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Finanzminister Hans Jörg Schelling hält Geld für die Freie Szene zurück

Pressemitteilung der IG Freie Theaterarbeit, 15.11.2017

Im April 2017 hat Bundesminister Thomas Drozda 3 Mio. € zugesagt - siehe Interview mit der Kleinen Zeitung vom 5.4.2017: "Und gerade im Bereich der Freien Szene setzen wir ja Schwerpunkte: Mitte 2016 habe ich ein 3-Millionen-Euro-Paket für die Erhöhung der Stipendien und der Personenförderung gestartet und durch ein neues Paket für die "freien Gruppen" ergänzt. In Summe stehen ab heuer 6 Millionen Euro mehr in diesem Bereich zur Verfügung, das ist eine Erhöhung um rund 10 Prozent".
Quelle: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/-/thomas-drozda-ich-habe-nicht-vor-die-budgets-zu-kurzen-

Nun ist es anders gekommen: Finanzminister Hans Jörg Schelling hält die zugesagten 3 Mio. € zurück! Für viele KünstlerInnen bedeutet dies, während bereits laufender Produktionen kein Geld zu erhalten.
Ein Skandal - und ein Vorgeschmack auf kommende Zeiten? Die IG Freie Theaterarbeit fordert die prompte Auszahlung der Gelder!

 

Betroffene, die bisher noch keinen Kontakt zu uns aufgenommen haben, bitte um schnelle Rückmeldung an uns (mail an u.kuner@freietheater.at)

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Theater am Petersplatz: Rückzug aus Jury

Pressemitteilung der IG Freie Theaterarbeit, 13.11.2017

Es war vorgesehen, dass die Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT; in Person Ulrike Kuner) in der Jury zur Findung der im Oktober ausgeschriebenen "Kuratorischen Leitung / Geschäftsführung" der Theater am Petersplatz GmbH vertreten ist.

Nach genaueren Informationen betreffend Finanzen und Organisationsstruktur der
Theater am Petersplatz GmbH hat der Vorstand der IGFT beschlossen, nicht an dieser Jury teilzunehmen.

Die IGFT forderte am Petersplatz ein Koproduktionshaus - statt des nun ausgeschriebenen "Kooperationshauses" - und damit deutlich verbesserte Bedingungen für die Freie Szene, vor allem eine faire Bezahlung / Koproduktionsbeiträge für die KünstlerInnen.
Mit den ausgeschriebenen Parametern ist eine solche Umsetzung nicht möglich.

Vorstand und Geschäftsführung der IG Freie Theaterarbeit

 

 

Siehe dazu auch: www.derstandard.at/2000067880599/Toxic-Dreams-Der-Kuenstler-ist-zum-Content-Provider-geworden

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Barbara Kraus: neues Vorstandsmitglied der IGFT

Wir freuen uns, mit Barbara Kraus (Choreografin/Performerin) ein neues Vorstandsmitglied gewonnen zu haben. 

Sie ersetzt Martin Dueller im Vorstand der IG Freie Theaterarbeit, für dessen Engagement vor allem für die gift.zeitschrift für freies theater wir ihm sehr herzlich danken und begrüßen mit Barbara eine erfahrene Akteurin der Freien Szene!

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Premierenkalender der gift.zeitschrift für freies theater

Infos bis 20. November an office@freietheater.at

Für den Premierenkalender der Ausgabe der gift.zeitschrift für freies theater 12/2017 freuen wir uns über Infos zu Premieren aus dem freien darstellenden Kunstbereich im Zeitraum Jänner/Februar/März 2018 in Österreich.

Schickt uns bitte bis 20. November folgende Infos an office@freietheater.at:
Premierendatum – z.B. 15.1.
Titel der Produktion
Aufführungsort/produzierende Gruppe/Company
Reservierungstelefonnummer

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gift.zeitschrift für freies theater 03/2017 – jetzt bestellen

Unter dem Titel politiká, in der Redaktion von Martin Dueller, ist die gift.zeitschrift für freies theater 03/2017 gerade erschienen und ab sofort bei uns bestellbar (e-mail an office@freietheater.at senden oder anrufen unter ++43/1/4038794).

 

Inhalte:
# Interview mit Ulrike Kuner, Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit
# Interview mit Esther Holland-Merten, künstlerischen Leiterin von wuk performing arts
# carnevaloffear - Natalie Ananda Assmann und Julia Karnel berichten über einen Versuch Grenzen # zu überschreiten und Brücken zu bauen

# Mieze Medusa: Sie haben die Freiheit geframed

# Thomas Diesenreiter: Neue Zeiten, alte Kämpfe (siehe auch #kulturlandretten)

# Paula Perschke: Politisches Theater machen oder Politisch Theater machen?

# Herbert Gnauer: Bundestrojaner auch im zweiten Anlauf vorläufig verhindert

# Silke Felber: Wieder und Wider

# Offener Brief der ARGE Kulturelle Vielfalt der UNESCO Österreich zu Status und Notwendigkeiten für Kunst und Kultur in Österreih

# 10 Jahre brunnenpassage - Rede von Anne Wiederhold

# Yosi Wanunu über 20 Jahre theatercombinat

# hier über Tamara Stern, dort über Martin Schanhorst;

# Thomas Hahn berichtet von anderswo - aus dem "toten Winkel von Paris" und porträtiert den Tänzer Mithkal Alzghair

# Nadja Pirringer verortet Privatsphäre und

# Jürgen Bauer machte sich auf der documenta 14 in kassel "im diskursiven Kunst-Dschungel" auf die suche nach den "unzähligen Performances und Aufführungen, die Freiräume ins Dickicht schlugen"


 

Bestellungen: office@freietheater.at oder per Telefon: ++43 / 1 / 403 87 94 (Montag bis Donnerstag 9:30-16 Uhr)

Einzelpreis: EUR 5
Abos:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten.

Weitere Infos: http://freietheater.at/publikationen/gift-zeitschrift-fuer-freies-theater/

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Informationsveranstaltung

Montag, 20.11.2017, 17 – 19 h – Vortragender: Günter Schönberger, GF Bildrecht
Ort: IG Freie Theaterarbeit, Gumpendorferstraße 63B, 1060 Wien


Bildrecht
Die Aufgabe von Bildrecht ist die gerechte Verteilung von Tantiemen.
Welche Vorteile und Einnahmenpotenziale ergeben sich für mich als Darstellender KünstlerIn/ChoreografIn?

Bildrecht vertritt BildurheberInnen gegenüber öffentlichen und privaten Stellen, um Einnahmen aus der Nutzung kreativer Leistungen zu Gunsten der KünstlerInnen zu erzielen.

Die Bildrecht kümmert sich um die Einhebung und Verteilung der Einnahmen für die Nutzung der Werke an ihre Mitglieder. Sie nimmt kollektive Rechte wahr, die man aus praktischen oder gesetzlichen Gründen nicht individuell wahrnehmen kann. 

1977 wurde die Bildrecht, damals noch VBK, als gemeinnütziger, unpolitischer und überparteilicher Verein von österreichischen Künstlern und Künstlerinnen (u.a. Adolf Frohner, Ernst Beranek und Christa Hauer) ins Leben gerufen. Die Bildrecht ist zudem eine staatlich genehmigte Urheberrechtsgesellschaft. Die Bildrecht verfolgt keine eigenen wirtschaftlichen Interessen. Die Erträge aus der Lizenzvergabe und kollektiven Rechtewahrnehmung werden - nach Abzug der im Durchschnitt bei 10 Prozent liegenden Verwaltungskosten – vollständig an den/die UrheberIn ausbezahlt. 

Anmeldung: office@freietheater.at

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Podiums- und Publikumsdiskussion gegen Kulturabbau im ORF Vorarlberg

27. November, 19-22 Uhr, vorarlberg museum

Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg
Petition unterschreiben: www.openpetition.eu/petition/online/fuer-den-erhalt-der-kulturabteilung-und-kulturberichterstattung-beim-orf-vorarlberg


Barbara Herold, Bundeslandsprecherin der IG Freie Theaterarbeit in Vorarlberg: im Namen und Auftrag der "IG- und Netzwerkgruppe Vorarlberg" und der "Plattform gegen den Kulturabbau beim ORF" möchte ich Sie herzlich zur Podiums- und Publikumsdiskussion einladen.

Die Diskussion widmet sich dem Thema Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg und findet am Montag, 27. November 2017 um 19 Uhr im vorarlberg museum statt. Frau Dr.in Angelika Böhler wird die Diskussion leiten.



Am Podium:

Dr. Christian Bernhard, Landesrat für Kultur

ORF-Landesdirektor Markus Klement (angefragt)

Dir. Dr. Hanno Loewy, Jüdisches Museum Hohenems

Barbara Herold, Theater-Regisseurin und Bundeslandsprecherin der IG Freie Theater

Wolfgang Mörth, Schriftsteller und Obmann Literatur Vorarlberg


Diskussionsleitung: Dr.in Angelika Böhler

 

Es laden ein:

Plattform gegen den Kulturabbau beim ORF

(Prof. Dr. Walter Fink und Mag. Meinrad Pichler)

IG- und Netzwerkgruppe Vorarlberg

(IG Kultur Vorarlberg, IG Freie Theater, literatur:vorarlberg netzwerk, Landesverband Vorarlberger Amateurtheater, netzwerkTanz Vorarlberg und Werkraum Bregenzerwald)

 

Hintergrund:

Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 Uhr veranlasst die oben genannten Plattformen zur öffentlichen Diskussion über den Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag des ORF in Vorarlberg. Bei der Podiums- und Publikumsdiskussion wird die Möglichkeit geboten, sich öffentlich dazu zu äußern.

 

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IG Freie Theaterarbeit: Kunst & Kinder

Montag 27.11., im Büro der IG Freie Theaterarbeit

Erfahrungsaustausch zu Kunst und Kindern

Kunst machen und Kinder bekommen, worauf sollte man achten?

-          Bin ich ausreichend versichert?

-          Wie hoch ist das Kindergeld?

-          Wann muss ich mich um einen Kindergartenplatz bemühen?


Wir bieten Raum für einen Informationsaustausch zu Kinderbetreuung und Karenz für Künstler*innen in Wien, die meist selbstständig arbeiten und international leben.

Wo und Wann: 27.11., 17 – 19 Uhr im IG Büro

Um Anmeldung unter c.vikoler@freietheater.at wird gebeten.
Kinderbetreuung mit Anmeldung möglich.


Die Kosten für die Teilnahme sind für IGFT Mitglieder bereits im Jahresbeitrag inkludiert.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/


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Zirkus- und Straßenkünstler_innen Vernetzungstreffen: Gagenhöhen und Verhandlungsstrategien

30. November um 19-22 Uhr, Spektakel Wien


ORT: Spektakel, Hamburgerstraße 14, 1050 Wien

ANMELDUNG an: arno.uhl@reflex.at


Das Treffen richtet sich an alle die im Zirkus- und Straßenkunstbereich tätig sind - egal ob ihr gerade anfangt vereinzelt aufzutreten oder schon seit Jahren euer Geld so verdient. 


Ziel ist es Erfahrungen auszutauschen und Strategien zu überlegen wie wir kollektiv als Szene Einfluss auf den Markt nehmen können, um ein faires Gagenlevel für alle zu sichern. Längerfristig besteht die Absicht einen Richtgagenkatalog herauszubringen, wie er bereits für den Theaterbereich besteht.


Es gibt im weitesten Sinne keine normale Gagenhöhe. Normal ist was sich etabliert und darauf können wir Einfluss nehmen. Wenn wir uns dazu treiben lassen uns gegenseitig zu unterbieten, hat schlussendlich niemand etwas davon. Das muss nicht beabsichtigt passieren. Jede Verhandlung ist von der ängstlichen Überlegung geprägt: „Wie viel kann ich verlangen, ohne den Job zu riskieren.“ Gerade deshalb ist es wichtig in großem Rahmen darüber zu diskutieren. Die Grundidee dabei ist simpel, wenn wir einander helfen, steigt unser Selbstbewusstsein und das Gagenniveau. Davon haben wir alle etwas.


Um einen Effekt zu haben muss das Treffen so breit wie möglich besucht werden, also ladet alle ein die ihr kennt!


Zur Planung ist eine Voranmeldung wichtig. Ein Kurzes Mail an arno.uhl@reflex.at reicht.

Es ist ein erstes Treffen und falls nötig lässt sich ein Folgetreffen organisieren.


Dieses Treffen findet in Kooperation mit der IG Freie Theaterarbeit statt.


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Simon Mayer: Gratulation zum Outstanding Artist Award

Wir gratulieren und freuen uns mit Simon Mayer über die Verleihung des Outstanding Artist Awards in der Sparte Darstellende Kunst durch das Bundeskanzleramt Österreich!

Weitere Infos: derstandard.at

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Europäische Theaternacht: So ein Theater

http://www.europaeische-theaternacht.at


Am Samstag, dem 18. November 2017 ist es wieder soweit – die Europäische Theaternacht geht über die Bühne – in ganz Österreich an über 70 Spielstätten!
Diese können im Rahmen des Festivals nahezu rund um die Uhr besucht werden.


Vorberichte wird es u. a. bei Punkt Eins dem neuen Ö1 Diskussionsformat zu Mittag am 17. November geben: http://oe1.orf.at/punkteins


Im Spezialauftrag der IG Freie Theater wird JohnPlayerSpecial mit Auftrag Nr. 33, um 21:15 Uhr im Theater Nestroyhof / Foyer – Hamakom - Nestroyplatz 1, 1020 Wien – performativ unterwegs sein:
the art of working together
seit 1999 arbeitet Agent JohnPlayerSpezial für die Performancekünstlerin Barbara Kraus und hat dabei alle Höhen und Tiefen des Freien Falls kennengelernt. Eine kurze Bestandsaufnahme im Jahr seiner Volljährigkeit.

Davor ist im Hamakom ist um 20.00 Uhr Michikazu Matsune mit seiner Performance For Now zu sehen.

Im Rahmen der Europäischen Theaternacht werden außergewöhnliche, speziell für diesen Anlass erstellte Programme - von aktuellen Inszenierungen über Backstage-Führungen, Gespräche mit Künstler*innen und Workshops bis zu offenen Performances und theatralischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche - angeboten.
Für das gesamte Angebot gilt »pay as you can/wish«, das heißt, jede*r Besucher*in bezahlt, soviel sie/er ausgeben kann und möchte.

So bietet das Festival tatsächlich allen Interessierten die Möglichkeit, die Welt des Theaters neu oder auch erstmals für sich zu entdecken. Tiefe Einblicke in hintergründige Szenen, herzzerreißende Geschichten, wunderbare Klänge und nie gehörte Wortwechsel sind dabei garantiert. Kurzum: ein unvergessliches Abenteuer, das keine*r verpassen sollte!

Die ersten 50 Besucher_innen ab 16 Jahren bekommen in jedem Theater ein Brieflos geschenkt. 

Wer, wann, wo, was in Österreich bei der Europäischen Theaternacht Produktionen zeigt, findet sich hier: www.europaeische-theaternacht.at

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Europäische Theaternacht auf Ö1: Mitreden

Gelegenheit zur Europäische Theaternacht auf Ö1 mitzureden ergibt sich heute um 13 Uhr auf Ö1 in der Sendung „Die Bühne kennt nur das Jetzt“ – Faszination Theater.

Moderation: Barbara Zeithammer, Gast: Michael Heltau
Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79

Am 18. November geht die Europäische Theaternacht zum 7. Mal über die Bühne - an über 400 Spielstätten in mehreren Ländern, über 70 allein in Österreich. Unter dem Motto "Zahlen Sie, so viel Sie können und möchten", laden die großen und kleinen Häuser zu einer Art Tag der offenen Tür mit vielfältigem Programm.

 Weitere Infos: oe1.orf.at/programm/20171116

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Nestroypreisverleihung an Michael Turinsky & Doris Uhlich

 Der Nestroy-Preis 2017 war ein anregender, aufwühlender, berührender Abend - ganz unerwartet.

Umso schöner, dass mit Doris Uhlich und Michael Turinsky außergewöhnliche KünstlerInnen ausgezeichnet wurden, die gemeinsam eine tolle Produktion realisiert haben (ravemachine), aber jede(r) für sich so exemplarisch für die diverse, starke und vielfältige Freie Szene Österreichs stehen.

Michael Turinskys Dankesrede wird uns im Gedächntnis bleiben - wir gratulieren beiden KünstlerInnen von Herzen!

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Kulturschaffende Oberösterreich: #kulturlandretten

Weitere Informationen und Möglichkeit die Petition zu unterschreiben: https://kulturlandretten.at/


Siehe dazu auch: http://derstandard.at/2000067613156/Kulturkuerzungen-Viele-Vereine-denken-ans-Aufhoeren

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Wiener Perspektive: FIRST FICTIONAL SEASON

24.11.2017, 17 Uhr, magazin der Nordbahnhalle


FIRST FICTIONAL SEASON
the presentation

wiener perspektive lädt ein am 24. november um 17h in das magazin der nordbahnhalle

zur präsentation der first fictional season mit größen der hiesigen politik und kunst.

wiener perspektive freut sich über die bereitstellung von 450.000 euro seitens der ma 7 der stadt wien und präsentiert ab 17h konzepte zur umsetzung der fictional season.

450.000 euro, die der freien szene in wien als kompensation für die ausbleibende unterstützung  und durch die interimistische schließung des tanzquartiers wien entgangen sind, wurden nun großzügig seitens der stadt wien zur verfügung gestellt. ein weiterer betrag vom bundeskanzleramt zur durchführung der first fictional season wird in kürze erwartet.

wir freuen uns über ihren besuch und ihre beiträge!


wiener perspektive

ist eine offenen plattform von wiener freischaffenden darstellenden künstler*innen


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Institut für Arbeits- und Sozialrecht Linz: Buchpräsentation

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18 Uhr, Linz; Anmeldungen bis 29. November


Herzliche Einladung zur Buchpräsentation des juristischen Teils der durch den Kulturrat Österreich initiierten Studie über Problematiken rund um Tätigkeiten zwischen Anstellung und Selbstständigkeit von Künstler_innen, die in Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer Wien entstand.


„UNSELBSTSTÄNDIG – SELBSTSTÄNDIG – ERWERBSLOS“

Studie zu Problemen von Künstlern und Künstlerinnen in der sozialen Absicherung

(Trost / Waldhör / Iljkic)


Datum:  Mittwoch, 6. Dezember 2017

Uhrzeit:  18.00 Uhr 

Adresse:  Arbeiterkammer Oberösterreich, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz 

Raum:  Festsaal 2. Stock


Eintritt frei

Bitte dringend um Anmeldung bis spätestens 29. November 2017! (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)

Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht

Telefon:   0732/ 24 68 7470 oder 7472

E-Mail:   arso@jku.at


Programm 

18.00 Uhr   Begrüßung und Eröffnung


18.10 Uhr  Kunstschaffende und andere prekär Beschäftigte in der Sozialversicherung – 

  ein Überblick  

  Ass.-Prof. in  Dr. in  Barbara Trost, Johannes Kepler Universität Linz 


18.30 Uhr   Die Ergebnisse der Studie aus der Perspektive der Arbeiterkammer

  Dr. Gernot Mitter, Arbeiterkammer Wien  


18.50 Uhr  Probleme? Lösungen! Für eine gute soziale Absicherung. Die Ergebnisse der

    Studie als Handlungsauftrag für die Politik

  Mag. a  Daniela Koweindl, Kulturrat Österreich 


19.10 Uhr  Ausgewählte KünstlerInnenbiografien in der sozialrechtlichen Betrachtung

  Mag. a  Birgit Waldhör, Arbeiterkammer Linz

  Mag. a  Tanja Iljkic, Bundesministerium für Finanzen 


19.30 Uhr  Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei einem kleinen Imbiss  

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Europäische Theaternacht:

http://www.europaeische-theaternacht.at

18. November 2017

Am Samstag, dem 18. November 2017 ist es wieder soweit – die Europäische Theaternacht geht über die Bühne – in ganz Österreich an über 70 Spielstätten!
Diese können im Rahmen des Festivals nahezu rund um die Uhr besucht werden.


Vorberichte wird es u. a. bei Punkt Eins dem neuen Ö1 Diskussionsformat zu Mittag am 17. November geben: http://oe1.orf.at/punkteins


Im Spezialauftrag der IG Freie Theater wird JohnPlayerSpecial mit Auftrag Nr. 33, um 21:15 Uhr im Theater Nestroyhof / Foyer – Hamakom - Nestroyplatz 1, 1020 Wien – performativ unterwegs sein:
the art of working together
seit 1999 arbeitet Agent JohnPlayerSpezial für die Performancekünstlerin Barbara Kraus und hat dabei alle Höhen und Tiefen des Freien Falls kennengelernt. Eine kurze Bestandsaufnahme im Jahr seiner Volljährigkeit.
Davor ist im Hamakom ist um 20.00 Uhr Michikazu Matsune mit seiner Performance For Now zu sehen.

Im Rahmen der Europäischen Theaternacht werden außergewöhnliche, speziell für diesen Anlass erstellte Programme - von aktuellen Inszenierungen über Backstage-Führungen, Gespräche mit Künstler*innen und Workshops bis zu offenen Performances und theatralischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche - angeboten.
Für das gesamte Angebot gilt »pay as you can/wish«, das heißt, jede*r Besucher*in bezahlt, soviel sie/er ausgeben kann und möchte.

So bietet das Festival tatsächlich allen Interessierten die Möglichkeit, die Welt des Theaters neu oder auch erstmals für sich zu entdecken. Tiefe Einblicke in hintergründige Szenen, herzzerreißende Geschichten, wunderbare Klänge und nie gehörte Wortwechsel sind dabei garantiert. Kurzum: ein unvergessliches Abenteuer, das keine*r verpassen sollte!

Die ersten 50 Besucher_innen ab 16 Jahren bekommen in jedem Theater ein Brieflos geschenkt. 

Wer, wann, wo, was in Österreich bei der Europäischen Theaternacht Produktionen zeigt, findet sich hier: http://www.europaeische-theaternacht.at

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Theater am Petersplatz: Rückzug aus Jury

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Arbeitstraining bei der IG Freie Theaterarbeit

Möchten Sie in die Welt der kulturpolitischen Vertretung hineinschnuppern, an der Recherche zu kulturpolitischen Themen mitarbeiten, aber auch bei den täglichen Büroaufgaben mit Hand anlegen?
Wir suchen junge Menschen, die auf Basis eines unterstützten Arbeitstrainings (AMS Bezug erforderlich) für max. 3 Monate Erfahrungen im beruflichen Umfeld der freien darstellenden Kunst machen möchten.

Bei Interesse freuen wir uns über Motivationsschreiben per e-mail an office@freietheater.at.

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IG Freie Theaterarbeit: Abrechnungen und was ist zu beachten

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IG Darstellende Kunst Kärnten Koroska: konstituierendes Treffen

11. November 2017, 10 Uhr

 

Für ein Update und als Startschuss für weitere größere Projekte laden wir euch ein zum:

Treffen der IG Freie Theater und Konstituierendes Treffen/Vereinssitzung der
IG Darstellende Kunst Kärnten Koroska

mit der neuen Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Österreich Ulrike Kuner


am 11. November 2017, 10 Uhr

im Otelo Villach (Kaiser Josef Platz, ehem. Galerie Unart)

 

Weitere Infos: freietheater.at

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IG Freie Theaterarbeit: Kunst & Kinder

Montag 27.11., im Büro der IG Freie Theaterarbeit

 Erfahrungsaustausch zu Kunst und Kindern

Kunst machen und Kinder bekommen, worauf sollte man achten?

-          Bin ich ausreichend versichert?

-          Wie hoch ist das Kindergeld?

-          Wann muss ich mich um einen Kindergartenplatz bemühen?


Wir bieten Raum für einen Informationsaustausch zu Kinderbetreuung und Karenz für Künstler*innen in Wien, die meist selbstständig arbeiten und international leben.


Wo und Wann: 27.11., 17 – 19 Uhr im IG Büro


Um Anmeldung unter c.vikoler@freietheater.at wird gebeten.
Kinderbetreuung mit Anmeldung möglich.


Die Kosten für die Teilnahme sind für IGFT Mitglieder bereits im Jahresbeitrag inkludiert.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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Wiener Wortstätten: Wir lösen uns auf! – Ein Umzug in drei Aufzügen.

16.-18. November 2017

 

Nach über 12 Jahren müssen wir unser Büro in der Schönbrunnerstraße 9 aufgeben. Wir ziehen ins Werk X nach Meidling und verabschieden uns mit einer dreitägigen Veranstaltung.

