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  • save the date: Internationales Symposium FREIE SZENE - FREIE KUNST

    SAVE THE DATE - Internationales Symposium FREIE SZENE - FREIE KUNST / 8.+9. April 2019 / Gartenbaukino, 1010 Wien

    Wir freuen uns, Sie am 8. und 9. April 2019 zu unserem gemeinsamen Symposium FREIE SZENE - FREIE KUNST einladen zu dürfen.

    Eine Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien Veronica Kaup-Hasler in Kooperation
    mit den Interessengemeinschaften
    IG Kultur Wien, Dachverband der Filmschaffenden, mica – music austria / Initiative der freien Musikszene Wien, IG Bildende Kunst, IG Autorinnen und Autoren und IG Freie Theater.

    Weitere Infos und Details in Kürze auf facebook / freieszenefreie kunst und twitter / freieszene.

    Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme und sind für Rückfragen gerne erreichbar.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Ulrike Kuner und das Team der IG Freie Theater

    (PDF) Flyer


    STATEMENTS:

    Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft

    "Nachhaltige Kulturpolitik kann sich nicht darin erschöpfen, Förderapparate aufzustocken.  Budgets, Besucherzahlen und Bilanzen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kunst ohne einen entscheidenden, eigentlich selbstverständlichen Faktor nicht entstehen kann: Menschen, die künstlerisch arbeiten. Unsere Frage muss also auch sein: in welcher sozialen Situation befinden sich die Kulturschaffenden der Stadt Wien, welche Möglichkeiten haben wir, eine gerechte Bezahlung mit zu unterstützen, wie verhindern wir prekäre Arbeitsbedingungen, damit Künstlerinnen und Künstler ihr Leben bestreiten können? Zu diesem Anlass haben wir in Zusammenarbeit mit allen Interessensvertretungen  der freischaffenden Kunst- und Kulturszene  ein internationales Symposium angeregt und laden nun dazu ein, am 8. und  9. April im Wiener Gartenbaukino unseren Blick auf europäische Modelle und ihre Übertragbarkeit zu richten und gemeinsam zu diskutieren."

     

    Ulrike Kuner, Geschäftsführung IG Freie Theater

    „Mit dem Symposium FREIE SZENE - FREIE KUNST setzen wir uns gemeinsam mit der Kulturstadträtin und mit den Akteur_innen der Freien Szene - übergreifend über alle Genres hinweg  - zur Zukunft der Künstlerinnen und Künstler auseinander. Wir diskutieren öffentlich Beispiele und Ideen, mit denen die Freie Szene in Wien die strukturelle Basis und Förderung erhält, die den Akteur_innen das (Über)Leben ermöglicht. Noch viel mehr aber sollen sie darüber in die Lage versetzt werden, den Fokus ihrer Arbeit auf das Schaffen von Kunst und ihren Projekten zu legen, auch um den Ruf der Stadt als einen hochspannenden Ort für zeitgenössisches Kunstschaffen weiter auszubauen.
    Und wir erwarten auch, dass in Wien umgesetzte Fördermodelle auf die Bundesländer ausstrahlen und den zeitgenössischen Künstler_innen größere internationale Sichtbarkeit verleihen.
    In meinen vielen Jahren an Erfahrung im europäischen Kontext der Freien Szene habe ich gelernt,  dass ohne entsprechende Infrastruktur und Fördermaßnahmen gute Kunst – und größere Projekte – kaum eine Möglichkeit zur Realisierung und zum Ausbau haben.
    Wir freuen uns auf internationalen Input und Beispiele, von denen wir alle lernen können. Das Interesse der Zuschauer_innen an Produktionen der Freien Szene ist groß, deren Akteur_innen haben Ideen und Mut – Zeit, der Freie Szene Wiens zu wichtigen Impulsen zu verhelfen!“

     

