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Studie zur sozialen Lage der KünstlerInnen und Kunst-/KulturvermittlerInnen in Österreich

Die L&R Sozialforschung und die österreichische kulturdokumentation arbeiten im Auftrag des BKA - Sektion Kunst und Kultur an der Studie zur sozialen Lage der Künstler_innen und Kunst-/Kulturvermittler_innen in Österreich.

 

Im Interesse aller in Österreich arbeitenden Künstler_innen empfehlen wir dringend, den Onlinefragebogen auszufüllen. Studien wie diese sind besonders aussagekräftig, wenn viele Künstler_innen und Kunst-/Kulturvermittler_innen die Fragen beantworten. In der Folge können wir euch mit den Ergebnissen besser kulturpolitisch vertreten.

 

Der Online-Fragebogen steht ab sofort (bis zum 30. April) zum Ausfüllen zur Verfügung, unter dem link
http://lrsocialresearch.limequery.com/index.…/671631/lang-de zur Verfügung.

 

Hier der Begleittext der Studienautor_innen:
"Wie gestalten sich die Lebens- und Arbeitssituationen von Kunstschaffenden und Kulturvermittler/innen in Österreich?
Update Studie ‚Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen‘ aus dem Jahr 2008

 

Liebe Künstler und Künstlerinnen, Kulturschaffende und Kunst-/KulturvermittlerInnen,

wir möchten Sie herzlich zur Teilnahme an einer Online-Befragung einladen!


Die Lebens- und Arbeitssituationen von Kunstschaffenden und Kunst-/Kulturvermittler/innen in Österreich sind häufig durch prekäre Arbeitsverhältnisse und unsichere Einkommensperspektiven geprägt – zu diesem Ergebnis kam im Jahr 2008 eine umfassende Grundlagenstudie zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen im Auftrag des damaligen bm:ukk.

 

Wie hat sich die Situation im vergangenen Jahrzehnt verändert? Welche Entwicklungen haben die Arbeits- und Lebensrealitäten der Kunstschaffenden seither beeinflusst? Und mit welchen – alten oder neuen – Herausforderungen haben Künstlerinnen und Künstler heute zu kämpfen? Diesen Fragen widmet sich ein Update der Studie, die gemeinsam von L&R Sozialforschung und österreichischer kulturdokumentation im Auftrag des Bundeskanzleramts – Sektion Kunst und Kultur durchgeführt wird. Die Studie soll nicht nur den Status Quo abbilden, sondern vor allem auch Entwicklungen und daraus zu ziehende Schlüsse sichtbar machen.

 

Bitte beteiligen Sie sich an der Online-Befragung unter folgendem Link:
http://lrsocialresearch.limequery.com/index.…/671631/lang-de

 

Vielen Dank!"

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Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº XII

Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung


„Evaluation – und was passiert danach?“

Freitag, 20. April 2018, 10.00 - 12.00 Uhr

Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien


Wettbewerb, Konkurrenz, Leistungsprinzip: Auch im Bereich der kulturellen Bildung und der

Kunstvermittlung steigt der Legitimationsdruck. Angesichts des Paradigmenwechsels – weg von einer Wissensvermittlung mit einem humanistischen Bildungsverständnis hin zu Kompetenzmodellen, die auf gesellschaftliche Verwertbarkeit abzielen – taucht immer öfter die Frage nach Effizienz, Effekt und Messbarkeit auf. Gemessen wird auch mit Evaluationen: „Anhand von Qualitätsdefinitionen und -kriterien werden mit der Beschreibung, Analyse und Bewertung der Arbeit deren Zielerreichung und Qualität geprüft. Sie ist eine Voraussetzung für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung.“ (Helle Berg)


Was aber wollen wir von Evaluationen? Wie umgehen mit Evaluationen und deren Ergebnissen? Und wie messen, wenn ästhetische Bildung „auf ein erfülltes, nicht auf ein nützliches bzw. ökonomisch erfolgreiches Leben“ (Theo Hartogh) abzielen soll? Wie messen, was zur Erfüllung führen könnte?


Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.


Zu Gast: Aron Weigl

Geschäftsführer EDUCULT

EDUCULT ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Institut für praxisnahe Forschung und Beratung sowie kompetentes Kulturmanagement in den Bereichen Kultur und Bildung.


In Zusammenarbeit mit IG Freie Theater und Assitej Austria.


Rückfragenhinweis:

Doris Geml, t 01 408 32 50 17, d.geml@jugendzenten.at

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16.04. Infoveranstaltung: Frisch im Beruf – was wohin wieso? 17:00 – 18:30 Uhr

Was erwartet mich in meinem Beruf? Wie komme ich an Jobs, wie kann ich selbst aktiv werden? Welche Arten von Beschäftigungsverhältnissen gibt es, wie versichere ich mich (Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung)? Welche Unterstützungsleistungen zu Versicherungszahlungen gibt es? Was ist eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung? Was bedeutet Gewinn, Umsatz und Einkommen? Wie geht das mit den Steuern? Wie kann ich selbst ein Projekt planen und umsetzen und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Die Beratung wendet sich an junge Künstler_innen, die frisch im Beruf sind und zum ersten Mal mit diesen Fragen konfrontiert werden. Die wichtigsten Themen werden grob besprochen um jungen Kunstschaffenden einen Überblick zu verschaffen, anschließend gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.


16.4. Frisch im Beruf, 17:00 – 18:30 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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30.04. „share & care“ – Künstler_innen tauschen sich aus: Produktionsleiter_innen Austausch- und Vernetzungstreffen

ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG

Das nächste „share & care“ zum Thema „Produktionsleiter_innen“ ist vom 25.4. auf den 30.4. verschoben!


In der Reihe „share & care“ lädt die IG Freie Theaterarbeit Künstler_innen aus dem darstellenden und performativen Bereich ein, sich zu vernetzen, auszutauschen und zu diskutieren um von den gemeinsamen Erfahrungswerten zu profitieren.

Diesmal: „Produktionsleiter_innen. Austausch- und Vernetzungstreffen.“

Wie sind eure (Arbeits-)Erfahrungen; was fällt wirklich (nicht) in die Aufgabengebiete einer_s Produktionsleiterin_s; was sind die Unterschiede in den Bereichen Schauspiel, Tanz und Performance - gibt es überhaupt welche? Was sind eure Erfahrungswerte in Sachen Exklusivität? Richtlinien Bezahlung – monatlich, projektgebunden oder wie?

Kommt und diskutiert mit uns, tauscht euch aus, gebt Tipps weiter und erhaltet Antworten von professionellen Kolleg_innen. „Share & care“ bietet die Möglichkeit euch zu vernetzen, auszutauschen, kennenzulernen oder einfach nur zuzuhören. Wir freuen uns auf euch!


30.4. share & care: Produktionsleiter_innentreffen, 17:00 – 19:00 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

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07.05. Infoveranstaltung: Basiswissen Datenschutz 17:00 – 18:30 Uhr

Was bedeutet Datenschutz, für mich als Einzelperson und für meinen Verein? Worin liegt der Unterschied zwischen personenbezogenen Daten und sensiblen Daten? Mit welchen Daten habe ich in meinem Kulturverein zu tun, wie gehe ich damit um, verarbeite sie, was muss ich beachten? Darf ich jeder_m meine Veranstaltungsankündigung, Newsletter zukommen lassen? Wie halte ich es im Hinblick auf Datenminimierung und Datensicherheit und brauche ich einen Datenschutzbeauftragten?

Die Informationsveranstaltung vermittelt Basisinformationen zum Thema Datenschutz mit Verweisen auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung, die am 25.05.2018 in Kraft tritt.

Achtung: kein Expert_innenworkshop zur EU-Datenschutz-Grundverordnung!


07.05. Infoveranstaltung: Basiswissen Datenschutz 17:00 – 18:30 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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#kulturkann

Nach den Landtagswahlen liegt der Fokus der Kampagne #kulturkann nun auf den Gemeinderatswahlen in Innsbruck. Statements zum Thema Kunst und Kultur von KulturpolitikerInnen der wahlwerbenden Parteien sind auf der Website zu finden.


http://www.kulturkann.at/

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(D) Allianz der Freien Künste: Verlängerung ALG I beschlossen

Die Allianz der Freien Künste begrüßt die Entscheidung des Bundeskabinetts, nach der die Sonderregelung bezüglich eines erleichterten Zugangs zu Arbeitslosengeld für Arbeitnehmer*innen, die überwiegend kurz befristete Beschäftigungen ausüben, verlängert wird. Insbesondere Künstler*innen und Kunstschaffende profitieren von der Vorschrift, die ohne Verlängerung schon Mitte dieses Jahres auslaufen würde.


Die vollständige Presseerklärung kann hier nachgelesen werden.

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IG Freie Theater: NEU gift 01/2018 inklusive Cultures of a Postmigrant Society

Die neueste Ausgabe der gift.zeitschrift für freies theater 01/2018 ist im Printformat bei uns erhältlich. Bestellungen per e-mail (office@freietheater.at) oder telefonisch (+43/1/403 87 94).

 

Maxi Obexer denkt Europa von den Rändern her, Caro Wiesauer beobachtete "Verlustgesellschaften, Bandenbildungen und Synchronschwimmen im Echtzeitbecken", Martin Dueller berichtet von der neuen IG Theater Tanz Performance in Kärnten Koroška, Stephan Lack und Jürgen Bauer rezensieren "Swimming Pool" von Oleg Soulimenko und feierten mit dem Tanzquartier Wien dessen Neueröffnung und -intendanz. In dieser Ausgabe starten wir mit der Serie "Kunst bezahlen" - Liquid Loft berichtet über Produktionsabläufe, Finanzierung und Organisation.

 

Dieses Mal entstand wieder eine sehr umfangreiche "gift.zeitschrift für freies theater". Unter den Rubriken Forum, Profil, Panorama und Prospekt berichten wir über die Wiener Perspektive, "Huggy Bears", die Arbeit von Gerhard Fresacher, kulturelle Bildung, BRUX, F23 u.v.m.

 

Als Heft im Heft bietet diese Ausgabe unserer Zeitschrift "Cultures of a Postmigrant Society. Include! Talking and acting back from the margins." eine wissenschaftliche Aufarbeitung und Rückblick auf das "Include!"-Symposium von Lehrenden und Student_innen des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaften.

 

Viele Gründe diese Ausgabe der gift.zeitschrift für freies theater, ein Abonnement zu bestellen oder gleich Mitglied der IG Freie Theater zu werden.

 

Einzelpreis pro Ausgabe: EUR 5 (bei Zusendung in Österreich)

Abos:

Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)

Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)

Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten


freietheater.at/publikationen/gift-zeitschrift-fuer-freies-theater/

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09.04. Infoveranstaltung: Korrekte Beschäftigungsverhältnisse im freien darst. Bereich. 17:00 – 18:30

Aus aktuellem Anlass möchten wir euch über korrekte Beschäftigungsverhältnisse im Kunst- und Kulturbereich informieren. Wir wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass es zurzeit in Wien zu Überprüfungen der Beschäftigungsverhältnisse seitens der SVA und GKK im Bereich der freien darstellenden Künste kommt. Aus diesem Grunde bieten wir am 9.4. eine Infoveranstaltung an, die euch über korrekte Beschäftigungs- und Versicherungsverhältnisse im freien darstellenden Bereich informiert.

 

Was ist eine selbständige Tätigkeit, wann muss ich eine_n Künstler_in anstellen, welche Versicherungsverhältnisse ergeben sich daraus, wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld, was leistet der Künstlersozialversicherungsfonds?

 

Darüber hinaus stehen wir beratend zur Seite, sollte es zu Überprüfungen seitens der SVA bzw. der GKK kommen.

 

09.04. Korrekte Beschäftigungsverhältnisse im freien darstellenden Bereich. 17:00 – 18:30 Uhr

 

Anmeldung: office@freietheater.at

 

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

 

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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16.04. Infoveranstaltung: Frisch im Beruf – was wohin wieso? 17:00 – 18:30 Uhr

Was erwartet mich in meinem Beruf? Wie komme ich an Jobs, wie kann ich selbst aktiv werden? Welche Arten von Beschäftigungsverhältnissen gibt es, wie versichere ich mich (Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung)? Welche Unterstützungsleistungen zu Versicherungszahlungen gibt es? Was ist eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung? Was bedeutet Gewinn, Umsatz und Einkommen? Wie geht das mit den Steuern? Wie kann ich selbst ein Projekt planen und umsetzen und welche Fördermöglichkeiten gibt es?


Die Beratung wendet sich an junge Künstler_innen, die frisch im Beruf sind und zum ersten Mal mit diesen Fragen konfrontiert werden. Die wichtigsten Themen werden grob besprochen um jungen Kunstschaffenden einen Überblick zu verschaffen, anschließend gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.


16.4. Frisch im Beruf, 17:00 – 18:30 Uhr


Anmeldung: office@freietheater.at


Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.


Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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25.04. „share & care“: Produktionsleiter_innen Austausch- und Vernetzungstreffen

In der Reihe „share & care“ lädt die IG Freie Theaterarbeit Künstler_innen aus dem darstellenden und performativen Bereich ein, sich zu vernetzen, auszutauschen und zu diskutieren um von den gemeinsamen Erfahrungswerten zu profitieren.


Diesmal: „Produktionsleiter_innen. Austausch- und Vernetzungstreffen.“


Wie sind eure (Arbeits-)Erfahrungen; was fällt wirklich (nicht) in die Aufgabengebiete einer_s Produktionsleiterin_s; was sind die Unterschiede in den Bereichen Schauspiel, Tanz und Performance - gibt es überhaupt welche? Was sind eure Erfahrungswerte in Sachen Exklusivität? Richtlinien Bezahlung – monatlich, projektgebunden oder wie?


Kommt und diskutiert mit uns, tauscht euch aus, gebt Tipps weiter und erhaltet Antworten von professionellen Kolleg_innen. „Share & care“ bietet die Möglichkeit euch zu vernetzen, auszutauschen, kennenzulernen oder einfach nur zuzuhören. Wir freuen uns auf euch!


25.4. share & care: Produktionsleiter_innentreffen, 17:00 – 19:00 Uhr


Anmeldung: office@freietheater.at

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(D) Runder Tisch Tanz zur Erarbeitung eines Zukunftskonzepts für den Tanz initiiert

Die strukturelle Stärkung des Tanzes und Anerkennung des Tanzes als eigenständige Kunstform sind in Berlin seit langem geforderte, aber auch umstrittene Themen. Die unterschiedlichen Ansätze und Vorstellungen zur Zukunft der Tanzszene in Berlin sollen nun im Rahmen eines partizipativen Prozesses zu einem Gesamtbild zusammengeführt und in kulturpolitische Ziele übersetzt werden. In mindestens vier Gesprächsrunden kommen Vertreter*innen der Berliner Kulturpolitik, der Senatskulturverwaltung sowie der Berliner Tanzszene zusammen, um über die Verbesserung der Situation der Berliner Tanzszene zu sprechen. Begleitet wird der Runde Tisch Tanz von Arbeitsgruppen, die allen Interessierten offenstehen. Die Steuerung, Koordination und Moderation des Rundes Tischs Tanz übernehmen Karin Kirchhoff und Dr. Elisabeth Nehring. Am 23. März hat der Runde Tisch Tanz zum ersten Mal getagt.

Mehr Informationen zum Runden Tisch Tanz und zur personellen Zusammensetzung sind hier und in Form eines Videos hier zu finden.

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(D) Fünf Weltregionen – fünf Botschaften zum Welttheatertag 2018

„In vielen Ländern der Erde ist Theater eine Kunstgattung, die am Rande des Existenzminimums um ihr Überleben ringt, in vielen Ländern ist es aber auch ein Weg unbequeme Wahrheiten auszusprechen und sich politisch zu wehren.“ Mit diesen Worten hat der Präsident des deutschen ITI-Zentrums, Joachim Lux, auf die Bedeutung des Welttheatertages hingewiesen. Der Welttheater-Tag wird seit 1961 am 27. März begangen, dem alljährlichen Eröffnungstag des Festivals "Theater der Nationen" in Paris. Anlässlich seines 70jährigen Bestehens wurden 2018 fünf Autor*innen als Botschafter*innen ausgewählt: Werewere Liking (Elfenbeinküste), Maya Zbib (Libanon), Ram Gopal Bajaj (Indien), Simon McBurney (Großbritannien) und Sabina Berman (Mexiko) plädieren für ein Kulturen übergreifendes und verbindendes Theater.


Die fünf Botschaften der Autor*innen können hier nachgelesen werden.

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09.04. Infoveranstaltung: Korrekte Beschäftigungsverhältnisse im freien darst. Bereich. 17:00 – 18:30

Aus aktuellem Anlass möchten wir euch über korrekte Beschäftigungsverhältnisse im Kunst- und Kulturbereich informieren. Wir wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass es zurzeit in Wien zu Überprüfungen der Beschäftigungsverhältnisse seitens der SVA und GKK im Bereich der freien darstellenden Künste kommt. Aus diesem Grunde bieten wir am 9.4. eine Infoveranstaltung an, die euch über korrekte Beschäftigungs- und Versicherungsverhältnisse im freien darstellenden Bereich informiert.

Was ist eine selbständige Tätigkeit, wann muss ich eine_n Künstler_in anstellen, welche Versicherungsverhältnisse ergeben sich daraus, wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld, was leistet der Künstlersozialversicherungsfonds?

Darüber hinaus stehen wir beratend zur Seite, sollte es zu Überprüfungen seitens der SVA bzw. der GKK kommen.


09.04. Korrekte Beschäftigungsverhältnisse im freien darstellenden Bereich. 17:00 – 18:30 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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16.04. Infoveranstaltung: Frisch im Beruf – was wohin wieso? 17:00 – 18:30 Uhr

Was erwartet mich in meinem Beruf? Wie komme ich an Jobs, wie kann ich selbst aktiv werden? Welche Arten von Beschäftigungsverhältnissen gibt es, wie versichere ich mich (Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung)? Welche Unterstützungsleistungen zu Versicherungszahlungen gibt es? Was ist eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung? Was bedeutet Gewinn, Umsatz und Einkommen? Wie geht das mit den Steuern? Wie kann ich selbst ein Projekt planen und umsetzen und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Die Beratung wendet sich an junge Künstler_innen, die frisch im Beruf sind und zum ersten Mal mit diesen Fragen konfrontiert werden. Die wichtigsten Themen werden grob besprochen um jungen Kunstschaffenden einen Überblick zu verschaffen, anschließend gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.

16.4. Frisch im Beruf, 17:00 – 18:30 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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Jetzt Mitglied bei der IG Freie Theater werden!

Den Mitgliedern der IGFT bieten wir:

 

  • Kostenlose Beratungen zu SV, Steuerrecht, Vereinsgründung, Subventionseinreichungen, PR, usw.
  • Infoblätter- und Infobroschüren
  • Informations- und Diskussionsveranstaltungen
  • Ermäßigungen bei zahlreichen Kooperationspartner*innen: Theater, Veranstaltungsorte, Festivals, Sommertheater u.a.
  • Abo unserer Zeitschrift gift
  • Proberaumliste
  • E-Mail Newsletter

 

Wir, die IGFT, wollen der Verstärker sein für Eure Ideen und Bedürfnisse. Wir wollen gemeinsam mit Euch die Professionalisierung der Rahmenbedingungen der Freien Szene weiterführen. Wir wollen aber auch kulturpolitische Impulse setzen und bei den Verantwortlichen ein Nachdenken anregen – ein Nachdenken über erfolgreiche Fördermodelle, über partnerschaftliche Entscheidungsstrukturen, Internationalisierung, Bundesländer-Kooperationen, Sichtbarkeit und Wertschätzung für die Freie Szene – und einiges mehr.

 

Dass dies alles gerade im nächsten Jahr kein einfaches Unterfangen sein wird, ist uns bewusst. Umso mehr brauchen wir Eure Unterstützung und Engagement!

Wir werden aber nur Erfolg haben, wenn wir gemeinsam agieren, gemeinsame Modelle einer Kulturpolitik entwerfen und dieses auch gemeinsam einfordern. Mit den EntscheidungsträgerInnen, PolitikerInnen, FördergeberInnen. Mit uns. Mit Euch.

 

Beitrittserklärung

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Destabilisierung der Freien Szene

Die Budgetrede vom 21.3.2018 durch Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) bestätigt leider unsere Erwartungen: Keine Budgeterhöhung für die Kunst bedeutet defacto weniger Geld. Keine verbindlichen Zusagen und Zahlungen bis heute (und vermutlich noch länger) auf Anträge, die bereits in Herbst 2017 gestellt wurden, bedeuten eine konkrete persönliche Gefährdung für Künstler_innen, Vereine, künstlerische Vorhaben. Keine Aufteilung des Budgets bewirkt eine große Unsicherheit unter den Sparten, destabilisiert Projekte und Institutionen und schürt Unsolidarität.


Wir fordern die Regierung auf, die Budgets für Künstler_innen und Projekte der Freien Szene umgehend verbindlich zuzusagen und gemeinsam mit uns eine Perspektive zu entwickeln, wie die zeitgenössische darstellende Kunst nachhaltig gefördert und entwickelt werden wird.

http://oe1.orf.at/player/20180321/509173


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26.03. Kick-off Treffen „share & care“ – Künstler_innen tauschen sich aus

In der Reihe „share & care“ lädt die IG Freie Theaterarbeit Künstler_innen aus dem darstellenden und performativen Bereich ein, sich zu vernetzen, auszutauschen und zu diskutieren um von den gemeinsamen Erfahrungswerten zu profitieren.

Die Auftaktveranstaltung findet nächsten Montag, 26.03.2018, in der IGFT in der Gumpendorferstraße 63B, 1060 Wien von 17:00 – 19:00 Uhr statt.

Das Motto wird sein: "On the road again: Wien und Bundesländer. Wie waren - und sind - die (Arbeits)Erfahrungen, wenn man sowohl in Wien als auch in den Bundesländern künstlerisch aktiv ist. Brauchen wir ein Touring-Modell für Österreich – und wie könnte dieses aussehen?"

Format: Wir bieten ca. 10 min Zeit, ihre/seine Erfahrungen einzeln vorzutragen. Weitere 15-20 min sind für die Diskussion vorgesehen. Die IGFT moderiert diesen Abend, dokumentiert und sammelt die Beiträge. Aus den Ergebnissen dieses Abends leiten wir nächste Schritte und Arbeitsaufträge ab.

„share & care“ bietet die Möglichkeit euch zu vernetzen, auszutauschen, kennenzulernen oder einfach nur zuzuhören. Wir freuen uns auf euch!

Kick-off Termin:

26.3. share & care: „On the road again“, 17:00 – 19:00 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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09.04. Infoveranstaltung: Versicherungs- und Beschäftigungsverhältnisse im freien darstellenden Bereich.

17:00 – 18:30 Uhr

Instabile Beschäftigungsverhältnisse sind im freien darstellenden Bereich die Regel. Freie Engagements lösen (kurzfristige) Anstellungen ab, verschiedene Arbeitgeber und Dienstverhältnisse folgen auf Zeiten ohne Engagement oder Anstellung. Was heißt das nun für meine Kranken-, Pensions-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung? GKK und SVA: Doppelt zahlen – ernsthaft? Sozialversicherung für Künstler_innen im Überblick mit Fokus auf den KSVF – Künstlersozialversicherungsfonds (Anspruchsvoraussetzungen und Zuschüsse).


09.4. Versicherungs- und Beschäftigungsverhältnisse, 17:00 – 18:30 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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Korrekte Beschäftigungsverhältnisse im Kunst- und Kulturbereich

Aus aktuellem Anlass möchten wir euch über korrekte Beschäftigungsverhältnisse im Kunst- und Kulturbereich informieren. Wir wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass es zurzeit in Wien zu Überprüfungen der Beschäftigungsverhältnisse seitens der SVA und GKK im Bereich der freien darstellenden Künste kommt. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir beratend zur Seite.

Tipp: 09.04. Infoveranstaltung: Versicherungs- und Beschäftigungsverhältnisse im freien darstellenden Bereich. 17:00 – 18:30 Uhr (Teilnahme nur für IGFT Mitglieder.)

Kostenlose & individuelle Beratung für IGFT Mitglieder nach Terminvereinbarung. 

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(D) Verlängerung ALG I beschlossen - Beschäftigte im Kulturbereich werden längerfristig abgesichert

Für überwiegend kurz befristet Beschäftigte gelten derzeit Sonderregelungen. Diese Regelung ermöglicht einen erleichterten Zugang zu Arbeitslosengeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer*innen, die überwiegend nur kurz befristete Beschäftigungen ausüben. Der Kulturbereich ist davon intensiv betroffen. Das Bundeskabinett hat am 7. März 2018 (im Zuge eines Gesetzentwurfes zur Verlängerung verschiedener befristeter Regelungen im Arbeitsförderungsrecht) eine Verlängerung dieser Sonderregelung zum Arbeitslosengeld beschlossen. Insbesondere Künstler*innen und Kreative profitieren von der Vorschrift, die ohne Verlängerung schon Mitte dieses Jahres auslaufen würde.


http://darstellende-kuenste.de


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(D) Konzeptionspapier zum Auf- und Ausbau der Förderstrukturen

der Freien Szene darstellender Künste in der Freien und Hansestadt Hamburg vorgelegt


Am 22. Feburar überreichte der Dachverband freie darstellende Künste (DfdK) Hamburgs Politik und Verwaltung ein Konzeptionspapier, das einen konkreten Empfehlungskatalog darstellt, um dem in jedem Jahr wachsenden, nicht genutzten Potential in der Stadt gerecht zu werden und für die freischaffenden Künstler*innen Hamburgs langfristig bessere Arbeitsbedingungen bereitzustellen.


http://darstellende-kuenste.de


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(D) Kulturstandort kann gesichert werden – Berlin will das Radialsystem V erwerben

Vorbehaltlich der Zustimmung des Abgeordnetenhauses, wird das Land Berlin die Liegenschaft Radialsystem V in Landeseigentum übernehmen. So bliebe Berlin ein bedeutender Kulturstandort erhalten, die Funktion des Radialsystems als »Ankerinstitution« insbesondere für den zeitgenössischen Tanz könnte so dauerhaft gesichert und ausgebaut werden.


http://darstellende-kuenste.de/berlin

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(D) Burning Issues: 350 Theatermacherinnen diskutieren Chancengleichheit

und bessere Arbeitsbedingungen an Theatern


Nach wie vor inszenieren an deutschen Stadt- und Staatstheatern vor allem Männer, Führungspositionen werden selten an Frauen vergeben und es ist keine Seltenheit, dass Frauen weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.


http://darstellende-kuenste.de/burningissues

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Freemuse: Verletzungen der Kunstfreiheit rasant zugenommen

Ihren Report über Verletzungen der Freiheit des künstlerischen Ausdrucks und der Integrität von Kunstschaffenden hat jetzt die Organisation Freemuse veröffentlicht. Erneut ist ein rasanter Anstieg der bekannt gewordenen Fälle gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Besonders alarmierend ist die Entwicklung in China, Kuba, Indien, Iran, Israel, Mexiko, Polen, Spanien, Venezuela und den USA.


freemuse


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Kunst statt Kommerz: Mahnmal am Flakturm muss erhalten bleiben

Für Montag, 26.3., 10:00, Fritz-Grünbaum-Platz, wird zu einer Kundgebung für den Erhalt des Mahnmals am Flakturm im Esterházypark aufgerufen: In Zeiten zunehmenden Populismus und Wiedererstarkens nationalistischer Gesinnung sei die Erhaltung dieses Kunstwerks von besonderer Bedeutung! Die Verbauung dürfe nicht unwidersprochen bleiben.
>>Facebook-Veranstaltungslink


 Petition an Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig: „Das Faschismus-Mahnmal am Flakturm muss bleiben!“ auf mein.aufstehn.at.


Das 1991 vom New Yorker Künstler Lawrence Weiner am Flakturm im Esterházypark (1060 Wien) realisierte Mahnmal gegen Krieg und Faschismus „Zerschmettert in Stücke (im Frieden der Nacht)/Smashed to pieces (in the still of the night)“ soll aus dem Stadtbild Wiens verschwinden – wenn es nach dem derzeitigen Eigentümer des Flakturms, dem „Haus des Meeres“ geht. Die Stadt Wien, die das Kunstwerk eigentlich erhalten muss, blieb bis jetzt Lösungen schuldig.


http://www.igkulturwien.net/



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16.04. Infoveranstaltung: Frisch im Beruf – was wohin wieso? 17:00 – 18:30 Uhr

Was erwartet mich in meinem Beruf? Wie komme ich an Jobs, wie kann ich selbst aktiv werden? Welche Arten von Beschäftigungsverhältnissen gibt es, wie versichere ich mich (Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung)? Welche Unterstützungsleistungen zu Versicherungszahlungen gibt es? Was ist eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung? Was bedeutet Gewinn, Umsatz und Einkommen? Wie geht das mit den Steuern? Wie kann ich selbst ein Projekt planen und umsetzen und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Die Beratung wendet sich an junge Künstler_innen, die frisch im Beruf sind und zum ersten Mal mit diesen Fragen konfrontiert werden. Die wichtigsten Themen werden grob besprochen um jungen Kunstschaffenden einen Überblick zu verschaffen, anschließend gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.

16.4. Frisch im Beruf, 17:00 – 18:30 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Die Mitgliedschaft kann im Rahmen der Veranstaltung erworben werden.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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25.04. „share & care“ : Produktionsleiter_innen Austausch- und Vernetzungstreffen

In der Reihe „share & care“ lädt die IG Freie Theaterarbeit Künstler_innen aus dem darstellenden und performativen Bereich ein, sich zu vernetzen, auszutauschen und zu diskutieren um von den gemeinsamen Erfahrungswerten zu profitieren.

Diesmal: „Produktionsleiter_innen. Austausch- und Vernetzungstreffen.“

Wie sind eure (Arbeits-)Erfahrungen; was fällt wirklich (nicht) in die Aufgabengebiete einer_s Produktionsleiterin_s; was sind die Unterschiede in den Bereichen Schauspiel, Tanz und Performance - gibt es überhaupt welche? Was sind eure Erfahrungswerte in Sachen Exklusivität? Richtlinien Bezahlung – monatlich, projektgebunden oder wie?

Kommt und diskutiert mit uns, tauscht euch aus, gebt Tipps weiter und erhaltet Antworten von professionellen Kolleg_innen. „Share & care“ bietet die Möglichkeit euch zu vernetzen, auszutauschen, kennenzulernen oder einfach nur zuzuhören. Wir freuen uns auf euch!

25.4. share & care: Produktionsleiter_innentreffen, 17:00 – 19:00 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

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(CH) t. heisst der neue Berufsverband für das professionelle Theater in der Schweiz

Mit über 1'800 Mitgliedern wurde am 26. März 2018 in Olten ein neuer Berufsverband für das professionelle, unabhängige Theater in der Schweiz gegründet. Er trägt den Namen t. und versteht sich als gesamtschweizerisches Netzwerk für "Theaterschaffende der Schweiz / Professionnels du spectacle Suisse/ Professionisti dello spettacolo Svizzera".


Hervorgegangen ist der neue Verband aus ACT, dem Berufsverband der Freien Theaterschaffenden sowie KTV ATP, Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz.


Die beiden Theaterverbände ACT und KTV ATP nahmen die durch die Subventionsentscheide des Bundesamts für Kultur Anfang 2017 ausgelösten Umwälzungen in der Kulturverbandslandschaft der Schweiz zum Anlass, Anforderungen und Herausforderungen für einen kulturpolitisch indizierten Theaterverband neu zu denken und zu gestalten. Die Vorstände beider Verbände haben - durch einen starken Support ihrer Mitglieder legitimiert - einen partnerschaftlichen Verhandlungsprozess über die Neugründung eines schweizerischen Berufs- und Branchenverbandes für das professionelle, unabhängige Theater initiiert und umgehend zum Abschluss gebracht.


Durch das Zusammengehen der beiden Verbände soll die theater- und kulturpolitische Stimme des professionellen, unabhängigen Theaters in der ganzen Schweiz massgeblich gestärkt werden.


Für die Mitglieder entsteht ein attraktiver Verband mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot in den Bereichen juristische und unternehmerische Beratung, administrativer Support, Kompetenzvermittlung, Networking und Kommunikation.


Mit rund 1‘800 Mitgliedern aus dem gesamten Spektrum des nicht institutionellen Theaterschaffens verfügt t. über eine relevante und repräsentative Grösse. ACT und KTV ATP bringen tragfähige nationale und internationale Partnerschaften und Netzwerke in den neuen Verband ein.


In getrennten, parallel angesetzten Versammlungen verabschiedeten die Mitglieder von ACT und KTV ATP einen "Fusionsvertrag" mit Statuten und einem Organisationsreglement, bestimmten einen Übergangsvorstand mit einem Co-Präsidium und bewilligten ein Budget für das Jahr 2018. Sitz des neuen Verbandes ist Biel. Der neue Verband wird am 1.7.2018 in zwei Geschäftsstellen in Bern und Biel seinen ordentlichen Betrieb aufnehmen. Im Spätsommer ist eine erste ordentliche Mitgliederversammlung geplant, an dem Vorstandswahlen stattfinden und verschiedene Geschäfte des neuen Verbandes entschieden werden sollen.


t.


Theaterschaffende Schweiz


Professionnels du spectacle Suisse

Professionisti dello spettacolo Svizzera

Auskunft erteilt das Co-Präsidium:


Irene Brioschi, 079 394 47 39 / irene.brioschi@ktvatp.ch (KTV ATP)

Niggi Ullrich, 079 508 90 43 / niggi.ullrich@bluewin.ch (ACT)

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Solidaritätspakt der Zivilgesellschaft

Angesichts bedrohlicher Entwicklungen für die Demokratie in Österreich schließen die unterzeichnenden Organisationen einen Solidaritätspakt für den Schutz und Ausbau von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen, sozialer Sicherheit und Demokratie ab. Wir verpflichten uns gemeinsam ‒ so wie bisher ‒ unsere Stimme zu erheben und uns für den Erhalt und den Ausbau grundlegender Rechte sowie der rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches und gewerkschaftliches Handeln und Demokratie einzusetzen. Sollten einzelne Bevölkerungsgruppen oder Organisationen staatlicher Repression ausgesetzt werden, werden wir gemeinsam und solidarisch Beistand leisten und aktiv werden.


https://solidaritaetspakt.org/


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Wiener Gemeinderat gegen Streichung von 350 Unterstützungspersonen für Schulen

Dienstposten werden vom Bund nicht ins „Regelschulwesen“ übernommen


Nach der Streichung des sogenannten „Integrationstopfs“ des Bildungsministeriums stehen Wiens Schulen ab 2019 vor der Tatsache, dass rund 350 Unterstützungspersonen nicht mehr im Einsatz sein werden.


Der ganze Text ist hier zu finden: www.wien.gv.at/presse

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19.03. Infoveranstaltung: Projektfinanzierung

17:00 – 19:00 Uhr

Finanzierung und Subventionen von Projekten im freien darstellenden Bereich

Wie kann ich mein Projekt finanzieren, welche Förderungen gibt es?

Wer kann Förderungen beantragen?

Wo und wie kann ich um Subventionen ansuchen?

Formulare, Fristen und Termine.

Worauf muss ich bei einem Projektantrag achten, was muss die Projektbeschreibung beinhalten?

Welche Unterlagen muss ich beilegen?

Was darf ich nicht vergessen?

Wichtige Tipps und Infos.

Nach einem allgemeinen Informationsteil gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.

Termin: 19.03.2018, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder!

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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IGFT BUNDESLÄNDERTOUR 2018

Wir gehen wieder auf Tour!


Auf der IGFT BUNDESLÄNDERTOUR 2018 werden die Services und Beratungen der IG Freie Theater auf ganz Österreich ausgeweitet und in sämtlichen Bundesländer vorgestellt.


Diese auf die jeweilige Region zugeschnittene Informations- und Beratungsveranstaltung richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende aus dem Theater-, Tanz- und Performancebereich bzw. an Absolvent_innen einer künstlerisch darstellenden Ausbildung. Sie bietet den Teilnehmer_innen die Möglichkeit für umfangreiche Beratung zu vereinsorganisatorischen, steuerlichen und versicherungstechnischen Fragen; genre- und fachspezifische Expert_inneninformation; Austausch zu tagesaktuellen kulturpolitischen Themen sowie Einblicke in künstlerische Projektarbeit und den komplexen Bereich der Verantwortung als selbständige_r Künstler_in.


Das Halbtagesprogramm (ca. 4h) der Veranstaltung teilt sich in:

 -   einen einführenden Teil mit allgemeinen Informationen der IG  Freie Theater

 -   einem anschließenden Q&A

 -   einem an die Bedürfnisse der Region angepassten Expert_innen-Infoworkshop

 -   sowie einem abschließenden share&care / round table - Format der IG Freie      Theater.


Folgende Termine stehen bereits fest:


30. Mai 2018, Start 17:00h – STEIERMARK

Das andere Theater / Graz

Expert_innenworkshop: Steuerfragen für Künstler_innen in wechselnden Beschäftigungsverhältnissen


31. Mai 2018, Start 16:00h – VORARLBERG

Theater Kosmos / Bregenz in Kooperation mit dem aktionstheater Ensemble

Expert_innenworkshop: "Selbstmarketing und Öffentlichkeitsarbeit für Freie Künstler_innen und Gruppen“ mit Michaela Preiner (European Cultural News)


7. Juni 2018, Start 16:00h – SALZBURG

Szene Salzburg / Salzburg

Expert_innenworkshop: "Selbstmarketing und Öffentlichkeitsarbeit für Freie Künstler_innen und Gruppen“ mit Michaela Preiner (European Cultural News)


8. Juni 2018 , Start 17:00h – TIROL

Brux / Innsbruck

Expert_innenworkshop: "Selbstmarketing und Öffentlichkeitsarbeit für Freie Künstler_innen und Gruppen“ mit Michaela Preiner (European Cultural News)


7. September, Start 17:00h – OBERÖSTERREICH

Tabakfabrik / Linz in Kooperation mit RedSapata

Expert_innenworkshop: "Selbstmarketing und Öffentlichkeitsarbeit für Freie Künstler_innen und Gruppen“ mit Michaela Preiner (European Cultural News)


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Liebe Mitglieder


fast 3/4 unserer Mitglieder haben den Jahresbeitrag 2018 bereits überwiesen. Vielen Dank!!!

In unser aller Interesse setzen wir unsere kulturpolitische Arbeit fort und kämpfen für verbesserte Rahmenbedingungen der freien Theater-, Tanz- und Performanceschaffenden in Österreich. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf die Beiträge unserer Mitglieder angewiesen und brauchen daher Eure Unterstützung.

 

Nur zur Erinnerung an diejenigen, die bislang nicht dazugekommen sind, ihren Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 35 einzuzahlen (und alle Services und Vorteile zu genießen!):

IG Freie Theater - SPARDA Bank IBAN: AT32 1490 0220 1000 2897.

 

Noch kein Mitglied? Dann geht's hier zur Registrierung: Beitrittserklärung

 

Euer Team der IG Freie Theater

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19.03. Infoveranstaltung: Projektfinanzierung

17:00 – 19:00 Uhr

Finanzierung und Subventionen von Projekten im freien darstellenden Bereich

Wie kann ich mein Projekt finanzieren, welche Förderungen gibt es?

Wer kann Förderungen beantragen?

Wo und wie kann ich um Subventionen ansuchen?

Formulare, Fristen und Termine.

Worauf muss ich bei einem Projektantrag achten, was muss die Projektbeschreibung beinhalten?

Welche Unterlagen muss ich beilegen?

Was darf ich nicht vergessen?

Wichtige Tipps und Infos.

Nach einem allgemeinen Informationsteil gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.

Termin: 19.03.2018, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater

Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder! Beitritt vor Ort möglich.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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BKA: Einreichung Produktions- und Projektkostenzuschuss

Einreichfrist bis 30. April 2018


Der nächste Einreichtermin für Produktions- und Projektkostenzuschüsse beim Bundeskanzleramt Österreich für Projekte im 2. Halbjahr 2018 hat den 30. April als Deadline.

Weitere Infos: http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/8031/default.aspx#a5

Produktions- und Projektkostenzuschuss

Projektkostenzuschuss für Theater und freie Theaterschaffende

Z: Förderung von österreichischem Theatern, Gruppen, Einzelkünstlerinnen/Einzelkünstler

D: Teilfinanzierung

V: Beirat für darstellende Kunst; Musikbeirat (zeitgenössische Musiktheaterprojekte)

E: Förderungsantrag (PDF 841 kB) mit folgenden Beilagen:

  • Antragsformular mit den Unterschriften der zeichnungsbefugten Personen(en)
  • Angaben zur Rechtsperson: zum Beispiel Vereinsregisterauszug in der aktuellen Fassung, Vereinsstatuten
  • detaillierte Projektbeschreibung (Inhalt und Anliegen des Projektes, Angaben zur szenischen Umsetzung, Regiekonzept, Stücktext oder zumindest Beschreibung der Szenenabfolge)
  • Aufführungsdaten (geplante Probenzeit, Premierentermin, Aufführungsorte, Anzahl der Aufführungen beziehungsweise Nachaufführungen in den Bundesländern)
  • Angaben zu den Theaterschaffenden (mittels Biographien mit Angaben zur professionellen Ausbildung und aktuellen Tätigkeit)
  • Dokumentation der bisherigen künstlerischen Arbeiten
  • DVD von Vorproduktionen oder Link zu im Internet veröffentlichtem Material
  • Aufstellung aller vorgesehenen Ausgaben und Einnahmen mittels Formular II/2 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (XLS 91 kB)
  • Die Förderungszusagen der regionalen Gebietskörperschaften (Kulturabteilungen von Land und Gemeinde) können nachgereicht werden. Bitte beachten Sie, dass Anträge erst dann im Beirat besprochen werden, wenn Zusagen der regionalen Gebietskörperschaften vorliegen, wobei die Förderungshöhe des Bundes entsprechend Subsidiaritätsprinzip grundsätzlich maximal ein Drittel der Gesamtsubvention betragen kann.
  • Förderungen der öffentlichen Hand in den letzten 5 Jahren (Förderstelle, Zweck, Höhe)
  • Angaben für statistische Zwecke mittels Formular II/2 Programm- und Auslastungsstatistik (XLS 55 kB) (entfällt bei Erstantrag der Rechtsperson)

K: Formale Kriterien:

  • Einreichberechtigt sind Vereine und Institutionen mit Sitz in Österreich sowie Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Österreich haben.
  • Die Produktion weist einen überwiegend österreichischen Produktionsanteil auf, wird vorwiegend im Inland produziert und hat die Premiere in Österreich.
  • Es werden vorrangig Neuproduktionen gefördert, wobei von mindestens 3 Aufführungen ausgegangen wird.
  • Im Falle von Koproduktionen wird jene Einrichtung gefördert, die die Produktionsrechte hält. Eine Einreichung von Projekten, die von Einrichtungen koproduziert werden, die bereits eine Förderung für das Jahresprogramm erhalten, ist nicht möglich.
  • Die Förderungszusagen der regionalen Gebietskörperschaften (Kulturabteilungen von Land und Gemeinde) können nachgereicht werden. Bitte beachten Sie, dass Anträge erst dann im Beirat besprochen werden, wenn Zusagen der regionalen Gebietskörperschaften vorliegen, wobei die Förderungshöhe des Bundes entsprechend Subsidiaritätsprinzip maximal ein Drittel der Gesamtsubvention betragen kann.
  • Nicht gefördert werden rein kommerziell geprägte Programme, Projekte von Laien und Amateurinnen/Amateure, Vorhaben von Personen, die sich noch in Ausbildung befinden sowie Projekte mit vorrangig soziokulturellen Anliegen (zum Beispiel Benefizveranstaltungen) sowie Workshops, Seminare, Symposien und ähnliche
  • Voraussetzung für die Gewährung von Förderungen ist die fristgerechte und ordnungsgemäße Vorlage vorangegangener Förderungsabrechnungen (Nachweis über die widmungsgemäße Verwendung von Förderungsmitteln)

Kriterien im Rahmen der Beiratsbegutachtung:

Inhaltliche Aspekte

  • hervorragende Qualifikation der Ausführenden (des künstlerischen Stabs und der Mitwirkenden)
  • Stoffqualität (Stück, Thema), thematischer Wert (aktuelle gesellschaftliche Relevanz), Programmqualität
  • Vorrangig innovative, zeitbezogene und experimentelle Theaterformen unter besonderer Berücksichtigung zeitgenössischer insbesondere österreichischer Dramatik
  • formaler, exemplarischer, innovativer Ausführungs-/Darbietungswert
  • dramaturgische Qualität (innere Handlung) und Programmzusammenstellung
  • Überzeugungswert des Programm-/Regiekonzepts und der technischen Umsetzung
  • Gesamtbewertung der bisherigen künstlerischen Leistung
  • Bewertung des künstlerischen Ambientes (zum Beispiel Veranstaltungsort)
  • innovative Ansätze zum Erschließen von Publikum (Publikumsinteresse, Auslastung, angemessene Qualität der Öffentlichkeitsarbeit)

Wirtschaftliche Aspekte

  • Die ordnungsgemäße Geschäftsführung sowie die zur Durchführung des Vorhabens erforderlichen fachlichen Fähigkeiten des Antragstellers/der Antragstellerin müssen gewährleistet sein.
  • Angemessenheit und Ausgewogenheit der Kalkulation unter Berücksichtigung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit (Finanzierungsbedarf)
  • ausreichende Finanzierungsvoraussetzungen (zum Beispiel Förderungen anderer Gebietskörperschaften, Sponsoren etc.) und absehbare Gesamtfinanzierbarkeit im nötigen Umfang

Auswertungsargumente im Sinne der Wirkungsorientierung:

  • Überregionale Auswertbarkeit (gesamtösterreichische, europäische, internationale Relevanz) und Folgenutzung für Nachaufführungen und zukünftige Projekte
  • Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des künstlerischen Erfolges (Rezeptionswert und Dokumentationsqualität, Vorbildcharakter, Zielgruppeneignung)
  • Vergleichsbewertung (aktuelle Priorität, Übereinstimmung mit einem gesamtösterreichischen Förderungskonzept)

T: Anträge für Projekte im 1. Halbjahr: 31. Oktober des Vorjahres; Anträge für Projekte im 2. Halbjahr: 30. April; Musiktheaterprojekte 30. November für das Folgejahr

S: darstellende Kunst

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Kulturentwicklungsplan KEP Land Salzburg

Anfang März wurde dem Entwurf des Kulturentwicklungsplans durch die Mitglieder der Salzburger Landesregierung zugestimmt. Damit endet eine intensive Phase der Recherche, der Reflexion, der Diskussion und des Dialogs und zugleich beginnt die spannende Phase der Umsetzung. Auch diesen Weg wollen wir gemeinsam mit Kunstschaffenden, Interessierten und KEP-Weggefährten einschlagen und laden Sie zur Präsentation des Kulturentwicklungsplans ein:


 13. März 2018, 18 Uhr, Schauspielhaus Salzburg (Säulenfoyer)


Weitere Termine u.a.:

21. März 2018, 19 Uhr, Kultur:Plattform St. Johann

27. März 2018, 19 Uhr, Kunsthaus NEXUS Saalfelden


Kultur-Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn und Mag. Eva Veichtlbauer, Leiterin der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft, informieren über Inhalte, Ziele und Maßnahmen des Kulturentwicklungsplans für Salzburg. Anmeldungen bitte bis 12. März 2018, 15 Uhr an kultur@salzburg.gv.at.

