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Newsblog

  • Kreatives Europa- Förderung von Projekten an der Schnittstelle von Kultur und Digitalisierung

    Einreichfrist: 20. Juni 2019, 17:00

    Zeitraum der Förderfähigkeit von Kosten: 01.01. 2020 bis 30. 06. 2021 (18 Monate).

    Pro Projekt muss ein Mindestbeitrag von € 150 000.- beantragt werden, der höchstens 60% der Gesamtkosten entsprechen darf.

    Was wird gefördert?

    Das Programm Kreatives Europa der EU Kommission fördert mit dieser Ausschreibung die „Erprobung neuer, sektorenübergreifender Geschäftsansätze für die Finanzierung, den Vertrieb und die Monetarisierung von Werken“.

    Es werden zwei Arten von Projekten gefördert:

    Zum einen Konzepte, die Verbindungen zwischen Verschiedenen Kultur- und Kreativbranchen mit einschließen (inklusive des audiovisuellen Sektors) und die innovative Technologien und virtuelle Realität beinhalten

    Zum anderen werden Projekte gefördert, die durch innovative, sektorenübergreifende Konzepte den Zugang, die Verbreitung und die Monetarisierung von Kultur und Kreativität (einschließlich des kulturellen Erbes) erleichtern.

    Wer kann einreichen?

    Konzepte können von einem Konsortium, dass aus mindestens drei juristischen Personen aus drei verschiedenen, teilnehmenden Ländern besteht, eingereicht werden.

    Dabei müssen mehrere Bereiche des Kultur- und Kreativsektors, inklusive der audiovisuellen Medien, vertreten sein.

    Natürliche Personen können als Selbstständige oder Einzelunternehmer_innen einreichen.

    Vergabekriterien:

    Relevanz und europäischer Mehrwert

    Qualität und Inhalt der Aktivitäten

    Auswirkungen und Verbreitung der Projektergebnisse

    Organisation des Projektteams und des Zusammenschlusses

    Mehr Informationen sowie das Antragsformular zur Bewerbung findet ihr hier:

    https://eacea.ec.europa.eu/creative-europe/funding/bridging-culture-and-audiovisual-content-through-digital_en

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  • 24.5.2019 - Infoveranstaltung: geplante Änderungen bei Förderanträgen an die Stadt Wien

    Knapp 100 Künstler_innen waren am Freitag, den 24. Mai um 10 Uhr im Kosmos Theater in Wien anzutreffen, als die Kurator_innen für Theater, Tanz und Performance die geplanten Änderungen bei den Förderanträgen an die Stadt Wien bekanntgaben und zu Feedback, Diskussion und Input luden.

    Nachfolgend haben wir die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.

    Allen voran: Bei der nächsten Einreichung am 15. Juni 2019 für Projekte in der ersten Jahreshälfte 2020 ändert sich noch nichts!

     

    Beim übernächsten Termin wird es voraussichtlich folgende Änderungen geben:

    Einführung neuer Fristen

    Vorverlegung der Termine für mehr Planungssicherheit (um ca. 4 Monate)

    • 15. September (bisher 15. Januar): 1- und 2-Jahresförderung, Projektförderung (2. Jahreshälfte des Folgejahres) / Entscheidung: Mitte Januar
    • 15. Februar (bisher 15. Juni): Projektförderung (1. Jahreshälfte des Folgejahres) / Entscheidung: Ende Mai

    Einführung eines zweistufigen Verfahrens

    • Stufe 1: schriftliche Ausfertigung
    • Stufe 2: Vorauswahl und Gespräche

    Die Einreichung ist ab Herbst 2019 ausschließlich elektronisch möglich.

     

    Nähere Infos alsbald auf unserer Website und der Website des Kuratoriums.

    Bis zur endgültigen Fixierung (und Veröffentlichung) der geplanten Änderungen wendet euch bei Fragen an uns!

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  • 29.5.2019 - "Performing Europe" - Präsentation EAIPA - European Association of Independent Performing Arts beim Performing Arts Festival in Berlin

    29.5.2019 – „Performing Europe“ – Präsentation EAIPA – European Association of Independent Performing Arts beim Performing Arts Festival in Berlin

    "Performing Europe" am 29.5.2019 in Berlin / Performing Arts Festival.

