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Gemeinsam stark - Mitgliedsbeitrag bezahlt!?

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wir sind auf Deine Unterstützung angewiesen!


Wir ersuchen Dich daher, an die Überweisung unseres jährlichen Mitgliedsbeitrages zu denken, falls dieser noch ausständig ist! Die IGFT ist als gemeinnütziger Verein abhängig von den Beiträgen ihrer Mitglieder.


Natürlich sind wir auch über Förderbeiträge von FreundInnen und UnterstützerInnen glücklich!


Unterstütz unser Engagement für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für freie Theater, Tanz -und Performanceschaffende mit dem jährlichen Mitgliedsbeitrag und erhalte dafür

 

  • regelmäßige Zusendung der gift
  • fundierte Beratungen zu diversen Themen wie Sozialversicherung, Künstler Sozialversicherungfonds KSVF, AMS/Zuverdienst/Ruhendmeldung, Buchhaltung und Steuerrecht, Vereinsgründung und Vereinsrecht, Subventionsmöglichkeiten und Einreichungen, Projektorganisation und -kalkulation, Pressearbeit, Sponsoring, Urheberrecht
  • Regiekarten bei vielen Theatern und Festivals
  • aktuelle Proberaumliste, Infoblätter zu Sozialversicherung, KSVF, AMS, Einkommenssteuer, Ausländer-Abzugssteuer, Umsatzsteuer etc.
  • kostenlose Informationsveranstaltungen, Workshops, Vernetzungstreffen, Diskussionsrunden


Mit der Überweisung des Jahresmitgliedsbeitrages von 35 Euro auf unser Konto (IBAN: AT321490022010002897 BIC: SPADATW1) verschaffst Du uns mehr Handlungsspielraum.


Bitte denke daran, bei Einzahlungen Deinen Namen und Adresse anzugeben, damit wir Deine Einzahlung zuordnen können.

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gift - zeitschrift für freies theater 02/2017: Out of Space

Die neue Ausgabe der gift widmet sich u.a. Räumen, allerdings nicht zwingend geschlossenen Theaterräumen, sondern Orten, die neu erdacht und besetzt werden, die man erkundet oder erweitert, Plätze, die man erobern kann. Der sogenannte öffentliche Raum, der nutzbar gemacht wird … oder fehlt.

 

Das ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival 2017 wird von 13. Juli bis 13. August 2017 auch die verschiedensten Räume, Spielorte, Bühnen und Tanzflächen in Wien zum schwingen bringen: heute ab 22:00 Opening Night feat. Mavi Phoenix live feat. Alex The Flipper / DJ support by Sweet Heat DJ Team im Vestibül/Burgtheater.

 

gift - zeitschrift für freies theater 02/2017: Out of Space

 

thema:

schau.Räume – Kathrin Ackerl Kostatin

Der Traum vom Raum – Ingrid Türk-Chlapek

Location to be announced – Stefanie Sternig

 

diskurs:

Festival des Verlernens – Jürgen Bauer/Stephan Lack

71 oder Der Fluch der Primzahl – Katharina Tiwald

11 Schritte nach vorn und keinen zurück – Christophe Knoch/Paula Perschke

 

Redaktion: Martin Dueller

Layout & Bildredaktion: Julia Tabor

 

Abonnement oder einzelner Ausgaben bestellen, Inserat schalten: einfach ein E-Mail an office@freietheater.at senden.

 

Preise
Einzelpreis pro Ausgabe: EUR 5 (bei Zusendung in Österreich)

 

Abos:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten

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IGFT Büro Sommeröffnungszeiten: Mo-Do von 10-14

Liebe Mitglieder,

 

das IGFT Büro hat in den Sommermonaten Juli und August verkürzte Öffnungszeiten:

 

Mo-Do von 10:00-14:00Uhr

 

 

Team und Vorstand wünschen einen erholsamen Sommer!

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Kulturentwicklungsplan Salzburg: Vorschläge einbringen

Das Land Salzburg verfasst einen neuen Kulturentwicklungsplan, unter umfassender Einbeziehung der Salzburger Künstler_innen.
Von Jänner bis Juni 2017 fanden regionale Workshops statt, in die Vorschläge, Ideen zur Verbesserung der Salzburger Kulturlandschaft eingebracht werden können. Die Workshops haben sich darüberhinaus als Plattform für regen Austausch unter den Kunst- und Kulturschaffenden Salzburgs erwiesen.

All jene, die noch keine Gelegenheit hatten, ihre Anregungen in den Diskussionprozess einzubringen, können das noch kurze Zeit tun.
Für diesen Diskussionsprozess stehen Online unter anderem eine Rohfassung des Kulturentwicklungsplans und die wichtigsten Punktierungen aus den Workshops zur Verfügung:http://www.kep-land-salzburg.at/prozess/phase-2/

 

Wir haben, als Vertreter_innen der IGFT, einige Themen in einige der Workshops eingebracht und außerdem das folgende schriftliche Feedback eingebracht, das sich hier online findet

"Nach Abschluss der Workshops und Diskussionen wird ab Juli 2017 aus der Rohfassung des Kulturentwicklungsplans die vorläufige Endfassung erarbeitet. Diese wird im Herbst 2017 im Bildungs-, Schul-, Sport- und Kulturausschuss des Landes und im Landes-Kulturbeirat präsentiert und diskutiert, anschließend auf dieser Website veröffentlicht und nach einer einmonatigen Begutachtungsfrist unter Einarbeitung der eingegangenen Anmerkungen und Ergänzungen zur Endfassung ausgearbeitet.
Die Endfassung des KEP Land Salzburg soll Ende 2017 den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern zur Beschlussfassung vorgelegt und anschließend der Öffentlichkeit präsentiert werden."
siehe: http://www.kep-land-salzburg.at/prozess/phase-3/

 

Das Land Salzburg hat eine ausgezeichnete Form der Partizipation gefunden. Wir empfehlen dringend Verbesserungsvorschläge einzubringen - es wäre schade diese Einladung zur Stellungnahme nicht zu nutzen. Gerne könnt ihr dazu auch unsere Stellungnahme als Ansatzpunkt verwenden.

 

Liebe Grüße,
Christa (Hassfurther, Bundeslandsprecherin der IG Freie Theaterarbeit), Florian (Eisner, Vorstandsmitglied der IG Freie Theaterarbeit) und Barbara Stüwe-Eßl

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Festspiele Stockerau: LUMPAZI Vagabundus/Traiskirchen. Das Musical - Regiekarten für IGFT Mitglieder

Regiekarten zu € 16,- für die Festspiele Stockerau:

Für IG Freie Theater-Mitglieder gibt es gegen Vorweis der Mitgliedskarte an der Abendkassa Restkarten zum Regiepreis um € 16,- (pro Mitglied eine Karte, keine tel. Reservierung möglich).

 

 

  • „LUMPAZI Vagabundus“ von Johann Nepomuk Nestroy

in der Fassung von Karl Ferdinand Kratzl, Joesi Prokopetz und Zeno Stanek

27.6. – 5. 8. 2017 bei den FESTSPIELEN STOCKERAU

mit Joesi Prokopetz, Erika Mottl, Christian Strasser, Martin Bermoser, Okan Cömert, Tobias Eiselt u. v. a. Regie: Zeno Stanek 

 

Ab 27. Juni 2017 zeigen die Festspielen Stockerau Johann Nepomuk Nestroys Zauberposse „LUMPAZI Vagabundus“ in der Inszenierung von Zeno Stanek mit Musik von Karl Ritter und aktuellen Couplets von Joesi Prokopetz.

 

Jeder Theaterliebhaber kennt die drei vagabundierenden Handwerksgesellen Knieriem, Leim und Zwirn, die auf Grund einer Wette im Feenreich plötzlich durch einen Lotteriegewinn reich werden und auf unterschiedliche Art und Weise ihr gewonnenes Geld anbringen. Immer mit der moralischen Frage im Hintergrund: Was ist stärker, die Liebe oder der Reichtum?

 

Christian Strasser gibt den trunkfreudigem Knieriem in Erwartung des Kometen; Martin Bermoser scheint die Rolle des großsprecherischen Zwirn auf den Leib geschrieben; Tobias Eiselt als Leim lässt in so manchen Abgrund hinter der biederen Fassade blicken – alle drei ein kongeniales, tragikomisches Kleeblatt der menschlichen Unzulänglichkeiten.

 

Joesi Prokopetz verkörpert im Stockerauer Ensemble den Feenkönig Stellaris und weitere Figuren, Erika Mottl ist ebenfalls in mehreren Rollen zu sehen, und Okan Cömert beobachtet als böser Geist Lumpazivagabundus das Treiben auf der irdischen Handwerker-Bühne.

 

Die Stückfassung von Karl Ferdinand Kratzl, Joesi Prokopetz und Zeno Stanek folgt sorgfältig dem Original, mit dem einen oder anderen Seitenhieb auf das, was uns in „diesen Zeiten“ aktuell beschäftigt. Denn Stoff für Nestroys feingeschliffene Satire gibt es ja genug…

 

Termine: Premiere: 27. Juni (ausverkauft), Spieltage 29. Juni bis 5. August, jeweils Mi. – Sa. (außer am 28. Juni). Beginn jeweils 20.00 Uhr.

Spielort: Open-Air-Festspielbühne am Dr. Karl Renner-Platz, 2000 Stockerau (bei Schlechtwetter im Z 2000, Sparkassaplatz 2, 2000 Stockerau).

Infos über noch vorhandene Plätze: +43 (0)2266 676 89

Infos zum Stück: www.festspiele-stockerau.at

 

 

  • „Traiskirchen. Das Musical“. Ein komisches, verwegenes und bewegendes Musiktheaterspektakel

von Die Schweigende Mehrheit in der Regie von Tina Leisch und Bernhard Dechant

am Sonntag, 2. Juli 2016, 20.00 Uhr bei den FESTSPIELEN STOCKERAU im Z2000

 

Sie nennen sich selbst Die Schweigende Mehr­heit, weil sie überzeugt sind: „Die Schwei­gende Mehrheit der Menschen hat viel mehr Herz und viel weniger Angst, als man uns vormachen möchte.“ Das KünstlerInnen­kollektiv hat zuletzt mit seinem Theaterstück „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutz­befohlene“ für Aufmerksamkeit gesorgt.

Im Sommer 2015 treffen sich im völlig über­füllten Lager Traiskirchen dem Krieg Entron­ne­ne und vom Frieden Verwöhnte, Seher­Innen und politisch Kurz­sichtige, Hetzer und Gehetzte. Man rückt zusammen. Menschen und Ideen geraten aneinander. Es kracht…

Die Premiere bei den Wiener Festwochen fand unter großer medialer Anteilnahme statt, für viele war es ein Höhepunkt der bisherigen Festwochen. Nun gibt es bei den Festspielen Stockerau die Gelegenheit, die Produktion von Die Schweigende Mehrheit in Kooperation mit dem Volkstheater und den Wiener Festwochen noch einmal zu sehen.

 

Termine: Sonntag, 2. Juli, 20.00 Uhr

Spielort: Z 2000, Sparkassaplatz 2, 2000 Stockerau.

Infos über noch vorhandene Plätze: +43 (0)2266 676 89

Infos zum Stück: www.festspiele-stockerau.at

 

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Herrenseetheater Litschau: Regiekarten für IGFT Mitglieder

Literatur und Theater im Herrenseetheater Litschau

  1. bis 15. August 2017


mit „Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter“, einem parodistischen Spiel von Fritz von Herzmanovsky-Orlando mit Musik von Kurt Schwertsik, gelesen, gespielt und gesungen von Katharina und Julia Stemberger, Christa und Kurt Schwertsik


und den literarischen Matineen „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler, „Die spät bezahlte Schuld“ von Stefan Zweig und „Der österreichische Staatspreis für Literatur“ von Thomas Bernhard


Heuer ist mit „Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter“ von Fritz von Herzmanovsky-Orlando eine äußerst vergnügliche Theaterrarität in Litschau zu sehen.


In der lang erwarteten Neuproduktion der Theaterfamilie Stemberger/ Schwertsik schlüpfen Christa Schwertsik sowie Julia und Katharina Stemberger behände in über 50 Rollen und machen, begleitet von Kurt Schwertsik als Erzähler am Harmonium, die kakanische Groteske rund um die Bahnwärterstochter Innozentia Zwölfaxinger und ihre Begegnung mit Kaiser Joseph zum großen musikalischen Publikumsspaß.


Weiters stehen drei literarische Matineen am Programm:

Am 12. August um 11:00 Uhr liest Julia Stemberger die Erzählung „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler, begleitet von Helmut Jasbar an der Gitarre.

Am 13. August um 11:00 Uhr folgt Katharina Stemberger mit „Die spät bezahlte Schuld“ von Stefan Zweig, mit Magdalena Zenz (Violine) und Benny Omerzell (Klavier).

Am 15. August um 11:00 Uhr sind Nicholas Ofczarek und Tamara Metelka mit „Der österreichische Staatspreis für Literatur“ von Thomas Bernhard zu hören.


Für IG Freie Theater-Mitglieder gibt es gegen Vorweis der Mitgliedskarte an der Abend/Vormittagskassa Restkarten zum Regiepreis um € 14,- (pro Mitglied eine Karte).


Termine Theater: 10. bis 15. August 2017, jeweils 20.00 Uhr.

Spielort: A- 3874 Litschau, Herrenseetheater im Strandbad


Infos: www.herrenseetheater.at

office@herrenseetheater.at    

Tel.: +43 (0)720 407 704

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IG Freie Theaterarbeit: Zur Bekanntgabe der neuen SHIFT-Förderungen

Viele Events, wenig Nachhaltiges

 

Die aktuellen Förderungen im Programm SHIFT 2017/18 von Basis.Kultur.Wien zeichnen aus der Sicht der Freien ein widersprüchliches Bild.
Einige der neuen Projekte greifen Inhalte auf und adressieren Zielgruppen, die der bestehende Kulturbetrieb in Wien bislang nur unzureichend beachtet. Einmal mehr jedoch setzt SHIFT stark auf Einmaleffekte, Events, Festivals und Spektakuläres im öffentlichen Raum. Eine derart eventorientierte Förderpolitik mag manches Strohfeuer entzünden, zu einer nachhaltigen künstlerischen Entwicklung in der Freien Szene trägt sie ebensowenig bei wie zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen freier Künstler_innen. Die IGFT bedauert das um so mehr, als SHIFT politisch als ein Programm für die Freien beworben wird und regt an, entsprechend international erprobter Vorbilder ein Monitoring einzurichten. Damit kann SHIFT den jeweils aktuellen Anforderungen entsprechen und künftige Förderschienen angepasst werden.

Eine Schiene von SHIFT soll die Zusammenarbeit von freien Gruppen und etablierten Institutionen des Kulturbetriebs befördern. Ein guter Gedanke, der in den Resultaten allerdings dazu führt, dass große Museen und etablierte Theater für etwas, das ohnehin zu ihren Aufgaben zählt, ein zweites Mal gefördert werden. Statt dessen fordert die IG Freie Theaterarbeit, die Förderungen freier Gruppen durch die Stadt Wien künftig so zu gestalten, dass Freie von sich aus solche Kooperationen zum wechselseitigen Nutzen eingehen können – das betrifft die Höhe der Förderungen ebenso wie die Planungssicherheit von Produktionsbudgets.

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IG Freie Theaterarbeit: KSVF-Anträge/zeitgenössische Zirkuskünstler_innen

Die Zirkuslandschaft hat sich seit den 1970er Jahren stark verändert. Über den Noveau Circus, der unter vielen Veränderung bereits eine viel dichtere theatrale Dramaturgie mit sich brachte, bis hin zu den seit den 1980er/1990er Jahren entstandenen vielfältigen Formen des Neuen Zeitgenössischen Zirkus hat eine starke Veränderung und Positionierung des Feldes als Darstellende Kunstform stattgefunden.

Veränderungen, die sich im Urheberrecht in Österreich - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wie etwa Schweden oder Frankreich - noch nicht festgeschrieben haben.


Vor diesem Hintergrund haben Künstler_innen, die im Feld des Neuen Zeitgenössischen Zirkus tätig sind von ihnen geschaffene Werke dem KSVF als Werke der Kunst zu präsentieren.

Was zu berücksichtigen ist findet ihr im neuen Infoblatt der IGFT, das in Zusammenarbeit mit Sebastian Berger (Fenfire) entwickelt wurde.


Infoblatt_Künstler-Sozialversicherungsfonds Neuer Zeitgenössischer Zirkus

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Doppelpass - Fonds für Kooperationen im Theater (D)

Kooperationen von freien Gruppen und festen Tanz- und Theaterhäusern


Die Kulturstiftung des Bundes fördert im Fonds Doppelpass die Kooperation von freien Gruppen aus allen Sparten und festen Tanz- und Theaterhäusern über einen Zeitraum von zwei Jahren. Ziel des Fonds ist es, die freien Szenen und Theaterinstitutionen in Deutschland zum Erproben neuer, tourfähiger Formen der Zusammenarbeit und künstlerischen Produktion anzuregen und bei der Umsetzung zu unterstützen. Die Förderung will Künstlerinnen und Künstlern beider Seiten den nötigen Freiraum eröffnen, um ihre Strukturen und Arbeitsweisen produktiv zu verbinden. Insgesamt 59 Kooperationen wurden bisher unterstützt.


Doppelpass Plus

Die Kulturstiftung des Bundes verlängert den Fonds Doppelpass bis zum Jahr 2021 und stellt zusätzliche 5,5 Millionen bereit. Die bisherigen Tandems werden zukünftig um einen zusätzlichen dritten Partner erweitert. In diesen neuen Netzwerkkooperationen des Doppelpass Plus werden die Produktionen zwischen den Häusern ausgetauscht.


Residenzprogramm

Das Kernstück des Fonds Doppelpass bildet ein zweijähriges Residenzprogramm. Hier werden gleichberechtigte künstlerische Kooperationen zwischen einer freien Gruppe und zwei Theaterhäusern gefördert.

Die freie Gruppe kann in allen künstlerischen Sparten sowie spartenübergreifend verortet sein. Sie muss bereits über einschlägige Erfahrungen als gefestigtes künstlerisches Team verfügen und ihren Arbeitsschwerpunkt in Deutschland haben. Ein Partnerhaus muss ein Stadt-, Landes- bzw. Staatstheater sein, das in Deutschland ansässig ist. Das andere Partnerhaus kann ein weiteres Stadt-, Landes- bzw. Staatstheater oder ein festes Tanz- oder Theaterhaus sein, das eine professionelle Infrastruktur für künstlerische Arbeit in diesen Bereichen bietet. Dieses Partnerhaus kann seinen Sitz auch außerhalb Deutschlands haben. An jedem Partnerhaus muss mindestens eine neue Produktion mit der Gruppe entstehen, die auch am jeweils anderen Partnerhaus gezeigt wird.


Mehr Information: http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/programme/doppelpass/

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BKA: Jürgen Meindl neuer Sektionsleiter

Ab 1. Juli wird Jürgen Meindl, als neuer Leiter der Kunst- und Kultursektion im Bundeskanzleramt, die Nachfolge von Andrea Ecker, die als Kabinettsdirektorin in die Hofburg gewechselt hat, übernehmen.
Noch ist Jürgen Meindl Botschafter in Belgien.

Weitere Informationen: http://derstandard.at/2000056995479/Juergen-Meindl-uebernimmt-Kunst-und-Kultursektion

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Stadt Wien: Förderempfehlungen Projekte Jänner-Einreichung 2017

Die Förderempfehlungen zum Einreichtermin 15. Jänner 2017 Wien sind veröffentlicht: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/theaterfoerderung.html
bzw.

http://www.kuratoren-theatertanz.at/

 

Erinnerung nächster Einreichtermin ist der 15. Juni 2017: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/freiegruppen.html

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Stadt Wien: SHIFT geförderte Projekte

Zur SHIFT-Ausschreibung der Stadt Wien wurden die geförderten Projekte bekanntgegeben.

Link Übersicht SHIFT-Projekte detailliert:

https://www.basiskultur.at/shift

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IG Kultur Steiermark: Einladung an alle Kulturschaffenden

24. Mai, 18 Uhr, Graz


Auf Einladung der IG Kultur Steiermark findet am Mi,24. Mai um 18 Uhr findet ein informelles Gespräch mit Kulturstadtrat Dr. Günter Riegler im Volkshaus (Lagergasse 98a, 8010 Graz) statt.


http://igkultursteiermark.at/

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Plattform #mediana17: Einbindung in Verhandlungen zur Medienförderung gefordert

Communitysender, Freie Radios und Kulturplattformen wollen in die Verhandlungen über eine neue Medienförderung eingebunden werden.

Forderungen, die sie dem Minister übergaben:
höhere Förderungen für nichtommerzielle Print- und Onlinemedien
Ablehnung hoher Basisförderung unabhängig von Qualitätskriterien;
Förderungen nur an Medien die Mitglied im Presse- bzw. Medienrat sind und das hier aufgestellte qualitative Selbstregulativ anerkennen;

Bindung der staatlichen Förderung an die Einhaltung eines vorhandenen Redaktionsstatuts;

ab einer gewissen Größe (zu bestimmendem Mindestumsatz und Personalhöhe) arbeitsrechtliche Anbindung und Entlohnung an den Journalist_innen-Kollektivvertrag;

zumutbare Honorartarife für Freie Journalist_innen

Am 16. Juni wird die Konferenz #mediana17 – eine Konferenz zu Medien, Kultur und Demokratie - in Salzburg stattfinden. Weitere Infos & Programm: https://mediana.at

Positionspapier: https://mediana.at/wp-content/uploads/sites/2/2017/05/Positionspapier_170505.pdf

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Land Salzburg: Bewerbung als Mitglied des Salzburger Landes-Kulturbeirats

Bewerbung bis 19. Mai 2017


Unter dem Titel „Nehmen Sie Platz. Im Landeskulturbeirat.“ lädt das Land Salzburg zur aktiven Gestaltung des Landeskulturbeirats ein.

2017 wird der Salzburger Landeskulturbeirat neu gewählt. Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Salzburg sind heuer erstmals dazu eingeladen, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen und als Mitglied des Landeskulturbeirates zu kandidieren. Somit haben Sie die Möglichkeit, Kulturpolitik mitzugestalten und Weichen für die nächsten Jahre zu stellen.


Weitere Infos zu Tätigkeitsbereich, Kandidatur und Wahl: https://www.salzburg.gv.at/themen/kultur/landeskulturbeirat

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Herbstlösung für Trainingsstunden/Autumn solution for training in TQW

Herbstlösung für Trainingsstunden im Tanzquartier Wien

Da das TQW mehrere Monate schließt aufgrund des Intendant*innenwechsels und notwendiger Umbauarbeiten, finden neben Performances auch keine Workshops in den Herbst- und Wintermonaten statt. Eine Gruppe von Künstler*innen hat die Initiative gestartet, die Kurse an einem anderen Ort durchzuführen, und braucht dazu "Unterschriften-Unterstützung" von Interessierten und Betroffenen, um die notwendige solidarische Kraft für den Antrag aufzubringen.

Bitte schickt eine informelle Unterstützungsnachricht an: Heidi Seppälä, heidiannika@hotmail.com

 

Information und Networking hier: https://www.facebook.com/groups/862774383853829/permalink/1053793241418608/


Das Ansuchen und die Notwendigkeiten stehen hier ausformuliert: Letter to Mailath-Pokorny


Autumn solution for training in Tanzquartier Wien

Artists started a campaign to keep training open in TQW in autumn and sent an application to Andreas Mailath-Pokorny. But they need everybody who is interested in keeping the training open, so please send to Heidi Seppälä, heidiannika@hotmail.com an Email of support (just giving your name)

latest information and networking here: https://www.facebook.com/groups/862774383853829/permalink/1053793241418608/

You can read the application text here: Letter to Mailath-Pokorny

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IG Freie Theaterarbeit: Wechsel im Vorstand

Wir freuen uns, den Regisseur und Schauspieler Florian Eisner, als neues Vorstandsmitglied begrüßen zu dürfen. Er folgt auf Aslı Kışlal, die sich seit 2010 mit großem Engagement im Vorstand der Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit für die Freie Theaterszene eingesetzt hat.

Florian Eisner ist Schauspieler und Regisseur, 2006 gründete er in Innsbruck Theater praesent, das er bis 2013 leitete. Er arbeitet in Österreich, der Schweiz und Italien, studiert z. Zt. Kulturmanagement an der MdW, und lebt in Salzburg.
Weitere Infos: www.florian-eisner.com


Vorstandsmitglieder der IGFT: Vorstand IG Freie Theaterarbeit

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IG Freie Theaterarbeit: gift.zeitschrift für freies theater online

Die vorletzte gift.zeitschrift für freies theater 04/2016 ist jetzt online als pdf  nachlesbar, so wie alle anderen Ausgaben ab November 2006.


gift.zeitschrift für freies theater

Im Mitgliedsbeitrag der IGFT ist der kostenlose Bezug der Zeitschrift enthalten. Aber, man muss kein IGFT-Mitglied sein, um die Zeitschrift vier Mal im Jahr im Druckformat zugeschickt zu bekommen.

Die Zeitschrift erscheint vier Mal jährlich (Ende März, Ende Juni, Ende September & Dezember).

Abonnement oder einzelner Ausgaben bestellen, Inserat schalten: einfach ein E-Mail an office@freietheater.at senden.

Preise
Einzelpreis pro Ausgabe: EUR 5 (bei Zusendung in Österreich)
Abos:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten.

Inserate
½ Seite: 150 Euro
1 Seite: 300 Euro

(Preise inklusive 5 % Werbeabgabe)

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Walk of Solidarity – Internationale Befreiungsfeier – Fest der Freude

Walk of Solidarity am 5. Mai, 16:00 Uhr, Denkmal KZ-Opferfriedhof
Gedenk- und Befreiungsfeier KZ-Gedenkstätte Mauthausen am 7. Mai, 9:45 Uhr
Fest der Freude am Internationalen Tag der Befreiung vom Faschismus, 8. Mai, 19:30, Wien, Heldenplatz

Dieses Jahr sind österreichweit mehr als 80 Gedenk- und Befreiungsfeiern. Am Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen findet gemeinsam mit KZ-Überlebenden am 5. Mai der "Walk of Solidarity" in Gunskirchen, Oberösterreich statt. Treffpunkt ist beim Denkmal des KZ-Außenlager Gunskirchen. Anschließend ist ein gemeinsamer Marsch "Walk of Solidarity" mit KZ-Überlebenden, Jugendlichen und Mitgliedern des Comité International de Mauthausen und der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen sowie dem Mauthausen Komitee Österreich. Abschließend verlesen die Jugendlichen gemeinsam mit KZ-Überlebenden den Mauthausen Schwur.


Der 8. Mai – der Internationale Tag der Befreiung vom Faschismus – ist ein Tag der Freude! Deshalb veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) gemeinsam mit der Bundesregierung, der Stadt Wien und vielen Kooperationspartner auch heuer wieder das „Fest der Freude“: am Montag, dem 8. Mai, um 19.30 Uhr auf dem Heldenplatz in Wien.
Höhepunkt des Festes wird ein Gratiskonzert der Wiener Symphoniker sein.