 

Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn: „Ich bin stolz darauf, dass sich bei der Erstellung dieses Kulturentwicklungsplans so viele Menschen beteiligt und engagiert haben: Über 600 Salzburgerinnen und Salzburger, zahlreiche Dachverbände und Interessensvertretungen und viele Kunst- und Kultureinrichtungen haben sich an den neun Workshops in allen Bezirken eingebracht. Einen derart starken partizipativen Prozess hat es in Salzburg noch nie gegeben. Auch einen Kulturentwicklungsplan gab es für das Land Salzburg bislang noch nie.“

 

Abteilungsleiterin Mag. Eva Veichtlbauer: „Wir haben uns auf den Weg gemacht und die erste große Teilstrecke gemeistert. Im Herbst 2015 haben wir die Arbeiten am Kulturentwicklungsplan aufgenommen und nun können wir mit Stolz ein Ergebnis präsentieren, das von ehrlicher Reflexion, intensivem Dialog und mutiger Aufbruchsstimmung geprägt ist.“

 

Die beschlossene Endfassung des Kulturentwicklungsplans ist unter www.kep-land-salzburg.at/inhalt/kulturentwicklungsplan/ abrufbar.

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CREATIVES UNITE – Demo am 10. März

„Am 10.März rufen wir zu CREATIVES UNITE auf! Eine Demo bei der wir in festlicher Stimmung durch die Wiener Innenstadt ziehen und auf die schwierige Situation der Kulturschaffenden aufmerksam machen wollen. Wir rufen alle kultur- und sozialpolitischen Akteur*innen sowie Kunstschaffende und Künstler*innen- Kollektive dazu auf daran teilzunehmen und uns gemeinsam für eine Verbesserung der Umstände stark zu machen.
Kommt, unterstützt unsere Initiative, mobilisiert euer Netzwerk! […]

Wir fordern:

  • mehr Finanzierung, Anerkennung und Unterstützung subkultureller Projekte
  • Wertschätzung von LGBTI, Queer und feministischen Kulturprojekten
  • 1€ pro Nächtigung für neuen Tourismus Kultur Fördertopf nach Berliner Modell
  • Österreichische Stiftungs Gesetze zu Gunsten von Kulturförderung reformieren
  • mehr Gesellschaftliche Partizipation #Mikromäzenatentum
  • Unterstützung der Kampagne: pay the artist now! von IG Bildende Kunst
  • Bedingungsloses Grundeinkommen“

>>Fb-Veranstaltung mit dem kompletten Aufruf

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Verleihung des Frauenpreises der Stadt Linz 2018

Auszeichnung geht an: „B-Girl Circle – Breakdance & Urban Styles für Mädchen und junge Frauen“ von SILK Fluegge

 

Link zum Artikel: https://www.linz.at/presse/2018/201803_89866.asp

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05.03. Infoveranstaltung: Vereinsgründung im Kulturbereich

17:00 – 19:00 Uhr


Vereinsgründung im Bereich der freien darstellenden Künste

Was ist ein Verein und wofür brauche ich ihn?

Wie gründe ich einen Verein, was brauche ich dafür und was kostet es?

Allgemeine Informationen zur Vereinsgründung und Vereinsgebaren, von Vereinsstatuten, Vereinszweck, über Fristen und zuständige Stellen, Formulare und Kosten, sowie  Mitglieder, Organe des Vereins und Rechnungslegung. Spezielle Informationen für die Gründung und Betreibung eines Vereins im Kulturbereich.

Nach einem allgemeinen Informationsteil gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.


Termin: 05.03.2018, 17:00 – 19:00 in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater


Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder!

Informationen zur Mitgliedschaft unter:

http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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02.03. Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down: Musisches Zentrum/Assitej/IGFT

Freitag, 2. März 2018, 10.00 - 12.00 Uhr

Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien

 

In Zusammenarbeit mit IG Freie Theater und Assitej Austria.

 

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down“ gehen wir  diesmal aus von einem Zitat von Stephan Kühne, Leiter  der wienXtra-soundbase & wienXtra-jugendinfo, aus:  "Musik als tiefgreifende Erfahrung, die sich der Verwertbarkeit entzieht"...

 

 ... und laden ein zur Diskussion über gesellschaftliche Verwertbarkeit von kultureller Bildung. 

 

Kunst ist in den meisten Fällen „nicht marktfähig“ (M. Mokre, 2018). Das betrifft Tanz ebenso wie Musik, Literatur ebenso wie Bildende Kunst – und damit verbunden auch das Sich-in-Kunst-Bilden, die kulturelle Bildung.

Es stellt sich zunehmend die Frage, ob kulturelle Bildung, die zuallererst Selbstbildung und Persönlichkeitsbildung bedeutet, in unserer neoliberalen Welt noch genügend Raum hat. Oder haben Kunst und kulturelle Bildung nur dann eine Berechtigung, wenn mit ihr ökonomischer Erfolg und gesellschaftliche Verwertbarkeit einhergehen? Der Legitimationsdruck ist – zu Recht? – gestiegen; und mit ihm die Frage nach Effizienz, Effekt und Messbarkeit.

 

Theo Hartogh meint: „Sich bilden in ästhetischer Wahrnehmung zielt auf ein erfülltes, nicht auf ein nützliches bzw. ökonomisch erfolgreiches Leben.“ Wie aber das Selbstverständnis leben, dass Kunst wichtig und gut ist?  Wie Handlungserfahrungen mit Kunst ermöglichen?  Wie Erfahrungen der Selbstwirksamkeit in der Kunst ohne den Blick auf nachfolgende Beschäftigungsfähigkeit entwickeln?

 

Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

 

Zu Gast: Stefan Kühne

Leiter der wienXtra-soundbase & wienXtra-jugendinfo

 

http://www.musisches-zentrum.at/index.php/veranstaltungen/nice-Cup

 

https://www.facebook.com/events/659238634466382/

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

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Terminvorschau IGFT

05.03. Infoveranstaltung: Vereinsgründung im Kulturbereich, 17:00 – 19:00 Uhr


19.03. Infoveranstaltung: Projektfinanzierung, 17:00 – 19:00 Uhr


26.3. share & care: „On the road again“, 17:00 – 19:00 Uhr


09.04. Infoveranstaltung: Versicherungs- und Beschäftigungsverhältnisse im darstellenden Bereich, 17:00 – 19:00 Uhr

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19.03. Infoveranstaltung: Projektfinanzierung

17:00 – 19:00 Uhr


Finanzierung und Subventionen von Projekten im freien darstellenden Bereich

Wie kann ich mein Projekt finanzieren, welche Förderungen gibt es?

Wer kann Förderungen beantragen?

Wo und wie kann ich um Subventionen ansuchen?

Formulare, Fristen und Termine.

Worauf muss ich bei einem Projektantrag achten, was muss die Projektbeschreibung beinhalten?

Welche Unterlagen muss ich beilegen?

Was darf ich nicht vergessen?

Wichtige Tipps und Infos.

Nach einem allgemeinen Informationsteil gibt es die Möglichkeit für individuelle Fragen.


Termin: 19.03.2018, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der IG Freie Theater


Anmeldung: office@freietheater.at

Teilnahme nur für IGFT Mitglieder!

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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Support the 1% for Culture Campaign

We are citizens and organisations who believe that culture is the foundation of European unity. It binds us together and underpins our sense of belonging to the European community;

We believe that culture plays a crucial role in upholding common European values, nourishing mutual understanding among the peoples of Europe and fostering diverse and inclusive societies;

We are artists, policy-makers, cultural operators, students and researchers who hold the firm conviction that culture is a pillar of sustainable societies;

We aspire to put culture at the heart of public debate and decision-making. Culture and the arts are deeply embedded in society and affect a range of policy fields. Robust evidence exists on the positive impact of culture on health and well-being, social cohesion and equality, education, promotion of democratic principles, external relations, alongside with growth and jobs, research and innovation. 

Culture, as the foundation of European unity and key to future prosperity, needs a proper financial commitment to ensure the sustainability of the European project.

National governments and EU policymakers are currently taking decisions on the post 2020 EU budget that will influence the next phase of support to culture. We call on the European Institutions and Member States to recognise the EU added value of cultural investment and translate it to sufficient support in the next EU budget.

 

    Ensure that 1% of the budget of each EU policy field is allocated to culture

    Double the budget for culture

 

A shared European future is only possible with substantial and sustainable funding for culture both across policy fields and in the framework of a specific cultural programme.

 

We affirm that a fully democratic European Union is a cultural project. In view of polarising trends in Europe, we must strengthen the European community and respect its diversity!

Support our campaign to put culture at the heart of EU post 2020 budgetary negotiations. Sign the manifesto, share it widely through your social media networks, translate it in your language and advocate for proper funding for culture with us! Send the petition to your ministries of Culture and Finance and policy-makers. Join the 1% for Culture Campaign!

Sign the manifesto:

manifesto

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(Österreich) Probleme bei Recht auf Arbeitslosengeld bei Künstlern

Aus Anlass der Veröffentlichung der Studie "Unselbstständig. Selbstständig. Erwerbslos" von Clemens Christl und Markus Griesser, befasst sich der Artikel der Salzburger Nachrichten mit den Problemen, die selbständig und unselbständig tätige Künstler_innen mit dem Zugang zu Leistungen der Sozialversicherung  haben.

 

Der Artikel:

www.sn.at

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Informations- und Beratungstermine bis 9. April

Für unsere Mitglieder bieten wir gezielte Informationsveranstaltungen zu berufsspezifischen Themen und Fachgebieten. Die Beratungen umfassen Basisinformationen für Berufseinsteiger_innen, sowie spezifische Informationen im Bereich der freien darstellenden Künste zu Vereinsgründung, Projektförderungen, Versicherungsverhältnisse, Urheberrecht, Datenschutz, der Organisation und Vereinbarkeit von Familie und künstlerischer Tätigkeit u.a. Nach einer allgemeinen Einführung gibt es die Möglichkeit für spezifische Fragestellungen.

 

Die Informationsveranstaltungen finden jeweils montags von 17:00 – 18:30 Uhr im Büro der IGFT (Gumpendorferstraße 63B, 1060 Wien) statt.

 

Die nächsten Termine sind:

26.02. Infoveranstaltung: Frisch im Beruf, 17:00 – 18:30 Uhr

05.03. Infoveranstaltung: Vereinsgründung im Kulturbereich, 17:00 – 18:30 Uhr

19.03. Infoveranstaltung: Projektfinanzierung, 17:00 – 18:30 Uhr

09.04. Infoveranstaltung: Versicherungs- und Beschäftigungsverhältnisse im darstellenden Bereich, 17:00 – 18:30 Uhr

 

Anmeldung: office@freietheater.at

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Achtung: Änderung der Fristen bei Kunst- und Kultur-Förderungen der Stadt Wien (MA 7)

Für Stadtteilkultur und Interkulturalität gibt es ab sofort nur mehr 2 Einreichtermine/Jahr, den 28. Februar, und den 14. August. Für Jahresförderungen: bis 31. März des laufenden Jahres


Für Förderungen für Neue Medien und Bildende Kunst sind auch Einreichfristen zu beachten. Diese enden am 28. Februar und am 31. August.


Wissenschaftsförderungen müssen bis jeweils 15. März, 15. Juni, 15. September bzw. für Projekte im darauffolgenden Jahr bis 15. November gestellt werden. Ansuchen für Förderungen wissenschaftlicher Publikationen müssen bis 15. Feber bzw. 15. September gestellt werden.


Weitere Informationen:


https://www.wien.gv.at/amtshelfer/kultur/projekte/index.html


http://www.igkulturwien.net

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K-SVF-Unterstützungsfonds: Unterstützung bei Notfällen

Für Künstler_innen, egal ob angestellt oder selbständig tätig, gibt es die Möglichkeit in Notfällen finanzielle Unterstützung beim Künstler-Sozialversicherungsfonds (K-SVF) zu erhalten.

Die Unterstützung muss schriftlich beantragt werden, einmal monatlich finden Vergabe-Sitzungen statt.

Antrag und weitere Infos für Unterstützung: http://www.ksvf.at/ein-notfall-was-nun-tun.html

Der Leitfaden des Kulturrat Österreich für Anträge beim Unterstützungsfonds des K-SVF ist hier zu finden: kulturrat.at

Bei weiteren Fragen stehen auch wir beratend gern zur Verfügung (office@freietheater.at).

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Aufruf gegen Verhetzung und Entsolidarisierung

#Klappeauf… ist ein offener Hashtag und alle sind eingeladen, dazu Beiträge gegen Verhetzung und für ein solidarisches Miteinander zu teilen.

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Initiative zur Bewahrung der Unabhängigkeit des ORF

Initiator Gerhard Ruiss:

 

Nicht der Pressedienst der Österreichischen Bundesregierung


Der ORF ist wie nie zuvor ist von Gleichschaltung und Zerschlagung bedroht. Die Regierung scheint fest entschlossen, ihn zukünftig lückenlos zu kontrollieren. Geplant ist die Zentralisierung, Aufteilung und Reduktion des ORF auf seine für Regierungsangelegenheiten nützlichen Funktionen.


Ob und wann das Funkhaus verkauft wird, hat in diesen Plänen keine primäre Bedeutung, Ziel ist die Konzentration der ORF-Programme in Regierungsreichweite am Küniglberg. Ö1 soll ausgehöhlt, FM4 abgeschafft, die attraktive Sendefrequenz von FM4 für einen der privaten Medienpartner der Regierung freigemacht und die Selbstvermarktung des ORF an den Zugang der privaten Konkurrenz zu den ORF-Werbeeinnahmen gebunden werden.


Teil der Übernahmestrategie ist die Austestung und Aufweichung von Widerständen sowie die Absegnung der Regierungspläne über eine große internationale Regierungs-Medien-Enquete im Vorfeld der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft 2018. Bis zur zweiten Jahreshälfte 2019 spätestens soll dieser Prozess abgeschlossen sein und der ORF mit einem auf die Bedürfnisse der Regierung zugeschnittenen ORF-Gesetz, einer neuen Organisationsstruktur und einem neuen ORF-Generaldirektor endgültig das von der Regierung gewünschte Aussehen haben.


Dagegen wenden wir uns. Wir treten für einen wirtschaftlich eigenständigen und politisch unabhängigen ORF ein. Wir begrüßen jede Aktivität, die zum Ausbau seiner Unabhängigkeit und zur besseren Wahrnehmung seiner Kultur-, Bildungs- und Informationsaufgaben führt. Wir unterstützen alle Maßnahmen, die zur Erhaltung der großen Bedeutung des Wiener Funkhauses und seiner Hörfunkprogramme dienen.


Wir rufen dazu auf, sich mit uns gemeinsam für einen ORF einzusetzen, der ein Garant für Offenheit, Pluralität und Objektivität ist, für einen ORF, der durch seine verschiedenen Standorte und ihre jeweils eigenständigen Programme weiterhin die innere und äußere Medienfreiheit repräsentiert und einen unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen, wissenschaftlichen und publizistischen Lebens in Österreich darstellt.


Es gibt einen untrüglichen Beweis dafür, dass der ORF nicht der Regierung gehört, er wird von der Allgemeinheit durch die Rundfunkgebühr direkt finanziert. Aber auch wenn der ORF, was die Regierung derzeit ebenfalls überlegt, aus Steuermitteln finanziert werden würde, hätte sie kein Recht, den öffentlich-rechtlichen österreichischen Rundfunk für sich in Besitz zu nehmen und zu ihrem Medium zu machen. Wir werden jedem Versuch der Inbesitznahme des ORF durch die Regierung und jeder anderen Form seiner politischen Instrumentalisierung mit aller Vehemenz begegne


Kontaktdaten für Unterstützungserklärungen sowie für Anfragen: gr@literaturhaus.at

Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren, Literaturhaus, 1070 Wien, Tel.: 01 526 20 44-13 oder -35.

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Neue Programmschiene ab März „share & care“ – Künstler_innen tauschen sich aus

26.03.2018 im Büro der IG Freie Theater,

Gumpendorfer Str. 63 B, 1060 Wien

 

In der Reihe „share & care“ lädt die IG Freie Theaterarbeit Künstler_innen aus dem darstellenden und performativen Bereich ein, sich auszutauschen und zu diskutieren um von den gemeinsamen Erfahrungswerten zu profitieren.

Die Auftaktveranstaltung findet am 26.03.2018 in der IGFT in der Gumpendorferstraße 63B, 1060 Wien von 17:00 – 19:00 Uhr statt.
Das Motto wird sein: "On the road again: Wien und Bundesländer. Wie waren - und sind - die (Arbeits)Erfahrungen, wenn man sowohl in Wien als auch in den Bundesländern künstlerisch aktiv ist. Brauchen wir ein Touring-Modell für Österreich – und wie könnte dieses aussehen?"
Format: Wir bieten ca. 10 min Zeit, ihre/seine Erfahrungen einzeln vorzutragen. Weitere 15-20 min sind für die Diskussion vorgesehen. Die IGFT moderiert diesen Abend, dokumentiert und sammelt die Beiträge. Aus den Ergebnissen dieses Abends leiten wir nächste Schritte und Arbeitsaufträge ab.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!

Kick-off Termin:

26.3. share & care: „On the road again“, 17:00 – 19:00 Uhr

Anmeldung: office@freietheater.at

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IGFT jetzt auch auf Instagram

Für einen Blick hinter die Kulissen der IG Freie Theater:


https://www.instagram.com/ig_freietheater/

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Infoblätter 2018 zur Sozialversicherung und dem Künstler-Sozialversicherungsfonds

Die Infoblätter 2018 zur Sozialversicherung und dem Künstler-Sozialversicherungsfonds sind aktualisiert und online abrufbar.

 

http://freietheater.at/service/infoblaetter

 

Die wichtigsten Neuigkeiten in Kürze:

-           Erhöhung des maximal möglichen KSVF-Zuschusses auf € 1.896,-

-           Nicht vergessen: Der Antrag kann rückwirkend für vier Kalenderjahre gestellt werden!

-           Unterstützungsleistung der SVA für lang andauernde Erkrankungen (mind. 43 Tage) ab 1. Juli 2018 rückwirkend ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit

-           Heizkostenzuschuss für Versicherte mit geringem Einkommen oder kleiner Pension (nach Rezeptgebührenbefreiung) für den Winter 2017/2018 bis 09.03.2018 beantragen.

 

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Kunst- und Kulturförderungen Steiermark

Alle erforderlichen Informationen und Links zu Formularen etc. findet ihr hier:


http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag

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(Bochum) Regie-Netzwerk gegründet: AUCH WE ARE NOT ALONE

Unter dem Dach des ensemble-netzwerks hat sich das regie-netzwerk formiert. Die Gründung Anfang dieses Jahres teilten die Beteiligten heute per E-Mail mit. Ziel des Netzwerks ist es, »... gemeinsam Antworten zu finden auf die brennenden Fragen nach Arbeitsbedingungen, Gagengerechtigkeit und gesellschaftlicher Relevanz aus Perspektive der Regie.«

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(Berlin) Initiative kulturelle Integration: Gib mir ein Zeichen

Die Initiative kulturelle Integration sucht ein Zeichen, Bild, Foto oder Wort, das als Symbol für kulturelle Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt stehen kann. Aus diesem Grund startet die Aktion »Gib mir ein Zeichen«. Ab sofort bis Ende April 2018 sind Bürgerinnen und Bürger – egal ob beispielsweise Schulklasse, Sportverein oder Einzelperson – dazu aufgerufen, ihre Ideen für ein Zeichen für Zusammenhalt in Vielfalt auf www.gibmireinzeichen.de einzureichen. Das kann als Skizze, Zeichnung, Fotografie, Text etc. erfolgen. Zum Mitmachen sind jeder und jede aufgefordert. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

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(Berlin) TANZPAKT Stadt-Land-Bund vergibt in der ersten Förderrunde 2.185.300 Euro Weiterlesen
Landesverband Freier Theater Niedersachsen: KICK OFF Gewächshaus für Demokratie

05.03.2018 10:30 – 05.03.2018 15:30, Hannover

Das Gewächshaus ist eine Veranstaltungsreihe rund um die Themen Demokratie leben, Populismus bekämpfen und Freiheit erhalten für und von Menschen, die in der Kultur arbeiten. Wir wollen uns, unsere Mitglieder und unsere Partner*innen fit machen, gegen die Argumente der Populisten, gegen aktuelle Tendenzen, die unsere Demokratie bedrohen. Wir wollen gemeinsam die Pflanze der Freiheit gießen und starten mit einem KICK OFF.

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Premierenkalender der gift.zeitschrift für freies theater 01/2018

Infos bis Montag, 19. Februar 2018

 

Für den Premierenkalender der Ausgabe der gift.zeitschrift für freies theater 01/2018 freuen wir uns über Infos zu Premieren aus dem freien darstellenden Kunstbereich im Zeitraum April bis Ende Juni 2018 (Österreich).

 

Schickt uns bitte bis 19. Februar folgende Infos an assistenz@freietheater.at:

Premierendatum – z.B. 15.4.

Titel der Produktion

Aufführungsort/produzierende Gruppe/Company

Reservierungstelefonnummer

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Podiumsdiskussion anlässlich des Starts der Crowfunding Kampagne 365 Kunsteinkommen

22.02. im Dessous, Antonscharfgasse 4, 1120 Wien um 19:30

 

An den Talk nehmen Teil:

 

Speaker:

- Ulrike Kuner ( Geschäftsführerin der IG Freie Theater)

- Matthias Beitl (Direktor des Volkskunde Museums)

- Ulla Bartel (Cofounder von ARCC.art / Albertina)

- Rudolf Leeb (Cofounder ARCC.art, ehemaliger Leiter der Bawag Contemporary)

Moderation:

Anastasia Soutormina

 

https://www.facebook.com/events/1575405895876297/

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Umfrage unbezahlte Zusatzleistungen bei Film- u. Fernsehen

Initiiert von Erwin Leder, Vorsitzender FG Freiberufliche Schauspieler/innen und Sprecher/innen, YOUNION


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Fachgruppe „Freiberufliche Schauspieler/innen und Sprecher/innen“ der Sektion Bühne in der Gewerkschaft YOUNION geht derzeit gemeinsam mit dem Verband Österreichischer Filmschauspieler/innen (VÖFS), dem Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden und der VdFS in den Endspurt zur Fertigstellung eines „Kollektivvertrages für Filmschauspieler/innen“. Wir werden darüber mit den Vertretern des Fachverbandes der Film- und Musikindustrie in der WKO in Verhandlung treten.

Dazu ist Eure Mitarbeit notwendig. Wir bitten Euch, beiliegenden Fragebogen auszufüllen, um ein Sozialversicherungsmodell entwickeln zu können, welches sich an den deutschen Kolleg/innen des BFFS (Bundesverband Schauspiel) orientiert. Im Wesentlichen geht es darum, die Zusatzleistungen (Szenenstudium, Kostüm- und Maskenproben etc.), die jede/r von Euch derzeit unversichert erbringt, in Zukunft sozialversicherungsrechtlich abzubilden.

Wir versenden an alle Schauspieler/innen unserer Verbände zur freien Auswahl eine Word- und ein PDF-Datei mit dem Titel

„Fragebogen Zusatzleistungen.doc“ bzw. „Fragebogen Zusatzleistungen.pdf“

mit der Bitte, die erste Seite ausfüllen und ihn an umfrage.zusatzleistungen@chello.at

zurücksenden zu wollen. Rücksendeschluss ist Montag, 12. März 2018.

Als Vorsitzender unserer Fachgruppe in der Gewerkschaft garantiere ich, Erwin Leder, persönlich die vertrauliche Behandlung aller Ihrer / Euer Daten und Angaben.

Im Sinne eines repräsentativen Ergebnisses ist es notwendig, dass sich Kolleg/innen aus allen Einkommens- und Altersschichten möglichst zahlreich beteiligen. Wir danken für Eure Solidarität, Zeit und Euer Vertrauen, welches Sie / Ihr uns entgegenbringen / entgegenbringt!


Fragebogen Zusatzleistungen

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Steuerliche Änderungen im neuen Jahr 2018

Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen bei der Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, bei den Absatzbeträgen etc. im Jahr 2018 zusammengestellt (TKI).


http://www.tki.at/19/steuern-und-abgaben/steuerliche-aenderungen-2018/

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Tirol: #kulturkann

Die battlegroup for art macht mit ihrer Kampagne #kulturkann im Vorfeld der Wahlen in Tirol und Innsbruck Kultur zum Thema und stellt den KultursprecherInnen der wahlwerbenden Parteien Fragen.

Videos und Statements zum Wert von Kultur sind herzlich willkommen!

 

http://www.kulturkann.at/

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UNESCO-Weltbericht 2018 zur Kulturpolitik in Berlin vorgestellt

Hier finden Sie den entsprechenden Artikel und einen Download Link für den Bericht:

UNESCO Weltbericht 2018

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Interview mit Florian Hackspiel auf Ö1

Florian Hackspiel (Bundeslandsprecher für Tirol der IG Freie Theaterarbeit) nutzt ein Ö1-Porträt zur Aufführung von "Make your heart beat" (14.2., 19:30 Theater Akzent, Wien) für kulturpolitische Statements zu Förderpolitiken in Österreich:

Theater Melone im Theater Akzent

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Umfrage: Wie sieht für Sie der ideale European Mobility Fund for Arts and Culture aus?

Teilnahmefrist: 20. Februar 2018


Auf nationaler und europäischer politischer Ebene besteht Interesse an einer Förderung der Mobilität von Künstler*innen in Europa und auf internationaler Ebene. Die Umfrage dient dazu, das politische Engagment in Bezug auf einen Europäischen Mobilitätsfonds für Kunst und Kultur zu konkretisieren und Ideen und Bedarfe aus dem Kunstsektor zu erfassen. An der Umfrage können Einzelpersonen wie auch Gruppen/Organisationen teilnehmen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2018 veröffentlicht und als Argumentationsgrundlage gegenüber europäischen Politiker*innen genutzt. Die Fragen sind auf Englisch, können aber in der jeweiligen Muttersprache beantwortet werden.

Die Umfrage ist hier zu finden.

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Europäische Kommission: Öffentliche Konsultation zur Zukunft der EU-Förderung

Teilnahmefrist: 8. März 2018


Hintergrund der Konsultation ist die derzeit laufende finanzielle Planung für die Fördertöpfe ab 2020, darunter auch die künftige finanzielle Ausgestaltung des Programms "Kreatives Europa". Noch in diesem Jahr wird die EU Kommission ihren mehrjährigen Finanzrahmen vorlegen. Über die Konsultation soll überprüft werden, was in der Vergangenheit gut funktioniert hat und wo Verbesserungen nötig sind. Um der Förderung des Kultursektors auf europäischer Ebene Gewicht zu geben, ist eine starke Beteiligung von Vertreter*innen aus dem Kulturbereich wünschenswert. Die Teilnahme ist offen für alle. Nicht nur Interessenverbände oder Organisationen, sondern auch Einzelpersonen können sich beteiligen.

Der Fragebogen ist hier zu finden.

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(Berlin) Koalition der Freien Szene: Presseerklärung

 

 "Der neue Kulturstandort ALTE MÜNZE – ein Erfolgsmodell für die Freie Szene?"


Die Entscheidung für eine kulturelle Nutzung der Alten Münze ist gefallen: Das ehemalige Münzprägewerk soll mit 35 Millionen Euro als kultureller Standort entwickelt werden. Die Koalition der Freien Szene hat im bisherigen Prozess entscheidende Impulse gegeben und erreicht, dass sich im August 2017 erstmals alle politische Entscheidungsträger*innen öffentlich zum Thema ausgetauscht und sich zur Notwendigkeit eines mit allen Akteur*innen abgestimmten, transparenten Verfahrens zur kulturellen Nutzung bekannt haben. Inzwischen reklamieren aber auch verschiedene Akteur*innen der Kreativwirtschaft zahlreiche Nutzungsansprüche. Die Koalition fordert Politik und Verwaltung auf, diese kreativwirtschaftliche Einflussnahme zu unterbinden, um aus der Alten Münze einen wirklichen Standort für Kunst und Kultur zu machen.

Die gesamte Presseerklärung ist hier zu finden.

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WORKSHOP REMINDER Timo Niermann

Timo Niermann: Collaborating Backstage

 

12.Februar 2018

 

Workshop der Interessensgemeinschaft Freie Theater Wien

 

Inhalt:

Jede Bühnendarbietung entsteht aus einem Netzwerk von unterschiedlichen Sparten und Expertisen, die sich alle im kreativen Prozess miteinander verbinden. Um dabei das künstlerische Potential aller Mitglieder fördern zu können, gilt es durch konstruktive Kommunikation etwaige kulturelle Barrieren zu überwinden und eine gemeinsame Arbeitssprache zu entwickeln.

Timo Niermann berichtet in diesem Workshop von seiner internationalen Berufserfahrung und verbindet diese mit praxisorientierten Theorien. Damit soll allen Teilnehmer_innen die Zusammenarbeit hinter der Bühne erleichtert werden.

 

 

Timo Niermann:

Neben seinen staatlichen Ausbildungen in Theaterwissenschaft und Veranstaltungstechnik hat Timo professionell in über 40 Ländern als Performer, Regisseur, Techniker und Stage-Manager gearbeitet. Seine Erfahrungen sammelte er in Bereichen wie klassische Oper, Zirkus, Corporate Events, Kreuzfahrtschiffe und Sprechtheater. Durch ausführliche Recherchen in den letzten Jahren spezialisierte er sich auf das Verbinden von unterschiedlichen Sparten und Arbeitsbereichen der darstellenden Künste.

 

 

Kosten: € 10, für IGFT Mitglieder kostenlos.

 

12.02.18, 17 Uhr

Besprechungsraum der IG Freie Theater, Gumpendorfer Strasse 63b, 1060 Wien

 

https://www.facebook.com/events

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Forderungskampagne der IG KIKK (freien Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška)

Mit einem Anteil von unter 0,5% am Gesamtbudget ist die Kärntner Kulturförderung die mit Abstand geringste in Österreich. Aus diesem Grund startet die IG KIKK die Kampagne #machteuchnichtarm, um noch vor den Landtagswahlen ein Zeichen zu setzen.

 

https://www.facebook.com/notes/ig-kikk/macht-euch-nicht-arm

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The post-2020 EU budget: what space for culture?

On 8 January, the EU Commissioner for Budget and Human Resources Günther Oettinger stated that the future budget of the EU will prioritise the programmes which bring the EU added value. He also announced that the two programmes which have been secured from the budget cuts so far are Horizon 2020 and Erasmus+. Learn more and take part in this public consultation to convince EU policy-makers that culture and the arts do bring the EU added value and deserve a proper funding allocation. 

Furthermore, read our statement on the EU budget and spread the word as widely as possible.

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Gegen Rechtsextremismus in Österreich

Die IG Freie Theaterarbeit unterstützt auch diesen offenen Brief von Universitätsprofessor_innen und Universitätsangehörige an Bundeskanzler Sebastian Kurz + Bundesminister Prof. Dr. Heinz Faßmann, zur Beendigung jeglicher Zusammenarbeit mit sämtlichen Mitgliedern rechtextremer Burschenschaften, sowie rechtsextremen Medien.


https://www.openpetition.eu

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Initiative gegen die Verharmlosung der Liederbuch-Affäre

Aufruf von Gerhard Ruiss, Elfriede Jelinek und Peter Rosei


E r k l ä r u n g


Die Lieder der Germania

Die im Liederbuch der Germania enthaltenen Barbareien sind durch nichts zu relativieren. Angeblich soll – wie vom Verfasser der Abhandlung „Das Waffenstudententum in Vergangenheit und Gegenwart“, Andreas Mölzer, im Radio zu hören war – es sich bei solchen Versen bzw. Liedern schlagender Verbindungen um „Jux“ oder „Spott“ handeln.

Nichts an diesen bekannt gewordenen Versen der Germania ist „Jux“ oder „Spott“. Sie verherrlichen den Massenmord und rufen zum Massenmord auf. Das sind nicht die Gesänge alter Nazis, es sind die Lieder neuer Nazi-Generationen.

Es gibt keine harmlose Begründung, die die Existenz dieser Lieder in einem Studentenliederbuch erklären könnte. Literarisch-musikalische Werke wie die der Germania verstoßen nicht nur gegen das Wiederbetätigungsverbot, sie sind Verhetzung.

Es gibt keinen Allein-Verantwortlichen für sie, wie er angeblich gefunden wurde und sich den Behörden stellt. Das sind die Lieder einer schlagenden Verbindung und ihrer Vertreter. Diese sind die dafür rechtlich Verantwortlichen zu ungeteilter Hand und haben als solche die Konsequenzen zu tragen.

Ihr Zweck ist, rechtsextremes Gedankengut an nächste Generationen weiterzugeben, ihre Funktion ist, das Denken in den Verbindungen in dieser Hinsicht zu „schulen“, sie sollen, wann und wo immer das möglich ist, gesungen werden. Wir fürchten, unter dem Deckmantel der Freiheit der Kunst, ein Einschleichen dieses Liedergutes und jener Gedanken, unter deren Herrschaft so viele unserer Vorgänger einen hohen Preis bezahlt haben.

Wir sehen es nicht nur als eine zentrale gesellschaftspolitische, sondern auch als eine zentrale kulturpolitische Aufgabe an, dieser Unterwanderung der Gesellschaft im Mantel literarisch-musikalischer Werke mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten und deren Absichten offenzulegen.

Solche Lieder und Verse wie die der Germania verfolgen keinerlei künstlerische Absicht, sie dienen allein dem ideologischen Zweck der Wiederbelebung und Durchsetzung nationalsozialistischen Gedankenguts, kurzum sie sind neo-nationalsozialistische Propaganda.


Wer diese Erklärung unterzeichnen kann und möchte, ist herzlich dazu eingeladen und den bzw. die ersuchen wir um die namentliche Bekanntgabe der Unterstützung in der Form:


Vorname, Familienname Beruf/Funktion Absenderort


an die folgende Adresse: gr@literaturhaus.at (Gerhard Ruiss, Koordination)

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FairStyria: Einreichtermine 2018 für Landesförderungen

Entwickungszusammenarbeit Land Steiermark


Das Land Steiermark fördert im Jahr 2018 wieder Projekte in Entwicklungsländern und entwicklungspolitische Bildungsarbeit in der Steiermark. Außerdem wird die Unterstützung von Freiwilligeneinsätzen junger Menschen in Entwicklungsländern fortgesetzt.


FAIR STYRIA - CALLS 2018


Projekte in Entwicklungsländern (Förderungshöhe max. € 15.000,00)

Projekte der entwicklungspolitischen Bildung in der Steiermark (Förderungshöhe max. € 10.000,00)


=> Einreichtermin: 1. Februar bis 1. April 2018


    Kleinprojekte in Entwicklungsländern (Förderungshöhe max.  € 2.500,00)

    Kleinprojekte der entwicklungspolitischen Bildung in der Steiermark (Förderungshöhe max.  € 2.500,00)

    Volontariate in Entwicklungsländern (Förderungshöhe zwischen € 500,00 und € 1.200,00)


=> Einreichtermin: 1. Februar bis 1. November 2018


Nähere Infos unter Externe Verknüpfung www.fairstyria.at/foerderungen

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ONE BILLION RISING VIENNA 2018

14.02.2018, 18:30 

 

Platz der Menschenrechte, MQ, 1070 Wien

Motto: ALLE STIMMEN FÜR FRAUEN*!

One Billion Rising („eine Milliarde erhebt sich“) setzt sich international als getanzter Protest für ein Ende der Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ein.
Die „Milliarde“ errechnet sich aus der statistischen Aussage der UN 2012, dass ein Drittel aller Frauen* und Mädchen* weltweit in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden. Auch in Wien findet an diesem Tag eine lautstarke Kundgebung statt.

2018 ist ein wichtiges Jahr für Frauen* in Österreich :
100 Jahre Frauen*wahlrecht, 40 Jahre 2. Frauen*bewegung und das Frauen*Volksbegehren 2.0 startet jetzt.
Daher lautet das Motto von One Billion Rising Vienna 2018:
ALLE STIMMEN FÜR FRAUEN*!

beteiligte  Künstler*innen | aktivistische Initiativen:
Anti Fascist Ballet School | CorpoColectivo (CoCo Wien) | crackthefiresister | Larissa Breitenegger | Eloui | EsRAP | OMAS GEGEN RECHTS | starsky | STiXX-FRAUENTROMMELN
Moderation: Natalie Assmann
Künstlerische Leitung: Aiko Kazuko Kurosaki

Programm :
16:30 : OBRA-Special für Schulen / Platz der Menschenrechte
17:30 : OBRA im Dschungel Wien / Bühne 3
18:30 : OBR-Vienna 2018 / Platz der Menschenrechte / Hauptkundgebung
20:30 : OBRA-Afterparty im NUU
Galerie Werkstatt NUU, Wilhelm-Exner-Gasse 15, 1090 Wien

Wie jedes Jahr gibt es davor zahlreiche gratis OBRA-Tanzworkshops, wo Interessierte „Break the Chain“ lernen können : >> mehr

! Tanze mit für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* !

 

https://www.facebook.com/events

 

www.1billionrising.at

 

https://www.1billionrising.at/category/news-termine/termine/

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Fair Pay: Gehaltsschema für Kulturarbeit

aktualisiert für 2018 anhand des GPA-djp Gehaltsschemas für Vereine.


https://www.igkultur.at/sites/default/files/posts/downloads/2018-01-04/Gehaltsschema_KA_2018.pdf

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Betreffend die Vergabe der ehem. Sargfabrik/F23

Presseaussendung

IG Kultur Wien

31.1.2018


Die IG Kultur Wien kritisiert die gestern bekannt gewordene Vergabe der

ehemaligen Sargfabrik, Breitenfurter Straße 176, an die Soravia

Investment Holding GmbH durch Wohnbaustadtrat Ludwig.


Es ist inakzeptabel, dass von Kulturstadtrat Mailath-Pokorny gegebene

Versprechen an die Betreiber des F23.wir.Fabriken zur Weiternutzung des

Areals gebrochen wurden. Das Konzept von F23 ist die Chance ein

niederschwelliges Kulturzentrum umsetzen. Durch die Vergabe an eine

gewinnorientierte Immobilienfirma wird die Möglichkeit langfristig einen

soziokulturellen Mehrwert zu schaffen vergeben.


Es kann nicht sein, dass kulturelle Bespielungen von Seiten der Politik

ausschließlich für Zwischennutzung willkommen sind. Ein dezentrales

Kulturzentrum wie F23 muss langfristig installiert werden, Zuschläge

dürfen nicht nur an finanzkräftige auf Rendite ausgerichtete

Immobilienfirmen vergeben werden. Zu erwarten, dass diese dann leistbare

kulturelle Nutzung ermöglichen, ist naiv. Dies hat nicht zuletzt der

Fall der Sofiensäle deutlich gezeigt. Diese wurde von Soravia u.a. mit

Steuergeldern saniert und inzwischen verkauft. So profitieren

Immobilienträger, nicht aber die Menschen, die dort leben. Es braucht

dringend Visionen für die Zukunft, die nicht allein dem Diktat des

Profits einer unternehmerischen Stadt verpflichtet sind. Wer

niederschwellige, dezentrale Kulturarbeit in den Außenbezirken wirklich

will, braucht auch den politischen Mut, diese zu finanzieren.


Mehr Infos unter:

http://www.igkulturwien.net/igkw-news/singlenews

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TANZPAKT Stadt-Land-Bund vergibt in der ersten Förderrunde 2.185.300 Euro (Berlin)

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 31.01.2018

 

Die Jury hat entschieden.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund vergibt in der ersten Förderrunde 2.185.300 Euro.

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz. Ziel ist die Förderung von substantiellen Projekten, die zur künstlerischen wie strukturellen Weiterentwicklung, Stärkung und Profilierung der Kunstform Tanz in Deutschland beitragen.

 

Die TANZPAKT-Jurymitglieder Felizitas Ammann, Esther Boldt, Marguerite Donlon, Claudia Feest, Cornelia Walter und Katharina von Wilcke haben in ihrer Sitzung am Dienstag, den 30. Januar 2018 über die Anträge der ersten Förderrunde entschieden. Aus den 26 eingereichten Projekten wurden acht ausgewählt. TANZPAKT Stadt-Land-Bund fördert die Vorhaben mit insgesamt 2.185.300 Euro und matcht mit diesem Betrag die von Kommunen, Bundesländern und weiteren Förderern bereitgestellten Mittel in Höhe von 2.930.358,60 Euro. Das Antragsvolumen der ersten Förderrunde betrug rund 8 Mio Euro bei Projektgesamtkosten von mehr als 19 Mio Euro.