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts erweckt großes Interesse. Im Rahmen des Performing Arts Festival in Berlin sprachen wir am 29.5 lange - und vor über 60 interessierten Zuhörer_innen eines internationalen Fachpublikums - über die Idee zur Gründung, die aktuellen Handlungsfelder von EAIPA, unsere künftige Agenden. Axel Tangerding / BVFDK und meta-theater verfolgte die Idee einer dauerhaften Kooperation der einzelnen Interessenvertretungen in ganz Europa bereits seit mehr als fünf Jahren. Dass es tatsächlich letztes Jahr zur Gründung des Dachverbands kam, ist nicht zuletzt dem großen Engagement der IG Freie Theater zu verdanken. Ulrike Kuner (GF IGFT Österreich) und Stephan Behrmann (GF des BVFDK in Berlin) arbeiteten monatelang an der Ausarbeitung der Statuten; im ständigen Feedbackprozess mit den Gründungsmitgliedern aus bereits 11 europäischen Ländern. Eine wirklich intensive und spannende Arbeit, denn damit wurden die Spielregeln von EAIPA festgeschrieben, sämtliche Player definiert und integriert, alle möglichen Unwägbarkeiten und Herausforderungen mehrmals durchgespielt und Wege aufgezeigt. Wir wissen also sehr genau, was es heißt wenn unser österr. Bundespräsident die "Schönheit und Eleganz der Verfassung" lobt - wir haben das Ganze für die europäische Zusammenarbeit der Interessenvertretungen der freien darstellenden Künstler_innen und Akteur_innen erstellt, und es war eine großartige Zeit und Erfahrung!
    Jetzt geht es weiter, wir haben bereits drei große Projekte realisiert: Die "recommendations" zum neuen Creative Europe Programm, einen sehr spannenden Research zur Förder- und sozialen Situation der freien darstellenden Künste in 8 europäischen Ländern "Introduction to the Independent Performing Arts in Europe. Eight European Performing Arts Structures at a Glance", editiert von Thomas F. Eder, und wir haben an die Kandidaten zur EU-Wahl im Mai 2019 im Vorfeld 10 konkrete Fragen bezüglich ihrer Unterstützung der Freien Darstellenden Künste in allen Mitgliedsländern gestellt. Gerade sammeln wir die Ergebnisse und veröffentlichen sie dann.

    Das Interesse aus ganz Europa ist sehr groß, wir erwarten noch dieses Jahr neue Mitgliedsorganisationen aus Norwegen, Island, Litauen und der Ukraine. Wir bauen unseren Weg hin zu einer vergrößerten Sichtbarkeit der Freien Szene, zu qualitativen und quantitativen Darstellungen der Szene in Europa, zu Zugänglichkeiten zu Fördermitteln auch auf EU-Ebene weiter - und schnell - aus. Keep going!

     

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  • 4.11.2018 - European Association of Independent Performing Arts - 1. Präsentation in München / IETM annual meeting

    Am 4.11.2018 erfolgte die offizielle Präsentation der EUROPEAN ASSOCATION OF INDEPENDENT PERFORMING ARTS im Rahmen des ietm- plenary meetings in München.
    Vorgestellt wurde der neu gewählte Gründungsvorstand, aber auch ein erster Vergleich der Förderstrukturen der Freien Szene in 8 europäischen Ländern.

    ***

    Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste / European Association of Independent Performing Arts wurde 2018 gegründet.
    Er vertritt die Interessen der Akteur_innen der Freien Szene auf europäischer Ebene und forciert den kulturpolitischen Austausch durch konkrete Information und Vorschläge.

    Mitglieder sind aktuell Interessensgemeinschaften in Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Ungarn, Italien, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden und der Schweiz.

    Introduction to the Independent Performing Arts in Europa. Eight European Performing Arts Structures at a Glance. Published by EAIPA, 2018.

    Bilder: Regine Heiland

    Als erstes gemeinsames Projekt wurde ein Vergleich der (Förder)situation der Freien Darstellenden Künste in acht Ländern Europas erarbeitet, welcher am 4.11.2018 im Rahmen des internationalen Netzwerktreffens IETM Munich in Zusammenarbeit mit dem Festival "Politik im Freien Theater" und der Bundeszentrale für Politische Bildung in München von Thomas F. Eder vorgestellt wurde. Zum ersten Mal wurde damit die Fördersituation in acht Ländern Europas strukturell untersucht und vergleichend dargestellt. Vor allem statistische, finanzielle und soziale Indikatoren - wie  etwa 'Armutsrisiken für Künstler_innen' - fanden in diesem Vergleich Beachtung. Zugleich wurde deutlich, wie schwierig – und lückenhaft - sich die Zahlensituation insgesamt gestaltet. Ein Ansporn für EAIPA, in den kommenden Jahren mit einer fundierten Studie und detailliertem Zahlenmaterial nachzulegen! 