Nähere Informationen: www.mkoe.at/walk-of-solidarity-internationale-befreiungsfeier-fest-der-freude

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Festspielhaus St. Pölten: Lemi Ponifasio/Standing In Time – ermäßigte Karten für IGFT Mitglieder

20.05.2017, St. Pölten


Der international renommierte Choreograf und Regisseur Lemi Ponifasio (Samoa / Neuseeland) inszeniert mit einer Gruppe von jungen Maori-Frauen – MAU Wahine –  die Weltpremiere von  „Standing In Time“ –  eine Performance mit Gesang, Ritual und Bewegung.  Nach der Weltpremiere von “Standing In Time” am Festspielhaus St. Pölten am 20. Mai wird Lemi Ponifasio am 25. Mai das Festvial Theater der Welt in Hamburg mit einer weiteren Kreation – “Children of Gods” – eröffnen.


Wir freuen uns der IG Freie Theaterarbeit ein besonderes Angebot machen zu dürfen: Unter Angabe des Kennwortes „Weltpremiere“ bzw. unter Vorweis des aktuellen IGFT Mitgliedsausweises 2017 erhältst Du Karten zum Sonderpreis von 12,- €.  Für Kartenbuchungen steht das Verkaufsteam niederösterreich kultur karten telefonisch unter 02742/90 80 80 600 oder per E-Mail an karten@festspielhaus.at gerne zur Verfügung.


Standing In Time

Sa, 20. Mai 2017, 19.30 Uhr, Großer Saal

Einführungsgespräch Lemi Ponifasio und Martin Pesl, 18.30 Uhr, Kleiner Saal


Lemi Ponifasio ist seit vielen Jahren als Choreograf und Botschafter bildgewaltiger und eindringlicher Theaterarbeiten zu Gast auf den wichtigsten Festivals weltweit. Vor 20 Jahren gründete er MAU als transformative Kraft – eine Zusammenarbeit mit Communities und KünstlerInnen aus aller Welt. Ursprünglich Name der samoanischen Unabhängigkeitsbewegung, bedeutet MAU frei übersetzt die Deklaration einer Wahrheit oder eines Standpunkts.


Details


Festspielhaus St. Pölten
NÖ Kulturszene Betriebs GmbH.

Kulturbezirk 2

A -3100 St. Pölten

www.festspielhaus.at 

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IGFT-Büro Öffnungszeiten im Frühjahr: Mo-Do 10:00-15:30

Wir sind im Frühjahr zu folgenden Zeiten für Euch da:


Mo-Do 10:00-15:30


Frohe Ostern wünschen Team und Vorstand!

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Gift.zeitschrift für freies theater 01/2017: widerstehen

fotos & bilderrahmen: Hans Hochstöger & Arnold Pöschl

Eine Annäherung an Widerstand aus verschiedensten Blickwinkeln:
(Hello.) (Is it me you’re looking for.) Hydra spricht – NAZIS & GOLDMUND * Fortgesetzte (fortzusetzende) Reflexionen zu einer Ästhetik des Widerstands - Hans-Thies Lehmann * Never Waste a Crisis! Aufruf zum aktiven Fürstand in der Kunst – Anna De Carlo * Gezi Park Protesters * Protagonisten der Angst – Falk Richter * Das Fremde hat viele Gesichter – Michaela Preiner * Keine Meinung/Kein Kommentar – Martin Dueller * Die Figur des Benjamin Murmelstein in Film und Theater – Johanna Öttl * „ich bin geflohen worden“ Sahin Najafi im Gespräch * „Ankommen in Europa“. Ein Beitrag zu Arts Rights & Justice – Sabine Kock * Der Kampf um die Mittel ist im besten Fall der Widerstand – Dominika Meindl * Unterwegs und Zuhause mit Ernst Marianne Binder – Paula Perschke * Synergien finden. Ein Symposium über Förderstrukturen freier darstellender Kunst – Kolja Burgschuld & Stephan Rabl * Kontaktsport Demo – Mieze Medusa

 

Layout & Bildredaktion: Julia Tabor

 

Abos bestellen bei Katharina Ganser (office@freietheater.at)
gift.zeitschrift für freies theater erscheint vier Mal jährlichPreise
Einzelpreis: EUR 5
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten

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IG Freie Theaterarbeit: Ulrike Kuner wird mit 1. September neue Geschäftsführerin

Wir freuen uns, mit Ulrike Kuner eine erfahrene, gut vernetzte Geschäftsführerin gewonnen zu haben.

„Sie ist mit den praktischen Gegebenheiten freier Produktionen in der Darstellenden Kunst bestens vertraut, ebenso mit den kulturpolitischen Herausforderungen, vor denen die Freie Szene heute steht. Der Einsatz der IGFT gegen die Prekarisierung künstlerischen Arbeitens, für die faire Entlohnung von Künstler_innen und für die budgetäre Aufwertung Freier Darstellender Kunst gegenüber dem etablierten Betrieb der Groß- und Mittelbühnen gewinnt durch ihr Engagement neue Impulse.“ (Sabine Mitterecker, Vorsitzende IG Freie Theaterarbeit)
 
"Die Künstler_innen der Freien Szene haben die Kunstlandschaften und die Gesellschaften der letzten Jahre weltweit entscheidend geprägt und beeinflusst. Sie brachten nicht nur neue künstlerische Ästhetiken und Werke hervor, sie haben auch die Arbeitsstrukturen und Produktionsmodelle grundsätzlich verändert. Jetzt ist die Zeit, österreichweit gemeinsam mit Künstler_innen, Institutionen, Fördergeber_innen und der Politik – und unter Beachtung bereits erprobter Beispiele - diesen Arbeitsweisen der Freien Szene entsprechend strukturelle, finanzielle und soziale Modelle zu entwickeln und umzusetzen", skizziert Ulrike Kuner zukünftige Ziele ihrer Arbeit für die IG Freie Theaterarbeit.



(c) Erich Leonhard


Ulrike Kuner schloss ihr Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien ab. Sie bringt weitreichende Kenntnis und profunde Arbeitserfahrungen durch ihre Arbeit an Theatern und Festivals (u. a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Ulmer Theater, den Staatstheatern Stuttgart und dem Niederösterreichischen Donaufestival), für das WUK - Werkstätten und Kulturhaus Wien / Lehrgang Veranstaltungsorganisation und -technik, für das mica - music information center austria und das Tanzquartier Wien mit.
Relativ rasch entschied Ulrike Kuner sich, ihre Arbeit der Förderung zeitgenössischer Kunstformen und deren Arbeitsstrukturen zu widmen, wie etwa durch den Aufbau des "Austrian Music Export" Büros am mica. Seit dem Jahr 2000 befasst sie sich schwerpunktmäßig mit EU Förderungen, der Entwicklung von Projekten und Anträgen/Abrechnungen in den verschiedensten Kultur-Förderprogrammen. Seit 2006 am Tanzquartier Wien beschäftigt, war Ulrike Kuner auch als 'Project Manager' für "IDEE - Initiatives in dance through European Exchange" zuständig. Seit 2009 ist sie Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros am Tanzquartier Wien und u. a. für INTPA, das Internationale Netz für Tanz und Performance Austria, verantwortlich. Parallel dazu entwickelte und managte sie "modul-dance" (2010-2014), ein EU gefördertes Projekt mit 22 Partner-Tanzhäusern aus 16 Ländern. Seit 2014 bekleidet sie außerdem die strategische Position des 'Project Supervisor' für EDN - European Dancehouse Network.
 
 
Die Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT) besteht seit 1989 als Interessenvertretung und Netzwerk von Theater-, Tanz- und Performanceschaffenden. Im Zentrum der Arbeit stehen die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für Freie Theaterarbeit sowie Aktivitäten zur Verbesserung der Sichtbarkeit der österreichischen Freien Szene.

Wien, 24. April 2017
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Kulturabteilung der Stadt Wien: wichtigste Änderungen der Förderrichtlinien

Die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) hat die Richtlinien für Kunst-und Kultur-Förderungen überarbeitet. Seit 6. Feber 2017 gilt der neue „Leitfaden für Subventionen“.


Im folgenden ist eine Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen, die in Zusammenarbeit der IG Kultur Wien, der IG Bildende Kunst, der IG Freie Theaterarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Wien entstanden ist..


 

  • Auch natürliche Personen können einreichen

Förderansuchen an die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) bis zu einer Förderhö­he von maximal 20.000 Euro können seit 6.2.2017 nicht nur von Vereinen oder ande­ren juristischen Personen oder Personengesellschaften, sondern grundsätzlich auch von natürlichen

Personen gestellt werden.

Vor­aussetzung: Sitz bzw. Lebensmittel­punkt muss in Wien sein. Natürliche Personen müssen dem Ansuchen einen ausführlichen Lebenslauf mit Auflistung bisheriger Projekte beilegen.



  • Neues Formular, neue Tabelle

Das Formular „Subventionsansuchen“ und die Kalkulationstabellen wurden neu ge­staltet. Das Subventionsansuchen enthält nun ein Feld zur Erstellung eines Raten­plans für die Ausbezahlung der Förderung. Die Kalkulationstabelle enthält nur mehr ein Arbeitsblatt, auf der sich die Tabellen der bisherigen zwei Arbeitsblätter befinden.



  • Neues Prozedere bei Zusagen

Wenn im Fall einer positiven Entscheidung die Höhe der Förderung vom Subventionswunsch abweicht, muss die Kalkulation adaptiert werden. Ein neuerlicher Antrag muss – im Gegensatz zu früher – nicht gestellt werden. Bei Zusage einer Förderung muss der Zusagebrief nicht mehr doppelt

unterschrieben zurückgeschickt werden.



  • Bei Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro Originalbelege beilegen

Bei der Abrechnung von Subventionen ab 5000 Euro sind der Abrechnung sofort und nicht erst auf Anforderung die saldierten Original­beläge in Gesamthöhe der Fördersumme samt Belegaufstellung bei­zulegen.



  • AUẞERDEM: PRÜFUNGEN MÖGLICH

Wie uns die MA 7 mitteilte, sind bei höher dotierten Förderungen spätere Überprüfungen der geförderten Institution durch den Stadtrechnungshof möglich. Werden Mängel festgestellt, erteilt der Stadtrechnungshof Empfehlungen zu deren Behebung. Ob die Mängel tatsächlich behoben worden sind, kann auch überprüft werden.

Auch die MA 7 erhielt schon Empfehlungen des Stadtrechnungshofs. Dazugehört, dass auch die MA 7 selbst ab sofort Überprüfungen geförderter Institutionen vornehmen soll.


Überprüft werden unter anderem die ordnungsgemäße Buchführung und die (schriftliche) Nachvollziehbarkeit wesentlicher Entscheidungen der Organe der Subventionen beziehenden Institution, insbesondere:


– die ordnungsgemäße Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermö­gensübersicht,

– die ordnungsgemäße Durchführung der Rechnungsprüfung,

– bei Vereinen die Einhaltung der Vereinsstatuten unter anderem in Hinblick auf Zustimmung zu Insichgeschäften bei Honoraren oder Gehältern für Vereinsfunktionär_innen (z. B.: die Zustimmung anderer Mitglieder des Leitungsorgans zu Honoraren oder Gehälter für ein Mitglied des Leitungsorgans).


Es sollte daher von Vereinen darauf geachtet werden:


– von allen Sitzungen aller Vereinsorgane schriftliche Protokolle anzu­fertigen, die alle wichtigen Entscheidungen nachvollziehbar ma­chen

– die Protokolle von den anwesenden Funktionär_innen unterschrei­ben zu lassen,

– Rechnungsprüfberichte schriftlich zu verfassen und von den Prüfer_innen unter­schreiben zu lassen,

– alle Protokolle und alle in Zusammenhang mit der Förderung stehenden Dokumente so wie alle Belege und Rechnungsunterlagen mindestens sieben Jahre aufzubewahren.



  • Empfehlungen und häufige Fehler

Mag. Moritz Becher, der Leiter des Referats Fördermanagement der MA 7, hat die relevantesten Empfehlungen des Stadtrechnungshofs gesammelt. Wir haben seine Zusammenstellung mit seiner Zustimmung hier online gestellt:

 

Empfehlungen Stadtrechnungshof_Wien

 

Außerdem stellte uns Mag. Moritz Becher eine Liste der häufigsten Fehler bei Förderansuchen an die MA 7 zusammen. Diese Liste ist hier zu finden:


MA7-Zusammenstellung-Fehler_Fördernehmer_innen


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ARGE Kulturelle Vielfalt UNESCO: Schlusskommuniqué 2017

Die Expert_innen-Arbeitsgruppe der UNESCO hat, ausgehend von ihrer Klausurtagung (22.-23. Februar 2017 in Eisenstadt), ein Schlusskommuniqué zu Fortschritt und Status Quo der Umsetzung der "UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" in Österreich verfasst. 

 

Themenschwerpunkte: Kultur für nachhaltige Entwicklung: 2030 Agenda der UN-Mitgliedstaaten, Menschenrechte und Grundfreiheiten, Soziale Lage und Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden, Urheber_innenrecht, Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Kulturförderung, Kulturelle Bildung, Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden, Internationaler Kulturaustausch sowie Kunst, Kultur und Medien in Handelsverhandlungen.

Das Kommuniqué wurde an die thematisch befassten Bundesminister_innen, Landeskulturreferent_innen, sowie weitere zuständige Politiker_innen und in der Kulturverwaltung mit diesen Inhalten befasste Menschen übermittelt.

 

Direktlink zum Kommuniqué: http://kulturellevielfalt.unesco.at
Downloadmöglichkeiten: http://kulturellevielfalt.unesco.at/cgi-bin/file.pl?id=1087

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WUK performing arts: Esther Holland-Merten neue künstlerische Leiterin

Esther Holland-Merten übernimmt künstlerische Leitung von WUK performing arts (Wien) - wir wünschen einen guten Start!

 

WUK-Presseinfo: "Die deutsche Kuratorin und Dramaturgin, die seit vier Jahren in Wien lebt, möchte im Rahmen von WUK performing arts vermehrt interdisziplinäre Projekte einladen, die in ihrer genreübergreifenden Formenvielfalt auf soziale Interaktion setzen – Projekte, die das Kunstschaffen in den sozialen Raum verlängern.


„Ich freue mich auf die Möglichkeit, im WUK performative Kunst für die Stadt, aus der Stadt heraus und in einem internationalen Kontext zu gestalten. Für mich bedeutet WUK performing arts künstlerische Qualität, Experimentierfreude – es bedeutet ein egalitäres und respektvolles Miteinander von Kunstschaffenden und Publikum, es ist ein Ort für die Wiener freie Theaterszene, für Vernetzung und für Kooperation. All dem möchte ich weiterhin Raum geben.“, so Esther Holland-Merten über ihre kuratorischen Pläne für die Sparte im WUK.


Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft und Französistik in Leipzig, Berlin und Paris arbeitete Esther Holland-Merten für Performancefestivals am Podewil Berlin, auf Kampnagel Hamburg und an der Académie Expérimentale des Théâtres in Paris und koordinierte das 23. NRW-Theatertreffen. Die letzte Station ihrer Arbeit als Spielstättenleiterin, Kuratorin und Dramaturgin war das Schauspiel Leipzig, wo sie als Künstlerische Leiterin ein Artists-In-Residence-Programm für Performance-Künstler_innen ins Leben rief, das durch seine Anbindung an ein Stadttheater einmalig in der deutschsprachigen Theaterlandschaft ist. Etablierte Künstler_innen wie Constanza Macras oder das Kollektiv Gob Squad konnte sie dafür ebenso gewinnen wie Newcomer wie Monster Truck, Interrobang oder Machina Ex, aber auch mehrere Gruppen aus der Wiener freien Szene. Als Leiterin von Spielstätten, die den Fokus auf neue Dramatik gesetzt haben, konnte sie zahlreiche Uraufführungen von Texten initiieren, die in Folge zu renommierten Festivals eingeladen wurden. Darüber hinaus war sie künstlerische Leiterin von diversen Festivals, wie u.a. „Chemnitz – schönste Blume des Ostens!“ und „4+1 – ein treffen junger autorInnen“ und in zahlreichen Jurys tätig, u. a. den Retzhofer Dramapreis, den Kleist-Förderpreis und für die euro-scene Leipzig. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in Wien und ist u. a. als Dozentin an der Universität Wien und als Dramaturgin in der freien Wiener Szene tätig.


„Ich freue mich, eine sehr vielfältige Theater- und Performance-Expertin in unserem Team begrüßen zu können, die, mit einem Blick von außen die heimische Szene weiterhin mit Engagement begleiten und neue künstlerische Angebote entwickeln wird.“ erklärt Vincent Abbrederis, WUK Geschäftsleiter.


Wie bereits vermeldet, übernimmt Bettina Kogler, die die Abteilung seit September 2013 geleitet hat, ab 1. Jänner 2018 die künstlerische Leitung des Tanzquartier Wien. „Bettina Kogler war im WUK nicht nur eine verlässliche Ansprechpartnerin für Künstler_innen der freien Szene, sondern hat dem Bereich der performing arts im WUK eine eindeutige Handschrift verliehen und ihn trotz begrenzter budgetärer Rahmenbedingungen ganz groß scheinen lassen “, so Abbrederis abschließend."

 

www.wuk.at

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Schweizer Theaterschaffende: Aufruf unterzeichnen gegen Kündigung öffentlicher Unterstützung für Basisarbeit

unterzeichnen bis 10.04.2017 möglich


"Das Bundesamt für Kultur kündigt dem Berufsverband der Freien Theaterschaffenden ACT sowie weiteren Theaterverbänden die Unterstützung. Gefördert werden soll zunächst nur noch der Verband der grossen Theaterhäuser. Die Kündigung ist verbunden mit der Forderung an die Theaterverbände, zu fusionieren. Die Forderung ist berechtigt, aber ist Druck und das finanzielle Abwürgen der mitgliederstarken Verbände der richtige Weg? Und treibt nicht das BAK mit dieser Politik einen Keil in die Theaterszene?

[...]

Wir Theaterschaffenden fordern, dass das BAK die angedrohten Verbandskürzungen umgehend zurücknimmt und stattdessen eine mögliche Fusion der Theaterverbände mit zusätzlichen Mitteln unterstützt und begleitet."

Weitere Infos, Möglichkeit den Aufruf zu unterzeichnen: http://kunst-und-politik.ch/pagina.php?0,535

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IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

 

Nach über zehn Monaten Beratungszeit hat die Wiener Theaterjury in der vergangenen Woche ihre Empfehlungen zur Konzeptförderung für Darstellende Künste 2018-2021 vorgestellt.

Einige wenige Freie Gruppen sind erstmals in der 4-Jahresförderung vertreten. Für den überwiegenden Teil der in der neuen Runde geförderten Freien Gruppen blieben die empfohlenen Summen hinter deren Erwartungen zurück. International erfolgreiche Wiener Ensembles etwa erhalten trotz steigender Kosten abermals den unveränderten Förderbetrag. Darüber hinaus hat die Jury einige bislang konzeptgeförderte Gruppen lediglich mit ein- und zweijährigen Förderperspektiven bedacht.

Ein Ende der Konzeptförderung hat für die betroffenen Gruppen zumeist dramatische Konsequenzen. Nach Jahren erfolgreicher Arbeit nun aus der Konzeptförderung zu fallen, gerät für die meisten Künstler_innen zur unmittelbaren Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz.

 

Wir fordern die Kulturpolitik auf, sozial verträgliche Ausstiegsszenarien
für nicht mehr geförderte Künstler_innen zu entwickeln.

 

Anders als bei ehemaligen Leiter_innen von Mittelbühnen und Privattheatern, denen gegenüber sich die Stadt Wien wiederholt erfreulich generös zeigte, ist sie ihrer sozialpolitischen Verantwortung gegenüber freien Künstler_innen bislang nur unzureichend nachgekommen.

 

Gemeinsames Ziel muss sein, die Gleichung Freie Kunst = Prekariat endlich aufzulösen!

 

Auch frühere Konzeptförderungsjurys haben die Notwendigkeit bekräftigt, die Förderhöhen anzuheben, um gesetzeskonforme Anstellungen und Honoraruntergrenzen zu garantieren. Eine Umsetzung in der Förderpraxis lässt bislang auf sich warten.

Das durchschnittliche Einkommen österreichischer Künstler liegt bei etwa 1000,- Euro monatlich und somit knapp über der Armutsgefährdungsgrenze. Das Einkommen von Künstlerinnen liegt nochmals 30% darunter.

 

Prekariat hat einen Genderaspekt.

 

Vor dem Hintergrund knapper werdender Budgets ist es hoch an der Zeit die gesamte Wiener Theaterlandschaft insgesamt neu zu überdenken und die kontinuierlich weiter aufklaffende Schere zwischen bislang ausreichend auf der einen und in schlechter Tradition zu niedrig dotierten Organisationen auf der anderen Seite zu schließen. Künftige Förderungen sollen Index-Anpassungen, Generationsmanagement und gendergerechte Bezahlung professioneller künstlerischer Tätigkeiten berücksichtigen.

 

Freie „Freie Szene“?

 

Das Budget für die Freien beziffert der Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny mit stattlichen 25 Millionen Euro – ein Budget, das sich auch im internationalen Vergleich in der Tat sehen lassen kann.

Allein die großen Brocken dieses Fördertopfs erhalten Spielstätten und Privattheater, die man in Wien früher zum Bereich der „Mittelbühnen“ gezählt hat. Darunter sind zweifellos auch Institutionen, die der Freien Szene notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die eigentliche Freie Szene jedoch, nach wie vor der Fokus neuer ästhetischer Entwicklungen und politischer Haltung in der zeitgenössischen Darstellenden Kunst stagniert in Wien seit über einem Jahrzehnt. Eine Besorgnis erregende Tendenz.

 

Umverteilung – nicht nach oben, sondern nach unten!

 

Wer in irgendeiner Weise institutionalisiert ist, überlebt recht und schlecht weiter, wer es vorzieht, tatsächlich frei zu arbeiten und dies auch oftmals mit großer überregionaler Strahlkraft, setzt sich dem erhöhten Risiko aus, von einem Tag auf den anderen ohne Förderung dazustehen.

Das Förderbudget für Einzelprojekte wurde seit vielen Jahren nicht erhöht und neue wichtige und unverzichtbare Förderschienen wie die Wiederaufnahmeförderung, die in Zusammenarbeit von MA7, Theater-, Tanz-, Performance-Kuratorium und der IG Freie Theaterarbeit entwickelt wurde, werden aus dem Budget der Einzelprojektförderung gespeist und nicht etwa durch eine Umschichtung im Gesamtbudget.

 

Petersplatz – free & fair

 

Die IG Freie Theaterarbeit begrüßt die Empfehlung der Theaterjury, das ehemalige Theater am Petersplatz, bislang WERK X-Eldorado aus dem Verbund mit WERK X herauszulösen, mit eigenem Budget und einer eigenen Leitung weiterhin als Haus für die Freie Szene mit Schwerpunkt auf zeitgenössisches Sprechtheater zu definieren. Das ist ein wichtiges und notwendiges Signal für die Künstler und Künstlerinnen!

Der neue Petersplatz braucht transparente Regeln für die Zusammenarbeit von Haus und Gruppen, die Karriereläufe, Erfahrungsstand etc. mit berücksichtigen - mit Augenmerk auf Nachhaltigkeit (längere Spielserien). Die Zusammenarbeit mit anderen städtischen und überregionalen Partnern (gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Touring) kann bis zu einem gewissen Grad Kosten sparen, soll vor allem aber der Entfaltung künstlerischer Qualität dienen. Mit dem neuen Petersplatz wird ein aktueller Brennpunkt der Freien Szene geschaffen werden und ein zukunftsweisendes Modell für lebbare Arbeitsbedingungen von Künstler_innen nach dem Motto free & fair.

Die Ausschreibung der Leitung soll eine Person ermitteln, die sich uneigennützig als zuverlässiger Partner für die Interessen der freien Künstler_innen einsetzt. Grundsätzlich kann der neue Petersplatz auch von einer Künstler_in geleitet werden. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass die Leitungspersönlichkeit auf eine Realisierung eigener Projekte an dem von ihm/ihr betreuten Haus verzichten sollte.

 

Vorstand der IG Freie Theaterarbeit, 28.3.2017


Überblicksanhang „Konzeptförderung in Zahlen“: ANHANG_Konzeptfoerderung_in_Zahlen_28032017

Förderempfehlungen Theaterjury: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/theaterfoerderung.html

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IG Freie Theaterarbeit zur Konzeptförderung 2018-2021

Vergangene Woche stellte die Wiener Theaterjury die Konzeptförderungen für die Darstellenden Künste 2018-2021 vor. 

Pressemitteilung des IGFT-Vorstand zu den Empfehlungen der Theaterjury und der geplanten Neukonzeption des Theaters am Petersplatz: http://freietheater.at/igft_post/ig-freie-theaterarbeit-zur-konzeptfoerderung-2018-2021/

 

Ergänzende Information zu den gleichzeitig erfolgten 1- und 2-Jahresförderungsempfehlungen in der Projektförder-Schiene durch das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance und die Wiener Theaterjury:

 

Keine Empfehlung für Jahresförderungen ab dem Jahr 2018 – vor dem Hintergrund vorangehender Jahres- bzw. Konzeptförderungen – erhielten:


Bilderwerfer – Chimera: 2004-2015 kontinuierlich Jahresförderungen

Blaschke Georg – M.A.P.: 2011-2017 kontinuierlich Jahresförderungen 

Nomad-theatre: 2016, 2008 und 2007 Jahresförderungen

Superamas 2016 & 2017, sowie 2014 & 2015: Zweijahresförderungen; 2005-2013 Konzeptförderung

 

Für diese Gruppen und weitere weder mit Konzept-, noch mit Jahresförderungen bedachte Gruppen und Gruppierungen (Makemake, Salon 5 - Iffland & Söhne, Echoraum, Wiener Wortstätten und Wiener Klassenzimmertheater) gilt:
Ein Ende der Jahresförderung "hat für die betroffenen Gruppen zumeist dramatische Konsequenzen. Nach Jahren erfolgreicher Arbeit nun aus der Konzeptförderung zu fallen, gerät für die meisten Künstler_innen zur unmittelbaren Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz."

Überblicksanhang „Konzeptförderung in Zahlen“: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2017/03/ANHANG_Konzeptfoerderung_in_Zahlen_28032017.pdf

Förderempfehlungen Theaterjury: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/theaterfoerderung.html

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Recommendations zum Creative Europe Programm

Feedback geben um zu verändern: IG Freie Theaterarbeit, zahlreiche Interessenvertretungen der darstellenden Künste in Europa und die KUPF freuen sich über abkupfern ihrer Anregungen!

 

Recommendations zum Creative Europe Programm von derzeit acht europäischen Interessenvertretungen der freien darstellenden Künste:

http://freietheater.at/wp-content/uploads/2016/01/umbrella_organisations_independent_performing_arts_recommendations_creative_europe_programme_03_2017.pdf

 

Stellungnahme der IG Freie Theaterarbeit: http://freietheater.at/igft_post/europaeische-kommission-consultation-zu-creative-europe/

 

Empfehlungen der KUPF: https://www.kupf.at/de/blog/creative-europe-probleme-und-loesungen

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Gemeinsam stark - Mitgliedsbeitrag bezahlt!?

Liebes Mitglied,

 

wir sind auf Deine Unterstützung angewiesen!

Wir ersuchen Dich daher, an die Überweisung unseres jährlichen Mitgliedsbeitrages zu denken, falls dieser noch ausständig ist! Die IGFT ist als gemeinnütziger Verein abhängig von den Beiträgen ihrer Mitglieder.

 

Natürlich sind wir auch über Förderbeiträge von FreundInnen und UnterstützerInnen glücklich.