 

http://www.tanzpakt.de/

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Zweiteilige Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung erschienen

Unselbstständig | Selbstständig | Erwerbslos


http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/studie2017

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Steiermark-Kultur: Einreichtermine für Anträge auf Projekt- und Basisförderung

Das Land Steiermark gewährt Einzelförderungen für zeitlich begrenzte Projekte. Basisförderungen und mehrjährigen Förderungsvereinbarungen werden für Vereine, Kulturinitiativen und Organisationen mit längerfristigen Konzepten und Strukturaufgaben vergeben. Die Förderungsbereiche sind gesetzlich festgelegt:


    Bildende Kunst, Neue Medien und Architektur

    Darstellende Kunst

    Film

    Literatur

    Musik, Musiktheater und Klangkunst

    Allgemeine Volkskultur, Museen, Denkmalpflege und Kulturgüter


Förderungen können von natürlichen oder juristischen Personen beantragt werden. In allen Förderungsbereichen setzt das Land seinen Schwerpunkt auf die nachhaltige Weiterentwicklung von Gegenwartskunst und Gegenwartskultur im regionalen, nationalen und internationalen Kontext. Dazu gehören selbstverständlich auch digitale Kunstformen, spartenübergreifende, künstlerisch-forschende, theoretische sowie Kunst und Kultur vermittelnde Ideen und Konzepte.

Auskünfte erhalten Sie bei:

Mag. Silvia Fischer, Tel. +43 316 877 3945

Brigitte Feiertag, Tel. +43 316 877 4760

Dr. Gero Tögl, Tel. +43 316 877 4289

Einreichfristen für Kulturförderungen im Jahr 2018


Anträge auf Projekt- und Basisförderung können laufend gestellt werden. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt jeweils nach Stichtagen (Einreichtermine), mit denen auch die Bearbeitungsfrist von 14 Wochen beginnt.

  1. Einreichtermin : 30.03.2018
  2. Einreichtermin : 31.07.2018
  3. Einreichtermin : 31. Oktober 2018 (gilt als 1. Einreichtermin für die Jahresförderungen 2019)

Bitte beachten Sie, dass nur bis zum Stichtag vollständig eingegangene und richtige Anträge bearbeitet werden. Es wird daher um rechtzeitige Kontaktaufnahme im Vorfeld der Antragstellung, um die Vollständigkeit aller benötigten Unterlagen mit Ihnen abklären zu können, gebeten. Beachten Sie bitte auch, dass alle Anträge aufgrund der Bearbeitungszeit und Fristenläufe möglichst sechs bis zwölf Monate vor Beginn der konkreten Umsetzung gestellt werden sollten!


Die Deadlines werden ausnahmslos eingehalten, es gilt der Poststempel. Verspätet eingetroffene Ansuchen gelten automatisch für den nächsten Einreichtermin.

Von den Entscheidungen über Ihren Antrag werden Sie schriftlich verständigt. Telefonische Auskünfte über den Status werden nicht erteilt. Sollten sich Fragen ergeben oder Unterlagen fehlen, wird man benachrichtigt.

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Hamburg: 31 Förderungen für Projekte der freien darstellenden Künste vergeben

hamburg.de

Senat und Bürgerschaft hatten im Rahmen der Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2017 und 2018 eine Erhöhung der Mittel für die Freie Tanz- und Theaterszene in Höhe von jeweils 100.000 Euro beschlossen. So gehen in ... Philipp Himmelmann (Hochschule für Musik und Theater, Hamburg)

 

https://www.www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/

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Freiburgs freie Tanzszene wird mit 440.000 Euro gefördert

Der Bund und das Land will die freie Tanzszene in Freiburg mit einer Summe von 440.000 Euro fördern. Ziel des bis Oktober 2021 laufenden Projekts ist es, die freie Tanzszene in Freiburg so zu fördern, dass sie auch überregional wahrgenommen werde.

 

http://www.badische-zeitung.de

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Timo Niermann: Collaborating Backstage

Timo Niermann: Collaborating Backstage


12.Februar 2018


Workshop der Interessensgemeinschaft Freie Theater Wien


Inhalt:

Jede Bühnendarbietung entsteht aus einem Netzwerk von unterschiedlichen Sparten und Expertisen, die sich alle im kreativen Prozess miteinander verbinden. Um dabei das künstlerische Potential aller Mitglieder fördern zu können, gilt es durch konstruktive Kommunikation etwaige kulturelle Barrieren zu überwinden und eine gemeinsame Arbeitssprache zu entwickeln.

Timo Niermann berichtet in diesem Workshop von seiner internationalen Berufserfahrung und verbindet diese mit praxisorientierten Theorien. Damit soll allen Teilnehmern die Zusammenarbeit hinter der Bühne erleichtert werden.



Timo Niermann:

Neben seinen staatlichen Ausbildungen in Theaterwissenschaft und Veranstaltungstechnik hat Timo professionell in über 40 Ländern als Performer, Regisseur, Techniker und Stage-Manager gearbeitet. Seine Erfahrungen sammelte er in Bereichen wie klassische Oper, Zirkus, Corporate Events, Kreuzfahrtschiffe und Sprechtheater. Durch ausführliche Recherchen in den letzten Jahren spezialisierte er sich auf das Verbinden von unterschiedlichen Sparten und Arbeitsbereichen der darstellenden Künste.



Kosten: € 10, für IGFT Mitglieder kostenlos.


12.02.18, 17 Uhr

Besprechungsraum der IG Freie Theater, Gumpendorfer Strasse 63b, 1060 Wien


https://www.facebook.com/events

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7. Europäischer Theatertag der Toleranz

Seit 7 Jahren begehen bereits an die 1000 Theater, Konzerthäuser und andere Veranstaltungsorte Europas, aber auch Nord- und Südamerikas den „Europäischen Theatertag der Toleranz“, indem sie am 1. Februar vor ihrer jeweiligen Vorstellung das unten stehende Memorandum verlesen.  Sie wollen sich gegen das Erstarken nationalistischer und rassistischer politischer Strömungen stellen, die mit Hass und Ausgrenzung den sozialen Frieden in Europa gefährden und die Europäischen Grundwerte „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ sowie die Menschenrechte in Frage stellen. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative von einer Reihe namhafter KünstlerInnen wie Gaby Welker, François-Michel van der Rest, Renald Deppe, Bernd C. Sucher und Markus Kupferblum, der das Memorandum verfasste. Ich bitte Sie höflichst, diese Initative zu unterstützen, indem Sie diese einer möglichst breiten Öffentlichkeit bekannt machen und das Memorandum gegebenenfalls selbst am 1. Februar 2017 verlesen, egal ob es sich dabei um ein Theaterstück, eine Oper, ein Konzert, eine Lesung oder eine sonstige Veranstaltung handelt, bei der Publikum anwesend ist.  Weiters bitte ich Sie, eine Foto oder Video Dokumentation von dieser Verlesung an kupferblum@gmx.net zu schicken.

 

Memorandum

 

Meine Damen und Herren, geliebtes Publikum! Ich verlese ein Memorandum, das heute in den meisten Theatern Europas vor der Vorstellung in der jeweiligen Landessprache verlesen wird:

 

Heute ist der 1. Februar 2018. Zum 7. Mal begehen wir nun den „Europäischen Theatertag der Toleranz.“In ganz Europa erstarken rechtspopulistische Parteien, die das Ziel verfolgen, zum Nationalismus des 19. Jahrhunderts zurückzukehren, Menschen gegeneinander aufzuhetzen und Mauern zu bauen. Sie verbreiten Lügen darüber, dass das das Wohl für die Menschen bedeuten würde. Doch wohin der Nationalismus führt, haben wir im 20. Jahrhundert schmerzlich erfahren müssen.

 

Wir Theaterleute stellen uns im Sinne der Aufklärung und der Tradition unserer Kunstform an die Seite derer, die sich für die Freiheit einsetzen, den sozialen Frieden, für Offenheit, Neugier und Menschlichkeit. Wir stellen uns entschieden gegen die Leute, die die Idee der Europäischen Einheit und Solidarität und die Gültigkeit der Menschenrechte in Frage stellen. Deshalb wollen wir uns in unserem Land und in unserer unmittelbaren Umgebung für die Schwächeren einsetzen. Wir wollen mit unserer Theaterarbeit das Trennende in der Gesellschaft überwinden, Neugierde erwecken und die Sinne für gesellschaftliche Wahrheiten schärfen - zum gemeinsamen Wohl aller Menschen, für den Frieden und die Freiheit in Europa. Sind wir Menschen doch alle frei und gleich an Würde und Rechten geboren, sind wir doch alle Bürger einer Welt. Heute ist der 1. Februar 2018. Begehen wir heute gemeinsam zum siebenten Mal den "Europäischen Theatertag der Toleranz".

 

Markus Kupferblum

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Regierungsprogramm aus der Sicht der Kunst und Kulturschaffenden

Regierungsprogramm aus der Sicht der Kunst und Kulturschaffenden

 

Das Regierungsprogramm aus der Sicht der Kunst und Kulturschaffenden. Die wichtigste Feststellung aus der Sicht der Kunst- und Kulturschaffenden im Programm der neuen österreichischen Regierung ist ihre erklärte Absicht zur Einbeziehung der Künstlerinnen und Künstler und ihrer Vertretungen bei der Weiterentwicklung und Umsetzung des Programms.

 

https://igkultur.at/artikel/das-regierungsprogramm-der-kunst-und-kulturschaffenden

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In memoriam Ute Bock

02.02.18

Lichtermeer zum Gedenken an Ute Bock

Der Verein Flüchtlingsprojekt Ute Bock ruft für den 2. Februar zu einer Gedenkveranstaltung am Heldenplatz auf.

Beginn ist um 17 Uhr.

https://www.facebook.com/events

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gift 03/2017 jetzt online

Neu gibt es nun auch zur Ausgabe gift.zeitschrift für freies theater 03/2017 einen Zugang zum pdf:
http://freietheater.at/publikationen/gift-zeitschrift-fuer-freies-theater/

 

Die gift.zeitschrift für freies theater ist ab dem Jahr 2006 auf der Webpage der IG Freie Theaterarbeit nachlesbar, die Ausgabe 04/2017 Um-kehr ist zur Zeit nur im Printformat erhältlich.


Preise
Einzelpreis: EUR 5 (innerhalb Östereichs)
Abonnements:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo Student_innen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten.

 

gift - zeitschrift für freies theater widmet sich aktuellen Diskursen der darstellenden Kunst, kulturpolitischen Themen und Debatten und berichtet über Veranstaltungen, Festivals (nicht nur) im freien Theaterbereich sowie über vereinsinterne Neuigkeiten der IG Freie Theaterarbeit und versteht sich als offenes Diskussionsforum für Theater-, Tanz und Performanceschaffende.

Weitere Informationen: freietheater.at/publikationen/gift-zeitschrift-fuer-freies-theater/

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Musisches Zentrum/Assitej/IGFT: Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down Nº X

Freitag, 19. Jänner 2018, 10.00 - 12.00 Uhr


Gespräche zur Kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung


“Es heißt ein Instrument spielen und nicht ein Instrument arbeiten”  A. Zihler

Eine Diskussion über gesellschaftliche Verwertbarkeit von kultureller Bildung: Zielt kulturelle Bildung auf ein ökonomisch erfolgreiches Leben ab oder geht es um persönliche Erfüllung ohne Leistungsdruck?


Musisches Zentrum Wien, Zeltgasse 7, 1080 Wien


Wettbewerb, Konkurrenz, Leistungsprinzip: Auch kulturelle Bildung und Kunstvermittlung spüren den Paradigmenwechsel – weg von einer Wissensvermittlung mit einem humanistischen Bildungsverständnis hin zu Kompetenzmodellen, also handlungsorientiertem Wissen mit der Grundidee von gesellschaftlicher Verwertbarkeit.  Alles muss effizienter, effektiver, messbarer werden; es steigt der Legitimationsdruck.
Wir aber sind der Überzeugung: „Sich bilden in ästhetischer Wahrnehmung zielt auf ein erfülltes, nicht auf ein nützliches bzw. ökonomisch erfolgreiches Leben.“ (Theo Hartogh)

Wie also umgehen mit den Erwartungshaltungen? Wie also wirken, wie Teilnehmende und KünstlerInnen stärken? Wie einen Qualitätsdiskurs führen, ohne sich in Kriterienverhandlungen und Messbarkeitsstrategien wiederzufinden? Wie also künstlerisches freies Arbeiten ermöglichen  ohne dem allgemeinen Leistungsdruck nachzugeben?

Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.


Zu Gast: Cordula Nossek
Intendantin der Mistelbacher Puppentheatertage und seit Jahren als Regisseurin, Figurentheaterspielerin und Theatervermittlerin für die Allerkleinsten tätig

In Zusammenarbeit mit IG Freie Theater und Assitej Austria.


Rückfragenhinweis:
Mag. Doris Geml, t 01 408 32 50 17, d.geml@jugendzenten.at

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IG Netz: Zuschüsse zu Sozialversicherungsbeiträgen für Anstellungen

nächste Einreichfrist 15.03.2018 (für Anstellungen Juli-Dezember 2017)


Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Gruppen im Bereich der darstellenden Kunst die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.


Einreichtermine

Es gibt jährlich zwei Einreichtermine: Für die Monate Jänner bis Juni müssen die Anträge bis 15. Oktober des laufenden Jahres eingereicht werden, für die Monate Juli bis Dezember ist der 15. März des Folgejahres Einreichschluss.


Anspruchsberechtigung

Zuschüsse aus dem IG Netz erhalten Freie Gruppen, die Dienstgeber sind (d.h. Theatervereine, die MitarbeiterInnen anstellen).

Voraussetzung ist, dass die Gruppe innerhalb der vorangegangenen zwei Kalenderjahre oder im laufenden Kalenderjahr eine Subvention vom Bund erhalten hat. Zuschüsse an Dienstgeber werden vorrangig für professionell künstlerisch tätige darstellende Kunstschaffende geleistet, die während des Produktions- und Aufführungszeitraums in einem Dienstverhältnissen stehen sowie - nach Maßgabe vorhandener Budgetmittel - für Produktionsleiter_innen professioneller Produktionen der darstellenden Kunst. 


Höhe der Zuschüsse

Dienstgeber erhalten Zuschüsse aus dem IG Netz für künstlerische Angestellte, deren Brutto-Monatsgehalt EUR 2.490,-  / 40 h (Wert für 2017) nicht übersteigt. Zuschüsse werden in der Höhe der Beitragsvorschreibung, maximal jedoch bis zu EUR 200,- monatlich, gewährt.


Online-Antragstellung

Seit 1. August 2017 können Anträge ausschließlich über die IG Netz Datenbank http://ignet.ddns.net/ eingebracht werden.

Mit Ende der jeweiligen Einreichfrist wird die Datenbank geschlossen.

Lediglich das Antragsformular - mit den Original-Unterschriften der zeichnungsberechtigten Personen - bitte ausgefüllt per Post an uns schicken.


Schritt 1: Registrierung

Einen Einladungslink erhält man auf Anfrage per email office@freietheater.at oder Telefon 01/403 87 94.

Bitte diesem Link folgen, um sich zu registrieren und einen Zugang zur Datenbank zu erhalten.


Schritt 2: Online-Ausfüllen

Die Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen erfolgt dann online. Die verschiedenen Funktionen werden per Online-Guide erklärt.


Folgende Unterlagen müssen digital hochgeladen werden:

- Vereinsregisterauszug

- Subventionsnachweis BKA: Kunstsektion - max. 3 Jahre alt!

- Lohnzettel der ArbeitnehmerInnen

- monatliche Kontoauszüge der Krankenkasse oder Beitragsvorschreibungen und    Zahlungsbestätigungen

- Jahresabschluss / Bilanz des Vorjahres (1x jährlich)

- ggf. Nachweis über anderweitig geförderte Arbeitsplätze (falls es solche gibt)

- Programme, Flyer, Kritiken, Ausdruck der Veranstalter-Websites etc. als Beleg über die Produktionen, die im betreffenden Zeitraum stattgefunden haben.


Schritt 3: Abschicken des Antragsformulars (per Post)

Sobald das Antragsformular online fertiggestellt ist, bitte als pdf herunterladen, ausfüllen und das Original UNTERSCHRIEBEN per Post an uns schicken!


Adresse:

IG Netz / IG Freie Theaterarbeit

Gumpendorferstraße 63B

1060 Wien


Entscheidung über Anträge

Die IG Netz Datenbank errechnet die Höhe der Zuschüsse automatisch (auf Basis der maximalen Förderhöhe von € 200 pro Person).

ACHTUNG: Der tatsächliche Auszahlungsbetrag kann von der angezeigten Summe abweichen! Entsprechend der Anzahl von Einreichungen und des vorhandenden Budgets kann die maximale Förderhöhe pro Person geringer ausfallen!

Die Entscheidung hierüber fällt die IG-Netz-Kommission nach Maßgabe der vorhandenen Mittel.

Die IG Netz Kommission wurde eingerichtet, um Anträge zu prüfen und in Zweifelsfällen zu entscheiden.

In der IG-Netz Kommission sind seitens des Bundeskanzleramtes sMMag. Brigitte Winkler-Komar und Dr. Andera Ruis vertreten, seitens der IGFT Thomas Hinterberger. Ulrike Kuner und die IG-Netz SachbearbeiterIn nehmen an den Kommissionssitzungen teil, haben aber kein Stimmrecht.


Die IG-Netz-Kommissionssitzung findet 2 x jährlich statt. Unmittelbar nach den Kommissionssitzungen, die im Regelfall Ende Mai und Ende November stattfinden, werden die zuerkannten Ansprüche den  AntragstellerInnen mitgeteilt und auf das angegebene Bankkonto überwiesen.

Kontakt: office@freietheater.at

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Öffentliche Konsultation zum zukünftigen EU-Kulturprogramm

10.01. – 08.03.18


Derzeit bereitet die Europäische Kommission die nächste Generation der Förderprogramme ab 2020 vor. In einer öffentlichen Konsultation, die auch das EU-Kulturprogramm umfasst, soll nun überprüft werden, was in der Vergangenheit gut funktioniert hat, was verbesserungswürdig ist und welche Prioritäten künftig gesetzt werden sollen. Eine hohe Beteiligung des Kultursektors an der Konsultation wäre ein wichtiges Zeichen an die Kommission. Stellungnahmen können bis 8. März 2018 in einem Online - Fragebogen übermittelt werden.
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Pressekonferenz zum neuen Regierungsprogramm, Kapitel Kunst und Kultur

Mittwoch, 10.1.2018, 10.30 Uhr im Presseclub Concordia

 

Pressemeldungen:

derstandard.at

wienerzeitung.at

 

Forderungen und Vorschläge an das Österreichische Regierungsprogramm 2017–2022
(in Ergänzung zu den Forderungen der anderen IGs)

  • Keine Erwähnung findet die zeitgenössische Darstellende Kunst  bzw. die Freie Szene.
    Diese möchten wir in der Umsetzung des Regierungsprogramms und im Kunstfördergesetz verankert und gefördert sehen.
  • Die Qualität der Freien Szene ist ihr künstlerisches Risiko. Die Zukunft der Kunst wird hier gestaltet.
    • Konkret: Künstlerische Arbeit ist nicht gleichzusetzen mit Kreativwirtschaft. Eine selbstverständliche, kontinuierliche Förderung von zeitgenössischem Kunstschaffen ist die Grundlage des gesamten Kunstkanons Österreichs.
  • Modelle für ein selbständiges Berufsleben von freischaffenden Darstellenden KünstlerInnen müssen ausgebaut werden. Die finanziellen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen müssen adaptiert werden, damit eine künstlerische Tätigkeit wirtschaftliche und soziale Sicherheit bieten kann.
    • Konkret: Im Vergleich mit internationalen erfolgreichen Fördermodellen die Entwicklung eines entsprechenden Modells für Österreich vorantreiben.
  • Lösungsansätze, die Freie Theaterarbeit in den rechtssicheren Raum bringen und gesetzeskonforme Arbeitsbedingungen ermöglichen, sind dringend erforderlich.
    • Konkret: Adäquate Finanzmittel für die Freie Szene, um den rechtlichen Vorschriften (Anstellungspflicht, Abgaben – und Versicherungserfordernisse) entsprechen zu können.
  • Im Regierungsprogramm ist ein starker Fokus auf Nachwuchs- und Talentförderung gelegt.
    Eine durchgehende Strategie und ein generationenübergreifendes Modell ist aber erforderlich, um KünstlerInnen - von der Ausbildung über die gesamte professionelle künstlerische Tätigkeitsdauer hinweg - begleitend und aktuell unternehmerisches Wissen, Know-How und Weiterbildung zur Verfügung zu stellen.
    • Konkret: In die künstlerischen Ausbildungen Module integrieren, die auf eine erfolgreiche Berufskarriere hinführen und theoretisches und praktisches Wissen vermitteln. Im Laufe des Berufslebens spezielle Informationen und Services über ergänzende Berufsmöglichkeiten diskutieren und anbieten.
      Einrichtung entsprechender Servicestellen (nach internationalem Vorbild). 
  • Eine nationale Tourförderung erhöht die Sichtbarkeit der künstlerischen Produktionen in allen Bundesländern, stärkt die Identifikation mit heimischen KünstlerInnen und die Zusammenarbeit zwischen KünstlerInnen, VeranstalterInnen und dem lokalen Publikum. Der nationale und überregionale Austausch freier Produktionen fördert die künstlerische Qualität und das kreative Schaffen in den Regionen.
  • Außenkultur: Angesprochen sind Synergien.
    Um Synergien für die Freie Szene mit den österreichischen Einrichtungen im Ausland sinnvoll nutzen zu können, schlagen wir für die frei arbeitenden darstellenden KünstlerInnen eine internationale Tourförderung vor.
  • Eine Valorisierung der Kunst-und Kulturbudgets ist dringend notwendig.
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Welser Figurentheaterfestival: ermäßigter Eintritt für IGFT-Mitglieder

27. Internationales Welser Figurentheaterfestival - 8.-14. März 2018

 

Ermäßigter Eintritt für Mitglieder der IG Freie Theaterarbeit.

 

Weitere Infos: www.figurentheater-wels.at

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FIFTITU%, Maiz & Arge SIE: 100% Streichung der Frauenberatungstellen

Presseinformation der oö. Frauenberatungsstellen FIFTITU%, Maiz und Arge SIE vom 09.01.2018:

 

 

Kurz vor Weihnachten wurden wir als Vertreterinnen der Frauenberatungsstellen maiz, FIFTITU% und Arge SIE kurzfristig zu Einzelgesprächen in das Frauenreferat des Landes OÖ geladen, um uns mitzuteilen, dass die jährliche Förderung zum 31.12.2017 zu 100% eingestellt wird. Heute Vormittag machten wir einmal mehr klar: "Wir nehmen die Streichung nicht stillschweigend hin!"

 

Arge SIE, maiz und FIFTITU% leisten seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren gesellschaftspolitischen Beitrag.

 

Angesichts zunehmender Prekarisierung gerade der von uns unterstützten Frauen ist es ein Widerspruch, ausgerechnet deren Beratungen und Förderungen einzustellen. So hat die Landesrätin Mag.a Haberlander selbst beim letzten Geschäftsführerinnenseminar des OÖ Frauenreferats betont: die Partnerinnen des Frauenreferates seien „wichtige regionale Kompetenzzentren und Netzwerke“, um „Mädchen und Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu beraten und zu unterstützen“. 

 

Dass die Landesrätin die Streichung damit begründet, die Tätigkeit der Vereine gehöre nach den „neuen Förderkriterien“ nicht mehr zum Kerngeschäft des Frauenreferats, werfe viele - auch formale - Fragen auf, so die Geschäftsführerinnen der betroffenen Vereine: "Es ist völlig unüblich, langjährige Partnerinnen nicht zeitgerecht über Änderungen der Förderrichtlinien zu informieren oder diese neuen Förderkriterien nicht schriftlich auszuweisen und öffentlich einsehbar zu machen. Dass dies hier nicht der Fall ist, bleibt ein sehr willkürlicher Beigeschmack, wenn geänderte Förderrichtlinien als Begründung herangezogen werden."

Generell stellt sich die Frage, wie die Förderung der Arbeit mit obdachlosen Frauen, Künstlerinnen, Sexarbeiterinnen und Migrantinnen nicht zum Kerngeschäft eines Frauenreferats passen kann. "Außer natürlich, diese Frauen sind aus Sicht der Landesrätin nicht mehr förderungswürdig," fragt sich Oona Valarie Serbest vom Verein FIFTITU%.

 

""LRin Haberlander meint als Begründung, wir beraten zu spezifisch. In Wirklichkeit aber ist es so, dass uns andere Vereine eben deshalb Frauen zuweisen, da sie bei uns gerade diese spezifische Beratung finden"" so Dr.in Luzenir Caixeta von maiz.

 

Unterstützt wurden die drei Vereine von Leonie Kapfer, die für das Frauenvolksbegehren 2.0 am Podium der Pressekonferenz beiwohnte:

 

""Oberösterreich ist auch in punkto Frauenpolitik Blaupause für den Bund. Wir befürchten ähnliche Entwickungen auch im Bundesbudget"", so  Leonie Kapfer, MA.

 

""Insgesamt geht es bei den Kürzungen, die unsere Vereine an den Rand der Existenz bringen, um nicht einmal 60.000 Euro"", betont Karin Falkensteiner, BSA, vom Verein Arge SIE, bei der im letztens Jahr 239 Frauen Beratung fanden.

 

Wir fordern daher: Statt Kürzung endlich langfristige und ausreichende Finanzierung!

 

Unterstützungsmöglichkeiten das Frauen*land OÖ zu retten und unsere Anliegen zu verbreiten: http://frauenlandretten.at/

 

 

Hier noch die Informationen und der Link zu unserer Pressekonferenz:

https://www.facebook.com/vereinmaiz/videos/1620833794665067/

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IG Freie Theaterarbeit: Bring your applications

11.1.2018, 12 - 14 Uhr


Feedback-Runde zu Einreichungen Stadt Wien, 15.1.2018

Anlässlich des nächsten Einreichtermines bei der MA 7 Wien – Projektförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance - am 15.1.2018 laden wir zur Feedback-Runde für eure/ihre Einreichungen ein.

Moderation und Beratung: Julia Kronenberg

Kommt vorbei mit euren Fragen und Einreichunterlagen
im Büro der IGFT (Gumpendorferstraße 63B, 1060 Wien)
am Donnerstag, dem 11.1.2018, 12 – 14 Uhr


Anmeldung:
per e-mail office@freietheater.at
oder telefonisch 01/403 87 94

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Kulturrat Österreich: Studie Unselbständig|Selbständig|Erwerbslos

Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung.
Dezember 2017


Teil 1: Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung aus juristischer Sicht

Verfasser_innen: Ass-Prof.in Dr.in Barbara Trost (Universität Linz), Mag.a Birgit Waldhör (Arbeiterkammer Oberösterreich) und Mag.a Tanja Iljkic (BMF)

veröffentlicht im ÖGB Verlag


Teil 2: Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung aus sozialwissenschaftlicher Sicht

Verfasser_innen: Mag. Clemens Christl (Kulturrat Österreich), Dr. Mag. Markus Griesser (Universität Wien)

veröffentlicht im Eigenverlag, online hier - Dezember 2017; Zusammenfassung


Die beiden Studien haben einen klaren Befund ergeben und legen konkrete Schritte auf mehreren Ebenen nahe. Die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert - der juristische Part am 6.12. in Linz . Weitere Diskussionsveranstaltungen dazu sind in Planung.

Die Studie analysiert ausgehend von der aktuellen Rechtslage (und Durch­führungs­praxis) sowie unter Einbeziehung der kulturpolitischen Auseinandersetzung des Kulturrat Österreich Reibungs­punkte im Sozialsystem für Kunstschaffende. Sie stellt Probleme an den Kreuzungspunkten der verschiedenen Systemkomponenten anhand von Beispielen aus der Beratungspraxis der Interessengemeinschaften dar und zeigt vorhandene Lücken der sozialen Absicherung auf (ins­besondere bezogen auf Arbeitslosigkeit). Aus der eingehenden sozialrechtlichen Analyse werden mögliche Lösungsansätze – nicht nur – für Kunstschaffende abgeleitet.

Der juristische Teil der Studie fokussiert auf die für KünstlerInnen zentralen Gesetze im Bereich der Sozialversicherung ‒ Allg. Sozialversicherungsgesetz (ASVG), Gewerbliches Sozialver­sicherungs­gesetz (GSVG), Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) sowie KünstlerInnen-Sozial­versiche­rungs­fondsgesetz (K-SVFG) und KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSV-SG) ‒ und betrachtet die arbeits- und versicherungsrechtlichen Konsequenzen im historisch-sozial­politischen Kontext und im Hinblick auf die Arbeits- und Lebensrealität von Kunst­schaffen­den. Ausgehend von typischen Erwerbsbiografien wird untersucht, inwieweit mangelnde Kom­pa­ti­bi­litäten der Rechtsnormen, Anwendungsmängel und Informationsdefizite problemgenerierend sind.


Als zeitlicher Rahmen für den sozialwissenschaftlichen Teil der Untersuchung wurden die Jahre 2008-2015 gewählt, beginnend mit der Präsentation der letzten umfassenden Studie zur sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich (vgl. Schelepa et al. 2008) sowie dem Inkrafttreten der Novelle des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AlVG) von 2007, die einen zentralen Einschnitt im Feld markiert. Der Untersuchungszeitraum endet im Jahr 2015 mit der letzten Novelle des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfondsgesetzes (K-SVFG).

  

Weitere Informationen: kulturrat.at

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Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg: Petition unterzeichnen

bis Februar 2018

Pressemitteilung vom 19.12.2017


Debatte um Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg steht weiterhin im öffentlichen Interesse – keine Äußerung bisher seitens ORF Landesdirektion

In der Aufmerksamkeit ungebrochen sind das Interesse und Engagement einer breiten Öffentlichkeit bezüglich der Änderungen im Kulturprogramm beim ORF Vorarlberg. Mehrere Interessensgemeinschaften von Vorarlberger Kulturschaffenden übten nach der Verlegung der Radio Vorarlberg-Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 Uhr Kritik am Vorgehen des Landesstudios und initiierten eine öffentliche Veranstaltung Ende November im vorarlberg museum. An der Podiums- und Publikumsdiskussion, bei der sich Kulturschaffende, Landespolitik und ORF Vorarlberg sowie etliche BesucherInnen aus dem Publikum äußerten, nahmen mehr als 300 Interessierte teil.

Die Online-Petition „Für den Erhalt der Kulturredaktion und Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg“ erreichte unlängst das Sammelziel von 2.000 Unterschriften, wird noch bis Februar 2018 fortgeführt und anschließend der ORF Landes- und Generaldirektion sowie dem Stiftungs- und Publikumsrat des ORF übermittelt. Neben den Unterschriften enthält die Petition rund 400 Kommentare, in denen sich engagierte Menschen sowohl für die Einhaltung des Kulturauftrages seitens ORF Vorarlberg als auch für den Wert von Kunst und Kultur für die gesamte Gesellschaft aussprechen.

Kulturpolitische Debatte zum ORF auch im Landtag und Forderung von LH Markus Wallner
Im Zuge der 9. Landtagssitzung am 13. Dezember führten auch die Landtagsabgeordneten der Parteien diesbezüglich eine engagierte Debatte.
Manuela Auer von der SPÖ bezeichnete die mangelnde kulturpolitische Haltung von Landesrat Christian Bernhard während der Diskussion als „unglücklichen Auftritt“ und appellierte: „Hier gibt es eine breite Initiative und hier kann ich meine Meinung zumindest aus kulturpolitischer Sicht wiedergeben. (...) Und ich teile den Appell, es ist ein Tod auf Raten, wenn die Sendung Kultur nach sechs auf diesem Sendeplatz bleibt. Auf alle Fälle muss diese Initiative unterstützt werden.“

Nina Tomaselli von den Grünen stimmte einer öffentlichen Debatte ebenfalls zu. Das, was in einem öffentlich-rechtlichen Sender passiere, dürfe und solle ihrer Meinung nach öffentlich diskutiert werden. „Ich appelliere deshalb an die Verantwortlichen, diese Emotion und Kritik nicht einfach auszublenden. Sie soll ernst genommen werden und die Verantwortlichen sollen sich dem Diskurs nicht verschließen.“
Adi Gross, Clubomann der Grünen bekräftigte die Aussagen Tomasellis. Es sei nur logisch, dass Sendungen, die dem Kulturauftrag des ORF besonders gerecht werden würden, einen guten und attraktiven Sendeplatz erhielten. Gross befürchtet ebenso wie die Kulturschaffenden, dass die auf 20 Uhr verlegte Sendung schließlich mit dem Argument der niedrigen Hörerzahlen eingestellt werden würde. „Das ist eine Katastrophe und ich sag´s ganz klar: ich kann den Schritt des Landesdirektors einfach nicht nachvollziehen.“ Gross forderte Markus Klement auf, „die Verschiebung dieser Sendung nochmals zu überdenken oder bei nächster Gelegenheit doch wieder nach vorne zu verlegen.“
Landeshauptmann Markus Wallner äußerte sich ebenfalls zum Thema und bestätigte die bundesweite Sonderstellung des Landesstudios in der ausführlichen Kulturberichterstattung: „Den Platz, den Künstler und Kulturschaffende im Land bekommen haben und bekommen im öffentlich rechtlichen Rundfunk, das ist schon eine Sache, die ist etwas besonderes. Unterschätzen wir das nicht; in der Gesamtausstrahlung für ein Land, auch für eine Gesellschaft. Das ist ein Stück Freiheit, das wir haben. Wir geben der Kunst den Raum im öffentlichen Rundfunk.“ Gleichzeitig forderte Wallner vom Landesstudio eine Grundhaltung: „Offenheit gegenüber der Kultur, Platz für die Kunst und Kultur im ORF Vorarlberg, der ist uns insgesamt wichtig.“

Kein Terminvorschlag seitens ORF-Landesdirektor Markus Klement
Bei der Podiumsdiskussion am 27. November 2017 im vorarlberg museum, bei der sich Landesdirektor Markus Klement durch ORF-Chefredakteur Gerd Endrich vertreten ließ, brachte die IG- und Netzwerkgruppe Vorarlberg - auf dem Podium vertreten durch Barbara Herold und Wolfgang Mörth und ergänzt durch den Direktor des Jüdischen Museums, Hanno Loewy - ihre Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft mit den Verantwortlichen des ORF zum Ausdruck. Bis jetzt erklärte sich Markus Klement nicht dazu bereit, der Gruppe einen konkreten und zeitnahen Termin für ein Treffen zu nennen. Informationen über die Haltung des Landesdirektors in dieser Sache erhielten die Interessensvertreterinnen und -vertreter zahlreicher Vorarlberger Initiativen, Netzwerke und Verbände damit noch nicht.

Weiteres Vorgehen
Das Ziel der Gruppe ist, die Debatte auch weiterhin in einem öffentlichen Rahmen stattfinden zu lassen. In den kommenden Wochen werden dementsprechend Aktionen gesetzt, die der Bewegung für eine angemessene Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg Ausdruck verleihen.

Petition unterzeichnen: https://www.openpetition.eu/

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OBRA - Call for Participation

One Billion Rising Vienna 2018 - 14. 2. 2018, 18:30 Platz der Menschenrechte

Tanze für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen*!

 

One Billion Rising ist eine globale Kampagne, eine getanzte Kundgebung für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* - One Billion Rising Vienna 2018 ist die künstlerische Kundgebung in Wien.

 

2018 ist nicht nur ein Jahr mit Symbolkraft für uns Frauen* in Österreich

- 100 Jahre Frauen*wahlrecht - sondern auch entscheidend - das Frauen*volksbegehren 2.0 soll 2018 stattfinden. Daher lautet das Motto für OBR-Vienna 2018: ALLE STIMMEN FÜR FRAUEN*!

 

Der Backlash an Frauen*rechten in vielen Ländern Europas, wie jetzt auch in Österreich angekündigt, ist empörend - umso wichtiger ist es gerade jetzt aufzustehen!

Daher wollen wir in Wien ein ganz deutliches Zeichen setzen. Am 14. Februar wollen wir heuer Hunderte, ja Tausende sein, die sich flashmobartig tanzend die Straßen Wiens erobern!

 

Als Künstlerische Leitung von OBRA, Tänzerin und Choreografin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass das Herzstück dieser Kampagne, die Choreografie zu „Break the Chain“, von möglichst vielen Menschen getanzt wird und ein eindrucksvolles Bild einer großen Synchronbewegung die Straße füllt.

Dafür biete ich, beginnend mit 9.1. 2018, zahlreiche kostenlose OBRA-Tanzworkshops an.

Alle sind willkommen, auch ohne tänzerische Vorkenntnisse!

 

Mehr Infos und alle Termine sind auf www.1billionrising.at unter „Termine“ und auf dem OBRA Kalender zu finden!

Ich freue mich auf das Tanzen mit euch!

Aiko Kazuko Kurosaki

Tänzerin, Choreografin, Performerin, Aktivistin,

Obfrau und Künstlerische Leitung von OBRA

 

In Kooperation mit der ÖH der Akademie der bildenden Künste finden die OBRA -Tanzworkshops in ihren Räumen in der Augasse 2-6, 1090 Wien - ebenso in Kooperation mit dem Dschungel Wien, im Dschungel Wien statt.

OBRA ist der Meinung, dass für diese Workshops für die Teilnehmer*innen keine Kosten entstehen dürfen. Daher verlangen wir keine Teilnahmegebühren.

 

In den Räumen der ÖH der Akademie der bildenden Künste:

Offene OBRA-Tanzworkshops -

im Jänner 2018

Di., 9. 1., 18:00 - 19:30

Do., 11. 1., 18:00 - 19:30

Mo., 15. 1., 18:00 - 19:30

Fr., 19. 1., 18:00 - 19:30

Di., 23. 1., 18:00 - 19:30

Do., 25. 1., 18:00 - 19:30

Mo., 29. 1.,18:00 - 19:30

Im Februar 2018:

Do., 1. 2., 18:00 - 19:30

Mo., 12. 2., 18:00 - 19:30

 

OBRA-Spezialworkshop in den Semesterferien

Mo. 5. 2. - Fr. 9.2., 18:00 - 20:00

 

Bitte um Voranmeldung bei OBRA: office@1billionrising.at oder persönlich bei Aiko

Kazuko Kurosaki unter: kazuko.kurosaki@chello.at

 

Im Dschungel Wien:

Di., 16. 1. 2018, 12:00 - 13:00

Mi., 17. 1. 2018, 12:00 - 13:00

Do., 18. 1. 2018, 12:00 - 13:00

Diese Kurse finden im Anschluss an die Schulvorstellungen des Stückes „Blutsschwestern“ statt und sind Schulklassen vorbehalten.

 

Offene Wild:Werkstatt im Dschungel Wien:

Mo., 22. 1. 2018, 18:00 - 20:00

Hier wird die Choreografie zu „Break the Chain“ in der gespiegelten Version unterrichtet - für diejenigen gedacht, die mit Aiko die Gruppen anführen wollen. Anmeldung bei Ulla Steyrleuthner: u.steyrleuthner@dschungelwien.at

 

OBRA - Tanzworkshop im NUU / Galerie Werkstatt NUU, Wilhelm-Exner-Gasse 15, 1090 Wien

Die, 13. 2. 2018, 18:00 - 19:00

Offen für alle, die die Choreografie noch ein letztes Mal vor OBR-Vienna 2018 proben wollen!

Im Anschluss findet dort als OBRA-Auftaktveranstaltung die Vernissage der Ausstellung „Frauen-Bilder aus Afghanistan“ mit Bildern der jungen afghanischen Malerin Elham Tajik statt.

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NGOs, Flüchtlingsinitiativen, politische und zivilgesellschaftliche Organisationen und Bündnisse: Neujahresempfang: Großdemo gegen Schwarz-Blau

Samstag, 13. Jänner, 14 Uhr
U3/U6 Westbahnhof, Christian-Broda-Platz

NGOs, Flüchtlingsinitiativen, politische und zivilgesellschaftliche Organisationen und Bündnisse, sowie engagierte Persönlichkeiten – finden uns mit dem Rechtsruck nicht ab! Wir rufen am Samstag, 13. Jänner um 14 Uhr zur Großdemonstration am Westbahnhof auf. Die Route führt über die Mariahilfer Straße und den Ring zum Ballhausplatz, dem Sitz der Regierung. Wir werden bunt, lautstark und zahlreich sein!

Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/146576846065127/?notif_t=event_calendar_create&notif_id=1514730618648743

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Dachverband Salzburger Kulturstätten: Presseaussendung Kulturbudgets Salzburg

Land Salzburg: Anteil der freien Szene im Doppelbudget 2017/2018 stabil mit wenig Veränderung. „Was sich verändert und verbessert hat, ist die Gesprächsbereitschaft und Kooperation der BeamtInnen in der Kulturverwaltung. „Das stellt für Kulturvereine und KünstlerInnen gleichsam eine große Verbesserung dar. Nominell das deutlichste Plus – 19% – weisen die Salzburger Festspiele auf, die Steigerung ist zweckgebunden an Brandschutzmaßnahmen.“

Lob des offenen Prozesses zur Erstellung des Kulturentwicklungsplans, aber „Wir sind enttäuscht, darüber, dass es noch keine klaren Zeithorizonte und Etappen gibt, mit dem sich das Land Salzburg auf bestimmte Projekte und Projektschritte festlegen möchte. Ebenso enttäuschend ist, dass es kein eindeutiges Bekenntnis zu Fair Pay in der Kulturarbeit gibt.“

Stadt Salzburg: „Das Kulturbudget insgesamt erreicht 2018 einen nominellen Höchststand von Euro 32,173.400 (eine Steigerung um rund 680.000 Mio. Euro gegenüber VA 2017), damit macht das Kulturbudget 6,26 % am Gesamthaushalt aus. […] Der Anteil der »Freien« am gesamten Kulturbudget beträgt nun 15,7%, ein Rückgang von 0,2%. […] Es ist erfreulich, dass die Mittelfristigen Förderverträge noch erhöht und vertraglich fixiert wurden (tw. über dem Verbraucherpreisindex), einzelne Förderungen der freien Szene direkt erhöht wurden (etwa: plus 10.000.- für FS1), die Umsetzung des Projektes Rauchmühle sowie des Architekturhauses in das Budget Einfluss gefunden haben. […] Ziel bleibt die automatische, jährliche Abgeltung der Inflationsrate als Basis für bedarfsgerechte Förderungen und notwendige Investitionen.

 

Bund: »Mit Sorge blicken wir auf die Ankündigungen der neuen Bundesregierung«, sagt Karl Zechenter (Vorstand Dachverband Salzburger Kulturstätten), »eine Reihe von Maßnahmen zeigen, dass es stärker in Richtung Leuchtturmpolitik geht. Wir hoffen, dass die ebenfalls erwähnte Stärkung regionaler Kulturinitiativen umso kräftiger ausfällt.«

 

Weitere Infos: www.kultur.or.at

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Barbara Herold: Ehrengabe des Landes Vorarlberg

Barbara Herold, Regisseurin und Dramaturgin, wurde für die langjährige künstlerische Qualität ihrer Arbeit mit der Ehrengabe des Landes Vorarlberg gewürdigt.

Wir gratulieren Barbara, die auch als Bundeslandsprecherin der Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit mit viel Engagement tätig ist, zu dieser Würdigung ihrer künstlerischen Tätigkeit!

 

Weitere Informationen zur Auszeichnung:
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2883393/
www.vn.at
www.neue.at

 

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Neue Leiterin Theater am Petersplatz: Cornelia Anhaus

Die Kuratorin und Dramaturgin Cornelia Anhaus leitet ab 2018 das wieder eigenständig werdende Theater am Petersplatz in Wien.

Wir gratulieren!


Weitere Infos:
www.nachtkritik.de
www.sn.at


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ITI Deutschland: „Arts under Attack“

Weltweit aufsteigender Populismus und religiöser Fanatismus gefährden die Rechte und Freiheiten von Künstler*innen, zugleich verfestigen sich nationalistische Tendenzen, die ein demokratisches und kulturell offenes Miteinander verhindern.