An allen drei Tagen finden Bücherflohmarkt, Requisitenverkauf, Lesungen und dramatische Interventionen statt.

Krönenden Abschluss bildet eine wirklich allerletzte Buchstabensuppe am Samstag, 18. November, um 19.30 Uhr


Mit: Muhammet Ali Baş, Tania Golden, Karin Yoko Jochum, Rhea Krcmárová, Ingrid Lang, Thomas Perle, Semir Plivac, Robert Woelfl, Hans Escher, Bernhard Studlar u.a.

 

Weitere Infos: www.facebook.com
www.wortstaetten.at

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Kulturplattform Oberösterreich (KUPF): Kunst & Kultur unerwünscht?

Infos zur Kampagne „Rettet das Kulturland OÖ“: kulturlandretten.at


Pressemitteilung der KUPF vom 8.11.2017:

Kunst & Kultur unerwünscht? Rekordkürzungen im Landesbudget geplant

Der nun veröffentlichte Budgetentwurf der Landesregierung lässt die schlimmsten Befürchtungen der Kulturplattform OÖ wahr werden: Statt der geforderten Aufstockung der Mittel wird besonders die zeitgenössische Kunst und Kultur radikal gekürzt. Der geplante kulturelle Kahlschlag in einem der reichsten Bundesländer Österreichs lässt die Kritiker dieses Kurses fassungslos zurück.

Die Änderungen der wichtigsten Budgetansätze im Budgetentwurf der Landesregierung zeigen ein dramatisches Bild im Bereich der zeitgenössischen Kunst und Kultur:

Musik -33%

Bildende Kunst -31%

Literatur -34%

Kunstpflege -20%

Filmförderung -28%

Regionale Kulturinitiativen -10%

Auch die Volkskultur und die Blasmusik sollen um 28% gekürzt werden. Am wenigsten zum Kürzungskurs tragen die großen Institutionen des Landes bei: Sie müssen meist nur zwischen 3% und 6% sparen. Und das Landesmusikschulwerk und die Landesausstellungen dürfen sich sogar über ein Plus von 1,5 Mio € und 0,9 Mio € freuen.

„Noch nie hat das Land Oberösterreich in den letzten beiden Jahrzehnten so wenig Förderungen für die zeitgenössische Kunst und Kultur ausgeschüttet. In Summe liegen alle Förderungen damit nur noch bei 4,7 Mio € - vor wenigen Jahren wurden hier noch 9-10 Mio € in das Kulturland OÖ investiert“, so der Geschäftsführer der KUPF OÖ, Thomas Diesenreiter. „Mehr als 7.000 Personen haben bereits unsere Kampagne ‚Rettet das Kulturland OÖ‘  unterzeichnet und damit ein deutliches Zeichen gegen diese Kürzungspolitik gesetzt. Wir fordern die Landespolitik auf, diese Kürzungspläne sofort fallen zu lassen und an das Reißbrett zurückzukehren. Diese Pläne drohen zu zerstören, was wir alle in Oberösterreich in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben. KünstlerInnen werden Oberösterreich verlassen, es wird deutlich weniger Programm geben, Jobs werden vernichtet, wir werden Infrastruktur schließen müssen und ehrenamtliche Vereine verlieren.“

Der Budgetentwurf zeigt gleichzeitig, dass die Kürzungen nicht notwendig, sondern ideologisch motiviert sind. Denn den Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich stehen Budgeterhöhungen in anderen Bereichen gegenüber: Das Sicherheitsbudget wurde teils um 1050% (kein Tippfehler) erhöht. Auch die Wirtschaftsförderungen und die Forschungsförderung für Firmen wurden um zweistellige Millionenbeträge massiv erhöht. „Wirtschaftslandesrat Strugl nimmt hier bewusst das Sterben der Kulturwirtschaft in Kauf. Wir fragen uns, ob dem Wirtschaftslandesrat bewusst ist, welche wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Kahlschlag auch auf Bereiche wie die Kreativwirtschaft und den Tourismus hat: Wer will denn noch in dieses Bundesland investieren, wenn es zur Kulturwüste geworden ist?“, so Diesenreiter abschließend.

Infos zur Kampagne „Rettet das Kulturland OÖ“: kulturlandretten.at

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IG Autorinnen Autoren: Offener Brief an Koalitionsverhandler*innen

Offener Brief an die Koalitionsverhandler*innen zum Wert von Kunst und Kultur

Kunst und Kultur drohen unter Schwarztürkisblau bundesweit schwierige Zeiten. Gerhard Ruiss von der IG Autorinnen Autoren sucht Organisationen und Einrichtungen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Bildung, die mit ihm die unten stehende Erklärung „Der Wert von Kunst und Kultur“ unterschreiben.
Unterstützungen bitte so rasch als möglich per Mail an gr@literaturhaus.at senden.
Der Text wird von Gerhard Ruiss noch bis Ende dieser Woche mit allen Unterschriften an die Koalitionsverhandler*innen geschickt.


Hier der Text:
Der Wert von Kunst und Kultur

Kunst und Kultur haben im eben zu Ende gegangenen Wahlkampf so gut wie keine Rolle gespielt. Umso deutlicher kommt gleich im ersten nach der Nationalratswahl vorgestellten Budget, dem des schwarz-blau regierten Landes Oberösterreich für 2018, zum Ausdruck, welche Bedeutung Kunst und Kultur in der Zukunft zugestanden wird: Unter anderem wird bei ihr kräftig gespart, vor allem, um Mittel für die Digitalisierung freizumachen, wie der oberösterreichische Landeshauptmann erklärte. Die Vielfalt des künstlerischen und kulturellen Lebens wird durch ideelle Geringschätzung und weniger Geld gefährdet, ihre Bedeutung im öffentlichen Leben weiter ausgehöhlt.

Diese Politik steht nicht nur in krassem Gegensatz zu den Eigendefinitionen Österreichs als „Kulturnation“, ja „Kulturweltmacht“, sie stellt auch eine grobe Missachtung der von Österreich unterzeichneten und mitgetragenen Unesco-Konvention für kulturelle Vielfalt dar. Im Artikel 10 dieses völkerrechtlichen Abkommens heißt es:

Die Vertragsparteien
a) stärken und fördern das Verständnis für die Bedeutung, die dem Schutz und der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zukommt, unter anderem durch Bildungsprogramme und Programme zur Förderung der Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit;
b) arbeiten mit anderen Vertragsparteien sowie mit internationalen und regionalen Organisationen zusammen, um das Ziel dieses Artikels zu erreichen;

Der Wortlaut des Artikels 10 ist eindeutig. Wir fordern seine Einhaltung und Umsetzung, sowohl durch entsprechende Berücksichtigung im Regierungsprogramm als auch durch die ebenso vorgesehene Einbindung der betreffenden zivilgesellschaftlichen Einrichtungen in die Programmerstellung laut Artikel 11:

Die Vertragsparteien erkennen die grundlegende Rolle der Zivilgesellschaft beim Schutz und bei der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen an. Die Vertragsparteien ermutigen die Zivilgesellschaft zur aktiven Beteiligung an ihren Bemühungen, die Ziele dieses Übereinkommens zu erreichen.

Seit zehn Jahren warten Kunstschaffende, Kulturvermittler, die Kulturwirtschaft usw. auf Initiativen der österreichischen Bundesregierung zur Bewusstseinsbildung für den Wert von Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit. In dieser Zeit wurden stattdessen Schulreformen umgesetzt, die musische Fächer und Inhalte zurückdrängen, wurde der um sich greifenden Lust kulturferner Kreise, die Kulturstaatstradition dieses Landes vehement in Frage zu stellen, nichts entgegengesetzt, wurde der völkerverbindenden Kraft von Kunst und Kultur in schwierigen Zeiten bewusst Nachrang eingeräumt. So erschwerte man, ebenfalls gegen Buchstaben und Geist der Unesco-Konvention für kulturelle Vielfalt, die Visaerteilung für Kunstschaffende aus Ländern, deren Bevölkerung nur noch als potentielle Armutsmigranten wahrgenommen wird.

Kunst und Kultur sind kein Rahmenprogramm für anstrengende Konferenztage, keine Behübschung wichtigeren Tuns. Sie sind selbst von größter Bedeutung, für die umfassende Bildung und Entfaltung der Gesellschaft ebenso wie als wirtschaftlicher Faktor.

Wir fordern daher die künftige Regierung zu größtmöglicher Aufmerksamkeit gegenüber Kunst und Kultur auf sowie zur maximalen Sorgfalt im Umgang mit ihr und legen größten Wert auf die Einbindung von Kunst- und Kulturschaffenden sowie ihren Einrichtungen in die Entwicklung von Kunst- und Kulturprogrammen der politisch Verantwortlichen. Es gilt, das Erreichte zu sichern und auf dem gesicherten Erreichten aufzubauen. Es gilt vor allem, die Verbindungen zwischen Kultur-, Bildungs- und Medienpolitik auszubauen und die elementar wichtige Rolle von Kunst und Kultur für ein gedeihliches Miteinander aller gesellschaftlichen Schichten und Gruppierungen zu stärken.

Für die Konkretisierung einer bundesweiten Kampagne zum Zwecke der Bewusstseinsbildung für den Wert einer vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft stehen wir nicht nur gern zur Verfügung, wir erwarten uns vielmehr Gesprächseinladungen.

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SOS Mitmensch: Lichterkette

15. November 2017, 18:30, Ballhausplatz Wien

Lichterkette: Ministerien nicht in die Hände von Rechtsextremen!
Mittwoch, 15. November 2017
Treffpunkt: 18:30 Uhr, Ballhausplatz (1010 Wien)

20 von 51 FPÖ-Abgeordneten des neuen Nationalrats gehören deutsch-völkischen Verbindungen an. Die Regierungsverhandlungen werden von FP-Seite fast ausschließlich von Mitgliedern solcher Verbindungen geführt. Wie viele Deutsch-Völkische werden wohl Minister*innen der künftigen Regierung? Wie lebt es sich mit einem Innenministerium in rechtsextremer Hand?

Bitte Taschenlampen, Fahrradlichter oder dergleichen mitbringen.


Weitere Infos: www.sosmitmensch.at

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Land Salzburg: Kulturentwicklungsplan

Bis 15. November 2017 haben noch einmal alle Interessierten die Möglichkeit, sich aktiv in die Ausgestaltung des Kulturentwicklungsplans einzubringen und den vorgelegten Entwurf einer kritischen Reflexion zu unterziehen.

www.kep-land-salzburg.at

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Buskers & IG Kultur Wien: Straßenkünstler_innenvernetzung

13. Dezember, Wien


Straßenkünstler_innenvernetzung für bessere Bedingungen für Straßenkunst in Wien
Mittwoch, 13. Dezember 2017, 14–18 Uhr
RAUM der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b (Ecke Kopernikusgasse), 1060 Wien

2012 trat in Wien eine neue Straßenkunstverordnung in Kraft, welche ohne Einbindung von KünstlerInnen erarbeitet wurde und dementsprechend nur bedingt auf die realen Bedürfnisse der Szene eingeht. Nicht oder schlecht bespielbare Orte, Intransparenz in der Platzvergabe sowie mangelnde Kooperationsbereitschaft seitens der zuständigen Behörden führen dabei oft zu Frust und Ärger.

Gemeinsam mit den Buskers Wien und weiteren VertreterInnen der Straßenkunstszene haben wir uns daher an einen Tisch gesetzt, um bestehende Probleme zu eruieren. Wir möchten euch nun herzlich einladen, gemeinsam an einem Positionspapier und an konkreten Schritten und Forderungen für eine Verbesserung der Situation in Wien zu arbeiten.

In einem World-Café-ähnlichen Format möchten wir an mehreren Tischen parallel verschiedene Themen diskutieren und konkrete Verbesserungsvorschläge ausarbeiten.

Bisher angedachten Themen sind:
> Best-practice-Beispiele aus anderen Städten zur Platzvergabe – Wie kann die Platzvergabe in Wien verbessert werden?
> Welche Aufführungsorte brauchen wir? Diskutiert und gesammelt werden sollen u. a. eine Liste für neue bespielbare Plätze, genrespezifische Anforderungen an Plätze und Infrastruktur mit Fokus auf stark frequentierte innerstädtische Gebiete.
> Image und Bewusstseinsbildung – Was ist der Stellenwert der Straßenkünstler_innen/Straßenkunst in Wien?
> Wie Ausschlüsse verhindern? Inklusion und Exklusion von marginalisierten Gruppen innerhalb der Straßenkunstszene.

Zur besseren Planbarkeit der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 10.12.2017 an office@igkulturwien.net

Wir freuen uns auf euer Kommen!

IG Kultur Wien,
buskers,
Sabine Maringer und Abraham Thill als VertreterInnen der Straßenkunst

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PETER KREISKY_Europa Gespräch 3: UND JETZT?

Zeit: Donnerstag, 16. November 2017, 19.00 Uhr
Ort: Perinetkeller, Perinetgasse 1, 1200 Wien


UND JETZT?  Wahlen und Postdemokratie in Österreich.

Mit: Birgit Hebein (Gemeinderätin, Die Grünen), Mirko Messner (Bundessprecher der KPÖ),
Sarah Pansy (Junge Grüne, Plus), René Schindler (Bundessekretär der Pro-Ge, angefragt), Marlene Streeruwitz (Autorin
Moderation: Eva Brenner, Walter Baier (transform! europe)

Als Ganzes betrachtet hielten sich am 15. Oktober die Wähler_innenbewegungen zwischen Rechts und Links in einem überschaubaren Ausmaß. Trotzdem markiert der Regierungsantritt von Schwarzblau einen Wendepunkt. Dies dürfte der Auftakt zu einem Umbau des politischen Systems der Zweiten Republik Österreichs bilden, den der österreichische Zeithistoriker Gerhard Botz zutreffend eine "illiberale-neoliberale Wende" nennt.
Die allgemein akzeptierte These vom Rechtsruck erfordert eine politische Qualifizierung. Nach rechts verschoben hat sich vor allem der politische Diskurs und das Parteienspektrum in seiner Gesamtheit.
Dass eine einflussreiche Gruppe der ÖVP schon lange auf eine Koalition mit der FPÖ hinarbeitete, wusste man, dass es dafür eine bereits eine jederzeit aktivierbare parlamentarische Mehrheit gab, ebenfalls. Das Haupthindernis bestand darin, dass es dafür keine Mehrheit in der Bevölkerung gab. Dieser "Fehler" ist nun korrigiert. Aus dieser Perspektive kann man die Wahl vom 15. Oktober vor allem als eine geglückte post-demokratische Operation interpretieren.

Mehr Infos: www.experimentaltheater.com

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Kulturschaffende Oberösterreich: #kulturlandretten

Petition unterschreiben


Oberösterreichs Kunst- und Kulturschaffende lehnen die angekündigten, massiven Kürzungspläne der Landesregierung ab. Sie haben daher am Wochenende (21./22. Oktober 2017) die Kampagne "Rettet das Kulturland OÖ" gestartet. Mehrere Millionen Euro Kulturbudget sollen gestrichen werden, die landeseigenen Kulturhäuser werden "umstrukturiert" und bei den regionalen Kulturinitiativen und Kunstschaffenden werden Kürzungen von 30% oder mehr befürchtet. Die AktivistInnen haben in den ersten 48 Stunden bereits mehr als 1.600 Unterschriften für die Rettung des Kulturlandes OÖ gesammelt.

Zahlreiche Kulturschaffende haben deshalb am Samstag die Initiative
"Rettet das Kulturland Oberösterreich" ins Leben gerufen. Die Initiative fordert die Sicherung der regionalen Kulturinitiativen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Kulturinstitutionen und dafür deutlich mehr Geld für Kunst- und Kultur. Auch wird die Einhaltung und Umsetzung des Kulturleitbilds des Landes OÖ eingemahnt, in dem ein Bekenntnis des Landes OÖ zur Förderung von Bildung und Kultur festgeschrieben ist.

Viele prominente KünstlerInnen unterstützen das Vorhaben bereits mit Unterstützungserklärungen. Die Petition an das Land OÖ kann über die Kampagnenwebsite kulturlandretten.at unterschrieben werden.
Die AktivistInnen kündigen weitere Proteste und Aktionen an. Sie erinnern auch an das berühmte Zitat des ehemaligen Landeshauptmanns:

„Die Frage ist nicht, ob wir uns die Kultur leisten können, sondern ob wir uns die Unkultur leisten wollen.“ - Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann a.D.


Weitere Informationen und Möglichkeit die Petition zu unterschreiben: https://kulturlandretten.at/

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Kulturrat Österreich: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Der Kulturrat Österreich hat seine Anliegen für ein künftiges Regierungsprogramm veröffentlicht. Zu den Forderungen zählt zuvorderst der Wunsch nach angemessener Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit. Der ORF hat online berichtet.

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IG Darstellende Kunst Kärnten Koroska: konstituierendes Treffen

11. November 2017, 10 Uhr

 

Für ein Update und als Startschuss für weitere größere Projekte laden wir euch ein zum:

Treffen der IG Freie Theater und Konstituierendes Treffen/Vereinssitzung der
IG Darstellende Kunst Kärnten Koroska

mit der neuen Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Österreich Ulrike Kuner


am 11. November 2017, 10 Uhr

im Otelo Villach (Kaiser Josef Platz, ehem. Galerie Unart)

 

Um besser für die Freie Darstellende Kunst in Kärnten arbeiten zu können, Projekte zu finanzieren und umsetzen zu können, haben die Bundeslandsprecher der IG Freie Theater in Kärnten (Martin Dueller und Stefan Ebner) in Absprache mit der IG Freie Theater einen kärntenspezifischen Verein gegründet.

Dieser Verein - mit dem derzeitigen Namen IG Darstellende Kunst Kärnten I Koroska - wird rasch damit beginnen, das erste, bereits finanzierte größere Projekt umzusetzen: Den Startschuss wird eine haptische und digitale Landkarte über alle Freien Gruppen und Spielorte in Kärnten bilden, die online laufend aktualisiert wird. Mehr dazu in der konstituierenden Vereinssitzung, zu der alle an freier Theater-/Tanz-/Performancearbeit in Kärnten Interessierten eingeladen sind.


Weiters wird Ulrike Kuner, die seit September neue Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit ist, anwesend sein und sich und ihren Zugang vorstellen, sowie für Fragen und Diskussion zur freien Theaterarbeit in Österreich zur Verfügung stehen (freietheater.at).

 

Die Tagesordnung:

- Vorstellung Ulrike Kuner (Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Österreich)
- Martin Dueller und Stefan Ebner berichten den Stand zur IG Freie Theaterarbeit in Kärnten und der IG Darstellende Kunst Kärnten I Koroska
- Bericht der bisherigen Tätigkeiten der IG (Förderkriterien, Stadttheaterfundus,..)
- Aussicht und Plan für 2017/18
- Konstituierung des Vereins: Wahl des Vorstands bzw. der Organe und Mitgliedererhebung
- Allfälliges
- Im Anschluss findet gleich die erste Sitzung des Vorstands statt, um weitere Schritte zu planen.

Weitere Punkte für die Tagesordnung können bis zum 3. November per eMail eingebracht werden.

Wir bitten euch auch, diese Info an interessierte KollegInnen weiterzuleiten und Fahrgemeinschaften zu bilden. 


Wir freuen uns auf Euer Kommen und lasst uns mit voller Kraft für bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für die freie Darstellende Kunst in Kärnten arbeiten!


Euer Kommen erwarten
Martin Dueller und Stefan Ebner

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Zirkus- und Straßenkünstler_innen Vernetzungstreffen: Gagenhöhen und Verhandlungsstrategien

30. November um 19 Uhr, Wien


ORT: Wird ca. EINE Woche davor bekanntgegeben um die Raumgröße an die Teilnehmer_innenzahl anzupassen.


ANMELDUNG: an arno.uhl@reflex.at


Das Treffen richtet sich an alle die Zirkus- und Straßenkunstbereich tätig sind - egal ob ihr gerade anfangt vereinzelt aufzutreten oder schon seit Jahren euer Geld so verdient. 


Ziel ist es Erfahrungen auszutauschen und Strategien zu überlegen wie wir kollektiv als Szene Einfluss auf den Markt nehmen können um ein faires Gagenlevel für alle zu sichern. Längerfristig besteht die Absicht einen Richtgagenkatalog herauszubringen, wie er bereits für Theaterproduktionen besteht.


Es gibt im weitesten Sinne keine normale Gagenhöhe. Normal ist was sich etabliert und darauf können wir Einfluss nehmen. Wenn wir uns dazu treiben lassen uns gegenseitig zu unterbieten, hat schlussendlich niemand etwas davon. Das muss nicht beabsichtigt passieren. Jede Verhandlung ist von der ängstlichen Überlegung geprägt: „Wie viel kann ich verlangen, ohne den Job zu riskieren.“ Gerade deshalb ist es wichtig in großem Rahmen darüber zu diskutieren. Die Grundidee dabei ist simpel, wenn wir einander helfen, steigt unser Selbstbewusstsein und das Gagenniveau. Davon haben wir alle etwas.


Um einen Effekt zu haben muss das Treffen so breit wie möglich besucht werden, also ladet alle ein die ihr kennt!


Zur Planung ist eine Voranmeldung wichtig. Ein Kurzes Mail an arno.uhl@reflex.at reicht.

Es ist ein erstes Treffen und falls nötig lässt sich ein Folgetreffen organisieren.

In Kooperation mit der IG Freie Theaterarbeit

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IG Freie Theaterarbeit: Abrechnungen und was ist zu beachten

15.11., Wien


Infoworkshop:

Ein Verein, ein*e Einzelkünstler*in hat Förderung bekommen – von einem Bundesland, einer Stadt oder dem Bund, … – und was jetzt? Wie kann man die Ausgaben und Belege möglichst so organisieren, dass die Abrechnung leichter von der Hand geht? Einige Tipps und Tricks sollen bei diesem Workshop ausgetauscht werden.

Mit Ulrike Kuner und Carolin Vikoler von der IG Freie Theaterarbeit


Termin: 15.11., 17 – 18.30

Ort wird nach der Anmeldung unter office@freietheater.at bekannt gegeben.


Die Kosten für die Teilnahme sind für IGFT Mitglieder bereits im Jahresbeitrag inkludiert.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/


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Europäische Theaternacht:

18.11.2017
http://www.europaeische-theaternacht.at

 

Am Samstag, dem 18. November 2017 ist es wieder soweit – die Europäische Theaternacht geht über die Bühne – in ganz Österreich an über 70 Spielstätten!
Diese können im Rahmen des Festivals nahezu rund um die Uhr besucht werden.

 

Vorberichte wird es u. a. bei Punkt Eins dem neuen Ö1 Diskussionsformat zu Mittag am 17. November geben: http://oe1.orf.at/punkteins

 

Im Spezialauftrag der IG Freie Theater wird JohnPlayerSpecial mit Auftrag Nr. 33, um 21:15 Uhr im Theater Nestroyhof / Foyer – Hamakom - Nestroyplatz 1, 1020 Wien – performativ unterwegs sein:
the art of working together
seit 1999 arbeitet Agent JohnPlayerSpezial für die Performancekünstlerin Barbara Kraus und hat dabei alle Höhen und Tiefen des Freien Falls kennengelernt. Eine kurze Bestandsaufnahme im Jahr seiner Volljährigkeit.
Davor ist im Hamakom ist um 20.00 Uhr Michikazu Matsune mit seiner Performance For Now zu sehen.

Im Rahmen der Europäischen Theaternacht werden außergewöhnliche, speziell für diesen Anlass erstellte Programme - von aktuellen Inszenierungen über Backstage-Führungen, Gespräche mit Künstler*innen und Workshops bis zu offenen Performances und theatralischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche - angeboten.
Für das gesamte Angebot gilt »pay as you can/wish«, das heißt, jede*r Besucher*in bezahlt, soviel sie/er ausgeben kann und möchte.

So bietet das Festival tatsächlich allen Interessierten die Möglichkeit, die Welt des Theaters neu oder auch erstmals für sich zu entdecken. Tiefe Einblicke in hintergründige Szenen, herzzerreißende Geschichten, wunderbare Klänge und nie gehörte Wortwechsel sind dabei garantiert. Kurzum: ein unvergessliches Abenteuer, das keine*r verpassen sollte!

Die ersten 50 Besucher_innen ab 16 Jahren bekommen in jedem Theater ein Brieflos geschenkt. 