    Für IGFT Mitglieder ab 22.11.2018 kostenlos erhältlich!

    GRÜNDUNGSVORSTAND

    Am Sonntag, 4.11.2018, präsentierten sich die frisch gewählten Vorstandsmitglieder im Rahmen des IETM - International network for contemporary performing arts plenary meetings in München.

    Ulrike Kuner - President (IG Freie Theater, Österreich)
    Kathin Hrusanova - Vice-President (ACT Association, Bulgarien)
    George Remes - Secretary (Association of Independent Theatre, Rumänien).
    Davide D'Antonio - Treasurer (Etre Assoziazione, Italien)
    Axel Tangerding - Communication Manager (BFDK, Deutschland)
    Lena Gustafsson (Teatercentrum, Schweden)
    Nina M. Kohler (t.Theaterschaffende, Schweiz)

    Bilder: Regine Heiland

    Darüber hinaus wurden verschiedene Arbeitsgruppen installiert, die sich mit der Ausarbeitung konkreter Themen beschäftigen. U.a. mit:

    • Regionale Kooperationen in Europa / Regional collaboration in Europe
    • Identifikation von europäischen best-practice Modellen / Identification of best-practice models

    Der Europäische Dachverband hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen der darstellenden Einzelkünstler*innen, Künstler*innengruppen, von freien Theatern und anderen künstlerischen Unternehmen sowie von allen mit der Branche verbundenen Berufsgruppen und Infrastrukturen in struktureller, sozialer, rechtlicher, finanzieller, politischer, organisatorischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu verbessern. Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der Freien Szene als bestimmende Kraft der Kunstlandschaft in Europa gestärkt sowie die Freien Darstellenden Künste auf europäischer Ebene sichtbarer vertreten werden.
    Derzeit sind elf Länder vertreten, der Ausbau des Dachverbandes wird aktiv vorangetrieben.

    Bilder: Regine Heiland

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  • Expected or Surprising - Theatercentrum Sweden 2019

    Expected or surprising – an analytic tool about norms, inclusiveness and artistic choices in the performing arts. Edited by Teatercentrum Sweden, 2019

    Analytischer Leitfaden: Normen, Diversität und künstlerische Entscheidungen im Theater

    Im Rahmen des Projekts „Friktionskraft“ von Teatercentrum ist ein Hilfsmittel zur Selbstreflektion und künstlerischen Weiterentwicklung entstanden.

    Zwei Fragebögen und Leitfäden – einen für Künstler_innen, einen für Organisator_innen/Produzent_innen – helfen bei der Entwicklung von Stücken und Produktionen durch Selbstreflexion btr. inklusiver Standards und Normen.

     

     

    Organisator_innen und Theaterschaffenden wird mit diesem Tool ein besserer Umgang mit Diversität ermöglicht, indem Normen und Machtstrukturen erkennbar werden. Es soll als Inspiration dienen und kann bei der Planung des Programms, bevor eine bestimmte Performance in Auftrag gegeben wird oder auch nach einer Aufführungsreihe herangezogen werden.

    Die Broschüre (auf englisch) ist hier als pdf zu erhalten: Ensemble // Organizer

    Hier als Beispiel einige Fragen aus dem Tool, die zur Analyse herangezogen werden können:

    Allgemeine Fragen über die Performance:

    • Worum geht es?
    • Wer ist die Zielgruppe?

    Das Produktionsteam (Skript, Choreografie, Maske, Licht etc.):

    • Wie werden die einzelnen Beteiligten nach außen hin präsentiert?
    • Was unterscheidet sie voneinander und was haben sie gemeinsam?

    Das Skript (Worauf basiert das Stück?):

    • Bezieht sich die Performance auf ein neues Skript, einen Klassiker oder wurden andere Materialien als Inspirationsquelle genutzt?
    • Wann und wo wird das Stück aufgeführt?
    • Wie hängt diese Produktion mit Früheren zusammen?

    Die Rollen:

    • Welche Rollen gibt es und welche Charakteristika kennzeichnen sie? (Alter, Nationalität, sexuelle Ausrichtung etc. berücksichtigen)
    • Wem wurde welche Rolle zugeteilt und was sind die Hauptrollen? Plus: Nähere Beleuchtung der Rollen – also zb. Welche Rolle Entscheidungen fällt, sich verliebt, neues lernt etc.
    • Wie äußern sich Gefühle wie Trauer, Wut, Liebe etc. in den unterschiedlichen Rollen?
    • Wie werden die einzelnen Rollen präsentiert? Welche Rolle wird als dumm, attraktiv, lustig, langweilig etc dargestellt?