Unter dem Titel „Arts under Attack“ erörtert das deutsche ITI-Zentrum in seinem Jahrbuch 2017 diese allenthalben rapide zunehmenden Entwicklungen und bezieht Stellung.
„Arts under Attack“ steht kostenfrei auch als download bereit, von der gedruckten Ausgabe sind noch einige Restexemplare verfügbar, die hier bestellt werden können.

https://issuu.com/itigermany/docs/iti_jahrbuch_2017_issuu_i

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Voices for Culture: Structured Dialogue on “Social inclusion – partnering with other sectors”

Deadline: 8.1.2018

 

Are you interested in social inclusion and would you like to share your expertise and knowledge at European Level? 

 The Brainstorming Session on culture for social inclusion – partnering with other sectors represents the opportunity for a group of around 30 European civil society stakeholders in the cultural sector and 5 selected non-cultural stakeholders to exchange ideas on this topic and to present these to the European Commission. The group will brainstorm on 17-18 April 2018, and then have the opportunity, in September 2017, to discuss the main ideas (to be summarised in a Brainstorming Report) with the European Commission at a Dialogue Meeting in Brussels.

The call is open to representatives of the cultural and creative sectors (professional organisations, cultural institutions, non-governmental organisations, European networks, foundations, private organisations, etc.) with relevant expertise on the topic “Social inclusion – partnering with other sectors”, who would like to contribute to discussions with the European Commission. Organisations applying must be from one of the 28 EU Member States.

Deadline: 8 January 2018


The Brainstorming Session is taking place on 17-18 April 2018 and the Dialogue Meeting with the European Commission in September 2018 (Tbc). Please make sure you are available within the given timeframes and have read the practical information before completing the following application form.
For a smooth implementation of the project, the same person must attend both meetings.

The participants of the session will be selected according to the selection criteria published on the project's website (http://www.voicesofculture.eu/). You will be informed whether you have been selected or not in January 2018.


Info:

http://www.voicesofculture.eu/

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#kulturlandretten/Land Oberösterreich: 16.109 Unterschriften übergeben

16.109 Unterschriften zur Unterstützung für "kulturlandretten" übergeben

Am 4.12. wurden die ersten 16.109 Unterschriften gegen die Sparpläne im Kulturbudget Oberösterreichs an Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Reinhold Kräter (Kulturdirektor) persönlich übergeben.
"kulturlandretten", eine Initiative der KUPF - Kulturplattform, wird u.a. aktiv unterstützt von der IG Freie Theaterarbeit.

Bei der offiziellen Überreichung der Unterschriften gestern in Linz zeigten ihre Unterstützung für die KUPF neben der IGFT auch VertrteterInnen der IG Bildende Kunst, der Anton-Bruckner-Universität und der Grazer Autorenvereinigung. Alle VertreterInnen richteten eindringliche Appelle an die Politiker und Beamten, das Kulturland Oberösterreich nicht aufzugeben, sondern im Sinne der AkteurInnen der Freien Szene einen Budgetzuwachs anzustreben und sich für den Ausbau der Kunst und Kultur des Landes politisch stark zu machen. Vereinbart wurde u. a. ein Runder Tisch mit dem Landeshauptmann und dem Kulturdirektor, bei dem die Entwicklungen der Kulturpolitik Oberösterreichs regelmäßig kritisch betrachtet und gemeinsam diskutiert werden. Wir bleiben am Ball!


Presseaussendung der KUPF, 6.12. zu den beschlossenen Kürzungen:
Land OÖ beschließt Kürzung der Kulturförderungen um 30%


Der oö. Landtag hat heute mit schwarz-blauer Mehrheit das Kulturbudget 2018 beschlossen. Die Kürzungen der Kulturförderungen von 30% wurden trotz zahlreichen Protesten nicht zurückgenommen. Die Kulturplattform Oberösterreich zeigt sich enttäuscht und kündigt weitere Proteste an.

Von den Kürzungen sind nicht nur die zeitgenössischen Kulturvereine betroffen, auch die Volkskultur und die Blasmusik wurden um 28% gekürzt.
„Damit erreichen wir den niedrigsten Stand der Kulturförderung seit Jahrzehnten“, kritisiert KUPF Geschäftsführer Thomas Diesenreiter. Er antwortet auch verärgert auf den Vorwurf der ÖVP Kultursprecherin Elisabeth Manhal, „Hysterie zu betreiben“: „Es ist unredlich, den hunderten Kulturvereinen und mehr als 16.000 Bürgerinnen und Bürger, die hinter ‚Rettet das Kulturland OÖ‘ stehen, Hysterie vorzuwerfen. Frau Manhal sollte sich darüber freuen, dass Oberösterreichs Bevölkerung ihr Kulturland so am Herzen liegt und sich für seinen Erhalt einsetzt.“

Auch den Hinweis, dass das Kulturbudget „nur um 3,5%“ gekürzt wird, lässt Diesenreiter nicht gelten: „Das sind rhetorische Täuschungsmanöver. Es nutzt nichts, wenn man immer wieder die selbe Zahl nennt, um das wahre Ausmaß dieses Kahlschlags in der Kulturlandschaft zu verbergen. Ja, im Gesamtbudget wurden nur 3,5% gekürzt, aber bei den Förderungen wurden astronomische 30% von einem auf den anderen Tag gestrichen, während die landeseigenen Einrichtungen nur 0,9% zum Sparkurs beitragen. Betroffen von dieser kurzsichtigen Kürzungspolitik sind tausende ehrenamtliche Vereine, von der kleinen Blasmusik bis zu den Kulturhäusern und freien Theatern. Wir werden die Auswirkungen dieses Kahlschlags nächstes Jahr genauestens beobachten und fordern weiterhin eine Erhöhung der Mittel im kommenden Jahr.“

Vorschläge liegen auf dem Tisch

Trotz dieses vorläufigen Rückschlags ist die KUPF OÖ verhandlungsbereit und hat einen „Pakt zur Sicherung des Kulturlands“ vorgelegt. Darin wird unter anderem ein stabiler und gesicherter Budgetpfad ab 2019 gefordert, der kulturelles Wachstum ermöglicht und das Förderminus von 68% bis 2022 schrittweise wieder ausgleicht. Weitere Forderungen sind die Verkürzung der oft langwierigen Förder-Prozeduren, die Einführung unabhängiger Jurys für Förderentscheide oder die Entwicklung neuer Fördermodelle für spezifische Ziele wie Internationalisierung oder Digitalisierung. „Es soll in den nächsten Wochen noch einen 2. Runden Tisch mit dem LH geben. Für uns ist klar: Wenn schon 2018 ein kulturelles Trauerjahr wird, dann muss zumindest ab 2019 wieder kulturelles Wachstum möglich sein“, fordert Diesenreiter abschließend.

Infos zur Kampagne „Rettet das Kulturland OÖ“: https://kulturlandretten.at

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Beratung für Förderanträge in Wien

12.12.2017, Wien, Theater Drachengasse/Bar & Co

IG Freie Theaterarbeit in Kooperation mit Theaterverein Wien und Theater Drachengasse

Anlässlich des nächsten Einreichtermins bei der MA 7 Wien – Projektförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance - am 15.1. laden die IG Freie Theaterarbeit, Theater Drachengasse und der Theaterverein Wien zu einer Informationsveranstaltung ein

gemeinsam mit Kolja Burgschuld vom Kuratorium Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien
im Theater Drachengasse / Bar & Co
am Dienstag, 12.12.2017, 10 – 12 Uhr

Kommt vorbei mit euren Fragen zu den Einreichunterlagen, -modalitäten, Kalkulationen oder Richtgagen.

Anmeldung:
per e-mail office@freietheater.at
oder telefonisch 01/403 87 94

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Freies Theater Innsbruck: zum 5. Geburtstag neuer Name, neues Design

Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag!

Freies Theater Innsbruck präsentiert sich seit 1. Dezember mit neuem Namen und neuem Design. Wer sich über die Hintergründe interessiert, der und dem empfiehlt das BRUX-Team die Lektüre zweier ausgewählter Presseartikel:

Produktives Knirschen im Freien Theater Innsbruck
(Tiroler Tageszeitung, Do 30.11.2017)

Happy Birthday, BRUX! 5 Jahre Freies Theater Innsbruck
(franzmagazine, Fr 01.12.2017)


Und es gibt eine neue Webiste: www.brux.at

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Europäisches Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA: Unterzeichnung durch Organisationen

Der europäische Sign on kann hier von Organisationen unterzeichnet werden: http://www.s2bnetwork.org/sign-democratisation-letter/

 

Innerhalb des europäischen Bündnisses gegen TTIP, CETA und TiSA hat in den letzten Monaten eine intensive Diskussion zur Demokratisierung der Handelspolitik stattgefunden.

Ergebnis dieses Prozesses ist der anhängige Brief "Europa mit und für Europas Bürgerinnen und Bürger gestalten – die EU-Handelspolitik demokratisieren.
Er enthält neun konkrete Schritte zur tiefgreifenden und grundlegenden Demokratisierung der EU Handelspolitik.

Moderne Handelsabkommen werden in ihrem Geltungsbereich zunehmend ausgeweitet und schränken politische Spielräume und demokratische Entscheidungsfindung in allen Bereichen der Gesellschaft ein. CETA und TTIP haben deutlich gezeigt, wie die EU-Handels- und Investitionspolitik von den Verhandlungen bis zur Ratifizierung die Interessen von Konzernen gegenüber demokratischen Prozessen privilegiert.
Unser Ziel ist es die EU-Handels- und Investitionspolitik zu demokratisieren, indem das EU-Parlament, die Parlamente der Mitgliedstaaten und die Zivilgesellschaft eingebunden werden und eine breite Debatte durch einen transparenten Prozess ermöglicht wird.

Der Brief soll sowohl an die europäischen Regierungen, aber auch an die Kommission, das Europäische Parlament und an NationalrätInnen gehen. Damit diese Initiative ein Erfolg wird, sollten so viele Organisationen als möglich unterzeichnen, um so den politischen Druck
auf die Verantwortlichen zu erhöhen.

Sign on: http://www.s2bnetwork.org/sign-democratisation-letter/

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Zirkus- und Straßenkünstler_innen Vernetzungstreffen: Gagenhöhen und Verhandlungsstrategien

30. November um 19-22 Uhr

ORT: Spektakel, Hamburgerstraße 14, 1050 Wien

 

Das Treffen richtet sich an alle die im Zirkus- und Straßenkunstbereich tätig sind - egal ob ihr gerade anfangt vereinzelt aufzutreten oder schon seit Jahren euer Geld so verdient. 

 

Ziel ist es Erfahrungen auszutauschen und Strategien zu überlegen wie wir kollektiv als Szene Einfluss auf den Markt nehmen können, um ein faires Gagenlevel für alle zu sichern. Längerfristig besteht die Absicht einen Richtgagenkatalog herauszubringen, wie er bereits für den Theaterbereich besteht.

 

Es gibt im weitesten Sinne keine normale Gagenhöhe. Normal ist was sich etabliert und darauf können wir Einfluss nehmen. Wenn wir uns dazu treiben lassen uns gegenseitig zu unterbieten, hat schlussendlich niemand etwas davon. Das muss nicht beabsichtigt passieren. Jede Verhandlung ist von der ängstlichen Überlegung geprägt: „Wie viel kann ich verlangen, ohne den Job zu riskieren.“ Gerade deshalb ist es wichtig in großem Rahmen darüber zu diskutieren. Die Grundidee dabei ist simpel, wenn wir einander helfen, steigt unser Selbstbewusstsein und das Gagenniveau. Davon haben wir alle etwas.

 

Dieses Treffen findet in Kooperation mit der IG Freie Theaterarbeit statt.

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gift 02/2017 jetzt online lesen

In älteren Ausgaben der gift.zeitschrift für freies theater schmöckern, nachlesen – all das ist bis zurück ins Jahr 2006 auf der Webpage der IG Freie Theaterarbeit möglich.


Neu gibt es nun auch zur Ausgabe gift.zeitschrift für freies theater 02/2017 einen Zugang zum pdf:
http://freietheater.at/publikationen/gift-zeitschrift-fuer-freies-theater/


Wer die Zeitschrift lieber in Papierform lesen möchte:

Die Zeitschrift erscheint vier Mal jährlich (Ende März, Ende Juni, Ende September & Dezember)

Preise
Einzelpreis: EUR 5
Abos:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten.


gift - zeitschrift für freies theater widmet sich aktuellen Diskursen der darstellenden Kunst, kulturpolitischen Themen und Debatten und berichtet über Veranstaltungen, Festivals (nicht nur) im freien Theaterbereich sowie über vereinsinterne Neuigkeiten der IG Freie Theaterarbeit und versteht sich auch als offenes Diskussionsforum für Theater-, Tanz und Performanceschaffende.

Weitere Infos: freietheater.at/publikationen/gift-zeitschrift-fuer-freies-theater/

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SOS-Mitmensch: Extremismus-Dossier

SOS-Mitmensch hat ein umfangreiches Dossier erstellt und am 29. November 2017 an ÖVP-Obmann Sebastian Kurz und Bundespräsident Alexander Van der Bellen geschickt:


Es listet detailliert die individuellen Verstrickungen von 36 Personen aus der Führungsriege der FPÖ in Extremismus bis hin zu antisemitischen Verschwörungstheorien, blankem Rassismus und zur Nähe zu neonazistischen Gruppierungen auf.

 

Niemand in der ÖVP soll sich auf Unwissenheit berufen können. Auch der Bundespräsident soll seine Entscheidungen auf der Grundlage von umfassendem Wissen treffen. Jetzt ist die allerletzte Chance zu einer Notbremsung und Schubumkehr in Richtung einer verantwortungsvollen Regierungsbildung.

 

Denn es gibt keine Pflicht, Rechtsextreme in die machtvollsten Ämter unserer Republik zu befördern! Ein Viertel der Wählerinnen und Wähler hat der FPÖ ihre Stimme gegeben. Daraus leitet sich das Recht der gewählten Abgeordneten ab, ihre Rolle im Parlament wahrzunehmen.

 

Aber es ergibt sich daraus nicht der Zwang, ihnen Ministermacht über heikle Daten, sensible Materien und Menschenschicksale in die Hände zu geben!

 

Hier finden Sie unser Dossier zum Download und zum Weiterverschicken: sosmitmensch.at

Mehr als 15.000 Menschen haben bereits eine Protestnachricht an Kurz, Kern und Van der Bellen geschickt: https://www.sosmitmensch.at/site/petition/petition/21.html

 

Ihr SOS Mitmensch Team

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Erhalt der Kulturredaktion und Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg

Bericht über die Diskussion am 27.11.2017

Petition unterzeichnen: www.openpetition.eu


Die Teilnahme von gut 300 interessierten Menschen an der Diskussion, am 27.11.2017, 19h, im vorarlberg museum zum "Erhalt der Kulturredaktion und Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg" hat uns gezeigt, wie brisant das Thema Kunst und Kultur in medialer Abbildung, Gesellschaft und Politik ist. Das Podium mit ORF Vbg-Chefredakteur Gerd Endrich, Landesrat Christian Bernhard und den hervorragend vorbereiteten und eloquenten Kulturakteur_innen Barbara Herold, Wolfgang Mörth und Hanno Loewy wurde professionell von Angelika Böhler moderiert.
Die Rückmeldungen aus dem Publikum waren so vielfältig wie qualifiziert.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Rückhalt und Einbringen in die Diskussion seitens Kolleg_innen und Bevölkerung - sowohl in fachlichen und persönlichen Aussagen als auch als Unterschrift auf unserer Petition. Gemeinsam mit den Kolleg_innen der IG- und Netzwerkgruppe und der Plattform gegen den Kulturabbau im ORF bleiben wir dran am Thema.

Plattform gegen den Kulturabbau beim ORF

(Prof. Dr. Walter Fink und Mag. Meinrad Pichler)

IG- und Netzwerkgruppe Vorarlberg

(IG Kultur Vorarlberg, IG Freie Theater, literatur:vorarlberg netzwerk, Landesverband Vorarlberger Amateurtheater, netzwerkTanz Vorarlberg und Werkraum Bregenzerwald)


Medienberichte:
www.kulturzeitschrift.at

derstandard.at

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Land Steiermark: Neues Kulturkuratorium

In der Sitzung der Steiermärkischen Landesregierung vom Donnerstag, 23. November 2017, wurden die Mitglieder des Kulturkuratoriums auf Vorschlag von Kulturlandesrat Christopher Drexler für die Funktionsperiode 1. Jänner 2018 bis 31. Dezember 2020 bestellt.

 

Weitere Infos: steiermark.at/

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SVA Landesstelle Wien: vorübergehend im 3. Bezirk
Die Landesstelle Wien übersiedelt vorübergehend ab 18. Dezember 2017 von der Wiedner Hauptstraße in den 3. Bezirk.
https://www.svagw.at/portal27/svaportal/content?contentid=10007.785714&viewmode=content
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Wiener Perspektive: Pressemitteilung zum Petersplatz

Pressemitteilung der Wiener Perspektive vom 22.11.2017

 

Theater am Petersplatz - Die Wiener Perspektive begrüßt den Rückzug der IGFT aus der Jury


Die Wiener Perspektive begrüßt den Rückzug der Interessensgemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT) aus der Jury zur Findung der „Kuratorischen Leitung / Geschäftsführung“ der Theater am Petersplatz GmbH laut Pressemitteilung vom 13.11.2017.

In der Pressekonferenz am 27. September 2017 hat die Wiener Perspektive bereits auf die in den institutionalisierten Spielstätten Wiens geläufige Verwirrung von „Koproduktion“ und „Kooperation“ hingewiesen und die Einhaltung tatsächlicher Koproduktionsbedingungen für KünstlerInnen gefordert. Die Ausschreibung eines weiteren Kooperationshauses ist daher nicht im Sinne der Wiener Perspektive. 

Zudem fragt die Wiener Perspektive, ob die von der Konzeptförderungsjury geforderte künstlerische und ökonomische Trennung des Eldorado vom Werk X mit dem sich augenblicklich abzeichnenden Profil, sowie den zur Bewerbung mit ausgegebenen Factsheets ausreichend gewährleistet werden kann.

Wiener Perspektive

https://www.facebook.com/Wiener-Perspektive-521932301503469/

Wiener Perspektive ist eine offene Plattform von Wiener KünstlerInnen für Wiener KünstlerInnen der freien Kunst und Performance Szene.

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Dachverband Salzburger Kulturstätten: Presseaussendung zur Bürgermeisterwahl Salzburg

Die Kulturstadt braucht Mut und klare Positionen


Der Dachverband Salzburger Kulturstätten fordert die Bürgermeisterkandidaten und -kandidatin auf zur Kultur in der Stadt Salzburg Stellung zu beziehen – und nennt einige offene Baustellen. 


»Salzburg ist Kulturstadt« – da dürften sich alle KandidatInnen zur Bürgermeisterwahl wohl einig sein. Im Detail verraten die meisten Kandidatinnen aber nur wenig über ihre kulturpolitischen Positionen. »Kultur ist so ein bedeutender Faktor in der Stadt – vom Tourismus bis zur Lebenskultur –, dass die Wähler und Wählerinnen wissen müssen, was sie erwartet«, sagt Karl Zechenter, Obmann des Dachverband Salzburger Kulturstätten: »Kultur ist Thema. Wir fordern die Kandidaten dazu auf klar zu sagen, was und wie sie die Kultur Salzburgs mitgestalten wollen. Die Kulturstadt braucht Mut und klare Positionen«. Der Dachverband Salzburger Kulturstätten vertritt insgesamt 75 Kulturstätten, davon 46 in der Stadt Salzburg.


[…]


Die offenen Baustellen: Kulturhauptstadt, Rauchmühle

Wer die Wahl hat, hat die Qual – das muss nicht unbedingt sein: In Salzburg gibt es in der Kultur viele Projekte, bei denen sich ein zukünftiger Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin profilieren kann: »Wie steht es mit kulturellen Aktivitäten in den Stadtteilen und wird das Festspiel-Festjahr 2020 ein Fest für alle SalzburgerInnen? Erhält der Sound der Jugend genauso viel Raum, wie ein Sound of Music-Museum? Wie werden die finanziellen Schwerpunkte hier gesetzt? Wer Kultur nur als Mittel zum Tourismus sieht, braucht sich über den Verlust an Lebensqualität nicht zu wundern.« 


  • Kultur finanzieren: Kulturbudget erhöhen, mittelfristig absichern!

Das ist die entscheidende Frage: Wie halten es die PolitikerInnen mit der Finanzierung? »Mindestens 1% des Gemeindebudgets für zeitgenössische Kulturproduktion und –vermittlung«, sagt dazu Karl Zechenter. Mittelfristige Förderungen haben sich bewährt – alle KandidatInnen – mit Ausnahme der FPÖ – wollen sie beibehalten. Und Salzburg braucht einen Impuls um neues zu ermöglichen – in der kulturellen Bildung, Veranstaltungen und Vermittlung in allen Stadtteilen. Fair Pay für Kulturarbeit muss dabei eine Selbstverständlichkeit sein. 


  • Rauchmühle vorantreiben!

Wo proben Salzburgs Theaterschaffende, Tänzer, Tänzerinnen und Chöre ihre Auftritte? In kaum geeigneten Räumen – seit Jahren ist das Problem der Probennot der Stadt bekannt und im eigenen Kulturleitbild benannt. »Ein zukünftiger Bürgermeister oder Bürgermeisterin kann hier Mut und Weitblick erweisen und endlich den vielen Salzburger Gruppen ein Probenhaus zur Verfügung stellen«, so Zechenter. Bestehende Pläne dazu dass in der Rauchmühle umzusetzen, sind wieder verschwunden. Die zentrale Frage der Interessenvertretung: Bleibt es beim Probenzentrum oder denkt man hier etwa bereits an eine andere, kommerziell »interessante« Nutzung des Gebäudes? Zudem: es fehlen noch adäquate Probenmögklichkeiten für MusikerInnen! 

 […]


http://www.kultur.or.at
http://www.kultplan.at

https://www.facebook.com/Dachverband.Kultur.Salzburg

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EDUCULT: Fragebogen zur Evaluierung KSVF-Unterstützungsfonds ausfüllen

Sehr geehrte Künstlerin, sehr geehrter Künstler,


in finanziellen Notsituationen kann der Unterstützungsfonds im Künstler-Sozialversicherungsfonds (www.ksvf.at) Kunstschaffende eine Beihilfe gewähren. Der Unterstützungsfonds wird nun von uns, EDUCULT – Denken und Handeln im Kulturbereich (www.educult.at), evaluiert.


Dazu ist es notwendig, Ihre Perspektive auf die soziale Lage der Kunstschaffenden und die sozialen Sicherungssysteme zu erfahren. Die Daten dienen als Grundlage, um die Instrumente weiterentwickeln zu helfen.


Um dies zu schaffen, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen!


Wir ersuchen Sie, an der von uns vorbereiteten, anonymen Umfrage teilzunehmen. Sie nimmt ca. 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch. Über folgenden Link kommen Sie direkt zur Umfrage:


https://educult.limequery.org/266832?lang=de


Die Umfrage ist bis 17. Dezember 2017 freigeschaltet.

Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Mithilfe.


Mit herzlichen Grüßen

Aron Weigl, EDUCULT

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Wiener Perspektive: FIRST FICTIONAL SEASON

24.11.2017, um 13h beginnen wir die arbeit an den think tanks. you are welcome.
nach 19h gibt es party mit DJ akared and DJ BABY. so lets MOVE (forward) together! https://www.facebook.com/events/195268861047067/, Magazin der Nordbahnhalle

 

FIRST FICTIONAL SEASON
the presentation

wiener perspektive lädt ein am 24. november um 17h in das magazin der nordbahnhalle

zur präsentation der first fictional season mit größen der hiesigen politik und kunst.

wiener perspektive freut sich über die bereitstellung von 450.000 euro seitens der ma 7 der stadt wien und präsentiert ab 17h konzepte zur umsetzung der fictional season.

450.000 euro, die der freien szene in wien als kompensation für die ausbleibende unterstützung  und durch die interimistische schließung des tanzquartiers wien entgangen sind, wurden nun großzügig seitens der stadt wien zur verfügung gestellt. ein weiterer betrag vom bundeskanzleramt zur durchführung der first fictional season wird in kürze erwartet.

wir freuen uns über ihren besuch und ihre beiträge!

 

wiener perspektive

ist eine offenen plattform von wiener freischaffenden darstellenden künstlerinnen


further information: Wiener-Perspektive


how to get there: https://www.nordbahnhalle.org/info/


 

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Barbara Kraus: neues Vorstandsmitglied der IGFT

Wir freuen uns, mit Barbara Kraus (Choreografin/Performerin) ein neues Vorstandsmitglied gewonnen zu haben. 

Sie ersetzt Martin Dueller im Vorstand der IG Freie Theaterarbeit, für dessen Engagement vor allem für die gift.zeitschrift für freies theater wir ihm sehr herzlich danken und begrüßen mit Barbara eine erfahrene Akteurin der Freien Szene!

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IG Freie Theaterarbeit: Kunst & Kinder

Montag 27.11., im Büro der IG Freie Theaterarbeit


Erfahrungsaustausch zu Kunst und Kindern

Kunst machen und Kinder bekommen, worauf sollte man achten?

-          Bin ich ausreichend versichert?

-          Wie hoch ist das Kindergeld?

-          Wann muss ich mich um einen Kindergartenplatz bemühen?


Wir bieten Raum für einen Informationsaustausch zu Kinderbetreuung und Karenz für Künstler*innen in Wien, die meist selbstständig arbeiten und international leben.


Wo und Wann: 27.11., 17 – 19 Uhr im IG Büro

Um Anmeldung unter c.vikoler@freietheater.at wird gebeten.
Kinderbetreuung mit Anmeldung möglich.


Die Kosten für die Teilnahme sind für IGFT Mitglieder bereits im Jahresbeitrag inkludiert.

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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Finanzminister Hans Jörg Schelling hält Geld für die Freie Szene zurück

Pressemitteilung der IG Freie Theaterarbeit, 15.11.2017

Im April 2017 hat Bundesminister Thomas Drozda 3 Mio. € zugesagt - siehe Interview mit der Kleinen Zeitung vom 5.4.2017: "Und gerade im Bereich der Freien Szene setzen wir ja Schwerpunkte: Mitte 2016 habe ich ein 3-Millionen-Euro-Paket für die Erhöhung der Stipendien und der Personenförderung gestartet und durch ein neues Paket für die "freien Gruppen" ergänzt. In Summe stehen ab heuer 6 Millionen Euro mehr in diesem Bereich zur Verfügung, das ist eine Erhöhung um rund 10 Prozent".
Quelle: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/-/thomas-drozda-ich-habe-nicht-vor-die-budgets-zu-kurzen-

Nun ist es anders gekommen: Finanzminister Hans Jörg Schelling hält die zugesagten 3 Mio. € zurück! Für viele KünstlerInnen bedeutet dies, während bereits laufender Produktionen kein Geld zu erhalten.
Ein Skandal - und ein Vorgeschmack auf kommende Zeiten? Die IG Freie Theaterarbeit fordert die prompte Auszahlung der Gelder!

 

Betroffene, die bisher noch keinen Kontakt zu uns aufgenommen haben, bitte um schnelle Rückmeldung an uns (mail an u.kuner@freietheater.at)

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Theater am Petersplatz: Rückzug aus Jury

Pressemitteilung der IG Freie Theaterarbeit, 13.11.2017

Es war vorgesehen, dass die Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT; in Person Ulrike Kuner) in der Jury zur Findung der im Oktober ausgeschriebenen "Kuratorischen Leitung / Geschäftsführung" der Theater am Petersplatz GmbH vertreten ist.

Nach genaueren Informationen betreffend Finanzen und Organisationsstruktur der
Theater am Petersplatz GmbH hat der Vorstand der IGFT beschlossen, nicht an dieser Jury teilzunehmen.

Die IGFT forderte am Petersplatz ein Koproduktionshaus - statt des nun ausgeschriebenen "Kooperationshauses" - und damit deutlich verbesserte Bedingungen für die Freie Szene, vor allem eine faire Bezahlung / Koproduktionsbeiträge für die KünstlerInnen.
Mit den ausgeschriebenen Parametern ist eine solche Umsetzung nicht möglich.

Vorstand und Geschäftsführung der IG Freie Theaterarbeit

 

 

Siehe dazu auch: www.derstandard.at/2000067880599/Toxic-Dreams-Der-Kuenstler-ist-zum-Content-Provider-geworden

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Simon Mayer: Gratulation zum Outstanding Artist Award

Wir gratulieren und freuen uns mit Simon Mayer über die Verleihung des Outstanding Artist Awards in der Sparte Darstellende Kunst durch das Bundeskanzleramt Österreich!

Weitere Infos: derstandard.at

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Nestroypreisverleihung an Michael Turinsky & Doris Uhlich

 Der Nestroy-Preis 2017 war ein anregender, aufwühlender, berührender Abend - ganz unerwartet.

Umso schöner, dass mit Doris Uhlich und Michael Turinsky außergewöhnliche KünstlerInnen ausgezeichnet wurden, die gemeinsam eine tolle Produktion realisiert haben (ravemachine), aber jede(r) für sich so exemplarisch für die diverse, starke und vielfältige Freie Szene Österreichs stehen.

Michael Turinskys Dankesrede wird uns im Gedächntnis bleiben - wir gratulieren beiden KünstlerInnen von Herzen!

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Kulturplattform Oberösterreich (KUPF): Kunst & Kultur unerwünscht?

Infos zur Kampagne „Rettet das Kulturland OÖ“: kulturlandretten.at


Pressemitteilung der KUPF vom 8.11.2017:

Kunst & Kultur unerwünscht? Rekordkürzungen im Landesbudget geplant

Der nun veröffentlichte Budgetentwurf der Landesregierung lässt die schlimmsten Befürchtungen der Kulturplattform OÖ wahr werden: Statt der geforderten Aufstockung der Mittel wird besonders die zeitgenössische Kunst und Kultur radikal gekürzt. Der geplante kulturelle Kahlschlag in einem der reichsten Bundesländer Österreichs lässt die Kritiker dieses Kurses fassungslos zurück.

Die Änderungen der wichtigsten Budgetansätze im Budgetentwurf der Landesregierung zeigen ein dramatisches Bild im Bereich der zeitgenössischen Kunst und Kultur:

Musik -33%

Bildende Kunst -31%

Literatur -34%

Kunstpflege -20%

Filmförderung -28%

Regionale Kulturinitiativen -10%

Auch die Volkskultur und die Blasmusik sollen um 28% gekürzt werden. Am wenigsten zum Kürzungskurs tragen die großen Institutionen des Landes bei: Sie müssen meist nur zwischen 3% und 6% sparen. Und das Landesmusikschulwerk und die Landesausstellungen dürfen sich sogar über ein Plus von 1,5 Mio € und 0,9 Mio € freuen.

„Noch nie hat das Land Oberösterreich in den letzten beiden Jahrzehnten so wenig Förderungen für die zeitgenössische Kunst und Kultur ausgeschüttet. In Summe liegen alle Förderungen damit nur noch bei 4,7 Mio € - vor wenigen Jahren wurden hier noch 9-10 Mio € in das Kulturland OÖ investiert“, so der Geschäftsführer der KUPF OÖ, Thomas Diesenreiter. „Mehr als 7.000 Personen haben bereits unsere Kampagne ‚Rettet das Kulturland OÖ‘  unterzeichnet und damit ein deutliches Zeichen gegen diese Kürzungspolitik gesetzt. Wir fordern die Landespolitik auf, diese Kürzungspläne sofort fallen zu lassen und an das Reißbrett zurückzukehren. Diese Pläne drohen zu zerstören, was wir alle in Oberösterreich in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben. KünstlerInnen werden Oberösterreich verlassen, es wird deutlich weniger Programm geben, Jobs werden vernichtet, wir werden Infrastruktur schließen müssen und ehrenamtliche Vereine verlieren.“

Der Budgetentwurf zeigt gleichzeitig, dass die Kürzungen nicht notwendig, sondern ideologisch motiviert sind. Denn den Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich stehen Budgeterhöhungen in anderen Bereichen gegenüber: Das Sicherheitsbudget wurde teils um 1050% (kein Tippfehler) erhöht. Auch die Wirtschaftsförderungen und die Forschungsförderung für Firmen wurden um zweistellige Millionenbeträge massiv erhöht. „Wirtschaftslandesrat Strugl nimmt hier bewusst das Sterben der Kulturwirtschaft in Kauf. Wir fragen uns, ob dem Wirtschaftslandesrat bewusst ist, welche wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Kahlschlag auch auf Bereiche wie die Kreativwirtschaft und den Tourismus hat: Wer will denn noch in dieses Bundesland investieren, wenn es zur Kulturwüste geworden ist?“, so Diesenreiter abschließend.

Infos zur Kampagne „Rettet das Kulturland OÖ“: kulturlandretten.at

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IG Autorinnen Autoren: Offener Brief an Koalitionsverhandler*innen

Offener Brief an die Koalitionsverhandler*innen zum Wert von Kunst und Kultur

Kunst und Kultur drohen unter Schwarztürkisblau bundesweit schwierige Zeiten. Gerhard Ruiss von der IG Autorinnen Autoren sucht Organisationen und Einrichtungen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Bildung, die mit ihm die unten stehende Erklärung „Der Wert von Kunst und Kultur“ unterschreiben.
Unterstützungen bitte so rasch als möglich per Mail an gr@literaturhaus.at senden.
Der Text wird von Gerhard Ruiss noch bis Ende dieser Woche mit allen Unterschriften an die Koalitionsverhandler*innen geschickt.


Hier der Text:
Der Wert von Kunst und Kultur

Kunst und Kultur haben im eben zu Ende gegangenen Wahlkampf so gut wie keine Rolle gespielt. Umso deutlicher kommt gleich im ersten nach der Nationalratswahl vorgestellten Budget, dem des schwarz-blau regierten Landes Oberösterreich für 2018, zum Ausdruck, welche Bedeutung Kunst und Kultur in der Zukunft zugestanden wird: Unter anderem wird bei ihr kräftig gespart, vor allem, um Mittel für die Digitalisierung freizumachen, wie der oberösterreichische Landeshauptmann erklärte. Die Vielfalt des künstlerischen und kulturellen Lebens wird durch ideelle Geringschätzung und weniger Geld gefährdet, ihre Bedeutung im öffentlichen Leben weiter ausgehöhlt.

Diese Politik steht nicht nur in krassem Gegensatz zu den Eigendefinitionen Österreichs als „Kulturnation“, ja „Kulturweltmacht“, sie stellt auch eine grobe Missachtung der von Österreich unterzeichneten und mitgetragenen Unesco-Konvention für kulturelle Vielfalt dar. Im Artikel 10 dieses völkerrechtlichen Abkommens heißt es:

Die Vertragsparteien
a) stärken und fördern das Verständnis für die Bedeutung, die dem Schutz und der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zukommt, unter anderem durch Bildungsprogramme und Programme zur Förderung der Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit;
b) arbeiten mit anderen Vertragsparteien sowie mit internationalen und regionalen Organisationen zusammen, um das Ziel dieses Artikels zu erreichen;

Der Wortlaut des Artikels 10 ist eindeutig. Wir fordern seine Einhaltung und Umsetzung, sowohl durch entsprechende Berücksichtigung im Regierungsprogramm als auch durch die ebenso vorgesehene Einbindung der betreffenden zivilgesellschaftlichen Einrichtungen in die Programmerstellung laut Artikel 11:

Die Vertragsparteien erkennen die grundlegende Rolle der Zivilgesellschaft beim Schutz und bei der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen an. Die Vertragsparteien ermutigen die Zivilgesellschaft zur aktiven Beteiligung an ihren Bemühungen, die Ziele dieses Übereinkommens zu erreichen.

Seit zehn Jahren warten Kunstschaffende, Kulturvermittler, die Kulturwirtschaft usw. auf Initiativen der österreichischen Bundesregierung zur Bewusstseinsbildung für den Wert von Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit. In dieser Zeit wurden stattdessen Schulreformen umgesetzt, die musische Fächer und Inhalte zurückdrängen, wurde der um sich greifenden Lust kulturferner Kreise, die Kulturstaatstradition dieses Landes vehement in Frage zu stellen, nichts entgegengesetzt, wurde der völkerverbindenden Kraft von Kunst und Kultur in schwierigen Zeiten bewusst Nachrang eingeräumt. So erschwerte man, ebenfalls gegen Buchstaben und Geist der Unesco-Konvention für kulturelle Vielfalt, die Visaerteilung für Kunstschaffende aus Ländern, deren Bevölkerung nur noch als potentielle Armutsmigranten wahrgenommen wird.

Kunst und Kultur sind kein Rahmenprogramm für anstrengende Konferenztage, keine Behübschung wichtigeren Tuns. Sie sind selbst von größter Bedeutung, für die umfassende Bildung und Entfaltung der Gesellschaft ebenso wie als wirtschaftlicher Faktor.

Wir fordern daher die künftige Regierung zu größtmöglicher Aufmerksamkeit gegenüber Kunst und Kultur auf sowie zur maximalen Sorgfalt im Umgang mit ihr und legen größten Wert auf die Einbindung von Kunst- und Kulturschaffenden sowie ihren Einrichtungen in die Entwicklung von Kunst- und Kulturprogrammen der politisch Verantwortlichen. Es gilt, das Erreichte zu sichern und auf dem gesicherten Erreichten aufzubauen. Es gilt vor allem, die Verbindungen zwischen Kultur-, Bildungs- und Medienpolitik auszubauen und die elementar wichtige Rolle von Kunst und Kultur für ein gedeihliches Miteinander aller gesellschaftlichen Schichten und Gruppierungen zu stärken.

Für die Konkretisierung einer bundesweiten Kampagne zum Zwecke der Bewusstseinsbildung für den Wert einer vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft stehen wir nicht nur gern zur Verfügung, wir erwarten uns vielmehr Gesprächseinladungen.

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Kulturrat Österreich: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Der Kulturrat Österreich hat seine Anliegen für ein künftiges Regierungsprogramm veröffentlicht. Zu den Forderungen zählt zuvorderst der Wunsch nach angemessener Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit. Der ORF hat online berichtet.

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Kulturschaffende Oberösterreich: #kulturlandretten

Petition unterschreiben

 

Oberösterreichs Kunst- und Kulturschaffende lehnen die angekündigten, massiven Kürzungspläne der Landesregierung ab. Sie haben daher am Wochenende (21./22. Oktober 2017) die Kampagne "Rettet das Kulturland OÖ" gestartet. Mehrere Millionen Euro Kulturbudget sollen gestrichen werden, die landeseigenen Kulturhäuser werden "umstrukturiert" und bei den regionalen Kulturinitiativen und Kunstschaffenden werden Kürzungen von 30% oder mehr befürchtet. Die AktivistInnen haben in den ersten 48 Stunden bereits mehr als 1.600 Unterschriften für die Rettung des Kulturlandes OÖ gesammelt.

Zahlreiche Kulturschaffende haben deshalb am Samstag die Initiative
"Rettet das Kulturland Oberösterreich" ins Leben gerufen. Die Initiative fordert die Sicherung der regionalen Kulturinitiativen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Kulturinstitutionen und dafür deutlich mehr Geld für Kunst- und Kultur. Auch wird die Einhaltung und Umsetzung des Kulturleitbilds des Landes OÖ eingemahnt, in dem ein Bekenntnis des Landes OÖ zur Förderung von Bildung und Kultur festgeschrieben ist.

Viele prominente KünstlerInnen unterstützen das Vorhaben bereits mit Unterstützungserklärungen. Die Petition an das Land OÖ kann über die Kampagnenwebsite kulturlandretten.at unterschrieben werden.
Die AktivistInnen kündigen weitere Proteste und Aktionen an. Sie erinnern auch an das berühmte Zitat des ehemaligen Landeshauptmanns:

„Die Frage ist nicht, ob wir uns die Kultur leisten können, sondern ob wir uns die Unkultur leisten wollen.“ - Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann a.D.


Weitere Informationen und Möglichkeit die Petition zu unterschreiben: https://kulturlandretten.at/

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IGFT: Anmerkungen zur Nationalratswahl

Heißer - oder leiser? - Herbst

Noch steht das amtliche Endergebnis nicht fest, dennoch zeichnet sich eine unsichere Zukunft gerade für die freischaffenden KünstlerInnen Österreichs und die zeitgenössische Kunst ab.

Regierungsverhandlungen sind im Gange, der Ausgang ist ungewiss.
Die bereits vor der Wahl befragten Kultursprecher der Parteien (zur Erinnerung: am 20.9. fand u.a. im depot eine vom Kulturrat Österreich organisierte Veranstaltung zu diesem Thema statt) äußerten durchgehend Verständnis und Handlungsbedarf hinsichtlich der Bedingungen für die freischaffenden KünstlerInnen und forderten, die zeitgenössische Kunstformen zu unterstützen – nur gab es gerade von der Partei, die vergangenen Sonntag die meisten Stimmen zählen durfte und sich im bürgerlichen Bildungskontext wähnt, leider gar keine Reaktion geschweige denn Ideen, wie sie zukünftig konstruktiv mit den drängenden Fragen der Freien Szene und einer zeitgenössischen Kunstszene umzugehen denkt.

Österreichs Identität beruht zu einem hohen Grad auf den Leistungen von ExperimentalkünstlerInnen der jeweiligen Zeit. Dies muss der Auftrag sein: solche KünstlerInnen und deren Kunst zu fördern und zu unterstützen, und zwar strukturell und grundsätzlich.

Wir möchten noch einmal auf die gemeinsam in der ARGE Kulturelle Vielfalt erstellten Forderungen an eine zukünftige Regierung Österreichs hinweisen, da genau hier die Themen genannt sind, die ein vielfältiges und kulturell starkes Österreich bedingen.

„Wir, Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission, die mehr als 350.000 Kunst- und Kulturschaffende und über 500 Kunst- und Kulturverbände in Österreich vertreten, erinnern ausdrücklich daran, dass Österreich der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ beigetreten ist (BGBl III Nr.34/2007).

Die Republik hat sich damit verpflichtet, alle erforderlichen Schritte zu setzen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Vielfalt in Kunst, Kultur und Medien frei entfalten kann und die künstlerisch-kulturellen Wahlfreiheiten jedes einzelnen Mitglieds in der Gesellschaft gestärkt werden. Es geht um eine Kulturpolitik des Ermöglichens, die der fortschreitenden Kommerzialisierung des Kunst- und Kulturbereichs aktiv entgegenwirkt. Dies ist sowohl ein kulturpolitisches Bekenntnis, als auch ein konkreter Arbeitsauftrag – auch an die nächste Bundesregierung.

Konkrete Maßnahmen und Strategien müssen im Regierungsprogramm verankert werden, um die Bestimmungen und Ziele der Konvention umzusetzen. Wir appellieren daher an die nächste Bundesregierung:

- Kunst und Kultur auf MinisterInnenebene vertreten
Kunst und Kultur müssen auf Bundesebene in einem eigenen Ressort angesiedelt und durch eine/n sachkundige/n MinisterIn vertreten sein.

- Strukturelle Einbeziehung der Zivilgesellschaft
Eine konsequente Einbeziehung der Expertise von Kunst- und Kulturschaffenden sowie ihrer Interessenvertretungen in kulturpolitische Entscheidungsprozesse muss selbstverständlich sein. In diesem Sinne müssen strukturelle Beteiligungsmöglichkeiten für die Zivilgesellschaft für eine transparente, faktenbasierte und partizipative Politikgestaltung entwickelt und etabliert werden!

- Bessere soziale Absicherung schaffen
Die soziale Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden muss verbessert werden. Das Kunst- und Kulturressort muss es sich zur zentralen Aufgabe machen, für die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zu sorgen, die der zunehmenden Prekarisierung entgegenwirken. Insbesondere gilt es die seit vielen Jahren bestehenden Probleme im Zusammenspiel von selbstständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit sowie erwerbslosen Phasen zu lösen. Auch
Krankengeld, Selbstbehalte, Pensionsversicherung, Betreuung von erwerbslosen KünstlerInnen und KünstlerInnensozialversicherungsfonds bieten Herausforderungen für Verbesserungsmaßnahmen.

