei/ /Ihr Klub, um auf europäischer Ebene möglichen Einschränkungen der Kunstfreiheit entgegenzuwirken und Verletzungen konsequent zu dokumentieren und zu ahnden.

     

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  • IG Freie Theater blickt auf eine erfolgreiche und aktive Saison 2018/2019 zurück

    Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Künstler_innen der Freien Szene in Österreich verlässliche Unterstützung benötigen, um überleben zu können, aber auch um neue Kunst, neue Theaterformen und Produktionen professionell realisieren zu können.
     
    Die großen Herausforderungen liegen nach wie vor bei der sozialen Absicherung von Künstler_innen. Wir sind dabei, gemeinsam mit der Politik etwa die Einführung von Honoraruntergrenzen auszutesten, belastbare Zahlen und Statistiken für die Szene zu erarbeiten und speisen auch internationale Erfahrungen in die Diskussion mit ein.
     
    Die Gründung des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste und dessen Ansiedlung in Wien zeugen von einem großen Bedarf nach verlässlicher Information über die Szene europaweit, und eine erste Publikation zu dieser Thematik liegt vor.
     
    Wir freuen uns auf die nächste Saison und setzen unseren Weg konsequent fort: in Wien, in Österreich und europaweit. Für Österreichs Schauspieler_innen, Tänzer_innen, Choreograf_innen, Regisseur_innen - und alle, die sonst dabei sind, das Bühnengeschehen bzw. künstlerische Arbeitsweisen neu zu denken und zu machen!

    Ausführlich über die Tätigkeiten der IG Freie Theater im Jahr 2018 informiert unser Jahresrückblick, der als PDF hier zu finden ist: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2019/07/IGFT_T%C3%A4tigkeitsbericht_2018.pdf

    Das Team der IGFT wünscht einen schönen Sommer!

    Ulrike Kuner
    Julia Kronenberg
    Barbara Stüwe-Eßl

     

    Von September 2018 bis Ende Juni 2019:

    ·       hat das Team der IGFT 983 Personen beraten (=durchschnittlich 98,3 Personen pro Monat)
    ·       in 55 lokalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen unser Know-How weitergegeben (=durchschnittlich 1,2 Veranstaltungen pro Woche)
    ·       lag die Frauenquote bei den CONSULTATIONS bei über 74%, bei unseren Mitgliedern bei 73%
    ·       Und: Wir hatten das Vergnügen die Arbeit der Freien Darstellenden Kunstszene in Österreich bei 119 Vorstellungen zu sehen! (Stand: 26.6.2019)

     

    Von Mitte 2017 bis Mitte 2018:

    ·       hat das IG-Netz die Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen bei 2.084 Anstellungsmonaten – davon 1.079 von Frauen und 1.005 von Männern – unterstützt

     

    Veranstaltungen September 2018 bis Juni 2019:

    ·       19 Informationsveranstaltungen in den Räumlichkeiten der IGFT
    ·       12 externe Informationsveranstaltungen (an Ausbildungsstätten, bei Konferenzen etc.)
    ·       8 Workshops
    ·       2 Vernetzungstreffen mit und für Freie Darstellende Künstler_innen und deren Teams (share & care, Wiener Perspektive)
    ·       3 Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen in den Bundesländern
    ·       6 Diskussionsveranstaltungen
    ·       4 internationale Präsentations- und Vernetzungstreffen mit dem Dachverband EAIPA - European Association of Independent Performing Arts
    ·       1 internationales Symposium Freie Szene – Freie Kunst veranstaltet

    Die Beratungen, Infoveranstaltungen und Workshops finden hauptsächlich durch das Team der IGFT statt. Darüber hinaus konnten wir viele externe Expert_innen einladen, darunter u. a. Steuerberater_innen, Jurist_innen, Kurator_innen, Kunstschaffende etc.

     

    Publikationen:

    Introduction to the Independent Performing Arts in Europe. Eight European Countries at a Glance.
    Editor European Association of Independent Performing Arts, November 2018.

    Female Burning Issues. Frauen und Berufsbilder in der freien Theater- und Performanceszene.
    Hg.: IG Freie Theaterarbeit, Dezember 2018.

    4 Ausgaben der
     
    50 Ausgaben des e-mail-newsletters der IG Freie Theater

     

    Themen 2018/2019:
    Sozialversicherung (SVA, GKK, KSVF, fehlende Sozialversicherung, Mehrfachversicherung, wechselnde Beschäftigungsverhältnisse), korrekte Beschäftigungsverhältnisse (Selbständigkeit – Anstellung, Finanzierung, Prüfungen), Pension (Berechnung, fehlende Absicherung, Altersarmut, Ausgleichszulage), Mindesthonorarstrukturen / Empfehlungen zu Honoraruntergrenzen, Projektplanung, -finanzierung und -organisation, Fördermöglichkeiten, Projektkalkulation und -budgetierung, Projektbeschreibung, Vereinsgründung und -organisation, Steuerrecht (national, international, Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Ausländer-Abzugsteuer), • copyright, Kultur veranstalten (Bewilligungen, Anmeldungen, Abgaben) u. v. m.

     

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  • Abschlusskommuniqué zur 9. ARGE Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt veröffentlicht

    Das Abschlusskommuniqué zur 9. ARGE Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt, der Österreichischen UNESCO-Kommission wurde am 18.11.2019 veröffentlicht und hier nachzulesen:
    Schlusskommunique ExpertInnen-Klausurtagung 2019 zur 2005er UNESCO-Konvention

    Am 15. und 16. Oktober 2018 fand im "Haus der Kunst" in Baden bei Wien auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission die 8. Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt statt. Im Mittelpunkt der Klausurtagung stand die Analyse der Umsetzung der "UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" aus Perspektive der Praxis.

    Welche Fortschritte wurden in der Umsetzung der UNESCO-Konvention erzielt? Wie ist der Status Quo einzuschätzen? Und in welchen Bereichen besteht Handlungsbedarf, um ein förderliches Umfeld für eine Vielfalt an Kunst und Kultur in Österreich nachhaltig abzusichern?

    Bei der Klausurtagung Kulturelle Vielfalt stehen stets die Erfahrungen und Einschätzungen aus Perspektive der künstlerischen-kulturellen Praxis im Mittelpunkt. Jährlich diskutieren auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission Vertreter*innen des Kunst- und Kultursektors zwei Tage lang über jene Themen, die aus ihrer Perspektive für die Umsetzung der Konvention zentral sind, ziehen Bilanz und entwickeln Ideen zur weiteren Förderung der Ziele der Konvention.

    Zu den diskutierten Themenschwerpunkten 2018 zählten:

    • österr. Kunst- und Kulturpolitik
    • Soziale Lage von Kunst- und Kulturschaffenden und Urheber*innenrecht
    • Entwicklungen in der EU-Kulturpolitik
    • Medienvielfalt und öffentlich-rechtliche Medien
    • Kulturelle Bildung
    • Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden und Visabestimmungen

    Im Namen der IG Freie Theater brachte Ulrike Positionen aus dem Feld der Darstellenden Künste ein.

    Weitere Infos auf: https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/artikel/article/klausurtagung-kulturelle-vielfalt/

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  • Urheber_innenvertragsrecht jetzt!

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 18.11.2019

    Kulturrat Österreich fordert Urheber_innenvertragsrecht (UVR) im Zuge der Umsetzung der EU-Urheberrechtsdirektive

    Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden. Prüfsteine für die nächste Bundesregierung.*

    Die EU-Richtlinie zum Urheber_innenrecht ist beschlossen, nun müssen die Mitgliedsstaaten zügig handeln, denn bis Juni 2021 muss sie in nationales Recht umgesetzt werden. Die Richtlinie stattet Urheber_innen grundsätzlich mit mehr Rechten gegenüber Verwerter_innen aus.

    Allerdings wird die bloße Umsetzung der Richtlinie, selbst wenn auch alle Kann-Bestimmungen in österreichisches Recht einfließen, keinesfalls ausreichen, um endlich eine grundlegende Verbesserung für die Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden als sogenannte Content-Lieferant_innen zu bewirken. Es bleibt weiterhin den Urheber_innen überlassen, sich mit ihren Produzent_innen, Verlagen, Labels  usw. auf konkrete Vertragsbedingungen zu einigen. Im freien Spiel der wirtschaftlichen Kräfte haben sie dabei in der Regel die schlechteren Karten.

    In der Buchbranche trifft man zum Beispiel auf Absatzbeteiligungen von 10 %. Bei einem Verkaufspreis von 20 Euro (excl. Mwst.) erhält der Autor/die Autorin also 2 Euro pro verkauftem Exemplar. Verhandlungsspielraum besteht bestenfalls für sehr erfolgreiche Autor_innen, alle anderen müssen nehmen, was sie kriegen. Rechnet man pro Buch eine Arbeitszeit von 6 Monaten und aufzubringende Lebenshaltungskosten von 1000 Euro pro Monat (Armutsgrenze 1.259,-- €), muss der Autor, die Autorin 3000 Bücher verkaufen, um die notwendigen 6000 Euro für diese Zeit zu verdienen. Das gelingt nur wenigen, schließlich eignet sich nicht jedes Buch zum Bestseller.

    Im Filmbereich wiederum hat sich die Praxis entwickelt, „Total Buy-outs“ zu vereinbaren, also die vollständige Rechteeinräumung für die gesamte Schutzdauer von 70 Jahren, zu unangemessen niedrigen Pauschalhonoraren. Wer sich nicht fügt und angemessene Honorare fordert, wird häufig von künftigen Aufträgen ausgeschlossen.

    Einen Interessenausgleich kann hier nur ein Vertragsrecht bringen, das es im Zuge der Umsetzung der Richtlinie nun endlich zu realisieren gilt und das folgende Eckpunkte umfassen muss: In gemeinsamen Verhandlungen zwischen den jeweiligen Interessenvertretungen der Urheber_innen und der Verwerter_innen muss rechtsverbindlich festgelegt werden, was als angemessen und fair zu gelten hat. Mindestwerte dürfen nicht unterschritten werden. Muster- oder Normverträge müssen die Basis bilden. Das Prinzip muss lauten, dass Urheber_innen an den Erlösen aus allen Formen der Verwertung angemessen beteiligt werden und bei unerwartetem Erfolg oder unzureichenden Vereinbarungen nachträgliche Vertragsanpassungen möglich sind.