    Die Performance:

    • Aus welcher Perspektive folgt das Publikum dem Stück? Gibt es einen Erzähler?
    • Wie gehen die einzelnen Schauspieler mit der Bühnensituation um? (Position, Körperhaltung, Requisiten etc.)
    • Wie setzen die Schauspieler ihre Stimme ein? (Lautstärke, Pausen, Dialekt etc.)
    • Wie werden Status und Power auf der Bühne charakterisiert?
    • Mit welchen Mitteln wird die geschlechtliche und sexuelle Identität sichtbar gemacht? (Kostüm, Maske, Körpersprache, Bart, Frisur, Ausdrucksweise etc.)
    • Wird Sexualität gezeichnet? Wenn ja, wie?
    • Wie werden die Charaktere mithilfe von Musik, Ton und Licht untermalt und inwiefern beeinflusst dies das Stück (trägt es zum Verständnis der Charaktere/der Geschichte bei o.a?)

    Das Publikum:

    • Welchen ersten Eindruck hat der Zuseher vom Veranstaltungsort? Auf welche Weise wurden die Zuseher zur Vorstellung geladen? Wird eine Interaktion von ihnen erwartet und wie sind die Reaktionen darauf? Ist das Publikum aufgerufen während der Performance zu sitzen, zu stehen oder sich zu bewegen? Wird vorausgesetzt, dass das Publikum eine bestimmte Sprache versteht, sehen/hören kann bzw still sein kann? Nimmt das Stück auf etwas Bezug, von dem erwartet wird, dass es verstanden wird?
    • Gibt es Charaktere in dem Stück, mit welchen sich die Zuseher identifizieren könnten?
    • Wann und wie endet die Performance?
    • Was geschieht nach der Performance? (Gibt es eine Diskussion, einen Workshop?)

    Die einzelnen Fragen sollen jedoch nicht als strikt und festgelegt betrachtet werden – manche der aufgeführten Fragen werden im Einzelfall vielleicht weniger relevant sein, während die eine oder andere Frage zur Schaffung einer situationsgerechten Methodik ergänzt werden sollte.

     

     

     

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  • NEU: Info-Blatt "Pension"

    15.2.2019

    In Österreich nähert sich die erste Generation der Künstlerinnen und Künstler, die in der Freien Szene aktiv sind, langsam dem Rentenalter. Uns erreichen vermehrt Anfragen, wie Pensionsbezüge für diese großteils frei arbeitenden Künstler_innen organisiert sind und in welcher Höhe Bezüge zu erwarten sind.

    Einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, über Berechnungsmodelle und auch Beispiele findet ihr hier: IGFT Infoblatt Pension_2019
    Wir haben aber auch die Problematiken der Alterspension in den Freien Darstellenden Künsten aufgezeigt und zusammengefasst.

    Über Eure Rückmeldungen freuen wir uns, und wir aktualisieren unsere Infos selbstverständlich laufend!

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  • Sozialversicherungsbeiträge 2019

    Beiträge, Grenzen, Überblick. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen.

     

    Geringfügigkeitsgrenze 2019: € 446,81 / Monat

    • Bei einer Anstellung unter der GF-Grenze bist du nicht versichert und hast die Möglichkeit einer freiwilligen Selbstversicherung bei der GKK
    • Bei einer Anstellung über der GF-Grenze werden automatisch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen, du bist für diesen Zeitraum kranken-, unfall-, pensions- und arbeitslosenversichert!

    Pflichtversicherung SVA 2019 ab einem Gewinn von: € 5.361,72 / Jahr 2019

    • Übersteigt dein Gewinn (Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn) aus selbständiger Tätigkeit im Jahr 2019 den Betrag von € 5.361,72 wirst du pflichtversicherungspflichtig bei der SVA (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft) für das gesamte Jahr 2019.

    Mindestbeiträge in der Pflichtversicherung der SVA 2019: € 133,47 / Monat

    • Die Beitragshöhe zur SVA liegen bei ca. 28% deines Jahresgewinns
    • Die Mindestbeiträge für ein Jahreseinkommen von € 5.361,72 liegen bei € 133,47 pro Monat

    Maximaler Beitragszuschuss des Künstler-Sozialversicherungsfonds: € 158,- / Monat

    • Der KSVF unterstützt selbständige Künstler_innen mit einem Zuschuss zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Achtung: Mindest- und Höchstgrenzen beachten!