- Angemessene Bezahlung für Kunst- und Kulturarbeit
Mindeststandards zur Abgeltung künstlerischer Arbeit müssen verankert werden – auch als Voraussetzung für die Förderung von Kunst und Kultur mit öffentlichen Mitteln. 

- Gerechte Anteile für die UrheberInnen und Leistungsschutzberechtigten
Die bestehende Unausgewogenheit der Verhandlungsmacht zwischen Kreativen und VerwerterInnen muss durch ein UrheberInnenvertragsrecht ausgeglichen werden. Die Abschaffung der cessio legis für FilmschauspielerInnen ist überfällig. Eine Ausstellungsvergütung muss verankert werden.

- Kunst und Kultur in den ORF
Standards zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Kultur- und Bildungsauftrags des ORF müssen verbindlich definiert und umgesetzt werden. Kunst- und Kulturschaffende sind mit Sitz und Stimme in die Entscheidungsgremien des ORF einzubeziehen.

- Vielfalt von Kunst und Kultur finanziell sichern
Die Kunst- und Kulturförderung ist danach auszurichten, die Vielfalt des zeitgenössischen Kunstschaffens zu sichern! Auch eine deutliche Ausweitung und kontinuierliche Valorisierung der zeitgenössischen Kunst- und Kulturförderung ist notwendig – auch, um faire Bezahlung von Kunst- und Kulturschaffenden zu gewährleisten.

- Mobilität statt Barrieren
Die Mobilität von KünstlerInnen und künstlerischen Produktionen ist im Sinne der kulturellen Vielfalt zu fördern. Für Kunst- und Kulturschaffende aus sog. EU-Drittstaaten, die in Österreich temporär tätig sein wollen, sind verfahrenstechnische Erleichterungen vorzusehen. Fremden- und beschäftigungsrechtliche Mobilitätsbarrieren sind ebenso abzuschaffen wie
steuerliche Hürden (z.B. AusländerInnensteuer). Entsprechende Maßnahmen gilt es auch auf europäischer Ebene durchzusetzen.

- Keine Liberalisierungen im Kunst-, Kultur- und Medienbereich
Entschieden entgegenzutreten ist weiteren Liberalisierungsversuchen und Liberalisierungen im Kunst-, Kultur- und Medienbereich durch internationale Handelsabkommen! Vielmehr sind Kunst und Kultur durch technologieneutrale, horizontale Ausnahmen in sämtlichen bi- und plurilateralen Handelsabkommen zu schützen.

- Kulturelle und kreative Bildung stärken
Kulturelle und kreative Bildung im regulären Schulsystem müssen gestärkt, die dafür erforderlichen Standards, Rahmenbedingungen und Qualifizierungen geschaffen werden. Insbesondere für Kunstsparten, die in Schulcurricula nicht enthalten sind, gilt es Angebot und Zugang zu schaffen.

Die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ ist kein Schönwetterprogramm. Sie ist eine völkerrechtliche Verpflichtung, die Österreich freiwillig und auf Dauer eingegangen ist. Im kommenden Regierungsprogramm muss sich diese Verpflichtung widerspiegeln – im Interesse der
gesamten Gesellschaft, nicht nur im Interesse der Kunst- und Kulturschaffenden in Österreich.

Nähere Ausführungen zu unseren Forderungen finden Sie online im Schlusskommuniqué der Klausurtagung Kulturelle Vielfalt unter:
https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformenartikel/article/klausurtagung-kulturelle-vielfalt/

Es geht nicht an, dass sich Österreich verpflichtet hat, die Konvention umzusetzen und gleichzeitig Gesetze beschließt, die im klaren Widerspruch zu den Zielen der Förderung kultureller Vielfalt stehen. Dies gilt auch für die anderen Kulturkonventionen, die Österreich ratifiziert hat.

Die nächste Bundesregierung wird daran gemessen werden, wie sie mit den Kunst- und Kulturschaffenden dieses Landes umgeht und welchen Beitrag sie zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen leistet. Welche Maßnahmen wird sie setzen, um tatsächlich der Umsetzung der UNESCO-Konvention nachzukommen?“

IGFT, 19.10.2017

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Offener Brief von Vorarlberger Kulturinitiativen und Einrichtungen an ORF-Intendanz und Politik

Schildbürgerstreich im ORF Radio Vorarlberg
Montag, 16. Oktober 2017     

Sehr geehrter Herr Intendant Klement,
sehr geehrter Herr Landeshauptmann Wallner,
sehr geehrter Herr Landesrat Bernhard,   

das ORF Radio Vorarlberg hat mit "Kultur nach 6" ein Sendeformat geschaffen, das sich bewährt hat.  Hintergrundberichte, Nachbesprechungen, Ankündigungen, gestaltet von engagierten Redakteur_innen, die in intensivem Kontakt mit den Kulturschaffenden stehen. Diese Zeit ist vorbei.  Die kulturelle Berichterstattung wurde um zwei Stunden nach hinten verlegt, wo sie jetzt in direkter, zeitlicher Konkurrenz zu jenen Ereignissen steht, über die sie berichtet.   

Im Klartext: Während die neue Sendung läuft, befindet sich ein großer Teil jener, die zuhören sollten  und es auch gerne tun würden, im Theater, beim Konzert, in der Ausstellung. Ein Schildbürgerstreich, der von der verantwortlichen Intendanz frech als ein Aufwertungsprojekt verkauft wird. In Wahrheit handelt es sich um einen weiteren Schritt hin zur Abschaffung einer eigenständigen Kulturabteilung.  Logische Begleitmaßnahmen sind nicht verlängerte Verträge mit Kulturredakteur_innen, nicht nachbesetzte Posten und die immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen für die Handvoll der noch Verbliebenen. Und das in einem Unternehmen, das im Grunde den Hörer_innen gehört, finanziert von deren Steuern und Beiträgen, aufrecht erhalten von deren Hoffnung auf die Erfüllung  des Kultur- und Bildungsauftrags. Die entsprechenden Gesetze sind nachzulesen, die Kontrolle ihrer Einhaltung wäre Aufgabe der Politik. Stattdessen huldigen die Verantwortlichen dem Fetisch ökonomischer Effizienz. Und zwingen die Kulturabteilung jenen Sendeplatz nach 18 Uhr zu räumen, den sie durch ihre Arbeit – die Publikumszahlen belegen es – wertvoll gemacht hat. Zu wertvoll offenbar, um ihn auch weiterhin an eine Kultursendung zu verschwenden.    

Die unterzeichnenden Kulturinitiativen fordern Intendanz und Politik dazu auf, diese Entwicklung zu stoppen, sich der Chancen eines öffentlich-rechtlichen Senderkonzepts wieder bewusst zu werden  und ihre diesbezüglichen Verpflichtungen zu erfüllen.     

Mit besten Grüßen,

GAV Regionalgruppe Vorarlberg 
IG Freie Theater Vorarlberg 
IG Kultur Vorarlberg – Interessensvertretung autonomer Kulturinitiativen 
Landesverband Vorarlberg Amateurtheater 
Literatur Vorarlberg 
literatur:vorarlberg netzwerk 
netzwerkTanz Vorarlberg 
Theater am Saumarkt 
unartproduktion & Mundartmai 
Vorarlberg Museum 
Werkraum Bregenzerwald 

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Notstandshilfe endlich von Partnereinkommen entkoppelt

Die Anrechnung der Notstandshilfe an das Partnereinkommen wird abgeschafft und damit finanzieller Abhängigkeit bei Partner*innenschaft endlich entgegengewirkt.


Eine Forderung des Kulturrat Österreich ist damit erfüllt. Weitere Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitslosenversicherung: http://kulturrat.at/agenda/ams/infoAMS/massnahmenAMS

Weitere Infos:
www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2017/PK1058/index.shtml
www.ots.at

Im Kulturrat Österreich arbeiten folgende Interessenverbände zusammen:
ASSITEJ Austria - Junges Theater ÖsterreichBerufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, Dachverband der Filmschaffenden, IG Bildende Kunst, IG Freie Theaterarbeit, IG Kultur Österreich, Österreichischer Musikrat - ÖMR, IG Übersetzerinnen Übersetzer, Verband Freier Radios Österreich, VOICE - Verein für Leistungsschutz der SprecherInnen und DarstellerInnen

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Nationalratswahl 2017

Be aware and vote: Offener Brief der ARGE UNESCO zur Nationalratswahl 2017


Anlässlich der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 wenden sich Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt in einem Offenen Brief an alle wahlwerbenden Parteien betreffend die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“.

Die ARGE Kulturelle Vielfalt ist die Dialogplattform der Österreichischen UNESCO-Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft am Prozess der Umsetzung der UNESCO-Konvention 2005. Sie repräsentiert über 350.000 Kunst- und Kulturschaffende und über 500 Kunst- und Kulturverbände in Österreich.


In einem Offenen Brief formulieren Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt Maßnahmen für eine Kulturpolitik im Sinne der Konvention in der kommenden Legislaturperiode.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Wahrnehmung von Kunst und Kultur auf MinisterInnenebene
  • Maßnahmen zur strukturellen Einbeziehung der Zivilgesellschaft
  • Schaffung besserer sozialer Absicherung für Kunst- und Kulturschaffende
  • Verankerung von Mindeststandards zur Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit
  • Stärkung der UrheberInnen und Leistungsschutzberechtigten
  • Definition von Standards für den öffentlich-rechtliche Kultur- und Bildungsauftrag des ORF
  • Finanzielle Sicherung der Vielfaltsförderung in Kunst und Kultur
  • Abbau von Mobilitätsbarrieren für KünstlerInnen und künstlerische Produktionen
  • Keine Liberalisierungen in Handelsabkommen betreffend Kunst, Kultur und Medien
  • Stärkung der kulturellen und kreativen Bildung


Der Offene Brief wurde im Rahmen der Diskussionsveranstaltung „Kultur sucht Politik“, durchgeführt in Kooperation von Kulturrat Österreich und ARGE Kulturelle Vielfalt, am 20. September 2017 veröffentlicht.

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Editta Braun: Großer Kunstpreis des Landes Salzburg

Die Freie Szene ist im Fokus der Aufmerksamkeit und erhält zunehmend die Anerkennung, die sie verdient. Nach Martin Grubers Auszeichnung durch das Land Vorarlberg als „Vorarlberger des Jahres in Wien“ (siehe orf.at) wird in Kürze Editta Braun mit dem Großen Kunstpreis des Landes Salzburg ausgezeichnet (siehe salzburg.gv.at).

Wir gratulieren Editta Braun und Martin Gruber!

„Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn wird der Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin sowie Gründerin und Leiterin einer Salzburger Tanzkompanie die Auszeichnung bei der großen Kunstpreisverleihung am 28. November in der Salzburger Residenz überreichen.

Der Große Kunstpreis wird heuer erstmals für Darstellende Kunst vergeben – ein Ergebnis der von Landesrat Schellhorn initiierten Neugestaltung der Preislandschaft im Vorjahr. Wie für Musik, Literatur und Bildende Kunst wird damit alle vier Jahre eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die mit konsequenter Arbeit viele Jahre hindurch die Tanz- oder Theaterszene Salzburgs geprägt hat, immer noch prägt und über die Landesgrenzen hinaus wirkt.

Der Beschluss der Jury (Hannah Crepaz, Martin Gruber, Eva Halus) war einstimmig. Die Jury würdigt damit eine Pionierin des zeitgenössischen Tanzes in Österreich und eine der Begründerinnen der Salzburger Tanzszene: 1982 hat Editta Braun – damals mit Beda Percht – das Performancekollektiv "Vorgänge" ins Leben gerufen, drei Jahre später die nach ihr benannte Kompanie. Seither sind 30 Produktionen entstanden, ab 1996 in enger Zusammenarbeit mit dem Musiker Thierry Zaboitzeff. Seit den 1980er Jahren prägt die Tänzerin und Choreographin durch ihre Arbeit die Freie Szene in Salzburg.

Für die Jury ausschlaggebend ist unter anderem, dass Editta Braun eine der ersten frei produzierenden Künstlerinnen war. Über die Jahre hat sie eine sehr persönliche, vor allem expressiv, theatrale Ästhetik entwickelt. Darüber hinaus, u.a. die der Rolle der Frauen in verschiedenen Kulturen. Die Choreographin scheut die Auseinandersetzung mit großen Themen nicht, sie kombiniert sie mit viel Humor, Selbstironie eingeschlossen.

Außerdem hebt die Jury die Bedeutung von Editta Braun als Motor für die Tanzszene und deren Vernetzung hervor – u.a. durch die Gründung des Tanz-House Festivals in Salzburg und ihre Mitwirkung bei ähnlichen Veranstaltungen wie der Szene Salzburg, von Impulstanz Wien oder dem Brucknerfest in Linz – sowie die Relevanz ihrer Arbeit für den Nachwuchs. Durch die Einbindung von Absolventen und Absolventinnen von SEAD für eigene Produktionen stärkt sie die Salzburger Tanzszene und verhindert "Abwanderung". Die Jury würdigt auch das soziale Engagement von Editta Braun: In Afrika und Asien hat sie in Projekten mit der heimischen Szene die mitteleuropäische Tanz- und Theatertradition mit jener außereuropäischer Kulturen verbunden.

Durch die Gastspielreisen ihrer Kompanie nach Paris, Brüssel, Athen oder Luxemburg, aber auch bis nach China, Indien oder den Senegal stärkt sie das Renommee Salzburgs im Tanz. Ihr Wissen gab und gibt sie als Dozentin u.a. innerhalb der Tanzwochen Wien, der Staatsoper sowie aktuell an der Universität Salzburg und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz weiter.


Braun: "ich freue mich wie ein frischlackiertes Hutschpferd"

"Ich bin gegen Wettbewerb in der Kunst. Kunst ist nicht messbar, nicht vergleichbar, keine Sportart. Auch Preise haben etwas Eigenartiges - wer hätte sie nicht verdient? Aber Anerkennung ist so wichtig wie der Bissen Brot und diese Ehrung ist schon ein mehrgängiges Festmahl. Und da freut es die Künstlerin natürlich, wenn es ausgerechnet sie trifft - als 'Pionierin des zeitgenössischen Tanzes'. Und ich freue mich wie ein neues Fufzgerl, wie ein Weißfisch im Attersee, wie ein frischlackiertes Hutschpferd", kommentiert Editta Braun die Entscheidung der Jury.

Die darstellende Kunst habe heftige kommerzielle Konkurrenz und sei flüchtig, sei nach dem Spiel abgespielt, habe es schwer, Spuren zu hinterlassen, so die Preisträgerin weiter. "Ein Preis als Würdigung ist so eine Spur, erst recht für den zeitgenössischen Tanz. Er ist noch immer eine zarte Pflanze. Danke fürs Gießen im Allgemeinen und den Dünger für meine Arbeit und die meiner Company im Besonderen. Denn, das ist mir sehr wichtig, eine solche langjährige Entwicklung kann nur im Team, in der Zusammenarbeit, in der Gemeinsamkeit passieren. Also sehe ich es so, dass der Preis auch stellvertretend an jene geht, die mit mir all diese Wege gegangen sind. Und das sind viele außergewöhnliche Menschen. Das Hutschpferd freut sich auch sehr persönlich: ausgerechnet hier, wo ich typische oberösterreichische Salzburgerin seit 1976 lebe und arbeite, in diesem Land, das nicht still steht, breitet es Samt über die Seele, hier eine Form von Dankeschön zu erleben."“


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IG Freie Theaterarbeit: Unterstützungserklärung für die Anliegen der „Wiener Perspektive“

Die IG Freie Theaterarbeit gibt eine Unterstützungserklärung für die Anliegen der „Wiener Perspektive“ ab.


Mehr als 200 freischaffende Künstlerinnen und Künstler der „Wiener Perspektiven“ präsentierten heute unter dem Motto “Vor verschlossenen Häusern“ sehr konkret ihre Forderungen nach einer konstruktiven Einbindung in Entscheidungsprozesse der Stadt Wien / MA 7, nach Arbeitsräumen und Spielräumen, nach Transparenz der städtischen Förderpraxis sowie bei Entscheidungen, wie Institutionen personell besetzt werden.
Auch ein Wiener Kunst- und Kulturgesetz wurde dringend eingefordert.


Anlass ist die Schließung des Tanzquartier Wien und dessen Renovierung - veranschlagt mit € 450.000 und bestritten aus dem laufenden künstlerischen Budget. Wiewohl das brut Wien nomadisch an mehreren Ausweichorten spielt, muss die Hauptspielstätte im Künstlerhaus renoviert werden und daher geschlossen bleiben. Das WUK öffnet erst wieder Ende November wegen Neubesetzung der Künstlerischen Leitung.


Die IG Freie Theaterarbeit begrüßt die Forderungen der „Wiener Perspektive“ und hat diesen Prozess mit inhaltlichen Informationen begleitet.


Infos zum Pressegespräch der "Wiener Perspektive": https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170918_OTS0024/wiener-perspektive-laedt-zur-pressekonferenz-vor-geschlossenen-haeusern


Kontakt für Rückfragen:
Interessengemeinschaft Freie Theater
Ulrike Kuner
Managing Director
++43 699 113 015 31

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Kulturrat Österreich/ARGE Kulturelle Vielfalt der UNESCO: Kultur sucht Politik - Diskussion und Offener Brief

Thomas Drozda (SPÖ), Daniel Landau (Die Grünen), Wolfgang Zinggl (Liste Pilz) und Manfred Rakousky (KPÖ Plus) stellten sich am 20. September der kulturpolitischen Diskussion Kultur sucht Politik im Vorfeld der kommenden Nationalratswahl. PolitikerInnen waren, vom Kulturrat Österreich, eingeladen die kulturpolitische Positionierung ihrer Parteien in dieser Diskussion zu präsentieren. Im Zentrum der Diskussion standen die fünf Kernthemen der der Diskussion vorangegangenen Multiple-Choice-Tests und welche auch von ÖVP und NEOS beantwortet wurden: Fair-Pay, UrheberInnenrechte, Soziale Absicherung und Erwerbslosigkeit, Grundrechte sowie Transparenz und Förderpolitik. Fokussiert wurde in dieser Diskussion ganz bewusst auf die KünstlerInnen und Kulturschaffenden der Freien Szene bzw. selbständig arbeitende_r KünstlerInnen in Österreich.

Hinsichtlich eines der dringlichsten Felder politischen Handelns, der sozialen Sicherung, formulierten alle mitdiskutierenden Politiker_innen hohen Handlungsbedarf. Allerdings mit unterschiedlichen Modellen, wie eine soziale Sicherung von KünstlerInnen und Kulturschaffenden in oftmals atypischen Beschäftigungsverhältnissen zu leisten sei. Das Spektrum dieser Modelle reichte von Zuzahlungen auf ein Grundsicherungsmodell (Grüne) über das Versuchsfeld, Grundeinkommen für KünstlerInnen (SPÖ) - einen inhaltlich bereits seit zehn Jahren existierenden Initiativantrag zur Grundsicherung (Liste Pilz) - bis hin zum bedingungslosem Grundeinkommen (KPÖ Plus). Einheitlich brachten die Diskutierenden die Notwendigkeit der verstärkten Förderung der freien Kunstproduktion ein. Vermisst wurde nicht nur bei dieser Frage eine klare Positionierung von ÖVP und NEOS, die der Diskussionsteilnahme bereits im Vorfeld Absagen erteilt hatten. Manfred Rakousky wies auf das große Problem der stagnierenden Sockelbeträge für die Freie Szene hin, während Erhöhungen im "großen Bereich" regelmäßig stattfinden. Thomas Drozda wiederholte seine Forderungen nach der Notwendigkeit von regelmäßigen "Valorisierungen der Kulturbudgets, von denen KünstlerInnen auch etwas haben müssen" und auf die Herstellung einer fairen Verteilung innerhalb der gesamten Kunstszene und der hierfür bereitgestellten Budgets. Daniel Landau betonte die Notwendigkeit, in kritische Kunst zu investieren und Förderungen - auch die Zusagen - transparenter zu machen. Wolfgang Zinggl warb unter den Mitdiskutanten bereits für eine harte Opposition bei - nach Aussagen von ÖVP-Politikern - erwartbaren Fördereinbußen im Kulturbereich unter einer möglichen Schwarz-Blauen Regierungskonstellation.

Die für diese Veranstaltung kooperierende "ARGE Kulturelle Vielfalt der UNESCO" veröffentlichte im Vorfeld der Diskussion einen offenen Brief an "potentielle zukünftige Abgeordnete und Regierungsmitglieder", in der sie auf die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, der Österreich 2007 beigetreten ist, Bezug nimmt. Sie appeliert, diesbezüglich konkrete Maßnahmen und Strategien im Regierungsprogramm zu verankern. Als wichtigste Maßnahmen genannt sind: die Vertretung von Kunst und Kultur auf Minister_innen-Ebene, die strukturelle Einbeziehung der Zivilgesellschaft, die Schaffung einer besseren sozialen Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden, angemessene Bezahlung für Kunst- und Kulturarbeit, gerechte Anteile für Urheber_innen und Leistungsschutzberechtigte, Kunst und Kultur im ORF, die finanzielle Sicherung der Vielfalt von Kunst und Kultur, der Verbesserung der Mobilität von KünstlerInnen und künstlerischer Produktion, eine Stärkung kultureller und kreativer Bildung sowie dem Entgegentreten von Liberalisierung im Kunst-, Kultur- und Medienbereich.

Offener Brief der ARGE Unesco Kulturelle Vielfalt zur Nationalratswahl 2017: Offener Brief der ARGE UNESCO zur Nationalratswahl 2017

ARGE Kulturelle Vielfalt der UNESCO: https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/kooperation-und-vernetzung/arge-kulturelle-vielfalt/

Kulturrat Österreich: http://www.kulturrat.at/

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IGFT Infoveranstaltung: Projekt *Project* – Wann macht ein EU-Antrag Sinn?

2.10.2017, Wien


Projekt "Project".


Was unterscheidet ein Kunstprojekt von einem EU-geförderten Projekt?
Was sind meine Ausgangsüberlegungen, wie formuliere ich meine Ziele?
Welche Schritte sind notwendig, um ein Projekt zu entwickeln?
Welche Matrix lege ich zugrunde?

Wie gestaltet sich die Antragstellung?
Welche Kosten fallen an und wie berechne ich diese?
Welche Dokumente sind notwendig und welche rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um überhaupt beantragen zu können?


In einem 2stündigen Überblick werden wir die Antragssituation und Fragestellungen von EU Projekten im Rahmen von "Creative Europe" erläutern.


Leitung: Ulrike Kuner


Termin: 2.10.2017 von 17:00-19:00

Ort wird nach der Anmeldung unter office@freietheater.at bekannt gegeben.


Teilnahme nur für IGFT Mitglieder!

Informationen zur Mitgliedschaft unter: http://freietheater.at/organisation/mitgliedschaft/

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #5: Transparenz und Förderpolitik

Kultur sucht Politik

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 13.9.2017

Test #5: Transparenz und Förderpolitik

Die zeitgenössische freie Kunstproduktion wird in Österreich zwar gefördert, eine faire Bezahlung und ausreichende soziale Absicherung von Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen ist trotzdem nicht realisierbar. Ein großer Teil des für Kunst und Kultur zur Verfügung stehenden Budgetvolumens der Gebietskörperschaften ist von vornherein gewidmet; um den übrigen, deutlich geringeren Anteil der Ermessensausgaben für Kunst und Kultur bemühen sich viel mehr Projekte als letztendlich gefördert werden können. In der Kulturnation Österreich gibt es hinsichtlich transparenter Kunst- und Kulturförderung nach wie vor viel Verbesserungspotential und viele Forderungen von Künstler_innen und Kulturschaffenden.

Welche sind das? Mehrfachantworten sind möglich. Einige der Antwortoptionen entsprechen den Forderungen des Kulturrat Österreich. Auf Übereinstimmungen sind wir gespannt.

  • Größtmögliche Transparenz bei Förderentscheidungen durch öffentliche Beirats-/Jurysitzungen und zeitnahe Veröffentlichung von Förderentscheidungen auf der Website der subventionsgebenden Gebietskörperschaft
  • Transparente Kommunikation der Förderpotentiale/ Vermeidung zweckloser Förderanträge: Ist das Förderbudget für ein Jahr/eine Sparte ausgeschöpft, kommuniziert die fördergebende Gebietskörperschaft dies auf ihrer Website
  • Deutliche Ausweitung und kontinuierliche Valorisierung der Kunst- und Kulturförderung, um faire Bezahlung und somit soziale Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden zu gewährleisten o Kunst und Kultur muss sich selbst finanzieren können
  • Gleichmäßige Verteilung der Förderbudgets auf die Regionen
  • Gleichmäßige Verteilung der gesamten Förderbudgets unter Beachtung des Gender- und weiterer Diversitätsaspekte – auch bei (künstlerischen) Leitungsfunktionen in Institutionen
  • Über Einzelkünstler_innenförderung hinausgehende Betrachtung von Gender Budgeting in Kunst- und Kulturberichten
  • Forcierung von Public-Private-Partnership in allen Kunst- und Kulturförderbereichen
  • Absicherung und Ausbau der Ermessensausgaben für Kunst und Kultur
  • Der_die für Kunst und Kultur zuständige Minister_in setzt Förderschwerpunkte
  • Verstärkte Ermöglichung und Unterstützung von Kunst- und Kulturprojekten in anderen Politikressorts (z. B. tourismusfördernde Projekte im Wirtschaftsressort, Kunstprojekt in Schulen im Bundesministerium für Bildung, Ermöglichung inklusiver Projekte durch die Bundesministerien für Justiz, Gesundheit, Landesverteidigung …)
  • Verstärkte staatliche Förderung von Kunst, die gesellschaftlich polarisiert
  • Verstärkte Anreizförderung im Kunstbereich für wirtschaftliche Zwecke (Tourismus, Kulturindustrie …)
  • Verbesserte Verteilungsgerechtigkeit zwischen hochsubventionierten Leuchtturmprojekten/-institutionen und nahversorgenden Kunst- und Kulturprojekten

Kultur sucht Politik: Öffentliche Diskussion der Antworten mit Kulturpolitiker_innen der wahlwerbenden Parteien

Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr, Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

 

Rückfragen:

Kulturrat Österreich
contact@kulturrat.at
http://www.kulturrat.at
http://www.twitter.com/kulturrat_oe

Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #4: Grundrechte

Kultur sucht Politik

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 11.9.2017

 

Test #4: Grundrechte

 

Anlässlich der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 macht sich der Kulturrat Österreich auf die Suche nach der Kunst- und Kulturkompetenz in den Parteien. Wer hat überhaupt eine Ahnung, was Kunst- und Kulturschaffende brauchen? Gibt es durchdachte Konzepte? Welche kulturpolitischen Visionen und Umsetzungspläne stehen zur Wahl?
Wir haben für die aktuell brennendsten Themen je einen Multiple-Choice-Test erstellt. Jede Woche widmen wir uns einem anderen Schwerpunkt. Die Beantwortung soll deutlich machen, in welche Richtung die Politik gegebenenfalls gehen wird. Am 20. September 2017 besprechen wir die eingelangten Antworten in einer öffentlichen Diskussion mit den verantwortlichen Kulturpolitiker_innen.

 

Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in Ihrer Partei!


Test #4: Grundrechte

 

Während unter dem Deckmantel eines Sicherheitsdiskurses die Freiheiten aller weiter eingeschränkt werden sollen, werden auch internationale Freihandelsabkommen (CETA, TTIP und JEFTA ) kulturpolitische Handlungsspielräume massiv reduzieren. Strukturelle Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Aufenthaltsstatus, sozio-ökonomischer und geographischer Herkunft, Rassismus, Sprache, Religion, Aussehen, körperlicher und psychischer Verfasstheit, Begehrens- und Beziehungsformen sind leider bereits erlebte Realität.
Fazit: Es ist nicht gut bestellt um die Grundrechte im Wahljahr 2017. Doch (nicht nur) aus dem Kunst-, Kultur- und Medienbereich kommen Lösungsvorschläge.


Welche sind das? Mehrfachantworten möglich. Einige der Antwortoptionen entsprechen den Forderungen des Kulturrat Österreich. Auf Übereinstimmungen sind wir gespannt.

 

o Gewährleistung des Menschenrechts auf Asyl, Schutz und Sicherheit, sofortiger Stopp von Abschiebungen

o Schutz der Freiheit künstlerischen Schaffens

o Unter dem Motto Gleiche Rechte für alle!: Recht auf Aufenthalt und Niederlassung in Österreich für alle

o Klagerechte für Konzerne in internationalen Handelsverträgen

o Mehr Förderung, Unterstützung und Sichtbarkeit für Gewaltschutzeinrichtungen

o Flächendeckender Einsatz des Bundestrojaners

o Umsetzung der Unesco-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

o Bewahrung des Prinzips der Netzneutralität

o Einführung der Vorratsdatenspeicherung

o Klare Trennung von Polizei und Nachrichtendiensten

o Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, effektive Maßnahmen gegen Altersarmut

o Schutz des Rechts auf Informations-, Meinungs- und Kunstfreiheit

Kultur sucht Politik
Öffentliche Diskussion der Antworten
mit Kulturpolitiker_innen der wahlwerbenden Parteien
Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
contact@kulturrat.at
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http://www.twitter.com/kulturrat_oe
Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #3: Soziale Absicherung und Erwerbslosigkeit

Kultur sucht Politik

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 6.9.2017

Multiple-Choice-Test: Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in Ihrer Partei!

 

Test #3: Soziale Absicherung und Erwerbslosigkeit

Anlässlich der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 macht sich der Kulturrat Österreich auf die Suche nach der Kunst- und Kulturkompetenz in den Parteien. Wer hat überhaupt eine Ahnung, was Kunst- und Kulturschaffende brauchen? Gibt es durchdachte Konzepte? Welche kulturpolitischen Visionen und Umsetzungspläne stehen zur Wahl?
Wir haben für die aktuell brennendsten Themen je einen Multiple-Choice-Test erstellt. Jede Woche widmen wir uns einem anderen Schwerpunkt. Die Beantwortung soll deutlich machen, in welche Richtung die Politik gegebenenfalls gehen wird. Am 20. September 2017 sprechen wir mit den Kulturpolitiker_innen der Parteien in einer öffentlichen Diskussion über die verschiedenen Positionen.


Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in Ihrer Partei!
Multiple-Choice-Test #3: Soziale Absicherung und Erwerbslosigkeit

Kombinationen von selbstständiger und unselbstständiger Tätigkeit, freie künstlerische Arbeit ohne absehbare Einkünfte, befristete Kurz- und Kürzestbeschäftigungen, unregelmäßige Auftragslagen und Phasen der Erwerbslosigkeit prägen den Arbeitsalltag von Kunst- und Kulturschaffenden. Um eine gute soziale Absicherung bei diskontinuierlichen Einkünften zu ermöglichen, braucht es Sozialversicherungssysteme und -regelungen, die die zeitgenössischen Erwerbsrealitäten berücksichtigen und existenzsichernd wirken.

Welche sind das? Mehrfachantworten möglich. Einige der Antwortoptionen entsprechen den Forderungen des Kulturrat Österreich. Auf Übereinstimmungen sind wir gespannt.

o  Erreichen von Ansprüchen aus der Arbeitslosenversicherung auch bei auf kurze Zeit befristeten Beschäftigungen

o  Signifikante Anhebung der Nettoersatzrate und existenzsichernde Mindesthöhe beim Arbeitslosengeld sowie automatisierte jährliche Erhöhung von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung

o  Abschaffung der Pflichtversicherung, individuelle Entscheidungsfreiheit über die soziale Absicherung

o  Vorübergehende Ausnahme aus der Pflichtversicherung (Ruhendmeldung) bei vorübergehender Auftrags- und Erwerbslosigkeit für alle Neuen Selbstständigen, nicht nur für Kunst und Gewerbe

o  Bonus-Malus-System in der Krankenversicherung: Wer gesund ist und bleibt, soll geringere Beiträge bezahlen

o  Krankengeld für alle, ab dem ersten Tag der Erkrankung

o  Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen für alle freiberuflich tätigen Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden

o  Neudefinition von Arbeitslosigkeit, die auch der Arbeitsrealität von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden gerecht wird

o  Keine Selbstbehalte bei medizinischer Versorgung

o  Entlastung der Einzahler_innen in den Künstler_innensozialversicherungsfonds

o  Bedingungsloses und existenzsicherndes Grundeinkommen für alle


Kommende Woche folgt #4 zum Thema Grundrechte

Kultur sucht Politik
Öffentliche Diskussion der Antworten
mit Kulturpolitiker_innen der wahlwerbenden Parteien
Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
contact@kulturrat.at
http://www.kulturrat.at
http://www.twitter.com/kulturrat_oe

Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #2: Urheber_innenrechte

Kultur sucht Politik

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 4.9.2017

Multiple-Choice-Test: Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in Ihrer Partei!

Test #2: Urheber_innenrechte

Anlässlich der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 macht sich der Kulturrat Österreich auf die Suche nach der Kunst- und Kulturkompetenz in den Parteien. Wer hat überhaupt eine Ahnung, was Kunst- und Kulturschaffende brauchen? Gibt es durchdachte Konzepte? Welche kulturpolitischen Visionen und Umsetzungspläne stehen zur Wahl?
Wir haben für die aktuell brennendsten Themen je einen Multiple-Choice-Test erstellt. Die Beantwortung soll deutlich machen, in welche Richtung die Politik gegebenenfalls gehen wird. Am 20. September 2017 laden wir die Kultursprecher_innen ein, mit uns öffentlich zu diskutieren.

 

Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in Ihrer Partei!
Multiple-Choice-Test #2: Urheber_innenrechte

Das Urheber_innenrecht schützt das geistige Eigentum an Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Musik, des Films und der bildenden Kunst. Urheber_innen haben in Österreich eine Reihe wichtiger Forderungen, um die ungleiche Verhandlungsposition zwischen Verwerter_innen und  Urheber_innen auszugleichen.

Welche sind das? Zutreffendes bitte ankreuzen. Mehrfachantworten möglich.

□   Zwingende Beteiligung im Falle der Verfügung über künftige Rechte und Nutzungsarten

□   Gesetzliche Verteilungsregeln für Vergütungsansprüche

□   Einführung eines Copyright-Modells nach anglo-amerikanischem Vorbild

□   Angemessene Vergütung von Online-Nutzungen

□   Abschaffung der cessio legis für Filmschauspieler_innen

□   Regelung der Verfügung über Vergütungsansprüche und Urheberpersönlichkeitsrechte

□   Ausbau der gesetzlichen Auslegungsregeln

□   Gesetzliche Verankerung des „Zweckübertragungsgrundsatzes“

□   Verfahren zur Bestimmung der Angemessenheit von Vergütungen

□   Vertragsanpassungsverfahren durch befugte Vertretungsorganisationen

□   Pauschale Abgeltung durch Buy-out-Verträge

□   Einführung einer Ausstellungsvergütung

□   Freie Vertragsgestaltung statt Urheber_innenvertragsrecht

□   Förderung zeitgenössischer Kunst durch Einnahmen aus der Nutzung freier Werke


Kultur sucht Politik
Öffentliche Diskussion der Antworten
mit Kulturpolitiker_innen der wahlwerbenden Parteien
Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien


Rückfragen:
Kulturrat Österreich
contact@kulturrat.at
http://www.kulturrat.at
http://www.twitter.com/kulturrat_oe

Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

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Kultur sucht Politik - Multiple-Choice-Test #1: Fair Pay – angemessene Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit

Kulturrat Österreich auf der Suche nach Kunst- und Kulturkompetenz in den Parteien

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 30.08.2017

Kultur sucht Politik
Multiple-Choice-Test: Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in
Ihrer Partei!


Test #1: Fair Pay – angemessene Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit

Anlässlich der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 macht sich der Kulturrat Österreich auf die Suche nach der Kunst- und Kulturkompetenz in den Parteien. Wer hat überhaupt eine Ahnung, was Kunst- und Kulturschaffende brauchen? Gibt es durchdachte Konzepte? Welche kulturpolitischen Visionen und Umsetzungspläne stehen zur Wahl? Wir haben für die aktuell brennendsten Themen je einen Multiple-Choice-Test erstellt. Jede Woche widmen wir uns einem anderen Schwerpunkt. Die Beantwortung soll deutlich machen, in welche Richtung die Politik gegebenenfalls gehen wird. Am 20. September 2017 laden wir die Kultursprecher_innen ein, mit uns öffentlich zu diskutieren.

 


Finden Sie die Kunst- und Kulturkompetenz in Ihrer Partei!
Multiple-Choice-Test #1: Fair Pay – angemessene Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit

Kunst-, Kultur- und Medienschaffende sind den kontinuierlich zunehmenden prekären Erwerbsformen schon seit langem und in besonderer Weise ausgesetzt – ebenso wie beispielsweise Frauen*, Migrant_innen und Menschen mit psychischen_physischen Beeinträchtigungen. Gratisarbeit und symbolische Honorare bilden vielfach die Grundlage freier zeitgenössischer Kunst- und Kulturproduktion.

Aus dem Kunst-, Kultur- und Medienbereich gibt es bereits seit Jahren zahlreiche Forderungen, um diesen Zustand zu verändern.

Welche sind das?

o  Angemessene Bezahlung von Kunst- und Kulturarbeit, zumindest entsprechend Kollektivverträgen bzw. Honorarrichtlinien von Interessenvertretungen

o  Mehr unbezahlte Praktikumsplätze für bessere Aussichten auf gut bezahlte Beschäftigung

o  Schluss mit der (nicht nur!) monetären Benachteiligung in der Kunst- und Kulturarbeit aufgrund von Geschlecht, sozio-ökonomischer und geographischer Herkunft – strukturellem Rassismus, Sprache, Religion, Aufenthaltsstatus, Aussehen, körperlicher und psychischer Verfasstheit ...

o  Werkverträge statt Anstellungen, um Lohnnebenkosten zu sparen und Spielraum für mehr bezahlte Kunst- und Kulturarbeit zu schaffen

o  Faire Bezahlung als Voraussetzung für öffentliche Förderungen, Gratisarbeit und (Selbst-) Ausbeutung als Ausschlusskriterium


o  Bedingungsloses und existenzsicherndes Grundeinkommen für alle


Kommenden Montag folgt #2 zum Thema Urheber_innenrechte

Kultur sucht Politik
Öffentliche Diskussion der Antworten
mit Kulturpolitiker_innen der wahlwerbenden Parteien
Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
contact@kulturrat.at
http://www.kulturrat.at
http://www.twitter.com/kulturrat_oe

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Landeskulturbeirat Salzburg: neue Beiratsmitglieder stehen fest

Das Land Salzburg führte die Findung eines Teiles des Landeskulturbeirates heuer in Form einer offenen Wahl durch. 986 Kultureinrichtungen und Kunstschaffende waren zur Wahl der 79 Kandidat_innen für den Landeskulturbeirat Salzburg berechtigt. Immerhin 26,8 Prozent der Wahlberechtigten nahmen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und wählten die neuen Landeskulturbeiräte für acht Sparten:

Christa Hassfurther (Darstellende Kunst), Renate Bienert (Musik), Thomas Friedmann (Literatur), Andrea Folie (Kulturzentren und Kulturinitiativen), Roman Höllbacher (Architektur), Elisabeth Schmirl (Bildende Kunst), Renate Wurm (Film), Karl Zechenter (Medien/Medienkunst);
Weiters wurden Ingrid Weydemann (Volkskultur) und Martin Hochleitner (Freie Liste) in den Landeskulturbeirat gewählt; die verbleibenden Sitze, nach Stimmenstärke, erhielten Magdalena Stieb, Rüdiger Wassibauer und Markus Weisheitinger-Hermann. In den folgenden Wochen werden weitere sieben Mitglieder durch die Landesregierung in den Landeskulturbeirat entsandt.

Die IG Freie Theaterarbeit freut sich über die Wahl der IGFT-Bundeslandsprecherin für Salzburg, Christa Hassfurther!

 

Weitere Informationen: http://service.salzburg.gv.at

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Kulturplattform Oberösterreich: weniger Kulturförderung für zeitgenössische, regionale Kulturinitiativen

Kulturförderung des Landes Oberösterreich:

Die KUPF Oberösterreich errechnet ein Minus von 10% bei den Förderungen der Freien Szene (bedingt durch das Aufrechterhalten der Kreditsperre) bei der Kulturförderung des Landes Oberösterreich im Jahr 2016, obwohl die Kulturausgaben real höher waren, als im Kostenvoranschlag geplant.


Presseaussendung der KUPF

Interview mit Thomas Diesenreiter, Harte Zeiten für freie Kulturvereine


Förderbericht/Voranschläge und Rechnungsabschlüsse des Landes Oberösterreich

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gift - zeitschrift für freies theater 02/2017: Out of Space

 

Die neue Ausgabe der gift widmet sich u.a. Räumen, allerdings nicht zwingend geschlossenen Theaterräumen, sondern Orten, die neu erdacht und besetzt werden, die man erkundet oder erweitert, Plätze, die man erobern kann. Der sogenannte öffentliche Raum, der nutzbar gemacht wird … oder fehlt.

 

Das ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival 2017 wird von 13. Juli bis 13. August 2017 auch die verschiedensten Räume, Spielorte, Bühnen und Tanzflächen in Wien zum schwingen bringen: heute ab 22:00 Opening Night feat. Mavi Phoenix live feat. Alex The Flipper / DJ support by Sweet Heat DJ Team im Vestibül/Burgtheater.

 

gift - zeitschrift für freies theater 02/2017: Out of Space

 

thema:

schau.Räume – Kathrin Ackerl Kostatin

Der Traum vom Raum – Ingrid Türk-Chlapek

Location to be announced – Stefanie Sternig

 

diskurs:

Festival des Verlernens – Jürgen Bauer/Stephan Lack

71 oder Der Fluch der Primzahl – Katharina Tiwald

11 Schritte nach vorn und keinen zurück – Christophe Knoch/Paula Perschke

 

Redaktion: Martin Dueller

Layout & Bildredaktion: Julia Tabor

 

Abonnement oder einzelner Ausgaben bestellen, Inserat schalten: einfach ein E-Mail an office@freietheater.at senden.

 

Preise
Einzelpreis pro Ausgabe: EUR 5 (bei Zusendung in Österreich)

 

Abos:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten

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Manifest und Petition des zeitgenössischen Circus in Deutschland

Nicht nur in Österreich auch in Deutschland kämpfen Akteur_innen des zeitgenössischen Cirkus gerade um Anerkennung als zeitgenössische Kunstform, entlang der gängigen Praxis in anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder Schweden.


Zentrale Forderungen:

  • Anerkennung als Kunstform innerhalb der darstellenden Künsten.
  • Klare Spartenverortung inkl. Ansprechpartner in den jeweiligen Institutionen.
  • Gleichbehandlung bei öffentlichen Förderungen.
  • Gleichberechtigter Zugang zu Bühnen und Spielstätten.
  • Gleichberechtigter Zugang zu kultureller Infrastruktur: Kulturzentren, Probenräume, Residenzen

Das gesamte Manifest und Möglichkeiten die Petition zu unterstützen finden sich hier: http://chamaeleon-productions.com/petition/

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IG Freie Theaterarbeit: Zur Bekanntgabe der neuen SHIFT-Förderungen

Viele Events, wenig Nachhaltiges

 

Die aktuellen Förderungen im Programm SHIFT 2017/18 von Basis.Kultur.Wien zeichnen aus der Sicht der Freien ein widersprüchliches Bild.
Einige der neuen Projekte greifen Inhalte auf und adressieren Zielgruppen, die der bestehende Kulturbetrieb in Wien bislang nur unzureichend beachtet. Einmal mehr jedoch setzt SHIFT stark auf Einmaleffekte, Events, Festivals und Spektakuläres im öffentlichen Raum. Eine derart eventorientierte Förderpolitik mag manches Strohfeuer entzünden, zu einer nachhaltigen künstlerischen Entwicklung in der Freien Szene trägt sie ebensowenig bei wie zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen freier Künstler_innen. Die IGFT bedauert das um so mehr, als SHIFT politisch als ein Programm für die Freien beworben wird und regt an, entsprechend international erprobter Vorbilder ein Monitoring einzurichten. Damit kann SHIFT den jeweils aktuellen Anforderungen entsprechen und künftige Förderschienen angepasst werden.