    Konkret braucht es Regelungen, die folgende Punkte abdecken:
    1) angemessene Vergütung sowie Unverzichtbarkeit und Unabtretbarkeit von Vergütungsansprüchen
    2) zwingender Anspruch auf Beteiligung an den Verwertungserlösen
    3) Anspruch auf Anpassung des Nutzungsvertrages für den Fall, dass keine angemessene Vergütung vereinbart wurde
    4) Möglichkeit der Vertragsanpassung bei unerwartetem Erfolg (Bestseller-Paragraf)
    5) zwingende gesetzliche Verteilungsregeln für Vergütungsansprüche
    6) räumliche, zeitliche oder inhaltliche Beschränkung von Verträgen
    7) gesetzliche Verankerung des Zweckübertragungsgrundsatzes
    8) Unwirksamkeit der Einräumung von Nutzungsrechten für noch nicht bekannte Nutzungsarten
    9) Ausbau der gesetzlichen Auslegungsregeln, um sicherzustellen, dass im Zweifelsfall das Werknutzungsrecht bei den Urheber_innen verbleibt
    10) Rechtlich verbindliche Verfahren zur Bestimmung der angemessenen Vergütung zwischen Interessenvertretun­gen von Urheber_innen und von Verwerter_innen
    11) Verfahren bei Nicht-Zustandekommen von Rahmenverträgen, rechtlich verbindliche Schlichtung durch Urheberrechtssenat
    12) Klarstellung der Übergangsregelung für Altverträge bei Schutzfrist­verlängerungen

    Materialien:
    EU-RL über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2019-0231_DE.html
    Kulturrat Österreich zum Urheber_innenvertragsrecht https://kulturrat.at/agenda/brennpunkte/20121010 

    * Konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunst-, Kultur und Medienschaffenden. Prüfsteine für die nächste Bundesregierung.

    Der Kulturrat Österreich arbeitet seit Jahren konsequent an der Erhebung von Problemlagen, macht Vorschläge zu deren Verbesserung und verfolgt kritisch die praktische Umsetzung von einschlägigen Maßnahmen. Unser Wissen kommt von der Basis, von jenen, die als Kunst-, Kultur- und Medienschaffende leben und arbeiten.

    Die Ergebnisse der zweiten, Ende 2018 veröffentlichten Studie zur sozialen Lage in diesem Bereich haben sehr deutlich gemacht, dass es intensiver Bemühungen auf allen Ebenen bedarf, um bei der nächsten Erhebung nicht wieder sagen zu müssen: Es hat sich nichts geändert. Wir präsentieren daher konkrete Schritte zur Verbesserung der sozialen Lage, die für die nächste Bundesregierung handlungsanleitend sein sollen.

    Bisher veröffentlicht:
    Arbeitslosenversicherung als Knackpunkt sozialer Absicherung prekär Beschäftigter https://kulturrat.at/agenda/ams/20190814
    Für eine weitere Reform des Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds https://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/20190607

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich:
    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich
    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs
    Dachverband der Filmschaffenden
    IG Bildende Kunst
    IG Freie Theaterarbeit
    IG Kultur Österreich
    Österreichischer Musikrat
    IG Übersetzerinnen und Übersetzer
    Verband Freier Radios Österreich
    VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen: Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe
    Gumpendorfer Str. 63b, 1060 Wien

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  • Freie Szene – Freie Kunst: Dokumentation jetzt online

    Rechtzeitig als Sommerlektüre erscheint die Dokumentation Freie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien.

    Am 8./9. April fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Über 500 Akteur_innen und Interessierte informierten sich über den Status Quo der Szene(n) und leiteten daraus und aus internationalen Best-Practice-Beispielen Möglichkeiten für Wien ab.

    In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

    Die Dokumentation ist hier downloadbar: DokumentationFreie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien

    Die Initiative wurde getragen durch u. a. IG Kultur Wien, Dachverband der Filmschaffenden, mica - music austria / Initiative der freien Musikszene Wien, IG Bildende Kunst, IG Autorinnen und Autoren, organisiert wurde das Symposium darüber hinaus von der IG Freie Theater.

    Neben dem Referat der Kulturstadträtin waren Ansprechpartner_innen für alle Sparten der MA7 anwesend sowie Vertreter_innen des Bundeskanzleramts/Kunstsektion und Verantwortliche aus den Bundesländern und Gemeinden als Gesprächspartner_innen in den Diskussionsrunden involviert.

    Folgeveranstaltungen sind bereits in Planung, und zu Beginn 2020 setzen wir uns wieder im Rahmen eines Symposiums mit der Problematik von Infrastrukturen/Räumen für die freie Szene auseinander.

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  • Aufruf: Proberäume gesucht

    Die Proberaumliste für unsere Mitglieder muss erweitert und aktualisiert werden! Wir suchen Proberäume in ganz Österreich. Wenn ihr einen Proberaum habt und in unsere Liste aufgenommen werden wollt, meldet euch!

    Wir senden euch dann einen Fragebogen zu mit allen Details, die wir brauchen. Und schickt uns gerne auch Fotos!
    Und an alle, die bereits in der Liste sind: Falls sich etwas Wichtiges verändert hat, schickt uns eine kurze Email mit den Änderungen und wir aktualisieren das!

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  • ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

    WIR SIND VIELE

    Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 14.5.2019

    Der Kulturrat Österreich hat die „Erklärung der Vielen“ bereits unterzeichnet und ruft dazu auf, sie zu verbreiten und selbst zu unterzeichnen ‒ als Person oder als Institution; als deutliches Zeichen von Solidarität und als gemeinsame Selbstverpflichtung:

    Für ein Europa der Vielen!

    ZUR UNTERZEICHNUNG

    als Institution oder Verein Mail an: erklaerung@dievielen.at

    als Einzelperson Mail an: unterstuetzung@dievielen.at

    Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ startete mit der Berliner Erklärung 2017 (dievielen.de) und ist seither als jeweils regionale Vernetzung über ganz Europa gewachsen. In Österreich möchten wir mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH ein deutliches Zeichen für die Freiheit der Kunst setzen. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft untereinander zu intensivieren und die Gründung lokaler und überregionaler Netzwerke anzuregen.

    Die Unterzeichnenden und Unterstützer*innen treten gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung auf. Sie setzen sich für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft ein, und sie wollen dies gemeinsam mit anderen Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen tun. Gemeinsam glänzen ‒ die Rettungsdecke als Symbol der VIELEN Ab sofort werden wir auch in Österreich sichtbar sein: Wir sind viele, jede*r Einzelne von uns!
    Eine Rettungsdecke am Fenster, ein glänzendes Foyer, ein glänzender Block auf der Demonstration am Sonntag:

    Aufruf zum glänzenden Block auf der Demonstration "Ein Europa für alle"
    Sonntag 19. Mai. 2019 14:00 Christian-Broda-Platz (Westbahnhof)

    Aktuelle Informationen glänzender Block: Bitte beim Newsletter anmelden!
    Siehe https://www.dievielen.at/2019/01/30/newsletter Basteltreffpunkt (goldene Fahnen): 19. Mai 12:00 studio brut, Zieglergasse 25 https://www.dievielen.at/2019/04/06/glaenzender-block-so-19-05-2019 https://www.facebook.com/events/304814233532859

    ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH (im Wortlaut) https://www.dievielen.at

    WIR SIND VIELE
    Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung, in der viele unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Das Miteinander in einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden: Es geht um alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Wir begreifen Kunst und Kultur und ihre Einrichtungen als offene Räume – Räume, die Vielfalt und Mehrdeutigkeit erfahrbar machen. In Österreich wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert. Kunst und Kultur wurden zu menschenverachtenden Propagandazwecken missbraucht. Menschen wurden entwertet, ihrer Existenzgrundlage beraubt, sie wurden verfolgt, vertrieben, ermordet. Als Kunst- und Kulturakteur*innen in Österreich sind wir uns der aus der Geschichte resultierenden Verantwortung bewusst. In der Republik Österreich steht die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Verfassungsrang. Wer die europäische Menschenrechtskonvention und das rechtsstaatliche Prinzip außer Kraft zu setzen sucht, stellt die Grundpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens in Frage.

    DIE VIELEN stehen für Vielfalt und Freiheit der Kunst. Wer dagegen polemisiert, die Vielfalt von Strukturen und Organisationen des Kunst- und Kulturbereiches gefährdet, in künstlerische Programme eingreift, durch die Androhung von Subventionskürzungen oder durch Streichungen inhaltlichen Druck auszuüben sucht, wer Veranstaltungen stört, gegen Kunst- und Kulturakteur*innen hetzt oder an einer Renationalisierung der Kultur arbeitet, widerspricht dieser gesellschaftlichen Vision und dem demokratischen Grundrecht auf Kunstfreiheit. Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen
    # fördern und suchen den Dialog, bieten aber kein Podium für biologistisch-rassistische, völkisch-nationalistische Propaganda und wehren allen Versuchen, Kunst und Kultur zu instrumentalisieren;
    # führen kritische Auseinandersetzungen, um Strategien zu entlarven, die demokratische Grundwerte untergraben;
    # stehen gegen eine Politik der Abwertung und Ausgrenzung; # wehren der Verrohung und Entmenschlichung der Sprache;
    # verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme oder rechtspopulistische Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden;
    # verpflichten uns zur Solidarität mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen, die durch Hetze und Diffamierung unter Druck gesetzt werden. Solidarität statt Privilegien.

    Es geht um alle.
    Kunst und Kultur bleiben frei.

    SELBSTVERPFLICHTUNG
    Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen und -vereine
    # machen die ERKLÄRUNG DER VIELEN innerhalb des eigenen Arbeitsumfeldes wie auch im Rahmen der eigenen Öffentlichkeitsarbeit bekannt;
    # bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der ERKLÄRUNG DER VIELEN vor und kommunizieren diese Termine über www.dievielen.at.
    # bieten Unterstützung und Raum für Austausch, bilden eine solidarische Gemeinschaft und planen gemeinsame Aktionen.
    Der Glanz ist das Symbol von DIE VIELEN und soll je nach Corporate Design Anwendung in Zusammenhang mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN finden.
    Die ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH versteht sich als Teil der europaweiten Aktion DIE VIELEN. Sie kann durch regionale Erklärungen ergänzt werden.