 

Unterstütz unser Engagement für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für freie Theater, Tanz -und Performanceschaffende mit dem jährlichen Mitgliedsbeitrag und erhalte dafür

  • regelmäßige Zusendung der gift
  • fundierte Beratungen zu diversen Themen wie Sozialversicherung, Künstler Sozialversicherungfonds KSVF, AMS/Zuverdienst/Ruhendmeldung, Buchhaltung und Steuerrecht, Vereinsgründung und Vereinsrecht, Subventionsmöglichkeiten und Einreichungen, Projektorganisation und -kalkulation, Pressearbeit, Sponsoring, Urheberrecht
  • Regiekarten bei vielen Theatern und Festivals – spätestens ab drei Theaterbesuchen hat sich der Mitgliedsbeitrag rentiert!!
  • aktuelle Proberaumliste, Infoblätter zu Sozialversicherung, KSVF, AMS, Einkommenssteuer, Ausländer-Abzugssteuer, Umsatzsteuer etc.
  • kostenlose Informationsveranstaltungen, Workshops, Vernetzungstreffen, Diskussionsrunden

Mit der Überweisung des Jahresmitgliedsbeitrages von 35 Euro auf unser Konto (IBAN: AT321490022010002897 BIC: SPADATW1) verschaffst Du uns mehr Handlungsspielraum.

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Stadt Wien - neue Förderrichtlinien der MA 7

hier gibt es die Detailinfos: https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/leitfaden/index.html


die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

- Zukünftig dürfen auch Einzelpersonen für Projekte einreichen, bis zu einer Förderhöhe von maximal 20.000 Euro

- Originalbelege in Gesamthöhe der Fördersumme samt Belegaufstellung sind erst ab einer Förderung über 5.000 Euro der MA 7 zu schicken. Darunter sind die Belege 7 Jahre lang nach Auszahlung aufzubewahren und bei einer möglichen Überprüfung herzuzeigen.
- Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt - wie im Verständigungsbrief festgehalten - nach dem im Förderansuchen angegebenen Ratenplan. Subventionsbeträge in größerem Ausmaß (ab 50.000 Euro) werden grundsätzlich nur in Tranchen beziehungsweise nach Nachweis der Liquiditätserfordernisse ausbezahlt

Gemeinsam mit dem neu gegründeten Abteilung in der MA 7 für Fördermanagement werden wir Ende März dazu eine Info-Veranstaltung machen.

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Europäische Kommission: Consultation zu Creative Europe

Bis 16. April 2017 ist es möglich zum Creative Europe Förderprogramm (Kultur und Media) der Europäischen Kommission Feedback zu geben. Das Feedback soll sich auf das Nachfolgeprogramm auswirken. Feedback zu geben ist gibt die Möglichkeit Einschätzung, Kritik, Anregungen aus der Perspektive von freien Einzelkünstler_innen und Gruppen zu geben und auf diesem Weg die nächste Programm-Linie zu verändern.

Hier geht es zur Consultation, die zwar nur in englischer Sprache verfügbar, aber in jeder EU-Sprache beantwortbar ist: http://uk.icfi.com/surveys/OPC_CreativeEurope/OPC_Creative_Europe.pdf

Es gibt zwei Möglichkeiten der Beantwortung:
1) den Online-Fragebogen beantworten
oder
2) einen eigenen Text weitergeben und sofern man möchte ein paar Fragen im Kontext beantworten, wie die nach Trends und "drivers" des zukünftigen Kultursektors, aber auch die Frage nach künftigen Prioritäten für ein nächstes Programm.

Um die Beantwortung zu erleichtern, ist es möglich auf untenstehende Statements der IGFT bzw. der IGFT mit weiteren Interessenvertretungen freier darstellender Künstler_innen und Gruppen zurückgreifen:

Acht Interessenvertretungen von Künstler_innen und Gruppen der freien darstellenden Künste haben anlässlich der Mid-Term-Evaluation des Creative Europe Programms gemeinsame Empfehlungen für eine zukünftige Verbesserung entwickelt. Kernpunkte sind die bessere Verankerung von Kunst und Kultur in den generellen Strategien der EU, die Vergrößerung des Finanzvolumens für das Kulturförderprogramm, erleichterter Förderzugang für Mikro-Organisationen oder die Schaffung spezieller Förderschienen für Mikro-Organisationen.
Link zu den Recommendations on the Creative Europe programme

Die IGFT hat bereits vor einem Jahr bei Künstler_innen in Österreich nachgefragt und herausgefunden, dass das Programm was Inhalt, Finanzielles, Kooperationen und Austausch mit Kolleg_innen betrifft sehr interessant ist, aber bezogen auf den erforderlichen hohen Aufwand bei der Antragstellung für kleine Organisationen einen viel zu hohen Aufwand, verbunden mit einem hohen finanziellen Risiko im Fall der Ablehnung bedeutet. Viele verzichten aus diesen Gründen auf Einreichung. Die Stellungnahme der IG Freie Theaterarbeit, die wir bereits im letzten Jahr an das Bundeskanzleramt/Abteilung Europäische und internationale Kulturpolitik weitergegeben haben, findet sich hier: http://freietheater.at/wp-content/uploads/2016/10/20161004_evaluation_stellungnahme_creative_europe.pdf

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8. März an 365 Tagen im Jahr!

Widerstand – nicht nur – am internationalen Frauen*kampftag

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 6.3.2017

Am kommenden 8. März werden in Österreich und weltweit wieder Frauen* auf der Straße und an anderen Orten für ihre Rechte und gegen Unterdrückung, Sexismus und patriarchale Systeme kämpfen. Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt aufgrund von Geschlecht werden meist nicht isoliert erfahren, sondern sind verschränkt mit Unterdrückung aufgrund von ethnischem, sozio-ökonomischem und geographischem Hintergrund, Liebes-, Begehrens- und Beziehungsformen, Aussehen, körperlicher und psychischer Verfasstheit, Religion, Sprache, Aufenthaltsstatus, Alter und vielem mehr.

In Österreich verdienen Frauen* um fast ein Viertel weniger als Männer*, sie sind in vielen gesellschaftlichen Machtpositionen weit weniger vertreten, in vielen Situationen sind sie psychischer, sexueller und sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
Frauen*, vor allem Alleinerzieherinnen*, Frauen* ohne österreichische Staatsbürgerinnenschaft und über lange Zeit Arbeitslose*, sind verstärkt von Armut betroffen – die Reformen der Mindestsicherungsregelungen durch die ober- und niederösterreichischen Landesregierungen bedeuten massive Verschlechterungen für asylberechtigte und subsidiär schutzberechtigte Frauen*, Kinder sowie Frauen* mit Behinderungen.
Österreichische Politiker_innen wollen Frauen* vorschreiben, welche Kleidungsstücke sie (nicht) zu tragen haben und instrumentalisieren feministische Forderungen für ihre rassistische und sexistische Politik.

Im Kunst- und Kulturbereich, der von prekären Arbeitsverhältnissen ebenso wie von ausbeuterischen Praktika geprägt ist und in dem die soziale Lage der Kunst- und Kulturschaffenden anhaltend schlecht ist, sind Frauen* überproportional vertreten. In den Chefetagen dreht sich dieses Verhältnis wieder um, und es ist kein Einzelfall, dass der Museumsdirektor zwanzig Mal so viel verdient wie die Kunstvermittlerin*. Der Median des persönlichen Jahreseinkommens von Künstlerinnen* lag in der letzten Erhebung bei 10.700 Euro netto, Gender Pay Gap 26%.

Gegen all das gibt es Widerstand auf zahlreichen Ebenen!
Nicht nur am 8. März, sondern 365 Tage im Jahr!


Veranstaltungen zum 8. März:
(Männer* informieren sich vorher, ob sie auch eingeladen sind)

# Frauen wollen mehr: Women’s Strike!
Ob ein ganzer Tag, eine Stunde oder ein paar Minuten: Nimm dir Zeit für deine Rechte!
https://www.facebook.com/events/1785615181759955/


Wien
# Frauenstreik der Alleinerzieherinnen vor dem Parlament
8. März 2017, 17–18 Uhr vor dem Parlament
https://www.facebook.com/events/1833773396899280/

# Demo Take Back The Streets – Jeden Tag 8. März“
8. März 2017, Treffpunkt: 17 Uhr, Urban-Loritz-Platz
https://www.facebook.com/events/612685098919583/

# Autonome FrauenLesbenDemo
8. März 2017, Treffpunkt: 18 Uhr Mariahilferstraße/Broda-Platz/U3 Station
https://www.facebook.com/events/1236747409707983/

# Frauentag im Wiener Rathaus
8. März 2017, 15 Uhr–19 Uhr 30, Rathauspark
https://www.facebook.com/events/774550042707318/

# Ausstellung „Dicimos- Sichtbarkeit“- Romnja Mitten in Wien
Vernissage: 4. März 2017, weitere Termine folgen auf der Homepage
http://vivaro.at/Projekte/portr%C3%A4ts/index.html

# FrauenFilmTage Wien
2. bis 9. März 2017, Metro Kinokulturhaus
http://www.frauenfilmtage.at/

# Tricky Women 2017 – Internationales Animationsfilmfestival,
15. bis 19. März 2017, Metro Kinokulturhaus
http://www.trickywomen.at/de

# Internationaler Frauentag im Votivkino,
8. März 2017, 15 – 22 Uhr, Votivkino, Währingerstraße 12
https://www.facebook.com/events/1872872596287666/

# Das politisch-literarische Quartett: Lesung mit Nicole Alecu de Flers, Jessica Beer, Alev Çakır und Sonja Luksik
8. März 2017, 18 – 21 Uhr, Bezirksmuseum Hietzing, Am Platz 2
https://www.facebook.com/events/139776819872046/

# Erstpräsentation: Nadine Kegele – “Lieben muss man unfrisiert”
8. März 2017, 19 Uhr 30 – 21 Uhr, phil, Gumpendorferstraße 10-12
https://www.facebook.com/events/1836040783340635/

# International Women’s Day im English Cinema Haydn,
Special Screening: “Hidden Figures”
8. März 2017, 20 – 22 Uhr, English Cinema Haydn, Mariahilferstraße 57
https://www.facebook.com/events/1740015786015336/

# 3. Feministische Lesung „Männer sammeln wir nicht“
9. März 2017, 19 – 21 Uhr, Amerlinghaus, Stiftgasse 8
https://www.facebook.com/events/1202728446462242/

# Widerstand – Vortrag – Film – Präsentation
Vortrag: Ida Pfeiffer: Eine Schriftstellerin im Biedermeier
Film: Margarete Schütte-Lihotzky im Widerstand gegen den Nationalsozialismus,
Präsentation: Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und Verein Drehungen
11. März 2017, 14 – 18 Uhr, Urania, Uraniastraße 1
https://www.facebook.com/events/1840625116208669/

# Filmvorführung: “Der lange Arm der Kaiserin”
Diskussion mit Mag.a Maria Sagmeister (Universitätsassistentin am Institut für Rechtsphilosophie) und Dr.in Brigitte Hornyik (Österreichischer Frauenring).
16. März 2017, 18 Uhr 30 – 21 Uhr 30, Juridicum, Schottenbastei 10-16
https://www.facebook.com/events/1092170060906461/

# In welchen Räumen lehren_lernen? bell hooks’ Engaged Pedagogy als Modus der Kritik
Vortrag mit Belinda Kazeem-Kamiński
16. März 2017, 18 Uhr 30, Institut für Politikwissenschaft, Konferenzraum (A 222)
https://politikwissenschaft.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_politikwissenschaft/Veranstaltungen/2017/csl_flyer_A5_web.pdf

# Workshop Rassismus, Sexismus und Sprache
Sprachanalysen und Schreibübungen zu rassistischen sowie sexistischen Begriffen und Be_Nennungen, mit Natasha A. Kelly
17. März 2017, 12 – 17 Uhr, Verein Frauensolidarität, Sensengasse 3
https://www.facebook.com/events/1955431321351700/

# Afrokultur: der raum zwischen gestern und morgen, black feminist perspectives
Lesung und Diskussionsveranstaltung mit Natasha A. Kelly
17. März 2017, 18 – 21 Uhr, Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41
https://www.facebook.com/events/1001619359984851/

# Matinee mit Nancy Fraser, Eli Zaretzky, Marlene Streeruwitz und Walter Baier
18. März 2017, 11 – 13 Uhr, KosmosTheater, Siebensterngasse 42
https://www.facebook.com/events/1053407424804341/


Steiermark

# Demo am 8. März – Internationaler Frauentag
8. März 2017, Treffpunkt: 17 Uhr Beim Griesbäcker, Griesgasse 48, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Nelken und Flugblatt-Verteilaktion
Pressegespräch mit Elke Kahr, Claudia Klimt-Weithaler
8. März 2017, 10-12 Uhr, Herrengasse, Graz
Organisation/Veranstalterin: KPÖ
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Verteilaktion Brot und Rosen
8. März 2017, 15 Uhr, Herrengasse/Ecke Landhausgasse, Graz
Organisation/Veranstalterin: SPÖ
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# FrauenStadtSpaziergang: Organisierte Liebe
8. März 2017, 15 Uhr, Treffpunkt beim Frauenservice Graz
Organisation/Veranstalterin: Verein Frauenservice Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Frauenpreis der Stadt Graz
8. März 2017, 19 Uhr, Gemeinderatssaal, Rathaus, Hauptplatz, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Diskussion 20 Jahre und kein bisschen leise
10. März 2017, 19:30 Uhr, Bildungszentrum der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Femfest
11. März 2017, 13 Uhr Volksgartenpavillon, Graz
Organisation/Veranstalterin: Sozialistische Jugend
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Frauenkaffee (nur für Frauen) – KPÖ
12. März 2017, 10 Uhr, KPÖ Bildungsverein, Lagergasse 98a, Graz
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42

# Femfest
12. März 2017, 13 Uhr Volksgartenpavillon, Graz
Organisation/Veranstalterin: Sozialistische Jugend
http://internationalerfrauentag.at/?cat=42


Salzburg

# Get out and fight! Frauen*Lesben*Inter*Trans*Demo zum Frauen*kampftag 2017
8. März, 18 Uhr, Salzburg, Alter Markt
https://takeovertour.noblogs.org/post/2017/02/14/sbg-get-out-and-fight-frauenlesbenintertrans-demo-8-3-2017/

# Frau&Film #5: Gender-Incentives – Woman at Work: Podiumsdiskussion und Film
8. März, 19 Uhr: Diskussion, 20 Uhr: Film, Das Kino Salzburg
http://www.fc-gloria.at/fraufilm-5-gender-incentives-woman-at-work/


Kärnten

# Frauenpolitik - gestern - heute - morgen Red ma miteinander ...  Runder Tisch und Diskussion
7. März 2017, 18.30 Uhr, SPÖ-Kärnten, Lidmanskygasse 15,  Klagenfurt
Organisation/Veranstalterin: SPÖ-Kärnten
http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/events-veranstaltungen/eventkalender-klagenfurt-am-woerthersee/

# Internationaler Frauentag 2017 - Auf den Spuren weiblicher Geschichte und Politik – Führung
8. März 2017, 14:00–15:00, Wappensaal im Landhaus Klagenfurt
http://www.landesmuseum.ktn.gv.at/210225_DE-LMK-Veranstaltungen.?veranstaltung=550

# Aktivitäten zum Frauentag in Villach
http://www.stadthalle.villach.at/stadt-service/presse-und-medienportal/pressemeldungen/frauentag


Oberösterreich

# 8. März – Internationaler Frauentag
8. März 2017, 15 Uhr Volksgarten, Musiktheater Linz
http://www.feminismus-krawall.at/


Niederösterreich

# Clowneskes Bühnenstück mit Vertikalseilakrobatik „Pleite in Sichtweite“
8. März 2017, 20 Uhr, Freiraum St. Pölten, Herzogenburgerstraße 12.
Organisation/Veranstalterin: Frauenplattform St. Pölten in Kooperation mit den österreichischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen
http://www.freiraum-stp.com/#/events/96

# Szenische Lesung von Isa Hochgerner „Die ERSTE“
9. März 2017, 19 Uhr, Rathaus St. Pölten, Rathausplatz 1
Organisation/Veranstalterin: SPÖ-Bezirksfrauenkomitees St. Pölten
https://www.stp-konkret.at/lebensqualitaet/gesundheit-und-soziales/2357/programmuebersicht-zum-internationalen-frauentag/lesen.htm

# Lesung „Maria Theresia ganz privat: Kinder, Kirche & Korsett“
11. März 2017, 10 Uhr, Stadtbücherei St. Pölten, Prandtauerstraße 7
Organisation/Veranstalterin: Büros für Diversität St. Pölten in Kooperation mit der Stadtbücherei St. Pölten
https://www.stp-konkret.at/lebensqualitaet/gesundheit-und-soziales/2357/programmuebersicht-zum-internationalen-frauentag/lesen.htm


Burgenland

# Susanne Blumesberger: Vortrag über Marie Franzos (1870-1941), Ausschussmitglied und Bibliothekarin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereines
9. März 2017, 18 Uhr, Europahaus Burgendland, Campus 2, Eisenstadt
https://www.meinbezirk.at/eisenstadt/freizeit/internationaler-frauentag-zwei-events-im-europahaus-d2040414.html

# "Mut zur Hoffnung – Freude am Teilen" – Begegnungen mit Migrantinnen und Ansässigen
9. März 2017, 19 Uhr 30, Europahaus Burgenland, Campus 2, Eisenstadt
https://www.meinbezirk.at/eisenstadt/freizeit/internationaler-frauentag-zwei-events-im-europahaus-d2040414.html


Tirol

# kinovi[sie]on. Filme von Regisseurinnen
8. März 2017, ab 18:00 Uhr, Leokino, Anichstraße 36, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: kinovi[sie]on
http://www.leokino.at/index.php?disp=kinovisieon

# Frauentagsfest der SPÖ-Frauen Tirol
8. März 2017, 17:00 Uhr, Parteihaus der SPÖ Tirol, Salurner Straße 2, Erdgeschoß, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: SPÖ-Frauen Tirol
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Frauenpower. Der Weg in die Politik
10. März 2017, 19:00 Uhr, FrauenLesbenZentrum Innsbruck, Liebeneggstraße 15, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Die Innsbrucker Grünen
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Lesung frauenbewegter Texte mit Musik, Gesang und Brunch
11. März 2017, 11:03 Uhr, Öffentlichen AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft– AEP
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# „Pleite in Sichtweite“. Ein clowneskes Stück mit Vertikalseil
13. März 2017, 19:00 Uhr, Haus Vier und Einzig, Hallerstraße 41,
Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Feministische FrauenLesbenVernetzung (FLV)
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Frauen mit Lernschwierigkeiten im Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbestimmung.
Erfahrungen und Ergebnisse aus einem partizipativen Forschungsprozess
15. März 2017, 19:00 Uhr, Institut für Erziehungswissenschaften, Kursraum im Erdgeschoss,
Liebeneggstraße 8, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Institut für Erziehungswissenschaften, Lehr- und Forschungsbereich Disability Studies und Inklusive Pädagogik
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Rechter Antifeminismus – Frauen im Rechtsextremismus
17. März 2017, 19:00 Uhr, Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft– AEP, Schöpfstraße
19, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Die Grünen Frauen Tirol
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf

# Fem*Slam – queer-feministisches Open Mic ft. Yasmo
18. März 2017, ab 15:00 Uhr, Die Bäckerei-Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck
Organisation/Veranstalterin: Verband Sozialistischer Student_innen VSStÖ Innsbruck
http://aep.at/wp-content/uploads/2016/02/Folder_ProgrammFrauentag2017_Web.pdf



Kulturpolitische Positionen:

__/  Gemeinsame Forderungen kulturschaffender Frauen in Österreich
www.frauenkultur.at

__/ Forderungskatalog der Plattform #istnoetig „15 Forderungen an die Kulturpolitik“
istnoetig.noblogs.org/15-forderungen

__/ Frauen in der Kunst – feministische Kulturpolitik, In: 42 Monate IMAG - eine Bilanz. Hg. Kulturrat Österreich, Wien, Dezember 2012
kulturrat.at/agenda/imag/materialien/42monate/feministischekulturpolitik


* Das Sternchen wird verwendet, um auf die Konstruktion von Geschlecht und Geschlechternormen hinzuweisen und um explizit alle Menschen, die sich als Frauen* verstehen, mit einzuschließen, unabhängig davon, welches Geschlecht ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.


 Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien
contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at
http://twitter.com/kulturrat_oe

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Neu: BRONSKI & GRÜNBERG - ermäßigte Karten für IGFT Mitglieder

Das „Bronski und Grünberg Theater“ tritt an, die Musikkapelle zu sein, die zur Besinnung und zum Vergnügen der Passagiere an Deck des Kreuzfahrtschiffes spielt, das mutig durchs hustenzuckerl- und kornblumenblaue Eismeer der modegewordenen Rohheit segelt. Wir wollen Sichtweisen, Möglichkeiten und Talente ans Tageslicht befördern, deren bisheriger Unentdecktheit wir verwundert gegenüberstehen. ...Dem noch nicht Emporgestiegenen zu Ehren machen wir unser Theater... Somit sind die ewigen Underdogs Bronski und Grünberg aus Lubitschs „Sein oder Nichtsein“ die Namensgeber unseres Hauses.

BRONSKI & GRÜNBERG
Müllnergasse 2
1090 Wien


Gegen Vorlage des aktuellen Mitgliedsausweises erhalten IGFT Mitglieder ermäßigte Karten!


Mehr Infos und Spieplan unter: www.bronski-grünberg.at

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Infoblätter neu

- Umsatzsteuer = Mehrwertsteuer? 10% oder 13% ? Und muss ich überhaupt?
- Welches Einkommen bringt mich über die Steuergrenze?
- Muss ich mich als Selbstständige_r versichern?
- Wie komme ich zu Geld aus dem Künstlersozialversicherungsfonds?
- Vorsicht: AMS und Zuverdienst
- und vieles mehr

die Infoblätter der IG versuchen zu helfen: http://freietheater.at/service/infoblaetter/


Darüber hinaus beraten wir euch gerne (Terminvereinbarung Katharina Ganser oder Carolin Vikoler, office@freietheater.at , 01 403 87 94). Für Mitglieder ist die Beratung kostenlos. Für Nicht-Mitglieder kostet sie 50 Euro.

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Weltkulturerbe unverzichtbar & kein Verhandlungsgegenstand

Offener Brief an die Österreichische Bundesregierung und die Wiener Stadtregierung durch die ARGE Kulturelle Vielfalt UNESCO

 

Die Klausurtagung der ARGE kulturelle Vielfalt fordert die Stadt Wien zur uneingeschränkten Einlösung der von der Republik Österreich und Wien mit der UNESCO eingegangenen Verpflichtungen beim Umgang mit seinem Weltkulturerbe auf.


"Der Bau eines Hochhauses auf Wiener Weltkulturerbeboden ist nur unter Missachtung der Voraussetzungen des Prädikats Weltkulturerbe möglich, seine von der Wiener Stadtregierung dazu eingeleitete Flächenumwidmung, ohne die Stellungnahme der UNESCO abzuwarten, ist eine Brüskierung der Kulturorganisation der UNO und des kulturellen Wien ohnegleichen.
Österreich ist dem „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ beigetreten, mit BGBL.Nr.60/1993 ist es innerösterreichischer Rechtsbestand geworden. Zudem hat sich Österreich auch zur den 2015 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen „Sustainable Development Goals“ verpflichtet, deren Ziel 11.4 lautet, „die Anstrengungen zum Schutz und zur Wahrung des Weltkultur- und Naturerbes zu verstärken“."


Vollständige Stellungnahme: http://freietheater.at/…/weltkulturerbe-unverzichtbar-und-…/


Petition für die Erhaltung des Weltkulturerbes: www.igkultur.at

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IGFT: Tätigkeitsbericht 2016

Der Tätigkeitsbericht der IG Freie Theaterarbeit über das Jahr 2106 ist online nachlesbar unter: freietheater.at/publikationen/taetigkeits-jahresberichte/


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Musisches Zentrum & IGFT: Nice Cup

24.02.2017, Wien

 

Have a Nice Cup of Tea and a Sit Down
Kunst >/+/≠/=/< Geld ?

Drückt sich die kulturpolitische Wertschätzung für Kunst auch monetär aus? Was ist ein künstlerischer Beitrag wirklich wert für die Gesellschaft? Ausgehend von diesen Fragen sprechen wir über persönliche Möglichkeiten, den Wert künstlerischer Arbeit auch auf kulturpolitisch-monetärer Ebene zu stärken.
Barbara Stüwe-Eßl, die sich in ihrem Dissertationsvorhaben mit kulturpolitisch finanzieller Ermöglichung von Kunst auseinandersetzt, berichtet in diesem Zusammenhang auch über Tendenzen und Schwerpunkte in der Fördervergabe.

Gast: Barbara Stüwe-Eßl,  Stv. Geschäftsführung IG freie Theater und Vorstandsmitglied im Kulturrat Österreich

 

Freitag, 24. Februar 2017, 10.00 Uhr
Café des Musischen Zentrums Wien, Zeltgasse 7

musisches-zentrum@jugendzentren.at

www.musisches-zentrum.at

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IG Kultur Wien: gegen Verdrängung des mo.ë

Interessengemeinschaft IG Kultur Wien fordert Wohn- und Arbeitsraum für alle und Maßnahmen gegen die fortschreitende Verwertung der Stadt.

Weitere Infos: http://www.igkulturwien.net/


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Stellungnahme des IG Freie Theater Vorstands zur Umstellung der IG Netz Richtlinien

Januar 2017

 

Das IG-Netz war vom Bundeskanzleramt (damals noch Kulturministerium) und der IGFT von Anfang an als Instrument für Zuschüsse zu Anstellungen geplant, um jene Gruppen zu unterstützen, die aufgrund des Schauspielergesetzes ihr künstlerisches Personal anstellen müssen.

Für alle, die zu dieser Zeit (1991) frei arbeiteten, gab es bei der Gebietskrankenkasse die Option, sich freiwillig weiter zu versichern. Der IG ist es damals gelungen, Zuschüsse für diese "Freien" aus dem IG Netz zu sichern.

 

Die Neustrukturierung der österreichischen Sozialversicherungsarchitektur im Jahr 2000 definierte selbständig arbeitende KünstlerInnen als eine besondere Gruppe Neuer Selbständiger und schrieb ihnen bei Erreichen einer bestimmten Einkommensmindestgrenze eine neuartige Pflichtversicherung vor – die der Gewerblichen Wirtschaft bei der SVA.

Anders als bei UnternehmerInnen anderer Branchen verdienen überwiegend Dritte an der Verwertung von Kunst. Die KünstlerInnen selbst leben prekär. Daher wurde zum strukturellen Ausgleich der verminderten Einnahmen gegenüber „normalen“ selbständigen UnternehmerInnen der Künstlersozialversicherungsfonds geschaffen – , kurz KSVF.

 

In den ersten Jahren (2001 - 2008) wurde vom KSVF nur Zuschuss zu den Pensionsversicherungsbeiträgen gewährt, nicht aber zur Krankenversicherung. Der IGFT ist es damals gelungen, den Zuschuss für Selbständige zur Krankenversicherung aus dem IG-Netz zu erhalten - der Zuschuss zur Pensionsversicherung wurde natürlich gestrichen.