Eine Schiene von SHIFT soll die Zusammenarbeit von freien Gruppen und etablierten Institutionen des Kulturbetriebs befördern. Ein guter Gedanke, der in den Resultaten allerdings dazu führt, dass große Museen und etablierte Theater für etwas, das ohnehin zu ihren Aufgaben zählt, ein zweites Mal gefördert werden. Statt dessen fordert die IG Freie Theaterarbeit, die Förderungen freier Gruppen durch die Stadt Wien künftig so zu gestalten, dass Freie von sich aus solche Kooperationen zum wechselseitigen Nutzen eingehen können – das betrifft die Höhe der Förderungen ebenso wie die Planungssicherheit von Produktionsbudgets.

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IG Freie Theaterarbeit: KSVF-Anträge/zeitgenössische Zirkuskünstler_innen

Die Zirkuslandschaft hat sich seit den 1970er Jahren stark verändert. Über den Noveau Circus, der unter vielen Veränderung bereits eine viel dichtere theatrale Dramaturgie mit sich brachte, bis hin zu den seit den 1980er/1990er Jahren entstandenen vielfältigen Formen des Neuen Zeitgenössischen Zirkus hat eine starke Veränderung und Positionierung des Feldes als Darstellende Kunstform stattgefunden.

Veränderungen, die sich im Urheberrecht in Österreich - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wie etwa Schweden oder Frankreich - noch nicht festgeschrieben haben.


Vor diesem Hintergrund haben Künstler_innen, die im Feld des Neuen Zeitgenössischen Zirkus tätig sind von ihnen geschaffene Werke dem KSVF als Werke der Kunst zu präsentieren.

Was zu berücksichtigen ist findet ihr im neuen Infoblatt der IGFT, das in Zusammenarbeit mit Sebastian Berger (Fenfire) entwickelt wurde.


Infoblatt_Künstler-Sozialversicherungsfonds Neuer Zeitgenössischer Zirkus

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Plattform #mediana17: Einbindung in Verhandlungen zur Medienförderung gefordert

Communitysender, Freie Radios und Kulturplattformen wollen in die Verhandlungen über eine neue Medienförderung eingebunden werden.

Forderungen, die sie dem Minister übergaben:
höhere Förderungen für nichtommerzielle Print- und Onlinemedien
Ablehnung hoher Basisförderung unabhängig von Qualitätskriterien;
Förderungen nur an Medien die Mitglied im Presse- bzw. Medienrat sind und das hier aufgestellte qualitative Selbstregulativ anerkennen;

Bindung der staatlichen Förderung an die Einhaltung eines vorhandenen Redaktionsstatuts;

ab einer gewissen Größe (zu bestimmendem Mindestumsatz und Personalhöhe) arbeitsrechtliche Anbindung und Entlohnung an den Journalist_innen-Kollektivvertrag;

zumutbare Honorartarife für Freie Journalist_innen

Am 16. Juni wird die Konferenz #mediana17 – eine Konferenz zu Medien, Kultur und Demokratie - in Salzburg stattfinden. Weitere Infos & Programm: https://mediana.at

Positionspapier: https://mediana.at/wp-content/uploads/sites/2/2017/05/Positionspapier_170505.pdf

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Herbstlösung für Trainingsstunden/Autumn solution for training in TQW

Herbstlösung für Trainingsstunden im Tanzquartier Wien

Da das TQW mehrere Monate schließt aufgrund des Intendant*innenwechsels und notwendiger Umbauarbeiten, finden neben Performances auch keine Workshops in den Herbst- und Wintermonaten statt. Eine Gruppe von Künstler*innen hat die Initiative gestartet, die Kurse an einem anderen Ort durchzuführen, und braucht dazu "Unterschriften-Unterstützung" von Interessierten und Betroffenen, um die notwendige solidarische Kraft für den Antrag aufzubringen.

Bitte schickt eine informelle Unterstützungsnachricht an: Heidi Seppälä, heidiannika@hotmail.com

 

Information und Networking hier: https://www.facebook.com/groups/862774383853829/permalink/1053793241418608/


Das Ansuchen und die Notwendigkeiten stehen hier ausformuliert: Letter to Mailath-Pokorny


Autumn solution for training in Tanzquartier Wien

Artists started a campaign to keep training open in TQW in autumn and sent an application to Andreas Mailath-Pokorny. But they need everybody who is interested in keeping the training open, so please send to Heidi Seppälä, heidiannika@hotmail.com an Email of support (just giving your name)

latest information and networking here: https://www.facebook.com/groups/862774383853829/permalink/1053793241418608/

You can read the application text here: Letter to Mailath-Pokorny

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IG Freie Theaterarbeit: Wechsel im Vorstand

Wir freuen uns, den Regisseur und Schauspieler Florian Eisner, als neues Vorstandsmitglied begrüßen zu dürfen. Er folgt auf Aslı Kışlal, die sich seit 2010 mit großem Engagement im Vorstand der Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit für die Freie Theaterszene eingesetzt hat.

Florian Eisner ist Schauspieler und Regisseur, 2006 gründete er in Innsbruck Theater praesent, das er bis 2013 leitete. Er arbeitet in Österreich, der Schweiz und Italien, studiert z. Zt. Kulturmanagement an der MdW, und lebt in Salzburg.
Weitere Infos: www.florian-eisner.com


Vorstandsmitglieder der IGFT: Vorstand IG Freie Theaterarbeit

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IG Freie Theaterarbeit: Ulrike Kuner wird mit 1. September neue Geschäftsführerin

Wir freuen uns, mit Ulrike Kuner eine erfahrene, gut vernetzte Geschäftsführerin gewonnen zu haben.

„Sie ist mit den praktischen Gegebenheiten freier Produktionen in der Darstellenden Kunst bestens vertraut, ebenso mit den kulturpolitischen Herausforderungen, vor denen die Freie Szene heute steht. Der Einsatz der IGFT gegen die Prekarisierung künstlerischen Arbeitens, für die faire Entlohnung von Künstler_innen und für die budgetäre Aufwertung Freier Darstellender Kunst gegenüber dem etablierten Betrieb der Groß- und Mittelbühnen gewinnt durch ihr Engagement neue Impulse.“ (Sabine Mitterecker, Vorsitzende IG Freie Theaterarbeit)
 
"Die Künstler_innen der Freien Szene haben die Kunstlandschaften und die Gesellschaften der letzten Jahre weltweit entscheidend geprägt und beeinflusst. Sie brachten nicht nur neue künstlerische Ästhetiken und Werke hervor, sie haben auch die Arbeitsstrukturen und Produktionsmodelle grundsätzlich verändert. Jetzt ist die Zeit, österreichweit gemeinsam mit Künstler_innen, Institutionen, Fördergeber_innen und der Politik – und unter Beachtung bereits erprobter Beispiele - diesen Arbeitsweisen der Freien Szene entsprechend strukturelle, finanzielle und soziale Modelle zu entwickeln und umzusetzen", skizziert Ulrike Kuner zukünftige Ziele ihrer Arbeit für die IG Freie Theaterarbeit.



(c) Erich Leonhard


Ulrike Kuner schloss ihr Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien ab. Sie bringt weitreichende Kenntnis und profunde Arbeitserfahrungen durch ihre Arbeit an Theatern und Festivals (u. a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Ulmer Theater, den Staatstheatern Stuttgart und dem Niederösterreichischen Donaufestival), für das WUK - Werkstätten und Kulturhaus Wien / Lehrgang Veranstaltungsorganisation und -technik, für das mica - music information center austria und das Tanzquartier Wien mit.
Relativ rasch entschied Ulrike Kuner sich, ihre Arbeit der Förderung zeitgenössischer Kunstformen und deren Arbeitsstrukturen zu widmen, wie etwa durch den Aufbau des "Austrian Music Export" Büros am mica. Seit dem Jahr 2000 befasst sie sich schwerpunktmäßig mit EU Förderungen, der Entwicklung von Projekten und Anträgen/Abrechnungen in den verschiedensten Kultur-Förderprogrammen. Seit 2006 am Tanzquartier Wien beschäftigt, war Ulrike Kuner auch als 'Project Manager' für "IDEE - Initiatives in dance through European Exchange" zuständig. Seit 2009 ist sie Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros am Tanzquartier Wien und u. a. für INTPA, das Internationale Netz für Tanz und Performance Austria, verantwortlich. Parallel dazu entwickelte und managte sie "modul-dance" (2010-2014), ein EU gefördertes Projekt mit 22 Partner-Tanzhäusern aus 16 Ländern. Seit 2014 bekleidet sie außerdem die strategische Position des 'Project Supervisor' für EDN - European Dancehouse Network.
 
 
Die Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT) besteht seit 1989 als Interessenvertretung und Netzwerk von Theater-, Tanz- und Performanceschaffenden. Im Zentrum der Arbeit stehen die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für Freie Theaterarbeit sowie Aktivitäten zur Verbesserung der Sichtbarkeit der österreichischen Freien Szene.

Wien, 24. April 2017
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Kulturabteilung der Stadt Wien: wichtigste Änderungen der Förderrichtlinien

Die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) hat die Richtlinien für Kunst-und Kultur-Förderungen überarbeitet. Seit 6. Feber 2017 gilt der neue „Leitfaden für Subventionen“.

 

Im folgenden ist eine Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen, die in Zusammenarbeit der IG Kultur Wien, der IG Bildende Kunst, der IG Freie Theaterarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Wien entstanden ist.

 

 

  • Auch natürliche Personen können einreichen

Förderansuchen an die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) bis zu einer Förderhö­he von maximal 20.000 Euro können seit 6.2.2017 nicht nur von Vereinen oder ande­ren juristischen Personen oder Personengesellschaften, sondern grundsätzlich auch von natürlichen

Personen gestellt werden.

Vor­aussetzung: Sitz bzw. Lebensmittel­punkt muss in Wien sein. Natürliche Personen müssen dem Ansuchen einen ausführlichen Lebenslauf mit Auflistung bisheriger Projekte beilegen.

 

 

  • Neues Formular, neue Tabelle

Das Formular „Subventionsansuchen“ und die Kalkulationstabellen wurden neu ge­staltet. Das Subventionsansuchen enthält nun ein Feld zur Erstellung eines Raten­plans für die Ausbezahlung der Förderung. Die Kalkulationstabelle enthält nur mehr ein Arbeitsblatt, auf der sich die Tabellen der bisherigen zwei Arbeitsblätter befinden.

 

 

  • Neues Prozedere bei Zusagen

Wenn im Fall einer positiven Entscheidung die Höhe der Förderung vom Subventionswunsch abweicht, muss die Kalkulation adaptiert werden. Ein neuerlicher Antrag muss – im Gegensatz zu früher – nicht gestellt werden. Bei Zusage einer Förderung muss der Zusagebrief nicht mehr doppelt

unterschrieben zurückgeschickt werden.

 

 

  • Bei Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro Originalbelege beilegen

Bei der Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro sind der Abrechnung sofort und nicht erst auf Anforderung die saldierten Original­beläge in Gesamthöhe der Fördersumme samt Belegaufstellung bei­zulegen.

 

 

  • AUẞERDEM: PRÜFUNGEN MÖGLICH

Wie uns die MA 7 mitteilte, sind bei höher dotierten Förderungen spätere Überprüfungen der geförderten Institution durch den Stadtrechnungshof möglich. Werden Mängel festgestellt, erteilt der Stadtrechnungshof Empfehlungen zu deren Behebung. Ob die Mängel tatsächlich behoben worden sind, kann auch überprüft werden.

Auch die MA 7 erhielt schon Empfehlungen des Stadtrechnungshofs. Dazugehört, dass auch die MA 7 selbst ab sofort Überprüfungen geförderter Institutionen vornehmen soll.

 

Überprüft werden unter anderem die ordnungsgemäße Buchführung und die (schriftliche) Nachvollziehbarkeit wesentlicher Entscheidungen der Organe der Subventionen beziehenden Institution, insbesondere:

 

– die ordnungsgemäße Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermö­gensübersicht,

– die ordnungsgemäße Durchführung der Rechnungsprüfung,

– bei Vereinen die Einhaltung der Vereinsstatuten unter anderem in Hinblick auf Zustimmung zu Insichgeschäften bei Honoraren oder Gehältern für Vereinsfunktionär_innen (z. B.: die Zustimmung anderer Mitglieder des Leitungsorgans zu Honoraren oder Gehälter für ein Mitglied des Leitungsorgans).

 

Es sollte daher von Vereinen darauf geachtet werden:

 

– von allen Sitzungen aller Vereinsorgane schriftliche Protokolle anzu­fertigen, die alle wichtigen Entscheidungen nachvollziehbar ma­chen

– die Protokolle von den anwesenden Funktionär_innen unterschrei­ben zu lassen,

– Rechnungsprüfberichte schriftlich zu verfassen und von den Prüfer_innen unter­schreiben zu lassen,

– alle Protokolle und alle in Zusammenhang mit der Förderung stehenden Dokumente so wie alle Belege und Rechnungsunterlagen mindestens sieben Jahre aufzubewahren.

 

 

  • Empfehlungen und häufige Fehler

Mag. Moritz Becher, der Leiter des Referats Fördermanagement der MA 7, hat die relevantesten Empfehlungen des Stadtrechnungshofs gesammelt. Wir haben seine Zusammenstellung mit seiner Zustimmung hier online gestellt:

 

Empfehlungen Stadtrechnungshof_Wien

 

Außerdem stellte uns Mag. Moritz Becher eine Liste der häufigsten Fehler bei Förderansuchen an die MA 7 zusammen. Diese Liste ist hier zu finden:

 

MA7-Zusammenstellung-Fehler_Fördernehmer_innen

 

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ARGE Kulturelle Vielfalt UNESCO: Schlusskommuniqué 2017

Die Expert_innen-Arbeitsgruppe der UNESCO hat, ausgehend von ihrer Klausurtagung (22.-23. Februar 2017 in Eisenstadt), ein Schlusskommuniqué zu Fortschritt und Status Quo der Umsetzung der "UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" in Österreich verfasst. 

 

Themenschwerpunkte: Kultur für nachhaltige Entwicklung: 2030 Agenda der UN-Mitgliedstaaten, Menschenrechte und Grundfreiheiten, Soziale Lage und Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden, Urheber_innenrecht, Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Kulturförderung, Kulturelle Bildung, Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden, Internationaler Kulturaustausch sowie Kunst, Kultur und Medien in Handelsverhandlungen.

Das Kommuniqué wurde an die thematisch befassten Bundesminister_innen, Landeskulturreferent_innen, sowie weitere zuständige Politiker_innen und in der Kulturverwaltung mit diesen Inhalten befasste Menschen übermittelt.

 

Direktlink zum Kommuniqué: http://kulturellevielfalt.unesco.at
Downloadmöglichkeiten: http://kulturellevielfalt.unesco.at/cgi-bin/file.pl?id=1087

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IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

 

Nach über zehn Monaten Beratungszeit hat die Wiener Theaterjury in der vergangenen Woche ihre Empfehlungen zur Konzeptförderung für Darstellende Künste 2018-2021 vorgestellt.

Einige wenige Freie Gruppen sind erstmals in der 4-Jahresförderung vertreten. Für den überwiegenden Teil der in der neuen Runde geförderten Freien Gruppen blieben die empfohlenen Summen hinter deren Erwartungen zurück. International erfolgreiche Wiener Ensembles etwa erhalten trotz steigender Kosten abermals den unveränderten Förderbetrag. Darüber hinaus hat die Jury einige bislang konzeptgeförderte Gruppen lediglich mit ein- und zweijährigen Förderperspektiven bedacht.

Ein Ende der Konzeptförderung hat für die betroffenen Gruppen zumeist dramatische Konsequenzen. Nach Jahren erfolgreicher Arbeit nun aus der Konzeptförderung zu fallen, gerät für die meisten Künstler_innen zur unmittelbaren Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz.

 

Wir fordern die Kulturpolitik auf, sozial verträgliche Ausstiegsszenarien
für nicht mehr geförderte Künstler_innen zu entwickeln.

 

Anders als bei ehemaligen Leiter_innen von Mittelbühnen und Privattheatern, denen gegenüber sich die Stadt Wien wiederholt erfreulich generös zeigte, ist sie ihrer sozialpolitischen Verantwortung gegenüber freien Künstler_innen bislang nur unzureichend nachgekommen.

 

Gemeinsames Ziel muss sein, die Gleichung Freie Kunst = Prekariat endlich aufzulösen!

 

Auch frühere Konzeptförderungsjurys haben die Notwendigkeit bekräftigt, die Förderhöhen anzuheben, um gesetzeskonforme Anstellungen und Honoraruntergrenzen zu garantieren. Eine Umsetzung in der Förderpraxis lässt bislang auf sich warten.

Das durchschnittliche Einkommen österreichischer Künstler liegt bei etwa 1000,- Euro monatlich und somit knapp über der Armutsgefährdungsgrenze. Das Einkommen von Künstlerinnen liegt nochmals 30% darunter.

 

Prekariat hat einen Genderaspekt.

 

Vor dem Hintergrund knapper werdender Budgets ist es hoch an der Zeit die gesamte Wiener Theaterlandschaft insgesamt neu zu überdenken und die kontinuierlich weiter aufklaffende Schere zwischen bislang ausreichend auf der einen und in schlechter Tradition zu niedrig dotierten Organisationen auf der anderen Seite zu schließen. Künftige Förderungen sollen Index-Anpassungen, Generationsmanagement und gendergerechte Bezahlung professioneller künstlerischer Tätigkeiten berücksichtigen.

 

Freie „Freie Szene“?

 

Das Budget für die Freien beziffert der Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny mit stattlichen 25 Millionen Euro – ein Budget, das sich auch im internationalen Vergleich in der Tat sehen lassen kann.

Allein die großen Brocken dieses Fördertopfs erhalten Spielstätten und Privattheater, die man in Wien früher zum Bereich der „Mittelbühnen“ gezählt hat. Darunter sind zweifellos auch Institutionen, die der Freien Szene notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die eigentliche Freie Szene jedoch, nach wie vor der Fokus neuer ästhetischer Entwicklungen und politischer Haltung in der zeitgenössischen Darstellenden Kunst stagniert in Wien seit über einem Jahrzehnt. Eine Besorgnis erregende Tendenz.

 

Umverteilung – nicht nach oben, sondern nach unten!

 

Wer in irgendeiner Weise institutionalisiert ist, überlebt recht und schlecht weiter, wer es vorzieht, tatsächlich frei zu arbeiten und dies auch oftmals mit großer überregionaler Strahlkraft, setzt sich dem erhöhten Risiko aus, von einem Tag auf den anderen ohne Förderung dazustehen.

Das Förderbudget für Einzelprojekte wurde seit vielen Jahren nicht erhöht und neue wichtige und unverzichtbare Förderschienen wie die Wiederaufnahmeförderung, die in Zusammenarbeit von MA7, Theater-, Tanz-, Performance-Kuratorium und der IG Freie Theaterarbeit entwickelt wurde, werden aus dem Budget der Einzelprojektförderung gespeist und nicht etwa durch eine Umschichtung im Gesamtbudget.

 

Petersplatz – free & fair

 

Die IG Freie Theaterarbeit begrüßt die Empfehlung der Theaterjury, das ehemalige Theater am Petersplatz, bislang WERK X-Eldorado aus dem Verbund mit WERK X herauszulösen, mit eigenem Budget und einer eigenen Leitung weiterhin als Haus für die Freie Szene mit Schwerpunkt auf zeitgenössisches Sprechtheater zu definieren. Das ist ein wichtiges und notwendiges Signal für die Künstler und Künstlerinnen!

Der neue Petersplatz braucht transparente Regeln für die Zusammenarbeit von Haus und Gruppen, die Karriereläufe, Erfahrungsstand etc. mit berücksichtigen - mit Augenmerk auf Nachhaltigkeit (längere Spielserien). Die Zusammenarbeit mit anderen städtischen und überregionalen Partnern (gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Touring) kann bis zu einem gewissen Grad Kosten sparen, soll vor allem aber der Entfaltung künstlerischer Qualität dienen. Mit dem neuen Petersplatz wird ein aktueller Brennpunkt der Freien Szene geschaffen werden und ein zukunftsweisendes Modell für lebbare Arbeitsbedingungen von Künstler_innen nach dem Motto free & fair.

Die Ausschreibung der Leitung soll eine Person ermitteln, die sich uneigennützig als zuverlässiger Partner für die Interessen der freien Künstler_innen einsetzt. Grundsätzlich kann der neue Petersplatz auch von einer Künstler_in geleitet werden. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass die Leitungspersönlichkeit auf eine Realisierung eigener Projekte an dem von ihm/ihr betreuten Haus verzichten sollte.

 

Vorstand der IG Freie Theaterarbeit, 28.3.2017


Überblicksanhang „Konzeptförderung in Zahlen“: ANHANG_Konzeptfoerderung_in_Zahlen_28032017

Förderempfehlungen Theaterjury: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/theaterfoerderung.html

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IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

Vergangene Woche stellte die Wiener Theaterjury die Konzeptförderungen für die Darstellenden Künste 2018-2021 vor. 

Pressemitteilung des IGFT-Vorstand zu den Empfehlungen der Theaterjury und der geplanten Neukonzeption des Theaters am Petersplatz: http://freietheater.at/igft_post/ig-freie-theaterarbeit-zur-konzeptfoerderung-2018-2021/

 

Ergänzende Information zu den gleichzeitig erfolgten 1- und 2-Jahresförderungsempfehlungen in der Projektförder-Schiene durch das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance und die Wiener Theaterjury:

 

Keine Empfehlung für Jahresförderungen ab dem Jahr 2018 – vor dem Hintergrund vorangehender Jahres- bzw. Konzeptförderungen – erhielten:


Bilderwerfer – Chimera: 2004-2015 kontinuierlich Jahresförderungen

Blaschke Georg – M.A.P.: 2011-2017 kontinuierlich Jahresförderungen 

Nomad-theatre: 2016, 2008 und 2007 Jahresförderungen

Superamas 2016 & 2017, sowie 2014 & 2015: Zweijahresförderungen; 2005-2013 Konzeptförderung

 

Für diese Gruppen und weitere weder mit Konzept-, noch mit Jahresförderungen bedachte Gruppen und Gruppierungen (Makemake, Salon 5 - Iffland & Söhne, Echoraum, Wiener Wortstätten und Wiener Klassenzimmertheater) gilt:
Ein Ende der Jahresförderung "hat für die betroffenen Gruppen zumeist dramatische Konsequenzen. Nach Jahren erfolgreicher Arbeit nun aus der Konzeptförderung zu fallen, gerät für die meisten Künstler_innen zur unmittelbaren Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz."

Überblicksanhang „Konzeptförderung in Zahlen“: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2017/03/ANHANG_Konzeptfoerderung_in_Zahlen_28032017.pdf

Förderempfehlungen Theaterjury: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/theaterfoerderung.html

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Recommendations zum Creative Europe Programm

Feedback geben um zu verändern: IG Freie Theaterarbeit, zahlreiche Interessenvertretungen der darstellenden Künste in Europa und die KUPF freuen sich über abkupfern ihrer Anregungen!

 

Recommendations zum Creative Europe Programm von derzeit acht europäischen Interessenvertretungen der freien darstellenden Künste:

http://freietheater.at/wp-content/uploads/2016/01/umbrella_organisations_independent_performing_arts_recommendations_creative_europe_programme_03_2017.pdf

 

Stellungnahme der IG Freie Theaterarbeit: http://freietheater.at/igft_post/europaeische-kommission-consultation-zu-creative-europe/

 

Empfehlungen der KUPF: https://www.kupf.at/de/blog/creative-europe-probleme-und-loesungen

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8. März an 365 Tagen im Jahr!

Widerstand – nicht nur – am internationalen Frauen*kampftag

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 6.3.2017

Am kommenden 8. März werden in Österreich und weltweit wieder Frauen* auf der Straße und an anderen Orten für ihre Rechte und gegen Unterdrückung, Sexismus und patriarchale Systeme kämpfen. Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt aufgrund von Geschlecht werden meist nicht isoliert erfahren, sondern sind verschränkt mit Unterdrückung aufgrund von ethnischem, sozio-ökonomischem und geographischem Hintergrund, Liebes-, Begehrens- und Beziehungsformen, Aussehen, körperlicher und psychischer Verfasstheit, Religion, Sprache, Aufenthaltsstatus, Alter und vielem mehr.

In Österreich verdienen Frauen* um fast ein Viertel weniger als Männer*, sie sind in vielen gesellschaftlichen Machtpositionen weit weniger vertreten, in vielen Situationen sind sie psychischer, sexueller und sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
Frauen*, vor allem Alleinerzieherinnen*, Frauen* ohne österreichische Staatsbürgerinnenschaft und über lange Zeit Arbeitslose*, sind verstärkt von Armut betroffen – die Reformen der Mindestsicherungsregelungen durch die ober- und niederösterreichischen Landesregierungen bedeuten massive Verschlechterungen für asylberechtigte und subsidiär schutzberechtigte Frauen*, Kinder sowie Frauen* mit Behinderungen.
Österreichische Politiker_innen wollen Frauen* vorschreiben, welche Kleidungsstücke sie (nicht) zu tragen haben und instrumentalisieren feministische Forderungen für ihre rassistische und sexistische Politik.

Im Kunst- und Kulturbereich, der von prekären Arbeitsverhältnissen ebenso wie von ausbeuterischen Praktika geprägt ist und in dem die soziale Lage der Kunst- und Kulturschaffenden anhaltend schlecht ist, sind Frauen* überproportional vertreten. In den Chefetagen dreht sich dieses Verhältnis wieder um, und es ist kein Einzelfall, dass der Museumsdirektor zwanzig Mal so viel verdient wie die Kunstvermittlerin*. Der Median des persönlichen Jahreseinkommens von Künstlerinnen* lag in der letzten Erhebung bei 10.700 Euro netto, Gender Pay Gap 26%.

Gegen all das gibt es Widerstand auf zahlreichen Ebenen!
Nicht nur am 8. März, sondern 365 Tage im Jahr!


Veranstaltungen zum 8. März:
(Männer* informieren sich vorher, ob sie auch eingeladen sind)

# Frauen wollen mehr: Women’s Strike!
Ob ein ganzer Tag, eine Stunde oder ein paar Minuten: Nimm dir Zeit für deine Rechte!
https://www.facebook.com/events/1785615181759955/


Wien
# Frauenstreik der Alleinerzieherinnen vor dem Parlament
8. März 2017, 17–18 Uhr vor dem Parlament
https://www.facebook.com/events/1833773396899280/

# Demo Take Back The Streets – Jeden Tag 8. März“
8. März 2017, Treffpunkt: 17 Uhr, Urban-Loritz-Platz
https://www.facebook.com/events/612685098919583/

# Autonome FrauenLesbenDemo
8. März 2017, Treffpunkt: 18 Uhr Mariahilferstraße/Broda-Platz/U3 Station
https://www.facebook.com/events/1236747409707983/

# Frauentag im Wiener Rathaus
8. März 2017, 15 Uhr–19 Uhr 30, Rathauspark
https://www.facebook.com/events/774550042707318/

# Ausstellung „Dicimos- Sichtbarkeit“- Romnja Mitten in Wien
Vernissage: 4. März 2017, weitere Termine folgen auf der Homepage
http://vivaro.at/Projekte/portr%C3%A4ts/index.html

# FrauenFilmTage Wien
2. bis 9. März 2017, Metro Kinokulturhaus
http://www.frauenfilmtage.at/

# Tricky Women 2017 – Internationales Animationsfilmfestival,
15. bis 19. März 2017, Metro Kinokulturhaus
http://www.trickywomen.at/de

# Internationaler Frauentag im Votivkino,
8. März 2017, 15 – 22 Uhr, Votivkino, Währingerstraße 12
https://www.facebook.com/events/1872872596287666/

# Das politisch-literarische Quartett: Lesung mit Nicole Alecu de Flers, Jessica Beer, Alev Çakır und Sonja Luksik
8. März 2017, 18 – 21 Uhr, Bezirksmuseum Hietzing, Am Platz 2
https://www.facebook.com/events/139776819872046/

# Erstpräsentation: Nadine Kegele – “Lieben muss man unfrisiert”
8. März 2017, 19 Uhr 30 – 21 Uhr, phil, Gumpendorferstraße 10-12
https://www.facebook.com/events/1836040783340635/

# International Women’s Day im English Cinema Haydn,
Special Screening: “Hidden Figures”
8. März 2017, 20 – 22 Uhr, English Cinema Haydn, Mariahilferstraße 57
https://www.facebook.com/events/1740015786015336/

# 3. Feministische Lesung „Männer sammeln wir nicht“
9. März 2017, 19 – 21 Uhr, Amerlinghaus, Stiftgasse 8
https://www.facebook.com/events/1202728446462242/

# Widerstand – Vortrag – Film – Präsentation
Vortrag: Ida Pfeiffer: Eine Schriftstellerin im Biedermeier
Film: Margarete Schütte-Lihotzky im Widerstand gegen den Nationalsozialismus,
Präsentation: Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und Verein Drehungen
11. März 2017, 14 – 18 Uhr, Urania, Uraniastraße 1
https://www.facebook.com/events/1840625116208669/

# Filmvorführung: “Der lange Arm der Kaiserin”
Diskussion mit Mag.a Maria Sagmeister (Universitätsassistentin am Institut für Rechtsphilosophie) und Dr.in Brigitte Hornyik (Österreichischer Frauenring).
16. März 2017, 18 Uhr 30 – 21 Uhr 30, Juridicum, Schottenbastei 10-16
https://www.facebook.com/events/1092170060906461/

# In welchen Räumen lehren_lernen? bell hooks’ Engaged Pedagogy als Modus der Kritik
Vortrag mit Belinda Kazeem-Kamiński
16. März 2017, 18 Uhr 30, Institut für Politikwissenschaft, Konferenzraum (A 222)
https://politikwissenschaft.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_politikwissenschaft/Veranstaltungen/2017/csl_flyer_A5_web.pdf

# Workshop Rassismus, Sexismus und Sprache
Sprachanalysen und Schreibübungen zu rassistischen sowie sexistischen Begriffen und Be_Nennungen, mit Natasha A. Kelly
17. März 2017, 12 – 17 Uhr, Verein Frauensolidarität, Sensengasse 3
https://www.facebook.com/events/1955431321351700/

# Afrokultur: der raum zwischen gestern und morgen, black feminist perspectives
Lesung und Diskussionsveranstaltung mit Natasha A. Kelly
17. März 2017, 18 – 21 Uhr, Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41
https://www.facebook.com/events/1001619359984851/

# Matinee mit Nancy Fraser, Eli Zaretzky, Marlene Streeruwitz und Walter Baier
18. März 2017, 11 – 13 Uhr, KosmosTheater, Siebensterngasse 42
https://www.facebook.com/events/1053407424804341/


Steiermark

# Demo am 8. März – Internationaler Frauentag
8. März 2017, Treffpunkt: 17 Uhr Beim Griesbäcker, Griesgasse 48, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Nelken und Flugblatt-Verteilaktion
Pressegespräch mit Elke Kahr, Claudia Klimt-Weithaler
8. März 2017, 10-12 Uhr, Herrengasse, Graz
Organisation/Veranstalterin: KPÖ
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Verteilaktion Brot und Rosen
8. März 2017, 15 Uhr, Herrengasse/Ecke Landhausgasse, Graz
Organisation/Veranstalterin: SPÖ
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# FrauenStadtSpaziergang: Organisierte Liebe
8. März 2017, 15 Uhr, Treffpunkt beim Frauenservice Graz
Organisation/Veranstalterin: Verein Frauenservice Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Frauenpreis der Stadt Graz
8. März 2017, 19 Uhr, Gemeinderatssaal, Rathaus, Hauptplatz, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Diskussion 20 Jahre und kein bisschen leise
10. März 2017, 19:30 Uhr, Bildungszentrum der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Femfest
11. März 2017, 13 Uhr Volksgartenpavillon, Graz
Organisation/Veranstalterin: Sozialistische Jugend
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Frauenkaffee (nur für Frauen) – KPÖ
12. März 2017, 10 Uhr, KPÖ Bildungsverein, Lagergasse 98a, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Femfest
12. März 2017, 13 Uhr Volksgartenpavillon, Graz
Organisation/Veranstalterin: Sozialistische Jugend
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42


Salzburg

# Get out and fight! Frauen*Lesben*Inter*Trans*Demo zum Frauen*kampftag 2017
8. März, 18 Uhr, Salzburg, Alter Markt
https://takeovertour.noblogs.org/post/2017/02/14/sbg-get-out-and-fight-frauenlesbenintertrans-demo-8-3-2017/

# Frau&Film #5: Gender-Incentives – Woman at Work: Podiumsdiskussion und Film
8. März, 19 Uhr: Diskussion, 20 Uhr: Film, Das Kino Salzburg
http://www.fc-gloria.at/fraufilm-5-gender-incentives-woman-at-work/


Kärnten

# Frauenpolitik - gestern - heute - morgen Red ma miteinander ...  Runder Tisch und Diskussion
7. März 2017, 18.30 Uhr, SPÖ-Kärnten, Lidmanskygasse 15,  Klagenfurt
Organisation/Veranstalterin: SPÖ-Kärnten
http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/events-veranstaltungen/eventkalender-klagenfurt-am-woerthersee/

# Internationaler Frauentag 2017 - Auf den Spuren weiblicher Geschichte und Politik – Führung
8. März 2017, 14:00–15:00, Wappensaal im Landhaus Klagenfurt
http://www.landesmuseum.ktn.gv.at/210225_DE-LMK-Veranstaltungen.?veranstaltung=550

# Aktivitäten zum Frauentag in Villach
http://www.stadthalle.villach.at/stadt-service/presse-und-medienportal/pressemeldungen/frauentag


Oberösterreich

# 8. März – Internationaler Frauentag
8. März 2017, 15 Uhr Volksgarten, Musiktheater Linz
http://www.feminismus-krawall.at/


Niederösterreich

# Clowneskes Bühnenstück mit Vertikalseilakrobatik „Pleite in Sichtweite“
8. März 2017, 20 Uhr, Freiraum St. Pölten, Herzogenburgerstraße 12.
Organisation/Veranstalterin: Frauenplattform St. Pölten in Kooperation mit den österreichischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen
http://www.freiraum-stp.com/#/events/96

# Szenische Lesung von Isa Hochgerner „Die ERSTE“
9. März 2017, 19 Uhr, Rathaus St. Pölten, Rathausplatz 1
Organisation/Veranstalterin: SPÖ-Bezirksfrauenkomitees St. Pölten
https://www.stp-konkret.at/lebensqualitaet/gesundheit-und-soziales/2357/programmuebersicht-zum-internationalen-frauentag/lesen.htm

# Lesung „Maria Theresia ganz privat: Kinder, Kirche & Korsett“
11. März 2017, 10 Uhr, Stadtbücherei St. Pölten, Prandtauerstraße 7
Organisation/Veranstalterin: Büros für Diversität St. Pölten in Kooperation mit der Stadtbücherei St. Pölten
https://www.stp-konkret.at/lebensqualitaet/gesundheit-und-soziales/2357/programmuebersicht-zum-internationalen-frauentag/lesen.htm


Burgenland

# Susanne Blumesberger: Vortrag über Marie Franzos (1870-1941), Ausschussmitglied und Bibliothekarin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereines
9. März 2017, 18 Uhr, Europahaus Burgendland, Campus 2, Eisenstadt
https://www.meinbezirk.at/eisenstadt/freizeit/internationaler-frauentag-zwei-events-im-europahaus-d2040414.html

# "Mut zur Hoffnung – Freude am Teilen" – Begegnungen mit Migrantinnen und Ansässigen
9. März 2017, 19 Uhr 30, Europahaus Burgenland, Campus 2, Eisenstadt
https://www.meinbezirk.at/eisenstadt/freizeit/internationaler-frauentag-zwei-events-im-europahaus-d2040414.html


Tirol

# kinovi[sie]on. Filme von Regisseurinnen
8. März 2017, ab 18:00 Uhr, Leokino, Anichstraße 36, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: kinovi[sie]on
http://www.leokino.at/index.php?disp=kinovisieon

# Frauentagsfest der SPÖ-Frauen Tirol
8. März 2017, 17:00 Uhr, Parteihaus der SPÖ Tirol, Salurner Straße 2, Erdgeschoß, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: SPÖ-Frauen Tirol
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Frauenpower. Der Weg in die Politik
10. März 2017, 19:00 Uhr, FrauenLesbenZentrum Innsbruck, Liebeneggstraße 15, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Die Innsbrucker Grünen
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Lesung frauenbewegter Texte mit Musik, Gesang und Brunch
11. März 2017, 11:03 Uhr, Öffentlichen AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft– AEP
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# „Pleite in Sichtweite“. Ein clowneskes Stück mit Vertikalseil
13. März 2017, 19:00 Uhr, Haus Vier und Einzig, Hallerstraße 41,
Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Feministische FrauenLesbenVernetzung (FLV)
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Frauen mit Lernschwierigkeiten im Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbestimmung.
Erfahrungen und Ergebnisse aus einem partizipativen Forschungsprozess
15. März 2017, 19:00 Uhr, Institut für Erziehungswissenschaften, Kursraum im Erdgeschoss,
Liebeneggstraße 8, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Institut für Erziehungswissenschaften, Lehr- und Forschungsbereich Disability Studies und Inklusive Pädagogik
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Rechter Antifeminismus – Frauen im Rechtsextremismus
17. März 2017, 19:00 Uhr, Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft– AEP, Schöpfstraße
19, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Die Grünen Frauen Tirol
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Fem*Slam – queer-feministisches Open Mic ft. Yasmo
18. März 2017, ab 15:00 Uhr, Die Bäckerei-Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Verband Sozialistischer Student_innen VSStÖ Innsbruck
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf



Kulturpolitische Positionen:

__/  Gemeinsame Forderungen kulturschaffender Frauen in Österreich
www.frauenkultur.at

__/ Forderungskatalog der Plattform #istnoetig „15 Forderungen an die Kulturpolitik“
istnoetig.noblogs.org/15-forderungen

__/ Frauen in der Kunst – feministische Kulturpolitik, In: 42 Monate IMAG - eine Bilanz. Hg. Kulturrat Österreich, Wien, Dezember 2012
kulturrat.at/agenda/imag/materialien/42monate/feministischekulturpolitik


* Das Sternchen wird verwendet, um auf die Konstruktion von Geschlecht und Geschlechternormen hinzuweisen und um explizit alle Menschen, die sich als Frauen* verstehen, mit einzuschließen, unabhängig davon, welches Geschlecht ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.


 Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien
contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at
http://twitter.com/kulturrat_oe

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Weltkulturerbe unverzichtbar & kein Verhandlungsgegenstand

Offener Brief an die Österreichische Bundesregierung und die Wiener Stadtregierung durch die ARGE Kulturelle Vielfalt UNESCO

 

Die Klausurtagung der ARGE kulturelle Vielfalt fordert die Stadt Wien zur uneingeschränkten Einlösung der von der Republik Österreich und Wien mit der UNESCO eingegangenen Verpflichtungen beim Umgang mit seinem Weltkulturerbe auf.


"Der Bau eines Hochhauses auf Wiener Weltkulturerbeboden ist nur unter Missachtung der Voraussetzungen des Prädikats Weltkulturerbe möglich, seine von der Wiener Stadtregierung dazu eingeleitete Flächenumwidmung, ohne die Stellungnahme der UNESCO abzuwarten, ist eine Brüskierung der Kulturorganisation der UNO und des kulturellen Wien ohnegleichen.
Österreich ist dem „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ beigetreten, mit BGBL.Nr.60/1993 ist es innerösterreichischer Rechtsbestand geworden. Zudem hat sich Österreich auch zur den 2015 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen „Sustainable Development Goals“ verpflichtet, deren Ziel 11.4 lautet, „die Anstrengungen zum Schutz und zur Wahrung des Weltkultur- und Naturerbes zu verstärken“."


Vollständige Stellungnahme: http://freietheater.at/…/weltkulturerbe-unverzichtbar-und-…/


Petition für die Erhaltung des Weltkulturerbes: www.igkultur.at

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IGFT: Tätigkeitsbericht 2016

Der Tätigkeitsbericht der IG Freie Theaterarbeit über das Jahr 2106 ist online nachlesbar unter: freietheater.at/publikationen/taetigkeits-jahresberichte/


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Stellungnahme des IG Freie Theater Vorstands zur Umstellung der IG Netz Richtlinien

Januar 2017

 

Das IG-Netz war vom Bundeskanzleramt (damals noch Kulturministerium) und der IGFT von Anfang an als Instrument für Zuschüsse zu Anstellungen geplant, um jene Gruppen zu unterstützen, die aufgrund des Schauspielergesetzes ihr künstlerisches Personal anstellen müssen.

Für alle, die zu dieser Zeit (1991) frei arbeiteten, gab es bei der Gebietskrankenkasse die Option, sich freiwillig weiter zu versichern. Der IG ist es damals gelungen, Zuschüsse für diese "Freien" aus dem IG Netz zu sichern.

 

Die Neustrukturierung der österreichischen Sozialversicherungsarchitektur im Jahr 2000 definierte selbständig arbeitende KünstlerInnen als eine besondere Gruppe Neuer Selbständiger und schrieb ihnen bei Erreichen einer bestimmten Einkommensmindestgrenze eine neuartige Pflichtversicherung vor – die der Gewerblichen Wirtschaft bei der SVA.

Anders als bei UnternehmerInnen anderer Branchen verdienen überwiegend Dritte an der Verwertung von Kunst. Die KünstlerInnen selbst leben prekär. Daher wurde zum strukturellen Ausgleich der verminderten Einnahmen gegenüber „normalen“ selbständigen UnternehmerInnen der Künstlersozialversicherungsfonds geschaffen – , kurz KSVF.

 

In den ersten Jahren (2001 - 2008) wurde vom KSVF nur Zuschuss zu den Pensionsversicherungsbeiträgen gewährt, nicht aber zur Krankenversicherung. Der IGFT ist es damals gelungen, den Zuschuss für Selbständige zur Krankenversicherung aus dem IG-Netz zu erhalten - der Zuschuss zur Pensionsversicherung wurde natürlich gestrichen.

 

Ab dem Jahr 2008 werden vom KSVF auch Zuschüsse zu Kranken- und Unfallversicherungsbeiträgen gewährt. Der IG-Zuschuss zur Krankenversicherung konnte weiterhin für Personen aufrecht erhalten werden, die allein mit der Pensionsversicherung den Zuschuss des KSVF voll ausschöpften.

 

Alle IGs haben sich in zähen Verhandlungen über die Jahre dafür eingesetzt, dass der Zuschuss des KSVF erhöht wird - in 16 Jahren hat er sich fast verdoppelt.

 

http://www.ksvf.at/hoehe-des-zuschusses.html

 

Vor dem Hintergrund, dass selbstständige KünstlerInnen sowohl aus dem Künstlersozialversicherungs-Fonds und aus dem IG-Netz einen Zuschuss zur Krankenversicherung bekommen und das eine klassische Doppelförderung bedeutet, die keiner Rechnungshofprüfung standhalten würde, haben wir 2014 zugestimmt, dass das IG-Netz zukünftig nur mehr Zuschüsse zu Anstellungen gewährt.

Hierbei ist auch zu beachten, dass der Zuschuss für Anstellungen 2001 auf 180€ pro Monat bzw. 2.160€ pro Jahr begrenzt wurde und seit 2001 nicht erhöht wurde.

 

Wir konnten für die neuen IG-Netz Richtlinien eine Übergangszeit von 2,5 Jahren verhandeln - weiters eine Erhöhung des maximalen Zuschusses auf 200€ pro Monat für Anstellungen.

 

Soviel zum Hintergrund, dass die Selbstständigen in Zukunft aus dem IG-Netz rausfallen. Wir haben das auch seit Sommer 2014 immer wieder kommuniziert.