    Kulturrat Österreich
    Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.
    Mitglieder des Kulturrat Österreich:
    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs Dachverband der Filmschaffenden IG Bildende Kunst IG Freie Theaterarbeit IG Kultur Österreich Österreichischer Musikrat IG Übersetzerinnen und Übersetzer Verband Freier Radios Österreich VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

    Rückfragen:
    Kulturrat Österreich
    contact@kulturrat.at
    https://www.kulturrat.at
    https://www.twitter.com/kulturrat_oe

    Gumpendorfer Str. 63b 1060 Wien

     

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  • Zirkusinfo.at

    Österreichs Online Plattform für den Zirkussektor

    zirkus.info ist eine frei zugängliche Online-Plattform, welche folgende Ziele verfolgt:

    • Die Sichtbarmachung des österreichischen Zirkussektors
    • Die bessere Vernetzung einzelner Akteur*innen
    • Das Bereitstellen von Informationsmaterial
    • Die langfristige statistische Erhebung des Sektors

    Eine bessere Vernetzung der Akteur*innen soll Kooperationen anregen, Synergien schaffen und die Vertretung gemeinsamer Interessen erleichtern.

    Ein weiteres Ziel ist es, den österreichischen Zirkussektor in seiner Heterogenität und Vielfalt darzustellen und Informationen niederschwellig zugänglich zu machen.

    Die Registrierung steht Kunst- und Kulturschaffenden des Zirkussektors frei und erfolgt kostenlos.

    Die Online-Plattform https://www.zirkusinfo.at/de/info wurde vom Kulturverein KreativKultur konzipiert und mit Hilfe einer Förderung des Bundeskanzleramts im Dezember 2016 umgesetzt.

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  • K(ein) EU Kommissariat für Kultur?

    Presseinformation, 11.9.2019

    Die IG Freie Theater als Mitglied des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste äußert anlässlich der soeben vorgestellten EU Kommissarinnen und Kommissare und deren Resorts große Besorgnis, da kein Resort für Kultur mehr vorgesehen ist. 

    Kunst, Kultur, kultureller Austausch, Kreativwirtschaft sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Identität und Wertschöpfung.

    Zusammengenommen generiert dieser Bereich in Europa mehr Arbeitsplätze als die Automobilbranche.

    Kunst und Kultur werden von den Menschen, die in der EU leben, unter den wichtigsten Faktoren genannt, wenn es um die Frage nach einer europäischen Identität geht. Kunst und Kultur definieren immer die wesentlichen Merkmale, um ein positives Bild Europas zu beschreiben.  

    Die Akteur_innen der Kultur, der Künste und der Kreativwirtschaft brauchen eine Stimme und eine politische Verantwortung auf europäischer Ebene und innerhalb der Europäischen Kommission.

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste fordert eindringlich eine Korrektur in dieser wichtigen Strukturentscheidung und bittet die neue Kommissionspräsidentin zu erläutern, warum die Vorschläge zur Neubesetzung der Kommission derzeit keine Kommissarin/keinen Kommissar für Kultur enthalten.

    KONTAKT
    Europäischer Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts
    Ulrike Kuner / President
    Gumpendorfer Straße 63B, 1060 Wien| www.eaipa.eu | eaipa@freietheater.at |
    TEL +43 1 403 87 94

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste wurde 2018 gegründet und vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.

    EAIPA vertritt derzeit Mitglieder in zehn europäischen Ländern.

    AUSTRIA: IG Freie Theaterarbeit /Austrian Association of Independent Performing Arts 
    Gumpendorferstraße 63B, AT – 1060 Vienna 


    BULGARIA: АСТ – Aсоциация за свободен театър / ACT – Association of Independent Performing Arts
    Art office, bul. Macedonia 17, fl. 4, ap. 21, BUL - Sofia 1606
    www.actassociation.eu/

    CZECH REPUBLIC: Asociace nezávislých divadel ČR 
    Celetná 595/17, CZE - 110 00 Praha 1-Staré Město
    http://andcr.cz/

    GERMANY: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. 
    Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, DEU - 10997 Berlin
    www.darstellende-kuenste.de

    HUNGARY: Független Előadó-művészeti Szövetség (FESZ) / Association of Independent Performing Arts Professionals
    Bulcsú utca 44, HU - 1155 Budapest
    http://www.fesz.org/

    ITALY: Etre associazione
    Via Bergognone 34, ITA - 20144 Milano 
    http://www.etreassociazione.it

    ITALY: Cordinamento delle Realtà Scena Contemporanea (C.Re.S.Co.)        
    Via Natale del Grand 27, ITA – 00184 Roma
    www.progettocresco.it

    ROMANIA: ASOCIAŢIA TEATRELOR INDEPENDENTE
    Viorele street, no. 34, bl. 15, apt.2, sector 4, RO – 40429 Bucharest

    SLOVENIA: Društvo Asociacija
    Metelkova 6, SI – 1000 Ljubljana 
    www.asociacija.si

    SPAIN: Red de Teatros Alternativos – Spain
    Apartado de correos 18269, ES - 28080, Madrid
    www.redteatrosalternativos.org

    SWEDEN: Teatercentrum 
    Hornsgatan 103, SE - 117 28 Stockholm
    www.teatercentrum.se
     

     

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  • Jobsuche in der Freien Szene

    Wir haben die Rückmeldung bekommen dass ihr euch mehr Ausschreibungen für Schauspiel-/Performancejobs in unserem Newsletter wünscht. Das wünschen wir uns auch.
    Wie in unserer Infoveranstaltung JOB-AQUISE und MENTORING am 18. 11. 2019 besprochen wurde, ist die Jobsuche in der freien Szene oft eine Herausforderung.
    Wir arbeiten an einer Ausschreibung an Veranstaltungshäuser, Theater und Gruppen in Österreich und im deutschsprachigen Raum um die besten Jobmöglichkeiten und Auditions für euch zu finden.
    Wie/Wo sucht ihr nach Rollen/Sprecherjobs und Co.? Wir freuen uns über Tipps und eure persönlichen Erfahrungsberichte.

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  • JAHRESRÜCKBLICK IG FREIE THEATERARBEIT 2019

    Wir freuen uns, Ihnen/Euch mit diesem Jahresrückblick die wichtigsten Ereignisse 2019 zu rekapitulieren und einen kleinen Ausblick auf 2020 geben zu können.

    POLITIK
    2019 hat uns tatsächlich viel Neues – und endlich auch Besseres – gebracht. In Wien hat die Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler mehr Budget für die Kunst und Kultur erwirkt. Die Erhöhungen der Mittel für die Freie Szene in Wien sind aber auch das Resultat langjähriger Forderungen der Grünen in Wien. Davon profitieren die freischaffenden darstellenden Künstlerinnen und Künstler.

    Endlich wird ab 2020 eine Honoraruntergrenze für geförderte Projekte- sowie 1- und 2-Jahresförderungen eingeführt – eine Forderung, die die IGFT schon lange formuliert hat und die nun Realität wird. Das Symposium „Freie Szene – Freie Kunst“, welches wir am 8./9. April 2019 in Kooperation mit den IGs in Wien und auf Initiative der Kulturstadträtin durchgeführt haben, hat die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme verdeutlicht und anhand internationaler Beispiele gezeigt, dass eine Honoraruntergrenze funktionieren kann. Gemeinsam mit der Wiener Perspektive haben wir eine Empfehlung hierzu erarbeitet, die ab dem Einreichtermin 15.2.2020 angewendet werden soll. Wie genau diese HNU in den Kalkulationen angewendet wird, teilen wir gleich zu Beginn 2020 mit. Mehr bald auf freietheater.at
    Ein wichtiger Baustein betreffend einer sozialen Absicherung der Künstler_innen ist gelegt!

    Auch die Strukturen und Spartenhäuser in Wien erhalten mehr Geld und wollen dies mittelbar und unmittelbar in die Arbeit der Künstler_innen einfließen lassen.

    Und als Drittes legt Wien mehr Förderprogramme auf, die weitere Möglichkeiten bieten, künstlerische Projekte an vielen verschiedenen Orten zu realisieren und neue Formate ermöglichen – die Stadtlabore und SHIFT wurden budgetär wesentlich aufgestockt.

    Die Bundesländer ziehen aber auch nach. Das Thema einer Honoraruntergrenze und der sozialen Absicherung wird überall diskutiert. Auch mit verschiedenen Ansätzen, aber das Thema ist nun österreichweit am Tisch. Ab Herbst 2020 ist auch geplant, ein partizipatives Pilotprojekt zum Thema ‚Honoraruntergrenze‘ in Kärnten durchzuführen und hier bis Anfang 2021 zu relevanten Ergebnissen zu kommen, die dann – gemeinsam mit den Erfahrungen aus Wien - auch auf andere Bundesländer übertragen werden kann.

    Für 2020 haben wir übrigens auch wieder eine Bundesländertour geplant, deren wichtigste Themen genau diese sein sollen: Honoraruntergrenzen, deren praktische Umsetzungen, Erfahrungen damit. Termine folgen bald …

    Zahlen / Daten / Fakten 2019
    Unsere IG Freie Theater wurde 2019 erwachsene 31 Jahre alt.  

    • Wir haben in den letzten beiden Jahren mehr als 25 % neue Mitglieder bekommen. Wir halten aktuell bei ca. 1.600 Mitglieder – und davon sind 74 % Frauen. Das ist ein Auftrag, den wir in unserer täglichen Arbeit immer berücksichtigen und den wir in allen kulturpolitischen Verhandlungen anführen.

    • Wir haben 1.610 Beratungen durchgeführt:
      1.174 davon nahmen Frauen wahr, 436 Männer.
      In 310 Einzelgesprächen, mit 585 Teilnehmer_innen an Info-Veranstaltungen, bei 345 ausführlichen telefonischen Beratungen und in 370 detaillierten Email-Korrespondenzen haben wir Eure Fragen beantwortet und gemeinsam Lösungen gesucht.