 

Ab dem Jahr 2008 werden vom KSVF auch Zuschüsse zu Kranken- und Unfallversicherungsbeiträgen gewährt. Der IG-Zuschuss zur Krankenversicherung konnte weiterhin für Personen aufrecht erhalten werden, die allein mit der Pensionsversicherung den Zuschuss des KSVF voll ausschöpften.

 

Alle IGs haben sich in zähen Verhandlungen über die Jahre dafür eingesetzt, dass der Zuschuss des KSVF erhöht wird - in 16 Jahren hat er sich fast verdoppelt.

 

http://www.ksvf.at/hoehe-des-zuschusses.html

 

Vor dem Hintergrund, dass selbstständige KünstlerInnen sowohl aus dem Künstlersozialversicherungs-Fonds und aus dem IG-Netz einen Zuschuss zur Krankenversicherung bekommen und das eine klassische Doppelförderung bedeutet, die keiner Rechnungshofprüfung standhalten würde, haben wir 2014 zugestimmt, dass das IG-Netz zukünftig nur mehr Zuschüsse zu Anstellungen gewährt.

Hierbei ist auch zu beachten, dass der Zuschuss für Anstellungen 2001 auf 180€ pro Monat bzw. 2.160€ pro Jahr begrenzt wurde und seit 2001 nicht erhöht wurde.

 

Wir konnten für die neuen IG-Netz Richtlinien eine Übergangszeit von 2,5 Jahren verhandeln - weiters eine Erhöhung des maximalen Zuschusses auf 200€ pro Monat für Anstellungen.

 

Soviel zum Hintergrund, dass die Selbstständigen in Zukunft aus dem IG-Netz rausfallen. Wir haben das auch seit Sommer 2014 immer wieder kommuniziert.

 

Wir kämpfen aber auf jeden Fall weiter, sowohl um die Erhöhung des KSVF Zuschusses, als auch um eine weitere Erhöhung des Zuschusses für Anstellungen.

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IGFT: Forderungen für die Konzeptförderung der Stadt Wien

IGFT: Forderungen für die Konzeptförderung der Stadt Wien


Im Rahmen der Konzeptförderung der Stadt Wien für die Jahre 2018-2021 fordert die IGFT:


  • Eine stärkere Berücksichtigung der Vorhaben von freien Gruppen
  • Eine deutlich bessere Finanzierung von Gruppen ohne eigene Spielstätte
  • Die Entwicklung weiterer Koproduktionsmodelle über die bestehenden Konzepte hinaus, um die Arbeitsbedingungen freier Gruppen zu verbessern
  • Dazu gehört die Entwicklung von Richtlinien für Koproduktionsvereinbarungen zwischen Häusern und freien Gruppen
  • Die Ausschreibung der Häuser und Spielstätten nach transparenten Kriterien
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Interview mit dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer: Berlin macht´s vor...

"Dass es freie Gruppen gibt, die flexibel produzieren, finde ich gut. Für mich ist hier die Frage, die übrigens für die klassischen Theaterinstitutionen genauso gilt: Wie kann man dem zunehmenden, immer extremeren Maß an Selbstausbeutung etwas entgegensetzen? Ich finde, Flexibilität bei der Kunstproduktion sollte nicht mit Prekarisierung bis zum Anschlag einhergehen.

Ein Punkt des Koalitionsvertrags lautet "Freie Szene stärken, Arbeitsbedingungen verbessern". Sie wollen Mindestgagen einführen – heißt das, dass künftig weniger Anträge bewilligt werden können?

Nein, das heißt reale Etaterhöhungen."


(Zitiert aus: http://www.Nachtkritik.de  / Interview mit dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer vom 6.2.2017)

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IGFT: gift.zeitschrift für freies theater 04/2016 erschienen

„ehrlich arbeiten“ steht im Zentrum der aktuellen gift und hier zentral das Gespräch zwischen Simon Hajós, Kornelia Kilga und Sophie Schmeiser Dort, wo die Produktion ist, ist die Power.


Neue Formate der gift:

hier_dort – Interviews die die Nomadisierung in alle Richtungsmöglichkeiten aufgreifen, diesmal mit Philippe Riera und Thomas Köck

ausgesprochen direkt – Kolumne der Poetry Slammerin Mieze Medusa

ortsbeschau – Luise Gindlstrasser schaut auf F23 ich fabrike

nachgefragt – reagiert kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen, diesmal das Bronski & Grünberg Theater


Abos bei Katharina Ganser (office@freietheater.at) bestellen

gift.zeitschrift für freies theater erscheint vier Mal jährlich


Preise

Einzelpreis: EUR 5

Abos:

Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)

Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)

Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten

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Antraglose Arbeitnehmerveranlagung ab 2017

Erstmals für das Veranlagungsjahr 2016 wird die Finanz die Arbeitnehmerveranlagung durchführen, ohne den Antrag des Arbeitnehmers abzuwarten.


Mehr Infos dazu: http://www.steirer-mika.at/news/e129611

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SOS Mitmensch: Schutz des Demonstrationsrechts in Österreich

Hier geht es zur Petion für die Aufrechterhaltung des Demonstrationsrechts in Österreich in gewohnter Form: http://www.sosmitmensch.at/bereits-mehr-als-1.500-unterzeichnen-fuer-schutz-des-demonstrationsrechts

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Alliance for Culture and the Arts: Aufruf zur EU Strategie 2030 unterzeichnen

"Culture and the arts are the essential drivers of creation and appropriation of meaning. In today’s digital world, the arts present the unforeseen and open new perspectives beyond customer-specific solutions. Through the diversity of intellectual and emotional experiences they can teach individuals about complexity. They contribute to the constructive experience of otherness. In this sense, they are an important response to the cultural, social, economic and religious tensions existing inside societies, within the EU and outside European borders."


Die Alliance für Kultur und Kunst weist auf die Unerreichbarkeit der Ziele der Europa 2020-Strategie ohne Kunst und Kultur hin. Kunst und Kultur sind tief in unsere Gesellschaft eingebettet, ohne sie lassen sich die Ziele der Europa 2020-Strategie nicht erreichen.

Die Allianz für Kultur und Kunst ersucht um Unterschriften für folgenden Aufruf an die Europäische Kommission, das Europäische Parlament, den europäioschen Rat und Politiker_innen, um sicherzustellen, dass

- die EU Kultur und Kunst in ihre Politik mit einbezieht,

- die EU die Entwicklung und den Schutz von Kultur und Kunst in ihre strategischen Ziele und politischen Prioritäten und Pläne miteinbezieht

- die Komission die kulturellen Auswirkungen der eigenen Politik und Regulierungsvorschläge ebenso prüft, wie sie die ökonomischen und sozialen Auswirkungen bereits überprüft

- die EU Europäische Kultur und Kunst außerhalb der Union fördert und nicht nur politische und ökonomische, sondern auch kulturelle Beziehungen mit benachbarten und anderenLändern pflegt

- die EU als Garant für fundamentale Rechte, Freiheit von Ausdruck, Gestaltung und Programmierung, agiert

- Kulturpolitik der Mitgliedsländer durch die EU in Form adequater Programme, die wirklich auf den Bedarf des kulturellen Sektors antworten


Weitere Information und Unterzeichnung des Statements: https://allianceforculture.com/the-appeal/ 

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IGFT: Stellungnahme zum aktuellen Creative Europe Programm

Die IG Freie Theaterarbeit hat im Mai/Juni 2016 eine Befragung zur Zufriedenheit mit Creative Europe – dem aktuellen Förderprogramm für den Kultur- und Kreativsektor in Europa durch die Europäische Union – bei im Freien Darstellenden Bereich tätigen Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen durchgeführt. Die Ergebnisse, haben wir nun - rechtzeitig zur Mid-Term-Evaluation von Creative Europe - an das Bundeskanzleramt/Abteilung Europäische und internationale Kulturpolitik weitergegeben.

 

Link zur Stellungnahme: Evaluation Creative Europe:

20161004_evaluation_stellungnahme_creative_europe

 

http://freietheater.at/organisation/aktivitaeten/

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IGFT: Einladung zum Open House

6. Dezember 2016, Wien

Der Vorstand der IG Freie Theaterarbeit lädt alle IG-Mitglieder zum Open House am 6. Dezember
von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr
ins EGA 1060 Wien, Windmühlgasse 26, Seminarraum 2, 2. Stock.

 

Die Themen:

 

– IG Freie Theaterarbeit - koproduzierende Spielstätten
– Budgets - aktuelle Konzeptförderung 2018 - 2021 

 


I. Die Interessen der Freien gegenüber den Häusern, an denen sie spielen

 

Ziel der IG ist es, an Häusern und Spielstätten, die ihr Programm überwiegend mit den Arbeiten freier Gruppen bestreiten, die Verhandlungsmacht der freien Künstler_innen gegenüber den Leiter_innen/Intendant_innen dieser Häuser zu stärken.

 

Das geschieht nach unserer Ansicht am besten, wenn nicht nur jeder/jede für sich und sein/ihr Projekt kämpft. Vielmehr müssen auch die Interessen der freien Künstler_innen in ihrer Gesamtheit an diesen Häusern vertreten sein. Die IG Freie Theaterarbeit  tritt aus diesem Grund für paritätisch besetzte Gremien/Kuratorien an allen koproduzierenden Spielstätten ein.

 

Alles, was der Vorstand der IG in dieser Frage formuliert und kommuniziert, dient dem Ziel, die Arbeitsbedingungen freier Künstler_innen zu verbessern und ihren Interessen Gehör zu verschaffen.

 

II. Aktuelle Konzeptförderung 2018 - 2021

 

Die IG Freie Theaterarbeit erwartet von der aktuellen Konzeptförderung eine sichtbare Stärkung der Freien Szene.

 

Die Konzeptförderung ist nach den Intentionen der Theaterreform ein Instrument, auch freie Künstler_innen und Gruppen mit Planungssicherheit auszustatten, die professionelles Arbeiten, nachhaltige künstlerische Entwicklung und internationale Vernetzung ermöglicht.

 

Der Vorstand der IG Freie Theaterarbeit fordert nicht nur KEINE KÜRZUNGEN im Bereich der freien Gruppen, sondern eine substanzielle Verbesserung ihrer Arbeitsmöglichkeiten. Mit Budgets, die seit Jahr stagnieren, sind professionelle Arbeit, angemessene Gagen und Honorare, sowie internationale Gastspieltätigkeit künftig nicht mehr zu bewerkstelligen.

 

Das Theater der Zukunft wird mehr denn je freies Theater sein. Dem müssen künftige Budgets Rechnung tragen.

 

Wir laden zur Diskussion und freuen uns auf den Austausch!

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IG Netz: Zuschüsse zu Anstellungen im freien Theaterbereich

Das IG Netz wurde im Jahr 1991 von der IG Freie Theaterarbeit eingerichtet, um freien Theaterschaffenden und -gruppen die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch Zuschüsse finanziell zu erleichtern. Es wird von der IG Freie Theaterarbeit verwaltet und aus Mitteln der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes finanziert.

 

Ab dem Antragsjahr 2017 gibt es nur mehr Förderung für Anstellungen - die Selbstständigen werden durch das IG Netz nicht mehr unterstützt. Somit ist das zweite Halbjahr 2016, mit Antragsfrist bis 28.02.2017 die letzte Gelegenheit für Selbstständige IG Netz Zuschüsse zu beantragen.

 

Das IG Netz soll wieder auf seinen ursprünglichen Zweck – die Förderung von Anstellungen – fokussiert werden und perspektivisch mehr Personen den Übergang von der Selbstständigkeit in Anstellungsverhältnisse ermöglichen – auch vor dem Hintergrund der 2011 erfolgten Novelle des Theaterarbeitsgesetzes TAG. Weitere Informationen dazu folgen.

 

Anspruchsberechtigt sind ab dem Antragsjahr 2017 mir erster Einreichfrist 30. September 2017 (für die Monate Jänner bis Juni 2017):
- freie Gruppen, die Dienstgeber sind (d. h. Theatervereine, die künstlerisches Personal anstellen). Voraussetzung ist, dass die Gruppe innerhalb der vorangegangenen zwei Kalenderjahre oder im laufenden Kalenderjahr eine Subvention vom Bund (von max. 150.000 Euro/Jahr) erhalten hat und deren maximale Gesamt-Förderung aus öffentlichen Mitteln jährlich 450.000 Euro nicht übersteigt.

 

Mehr Information zur Einreichung: http://freietheater.at/service/ig-netz/

Bei Fragen, bitte Katharina Ganser oder Carolin Vikoler unter 01/4038794 kontaktieren

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Schubhaftzentrum Vordernberg ‐ ein Millionengrab Rechnungshof bestätigt Kritik des Kulturrat

Kulturrat Österreich: Pressemitteilung 20.12.2016


Kulturrat Österreich fordert sofortige Schließung
... und Umwidmung z.B. in ein Künstler_innenzentrum

Bereits seit 2013 beschäftigt sich der Kulturrat Österreich mit dem Anhaltezentrum Vordernberg. Die Sicherheitsfirma G4S hat für die Bundestheater den Publikumsdienst erledigt und im Zuge dessen 2013 einen Billeteur als Reaktion auf dessen öffentliche Kritik umgehend auf die Straße gesetzt. International ist die Firma auch durch Verstöße gegen Arbeits-, Sozial- oder Menschenrechte ins Gerede gekommen. Der Kulturrat Österreich hat zahlreiche Aktivitäten unterstützt und Initiativen gesetzt, um zu verhindern, dass G4S auch in Vordernberg tätig werden kann. Trotzdem wurde das Anhaltezentrum gebaut und 2014 eröffnet. Damit hat die vorherrschende rassistische Ausschlusspolitik eine kostspielige Infrastruktur erhalten.

Schubhaft ist Haft ohne Delikt! Und das ist Österreich Millionen wert ...

Nun deckt der Rechnungshof auf, wie Steuermittel verschwendet wurden, um ein menschenunwürdiges Haftzentrum zu betreiben, das im Übrigen seit April 2016 praktisch leer steht: 24 Mio. Euro für den Bau, 2,6 Mio. Mietkosten im Jahr mit vertraglicher Bindung auf 33 Jahre, in Summe also weitere 86 Mio., zusätzlich 8 Mio. jährlich für Dienstleistungen. Ein Haftplatz schlägt demnach mit 165 Euro pro Tag zu Buche.

Ein Skandal ersten Ranges! Alternative Nutzung jetzt!

Um dieses Fass ohne Boden einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, schlägt der Rechnungshof vor, eine alternative Verwendung zu suchen. Der Kulturrat Österreich tritt daher für eine sofortige Ausschreibung zur Nutzung für soziale, antirassistische, künstlerische und/oder kulturelle Zwecke ein – und schlägt konkret den Umbau in ein Künstler_innenzentrum vor.

Stipendien statt Haftplatzkosten: 165 Euro pro Tag – gut investiert

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die einst prosperierende Gemeinde Vordernberg würde nach ihrem Niedergang durch die Schließung des Erzbergs wirtschaftlich nachhaltig belebt werden. Die gewünschte Dezentralisierung des Kunst- und Kulturbetriebs könnte Impulse erhalten, kulturelle Vielfalt forciert und der Austausch von Künstler_innen unterschiedlicher Sparten gefördert werden. Statt 193 entbehrliche Haftplätze zu erhalten, könnten Künstler_innen Kunstwerke von bleibendem Wert schaffen. Wir denken dabei an spartenübergreifende (auch internationale) Residency-Programme, die Einrichtung von Spezialwerkstätten, einen Seminarbetrieb mit künstlerischen Weiterbildungsangeboten, Ateliers, Probenräume, kurzfristige Lagerflächen für Requisiten und Kostüme für Film und darstellende Kunst und vieles mehr.

Der Kulturrat Österreich fordert die Verantwortlichen auf, aus begangenen Fehlern zu lernen und umgehend auf zukunftsweisende Projekte zu setzen!

Weitere Informationen:

Kulturrat Österreich zum Anhaltezentrum Vordernberg
http://kulturrat.at/search?SearchableText=vordernberg

Bericht des Rechnungshofes (Bund 2016/22 87): 
Vollzug der Schubhaft mit Schwerpunkt Anhaltezentrum Vordernberg
http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/_jahre/2016/berichte/teilberichte/bund/Bund_2016_22/Bund_2016_22_2.pdf

Rechnungshof zerpflückt Anhaltezentrum Vordernberg (14.12.2016)
http://derstandard.at/2000049285237/Abschiebungen-Rechnungshof-zerpflueckt-Anhaltezentrum-Vordernberg

Rechnungshof: Schubhaftzentrum Vordernberg viel zu teuer (14.12.2016)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5133938/Rechnungshof_Schubhaftzentrum-Vordernberg-viel-zu-teuer

Rechnungshof zerpflückt Zentrum Vordernberg (14.12.2016)
http://steiermark.orf.at/news/stories/2814585
 
Entwürfe (Kurzfilm, 22 Min., AT 2013, Regie: Juri Schaden)
http://www.sixpackfilm.com/de/catalogue/show/2105

Anonyme Billeteurinnen und Billeteure
http://anonymebilleteure.tumblr.com/

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien
contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at
http://twitter.com/kulturrat_oe

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Tanzquartier Wien: Bettina Kogler designierte Intendantin

Die Entscheidung ist gefallen: Bettina Kogler wird neue Leiterin im Tanzquartier


Alles Gute, Bettina Kogler!

Dank - auch für die vielen kulturpolitischen Impulse (wie INTPA: http://tqw.at/de/internationales/intpa ), Walter Heun!


https://www.wien.gv.at/rk/msg/2016/12/15010.html

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Projektförderungen Wien - Einreichtermin Juni 2016

Endlich sind die Ergebnisse der Projektförderung in Wien ab Januar da:

https://www.wien.gv.at/…/foerderungen/theaterfoerderung.html

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Branchentreff der freien darstellenden Künste in Berlin

Unter dem Motto Betrachten - Verhandeln - Verändern fand vom 6. bis 8. Oktober in Berlin der vierte Branchentreff der freien darstellenden Künste statt. Über 500 Teilnehmer*innen diskutierten in fast 50 Veranstaltungen über den Umgang mit sich verändernden (politischen) Realitäten und die Kompetenzen der darstellenden Künste in diesem Prozess. Für die IG Freie Theaterarbeit war Kathrin Bieligk eingeladen, ein Update der Entwicklungen im Österreich der letzten Jahre in die Konferenz einzubringen und von der Arbeit der hiesigen Szene zu berichten.

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Neuberechnung des Arbeitslosengeldes

Eventuell hat jemand zu wenig AMS-Geld bezogen, wenn:

 

- im Zeitraum 1. September 2010 bis 23. Februar 2016 AMS-Leistungen wie folgende bezogen wurden: Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld, Übergangsgeld, Überbrückungshilfe, Umschulungsgeld

 

- und Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhalten wurde (man selbst oder PartnerIn)

 

- und: im Zeitraum 1. September 2010 bis 23. Februar 2016 die Bemessungsgrundlage für die AMS Geldleistung zwischen € 1.210.- und € 2.130.- lag.

 

Dann gibt es möglicherweise Anspruch auf Nachzahlung. Genauere Infos hier:

http://www.ams.at/service-arbeitsuchende_nachberechnung

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Connect/ions - Synergien der Förderstrukturen in der freien darstellenden Kunst

Montag 12. Dezember, MuseumsQuartier Wien, Barocke Suiten

 

Eine Veranstaltung des Kuratoriums für Theater, Tanz und Performance der Stadt Wien und der Wiener Theaterjury für den Theaterverein Wien. In Kooperation mit der IG Freie Theaterarbeit

 

Freie darstellende Kunst agiert zunehmend interdisziplinär und spartenübergreifend. Und sie (ko-)produziert ihre Arbeiten bundesländer- und institutionenübergreifend und mehr und mehr auch in internationalen Kontexten.

 

Mit einer systematischen Darstellung öffentlicher und privater Förderungen im Bereich der freien darstellenden Kunst in Wien, Österreich und der EU will die Tagung sowohl den aktuellen Stand der Finanzierungsmöglichkeiten für Theaterschaffende reflektieren, darüber hinaus aber auch einen Diskurs weiterführen, wie Synergien der einzelnen Instrumente und Initiativen erzielt werden können.

 

Eingeladen sind Vertreter*innen der Stadt Wien und weiterer Städte, des Bundes und der Bundesländer sowie Expert*innen zu den Themen EU-Förderungen und private Förderprogramme. In moderierten Arbeitsgruppen können Künstler*innen und Fördergeber*innen miteinander ins Gespräch kommen. Eine Diskussionsrunde mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und internationalen Expert*innen richtet den Blick auf Gegenwart und Zukunft der Förderung freier darstellender Kunst in Wien und Österreich.

 

Weitere Informationen über die teilnehmenden Expert*innen folgen in Kürze.

 

Programm

13:30-14:00                Ankunft, Anmeldung & Kaffee

14:00-14:20                Eröffnung

14:20-14:50                Präsentation Förderprogramme Bund

14:50-15:20                Präsentation Förderprogramme Stadt Wien

15:20-16:20                Arbeitsgruppen

 

16:50-17:30                Präsentation Förderprogramme NÖ, OÖ, STMK

17:30-17:50                Präsentation Förderprogramme EU

17:50-18:20                Präsentation Private Förderungen

18:20-19:10                Arbeitsgruppen

19:10-19:50                Berichte aus den Arbeitsgruppen

20:00   Podiumsdiskussion – Synergien in der öffentlichen Finanzierung freier darstellender Kunst.

 

Folgt uns auf facebook: https://www.facebook.com/events/122794421529861/

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IG Kultur Wien: Schweigende Mehrheit gewinnt den Preis der freien Szene Wiens 2016

Presseaussendung 15.10.2016


"Die Schweigende Mehrheit" gewinnt den Preis der freien Szene Wiens 2016

Förderpreise gingen an: "Nein das kann nicht weg. Die Kampagne 'mo.ë bleibt' als Kunst- und Kulturprojekt" und "Das Einbaumöbel".

Dezentrale Stadt- und Kulturpolitik braucht Vernetzung und Umverteilung!


Am Samstag, den 15. Oktober 2016, wurde in den Räumlichkeiten des Wiener WUK der diesjährige Preis der freien Szene Wiens verliehen.


Die Gewinner_innen sind:

Die Schweigende Mehrheit - Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene

Die Kampagne "mo.ë bleibt" als Kunst- und Kulturprojekt

Einbaumöbel


Die Einreichungen zum Preis der freien Szene machen sichtbar, welch vielfältige Initiativen und Projekte es in der Stadt gibt, so Günther Friesinger von der IG Kultur Wien.


Die IG Kultur Wien vergibt seit 2004 durch die Stadt Wien finanzierte Preisgelder an Projekte der freien Szene Wiens in der Höhe von insgesamt € 7.000,–.

Die partizipativ vergebenen Preise sollen den Blick darauf fokussieren, was in der Stadt Wien abseits von hoch subventionierter und institutionalisierter Kultur stattfindet. Der Preis der freien Szene (1. Platz) ist mit € 3.000,–, die beiden Förderpreise (zwei 2. Plätze) sind mit je € 2.000,– dotiert. Die Projekte können sowohl von Einzelpersonen als auch von Vereinen, Gruppen, Initiativen und Kooperationen eingereicht werden, deren rechtlicher Sitz in Wien ist und deren eingereichte Projekte in Wien oder großteils in Wien stattfinden. Ihre Tätigkeit darf nicht auf Gewinn ausgerichtet sein. Dabei wird von allen Einreichungen eine Sensibilität bezüglich Genderfragen und gesellschaftlichen Ausschlussmechanismen erwartet. Weiters muss Unabhängigkeit von Einrichtungen der öffentlichen Hand, Körperschaften öffentlichen Rechts, Gebietskörperschaften, Kirchen oder Parteien gegeben sein.


Wesentliche Zielsetzungen des Preises der freien Szene sind die verstärkte Sichtbarmachung und Vernetzung freier und autonomer Kulturarbeit.


Den diesjährigen Rahmen der Preisverleihung bildete das kultcamp16 - das Barcamp zu dezentraler Stadt- und Kulturpolitik in Wien. Das Thema dezentrale Kulturarbeit ist ein Schwerpunktthema im aktuellen Koalitionsprogramm der rot-grünen Stadtregierung. Wir sind fest davon überzeugt, dass es, wenn das Thema „dezentrale Kulturarbeit Wien“ ernsthaft, nachhaltig und glaubwürdig angegangen werden soll, Inklusion, Partizipation und offener Formate bedarf, die Raum für Austausch, unterschiedliche Perspektiven und Know-how-Transfer bieten.

Mit dem kultcamp16 wurde ein erster erfolgreicher Schritt in diese Richtung getan:

Rund 30 Teilnehmer_innen aus stadt- und kulturpolitischen Initiativen sowie der Politik sind der Einladung ins WUK gefolgt. Diskutiert wurden Themen wie Utopien und Dystopien einer Stadt- und Kulturpolitik, Vernetzung, Kooperationspartner_innen, Transparenz und Zwischennutzung.

Ein Podium zum Thema "lokal.dezentral - Kulturarbeit in der Stadt" hat abschließend wesentliche Fragestellungen und Forderungen auf den Punkt gebracht.

Forderungen an die Kulturpolitik sind Umverteilung hin zur freien Szene, die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Möglichkeit der Selbstorganisation ohne Selbstausbeutung sowie langfristige Nutzungsmöglichkeiten um Handlungsräume aufzumachen, stellt Siglinde Lang resümierend fest.


Die Forderungen und Visionen dieses Tages nimmt sich die IG Kultur Wien mit in ihre Arbeit als Interessenvertretung der freien Szene!


Blätterkatalog - alle Einreichungen zum Preis der freien Szene Wiens 2016

http://igkulturwien.net/blaetterkataloge/preis16-einreichungen/


Preis der freien Szene Wiens - weiterführende Informationen

http://www.igkulturwien.net/preise-der-freien-szene/preis16/


Kultcamp16

http://www.igkulturwien.net/kultcamp/


Rückfragehinweis:

Fanja Haybach

IG Kultur Wien

Gumpendorfer Straße 63b/3

1060 Wien - Austria


Tel: +43 1 2362314

Mobil: +43 660 674 42 96

presse@igkulturwien.net

www.igkulturwien.net

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Auszeichnungen: Nestroypreis/Kulturpreis des Landes Kärnten
  • Nestroy Preis 2016:

Beste Off-Produktion

„Kein Stück über Syrien“ von aktionstheater ensemble, Konzept und Inszenierung von Martin Gruber, Uraufführung in Kooperation mit WERK X


http://www.nestroypreis.at/show_content2.php?s2id=237

http://aktionstheater.at/



Publikumspreis:

Nikolaus Habjan


https://nikolaushabjan.com/


Alle Nestroy Preisträgerinnen und Preisträger 2016: http://www.nestroypreis.at/show_content.php?sid=127


  • Kulturpreisträger des Landes Kärnten 2016

Förderungspreis für Darstellende Kunst:

Leonie HUMITSCH, BA

http://www.evaundeva.com/leonie_humitsch


Alle Preisträgerinnen und Preisträger 2016: http://www.ktn.gv.at/42124_DE-MEDIEN-News.?newsid=25934&backtrack=42124

 

 

Die IGFT gratuliert herzlich!