    Vasilena Gankovska, Obfrau IG Bildende Kunst

    „Unsere Forderungen sollten eine Veränderung/Anpassung in den Richtlinien für Fördervergabe für Kunstinstitutionen und alle (Künstler*innen)organisationen bewirken, die Jahres, bzw. Projektförderung von Stadt Wien bekommen. Sie sollten gleichzeitig eine Empfehlung und Stärkung der Position der bildenden Künstler*innen darstellen, wenn diese in Zusammenarbeit mit diesen Institutionen treten.
    Die Kategorie Ausstellungs- und Künstler*innenhonorar sollte ein fixer Bestandteil von Förderbudgets werden. Dazu sollten die Fördersummen angepasst werden, sodass die Honorare nicht von anderen Budgetposten ‚fressen‘.
    Der Förderkatalog in Bereich „Bildende Kunst und Neue Medien“ an die aktuellen Arbeits- und Praxisgegebenheiten angepasst werden. (Stichwort Veränderter Kunstbegriff).

    Erwartungen an das Symposium:
    Unser Anliegen ist es, das Thema „gerechte Bezahlung von künstlerischer Arbeit“ öffentlich zu diskutieren und in einem breiteren Rahmen auch spartenübergreifend zu betrachten.
    Das Symposium sollte als eine Austauschplattform ergebnisorientiert genutzt werden, um die weitere Vorgehensweise in punkto Verankerung von Mindesthonorarsätzen festzulegen und ein Bündnis mit verschiedenen Akteur*innen zu schaffen.
    Wir erwarten ein klares Bekenntnis seitens der Stadt Wien, gemeinsam an einer Richtlinie mit anderen Künstler*innenvereinigungen zu arbeiten“.

     

    Irmgard Almer, Geschäftsführung IG Kultur Wien

    "Dass Kulturarbeit Arbeit ist, wird leider sehr oft oft im politischen Diskurs vergessen. Umso wichtiger ist es in der Öffentlichkeit über die prekären Arbeitsbedingungen von Kulturarbeiter_innen und Kulturinitiaiven zu reden. Bereits in der Kampagne "Eine andere Kulturpolitik ist noetig", hat die IG Kultur Wien 2015 unter dem Motto "Lasst uns arbeiten!" auf die Verantwortung der Politik, adäquate Rahmenbedingungen zu schaffen, aufmerksam gemacht. Wir hoffen, dass die Stadt Wien die Ergebnisse des Symposiums als Arbeitsauftrag annimmt, soziale Gerechtigkeit und Fair Pay in der Kulturarbeit weit oben auf die Agenda zu setzen. Hier gibt es dringend Handlungsbedarf."

     

    Initiative der freien Musikszene Wien
    „Die Initiative hat sich gefunden um auf die prekäre Lage der Wiener Musikszene und die Notwendigkeit einer stärkeren und umfassenderen Unterstützung aufmerksam zu machen, eine Perspektive, die von der Kulturstadträtin geteilt wird.
    Sinn und Zweck des Symposiums ist es, Möglichkeiten und Konzepte für eine Besserstellung des Musikbereichs und seiner AkteurInnen aufzuzeigen. Wir erwarten uns, dass das Symposium den Auftakt zur Umsetzung konkreter politischer Maßnahmen darstellt - in enger Zusammenarbeit mit und orientiert an den Bedürfnissen der Wiener Musikszene“.

     

    Dachverband der Filmschaffenden
    „Der Dachverband der Filmschaffenden begrüßt diese Initiative der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler als Ausdruck eines lösungsorientierten Amtsverständnisses. Die Filmschaffenden sehen in der Veranstaltung eine große Chance, die einzelnen Problemlagen nicht nur darzustellen, sondern mithilfe von ExpertInnen Lösungsvorschläge zu diskutieren und – auf die Stadt Wien zugeschnittene - Modelle zu erarbeiten, die in einem zweiten Schritt einer konkreten Umsetzung zugeführt werden können. Als besonders wertvoll erachten wir die Möglichkeit, aus den Erfahrungen und Initiativen anderer Länder zu lernen und auf diese Weise Ideen zu entwickeln, um in Wien zu mehr sozialer Gerechtigkeit in der oft unter prekären Umständen arbeitenden Kunst- und Kulturszene zu gelangen.“