    • Und wir haben 2019 31 Info-Veranstaltungen und eine wichtige Info-Kampagne "Staying Alive" organisiert.

    Seit Sommer 2019 gibt es für unsere Mitglieder auch Musterverträge: Aufführungsvertrag, Koproduktionsvertrag, Kooperationsvertrag, Stückvertrag, Bühnenarbeitsvertrag, Gastvertrag, Freier Dienstvertrag, Werkvertrag, Volontariatsvertrag, Ensemblevertrag - und wenn rechtliche Fragen auftauchten konnten wir unseren Vertrauensanwalt kontaktieren, der immer wieder mit Rat und Tat bereitstand – und -steht.

    Unser Newsletter erscheint wöchentlich und wir informieren über Aktuelles aus Wien, den Bundesländern, über internationale Entwicklungen und alles Interessante aus und für die Szene. Alles dann auch nachzulesen auf freietheater.at.

    Wir haben außerdem die zirkusinfo.at-Website übernommen und arbeiten derzeit an einer grundlegenden Überarbeitung der Datensätze. Sobald wir einen konsolidierten Stand haben, kontaktieren wir Veranstalter_innen und Multiplikator_innen international, um über die Zirkus-und Straßentheaterkünstler_innen aus Österreich zu informieren.

    Auch mit dem BMEIA sind wir in kontinuierlichem Austausch und sind dabei, Kanäle und Spielmöglichkeiten für Theater- und Tanz-/Performanceproduktionen international zu eröffnen.

    2019 wurde auch der Board der IGFT neu gewählt: Mit Inge Gappmaier, Veronika Glatzner, Barbara Herold, Daniela Oberrauch, Martin Ojster, Sara Ostertag (Obfrau), Sabine Reiter und Charlotta Ruth sind nun alle Sparten der Darstellenden Kunst vertreten – und wir haben zwei
    Vertreter_innen aus den Bundesländern, mehrere Generationen und sowohl Künstler_innen wie auch Managementwissen im Vorstand versammelt. Eine gute Grundlage für die kommenden Jahre.

    IG Net
    Die Zahl der Antragsteller_innen um Zuschüsse aus dem IG Netz steigt ständig, was heißt, dass mehr und mehr Organisationen ihre Künstler_innen anstellen. Und endlich haben auch die Bundesländer verstanden, dass das IG Netz hierfür ein wichtiger Baustein ist. Erfreuliche Neuigkeiten: Wien, Vorarlberg, Tirol, die Steiermark und das Burgenland werden (aller Voraussicht nach) künftig mit in den IG-Netz-Topf einzahlen – und damit sollte allen Antragsberechtigten in diesen Bundesländern die maximale Zuschusshöhe von € 200 pro Monat / Mensch garantiert werden können. Eine tolle Entwicklung, und endlich werden die Bundesmittel, die ja seit 1991 bereitstehen, um Mittel aus den Bundesländern verstärkt. Danke!

    Europäischer Dachverband der Freien Darstellenden Künste
    Stolz sind wir auch, dass wir 2018 den Europäischen Dachverband der Freien Darstellenden Künste gründen konnten und dieser bei uns in Wien seinen Sitz (und seine Präsidentschaft) gefunden hat. Im November dieses Jahres fanden sich die Mitglieder zu einem intensiven und konstruktiven Arbeitsmeeting in Wien zusammen, um über Entwicklungen und Ziele zu diskutieren und sich über die Szene in Wien und Österreich zu informieren. Unsere Mitglieder kommen aus Österreich, Bulgarien, Tschechien, Deutschland, Ungarn, Island, Italien, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden und der Schweiz. Und für 2020 haben sich bereits die Slowakei, Ukraine, Norwegen und Litauen angekündigt …

    Unser junger Europäischer Dachverband hat bereits viel Aufmerksamkeit erregt und wurde zu Konferenzen und Festivals eingeladen (u.a. mehrfach nach Berlin/D, nach Hull/GB und Prag/CZ) und offiziell vorgestellt. Wir haben auch direkt Gehör bei der Europäischen Kommission gefunden und sind Partner im neu formierten 'European Theatre Meeting‘ – ein regelmäßiges Arbeitstreffen der Theaternetzwerke und der Vertreter_innen der EU Kommission. Wir freuen uns sehr über diese Bandbreite an Aktivitäten und Sichtbarkeit, die nur eins zum Ziel haben kann: Die Freie Szene auch auf europäischer Ebene zu stärken!

    Seit Herbst 2019 gibt es auch eine Website, auf der die wichtigsten Informationen zu finden sind: www.eaipa.eu

    DANKE!
    Wie jedes Jahr möchten wir uns bei unseren Mitgliedern für ihre Beiträge bedanken, die ein wesentlichen Anteil am Budget der IGFT ausmachen. Bedanken möchten wir uns aber auch bei den Fördergeber_innen für die Unterstützung unserer Jahrestätigkeit und für Projektzuschüsse. Mit diesen Geldern gelang und gelingt es, unsere Arbeit für Euch/Sie weiter auszugestalten und zu verbessern.

    2019 waren dies:
    Das Bundeskanzleramt / Kunstsektion und dort die Abteilungen Musik und Darstellende Kunst, Kulturinitiativen, Europäische und internationale Kulturpolitik, Sonderprojekte;
    die Stadt Wien / Abteilung Kunst und Kultur und die
    LSG / ÖSTIG – Österreichische Interpretengesellschaft.
    Ein Dank erfolgt aber auch an Die Grünen in Wien, speziell an Martin Margulies, der insbesondere die vielbeachtete Kampagne 'Staying Alive - Meine Rechte als Künstler_in' unterstützt und befürwortet hat.


    Was erwarten wir aber von 2020?  'Produzieren auf Augenhöhe' ist etwa ein Schlagwort, das uns immer wieder als Wunsch genannt wird. Wie genau das aussehen soll – darüber sammeln wir derzeit Meinungen und Fakten.

    Wir freuen uns auf ein herausforderndes 2020 und arbeiten kontinuierlich daran, noch mehr Akteur_innen zu überzeugen, Mitglied zu werden.

    Ulrike Kuner / Geschäftsführung mit Vorstand und Team der IG Freie Theater  

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  • Arbeitstraining – IG Freie Theater

    Bewerbung jederzeit möglich!

    Die Interessengemeinschaft Freier Theater freut sich auf interessierte Menschen, die ein Arbeitstraining für bis zu 12 Wochen angehen möchten. Ein Arbeitstraining muss im Vorfeld mit dem/der AMS BeraterIn vereinbart werden und die Fördervoraussetzungen gem. Bundesrichtlinie Aus- und Weiterbildungsbeihilfen (BEMO), müssen gegeben sein. Hierfür zuständig ist der/die zuständige AMS-Betreuer_in.

    Bei der IG Freie Theater bekommst du umfangreiche Einblicke, wie eine IG funktioniert. Bei uns bist du ein aktives Mitglied im Team, bringst dich ein und diskutierst kulturpolitische Themen, hilfst uns bei der Erstellung unseres newsletters, hältst unsere Website auf dem neusten Stand, erstellst Social-Media-Beiträge und unterstützt uns aktiv bei unseren Informations-Veranstaltungen für Künstler_Innen.

    Du lernst den Umgang mit der Homepage (WordPress); Erstellung des Newsletters; Social-Media-Betreuung; Datenbankpflege; Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Möglichkeiten für Künstler- und Schauspieler_innen, österreichische und europäische Kulturpolitik - uvm.

    Aufwand: ca. 30 - 35 Stunden/Woche / max. 12 Wochen

    Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Volontariats Einblicke in die Arbeit der freien Theaterszene zu sammeln.

    IG Freie Theater

    Die Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT) besteht seit 1988 als Mitgliederverein und ist Netzwerk von Theater-, Tanz- und Performanceschaffenden. Im Zentrum der Arbeit stehen die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für freie Theaterarbeit sowie Aktivitäten zur Verbesserung der Sichtbarkeit der österreichischen freien Szene.

    Homepage: freietheater.at
    Bei Interesse freuen wir uns auf Deine Informationen: office@freietheater.at

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  • 10.02.2020 DSCHUNGEL WIEN – Das Theaterhaus für junges Publikum

    Montag, 10.02.2020

    Der DSCHUNGEL WIEN – das Theaterhaus für junges Publikum stellt sich vor.

    Ihr habt ein spannendes Projekt im Bereich Kinder- und Jugendtheater und würdet es gerne mit dem Dschungel Wien gemeinsam realisieren, wisst aber nicht, welche Konditionen es gibt? Was müssen wir als Gruppe beachten? Was können wir erwarten?

    Gemeinsam mit der IG Freie Theater stellt sich das Dschungel Wien als Kooperationshaus vor. Von der technischen Leitung bis zu PR und Marketing werden die wichtigsten Abteilungen präsentiert und die Konditionen für Kooperationspartner*innen erklärt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an junge Künstler*innengruppen, die im Dschungel Wien ein oder mehrere Produktionen aufführen wollen und Unterstützung beim Einstieg brauchen.

    Mit:
    Hannes Röbisch - Technischer Leiter
    Marianne Artmann - Dramaturgie
    Christina Pröll - Produktion
    Katrin Svoboda - Pädagogik
    Bettina Lukitsch - Presse & Kommunikation
    Corinne Eckenstein & Alexandra Hutter
    Ulrike Kuner, Patrick Trotter, Stephanie Schwarz, IG Freie Theater

    Termin: Montag, 10.02.2020, 17:00-19:00 Uhr im Dschungel Wien

    Freier Eintritt

    Anmeldung:

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  • 24.02.2020 Urheberrecht mit Wolfgang Renzl

    Wo: IG Freie Theater, 1060 Wien, Gumpendorferstr. 63 B

    Wann: 17:00 bis 18:30

    In den darstellenden Künsten verschwimmen die Grenzen: wir arbeiten mit Texten, mit Musik, mit Choreografie, Bühnenbildern, Videokunst und noch mehr. So entsteht nicht selten ein Werk aus anderen Werken.