 

Wir kämpfen aber auf jeden Fall weiter, sowohl um die Erhöhung des KSVF Zuschusses, als auch um eine weitere Erhöhung des Zuschusses für Anstellungen.

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IGFT: Forderungen für die Konzeptförderung der Stadt Wien

IGFT: Forderungen für die Konzeptförderung der Stadt Wien


Im Rahmen der Konzeptförderung der Stadt Wien für die Jahre 2018-2021 fordert die IGFT:


  • Eine stärkere Berücksichtigung der Vorhaben von freien Gruppen
  • Eine deutlich bessere Finanzierung von Gruppen ohne eigene Spielstätte
  • Die Entwicklung weiterer Koproduktionsmodelle über die bestehenden Konzepte hinaus, um die Arbeitsbedingungen freier Gruppen zu verbessern
  • Dazu gehört die Entwicklung von Richtlinien für Koproduktionsvereinbarungen zwischen Häusern und freien Gruppen
  • Die Ausschreibung der Häuser und Spielstätten nach transparenten Kriterien
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Interview mit dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer: Berlin macht´s vor...

"Dass es freie Gruppen gibt, die flexibel produzieren, finde ich gut. Für mich ist hier die Frage, die übrigens für die klassischen Theaterinstitutionen genauso gilt: Wie kann man dem zunehmenden, immer extremeren Maß an Selbstausbeutung etwas entgegensetzen? Ich finde, Flexibilität bei der Kunstproduktion sollte nicht mit Prekarisierung bis zum Anschlag einhergehen.

Ein Punkt des Koalitionsvertrags lautet "Freie Szene stärken, Arbeitsbedingungen verbessern". Sie wollen Mindestgagen einführen – heißt das, dass künftig weniger Anträge bewilligt werden können?

Nein, das heißt reale Etaterhöhungen."


(Zitiert aus: http://www.Nachtkritik.de  / Interview mit dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer vom 6.2.2017)

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IGFT: Stellungnahme zum aktuellen Creative Europe Programm

Die IG Freie Theaterarbeit hat im Mai/Juni 2016 eine Befragung zur Zufriedenheit mit Creative Europe – dem aktuellen Förderprogramm für den Kultur- und Kreativsektor in Europa durch die Europäische Union – bei im Freien Darstellenden Bereich tätigen Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen durchgeführt. Die Ergebnisse, haben wir nun - rechtzeitig zur Mid-Term-Evaluation von Creative Europe - an das Bundeskanzleramt/Abteilung Europäische und internationale Kulturpolitik weitergegeben.

 

Link zur Stellungnahme: Evaluation Creative Europe:

20161004_evaluation_stellungnahme_creative_europe

 

http://freietheater.at/organisation/aktivitaeten/

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Schubhaftzentrum Vordernberg ‐ ein Millionengrab Rechnungshof bestätigt Kritik des Kulturrat

Kulturrat Österreich: Pressemitteilung 20.12.2016


Kulturrat Österreich fordert sofortige Schließung
... und Umwidmung z.B. in ein Künstler_innenzentrum

Bereits seit 2013 beschäftigt sich der Kulturrat Österreich mit dem Anhaltezentrum Vordernberg. Die Sicherheitsfirma G4S hat für die Bundestheater den Publikumsdienst erledigt und im Zuge dessen 2013 einen Billeteur als Reaktion auf dessen öffentliche Kritik umgehend auf die Straße gesetzt. International ist die Firma auch durch Verstöße gegen Arbeits-, Sozial- oder Menschenrechte ins Gerede gekommen. Der Kulturrat Österreich hat zahlreiche Aktivitäten unterstützt und Initiativen gesetzt, um zu verhindern, dass G4S auch in Vordernberg tätig werden kann. Trotzdem wurde das Anhaltezentrum gebaut und 2014 eröffnet. Damit hat die vorherrschende rassistische Ausschlusspolitik eine kostspielige Infrastruktur erhalten.

Schubhaft ist Haft ohne Delikt! Und das ist Österreich Millionen wert ...

Nun deckt der Rechnungshof auf, wie Steuermittel verschwendet wurden, um ein menschenunwürdiges Haftzentrum zu betreiben, das im Übrigen seit April 2016 praktisch leer steht: 24 Mio. Euro für den Bau, 2,6 Mio. Mietkosten im Jahr mit vertraglicher Bindung auf 33 Jahre, in Summe also weitere 86 Mio., zusätzlich 8 Mio. jährlich für Dienstleistungen. Ein Haftplatz schlägt demnach mit 165 Euro pro Tag zu Buche.

Ein Skandal ersten Ranges! Alternative Nutzung jetzt!

Um dieses Fass ohne Boden einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, schlägt der Rechnungshof vor, eine alternative Verwendung zu suchen. Der Kulturrat Österreich tritt daher für eine sofortige Ausschreibung zur Nutzung für soziale, antirassistische, künstlerische und/oder kulturelle Zwecke ein – und schlägt konkret den Umbau in ein Künstler_innenzentrum vor.

Stipendien statt Haftplatzkosten: 165 Euro pro Tag – gut investiert

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die einst prosperierende Gemeinde Vordernberg würde nach ihrem Niedergang durch die Schließung des Erzbergs wirtschaftlich nachhaltig belebt werden. Die gewünschte Dezentralisierung des Kunst- und Kulturbetriebs könnte Impulse erhalten, kulturelle Vielfalt forciert und der Austausch von Künstler_innen unterschiedlicher Sparten gefördert werden. Statt 193 entbehrliche Haftplätze zu erhalten, könnten Künstler_innen Kunstwerke von bleibendem Wert schaffen. Wir denken dabei an spartenübergreifende (auch internationale) Residency-Programme, die Einrichtung von Spezialwerkstätten, einen Seminarbetrieb mit künstlerischen Weiterbildungsangeboten, Ateliers, Probenräume, kurzfristige Lagerflächen für Requisiten und Kostüme für Film und darstellende Kunst und vieles mehr.

Der Kulturrat Österreich fordert die Verantwortlichen auf, aus begangenen Fehlern zu lernen und umgehend auf zukunftsweisende Projekte zu setzen!

Weitere Informationen:

Kulturrat Österreich zum Anhaltezentrum Vordernberg
http://kulturrat.at/search?SearchableText=vordernberg

Bericht des Rechnungshofes (Bund 2016/22 87): 
Vollzug der Schubhaft mit Schwerpunkt Anhaltezentrum Vordernberg
http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/_jahre/2016/berichte/teilberichte/bund/Bund_2016_22/Bund_2016_22_2.pdf

Rechnungshof zerpflückt Anhaltezentrum Vordernberg (14.12.2016)
http://derstandard.at/2000049285237/Abschiebungen-Rechnungshof-zerpflueckt-Anhaltezentrum-Vordernberg

Rechnungshof: Schubhaftzentrum Vordernberg viel zu teuer (14.12.2016)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5133938/Rechnungshof_Schubhaftzentrum-Vordernberg-viel-zu-teuer

Rechnungshof zerpflückt Zentrum Vordernberg (14.12.2016)
http://steiermark.orf.at/news/stories/2814585
 
Entwürfe (Kurzfilm, 22 Min., AT 2013, Regie: Juri Schaden)
http://www.sixpackfilm.com/de/catalogue/show/2105

Anonyme Billeteurinnen und Billeteure
http://anonymebilleteure.tumblr.com/

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien
contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at
http://twitter.com/kulturrat_oe

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Ein Jahr Unterstützungsfonds im KSVF - Hilfe in nur sehr begrenztem Ausmaß

Kulturrat Österreich fordert: Novellierung des Gesetzes und der Richtlinien

 

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 2. August 2016

 

Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KSVF (PDF)

 

Seit 2015 gibt es den neu geschaffenen Unterstützungsfonds für KünstlerInnen, der mit 500.000 Euro im Jahr ausgestattet ist. Daraus können in „besonders berücksichtigungswürdigen Notfällen“ pro Antrag bis zu 5.000 Euro an Beihilfen ausgeschüttet werden.

 

Klingt soweit gut. Die Praxis aber zeigt, dass ein Zugang zu dieser Unterstützungsleistung extrem eingeschränkt und schwierig ist.

 

Hier einige Beispiele:

Der Brennofen einer bildenden Künstlerin wird aufgrund der lang andauernden Nutzung defekt. Um Keramiken für eine Ausstellung herzustellen, lässt sie den Ofen rasch reparieren und bezahlt die Rechnung auch. Die Ausstellung wird unerwartet abgesagt, ein Einkommensverlust ist in der Folge zu erwarten, aber noch nicht eingetreten. Da die Rechnung bereits beglichen ist und der Schaden durch jahrelangen Gebrauch vorhersehbar war, zahlt der Fonds die Reparatur nicht.

 

Eine Schauspielerin bemüht sich um eine Rolle. Wie in diesem Beruf üblich, sind perfekte Zähne Voraussetzung. Die Konsultation beim Zahnarzt ergibt die Notwendigkeit einer Zahnaufhellung sowie zweier Porzellanfüllungen. Da die Aufhellung eine kosmetische Maßnahme ist, zahlt der Fonds diese nicht, Unterstützung für Porzellanfüllungen leistet der Fonds, wenn es dafür eine medizinische Notwendigkeit gibt, die auch nachzuweisen ist.

 

Wer ein kleines Festival gestaltet hat und dafür zehn Jahre lang eine Strukturförderung erhalten hat, diese aber im elften Jahr nicht bewilligt bekommt, ist nach geltender Rechtslage nicht mit einem unvorhersehbaren Ereignis konfrontiert. Auch wenn eine Förderung über lange Zeit gewährt wurde, kann aufgrund des fehlenden Rechtsanspruchs nicht damit gerechnet werden, so die Begründung. Die aus dem Ausfall der Förderung resultierende ökonomische Notlage für den/die KünstlerIn wird vom Fonds nicht kompensiert.

 

Das alles sind Situationen, in denen KünstlerInnen dringend Hilfe brauchen. Der Unterstützungs¬fonds wurde eingerichtet, um Hilfe zu leisten, kann diesem Auftrag aber aufgrund der restriktiven gesetzlichen Bestimmungen nur sehr eingeschränkt nachkommen.

 

Die Zahlen sprechen hier eine deutliche Sprache: Von Juni 2015 (dem Zeitpunkt der ersten Sitzung) bis Jahresende 2015 wurden etwas über 91.000 Euro an Beihilfen vergeben, im ersten Halbjahr 2016 waren es knapp 85.000 Euro. Gehen wir von einer gleichbleibenden Entwicklung bis zum Jahresende aus, dann wird auch dieses Jahr ein großer Teil der zur Verfügung stehenden Summe (jährlich 500.000 Euro) nicht ausgeschöpft werden (können). Konnte die geringe Auslastung im ersten Jahr noch an der mangelnden Bekanntheit des Unterstützungsfonds gelegen haben, so kann davon inzwischen nicht mehr ausgegangen werden. Vielmehr trägt das Gesetz der Arbeits- und Lebensrealität von KünstlerInnen viel zu wenig Rechnung.

Außergewöhnlich, unvorhersehbar?

 

Wer schwer erkrankt ist, hat gute Chancen auf eine Beihilfe aus dem Unterstützungsfonds: Erhöhte Aufwendungen bei Erkrankungen, medizinisch notwendige Aufenthalte in Kur- und Genesungs¬heimen sind zwei von vier im Gesetz angeführten Beispielen. Auch die Deckung des notwendigen Lebensunterhalts bei Einkommensausfall wegen schwerer oder lang andauernder Erkrankung oder anderer unvorhersehbarer Ereignisse ist genannt. Was aber gilt als unvorhersehbar? Und wenn keine Erkrankung vorliegt? Dann kann der Fonds jedenfalls „Kosten für dringende Anschaffungen oder Reparaturen“ ersetzen – aber nur „aufgrund eines außergewöhnlichen Ereignisses“.

Die erforderliche Verknüpfung von Notfällen mit außergewöhnlichen bzw. unvorhersehbaren Ereignissen wird zum Stolperstein par excellence. Zwei Beispiele: Gibt ein sechs Jahre altes Notebook (als unverzichtbares Arbeitsgerät) oder der alte Herd den Geist auf und fehlt das Geld für eine Neuanschaffung – keine Chance auf Beihilfe! Fällt das „alte“ Notebook bei einem Sturz vom Fahrrad und ist kaputt, dann liegt ein außergewöhnliches Ereignis zugrunde und eine Beihilfe ist möglich.

 

Eine Notlage ist kein Notfall – Mind the Gap!

Auch in der klassischen Notlage, wenn einmal das Einkommen zu gering zum Leben wird (siehe auch Beispiele oben), kann der Fonds nicht unterstützen. Denn:  Einkommenseinbrüche bei KünstlerInnen gelten nicht als unvorhersehbare Ereignisse. Eine grundsätzlich oder vorübergehend ökonomisch prekäre Notlage entspricht nicht einem „besonders berücksichtigungswürdigen Notfall“ im Sinne des KSVF-Gesetzes… Eine Notlage ist eben kein Notfall, auch wenn die Not groß ist.

Was ist zu ändern? Kulturrat Österreich fordert:

Vieles von dem, was in einem KünstlerInnenleben passieren kann, passt nicht in das enge Korsett von Gesetz und Richtlinien. Der Kulturrat Österreich sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Das KünstlerInnen-Sozialversicherungsfondsgesetz und die Richtlinien für den Unterstützungsfonds müssen an die tatsächlichen Arbeits- und Lebensrealitäten von KünstlerInnen angepasst werden:

 

- Berücksichtigung vorübergehender Notlagen

- Schaffung der Möglichkeit, in dringenden Fällen unbürokratisch Soforthilfe zu gewähren

- Einführung einer Automatik, was grundsätzlich unterstützungswürdig ist, wie z.B. Zahnersatz (wenn er von Krankenversicherungen nicht übernommen wird), Laptops, Mietrückstände

- Berücksichtigung notwendiger Alltagsgegenstände wie defekte Kühlschränke, Heizungen

 

Diese Anpassung muss umgehend erfolgen – und ist umso dringender, weil Alternativen fehlen. Einerseits ist die KünstlerInnenhilfe der Kunstsektion im BKA, die Unterstützung auch in klassischen ökonomischen Notlagen (ohne Verknüpfung mit speziellen Ereignissen) gewähren konnte, abgeschafft. Andererseits mussten die meisten Verwertungsgesellschaften, die mit ihren Fonds für soziale und kulturelle Zwecke bis Anfang des Jahres rasch und unbürokratisch KünstlerInnen in Notlagen unterstützen konnten, diese Zahlungen aufgrund eines schwebenden Verfahrens, das die Speichermedienvergütung in Frage stellt, einstellen. Somit ist der KSVF-Unterstützungsfonds derzeit für viele KünstlerInnen die einzige Möglichkeit, Hilfe in mitunter äußerst dramatischen Notlagen zu erhalten.

 

Der Kulturrat fordert daher:

Novellierung des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfondsgesetzes und Anpassung der Richtlinien für den Unterstützungsfonds sofort!

 

Weiterführende Infos:

KSVF Unterstützungsfonds

http://www.ksvf.at/ein-notfall-was-nun-tun.html

Kulturrat Österreich: Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KSVF

http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/ksvf_u_fonds

 

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
A-1060 Wien
contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at
http://twitter.com/kulturrat_oe

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Achtung bei Newsletter-Versand

Aus aktuellem Anlass möchten wir euch darauf hinweisen, dass ihr für euren Newsletter-Versand zur Sicherheit immer die Zustimmung der einzelnen Beschickten einholen solltet.

 

Die etwas unübersichtliche Rechtslage könnt ihr hier nachlesen: http://www.internet4jurists.at/e-mail/oe1a.htm

 

Es existiert eine elektronische Robinsonliste, in die sich alle Personen eintragen lassen können, die keine Werbemails erhalten wollen – im Zweifelsfall überprüft eure Listen bitte mit der elektronischen:

 

https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Werbung-und-Marktkommunikation/Robinsonliste.html

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Novelle Kulturfördergesetz Land Steiermark

Das Kultur- und Kunstförderungsgesetz von 2005, das Vorbild für viele andere Bundesländer war, wird zum bereits dritten Mal seit 2012 novelliert. Bei der Durchsicht zeigt sich eine Verengung des einst offenen Kulturgesetzes mit gesellschaftspolitischem Anspruch und eine Reduzierung auf den Kunstbegriff. Substanzielle Änderungen in Bezug auf mehr Transparenz und die Umstrukturierung des Beiratssystems – langjährige Forderungen von Kulturschaffenden – unterbleiben.
Am Donnerstag 2. Juni wurde von Das andere Theater und der IG Kultur Steiermark in einer Presseaussendung auf die Mängel und Forderungen aufmerksam gemacht.

Das andere Theater schließt sich der Stellungnahme der IG Kultur Steiermark zur Novelle des KuKuFöG-2005 vollinhaltlich an.
Besonders unterstützen wir folgende Forderungen:
– verpflichtende schriftliche Begründung bei Ablehnung des Förderantrages und Reduktion der beantragten Fördersumme
– Transparenz der Bestellung der Mitglieder des Kulturkuratoriums sowie der Fachbeiräte
– Aufwertung des FachexpertInnen-Gemiums zu einem Förderbeirat und Reduktion der Agenden des Kulturkuratoriums

Stellungnahme_KuKuFöG_Novelle_Das andere Theater

Die Presseaussendung, sowie die Begutachtung der IG und andere Stellungnahmen sind abrufbar auf:
igkultur.mur.at/kulturpolitik/...

Der Artikel der Kleinen Zeitung zum Thema findet sich auf:
igkultur.weblog.mur.at/igkultu...

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Bundesministerium für Gesundheit: Rauchverbot auf Bühnen

In der Steiermark wird es bereits vom Land ausgesendet, das Bundesministerium für Gesundheit bittet die Kunde, dass das Rauchverbot in Theatern auch für die Bühne / auf der Bühne gilt, zu verbreiten. Weitere Infos folgen.

In Auszügen vorab:
Dem Gesundheitsschutz wird nach der Rechtsprechung des VfGH in diesem Zusammenhang ein hoher Stellenwert eingeräumt und das Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte als verfassungsrechtlich zulässig erachtet (vgl. dazu VfSlg.18.895/2009, 19.541/2011).

Das Rauchen von Tabakwaren auf Bühnen und dgl. während Theatervorstellungen, Konzerten etc. ist daher ausnahmslos verboten. Hingewiesen werden darf darauf, dass ab 20. Mai 2016 auch sog. Verwandte Erzeugnisse (z. B. E-Zigaretten, Wasserpfeifen) von den Rauchverboten des Tabakgesetzes mitumfasst sind (s. dazu BGBl. I Nr. 101/2015). Das Rauchen darf jedoch ggf. mit geeigneten Attrappen dargestellt werden.

Eine Missachtung des Rauchverbots auf Bühnen und dgl. stellt eine Verwaltungsübertretung dar, die entsprechend zu ahnden ist.

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Registrierkassenpflicht für gemeinnützige Vereine

Infoblatt der Kulturvernetzung NÖ: www.kulturvernetzung.at/de/reg...

Kurzinfo in Auszügen:

Die Registrierkassenpflicht besteht ab Einnahmen von mehr als 15.000 Euro Umsatz und mehr als 7.500 Euro Bar-Umsatz

Für gemeinnützige Vereine zählen allerdings Einnahmen aus unentbehrlichen Hilfsbetrieben NICHT zu diesen Umsätzen, also hat der Verein Einnahmen vor allem aus:
+ Spenden ohne Gegenleistung
+ Mitgliedsbeiträge
+ Subventionen/öffentliche Gelder *
+ Erlöse aus Eintrittskartenverkauf/Ticketverkauf
dann ist man von der REgistrierkassenpflicht voraussichtlich befreit. Im Zweifelsfall bitte beim Finanzamt nachfragen.

Was durchaus für diese Untergrenze zählt:
+ Gastronomie/Verkauf von Speisen und Getränken
+ Standgebühren für Verkaufsstände von dritten.
+ Publikationen
+ Provisionen, zb beim Verkauf von Kunstwerken
+ Sonstige Umsätze

Mehr Infos: www.kulturvernetzung.at/de/reg...

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Verwertungsgesellschaftengesetz-Novelle 2016

Gemeinsame Stellungnahme der KünstlerInnenverbände zum Entwurf des Verwertungsgesellschaftengesetzes (Verwertungsgesellschaftengesetz 2016 – VerwGesG 2016)

Wien, am 2. März 2016

Vorbemerkung

Die unterzeichnenden Verbände begrüßen grundsätzlich die Neufassung des Verwertungsgesellschaftengesetzes und dessen erklärte Zielsetzung, die Transparenz innerhalb der Verwertungsgesellschaften zu erhöhen. Fraglich ist jedoch, ob die umfangreichen Berichtspflichten gegenüber anderen Verwertungsgesellschaften und der Öffentlichkeit nicht bloß zu einem extrem erhöhten Verwaltungsaufwand ohne zusätzlichen Informationswert führen werden, der zu Lasten der UrheberInnen geht, da er ihnen von ihren Einnahmen abgezogen wird. Wir gehen – wie im Vorblatt angegeben - von annähernd 1 Million Euro zusätzlichen Ausgaben für die Umstellung bei deutlich steigenden laufenden Kosten aus. Dass die Folgekosten 3.000 Euro nicht überschreiten werden, wird von allen ExpertInnen bezweifelt.

Befremdet sind wir über die zum wiederholten Mal geübte Praxis, die Betroffenen im Vorfeld nicht in die Überlegungen, die dem Gesetzesentwurf vorausgegangen sind, einzubeziehen. Die Verwertungsgesellschaften-Richtlinie wurde bereits vor zwei Jahren erlassen und versendet. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder vorgeschlagen, Arbeitsgruppen zu bilden, die den jeweiligen Gesetzwerdungsprozess begleiten, und sind überzeugt, dass auf diese Weise – auch zum Vorteil für den Gesetzgeber – viele Unklarheiten bereits zu einem frühen Zeitpunkt ausgeräumt werden könnten. So sind wir einmal mehr mit einer sehr kurzen Begutachtungsfrist konfrontiert, die es uns unmöglich macht, alle relevanten Punkte mit der erforderlichen Gründlichkeit auf ihre Eignung zu untersuchen und unter den Verbänden der UrheberInnen abzustimmen. Wir verweisen daher auch auf die Stellungnahmen wichtiger ExpertInnen und auf jene der Verwertungs­gesellschaften, die sich eingehender einzelnen Themen­gebieten widmen werden, die für die UrheberInnen ebenfalls von großer Bedeutung sind.

Unverständlich ist uns, dass sich nirgendwo ein Hinweis auf den besonderen kulturpolitischen Stellenwert von Verwertungsgesellschaften findet. Es entsteht vielmehr der Eindruck, die Verwertungsgesellschaften sollen in ihren Handlungsspielräumen maximal eingeschränkt und zu Kontrolleinrichtungen der NutzerInnen und der Zahlungspflichtigen gemacht werden.

Monopolgrundsatz

Die Verankerung des Monopolgrundsatzes wird von uns begrüßt und wir schließen uns den Ausführungen in den Erläuterungen an. Die Beibehaltung der Monopolstellung der Verwertungsgesellschaften trägt dafür Sorge, dass Dumping bei Lizenzgebühren verhindert werden kann. Ebenso sind wir der Meinung, dass es eine ausreichende Zahl von Verwertungsgesellschaften gibt.

Gemeinsames Repertoire

Wir sprechen uns für eine gemeinsame Wahrnehmung von Rechten im analogen und im digitalen Bereich aus, wie sie der Verwertungsrealität entspricht. Es bestehen keine ausschließlichen Verwertungen von Werken nur in analoger oder digitaler Form, in Form von Veranstaltungen und Aufführungen oder in medialer Form.

Mitgliedschaft und Unternehmensverfassung

Die verbesserten Möglichkeiten der Einbindung der Bezugsberechtigten bzw. Mitglieder wird von den Verbänden positiv beurteilt, die Aufwertung der Mitgliederhauptversammlung durch größere Mitbestimmungs­möglichkeiten erscheint uns sinnvoll. Auch die Mitbestimmung in Verteilungsfragen gehört dazu.

Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz

Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz sind grundsätzlich zu begrüßen und im österr. VwGes. (Jahresabschluss, neu: Tranzparenzbericht) auch bereits zum Teil vorgesehen sowie – in unterschiedlicher Ausprägung – gängige Praxis. Inwieweit die Berichtspflichten gegenüber der Öffentlichkeit, sowohl was den damit verbundenen kostenintensiven Verwaltungsaufwand als auch datenschutzrechtliche Überlegungen betrifft, überbordend sind, sollte einer genauen neuerlichen Prüfung unterzogen werden.

Digitale Demokratie

Hier besteht unserer Meinung die Gefahr, dass der Wortlaut „Ausübung von Mitgliedschaftsrechten unter Verwendung elektronischer Kommuni­kations­mittel“ so weit verstanden wird, dass damit das simultane elektronische Wählen via Live-Streaming ermöglicht wird. Damit wäre auch die Gefahr von Störungen und Manipulationen verbunden. Es sollte zumindest in den Erläuternden Bemerkungen diesbezüglich eine Klar­stellung geben, dass simultanes elektronisches Wählen via Live-Streaming aufgrund der oben erwähnten Gefahren kein geeignetes Instrument darstellen.

Außentransparenzkosten

Die Außentransparenzkosten belasten kleinere Verwertungsgesellschaften mehr als größere. Sie werden außerdem zu 100 Prozent aus den Tantiemeneinnahmen und somit von den Bezugsberechtigten in den Verwertungsgesellschaften, den KünstlerInnen und den Rechte­inhaber­Innen selbst finanziert. Außentransparenz kann höchstens in einem Ausmaß geboten sein, in dem allgemeine öffentliche Berichtspflichten bestehen, und nicht in Form von zusätzlichen Sonderregelungen für Verwertungs­gesellschaften. Mehrkosten, die nur Verwertungs­gesell­schaften aufgebürdet werden, sind über Tariferhöhungen zu begleichen.

Berichtspflichten von FunktionärInnen

Wir sprechen uns gegen die verpflichtende Offenlegung des Tantiemen­einkommens von FunktionärInnen in Verwertungsgesellschaften aus. Tantiemen werden anhand der Nutzung von Werken und entsprechend den Verteilungsschlüsseln verrechnet. Das gilt für alle Bezugsberechtigten der Verwertungsgesellschaften in gleicher Weise. Wenn in den Verwertungs­gesellschaften Demokratie gewünscht ist, können nicht zugleich KünstlerInnen durch übertriebene spezielle Berichtspflichten abgeschreckt werden, solche Funktionen zu übernehmen oder Aufgaben wahrzunehmen. Auch wenn der Gesetzgeber in diesem Punkt die Richtlinie umsetzt, so bestehen doch Gestaltungsspielräume, die jedenfalls vermeiden sollten, dass die Mitwirkung von KünstlerInnen durch das Vorzeigenmüssen ihrer Tantiemeneinnahmen torpediert wird.

Soziale und kulturelle Einrichtungen

Studien haben belegt, dass die SKE-Fonds sich für KünstlerInnen in sozialen Notlagen bewährt haben. Auch Förderungen, die kulturellen Zwecken dienen, sind seit langem hilfreiche Instrumente. Wir begrüßen daher die Beibehaltung dieser Einrichtung, wir sehen jedoch nicht ein, dass Verwertungsgesellschaften, deren Bezugsberechtigte Rundfunk­unternehmen sind, seit der Verwertungs­gesellschaften­reform 2006 davon ausgenommen sind und bleiben sollen. Wir schlagen statt der weiteren Beibehaltung der Ausnahme die dem Gleichheitsgrundsatz entsprechende Wiedereinbeziehung und die Aufteilung der SKE der Rundfunkverwertungs­gesellschaften auf die anderen Verwertungsgesellschaften vor, in denen die SKE-Mittel im Sinne des Gesetzes vergeben werden können.

Tarife für Geräte und Speichermedien

Es erscheint uns unzumutbar, dass die Verwertungsgesellschaften alleine, bei ohnedies sehr erhöhtem Aufwand, empirische Untersuchungen über die Nutzung von Speichermedien anstellen sollen. Hier sollten – analog zum Beirat für Geräte- und Speichermedienvergütung – die Nutzer­organisationen ebenfalls in die Pflicht genommen werden und sich an den zu erwartenden Kosten beteiligen. Ausgeschlossen werden muss, dass den Verwertungsgesellschaften über Kostenbelastungen durch ständig weiter einforderbare „Grundlagenforschungen“ jeder Verhandlungsspielraum genommen wird.

Meldefristen

In einigen Verwertungsgesellschaften bestehen dreijährige Meldefristen, sie erlauben den KünstlerInnen eine bessere Einnahmenplanung. Diese Melde­fristen sollten im Verwertungsgesellschaftengesetz Beachtung finden.

Aufsichtsbehörde

Die Transparenz der Kosten für die Aufsichtsbehörde ist weitgehend durch die Verwertungsgesellschaften zu leisten. Die Verwertungsgesellschaften wissen aber nicht, wie und ob der Betrag der Kosten für die Aufsichtsbehörde verbraucht wird und ob nicht das Oberlandesgericht Wien einen großen Teil einsteckt. Es fehlen die Voraussetzungen, um Transparenz schaffen zu können. Den Verwertungsgesellschaften muss ermöglicht werden, diese Aufgabe im Sinne des Gesetzes wahrzunehmen.

42a UrhG

Mit der Urheberrechtsgesetzreform 2015 wurde der 42a UrhG, der kostenfreie, nicht beeinspruchbare Verleih von digitalen Publikationen für Forschungs- und Wissenschaftszwecke ermöglicht. Da eine solche weitreichende Freigabe von Werken das Zustandekommen von Neuerscheinungen nahezu unmöglich macht, wurde eine Änderung bei nächster Gelegenheit zugesagt. Wir vermissen die Einlösung dieser Zusage in der jetzigen Reform und fordern sie ein.

Einbringung der Rechte in die Verwertungsgesellschaft und rückwirkende Änderung der Verteilungsbestimmungen

Wir begrüßen die Klarstellung, dass es nicht darauf ankommt, wer die Rechte in die Verwertungsgesellschaft eingebracht hat. Unserer Meinung nach fehlt aber eine Bestimmung, die eine rückwirkende Bekämpfung der Verteilungsbestimmungen unmöglich macht. Änderungen der Verteilungs­bestimmungen können immer nur mit Wirkung für die Zukunft erfolgen. Andernfalls wird die Verteilung innerhalb der Gesellschaften nicht mehr durchführbar. Die individuelle rückwirkende Bekämpfung einer Verteilung bleibt davon unberührt. Verteilung in gemischten Verwertungsgesellschaften Wir unterstützen das Anliegen von Verwertungsgesellschaften, die RechteinhaberInnen abgeleiteter Rechte (Kopiervergütung etc.) vertreten. Verwertungsgesellschaften sollen nach Maßgabe der Beschlüsse innerhalb der betroffenen Verwertungsgesellschaften RechteinhaberInnen abgeleite­ter Rechte an den Vergütungsansprüchen beteiligen können.

Zusammenfassend:

Dass die EU-Verwertungsgesellschaftengesetz-Richtlinie und ihre Umset­zung dem Ziel des Schutzes der schwächeren Partei, der der Künstlerinnen und Künstler, dienen, ist kaum zu erkennen. Dafür sind um so stärker die Einflüsse der Nutzer, Nutzer-Organisationen und zahlungspflichtigen Unternehmen und Einrichtungen auf die Richtlinie und ihre Umsetzung erkennbar. Es ist zu befürchten, dass die Umsetzung der EU-Verwertungs­gesellschaftengesetz-Richtlinie dazu führt, dass die Verwertungs­gesell­schaften durch Überfrachtungen mit Aufgaben und Auflagen zunehmend handlungsunfähig werden und sich die für ihre Einnahmen rechtfertigen sollenden KünstlerInnen aus ihren Funktionen in den Verwertungs­gesellschaften zurückziehen.

Wir erneuern unseren Anspruch einer grundlegenden Diskussion in einer Arbeitsgruppe und fordern den Gesetzgeber zur Einrichtung dieser Arbeitsgruppe mit aufschiebender Wirkung für die Umsetzung der EU-Verwertungs­gesellschaften­gesetz-Richtlinie auf.

Unterstützt von (Verbände und verantwortliche Personen):

Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden, Helmut Berger
IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss
IG Übersetzerinnen Übersetzer, Brigitte Rapp
Interessengemeinschaft Österreichischer Dokumentarfilm, Harald Friedl
Kulturrat Österreich, Maria Anna Kollmann
Musikergilde, Peter Paul Skrepek
Österreichischer Komponistenbund, Alexander Kukelka
Österreichischer Musikrat, Harald Huber
Verband Österreichischer Kameraleute, Astrid Heubrandtner-Verschuur
Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und MusikproduzentInnen Österreichs, Alexander Hirschenhauser



Informationen:
Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...
Debattenseite UrheberInnenrechte und Cultural Commons des Kulturrat Österreich: kulturrat.at/debatte/UrheberIn...

Weitere Stellungnahmen von Mitgliedern des Kulturrat Österreich, soweit sie bereits vorliegen:
Dachverband der Filmschaffenden Österreichs: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...
Verband Freier Radios Österreich: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

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Keine weitere Verschärfung in der Asylgesetzgebung!
Kulturrat Österreich, Pressemitteilung 25. November 2015

Menschenwürde und Menschenrechte sind unteilbar

Die geplante Novelle zum Asylrecht ist kein symbolisches
Stoppschild, sondern führt direkt zu noch mehr Toten auf dem Weg nach
Europa.

Im Zusammenhang mit den Asylsuchenden, die nach Europa kommen, um hier Schutz und Sicherheit zu finden, ist immer mehr die Rede von "Signal senden" oder "Zeichen setzen". Diese symbolische Begrifflichkeit drückt auf vermeintlich schonende Weise eine harte Realität aus: dass Flüchtlinge nicht willkommen sind. In Wahrheit werden Maßnahmen vorbereitet, die das Leben von Geflüchteten unzumutbar erschweren und
tatsächlich stärker gefährden:
Jede Einschränkung der Familienzusammenführung wird dazu führen, dass noch mehr Menschen sich über tödliche Fluchtrouten auf den Weg machen.

Eine verpflichtende Wiederholung jedes Asylverfahrens nach drei Jahren ist ein bürokratischer Zusatzaufwand, der das Leben von Geflüchteten in Unsicherheit prolongiert. Ein Ankommen in der Aufnahmegesellschaft, ein sicheres Refugium mit Zugang zu Ausbildung und Chancen etwa am Arbeitsmarkt, ein Zusammenleben unter Gleichberechtigten wird damit ausgeschlossen.

Wozu also die geschönte Sprache in der Ankündigungspolitik? Um selbst ruhig schlafen zu können? Fast hat es den Anschein, denn ein flüchtlingsfreies Europa ist eine Illusion. Eine Festung gegen Menschen auf der Flucht zu errichten funktioniert nicht. Erreicht wird, dass die Flucht noch teurer, noch gefährlicher, noch tödlicher wird.

Die Alternative ist einfach: Menschenwürde und Menschenrechte sind unteilbar. Es braucht sichere Fluchtrouten, einen uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt, direkte Unterstützung bei der Ankunft, eine weitergehende Anerkennung genderspezifischer Fluchtgründe sowie ganz
dringend das Recht für alle Flüchtlinge (auch mit 15 Jahren und
darüber!) eine Pflichtschule zu besuchen und weiterführende
(Aus)Bildungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

Es gilt Taten zu setzen: gegen rassistische Ausschlusspolitik, gegen diese Asylgesetznovelle, gegen Zäune an den Grenzen.

Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, Handlungsfähigkeit in einem menschenrechtlichen, weitsichtigen und lösungsorientierten Sinn, fernab von Zynismus zu beweisen.

Wir unterstützen die Mailkampange von SOS Mitmensch, mailen auch Sie!
-> www.sosmitmensch.at/site/petit...

Entwurf der Novelle, Begutachtungsfrist 30.11.
-> www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...


_______/ Rückfragen:
Kulturrat Österreich
www.kulturrat.at
contact@kulturrat.at
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Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

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Stellungnahme zum Entwurf des Gemeinnützigkeitsgesetzes 2015
Stellungnahme der IGFT vom 12.11.2015

Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

Die IG Freie Theaterarbeit nimmt zum gegenständlichen Entwurf wie folgt Stellung:

Aufgrund der kurzen Frist zur Stellungnahme war eine Auseinandersetzung mit der Gesetzesvorlage nur bedingt möglich. Insofern bleibt diese Stellungnahme den deutlichsten Eckpunkten verhaftet, die in ihrer im Entwurf vorgesehenen Form einer Änderung bedürfen.

Die in der vorliegenden Fassung erstmalig ermöglichte Spendenabsetzbarkeit für den Kunst- und Kulturbereich innerhalb des Gemeinnützigkeitsgesetzes ist grundsätzlich zu begrüßen.
Die Bindung an eine vom Bund oder einem Bundesland gewährte Förderung und dem damit eventuell einhergehendem – von der Kultureinrichtung nicht steuerbaren – Eintrag in die Transparenzdatenbank sorgt für eine deutliche Ungleichbehandlung unter Kultureinrichtungen. Sie lässt ein weiteres Aufklaffen der Finanzierungsschere zwischen großen und kleinen – bezogen auf die finanziellen Gegebenheiten -, sowie ortspezifisch, regional und überregional tätigen Institutionen befürchten. Erleichterte Zugänge zur Spendenabsetzbarkeit für in der Förderlandschaft bereits höher dotierte Institutionen mit hohem infrastrukturellem Aufwand gegenüber kleinen Projektinitiativen scheinen vorprogrammiert und verstärken damit die Fördertendenzen auf Landes- und Bundesebene. Junge Künstler_innen, die sich neu erproben, schaffen es häufig erst nach einigen Jahren in den Förderschienen der Länder und des Bundes Berücksichtigung zu finden. Sie werden durch die angedachten Regelungen von vornherein ausgeschlossen. Der Nichteinbezug von Förderungen durch Gemeinden und die EU lässt zusätzliches Ungleichgewicht in dieser Hinsicht, bis hin zum Ausschluss zahlreicher Kunstinitiativen, erwarten.

Die Förderung durch ein Bundesland ist derzeit noch nicht automatisch mit einem Eintrag in die Transparenzdatenbank verbunden. Zu befürchten ist, dass auch hier eine Verengung des Begünstigtenkreises hin zu vor allem mit Bundesförderungen bedachten Initiativen stattfinden wird.

Der Einbezug von gemeinnützigen Vereinen im Kulturbereich, die sich nicht zentral künstlerischen Aktivitäten widmen, wie Archive, Interessenvertretungen, Kulturvermittlungseinrichtungen, Informationsplattformen und andere im Kulturbereich tätige Initiativen ist wünschenswert.

Bedingt durch unregelmäßige Förderung auf Projektbasis werden viele Kunstinitiativen nicht regelmäßig gefördert. Dies führt mit dem eingebrachten Entwurf zu zusätzlicher Unplanbarkeit hinsichtlich privater Spenden und voraussichtlich auch zu einer Verunsicherung für Spender und Spenderinnen.

Das geforderte Wirtschaftsprüfer_innen - Gutachten erweist sich als zusätzliche Hürde für weniger finanzkräftige Kunstinitiativen.
Aus nationalökonomischer Sicht ist die weitere Begünstigung von wenigen finanzkräftigen Personen oder Einrichtungen, die vor allem durch diese Regelungen profitieren werden, nicht wünschenswert. Die direkte Verknüpfung von Fördergebarung und Spendenabsetzbarkeit lässt darüber hinaus eine weitere Benachteiligung von nicht marktkonformer Kunst befürchten.

Die IG Freie Theaterarbeit regt eine durchgängig geschlechterneutrale Ausformulierung des Textes an.

Die IG Freie Theaterarbeit bedauert, in den Erarbeitungsprozess des Ministerialentwurfes nicht einbezogen worden zu sein.

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Steuerliche Spendenbegünstigung für Kunst/ Kultur?!
Kulturrat Österreich: Stellungnahme vom 12.11.2015

Kulturrat Österreich nimmt zum Entwurf des Gemeinnützigkeitsgesetzes 2015 Stellung

Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

.) Spendenbegünstigung bzgl. Kunst und Kultur an Subventionen von Bund/ Land gekoppelt

# Die öffentliche Förderlandschaft in Österreich ruht auf vier Säulen: EU, Bund, Land und Städte/Gemeinden. Wenn die Verknüpfung mit öffentlichen Förderungen als alleingestelltes Qualitätsmerkmal einer Absetzbarkeit bleiben soll, wird es jedenfalls notwendig sein, hier alle vier zu berücksichtigen.

# Es gibt in Österreich auch subventionsunabhängige Kunst- und Kultureinrichtungen und -initiativen. Um in den Genuss der steuerlichen Absetzbarkeit zu kommen, werden sich auch diese zukünftig verstärkt um Subventionen bemühen (müssen). Damit werden Kunst- und Kulturschaffende jedoch in einen verschärften Konkurrenzkampf um die ohnehin stets zu knappen öffentlichen Fördermittel gedrängt. Angesichts knapper und (im besten Fall) stagnierender Kunst- und Kulturbudgets führt dies jedoch absehbar zu Kürzungen für jene, die aktuell Förderungen erhalten. Eine weitere finanzielle Schwächung ist in dieser Hinsicht vor allem bei der Förderung von Projekten und Einzelpersonen zu erwarten, u.a. weil diese nicht auf aufrechtzuerhaltende Infrastruktur verweisen können, deren Kosten weniger leicht reduzierbar sind als selbstständig erbrachte künstlerische Leistungen. Entsprechend führt die Voraussetzung der öffentlichen Förderung zu einer weiteren Umverteilung der Kunst- und Kulturbudgets zu Gunsten ohnehin bereits finanzkräftigerer Institutionen, und die finanzielle Schlechterstellung von, auf finanzielle Gesamtkapazitäten bezogen, kleineren Initiativen ist damit neuerlich vorprogrammiert.

.) Allgemeine Voraussetzungen auf Seiten der begünstigten Einrichtungen

# Grundsätzlich ist die Bindung an einen – von den begünstigten Einrichtungen nicht beeinflussbaren – Eintrag in der Transparenzdatenbank unzumutbar. Die Koppelung an eine Transparenzdatenbank, deren Realisierung in der politischen Auseinandersetzung zwischen Bund und Ländern nach wie vor ungelöst ist, führt zudem zumindest vorläufig dazu, dass ausschließlich Einrichtungen mit Bundessubventionen für die Spendenabsetzbarkeit in Frage kommen; hier braucht es zumindest Übergangsbestimmungen. Die Einbeziehung von Förderungen auf EU- und Gemeindeebene ist im Entwurf nicht angedacht, für eine Lösung hinsichtlich eines wünschenswerten vielfältigen Kunst- und Kulturlebens aber unumgänglich.

# Die Bindung an eine jährlich zu gewährende Förderung widerspricht jeder Planungssicherheit für die begünstigte Körperschaft und die SpenderInnen. Jedenfalls sollte hierbei wenigstens auf einen Zeitraum von 3 Jahren abgestellt werden, in dem zumindest einmal eine Förderung gewährt wurde.

# Die sonstigen Voraussetzungen für eine Spendenbegünstigung, etwa ein verpflichtendes WirtschaftsprüferInnen-Gutachten und die arbeitszeitintensive Doppelmeldung der steuerbegünstigten Spenden auch durch die EmpfängerInnen, sind derzeit ebenfalls so angesetzt, dass kleine und kleinste Initiativen von der Spendenbegünstigung strukturell ausgeschlossen sind.

# Zusammen mit der bereits angesprochenen Subventionsumverteilung führt der Gesetzesvorschlag, wie er derzeit vorliegt, in der Tendenz zur Umverteilung der vorhandenen und zu lukrierenden Geldmittel von kleinen zu großen Kultureinrichtungen. Das ist eine kulturpolitische Entscheidung, die der Kulturrat Österreich für ein fatales Signal in Richtung der Kunst- und Kulturschaffenden als wichtige Impulsgeber für die Gesamtentwicklung unserer Gesellschaft hält.