Wer, wann, wo, was in Österreich bei der Europäischen Theaternacht Produktionen zeigt, findet sich hier: http://www.europaeische-theaternacht.at

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Land Salzburg: Begutachtungsphase Kulturentwicklungsplan

25. Oktober bis 15. November

Zur vorläufigen Endfassung des Kulturentwicklungsplans für das Land Salzburg können Interessierte von 25. Oktober bis 15. November 2017 Stellungnahmen abgeben. Der beteiligungsorienterte Prozess der Erstellung eines Kulturentwicklungsplans für das Land Salzburg kommt also in die letzte Phase. Bis 15. November gibt es eine letzte Gelegenheit eigene Ideen und Vorstellungen mit einzubringen.

Wie Feedback gegeben werden kann und der vorläufigen Kulturentwicklungsplan sind hier zu finden: www.kep-land-salzburg.at

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IG Darstellende Kunst Kärnten Koroska: konstituierendes Treffen

11. November 2017, 10 Uhr, Villach

 

Für ein Update und als Startschuss für weitere größere Projekte laden wir euch ein zum:

Treffen der IG Freie Theater und Konstituierendes Treffen/Vereinssitzung der
IG Darstellende Kunst Kärnten Koroska

mit der neuen Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Österreich Ulrike Kuner


am 11. November 2017, 10 Uhr

im Otelo Villach (Kaiser Josef Platz, ehem. Galerie Unart)

 

Um besser für die Freie Darstellende Kunst in Kärnten arbeiten zu können, Projekte zu finanzieren und umsetzen zu können, haben die Bundeslandsprecher der IG Freie Theater in Kärnten (Martin Dueller und Stefan Ebner) in Absprache mit der IG Freie Theater einen kärntenspezifischen Verein gegründet.

Dieser Verein - mit dem derzeitigen Namen IG Darstellende Kunst Kärnten I Koroska - wird rasch damit beginnen, das erste, bereits finanzierte größere Projekt umzusetzen: Den Startschuss wird eine haptische und digitale Landkarte über alle Freien Gruppen und Spielorte in Kärnten bilden, die online laufend aktualisiert wird. Mehr dazu in der konstituierenden Vereinssitzung, zu der alle an freier Theater-/Tanz-/Performancearbeit in Kärnten Interessierten eingeladen sind.


Weiters wird Ulrike Kuner, die seit September neue Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit ist, anwesend sein und sich und ihren Zugang vorstellen, sowie für Fragen und Diskussion zur freien Theaterarbeit in Österreich zur Verfügung stehen (www.freietheater.at).

 

Die Tagesordnung:

- Vorstellung Ulrike Kuner (Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Österreich)
- Martin Dueller und Stefan Ebner berichten den Stand zur IG Freie Theaterarbeit in Kärnten und der IG Darstellende Kunst Kärnten I Koroska
- Bericht der bisherigen Tätigkeiten der IG (Förderkriterien, Stadttheaterfundus,..)
- Aussicht und Plan für 2017/18
- Konstituierung des Vereins: Wahl des Vorstands bzw. der Organe und Mitgliedererhebung
- Allfälliges
- Im Anschluss findet gleich die erste Sitzung des Vorstands statt, um weitere Schritte zu planen.

Weitere Punkte für die Tagesordnung können bis zum 3. November per eMail eingebracht werden.

Wir bitten euch auch, diese Info an interessierte KollegInnen weiterzuleiten und Fahrgemeinschaften zu bilden. 


Wir freuen uns auf Euer Kommen und lasst uns mit voller Kraft für bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für die freie Darstellende Kunst in Kärnten arbeiten!


Euer Kommen erwarten
Martin Dueller und Stefan Ebner

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Kulturschaffende Oberösterreich: #kulturlandretten

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Förderempfehlungen Kuratorium für Theater, Tanz und Performance/Wien: Jänner 2018

Die Projekt-Empfehlungen zu den Juni-Einreichungen durch das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance in Wien für Projekte und Wiederaufnahmen im Jahr 2018 sind veröffentlicht:
www.kuratoren-theatertanz.at/

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K-SVF-Unterstützungsfonds: Unterstützung bei Notfällen

Für Künstler_innen, egal ob angestellt oder selbständig tätig, gibt es die Möglichkeit in Notfällen finanzielle Unterstützung beim Künstler-Sozialversicherungsfonds (K-SVF) zu erhalten. Die Unterstützung muss schriftlich beantragt werden, einmal monatlich finden Vergabe-Sitzungen statt.


Antrag und weitere Infos für Unterstützung: http://www.ksvf.at/ein-notfall-was-nun-tun.html


Der Leitfaden des Kulturrat Österreich für Anträge beim Unterstützungsfonds des K-SVF ist hier zu finden: kulturrat.at


Bei weiteren Fragen stehen auch wir beratend gern zur Verfügung (office@freietheater.at).

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STELLA 2017 vergeben

Wir gratulieren:

Herausragende Musik: Julia Meinx für "Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan", Ansicht, Wien
Herausragende Ausstattung: Nanna Neudeck für "Mio, mein Mio", Landestheater Niederösterreich, NÖ
Herausragende darstellerische Leistung: Christoph Steiner und Michael Großschädl für "Patricks Trick", Next Liberty, Steiermark
Herausragende Produktion für Kinder: "Atlas der abgelegenen Inseln", makemake produktionen in Koproduktion mit dem Vorarlberger Landestheater, Wien/Vorarlberg
Herausragende Produktion für Jugendliche: "Beißen", TaO! Theater am Ortweinplatz, Steiermark

Der Sonderpreis des Vorstands der ASSITEJ Austria geht an die Dramaturgin Marianne Artmann.

 

Weitere Informationen: www.assitej.at

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MONO BENE Award 2017

Wir gratulieren dem Ensemble Dobstroh zum Mono Bene Award 2017 und Gernot Piff zum Publikumspreis für die schauspielerische Leistung.


Weitere Informationen: www.vada.cc

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IGFT Mitglied werden: Steuern für sparen

Es gibt viele Gründe Mitglied der IGFT zu werden: Einer davon ist die Absetzbarkeit des Mitgliedsbeitrags bei der Steuererklärung.

Ein anderer, dass damit unsere kulturpolitische Vertretungskraft gestärkt wird.

Und viele mehr:
* viermal jährlich die gift.zeitschrift für freies theater gratis
* unentgeltliche fundierte Beratungen zu vielen Themen wie Sozialversicherung, Künstler Sozialversicherungfonds KSVF, AMS/Zuverdienst/Ruhendmeldung, Buchhaltung und Steuerrecht, Vereinsgründung und Vereinsrecht, Subventionsmöglichkeiten und Einreichungen, Projektorganisation und -kalkulation, Pressearbeit, Sponsoring, Urheberrecht
* Regiekarten bei vielen Theatern, Veranstaltungsorten und Festivals in ganz Österreich
* Proberaumliste, Infoblätter zu Sozialversicherung, KSVF, AMS, Einkommenssteuer, Ausländer-Abzugssteuer, Umsatzsteuer etc
* kostenlose Informationsveranstaltungen, Workshops, Vernetzungstreffen, Diskussionsrunden

Wir sind auf Deine/Ihre Unterstützung und den Dialog mit uns angewiesen! - Natürlich sind wir auch über Förderbeiträge von FreundInnen und UnterstützerInnen glücklich.

Weitere Informationen und die Beitrittserklärung sind hier zu finden:
http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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IG Autoren und Autorinnen: Unterschriften gegen Teilverkauf Funkhaus Wien

Gegen den drohenden Teilverkauf des bisher nicht verkauften Funkhauses, Bitte um Unterstützung

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe bisherige Unterstützerinnen und Unterstützer zur Funkhausrettung!

 

Entgegen anderslautender früherer Meldungen wurde das Funkhaus bisher nicht verkauft, es hieß zuletzt sogar, das Funkhaus soll mitsamt seinen Sendern erhalten bleiben. Es wird im ORF jedoch an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet, um die Journale und Nachrichten auf den Küniglberg abzusiedeln. Parallel dazu soll ein Teil des Funkhauses, der D-Trakt, bis Jahresende verkauft und Ö1 aufgeteilt werden. Es ist also dringend notwendig, auf diese Pläne zu reagieren. Wir ersuchen daher um die namentliche Unterstützung des folgenden Aufrufs.

 

Die Zukunft des ORF, des Funkhauses und seiner Hörfunkprogramme

Aufruf zur Unterstützung von Ö1, des Funkhauses, einschließlich von FM4 und Radio Wien, sowie der Kultur- und Informationssendungen des ORF

 

Wir freuen uns, dass der ORF den 50. Geburtstag seines Informations- und Kultursenders Ö1 sowohl im Wiener Funkhaus als auch im Hörfunk- und Fernsehprogramm gefeiert und im Funkhaus einen würdigen Rahmen dafür vorgefunden hat. Er hat damit die Aufmerksamkeit auf das Funkhaus als Hauptstandort seiner Hörfunkprogramme gelenkt. Wir verstehen das als Zeichen, dass ihm sein Funkhaus etwas wert ist und er es behalten möchte.

 

Daher gehen wir davon aus, dass nicht mehr an den Verkauf des gesamten Funkhauses gedacht ist. Nur noch Überlegungen zu einem Teilverkauf wurden zuletzt bekannt. Aber auch ein Teilverkauf des Funkhauses würde in den Folgekosten den Verkaufserlös bei weitem übersteigen und das Funktionieren von Ö1, FM4 und Radio Wien durch die Aufteilung der einzelnen Programmbereiche auf verschiedene Standorte elementar gefährden.

 

Über die Standortfrage hinaus hängt die weitere positive Entwicklung vom Willen des ORF ab, die Radioprogramme im Funkhaus mit dem entsprechenden Personal und den nötigen Mitteln auszustatten. Dem ORF insgesamt und dem Hörfunk sowie Ö1 als Informations- und Kulturprogramm kommt eine besondere Bedeutung und Verantwortung bei der Wahrung der äußeren und inneren Meinungsfreiheit und der Erhaltung der Meinungsvielfalt zu. Jede Einsparung bei Personal und Mitteln verringert sie. Nur der ORF ist durch seinen Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag in der Lage, ein umfassendes Angebot in diesen Bereichen zu erstellen.

 

Wir treten daher für einen starken und unabhängigen ORF ein. Wir befürworten die Stärkung seiner Informations- und Kulturprogramme. Wir begrüßen jede Aktivität, die zum Ausbau seiner Kultur-, Bildungs- und Informationsaufgaben führt. Wir unterstützen alle Maßnahmen, die der Fortsetzung der großen Bedeutung des Wiener Funkhauses dienen. Wir befürworten jede Öffnung des Funkhauses für weitere öffentlich-rechtliche Nutzungen im Rahmen seines Auftrags.

 

Wir rufen den ORF und die Politik dazu auf, sich mit uns gemeinsam für einen ORF einzusetzen, der ein Garant für Offenheit, Pluralität und Objektivität ist, der selbst, durch seine verschiedenen Standorte und ihre jeweils eigenständigen Gesamtprogramme, die innere und äußere Medienfreiheit repräsentiert und einen unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen, wissenschaftlichen und publizistischen Lebens in Österreich darstellt.

 

Kontakt/Koordination: Gerhard Ruiss, gr@literaturhaus.at, 01/52 62 044-13

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IGFT: Anmerkungen zur Nationalratswahl

Heißer - oder leiser? - Herbst

Noch steht das amtliche Endergebnis nicht fest, dennoch zeichnet sich eine unsichere Zukunft gerade für die freischaffenden KünstlerInnen Österreichs und die zeitgenössische Kunst ab.

Regierungsverhandlungen sind im Gange, der Ausgang ist ungewiss.
Die bereits vor der Wahl befragten Kultursprecher der Parteien (zur Erinnerung: am 20.9. fand u.a. im depot eine vom Kulturrat Österreich organisierte Veranstaltung zu diesem Thema statt) äußerten durchgehend Verständnis und Handlungsbedarf hinsichtlich der Bedingungen für die freischaffenden KünstlerInnen und forderten, die zeitgenössische Kunstformen zu unterstützen – nur gab es gerade von der Partei, die vergangenen Sonntag die meisten Stimmen zählen durfte und sich im bürgerlichen Bildungskontext wähnt, leider gar keine Reaktion geschweige denn Ideen, wie sie zukünftig konstruktiv mit den drängenden Fragen der Freien Szene und einer zeitgenössischen Kunstszene umzugehen denkt.

Österreichs Identität beruht zu einem hohen Grad auf den Leistungen von ExperimentalkünstlerInnen der jeweiligen Zeit. Dies muss der Auftrag sein: solche KünstlerInnen und deren Kunst zu fördern und zu unterstützen, und zwar strukturell und grundsätzlich.

Wir möchten noch einmal auf die gemeinsam in der ARGE Kulturelle Vielfalt erstellten Forderungen an eine zukünftige Regierung Österreichs hinweisen, da genau hier die Themen genannt sind, die ein vielfältiges und kulturell starkes Österreich bedingen.


„Wir, Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission, die mehr als 350.000 Kunst- und Kulturschaffende und über 500 Kunst- und Kulturverbände in Österreich vertreten, erinnern ausdrücklich daran, dass Österreich der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ beigetreten ist (BGBl III Nr.34/2007).

Die Republik hat sich damit verpflichtet, alle erforderlichen Schritte zu setzen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Vielfalt in Kunst, Kultur und Medien frei entfalten kann und die künstlerisch-kulturellen Wahlfreiheiten jedes einzelnen Mitglieds in der Gesellschaft gestärkt werden. Es geht um eine Kulturpolitik des Ermöglichens, die der fortschreitenden Kommerzialisierung des Kunst- und Kulturbereichs aktiv entgegenwirkt. Dies ist sowohl ein kulturpolitisches Bekenntnis, als auch ein konkreter Arbeitsauftrag – auch an die nächste Bundesregierung.

Konkrete Maßnahmen und Strategien müssen im Regierungsprogramm verankert werden, um die Bestimmungen und Ziele der Konvention umzusetzen. Wir appellieren daher an die nächste Bundesregierung:

- Kunst und Kultur auf MinisterInnenebene vertreten
Kunst und Kultur müssen auf Bundesebene in einem eigenen Ressort angesiedelt und durch eine/n sachkundige/n MinisterIn vertreten sein.

- Strukturelle Einbeziehung der Zivilgesellschaft
Eine konsequente Einbeziehung der Expertise von Kunst- und Kulturschaffenden sowie ihrer Interessenvertretungen in kulturpolitische Entscheidungsprozesse muss selbstverständlich sein. In diesem Sinne müssen strukturelle Beteiligungsmöglichkeiten für die Zivilgesellschaft für eine transparente, faktenbasierte und partizipative Politikgestaltung entwickelt und etabliert werden!

- Bessere soziale Absicherung schaffen
Die soziale Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden muss verbessert werden. Das Kunst- und Kulturressort muss es sich zur zentralen Aufgabe machen, für die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zu sorgen, die der zunehmenden Prekarisierung entgegenwirken. Insbesondere gilt es die seit vielen Jahren bestehenden Probleme im Zusammenspiel von selbstständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit sowie erwerbslosen Phasen zu lösen. Auch
Krankengeld, Selbstbehalte, Pensionsversicherung, Betreuung von erwerbslosen KünstlerInnen und KünstlerInnensozialversicherungsfonds bieten Herausforderungen für Verbesserungsmaßnahmen.

- Angemessene Bezahlung für Kunst- und Kulturarbeit
Mindeststandards zur Abgeltung künstlerischer Arbeit müssen verankert werden – auch als Voraussetzung für die Förderung von Kunst und Kultur mit öffentlichen Mitteln. 

- Gerechte Anteile für die UrheberInnen und Leistungsschutzberechtigten
Die bestehende Unausgewogenheit der Verhandlungsmacht zwischen Kreativen und VerwerterInnen muss durch ein UrheberInnenvertragsrecht ausgeglichen werden. Die Abschaffung der cessio legis für FilmschauspielerInnen ist überfällig. Eine Ausstellungsvergütung muss verankert werden.

- Kunst und Kultur in den ORF
Standards zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Kultur- und Bildungsauftrags des ORF müssen verbindlich definiert und umgesetzt werden. Kunst- und Kulturschaffende sind mit Sitz und Stimme in die Entscheidungsgremien des ORF einzubeziehen.

- Vielfalt von Kunst und Kultur finanziell sichern
Die Kunst- und Kulturförderung ist danach auszurichten, die Vielfalt des zeitgenössischen Kunstschaffens zu sichern! Auch eine deutliche Ausweitung und kontinuierliche Valorisierung der zeitgenössischen Kunst- und Kulturförderung ist notwendig – auch, um faire Bezahlung von Kunst- und Kulturschaffenden zu gewährleisten.

- Mobilität statt Barrieren
Die Mobilität von KünstlerInnen und künstlerischen Produktionen ist im Sinne der kulturellen Vielfalt zu fördern. Für Kunst- und Kulturschaffende aus sog. EU-Drittstaaten, die in Österreich temporär tätig sein wollen, sind verfahrenstechnische Erleichterungen vorzusehen. Fremden- und beschäftigungsrechtliche Mobilitätsbarrieren sind ebenso abzuschaffen wie
steuerliche Hürden (z.B. AusländerInnensteuer). Entsprechende Maßnahmen gilt es auch auf europäischer Ebene durchzusetzen.

- Keine Liberalisierungen im Kunst-, Kultur- und Medienbereich
Entschieden entgegenzutreten ist weiteren Liberalisierungsversuchen und Liberalisierungen im Kunst-, Kultur- und Medienbereich durch internationale Handelsabkommen! Vielmehr sind Kunst und Kultur durch technologieneutrale, horizontale Ausnahmen in sämtlichen bi- und plurilateralen Handelsabkommen zu schützen.

- Kulturelle und kreative Bildung stärken
Kulturelle und kreative Bildung im regulären Schulsystem müssen gestärkt, die dafür erforderlichen Standards, Rahmenbedingungen und Qualifizierungen geschaffen werden. Insbesondere für Kunstsparten, die in Schulcurricula nicht enthalten sind, gilt es Angebot und Zugang zu schaffen.

Die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ ist kein Schönwetterprogramm. Sie ist eine völkerrechtliche Verpflichtung, die Österreich freiwillig und auf Dauer eingegangen ist. Im kommenden Regierungsprogramm muss sich diese Verpflichtung widerspiegeln – im Interesse der
gesamten Gesellschaft, nicht nur im Interesse der Kunst- und Kulturschaffenden in Österreich.

Nähere Ausführungen zu unseren Forderungen finden Sie online im Schlusskommuniqué der Klausurtagung Kulturelle Vielfalt unter:
https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformenartikel/article/klausurtagung-kulturelle-vielfalt/

Es geht nicht an, dass sich Österreich verpflichtet hat, die Konvention umzusetzen und gleichzeitig Gesetze beschließt, die im klaren Widerspruch zu den Zielen der Förderung kultureller Vielfalt stehen. Dies gilt auch für die anderen Kulturkonventionen, die Österreich ratifiziert hat.

Die nächste Bundesregierung wird daran gemessen werden, wie sie mit den Kunst- und Kulturschaffenden dieses Landes umgeht und welchen Beitrag sie zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen leistet. Welche Maßnahmen wird sie setzen, um tatsächlich der Umsetzung der UNESCO-Konvention nachzukommen?“

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Offener Brief von Vorarlberger Kulturinitiativen und Einrichtungen an ORF-Intendanz und Politik

Schildbürgerstreich im ORF Radio Vorarlberg
Montag, 16. Oktober 2017     

Sehr geehrter Herr Intendant Klement,
sehr geehrter Herr Landeshauptmann Wallner,
sehr geehrter Herr Landesrat Bernhard,   

das ORF Radio Vorarlberg hat mit "Kultur nach 6" ein Sendeformat geschaffen, das sich bewährt hat.  Hintergrundberichte, Nachbesprechungen, Ankündigungen, gestaltet von engagierten Redakteur_innen, die in intensivem Kontakt mit den Kulturschaffenden stehen. Diese Zeit ist vorbei.  Die kulturelle Berichterstattung wurde um zwei Stunden nach hinten verlegt, wo sie jetzt in direkter, zeitlicher Konkurrenz zu jenen Ereignissen steht, über die sie berichtet.   

Im Klartext: Während die neue Sendung läuft, befindet sich ein großer Teil jener, die zuhören sollten  und es auch gerne tun würden, im Theater, beim Konzert, in der Ausstellung. Ein Schildbürgerstreich, der von der verantwortlichen Intendanz frech als ein Aufwertungsprojekt verkauft wird. In Wahrheit handelt es sich um einen weiteren Schritt hin zur Abschaffung einer eigenständigen Kulturabteilung.  Logische Begleitmaßnahmen sind nicht verlängerte Verträge mit Kulturredakteur_innen, nicht nachbesetzte Posten und die immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen für die Handvoll der noch Verbliebenen. Und das in einem Unternehmen, das im Grunde den Hörer_innen gehört, finanziert von deren Steuern und Beiträgen, aufrecht erhalten von deren Hoffnung auf die Erfüllung  des Kultur- und Bildungsauftrags. Die entsprechenden Gesetze sind nachzulesen, die Kontrolle ihrer Einhaltung wäre Aufgabe der Politik. Stattdessen huldigen die Verantwortlichen dem Fetisch ökonomischer Effizienz. Und zwingen die Kulturabteilung jenen Sendeplatz nach 18 Uhr zu räumen, den sie durch ihre Arbeit – die Publikumszahlen belegen es – wertvoll gemacht hat. Zu wertvoll offenbar, um ihn auch weiterhin an eine Kultursendung zu verschwenden.    

Die unterzeichnenden Kulturinitiativen fordern Intendanz und Politik dazu auf, diese Entwicklung zu stoppen, sich der Chancen eines öffentlich-rechtlichen Senderkonzepts wieder bewusst zu werden  und ihre diesbezüglichen Verpflichtungen zu erfüllen.     

Mit besten Grüßen,

GAV Regionalgruppe Vorarlberg 
IG Freie Theater Vorarlberg 
IG Kultur Vorarlberg – Interessensvertretung autonomer Kulturinitiativen 
Landesverband Vorarlberg Amateurtheater 
Literatur Vorarlberg 
literatur:vorarlberg netzwerk 
netzwerkTanz Vorarlberg 
Theater am Saumarkt 
unartproduktion & Mundartmai 
Vorarlberg Museum 
Werkraum Bregenzerwald 

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IG Architektur: planlos award 2017 an Grazer Bürgermeister

Zum vierten Mal wurde am Dienstag der planlos Award für die »planloseste« Entscheidung in der österreichischen Baukultur vergeben. Der Preis ging heuer an die Stadtplanung der Stadt Graz, vertreten durch ihren Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl.

Weitere Infos: ig-architektur

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Notstandshilfe endlich von Partnereinkommen entkoppelt

Die Anrechnung der Notstandshilfe an das Partnereinkommen wird abgeschafft und damit finanzieller Abhängigkeit bei Partner*innenschaft endlich entgegengewirkt.


Eine Forderung des Kulturrat Österreich ist damit erfüllt. Weitere Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitslosenversicherung: http://kulturrat.at/agenda/ams/infoAMS/massnahmenAMS

Weitere Infos:
www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2017/PK1058/index.shtml
www.ots.at

Im Kulturrat Österreich arbeiten folgende Interessenverbände zusammen:
ASSITEJ Austria - Junges Theater ÖsterreichBerufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Dachverband der Filmschaffenden, IG Bildende Kunst, IG Freie Theaterarbeit, IG Kultur Österreich, Österreichischer Musikrat - ÖMR, IG Übersetzerinnen Übersetzer, Verband Freier Radios Österreich, VOICE - Verein für Leistungsschutz der SprecherInnen und DarstellerInnen

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Zirkus- und Straßenkünstler_innen Vernetzungstreffen: Gagenhöhen und Verhandlungsstrategien

30. November um 19 Uhr, Wien


ORT: Wird ca. EINE Woche davor bekanntgegeben um die Raumgröße an die Teilnehmer_innenzahl anzupassen.


ANMELDUNG: an arno.uhl@reflex.at


Das Treffen richtet sich an alle die Zirkus- und Straßenkunstbereich tätig sind - egal ob ihr gerade anfangt vereinzelt aufzutreten oder schon seit Jahren euer Geld so verdient. 


Ziel ist es Erfahrungen auszutauschen und Strategien zu überlegen wie wir kollektiv als Szene Einfluss auf den Markt nehmen können um ein faires Gagenlevel für alle zu sichern. Längerfristig besteht die Absicht einen Richtgagenkatalog herauszubringen, wie er bereits für Theaterproduktionen besteht.