    Freiwillige Kranken- und Unfallversicherung der SVA (Opting In): € 43,97 / Monat

    • Liegt der Gewinn aus selbständiger Tätigkeit unter € 5.361,72 im Jahr 2019, kannst du dich auf Monatsbasis bei der SVA freiwillig versichern (Opting In). Achtung: Nur Kranken- und Unfallversicherung, keine Pensionsversicherung!

    Selbstversicherung GKK bei geringfügiger Beschäftigung: € 63,07 / Monat

    • Hast du eine GF-Anstellung, kannst du dich bei der GKK für diese Monate freiwillig versichern und genießt eine Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung.

    Selbstversicherung GKK als Student_in: € 59,57 / Monat

    • Studierst und lebst du in Österreich, kannst du dich bei der GKK für diese Monate freiwillig als Student_in versichern. Achtung: Nur Kranken- und Unfallversicherung, keine Pensionsversicherung!
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  • FREIE SZENE - FREIE KUNST / 8.+9. April 2019

    Das Symposium ist vorbei, die Arbeit hat aber erst angefangen. Wir haben viel gehört, viel gelernt und viel miteinander geredet und schon etwas ganz Wichtiges erreicht: wir haben alle an einem Strang gezogen! Jetzt gilt es, alles, was wir beim Symposium erfahren und besprochen haben, aufzubereiten, um konkrete Forderungen auf den Tisch legen zu können.
    In den kommenden Tagen werden wir euch eine Zusammenfassung des gesamten Symposiums, der Vorträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorlegen. Die Pressemeldung ist schon da und gibt es es hier zum nachlesen: Pressemeldung

    Danke an Alle, die gekommen sind und mitgemacht haben!

    Und hier noch ein Paar Fotos vom ersten Tag:

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  • Erweiterungen der Förderungsmöglichkeiten im Bereich der darstellenden Kunst

    05.12.2018

    Erfreuliche Nachrichten aus dem Bundeskanzleramt: der Beirat für darstellende Kunst hat die Förderungskriterien überarbeitet und ein Infoblatt dazu erstellt.

    Die Neuerungen auf einen Blick:

    • Bühnen, die mindestens drei Neuproduktionen/Jahr planen (statt bisher: 4), können um Jahresprogrammförderung ansuchen.
    • Freie Gruppen, die mindestens zwei Neuproduktionen/Jahr in den Bereichen Theater, Tanz oder Performance planen, können um Jahresprogrammförderung ansuchen.

    Unter Einhaltung der formalen Kriterien können Ansuchen auf Jahresprogrammförderung für das jeweils nächste Kalenderjahr bis spätestens 31. Oktober eingereicht werden.
    Voraussetzung ist unter anderem ein kontinuierlicher Spielbetrieb.
    Detaillierte Angaben zur Jahresprogrammförderung finden Sie unter: kunstkultur.bka.gv.at/Jahresprogrammfoerderung

    • Koproduktionen
      Im Falle von Koproduktionen müssen eine Koproduktionsvereinbarung und eine gemeinsame Kalkulation vorgelegt werden.

    Vereinheitlichung der Einreichtermine ab Februar 2019:

    1. April: Musik, darstellende Kunst, Musiktheater und Festspiele/Festivals
    • Produktions- und Projektkostenzuschüsse (für Produktionen ab der zweiten Jahreshälfte)
    • Festspiele/Festivals, die ab der zweiten Jahreshälfte stattfinden
    1. Oktober: Musik, darstellende Kunst, Musiktheater und Festspiele/Festivals
    • Jahresprogrammförderungen
    • Produktions- und Projektkostenzuschüsse (für Produktionen ab dem nächsten Kalenderjahr)
    • Festspiele/Festivals, die ab dem nächsten Kalenderjahr stattfinden

    Alle Einreichfristen verstehen sich als spätestmögliche Einreichtermine (es gilt der Poststempel).

    • Eine frühzeitige Einreichung empfiehlt sich.
    • Förderungen für bereits begonnene oder schon abgeschlossene Projekte sind nicht möglich.
    • Alle Einreichtermine inklusive jener für Stipendien, Reise-, Tournee- und Fortbildungskostenzuschüsse sind unter kunstkultur.bka.gv.at/einreichfristen zu finden.

    Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen und eine Liste der jeweils erforderlichen Unterlagen finden Sie unter: kunstkultur.bka.gv.at/foerderungen

     

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  • Infoveranstaltung Extern: Pensionsvorsorge für Künstler_innen

    Am Montag, den 11.03.2019 war die IGFT bei einer Infoveranstaltung: „Sozialversicherung für selbstständige Kulturarbeiter_innen mit dem Schwerpunkt Pension“ in der SVA-Landesstelle Wien zu Gast. Vortragende der SVA, unter anderem aus der Direktion der Landesstelle, informierten über relevante Themen und Fakten bezüglich der Sozialversicherung von Freiberuflern und Neuen Selbstständigen, die v.a. Kunstschaffende betreffen. Mit über 30 Teilnehmer_innen freuen wir uns sehr, dass dieses wichtige Thema auf großes Interesse gestoßen ist und ihr euch zahlreich beteiligt habt! Alle Informationen findet ihr auch in unseren Infoblättern.

    Ein guter Anlass für alle, die noch nicht Mitglied bei uns sind, sich zu überlegen, beizutreten! Für nur 35 Euro im Jahr bekommt ihr kostenlose Beratungsgespräche und die Möglichkeit unser Angebot an Workshops und Infoveranstaltungen zu nutzen, sowie vergünstigte Karten für Produktionen in der freien Szene.

    Wir freuen uns auf euch und bis zum nächsten Mal!

    Euer Team von der IGFT

     

     

     

     

     

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  • TheaterVolk – Was bewegt das Wiener Publikum, Gespräch im Volkstheater

    30.1.2019

    Am Montag, den 28.01. 2019 lud das Büro der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler ins Volkstheater, um gemeinsam mit Schriftsteller Franz Schuh, dem Ko-Intendanten des Maxim-Gorki-Theaters Jens Hillje sowie dem leitenden Dramaturgen des Volkstheaters, Roland Koberg, über Theatervergnügen und Zuschauer_innen zu diskutieren.

    Unter dem Motto „TheaterVolk – Was bewegt das Wiener Publikum“ wurden, - moderiert von Veronica Kaup-Hasler selbst - , Themen verhandelt, die sich mit der (kulturpolitischen-)Wiener Theaterszene auseinandersetzen.

    Franz Schuh machte sich zu Beginn in einem Essay Gedanken über die Wiener_innen und ihre Faszination und Liebe zu den Schauspieler_innen der Stadt, sowie dem Theater im Allgemeinen.
    Er sprach vom Nachkriegswien als „Schauspieler Monarchie“ und der Trivialisierung der Schauspielkunst.

    Jens Hillje berichtete aus Berlin, wo es mit dem Maksim-Gorki-Theater gelungen ist, ein ganz neues Publikum zu erschließen, indem auf die Zusammensetzung der Bevölkerung aus einem Drittel aus Westdeutschland stammend, einem Drittel mit einem ostdeutschen Hintergrund und einem Drittel neuer Berliner_innen mit nicht deutschen Familiennamen eingegangen wurde und sowohl im Ensemble als auch bei der Regie auf Diversität Wert gelegt wurde - und Stücke zu sehen sind, die den kulturellen Hintergrund dieses Publikums aufnehmen und verarbeiten. Zugrunde lag der Gedanke, das dieses Haus nicht nur durch die Steuergelder dieser neuen Berliner_innen mitfinanziert wurde, sondern eine Identifikation mit dem Theater stattfinden muss. Denn - so Hillje- Menschen gehen ins Theater, wenn dort ihre Anliegen verhandelt werden.

    Spannend auch seine Aussagen, dass ein Publikum konstant über einen Zeitraum - er gibt 10 - 20 Jahre an - aufgebaut werden muss. Und dies nicht nur von einem Theater oder einer Organisation selber, hier müssen sich die Häuser gegenseitig unterstützen und gezielt mit jeder Produktion neue Schichten ansprechen, neue Verbindlichkeiten schaffen, Neugierde breit wecken. Dann funktioniert eine Auslastung auch ohne Abosystem - wie in Berlin -, aber Kooperationen, neue Theaterformen, das Interesse am Publikum sind unabdingbar.

    Koberg, der ebenfalls mit der Berliner Szene vertraut ist, verortete den größten Unterschied zwischen Berliner und Wiener Publikum in der Abneigung der Wiener_innen zu Konzepten, genau diese würden jedoch von jenen erwartet, die sich in Zukunft die Leitung des Volkstheaters zutrauen.