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Ein Jahr Unterstützungsfonds im KSVF - Hilfe in nur sehr begrenztem Ausmaß

Kulturrat Österreich fordert: Novellierung des Gesetzes und der Richtlinien

 

Pressemitteilung Kulturrat Österreich, 2. August 2016

 

Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KSVF (PDF)

 

Seit 2015 gibt es den neu geschaffenen Unterstützungsfonds für KünstlerInnen, der mit 500.000 Euro im Jahr ausgestattet ist. Daraus können in „besonders berücksichtigungswürdigen Notfällen“ pro Antrag bis zu 5.000 Euro an Beihilfen ausgeschüttet werden.

 

Klingt soweit gut. Die Praxis aber zeigt, dass ein Zugang zu dieser Unterstützungsleistung extrem eingeschränkt und schwierig ist.

 

Hier einige Beispiele:

Der Brennofen einer bildenden Künstlerin wird aufgrund der lang andauernden Nutzung defekt. Um Keramiken für eine Ausstellung herzustellen, lässt sie den Ofen rasch reparieren und bezahlt die Rechnung auch. Die Ausstellung wird unerwartet abgesagt, ein Einkommensverlust ist in der Folge zu erwarten, aber noch nicht eingetreten. Da die Rechnung bereits beglichen ist und der Schaden durch jahrelangen Gebrauch vorhersehbar war, zahlt der Fonds die Reparatur nicht.

 

Eine Schauspielerin bemüht sich um eine Rolle. Wie in diesem Beruf üblich, sind perfekte Zähne Voraussetzung. Die Konsultation beim Zahnarzt ergibt die Notwendigkeit einer Zahnaufhellung sowie zweier Porzellanfüllungen. Da die Aufhellung eine kosmetische Maßnahme ist, zahlt der Fonds diese nicht, Unterstützung für Porzellanfüllungen leistet der Fonds, wenn es dafür eine medizinische Notwendigkeit gibt, die auch nachzuweisen ist.

 

Wer ein kleines Festival gestaltet hat und dafür zehn Jahre lang eine Strukturförderung erhalten hat, diese aber im elften Jahr nicht bewilligt bekommt, ist nach geltender Rechtslage nicht mit einem unvorhersehbaren Ereignis konfrontiert. Auch wenn eine Förderung über lange Zeit gewährt wurde, kann aufgrund des fehlenden Rechtsanspruchs nicht damit gerechnet werden, so die Begründung. Die aus dem Ausfall der Förderung resultierende ökonomische Notlage für den/die KünstlerIn wird vom Fonds nicht kompensiert.

 

Das alles sind Situationen, in denen KünstlerInnen dringend Hilfe brauchen. Der Unterstützungs¬fonds wurde eingerichtet, um Hilfe zu leisten, kann diesem Auftrag aber aufgrund der restriktiven gesetzlichen Bestimmungen nur sehr eingeschränkt nachkommen.

 

Die Zahlen sprechen hier eine deutliche Sprache: Von Juni 2015 (dem Zeitpunkt der ersten Sitzung) bis Jahresende 2015 wurden etwas über 91.000 Euro an Beihilfen vergeben, im ersten Halbjahr 2016 waren es knapp 85.000 Euro. Gehen wir von einer gleichbleibenden Entwicklung bis zum Jahresende aus, dann wird auch dieses Jahr ein großer Teil der zur Verfügung stehenden Summe (jährlich 500.000 Euro) nicht ausgeschöpft werden (können). Konnte die geringe Auslastung im ersten Jahr noch an der mangelnden Bekanntheit des Unterstützungsfonds gelegen haben, so kann davon inzwischen nicht mehr ausgegangen werden. Vielmehr trägt das Gesetz der Arbeits- und Lebensrealität von KünstlerInnen viel zu wenig Rechnung.

Außergewöhnlich, unvorhersehbar?

 

Wer schwer erkrankt ist, hat gute Chancen auf eine Beihilfe aus dem Unterstützungsfonds: Erhöhte Aufwendungen bei Erkrankungen, medizinisch notwendige Aufenthalte in Kur- und Genesungs¬heimen sind zwei von vier im Gesetz angeführten Beispielen. Auch die Deckung des notwendigen Lebensunterhalts bei Einkommensausfall wegen schwerer oder lang andauernder Erkrankung oder anderer unvorhersehbarer Ereignisse ist genannt. Was aber gilt als unvorhersehbar? Und wenn keine Erkrankung vorliegt? Dann kann der Fonds jedenfalls „Kosten für dringende Anschaffungen oder Reparaturen“ ersetzen – aber nur „aufgrund eines außergewöhnlichen Ereignisses“.

Die erforderliche Verknüpfung von Notfällen mit außergewöhnlichen bzw. unvorhersehbaren Ereignissen wird zum Stolperstein par excellence. Zwei Beispiele: Gibt ein sechs Jahre altes Notebook (als unverzichtbares Arbeitsgerät) oder der alte Herd den Geist auf und fehlt das Geld für eine Neuanschaffung – keine Chance auf Beihilfe! Fällt das „alte“ Notebook bei einem Sturz vom Fahrrad und ist kaputt, dann liegt ein außergewöhnliches Ereignis zugrunde und eine Beihilfe ist möglich.

 

Eine Notlage ist kein Notfall – Mind the Gap!

Auch in der klassischen Notlage, wenn einmal das Einkommen zu gering zum Leben wird (siehe auch Beispiele oben), kann der Fonds nicht unterstützen. Denn:  Einkommenseinbrüche bei KünstlerInnen gelten nicht als unvorhersehbare Ereignisse. Eine grundsätzlich oder vorübergehend ökonomisch prekäre Notlage entspricht nicht einem „besonders berücksichtigungswürdigen Notfall“ im Sinne des KSVF-Gesetzes… Eine Notlage ist eben kein Notfall, auch wenn die Not groß ist.

Was ist zu ändern? Kulturrat Österreich fordert:

Vieles von dem, was in einem KünstlerInnenleben passieren kann, passt nicht in das enge Korsett von Gesetz und Richtlinien. Der Kulturrat Österreich sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Das KünstlerInnen-Sozialversicherungsfondsgesetz und die Richtlinien für den Unterstützungsfonds müssen an die tatsächlichen Arbeits- und Lebensrealitäten von KünstlerInnen angepasst werden:

 

- Berücksichtigung vorübergehender Notlagen

- Schaffung der Möglichkeit, in dringenden Fällen unbürokratisch Soforthilfe zu gewähren

- Einführung einer Automatik, was grundsätzlich unterstützungswürdig ist, wie z.B. Zahnersatz (wenn er von Krankenversicherungen nicht übernommen wird), Laptops, Mietrückstände

- Berücksichtigung notwendiger Alltagsgegenstände wie defekte Kühlschränke, Heizungen

 

Diese Anpassung muss umgehend erfolgen – und ist umso dringender, weil Alternativen fehlen. Einerseits ist die KünstlerInnenhilfe der Kunstsektion im BKA, die Unterstützung auch in klassischen ökonomischen Notlagen (ohne Verknüpfung mit speziellen Ereignissen) gewähren konnte, abgeschafft. Andererseits mussten die meisten Verwertungsgesellschaften, die mit ihren Fonds für soziale und kulturelle Zwecke bis Anfang des Jahres rasch und unbürokratisch KünstlerInnen in Notlagen unterstützen konnten, diese Zahlungen aufgrund eines schwebenden Verfahrens, das die Speichermedienvergütung in Frage stellt, einstellen. Somit ist der KSVF-Unterstützungsfonds derzeit für viele KünstlerInnen die einzige Möglichkeit, Hilfe in mitunter äußerst dramatischen Notlagen zu erhalten.

 

Der Kulturrat fordert daher:

Novellierung des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfondsgesetzes und Anpassung der Richtlinien für den Unterstützungsfonds sofort!

 

Weiterführende Infos:

KSVF Unterstützungsfonds

http://www.ksvf.at/ein-notfall-was-nun-tun.html

Kulturrat Österreich: Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KSVF

http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/ksvf_u_fonds

 

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
A-1060 Wien
contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at
http://twitter.com/kulturrat_oe

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Achtung bei Newsletter-Versand

Aus aktuellem Anlass möchten wir euch darauf hinweisen, dass ihr für euren Newsletter-Versand zur Sicherheit immer die Zustimmung der einzelnen Beschickten einholen solltet.

 

Die etwas unübersichtliche Rechtslage könnt ihr hier nachlesen: http://www.internet4jurists.at/e-mail/oe1a.htm

 

Es existiert eine elektronische Robinsonliste, in die sich alle Personen eintragen lassen können, die keine Werbemails erhalten wollen – im Zweifelsfall überprüft eure Listen bitte mit der elektronischen:

 

https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Werbung-und-Marktkommunikation/Robinsonliste.html

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Gewerbeordnung – Ausnahme für Kulturinitiativen

Die IG Kultur Österreich hat dem Bundeskanzleramt eine Stellungnahme zur bevorstehenden Novellierung der Gewerbeordnung übermittelt.

Die Ausnahme für Kulturinitiativen von der Gewerbeordnung wäre ein kohärenter Schritt in der Entrümpelung der Gewerbeordnung und der Verbesserung der Rahmenbedingungen für gemeinnützige Institutionen. Einerseits fiele hinaus, was nicht hineingehört. Andererseits wird die Arbeit der Kulturinitiativen durch sichere Rahmenbedingungen und den Wegfall unnötiger bürokratischer Auflagen erleichtert.

 

Mehr dazu: http://igkultur.at/kulturpolitik/positionen/aenderung-in-der-gewerbeordnung-fuer-kulturvereine

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SKE-Fonds bedroht

Die Weigerung von Amazon, die gesetzlich vorgesehene Privatkopievergütung auf Speichermedien zu entrichten, zeigt erste Effekte. Soeben hat der Österreichische Musikfonds weitere Förderungen von neuen Musikprojekten absagen müssen. Die aus der Privatkopievergütung kommenden Förderungsgelder müssen eingefroren bleiben, bis ein bis jetzt im Sinne Amazons entschiedenes Verfahren endgültig ausgetragen worden ist. Sollte dieses Verfahren zugunsten Amazons entschieden werden, wird es für alle SKE-Fonds (Förderungsfonds für soziale und kulturelle Einrichtungen) in den Verwertungsgesellschaften zu ähnlichen Folgen kommen.


Wir ersuchen deshalb um Unterstützung der folgenden Petition:

http://www.musikergilde.at/de/petitionen/petition/5.html

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IG AutorInnen: Unterstützung für inhaftierte türkische KollegInnen

Unterstützungserklärungen mit der Angabe von

Vorname Nachname, Berufsbezeichnung, Ort, (Land) [z.B. Clara Musterfrau, Choreografin, Wien (A)] bitte per e-mail an gr@literaturhaus.at senden.


Information und Text der Unterstützungserklärung:

"Da wir fürchten (müssen), dass unsere in Gefängnissen festgehaltenen türkischen Kolleginnen und Kollegen ohne unseren Beistand keine Chance mehr auf Freilassung haben und nach und nach in Vergessenheit geraten, wollen wir etwas zu ihrer Unterstützung tun. Wir starten daher die folgende Initiative zur Unterstützung von Asli Erdoğan und ihrer Kolleginnen und Kollegen. Der unten stehenden Erklärung sollen sich möglichst viele Kunst- und Kulturverbände und Kunst- und Kultureinrichtungen sowie verwandte Verbände und Einrichtungen und einzelne Kunst- und Kulturschaffende aus ganz Europa anschließen. Sie soll mit allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern bei der Frankfurter Buchmesse (19.-23.10.) präsentiert werden, an dem Ort, an dem die Türkei 2008 Gastland war, um sich als Land der Autorinnen und Autoren, der Literatur und Verlage und wohl auch des freien Wortes vorzustellen.


Wir bitten unsere Kolleginnen und Kollegen um die Unterstützung der folgenden


E r k l ä r u n g

Freiheit für Asli Erdoğan und ihre Kolleginnen und Kollegen – Wiederherstellung der Grund- und Freiheitsrechte in der Türkei

Erklärung europäischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Schriftstellerverbände, Medien, Medien-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und Kunst- und Kultureinrichtungen


Asli Erdoğan sitzt seit dem 16.8.2016 im Gefängnis. Verhaftet wurde sie wegen „Volksverhetzung“ und „Propaganda für eine illegale Organisation“. Die Wahrheit ist, sie ist eine der führenden Stimmen gegen die autoritären Entwicklungen in der Türkei. Ihre Verhaftung und Haft haben nur einen Grund, sie soll zum Verstummen gebracht werden.


Asli Erdoğan ist eine Autorin von internationalem Format, sie ist eines der Aushängeschilder der Türkei. Mit ihrer Anklage wird die Freiheit der Kunst, der Meinung und der Kritik vor Gericht gestellt. Sie teilt dieses Schicksal mit zahlreichen anderen ihrer Kolleginnen und Kollegen. Was geschieht mit Şahin Alpay, Hilmi Yavuz, Necmiye Alpay und all den anderen und wie geht es ihnen?


Wir werden nicht müde werden, auf ihr Schicksal hinzuweisen. Wir werden nicht müde werden, Asli Erdoğan und ihre Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, wo und wie immer wir es können. Wir werden nicht müde werden, auf das an ihnen begangene Unrecht hinzuweisen. Mit jedem weiteren Tag, jeder weiteren Stunde Gefängnis für sie treten die dafür Verantwortlichen die Grund- und Menschenrechte weiter mit Füßen. Mit rechtsstaatlichen Mitteln hat das Vorgehen der türkischen Behörden nichts zu tun, dafür umso mehr mit Politjustiz und mit Schauprozessen, die Illegalität suggerieren sollen und Totalitarität demonstrieren.


Wir verlangen die umgehende Freilassung von Asli Erdoğan und ihrer Kolleginnen und Kollegen. Wir verlangen die umgehende Wiederherstellung der Grund- und Freiheitsrechte in der Türkei, allem voran der Kunst-, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit."

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Vom SommerKinderTheater zum THEO: neues Kinder- und Jugendtheater in Perchtoldsdorf

Ab 10.11.2016, Perchtoldsdorf


Am 10. November 2016 eröffnet in Perchtoldsdorf ein neues Kinder- und Jugendtheater


Vor acht Jahren hat Schauspielerin und Regisseurin Birgit Oswald das SommerKinderTheater Perchtoldsdorf gegründet, ein Open Air Theater, das sich rasch zu einer festen Größe im kulturellen Angebot in Niederösterreich entwickelt hat.


Ab 10. November 2016 wird es als THEO - TheaterOrt für junges Publikum Perchtoldsdorf  http://theaterort.at/home.html  - mit einem ganzjährigen Spielbetrieb starten: Zeitgenössisches Theater für Kinder und Jugendliche von 4 bis 14 Jahren, aber auch ein Theater für die ganze Familie.


Information und Programm: http://www.theaterort.at/

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theATerspielplan Österreich

www.theaterspielplan.at


Die Vorbereitungen für den Saisonstart September/Oktober 2016 laufen teilweise bereits auf Hochtouren.

Eine Möglichkeit auf die eigene Produktion im Bereich der Darstellenden Kunst, Aufführungsdaten, involvierte Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen u. v. m. hinzuweisen bietet der österreichweite Theaterspielplan.

Die Veröffentlichung erfolgt auf Selbsteintragsbasis:

Über den Registrieren-Button ganz oben auf http://www.theaterspielplan.at als Selbsteintragende/r anmelden - die Registrierung per E-Mail bestätigen – ganz oben auf der Seite auf Anmelden klicken und die Daten selbst eintragen.

theATerspielplan bietet ein sehr komfortables Feature für Nutzer_innen:
den eigenen Bedürfnissen entsprechend, erinnert theATerspielplan per SMS oder E-Mail an den baldigen Vorstellungsbeginn. Die Einstellungen dafür können Sie bequem über die Funktion mein theATerspielplan (rechts unter dem Datumsblock) selbst vornehmen.

 

Kontakt für weitere Fragen rund um theATerspielplan: b.stuewe-essl@freietheater.at

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IGFT: Umstellung E-Mail-Newsletter-System und freietheater.at

Unsere Homepage www.freietheater.at und auch das E-Mail-Newsletter-System sind umgezogen.

Wir hoffen, dass das reibungslos funktioniert. Falls nicht, bitte per E-Mail an b.stuewe-essl@freietheater.at schreiben, wo es hakt.

Die neuen Informations-Systeme sehen im Prinzip wie gewohnt aus. Auf www.freietheater.at gibt es ein paar strukturelle Änderungen – vor allem aber sind wir jetzt auch in der Lage Bilder hochzuladen. Gut sichtbar ist das unter Publikationen/gift – zeitschrift für freies theater: http://freietheater.sisyphos.at/publikationen/gift-zeitschrift-fuer-freies-theater/


Durch einen Klick auf die jeweilige Ausgabe wird das Inhaltsverzeichnis sichtbar. Hier besteht auch, abgesehen von der jeweils aktuellsten Ausgabe, die Möglichkeit die Ausgaben ab 06/2006 online zu lesen.

 

Unser neuer Partner in Sachen Programmierung und Systemanpassung ist David Reinisch (david.reinisch@tastenwerk.com).

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Assitej: Stella 16 Nominierungen

Die Nominierungen:

 

Herausragende Produktion für Kinder
An der Arche um acht, Landestheater Vorarlberg, Vorarlberg 6+
Pinguin People, Theater ASOU, Steiermark 6+
Lügen, Twof2, Wien 6+
Krähe und Bär, DSCHUNGEL WIEN, Wien 8+

 

Herausragende Produktion für Jugendliche
SchwarzWeißLila, DSCHUNGEL WIEN, Wien 10+
Die Sprache des Wassers, Imp:Art, Wien 12+
Das Part of the game-Game, TaO! Theater am Ortweinplatz und Das Planetenparty Prinzip, Steiermark 14+
Die Durstigen, Theater Waltzwerk, Kärnten 14+

 

Herausragende Musik
IYASA für die Musik in Mein Bauernhof, DSCHUNGEL WIEN und IYASA, Wien/Simbabwe
Michael Merkusch für die Musik in Pinguin People, Theater ASOU, Steiermark
Josef Klammer für die Musik in Anna und die Wut, Mezzanin Theater, Steiermark

 

Herausragende Ausstattung
Twof2 – Performancekunst für Junges Publikum für die Ausstattung in Skreek, Twof2, Wien
Michaela Mandel, Anna Katharina Jaritz und Rebekah Wild für die Ausstattung in Die automatische Prinzessin, Theater der Jugend, Wien
Bernhard Bauer und Ralph Heigl für die Ausstattung in An der Arche um acht, Landestheater Vorarlberg, Vorarlberg

 

Herausragende darstellerische Leistung
Nancy Mensah-Offei für ihre darstellerische Leistung in SchwarzWeißLila, DSCHUNGEL WIEN, Wien
Nadja Brachvogel, Rudi Widerhofer, Daniel Doujenis und Stefan Maaß für ihre darstellerische Leistung in Was das Nashorn sah, als es über den Zaun schaute, Vorarlberger Landestheater und Follow the Rabbit, Vorarlberg/Steiermark
Julia Carinna Wachsmann für ihre darstellerische Leistung in King A, Nichts und Der Kleine und das Biest, u\hof:, Oberösterreich

 

Wir gratulieren!

Weitere Informationen: assitej

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Trauer um Maja Schlatte

Mit Maja Schlatte ist letzte Woche eine wichtige und engagierte Persönlichkeit der Österreichischen Kulturszene gestorben, die nicht nur journalistisch jahrelang konstruktiv wirkte. Obwohl es ihr schon längere Zeit nicht mehr gut ging, hatte sie noch viel vor

 

... Wir trauern um sie.

http://kaernten.orf.at/news/stories/2791821/

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ImPulsTanz: Prix Jardin d’Europe

Der mit 10.000 Euro und einer künstlerischen Residency bei ImPulsTanz 2017 ausgestattete Europäische Tanzpreis für junge Choreografie wurde zu gleichen Teilen an zwei Choreograf_innen vergeben:

 

KATERINA ANDREOU (FR/GR)
für die Produktion A kind of fierce
5.000 Euro und eine Artistic Residency

 

WILL RAWLS (US)
für die Produktion The Planet-Eaters: Seconds
5.000 Euro und eine Artistic Residency

 

Die mit dem Wiener Kulturjournalisten Wolfgang Kralicek, der Choreografin und Performerin Jennifer Lacey sowie der Theoretikerin und Dramaturgin Ana Vujanović hochkarätig besetzte Jury begründete ihre Entscheidung, den Preis zu teilen, folgendermaßen:
„Der Entschluss, den Preis zu teilen, war ein bewusst gewählter, denn gerade diese zwei Produktionen repräsentieren höchst unterschiedliche Positionen gegenwärtiger Choreografie, die auch in Beziehung zueinander sprechen: sie provozieren eine Diskussion, die uns hoffentlich im Nachdenken darüber, was Tanz und Choreografie heute sein können, vorantreiben möge. Über das Interesse am Dialog dieser Arbeiten zueinander hinausgehend finden wir die Performances von Will Rawls und Katerina Andreou nicht zuletzt deshalb auszeichnungswürdig, weil sie feinfühlige choreografische Annäherungen an wichtige gesellschaftlich-soziale Themen vornehmen, wie etwa Kolonisierung, Okkupation, interkulturelle Beziehungen, soziale Autoritäten, freier Wille und Widerstand. Diese Themen sind zwar nicht neu, aber uns erschien die zurückhaltende, sensible und sorgsame Art des Umgangs mit ihnen als neuerdings wieder notwendig.“

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gift.zeitschrift für freies theater 03/2016: Die neue gift ist da

titelbild_gift_03_2016, copyright_titelfoto_rolf_haid

Ronald Pohl führt uns durch David Bowies Werk – Isolde Charim schreibt im Zuge der Bundespräsidentenwahl weiter zum Politischen Handeln in der Kunst.

Eine leichte aber dichte Sommerausgabe haben wir produziert. Für den Kapitalismus veranstaltete das Haus Bartleby ein Tribunal, Kurt Grisman sah sich die Verurteilung an. Und Jürgen Bauer hat sich für die gift mit dem Format der Mauerschau von bildender Kunst und darstellender bei ImPulsTanz vertraut gemacht.

Die Heroes werden auf- oder abgebaut am Cover – entscheidet selbst über den Sommer, wir wünschen euch einen schönen.

Abos bei Katharina Ganser bestellen (office@freietheater.at)!

gift.zeitschrift für freies theater erscheint vier Mal jährlich (Januar, April, Juli & Oktober)

Preise

Einzelpreis: EUR 5

 

Abos:
Jahresabo: EUR 20 (Inland), EUR 25 (Ausland)
Jahresabo StudentInnen: EUR 10 (Inland)
Im Mitgliedsbeitrag von EUR 35 ist das Jahresabo der gift enthalten.

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Wiener Projekt- u. Jahresförderungen: Entscheidungen online u. Wiederaufnahmetopf

Die Entscheidungen zu Jahresförderungen 2017 und Projekte in der 2. Hälfte 2016 sind hier nachzulesen:
www.kuratoren-theatertanz.at/u...

Das Kuratorium prämiiert die Wiederaufnahme herausragender Produktionen:
Im Zuge gemeinsamer Überlegungen bezüglich einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der Projektförderung mit KünstlerInnen der Freien Szene, der IG Freie Theaterarbeit und dem Kuratorium gibt die Kulturabteilung bekannt, dass ab dem nächsten Einreichtermin im Rahmen der Projektförderung (Produktionskostenzuschuss für Projekte)
einmal jährlich (Termin 15. Juni) auch wieder die Möglichkeit zur Unterstützung von Wiederaufnahmen bereits subventionierter resp. beim Kuratorium eingereichter Produktionen besteht.

Mehr Infos: www.wien.gv.at/kultur/abteilun...

Deadline für die nächste Einreichung ist der 15. Juni 2016.

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Der neue Kulturminister im Interview

Kulturminister Drozda kündigt einen „New Deal“ im Kunst und Kulturbereich an und nimmt dabei auch die Freien in den Blick mit Maßnahmen wie:


- „600 Stipendien für Künstler von 1.100 Euro auf 1.300 Euro monatlich angehoben werden“
- Kunst und Integration wird aufgewertet, konkret die Fördersumme von zusammen:wachsen" wird von 200.000 auf 300.000 Euro aufgestockt
- insgesamt soll die freie Szene bis 2018 fünf Mio Euro mehr spüren.

Zum Nachhören und Nachlesen:
Ö1 : oe1.orf.at/artikel/443186
derstandard.at/2000039596445/D...
www.wienerzeitung.at/nachricht...
www.kleinezeitung.at/s/kultur/...

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Novelle Kulturfördergesetz Land Steiermark

Das Kultur- und Kunstförderungsgesetz von 2005, das Vorbild für viele andere Bundesländer war, wird zum bereits dritten Mal seit 2012 novelliert. Bei der Durchsicht zeigt sich eine Verengung des einst offenen Kulturgesetzes mit gesellschaftspolitischem Anspruch und eine Reduzierung auf den Kunstbegriff. Substanzielle Änderungen in Bezug auf mehr Transparenz und die Umstrukturierung des Beiratssystems – langjährige Forderungen von Kulturschaffenden – unterbleiben.
Am Donnerstag 2. Juni wurde von Das andere Theater und der IG Kultur Steiermark in einer Presseaussendung auf die Mängel und Forderungen aufmerksam gemacht.

Das andere Theater schließt sich der Stellungnahme der IG Kultur Steiermark zur Novelle des KuKuFöG-2005 vollinhaltlich an.
Besonders unterstützen wir folgende Forderungen:
– verpflichtende schriftliche Begründung bei Ablehnung des Förderantrages und Reduktion der beantragten Fördersumme
– Transparenz der Bestellung der Mitglieder des Kulturkuratoriums sowie der Fachbeiräte
– Aufwertung des FachexpertInnen-Gemiums zu einem Förderbeirat und Reduktion der Agenden des Kulturkuratoriums

Stellungnahme_KuKuFöG_Novelle_Das andere Theater

Die Presseaussendung, sowie die Begutachtung der IG und andere Stellungnahmen sind abrufbar auf:
igkultur.mur.at/kulturpolitik/...

Der Artikel der Kleinen Zeitung zum Thema findet sich auf:
igkultur.weblog.mur.at/igkultu...

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Bundesministerium für Gesundheit: Rauchverbot auf Bühnen

In der Steiermark wird es bereits vom Land ausgesendet, das Bundesministerium für Gesundheit bittet die Kunde, dass das Rauchverbot in Theatern auch für die Bühne / auf der Bühne gilt, zu verbreiten. Weitere Infos folgen.

In Auszügen vorab:
Dem Gesundheitsschutz wird nach der Rechtsprechung des VfGH in diesem Zusammenhang ein hoher Stellenwert eingeräumt und das Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte als verfassungsrechtlich zulässig erachtet (vgl. dazu VfSlg.18.895/2009, 19.541/2011).

Das Rauchen von Tabakwaren auf Bühnen und dgl. während Theatervorstellungen, Konzerten etc. ist daher ausnahmslos verboten. Hingewiesen werden darf darauf, dass ab 20. Mai 2016 auch sog. Verwandte Erzeugnisse (z. B. E-Zigaretten, Wasserpfeifen) von den Rauchverboten des Tabakgesetzes mitumfasst sind (s. dazu BGBl. I Nr. 101/2015). Das Rauchen darf jedoch ggf. mit geeigneten Attrappen dargestellt werden.

Eine Missachtung des Rauchverbots auf Bühnen und dgl. stellt eine Verwaltungsübertretung dar, die entsprechend zu ahnden ist.

