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Newsblog

  • FREIE SZENE - FREIE KUNST / 8.+9. April 2019

    Das Symposium ist vorbei, die Arbeit hat aber erst angefangen. Wir haben viel gehört, viel gelernt und viel miteinander geredet und schon etwas ganz Wichtiges erreicht: wir haben alle an einem Strang gezogen! Jetzt gilt es, alles, was wir beim Symposium erfahren und besprochen haben, aufzubereiten, um konkrete Forderungen auf den Tisch legen zu können.
    In den kommenden Tagen werden wir euch eine Zusammenfassung des gesamten Symposiums, der Vorträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorlegen. Die Pressemeldung ist schon da und gibt es es hier zum nachlesen: Pressemeldung

    Danke an Alle, die gekommen sind und mitgemacht haben!

    Und hier noch ein Paar Fotos vom ersten Tag:

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  • Expected or Surprising - Theatercentrum Sweden 2019

    Expected or surprising – an analytic tool about norms, inclusiveness and artistic choices in the performing arts. Edited by Teatercentrum Sweden, 2019

    Analytischer Leitfaden: Normen, Diversität und künstlerische Entscheidungen im Theater

    Im Rahmen des Projekts „Friktionskraft“ von Teatercentrum ist ein Hilfsmittel zur Selbstreflektion und künstlerischen Weiterentwicklung entstanden.

    Zwei Fragebögen und Leitfäden – einen für Künstler_innen, einen für Organisator_innen/Produzent_innen – helfen bei der Entwicklung von Stücken und Produktionen durch Selbstreflexion btr. inklusiver Standards und Normen.

     

     

    Organisator_innen und Theaterschaffenden wird mit diesem Tool ein besserer Umgang mit Diversität ermöglicht, indem Normen und Machtstrukturen erkennbar werden. Es soll als Inspiration dienen und kann bei der Planung des Programms, bevor eine bestimmte Performance in Auftrag gegeben wird oder auch nach einer Aufführungsreihe herangezogen werden.

    Die Broschüre (auf englisch) ist hier als pdf zu erhalten: Ensemble // Organizer

    Hier als Beispiel einige Fragen aus dem Tool, die zur Analyse herangezogen werden können:

    Allgemeine Fragen über die Performance:

    • Worum geht es?
    • Wer ist die Zielgruppe?

    Das Produktionsteam (Skript, Choreografie, Maske, Licht etc.):

    • Wie werden die einzelnen Beteiligten nach außen hin präsentiert?
    • Was unterscheidet sie voneinander und was haben sie gemeinsam?

    Das Skript (Worauf basiert das Stück?):

    • Bezieht sich die Performance auf ein neues Skript, einen Klassiker oder wurden andere Materialien als Inspirationsquelle genutzt?
    • Wann und wo wird das Stück aufgeführt?
    • Wie hängt diese Produktion mit Früheren zusammen?

    Die Rollen:

    • Welche Rollen gibt es und welche Charakteristika kennzeichnen sie? (Alter, Nationalität, sexuelle Ausrichtung etc. berücksichtigen)
    • Wem wurde welche Rolle zugeteilt und was sind die Hauptrollen? Plus: Nähere Beleuchtung der Rollen – also zb. Welche Rolle Entscheidungen fällt, sich verliebt, neues lernt etc.
    • Wie äußern sich Gefühle wie Trauer, Wut, Liebe etc. in den unterschiedlichen Rollen?
    • Wie werden die einzelnen Rollen präsentiert? Welche Rolle wird als dumm, attraktiv, lustig, langweilig etc dargestellt?