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  • Update: FREIE SZENE FREIE KUNST

    Die Vorbereitungen für das Symposium am 8 und 9 April laufen bereits auf Hochtouren! Am Freitag den 15. März besichtigten wir (das Team der IGFT) unseren großartigen Veranstaltungsort: das Gartenbaukino.
    Um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können, ist bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung eine gute Vorbereitung das Um und Auf. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Scheinbar banale Dinge werden zu Hürden: Wie macht man für 5-600 Gäste gleichzeitig Kaffee?  (Wir diskriminieren übrigens keine Teetrinker, sie sind nur leider chronisch in der Unterzahl.) Wie funktionieren die barrierefreien Zugänge? Welche Informationen braucht wer wann? Wie führt man die Besucher_innen durch den Tag und schafft Aufmerksamkeit, Interesse; bringt spannenden Input und anregende Gespräche zusammen, wie dokumentiert man die Veranstaltung, welche Social Medie Kanäle setzen wir für welche Info ein …und es nimmt kein Ende!
    Damit das Symposium wirklich ein Erfolg wird und die Lichter auf der Bühne des Gartenbaukinos angehen können (die Technik funktioniert einwandfrei, das haben wir schon gecheckt), brauchen wir aber euch! Erscheint zahlreich und wenn alles aus den Nähten platzt und wir uns keinen Kaffee mehr leisten können, umso besser!

     

    Euer Team von der IGFT

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  • Infoveranstaltung Extern: Pensionsvorsorge für Künstler_innen

    Am Montag, den 11.03.2019 war die IGFT bei einer Infoveranstaltung: „Sozialversicherung für selbstständige Kulturarbeiter_innen mit dem Schwerpunkt Pension“ in der SVA-Landesstelle Wien zu Gast. Vortragende der SVA, unter anderem aus der Direktion der Landesstelle, informierten über relevante Themen und Fakten bezüglich der Sozialversicherung von Freiberuflern und Neuen Selbstständigen, die v.a. Kunstschaffende betreffen. Mit über 30 Teilnehmer_innen freuen wir uns sehr, dass dieses wichtige Thema auf großes Interesse gestoßen ist und ihr euch zahlreich beteiligt habt! Alle Informationen findet ihr auch in unseren Infoblättern.

    Ein guter Anlass für alle, die noch nicht Mitglied bei uns sind, sich zu überlegen, beizutreten! Für nur 35 Euro im Jahr bekommt ihr kostenlose Beratungsgespräche und die Möglichkeit unser Angebot an Workshops und Infoveranstaltungen zu nutzen, sowie vergünstigte Karten für Produktionen in der freien Szene.

    Wir freuen uns auf euch und bis zum nächsten Mal!

    Euer Team von der IGFT

     

     

     

     

     

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  • NEU: Info-Blatt "Pension"

    15.2.2019

    In Österreich nähert sich die erste Generation der Künstlerinnen und Künstler, die in der Freien Szene aktiv sind, langsam dem Rentenalter. Uns erreichen vermehrt Anfragen, wie Pensionsbezüge für diese großteils frei arbeitenden Künstler_innen organisiert sind und in welcher Höhe Bezüge zu erwarten sind.

    Einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, über Berechnungsmodelle und auch Beispiele findet ihr hier: IGFT Infoblatt Pension_2019
    Wir haben aber auch die Problematiken der Alterspension in den Freien Darstellenden Künsten aufgezeigt und zusammengefasst.

    Über Eure Rückmeldungen freuen wir uns, und wir aktualisieren unsere Infos selbstverständlich laufend!