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Bitte um Feedback zu EU-Kulturförderprogramm

Das EU-Kulturförderungsprogramm im Rahmen von Creative Europe www.creativeeurope.at/kultur/a... läuft noch bis 2020. An der Ausrichtung für das nächste EU-Kulturförderprogramm ab 2020 wird bald gearbeitet werden.

Die IG Freie Theaterarbeit will die Bedürfnisse der freien Produzent_innen des darstellenden Bereiches möglichst zeitgerecht einbringen.
Deshalb ersuchen wir um dein/ihr Feedback zu dem was gut läuft (so bleiben sollte), aber auch zu dem, was nicht gut funktioniert (geändert werden sollte).

Wir freuen uns über Feedback, egal ob du/sie bereits eingereicht hast/haben oder an Fördereinreichung gedacht hast/haben und im Endeffekt das doch nicht getan hast/haben, weil sich z.B. Probleme rund ums Einreichprozedere ergeben haben.

E-mails mit ihrem/deinem Feedback bitte an b.stuewe-essl@freietheater.at senden.

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Europäische Theaternacht 2016

Die Anmeldung läuft!

Bereits zum 5. Mal findet heuer die Europäische Theaternacht in Österreich statt. Termin ist Samstag, der 19.11. Wir laden alle Gruppen, Ensembles und Häuser herzlich ein, teilzunehmen und mit uns die darstellende Kunst zu feiern!

Anmeldung:
toth@theaternacht.eu

Infos:
www.europaeische-theaternacht.at

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Registrierkassenpflicht für gemeinnützige Vereine

Infoblatt der Kulturvernetzung NÖ: www.kulturvernetzung.at/de/reg...

Kurzinfo in Auszügen:

Die Registrierkassenpflicht besteht ab Einnahmen von mehr als 15.000 Euro Umsatz und mehr als 7.500 Euro Bar-Umsatz

Für gemeinnützige Vereine zählen allerdings Einnahmen aus unentbehrlichen Hilfsbetrieben NICHT zu diesen Umsätzen, also hat der Verein Einnahmen vor allem aus:
+ Spenden ohne Gegenleistung
+ Mitgliedsbeiträge
+ Subventionen/öffentliche Gelder *
+ Erlöse aus Eintrittskartenverkauf/Ticketverkauf
dann ist man von der REgistrierkassenpflicht voraussichtlich befreit. Im Zweifelsfall bitte beim Finanzamt nachfragen.

Was durchaus für diese Untergrenze zählt:
+ Gastronomie/Verkauf von Speisen und Getränken
+ Standgebühren für Verkaufsstände von dritten.
+ Publikationen
+ Provisionen, zb beim Verkauf von Kunstwerken
+ Sonstige Umsätze

Mehr Infos: www.kulturvernetzung.at/de/reg...

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Verwertungsgesellschaftengesetz-Novelle 2016

Gemeinsame Stellungnahme der KünstlerInnenverbände zum Entwurf des Verwertungsgesellschaftengesetzes (Verwertungsgesellschaftengesetz 2016 – VerwGesG 2016)

Wien, am 2. März 2016

Vorbemerkung

Die unterzeichnenden Verbände begrüßen grundsätzlich die Neufassung des Verwertungsgesellschaftengesetzes und dessen erklärte Zielsetzung, die Transparenz innerhalb der Verwertungsgesellschaften zu erhöhen. Fraglich ist jedoch, ob die umfangreichen Berichtspflichten gegenüber anderen Verwertungsgesellschaften und der Öffentlichkeit nicht bloß zu einem extrem erhöhten Verwaltungsaufwand ohne zusätzlichen Informationswert führen werden, der zu Lasten der UrheberInnen geht, da er ihnen von ihren Einnahmen abgezogen wird. Wir gehen – wie im Vorblatt angegeben - von annähernd 1 Million Euro zusätzlichen Ausgaben für die Umstellung bei deutlich steigenden laufenden Kosten aus. Dass die Folgekosten 3.000 Euro nicht überschreiten werden, wird von allen ExpertInnen bezweifelt.

Befremdet sind wir über die zum wiederholten Mal geübte Praxis, die Betroffenen im Vorfeld nicht in die Überlegungen, die dem Gesetzesentwurf vorausgegangen sind, einzubeziehen. Die Verwertungsgesellschaften-Richtlinie wurde bereits vor zwei Jahren erlassen und versendet. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder vorgeschlagen, Arbeitsgruppen zu bilden, die den jeweiligen Gesetzwerdungsprozess begleiten, und sind überzeugt, dass auf diese Weise – auch zum Vorteil für den Gesetzgeber – viele Unklarheiten bereits zu einem frühen Zeitpunkt ausgeräumt werden könnten. So sind wir einmal mehr mit einer sehr kurzen Begutachtungsfrist konfrontiert, die es uns unmöglich macht, alle relevanten Punkte mit der erforderlichen Gründlichkeit auf ihre Eignung zu untersuchen und unter den Verbänden der UrheberInnen abzustimmen. Wir verweisen daher auch auf die Stellungnahmen wichtiger ExpertInnen und auf jene der Verwertungs­gesellschaften, die sich eingehender einzelnen Themen­gebieten widmen werden, die für die UrheberInnen ebenfalls von großer Bedeutung sind.

Unverständlich ist uns, dass sich nirgendwo ein Hinweis auf den besonderen kulturpolitischen Stellenwert von Verwertungsgesellschaften findet. Es entsteht vielmehr der Eindruck, die Verwertungsgesellschaften sollen in ihren Handlungsspielräumen maximal eingeschränkt und zu Kontrolleinrichtungen der NutzerInnen und der Zahlungspflichtigen gemacht werden.

Monopolgrundsatz

Die Verankerung des Monopolgrundsatzes wird von uns begrüßt und wir schließen uns den Ausführungen in den Erläuterungen an. Die Beibehaltung der Monopolstellung der Verwertungsgesellschaften trägt dafür Sorge, dass Dumping bei Lizenzgebühren verhindert werden kann. Ebenso sind wir der Meinung, dass es eine ausreichende Zahl von Verwertungsgesellschaften gibt.

Gemeinsames Repertoire

Wir sprechen uns für eine gemeinsame Wahrnehmung von Rechten im analogen und im digitalen Bereich aus, wie sie der Verwertungsrealität entspricht. Es bestehen keine ausschließlichen Verwertungen von Werken nur in analoger oder digitaler Form, in Form von Veranstaltungen und Aufführungen oder in medialer Form.

Mitgliedschaft und Unternehmensverfassung

Die verbesserten Möglichkeiten der Einbindung der Bezugsberechtigten bzw. Mitglieder wird von den Verbänden positiv beurteilt, die Aufwertung der Mitgliederhauptversammlung durch größere Mitbestimmungs­möglichkeiten erscheint uns sinnvoll. Auch die Mitbestimmung in Verteilungsfragen gehört dazu.

Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz

Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz sind grundsätzlich zu begrüßen und im österr. VwGes. (Jahresabschluss, neu: Tranzparenzbericht) auch bereits zum Teil vorgesehen sowie – in unterschiedlicher Ausprägung – gängige Praxis. Inwieweit die Berichtspflichten gegenüber der Öffentlichkeit, sowohl was den damit verbundenen kostenintensiven Verwaltungsaufwand als auch datenschutzrechtliche Überlegungen betrifft, überbordend sind, sollte einer genauen neuerlichen Prüfung unterzogen werden.

Digitale Demokratie

Hier besteht unserer Meinung die Gefahr, dass der Wortlaut „Ausübung von Mitgliedschaftsrechten unter Verwendung elektronischer Kommuni­kations­mittel“ so weit verstanden wird, dass damit das simultane elektronische Wählen via Live-Streaming ermöglicht wird. Damit wäre auch die Gefahr von Störungen und Manipulationen verbunden. Es sollte zumindest in den Erläuternden Bemerkungen diesbezüglich eine Klar­stellung geben, dass simultanes elektronisches Wählen via Live-Streaming aufgrund der oben erwähnten Gefahren kein geeignetes Instrument darstellen.

Außentransparenzkosten

Die Außentransparenzkosten belasten kleinere Verwertungsgesellschaften mehr als größere. Sie werden außerdem zu 100 Prozent aus den Tantiemeneinnahmen und somit von den Bezugsberechtigten in den Verwertungsgesellschaften, den KünstlerInnen und den Rechte­inhaber­Innen selbst finanziert. Außentransparenz kann höchstens in einem Ausmaß geboten sein, in dem allgemeine öffentliche Berichtspflichten bestehen, und nicht in Form von zusätzlichen Sonderregelungen für Verwertungs­gesellschaften. Mehrkosten, die nur Verwertungs­gesell­schaften aufgebürdet werden, sind über Tariferhöhungen zu begleichen.

Berichtspflichten von FunktionärInnen

Wir sprechen uns gegen die verpflichtende Offenlegung des Tantiemen­einkommens von FunktionärInnen in Verwertungsgesellschaften aus. Tantiemen werden anhand der Nutzung von Werken und entsprechend den Verteilungsschlüsseln verrechnet. Das gilt für alle Bezugsberechtigten der Verwertungsgesellschaften in gleicher Weise. Wenn in den Verwertungs­gesellschaften Demokratie gewünscht ist, können nicht zugleich KünstlerInnen durch übertriebene spezielle Berichtspflichten abgeschreckt werden, solche Funktionen zu übernehmen oder Aufgaben wahrzunehmen. Auch wenn der Gesetzgeber in diesem Punkt die Richtlinie umsetzt, so bestehen doch Gestaltungsspielräume, die jedenfalls vermeiden sollten, dass die Mitwirkung von KünstlerInnen durch das Vorzeigenmüssen ihrer Tantiemeneinnahmen torpediert wird.

Soziale und kulturelle Einrichtungen

Studien haben belegt, dass die SKE-Fonds sich für KünstlerInnen in sozialen Notlagen bewährt haben. Auch Förderungen, die kulturellen Zwecken dienen, sind seit langem hilfreiche Instrumente. Wir begrüßen daher die Beibehaltung dieser Einrichtung, wir sehen jedoch nicht ein, dass Verwertungsgesellschaften, deren Bezugsberechtigte Rundfunk­unternehmen sind, seit der Verwertungs­gesellschaften­reform 2006 davon ausgenommen sind und bleiben sollen. Wir schlagen statt der weiteren Beibehaltung der Ausnahme die dem Gleichheitsgrundsatz entsprechende Wiedereinbeziehung und die Aufteilung der SKE der Rundfunkverwertungs­gesellschaften auf die anderen Verwertungsgesellschaften vor, in denen die SKE-Mittel im Sinne des Gesetzes vergeben werden können.

Tarife für Geräte und Speichermedien

Es erscheint uns unzumutbar, dass die Verwertungsgesellschaften alleine, bei ohnedies sehr erhöhtem Aufwand, empirische Untersuchungen über die Nutzung von Speichermedien anstellen sollen. Hier sollten – analog zum Beirat für Geräte- und Speichermedienvergütung – die Nutzer­organisationen ebenfalls in die Pflicht genommen werden und sich an den zu erwartenden Kosten beteiligen. Ausgeschlossen werden muss, dass den Verwertungsgesellschaften über Kostenbelastungen durch ständig weiter einforderbare „Grundlagenforschungen“ jeder Verhandlungsspielraum genommen wird.

Meldefristen

In einigen Verwertungsgesellschaften bestehen dreijährige Meldefristen, sie erlauben den KünstlerInnen eine bessere Einnahmenplanung. Diese Melde­fristen sollten im Verwertungsgesellschaftengesetz Beachtung finden.

Aufsichtsbehörde

Die Transparenz der Kosten für die Aufsichtsbehörde ist weitgehend durch die Verwertungsgesellschaften zu leisten. Die Verwertungsgesellschaften wissen aber nicht, wie und ob der Betrag der Kosten für die Aufsichtsbehörde verbraucht wird und ob nicht das Oberlandesgericht Wien einen großen Teil einsteckt. Es fehlen die Voraussetzungen, um Transparenz schaffen zu können. Den Verwertungsgesellschaften muss ermöglicht werden, diese Aufgabe im Sinne des Gesetzes wahrzunehmen.

42a UrhG

Mit der Urheberrechtsgesetzreform 2015 wurde der 42a UrhG, der kostenfreie, nicht beeinspruchbare Verleih von digitalen Publikationen für Forschungs- und Wissenschaftszwecke ermöglicht. Da eine solche weitreichende Freigabe von Werken das Zustandekommen von Neuerscheinungen nahezu unmöglich macht, wurde eine Änderung bei nächster Gelegenheit zugesagt. Wir vermissen die Einlösung dieser Zusage in der jetzigen Reform und fordern sie ein.

Einbringung der Rechte in die Verwertungsgesellschaft und rückwirkende Änderung der Verteilungsbestimmungen

Wir begrüßen die Klarstellung, dass es nicht darauf ankommt, wer die Rechte in die Verwertungsgesellschaft eingebracht hat. Unserer Meinung nach fehlt aber eine Bestimmung, die eine rückwirkende Bekämpfung der Verteilungsbestimmungen unmöglich macht. Änderungen der Verteilungs­bestimmungen können immer nur mit Wirkung für die Zukunft erfolgen. Andernfalls wird die Verteilung innerhalb der Gesellschaften nicht mehr durchführbar. Die individuelle rückwirkende Bekämpfung einer Verteilung bleibt davon unberührt. Verteilung in gemischten Verwertungsgesellschaften Wir unterstützen das Anliegen von Verwertungsgesellschaften, die RechteinhaberInnen abgeleiteter Rechte (Kopiervergütung etc.) vertreten. Verwertungsgesellschaften sollen nach Maßgabe der Beschlüsse innerhalb der betroffenen Verwertungsgesellschaften RechteinhaberInnen abgeleite­ter Rechte an den Vergütungsansprüchen beteiligen können.

Zusammenfassend:

Dass die EU-Verwertungsgesellschaftengesetz-Richtlinie und ihre Umset­zung dem Ziel des Schutzes der schwächeren Partei, der der Künstlerinnen und Künstler, dienen, ist kaum zu erkennen. Dafür sind um so stärker die Einflüsse der Nutzer, Nutzer-Organisationen und zahlungspflichtigen Unternehmen und Einrichtungen auf die Richtlinie und ihre Umsetzung erkennbar. Es ist zu befürchten, dass die Umsetzung der EU-Verwertungs­gesellschaftengesetz-Richtlinie dazu führt, dass die Verwertungs­gesell­schaften durch Überfrachtungen mit Aufgaben und Auflagen zunehmend handlungsunfähig werden und sich die für ihre Einnahmen rechtfertigen sollenden KünstlerInnen aus ihren Funktionen in den Verwertungs­gesellschaften zurückziehen.

Wir erneuern unseren Anspruch einer grundlegenden Diskussion in einer Arbeitsgruppe und fordern den Gesetzgeber zur Einrichtung dieser Arbeitsgruppe mit aufschiebender Wirkung für die Umsetzung der EU-Verwertungs­gesellschaften­gesetz-Richtlinie auf.

Unterstützt von (Verbände und verantwortliche Personen):

Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden, Helmut Berger
IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss
IG Übersetzerinnen Übersetzer, Brigitte Rapp
Interessengemeinschaft Österreichischer Dokumentarfilm, Harald Friedl
Kulturrat Österreich, Maria Anna Kollmann
Musikergilde, Peter Paul Skrepek
Österreichischer Komponistenbund, Alexander Kukelka
Österreichischer Musikrat, Harald Huber
Verband Österreichischer Kameraleute, Astrid Heubrandtner-Verschuur
Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und MusikproduzentInnen Österreichs, Alexander Hirschenhauser



Informationen:
Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...
Debattenseite UrheberInnenrechte und Cultural Commons des Kulturrat Österreich: kulturrat.at/debatte/UrheberIn...

Weitere Stellungnahmen von Mitgliedern des Kulturrat Österreich, soweit sie bereits vorliegen:
Dachverband der Filmschaffenden Österreichs: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...
Verband Freier Radios Österreich: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

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Keine weitere Verschärfung in der Asylgesetzgebung!
Kulturrat Österreich, Pressemitteilung 25. November 2015

Menschenwürde und Menschenrechte sind unteilbar

Die geplante Novelle zum Asylrecht ist kein symbolisches
Stoppschild, sondern führt direkt zu noch mehr Toten auf dem Weg nach
Europa.

Im Zusammenhang mit den Asylsuchenden, die nach Europa kommen, um hier Schutz und Sicherheit zu finden, ist immer mehr die Rede von "Signal senden" oder "Zeichen setzen". Diese symbolische Begrifflichkeit drückt auf vermeintlich schonende Weise eine harte Realität aus: dass Flüchtlinge nicht willkommen sind. In Wahrheit werden Maßnahmen vorbereitet, die das Leben von Geflüchteten unzumutbar erschweren und
tatsächlich stärker gefährden:
Jede Einschränkung der Familienzusammenführung wird dazu führen, dass noch mehr Menschen sich über tödliche Fluchtrouten auf den Weg machen.

Eine verpflichtende Wiederholung jedes Asylverfahrens nach drei Jahren ist ein bürokratischer Zusatzaufwand, der das Leben von Geflüchteten in Unsicherheit prolongiert. Ein Ankommen in der Aufnahmegesellschaft, ein sicheres Refugium mit Zugang zu Ausbildung und Chancen etwa am Arbeitsmarkt, ein Zusammenleben unter Gleichberechtigten wird damit ausgeschlossen.

Wozu also die geschönte Sprache in der Ankündigungspolitik? Um selbst ruhig schlafen zu können? Fast hat es den Anschein, denn ein flüchtlingsfreies Europa ist eine Illusion. Eine Festung gegen Menschen auf der Flucht zu errichten funktioniert nicht. Erreicht wird, dass die Flucht noch teurer, noch gefährlicher, noch tödlicher wird.

Die Alternative ist einfach: Menschenwürde und Menschenrechte sind unteilbar. Es braucht sichere Fluchtrouten, einen uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt, direkte Unterstützung bei der Ankunft, eine weitergehende Anerkennung genderspezifischer Fluchtgründe sowie ganz
dringend das Recht für alle Flüchtlinge (auch mit 15 Jahren und
darüber!) eine Pflichtschule zu besuchen und weiterführende
(Aus)Bildungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

Es gilt Taten zu setzen: gegen rassistische Ausschlusspolitik, gegen diese Asylgesetznovelle, gegen Zäune an den Grenzen.

Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, Handlungsfähigkeit in einem menschenrechtlichen, weitsichtigen und lösungsorientierten Sinn, fernab von Zynismus zu beweisen.

Wir unterstützen die Mailkampange von SOS Mitmensch, mailen auch Sie!
-> www.sosmitmensch.at/site/petit...

Entwurf der Novelle, Begutachtungsfrist 30.11.
-> www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...


_______/ Rückfragen:
Kulturrat Österreich
www.kulturrat.at
contact@kulturrat.at
www.twitter.com/kulturrat_oe

Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien

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Broschüre zu Vertragsverhältnissen

Am Mittwoch, dem 18. 11. 2015, wird die Broschüre im Café Spektakel in Wien vorgestellt.

K800_vertragsverhaeltnisse_im_theaterbereich


In welchem Fall muss ein Theaterverein seine Mitwirkenden anstellen?
Welche Tätigkeiten sind klassische Werkverträge?
Was ist eigentlich ein Freier Dienstvertrag?
Und wäre eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts die Lösung für kollektives Arbeiten?

Randolf Destaller, Sabine Kock, Carolin Vikoler, Andrea Wälzl: „WAS TUN?“ Vertragsverhältnisse im (freien) Theaterbereich in Österreich.

Die Broschüre spielt diese Fragen juristisch korrekt, in Überblicktabellen und anhand eines praktischen Beispiels – inklusive IG Netz Zuschuss (Förderung von Anstellungskosten) – durch.

„Was tun?“ könnt ihr euch bei uns im Büro abholen bzw. meldet euch bei uns aus den Bundesländern.

www.freietheater.at
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Stellungnahme zum Entwurf des Gemeinnützigkeitsgesetzes 2015
Stellungnahme der IGFT vom 12.11.2015

Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

Die IG Freie Theaterarbeit nimmt zum gegenständlichen Entwurf wie folgt Stellung:

Aufgrund der kurzen Frist zur Stellungnahme war eine Auseinandersetzung mit der Gesetzesvorlage nur bedingt möglich. Insofern bleibt diese Stellungnahme den deutlichsten Eckpunkten verhaftet, die in ihrer im Entwurf vorgesehenen Form einer Änderung bedürfen.

Die in der vorliegenden Fassung erstmalig ermöglichte Spendenabsetzbarkeit für den Kunst- und Kulturbereich innerhalb des Gemeinnützigkeitsgesetzes ist grundsätzlich zu begrüßen.
Die Bindung an eine vom Bund oder einem Bundesland gewährte Förderung und dem damit eventuell einhergehendem – von der Kultureinrichtung nicht steuerbaren – Eintrag in die Transparenzdatenbank sorgt für eine deutliche Ungleichbehandlung unter Kultureinrichtungen. Sie lässt ein weiteres Aufklaffen der Finanzierungsschere zwischen großen und kleinen – bezogen auf die finanziellen Gegebenheiten -, sowie ortspezifisch, regional und überregional tätigen Institutionen befürchten. Erleichterte Zugänge zur Spendenabsetzbarkeit für in der Förderlandschaft bereits höher dotierte Institutionen mit hohem infrastrukturellem Aufwand gegenüber kleinen Projektinitiativen scheinen vorprogrammiert und verstärken damit die Fördertendenzen auf Landes- und Bundesebene. Junge Künstler_innen, die sich neu erproben, schaffen es häufig erst nach einigen Jahren in den Förderschienen der Länder und des Bundes Berücksichtigung zu finden. Sie werden durch die angedachten Regelungen von vornherein ausgeschlossen. Der Nichteinbezug von Förderungen durch Gemeinden und die EU lässt zusätzliches Ungleichgewicht in dieser Hinsicht, bis hin zum Ausschluss zahlreicher Kunstinitiativen, erwarten.

Die Förderung durch ein Bundesland ist derzeit noch nicht automatisch mit einem Eintrag in die Transparenzdatenbank verbunden. Zu befürchten ist, dass auch hier eine Verengung des Begünstigtenkreises hin zu vor allem mit Bundesförderungen bedachten Initiativen stattfinden wird.

Der Einbezug von gemeinnützigen Vereinen im Kulturbereich, die sich nicht zentral künstlerischen Aktivitäten widmen, wie Archive, Interessenvertretungen, Kulturvermittlungseinrichtungen, Informationsplattformen und andere im Kulturbereich tätige Initiativen ist wünschenswert.

Bedingt durch unregelmäßige Förderung auf Projektbasis werden viele Kunstinitiativen nicht regelmäßig gefördert. Dies führt mit dem eingebrachten Entwurf zu zusätzlicher Unplanbarkeit hinsichtlich privater Spenden und voraussichtlich auch zu einer Verunsicherung für Spender und Spenderinnen.

Das geforderte Wirtschaftsprüfer_innen - Gutachten erweist sich als zusätzliche Hürde für weniger finanzkräftige Kunstinitiativen.
Aus nationalökonomischer Sicht ist die weitere Begünstigung von wenigen finanzkräftigen Personen oder Einrichtungen, die vor allem durch diese Regelungen profitieren werden, nicht wünschenswert. Die direkte Verknüpfung von Fördergebarung und Spendenabsetzbarkeit lässt darüber hinaus eine weitere Benachteiligung von nicht marktkonformer Kunst befürchten.

Die IG Freie Theaterarbeit regt eine durchgängig geschlechterneutrale Ausformulierung des Textes an.

Die IG Freie Theaterarbeit bedauert, in den Erarbeitungsprozess des Ministerialentwurfes nicht einbezogen worden zu sein.

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Steuerliche Spendenbegünstigung für Kunst/ Kultur?!
Kulturrat Österreich: Stellungnahme vom 12.11.2015

Kulturrat Österreich nimmt zum Entwurf des Gemeinnützigkeitsgesetzes 2015 Stellung

Ministerialentwurf: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

.) Spendenbegünstigung bzgl. Kunst und Kultur an Subventionen von Bund/ Land gekoppelt

# Die öffentliche Förderlandschaft in Österreich ruht auf vier Säulen: EU, Bund, Land und Städte/Gemeinden. Wenn die Verknüpfung mit öffentlichen Förderungen als alleingestelltes Qualitätsmerkmal einer Absetzbarkeit bleiben soll, wird es jedenfalls notwendig sein, hier alle vier zu berücksichtigen.

# Es gibt in Österreich auch subventionsunabhängige Kunst- und Kultureinrichtungen und -initiativen. Um in den Genuss der steuerlichen Absetzbarkeit zu kommen, werden sich auch diese zukünftig verstärkt um Subventionen bemühen (müssen). Damit werden Kunst- und Kulturschaffende jedoch in einen verschärften Konkurrenzkampf um die ohnehin stets zu knappen öffentlichen Fördermittel gedrängt. Angesichts knapper und (im besten Fall) stagnierender Kunst- und Kulturbudgets führt dies jedoch absehbar zu Kürzungen für jene, die aktuell Förderungen erhalten. Eine weitere finanzielle Schwächung ist in dieser Hinsicht vor allem bei der Förderung von Projekten und Einzelpersonen zu erwarten, u.a. weil diese nicht auf aufrechtzuerhaltende Infrastruktur verweisen können, deren Kosten weniger leicht reduzierbar sind als selbstständig erbrachte künstlerische Leistungen. Entsprechend führt die Voraussetzung der öffentlichen Förderung zu einer weiteren Umverteilung der Kunst- und Kulturbudgets zu Gunsten ohnehin bereits finanzkräftigerer Institutionen, und die finanzielle Schlechterstellung von, auf finanzielle Gesamtkapazitäten bezogen, kleineren Initiativen ist damit neuerlich vorprogrammiert.

.) Allgemeine Voraussetzungen auf Seiten der begünstigten Einrichtungen

# Grundsätzlich ist die Bindung an einen – von den begünstigten Einrichtungen nicht beeinflussbaren – Eintrag in der Transparenzdatenbank unzumutbar. Die Koppelung an eine Transparenzdatenbank, deren Realisierung in der politischen Auseinandersetzung zwischen Bund und Ländern nach wie vor ungelöst ist, führt zudem zumindest vorläufig dazu, dass ausschließlich Einrichtungen mit Bundessubventionen für die Spendenabsetzbarkeit in Frage kommen; hier braucht es zumindest Übergangsbestimmungen. Die Einbeziehung von Förderungen auf EU- und Gemeindeebene ist im Entwurf nicht angedacht, für eine Lösung hinsichtlich eines wünschenswerten vielfältigen Kunst- und Kulturlebens aber unumgänglich.

# Die Bindung an eine jährlich zu gewährende Förderung widerspricht jeder Planungssicherheit für die begünstigte Körperschaft und die SpenderInnen. Jedenfalls sollte hierbei wenigstens auf einen Zeitraum von 3 Jahren abgestellt werden, in dem zumindest einmal eine Förderung gewährt wurde.

# Die sonstigen Voraussetzungen für eine Spendenbegünstigung, etwa ein verpflichtendes WirtschaftsprüferInnen-Gutachten und die arbeitszeitintensive Doppelmeldung der steuerbegünstigten Spenden auch durch die EmpfängerInnen, sind derzeit ebenfalls so angesetzt, dass kleine und kleinste Initiativen von der Spendenbegünstigung strukturell ausgeschlossen sind.