Es gibt im weitesten Sinne keine normale Gagenhöhe. Normal ist was sich etabliert und darauf können wir Einfluss nehmen. Wenn wir uns dazu treiben lassen uns gegenseitig zu unterbieten, hat schlussendlich niemand etwas davon. Das muss nicht beabsichtigt passieren. Jede Verhandlung ist von der ängstlichen Überlegung geprägt: „Wie viel kann ich verlangen, ohne den Job zu riskieren.“ Gerade deshalb ist es wichtig in großem Rahmen darüber zu diskutieren. Die Grundidee dabei ist simpel, wenn wir einander helfen, steigt unser Selbstbewusstsein und das Gagenniveau. Davon haben wir alle etwas.


Um einen Effekt zu haben muss das Treffen so breit wie möglich besucht werden, also ladet alle ein die ihr kennt!


Zur Planung ist eine Voranmeldung wichtig. Ein Kurzes Mail an arno.uhl@reflex.at reicht.


Es ist ein erstes Treffen und falls nötig lässt sich ein Folgetreffen organisieren.


In Kooperation mit der IG Freie Theaterarbeit

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KSVF: SVA-Zuschüsse auch rückwirkend sichern

Der Künstlersozialversicherungs-Fonds leistet Zuschüsse zu Sozialversicherungsbeiträgen von selbstständig arbeitenden Künstler*innen in einer jährlichen Höhe von bis zu 1.722,- Euro. Damit wird selbstständigen Künstler*innen die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge erleichtert.

Bis 31.12.2017 ist es rückwirkend noch möglich Zuschüsse bis inklusive für das Jahr 2013 geltend zu machen.


Einreichung für Zuschüsse und Informationen: www.ksvf.at

Grundinfos sind im Informationsblatt der IG Freie Theater zu finden: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2017/02/Info_SV_17.pdf
Bei Fragen stehen wir wie immer gerne zur Verfügung: 01/403 87 94 oder office@freietheater.at

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Nationalratswahl 2017

Be aware and vote: Offener Brief der ARGE UNESCO zur Nationalratswahl 2017


Anlässlich der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 wenden sich Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt in einem Offenen Brief an alle wahlwerbenden Parteien betreffend die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“.

Die ARGE Kulturelle Vielfalt ist die Dialogplattform der Österreichischen UNESCO-Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft am Prozess der Umsetzung der UNESCO-Konvention 2005. Sie repräsentiert über 350.000 Kunst- und Kulturschaffende und über 500 Kunst- und Kulturverbände in Österreich.


In einem Offenen Brief formulieren Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt Maßnahmen für eine Kulturpolitik im Sinne der Konvention in der kommenden Legislaturperiode.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Wahrnehmung von Kunst und Kultur auf MinisterInnenebene
  • Maßnahmen zur strukturellen Einbeziehung der Zivilgesellschaft
  • Schaffung besserer sozialer Absicherung für Kunst- und Kulturschaffende
  • Verankerung von Mindeststandards zur Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit
  • Stärkung der UrheberInnen und Leistungsschutzberechtigten
  • Definition von Standards für den öffentlich-rechtliche Kultur- und Bildungsauftrag des ORF
  • Finanzielle Sicherung der Vielfaltsförderung in Kunst und Kultur
  • Abbau von Mobilitätsbarrieren für KünstlerInnen und künstlerische Produktionen
  • Keine Liberalisierungen in Handelsabkommen betreffend Kunst, Kultur und Medien
  • Stärkung der kulturellen und kreativen Bildung


Der Offene Brief wurde im Rahmen der Diskussionsveranstaltung „Kultur sucht Politik“, durchgeführt in Kooperation von Kulturrat Österreich und ARGE Kulturelle Vielfalt, am 20. September 2017 veröffentlicht.

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Editta Braun: Großer Kunstpreis des Landes Salzburg

Die Freie Szene ist im Fokus der Aufmerksamkeit und erhält zunehmend die Anerkennung, die sie verdient. Nach Martin Grubers Auszeichnung durch das Land Vorarlberg als „Vorarlberger des Jahres in Wien“ (siehe orf.at) wird in Kürze Editta Braun mit dem Großen Kunstpreis des Landes Salzburg ausgezeichnet (siehe salzburg.gv.at).

Wir gratulieren Editta Braun und Martin Gruber!

„Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn wird der Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin sowie Gründerin und Leiterin einer Salzburger Tanzkompanie die Auszeichnung bei der großen Kunstpreisverleihung am 28. November in der Salzburger Residenz überreichen.

Der Große Kunstpreis wird heuer erstmals für Darstellende Kunst vergeben – ein Ergebnis der von Landesrat Schellhorn initiierten Neugestaltung der Preislandschaft im Vorjahr. Wie für Musik, Literatur und Bildende Kunst wird damit alle vier Jahre eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die mit konsequenter Arbeit viele Jahre hindurch die Tanz- oder Theaterszene Salzburgs geprägt hat, immer noch prägt und über die Landesgrenzen hinaus wirkt.

Der Beschluss der Jury (Hannah Crepaz, Martin Gruber, Eva Halus) war einstimmig. Die Jury würdigt damit eine Pionierin des zeitgenössischen Tanzes in Österreich und eine der Begründerinnen der Salzburger Tanzszene: 1982 hat Editta Braun – damals mit Beda Percht – das Performancekollektiv "Vorgänge" ins Leben gerufen, drei Jahre später die nach ihr benannte Kompanie. Seither sind 30 Produktionen entstanden, ab 1996 in enger Zusammenarbeit mit dem Musiker Thierry Zaboitzeff. Seit den 1980er Jahren prägt die Tänzerin und Choreographin durch ihre Arbeit die Freie Szene in Salzburg.

Für die Jury ausschlaggebend ist unter anderem, dass Editta Braun eine der ersten frei produzierenden Künstlerinnen war. Über die Jahre hat sie eine sehr persönliche, vor allem expressiv, theatrale Ästhetik entwickelt. Darüber hinaus, u.a. die der Rolle der Frauen in verschiedenen Kulturen. Die Choreographin scheut die Auseinandersetzung mit großen Themen nicht, sie kombiniert sie mit viel Humor, Selbstironie eingeschlossen.

Außerdem hebt die Jury die Bedeutung von Editta Braun als Motor für die Tanzszene und deren Vernetzung hervor – u.a. durch die Gründung des Tanz-House Festivals in Salzburg und ihre Mitwirkung bei ähnlichen Veranstaltungen wie der Szene Salzburg, von Impulstanz Wien oder dem Brucknerfest in Linz – sowie die Relevanz ihrer Arbeit für den Nachwuchs. Durch die Einbindung von Absolventen und Absolventinnen von SEAD für eigene Produktionen stärkt sie die Salzburger Tanzszene und verhindert "Abwanderung". Die Jury würdigt auch das soziale Engagement von Editta Braun: In Afrika und Asien hat sie in Projekten mit der heimischen Szene die mitteleuropäische Tanz- und Theatertradition mit jener außereuropäischer Kulturen verbunden.

Durch die Gastspielreisen ihrer Kompanie nach Paris, Brüssel, Athen oder Luxemburg, aber auch bis nach China, Indien oder den Senegal stärkt sie das Renommee Salzburgs im Tanz. Ihr Wissen gab und gibt sie als Dozentin u.a. innerhalb der Tanzwochen Wien, der Staatsoper sowie aktuell an der Universität Salzburg und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz weiter.


Braun: "ich freue mich wie ein frischlackiertes Hutschpferd"

"Ich bin gegen Wettbewerb in der Kunst. Kunst ist nicht messbar, nicht vergleichbar, keine Sportart. Auch Preise haben etwas Eigenartiges - wer hätte sie nicht verdient? Aber Anerkennung ist so wichtig wie der Bissen Brot und diese Ehrung ist schon ein mehrgängiges Festmahl. Und da freut es die Künstlerin natürlich, wenn es ausgerechnet sie trifft - als 'Pionierin des zeitgenössischen Tanzes'. Und ich freue mich wie ein neues Fufzgerl, wie ein Weißfisch im Attersee, wie ein frischlackiertes Hutschpferd", kommentiert Editta Braun die Entscheidung der Jury.

Die darstellende Kunst habe heftige kommerzielle Konkurrenz und sei flüchtig, sei nach dem Spiel abgespielt, habe es schwer, Spuren zu hinterlassen, so die Preisträgerin weiter. "Ein Preis als Würdigung ist so eine Spur, erst recht für den zeitgenössischen Tanz. Er ist noch immer eine zarte Pflanze. Danke fürs Gießen im Allgemeinen und den Dünger für meine Arbeit und die meiner Company im Besonderen. Denn, das ist mir sehr wichtig, eine solche langjährige Entwicklung kann nur im Team, in der Zusammenarbeit, in der Gemeinsamkeit passieren. Also sehe ich es so, dass der Preis auch stellvertretend an jene geht, die mit mir all diese Wege gegangen sind. Und das sind viele außergewöhnliche Menschen. Das Hutschpferd freut sich auch sehr persönlich: ausgerechnet hier, wo ich typische oberösterreichische Salzburgerin seit 1976 lebe und arbeite, in diesem Land, das nicht still steht, breitet es Samt über die Seele, hier eine Form von Dankeschön zu erleben."“


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IG Freie Theaterarbeit: Unterstützungserklärung für die Anliegen der „Wiener Perspektive“

Die IG Freie Theaterarbeit gibt eine Unterstützungserklärung für die Anliegen der „Wiener Perspektive“ ab.


Mehr als 200 freischaffende Künstlerinnen und Künstler der „Wiener Perspektiven“ präsentierten heute unter dem Motto “Vor verschlossenen Häusern“ sehr konkret ihre Forderungen nach einer konstruktiven Einbindung in Entscheidungsprozesse der Stadt Wien / MA 7, nach Arbeitsräumen und Spielräumen, nach Transparenz der städtischen Förderpraxis sowie bei Entscheidungen, wie Institutionen personell besetzt werden.
Auch ein Wiener Kunst- und Kulturgesetz wurde dringend eingefordert.


Anlass ist die Schließung des Tanzquartier Wien und dessen Renovierung - veranschlagt mit € 450.000 und bestritten aus dem laufenden künstlerischen Budget. Wiewohl das brut Wien nomadisch an mehreren Ausweichorten spielt, muss die Hauptspielstätte im Künstlerhaus renoviert werden und daher geschlossen bleiben. Das WUK öffnet erst wieder Ende November wegen Neubesetzung der Künstlerischen Leitung.


Die IG Freie Theaterarbeit begrüßt die Forderungen der „Wiener Perspektive“ und hat diesen Prozess mit inhaltlichen Informationen begleitet.


Infos zum Pressegespräch der "Wiener Perspektive": https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170918_OTS0024/wiener-perspektive-laedt-zur-pressekonferenz-vor-geschlossenen-haeusern


Kontakt für Rückfragen:
Interessengemeinschaft Freie Theater
Ulrike Kuner
Managing Director
++43 699 113 015 31

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IGFT: Open House

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STELLA17-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum: Nominierungen

Herausragende Produktion für Kinder

  • Atlas der abgelegenen Inseln, makemake produktionen in Kooperation mit Vorarlberger Landestheater, DSCHUNGEL WIEN und Wien Modern, Wien/Vorarlberg 10+
  • Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan, ANSICHT, Wien 9+
  • Jo im roten Kleid, Mezzanin Theater, Steiermark 11+
  • Pinocchio, DSCHUNGEL WIEN und Das Spiegelkabinett, Wien 7+

Folgende Produktionen sind ebenfalls nominiert, können aber nicht im Wettbewerb gezeigt werden:

  • Ein Stück Teilen, Kompanie Freispiel, Wien, 5+
  • Mio, mein Mio, Landestheater Niederösterreich, Niederösterreich, 6+

Herausragende Produktion für Jugendliche

  • Beißen, TaO! Theater am Ortweinplatz, Steiermark 14+
  • DREIHUNDERTFÜNFUNDSECHZIG+, theaternyx* und Theater foXXfire! in Koproduktion mit DSCHUNGEL WIEN und Wien Modern in Kooperation mit SCHÄXPIR, Oberösterreich/Wien 13+
  • Nichts – Was im Leben wichtig ist, Schauspielhaus Salzburg, Salzburg 14+
  • Patricks Trick, Next Liberty, Steiermark 10

Herausragende darstellerische Leistung

  • Alev Imrak für ihre darstellerische Leistung in Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan, ANSICHT, Wien
  • Maresi Riegner für ihre darstellerische Leistung in The Miracle Worker, Theater der Jugend, Wien
  • Christoph Steiner und Michael Großschädl für ihre darstellerische Leistung in Patricks Trick, Next Liberty, Steiermark 

Herausragende Ausstattung

  • Bianca Fladerer für die Kostüme in Disastrous, SILK Fluegge in Kooperation mit SCHÄXPIR, Oberösterreich
  • Ragna Heiny für die Ausstattung in Nichts – was im Leben wichtig ist, Schauspielhaus Salzburg, Salzburg
  • Nanna Neudeck für die Ausstattung in Mio, mein Mio, Landestheater Niederösterreich, Niederösterreich

Herausragende Musik

  • Patrick Dunst für die Musik in PULS, DIE HEIDI – das interaktive (Theater)Ereignis, Steiermark
  • Julia Meinx für die Musik in Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan, ANSICHT, Wien
  • Maja Osojnik für die Musik in Mio, mein Mio, Landestheater Niederösterreich, Niederösterreich
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Kulturrat Österreich/ARGE Kulturelle Vielfalt der UNESCO: Kultur sucht Politik - Diskussion und Offener Brief

Thomas Drozda (SPÖ), Daniel Landau (Die Grünen), Wolfgang Zinggl (Liste Pilz) und Manfred Rakousky (KPÖ Plus) stellten sich am 20. September der kulturpolitischen Diskussion Kultur sucht Politik im Vorfeld der kommenden Nationalratswahl. PolitikerInnen waren, vom Kulturrat Österreich, eingeladen die kulturpolitische Positionierung ihrer Parteien in dieser Diskussion zu präsentieren. Im Zentrum der Diskussion standen die fünf Kernthemen der der Diskussion vorangegangenen Multiple-Choice-Tests und welche auch von ÖVP und NEOS beantwortet wurden: Fair-Pay, UrheberInnenrechte, Soziale Absicherung und Erwerbslosigkeit, Grundrechte sowie Transparenz und Förderpolitik. Fokussiert wurde in dieser Diskussion ganz bewusst auf die KünstlerInnen und Kulturschaffenden der Freien Szene bzw. selbständig arbeitende_r KünstlerInnen in Österreich.

Hinsichtlich eines der dringlichsten Felder politischen Handelns, der sozialen Sicherung, formulierten alle mitdiskutierenden Politiker_innen hohen Handlungsbedarf. Allerdings mit unterschiedlichen Modellen, wie eine soziale Sicherung von KünstlerInnen und Kulturschaffenden in oftmals atypischen Beschäftigungsverhältnissen zu leisten sei. Das Spektrum dieser Modelle reichte von Zuzahlungen auf ein Grundsicherungsmodell (Grüne) über das Versuchsfeld, Grundeinkommen für KünstlerInnen (SPÖ) - einen inhaltlich bereits seit zehn Jahren existierenden Initiativantrag zur Grundsicherung (Liste Pilz) - bis hin zum bedingungslosem Grundeinkommen (KPÖ Plus). Einheitlich brachten die Diskutierenden die Notwendigkeit der verstärkten Förderung der freien Kunstproduktion ein. Vermisst wurde nicht nur bei dieser Frage eine klare Positionierung von ÖVP und NEOS, die der Diskussionsteilnahme bereits im Vorfeld Absagen erteilt hatten. Manfred Rakousky wies auf das große Problem der stagnierenden Sockelbeträge für die Freie Szene hin, während Erhöhungen im "großen Bereich" regelmäßig stattfinden. Thomas Drozda wiederholte seine Forderungen nach der Notwendigkeit von regelmäßigen "Valorisierungen der Kulturbudgets, von denen KünstlerInnen auch etwas haben müssen" und auf die Herstellung einer fairen Verteilung innerhalb der gesamten Kunstszene und der hierfür bereitgestellten Budgets. Daniel Landau betonte die Notwendigkeit, in kritische Kunst zu investieren und Förderungen - auch die Zusagen - transparenter zu machen. Wolfgang Zinggl warb unter den Mitdiskutanten bereits für eine harte Opposition bei - nach Aussagen von ÖVP-Politikern - erwartbaren Fördereinbußen im Kulturbereich unter einer möglichen Schwarz-Blauen Regierungskonstellation.

Die für diese Veranstaltung kooperierende "ARGE Kulturelle Vielfalt der UNESCO" veröffentlichte im Vorfeld der Diskussion einen offenen Brief an "potentielle zukünftige Abgeordnete und Regierungsmitglieder", in der sie auf die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, der Österreich 2007 beigetreten ist, Bezug nimmt. Sie appeliert, diesbezüglich konkrete Maßnahmen und Strategien im Regierungsprogramm zu verankern. Als wichtigste Maßnahmen genannt sind: die Vertretung von Kunst und Kultur auf Minister_innen-Ebene, die strukturelle Einbeziehung der Zivilgesellschaft, die Schaffung einer besseren sozialen Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden, angemessene Bezahlung für Kunst- und Kulturarbeit, gerechte Anteile für Urheber_innen und Leistungsschutzberechtigte, Kunst und Kultur im ORF, die finanzielle Sicherung der Vielfalt von Kunst und Kultur, der Verbesserung der Mobilität von KünstlerInnen und künstlerischer Produktion, eine Stärkung kultureller und kreativer Bildung sowie dem Entgegentreten von Liberalisierung im Kunst-, Kultur- und Medienbereich.

Offener Brief der ARGE Unesco Kulturelle Vielfalt zur Nationalratswahl 2017: http://freietheater.at/igft_post/offener-brief-der-arge-unesco-kulturelle-vielfalt-zur-nationalratswahl-2017/

ARGE Kulturelle Vielfalt der UNESCO: https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/kooperation-und-vernetzung/arge-kulturelle-vielfalt/

Kulturrat Österreich: http://www.kulturrat.at/

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IGFT Infoveranstaltung: Projekt *Project* – Wann macht ein EU-Antrag Sinn?

2.10.2017, Wien


Projekt "Project".


Was unterscheidet ein Kunstprojekt von einem EU-geförderten Projekt?
Was sind meine Ausgangsüberlegungen, wie formuliere ich meine Ziele?
Welche Schritte sind notwendig, um ein Projekt zu entwickeln?
Welche Matrix lege ich zugrunde?

Wie gestaltet sich die Antragstellung?
Welche Kosten fallen an und wie berechne ich diese?
Welche Dokumente sind notwendig und welche rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um überhaupt beantragen zu können?


In einem 2stündigen Überblick werden wir die Antragssituation und Fragestellungen von EU Projekten im Rahmen von "Creative Europe" erläutern.


Leitung: Ulrike Kuner


Termin: 2.10.2017 von 17:00-19:00

Ort wird nach der Anmeldung unter office@freietheater.at bekannt gegeben.


Teilnahme nur für IGFT Mitglieder!

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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Kultur sucht Politik

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Wolfgang Kralicek neues Mitglied im Kuratorium für Tanz, Theater und Performance

Kralicek folgt Dr.in Genia Enzelberger nach


Das Kuratorium Tanz, Theater und Performance erhält ab Oktober ein neues Mitglied. Der renommierte Kulturjournalist Wolfgang Kralicek folgt Genia Enzelberger nach, die nach vierjähriger Tätigkeit aus dem Kuratorium ausscheidet.


Der Kulturjournalist und Theaterkritiker ("Theater heute", "Süddeutsche Zeitung") Wolfgang Kralicek hat die Wiener Theaterszene als langjähriger Redakteur des "Falter" genau beobachtet und verfügt damit über die optimale fachliche Expertise, die es in dieser Position braucht. Als Juror des Berliner Theatertreffens und der Mülheimer Theatertage sammelte er vor allem international Erfahrung. Zu den Aufgaben des Kuratoriums, dem Wolfgang Kralicek angehören wird, gehören die Beurteilung der Einreichungen für Projektförderungen sowie Einjahres- und Zweijahresförderungen. Durch seine Förderempfehlungen ist das Kuratorium ein wesentlicher Gestalter des freien Theaterschaffens in Wien.


„Mit Wolfgang Kralicek gewinnt das Kuratorium einen außerordentlich qualifizierten Experten der Dramatik, der mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Know-how die optimale Nachbesetzung darstellt“, sagt Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Und weiter: „Ich wünsche ihm alles Gute für die zukünftigen Aufgaben, und dass er den Erfolgsweg seiner Vorgängerin, Dr.in Genia Enzelberger, weiter fortsetzt.“


„Mein herzlicher Dank gilt insbesondere auch Dr.in Genia Enzelberger, die sich mit großem Engagement für die Wiener Theaterszene eingesetzt hat. Ihre Erfahrungen aus der Praxis des freien, aber auch institutionellen Theaterschaffens sowie ihre Expertise als Theaterwissenschafterin und Dozentin haben das Kuratorium über vier Jahre bereichert“, so Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny.


Gemeinsam mit Dr.in Bettina Hagen sowie Kolja Burgschuld bildet Wolfgang Kralicek das Kuratorium.


Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Daniela Mantarliewa
Mediensprecherin Stadtrat Kultur, Wissenschaft & Sport
Tel.: +43 1 4000 81854
daniela.mantarliewa@wien.gv.at


https://www.wien.gv.at/presse/2017/09/13/wolfgang-kralicek-neues-mitglied-im-kuratorium-fuer-tanz-theater-und-performance

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170913_OTS0086/wolfgang-kralicek-neues-mitglied-im-kuratorium-fuer-tanz-theater-und-performance

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #5: Transparenz und Förderpolitik

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #4: Grundrechte

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #3: Soziale Absicherung und Erwerbslosigkeit

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #2: Urheber_innenrechte

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Kulturrat Österreich auf der Suche nach Kunst- und Kulturkompetenz in den Parteien

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 30.08.2017

Kultur sucht Politik
Multiple-Choice-Test: Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in
Ihrer Partei!


Test #1: Fair Pay – angemessene Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit

Anlässlich der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 macht sich der Kulturrat Österreich auf die Suche nach der Kunst- und Kulturkompetenz in den Parteien. Wer hat überhaupt eine Ahnung, was Kunst- und Kulturschaffende brauchen? Gibt es durchdachte Konzepte? Welche kulturpolitischen Visionen und Umsetzungspläne stehen zur Wahl? Wir haben für die aktuell brennendsten Themen je einen Multiple-Choice-Test erstellt. Jede Woche widmen wir uns einem anderen Schwerpunkt. Die Beantwortung soll deutlich machen, in welche Richtung die Politik gegebenenfalls gehen wird. Am 20. September 2017 laden wir die Kultursprecher_innen ein, mit uns öffentlich zu diskutieren.



Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in Ihrer Partei!
Multiple-Choice-Test #1: Fair Pay – angemessene Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit

Kunst-, Kultur- und Medienschaffende sind den kontinuierlich zunehmenden prekären Erwerbsformen schon seit langem und in besonderer Weise ausgesetzt – ebenso wie beispielsweise Frauen*, Migrant_innen und Menschen mit psychischen_physischen Beeinträchtigungen. Gratisarbeit und symbolische Honorare bilden vielfach die Grundlage freier zeitgenössischer Kunst- und Kulturproduktion.

Aus dem Kunst-, Kultur- und Medienbereich gibt es bereits seit Jahren zahlreiche Forderungen, um diesen Zustand zu verändern.

Welche sind das?

o  Angemessene Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit, zumindest entsprechend Kollektivverträgen bzw. Honorarrichtlinien von Interessenvertretungen

o  Mehr unbezahlte Praktikumsplätze für bessere Aussichten auf gut bezahlte Beschäftigung

o  Schluss mit der (nicht nur!) monetären Benachteiligung in der Kunst- und Kulturarbeit aufgrund von Geschlecht, sozio-ökonomischer und geographischer Herkunft – strukturellem Rassismus, Sprache, Religion, Aufenthaltsstatus, Aussehen, körperlicher und psychischer Verfasstheit ...

o  Werkverträge statt Anstellungen, um Lohnnebenkosten zu sparen und Spielraum für mehr bezahlte Kunst- und Kulturarbeit zu schaffen

o  Faire Bezahlung als Voraussetzung für öffentliche Förderungen, Gratisarbeit und (Selbst-) Ausbeutung als Ausschlusskriterium


o  Bedingungsloses und existenzsicherndes Grundeinkommen für alle


Kommenden Montag folgt #2 zum Thema Urheber_innenrechte

Kultur sucht Politik
Öffentliche Diskussion der Antworten
mit Kulturpolitiker_innen der wahlwerbenden Parteien
Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
contact@kulturrat.at
http://www.kulturrat.at
http://www.twitter.com/kulturrat_oe

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Neue Bürozeiten ab September: Mo-Do von 10:00-16:00 Uhr

Ab September 2017 sind wir Montag bis Donnerstag von 10:00-16:00 Uhr für euch unter 01/4038794 da!