    Die Performance:

    • Aus welcher Perspektive folgt das Publikum dem Stück? Gibt es einen Erzähler?
    • Wie gehen die einzelnen Schauspieler mit der Bühnensituation um? (Position, Körperhaltung, Requisiten etc.)
    • Wie setzen die Schauspieler ihre Stimme ein? (Lautstärke, Pausen, Dialekt etc.)
    • Wie werden Status und Power auf der Bühne charakterisiert?
    • Mit welchen Mitteln wird die geschlechtliche und sexuelle Identität sichtbar gemacht? (Kostüm, Maske, Körpersprache, Bart, Frisur, Ausdrucksweise etc.)
    • Wird Sexualität gezeichnet? Wenn ja, wie?
    • Wie werden die Charaktere mithilfe von Musik, Ton und Licht untermalt und inwiefern beeinflusst dies das Stück (trägt es zum Verständnis der Charaktere/der Geschichte bei o.a?)

    Das Publikum:

    • Welchen ersten Eindruck hat der Zuseher vom Veranstaltungsort? Auf welche Weise wurden die Zuseher zur Vorstellung geladen? Wird eine Interaktion von ihnen erwartet und wie sind die Reaktionen darauf? Ist das Publikum aufgerufen während der Performance zu sitzen, zu stehen oder sich zu bewegen? Wird vorausgesetzt, dass das Publikum eine bestimmte Sprache versteht, sehen/hören kann bzw still sein kann? Nimmt das Stück auf etwas Bezug, von dem erwartet wird, dass es verstanden wird?
    • Gibt es Charaktere in dem Stück, mit welchen sich die Zuseher identifizieren könnten?
    • Wann und wie endet die Performance?
    • Was geschieht nach der Performance? (Gibt es eine Diskussion, einen Workshop?)

    Die einzelnen Fragen sollen jedoch nicht als strikt und festgelegt betrachtet werden – manche der aufgeführten Fragen werden im Einzelfall vielleicht weniger relevant sein, während die eine oder andere Frage zur Schaffung einer situationsgerechten Methodik ergänzt werden sollte.

     

     

     

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  • Infoveranstaltung: Projektkostenzuschuss BKA

    KULTURFÖRDERUNGEN BUNDESKANZLERAMT, Abt. II/2 – Musik & darstellende Kunst

    Am 25.3. war Mag.a Eva Kohout zu Gast in der IG Freie Theater und bot den Kunstschaffenden praktische Perspektiven im Bereich der Kulturförderungen.
    Grundlage für die Kulturförderung ist das Kunstförderungsgesetz. Ein Zusammenspiel von Bund, Ländern und Gemeinden trägt zur Komplexität der österreichischen Förderlandschaft bei: Die primäre Zuständigkeit geht von den Gebietskörperschaften und den Ländern aus, während der Bund lediglich unterstützend, also subsidiär wirkt. Der Bund fördert im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung – Beschlüsse werden mit Förderungsverträgen fixiert, Rechtsanspruch besteht keiner.
    Die genauen Zahlen zu Förderungen, Stipendien, Preisen etc. können in den jeweiligen Kunst- und Kulturberichten nachgelesen werden: www.kunstkultur.bka.gv.at

    Voraussetzungen für eine Förderung:

    • Einreichberechtigt sind Vereine, Institutionen und Einzelpersonen mit Sitz in Österreich beziehungsweise österreichischer Staatsbürgerschaft
    • Vorhaben, die geeignet sind, beispielgebend zu wirken und die von überregionalem Interesse sind
    • Neuproduktion (keine Wiederaufnahme)
    • Förderwerber geht dem Projekt im Rahmen einer hauptberuflichen Tätigkeit nach
    • Einreichung muss rechtzeitig vor Beginn des Vorhabens geschehen.
    • Nur rechtzeitig und vollständig eingebrachte Anträge können bewilligt werden (Einreichfristen unbedingt beachten!)
    • Anträge müssen statutengemäß unterfertigt worden sein
    • angemessene Kalkulation

    Was wird nicht gefördert?

    Rein kommerzielle und touristisch geprägte Projekte, sowie Projekte von Laien und Amateuren. Personen, welche sich noch in Ausbildung befinden, erhalten Förderungen nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn die Tätigkeit bereits hauptberuflich erfolgt, die Ausbildung jedoch noch nicht ganz abgeschlossen ist.