    Bei der anschließenden Diskussion ließ Kaup-Hasler mit der Aussage aufhorchen, dass sie das Volkstheater nicht nur als Haus für die Freie Szene sehe, sie sich jedoch einen größeren Fluss zwischen Freier Szene, Mittelbühnen und den großen Theatern wünsche: "Die Haut des Theaters perforieren".  Sie bemühe sich sehr um einen Ausbau der Finanzierung des Hauses, ließ Kaup-Hasler wissen, und sprach auch von der zukünftigen Notwendigkeit eines Kernensembles für das Volkstheater.

    Eine Neuerung bei der Bestellung der kommenden Leitung wird das Auswahlverfahren darstellen, die Kulturstadträtin kündigte dafür eine Jury aus Expert_innen und Eigentümervertreter_innen an, der sie selbst aber nicht angehöre.

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  • Freie Szene - Freie Kunst Podcast

    Das Symposium Freie Szene - Freie Kunst vom 8. und 9. April 2019 im Gartenbaukino Wien gibt es jetzt für alle auf kulturwoche.at als Podcast zum nachhören. Viel Alles!

    Teil 1

    Teil 2

    Teil 3

    Teil 4

    Foto: Patrick Trotter
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  • Premiere geglückt: Burgenländische Tanztage Eisenstadt 31.5./1.6.2019

    Premiere für die Burgenländischen Tanztage in Eisenstadt!

    Am 31.5. und 1.6. fanden die Burgenländischen Tanztage erstmals im Kultur- und Kongresszentrum in Eisenstadt statt. Und tatsächlich bevölkerte ein Schwarm aus sehr jungen Tänzer_innen / Performer_innen und interessiertem Kunstpublikum das Haus und die Stadt. Überraschend viele Menschen aller Altersgruppen verfolgten an diesen beiden Tagen die wirklich guten Arbeiten von Katharina Senk, Eva-Maria Schaller und Liquid Loft / Chris Haring; kontextualisiert durch  internationale Produktionen – herausragend etwa Drift (I,II) von Mario Barrantes Espinoza und Thomas Birzan – und Kooperationen im Rahmen von ‚Aerowaves‘ und dem ‚Migrant Bodies‘-Projekt.
    Der kluge Mix der Produktionen; Arbeiten, die site-specific das Kongresszentrum belebten; internationale Koproduktionspartner_innen vor Ort, Gäste aus Wien und lokales Publikum – dies alles bildete einen inspirierenden Rahmen und machte diese erste Ausgabe in Eisenstadt zu einem Erfolg, auf den es aufzubauen gilt.
    Die Stadtbevölkerung jedenfalls wurde neugierig – und fragte nach, warum man denn an einem schönen Sommersamstag nach Eisenstadt gepilgert war. Ja, des zeitgenössischen Tanzes wegen!  

    PS - Ab Herbst sollen außerdem Residency-Möglichkeiten in Eisenstadt - ebenfalls im Kongresszentrum - bereitstehen; weitere Infos folgen.

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  • Infoveranstaltung: Projektkostenzuschuss BKA

    KULTURFÖRDERUNGEN BUNDESKANZLERAMT, Abt. II/2 – Musik & darstellende Kunst

    Am 25.3. war Mag.a Eva Kohout zu Gast in der IG Freie Theater und bot den Kunstschaffenden praktische Perspektiven im Bereich der Kulturförderungen.
    Grundlage für die Kulturförderung ist das Kunstförderungsgesetz. Ein Zusammenspiel von Bund, Ländern und Gemeinden trägt zur Komplexität der österreichischen Förderlandschaft bei: Die primäre Zuständigkeit geht von den Gebietskörperschaften und den Ländern aus, während der Bund lediglich unterstützend, also subsidiär wirkt. Der Bund fördert im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung – Beschlüsse werden mit Förderungsverträgen fixiert, Rechtsanspruch besteht keiner.
    Die genauen Zahlen zu Förderungen, Stipendien, Preisen etc. können in den jeweiligen Kunst- und Kulturberichten nachgelesen werden: www.kunstkultur.bka.gv.at

    Voraussetzungen für eine Förderung:

    • Einreichberechtigt sind Vereine, Institutionen und Einzelpersonen mit Sitz in Österreich beziehungsweise österreichischer Staatsbürgerschaft
    • Vorhaben, die geeignet sind, beispielgebend zu wirken und die von überregionalem Interesse sind
    • Neuproduktion (keine Wiederaufnahme)
    • Förderwerber geht dem Projekt im Rahmen einer hauptberuflichen Tätigkeit nach
    • Einreichung muss rechtzeitig vor Beginn des Vorhabens geschehen.
    • Nur rechtzeitig und vollständig eingebrachte Anträge können bewilligt werden (Einreichfristen unbedingt beachten!)
    • Anträge müssen statutengemäß unterfertigt worden sein
    • angemessene Kalkulation

    Was wird nicht gefördert?