.) Steuerliche Absetzbarkeit als Mittel der privaten Förderung: Von wem?

# Wir möchten die Gelegenheit nützen, hier auch ganz allgemeine Kritik aus ökonomischen Erwägungen einzubringen: Steuerliche Absetzbarkeit ist immer eine Förderung jener, die Steuern zahlen. Konkret handelt es sich hier entweder um vermögende Personen, deren Einkommen ein relevantes Einkommensteueraufkommen auslöst, oder um Unternehmen, die ihre Steuerschuld durch Spenden reduzieren wollen. Das Ziel dieser Novelle, die Verbreiterung und Vergrößerung der Spendenbereitschaft, wird damit ganz klar nicht durch die Verbreiterung der SpenderInnenbasis, sondern – überspitzt formuliert – mittels Lukrierung größerer Beträge von wenigen zu erreichen versucht. Entsprechend wäre zumindest begleitend zur steuerlichen Absetzbarkeit eine finanzielle Erleichterung für jene anzudenken, die spenden, ohne daraus Profite zu lukrieren, durch die Spenden ihr Image verbessern oder ihren KundInnenkreis erweitern. Zu befürchten ist eine Spendengebarung, die den Entwicklungen im Sponsoringbereich ähnlich ist: Spenden an Institutionen, die mit viel Werbung eine große Publikumsanzahl anzusprechen vermögen, werden eher fließen als Spenden an Kultureinrichtungen, die diese Reichweite – aus welchen Gründen auch immer – nicht haben.

.) Privatisierung der Kunstförderung?

# Ein unausgesprochenes Ziel dieser Novelle darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden: Die Spendenabsetzbarkeit, d.h. die private oder jedenfalls nichtstaatliche Förderung von Kunst und Kultur, legt nicht nur alte Formen des MäzenatInnentums nahe, sondern führt in Zeiten der Budgetknappheit tendenziell zu Folgemaßnahmen seitens der FördergeberInnen, wie sie derzeit schon in einzelnen Bundesländern vorexerziert werden: Die Verknüpfung von Subventionen mit privat organisierten Einnahmen. Idealerweise ist eine solche drohende Verknüpfung, die in der Regel kleinen und vor allem nicht marktkonformen Ausformungen zeitgenössischer Kunst bedroht, zu vermeiden: Eine Doppelvoraussetzung, Spendenabsetzbarkeit nur bei Subvention, und Subvention nur bei Spenden – wie durchaus hinsichtlich von Sponsoring als Fördertendenz bereits beobachtbar –, würde zu Folgen in der Kunst- und Kulturlandschaft führen, die ohne begleitende kulturpolitische Auseinandersetzung eine deutliche Verengung der Vielfalt nach sich ziehen.

.) Unlimitierte Absetzbarkeit für Spenden?

# Wir vermissen grundsätzlich eine Betragsbegrenzung bei der Absetzbarkeit von Spenden. Diese könnte sowohl mit einem jährlichen Maximalbetrag pro SpenderIn limitiert werden, wie auch durch eine prozentuell Beschränkung der Absetzbarkeit der tatsächlich geleisteten Spenden. Auch der Anteil der gespendeten Summe an den Gesamteinkünften der SpenderInnen bietet sich als weiterer Parameter an, um diejenigen relativ stärker zu begünstigen, die trotz verhältnismäßig geringerer Einkünfte bzw. Gewinne spenden. Ziel sollte sein, dass nicht eine (grenzenlose!) Steuererparnis der größte Anreiz ist, von der diejenigen am meisten profitieren, die über das meiste Kapital verfügen - daher keinesfalls unlimitiert!

.) Geschlechtergerechte Sprache

# Wir vermissen in der geplanten Novelle einen konsequenten geschlechtergerechten Sprachgebrauch und fordern dringend auf, den Text einem entsprechenden Lektorat zu unterziehen.

.) Keine Einbeziehung der Interessenvertretungen im Vorfeld der Novelle

# Bedauerlich ist die absolute Nichteinbeziehung von InteressenvertreterInnen aus Kunst und Kultur im Vorfeld der Gesetzesnovelle: Das hier vorhandene Wissen um Folgenabschätzung und Notwendigkeiten im Feld abzuholen, könnte nicht nur dazu beitragen, eine breit anerkannte Novelle auf den Weg zu bringen, sondern würde wohl auch helfen, nicht intendierte Folgen zu vermeiden.

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Stopp TTIP, CETA und TISA
Aufruf des Kulturrat Österreich
BürgerInneninitiative Stopp TTIP JETZT (nur noch bis heute) unterschreiben:
__/ www.stop-ttip.org

__/ Internationale Aktionstage ab 10. Oktober:
__/ www.ttip-stoppen.at
__/ www.ttip-demo.de/home
__/ www.trade4people.org


Im Oktober wird in Miami – geheim wie immer – das Freihandelsabkommen TTIP weiter verhandelt. Der Verhandlungstext von CETA, dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada, liegt nun vor, soll aber laut Ankündigung von EU-Handelskommissarin Malmström trotz massiver Kritik nicht nachverhandelt werden. TiSA, das GATS-Nachfolgeabkommen über den Handel mit Dienstleistungen, wird von der EU und den USA mit weiteren 21 Staaten, darunter Australien, Kanada, Japan und viele lateinamerikanische Staaten, hinter einer Mauer des Schweigens verhandelt, die die Stimmen der Zivilgesellschaft vollkommen ignoriert und gegen jedes demokratische Verständnis verstößt. Das Parallelabkommen zum TTIP, das TPP im pazifischen Raum gilt seit gestern als fertig, ist aber auch noch nicht beschlossen.

Investitionsschutz, Abbau von Handelsbarrieren, Ökonomisierung gesellschaftlicher Grundbedürfnisse sind die Schlagworte, CETA, TTIP oder TiSA die Abkürzungen, die die programmatische Ausrichtung der aktuellen europäischen Wirtschaftspolitik beherrschen. Wir sagen: Alle drei Abkommen gehören müssen gestoppt werden. Nicht nur, aber auch aus Gründen des Erhalts von Kunst und Kultur – in ihrer ganzen Vielfalt, vor allem aber zu Rahmenbedingungen, die nicht ausschließlich über ökonomische Kriterien definiert sind.

Die viel zitierte „kulturelle Ausnahme“ gibt es nicht: TTIP ist als sogenanntes Negativlisten-Abkommen konzipiert, das heißt, es betrifft alles, was nicht explizit davon ausgenommen ist. Kunst und Kultur sind nicht ausgenommen. Lediglich für audiovisuelle Medien (Film, TV, Radio) ist vorläufig im Dienstleistungskapitel eine Ausnahme vorgesehen. Dessen ungeachtet kann allerdings in allen anderen Kapiteln (z.B. E-Commerce) sehr wohl auch über audiovisuelle Medien verhandelt werden. Ausnahmen müssten aber grundlegend für alle Kapitel geltend gemacht werden.

Das UNESCO-Abkommen zum Schutz der kulturellen Vielfalt soll maximal in einer rechtlich nicht bindenden Präambel eingeschrieben werden. Das UNESCO-Abkommen selbst wurde von den USA nie ratifiziert.

Zu befürchten ist, dass durch das Investitionsschutzabkommen ISDS Interessen der globalen Unternehmen über die Gesetze einzelner Staaten gestellt und unliebsame Gesetze, etwa zum Umweltschutz, zukünftig von Unternehmen eingeklagt werden können. Über die sogenannte „regulatorische Zusammenarbeit“ soll die Macht der Parlamente hin zu Lobbyisten und Anwälten verschoben werden.

__/ Europäische Unterschriftenkampagne

Die von der Kommission unerwünschte, von der Zivilgesellschaft organisierte, BürgerInneninitiative „STOP TTIP“ hat seit dem Start vor einem Jahr bereits mehr als 3 Millionen Unterschriften erreicht und läuft noch bis heute, 6. Oktober. Am 7. Oktober 2015 wird sie der Kommission in Brüssel übergeben:

-> www.stop-ttip.org

__/ Aktionstag gegen TTIP am 10. Oktober

Trotz der massiven Kritik der Zivilgesellschaft soll CETA finalisiert werden, das grobe Gerüst von TTIP bis Anfang 2016 stehen und TiSA unkontrolliert und streng geheim von den „Wirklich guten Freunden der Dienstleistungen“ („Really Good Friends of Services“) – das ist der Zusammenschluss von 50 Staaten – weiter verhandelt werden.

Am 10. Oktober findet in ganz Europa ein Aktionstag gegen TTIP & Co statt. In Deutschland ist derzeit am meisten geplant, für eine Großdemo wird nach Berlin mobilisiert:
-> www.ttip-demo.de/home

In Wien ist ein Protest-Picknick geplant, in den Bundesländern finden einzelne Veranstaltungen statt. Informationen:
-> www.ttip-stoppen.at

Protest-Picknick in Wien, am Samstag 10.10., 14h im Sigmund-Freud Park, 1090 Wien

International wird für Aktionstage von 10. bis 17. Oktober aufgerufen.
-> www.trade4people.org


_____/ Weitere Informationen:

__/ Rubrik Stopp CETA | TTIP | TISA des Kulturrat Österreich
kulturrat.at/agenda/ttip

__/ Thema TTIP, CETA & Co. des deutschen Kulturrat
www.kulturrat.de/text.php?rubr...

__/ Kampagnenseite gegen TPP
www.exposethetpp.org


_______/ Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
A-1060 Wien
contact@kulturrat.at
kulturrat.at
twitter.com/kulturrat_oe
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KünstlerInnen|Sozial|Versichert
Kulturrat Österreich, 29. Juni 2015
Was Sie schon immer über KSVF und SVA wissen wollten

Sozialversicherungsangelegenheiten selbstständiger KünstlerInnen
ExpertInnen informieren und beantworten Fragen

Infotour durch Österreich
Herbst 2015
www.kulturrat.at/termine/infot...

Eine Veranstaltungsreihe des Kulturrat Österreich in Kooperation mit
den PartnerInnen an den Veranstaltungsorten


Wer bisher von einem Zuschuss durch den
KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds (KSVF) ausgeschlossen war, hat nun neue Chancen. Die letzte Gesetzesänderung hat zahlreiche
Verbesserungen für selbstständig tätige KünstlerInnen gebracht – und viel Potenzial für Missverständnisse. Was hat sich wirklich geändert?
(Wie) Kann ich nun einen Zuschuss erhalten, obwohl ich nicht über die geforderte Einkommensuntergrenze aus künstlerischen Tätigkeiten komme?
Was sind Bonusjahre? Wie unterscheidet sich der im KSVF neu eingeführte dreijährige Durchrechnungszeitraum von jenem, der gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht werden kann? Was gilt überhaupt als künstlerische Tätigkeit, und was hat es mit den neuerdings relevanten künstlerischen Nebentätigkeiten auf sich?

Außerdem neu: der KSVF-Unterstützungsfonds für soziale Notlagen von KünstlerInnen. Wann aber ist eine Notlage eine Notlage?

Eine Pflichtversicherung in der SVA ist weiterhin Voraussetzung für
einen Zuschuss aus dem KSVF – Grund genug, die Basics der
Sozialversicherung für Selbstständige zu erklären. Auch die Kombination von verschiedenen Einkommensarten wird Thema sein: Wann beginnt eine Pflichtversicherung, was ist ein Lückenschluss und wie steht es um Tantiemen? Wie beende oder unterbreche ich eigentlich eine Pflichtversicherung in der SVA?


ReferentInnen:
# Bettina Wachermayr (Geschäftsführerin KSVF)
# MitarbeiterInnen aus den Landesstellen der SVA
# Moderation: Daniela Koweindl (Kulturrat Österreich)

Die ReferentInnen stehen nach kurzen einführenden Vorträgen auch für individuelle Fragen zur Verfügung.


Alle Termine:
# Burgenland

DI 15.9., 19h
Literaturhaus Mattersburg

Brunnenplatz 4
7021 Mattersburg

In Kooperation mit:
Literaturhaus Mattersburg – www.literaturhausmattersburg.at


# Niederösterreich

DO 17.9., 18h
Cinema Paradiso

Kinosaal 2
Rathausplatz 14
3100 St. Pölten

In Kooperation mit:
Kulturvernetzung Niederösterreich – www.kulturvernetzung.at


# Tirol

DI 13.10. 19h
Kunstpavillon

Rennweg 8a
6020 Innsbruck

In Kooperation mit:
Tiroler Künstlerschaft – www.kuenstlerschaft.at TKI
Tiroler Kulturinitiativen/ IG Kultur Tirol – www.tki.at


# Vorarlberg

MI 14.10., 19h
Villa Claudia – Blauer Salon

Bahnhofstraße 6
6800 Feldkirch

In Kooperation mit:
IG Kultur Vorarlberg – www.igkultur-vbg.at


# Steiermark

MO 19.10., 19h
Kultur in Graz

Lagergasse 98a
8020 Graz

In Kooperation mit:
Das andere Theater – www.dasanderetheater.at
esc medien kunst labor – esc.mur.at
IG Kultur Steiermark – www.igkultur.mur.at
Kultur in Graz (KiG!) – www.kig.mur.at


# Kärnten

DI 20.10., 19h
Musil-Haus

Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt

In Kooperation mit:
IG KIKK – www.igkikk.at
Robert Musil Institut – www.uni-klu.ac.at/musil


# Oberösterreich

MO 9.11., 17h
Kunstuniversität Linz

Hörsaal (1. Stock)
Hauptplatz 8
4010 Linz

In Kooperation mit:
Alumniverein Forum – Kunstuniversität Linz – www.ufg.at/forum
Fiftitu% - www.fiftitu.at
KUPF – www.kupf.at


# Salzburg

DI 10.11. 19h
Galerie 5020

Residenzplatz 10
5020 Salzburg

In Kooperation mit:
Dachverband Salzburger Kulturstätten – www.kultur.or.at
Galerie 5020 – www.galerie5020.at


# Wien

DI 17.11., 19h
IG Architektur

Gumpendorfer Str 63b
1060 Wien

In Kooperation mit:
]a[ akademie der bildenden künste wien – www.akbild.ac.at
Diagonale - www.diagonale.at
mica – music austria – www.musicaustria.at

__/ Eine Veranstaltungsreihe des Kulturrat Österreich in Kooperation mit den PartnerInnen an den Veranstaltungsorten



__/ Information:


www.ksvf.at
esv-sva.sozvers.at
www.kulturrat.at

Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Straße 63b
1060 Wien

www.kulturrat.at
www.twitter.com/kulturrat_oe
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Kulturrat Österreich zum Internationalen Frauen*kampftag

Gleichberechtigung? Jetzt gleich!
Kulturrat Österreich zum Internationalen Frauen*kampftag am 8. März

Auch mehr als 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauen*kampftag werden Frauen* in Österreich und weltweit wieder auf die Straße gehen und ihre Rechte einfordern. Lautstark und selbstbewusst. Queerfeministisch und antirassistisch.

Zwar wird Frauen* inzwischen in vielen Staaten per Gesetz die Gleichberechtigung zugestanden, doch liegen oft Welten zwischen dem gedruckten Wort und seiner Umsetzung in die Realität. Auch im Kunst- und Kulturbereich liegt aus feministischer Sicht alles Mögliche im Argen, entsprechende Forderungen sind fixer Bestandteil kulturpolitischer Debatten und Forderungskataloge.

Die ungleichen Arbeitsbedingungen für Künstlerinnen sehen so aus, dass sie seltener über eigene Arbeitsräume sowie längerfristig stabile Kooperationsstrukturen mit VermarkterInnen verfügen, geringere Jobchancen und geringere Einkommen bei gleicher Ausbildung und Arbeitszeit haben. Mehrfachdiskriminierungen aufgrund von StaatsbürgerInnenschaft, Aufenthaltsstatus, Hautfarbe verschärfen die Situation.

Frau* begegnet der Ungleichbehandlung im privaten wie politischen Alltag: Dort, wo Frau* ihre politischen Vertreterinnen wählen kann, wird sie dennoch selten in die Regierung berufen. In den Führungsetagen der Banken, Konzerne, Universitäten, etc. ist sie ebenfalls nach wie vor kaum in adäquater Zahl zu finden. Statt gleichberechtigter Teilhabe wird jegliche Einschränkung männlicher Vorrechte und Privilegien bekämpft ‒ im täglichen Kleinkampf, aber auch hinsichtlich psychischer und sexualisierter Gewalt. Wenn selbst gewählte Mandatare Übergriffe an Frauen* als übliches Ritual bei der Partnerinnenwahl sehen, ist es kein Wunder, dass es kaum eine Frau* gibt, die nicht schon verbale oder körperliche Attacken vom anderen Geschlecht erlebt hat.

Erst die Übergriffe in Köln zur Jahreswende 2015/2016 ließen die europäische Öffentlichkeit aufschreien – und vornehmlich mit der Keule eines rassistischen Paternalismus nochmals zuschlagen. Wenn ein Verhaltenskodex für Frauen* als probates Mittel zur Wahrung ihrer Sicherheit im öffentlichen Raum empfohlen wird, bringt sie das wieder in die Position des Opfers, das seine Weiblichkeit gefälligst verbergen soll, und das kann nach einem Jahrhundert des Kampfes um die Frauenrechte nur das falsche Signal sein.

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein:

Frauen* müssen entsprechend ihrer Verteilung in der Gesellschaft in der legislativen, judikativen und exekutiven Gewalt vertreten sein. Sie müssen die Macht-, Gestaltungs- und Handlungsspielräume einnehmen können, die ihnen zustehen. Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte für alle! In Theorie und Praxis!

Veranstaltungen (Männer* informieren sich vorher, ob sie auch eingeladen sind):

- Innsbruck
Interventionen, Aktionen, Feste, Diskussionen, Veranstaltungsreihe:
Frauen in der Architektur, Filmfestival u.a.m. von 2. März bis April 2016
aep.at/internationaler-frauent...

- Graz
Frauenarmut verhindern und beseitigen
„Freie 8. März Komitee Graz“ lädt ein und ruft auf zu:
Infostand „Brot und Rosen“: 10-13 Uhr, Kapistran Pieper Platz, Hauptbrücke
Demotreffpunkt: 16:30 Uhr, Mariahilferplatz, 8020 Graz
internationalerfrauentag.at/?p...

- Linz
PLATZ DA!
Feminismus und Krawall am 8. März 2016
Aktion, Radioballett, Demo, Film und Party
Demotreffpunkt: 16 Uhr, Martin-Luther-Platz/Landstraße beim
Krawall-Schiff Franzi Feigl, 4020 Linz
www.feminismus-krawall.at

- Wien
FrauenLesbenDemo zum 8. März – Internationaler Frauenkampftag
Feministischer Widerstand – Schluss mit Sexismus, Rassismus und Krieg
Treffpunkt: 8.3. 2016, 17h, Praterstern, 1020 Wien
zwanzigtausendfrauen.at

- Kulturpolitische Positionen:

Gemeinsame Forderungen kulturschaffender Frauen in Österreich
frauenkultur.at

#istnoetig: 8. Feministische und queere Positionen
Aus dem Forderungskatalog der Plattform #istnoetig „15 Forderungen an
die Kulturpolitik“
istnoetig.noblogs.org/15-forde...

„Frauen in der Kunst“ – feministische Kulturpolitik. In: 42 Monate
IMAG - eine Bilanz. Hg. Kulturrat Österreich, Wien, Dezember 2012
kulturrat.at/agenda/imag/mater...

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
www.kulturrat.at
contact@kulturrat.at
www.twitter.com/kulturrat_oe

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Kunst ist Arbeit - Kunst kennt keine Nation

IG Freie Theaterarbeit, September 2015

Die IG Freie Theaterarbeit IGFT fordert im Dialog mit der Kulturpolitik:

Richtgagen für Kulturschaffende – Erhöhung der Fördermittel für die Freie Szene
Kunst ist keine private Liebhaberei, sondern gesellschaftlich notwendige und relevante Arbeit. Und die muss angemessen entlohnt werden.
Die IG Freie Theaterarbeit IGFT fordert als ersten Schritt die Verdopplung der über mehr als ein Jahrzehnt stagnierenden Mittel für freie Gruppen in der Projektförderung und der mehrjährigen Konzeptförderung.
Die zusätzlichen Mittel sollen ausdrücklich der Verbesserung der sozialen Lage von KünstlerInnen und Kulturschaffenden gewidmet werden und endlich die Einhaltung von Richtgagen und aller sozialrechtlichen Vorschriften sicherstellen.
Zu lange hat die Stadt Wien in ihrer Förderpolitik die Selbstausbeutung von KünstlerInnen und Kulturschaffenden stillschweigend vorausgesetzt.

Eine wirkliche Stärkung der Eigenständigkeit der Freien Szene durch bessere Arbeits-, Auftritts- und Entwicklungsmöglichkeiten

Eine eigene Förderschiene für „Start-up“-ProduzentInnen
Über erste Nachwuchsförderungen hinaus brauchen aufstrebende KünstlerInnen in der Freien Szene Gelegenheit, ihre Arbeit zu professionalisieren, sich international zu positionieren oder sich in der Begleitung selbstgewählter MentorInnen weiterzuentwickeln.

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Die Förderung langfristiger Karrieren von KünstlerInnen in der Freien Szene
Die Freie Szene ist keine Durchgangsstation in den etablierten Theaterbetrieb, sondern eine eigenständige Produktionsweise, die das Repertoiretheater in der Zukunft vermehrt ersetzen wird. Die Förderung muss verstärkt auf die längerfristige Entwicklung von KünstlerInnen und die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen ihrer Arbeit zielen. Die Biografie von KünstlerInnen in der Freien Szene muss tatsächlich eine lebbare unter professionellen Arbeitsbedingungen sein.


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Eine Förderung von Arbeitsmodellen, die KünstlerInnen der Freien Szene mehr Vorstellungen in längeren Spielserien, mehr Gastspiele, eine überregionale und internationale Positionierung und höhere Mobilität ermöglichen

Die Freie Szene braucht frei zugängliche, nicht kuratierte Spiel- und Veranstaltungsorte

Gender Mainstreaming — Migrant Mainstreaming
Die Förderungen der Stadt Wien müssen durch aktive Maßnahmen den Zugang zum kulturellen Feld auf allen Hierarchieebenen ermöglichen – ungeachtet von Herkunft, Alter und Geschlecht.
Das gegenwärtige Kulturangebot reproduziert noch immer sehr subtil gesellschaftliche Schranken. Dagegen muss die Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des Kulturbetriebes durchgesetzt werden. Das betrifft nicht nur Publikum mit Migrationshintergrund, sondern auch geeignete Maßnahmen zur Förderung von KünstlerInnen mit Migrationshintergrund.

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Zahlen aus einer Erhebung der IG Freie Theaterarbeit das Jahr 2013 betreffend:

83 an einer Befragung teilnehmende freie Gruppen, das entspricht einer Beteiligung von etwa 70% (von den 83 Befragten erhielten 62 eine Förderung der Theater-Abteilung der Stadt Wien), haben mit 318 Produktionen unter Beteiligung von 1.852 Künstlerinnen und KulturarbeiterInnen in 1.970 Vorstellungen (durchschnittlich 5,41 Aufführungen/Tag) international 347.308 BesucherInnen erreicht.
Das Fördervolumen der durch diese Erhebung erfassten freien Gruppen durch die Stadt Wien (inklusive anderer Kulturabteilungen wie der Alltagskultur und der Bezirksförderung) betrug 4,07 Mio. Davon wurden 3,98 Mio Euro über die Darstellende Kunstabteilung der Stadt Wien vergeben (29 Ein- oder Mehrjahresförderungen, 33 projektbezogene Förderungen).
Die Vereinigten Bühnen Wien (Raimundtheater, Ronacher und Theater an der Wien) erreichten in der Saison 2012/2013 mit 555 Vorstellungen (durchschnittlich 1.52 Aufführungen / Tag) 466.549 BesucherInnen, ihr gemeinsames Fördervolumen durch die Stadt Wien betrug 2012 36,35 Mio Euro (2013: 37,24 Mio Euro) ohne Bauinvestitionen.
Laut Kunst- und Kulturbericht wurden 2014 über die Kulturabteilung der Stadt Wien im Bereich der darstellenden Kunst vergeben:
90.868.471,92 Euro (nicht enthalten Großveranstaltungen wie Wiener Festwochen), 2,6 Mio Euro Projektförderung für Freie Gruppen, 2,63 Mio Euro Konzeptförderung darstellende Kunst. Das entspricht 5,7% des Gesamtfördervolumens im Bereich der
darstellenden Kunst.

Quelle: IG Freie Theaterarbeit: Wir sind viele & divers – so wie unser Publikum
In: gift.zeitschrift für freies Theater. 03/2015, S. 10-13.



Tatsache ist, dass richtungsweisende Entwicklungen und Impulse zur Weiterentwicklung des Kunst- und Kulturschaffens maßgeblich von Künstlern und Künstlerinnen abseits der großen Tanker kommen und die Freie Szene eine zentrale Säule im Kulturangebot Wiens als weltoffener Stadt ist. Tatsache ist aber auch, dass die Förderausschüttung das in keinster Weise abbildet.

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Eine Studie zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler aus 2008 hält fest

„Das mittlere Äquivalenzeinkommen der Kunstschaffenden liegt im Erhebungsjahr mit rund 1.000 Euro pro Monat nur knapp über der Armutsgefährdungsgrenze (2006: 893 Euro monatlich), und deutlich unter dem mittleren Äquivalenzeinkommen der österreichischen Gesamtbevölkerung (2006: monatlich 1.488 Euro). Unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze leben 37% der Kunstschaffenden – dieser Anteil beträgt in der Gesamtbevölkerung 13% und unter allen Erwerbstätigen 7%."

Quelle: Susanne Schelepa, Petra Wetzel, Gerhard Wohlfahrt: Zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler in Österreich. Studie im Auftrag des BMUKK. Wien 2008.

Die Situation hat sich durch die Auswirkungen der Krisenjahre bis heute eher noch verschlechtert.

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Im Schnellverfahren Grundrechte abschaffen?
Kulturrat Österreich, Pressemitteilung 19. April 2016

Kulturrat Österreich spricht sich vehement gegen Abschaffung des Asylrechts aus!

Aufruf zur Kundgebung am 25.4.2016, 18h, Parlament, Wien



Bevor noch die letzte Verschärfung im Fremden(UN)recht beschlossen ist, steht schon die nächste auf dem Programm und soll im Schnellverfahren umgesetzt werden. War im Herbst, als die aktuell vorliegende Gesetzesverschärfung im parlamentarischen Verfahren auf den Weg gebracht wurde, noch von symbolischen Maßnahmen die Rede, soll nun Flüchtlingen die Möglichkeit, internationalen Schutz an einem sicheren Aufenthaltsort zu erhalten, gänzlich verweigert werden. Die Annahme von Asylanträgen soll erst erfolgen, wenn sich die Möglichkeit einer Abschiebung oder Zurückweisung als unmöglich erweist. Diese Vorgangsweise wird das Leid vieler Menschen dramatisch vergrößern. Zudem bricht Österreich damit internationale und europäische Verpflichtungen – von politischen Werthaltungen wie Empathie oder Solidarität ganz zu schweigen, die von SPÖVP längst zu Feindbildern erklärt worden sind. Zur Umsetzung ist dieses Mal Notstandsgesetzgebung geplant: Sobald „öffentliche Ordnung und innere Sicherheit“ für bedroht erklärt werden, ist die Rechtsstaatlichkeit auszusetzen. Ein Tabubruch, um so mehr wenn Innen- wie VerteidigungsministerInnen seit Tagen trommeln, dass sie den Notstand erklären wollen, sobald das Gesetz es "erlaubt" - dass also für sie ein Notstand bereits eingetreten ist.


Konkret ist geplant:

# Der Entwurf der Notstandsparagraphen nutzt perfide eine Lücke im österreichischen Asylgesetz: Der Antrag auf Asyl kann zwar gestellt werden, die Entscheidung, ob dieser Antrag als eingebracht gilt (und damit Rechte wie Abschiebeschutz, Verpflegung oder Unterkunft gewährt werden), behält sich der Staat aber vor. In Zeiten des erklärten Notstands soll künftig ein Asylantrag – mit wenigen Ausnahmen, insbesondere bzgl. Familienzusammenführung – generell nur dann als eingebracht gelten, wenn eine sofortige Abschiebung nicht möglich ist. Dieselbe Lücke nutzte der Staat auch im Herbst 2015 immer wieder, wenn es darum ging, AsylwerberInnen Unterkunft und Verpflegung vorzuenthalten – respektive auf freiwillige und organisierte HelferInnenarbeit zu verweisen. Zusätzlich soll offenbar schnell und leise noch eine Erweiterung der Haftmöglichkeiten zum Zweck der Abschiebung durchgeboxt werden: 2 Wochen statt bisher 72h.

# Der seit Herbst vorliegende Gesetzesentwurf sieht zudem eine Verschärfung des temporären Aspekts des Asylrechts vor: Die Aufenthaltsberechtigung gilt zunächst mit Vorbehalt für drei Jahre, was die Aufforderung zur raschen Integration als reine Rhetorik entlarvt. Zudem wird der Familiennachzug stark eingeschränkt. Die Botschaft ist klar: Bleibt, wo ihr seid, wir wollen euch hier nicht haben nach außen bzw. wir lassen keine Flüchtlinge herein nach innen.

Dass eine Novelle wie die nunmehr geplante überhaupt möglich ist, erstaunt und schockiert, insbesondere nach der Welle an Menschlichkeit im Sommer 2015, als sich selbst die deutsche Bild-Zeitung zu einer Refugees-Welcome-Kampagne hinreißen ließ. Es war abzusehen, dass uns bald eine politische Mobilisierung der Ressentiments und eines Hurra-Patriotismus für geschlossene Grenzen (Mordphantasien eingeschlossen) ins Haus stehen würde. Die Schnelligkeit, mit der diese Gegenmobilisierung – derzeit umfassend und erfolgreich politische Entscheidungen lenkend – stattfindet, geht über ein Warnsignal bereits weit hinaus.

Empathie mag keine politische Kategorie sein, aber wer zulässt oder absichtlich herbeiführt, dass Empathie kein ethisch-moralischer Wert in der Gesellschaft mehr ist, zielt auf das Ende einer offenen demokratischen Gesellschaft. Dem tritt der Kulturrat Österreich mit aller Vehemenz entgegen: Wir fordern legale Fluchtwege und die Einhaltung bzw. Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.



Möglichkeiten zum Protest:

__/ Kundgebung am 25.4., 18h, beim Parlament
menschliche-asylpolitik.at | www.facebook.com/events/102939...

__/ Protestmailkampagne
gegen-unmenschlichkeit.at/prot...


Links:

__/ Kommentar Kulturrat Österreich zum Gesetzesentwurf vom Herbst:
kulturrat.at/agenda/brennpunkt...

__/ Bisheriger Ministerialentwurf:
www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

__/ Aktuelle Notstandsgesetzgebung (aufbereitet):
images.derstandard.at/2016/04/...

__/ Asylrecht derzeit:
www.ris.bka.gv.at/GeltendeFass...


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Unterstützung für KünstlerInnen in Notfällen?
Information Kulturrat Österreich, 30.3.2016

Kulturrat Österreich veröffentlicht Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds (Version 1.0.)

__/ Leitfaden als pdf:

-> kulturrat.at/leitfaden_ksvf_un...

Anfang 2015 erhielt der KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds (KSVF) eine zusätzliche Aufgabe: die Einrichtung eines Unterstützungsfonds für KünstlerInnen in Not. Der Unterstützungsfonds wurde zügig realisiert, Richtlinien verfasst, im Juni 2015 fand die erste Beiratssitzung statt - Anfangs vierteljährlich, seit Herbst 2015 mittlerweile monatlich. Der Kulturrat Österreich ist mit einer Stimme im vierköpfigen Beitrag kontinuierlich vertreten. Aus dem Wissen um die Praxis im Unterstützungsfonds, aber auch aus der Beratungspraxis der Interessenvertretungen wird allerdings deutlich, dass es noch einige Anlaufschwierigkeiten gibt. Vor allem sind viele KünstlerInnen noch nicht ausreichend informiert über die Existenz des Unterstützungsfonds bzw. über die konkreten Voraussetzungen und Abläufe für den Erhalt einer Unterstützung. Jedenfalls gibt es derzeit noch viel weniger Anträge an den Unterstützungsfonds als Notlagen unter KünstlerInnen ...

Der Kulturrat Österreich veröffentlicht daher die Erstversion eines Leitfadens für einen Antrag beim Unterstützungsfonds. Zentrales vorneweg:

# Der Unterstützungsfonds ist zwar formal beim KSVF angesiedelt, beantragen können aber alle KünstlerInnen, egal ob Anspruch auf einen Zuschuss aus dem KSVF zu den Sozialversicherunsgbeiträgen besteht oder nicht, und egal ob selbstständig oder unselbstständig tätig.

# Der Rahmen für eine Unterstützung ist im KSVF-Gesetz bzw. näher in den Richtlinien des Unterstützungsfonds definiert: Eine allgemeine soziale Notlage reicht leider nicht aus für eine Unterstützung. Der “besonders berücksichtigungswürdige Notfall“ muss durch ein auslösendes Ereignis verursacht sein, z. B. eine langandauernde Erkrankung oder das Kaputtgehen eines Arbeitsgerätes.

__/ Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds des Kulturrat Österreich (Version 1.0.)
-> kulturrat.at/agenda/sozialerec...

______/ Weitere Links:

__/ KSVF Unterstützungsfonds
-> www.ksvf.at/ein-notfall-was-nu...

__/ Richtlinien Unterstützungsfonds
-> www.ksvf.at/rechtliches.html?f...

__/ KünstlerInnen-Sozialversicherungsfondsgesetz (KSVFG)
-> www.ris.bka.gv.at/GeltendeFass...

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Kulturelle Ausnahme in TTIP? Inexistent.
Kulturrat Österreich, Aufruf zum Tag gegen TTIP, 18. Mai 2015

Machen wir den Tag der kulturellen Vielfalt auch hier zum Tag gegen TTIP

21.5.2015: Demonstration vor dem Künstlerhaus (Wien), Konzert "TTIP, CETA, TISA stoppen!" im Schwarzberg (Wien)

Informationen zum Tag gegen TTIP


Kunst und Kultur entziehen sich nicht nur generell einer allgemeingültigen Definition, sie entziehen sich auch allen gebräuchlichen Definitionsrichtlinien, nach denen Handelsabkommen wie das TTIP organisiert sind. Entsprechend weitschweifig geraten die Erklärungen der Europäischen Kommission oder des österreichischen Wirtschaftsministeriums: Die Sorgen über die Auswirkungen von CETA oder TTIP auf Kunst und Kultur seien zwar unbegründet, allerdings lasse sich das nicht für jedes Detail sagen.

Genau hier liegt das Problem: Welche Teile des Kunst- und Kultursektors nach Unterzeichnung von TTIP, TISA und CETA noch kulturpolitischen Handlungsspielräumen unterliegen und welche nur noch nach ökonomischen Kriterien des Marktes bestimmt werden, ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Eindeutig ist jedoch, dass genau darüber dann nicht mehr die Politik entscheidet, sondern die InvestorInnen – im Zweifelsfall über private Investitionsschutz-Verfahren (ISDS).

Die Palette an kulturpolitischen Instrumenten, die eine Barriere für den freien Handel darstellen können, reicht von Subventionen oder Zuschüssen zur Sozialversicherung bis zur Finanzierung öffentlich-rechtlicher Kultureinrichtungen wie Museen und Theater, von der Finanzierung kultureller Angebote durch Gebühren, wie etwa Bibliotheken und Rundfunk, bis zu besonderen Steuerregelungen und Preisregulierungen für kulturelle Produkte. Allen diesen Steuerungsinstrumente ist gemeinsam, dass sie im Kapitalismus als Hindernisse für den freien Wettbewerb gelten – also potenziell Verhandlungsmasse im TTIP sind. Als Ausnahme vorgesehen ist derzeit nur der „audiovisuelle Bereich“ – ohne konkrete Definition.

CETA, TTIP und TISA, die drei derzeit bekanntesten Abkommen in Verhandlung, müssen gestoppt werden. Nicht nur, aber auch aus Gründen des Erhalts von Kunst und Kultur – in ihrer ganzen Vielfalt und vor allem zu Rahmenbedingungen, die nicht ausschließlich über ökonomische Kriterien definiert sind.

englische Version: kulturrat.at/agenda/ttip/stopt...


Kulturrat Österreich unterstützt:
Aufruf zur Demonstration des Künstlerhaus Wien

EINE FRAGE DES ÜBERLEBENS FÜR KUNST UND KUNSTSCHAFFENDE!


Am 21. Mai 2015 um 15 Uhr vor dem Künstlerhaus am Karlsplatz

TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft), das Freihandelsabkommen, das gerade zwischen der EU und den USA bezeichnenderweise hinter verschlossenen Türen (!) ausgehandelt wird, ist eine schwerwiegende Bedrohung für Kunst, Künstlerinnen und Künstler. Sollte es nämlich in der jetzt geplanten Fassung in Kraft treten, verlieren Kunst- und Kulturschaffende, die bereits jetzt großteils im Prekariat grundeln, ihre Lebensgrundlage. Jede Form von Subventionierung künstlerischer Arbeit wäre nämlich in der Diktion des Abkommens ein "unerlaubtes Handelshemmnis" und damit nicht mehr zulässig, es sei denn sie käme auch amerikanischen Firmen und Konzernen zu Gute. Damit wäre aber mit einem Schlage die europäische Wertehaltung gegen über Kunst und Kunstschaffenden ad absurdum geführt und schlicht ausgehebelt. Kunst und Kultur werden damit zur bloßen Ware degradiert und zur Gänze dem Diktat der Profitmaximierung unterworfen.

Wir Künstlerinnen und Künstler sind also dringend aufgefordert uns vehement dagegen zu wehren!

Aktuelle Informationen: k-haus: www.k-haus.at/ und facebook-event: www.facebook.com/events/164204...


ÖMR-Pressekonferenz & Konzert
TTIP, CETA, TISA stoppen!

21. Mai 2015, Pressekonferenz zu TTIP: 19.00 Uhr, Konzertbeginn: 20.15 Uhr

Schwarzberg (ehem. OST-Klub), Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien

Eine Initiative des ÖMR – Österreichischer Musikrat, unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission

Am 21. Mai 2015 ist UNESCO Welttag der kulturellen Vielfalt und Aktionstag gegen TTIP. Auf der Pressekonferenz sprechen: ao.Univ.-Prof. Dr. Harald Huber (Präsident des ÖMR), Yvonne Gimpel (Referentin für kulturelle Vielfalt, Österreichische UNESCO-Kommission), Prof. Mag. Kurt Brazda (Regisseur, Kameramann und Fotokünstler) und Zuzana Brejcha (Filmschaffende und Kulturrat Österreich). Im Anschluss an die Pressekonferenz steht Vielfalt in aller Schärfe, Würze und Wandelbarkeit am Programm - unter dem Titel „VIELFALT & the City – Die Nacht der kulturellen Vielfalt“.

Aktuelle Informationen und Programm: www.facebook.com/events/140634...


Europäische BürgerInnen-Initiative für einen Verhandlungsstopp

Hier unterschreiben: stop-ttip.org/de/?noredirect=d...

Wir, 240 Organisationen aus ganz Europa, darunter der Kulturrat Österreich, wollten ein europäisches Volksbegehren zur Beendigung der Verhandlungen zu CETA/TTIP/TISA initiieren. Das hat die Europäische Kommission aus - unseres Erachtens nicht haltbaren - formaljuristischen Gründen verhindert. Nun organisieren wir die Sache selbst: 1,8 Millionen Menschen haben bereits unterschrieben. Bis Juni wollen wir 2 Millionen!

Information und Material: stop-ttip.org/

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Ersparen wir uns die Zukunft -

Appell der freien Theaterschaffenden in Kärnten/Koroška

Presseaussendung der IG Freie Theaterarbeit, 4. Mai 2015

Ganz Kärnten trägt schwer an politischen Fehlentscheidungen der jüngeren Vergangenheit. Uns ist klar, dass in sämtlichen Bereichen Einsparungen getroffen werden müssen. Wir richten aber einen klaren Appell an die zuständigen Politiker_innen, eine kluge, maßvolle und kleinen Initiativen gegenüber finanziell verantwortlich agierende Förderpolitik zu betreiben. Generell und auch speziell auf den Kunstbereich bezogen. Im Kulturbereich 1 Million Euro einzusparen ist kein gangbarer Weg. Würde das Land Kärnten im Theaterbereich sämtliche Fördereinreichungen der Freien Gruppen nicht finanzieren, könnten lediglich ein paar hunderttausend Euro eingespart werden – ein relativ kleiner Betrag, der eine weitere Vertreibung von in Kärnten verorteten und hier produzierenden Künstler_innen bedeutete.

Wir sind überzeugt, gerade in krisenhaften Zeiten eine wichtige gesellschaftliche Diskurs- aber auch Reibungsfläche in und für Kärnten zu bieten. Im Folgenden ist die Situation einiger freier Theatergruppen geschildert, um zu demonstrieren, wie sehr wir bereits vor dem Kärntner Subventionsstopp am Limit des noch leistbaren gearbeitet haben und mit wie wenigen Mitteln wir gewohnt sind, Mehrwerte für die Gesellschaft weit über materielle Werte hinaus zu schaffen:

– 12 der von uns befragten Theatergruppen haben bei der Kulturabteilung des Landes Kärnten ein Förderansuchen gestellt, mit einem Gesamtsubventionsbedarf von 212.600,- Euro.
– 8 dieser Theatergruppen beantragten eine Bundesförderung und benötigen dringend eine Förderzusage des Landes Kärnten, um überhaupt Bundesmittel erhalten zu können.
– Mit diesen, ohnehin am Limit kalkulierten Mitteln, könnten 53 Produktionen mit 468 Aufführun­gen stattfinden. (Vergleichswert 2014: Bei 399 Vorstellungen wurden 24.432 Besucher_innen erreicht.)
– Diese Förderungen bedeuten auch eine finanzielle Teilabsicherung von 197 bezahlten Mitarbeiter_innen, die zu einem großen Teil im Prekariat der Neuen Selbständigkeit tätig sind.

Verschärfend kommt hinzu, dass die Gemeinderatswahlen 2015 in vielen Gemeinden, darunter auch die Stadt Klagenfurt, erhebliche Förderentscheidungsverzögerungen für den freien – Ermessens­­ausgaben unterliegenden – Kunstsektor mit sich gebracht haben. Was für uns konkret finanzielle Ungewissheit und damit fünf- bis sechsmonatige Produktionsverzögerungen zur Folge hat. Im Extremfall müssen sich Vereine verschulden oder Vertragsbrüche riskieren, da die meisten Produktionen bereits vor Monaten organisiert werden mussten.

Keine Subventionen des Landes Kärnten bedeuten für uns - wenn keine über die normalen Spielregeln hinausgehenden Lösungen gefunden werden - auch keine Förderungen des Bundes zu erhalten. Gekürzte Subventionen bedeuten auf dieser Ebene im Normalfall entsprechende finanzielle Kürzungen auch auf Bundesebene. Mit jedem Monat, das vergeht, sind auch mehr Fördermittel des Bundes für das Jahr 2015 österreichweit vergeben und für uns nicht mehr abrufbar.

Dass die freie Szene insgesamt einer der größten Player in Kärnten ist, beweist die durch das Land Kärnten beauftragte Studie der IG KIKK zum Jahr 2013 beeindruckend (igkikk.at), ebenso dokumentiert die Studie, wie schlecht die finanziellen Bedingungen für diese Leistungen bereits im Jahr 2013 waren. Wir ersuchen die zuständigen Politiker_innen dringend von weiteren Kürzungen dieses Bereichs – auch in finanziellen Krisenzeiten – abzusehen.

Felix Strasser & Florian Zambrano, Sprecher der IG Freie Theaterarbeit Kärnten/Koroška
& Geschäftsführung und Vorstand der IG Freie Theaterarbeit

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