# Zusammen mit der bereits angesprochenen Subventionsumverteilung führt der Gesetzesvorschlag, wie er derzeit vorliegt, in der Tendenz zur Umverteilung der vorhandenen und zu lukrierenden Geldmittel von kleinen zu großen Kultureinrichtungen. Das ist eine kulturpolitische Entscheidung, die der Kulturrat Österreich für ein fatales Signal in Richtung der Kunst- und Kulturschaffenden als wichtige Impulsgeber für die Gesamtentwicklung unserer Gesellschaft hält.

.) Steuerliche Absetzbarkeit als Mittel der privaten Förderung: Von wem?

# Wir möchten die Gelegenheit nützen, hier auch ganz allgemeine Kritik aus ökonomischen Erwägungen einzubringen: Steuerliche Absetzbarkeit ist immer eine Förderung jener, die Steuern zahlen. Konkret handelt es sich hier entweder um vermögende Personen, deren Einkommen ein relevantes Einkommensteueraufkommen auslöst, oder um Unternehmen, die ihre Steuerschuld durch Spenden reduzieren wollen. Das Ziel dieser Novelle, die Verbreiterung und Vergrößerung der Spendenbereitschaft, wird damit ganz klar nicht durch die Verbreiterung der SpenderInnenbasis, sondern – überspitzt formuliert – mittels Lukrierung größerer Beträge von wenigen zu erreichen versucht. Entsprechend wäre zumindest begleitend zur steuerlichen Absetzbarkeit eine finanzielle Erleichterung für jene anzudenken, die spenden, ohne daraus Profite zu lukrieren, durch die Spenden ihr Image verbessern oder ihren KundInnenkreis erweitern. Zu befürchten ist eine Spendengebarung, die den Entwicklungen im Sponsoringbereich ähnlich ist: Spenden an Institutionen, die mit viel Werbung eine große Publikumsanzahl anzusprechen vermögen, werden eher fließen als Spenden an Kultureinrichtungen, die diese Reichweite – aus welchen Gründen auch immer – nicht haben.

.) Privatisierung der Kunstförderung?

# Ein unausgesprochenes Ziel dieser Novelle darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden: Die Spendenabsetzbarkeit, d.h. die private oder jedenfalls nichtstaatliche Förderung von Kunst und Kultur, legt nicht nur alte Formen des MäzenatInnentums nahe, sondern führt in Zeiten der Budgetknappheit tendenziell zu Folgemaßnahmen seitens der FördergeberInnen, wie sie derzeit schon in einzelnen Bundesländern vorexerziert werden: Die Verknüpfung von Subventionen mit privat organisierten Einnahmen. Idealerweise ist eine solche drohende Verknüpfung, die in der Regel kleinen und vor allem nicht marktkonformen Ausformungen zeitgenössischer Kunst bedroht, zu vermeiden: Eine Doppelvoraussetzung, Spendenabsetzbarkeit nur bei Subvention, und Subvention nur bei Spenden – wie durchaus hinsichtlich von Sponsoring als Fördertendenz bereits beobachtbar –, würde zu Folgen in der Kunst- und Kulturlandschaft führen, die ohne begleitende kulturpolitische Auseinandersetzung eine deutliche Verengung der Vielfalt nach sich ziehen.

.) Unlimitierte Absetzbarkeit für Spenden?

# Wir vermissen grundsätzlich eine Betragsbegrenzung bei der Absetzbarkeit von Spenden. Diese könnte sowohl mit einem jährlichen Maximalbetrag pro SpenderIn limitiert werden, wie auch durch eine prozentuell Beschränkung der Absetzbarkeit der tatsächlich geleisteten Spenden. Auch der Anteil der gespendeten Summe an den Gesamteinkünften der SpenderInnen bietet sich als weiterer Parameter an, um diejenigen relativ stärker zu begünstigen, die trotz verhältnismäßig geringerer Einkünfte bzw. Gewinne spenden. Ziel sollte sein, dass nicht eine (grenzenlose!) Steuererparnis der größte Anreiz ist, von der diejenigen am meisten profitieren, die über das meiste Kapital verfügen - daher keinesfalls unlimitiert!

.) Geschlechtergerechte Sprache

# Wir vermissen in der geplanten Novelle einen konsequenten geschlechtergerechten Sprachgebrauch und fordern dringend auf, den Text einem entsprechenden Lektorat zu unterziehen.

.) Keine Einbeziehung der Interessenvertretungen im Vorfeld der Novelle

# Bedauerlich ist die absolute Nichteinbeziehung von InteressenvertreterInnen aus Kunst und Kultur im Vorfeld der Gesetzesnovelle: Das hier vorhandene Wissen um Folgenabschätzung und Notwendigkeiten im Feld abzuholen, könnte nicht nur dazu beitragen, eine breit anerkannte Novelle auf den Weg zu bringen, sondern würde wohl auch helfen, nicht intendierte Folgen zu vermeiden.

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Stopp TTIP, CETA und TISA
Aufruf des Kulturrat Österreich
BürgerInneninitiative Stopp TTIP JETZT (nur noch bis heute) unterschreiben:
__/ www.stop-ttip.org

__/ Internationale Aktionstage ab 10. Oktober:
__/ www.ttip-stoppen.at
__/ www.ttip-demo.de/home
__/ www.trade4people.org


Im Oktober wird in Miami – geheim wie immer – das Freihandelsabkommen TTIP weiter verhandelt. Der Verhandlungstext von CETA, dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada, liegt nun vor, soll aber laut Ankündigung von EU-Handelskommissarin Malmström trotz massiver Kritik nicht nachverhandelt werden. TiSA, das GATS-Nachfolgeabkommen über den Handel mit Dienstleistungen, wird von der EU und den USA mit weiteren 21 Staaten, darunter Australien, Kanada, Japan und viele lateinamerikanische Staaten, hinter einer Mauer des Schweigens verhandelt, die die Stimmen der Zivilgesellschaft vollkommen ignoriert und gegen jedes demokratische Verständnis verstößt. Das Parallelabkommen zum TTIP, das TPP im pazifischen Raum gilt seit gestern als fertig, ist aber auch noch nicht beschlossen.

Investitionsschutz, Abbau von Handelsbarrieren, Ökonomisierung gesellschaftlicher Grundbedürfnisse sind die Schlagworte, CETA, TTIP oder TiSA die Abkürzungen, die die programmatische Ausrichtung der aktuellen europäischen Wirtschaftspolitik beherrschen. Wir sagen: Alle drei Abkommen gehören müssen gestoppt werden. Nicht nur, aber auch aus Gründen des Erhalts von Kunst und Kultur – in ihrer ganzen Vielfalt, vor allem aber zu Rahmenbedingungen, die nicht ausschließlich über ökonomische Kriterien definiert sind.

Die viel zitierte „kulturelle Ausnahme“ gibt es nicht: TTIP ist als sogenanntes Negativlisten-Abkommen konzipiert, das heißt, es betrifft alles, was nicht explizit davon ausgenommen ist. Kunst und Kultur sind nicht ausgenommen. Lediglich für audiovisuelle Medien (Film, TV, Radio) ist vorläufig im Dienstleistungskapitel eine Ausnahme vorgesehen. Dessen ungeachtet kann allerdings in allen anderen Kapiteln (z.B. E-Commerce) sehr wohl auch über audiovisuelle Medien verhandelt werden. Ausnahmen müssten aber grundlegend für alle Kapitel geltend gemacht werden.

Das UNESCO-Abkommen zum Schutz der kulturellen Vielfalt soll maximal in einer rechtlich nicht bindenden Präambel eingeschrieben werden. Das UNESCO-Abkommen selbst wurde von den USA nie ratifiziert.

Zu befürchten ist, dass durch das Investitionsschutzabkommen ISDS Interessen der globalen Unternehmen über die Gesetze einzelner Staaten gestellt und unliebsame Gesetze, etwa zum Umweltschutz, zukünftig von Unternehmen eingeklagt werden können. Über die sogenannte „regulatorische Zusammenarbeit“ soll die Macht der Parlamente hin zu Lobbyisten und Anwälten verschoben werden.

__/ Europäische Unterschriftenkampagne

Die von der Kommission unerwünschte, von der Zivilgesellschaft organisierte, BürgerInneninitiative „STOP TTIP“ hat seit dem Start vor einem Jahr bereits mehr als 3 Millionen Unterschriften erreicht und läuft noch bis heute, 6. Oktober. Am 7. Oktober 2015 wird sie der Kommission in Brüssel übergeben:

-> www.stop-ttip.org

__/ Aktionstag gegen TTIP am 10. Oktober

Trotz der massiven Kritik der Zivilgesellschaft soll CETA finalisiert werden, das grobe Gerüst von TTIP bis Anfang 2016 stehen und TiSA unkontrolliert und streng geheim von den „Wirklich guten Freunden der Dienstleistungen“ („Really Good Friends of Services“) – das ist der Zusammenschluss von 50 Staaten – weiter verhandelt werden.

Am 10. Oktober findet in ganz Europa ein Aktionstag gegen TTIP & Co statt. In Deutschland ist derzeit am meisten geplant, für eine Großdemo wird nach Berlin mobilisiert:
-> www.ttip-demo.de/home

In Wien ist ein Protest-Picknick geplant, in den Bundesländern finden einzelne Veranstaltungen statt. Informationen:
-> www.ttip-stoppen.at

Protest-Picknick in Wien, am Samstag 10.10., 14h im Sigmund-Freud Park, 1090 Wien

International wird für Aktionstage von 10. bis 17. Oktober aufgerufen.
-> www.trade4people.org


_____/ Weitere Informationen:

__/ Rubrik Stopp CETA | TTIP | TISA des Kulturrat Österreich
kulturrat.at/agenda/ttip

__/ Thema TTIP, CETA & Co. des deutschen Kulturrat
www.kulturrat.de/text.php?rubr...

__/ Kampagnenseite gegen TPP
www.exposethetpp.org


_______/ Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
A-1060 Wien
contact@kulturrat.at
kulturrat.at
twitter.com/kulturrat_oe
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KünstlerInnen|Sozial|Versichert
Kulturrat Österreich, 29. Juni 2015
Was Sie schon immer über KSVF und SVA wissen wollten

Sozialversicherungsangelegenheiten selbstständiger KünstlerInnen
ExpertInnen informieren und beantworten Fragen

Infotour durch Österreich
Herbst 2015
www.kulturrat.at/termine/infot...

Eine Veranstaltungsreihe des Kulturrat Österreich in Kooperation mit
den PartnerInnen an den Veranstaltungsorten


Wer bisher von einem Zuschuss durch den
KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds (KSVF) ausgeschlossen war, hat nun neue Chancen. Die letzte Gesetzesänderung hat zahlreiche
Verbesserungen für selbstständig tätige KünstlerInnen gebracht – und viel Potenzial für Missverständnisse. Was hat sich wirklich geändert?
(Wie) Kann ich nun einen Zuschuss erhalten, obwohl ich nicht über die geforderte Einkommensuntergrenze aus künstlerischen Tätigkeiten komme?
Was sind Bonusjahre? Wie unterscheidet sich der im KSVF neu eingeführte dreijährige Durchrechnungszeitraum von jenem, der gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht werden kann? Was gilt überhaupt als künstlerische Tätigkeit, und was hat es mit den neuerdings relevanten künstlerischen Nebentätigkeiten auf sich?

Außerdem neu: der KSVF-Unterstützungsfonds für soziale Notlagen von KünstlerInnen. Wann aber ist eine Notlage eine Notlage?

Eine Pflichtversicherung in der SVA ist weiterhin Voraussetzung für
einen Zuschuss aus dem KSVF – Grund genug, die Basics der
Sozialversicherung für Selbstständige zu erklären. Auch die Kombination von verschiedenen Einkommensarten wird Thema sein: Wann beginnt eine Pflichtversicherung, was ist ein Lückenschluss und wie steht es um Tantiemen? Wie beende oder unterbreche ich eigentlich eine Pflichtversicherung in der SVA?


ReferentInnen:
# Bettina Wachermayr (Geschäftsführerin KSVF)
# MitarbeiterInnen aus den Landesstellen der SVA
# Moderation: Daniela Koweindl (Kulturrat Österreich)

Die ReferentInnen stehen nach kurzen einführenden Vorträgen auch für individuelle Fragen zur Verfügung.


Alle Termine:
# Burgenland

DI 15.9., 19h
Literaturhaus Mattersburg

Brunnenplatz 4
7021 Mattersburg

In Kooperation mit:
Literaturhaus Mattersburg – www.literaturhausmattersburg.at


# Niederösterreich

DO 17.9., 18h
Cinema Paradiso

Kinosaal 2
Rathausplatz 14
3100 St. Pölten

In Kooperation mit:
Kulturvernetzung Niederösterreich – www.kulturvernetzung.at


# Tirol

DI 13.10. 19h
Kunstpavillon

Rennweg 8a
6020 Innsbruck

In Kooperation mit:
Tiroler Künstlerschaft – www.kuenstlerschaft.at TKI
Tiroler Kulturinitiativen/ IG Kultur Tirol – www.tki.at


# Vorarlberg

MI 14.10., 19h
Villa Claudia – Blauer Salon

Bahnhofstraße 6
6800 Feldkirch

In Kooperation mit:
IG Kultur Vorarlberg – www.igkultur-vbg.at


# Steiermark

MO 19.10., 19h
Kultur in Graz

Lagergasse 98a
8020 Graz

In Kooperation mit:
Das andere Theater – www.dasanderetheater.at
esc medien kunst labor – esc.mur.at
IG Kultur Steiermark – www.igkultur.mur.at
Kultur in Graz (KiG!) – www.kig.mur.at


# Kärnten

DI 20.10., 19h
Musil-Haus

Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt

In Kooperation mit:
IG KIKK – www.igkikk.at
Robert Musil Institut – www.uni-klu.ac.at/musil


# Oberösterreich

MO 9.11., 17h
Kunstuniversität Linz

Hörsaal (1. Stock)
Hauptplatz 8
4010 Linz

In Kooperation mit:
Alumniverein Forum – Kunstuniversität Linz – www.ufg.at/forum
Fiftitu% - www.fiftitu.at
KUPF – www.kupf.at


# Salzburg

DI 10.11. 19h
Galerie 5020

Residenzplatz 10
5020 Salzburg

In Kooperation mit:
Dachverband Salzburger Kulturstätten – www.kultur.or.at
Galerie 5020 – www.galerie5020.at


# Wien

DI 17.11., 19h
IG Architektur

Gumpendorfer Str 63b
1060 Wien

In Kooperation mit:
]a[ akademie der bildenden künste wien – www.akbild.ac.at
Diagonale - www.diagonale.at
mica – music austria – www.musicaustria.at

__/ Eine Veranstaltungsreihe des Kulturrat Österreich in Kooperation mit den PartnerInnen an den Veranstaltungsorten



__/ Information:


www.ksvf.at
esv-sva.sozvers.at
www.kulturrat.at

Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Straße 63b
1060 Wien

www.kulturrat.at
www.twitter.com/kulturrat_oe
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KSVF-Unterstützungsfonds Neu: monatlich stattfindende Entscheidungssitzungen
Seit Jahresbeginn gibt es innerhalb des Künstler_innensozialversicherungsfonds (KSVF) für selbstständige aber auch unselbstständige Künstler_innen die Möglichkeit in sozialen Notlagen finanzielle Unterstützung zu erhalten. Es ist dabei nicht notwendig, beim KSVF bereits als Künstler_in anerkannt zu sein.

Um in Notfällen schneller unterstützen zu können, finden die Entscheidungen über Anträge zur Unterstützung in Notlagen nun monatlich statt. Die nächste Sitzung ist Anfang Oktober 2015. Ingesamt stehen jährlich bis zu 500.000 Euro für diese Beihilfen zur Verfügung.

Wichtig ist, den „berücksichtigungswürdigen Notfall“ (Krankheit, ein unvorhersehbares Ereignis), der zu einem Einkommensausfall, einer dringend notwendigen Anschaffung, zu erhöhten Kosten aufgrund einer Erkrankung oder zur Notwendigkeit eines Kuraufenthaltes führt, schon im Begleitschreiben ausführlich und möglichst präzise darzustellen und entsprechend mit offenen Rechnungen, Befunden, Kostenvoranschlägen usw. zu belegen. Der Beirat ist zu strengster Vertraulichkeit verpflichtet!

Weitere Informationen (Antragsformular, Richtlinien etc.):
www.ksvf.at
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Kulturrat Österreich zum Internationalen Frauen*kampftag

Gleichberechtigung? Jetzt gleich!
Kulturrat Österreich zum Internationalen Frauen*kampftag am 8. März

Auch mehr als 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauen*kampftag werden Frauen* in Österreich und weltweit wieder auf die Straße gehen und ihre Rechte einfordern. Lautstark und selbstbewusst. Queerfeministisch und antirassistisch.

Zwar wird Frauen* inzwischen in vielen Staaten per Gesetz die Gleichberechtigung zugestanden, doch liegen oft Welten zwischen dem gedruckten Wort und seiner Umsetzung in die Realität. Auch im Kunst- und Kulturbereich liegt aus feministischer Sicht alles Mögliche im Argen, entsprechende Forderungen sind fixer Bestandteil kulturpolitischer Debatten und Forderungskataloge.

Die ungleichen Arbeitsbedingungen für Künstlerinnen sehen so aus, dass sie seltener über eigene Arbeitsräume sowie längerfristig stabile Kooperationsstrukturen mit VermarkterInnen verfügen, geringere Jobchancen und geringere Einkommen bei gleicher Ausbildung und Arbeitszeit haben. Mehrfachdiskriminierungen aufgrund von StaatsbürgerInnenschaft, Aufenthaltsstatus, Hautfarbe verschärfen die Situation.

Frau* begegnet der Ungleichbehandlung im privaten wie politischen Alltag: Dort, wo Frau* ihre politischen Vertreterinnen wählen kann, wird sie dennoch selten in die Regierung berufen. In den Führungsetagen der Banken, Konzerne, Universitäten, etc. ist sie ebenfalls nach wie vor kaum in adäquater Zahl zu finden. Statt gleichberechtigter Teilhabe wird jegliche Einschränkung männlicher Vorrechte und Privilegien bekämpft ‒ im täglichen Kleinkampf, aber auch hinsichtlich psychischer und sexualisierter Gewalt. Wenn selbst gewählte Mandatare Übergriffe an Frauen* als übliches Ritual bei der Partnerinnenwahl sehen, ist es kein Wunder, dass es kaum eine Frau* gibt, die nicht schon verbale oder körperliche Attacken vom anderen Geschlecht erlebt hat.

Erst die Übergriffe in Köln zur Jahreswende 2015/2016 ließen die europäische Öffentlichkeit aufschreien – und vornehmlich mit der Keule eines rassistischen Paternalismus nochmals zuschlagen. Wenn ein Verhaltenskodex für Frauen* als probates Mittel zur Wahrung ihrer Sicherheit im öffentlichen Raum empfohlen wird, bringt sie das wieder in die Position des Opfers, das seine Weiblichkeit gefälligst verbergen soll, und das kann nach einem Jahrhundert des Kampfes um die Frauenrechte nur das falsche Signal sein.

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein:

Frauen* müssen entsprechend ihrer Verteilung in der Gesellschaft in der legislativen, judikativen und exekutiven Gewalt vertreten sein. Sie müssen die Macht-, Gestaltungs- und Handlungsspielräume einnehmen können, die ihnen zustehen. Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte für alle! In Theorie und Praxis!

Veranstaltungen (Männer* informieren sich vorher, ob sie auch eingeladen sind):

- Innsbruck
Interventionen, Aktionen, Feste, Diskussionen, Veranstaltungsreihe:
Frauen in der Architektur, Filmfestival u.a.m. von 2. März bis April 2016
aep.at/internationaler-frauent...

- Graz
Frauenarmut verhindern und beseitigen
„Freie 8. März Komitee Graz“ lädt ein und ruft auf zu:
Infostand „Brot und Rosen“: 10-13 Uhr, Kapistran Pieper Platz, Hauptbrücke
Demotreffpunkt: 16:30 Uhr, Mariahilferplatz, 8020 Graz
internationalerfrauentag.at/?p...

- Linz
PLATZ DA!
Feminismus und Krawall am 8. März 2016
Aktion, Radioballett, Demo, Film und Party
Demotreffpunkt: 16 Uhr, Martin-Luther-Platz/Landstraße beim
Krawall-Schiff Franzi Feigl, 4020 Linz
www.feminismus-krawall.at

- Wien
FrauenLesbenDemo zum 8. März – Internationaler Frauenkampftag
Feministischer Widerstand – Schluss mit Sexismus, Rassismus und Krieg
Treffpunkt: 8.3. 2016, 17h, Praterstern, 1020 Wien
zwanzigtausendfrauen.at

- Kulturpolitische Positionen:

Gemeinsame Forderungen kulturschaffender Frauen in Österreich
frauenkultur.at

#istnoetig: 8. Feministische und queere Positionen
Aus dem Forderungskatalog der Plattform #istnoetig „15 Forderungen an
die Kulturpolitik“
istnoetig.noblogs.org/15-forde...

„Frauen in der Kunst“ – feministische Kulturpolitik. In: 42 Monate
IMAG - eine Bilanz. Hg. Kulturrat Österreich, Wien, Dezember 2012
kulturrat.at/agenda/imag/mater...

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
www.kulturrat.at
contact@kulturrat.at
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Neues Infoblatt: Neuinterpretation der Definition von Arbeitslosigkeit
Information Kulturrat Österreich, 12.1.2016


Kleine, aber feine Neuinterpretation der Definition von
Arbeitslosigkeit am AMS


Kulturrat Österreich veröffentlicht Infoblatt

Laut einem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs müssen nicht mehr alle Tätigkeiten eingestellt werden, um als arbeitslos im Sinne des
Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AlVG) zu gelten, sondern nur noch
diejenigen, die den Anspruch auf AMS-Leistungen begründen. Werden
mehrere Tätigkeiten ausgeübt, so gilt für einen möglichen Bezug von
Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe dennoch unverändert: Es darf keine
Pflichtversicherung in einer Pensionsversicherung bestehen.

Diese Neuinterpretation ist vor allem relevant, wenn ein
Arbeitslosengeldanspruch aus unselbstständiger Beschäftigung resultiert,
aber gleichzeitig selbstständige Einkünfte (unter der Jahres-Geringfügigkeitsgrenze) lukriert werden und beim Eintritt der Arbeitslosigkeit noch eine Versicherung in der SVA besteht.

Klingt kompliziert? Wir haben die Information (als ergänzendes Update zu
unserer Broschüre „Selbstständig | Unselbstständig | Erwerbslos“) hier
zusammengestellt, mit einem Beispiel versehen und durch die zuständige
Fachabteilung im Sozialministerium (bm:ask) prüfen lassen:

__/ Infoblatt: Neuinterpretation der Definition von Arbeitslosigkeit
kulturrat.at/agenda/ams/infoAM...

______/ Weitere Links:

__/ Selbstständig | Unselbstständig | Erwerbslos, Broschüre und
ergänzende Infoblätter online:
kulturrat.at/agenda/ams/infoAM... (2012ff)

__/ Infoteil 4 der Broschüre: Selbstständig | Unselbstständig |
Erwerbslos (Stand Februar 2012)
kulturrat.at/agenda/ams/infoAM...

Rückfragen:
Kulturrat Österreich
Gumpendorfer Str. 63b
A-1060 Wien
contact@kulturrat.at
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Kunst ist Arbeit - Kunst kennt keine Nation

IG Freie Theaterarbeit, September 2015

Die IG Freie Theaterarbeit IGFT fordert im Dialog mit der Kulturpolitik:

Richtgagen für Kulturschaffende – Erhöhung der Fördermittel für die Freie Szene
Kunst ist keine private Liebhaberei, sondern gesellschaftlich notwendige und relevante Arbeit. Und die muss angemessen entlohnt werden.
Die IG Freie Theaterarbeit IGFT fordert als ersten Schritt die Verdopplung der über mehr als ein Jahrzehnt stagnierenden Mittel für freie Gruppen in der Projektförderung und der mehrjährigen Konzeptförderung.
Die zusätzlichen Mittel sollen ausdrücklich der Verbesserung der sozialen Lage von KünstlerInnen und Kulturschaffenden gewidmet werden und endlich die Einhaltung von Richtgagen und aller sozialrechtlichen Vorschriften sicherstellen.
Zu lange hat die Stadt Wien in ihrer Förderpolitik die Selbstausbeutung von KünstlerInnen und Kulturschaffenden stillschweigend vorausgesetzt.

Eine wirkliche Stärkung der Eigenständigkeit der Freien Szene durch bessere Arbeits-, Auftritts- und Entwicklungsmöglichkeiten

Eine eigene Förderschiene für „Start-up“-ProduzentInnen
Über erste Nachwuchsförderungen hinaus brauchen aufstrebende KünstlerInnen in der Freien Szene Gelegenheit, ihre Arbeit zu professionalisieren, sich international zu positionieren oder sich in der Begleitung selbstgewählter MentorInnen weiterzuentwickeln.

kunst_ist_arbeit

Die Förderung langfristiger Karrieren von KünstlerInnen in der Freien Szene
Die Freie Szene ist keine Durchgangsstation in den etablierten Theaterbetrieb, sondern eine eigenständige Produktionsweise, die das Repertoiretheater in der Zukunft vermehrt ersetzen wird. Die Förderung muss verstärkt auf die längerfristige Entwicklung von KünstlerInnen und die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen ihrer Arbeit zielen. Die Biografie von KünstlerInnen in der Freien Szene muss tatsächlich eine lebbare unter professionellen Arbeitsbedingungen sein.


kunst_hat_keine_nation



Eine Förderung von Arbeitsmodellen, die KünstlerInnen der Freien Szene mehr Vorstellungen in längeren Spielserien, mehr Gastspiele, eine überregionale und internationale Positionierung und höhere Mobilität ermöglichen

Die Freie Szene braucht frei zugängliche, nicht kuratierte Spiel- und Veranstaltungsorte

Gender Mainstreaming — Migrant Mainstreaming
Die Förderungen der Stadt Wien müssen durch aktive Maßnahmen den Zugang zum kulturellen Feld auf allen Hierarchieebenen ermöglichen – ungeachtet von Herkunft, Alter und Geschlecht.
Das gegenwärtige Kulturangebot reproduziert noch immer sehr subtil gesellschaftliche Schranken. Dagegen muss die Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des Kulturbetriebes durchgesetzt werden. Das betrifft nicht nur Publikum mit Migrationshintergrund, sondern auch geeignete Maßnahmen zur Förderung von KünstlerInnen mit Migrationshintergrund.

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Zahlen aus einer Erhebung der IG Freie Theaterarbeit das Jahr 2013 betreffend:

83 an einer Befragung teilnehmende freie Gruppen, das entspricht einer Beteiligung von etwa 70% (von den 83 Befragten erhielten 62 eine Förderung der Theater-Abteilung der Stadt Wien), haben mit 318 Produktionen unter Beteiligung von 1.852 Künstlerinnen und KulturarbeiterInnen in 1.970 Vorstellungen (durchschnittlich 5,41 Aufführungen/Tag) international 347.308 BesucherInnen erreicht.
Das Fördervolumen der durch diese Erhebung erfassten freien Gruppen durch die Stadt Wien (inklusive anderer Kulturabteilungen wie der Alltagskultur und der Bezirksförderung) betrug 4,07 Mio. Davon wurden 3,98 Mio Euro über die Darstellende Kunstabteilung der Stadt Wien vergeben (29 Ein- oder Mehrjahresförderungen, 33 projektbezogene Förderungen).
Die Vereinigten Bühnen Wien (Raimundtheater, Ronacher und Theater an der Wien) erreichten in der Saison 2012/2013 mit 555 Vorstellungen (durchschnittlich 1.52 Aufführungen / Tag) 466.549 BesucherInnen, ihr gemeinsames Fördervolumen durch die Stadt Wien betrug 2012 36,35 Mio Euro (2013: 37,24 Mio Euro) ohne Bauinvestitionen.
Laut Kunst- und Kulturbericht wurden 2014 über die Kulturabteilung der Stadt Wien im Bereich der darstellenden Kunst vergeben:
90.868.471,92 Euro (nicht enthalten Großveranstaltungen wie Wiener Festwochen), 2,6 Mio Euro Projektförderung für Freie Gruppen, 2,63 Mio Euro Konzeptförderung darstellende Kunst. Das entspricht 5,7% des Gesamtfördervolumens im Bereich der
darstellenden Kunst.