    Rein kommerzielle und touristisch geprägte Projekte, sowie Projekte von Laien und Amateuren. Personen, welche sich noch in Ausbildung befinden, erhalten Förderungen nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn die Tätigkeit bereits hauptberuflich erfolgt, die Ausbildung jedoch noch nicht ganz abgeschlossen ist.

    Link zu den Förderungen

     

    Bei einer Einreichung solltet Ihr beachten:

    • Bei Projektkostenzuschuss oder Jahresförderung wird die Zusage von Stadt und Land benötigt.
    • Für die Einreichung benötigt ihr eine Originalunterschrift, die ihr per Post einreicht. (Per Email mit e-Signatur (Bürgerkarte))
    • Für eine Jahresprogrammförderung eines Theaters ist die Voraussetzung der kontinuierliche Spielbetrieb mit Sitz in Österreich. Mindestens 100 Spieltage im Jahr oder 3 Eigenproduktionen.
    • Projektkostenzuschuss für Theater, Tanz, Performance: Bei Koproduktionen: Koproduktionsvereinbarung und gemeinsame Kalkulation vorlegen!
    • Voraussetzungen Reise- & Tourneekostenzuschuss für Theater sind: Sitz in Österreich oder überwiegend in Österreich tätige Künstler
    • Auftritte in mindestens 2 Bundesländern (ausgenommen Premierensitz), oder in einem Bundesland und im Ausland

    Teilfinanzierung:

    • Einreichfrist spätestens 3 Monate vor Reisebeginn.
    • Auslandsstipendien für TänzerInnen: Wenn kein vergleichbares in Österreich existiert. 3 Monate vor Beginn Antrag stellen!

    Tipps

    • Der Antrag sollte mit einer klaren und übersichtlichen Projektbeschreibung einhergehen (alle Informationen über Konzept, Mitarbeiter, Zeitraum, etc.). Kommuniziere, was dieses Projekt von anderen unterscheidet, wer erreicht werden möchte und wie (Marketing) – maximal 10 Seiten.
    • Wenn ihr bisher keine Förderung bekommen habt, stellt frühere Projekte vor, damit die Kommission sich ein genaueres Bild machen kann.
    • Projekte, die im Rahmen von Jahresprogrammförderungen unterstützt werden, können keine gesonderten Anträge einreichen.
    • Wenn euer Projekt von der MA7 nicht gefördert wird, ist auch eine Förderung vom Bund nicht möglich.
      Die Erfolgsquoten der Förderungen beim Bund liegen bei 70 %, also unbedingt einreichen, wenn ihr Zusagen von den regionalen Gebietskörperschaften habt.
    • Änderungen in Kalkulation oder zeitliche Verzögerungen: unbedingt bekanntgeben!
    • Nach Projektabschluss: Nachweis, wie das Geld verwendet wurde.
      Sollte ein früherer Förderungsfall noch offen sein werden vorläufig keine neuen Förderungen genehmigt.
      Investitionsförderungen müssen zuerst vom Bund genehmigt werden.
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  • Female Burning Issues: Broschüre zu den Workshops frisch erschienen

    12.2.2019

    Zusammenfassung der wichtigsten Infos zum Thema Frauen und Berufsbilder in der Freien Theater- und Performanceszene

    Das Interesse an unserer im September 2018 begonnenen Workshop-Reihe Female Burning Issues war groß. Dies haben wir zum Anlass genommen, die wichtigsten Informationen zusammenzufassen und in Form einer Broschüre breiter – und nachhaltiger – zugänglich zu machen. Danke für die Unterstützung durch die MA 57 Frauenservice der Stadt Wien. 

    Entlang der Workshop-Themen informieren wir in dieser Broschüre zu den Themen Berufseinstieg (Ausbildung und Wege in den Beruf, Herausforderungen des Berufs), Erfahrungen von Akteurinnen der Freien Szene als Nicht-Österreicherin, Kind und Beruf, Into Business (inklusive Jahresbudgetplanungsvorschlag für selbständige Künstlerinnen), Selbstmarketing und (Frauen)netzwerke.

    Die Broschüre ist als pdf hier downloadbar und wird auch per Post gerne gratis zugesandt. Anfragen für die Zusendung an office@freietheater.at.

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Okt 2018
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    • Informationsveranstaltung: Sozialversicherung bei wechselnden Beschäftigungsverhältnissen
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