    Link zu den Förderungen

     

    Bei einer Einreichung solltet Ihr beachten:

    • Bei Projektkostenzuschuss oder Jahresförderung wird die Zusage von Stadt und Land benötigt.
    • Für die Einreichung benötigt ihr eine Originalunterschrift, die ihr per Post einreicht. (Per Email mit e-Signatur (Bürgerkarte))
    • Für eine Jahresprogrammförderung eines Theaters ist die Voraussetzung der kontinuierliche Spielbetrieb mit Sitz in Österreich. Mindestens 100 Spieltage im Jahr oder 3 Eigenproduktionen.
    • Projektkostenzuschuss für Theater, Tanz, Performance: Bei Koproduktionen: Koproduktionsvereinbarung und gemeinsame Kalkulation vorlegen!
    • Voraussetzungen Reise- & Tourneekostenzuschuss für Theater sind: Sitz in Österreich oder überwiegend in Österreich tätige Künstler
    • Auftritte in mindestens 2 Bundesländern (ausgenommen Premierensitz), oder in einem Bundesland und im Ausland

    Teilfinanzierung:

    • Einreichfrist spätestens 3 Monate vor Reisebeginn.
    • Auslandsstipendien für TänzerInnen: Wenn kein vergleichbares in Österreich existiert. 3 Monate vor Beginn Antrag stellen!

    Tipps

    • Der Antrag sollte mit einer klaren und übersichtlichen Projektbeschreibung einhergehen (alle Informationen über Konzept, Mitarbeiter, Zeitraum, etc.). Kommuniziere, was dieses Projekt von anderen unterscheidet, wer erreicht werden möchte und wie (Marketing) – maximal 10 Seiten.
    • Wenn ihr bisher keine Förderung bekommen habt, stellt frühere Projekte vor, damit die Kommission sich ein genaueres Bild machen kann.
    • Projekte, die im Rahmen von Jahresprogrammförderungen unterstützt werden, können keine gesonderten Anträge einreichen.
    • Wenn euer Projekt von der MA7 nicht gefördert wird, ist auch eine Förderung vom Bund nicht möglich.
      Die Erfolgsquoten der Förderungen beim Bund liegen bei 70 %, also unbedingt einreichen, wenn ihr Zusagen von den regionalen Gebietskörperschaften habt.
    • Änderungen in Kalkulation oder zeitliche Verzögerungen: unbedingt bekanntgeben!
    • Nach Projektabschluss: Nachweis, wie das Geld verwendet wurde.
      Sollte ein früherer Förderungsfall noch offen sein werden vorläufig keine neuen Förderungen genehmigt.
      Investitionsförderungen müssen zuerst vom Bund genehmigt werden.
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  • Infoveranstaltung Extern: Pensionsvorsorge für Künstler_innen

    Am Montag, den 11.03.2019 war die IGFT bei einer Infoveranstaltung: „Sozialversicherung für selbstständige Kulturarbeiter_innen mit dem Schwerpunkt Pension“ in der SVA-Landesstelle Wien zu Gast. Vortragende der SVA, unter anderem aus der Direktion der Landesstelle, informierten über relevante Themen und Fakten bezüglich der Sozialversicherung von Freiberuflern und Neuen Selbstständigen, die v.a. Kunstschaffende betreffen. Mit über 30 Teilnehmer_innen freuen wir uns sehr, dass dieses wichtige Thema auf großes Interesse gestoßen ist und ihr euch zahlreich beteiligt habt! Alle Informationen findet ihr auch in unseren Infoblättern.

    Ein guter Anlass für alle, die noch nicht Mitglied bei uns sind, sich zu überlegen, beizutreten! Für nur 35 Euro im Jahr bekommt ihr kostenlose Beratungsgespräche und die Möglichkeit unser Angebot an Workshops und Infoveranstaltungen zu nutzen, sowie vergünstigte Karten für Produktionen in der freien Szene.

    Wir freuen uns auf euch und bis zum nächsten Mal!