Quelle: IG Freie Theaterarbeit: Wir sind viele & divers – so wie unser Publikum
In: gift.zeitschrift für freies Theater. 03/2015, S. 10-13.



Tatsache ist, dass richtungsweisende Entwicklungen und Impulse zur Weiterentwicklung des Kunst- und Kulturschaffens maßgeblich von Künstlern und Künstlerinnen abseits der großen Tanker kommen und die Freie Szene eine zentrale Säule im Kulturangebot Wiens als weltoffener Stadt ist. Tatsache ist aber auch, dass die Förderausschüttung das in keinster Weise abbildet.

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Eine Studie zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler aus 2008 hält fest

„Das mittlere Äquivalenzeinkommen der Kunstschaffenden liegt im Erhebungsjahr mit rund 1.000 Euro pro Monat nur knapp über der Armutsgefährdungsgrenze (2006: 893 Euro monatlich), und deutlich unter dem mittleren Äquivalenzeinkommen der österreichischen Gesamtbevölkerung (2006: monatlich 1.488 Euro). Unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze leben 37% der Kunstschaffenden – dieser Anteil beträgt in der Gesamtbevölkerung 13% und unter allen Erwerbstätigen 7%."

Quelle: Susanne Schelepa, Petra Wetzel, Gerhard Wohlfahrt: Zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler in Österreich. Studie im Auftrag des BMUKK. Wien 2008.

Die Situation hat sich durch die Auswirkungen der Krisenjahre bis heute eher noch verschlechtert.

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Infoblätter

- Umsatzsteuer = Mehrwertsteuer? 10% oder 13% ? Und muss ich überhaupt?
- welches Einkommen bringt mich über die Steuergrenze?
- Muss ich mich als Selbstständige_r versichern?
- Wie komme ich zu Geld aus dem Künstlersozialversicherungsfonds?
- Vorsicht: AMS und Zuverdienst
- und vieles mehr

die Infoblätter der IG versuchen zu helfen: www.freietheater.at/?pa...

Darüber hinaus beraten wir euch gerne. Macht euch einen Termin (Carolin Vikoler, c.vikoler@freietheater.at , 01 403 87 94). Für Mitglieder ist die Beratung kostenlos. Für Nicht-Mitglieder kostet sie 50 Euro.

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Im Schnellverfahren Grundrechte abschaffen?
Kulturrat Österreich, Pressemitteilung 19. April 2016

Kulturrat Österreich spricht sich vehement gegen Abschaffung des Asylrechts aus!

Aufruf zur Kundgebung am 25.4.2016, 18h, Parlament, Wien



Bevor noch die letzte Verschärfung im Fremden(UN)recht beschlossen ist, steht schon die nächste auf dem Programm und soll im Schnellverfahren umgesetzt werden. War im Herbst, als die aktuell vorliegende Gesetzesverschärfung im parlamentarischen Verfahren auf den Weg gebracht wurde, noch von symbolischen Maßnahmen die Rede, soll nun Flüchtlingen die Möglichkeit, internationalen Schutz an einem sicheren Aufenthaltsort zu erhalten, gänzlich verweigert werden. Die Annahme von Asylanträgen soll erst erfolgen, wenn sich die Möglichkeit einer Abschiebung oder Zurückweisung als unmöglich erweist. Diese Vorgangsweise wird das Leid vieler Menschen dramatisch vergrößern. Zudem bricht Österreich damit internationale und europäische Verpflichtungen – von politischen Werthaltungen wie Empathie oder Solidarität ganz zu schweigen, die von SPÖVP längst zu Feindbildern erklärt worden sind. Zur Umsetzung ist dieses Mal Notstandsgesetzgebung geplant: Sobald „öffentliche Ordnung und innere Sicherheit“ für bedroht erklärt werden, ist die Rechtsstaatlichkeit auszusetzen. Ein Tabubruch, um so mehr wenn Innen- wie VerteidigungsministerInnen seit Tagen trommeln, dass sie den Notstand erklären wollen, sobald das Gesetz es "erlaubt" - dass also für sie ein Notstand bereits eingetreten ist.


Konkret ist geplant:

# Der Entwurf der Notstandsparagraphen nutzt perfide eine Lücke im österreichischen Asylgesetz: Der Antrag auf Asyl kann zwar gestellt werden, die Entscheidung, ob dieser Antrag als eingebracht gilt (und damit Rechte wie Abschiebeschutz, Verpflegung oder Unterkunft gewährt werden), behält sich der Staat aber vor. In Zeiten des erklärten Notstands soll künftig ein Asylantrag – mit wenigen Ausnahmen, insbesondere bzgl. Familienzusammenführung – generell nur dann als eingebracht gelten, wenn eine sofortige Abschiebung nicht möglich ist. Dieselbe Lücke nutzte der Staat auch im Herbst 2015 immer wieder, wenn es darum ging, AsylwerberInnen Unterkunft und Verpflegung vorzuenthalten – respektive auf freiwillige und organisierte HelferInnenarbeit zu verweisen. Zusätzlich soll offenbar schnell und leise noch eine Erweiterung der Haftmöglichkeiten zum Zweck der Abschiebung durchgeboxt werden: 2 Wochen statt bisher 72h.

# Der seit Herbst vorliegende Gesetzesentwurf sieht zudem eine Verschärfung des temporären Aspekts des Asylrechts vor: Die Aufenthaltsberechtigung gilt zunächst mit Vorbehalt für drei Jahre, was die Aufforderung zur raschen Integration als reine Rhetorik entlarvt. Zudem wird der Familiennachzug stark eingeschränkt. Die Botschaft ist klar: Bleibt, wo ihr seid, wir wollen euch hier nicht haben nach außen bzw. wir lassen keine Flüchtlinge herein nach innen.

Dass eine Novelle wie die nunmehr geplante überhaupt möglich ist, erstaunt und schockiert, insbesondere nach der Welle an Menschlichkeit im Sommer 2015, als sich selbst die deutsche Bild-Zeitung zu einer Refugees-Welcome-Kampagne hinreißen ließ. Es war abzusehen, dass uns bald eine politische Mobilisierung der Ressentiments und eines Hurra-Patriotismus für geschlossene Grenzen (Mordphantasien eingeschlossen) ins Haus stehen würde. Die Schnelligkeit, mit der diese Gegenmobilisierung – derzeit umfassend und erfolgreich politische Entscheidungen lenkend – stattfindet, geht über ein Warnsignal bereits weit hinaus.

Empathie mag keine politische Kategorie sein, aber wer zulässt oder absichtlich herbeiführt, dass Empathie kein ethisch-moralischer Wert in der Gesellschaft mehr ist, zielt auf das Ende einer offenen demokratischen Gesellschaft. Dem tritt der Kulturrat Österreich mit aller Vehemenz entgegen: Wir fordern legale Fluchtwege und die Einhaltung bzw. Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.



Möglichkeiten zum Protest:

__/ Kundgebung am 25.4., 18h, beim Parlament
menschliche-asylpolitik.at | www.facebook.com/events/102939...

__/ Protestmailkampagne
gegen-unmenschlichkeit.at/prot...


Links:

__/ Kommentar Kulturrat Österreich zum Gesetzesentwurf vom Herbst:
kulturrat.at/agenda/brennpunkt...

__/ Bisheriger Ministerialentwurf:
www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/X...

__/ Aktuelle Notstandsgesetzgebung (aufbereitet):
images.derstandard.at/2016/04/...

__/ Asylrecht derzeit:
www.ris.bka.gv.at/GeltendeFass...


Rückfragen:
Kulturrat Österreich
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Unterstützung für KünstlerInnen in Notfällen?
Information Kulturrat Österreich, 30.3.2016

Kulturrat Österreich veröffentlicht Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds (Version 1.0.)

__/ Leitfaden als pdf:

-> kulturrat.at/leitfaden_ksvf_un...

Anfang 2015 erhielt der KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds (KSVF) eine zusätzliche Aufgabe: die Einrichtung eines Unterstützungsfonds für KünstlerInnen in Not. Der Unterstützungsfonds wurde zügig realisiert, Richtlinien verfasst, im Juni 2015 fand die erste Beiratssitzung statt - Anfangs vierteljährlich, seit Herbst 2015 mittlerweile monatlich. Der Kulturrat Österreich ist mit einer Stimme im vierköpfigen Beitrag kontinuierlich vertreten. Aus dem Wissen um die Praxis im Unterstützungsfonds, aber auch aus der Beratungspraxis der Interessenvertretungen wird allerdings deutlich, dass es noch einige Anlaufschwierigkeiten gibt. Vor allem sind viele KünstlerInnen noch nicht ausreichend informiert über die Existenz des Unterstützungsfonds bzw. über die konkreten Voraussetzungen und Abläufe für den Erhalt einer Unterstützung. Jedenfalls gibt es derzeit noch viel weniger Anträge an den Unterstützungsfonds als Notlagen unter KünstlerInnen ...

Der Kulturrat Österreich veröffentlicht daher die Erstversion eines Leitfadens für einen Antrag beim Unterstützungsfonds. Zentrales vorneweg:

# Der Unterstützungsfonds ist zwar formal beim KSVF angesiedelt, beantragen können aber alle KünstlerInnen, egal ob Anspruch auf einen Zuschuss aus dem KSVF zu den Sozialversicherunsgbeiträgen besteht oder nicht, und egal ob selbstständig oder unselbstständig tätig.

# Der Rahmen für eine Unterstützung ist im KSVF-Gesetz bzw. näher in den Richtlinien des Unterstützungsfonds definiert: Eine allgemeine soziale Notlage reicht leider nicht aus für eine Unterstützung. Der “besonders berücksichtigungswürdige Notfall“ muss durch ein auslösendes Ereignis verursacht sein, z. B. eine langandauernde Erkrankung oder das Kaputtgehen eines Arbeitsgerätes.

__/ Leitfaden für Anträge beim Unterstützungsfonds des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds des Kulturrat Österreich (Version 1.0.)
-> kulturrat.at/agenda/sozialerec...

______/ Weitere Links:

__/ KSVF Unterstützungsfonds
-> www.ksvf.at/ein-notfall-was-nu...

__/ Richtlinien Unterstützungsfonds
-> www.ksvf.at/rechtliches.html?f...

__/ KünstlerInnen-Sozialversicherungsfondsgesetz (KSVFG)
-> www.ris.bka.gv.at/GeltendeFass...

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Kulturrat Österreich
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Kulturelle Ausnahme in TTIP? Inexistent.
Kulturrat Österreich, Aufruf zum Tag gegen TTIP, 18. Mai 2015

Machen wir den Tag der kulturellen Vielfalt auch hier zum Tag gegen TTIP

21.5.2015: Demonstration vor dem Künstlerhaus (Wien), Konzert "TTIP, CETA, TISA stoppen!" im Schwarzberg (Wien)

Informationen zum Tag gegen TTIP


Kunst und Kultur entziehen sich nicht nur generell einer allgemeingültigen Definition, sie entziehen sich auch allen gebräuchlichen Definitionsrichtlinien, nach denen Handelsabkommen wie das TTIP organisiert sind. Entsprechend weitschweifig geraten die Erklärungen der Europäischen Kommission oder des österreichischen Wirtschaftsministeriums: Die Sorgen über die Auswirkungen von CETA oder TTIP auf Kunst und Kultur seien zwar unbegründet, allerdings lasse sich das nicht für jedes Detail sagen.

Genau hier liegt das Problem: Welche Teile des Kunst- und Kultursektors nach Unterzeichnung von TTIP, TISA und CETA noch kulturpolitischen Handlungsspielräumen unterliegen und welche nur noch nach ökonomischen Kriterien des Marktes bestimmt werden, ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Eindeutig ist jedoch, dass genau darüber dann nicht mehr die Politik entscheidet, sondern die InvestorInnen – im Zweifelsfall über private Investitionsschutz-Verfahren (ISDS).

Die Palette an kulturpolitischen Instrumenten, die eine Barriere für den freien Handel darstellen können, reicht von Subventionen oder Zuschüssen zur Sozialversicherung bis zur Finanzierung öffentlich-rechtlicher Kultureinrichtungen wie Museen und Theater, von der Finanzierung kultureller Angebote durch Gebühren, wie etwa Bibliotheken und Rundfunk, bis zu besonderen Steuerregelungen und Preisregulierungen für kulturelle Produkte. Allen diesen Steuerungsinstrumente ist gemeinsam, dass sie im Kapitalismus als Hindernisse für den freien Wettbewerb gelten – also potenziell Verhandlungsmasse im TTIP sind. Als Ausnahme vorgesehen ist derzeit nur der „audiovisuelle Bereich“ – ohne konkrete Definition.

CETA, TTIP und TISA, die drei derzeit bekanntesten Abkommen in Verhandlung, müssen gestoppt werden. Nicht nur, aber auch aus Gründen des Erhalts von Kunst und Kultur – in ihrer ganzen Vielfalt und vor allem zu Rahmenbedingungen, die nicht ausschließlich über ökonomische Kriterien definiert sind.

englische Version: kulturrat.at/agenda/ttip/stopt...


Kulturrat Österreich unterstützt:
Aufruf zur Demonstration des Künstlerhaus Wien

EINE FRAGE DES ÜBERLEBENS FÜR KUNST UND KUNSTSCHAFFENDE!


Am 21. Mai 2015 um 15 Uhr vor dem Künstlerhaus am Karlsplatz

TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft), das Freihandelsabkommen, das gerade zwischen der EU und den USA bezeichnenderweise hinter verschlossenen Türen (!) ausgehandelt wird, ist eine schwerwiegende Bedrohung für Kunst, Künstlerinnen und Künstler. Sollte es nämlich in der jetzt geplanten Fassung in Kraft treten, verlieren Kunst- und Kulturschaffende, die bereits jetzt großteils im Prekariat grundeln, ihre Lebensgrundlage. Jede Form von Subventionierung künstlerischer Arbeit wäre nämlich in der Diktion des Abkommens ein "unerlaubtes Handelshemmnis" und damit nicht mehr zulässig, es sei denn sie käme auch amerikanischen Firmen und Konzernen zu Gute. Damit wäre aber mit einem Schlage die europäische Wertehaltung gegen über Kunst und Kunstschaffenden ad absurdum geführt und schlicht ausgehebelt. Kunst und Kultur werden damit zur bloßen Ware degradiert und zur Gänze dem Diktat der Profitmaximierung unterworfen.

Wir Künstlerinnen und Künstler sind also dringend aufgefordert uns vehement dagegen zu wehren!

Aktuelle Informationen: k-haus: www.k-haus.at/ und facebook-event: www.facebook.com/events/164204...


ÖMR-Pressekonferenz & Konzert
TTIP, CETA, TISA stoppen!

21. Mai 2015, Pressekonferenz zu TTIP: 19.00 Uhr, Konzertbeginn: 20.15 Uhr

Schwarzberg (ehem. OST-Klub), Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien

Eine Initiative des ÖMR – Österreichischer Musikrat, unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission

Am 21. Mai 2015 ist UNESCO Welttag der kulturellen Vielfalt und Aktionstag gegen TTIP. Auf der Pressekonferenz sprechen: ao.Univ.-Prof. Dr. Harald Huber (Präsident des ÖMR), Yvonne Gimpel (Referentin für kulturelle Vielfalt, Österreichische UNESCO-Kommission), Prof. Mag. Kurt Brazda (Regisseur, Kameramann und Fotokünstler) und Zuzana Brejcha (Filmschaffende und Kulturrat Österreich). Im Anschluss an die Pressekonferenz steht Vielfalt in aller Schärfe, Würze und Wandelbarkeit am Programm - unter dem Titel „VIELFALT & the City – Die Nacht der kulturellen Vielfalt“.

Aktuelle Informationen und Programm: www.facebook.com/events/140634...


Europäische BürgerInnen-Initiative für einen Verhandlungsstopp

Hier unterschreiben: stop-ttip.org/de/?noredirect=d...

Wir, 240 Organisationen aus ganz Europa, darunter der Kulturrat Österreich, wollten ein europäisches Volksbegehren zur Beendigung der Verhandlungen zu CETA/TTIP/TISA initiieren. Das hat die Europäische Kommission aus - unseres Erachtens nicht haltbaren - formaljuristischen Gründen verhindert. Nun organisieren wir die Sache selbst: 1,8 Millionen Menschen haben bereits unterschrieben. Bis Juni wollen wir 2 Millionen!

Information und Material: stop-ttip.org/

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Kundgebung: Willkommen in Prekärnten I Dobrodošli v Koroziji
Presseinformation IG KIKK, 4. Mai 2015

Kundgebung: Dienstag 5. Mai von 12 bis 14 Uhr,
Ort: NICHT bei der Pestsäule am Alten Platz
sondern beim Wörtherseemandl in der Renngasse.


Willkommen in Prekärnten I Dobrodošli v Koroziji

„Wir erleben erstmals eine Ausnahmesituation wie diese“ ist den Benachrichtigungsschreiben der Kulturabteilung zu entnehmen, und das trifft tatsächlich zu.
Es trifft aber auch zu, dass die freien Kulturinitiativen und die Kunst­ und Kulturschaffenden im Land, diese Situation nicht herbeigeführt und schon gar nicht zu verantworten haben.
Freie Kulturinitiativen arbeiten zum Gemeinwohl der Bevölkerung, sie sind kulturelle Nahversorger_innen vor allem in den Regionen, sie helfen, der Landflucht entgegenzuwirken und sie machen Kärnten/Koroška internationaler. Sie stellen mit geringen finanziellen Mitteln und viel persönlichem freiwilligen und unfreiwilligen Einsatz ein Maximum an kulturellem Output auf die Beine, der unbedingt erhalten und noch gesteigert werden muss, weil freie Kulturarbeit für die Zukunft des Landes von essentieller gesellschafts-­ und demokratiepolitischer Bedeutung ist.
Kreative Widerstandstage und Aktionen freier Kulturinitiativen und Künstler_innen haben schon in der Vergangenheit bewirkt, dass der überbordenden blauen Vereinnahmungs­- und Einfärbungspraxis kritische Stimmen entgegengesetzt wurden, die außerhalb von Kärnten/Koroška dazu beitrugen, das Land differenzierter zu betrachten und nicht als ganz hoffnungslos abzustempeln.

Derzeit sind die Kassen der Kulturinitiativen leer, und in Zukunft soll der Aderlass weitergehen, um den letzten Euro aus den Ermessensausgaben herauszupressen.
Aber auch schon 15 bis 20% Kürzungen in der freien Kulturszene bedeuten keine Redimensionierung sondern Kahlschlag und das Ende von vielen Kulturinitiativen und Kulturprojekten. Ganz zu schweigen von den neuen Initiativen die voller Hoffnung waren und jetzt das Handtuch werfen müssen, da sie laut Kulturunterabteilung prinzipiell eine Ablehnung bekommen werden.

Nur: Kultur kann nicht aus der Privattasche finanziert oder dieser überantwortet werden. Das käme einer visionslosen Bankrotterklärung des politischen Gestaltungswillen gleich.
Wir richten daher den dringenden Appell an die Kärntner Landesregierung und insbesondere an Kulturreferent Benger, bei der Abwägung der finanziellen Einschnitte, der Kultur die gleiche Priorität einzuräumen, wie sie beispielsweise und selbstverständlich dem Gesundheitsbereich und unerlässlichen öffentlichen Diensten zugestanden werden muss. Jede Maßnahme, die freie Kulturarbeit zum Anhängsel degradiert, würde zu einem kulturellen Braindrain führen, weil vor allem junge Leute – die das Land nicht nur aus demografischen Gründen so dringend braucht – gezwungen wären, ihren Broterwerb außerhalb von Kärnten/Koroška zu suchen.

Weil wir entsprechende Gesetze und Richtlinien vermissen, die das verantwortungslos agierende Finanzsystem samt ihren Akteur_innen in gesellschaftlich verträgliche und notwendige Schranken
weist, richten wir einen zweiten dringenden Appell an die Kärntner Landesregierung und an die Bundesregierung, parallel zum Krisenmanagement entsprechende Maßnahmen zu setzen, damit
den freien Kulturinitiativen – und allen Betroffenen ­ zumindest eine glaubhafte Perspektive gegeben wird, dass sich ein solches Desaster nicht wiederholen kann.


Ohne Kultur hat Kärnten keine Zukunft! Brez kulture Koroška nima prihodnosti!
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Schlusskommuniqué ExpertInnen-Klausurtagung Kulturelle Vielfalt 2015
Österreichisch UNESCO-Kommission, Dezember 2015
Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt

Schlusskommuniqué der ExpertInnen-Klausurtagung zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (BGBl. III Nr.34/2007)

kulturellevielfalt.unesco.at/c...


Auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission fand am 20. Oktober 2015 die sechste ExpertInnen-Klausurtagung zur Analyse der Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aus Perspektive der österreichischen Kunst- und Kulturschaffenden statt.
Mit dem vorliegenden Schlusskommuniqué legen die unterzeichnenden ExpertInnen ihren Befund über Fortschritt und Status Quo der Umsetzung der Konvention vor, ziehen spezifisch Resümee über die Entwicklungen 2015 und zeigen anhand ausgewählter Themenschwerpunkte Handlungsnotwendigkeiten auf, die für eine kohärente und wirksame Umsetzung der Konvention durch Bund, Länder und Gemeinden erforderlich wären.

Die Ergebnisse der ExpertInnen-Klausurtagung mündeten in einem Schlusskommuniqué. In dem Kommuniqué legen die unterzeichnenden ExpertInnen ihren Befund über Fortschritt und Status Quo der Umsetzung des Übereinkommens vor und zeigen anhand ausgewählter Themenschwerpunkte Handlungsnotwendigkeiten auf, die für eine kohärente und wirksame Umsetzung des Übereinkommens durch Bund, Länder und Gemeinden erforderlich wären.

Zu den analysierten Themenschwerpunkten zählen:
Internationale Handelsverhandlungen (TTIP)
Soziale Lage von Kunst- und Kulturschaffenden
UrheberInnenrecht
Öffentlich-rechtlicher Auftrag des ORF
Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden
Internationaler Kulturaustausch
Flüchtlinge/Asyl/Kultur
Nachhaltige Entwicklung
Kulturelle Bildung
Kulturförderung & Kulturstatistik
Zusammenarbeit mit der Österreichischen UNESCO-Kommission

Mehr unter kulturellevielfalt.unesco.at/c...
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Ersparen wir uns die Zukunft -

Appell der freien Theaterschaffenden in Kärnten/Koroška

Presseaussendung der IG Freie Theaterarbeit, 4. Mai 2015

Ganz Kärnten trägt schwer an politischen Fehlentscheidungen der jüngeren Vergangenheit. Uns ist klar, dass in sämtlichen Bereichen Einsparungen getroffen werden müssen. Wir richten aber einen klaren Appell an die zuständigen Politiker_innen, eine kluge, maßvolle und kleinen Initiativen gegenüber finanziell verantwortlich agierende Förderpolitik zu betreiben. Generell und auch speziell auf den Kunstbereich bezogen. Im Kulturbereich 1 Million Euro einzusparen ist kein gangbarer Weg. Würde das Land Kärnten im Theaterbereich sämtliche Fördereinreichungen der Freien Gruppen nicht finanzieren, könnten lediglich ein paar hunderttausend Euro eingespart werden – ein relativ kleiner Betrag, der eine weitere Vertreibung von in Kärnten verorteten und hier produzierenden Künstler_innen bedeutete.

Wir sind überzeugt, gerade in krisenhaften Zeiten eine wichtige gesellschaftliche Diskurs- aber auch Reibungsfläche in und für Kärnten zu bieten. Im Folgenden ist die Situation einiger freier Theatergruppen geschildert, um zu demonstrieren, wie sehr wir bereits vor dem Kärntner Subventionsstopp am Limit des noch leistbaren gearbeitet haben und mit wie wenigen Mitteln wir gewohnt sind, Mehrwerte für die Gesellschaft weit über materielle Werte hinaus zu schaffen:

– 12 der von uns befragten Theatergruppen haben bei der Kulturabteilung des Landes Kärnten ein Förderansuchen gestellt, mit einem Gesamtsubventionsbedarf von 212.600,- Euro.
– 8 dieser Theatergruppen beantragten eine Bundesförderung und benötigen dringend eine Förderzusage des Landes Kärnten, um überhaupt Bundesmittel erhalten zu können.
– Mit diesen, ohnehin am Limit kalkulierten Mitteln, könnten 53 Produktionen mit 468 Aufführun­gen stattfinden. (Vergleichswert 2014: Bei 399 Vorstellungen wurden 24.432 Besucher_innen erreicht.)
– Diese Förderungen bedeuten auch eine finanzielle Teilabsicherung von 197 bezahlten Mitarbeiter_innen, die zu einem großen Teil im Prekariat der Neuen Selbständigkeit tätig sind.

Verschärfend kommt hinzu, dass die Gemeinderatswahlen 2015 in vielen Gemeinden, darunter auch die Stadt Klagenfurt, erhebliche Förderentscheidungsverzögerungen für den freien – Ermessens­­ausgaben unterliegenden – Kunstsektor mit sich gebracht haben. Was für uns konkret finanzielle Ungewissheit und damit fünf- bis sechsmonatige Produktionsverzögerungen zur Folge hat. Im Extremfall müssen sich Vereine verschulden oder Vertragsbrüche riskieren, da die meisten Produktionen bereits vor Monaten organisiert werden mussten.

Keine Subventionen des Landes Kärnten bedeuten für uns - wenn keine über die normalen Spielregeln hinausgehenden Lösungen gefunden werden - auch keine Förderungen des Bundes zu erhalten. Gekürzte Subventionen bedeuten auf dieser Ebene im Normalfall entsprechende finanzielle Kürzungen auch auf Bundesebene. Mit jedem Monat, das vergeht, sind auch mehr Fördermittel des Bundes für das Jahr 2015 österreichweit vergeben und für uns nicht mehr abrufbar.

Dass die freie Szene insgesamt einer der größten Player in Kärnten ist, beweist die durch das Land Kärnten beauftragte Studie der IG KIKK zum Jahr 2013 beeindruckend (igkikk.at), ebenso dokumentiert die Studie, wie schlecht die finanziellen Bedingungen für diese Leistungen bereits im Jahr 2013 waren. Wir ersuchen die zuständigen Politiker_innen dringend von weiteren Kürzungen dieses Bereichs – auch in finanziellen Krisenzeiten – abzusehen.

Felix Strasser & Florian Zambrano, Sprecher der IG Freie Theaterarbeit Kärnten/Koroška
& Geschäftsführung und Vorstand der IG Freie Theaterarbeit

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