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  • Female Burning Issues: Broschüre zu den Workshops frisch erschienen

    12.2.2019

    Zusammenfassung der wichtigsten Infos zum Thema Frauen und Berufsbilder in der Freien Theater- und Performanceszene

    Das Interesse an unserer im September 2018 begonnenen Workshop-Reihe Female Burning Issues war groß. Dies haben wir zum Anlass genommen, die wichtigsten Informationen zusammenzufassen und in Form einer Broschüre breiter – und nachhaltiger – zugänglich zu machen. Danke für die Unterstützung durch die MA 57 Frauenservice der Stadt Wien. 

    Entlang der Workshop-Themen informieren wir in dieser Broschüre zu den Themen Berufseinstieg (Ausbildung und Wege in den Beruf, Herausforderungen des Berufs), Erfahrungen von Akteurinnen der Freien Szene als Nicht-Österreicherin, Kind und Beruf, Into Business (inklusive Jahresbudgetplanungsvorschlag für selbständige Künstlerinnen), Selbstmarketing und (Frauen)netzwerke.

    Die Broschüre ist als pdf hier downloadbar und wird auch per Post gerne gratis zugesandt. Anfragen für die Zusendung an office@freietheater.at.

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  • TheaterVolk – Was bewegt das Wiener Publikum, Gespräch im Volkstheater

    30.1.2019

    Am Montag, den 28.01. 2019 lud das Büro der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler ins Volkstheater, um gemeinsam mit Schriftsteller Franz Schuh, dem Ko-Intendanten des Maxim-Gorki-Theaters Jens Hillje sowie dem leitenden Dramaturgen des Volkstheaters, Roland Koberg, über Theatervergnügen und Zuschauer_innen zu diskutieren.

    Unter dem Motto „TheaterVolk – Was bewegt das Wiener Publikum“ wurden, - moderiert von Veronica Kaup-Hasler selbst - , Themen verhandelt, die sich mit der (kulturpolitischen-)Wiener Theaterszene auseinandersetzen.

    Franz Schuh machte sich zu Beginn in einem Essay Gedanken über die Wiener_innen und ihre Faszination und Liebe zu den Schauspieler_innen der Stadt, sowie dem Theater im Allgemeinen.
    Er sprach vom Nachkriegswien als „Schauspieler Monarchie“ und der Trivialisierung der Schauspielkunst.

    Jens Hillje berichtete aus Berlin, wo es mit dem Maksim-Gorki-Theater gelungen ist, ein ganz neues Publikum zu erschließen, indem auf die Zusammensetzung der Bevölkerung aus einem Drittel aus Westdeutschland stammend, einem Drittel mit einem ostdeutschen Hintergrund und einem Drittel neuer Berliner_innen mit nicht deutschen Familiennamen eingegangen wurde und sowohl im Ensemble als auch bei der Regie auf Diversität Wert gelegt wurde - und Stücke zu sehen sind, die den kulturellen Hintergrund dieses Publikums aufnehmen und verarbeiten. Zugrunde lag der Gedanke, das dieses Haus nicht nur durch die Steuergelder dieser neuen Berliner_innen mitfinanziert wurde, sondern eine Identifikation mit dem Theater stattfinden muss. Denn - so Hillje- Menschen gehen ins Theater, wenn dort ihre Anliegen verhandelt werden.

    Spannend auch seine Aussagen, dass ein Publikum konstant über einen Zeitraum - er gibt 10 - 20 Jahre an - aufgebaut werden muss. Und dies nicht nur von einem Theater oder einer Organisation selber, hier müssen sich die Häuser gegenseitig unterstützen und gezielt mit jeder Produktion neue Schichten ansprechen, neue Verbindlichkeiten schaffen, Neugierde breit wecken. Dann funktioniert eine Auslastung auch ohne Abosystem - wie in Berlin -, aber Kooperationen, neue Theaterformen, das Interesse am Publikum sind unabdingbar.