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Unterstützungs Aufruf: „Verantwortlich für Kultur – Das Wiener Weltkulturerbe muss bleiben!“

Wir ersuchen um namentliche Unterstützung des nachstehenden Aufrufs zur Erhaltung des Wiener Weltkulturerbes und um seine Weiterleitung an mögliche weitere Unterstützer/innen. Der Aufruf richtet sich an die wahlwerbenden Parteien, die jetzige und künftige österreichische Bundesregierung und an die jetzige und künftige Wiener Stadtregierung.


Herzliche Grüße

Gerhard Ruiss



A u f r u f


Aufforderung an die Stadt Wien und an die jetzige und kommende österreichische Regierung:


Verantwortlich für Kultur – Das Wiener Weltkulturerbe muss bleiben!


Noch für jede österreichische Regierung nach 1945 war Österreich eine „Kulturnation“, für die Regierung der ersten österreichischen EU-Präsidentschaft 1998 sogar eine „Weltkulturnation“. Eine kulturelle Großveranstaltung in Wien am Beginn der Präsidentschaft und eine Publikumsdiskussion mit den Kulturministern und Kulturministerinnen aller EU-Mitgliedsstaaten in Linz sollten das unterstreichen. Auch bei seinem zweiten EU-Vorsitz 2006 präsentierte sich Österreich als, so eine auch sonst gerne gebrauchte Bezeichnung, „Kulturgroßmacht“. Am letzten Tag seiner Präsidentschaft verabschiedete sich Österreich aus Schloss Schönbrunn mit dem „Konzert für Europa“ der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Plácido Domingo. 


Die dritte EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 kündigt sich unter vollkommen anderen Vorzeichen an. Wien wurde im Juli dieses Jahres auf Grund eines zu hoch geplanten Hotelneubaus am Heumarkt in der Wiener Innenstadt von der UNESCO auf die Rote Liste der gefährdeten Weltkulturerbe-Stätten gesetzt. Erfolgt keine Reduktion auf die Höhe der umliegenden Gebäude, wird Wien 2018 der Status des Weltkulturerbes für seine Innenstadt aberkannt. 2018 begeht die EU das „Europäische Kulturerbe-Jahr“, Österreich würde als Land der EU-Präsidentschaft die Aberkennung des Wiener Weltkulturerbe-Prädikats als Beitrag dazu „leisten“. 


Es ist unerträglich, den kulturellen Ruf Wiens und Österreichs wegen eines einzigen Hotelhochhausprojektes zu verspielen. Es ist unerträglich, dass einem Hotelhochhausneubau größere materielle und ideelle Bedeutung beigemessen werden könnte als dem kulturellen Erbe Wiens und Österreichs. Die Zeit drängt. Bis 1. Februar 2018 kann Wien seine Erhaltungsmaßnahmen für das Wiener Weltkulturerbe der UNESCO bekanntgeben. Wir können nicht abwarten, ob Wien zur Erhaltung seines Weltkulturerbes mehr unternimmt als bisher. Wir können nicht warten, bis sich eine neue österreichische Regierung nach der Nationalratswahl vom 15. Oktober 2017 gebildet hat und sich der Angelegenheit annimmt. 


Wir fordern Wien auf, von sich aus aktiv zu werden. Wir fordern die jetzige Regierung und die wahlwerbenden Parteien dazu auf, sich umgehend mit Wien ins Einvernehmen zu setzen und zu bewegen, den drohenden Schaden durch eine Einigung mit der UNESCO von Wien und Österreich abzuwenden. Wir fordern die künftige Regierung dazu auf, sich von Anbeginn an weiter dafür zu verwenden, dass Wien seinen Weltkulturerbe-Status für seine historische Wiener Innenstadt behält.


Unterstützungserklärung bitte per Mail an GErhard Ruiss, gr@literaturhaus.at

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European Commission: Consultation - Fitness Check on EU legal migration legislation

consultation till: 18th of September 2017


Consultation on the European Union's (EU) legislation on the legal migration of non-EU citizens (Fitness Check on EU legal migration legislation)

 

The European Commission is evaluating the existing EU legislation on legal migration, which covers the entry, stay and residency rules for non-EU citizens coming to the EU to study, work or join their families.

We will identify possible gaps and inconsistencies in the current legislation; examine its contribution to an effective management of migration flows; and discuss possible ways for simplification.    

As part of this exercise, a public consultation has been launched and will run until 18 September 2017.

The consultation's webpage and questionnaire are available in all EU languages.

This consultation is addressed to the broadest public possible, both inside and outside the EU, as it is important to get views from all stakeholders on the difficulties they might have experienced so far. Stakeholders specifically targeted include, among others, non-EU citizens considering moving to the EU; non-EU citizens residing or having resided in the EU; employers, business representatives; public authorities; NGOs and interested citizens.   

We would be grateful if you could contribute to this process, replying to the questionnaire.
further information & questionaire: https://ec.europa.eu/

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SprecherInnen der darstellenden StraßenkünstlerInnen in Wien

Liebe FreundInnen und KollegInnen,

mit Freude dürfen wir euch mitteilen, dass es nun zwei vorläufige SprecherInnen und Kontaktpersonen der Wiener StraßenkünstlerInnen gibt und wollen uns hiermit vorstellen.

Sabine Maringer
(StraßenkünstlerIn, Theaterpädagogin und Kulturmanagerin)
Tel: +436606627833
Email: theaterpaedagogik@gmx.at

www.belleetage-stelzentheater.com
www.strassentheater-jimdo.com

Abraham Thill
(Straßenkünstler, Schauspieler und Regisseur)
Tel: +43 650 4444909
Email: eldiabolero@hotmail.com

http://eldiabolero.wixsite.com/

Wir stehen für eure Fragen und Anfragen zur Verfügung und hoffen euch bei euren Anliegen zum Thema Straßenkunst weiterhelfen zu können. Wir sind die Netzwerkstelle zu all unseren StraßenkunstkollegInnen und werden uns bemühen unsere Anliegen im Kulturbereich zu vertreten und zu kommunizieren.

Die StraßenkünstlerInnenszene in Österreich wird von einem Aufwind getragen.
Einen großen Teil trägt hierzu auch die Bewegung des neuen Zirkus in Österreich bei. Straßenkunst, Straßenzirkus und neuer Zirkus sind grob gesagt eine kleine Familie und viele KünstlerInnen sind in mehreren der oben genannten Genres vertreten und aktiv.

Einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Wiener StraßenkünstlerInnen gibt es auf:
www.streetartistsvienna.co


wobei zu sagen ist, das nicht alle geschätzten KollegInnen auf dieser Seite vertreten sind.
Zur Zeit gibt es in Österreich an die 80 StraßenkünstlerInnen wobei auch diese Zusammenfassung sicherlich noch nicht vollständig ist- wir arbeiten daran J.

Wir sehen uns auf der Straße!


Eure Sabine und Abraham, sowie die Straßenkunstszene Wiens.

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K-SVF-Unterstützungsfonds: Unterstützung bei Notfällen

Für Künstler_innen, egal ob angestellt oder selbständig tätig, gibt es die Möglichkeit in Notfällen finanzielle Unterstützung beim Künstler-Sozialversicherungsfonds (K-SVF) zu erhalten. Die Unterstützung muss schriftlich beantragt werden, einmal monatlich finden Vergabe-Sitzungen statt.


Antrag und weitere Infos für Unterstützung: http://www.ksvf.at/ein-notfall-was-nun-tun.html


Der Leitfaden des Kulturrat Österreich für Anträge beim Unterstützungsfonds des K-SVF ist hier zu finden: kulturrat.at


Bei weiteren Fragen stehen auch wir beratend gern zur Verfügung (office@freietheater.at).

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IG Kultur Steiermark: Stellungnahme zum Entwurf des Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes

Die IG Kultur hat in einer Stellungnahme auf das Fehlen von Kunst und Kultur im Entwurf des Steirischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes hingewiesen.


Die Forderung der IG Kultur Steiermark:

Um die berechtigten Interessen kultureller Bewegungen, kulturell und künstlerisch Schaffender, sowie von Vermittlerinnen und Vermittlern von Kunst und Kultur in die Regionalarbeit einzubeziehen, ist daher in jeder Regionalversammlung ein Sitz für eine Vertreterin/einen Vertreter von Kunst und Kultur als nicht stimmberechtigtes Mitglied in beratender Funktion vorzusehen.


Weitere Informationen und Stellungnahme: igkultur.mur.at

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gift.zeitschrift für freies theater: Sommerlektüre im Printformat & online

Sommer – die Seele baumeln lassen – das Tun wozu man sonst wenig Zeit findet …
z. B. endlich in Ruhe die letzten Ausgaben der gift.zeitschrift für freies theater lesen.

Vor kurzem ist die neueste Ausgabe unter dem Titel Out of Space in der Redaktion von Martin Dueller erschienen. Diese Ausgabe ist zurzeit nur im Printformat erhältlich.

Alle anderen Ausgaben der Zeitschrift können nach Verfügbarkeit noch gedruckt bezogen werden, sind aber auch online ab der Ausgabe 06/2006 nachlesbar. Frisch online ist die 01/2017-Ausgabe widerstehen.


Hier geht’s zur Online-gift.zeitschrift für freies theater


Bestellungen im Printformat: office@freietheater.at oder per Telefon: ++43 / 1 / 403 87 94 (Montag bis Donnerstag 10-14 Uhr)

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Landeskulturbeirat Salzburg: neue Beiratsmitglieder stehen fest

Das Land Salzburg führte die Findung eines Teiles des Landeskulturbeirates heuer in Form einer offenen Wahl durch. 986 Kultureinrichtungen und Kunstschaffende waren zur Wahl der 79 Kandidat_innen für den Landeskulturbeirat Salzburg berechtigt. Immerhin 26,8 Prozent der Wahlberechtigten nahmen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und wählten die neuen Landeskulturbeiräte für acht Sparten:

Christa Hassfurther (Darstellende Kunst), Renate Bienert (Musik), Thomas Friedmann (Literatur), Andrea Folie (Kulturzentren und Kulturinitiativen), Roman Höllbacher (Architektur), Elisabeth Schmirl (Bildende Kunst), Renate Wurm (Film), Karl Zechenter (Medien/Medienkunst);
Weiters wurden Ingrid Weydemann (Volkskultur) und Martin Hochleitner (Freie Liste) in den Landeskulturbeirat gewählt; die verbleibenden Sitze, nach Stimmenstärke, erhielten Magdalena Stieb, Rüdiger Wassibauer und Markus Weisheitinger-Hermann. In den folgenden Wochen werden weitere sieben Mitglieder durch die Landesregierung in den Landeskulturbeirat entsandt.

Die IG Freie Theaterarbeit freut sich über die Wahl der IGFT-Bundeslandsprecherin für Salzburg, Christa Hassfurther!


Weitere Informationen: http://service.salzburg.gv.at

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Kulturplattform Oberösterreich: weniger Kulturförderung für zeitgenössische, regionale Kulturinitiativen

Kulturförderung des Landes Oberösterreich:

Die KUPF Oberösterreich errechnet ein Minus von 10% bei den Förderungen der Freien Szene (bedingt durch das Aufrechterhalten der Kreditsperre) bei der Kulturförderung des Landes Oberösterreich im Jahr 2016, obwohl die Kulturausgaben real höher waren, als im Kostenvoranschlag geplant.


Presseaussendung der KUPF

Interview mit Thomas Diesenreiter, Harte Zeiten für freie Kulturvereine


Förderbericht/Voranschläge und Rechnungsabschlüsse des Landes Oberösterreich

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gift - zeitschrift für freies theater 02/2017: Out of Space

Die neue Ausgabe der gift widmet sich u.a. Räumen, allerdings nicht zwingend geschlossenen Theaterräumen, sondern Orten, die neu erdacht und besetzt werden, die man erkundet oder erweitert, Plätze, die man erobern kann. Der sogenannte öffentliche Raum, der nutzbar gemacht wird … oder fehlt.


Das ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival 2017 wird von 13. Juli bis 13. August 2017 auch die verschiedensten Räume, Spielorte, Bühnen und Tanzflächen in Wien zum schwingen bringen: heute ab 22:00 Opening Night feat. Mavi Phoenix live feat. Alex The Flipper / DJ support by Sweet Heat DJ Team im Vestibül/Burgtheater.


gift - zeitschrift für freies theater 02/2017: Out of Space


thema:

schau.Räume – Kathrin Ackerl Kostatin

Der Traum vom Raum – Ingrid Türck-Chlapek

Location to be announced – Stefanie Sternig


diskurs:

Festival des Verlernens – Jürgen Bauer/Stephan Lack

71 oder Der Fluch der Primzahl – Katharina Tiwald

11 Schritte nach vorn und keinen zurück – Christophe Knoch/Paula Perschke


Redaktion: Martin Dueller

Layout & Bildredaktion: Julia Tabor


Abonnement oder einzelner Ausgaben bestellen, Inserat schalten: einfach ein E-Mail an office@freietheater.at senden.


Preise
Einzelpreis pro Ausgabe: EUR 5 (bei Zusendung in Österreich)


Abos:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten

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Gemeinsam stark - Mitgliedsbeitrag bezahlt!?

Liebes Mitglied,


wir sind auf Deine Unterstützung angewiesen!


Wir ersuchen Dich daher, an die Überweisung unseres jährlichen Mitgliedsbeitrages zu denken, falls dieser noch ausständig ist! Die IGFT ist als gemeinnütziger Verein abhängig von den Beiträgen ihrer Mitglieder.


Natürlich sind wir auch über Förderbeiträge von FreundInnen und UnterstützerInnen glücklich!


Unterstütz unser Engagement für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für freie Theater, Tanz -und Performanceschaffende mit dem jährlichen Mitgliedsbeitrag und erhalte dafür

 

  • regelmäßige Zusendung der gift
  • fundierte Beratungen zu diversen Themen wie Sozialversicherung, Künstler Sozialversicherungfonds KSVF, AMS/Zuverdienst/Ruhendmeldung, Buchhaltung und Steuerrecht, Vereinsgründung und Vereinsrecht, Subventionsmöglichkeiten und Einreichungen, Projektorganisation und -kalkulation, Pressearbeit, Sponsoring, Urheberrecht
  • Regiekarten bei vielen Theatern und Festivals
  • aktuelle Proberaumliste, Infoblätter zu Sozialversicherung, KSVF, AMS, Einkommenssteuer, Ausländer-Abzugssteuer, Umsatzsteuer etc.
  • kostenlose Informationsveranstaltungen, Workshops, Vernetzungstreffen, Diskussionsrunden


Mit der Überweisung des Jahresmitgliedsbeitrages von 35 Euro auf unser Konto (IBAN: AT321490022010002897 BIC: SPADATW1) verschaffst Du uns mehr Handlungsspielraum.


Bitte denke daran, bei Einzahlungen Deinen Namen und Adresse anzugeben, damit wir Deine Einzahlung zuordnen können.

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Manifest und Petition des zeitgenössischen Circus in Deutschland

Nicht nur in Österreich auch in Deutschland kämpfen Akteur_innen des zeitgenössischen Cirkus gerade um Anerkennung als zeitgenössische Kunstform, entlang der gängigen Praxis in anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder Schweden.


Zentrale Forderungen:

  • Anerkennung als Kunstform innerhalb der darstellenden Künsten.
  • Klare Spartenverortung inkl. Ansprechpartner in den jeweiligen Institutionen.
  • Gleichbehandlung bei öffentlichen Förderungen.
  • Gleichberechtigter Zugang zu Bühnen und Spielstätten.
  • Gleichberechtigter Zugang zu kultureller Infrastruktur: Kulturzentren, Probenräume, Residenzen

Das gesamte Manifest und Möglichkeiten die Petition zu unterstützen finden sich hier: http://chamaeleon-productions.com/petition/

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Kulturentwicklungsplan Salzburg: Vorschläge einbringen

Das Land Salzburg verfasst einen neuen Kulturentwicklungsplan, unter umfassender Einbeziehung der Salzburger Künstler_innen.
Von Jänner bis Juni 2017 fanden regionale Workshops statt, in die Vorschläge, Ideen zur Verbesserung der Salzburger Kulturlandschaft eingebracht werden können. Die Workshops haben sich darüberhinaus als Plattform für regen Austausch unter den Kunst- und Kulturschaffenden Salzburgs erwiesen.

All jene, die noch keine Gelegenheit hatten, ihre Anregungen in den Diskussionprozess einzubringen, können das noch kurze Zeit tun.
Für diesen Diskussionsprozess stehen Online unter anderem eine Rohfassung des Kulturentwicklungsplans und die wichtigsten Punktierungen aus den Workshops zur Verfügung:http://www.kep-land-salzburg.at/prozess/phase-2/

 

Wir haben, als Vertreter_innen der IGFT, einige Themen in einige der Workshops eingebracht und außerdem das folgende schriftliche Feedback eingebracht, das sich hier online findet

"Nach Abschluss der Workshops und Diskussionen wird ab Juli 2017 aus der Rohfassung des Kulturentwicklungsplans die vorläufige Endfassung erarbeitet. Diese wird im Herbst 2017 im Bildungs-, Schul-, Sport- und Kulturausschuss des Landes und im Landes-Kulturbeirat präsentiert und diskutiert, anschließend auf dieser Website veröffentlicht und nach einer einmonatigen Begutachtungsfrist unter Einarbeitung der eingegangenen Anmerkungen und Ergänzungen zur Endfassung ausgearbeitet.
Die Endfassung des KEP Land Salzburg soll Ende 2017 den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern zur Beschlussfassung vorgelegt und anschließend der Öffentlichkeit präsentiert werden."
siehe: http://www.kep-land-salzburg.at/prozess/phase-3/


Das Land Salzburg hat eine ausgezeichnete Form der Partizipation gefunden. Wir empfehlen dringend Verbesserungsvorschläge einzubringen - es wäre schade diese Einladung zur Stellungnahme nicht zu nutzen. Gerne könnt ihr dazu auch unsere Stellungnahme als Ansatzpunkt verwenden.


Liebe Grüße,
Christa (Hassfurther, Bundeslandsprecherin der IG Freie Theaterarbeit), Florian (Eisner, Vorstandsmitglied der IG Freie Theaterarbeit) und Barbara Stüwe-Eßl

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IG Freie Theaterarbeit: Zur Bekanntgabe der neuen SHIFT-Förderungen

Viele Events, wenig Nachhaltiges


Die aktuellen Förderungen im Programm SHIFT 2017/18 von Basis.Kultur.Wien zeichnen aus der Sicht der Freien ein widersprüchliches Bild.
Einige der neuen Projekte greifen Inhalte auf und adressieren Zielgruppen, die der bestehende Kulturbetrieb in Wien bislang nur unzureichend beachtet. Einmal mehr jedoch setzt SHIFT stark auf Einmaleffekte, Events, Festivals und Spektakuläres im öffentlichen Raum. Eine derart eventorientierte Förderpolitik mag manches Strohfeuer entzünden, zu einer nachhaltigen künstlerischen Entwicklung in der Freien Szene trägt sie ebensowenig bei wie zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen freier Künstler_innen. Die IGFT bedauert das um so mehr, als SHIFT politisch als ein Programm für die Freien beworben wird und regt an, entsprechend international erprobter Vorbilder ein Monitoring einzurichten. Damit kann SHIFT den jeweils aktuellen Anforderungen entsprechen und künftige Förderschienen angepasst werden.

Eine Schiene von SHIFT soll die Zusammenarbeit von freien Gruppen und etablierten Institutionen des Kulturbetriebs befördern. Ein guter Gedanke, der in den Resultaten allerdings dazu führt, dass große Museen und etablierte Theater für etwas, das ohnehin zu ihren Aufgaben zählt, ein zweites Mal gefördert werden. Statt dessen fordert die IG Freie Theaterarbeit, die Förderungen freier Gruppen durch die Stadt Wien künftig so zu gestalten, dass Freie von sich aus solche Kooperationen zum wechselseitigen Nutzen eingehen können – das betrifft die Höhe der Förderungen ebenso wie die Planungssicherheit von Produktionsbudgets.

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IG Freie Theaterarbeit: KSVF-Anträge/zeitgenössische Zirkuskünstler_innen

Die Zirkuslandschaft hat sich seit den 1970er Jahren stark verändert. Über den Noveau Circus, der unter vielen Veränderung bereits eine viel dichtere theatrale Dramaturgie mit sich brachte, bis hin zu den seit den 1980er/1990er Jahren entstandenen vielfältigen Formen des Neuen Zeitgenössischen Zirkus hat eine starke Veränderung und Positionierung des Feldes als Darstellende Kunstform stattgefunden.

Veränderungen, die sich im Urheberrecht in Österreich - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wie etwa Schweden oder Frankreich - noch nicht festgeschrieben haben.


Vor diesem Hintergrund haben Künstler_innen, die im Feld des Neuen Zeitgenössischen Zirkus tätig sind von ihnen geschaffene Werke dem KSVF als Werke der Kunst zu präsentieren.

Was zu berücksichtigen ist findet ihr im neuen Infoblatt der IGFT, das in Zusammenarbeit mit Sebastian Berger (Fenfire) entwickelt wurde.


Infoblatt_Künstler-Sozialversicherungsfonds Neuer Zeitgenössischer Zirkus

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BKA: Jürgen Meindl neuer Sektionsleiter

Ab 1. Juli wird Jürgen Meindl, als neuer Leiter der Kunst- und Kultursektion im Bundeskanzleramt, die Nachfolge von Andrea Ecker, die als Kabinettsdirektorin in die Hofburg gewechselt hat, übernehmen.
Noch ist Jürgen Meindl Botschafter in Belgien.

Weitere Informationen: http://derstandard.at/2000056995479/Juergen-Meindl-uebernimmt-Kunst-und-Kultursektion

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Stadt Wien: Förderempfehlungen Projekte Jänner-Einreichung 2017

Die Förderempfehlungen zum Einreichtermin 15. Jänner 2017 Wien sind veröffentlicht: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/theaterfoerderung.html
bzw.

http://www.kuratoren-theatertanz.at/

 

Erinnerung nächster Einreichtermin ist der 15. Juni 2017: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/freiegruppen.html

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Stadt Wien: SHIFT geförderte Projekte

Zur SHIFT-Ausschreibung der Stadt Wien wurden die geförderten Projekte bekanntgegeben.

Link Übersicht SHIFT-Projekte detailliert:

https://www.basiskultur.at/shift

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Plattform #mediana17: Einbindung in Verhandlungen zur Medienförderung gefordert

Communitysender, Freie Radios und Kulturplattformen wollen in die Verhandlungen über eine neue Medienförderung eingebunden werden.

Forderungen, die sie dem Minister übergaben:
höhere Förderungen für nichtommerzielle Print- und Onlinemedien
Ablehnung hoher Basisförderung unabhängig von Qualitätskriterien;
Förderungen nur an Medien die Mitglied im Presse- bzw. Medienrat sind und das hier aufgestellte qualitative Selbstregulativ anerkennen;

Bindung der staatlichen Förderung an die Einhaltung eines vorhandenen Redaktionsstatuts;

ab einer gewissen Größe (zu bestimmendem Mindestumsatz und Personalhöhe) arbeitsrechtliche Anbindung und Entlohnung an den Journalist_innen-Kollektivvertrag;

zumutbare Honorartarife für Freie Journalist_innen

Am 16. Juni wird die Konferenz #mediana17 – eine Konferenz zu Medien, Kultur und Demokratie - in Salzburg stattfinden. Weitere Infos & Programm: https://mediana.at

Positionspapier: https://mediana.at/wp-content/uploads/sites/2/2017/05/Positionspapier_170505.pdf

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Herbstlösung für Trainingsstunden/Autumn solution for training in TQW

Autumn solution for training in Tanzquartier Wien

Artists started a campaign to keep training open in TQW in autumn and sent an application to Andreas Mailath-Pokorny. But they need everybody who is interested in keeping the training open, so please send to Heidi Seppälä, heidiannika@hotmail.com an Email of support (just giving your name)

latest information and networking here: https://www.facebook.com/groups/862774383853829/permalink/1053793241418608/

You can read the application text here: Letter to Mailath-Pokorny

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IG Freie Theaterarbeit: Wechsel im Vorstand

Wir freuen uns, den Regisseur und Schauspieler Florian Eisner, als neues Vorstandsmitglied begrüßen zu dürfen. Er folgt auf Aslı Kışlal, die sich seit 2010 mit großem Engagement im Vorstand der Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit für die Freie Theaterszene eingesetzt hat.