    Nach dem Urheberrechtsgesetz genießt ein Werk „als Ganzes und in seinen Teilen urheberrechtlichen Schutz“. (Urheberrechtsgesetz §1 (2))

    Aber wie entsteht dieser Schutz? Ab wann ist er gültig? Und wie wird ein Werk denn geschützt? Was ist überhaupt ein „Werk“ im Sinne von diesem Gesetz?

    Gemeinsam mit dem Anwalt Wolfgang Renzl werden wir versuchen uns den Grundbegriffen des Urheberrechts anzunähern und darauf aufbauend vor Allem auf praktische Fragen eingehen. Ist es möglich Urheberrechte abzugeben? Worauf muss man zum Beispiel bei Fotos von Produktionen achten? Wem gehört das Bühnenbild? Müssen wir trotzdem AKM Gebühren zahlen, obwohl wir eine Abmachung mit den Komponisten getroffen haben? Wenn wir Texte von anderen Autor*innen verwenden, wen müssen wir kontaktieren? Sind alle Texte geschützt?

    Termin: 24.02.2020, 17:00 bis 18:30
    Ort: IG Freie Theater,
    mit Wolfgang Renzl
    Anmeldung:

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 17.02.2020 Best Practice mit Zeno Stanek

    Wie finanziert man freie Produktionen?

    Wo: IG Freie Theater, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien
    Wann: 17:00 bis 18:30

    Sponsoring, Fundraising, Audience Development und Co.:

    Wie geht überhaupt freies Produzieren? Stichwort: Drittmittelaquise! Sponsoring! Fundraising?

    Was gibt es für Möglichkeiten? Was für Strategien? Worauf muss man achten? Wie macht man sich für Partner Attraktiv und was können/wollen sie in der Regel leisten? Und wie komme ich denn da hin, wenn ich überhaupt niemanden kenne? Fragen über Fragen.

    Zeno Stanek wird bei uns zu Gast sein, der Gründer des Theaterfestivals Hin & Weg in Litschau im Waldviertel, und versuchen unsere Fragen zu beantworten. Nutzen wir die Gelegenheit, um uns auszutauschen, Ideen zu entwickeln und Erfahrungen zu teilen!

    Zeno Stanek wurde 1971 in Wien geboren. Von 1992 bis 1996 Regiestudium am Max Reinhardt-Seminar. 1993 gründete er das Theater BRAUHAUS in Hörmanns/Waldviertel. Seit 1998 Leitung des Familienunternehmens Kaiser & Co. GmbH. Gründer und Intendant des Schrammel.Klang.Festival in Litschau am Herrensee. Von 2013 bis 2018 Intendant der Festspiele Stockerau. 2018 Gründung des Theaterfestival HIN & WEG – Tage für zeitgenössische Theaterunterhaltung in Litschau.

    Regiearbeiten unter anderem für Volkstheater Wien, Landestheater Salzburg,Theater der Jugend Wien, Theater Phönix Linz, Theater des Kindes Linz, Theater Gruppe 80,
 Deutsches Staatstheater Temeswar, Theater Rampe Stuttgart, Schauspielhaus Salzburg, NÖ Donaufestival, Festspiele Stockerau, Theater BRAUHAUS und Theaterfestival HIN&WEG.

    Anmeldungen an:

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  • Share and Care Vernetzungstreffen

    share&care - Künstler*innen tauschen sich aus

    Termin: 02.03.2020, 18:00 bis 20:00
    Ort: Werk X Petersplatz

    Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?

    mit Alireza Daryanavard u.a.

    In dem Format share&care greift die IG Freie Theater gemeinsam mit aktiven Künstler*innen aus der Szene aktuelle Themen auf. Wir laden dazu ein zu erzählen, sich auszutauschen und zu vernetzen und nach kulturpolitischen Verbesserungsvorschlägen und Lösungen zu suchen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, der Eintritt ist selbstverständlich frei - einfach kommen!

    Das nächste share & care Vernetzungstreffen „Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?“ widmet sich einem aktuellen Thema: als nicht österreichische*r Künstler*in Österreich leben und arbeiten. Gemeinsam mit Alireza Daryanavard sprechen wir über Arbeitsbedingungen, Hürden und Herausforderungen die Künstler*innen begegnen, die als Newcomer in Österreich leben und arbeiten sowie über die Darstellung von Migration und Flucht im Theater.

    Anmeldung:

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  • Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down

    Gespräche zur kulturellen Bildung: Theorie- Praxis- Wirkung

    Weitere Termine:
    27. März 2020
    28. Mai 2020

    Ort: Musisches Zentrum

    Die Diskussionsreihe Have a nice Cup of Tea and a Sit Down beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen aus den Bereichen der Kunst, der Kultur, der Kunstvermittlung und der kulturellen Bildung. Bei einer Tasse Tee sprechen die Teilnehmer_innen über eigene Erfahrungen und Einstellungen, diskutieren über Werte, Haltungen und Möglichkeiten. Einen theoretischen Input zum speziellen Thema liefert ein Gast aus dem fachspezifischen Feld, welcher erste Inhalte zum Thema vorstellt. Nice Cup ist eine entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung, in dessen Vordergrund ein ungezwungener Austausch in gemütlicher Atmosphäre steht.

    Nice Cup wird vom Musischen Zentrum Wien, in Zusammenarbeit mit IG Freie Theater, Assitej Austria und Dschungel Wien und Educult, Denken und Handeln in Kultur und Bildung, veranstaltet. 

    https://www.musisches-zentrum.at/index.php/veranstaltungen/nice-cup

    Bei Fragen: musisches-zentrum@jugendzentren.at
    oder direkt an Katharina Augendopler: k.augendopler@jugendzentren.at wenden.

    Auswahl einiger Themen:
    „Was kann Kunstvermittlung mit Flüchtlingen?“
    Freitag, 24. März 2017
    Gast: Udo Felizeter von Open Piano for Refugees

    „wovon reden wir denn?“
    Freitag, 25. Jänner 2019
    Zu Gast: Edith Wolf Perez, leitende Redakteurin von tanz.at, schreibt und forscht über zeitgenössischen Tanz, Migration und Community Dance

    „Kunst auf Krankenschein?“
    Freitag, 29.November 2019
    Zu Gast: Barbara Stüwe-Eßl, Stv. Geschäftsführung IG Freie Theaterarbeit

    „Gefangen in stereotypen Rollenbildern?“
    Freitag, 24.Jänner 2020
    Zu Gast: Peter Kaiser, Jugendarbeiter, freier Autor für Popkultur, Musik (skug.at) und Philosophie  

    Weitere Termine:
    27. März 2020
    28. Mai 2020

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  • Infomaterial: Aktuelle Infoblätter 2020

    Wir haben einige Infoblätter für euch auf den aktuellen Stand 2020 gebracht. Sie stehen frei zum Download zu Verfügung – hier oder auf der Website: https://freietheater.at/service/igft-infomaterialien/

    Infoblatt Sozialversicherung 2020 (PDF)
    Die aktuellen Regelungen zur Pflichtversicherung nach ASVG und GSVG; Informationen zu Werkverträgen & Dienstverträgen, geringfügige Beschäftigung

    Infoblatt Künstler-Sozialversicherungsfonds 2020 (PDF)
    Die Regelungen des Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetzes

    Infoblatt AMS 2020 (PDF)
    Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Zuverdienstregelung und Betreuung durch Team 4

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  • Workshop: Survival Kit für Künstler*innen in der Freien Szene

    Wann? am 21.02.2020 von 14:00 – 18:00

    Wo? akzente Salzburg, Glockengasse 4c

    Mit Patrick Trotter, Fachreferent IG Freie Theaterarbeit

    Teilnahme kostenlos

    Anmeldung: pichler@kleinestheater.at

    Der Workshop findet im Rahmen des Festivals DIE KABARETT statt, im Auftrag des Frauenbüros der Stadt Salzburg.

    Ein Intensiv-Workshop für Kunstschaffende in der Freien Szene

    Welche Beschäftigungsverhältnisse erwarten mich in der Freien Szene und was bedeutet das für meine Sozialversicherung? (Wie) bin ich krankenversichert, was ist der Künstler-Sozialversicherungsfonds, wann kann ich Leistungen vom AMS beziehen und wie berechnet sich meine Einkommensteuer? Was heißt soziale Absicherung – oder wie hab ich’s mit der Pension?

    Was bedeutet Fair Pay in der Freien Szene?

    Die 4stündige Veranstaltung bietet für alle Kunstschaffenden Information, Sensibilisierung und Aufklärung für ein (Über)Leben im System. Geliefert werden praxisrelevante Tipps, Empfehlungen zu Mindesthonoraren, als auch aktuelle Zahlen, Grenzen und Fristen, die frau im Blick haben sollte.

    Themen

    X Arbeitsrecht und Beschäftigungsverhältnisse: Anstellung und/oder Selbständigkeit

    X Sozialversicherung: Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung bei

    Selbständigen und Unselbständigen

    X Schwerpunkt: Pension und Altersarmut bei (weiblichen) Kunstschaffenden

    X AMS – Das Arbeitsmarktservice

    X KSVF – Der Künstler-Sozialversicherungsfonds

    X Überblick: Einkommensteuer mit Fokus auf Kunstschaffende

    X Soziale Absicherung: Mindesthonorare und Fair Pay

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  • 24.02.2020 Urheberrecht mit Wolfgang Renzl

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  • Infomaterial: Aktuelle Infoblätter 2020

    Wir haben einige Infoblätter für euch auf den aktuellen Stand 2020 gebracht. Sie stehen frei zum Download zu Verfügung – hier oder auf der Website: https://freietheater.at/service/igft-infomaterialien/

    Infoblatt Sozialversicherung 2020 (PDF)
    Die aktuellen Regelungen zur Pflichtversicherung nach ASVG und GSVG; Informationen zu Werkverträgen & Dienstverträgen, geringfügige Beschäftigung

    Infoblatt Künstler-Sozialversicherungsfonds 2020 (PDF)
    Die Regelungen des Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetzes

    Infoblatt AMS 2020 (PDF)
    Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Zuverdienstregelung und Betreuung durch Team 4

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  • IG Netz: Sozialversicherungszuschüsse für Anstellungen 2. Halbjahr 2019

    Einreichfrist 15. März 2020

    Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes und der Kunst- und Kulturabteilungen der Bundesländer Tirol und Vorarlberg finanziert.