    Koberg, der ebenfalls mit der Berliner Szene vertraut ist, verortete den größten Unterschied zwischen Berliner und Wiener Publikum in der Abneigung der Wiener_innen zu Konzepten, genau diese würden jedoch von jenen erwartet, die sich in Zukunft die Leitung des Volkstheaters zutrauen.

    Bei der anschließenden Diskussion ließ Kaup-Hasler mit der Aussage aufhorchen, dass sie das Volkstheater nicht nur als Haus für die Freie Szene sehe, sie sich jedoch einen größeren Fluss zwischen Freier Szene, Mittelbühnen und den großen Theatern wünsche: "Die Haut des Theaters perforieren".  Sie bemühe sich sehr um einen Ausbau der Finanzierung des Hauses, ließ Kaup-Hasler wissen, und sprach auch von der zukünftigen Notwendigkeit eines Kernensembles für das Volkstheater.

    Eine Neuerung bei der Bestellung der kommenden Leitung wird das Auswahlverfahren darstellen, die Kulturstadträtin kündigte dafür eine Jury aus Expert_innen und Eigentümervertreter_innen an, der sie selbst aber nicht angehöre.

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  • ABC der Betriebsausgaben

    Was muss ich als selbständige_r Künstler_in bei der Einkommensteuer beachten, welche Grenzen, Fristen gibt es? Welche Ausgaben kann ich als Betriebsausgaben geltend machen? Was bedeutet das selbständige Einkommen für meine Steuern und die Sozialversicherung/SVA? Meldepflichten, Beitragshöhen und Nachzahlungen. All diese Themen wurden am 21.01.2019 mit dem Steuerberater Mag. Meller ausführlich behandelt. Wer hätte gedacht, dass Betriebsausgaben, SVA-Beiträge und Nachzahlungen, Einkommensteuer und Abgaben so humoristisch diskutiert werden können. Danke für die rege Teilnahme!

     

    Wissenswertes:

    Eine Honorarnote ist die Rechnung von Freiberuflern (also jenen, die kein WKO-Mitglied sind).

    Wie schreibe ich eine Rechnung? Rechnungsmerkmale. Nicht vergessen die Honorarnoten durchgehend zu nummerieren!

    SV-Rechner: Es gibt einen kostenlosen SV- und Steuer-Rechner der WKO um einen Überblick über Zahlungen für Sozialversicherung und Einkommensteuer zu bewahren. Hier der Link https://www.wko.at/service/netzwerke/SV-_und_Steuer-Rechner__ueber_18.000_Downloads.html

    Behalte während dem Jahr den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben, bis September kannst du bei der SVA eine Heraufsetzung (oder Herabsetzung) der Beiträge beantragen um etwaige, satte Nachzahlungen (oder Erstattungen) zu vermeiden.

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  • Sozialversicherungsbeiträge 2019

    Beiträge, Grenzen, Überblick. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen.

     

    Geringfügigkeitsgrenze 2019: € 446,81 / Monat

    • Bei einer Anstellung unter der GF-Grenze bist du nicht versichert und hast die Möglichkeit einer freiwilligen Selbstversicherung bei der GKK
    • Bei einer Anstellung über der GF-Grenze werden automatisch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen, du bist für diesen Zeitraum kranken-, unfall-, pensions- und arbeitslosenversichert!

    Pflichtversicherung SVA 2019 ab einem Gewinn von: € 5.361,72 / Jahr 2019

    • Übersteigt dein Gewinn (Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn) aus selbständiger Tätigkeit im Jahr 2019 den Betrag von € 5.361,72 wirst du pflichtversicherungspflichtig bei der SVA (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft) für das gesamte Jahr 2019.