Florian Eisner ist Schauspieler und Regisseur, 2006 gründete er in Innsbruck Theater praesent, das er bis 2013 leitete. Er arbeitet in Österreich, der Schweiz und Italien, studiert z. Zt. Kulturmanagement an der MdW, und lebt in Salzburg.
Weitere Infos: www.florian-eisner.com


Vorstandsmitglieder der IGFT: Vorstand IG Freie Theaterarbeit

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Gift.zeitschrift für freies theater 01/2017: widerstehen

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IG Freie Theaterarbeit: Ulrike Kuner wird mit 1. September neue Geschäftsführerin

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Kulturabteilung der Stadt Wien: wichtigste Änderungen der Förderrichtlinien

Die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) hat die Richtlinien für Kunst-und Kultur-Förderungen überarbeitet. Seit 6. Feber 2017 gilt der neue „Leitfaden für Subventionen“.


Im folgenden ist eine Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen, die in Zusammenarbeit der IG Kultur Wien, der IG Bildende Kunst, der IG Freie Theaterarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Wien entstanden ist..


 

  • Auch natürliche Personen können einreichen

Förderansuchen an die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) bis zu einer Förderhö­he von maximal 20.000 Euro können seit 6.2.2017 nicht nur von Vereinen oder ande­ren juristischen Personen oder Personengesellschaften, sondern grundsätzlich auch von natürlichen

Personen gestellt werden.

Vor­aussetzung: Sitz bzw. Lebensmittel­punkt muss in Wien sein. Natürliche Personen müssen dem Ansuchen einen ausführlichen Lebenslauf mit Auflistung bisheriger Projekte beilegen.



  • Neues Formular, neue Tabelle

Das Formular „Subventionsansuchen“ und die Kalkulationstabellen wurden neu ge­staltet. Das Subventionsansuchen enthält nun ein Feld zur Erstellung eines Raten­plans für die Ausbezahlung der Förderung. Die Kalkulationstabelle enthält nur mehr ein Arbeitsblatt, auf der sich die Tabellen der bisherigen zwei Arbeitsblätter befinden.



  • Neues Prozedere bei Zusagen

Wenn im Fall einer positiven Entscheidung die Höhe der Förderung vom Subventionswunsch abweicht, muss die Kalkulation adaptiert werden. Ein neuerlicher Antrag muss – im Gegensatz zu früher – nicht gestellt werden. Bei Zusage einer Förderung muss der Zusagebrief nicht mehr doppelt

unterschrieben zurückgeschickt werden.



  • Bei Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro Originalbelege beilegen

Bei der Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro sind der Abrechnung sofort und nicht erst auf Anforderung die saldierten Original­beläge in Gesamthöhe der Fördersumme samt Belegaufstellung bei­zulegen.



  • AUẞERDEM: PRÜFUNGEN MÖGLICH

Wie uns die MA 7 mitteilte, sind bei höher dotierten Förderungen spätere Überprüfungen der geförderten Institution durch den Stadtrechnungshof möglich. Werden Mängel festgestellt, erteilt der Stadtrechnungshof Empfehlungen zu deren Behebung. Ob die Mängel tatsächlich behoben worden sind, kann auch überprüft werden.

Auch die MA 7 erhielt schon Empfehlungen des Stadtrechnungshofs. Dazugehört, dass auch die MA 7 selbst ab sofort Überprüfungen geförderter Institutionen vornehmen soll.


Überprüft werden unter anderem die ordnungsgemäße Buchführung und die (schriftliche) Nachvollziehbarkeit wesentlicher Entscheidungen der Organe der Subventionen beziehenden Institution, insbesondere:


– die ordnungsgemäße Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermö­gensübersicht,

– die ordnungsgemäße Durchführung der Rechnungsprüfung,

– bei Vereinen die Einhaltung der Vereinsstatuten unter anderem in Hinblick auf Zustimmung zu Insichgeschäften bei Honoraren oder Gehältern für Vereinsfunktionär_innen (z. B.: die Zustimmung anderer Mitglieder des Leitungsorgans zu Honoraren oder Gehälter für ein Mitglied des Leitungsorgans).


Es sollte daher von Vereinen darauf geachtet werden:


– von allen Sitzungen aller Vereinsorgane schriftliche Protokolle anzu­fertigen, die alle wichtigen Entscheidungen nachvollziehbar ma­chen

– die Protokolle von den anwesenden Funktionär_innen unterschrei­ben zu lassen,

– Rechnungsprüfberichte schriftlich zu verfassen und von den Prüfer_innen unter­schreiben zu lassen,

– alle Protokolle und alle in Zusammenhang mit der Förderung stehenden Dokumente so wie alle Belege und Rechnungsunterlagen mindestens sieben Jahre aufzubewahren.



  • Empfehlungen und häufige Fehler

Mag. Moritz Becher, der Leiter des Referats Fördermanagement der MA 7, hat die relevantesten Empfehlungen des Stadtrechnungshofs gesammelt. Wir haben seine Zusammenstellung mit seiner Zustimmung hier online gestellt:

 

Empfehlungen Stadtrechnungshof_Wien

 

Außerdem stellte uns Mag. Moritz Becher eine Liste der häufigsten Fehler bei Förderansuchen an die MA 7 zusammen. Diese Liste ist hier zu finden:


MA7-Zusammenstellung-Fehler_Fördernehmer_innen


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ARGE Kulturelle Vielfalt UNESCO: Schlusskommuniqué 2017

Die Expert_innen-Arbeitsgruppe der UNESCO hat, ausgehend von ihrer Klausurtagung (22.-23. Februar 2017 in Eisenstadt), ein Schlusskommuniqué zu Fortschritt und Status Quo der Umsetzung der "UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" in Österreich verfasst. 


Themenschwerpunkte: Kultur für nachhaltige Entwicklung: 2030 Agenda der UN-Mitgliedstaaten, Menschenrechte und Grundfreiheiten, Soziale Lage und Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden, Urheber_innenrecht, Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Kulturförderung, Kulturelle Bildung, Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden, Internationaler Kulturaustausch sowie Kunst, Kultur und Medien in Handelsverhandlungen.

Das Kommuniqué wurde an die thematisch befassten Bundesminister_innen, Landeskulturreferent_innen, sowie weitere zuständige Politiker_innen und in der Kulturverwaltung mit diesen Inhalten befasste Menschen übermittelt.


Direktlink zum Kommuniqué: http://kulturellevielfalt.unesco.at
Downloadmöglichkeiten: http://kulturellevielfalt.unesco.at/cgi-bin/file.pl?id=1087

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WUK performing arts: Esther Holland-Merten neue künstlerische Leiterin

Esther Holland-Merten übernimmt künstlerische Leitung von WUK performing arts (Wien) - wir wünschen einen guten Start!

 

WUK-Presseinfo: "Die deutsche Kuratorin und Dramaturgin, die seit vier Jahren in Wien lebt, möchte im Rahmen von WUK performing arts vermehrt interdisziplinäre Projekte einladen, die in ihrer genreübergreifenden Formenvielfalt auf soziale Interaktion setzen – Projekte, die das Kunstschaffen in den sozialen Raum verlängern.


„Ich freue mich auf die Möglichkeit, im WUK performative Kunst für die Stadt, aus der Stadt heraus und in einem internationalen Kontext zu gestalten. Für mich bedeutet WUK performing arts künstlerische Qualität, Experimentierfreude – es bedeutet ein egalitäres und respektvolles Miteinander von Kunstschaffenden und Publikum, es ist ein Ort für die Wiener freie Theaterszene, für Vernetzung und für Kooperation. All dem möchte ich weiterhin Raum geben.“, so Esther Holland-Merten über ihre kuratorischen Pläne für die Sparte im WUK.


Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft und Französistik in Leipzig, Berlin und Paris arbeitete Esther Holland-Merten für Performancefestivals am Podewil Berlin, auf Kampnagel Hamburg und an der Académie Expérimentale des Théâtres in Paris und koordinierte das 23. NRW-Theatertreffen. Die letzte Station ihrer Arbeit als Spielstättenleiterin, Kuratorin und Dramaturgin war das Schauspiel Leipzig, wo sie als Künstlerische Leiterin ein Artists-In-Residence-Programm für Performance-Künstler_innen ins Leben rief, das durch seine Anbindung an ein Stadttheater einmalig in der deutschsprachigen Theaterlandschaft ist. Etablierte Künstler_innen wie Constanza Macras oder das Kollektiv Gob Squad konnte sie dafür ebenso gewinnen wie Newcomer wie Monster Truck, Interrobang oder Machina Ex, aber auch mehrere Gruppen aus der Wiener freien Szene. Als Leiterin von Spielstätten, die den Fokus auf neue Dramatik gesetzt haben, konnte sie zahlreiche Uraufführungen von Texten initiieren, die in Folge zu renommierten Festivals eingeladen wurden. Darüber hinaus war sie künstlerische Leiterin von diversen Festivals, wie u.a. „Chemnitz – schönste Blume des Ostens!“ und „4+1 – ein treffen junger autorInnen“ und in zahlreichen Jurys tätig, u. a. den Retzhofer Dramapreis, den Kleist-Förderpreis und für die euro-scene Leipzig. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in Wien und ist u. a. als Dozentin an der Universität Wien und als Dramaturgin in der freien Wiener Szene tätig.


„Ich freue mich, eine sehr vielfältige Theater- und Performance-Expertin in unserem Team begrüßen zu können, die, mit einem Blick von außen die heimische Szene weiterhin mit Engagement begleiten und neue künstlerische Angebote entwickeln wird.“ erklärt Vincent Abbrederis, WUK Geschäftsleiter.


Wie bereits vermeldet, übernimmt Bettina Kogler, die die Abteilung seit September 2013 geleitet hat, ab 1. Jänner 2018 die künstlerische Leitung des Tanzquartier Wien. „Bettina Kogler war im WUK nicht nur eine verlässliche Ansprechpartnerin für Künstler_innen der freien Szene, sondern hat dem Bereich der performing arts im WUK eine eindeutige Handschrift verliehen und ihn trotz begrenzter budgetärer Rahmenbedingungen ganz groß scheinen lassen “, so Abbrederis abschließend."

 

www.wuk.at

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IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

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IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

Vergangene Woche stellte die Wiener Theaterjury die Konzeptförderungen für die Darstellenden Künste 2018-2021 vor. 

Pressemitteilung des IGFT-Vorstand zu den Empfehlungen der Theaterjury und der geplanten Neukonzeption des Theaters am Petersplatz: http://freietheater.at/igft_post/ig-freie-theaterarbeit-zur-konzeptfoerderung-2018-2021/


Ergänzende Information zu den gleichzeitig erfolgten 1- und 2-Jahresförderungsempfehlungen in der Projektförder-Schiene durch das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance und die Wiener Theaterjury:


Keine Empfehlung für Jahresförderungen ab dem Jahr 2018 – vor dem Hintergrund vorangehender Jahres- bzw. Konzeptförderungen – erhielten:


Bilderwerfer – Chimera: 2004-2015 kontinuierlich Jahresförderungen

Blaschke Georg – M.A.P.: 2011-2017 kontinuierlich Jahresförderungen 

Nomad-theatre: 2016, 2008 und 2007 Jahresförderungen

Superamas 2016 & 2017, sowie 2014 & 2015: Zweijahresförderungen; 2005-2013 Konzeptförderung


Für diese Gruppen und weitere weder mit Konzept-, noch mit Jahresförderungen bedachte Gruppen und Gruppierungen (Makemake, Salon 5 - Iffland & Söhne, Echoraum, Wiener Wortstätten und Wiener Klassenzimmertheater) gilt:
Ein Ende der Jahresförderung "hat für die betroffenen Gruppen zumeist dramatische Konsequenzen. Nach Jahren erfolgreicher Arbeit nun aus der Konzeptförderung zu fallen, gerät für die meisten Künstler_innen zur unmittelbaren Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz."

Überblicksanhang „Konzeptförderung in Zahlen“: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2017/03/ANHANG_Konzeptfoerderung_in_Zahlen_28032017.pdf

Förderempfehlungen Theaterjury: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/theaterfoerderung.html

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Recommendations zum Creative Europe Programm

Feedback geben um zu verändern: IG Freie Theaterarbeit, zahlreiche Interessenvertretungen der darstellenden Künste in Europa und die KUPF freuen sich über abkupfern ihrer Anregungen!


Recommendations zum Creative Europe Programm von derzeit acht europäischen Interessenvertretungen der freien darstellenden Künste:

http://freietheater.at/wp-content/uploads/2016/01/umbrella_organisations_independent_performing_arts_recommendations_creative_europe_programme_03_2017.pdf


Stellungnahme der IG Freie Theaterarbeit: http://freietheater.at/igft_post/europaeische-kommission-consultation-zu-creative-europe/


Empfehlungen der KUPF: https://www.kupf.at/de/blog/creative-europe-probleme-und-loesungen

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Stadt Wien - neue Förderrichtlinien der MA 7

hier gibt es die Detailinfos: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/leitfaden/index.html


die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

- Zukünftig dürfen auch Einzelpersonen für Projekte einreichen, bis zu einer Förderhöhe von maximal 20.000 Euro

- Originalbelege in Gesamthöhe der Fördersumme samt Belegaufstellung sind erst ab einer Förderung über 5.000 Euro der MA 7 zu schicken. Darunter sind die Belege 7 Jahre lang nach Auszahlung aufzubewahren und bei einer möglichen Überprüfung herzuzeigen.
- Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt - wie im Verständigungsbrief festgehalten - nach dem im Förderansuchen angegebenen Ratenplan. Subventionsbeträge in größerem Ausmaß (ab 50.000 Euro) werden grundsätzlich nur in Tranchen beziehungsweise nach Nachweis der Liquiditätserfordernisse ausbezahlt

Gemeinsam mit dem neu gegründeten Abteilung in der MA 7 für Fördermanagement werden wir Ende März dazu eine Info-Veranstaltung machen.

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8. März an 365 Tagen im Jahr!

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Neu: BRONSKI & GRÜNBERG - ermäßigte Karten für IGFT Mitglieder

Das „Bronski und Grünberg Theater“ tritt an, die Musikkapelle zu sein, die zur Besinnung und zum Vergnügen der Passagiere an Deck des Kreuzfahrtschiffes spielt, das mutig durchs hustenzuckerl- und kornblumenblaue Eismeer der modegewordenen Rohheit segelt. Wir wollen Sichtweisen, Möglichkeiten und Talente ans Tageslicht befördern, deren bisheriger Unentdecktheit wir verwundert gegenüberstehen. ...Dem noch nicht Emporgestiegenen zu Ehren machen wir unser Theater... Somit sind die ewigen Underdogs Bronski und Grünberg aus Lubitschs „Sein oder Nichtsein“ die Namensgeber unseres Hauses.

BRONSKI & GRÜNBERG
Müllnergasse 2
1090 Wien


Gegen Vorlage des aktuellen Mitgliedsausweises erhalten IGFT Mitglieder ermäßigte Karten!


Mehr Infos und Spieplan unter: www.bronski-grünberg.at

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Weltkulturerbe unverzichtbar & kein Verhandlungsgegenstand

Offener Brief an die Österreichische Bundesregierung und die Wiener Stadtregierung durch die ARGE Kulturelle Vielfalt UNESCO

 

Die Klausurtagung der ARGE kulturelle Vielfalt fordert die Stadt Wien zur uneingeschränkten Einlösung der von der Republik Österreich und Wien mit der UNESCO eingegangenen Verpflichtungen beim Umgang mit seinem Weltkulturerbe auf.


"Der Bau eines Hochhauses auf Wiener Weltkulturerbeboden ist nur unter Missachtung der Voraussetzungen des Prädikats Weltkulturerbe möglich, seine von der Wiener Stadtregierung dazu eingeleitete Flächenumwidmung, ohne die Stellungnahme der UNESCO abzuwarten, ist eine Brüskierung der Kulturorganisation der UNO und des kulturellen Wien ohnegleichen.
Österreich ist dem „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ beigetreten, mit BGBL.Nr.60/1993 ist es innerösterreichischer Rechtsbestand geworden. Zudem hat sich Österreich auch zur den 2015 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen „Sustainable Development Goals“ verpflichtet, deren Ziel 11.4 lautet, „die Anstrengungen zum Schutz und zur Wahrung des Weltkultur- und Naturerbes zu verstärken“."


Vollständige Stellungnahme: http://freietheater.at/…/weltkulturerbe-unverzichtbar-und-…/


Petition für die Erhaltung des Weltkulturerbes: www.igkultur.at

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IGFT: Tätigkeitsbericht 2016

Der Tätigkeitsbericht der IG Freie Theaterarbeit über das Jahr 2106 ist online nachlesbar unter: freietheater.at/publikationen/taetigkeits-jahresberichte/


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IG Kultur Wien: gegen Verdrängung des mo.ë

Interessengemeinschaft IG Kultur Wien fordert Wohn- und Arbeitsraum für alle und Maßnahmen gegen die fortschreitende Verwertung der Stadt.

Weitere Infos: http://www.igkulturwien.net/


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Stellungnahme des IG Freie Theater Vorstands zur Umstellung der IG Netz Richtlinien

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IGFT: Forderungen für die Konzeptförderung der Stadt Wien

IGFT: Forderungen für die Konzeptförderung der Stadt Wien


Im Rahmen der Konzeptförderung der Stadt Wien für die Jahre 2018-2021 fordert die IGFT:


  • Eine stärkere Berücksichtigung der Vorhaben von freien Gruppen
  • Eine deutlich bessere Finanzierung von Gruppen ohne eigene Spielstätte
  • Die Entwicklung weiterer Koproduktionsmodelle über die bestehenden Konzepte hinaus, um die Arbeitsbedingungen freier Gruppen zu verbessern
  • Dazu gehört die Entwicklung von Richtlinien für Koproduktionsvereinbarungen zwischen Häusern und freien Gruppen
  • Die Ausschreibung der Häuser und Spielstätten nach transparenten Kriterien
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Interview mit dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer: Berlin macht´s vor...

"Dass es freie Gruppen gibt, die flexibel produzieren, finde ich gut. Für mich ist hier die Frage, die übrigens für die klassischen Theaterinstitutionen genauso gilt: Wie kann man dem zunehmenden, immer extremeren Maß an Selbstausbeutung etwas entgegensetzen? Ich finde, Flexibilität bei der Kunstproduktion sollte nicht mit Prekarisierung bis zum Anschlag einhergehen.

Ein Punkt des Koalitionsvertrags lautet "Freie Szene stärken, Arbeitsbedingungen verbessern". Sie wollen Mindestgagen einführen – heißt das, dass künftig weniger Anträge bewilligt werden können?

Nein, das heißt reale Etaterhöhungen."


(Zitiert aus: http://www.Nachtkritik.de  / Interview mit dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer vom 6.2.2017)

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IGFT: gift.zeitschrift für freies theater 04/2016 erschienen

„ehrlich arbeiten“ steht im Zentrum der aktuellen gift und hier zentral das Gespräch zwischen Simon Hajós, Kornelia Kilga und Sophie Schmeiser Dort, wo die Produktion ist, ist die Power.


Neue Formate der gift:

hier_dort – Interviews die die Nomadisierung in alle Richtungsmöglichkeiten aufgreifen, diesmal mit Philippe Riera und Thomas Köck

ausgesprochen direkt – Kolumne der Poetry Slammerin Mieze Medusa

ortsbeschau – Luise Gindlstrasser schaut auf F23 ich fabrike

nachgefragt – reagiert kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen, diesmal das Bronski & Grünberg Theater


Abos bei Katharina Ganser (office@freietheater.at) bestellen

gift.zeitschrift für freies theater erscheint vier Mal jährlich


Preise

Einzelpreis: EUR 5

Abos:

Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)

Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)

Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten

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Antraglose Arbeitnehmerveranlagung ab 2017

Erstmals für das Veranlagungsjahr 2016 wird die Finanz die Arbeitnehmerveranlagung durchführen, ohne den Antrag des Arbeitnehmers abzuwarten.


Mehr Infos dazu: http://www.steirer-mika.at/news/e129611

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IGFT: Stellungnahme zum aktuellen Creative Europe Programm

Die IG Freie Theaterarbeit hat im Mai/Juni 2016 eine Befragung zur Zufriedenheit mit Creative Europe – dem aktuellen Förderprogramm für den Kultur- und Kreativsektor in Europa durch die Europäische Union – bei im Freien Darstellenden Bereich tätigen Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen durchgeführt. Die Ergebnisse, haben wir nun - rechtzeitig zur Mid-Term-Evaluation von Creative Europe - an das Bundeskanzleramt/Abteilung Europäische und internationale Kulturpolitik weitergegeben.


Link zur Stellungnahme: Evaluation Creative Europe:

http://freietheater.at/wp-content/uploads/2016/01/20161004_evaluation_stellungnahme_creative_europe_ohne_anschreiben.pdf


http://freietheater.at/organisation/aktivitaeten/

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Schubhaftzentrum Vordernberg ‐ ein Millionengrab Rechnungshof bestätigt Kritik des Kulturrat

Kulturrat Österreich: Pressemitteilung 20.12.2016


Kulturrat Österreich fordert sofortige Schließung
... und Umwidmung z.B. in ein Künstler_innenzentrum

Bereits seit 2013 beschäftigt sich der Kulturrat Österreich mit dem Anhaltezentrum Vordernberg. Die Sicherheitsfirma G4S hat für die Bundestheater den Publikumsdienst erledigt und im Zuge dessen 2013 einen Billeteur als Reaktion auf dessen öffentliche Kritik umgehend auf die Straße gesetzt. International ist die Firma auch durch Verstöße gegen Arbeits-, Sozial- oder Menschenrechte ins Gerede gekommen. Der Kulturrat Österreich hat zahlreiche Aktivitäten unterstützt und Initiativen gesetzt, um zu verhindern, dass G4S auch in Vordernberg tätig werden kann. Trotzdem wurde das Anhaltezentrum gebaut und 2014 eröffnet. Damit hat die vorherrschende rassistische Ausschlusspolitik eine kostspielige Infrastruktur erhalten.

Schubhaft ist Haft ohne Delikt! Und das ist Österreich Millionen wert ...

Nun deckt der Rechnungshof auf, wie Steuermittel verschwendet wurden, um ein menschenunwürdiges Haftzentrum zu betreiben, das im Übrigen seit April 2016 praktisch leer steht: 24 Mio. Euro für den Bau, 2,6 Mio. Mietkosten im Jahr mit vertraglicher Bindung auf 33 Jahre, in Summe also weitere 86 Mio., zusätzlich 8 Mio. jährlich für Dienstleistungen. Ein Haftplatz schlägt demnach mit 165 Euro pro Tag zu Buche.

Ein Skandal ersten Ranges! Alternative Nutzung jetzt!

Um dieses Fass ohne Boden einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, schlägt der Rechnungshof vor, eine alternative Verwendung zu suchen. Der Kulturrat Österreich tritt daher für eine sofortige Ausschreibung zur Nutzung für soziale, antirassistische, künstlerische und/oder kulturelle Zwecke ein – und schlägt konkret den Umbau in ein Künstler_innenzentrum vor.

Stipendien statt Haftplatzkosten: 165 Euro pro Tag – gut investiert

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die einst prosperierende Gemeinde Vordernberg würde nach ihrem Niedergang durch die Schließung des Erzbergs wirtschaftlich nachhaltig belebt werden. Die gewünschte Dezentralisierung des Kunst- und Kulturbetriebs könnte Impulse erhalten, kulturelle Vielfalt forciert und der Austausch von Künstler_innen unterschiedlicher Sparten gefördert werden. Statt 193 entbehrliche Haftplätze zu erhalten, könnten Künstler_innen Kunstwerke von bleibendem Wert schaffen. Wir denken dabei an spartenübergreifende (auch internationale) Residency-Programme, die Einrichtung von Spezialwerkstätten, einen Seminarbetrieb mit künstlerischen Weiterbildungsangeboten, Ateliers, Probenräume, kurzfristige Lagerflächen für Requisiten und Kostüme für Film und darstellende Kunst und vieles mehr.