    Die Einreichfrist für Sozialversicherungsbeitragszuschüsse von Anstellungen im 2. Halbjahr 2019 endet am 15. März 2020.

    Information zu Anspruchsberechtigung, Höhe der Zuschüsse, Antragstellung: http://www.freietheater.at/service/ig-netz/

    application

    Applications for IG-Net have to be made online (https://ig-netz.spdns.eu/user/login).

    Only the request form needs to be sent by post (in written form with original signatures).

    Erstanträge: Auf Anfrage versenden wir gerne einen Einladungslink ().
    Für einen Erstantrag bitte per e-mail im Büro melden (mit der korrekten Angabe des Namens der Gruppe/des Ensembles sowie der e-mail-Adresse über welche die Verwaltung stattfinden soll) und bekommt in Folge einen Einladungslink der Datenbank per Mail zugeschickt. Bitte diesem Link folgen um sich erstmals zu registrieren und jederzeit mit den persönlichen Daten Zugang zur Datenbank zu erhalten. Das Eintragen von Anstellungen, Hochladen von Lohnzetteln/Lohnkonten, bka Subventionszusagen, Vereinsregisterauszug, Bilanz, Flyermaterial etc. erfolgt in weiterer Folge online.
    Beim ersten Mal einloggen werden die verschiedenen Funktionen per Guide erklärt. Die Antragstellung ist in 3 Schritten aufgebaut.
    Am Schluss, wenn alles ausgefüllt/eingetragen ist, kann man das Antragsformular als PDF herunterladen, ausfüllen und das Original, mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen an uns schicken!

    eligibility for benefits
    Zuschüsse aus dem IG Netz erhalten Freie professionelle Gruppen/Theater im Bereich der Darstellenden Kunst, die Dienstgeber sind (d. h. Vereine, die MitarbeiterInnen anstellen).

    Voraussetzung ist, dass die Dienstgeber_innen innerhalb der vorangegangenen zwei Kalenderjahre oder im laufenden Kalenderjahr eine Subvention vom Bund oder einem Bundesland, das das IG-Netz mitfinanziert (derzeit Tirol und Vorarlberg) erhalten hat. Die gesamte jährliche Förderung aus öffentlichen Mitteln darf dabei 450.000,- Euro nicht übersteigen oder nicht überstiegen haben, wobei maximal eine Drittelbeteiligung des Bundes von 150.000,- Euro gilt.

    Zuschüsse an Dienstgeber_innen werden vorrangig für professionell künstlerisch tätige darstellende Kunstschaffende geleistet, die während des Produktions- und Aufführungszeitraums in Dienstverhältnissen stehen sowie nach Maßgabe vorhandener Budgetmittel für Produktionsleiter_innen professioneller Produktionen der Darstellenden Kunst.

    amount of contributions
    Dienstgeber_innen erhalten Zuschüsse aus dem IG Netz für künstlerische Angestellte, deren Brutto-Monatsgehalt EUR 2.610,- (Wert für 2019) nicht übersteigt. Zuschüsse werden in der Höhe der Beitragsvorschreibung, maximal jedoch bis zu EUR 200,- monatlich, gewährt.
    Für IG-Netz-Antragsteller_innen aus Vorarlberg, Tirol bedeutet die Förderung des IG-Netzes durch diese Bundesländer,  dass bereits für den Antrag 2. Halbjahr 2019 zum 15. März 2020 eine Aufstockung des IG-Netz-Zuschusses bis zu 200,- €/Person/Monat  des Sozialversicherungszuschusses durch das IG-Netz stattfinden kann.

    Folgende Unterlagen sind in digitaler Form vorzubereiten und müssen als Beleg hochgeladen werden:
    - Vereinsregisterauszug
    - Subventionsnachweis Bund - max. 3 Jahre alt
    -Lohnzettel der ArbeitnehmerInnen
    - monatliche Kontoauszüge der Krankenkasse oder Beitragsvorschreibungen und Zahlungsbestätigungen
    - Jahresabschluss / Bilanz des Vorjahres (1x jährlich)
    - ggf. Nachweis über geförderte Arbeitsplätze (falls es solche gibt)
    - Programme, Flyer, Kritiken etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben.

    Bei Fragen helfen wir gerne weiter:

    01/4038794

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  • Infomaterial: Aktuelle Infoblätter 2020

    Wir haben einige Infoblätter für euch auf den aktuellen Stand 2020 gebracht. Sie stehen frei zum Download zu Verfügung – hier oder auf der Website: https://freietheater.at/service/igft-infomaterialien/

    Infoblatt Sozialversicherung 2020 (PDF)
    Die aktuellen Regelungen zur Pflichtversicherung nach ASVG und GSVG; Informationen zu Werkverträgen & Dienstverträgen, geringfügige Beschäftigung

    Infoblatt Künstler-Sozialversicherungsfonds 2020 (PDF)
    Die Regelungen des Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetzes

    Infoblatt AMS 2020 (PDF)
    Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Zuverdienstregelung und Betreuung durch Team 4

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  • 17.02.2020 Best Practice mit Zeno Stanek

    Wie finanziert man freie Produktionen?

    Wo: IG Freie Theater, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien

    Wann: 17:00 bis 18:30

    Sponsoring, Fundraising, Audience Development und Co.:

    Wie geht überhaupt freies Produzieren? Stichwort: Drittmittelaquise! Sponsoring! Fundraising?

    Was gibt es für Möglichkeiten? Was für Strategien? Worauf muss man achten? Wie macht man sich für Partner Attraktiv und was können/wollen sie in der Regel leisten? Und wie komme ich denn da hin, wenn ich überhaupt niemanden kenne? Fragen über Fragen.

    Zeno Stanek wird bei uns zu Gast sein, der Gründer des Theaterfestivals Hin & Weg in Litschau im Waldviertel, und versuchen unsere Fragen zu beantworten. Nutzen wir die Gelegenheit, um uns auszutauschen, Ideen zu entwickeln und Erfahrungen zu teilen!

    Zeno Stanek wurde 1971 in Wien geboren. Von 1992 bis 1996 Regiestudium am Max Reinhardt-Seminar. 1993 gründete er das Theater BRAUHAUS in Hörmanns/Waldviertel. Seit 1998 Leitung des Familienunternehmens Kaiser & Co. GmbH. Gründer und Intendant des Schrammel.Klang.Festival in Litschau am Herrensee. Von 2013 bis 2018 Intendant der Festspiele Stockerau. 2018 Gründung des Theaterfestival HIN & WEG – Tage für zeitgenössische Theaterunterhaltung in Litschau.

    Regiearbeiten unter anderem für Volkstheater Wien, Landestheater Salzburg,Theater der Jugend Wien, Theater Phönix Linz, Theater des Kindes Linz, Theater Gruppe 80,
 Deutsches Staatstheater Temeswar, Theater Rampe Stuttgart, Schauspielhaus Salzburg, NÖ Donaufestival, Festspiele Stockerau, Theater BRAUHAUS und Theaterfestival HIN&WEG.

    Anmeldungen an: office@freietheater.at

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  • Workshop: Survival Kit für Künstler*innen in der Freien Szene

    Wann? am 21.02.2020 von 14:00 – 18:00

    Wo? akzente Salzburg, Glockengasse 4c

    Mit Patrick Trotter, Fachreferent IG Freie Theaterarbeit

    Teilnahme kostenlos

    Anmeldung: pichler@kleinestheater.at

    Der Workshop findet im Rahmen des Festivals DIE KABARETT statt, im Auftrag des Frauenbüros der Stadt Salzburg.

    Ein Intensiv-Workshop für Kunstschaffende in der Freien Szene

    Welche Beschäftigungsverhältnisse erwarten mich in der Freien Szene und was bedeutet das für meine Sozialversicherung? (Wie) bin ich krankenversichert, was ist der Künstler-Sozialversicherungsfonds, wann kann ich Leistungen vom AMS beziehen und wie berechnet sich meine Einkommensteuer? Was heißt soziale Absicherung – oder wie hab ich’s mit der Pension?

    Was bedeutet Fair Pay in der Freien Szene?

    Die 4stündige Veranstaltung bietet für alle Kunstschaffenden Information, Sensibilisierung und Aufklärung für ein (Über)Leben im System. Geliefert werden praxisrelevante Tipps, Empfehlungen zu Mindesthonoraren, als auch aktuelle Zahlen, Grenzen und Fristen, die frau im Blick haben sollte.

    Themen

    X Arbeitsrecht und Beschäftigungsverhältnisse: Anstellung und/oder Selbständigkeit

    X Sozialversicherung: Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung bei

    Selbständigen und Unselbständigen

    X Schwerpunkt: Pension und Altersarmut bei (weiblichen) Kunstschaffenden

    X AMS – Das Arbeitsmarktservice

    X KSVF – Der Künstler-Sozialversicherungsfonds

    X Überblick: Einkommensteuer mit Fokus auf Kunstschaffende

    X Soziale Absicherung: Mindesthonorare und Fair Pay

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  • 24.02.2020 Urheberrecht mit Wolfgang Renzl

    Wo: IG Freie Theater, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien

    Wann: 17:00 bis 18:30

    In den darstellenden Künsten verschwimmen die Grenzen: wir arbeiten mit Texten, mit Musik, mit Choreografie, Bühnenbildern, Videokunst und noch mehr. So entsteht nicht selten ein Werk aus anderen Werken.

    Nach dem Urheberrechtsgesetz genießt ein Werk „als Ganzes und in seinen Teilen urheberrechtlichen Schutz“. (Urheberrechtsgesetz §1 (2))

    Aber wie entsteht dieser Schutz? Ab wann ist er gültig? Und wie wird ein Werk denn geschützt? Was ist überhaupt ein „Werk“ im Sinne von diesem Gesetz?