    Euer Team von der IGFT

     

     

     

     

     

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  • NEU: Info-Blatt "Pension"

    15.2.2019

    In Österreich nähert sich die erste Generation der Künstlerinnen und Künstler, die in der Freien Szene aktiv sind, langsam dem Rentenalter. Uns erreichen vermehrt Anfragen, wie Pensionsbezüge für diese großteils frei arbeitenden Künstler_innen organisiert sind und in welcher Höhe Bezüge zu erwarten sind.

    Einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, über Berechnungsmodelle und auch Beispiele findet ihr hier: IGFT Infoblatt Pension_2019
    Wir haben aber auch die Problematiken der Alterspension in den Freien Darstellenden Künsten aufgezeigt und zusammengefasst.

    Über Eure Rückmeldungen freuen wir uns, und wir aktualisieren unsere Infos selbstverständlich laufend!

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  • Female Burning Issues: Broschüre zu den Workshops frisch erschienen

    12.2.2019

    Zusammenfassung der wichtigsten Infos zum Thema Frauen und Berufsbilder in der Freien Theater- und Performanceszene

    Das Interesse an unserer im September 2018 begonnenen Workshop-Reihe Female Burning Issues war groß. Dies haben wir zum Anlass genommen, die wichtigsten Informationen zusammenzufassen und in Form einer Broschüre breiter – und nachhaltiger – zugänglich zu machen. Danke für die Unterstützung durch die MA 57 Frauenservice der Stadt Wien. 

    Entlang der Workshop-Themen informieren wir in dieser Broschüre zu den Themen Berufseinstieg (Ausbildung und Wege in den Beruf, Herausforderungen des Berufs), Erfahrungen von Akteurinnen der Freien Szene als Nicht-Österreicherin, Kind und Beruf, Into Business (inklusive Jahresbudgetplanungsvorschlag für selbständige Künstlerinnen), Selbstmarketing und (Frauen)netzwerke.

    Die Broschüre ist als pdf hier downloadbar und wird auch per Post gerne gratis zugesandt. Anfragen für die Zusendung an office@freietheater.at.

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  • TheaterVolk – Was bewegt das Wiener Publikum, Gespräch im Volkstheater

    30.1.2019

    Am Montag, den 28.01. 2019 lud das Büro der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler ins Volkstheater, um gemeinsam mit Schriftsteller Franz Schuh, dem Ko-Intendanten des Maxim-Gorki-Theaters Jens Hillje sowie dem leitenden Dramaturgen des Volkstheaters, Roland Koberg, über Theatervergnügen und Zuschauer_innen zu diskutieren.

    Unter dem Motto „TheaterVolk – Was bewegt das Wiener Publikum“ wurden, - moderiert von Veronica Kaup-Hasler selbst - , Themen verhandelt, die sich mit der (kulturpolitischen-)Wiener Theaterszene auseinandersetzen.

    Franz Schuh machte sich zu Beginn in einem Essay Gedanken über die Wiener_innen und ihre Faszination und Liebe zu den Schauspieler_innen der Stadt, sowie dem Theater im Allgemeinen.
    Er sprach vom Nachkriegswien als „Schauspieler Monarchie“ und der Trivialisierung der Schauspielkunst.

    Jens Hillje berichtete aus Berlin, wo es mit dem Maksim-Gorki-Theater gelungen ist, ein ganz neues Publikum zu erschließen, indem auf die Zusammensetzung der Bevölkerung aus einem Drittel aus Westdeutschland stammend, einem Drittel mit einem ostdeutschen Hintergrund und einem Drittel neuer Berliner_innen mit nicht deutschen Familiennamen eingegangen wurde und sowohl im Ensemble als auch bei der Regie auf Diversität Wert gelegt wurde - und Stücke zu sehen sind, die den kulturellen Hintergrund dieses Publikums aufnehmen und verarbeiten. Zugrunde lag der Gedanke, das dieses Haus nicht nur durch die Steuergelder dieser neuen Berliner_innen mitfinanziert wurde, sondern eine Identifikation mit dem Theater stattfinden muss. Denn - so Hillje- Menschen gehen ins Theater, wenn dort ihre Anliegen verhandelt werden.