Der Kulturrat Österreich fordert die Verantwortlichen auf, aus begangenen Fehlern zu lernen und umgehend auf zukunftsweisende Projekte zu setzen!

Weitere Informationen:

Kulturrat Österreich zum Anhaltezentrum Vordernberg
http://kulturrat.at/search?SearchableText=vordernberg

Bericht des Rechnungshofes (Bund 2016/22 87): 
Vollzug der Schubhaft mit Schwerpunkt Anhaltezentrum Vordernberg
http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/_jahre/2016/berichte/teilberichte/bund/Bund_2016_22/Bund_2016_22_2.pdf

Rechnungshof zerpflückt Anhaltezentrum Vordernberg (14.12.2016)
http://derstandard.at/2000049285237/Abschiebungen-Rechnungshof-zerpflueckt-Anhaltezentrum-Vordernberg

Rechnungshof: Schubhaftzentrum Vordernberg viel zu teuer (14.12.2016)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5133938/Rechnungshof_Schubhaftzentrum-Vordernberg-viel-zu-teuer

Rechnungshof zerpflückt Zentrum Vordernberg (14.12.2016)
http://steiermark.orf.at/news/stories/2814585
 
Entwürfe (Kurzfilm, 22 Min., AT 2013, Regie: Juri Schaden)
http://www.sixpackfilm.com/de/catalogue/show/2105

Anonyme Billeteurinnen und Billeteure
http://anonymebilleteure.tumblr.com/

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien
contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at
http://twitter.com/kulturrat_oe

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Tanzquartier Wien: Bettina Kogler designierte Intendantin

Die Entscheidung ist gefallen: Bettina Kogler wird neue Leiterin im Tanzquartier


Alles Gute, Bettina Kogler!

Dank - auch für die vielen kulturpolitischen Impulse (wie INTPA: http://tqw.at/de/internationales/intpa ), Walter Heun!


https://www.wien.gv.at/rk/msg/2016/12/15010.html

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Connect/ions - Synergien der Förderstrukturen in der freien darstellenden Kunst

Montag 12. Dezember, MuseumsQuartier Wien, Barocke Suiten


Eine Veranstaltung des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien und der Wiener Theaterjury für den Theaterverein Wien. In Kooperation mit der IG Freie Theaterarbeit


Freie darstellende Kunst agiert zunehmend interdisziplinär und spartenübergreifend. Und sie (ko-)produziert ihre Arbeiten bundesländer- und institutionenübergreifend und mehr und mehr auch in internationalen Kontexten.


Mit einer systematischen Darstellung öffentlicher und privater Förderungen im Bereich der freien darstellenden Kunst in Wien, Österreich und der EU will die Tagung sowohl den aktuellen Stand der Finanzierungsmöglichkeiten für Theaterschaffende reflektieren, darüber hinaus aber auch einen Diskurs weiterführen, wie Synergien der einzelnen Instrumente und Initiativen erzielt werden können.


Eingeladen sind Vertreter*innen der Stadt Wien und weiterer Städte, des Bundes und der Bundesländer sowie Expert*innen zu den Themen EU-Förderungen und private Förderprogramme. In moderierten Arbeitsgruppen können Künstler*innen und Fördergeber*innen miteinander ins Gespräch kommen. Eine Diskussionsrunde mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und internationalen Expert*innen richtet den Blick auf Gegenwart und Zukunft der Förderung freier darstellender Kunst in Wien und Österreich.


Weitere Informationen über die teilnehmenden Expert*innen folgen in Kürze.


Programm

13:30-14:00                Ankunft, Anmeldung & Kaffee

14:00-14:20                Eröffnung

14:20-14:50                Präsentation Förderprogramme Bund

14:50-15:20                Präsentation Förderprogramme Stadt Wien

15:20-16:20                Arbeitsgruppen


16:50-17:30                Präsentation Förderprogramme NÖ, OÖ, STMK

17:30-17:50                Präsentation Förderprogramme EU

17:50-18:20                Präsentation Private Förderungen

18:20-19:10                Arbeitsgruppen

19:10-19:50                Berichte aus den Arbeitsgruppen

20:00   Podiumsdiskussion – Synergien in der öffentlichen Finanzierung freier darstellender Kunst.


Genauere Infos www.freietheater.at , www.kuratoren-theatertanz.at

Folgt uns auf facebook: https://www.facebook.com/events/122794421529861/

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Ein Jahr Unterstützungsfonds im KSVF - Hilfe in nur sehr begrenztem Ausmaß

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Achtung bei Newsletter-Versand

Aus aktuellem Anlass möchten wir euch darauf hinweisen, dass ihr für euren Newsletter-Versand zur Sicherheit immer die Zustimmung der einzelnen Beschickten einholen solltet.

Die etwas unübersichtliche Rechtslage könnt ihr hier nachlesen: http://www.internet4jurists.at/e-mail/oe1a.htm

Es existiert eine elektronische Robinsonliste, in die sich alle Personen eintragen lassen können, die keine Werbemails erhalten wollen – im Zweifelsfall überprüft eure Listen bitte mit der elektronischen:

https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Werbung-und-Marktkommunikation/Robinsonliste.html

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Vom SommerKinderTheater zum THEO: neues Kinder- und Jugendtheater in Perchtoldsdorf

Ab 10.11.2016, Perchtoldsdorf


Am 10. November 2016 eröffnet in Perchtoldsdorf ein neues Kinder- und Jugendtheater


Vor acht Jahren hat Schauspielerin und Regisseurin Birgit Oswald das SommerKinderTheater Perchtoldsdorf gegründet, ein Open Air Theater, das sich rasch zu einer festen Größe im kulturellen Angebot in Niederösterreich entwickelt hat.


Ab 10. November 2016 wird es als THEO - TheaterOrt für junges Publikum Perchtoldsdorf  http://theaterort.at/home.html  - mit einem ganzjährigen Spielbetrieb starten: Zeitgenössisches Theater für Kinder und Jugendliche von 4 bis 14 Jahren, aber auch ein Theater für die ganze Familie.


Information und Programm: http://www.theaterort.at/

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gift.zeitschrift für freies theater 03/2016: Die neue gift ist da

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Der neue Kulturminister im Interview

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Novelle Kulturfördergesetz Land Steiermark

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Bundesministerium für Gesundheit: Rauchverbot auf Bühnen

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Registrierkassenpflicht für gemeinnützige Vereine

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Verwertungsgesellschaftengesetz-Novelle 2016

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Keine weitere Verschärfung in der Asylgesetzgebung!
Kulturrat Österreich, Pressemitteilung 25. November 2015

Menschenwürde und Menschenrechte sind unteilbar

Die geplante Novelle zum Asylrecht ist kein symbolisches
Stoppschild, sondern führt direkt zu noch mehr Toten auf dem Weg nach
Europa.

Im Zusammenhang mit den Asylsuchenden, die nach Europa kommen, um hier Schutz und Sicherheit zu finden, ist immer mehr die Rede von "Signal senden" oder "Zeichen setzen". Diese symbolische Begrifflichkeit drückt auf vermeintlich schonende Weise eine harte Realität aus: dass
Flüchtlinge nicht willkommen sind. In Wahrheit werden Maßnahmen
vorbereitet, die das Leben von Geflüchteten unzumutbar erschweren und
tatsächlich stärker gefährden:
Jede Einschränkung der Familienzusammenführung wird dazu führen, dass noch mehr Menschen sich über tödliche Fluchtrouten auf den Weg machen.

Eine verpflichtende Wiederholung jedes Asylverfahrens nach drei Jahren
ist ein bürokratischer Zusatzaufwand, der das Leben von Geflüchteten
in Unsicherheit prolongiert. Ein Ankommen in der Aufnahmegesellschaft,
ein sicheres Refugium mit Zugang zu Ausbildung und Chancen etwa am
Arbeitsmarkt, ein Zusammenleben unter Gleichberechtigten wird damit
ausgeschlossen.

Wozu also die geschönte Sprache in der Ankündigungspolitik? Um selbst
ruhig schlafen zu können? Fast hat es den Anschein, denn ein
flüchtlingsfreies Europa ist eine Illusion. Eine Festung gegen Menschen
auf der Flucht zu errichten funktioniert nicht. Erreicht wird, dass die
Flucht noch teurer, noch gefährlicher, noch tödlicher wird.

Die Alternative ist einfach: Menschenwürde und Menschenrechte sind
unteilbar. Es braucht sichere Fluchtrouten, einen uneingeschränkten
Zugang zum Arbeitsmarkt, direkte Unterstützung bei der Ankunft, eine
weitergehende Anerkennung genderspezifischer Fluchtgründe sowie ganz
dringend das Recht für alle Flüchtlinge (auch mit 15 Jahren und
darüber!) eine Pflichtschule zu besuchen und weiterführende
(Aus)Bildungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

Es gilt Taten zu setzen: gegen rassistische Ausschlusspolitik, gegen
diese Asylgesetznovelle, gegen Zäune an den Grenzen.

Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, Handlungsfähigkeit
in einem menschenrechtlichen, weitsichtigen und lösungsorientierten
Sinn, fernab von Zynismus zu beweisen.

Wir unterstützen die Mailkampange von SOS Mitmensch, mailen auch Sie!
-> www.sosmitmensch.at/site/petit...

Entwurf der Novelle, Begutachtungsfrist 30.11.
-> www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...


_______/ Rückfragen:
Kulturrat Österreich
www.kulturrat.at
contact@kulturrat.at
www.twitter.com/kulturrat_oe

Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

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Stellungnahme zum Entwurf des Gemeinnützigkeitsgesetzes 2015
Stellungnahme der IGFT vom 12.11.2015

Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

Die IG Freie Theaterarbeit nimmt zum gegenständlichen Entwurf wie folgt Stellung:

Aufgrund der kurzen Frist zur Stellungnahme war eine Auseinandersetzung mit der Gesetzesvorlage nur bedingt möglich. Insofern bleibt diese Stellungnahme den deutlichsten Eckpunkten verhaftet, die in ihrer im Entwurf vorgesehenen Form einer Änderung bedürfen.

Die in der vorliegenden Fassung erstmalig ermöglichte Spendenabsetzbarkeit für den Kunst- und Kulturbereich innerhalb des Gemeinnützigkeitsgesetzes ist grundsätzlich zu begrüßen.
Die Bindung an eine vom Bund oder einem Bundesland gewährte Förderung und dem damit eventuell einhergehendem – von der Kultureinrichtung nicht steuerbaren – Eintrag in die Transparenzdatenbank sorgt für eine deutliche Ungleichbehandlung unter Kultureinrichtungen. Sie lässt ein weiteres Aufklaffen der Finanzierungsschere zwischen großen und kleinen – bezogen auf die finanziellen Gegebenheiten -, sowie ortspezifisch, regional und überregional tätigen Institutionen befürchten. Erleichterte Zugänge zur Spendenabsetzbarkeit für in der Förderlandschaft bereits höher dotierte Institutionen mit hohem infrastrukturellem Aufwand gegenüber kleinen Projektinitiativen scheinen vorprogrammiert und verstärken damit die Fördertendenzen auf Landes- und Bundesebene. Junge Künstler_innen, die sich neu erproben, schaffen es häufig erst nach einigen Jahren in den Förderschienen der Länder und des Bundes Berücksichtigung zu finden. Sie werden durch die angedachten Regelungen von vornherein ausgeschlossen. Der Nichteinbezug von Förderungen durch Gemeinden und die EU lässt zusätzliches Ungleichgewicht in dieser Hinsicht, bis hin zum Ausschluss zahlreicher Kunstinitiativen, erwarten.

Die Förderung durch ein Bundesland ist derzeit noch nicht automatisch mit einem Eintrag in die Transparenzdatenbank verbunden. Zu befürchten ist, dass auch hier eine Verengung des Begünstigtenkreises hin zu vor allem mit Bundesförderungen bedachten Initiativen stattfinden wird.

Der Einbezug von gemeinnützigen Vereinen im Kulturbereich, die sich nicht zentral künstlerischen Aktivitäten widmen, wie Archive, Interessenvertretungen, Kulturvermittlungseinrichtungen, Informationsplattformen und andere im Kulturbereich tätige Initiativen ist wünschenswert.

Bedingt durch unregelmäßige Förderung auf Projektbasis werden viele Kunstinitiativen nicht regelmäßig gefördert. Dies führt mit dem eingebrachten Entwurf zu zusätzlicher Unplanbarkeit hinsichtlich privater Spenden und voraussichtlich auch zu einer Verunsicherung für Spender und Spenderinnen.

Das geforderte Wirtschaftsprüfer_innen - Gutachten erweist sich als zusätzliche Hürde für weniger finanzkräftige Kunstinitiativen.
Aus nationalökonomischer Sicht ist die weitere Begünstigung von wenigen finanzkräftigen Personen oder Einrichtungen, die vor allem durch diese Regelungen profitieren werden, nicht wünschenswert. Die direkte Verknüpfung von Fördergebarung und Spendenabsetzbarkeit lässt darüber hinaus eine weitere Benachteiligung von nicht marktkonformer Kunst befürchten.

Die IG Freie Theaterarbeit regt eine durchgängig geschlechterneutrale Ausformulierung des Textes an.

Die IG Freie Theaterarbeit bedauert, in den Erarbeitungsprozess des Ministerialentwurfes nicht einbezogen worden zu sein.

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Steuerliche Spendenbegünstigung für Kunst/ Kultur?!
Kulturrat Österreich: Stellungnahme vom 12.11.2015

Kulturrat Österreich nimmt zum Entwurf des Gemeinnützigkeitsgesetzes 2015 Stellung

Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

.) Spendenbegünstigung bzgl. Kunst und Kultur an Subventionen von Bund/ Land gekoppelt

# Die öffentliche Förderlandschaft in Österreich ruht auf vier Säulen: EU, Bund, Land und Städte/Gemeinden. Wenn die Verknüpfung mit öffentlichen Förderungen als alleingestelltes Qualitätsmerkmal einer Absetzbarkeit bleiben soll, wird es jedenfalls notwendig sein, hier alle vier zu berücksichtigen.

# Es gibt in Österreich auch subventionsunabhängige Kunst- und Kultureinrichtungen und -initiativen. Um in den Genuss der steuerlichen Absetzbarkeit zu kommen, werden sich auch diese zukünftig verstärkt um Subventionen bemühen (müssen). Damit werden Kunst- und Kulturschaffende jedoch in einen verschärften Konkurrenzkampf um die ohnehin stets zu knappen öffentlichen Fördermittel gedrängt. Angesichts knapper und (im besten Fall) stagnierender Kunst- und Kulturbudgets führt dies jedoch absehbar zu Kürzungen für jene, die aktuell Förderungen erhalten. Eine weitere finanzielle Schwächung ist in dieser Hinsicht vor allem bei der Förderung von Projekten und Einzelpersonen zu erwarten, u.a. weil diese nicht auf aufrechtzuerhaltende Infrastruktur verweisen können, deren Kosten weniger leicht reduzierbar sind als selbstständig erbrachte künstlerische Leistungen. Entsprechend führt die Voraussetzung der öffentlichen Förderung zu einer weiteren Umverteilung der Kunst- und Kulturbudgets zu Gunsten ohnehin bereits finanzkräftigerer Institutionen, und die finanzielle Schlechterstellung von, auf finanzielle Gesamtkapazitäten bezogen, kleineren Initiativen ist damit neuerlich vorprogrammiert.

.) Allgemeine Voraussetzungen auf Seiten der begünstigten Einrichtungen

# Grundsätzlich ist die Bindung an einen – von den begünstigten Einrichtungen nicht beeinflussbaren – Eintrag in der Transparenzdatenbank unzumutbar. Die Koppelung an eine Transparenzdatenbank, deren Realisierung in der politischen Auseinandersetzung zwischen Bund und Ländern nach wie vor ungelöst ist, führt zudem zumindest vorläufig dazu, dass ausschließlich Einrichtungen mit Bundessubventionen für die Spendenabsetzbarkeit in Frage kommen; hier braucht es zumindest Übergangsbestimmungen. Die Einbeziehung von Förderungen auf EU- und Gemeindeebene ist im Entwurf nicht angedacht, für eine Lösung hinsichtlich eines wünschenswerten vielfältigen Kunst- und Kulturlebens aber unumgänglich.

# Die Bindung an eine jährlich zu gewährende Förderung widerspricht jeder Planungssicherheit für die begünstigte Körperschaft und die SpenderInnen. Jedenfalls sollte hierbei wenigstens auf einen Zeitraum von 3 Jahren abgestellt werden, in dem zumindest einmal eine Förderung gewährt wurde.

# Die sonstigen Voraussetzungen für eine Spendenbegünstigung, etwa ein verpflichtendes WirtschaftsprüferInnen-Gutachten und die arbeitszeitintensive Doppelmeldung der steuerbegünstigten Spenden auch durch die EmpfängerInnen, sind derzeit ebenfalls so angesetzt, dass kleine und kleinste Initiativen von der Spendenbegünstigung strukturell ausgeschlossen sind.

# Zusammen mit der bereits angesprochenen Subventionsumverteilung führt der Gesetzesvorschlag, wie er derzeit vorliegt, in der Tendenz zur Umverteilung der vorhandenen und zu lukrierenden Geldmittel von kleinen zu großen Kultureinrichtungen. Das ist eine kulturpolitische Entscheidung, die der Kulturrat Österreich für ein fatales Signal in Richtung der Kunst- und Kulturschaffenden als wichtige Impulsgeber für die Gesamtentwicklung unserer Gesellschaft hält.

.) Steuerliche Absetzbarkeit als Mittel der privaten Förderung: Von wem?

# Wir möchten die Gelegenheit nützen, hier auch ganz allgemeine Kritik aus ökonomischen Erwägungen einzubringen: Steuerliche Absetzbarkeit ist immer eine Förderung jener, die Steuern zahlen. Konkret handelt es sich hier entweder um vermögende Personen, deren Einkommen ein relevantes Einkommensteueraufkommen auslöst, oder um Unternehmen, die ihre Steuerschuld durch Spenden reduzieren wollen. Das Ziel dieser Novelle, die Verbreiterung und Vergrößerung der Spendenbereitschaft, wird damit ganz klar nicht durch die Verbreiterung der SpenderInnenbasis, sondern – überspitzt formuliert – mittels Lukrierung größerer Beträge von wenigen zu erreichen versucht. Entsprechend wäre zumindest begleitend zur steuerlichen Absetzbarkeit eine finanzielle Erleichterung für jene anzudenken, die spenden, ohne daraus Profite zu lukrieren, durch die Spenden ihr Image verbessern oder ihren KundInnenkreis erweitern. Zu befürchten ist eine Spendengebarung, die den Entwicklungen im Sponsoringbereich ähnlich ist: Spenden an Institutionen, die mit viel Werbung eine große Publikumsanzahl anzusprechen vermögen, werden eher fließen als Spenden an Kultureinrichtungen, die diese Reichweite – aus welchen Gründen auch immer – nicht haben.

.) Privatisierung der Kunstförderung?

# Ein unausgesprochenes Ziel dieser Novelle darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden: Die Spendenabsetzbarkeit, d.h. die private oder jedenfalls nichtstaatliche Förderung von Kunst und Kultur, legt nicht nur alte Formen des MäzenatInnentums nahe, sondern führt in Zeiten der Budgetknappheit tendenziell zu Folgemaßnahmen seitens der FördergeberInnen, wie sie derzeit schon in einzelnen Bundesländern vorexerziert werden: Die Verknüpfung von Subventionen mit privat organisierten Einnahmen. Idealerweise ist eine solche drohende Verknüpfung, die in der Regel kleinen und vor allem nicht marktkonformen Ausformungen zeitgenössischer Kunst bedroht, zu vermeiden: Eine Doppelvoraussetzung, Spendenabsetzbarkeit nur bei Subvention, und Subvention nur bei Spenden – wie durchaus hinsichtlich von Sponsoring als Fördertendenz bereits beobachtbar –, würde zu Folgen in der Kunst- und Kulturlandschaft führen, die ohne begleitende kulturpolitische Auseinandersetzung eine deutliche Verengung der Vielfalt nach sich ziehen.

.) Unlimitierte Absetzbarkeit für Spenden?

# Wir vermissen grundsätzlich eine Betragsbegrenzung bei der Absetzbarkeit von Spenden. Diese könnte sowohl mit einem jährlichen Maximalbetrag pro SpenderIn limitiert werden, wie auch durch eine prozentuell Beschränkung der Absetzbarkeit der tatsächlich geleisteten Spenden. Auch der Anteil der gespendeten Summe an den Gesamteinkünften der SpenderInnen bietet sich als weiterer Parameter an, um diejenigen relativ stärker zu begünstigen, die trotz verhältnismäßig geringerer Einkünfte bzw. Gewinne spenden. Ziel sollte sein, dass nicht eine (grenzenlose!) Steuererparnis der größte Anreiz ist, von der diejenigen am meisten profitieren, die über das meiste Kapital verfügen - daher keinesfalls unlimitiert!

.) Geschlechtergerechte Sprache

# Wir vermissen in der geplanten Novelle einen konsequenten geschlechtergerechten Sprachgebrauch und fordern dringend auf, den Text einem entsprechenden Lektorat zu unterziehen.

.) Keine Einbeziehung der Interessenvertretungen im Vorfeld der Novelle

# Bedauerlich ist die absolute Nichteinbeziehung von InteressenvertreterInnen aus Kunst und Kultur im Vorfeld der Gesetzesnovelle: Das hier vorhandene Wissen um Folgenabschätzung und Notwendigkeiten im Feld abzuholen, könnte nicht nur dazu beitragen, eine breit anerkannte Novelle auf den Weg zu bringen, sondern würde wohl auch helfen, nicht intendierte Folgen zu vermeiden.

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Stopp TTIP, CETA und TISA
Aufruf des Kulturrat Österreich
BürgerInneninitiative Stopp TTIP JETZT (nur noch bis heute) unterschreiben:
__/ www.stop-ttip.org

__/ Internationale Aktionstage ab 10. Oktober:
__/ www.ttip-stoppen.at
__/ www.ttip-demo.de/home
__/ www.trade4people.org


Im Oktober wird in Miami – geheim wie immer – das Freihandelsabkommen TTIP weiter verhandelt. Der Verhandlungstext von CETA, dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada, liegt nun vor, soll aber laut Ankündigung von EU-Handelskommissarin Malmström trotz massiver Kritik nicht nachverhandelt werden. TiSA, das GATS-Nachfolgeabkommen über den Handel mit Dienstleistungen, wird von der EU und den USA mit weiteren 21 Staaten, darunter Australien, Kanada, Japan und viele lateinamerikanische Staaten, hinter einer Mauer des Schweigens verhandelt, die die Stimmen der Zivilgesellschaft vollkommen ignoriert und gegen jedes demokratische Verständnis verstößt. Das Parallelabkommen zum TTIP, das TPP im pazifischen Raum gilt seit gestern als fertig, ist aber auch noch nicht beschlossen.

Investitionsschutz, Abbau von Handelsbarrieren, Ökonomisierung gesellschaftlicher Grundbedürfnisse sind die Schlagworte, CETA, TTIP oder TiSA die Abkürzungen, die die programmatische Ausrichtung der aktuellen europäischen Wirtschaftspolitik beherrschen. Wir sagen: Alle drei Abkommen gehören müssen gestoppt werden. Nicht nur, aber auch aus Gründen des Erhalts von Kunst und Kultur – in ihrer ganzen Vielfalt, vor allem aber zu Rahmenbedingungen, die nicht ausschließlich über ökonomische Kriterien definiert sind.

Die viel zitierte „kulturelle Ausnahme“ gibt es nicht: TTIP ist als sogenanntes Negativlisten-Abkommen konzipiert, das heißt, es betrifft alles, was nicht explizit davon ausgenommen ist. Kunst und Kultur sind nicht ausgenommen. Lediglich für audiovisuelle Medien (Film, TV, Radio) ist vorläufig im Dienstleistungskapitel eine Ausnahme vorgesehen. Dessen ungeachtet kann allerdings in allen anderen Kapiteln (z.B. E-Commerce) sehr wohl auch über audiovisuelle Medien verhandelt werden. Ausnahmen müssten aber grundlegend für alle Kapitel geltend gemacht werden.

Das UNESCO-Abkommen zum Schutz der kulturellen Vielfalt soll maximal in einer rechtlich nicht bindenden Präambel eingeschrieben werden. Das UNESCO-Abkommen selbst wurde von den USA nie ratifiziert.