    Gemeinsam mit dem Anwalt Wolfgang Renzl werden wir versuchen uns den Grundbegriffen des Urheberrechts anzunähern und darauf aufbauend vor Allem auf praktische Fragen eingehen. Ist es möglich Urheberrechte abzugeben? Worauf muss man zum Beispiel bei Fotos von Produktionen achten? Wem gehört das Bühnenbild? Müssen wir trotzdem AKM Gebühren zahlen, obwohl wir eine Abmachung mit den Komponisten getroffen haben? Wenn wir Texte von anderen Autor*innen verwenden, wen müssen wir kontaktieren? Sind alle Texte geschützt?

    Termin: 24.02.2020, 17:00 bis 18:30

    Ort: IG Freie Theater,

    mit Wolfgang Renzl

    Anmeldung:

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • Share and Care Vernetzungstreffen

    share&care - Künstler*innen tauschen sich aus: 02.03.2020 18:00 bis 20:00 Uhr

    Werk X Petersplatz

    Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?

    mit Alireza Daryanavard u.a.

    In dem Format share&care greift die IG Freie Theater gemeinsam mit aktiven Künstler*innen aus der Szene aktuelle Themen auf. Wir laden dazu ein zu erzählen, sich auszutauschen und zu vernetzen und nach kulturpolitischen Verbesserungsvorschlägen und Lösungen zu suchen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, der Eintritt ist selbstverständlich frei - einfach kommen!

    Das nächste share & care Vernetzungstreffen „Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?“ widmet sich einem aktuellen Thema: als nicht österreichische*r Künstler*in Österreich leben und arbeiten. Gemeinsam mit Alireza Daryanavard sprechen wir über Arbeitsbedingungen, Hürden und Herausforderungen die Künstler*innen begegnen, die als Newcomer in Österreich leben und arbeiten sowie über die Darstellung von Migration und Flucht im Theater.

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  • Vereinsgründung im Zuge der Einreichung für die Einzelförderung MA7

    Bei der diesjährigen Einreichung für die Einzelförderung von der Stadt Wien Kulturabteilung (MA7) gab es einige Neuerungen. Hervorzuheben sind vor Allem: Ab diesem Jahr wird die Honoraruntergrenzen-Empfehlung berücksichtigt und für Einzelpersonen wurde die maximale Fördersumme auf 10.000€ herabgesetzt.

    Aus diesem Grund haben sich viele kurzfristig entschieden einen Verein zu gründen, um mit diesem einzureichen. Wir wollen erinnern, dass einen Verein zu betreiben mit einigem organisatorischem Aufwand verbunden ist. Anbei ein paar Hinweise:

    -  Kennt eure Statuten! In ihnen ist festgelegt, wie oft ihr Mitgliederversammlungen abhalten müsst, aus wie vielen Mitgliedern das Leitungsorgan besteht und wer den Verein nach außen vertreten kann.

    - Haltet die Mitgliederversammlungen gemäß euren Statuten auch ab und führt ein ordentliches Protokoll mit Unterschriften der organschaftlichen Vertreter*innen

    - Der Verein muss laufend Aufzeichnungen seiner Einnahmen und Ausgaben führen.

    - ACHTUNG: Ihr braucht auch zwei unabhängige Rechnungsprüfer*innen, welche die Finanzen überprüfen und jährlich einen Bericht verfassen.

    - Ordentliche Ablage von allen Protokollen, Rechnungen und Korrespondenzen mit der Vereinspolizei. (Rechnungen, Belege müssen 7 Jahre aufbewahrt werden.)

    Tipp zum Nachlesen: Die Broschüre von der IG Kultur Wien "Kulturverein Gründen und Betreiben" als PDF hier: https://www.igkulturwien.net/kis/kulturverein-gruenden-und-betreiben

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  • 24.02.2020 Urheberrecht mit Wolfgang Renzl

    Wo: IG Freie Theater, Gumpendorfertraße 63b, 1060 Wien

    Termin: 24.02.2020, 17:00 bis 18:30

    In den darstellenden Künsten verschwimmen die Grenzen: wir arbeiten mit Texten, mit Musik, mit Choreografie, Bühnenbildern, Videokunst und noch mehr. So entsteht nicht selten ein Werk aus anderen Werken.

    Nach dem Urheberrechtsgesetz genießt ein Werk „als Ganzes und in seinen Teilen urheberrechtlichen Schutz“. (Urheberrechtsgesetz §1 (2))

    Aber wie entsteht dieser Schutz? Ab wann ist er gültig? Und wie wird ein Werk denn geschützt? Was ist überhaupt ein „Werk“ im Sinne von diesem Gesetz?

    Gemeinsam mit dem Anwalt Wolfgang Renzl werden wir versuchen uns den Grundbegriffen des Urheberrechts anzunähern und darauf aufbauend vor Allem auf praktische Fragen eingehen. Ist es möglich Urheberrechte abzugeben? Worauf muss man zum Beispiel bei Fotos von Produktionen achten? Wem gehört das Bühnenbild? Müssen wir trotzdem AKM Gebühren zahlen, obwohl wir eine Abmachung mit den Komponisten getroffen haben? Wenn wir Texte von anderen Autor*innen verwenden, wen müssen wir kontaktieren? Sind alle Texte geschützt?

    mit Wolfgang Renzl

    Anmeldung:

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://www.freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 02.03.2020 Share and Care Vernetzungstreffen

    share&care - Künstler*innen tauschen sich aus: 02.03.2020 18:00 bis 20:00

    Wo: Werk X Petersplatz

    Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?

    mit Alireza Daryanavard u.a.

    In dem Format share&care greift die IG Freie Theater gemeinsam mit aktiven Künstler*innen aus der Szene aktuelle Themen auf. Wir laden dazu ein zu erzählen, sich auszutauschen und zu vernetzen und nach kulturpolitischen Verbesserungsvorschlägen und Lösungen zu suchen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, der Eintritt ist selbstverständlich frei - einfach kommen!

    Das nächste share & care Vernetzungstreffen „Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?“ widmet sich einem aktuellen Thema: als nicht österreichische*r Künstler*in Österreich leben und arbeiten. Gemeinsam mit Alireza Daryanavard sprechen wir über Arbeitsbedingungen, Hürden und Herausforderungen die Künstler*innen begegnen, die als Newcomer in Österreich leben und arbeiten sowie über die Darstellung von Migration und Flucht im Theater.

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  • 09.03.2020 DOTA - Dance On Tour Austria

    Termin: 09.03.2020 2020, 17:00 bis 18:30 Uhr

    Ort: IG Freie Theater, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien

    mit Lejla Mehanovic

    Anmeldung:

    Das Projekt DANCE ON TOUR Austria ist eine Kooperation des Tanzquartier Wien und des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und unterstützt Gastspiele von in Österreich ansässigen zeitgenössischen Tanz- und Performancekünstler*innen sowie -kompanien.

    Lejla Mehanovic wird uns das Projekt vorstellen und unsere Fragen beantworten zu:

    Was? Wo? Wie? Wer? Wann? und Wieviel?

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • IG Netz: Sozialversicherungszuschüsse für Anstellungen 2. Halbjahr 2019

    Einreichfrist 15. März 2020

    Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes und der Kunst- und Kulturabteilungen der Bundesländer Tirol und Vorarlberg finanziert.

    Die Einreichfrist für Sozialversicherungsbeitragszuschüsse von Anstellungen im 2. Halbjahr 2019 endet am 15. März 2020.

    Information zu Anspruchsberechtigung, Höhe der Zuschüsse, Antragstellung: http://www.freietheater.at/service/ig-netz/

    application

    IG-Netz Anträge können ausnahmslos nur online über die IG Netz Datenbank (https://ig-netz.spdns.eu/) gestellt werden. Mit Ende der jeweiligen Einreichfrist wird die Datenbank geschlossen und es sind keine Veränderungen mehr möglich.

    Only the request form needs to be sent by post (in written form with original signatures).

    Erstanträge: Auf Anfrage versenden wir gerne einen Einladungslink (office@freietheater.at).

    Für einen Erstantrag bitte per E-Mail im Büro melden (mit der korrekten Angabe des Namens der Gruppe/des Ensembles sowie der E-Mail-Adresse über welche die Verwaltung stattfinden soll) und bekommt in Folge einen Einladungslink der Datenbank per Mail zugeschickt. Bitte diesem Link folgen um sich erstmals zu registrieren und jederzeit mit den persönlichen Daten Zugang zur Datenbank zu erhalten. Das Eintragen von Anstellungen, Hochladen von Lohnzetteln/Lohnkonten, bka Subventionszusagen, Vereinsregisterauszug, Bilanz, Flyermaterial etc. erfolgt in weiterer Folge online.

    Beim ersten Mal einloggen werden die verschiedenen Funktionen per Guide erklärt. Die Antragstellung ist in 3 Schritten aufgebaut.

    Am Schluss, wenn alles ausgefüllt/eingetragen ist, kann man das Antragsformular als PDF herunterladen, ausfüllen und das Original, mit den Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen an uns schicken!

    eligibility for benefits

    Zuschüsse aus dem IG Netz erhalten Freie professionelle Gruppen/Theater im Bereich der Darstellenden Kunst, die Dienstgeber sind (d. h. Vereine, die MitarbeiterInnen anstellen).

    Voraussetzung ist, dass die Dienstgeber_innen innerhalb der vorangegangenen zwei Kalenderjahre oder im laufenden Kalenderjahr eine Subvention vom Bund oder einem Bundesland, das das IG-Netz mitfinanziert (derzeit Tirol und Vorarlberg) erhalten hat. Die gesamte jährliche Förderung aus öffentlichen Mitteln darf dabei 450.000,- Euro nicht übersteigen oder nicht überstiegen haben, wobei maximal eine Drittelbeteiligung des Bundes von 150.000,- Euro gilt.

    Zuschüsse an Dienstgeber_innen werden vorrangig für professionell künstlerisch tätige darstellende Kunstschaffende geleistet, die während des Produktions- und Aufführungszeitraums in Dienstverhältnissen stehen sowie nach Maßgabe vorhandener Budgetmittel für Produktionsleiter_innen professioneller Produktionen der Darstellenden Kunst.

    amount of contributions

    Dienstgeber_innen erhalten Zuschüsse aus dem IG Netz für künstlerische Angestellte, deren Brutto-Monatsgehalt EUR 2.610,- (Wert für 2019) nicht übersteigt. Zuschüsse werden in der Höhe der Beitragsvorschreibung, maximal jedoch bis zu EUR 200,- monatlich, gewährt.