    Spannend auch seine Aussagen, dass ein Publikum konstant über einen Zeitraum - er gibt 10 - 20 Jahre an - aufgebaut werden muss. Und dies nicht nur von einem Theater oder einer Organisation selber, hier müssen sich die Häuser gegenseitig unterstützen und gezielt mit jeder Produktion neue Schichten ansprechen, neue Verbindlichkeiten schaffen, Neugierde breit wecken. Dann funktioniert eine Auslastung auch ohne Abosystem - wie in Berlin -, aber Kooperationen, neue Theaterformen, das Interesse am Publikum sind unabdingbar.

    Koberg, der ebenfalls mit der Berliner Szene vertraut ist, verortete den größten Unterschied zwischen Berliner und Wiener Publikum in der Abneigung der Wiener_innen zu Konzepten, genau diese würden jedoch von jenen erwartet, die sich in Zukunft die Leitung des Volkstheaters zutrauen.

    Bei der anschließenden Diskussion ließ Kaup-Hasler mit der Aussage aufhorchen, dass sie das Volkstheater nicht nur als Haus für die Freie Szene sehe, sie sich jedoch einen größeren Fluss zwischen Freier Szene, Mittelbühnen und den großen Theatern wünsche: "Die Haut des Theaters perforieren".  Sie bemühe sich sehr um einen Ausbau der Finanzierung des Hauses, ließ Kaup-Hasler wissen, und sprach auch von der zukünftigen Notwendigkeit eines Kernensembles für das Volkstheater.

    Eine Neuerung bei der Bestellung der kommenden Leitung wird das Auswahlverfahren darstellen, die Kulturstadträtin kündigte dafür eine Jury aus Expert_innen und Eigentümervertreter_innen an, der sie selbst aber nicht angehöre.

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  • ABC der Betriebsausgaben

    Was muss ich als selbständige_r Künstler_in bei der Einkommensteuer beachten, welche Grenzen, Fristen gibt es? Welche Ausgaben kann ich als Betriebsausgaben geltend machen? Was bedeutet das selbständige Einkommen für meine Steuern und die Sozialversicherung/SVA? Meldepflichten, Beitragshöhen und Nachzahlungen. All diese Themen wurden am 21.01.2019 mit dem Steuerberater Mag. Meller ausführlich behandelt. Wer hätte gedacht, dass Betriebsausgaben, SVA-Beiträge und Nachzahlungen, Einkommensteuer und Abgaben so humoristisch diskutiert werden können. Danke für die rege Teilnahme!

     

    Wissenswertes:

    Eine Honorarnote ist die Rechnung von Freiberuflern (also jenen, die kein WKO-Mitglied sind).

    Wie schreibe ich eine Rechnung? Rechnungsmerkmale. Nicht vergessen die Honorarnoten durchgehend zu nummerieren!

    SV-Rechner: Es gibt einen kostenlosen SV- und Steuer-Rechner der WKO um einen Überblick über Zahlungen für Sozialversicherung und Einkommensteuer zu bewahren. Hier der Link https://www.wko.at/service/netzwerke/SV-_und_Steuer-Rechner__ueber_18.000_Downloads.html

    Behalte während dem Jahr den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben, bis September kannst du bei der SVA eine Heraufsetzung (oder Herabsetzung) der Beiträge beantragen um etwaige, satte Nachzahlungen (oder Erstattungen) zu vermeiden.

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  • Sozialversicherungsbeiträge 2019

    Beiträge, Grenzen, Überblick. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen.

     

    Geringfügigkeitsgrenze 2019: € 446,81 / Monat

    • Bei einer Anstellung unter der GF-Grenze bist du nicht versichert und hast die Möglichkeit einer freiwilligen Selbstversicherung bei der GKK
    • Bei einer Anstellung über der GF-Grenze werden automatisch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen, du bist für diesen Zeitraum kranken-, unfall-, pensions- und arbeitslosenversichert!

    Pflichtversicherung SVA 2019 ab einem Gewinn von: € 5.361,72 / Jahr 2019

    • Übersteigt dein Gewinn (Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn) aus selbständiger Tätigkeit im Jahr 2019 den Betrag von € 5.361,72 wirst du pflichtversicherungspflichtig bei der SVA (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft) für das gesamte Jahr 2019.