Zu befürchten ist, dass durch das Investitionsschutzabkommen ISDS Interessen der globalen Unternehmen über die Gesetze einzelner Staaten gestellt und unliebsame Gesetze, etwa zum Umweltschutz, zukünftig von Unternehmen eingeklagt werden können. Über die sogenannte „regulatorische Zusammenarbeit“ soll die Macht der Parlamente hin zu Lobbyisten und Anwälten verschoben werden.

__/ Europäische Unterschriftenkampagne

Die von der Kommission unerwünschte, von der Zivilgesellschaft organisierte, BürgerInneninitiative „STOP TTIP“ hat seit dem Start vor einem Jahr bereits mehr als 3 Millionen Unterschriften erreicht und läuft noch bis heute, 6. Oktober. Am 7. Oktober 2015 wird sie der Kommission in Brüssel übergeben:

-> www.stop-ttip.org

__/ Aktionstag gegen TTIP am 10. Oktober

Trotz der massiven Kritik der Zivilgesellschaft soll CETA finalisiert werden, das grobe Gerüst von TTIP bis Anfang 2016 stehen und TiSA unkontrolliert und streng geheim von den „Wirklich guten Freunden der Dienstleistungen“ („Really Good Friends of Services“) – das ist der Zusammenschluss von 50 Staaten – weiter verhandelt werden.

Am 10. Oktober findet in ganz Europa ein Aktionstag gegen TTIP & Co statt. In Deutschland ist derzeit am meisten geplant, für eine Großdemo wird nach Berlin mobilisiert:
-> www.ttip-demo.de/home

In Wien ist ein Protest-Picknick geplant, in den Bundesländern finden einzelne Veranstaltungen statt. Informationen:
-> www.ttip-stoppen.at

Protest-Picknick in Wien, am Samstag 10.10., 14h im Sigmund-Freud Park, 1090 Wien

International wird für Aktionstage von 10. bis 17. Oktober aufgerufen.
-> www.trade4people.org


_____/ Weitere Informationen:

__/ Rubrik Stopp CETA | TTIP | TISA des Kulturrat Österreich
kulturrat.at/agenda/ttip

__/ Thema TTIP, CETA & Co. des deutschen Kulturrat
www.kulturrat.de/text.php?rubr...

__/ Kampagnenseite gegen TPP
www.exposethetpp.org


_______/ Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
A-1060 Wien
contact@kulturrat.at
kulturrat.at
twitter.com/kulturrat_oe
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KünstlerInnen|Sozial|Versichert
Kulturrat Österreich, 29. Juni 2015
Was Sie schon immer über KSVF und SVA wissen wollten

Sozialversicherungsangelegenheiten selbstständiger KünstlerInnen
ExpertInnen informieren und beantworten Fragen

Infotour durch Österreich
Herbst 2015
www.kulturrat.at/termine/infot...

Eine Veranstaltungsreihe des Kulturrat Österreich in Kooperation mit
den PartnerInnen an den Veranstaltungsorten


Wer bisher von einem Zuschuss durch den
KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds (KSVF) ausgeschlossen war, hat nun neue Chancen. Die letzte Gesetzesänderung hat zahlreiche
Verbesserungen für selbstständig tätige KünstlerInnen gebracht – und viel Potenzial für Missverständnisse. Was hat sich wirklich geändert?
(Wie) Kann ich nun einen Zuschuss erhalten, obwohl ich nicht über die geforderte Einkommensuntergrenze aus künstlerischen Tätigkeiten komme?
Was sind Bonusjahre? Wie unterscheidet sich der im KSVF neu eingeführte dreijährige Durchrechnungszeitraum von jenem, der gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht werden kann? Was gilt überhaupt als künstlerische Tätigkeit, und was hat es mit den neuerdings relevanten künstlerischen Nebentätigkeiten auf sich?

Außerdem neu: der KSVF-Unterstützungsfonds für soziale Notlagen von KünstlerInnen. Wann aber ist eine Notlage eine Notlage?

Eine Pflichtversicherung in der SVA ist weiterhin Voraussetzung für
einen Zuschuss aus dem KSVF – Grund genug, die Basics der
Sozialversicherung für Selbstständige zu erklären. Auch die Kombination von verschiedenen Einkommensarten wird Thema sein: Wann beginnt eine Pflichtversicherung, was ist ein Lückenschluss und wie steht es um Tantiemen? Wie beende oder unterbreche ich eigentlich eine Pflichtversicherung in der SVA?


ReferentInnen:
# Bettina Wachermayr (Geschäftsführerin KSVF)
# MitarbeiterInnen aus den Landesstellen der SVA
# Moderation: Daniela Koweindl (Kulturrat Österreich)

Die ReferentInnen stehen nach kurzen einführenden Vorträgen auch für individuelle Fragen zur Verfügung.


Alle Termine:
# Burgenland

DI 15.9., 19h
Literaturhaus Mattersburg

Brunnenplatz 4
7021 Mattersburg

In Kooperation mit:
Literaturhaus Mattersburg – www.literaturhausmattersburg.at


# Niederösterreich

DO 17.9., 18h
Cinema Paradiso

Kinosaal 2
Rathausplatz 14
3100 St. Pölten

In Kooperation mit:
Kulturvernetzung Niederösterreich – www.kulturvernetzung.at


# Tirol

DI 13.10. 19h
Kunstpavillon

Rennweg 8a
6020 Innsbruck

In Kooperation mit:
Tiroler Künstlerschaft – www.kuenstlerschaft.at TKI
Tiroler Kulturinitiativen/ IG Kultur Tirol – www.tki.at


# Vorarlberg

MI 14.10., 19h
Villa Claudia – Blauer Salon

Bahnhofstraße 6
6800 Feldkirch

In Kooperation mit:
IG Kultur Vorarlberg – www.igkultur-vbg.at


# Steiermark

MO 19.10., 19h
Kultur in Graz

Lagergasse 98a
8020 Graz

In Kooperation mit:
Das andere Theater – www.dasanderetheater.at
esc medien kunst labor – esc.mur.at
IG Kultur Steiermark – www.igkultur.mur.at
Kultur in Graz (KiG!) – www.kig.mur.at


# Kärnten

DI 20.10., 19h
Musil-Haus

Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt

In Kooperation mit:
IG KIKK – www.igkikk.at
Robert Musil Institut – www.uni-klu.ac.at/musil


# Oberösterreich

MO 9.11., 17h
Kunstuniversität Linz

Hörsaal (1. Stock)
Hauptplatz 8
4010 Linz

In Kooperation mit:
Alumniverein Forum – Kunstuniversität Linz – www.ufg.at/forum
Fiftitu% - www.fiftitu.at
KUPF – www.kupf.at


# Salzburg

DI 10.11. 19h
Galerie 5020

Residenzplatz 10
5020 Salzburg

In Kooperation mit:
Dachverband Salzburger Kulturstätten – www.kultur.or.at
Galerie 5020 – www.galerie5020.at


# Wien

DI 17.11., 19h
IG Architektur

Gumpendorfer Str 63b
1060 Wien

In Kooperation mit:
]a[ akademie der bildenden künste wien – www.akbild.ac.at
Diagonale - www.diagonale.at
mica – music austria – www.musicaustria.at

__/ Eine Veranstaltungsreihe des Kulturrat Österreich in Kooperation mit den PartnerInnen an den Veranstaltungsorten



__/ Information:


www.ksvf.at
esv-sva.sozvers.at
www.kulturrat.at

Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Straße 63b
1060 Wien

www.kulturrat.at
www.twitter.com/kulturrat_oe
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Kulturrat Österreich zum Internationalen Frauen*kampftag

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Neues Infoblatt: Neuinterpretation der Definition von Arbeitslosigkeit

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KUNST IST ARBEIT - KUNST KENNT KEINE NATION - AUCH KÜNSTLERINNEN MÜSSEN MIETE ZAHLEN

IG Freie Theaterarbeit, September 2015

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Die IG Freie Theaterarbeit IGFT fordert im Dialog mit der Kulturpolitik:

Richtgagen für Kulturschaffende – Erhöhung der Fördermittel für die Freie Szene
Kunst ist keine private Liebhaberei, sondern gesellschaftlich notwendige und relevante Arbeit. Und die muss angemessen entlohnt werden.
Die IG Freie Theaterarbeit IGFT fordert als ersten Schritt die Verdopplung der über mehr als ein Jahrzehnt stagnierenden Mittel für freie Gruppen in der Projektförderung und der mehrjährigen Konzeptförderung.
Die zusätzlichen Mittel sollen ausdrücklich der Verbesserung der sozialen Lage von KünstlerInnen und Kulturschaffenden gewidmet werden und endlich die Einhaltung von Richtgagen und aller sozialrechtlichen Vorschriften sicherstellen.
Zu lange hat die Stadt Wien in ihrer Förderpolitik die Selbstausbeutung von KünstlerInnen und Kulturschaffenden stillschweigend vorausgesetzt.

Eine wirkliche Stärkung der Eigenständigkeit der Freien Szene durch bessere Arbeits-, Auftritts- und Entwicklungsmöglichkeiten

Eine eigene Förderschiene für „Start-up“-ProduzentInnen
Über erste Nachwuchsförderungen hinaus brauchen aufstrebende KünstlerInnen in der Freien Szene Gelegenheit, ihre Arbeit zu professionalisieren, sich international zu positionieren oder sich in der Begleitung selbstgewählter MentorInnen weiterzuentwickeln.

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Die Förderung langfristiger Karrieren von KünstlerInnen in der Freien Szene
Die Freie Szene ist keine Durchgangsstation in den etablierten Theaterbetrieb, sondern eine eigenständige Produktionsweise, die das Repertoiretheater in der Zukunft vermehrt ersetzen wird. Die Förderung muss verstärkt auf die längerfristige Entwicklung von KünstlerInnen und die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen ihrer Arbeit zielen. Die Biografie von KünstlerInnen in der Freien Szene muss tatsächlich eine lebbare unter professionellen Arbeitsbedingungen sein.

Eine Förderung von Arbeitsmodellen, die KünstlerInnen der Freien Szene mehr Vorstellungen in längeren Spielserien, mehr Gastspiele, eine überregionale und internationale Positionierung und höhere Mobilität ermöglichen

Die Freie Szene braucht frei zugängliche, nicht kuratierte Spiel- und Veranstaltungsorte

Gender Mainstreaming — Migrant Mainstreaming
Die Förderungen der Stadt Wien müssen durch aktive Maßnahmen den Zugang zum kulturellen Feld auf allen Hierarchieebenen ermöglichen – ungeachtet von Herkunft, Alter und Geschlecht.
Das gegenwärtige Kulturangebot reproduziert noch immer sehr subtil gesellschaftliche Schranken. Dagegen muss die Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des Kulturbetriebes durchgesetzt werden. Das betrifft nicht nur Publikum mit Migrationshintergrund, sondern auch geeignete Maßnahmen zur Förderung von KünstlerInnen mit Migrationshintergrund.

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Zahlen aus einer Erhebung der IG Freie Theaterarbeit das Jahr 2013 betreffend:

83 an einer Befragung teilnehmende freie Gruppen, das entspricht einer Beteiligung von etwa 70% (von den 83 Befragten erhielten 62 eine Förderung der Theater-Abteilung der Stadt Wien), haben mit 318 Produktionen unter Beteiligung von 1.852 Künstlerinnen und KulturarbeiterInnen in 1.970 Vorstellungen (durchschnittlich 5,41 Aufführungen/Tag) international 347.308 BesucherInnen erreicht.
Das Fördervolumen der durch diese Erhebung erfassten freien Gruppen durch die Stadt Wien (inklusive anderer Kulturabteilungen wie der Alltagskultur und der Bezirksförderung) betrug 4,07 Mio. Davon wurden 3,98 Mio Euro über die Darstellende Kunstabteilung der Stadt Wien vergeben (29 Ein- oder Mehrjahresförderungen, 33 projektbezogene Förderungen).
Die Vereinigten Bühnen Wien (Raimundtheater, Ronacher und Theater an der Wien) erreichten in der Saison 2012/2013 mit 555 Vorstellungen (durchschnittlich 1.52 Aufführungen / Tag) 466.549 BesucherInnen, ihr gemeinsames Fördervolumen durch die Stadt Wien betrug 2012 36,35 Mio Euro (2013: 37,24 Mio Euro) ohne Bauinvestitionen.
Laut Kunst- und Kulturbericht wurden 2014 über die Kulturabteilung der Stadt Wien im Bereich der darstellenden Kunst vergeben:
90.868.471,92 Euro (nicht enthalten Großveranstaltungen wie Wiener Festwochen), 2,6 Mio Euro Projektförderung für Freie Gruppen, 2,63 Mio Euro Konzeptförderung darstellende Kunst. Das entspricht 5,7% des Gesamtfördervolumens im Bereich der
darstellenden Kunst.

Quelle: IG Freie Theaterarbeit: Wir sind viele & divers – so wie unser Publikum
In: gift.zeitschrift für freies Theater. 03/2015, S. 10-13.



Tatsache ist, dass richtungsweisende Entwicklungen und Impulse zur Weiterentwicklung des Kunst- und Kulturschaffens maßgeblich von Künstlern und Künstlerinnen abseits der großen Tanker kommen und die Freie Szene eine zentrale Säule im Kulturangebot Wiens als weltoffener Stadt ist. Tatsache ist aber auch, dass die Förderausschüttung das in keinster Weise abbildet.

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Eine Studie zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler aus 2008 hält fest

„Das mittlere Äquivalenzeinkommen der Kunstschaffenden liegt im Erhebungsjahr mit rund 1.000 Euro pro Monat nur knapp über der Armutsgefährdungsgrenze (2006: 893 Euro monatlich), und deutlich unter dem mittleren Äquivalenzeinkommen der österreichischen Gesamtbevölkerung (2006: monatlich 1.488 Euro). Unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze leben 37% der Kunstschaffenden – dieser Anteil beträgt in der Gesamtbevölkerung 13% und unter allen Erwerbstätigen 7%."

Quelle: Susanne Schelepa, Petra Wetzel, Gerhard Wohlfahrt: Zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler in Österreich. Studie im Auftrag des BMUKK. Wien 2008.

Die Situation hat sich durch die Auswirkungen der Krisenjahre bis heute eher noch verschlechtert.

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Im Schnellverfahren Grundrechte abschaffen?

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Unterstützung für KünstlerInnen in Notfällen?

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Kulturelle Ausnahme in TTIP? Inexistent.
Kulturrat Österreich, Aufruf zum Tag gegen TTIP, 18. Mai 2015

Machen wir den Tag der kulturellen Vielfalt auch hier zum Tag gegen TTIP

21.5.2015: Demonstration vor dem Künstlerhaus (Wien), Konzert "TTIP, CETA, TISA stoppen!" im Schwarzberg (Wien)

Informationen zum Tag gegen TTIP


Kunst und Kultur entziehen sich nicht nur generell einer allgemeingültigen Definition, sie entziehen sich auch allen gebräuchlichen Definitionsrichtlinien, nach denen Handelsabkommen wie das TTIP organisiert sind. Entsprechend weitschweifig geraten die Erklärungen der Europäischen Kommission oder des österreichischen Wirtschaftsministeriums: Die Sorgen über die Auswirkungen von CETA oder TTIP auf Kunst und Kultur seien zwar unbegründet, allerdings lasse sich das nicht für jedes Detail sagen.

Genau hier liegt das Problem: Welche Teile des Kunst- und Kultursektors nach Unterzeichnung von TTIP, TISA und CETA noch kulturpolitischen Handlungsspielräumen unterliegen und welche nur noch nach ökonomischen Kriterien des Marktes bestimmt werden, ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Eindeutig ist jedoch, dass genau darüber dann nicht mehr die Politik entscheidet, sondern die InvestorInnen – im Zweifelsfall über private Investitionsschutz-Verfahren (ISDS).

Die Palette an kulturpolitischen Instrumenten, die eine Barriere für den freien Handel darstellen können, reicht von Subventionen oder Zuschüssen zur Sozialversicherung bis zur Finanzierung öffentlich-rechtlicher Kultureinrichtungen wie Museen und Theater, von der Finanzierung kultureller Angebote durch Gebühren, wie etwa Bibliotheken und Rundfunk, bis zu besonderen Steuerregelungen und Preisregulierungen für kulturelle Produkte. Allen diesen Steuerungsinstrumente ist gemeinsam, dass sie im Kapitalismus als Hindernisse für den freien Wettbewerb gelten – also potenziell Verhandlungsmasse im TTIP sind. Als Ausnahme vorgesehen ist derzeit nur der „audiovisuelle Bereich“ – ohne konkrete Definition.

CETA, TTIP und TISA, die drei derzeit bekanntesten Abkommen in Verhandlung, müssen gestoppt werden. Nicht nur, aber auch aus Gründen des Erhalts von Kunst und Kultur – in ihrer ganzen Vielfalt und vor allem zu Rahmenbedingungen, die nicht ausschließlich über ökonomische Kriterien definiert sind.

englische Version: kulturrat.at/agenda/ttip/stopt...


Kulturrat Österreich unterstützt:
Aufruf zur Demonstration des Künstlerhaus Wien

EINE FRAGE DES ÜBERLEBENS FÜR KUNST UND KUNSTSCHAFFENDE!


Am 21. Mai 2015 um 15 Uhr vor dem Künstlerhaus am Karlsplatz

TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft), das Freihandelsabkommen, das gerade zwischen der EU und den USA bezeichnenderweise hinter verschlossenen Türen (!) ausgehandelt wird, ist eine schwerwiegende Bedrohung für Kunst, Künstlerinnen und Künstler. Sollte es nämlich in der jetzt geplanten Fassung in Kraft treten, verlieren Kunst- und Kulturschaffende, die bereits jetzt großteils im Prekariat grundeln, ihre Lebensgrundlage. Jede Form von Subventionierung künstlerischer Arbeit wäre nämlich in der Diktion des Abkommens ein "unerlaubtes Handelshemmnis" und damit nicht mehr zulässig, es sei denn sie käme auch amerikanischen Firmen und Konzernen zu Gute. Damit wäre aber mit einem Schlage die europäische Wertehaltung gegen über Kunst und Kunstschaffenden ad absurdum geführt und schlicht ausgehebelt. Kunst und Kultur werden damit zur bloßen Ware degradiert und zur Gänze dem Diktat der Profitmaximierung unterworfen.

Wir Künstlerinnen und Künstler sind also dringend aufgefordert uns vehement dagegen zu wehren!

Aktuelle Informationen: k-haus: www.k-haus.at/ und facebook-event: www.facebook.com/events/164204...


ÖMR-Pressekonferenz & Konzert
TTIP, CETA, TISA stoppen!

21. Mai 2015, Pressekonferenz zu TTIP: 19.00 Uhr, Konzertbeginn: 20.15 Uhr

Schwarzberg (ehem. OST-Klub), Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien

Eine Initiative des ÖMR – Österreichischer Musikrat, unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission

Am 21. Mai 2015 ist UNESCO Welttag der kulturellen Vielfalt und Aktionstag gegen TTIP. Auf der Pressekonferenz sprechen: ao.Univ.-Prof. Dr. Harald Huber (Präsident des ÖMR), Yvonne Gimpel (Referentin für kulturelle Vielfalt, Österreichische UNESCO-Kommission), Prof. Mag. Kurt Brazda (Regisseur, Kameramann und Fotokünstler) und Zuzana Brejcha (Filmschaffende und Kulturrat Österreich). Im Anschluss an die Pressekonferenz steht Vielfalt in aller Schärfe, Würze und Wandelbarkeit am Programm - unter dem Titel „VIELFALT & the City – Die Nacht der kulturellen Vielfalt“.

Aktuelle Informationen und Programm: www.facebook.com/events/140634...


Europäische BürgerInnen-Initiative für einen Verhandlungsstopp

Hier unterschreiben: stop-ttip.org/de/?noredirect=d...

Wir, 240 Organisationen aus ganz Europa, darunter der Kulturrat Österreich, wollten ein europäisches Volksbegehren zur Beendigung der Verhandlungen zu CETA/TTIP/TISA initiieren. Das hat die Europäische Kommission aus - unseres Erachtens nicht haltbaren - formaljuristischen Gründen verhindert. Nun organisieren wir die Sache selbst: 1,8 Millionen Menschen haben bereits unterschrieben. Bis Juni wollen wir 2 Millionen!

Information und Material: stop-ttip.org/

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Ersparen wir uns die Zukunft -

Appell der freien Theaterschaffenden in Kärnten/Koroška

Presseaussendung der IG Freie Theaterarbeit, 4. Mai 2015

Ganz Kärnten trägt schwer an politischen Fehlentscheidungen der jüngeren Vergangenheit. Uns ist klar, dass in sämtlichen Bereichen Einsparungen getroffen werden müssen. Wir richten aber einen klaren Appell an die zuständigen Politiker_innen, eine kluge, maßvolle und kleinen Initiativen gegenüber finanziell verantwortlich agierende Förderpolitik zu betreiben. Generell und auch speziell auf den Kunstbereich bezogen. Im Kulturbereich 1 Million Euro einzusparen ist kein gangbarer Weg. Würde das Land Kärnten im Theaterbereich sämtliche Fördereinreichungen der Freien Gruppen nicht finanzieren, könnten lediglich ein paar hunderttausend Euro eingespart werden – ein relativ kleiner Betrag, der eine weitere Vertreibung von in Kärnten verorteten und hier produzierenden Künstler_innen bedeutete.

Wir sind überzeugt, gerade in krisenhaften Zeiten eine wichtige gesellschaftliche Diskurs- aber auch Reibungsfläche in und für Kärnten zu bieten. Im Folgenden ist die Situation einiger freier Theatergruppen geschildert, um zu demonstrieren, wie sehr wir bereits vor dem Kärntner Subventionsstopp am Limit des noch leistbaren gearbeitet haben und mit wie wenigen Mitteln wir gewohnt sind, Mehrwerte für die Gesellschaft weit über materielle Werte hinaus zu schaffen:

– 12 der von uns befragten Theatergruppen haben bei der Kulturabteilung des Landes Kärnten ein Förderansuchen gestellt, mit einem Gesamtsubventionsbedarf von 212.600,- Euro.
– 8 dieser Theatergruppen beantragten eine Bundesförderung und benötigen dringend eine Förderzusage des Landes Kärnten, um überhaupt Bundesmittel erhalten zu können.
– Mit diesen, ohnehin am Limit kalkulierten Mitteln, könnten 53 Produktionen mit 468 Aufführun­gen stattfinden. (Vergleichswert 2014: Bei 399 Vorstellungen wurden 24.432 Besucher_innen erreicht.)
– Diese Förderungen bedeuten auch eine finanzielle Teilabsicherung von 197 bezahlten Mitarbeiter_innen, die zu einem großen Teil im Prekariat der Neuen Selbständigkeit tätig sind.

Verschärfend kommt hinzu, dass die Gemeinderatswahlen 2015 in vielen Gemeinden, darunter auch die Stadt Klagenfurt, erhebliche Förderentscheidungsverzögerungen für den freien – Ermessens­­ausgaben unterliegenden – Kunstsektor mit sich gebracht haben. Was für uns konkret finanzielle Ungewissheit und damit fünf- bis sechsmonatige Produktionsverzögerungen zur Folge hat. Im Extremfall müssen sich Vereine verschulden oder Vertragsbrüche riskieren, da die meisten Produktionen bereits vor Monaten organisiert werden mussten.

Keine Subventionen des Landes Kärnten bedeuten für uns - wenn keine über die normalen Spielregeln hinausgehenden Lösungen gefunden werden - auch keine Förderungen des Bundes zu erhalten. Gekürzte Subventionen bedeuten auf dieser Ebene im Normalfall entsprechende finanzielle Kürzungen auch auf Bundesebene. Mit jedem Monat, das vergeht, sind auch mehr Fördermittel des Bundes für das Jahr 2015 österreichweit vergeben und für uns nicht mehr abrufbar.

Dass die freie Szene insgesamt einer der größten Player in Kärnten ist, beweist die durch das Land Kärnten beauftragte Studie der IG KIKK zum Jahr 2013 beeindruckend (igkikk.at), ebenso dokumentiert die Studie, wie schlecht die finanziellen Bedingungen für diese Leistungen bereits im Jahr 2013 waren. Wir ersuchen die zuständigen Politiker_innen dringend von weiteren Kürzungen dieses Bereichs – auch in finanziellen Krisenzeiten – abzusehen.

Felix Strasser & Florian Zambrano, Sprecher der IG Freie Theaterarbeit Kärnten/Koroška
& Geschäftsführung und Vorstand der IG Freie Theaterarbeit

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