    Mindestbeiträge in der Pflichtversicherung der SVA 2019: € 133,47 / Monat

    • Die Beitragshöhe zur SVA liegen bei ca. 28% deines Jahresgewinns
    • Die Mindestbeiträge für ein Jahreseinkommen von € 5.361,72 liegen bei € 133,47 pro Monat

    Maximaler Beitragszuschuss des Künstler-Sozialversicherungsfonds: € 158,- / Monat

    • Der KSVF unterstützt selbständige Künstler_innen mit einem Zuschuss zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Achtung: Mindest- und Höchstgrenzen beachten!

    Freiwillige Kranken- und Unfallversicherung der SVA (Opting In): € 43,97 / Monat

    • Liegt der Gewinn aus selbständiger Tätigkeit unter € 5.361,72 im Jahr 2019, kannst du dich auf Monatsbasis bei der SVA freiwillig versichern (Opting In). Achtung: Nur Kranken- und Unfallversicherung, keine Pensionsversicherung!

    Selbstversicherung GKK bei geringfügiger Beschäftigung: € 63,07 / Monat

    • Hast du eine GF-Anstellung, kannst du dich bei der GKK für diese Monate freiwillig versichern und genießt eine Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung.

    Selbstversicherung GKK als Student_in: € 59,57 / Monat

    • Studierst und lebst du in Österreich, kannst du dich bei der GKK für diese Monate freiwillig als Student_in versichern. Achtung: Nur Kranken- und Unfallversicherung, keine Pensionsversicherung!
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  • Erweiterungen der Förderungsmöglichkeiten im Bereich der darstellenden Kunst

    05.12.2018

    Erfreuliche Nachrichten aus dem Bundeskanzleramt: der Beirat für darstellende Kunst hat die Förderungskriterien überarbeitet und ein Infoblatt dazu erstellt.

    Die Neuerungen auf einen Blick:

    • Bühnen, die mindestens drei Neuproduktionen/Jahr planen (statt bisher: 4), können um Jahresprogrammförderung ansuchen.
    • Freie Gruppen, die mindestens zwei Neuproduktionen/Jahr in den Bereichen Theater, Tanz oder Performance planen, können um Jahresprogrammförderung ansuchen.

    Unter Einhaltung der formalen Kriterien können Ansuchen auf Jahresprogrammförderung für das jeweils nächste Kalenderjahr bis spätestens 31. Oktober eingereicht werden.
    Voraussetzung ist unter anderem ein kontinuierlicher Spielbetrieb.
    Detaillierte Angaben zur Jahresprogrammförderung finden Sie unter: kunstkultur.bka.gv.at/Jahresprogrammfoerderung

    • Koproduktionen
      Im Falle von Koproduktionen müssen eine Koproduktionsvereinbarung und eine gemeinsame Kalkulation vorgelegt werden.

    Vereinheitlichung der Einreichtermine ab Februar 2019:

    1. April: Musik, darstellende Kunst, Musiktheater und Festspiele/Festivals
    • Produktions- und Projektkostenzuschüsse (für Produktionen ab der zweiten Jahreshälfte)
    • Festspiele/Festivals, die ab der zweiten Jahreshälfte stattfinden
    1. Oktober: Musik, darstellende Kunst, Musiktheater und Festspiele/Festivals
    • Jahresprogrammförderungen
    • Produktions- und Projektkostenzuschüsse (für Produktionen ab dem nächsten Kalenderjahr)
    • Festspiele/Festivals, die ab dem nächsten Kalenderjahr stattfinden

    Alle Einreichfristen verstehen sich als spätestmögliche Einreichtermine (es gilt der Poststempel).

    • Eine frühzeitige Einreichung empfiehlt sich.
    • Förderungen für bereits begonnene oder schon abgeschlossene Projekte sind nicht möglich.
    • Alle Einreichtermine inklusive jener für Stipendien, Reise-, Tournee- und Fortbildungskostenzuschüsse sind unter kunstkultur.bka.gv.at/einreichfristen zu finden.

    Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen und eine Liste der jeweils erforderlichen Unterlagen finden Sie unter: kunstkultur.bka.gv.at/foerderungen

     

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  • European Association of Independent Performing Arts / Präsentation 4.11.2018

    4.11.2018

    Am 4.11.2018 erfolgte die offizielle Präsentation der EUROPEAN ASSOCATION OF INDEPENDENT PERFORMING ARTS im Rahmen des ietm- plenary meetings in München.
    Vorgestellt wurde der neu gewählte Gründungsvorstand, aber auch ein erster Vergleich der Förderstrukturen der Freien Szene in 8 europäischen Ländern.

    ***

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet.
    Er vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.

    Mitglieder sind aktuell Interessensgemeinschaften in Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Ungarn, Italien, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden und der Schweiz.

    Introduction to the Independent Performing Arts in Europa. Eight European Performing Arts Structures at a Glance. Published by EAIPA, 2018.

    Bilder: Regine Heiland

    Als erstes gemeinsames Projekt wurde ein Vergleich der (Förder)situation der Freien Darstellenden Künste in acht Ländern Europas erarbeitet, welcher am 4.11.2018 im Rahmen des internationalen Netzwerktreffens IETM Munich in Zusammenarbeit mit dem Festival "Politik im Freien Theater" und der Bundeszentrale für Politische Bildung in München von Thomas F. Eder vorgestellt wurde. Zum ersten Mal wurde damit die Fördersituation in acht Ländern Europas strukturell untersucht und vergleichend dargestellt. Vor allem statistische, finanzielle und soziale Indikatoren - wie  etwa 'Armutsrisiken für Künstler_innen' - fanden in diesem Vergleich Beachtung. Zugleich wurde deutlich, wie schwierig – und lückenhaft - sich die Zahlensituation insgesamt gestaltet. Ein Ansporn für EAIPA, in den kommenden Jahren mit einer fundierten Studie und detailliertem Zahlenmaterial nachzulegen! 

    Für IGFT Mitglieder ab 22.11.2018 kostenlos erhältlich!

    GRÜNDUNGSVORSTAND

    Am Sonntag, 4.11.2018, präsentierten sich die frisch gewählten Vorstandsmitglieder im Rahmen des IETM - International network for contemporary performing arts plenary meetings in München.

    Ulrike Kuner - President (IG Freie Theater, Österreich)
    Kathin Hrusanova - Vice-President (ACT Association, Bulgarien)
    George Remes - Secretary (Association of Independent Theatre, Rumänien).
    Davide D'Antonio - Treasurer (Etre Assoziazione, Italien)
    Axel Tangerding - Communication Manager (BFDK, Deutschland)
    Lena Gustafsson (Teatercentrum, Schweden)
    Nina M. Kohler (t.Theaterschaffende, Schweiz)

    Bilder: Regine Heiland

    Darüber hinaus wurden verschiedene Arbeitsgruppen installiert, die sich mit der Ausarbeitung konkreter Themen beschäftigen. U.a. mit:

    • Regionale Kooperationen in Europa / Regional collaboration in Europe
    • Identifikation von europäischen best-practice Modellen / Identification of best-practice models

    Der Europäische Dachverband hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen der darstellenden Einzelkünstler*innen, Künstler*innengruppen, von freien Theatern und anderen künstlerischen Unternehmen sowie von allen mit der Branche verbundenen Berufsgruppen und Infrastrukturen in struktureller, sozialer, rechtlicher, finanzieller, politischer, organisatorischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu verbessern. Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der Freien Szene als bestimmende Kraft der Kunstlandschaft in Europa gestärkt sowie die Freien Darstellenden Künste auf europäischer Ebene sichtbarer vertreten werden.
    Derzeit sind elf Länder vertreten, der Ausbau des Dachverbandes wird aktiv vorangetrieben.

    Bilder: Regine Heiland

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Dez 2018
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    • Informationsveranstaltung: Förderanträge Stadt Wien
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    • Workshop: Wie kalkuliere ich richtig?
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