    Für IG-Netz-Antragsteller_innen aus Vorarlberg, Tirol bedeutet die Förderung des IG-Netzes durch diese Bundesländer,  dass bereits für den Antrag 2. Halbjahr 2019 zum 15. März 2020 eine Aufstockung des IG-Netz-Zuschusses bis zu 200,- €/Person/Monat  des Sozialversicherungszuschusses durch das IG-Netz stattfinden kann.

    Folgende Unterlagen sind in digitaler Form vorzubereiten und müssen als Beleg hochgeladen werden:

    - Vereinsregisterauszug

    - Subventionsnachweis Bund - max. 3 Jahre alt

    -Lohnzettel der ArbeitnehmerInnen

    - monatliche Kontoauszüge der Krankenkasse oder Beitragsvorschreibungen und Zahlungsbestätigungen

    - Jahresabschluss / Bilanz des Vorjahres (1x jährlich)

    - ggf. Nachweis über geförderte Arbeitsplätze (falls es solche gibt)

    - Programme, Flyer, Kritiken etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben.

    Bei Fragen helfen wir gerne weiter:


    01/4038794

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  • Infomaterial: Aktuelles Infoblatt 2020 zur Pension

    Wir haben das Infoblatt zur Pension für euch auf den aktuellen Stand 2020 gebracht. Es steht frei zum Download zu Verfügung – hier oder auf der Website: https://freietheater.at/service/igft-infomaterialien/

    Infoblatt Pension 2020 (PDF): Ein Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, Berechnungsmodelle und Beispiele. Und die Problematiken der Alterspension in den Freien Darstellenden Künsten zusammengefasst.

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  • 03.02.2020 Share and Care Vernetzungstreffen

    02.03.2020 : share&care - Künstler*innen tauschen sich aus

    Wann: 02.03.2020, 18:00 bis 20:00 Uhr
    Wo: Werk X Petersplatz

    Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?

    mit Alireza Daryanavard u.a.

    In dem Format share&care greift die IG Freie Theater gemeinsam mit aktiven Künstler*innen aus der Szene aktuelle Themen auf. Wir laden dazu ein zu erzählen, sich auszutauschen und zu vernetzen und nach kulturpolitischen Verbesserungsvorschlägen und Lösungen zu suchen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, der Eintritt ist selbstverständlich frei - einfach kommen!

    Das nächste share & care Vernetzungstreffen „Ich bin neu hier. Wir sind viele - Wie postmigrantisch ist die Wiener Theaterlandschaft?“ widmet sich einem aktuellen Thema: als nicht österreichische*r Künstler*in Österreich leben und arbeiten. Gemeinsam mit Alireza Daryanavard sprechen wir über Arbeitsbedingungen, Hürden und Herausforderungen die Künstler*innen begegnen, die als Newcomer in Österreich leben und arbeiten sowie über die Darstellung von Migration und Flucht im Theater.

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  • 09.03.2020 DOTA - Dance On Tour Austria

    Termin: 09.03.2020 2020, 17:00 bis 18:30 Uhr

    Ort: IG Freie Theater, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien

    mit Lejla Mehanovic

    Anmeldung:

    Das Projekt DANCE ON TOUR Austria ist eine Kooperation des Tanzquartier Wien und des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und unterstützt Gastspiele von in Österreich ansässigen zeitgenössischen Tanz- und Performancekünstler*innen sowie -kompanien.

    Lejla Mehanovic wird uns das Projekt vorstellen und unsere Fragen beantworten zu:

    Was? Wo? Wie? Wer? Wann? und Wieviel?

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • 11.03.2020 WIZZIG: Einladung zum Artist*innen Stammtisch

    Wo: Trap, Rappachgasse 26, 1110 Wien
    Wann: 11.03.2020, 18:30 Uhr

    Die WIZZIG – Interessensgemeinschaft Wiener Initiative Zeitgenössischer Zirkus - lädt zeitgenössische ZirkuskünstlerInnen und Zirkusaffine Menschen herzlich zum ArtistInnen Stammtisch ein.

    Kommt ALLE zum gemütlichen Zusammensein und Austauschen mit Impulsvorträgen zu aktuellen Themen / Projekte der Szene, Jobbörse, und veggie Netzwerkgulasch!
    Im Rahmen der „Simmeringer Gerüchteküche” der großartigen SchloRs.

    IMPULSVORTRÄGE:

    IG FREIE THEATER: Ulrike Kuner
    TRAP: Ariane Öchsner
    KASKADE FESTIVAL / ZIRKUS, OIDA!: Sabine Maringer
    WIZZIG: Sebastian Berger

    Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/596461604419038/

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  • 19.03.2020 Schreibworkshop mit Michaela Obertscheider

    Termin: 19.03.2020 2020, 17:00 bis 21:00

    Dauer: Dauer: 3 Stunden bis max. 4, je nach Kondition und Anzahl der TN

    Ort: IG Freie Theater, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien

    mit Michaela Obertscheider

    Anmeldung:

    Ein paar Worte verlieren

    Der Workshop ist geeignet um sich den erforderten Text-Aufgaben, die in der freien Szene fallweise zu den künstlerischen bzw. darstellenden Kompetenzen zusätzlich erwartet werden, entspannt zu stellen und im besten Fall freudvoll zu gestalten. Texte für u.a. Projektbeschreibungen, PR-Texte, Bewerbungen, Ankündigungen etc. Der Workshop ist geeignet für den Selbstgebrauch und/oder für Menschen, die Inspiration und Übungen suchen, um damit in Gruppen zu arbeiten.

    Themen und Inhalte:

    Den inneren Kritiker erkennen und zähmen, Schreiben als Mittel zur Reflexion, Empathie und Resonanz durch den Dialog mit dem Papier, Sprachbewusstheit, Sprachästhetik

    Mitzubringen sind:

    verschiedene Stifte (Blei, Kuli, Feder )
    Papier und / oder Notizheft
    Papier unliniiert A4 wird bereitgestellt
    Keine digitalen Geräte erwünscht
    Bitte eine verschließbare Trinkflasche dabei haben/ keine offenen Gläser

    Michaela Obertscheider: Autorin, Rednerin, Theatermacherin

    Als Rednerin und Trainerin für Präsenz, Selbststeuerung und Resilienz gestaltet sie Vorträge und Workshops in Unternehmen, für Führungskräfte, in Schulen und im Einzelsetting für Privatpersonen. Sie ist Theatermacherin und schreibt, spielt und inszeniert. Ihre Stücke gelten als anspruchsvolle Theaterarbeiten für Erwachsene, junge Erwachsene und Kinder. Aktuelle Inszenierungen und eigene Arbeiten als Autorin im Kabarett Niedermair. Sie ist Schauspiellehrerin mit den Schwerpunkten Improvisation und natürliches Spiel. Sie schreibt Lieder, spielt Ukulele, sie singt und zeichnet. Sie lehrt Kreatives Schreiben seit vielen Jahren.

    Teilnahme kostenlos für IGFT Mitglieder. Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder € 50,-. Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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  • Podiumsdiskussion: Kulturpolitik unter Türkisgrün?

    Wann: DI, 14. April 2020, 19:00 h

    Wo: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

    Podiumsdiskussion mit den Kultursprecher_innen im Parlament (Vorankündigung)

    Parallel zu den vergangenen Regierungsverhandlungen haben die Interessenvertretungen des Kulturrat Österreich ihre kulturpolitischen Forderungen an eine neue Regierung präsentiert, seit Jahresanfang steht ein Regierungsprogramm . Darin enthalten: Einige Überraschungen, viel Vages - ein Ankündigungspaket oder ein Arbeitsprogramm? Nach 100 Tagen Regierungsarbeit, nach der Vorstellung des budgetären Rahmens ist es Zeit, ein erstes Resumee zu ziehen und festzustellen, in welchen Bereichen Umsetzungsmöglichkeiten erkennbar sind.

    Mit:

    Eva Blimlinger, Die Grünen

    Thomas Drozda, SPÖ

    Maria Großbauer, ÖVP

    Josef Schellhorn, NEOS

    Moderation: Elisabeth Scharang

    Eine Kooperation von Kulturrat Österreich und Depot: https://kulturrat.at/termine/20200414

    # Mindestanforderungen an das Kunst- und Kulturprogramm der Interessenvertretungen Kunst, Kultur und Medien

    https://kulturrat.at/agenda/agenda/brennpunkte/20191028

    # Regierungsprogramm

    https://workupload.com/file/Nr32mmmE

    # Positionen vor der Wahl

    https://kulturrat.at/agenda/brennpunkte/20190913

    Zugänglichkeit Depot: Stufenloser Zugang ins Café über Haustor möglich; stufenlose, aber enge Toiletten vorhanden, nächstes barrierefreies WC gegenüber im Museumsquartier. Nähere Auskunft beim Depot: depot@depot.or.at  oder unter der Tel: +699 1353 7710.

    Kulturrat Österreich: Gumpendorfer Str. 63b, 1060 Wien

    contact@kulturrat.at

    https://www.kulturrat.at

    https://www.twitter.com/kulturrat_oe

    Kulturrat Österreich: Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5500 Einzelmitglieder, 39 Mitgliedsverbände und deren Mitglieder, 700 Kulturinitiativen sowie 14 freie Radios.

    Mitglieder des Kulturrat Österreich:

    ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich

    Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs

    Dachverband der Filmschaffenden

    IG Bildende Kunst

    IG Freie Theaterarbeit

    IG Kultur Österreich

    Österreichischer Musikrat

    IG Übersetzerinnen Übersetzer

    Verband Freier Radios Österreich

    VOICE - Verband der Sprecher und Darsteller

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    • Infoveranstaltung: DSCHUNGEL WIEN – Das Theaterhaus für junges Publikum
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    • 17.02.2020 Wie finanziert man freie Produktionen: Best Practice mit Zeno Stanek
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    • Workshop: Survival Kit für Künstler*innen in der Freien Szene
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    • 24.02.2020 Urheberrecht mit Wolfgang Renzl
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