    Mindestbeiträge in der Pflichtversicherung der SVA 2019: € 133,47 / Monat

    • Die Beitragshöhe zur SVA liegen bei ca. 28% deines Jahresgewinns
    • Die Mindestbeiträge für ein Jahreseinkommen von € 5.361,72 liegen bei € 133,47 pro Monat

    Maximaler Beitragszuschuss des Künstler-Sozialversicherungsfonds: € 158,- / Monat

    • Der KSVF unterstützt selbständige Künstler_innen mit einem Zuschuss zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Achtung: Mindest- und Höchstgrenzen beachten!

    Freiwillige Kranken- und Unfallversicherung der SVA (Opting In): € 43,97 / Monat

    • Liegt der Gewinn aus selbständiger Tätigkeit unter € 5.361,72 im Jahr 2019, kannst du dich auf Monatsbasis bei der SVA freiwillig versichern (Opting In). Achtung: Nur Kranken- und Unfallversicherung, keine Pensionsversicherung!

    Selbstversicherung GKK bei geringfügiger Beschäftigung: € 63,07 / Monat

    • Hast du eine GF-Anstellung, kannst du dich bei der GKK für diese Monate freiwillig versichern und genießt eine Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung.

    Selbstversicherung GKK als Student_in: € 59,57 / Monat

    • Studierst und lebst du in Österreich, kannst du dich bei der GKK für diese Monate freiwillig als Student_in versichern. Achtung: Nur Kranken- und Unfallversicherung, keine Pensionsversicherung!
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  • Erweiterungen der Förderungsmöglichkeiten im Bereich der darstellenden Kunst

    05.12.2018

    Erfreuliche Nachrichten aus dem Bundeskanzleramt: der Beirat für darstellende Kunst hat die Förderungskriterien überarbeitet und ein Infoblatt dazu erstellt.

    Die Neuerungen auf einen Blick:

    • Bühnen, die mindestens drei Neuproduktionen/Jahr planen (statt bisher: 4), können um Jahresprogrammförderung ansuchen.
    • Freie Gruppen, die mindestens zwei Neuproduktionen/Jahr in den Bereichen Theater, Tanz oder Performance planen, können um Jahresprogrammförderung ansuchen.

    Unter Einhaltung der formalen Kriterien können Ansuchen auf Jahresprogrammförderung für das jeweils nächste Kalenderjahr bis spätestens 31. Oktober eingereicht werden.
    Voraussetzung ist unter anderem ein kontinuierlicher Spielbetrieb.
    Detaillierte Angaben zur Jahresprogrammförderung finden Sie unter: kunstkultur.bka.gv.at/Jahresprogrammfoerderung

    • Koproduktionen
      Im Falle von Koproduktionen müssen eine Koproduktionsvereinbarung und eine gemeinsame Kalkulation vorgelegt werden.

    Vereinheitlichung der Einreichtermine ab Februar 2019:

    1. April: Musik, darstellende Kunst, Musiktheater und Festspiele/Festivals
    • Produktions- und Projektkostenzuschüsse (für Produktionen ab der zweiten Jahreshälfte)
    • Festspiele/Festivals, die ab der zweiten Jahreshälfte stattfinden
    1. Oktober: Musik, darstellende Kunst, Musiktheater und Festspiele/Festivals
    • Jahresprogrammförderungen
    • Produktions- und Projektkostenzuschüsse (für Produktionen ab dem nächsten Kalenderjahr)
    • Festspiele/Festivals, die ab dem nächsten Kalenderjahr stattfinden

    Alle Einreichfristen verstehen sich als spätestmögliche Einreichtermine (es gilt der Poststempel).

    • Eine frühzeitige Einreichung empfiehlt sich.
    • Förderungen für bereits begonnene oder schon abgeschlossene Projekte sind nicht möglich.
    • Alle Einreichtermine inklusive jener für Stipendien, Reise-, Tournee- und Fortbildungskostenzuschüsse sind unter kunstkultur.bka.gv.at/einreichfristen zu finden.

    Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen und eine Liste der jeweils erforderlichen Unterlagen finden Sie unter: kunstkultur.bka.gv.at/foerderungen

     

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  • European Association of Independent Performing Arts / Präsentation 4.11.2018

    4.11.2018

    Am 4.11.2018 erfolgte die offizielle Präsentation der EUROPEAN ASSOCATION OF INDEPENDENT PERFORMING ARTS im Rahmen des ietm- plenary meetings in München.
    Vorgestellt wurde der neu gewählte Gründungsvorstand, aber auch ein erster Vergleich der Förderstrukturen der Freien Szene in 8 europäischen Ländern.

    ***

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet.
    Er vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.

    Mitglieder sind aktuell Interessensgemeinschaften in Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Ungarn, Italien, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden und der Schweiz.

    Introduction to the Independent Performing Arts in Europa. Eight European Performing Arts Structures at a Glance. Published by EAIPA, 2018.

    Bilder: Regine Heiland

    Als erstes gemeinsames Projekt wurde ein Vergleich der (Förder)situation der Freien Darstellenden Künste in acht Ländern Europas erarbeitet, welcher am 4.11.2018 im Rahmen des internationalen Netzwerktreffens IETM Munich in Zusammenarbeit mit dem Festival "Politik im Freien Theater" und der Bundeszentrale für Politische Bildung in München von Thomas F. Eder vorgestellt wurde. Zum ersten Mal wurde damit die Fördersituation in acht Ländern Europas strukturell untersucht und vergleichend dargestellt. Vor allem statistische, finanzielle und soziale Indikatoren - wie  etwa 'Armutsrisiken für Künstler_innen' - fanden in diesem Vergleich Beachtung. Zugleich wurde deutlich, wie schwierig – und lückenhaft - sich die Zahlensituation insgesamt gestaltet. Ein Ansporn für EAIPA, in den kommenden Jahren mit einer fundierten Studie und detailliertem Zahlenmaterial nachzulegen! 

    Für IGFT Mitglieder ab 22.11.2018 kostenlos erhältlich!

    GRÜNDUNGSVORSTAND

    Am Sonntag, 4.11.2018, präsentierten sich die frisch gewählten Vorstandsmitglieder im Rahmen des IETM - International network for contemporary performing arts plenary meetings in München.

    Ulrike Kuner - President (IG Freie Theater, Österreich)
    Kathin Hrusanova - Vice-President (ACT Association, Bulgarien)
    George Remes - Secretary (Association of Independent Theatre, Rumänien).
    Davide D'Antonio - Treasurer (Etre Assoziazione, Italien)
    Axel Tangerding - Communication Manager (BFDK, Deutschland)
    Lena Gustafsson (Teatercentrum, Schweden)
    Nina M. Kohler (t.Theaterschaffende, Schweiz)

    Bilder: Regine Heiland

    Darüber hinaus wurden verschiedene Arbeitsgruppen installiert, die sich mit der Ausarbeitung konkreter Themen beschäftigen. U.a. mit:

    • Regionale Kooperationen in Europa / Regional collaboration in Europe
    • Identifikation von europäischen best-practice Modellen / Identification of best-practice models

    Der Europäische Dachverband hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen der darstellenden Einzelkünstler*innen, Künstler*innengruppen, von freien Theatern und anderen künstlerischen Unternehmen sowie von allen mit der Branche verbundenen Berufsgruppen und Infrastrukturen in struktureller, sozialer, rechtlicher, finanzieller, politischer, organisatorischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu verbessern. Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der Freien Szene als bestimmende Kraft der Kunstlandschaft in Europa gestärkt sowie die Freien Darstellenden Künste auf europäischer Ebene sichtbarer vertreten werden.
    Derzeit sind elf Länder vertreten, der Ausbau des Dachverbandes wird aktiv vorangetrieben.

    Bilder: Regine Heiland

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Mai 2019
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    • Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XVII
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